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Hamburg

Fortbildung für Bildungsreferent*innen - Digitale Methoden- und Fachkompetenzen

AgrarKoordination - March 18, 2021 - 3:13pm

Die Pandemie zwingt uns Bildungsarbeitende zum Umdenken. Workshops und Vorträge finden seit einem knappen Jahr fast nur noch online über Videokonferenzen statt. Ein paar Monate lang wird das ganz sicher noch so weiter gehen und auch danach können digitale Methoden die Bildungsarbeit bereichern. Außerdem könnte sich für die eine oder andere überregionale Veranstaltung auch in Zukunft das nun bewährte Onlineformat eventuell anbieten. Daher möchten wir mit der diesjährigen Methodenfortbildung im Rahmen des Biopoli-Projektes eine Hilfestellung für Eure Webinare leisten! 

Tag 1: Am Donnerstag, 18. März wird es vorwiegend um Tools und Methoden für die digitale Bildungsarbeit gehen. Von der Auswahl des Konferenzanbieters bis hin zu den vielen kostenlosen Webtools, die es zur methodischen Unterstützung gibt.  

Tag 2: Am Freitag, 19. März liegt der Schwerpunkt auf der konkreten Umsetzung von Biopoli-Bildungsinhalten zu Landwirtschafts- und Ernährungsthemen. Auch das eigene Ausprobieren, also das Gestalten / Übertragen eigener Workshopinhalte ins Digitale, wird hier Raum finden. Außerdem besteht die Möglichkeit zum Austausch bisheriger Erfahrungen mit digitalen Bildungsangeboten.

Referentinnen:

Larissa Gumgowski (freie Medienpädagogin und Bildungsreferentin)

Maike Strietholt (freie Bildungsreferentin, u.a. seit vielen Jahren bei Biopoli aktiv)

Teilnahme:

Wir laden herzlich dazu ein, an beiden Fortbildungstagen teilzunehmen. Eine Anmeldung für nur einen Tag ist aber ebenfalls möglich.

Anmeldung bis zum 26. Februar bei Jana Zotschew per Mail an jana.zotschew@agrarkoordination.de an. Den finalen Programmablauf und die Einwahldaten werden wir den angemeldeten Teilnehmer*innen vorab zustellen.

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Was hat der Doughnut mit der Hamburger Politik zu tun?

AgrarKoordination - March 16, 2021 - 9:21am

Können wir wirtschaften, ohne die ökologischen Grenzen zu überschreiten und gleichzeitig die sozialen Bedürfnisse aller Menschen befriedigen?

Die Wirtschaftswissenschaftlerin Kate Raworth ist davon überzeugt und hat mit dem Buch „Doughnut Economics" einen Wegweiser geschrieben, wie dies gelingen kann. Der Doughnut beschreibt in diesem Modell den sicheren Raum, in dem gutes Leben für alle möglich ist – zwischen der ökologischen Obergrenze und dem sozialen Fundament.

Ist das realistisch? Mitten in der Corona-Krise macht sich die Stadt Amsterdam auf und richtet ihr Wirtschaften am Doughnut aus, verabschiedet eine Strategie zur Kreislaufwirtschaft und beschließt Kennzahlen, an denen sie sich messen lassen will, z.B. die Halbierung des Rohstoffverbrauchs innerhalb von 10 Jahren. Begleitet wird dieser Prozess von der „Amsterdam Doughnut Coalition", einem Netzwerk aus zivilgesellschaftlichen Akteuren, engagierten Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Verwaltung und Politik. Ähnliche Entwicklungen gibt es beispielsweise in Brüssel, Kopenhagen, Portland, Philadelphia, Schottland und Neuseeland – und auch in Berlin formiert sich ein entsprechendes Netzwerk.

Kate Raworth hält am 16. März 2021 um 17.45 Uhr einen Online-Vortrag und berichtet auch über die Erfahrungen aus Amsterdam. (Einladung als pdf anbei.)

Anschließend an den Vortrag (auf Englisch) gibt es unterschiedliche Breakout-Räume (auf Deutsch) – einen davon für Hamburger Interessierte unter dem Titel „Doughnut4HH". Wie schaffen wir es, die Hamburger Politik vom Leitbild des Doughnut zu überzeugen? Was passiert schon in Berlin? Und wäre es nicht an der Zeit, eine „Hamburg Doughnut Coalition" zu gründen?
Der Breakout-Raum wird organisiert von der Projektgruppe Doughnut des Netzwerks hamburg.global (www.hamburg.global).
Weitere Breakout-Räume werden von der Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ) und AfS Interkultur e.V. angeboten. Wer für seine/ihre Kommune (oder seine/ihre Community) einen eigenen Breakout-Raum moderieren möchte, meldet sich bitte bei anmeldung@hamburg.global.

Anmeldung zur Veranstaltung am 16. März: tinyurl.com/doughnut4HH

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Europa in der Welt: 25 Jahre ASEM

Europa-Union Hamburg - March 2, 2021 - 6:00pm
Eine Zwischenbilanz zur EU-Asien-Kooperation
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Heuschreckenplage in Kenia nimmt erneut Fahrt auf

SID Blog - 4 hours 2 sec ago
(Optional) Dieser Text erscheint NUR in der Vorschau, jedoch nicht der Haupt-E-Mail .

16.02.2021 | Pressemitteilung

In Kenia droht neue Heuschreckenplage

Welthungerhilfe unterstützt notleidende Familien

Bonn/Berlin, 16.02.2021. Die Heuschreckenplage am Horn von Afrika nimmt erneut Fahrt auf, da eine neue Generation von Schädlingen brütet und schlüpft. In Ländern wie Äthiopien, Somalia und Kenia ist die nächste Ernte bedroht. So geraten nach jahrelangen Krisen bereits verarmte und geschwächte Familien immer tiefer in eine Abwärtsspirale durch Hunger und Armut.

Laut der UN-Landwirtschafts- und Ernährungsorganisation (FAO) bedroht die nächste Generation von Heuschrecken die Existenzgrundlage von über 39 Millionen Menschen in Äthiopien, Jemen, Somalia, Sudan und Kenia. In den vergangenen Monaten wurden die Schädlinge am Horn von Afrika auf 1,3 Millionen Hektar Land bereits bekämpft. Doch allein in Nord- und Zentralkenia sind bereits über 15 Bezirke massiv von der zweiten Heuschreckenwelle betroffen, darunter auch viele neue Gebiete. Bereits vorher war die Ernährungslage von rund 1,9 Millionen Menschen prekär, jetzt könnte sie sich nochmals dramatisch verschlechtern.

„Glücklicherweise kommen inzwischen weniger Heuschrecken bei uns an. Dennoch rechnen wir mit dem Schlimmsten, wenn die Brut im März und April schlüpft“, erklärt Kelvin Shingles, Landesdirektor der Welthungerhilfe in Kenia. Vor allem Viehhalter sind in ihrer Existenz bedroht. Nach jahrelangen Dürren, Überschwemmungen und nun der zweiten Heuschreckenplage fehlt ihnen das Futter für ihr Vieh und so auch das überlebensnotwendige Einkommen durch Milch- und Fleischverkauf. Auf diese Weise verschärfen sich Konflikte um Wasser und Land.

„Wir lassen diese Menschen nicht im Stich und bieten ihnen Unterstützung in der Krise an. Dafür sind wir auch auf Spenden angewiesen“, so Shingles. In Zusammenarbeit mit lokalen Partnerorganisationen unterstützt die Welthungerhilfe in Kenia Gemeinden, die von der Heuschreckenplage besonders betroffen sind: Sie erhalten Bargeld, neues Saatgut, landwirtschaftliche Beratung und Trainings, um selbst durch den Einsatz umweltverträglicher Methoden die weitere Vermehrung der Heuschrecken besser zu kontrollieren.

Unser Landesdirektor Kelvin Shingles steht für Interviews bereit (Englisch).

Die Welthungerhilfe bittet dringend um Spenden für die betroffenen Menschen in Ostafrika unter dem Stichwort: „Nothilfe Ostafrika“:
 www.welthungerhilfe.de/heuschreckenplage

Weitere Informationen finden Sie unter www.welthungerhilfe.de/presse

 

Die Welthungerhilfe ist eine der größten privaten Hilfsorganisationen in Deutschland; politisch und konfessionell unabhängig. Sie kämpft für „Zero Hunger bis 2030“. Seit ihrer Gründung wurden mehr als 9.830 Auslandsprojekte in 70 Ländern mit 3,95 Milliarden Euro gefördert. Die Welthungerhilfe arbeitet nach dem Grundprinzip der Hilfe zur Selbsthilfe: von der schnellen Katastrophenhilfe über den Wiederaufbau bis zu langfristigen Projekten der Entwicklungszusammenarbeit mit nationalen und internationalen Partnerorganisationen.

Herausgeber:

Deutsche Welthungerhilfe e.V.
Pressestelle
Friedrich-Ebert-Straße 1
53173 Bonn
IBAN: DE15 3705 0198 0000 0011 15
BIC: COLSDE33

Ansprechpartner:

Simone Pott
Pressesprecherin
Telefon 0228 / 22 88-132
Mobil 0172 / 2525962
simone.pott@welthungerhilfe.de

Juliane Last 
Assistenz
Telefon 030 / 288 749-15
presse@welthungerhilfe.de

Hinweis: Falls Sie unsere Pressemeldungen nicht mehr erhalten möchten, klicken Sie bitte hier.

Lieferkettengesetz Ja- Geschlechtergerechtes Lieferketten Gesetz nein!

SID Blog - 4 hours 2 sec ago
Lieferkettengesetz Ja- Geschlechtergerechtes Lieferketten Gesetz nein!

 

Der Marie-Schlei-Verein begrüßt im Interesse der vielen Frauen, die unter menschenunwürdigen Bedingungen Produkte für den europäischen und deutschen Markt herstellen, das deutsche Lieferkettengesetz. Menschenrechtsschutz und faire Arbeitsbedingungen müssen entlang der gesamten Lieferketten gelten. Das Lieferkettengesetz wird Unternehmen in Zukunft verpflichten, ihrer menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht im gesamten Produktionsprozess nachzukommen. Die Einhaltung von Menschenrechten ist keine Frage von Freiwilligkeit mehr.

 

Allerdings ist das Gesetz halbherzig, weil es keine gerichtlichen Sanktionen gibt. Außerdem ist das Lieferkettengesetz frauendiskriminierend. Es gibt weder ein Engagement für geschlechtergerechte Lieferketten noch ein Engagement gegen frauendiskriminierende Praktiken in den Produktionsländern. Dabei machen Frauen die Mehrheit der Arbeiterinnen aus und sind Willkür, Lohnungleichheit und Gewalt ausgesetzt - in Asien und Lateinamerika vor allem. Die grauenhaften Brände in Bangladesch sind allen noch bewusst. „Gender Economic Empowerment ist nur möglich, wenn menschenrechtliche gendergerechte Grundwerte respektiert werden.", so Christa Randzio- Plath, Vorsitzende Marie-Schlei-Verein.

Durch die Einrichtung von staatlichen Kontrollbehörden und Vor-Ort-Kontrollen in Unternehmen soll die Umsetzung des Lieferkettengesetzes gewährleistet werden. Bei Verstößen können Buß- und Zwangsgelder verhängt werden, die in einen Fonds zur Stärkung menschenrechtlicher Sorgfalt fließen sollen. NGOs und Gewerkschaften sollen zukünftig die Möglichkeit haben, Betroffene vor Gericht zu vertreten. Unternehmen erhalten durch das Gesetz endlich Rechtssicherheit für ihre unternehmerischen Sorgfaltspflichten. Und wer sich bereits jetzt für Menschenrechtsschutz entlang der Lieferkette einsetzt, wird zukünftig im Wettbewerb nicht mehr benachteiligt. Es ist zu begrüßen, dass die EU-Kommission 2021 auf Vorschlag des Europäischen Parlaments einen Vorschlag für EU-weite gesetzliche Regelungen machen wird, bei dem die Haftung der Unternehmen im Vordergrund stehen wird und Schadensersatzansprüche der Betroffenen durchsetzbar möglich werden sollen.

 

Entwicklungsprojekte für Frauen – MARIE-SCHLEI-VEREIN e. V.

Grootsruhe 4, D-20537 Hamburg

Tel. +49 40 4149 6992

Whatsapp +49 157 36234531

E-Mail marie-schlei-verein @ t-online.de

Internet www.marie-schlei-verein.de

 

Call for a more equitable vaccine approach - CONCORD Newsletter February 2021

SID Blog - 4 hours 1 min ago

Director's blog LETTER TO PRESIDENT VON DER LEYEN:
CALL FOR A FAR MORE EQUITABLE VACCINE APPROACH

Will the EU fulfil its pledge to leave no one behind in the current vaccination drive? CONCORD, as part of a global effort by influential civil society networks and platforms, is calling on the EU to ensure a far more equitable approach to the current vaccination drive. While Europe seems to be 'sorted' - at least in terms of supply - universal access is the only solution to end the pandemic and mitigate deepening socio-economic inequalities.

Vaccines surely have to be considered public goods? If so, then the EU must commit to go further than just allowing partner countries to have Europe's left-overs. Most particularly, the EU should not block other countries from developing their own vaccines. Our open letter urges the EU and national leaders to work with partners and enable the roll-out of effective and all-inclusive national vaccine programmes. 

It's clear as ever that we will not be safe until we are all safe.

Tanya Cox,
CONCORD Director


Our letter

CONCORD NEWS OF THE MONTH CONCORD's reaction to NDICI agreement In many aspects, CONCORD welcomes Member States' endorsement of the political agreement reached with the European Parliament on the Neighbourhood, Development and International Cooperation Instrument. However, the outcome is in parts problematic. The Member States agreed on deep cuts to the budgetary envelope in July, which sends an alarming signal about European solidarity with the rest of the world.

Our reaction Webinars on EU Green Deal and food systems In January, CONCORD launched a short series of online events for members. The first of the webinars took place on 20 January and focused on the European Green Deal. It was followed by a second webinar, on 17 February, on the role of food systems in EU external action and impact of COVID-19. The webinar series will continue during the spring and early summer.

Our work on food security Talking Development podcast: Sustainable business models After the first episode of the Talking Development podcast with CONCORD's newly elected President Rilli Lappalainen, the Talking Development continues with an episode on social economy enterprises and sustainable business models. In this episode, we spoke with Fatima Ihihi, the founder of Toudarte, a cooperative in Morocco that empowers women and brings them financial independence by producing argan oil.

Our newest episode OPINION Can the EU truly deliver on gender equality? International Women's Day is coming up and Céline Mias, Vice-President of CONCORD; EU Representative & Head of Office of CARE International, takes stock of the EU's commitment to gender equality. After a disappointing end to 2020, which had promised to be the most propitious year ever for EU commitments to gender equality, what's next for the EU? How can the EU remain a trailblazer and leader on gender equality, when a backlash in its own Member States is undermining its efforts?

Full piece by Céline Mias UPDATES FROM OUR NETWORK European Support to local democracy Local democracy means to put local communities at the centre of the attention supporting human rights, democracy and sustainable development. ALDA's flagship initiative aims to provide the tools to support local democracy through an institutional and civil society point of view. ESLD comprises hundreds of projects, participants and stakeholders from Europe and beyond. 

Read abstract Participation of CSO in the preparations of the EU Recovery and Resilience Plans Civil Society Europe launched this report in cooperation with the European Centre for Not-for-Profit Law. The study outlines the participation of CSO across the EU in the preparation of the National Recovery and Resilience Plans and reveals poor involvement of civil society at this stage.

Read full report Her Abilities Award 2020 Founded by Light For the World, the award aims to honour women with disabilities who achieved greatness in their life and field of work. This year's winners are: Bernice Oyeleke in the category of Health and Education, Robbie Francis Watene in the category of Rights and Gamze Elibol in the category of Arts, Culture and Sports.

Get to know them UN Food Systems Summit launches The Independent Dialogues The UN Food Systems Summit (discussed at the webinar on food security by colleagues from CARE and Oxfam) is launching The Independent Dialogues, a Step-by-Step Guide and Promotion Toolkit to give everyone around the world a chance to contribute towards strategies for more sustainable food systems. 

Learn more EVENTS Unless stated differently the following events are taking place online. THE BEST PRACTICES OF HOUSING AND URBAN RENEWAL IN AFRICA

This online discussion will introduce cutting-edge practices of integrated green sustainable housing and urban renewal and deliver recommendations for funding and scaling up these innovations.

When: 25 February 2021, 14:00 - 15:30 (CET)
Registration: via this link 
Hosted by: Habitat for Humanity

RELEVANCE OF THE HOUSING AND URBAN RENEWAL SECTOR IN THE AFRICA-EU PARTNERSHIPS

This policy discussion will focus on the state of the Africa-Europe relationship, with its challenges and opportunities for the housing and urban renewal sector.

When: 4 March 2021, 12:30 (CET)
Registration: via this link 
Hosted by: Habitat for Humanity WOMEN WHO LEAD:  INSPIRING STORIES OF POLITICAL AND COMMUNITY ENGAGEMENT

To honour International Women's Day, the event will offer a platform for presenting and celebrating women leaders' journeys and achievements.

When: 4 March 2021, 15:00 - 16:15 (CET)
Registration: via this link 
Hosted by: European Partnership for Democracy   THE EU GREEN DEAL IN EU DEVELOPMENT COOPERATION AND EXTERNAL RELATIONS WEBINAR
We are at a crossroad where we need to ensure that the right policies are in place as the EU steps up its engagement and implementation of the Green Deal. Implementing the Green Deal in the area of development cooperation should go hand in hand with efforts to recover from the COVID-19 crisis to ensure recovery efforts are in line with other long-term objectives. 
When: 16 March 2021  14:00 - 15:30 (CET)
Registrations: Zoom link will be provided for those interested
Hosted by: Ministry of Foreign Affairs Sweden JOB OPPORTUNITIES Chief Executive Officer
Organisation: ActionAid UK
Deadline: 1 March 2021 ECHO expert(s)
Organisation: World Vision
Deadline: 9 March 2021 CALLS FOR PROPOSALS & OPPORTUNITIES The latest open calls for proposals from DEVCO

From 1 January to 24 February 2021 Add your news Want to change how you receive these emails?
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Online: openTransfer CAMP #Zukunft am 5. März 2021

#Nachhaltigkeit in #Hamburg - February 23, 2021 - 9:15am
Du setzt dich digital für mehr Nachhaltigkeit ein, bringst Artenschutz in deinen Stadtteil oder fragst dich, was Software eigentlich mit Demokratie zu tun hast? Auf dem openTransfer CAMP wird diskutiert, wie wir Digitalisierung nachhaltiger, fairer und ökologischer gestalten. Am 5. März 2021 kommen über 100 Projektmacher*innen, Engagierte und solche, die es werden wollen, digital zusammen …

Online: openTransfer CAMP #Zukunft am 5. März 2021 Weiterlesen »

Fit für faires globales Handeln

#hamburg mal fair - February 22, 2021 - 12:55pm
FIT FÜR FAIRES GLOBALES HANDELN! Multiplikator*innenschulung für Globales Lernen

Der Fußball aus Pakistan, die Schokolade mit Kakao aus Ghana oder das T-Shirt aus Bangladesch –  das sind alles global gehandelte Konsumgüter, die auf unterschiedlichste Weise produziert werden und bei uns im Geschäft landen. Aber wie wurden diese Waren produziert, wie steht es um die Arbeitsbedingungen entlang der Lieferkette, welche Unternehmen sind beteiligt und handeln sie nach den Prinzipien der Nachhaltigkeit?

In unserer Multiplikator*innenschulung gehen wir diesen Fragen nach und ermöglichen einen Einstieg in die Bildungsarbeit für Faires Globales Handeln. In fünf Blöcken bieten wir Hintergrundinformationen zum Fairen Handel(n), führen in Methoden des Globalen Lernens sowie der Bildung mit digitalen Medien ein und blicken auf die Produktionswege verschiedener global gehandelter Konsumgüter. In einer begleiteten Praxisphase gestalten die Teilnehmenden in Teams eigene Bildungsmodule zum Fairen Handel(n) und führen sie mit Schulklassen oder Jugendgruppen durch.

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Programm

28.& 29. Mai 2021
Freitag: Auftakt, Kennenlernen
Samstag: Globaler Handel und die Sustainable Development Goals (Referent*in: N.N.)

18. & 19. Juni 2021
Freitag: Hintergründe zum Fairen Handel
Samstag: Einführung in das Globale Lernen (mit Christina Castillon von Open School 21)

6. & 7. August 2021
Freitag: Kakaoanbau & Schokoladenproduktion (angefragt: INKOTA & Südwind e.V.)
Samstag: Arbeitsbedingungen in der Sportball- & Textilproduktion (mit Marijke Mulder von FEMNET)

20. & 21. August 2021
Freitag: Rohstoffabbau und Arbeitsbedingungen bei der
Smartphoneherstellung (mit Lena Becker von fair IT yourself)
Samstag: Stereotype & Fallstricke im Globalen Lernen (mit Sam Schulz von Globales Lernen Harburg)

24. & 25. September 2021
Freitag: Besuch von Fair Trade Projekten in Hamburg
Samstag: Gegenseitiges Vorstellen von Workshopkonzepten

Oktober 2021 bis Januar 2022
Praxisphase: Umsetzung der Workshopkonzepte mit Schulen oder Jugendgruppen

05. Februar 2022
Rückblick, Ausblick und Abschlussfeier

Die 5 Wochenendveranstaltungen finden jeweils freitags von 18:30-21:30 und samstags von 9:30-16:00 statt. Workshoport wird in Hamburg sein.

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Die Multiplikator*innenschulung richtet sich an junge Erwachsene, die Kindern und Jugendlichen globale Zusammenhänge begreifbar machen möchten und neugierig auf kreative Methoden in der Bildungsarbeit sind.

Wenn du teilnehmen möchtest, schreib uns bis zum 30. April in einer kurzen Mail etwas über dich und deine Motivation an info@hamburgmalfair.de
Nach Möglichgkeit solltest du an allen genannten Terminen teilnehmen können.

Kosten: 50 – 100€ (nach Selbsteinschätzung)

Covid-19: Sollte die Durchführung von Präsenzveranstaltungen aufgrund der Pandemielage nicht möglich sein, findet die Schulung als interaktives Onlineseminar statt. Dies entscheiden wir nach aktueller Lage.

 

Categories: Hamburg

aula – ein Beteiligungskonzept, das mediale und politische Bildung verknüpft

Globales Lernen in Hamburg - February 21, 2021 - 9:31pm

aula ist ein  Beteiligungstool und -Konzept mit dem Schüler*innen aber auch  junge  Menschen außerhalb von Schulen  aktive Mitbestimmung und Demokratie im Alltag erleben und gestalten können. Hier können „wilde Ideen“ eingebracht, erweitert, diskutiert, entschieden und umgesetzt werden – in der Schule, im Umfeld, in der Kommune aber auch in Projekten im Kontext der Bildung für nachhaltige Entwicklung. Ein Blick auf diese innovative Plattform inspiriert umgehend …. in Hamburg ist die Plattform schon an mehreren Schulen in der Erprobungs- und Umsetzungsphase.

Mehr Inspiration, Information und Begleitung unter: http://aula-blog.website/

Categories: Hamburg

Fortbildungsangebot zum Thema Fairer Handel

Globales Lernen in Hamburg - February 21, 2021 - 8:05pm

Im Zeitraum von April 2021 bis Januar 2022 bietet hamburg mal fair eine Multiplikator*innen-Schulung an. In zwölf Modulen bereiten werden junge Menschen auf eine mögliche Tätigkeit als Referent*in in der Bildungsarbeit für den Fairen Handel vorbereitet.
Mit erfahrenen Referent*innen werden folgende Themen bearbeiten:
*Nachhaltigkeitsziele der UN
*Globales Lernen: Ansätze und Methoden
*Fairer Handel (Kriterien, Akteure und Kritik)
*Produktionsbedingungen und Alternativen (Kakao, Textilien, Fußbälle, Smartphones)
*Bildung mit digitalen Medien
Im Anschluss bekommen die Teilnehmer*innen die Gelegenheit, eigene Workshop-Konzepte vor Schulklassen umzusetzen.
Die einzelnen Module werden je nach Pandemielage auch in digitaler Form durchgeführt.
Eine Anmeldung sowie genauere Informationen zur Multiplikator*innen-Schulung werden ab Ende Februar auf
Webseite von hamburg mal fair abrufbar sein.

Categories: Hamburg

Jetzt online anschauen: Handels- und Kooperationsabkommen EU-UK

Europa Kolleg #Hamburg - February 19, 2021 - 4:44pm

Veranstaltung verpasst? Die virtuelle Diskussions-Veranstaltung jetzt nochmal ansehen.

„Last-Minute Einigung: Das Handels- und Kooperationsabkommen zwischen EU und UK – eine gute Grundlage für die künftige Partnerschaft?“

Unsere Panelists:

  • Lars P. Feld, Professor für Wirtschaftspolitik an der Universität Freiburg, Vorsitzender des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung
  • Jörg Terhechte, Professor für Öffentliches Recht, Europa- und Völkerrecht an der Leuphana Universität Lüneburg und Professor an der University of Glasgow; Vizepräsident der Universität Lüneburg
  • Vera Tröger, Professorin für Politikwissenschaften, insb. Vergleichende Regierungslehre an der Universität Hamburg

Moderiert wurde die Diskussion von Prof. Dr. Markus Kotzur.

Der Beitrag Jetzt online anschauen: Handels- und Kooperationsabkommen EU-UK erschien zuerst auf Europa-Kolleg Hamburg.

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Hamburgo, Chile y Covid-19: Desafíos en tiempos de pandemia

World Future Council - February 17, 2021 - 12:33pm

Anna es una de las voluntarias de nuestro equipo “Los derechos de los niños y los jóvenes”. Actualmente vive en Hamburgo, pero es originaria de Chile. Nos cuenta cómo percibe la pandemia entre sus orígenes y su actual hogar.

El autor: Anna Hanke, Hamburgo, Chile y Covid-19: Desafíos en tiempos de pandemia

Hamburgo, Chile y Covid-19: Desafíos en tiempos de pandemia  

Sin duda el Coronavirus nos ha impactado a todos. La rapidez con la que nuestras vidas cambiaron de un día para otro nos obligó a adaptarnos y a asumir que empezaríamos a vivir lo que ahora llamamos la “nueva normalidad”, con medias caras, cubiertas con mascarillas y con la distancia como la nueva norma social.

En mi caso, la pandemia me sorprendió en mis primeros seis meses viviendo en un nuevo país, añadiendo un nuevo elemento de incertidumbre al proyecto de vida que había iniciado tras mi mudanza de Chile a Hamburgo. Como muchas otras personas, vi que el futuro se volvía algo nubloso y me vi obligada a replantear mis planes. La experiencia compartida que vivimos empezó a mostrar sus diferentes caras. Como me ocurrió a mí, la dificultad de viajar aumentó la gran distancia que ya me separaba de mi familia, sin saber cuándo podría volver a verlos. La búsqueda de trabajo se convirtió en un desafío, y el aislamiento al que nos vimos obligados hizo más evidente la soledad que se experimenta cuando se vive en un país que no es el tuyo.

Aunque la pandemia ha dificultado mi proceso de integración en este nuevo país, es propio reconocer que haberla afrontado en un país como Alemania es un privilegio. Y es inevitable comparar la situación con otros países, y en mi caso, con Chile.

La situación en Chile, que afortunadamente no ha llegado a estados catastróficos, dejó en evidencia la vulnerabilidad de tantas personas y familias que, con la llegada de Covid-19, se encontraron completamente desamparadas, y profundizó la enorme brecha de desigualdad que existe en el país. Muchas personas que, por ejemplo, dependen del comercio informal, perdieron su fuente de ingresos durante la cuarentena total decretada por el Gobierno y se enfrentaron a la dificultad de cómo iban a alimentar a sus familias. Por otro lado, el cierre de escuelas y universidades dejó sin educación a miles de estudiantes que no tienen los recursos para disponer de computadores y una conexión estable a Internet para acceder a sus materiales educativos.

A pesar de ser una experiencia globalmente compartida, la pandemia nos ha hecho centrarnos en nuestras propias dificultades, que no son pocas. Casi todas las personas que conocemos se enfrentan de una forma u otra a alguna complejidad. Quizá porque no pueden ver a sus familias o porque la incertidumbre de este momento afecta a su salud mental. Pero también debemos reconocer que, desgraciadamente, la situación de Chile descrita se repite en otras partes del mundo. Vivir la pandemia en Alemania, pero al mismo tiempo ver la realidad en Chile, me ha hecho reflexionar sobre cómo también tenemos que estar atentos a lo que sucede fuera de nuestras puertas -y países- y hacernos cargo de los desafíos que como sociedad estamos viviendo. En este sentido, creo que los jóvenes tenemos un papel esencial en la reconstrucción de lo que hemos perdido en este tiempo. Tal vez a través de la investigación de nuevas vacunas, nuevas formas de mejorar la educación en línea o nuevos modelos de negocio que protejan a los más vulnerables. Muchos de los nuevos movimientos liderados por jóvenes demuestran que ésta y las próximas generaciones tienen la energía, la búsqueda incansable de lo nuevo, la determinación y la creatividad para afrontar los problemas que nos ha traído el Covid-19.

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Webinar „Gute Software – die Tool-Vorstellung“ am 24. Februar 2021

#Nachhaltigkeit in #Hamburg - February 15, 2021 - 9:15am
Digitalisierung bestimmt unsere Gesellschaft längst mit – umso wichtiger, dass auch die Gesellschaft Digitalisierung mitbestimmt. Denn wir werden immer abhängiger; nicht nur von stabilen Internetverbindungen, sondern auch von den Konzernen, die uns digitale Tools zur Verfügung stellen. Referent Felix Englisch stellt dir Alternativen zu gängigen Lösungen vor, mit denen du sicherer, nachhaltiger und inklusiver arbeiten …

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Kultur Management Network: Ausgabe „Ökologischer Fußabdruck“

#Nachhaltigkeit in #Hamburg - February 15, 2021 - 9:00am
Wollen wir als Gesellschaft die Klimaziele 2030 erreichen, muss auch der Kulturbetrieb seinen Beitrag dazu leisten. Welche Chancen sich dabei für Kunst und Kultur ergeben und wie diese genutzt werden können, betrachtet Kultur Management Network in der 158. Ausgabe seines Fachmagazins umfassend. Bisher steht der Kulturbetrieb nicht im Zentrum der Debatten um Klimabelastung und CO2-Ausstoß. …

Kultur Management Network: Ausgabe „Ökologischer Fußabdruck“ Weiterlesen »

Lieferkettengesetz hätte wirkungsvoller sein können

SID Blog - February 14, 2021 - 6:14pm
 Bundesregierung einigt sich auf abgeschwächtes LieferkettengesetzKommentar der Initiative Lieferkettengesetz

Berlin, 12.02.2021. Die heute von der Bundesregierung bekanntgegebene Einigung auf einen Kompromiss für ein Lieferkettengesetz kommentiert Johanna Kusch, Koordinatorin des zivilgesellschaftlichen Bündnisses „Initiative Lieferkettengesetz“:

„Der heutige Kompromiss ist ein wichtiger und längst überfälliger Schritt in die richtige Richtung: ‚Made in Germany‘ darf nicht länger für Kinderarbeit oder Fabrikeinstürze in den Lieferketten deutscher Unternehmen stehen. Ein Anfang hierfür ist jetzt gemacht. Das ist auch ein Erfolg all der zivilgesellschaftlichen Organisationen, Wissenschaftler*innen, Unternehmen und hunderttausenden Bürger*innen, die sich seit Jahren für ein solches Gesetz aussprechen.

Klar ist aber: Ein wirkungsvolleres Gesetz wäre möglich gewesen. Doch offenbar sind der CDU ihre guten Beziehungen zu den Wirtschaftsverbänden wichtiger als der effektive Schutz von Menschenrechten und Umwelt. Nur so ist zu erklären, dass das Gesetz zunächst nur für so wenige Unternehmen gilt. Durch die fehlende zivilrechtliche Haftung wird Opfern von schweren Menschenrechtsverletzungen ein verbesserter Rechtsschutz vor deutschen Gerichten verwehrt. Und auch die Pflicht zur Einhaltung von Umweltstandards berücksichtigt das Gesetz nur marginal – hier gibt es dringenden Nachbesserungsbedarf.

Umso wichtiger ist es, dass in Zukunft eine Behörde prüfen wird, ob sich Unternehmen an ihre Sorgfaltspflichten halten. Verstößt ein Unternehmen gegen seine Pflichten, kann die Behörde Bußgelder verhängen und das Unternehmen von öffentlichen Aufträgen ausschließen. Das ist ein großer Fortschritt zu den bisherigen freiwilligen Ansätzen.

Die Bundestagsabgeordneten fordern wir nun dazu auf, sicherzustellen, dass die Sorgfaltspflichten von Unternehmen den UN-Leitprinzipien entsprechen. Ein Lieferkettengesetz muss auch Umweltstandards abdecken und eine zivilrechtliche Haftungsregelung enthalten, um die Schadensersatzansprüche von Betroffenen zu stärken.“

Hintergrund:
Die Initiative Lieferkettengesetz ist ein Zusammenschluss aus 124 zivilgesellschaftlichen Organisationen, darunter Menschenrechts-, Entwicklungs- und Umweltorganisationen sowie Gewerkschaften und kirchlichen Akteuren. Eine ausführliche Analyse des heute vorgestellten Gesetzentwurfs wird das Bündnis in Kürze vorlegen.


Die Initiative Lieferkettengesetz wird getragen von:
Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland e.V. (agl), Brot für die Welt, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND), Christliche Initiative Romero e.V. (CIR), CorA-Netzwerk für Unternehmensverantwortung, Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB), European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR), Forum Fairer Handel e.V., Germanwatch e.V., Greenpeace e.V., INKOTA-netzwerk e.V., Bischöfliches Hilfswerk MISEREOR e. V., Oxfam Deutschland e.V., SÜDWIND e.V., ver.di – Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft, WEED – Weltwirtschaft, Ökologie & Entwicklung e.V., Weltladen-Dachverband e.V., Werkstatt Ökonomie e.V.


Oxfam: Lieferkettengesetz light mit Schonfrist für Unternehmen

SID Blog - February 14, 2021 - 3:40pm
Einigung beim Lieferkettengesetz

Berlin, 12.02.2021. Die Minister Altmaier, Müller und Heil haben sich auf einen Gesetzesentwurf für ein Lieferkettengesetz geeinigt. Allerdings soll er erst ab 2023 greifen, und gilt vorerst auch nur für Unternehmen mit über 3000 Mitarbeiter*innen. Die zivilrechtliche Haftung fehlt im Kompromiss.

Franziska Humbert, Juristin und Expertin für Wirtschaft und Menschenrechte bei Oxfam Deutschland, kommentiert: „Der Kompromiss ist ein wichtiger erster Schritt – aber im Moment ist das nur eine Lightversion eines wirksames Gesetzes. Die Menschen, die auf Bananen-, Trauben- oder Teeplantagen schuften, um das Essen herzustellen, das wir in unseren Supermärkten kaufen, haben weiterhin keine echte Chance, vor deutschen Gerichten Schadensersatz einzuklagen, wenn sie zum Beispiel Gesundheitsschäden durch Pestizideinsatz erleiden oder andere Menschenrechte verletzt werden. Das ist eine vertane Chance. Dass deutsche Wirtschaftsverbände außerdem durchgesetzt haben, dass die Regelungen nur für Unternehmen ab 3000 Mitarbeiter*innen gelten, bedeutet, dass die Mehrzahl der deutschen Unternehmen einfach weitermachen kann, wie bisher."



Digitale Technologien können Zugang zu Land gefährden

SID Blog - February 14, 2021 - 3:39pm

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Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie ist das Thema Digitalisierung aus unserem Alltag kaum noch wegzudenken. Und auch auf staatlicher Ebene tut sich viel: so werden in vielen Ländern für die Verwaltung von Landrechten digitale Technologien eingesetzt. Die Befürworter dieser Initiativen versprechen, Betrug und Korruption zu bekämpfen und die oft maroden Landkataster effizienter zu machen.


Nutznießer des Digitalisierungsschubs sind jedoch oft Agro-Unternehmen und große Immobilienentwickler. Benachteiligte Gruppen haben häufig das Nachsehen. Die neue FIAN-StudieDisruption or Déjà Vu? Digitalization, Land and Human Rights" beschreibt die aktuellen Entwicklungen und zeigt menschenrechtliche Risiken bei der Digitalisierung des Landsektors auf. Eine deutsche Zusammenfassung der Studie können Sie hier herunterladen. Die Frankfurter Rundschau hat die Studie heute aufgegriffen.

Entgegen dem Versprechen, die Digitalisierung werde weit verbreitete Probleme wie Korruption und unsichere Grundbesitzverhältnisse beheben, zeigt die Studie, dass digitale Technologien Ungleichheiten im Landsektor erhöhen können und oftmals zu Landgrabbing führen.

Die Frage ist nicht, ob digitale Technologien gut oder schlecht sind. Wenn ihr Einsatz nicht menschenrechtlich eingebettet ist, profitiert nur eine kleine Gruppe mächtiger Unternehmen und Eliten. Ländliche Gemeinden hingegen laufen Gefahr, ihr Land und ihre Existenzgrundlage zu verlieren" (Philip Seufert, Studienautor)

Die Verteilung von Land ist ein Indikator für soziale Ungleichheiten. Unsicherer Zugang zu Land ist eine wichtige Ursache für Armut und Hunger. Doch die im Rahmen der Studie analysierten Projekte zeigen, dass landbezogene Digitalisierungsprozesse vielerorts dazu führen, Land für Finanzinvestitionen attraktiv zu machen. Auch geht Digitalisierung oft mit einer Übertragung von Kompetenzen des Staates auf private Akteure einher.

Es ist inakzeptabel, dass Regierungen und Entwicklungsbanken den Einsatz digitaler Technologien im Landsektor vorantreiben, ohne international akzeptierte Menschenrechtsstandards zu berücksichtigen" (Mathias Pfeifer, Koautor der Studie)

Es bedarf gezielten politischen Handelns, um die strukturellen Ursachen von Diskriminierung und Ungleichheit zu überwinden. Digitale Technologien müssen in den Dienst einer menschenrechtsbasierten Entwicklungspolitik gestellt werden, welche die Bedürfnisse von ländlichen Gemeinden und marginalisierten Bevölkerungsgruppen priorisiert. 

FIAN Deutschland e.V.


WEBSEMINARE - TERMINE

18. Februar:

Online-Workshop: Wasser - knappe Ressource und Menschenrecht

24. Februar:  Landwirtschaft ? Gefahr und Lösung - für das Menschenrecht auf Wasser im ländlichen Raum
16.-17. April
FIAN-Mitgliederversammlung (virtuell)

21. April:
Online-Seminar: Ökonomische Perspektiven auf das Lieferkettengesetz

FIAN
(FoodFirst Informations- & Aktions-Netzwerk) ist die Internationale Menschenrechtsorganisation für das Recht auf Nahrung mit Mitgliedern in 60 Ländern. Spendenkonto
FIAN Deutschland e.V. - GLS Gemeinschaftsbank eG Bochum
IBAN DE84430609674000444400 - BIC GENODEM1GLS












Weckruf - Deutscher Beitrag zu einer atomwaffenfreien Welt

SID Blog - February 14, 2021 - 3:38pm


Weckruf: Deutscher Beitrag zu einer atomwaffenfreien Welt - Iran-Deal erneuern, Atomwaffenverbotsvertrag beitreten, Abrüstung verhandeln

Die Kooperation für den Frieden, der Zusammenschluss von über 50 Friedeninitiativen und Organisationen in Deutschland, fordert von der Bundesregierung sofortige entschlossene diplomatische Initiativen, um die wachsenden Gefahren der weltweiten Atombewaffnung einzudämmen. Die Kooperation sieht in der nuklearen Rüstungskontrolle und der konsequenten Abrüstung dieser Massenvernichtungswaffen einen wesentlichen Bestandteil einer unbedingt erforderlichen Politik für einen friedlichen internationalen Ausgleich der Interessen.

Die Kooperation sieht gegenwärtig – wenn auch tendenziell eng gefasste - Chancen für diplomatische Bewegung im Bereich der Rüstungskontrolle und sogar einer beginnenden Abrüstung der Atomwaffen. Die Verlängerung des New Startabkommens zwischen den USA und Russland zur Begrenzung der Atomraketen gibt uns Hoffnung.

Dafür muss die Bundesregierung der neuen Biden-Administration unmissverständlich verdeutlichen, dass eine Rückkehr zum sog. Iran-Atom-Abkommen nicht daran scheitern darf, wer sich zuerst und wer sich zuletzt bewegt. Die Rückkehr des Iran zu den Vorgaben des Abkommens bezüglich der Urananreicherung muss Hand in Hand gehen mit der Rücknahme der US- und westlichen Sanktionen gegen das Land. Der globale Erfolg eines solchen Vorgehens läge zudem darin, den Staat Israel von eigenen militärischen Operationen gegen das iranische Atomprogramm, also der Begin-Doktrin des Vernichtungsschlages gegen Massenvernichtungswaffen, abzuhalten, was unausweichlich eine Eskalation der regionalen Konfliktlage bedeuten würden.

Wenn die Diplomatie wirklich zurück ist, wie US-Präsident Biden in seiner ersten außenpolitischen Rede verkündete und die globalen Herausforderungen wie Corona, Klimawandel und der Kampf gegen die Verbreitung von Atomwaffen nur gemeinsam von allen Staaten angegangen werden können, dann ist eine stille und nachlaufende Diplomatie der falsche Weg.

Deswegen muss die deutsche Außenpolitik das eigene Verhältnis zu Moskau entschärfen und in diesem Sinne in seinen politischen und militärischen Bündnissen wirken. Ein Beitrag mit großer Signalwirkung wäre die schrittweise Annäherung Deutschlands an den Atomwaffenverbotsvertrag und dessen Einbindung in den internationalen Prozess der nuklearen Abrüstung. Eine beginnende Abrüstung der großen „legalen" Atomwaffenmächte USA und Russland kann in Fragen der Abrüstung die Annäherung an den Global Player China bedeuten. Das diplomatische Angehen der globalpolitischen Probleme der Großregion des Fernen Osten und das Erarbeiten von entsprechenden Sicherheitsgarantien könnte weiterhin nicht nur den chinesischen Atomwaffenbestand sondern auch den Nordkoreas, Pakistans und Indiens zur Verhandlungsmasse machen.

Die Kooperation für den Frieden fühlt sich von der Äußerung des US-Philosophen Noam Chomsky bestätigt, dass die Menschheit angesichts von Klimawandel und drohenden Nuklearkriegen handeln müsse. Führende Wissenschaftler haben in diesem Jahr die Atomkriegsuhr (Doomsday Clock) auf 100 Sekunden vor zwölf Uhr stehenlassen. Der "falsche Umgang" mit der schwerwiegenden, globalen Gesundheitskrise sei ein "Weckruf" dafür, dass "Regierungen, Institutionen und eine irregeleitete Öffentlichkeit nicht darauf vorbereitet sind, mit den noch größeren Bedrohungen durch Atomkrieg und Klimawandel umzugehen." Wir wissen, dass die Zeit knapp ist, weswegen wir den entschiedenen Wandel zur nuklearen Abrüstung fordern.

Philipp Ingenleuf, Wiltrud Roesch-Metzler und Jens-Peter Steffen
Sprecher*innen der Kooperation für den Frieden

 

 
Kooperation für den Frieden
Römerstr. 88, 53111 Bonn
Tel.: 0228-692904
Fax: 0228-692906
Email: info@koop-frieden.de
Web: www.koop-frieden.de

Spendenkonto:
Förderverein Frieden e.V.
IBAN: DE62 4306 0967 4041 8604 01
bei der GLS Gemeinschaftsbank

Protected: Sacrificing Tomorrow Today – A poem by Prof. Herbert Girardet

World Future Council - February 12, 2021 - 3:21pm

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Stellenausschreibung für unsere Fachstelle Migration und Entwicklung

VEN Niedersachsen - February 12, 2021 - 2:22pm

Der Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen e.V. (VEN) ist das entwicklungspolitische Landesnetzwerk in Niedersachsen. Unter dem Dach des VEN engagieren sich viele entwicklungspolitische Gruppen, Initiativen und Vereine. Mit der Koordination landesweiter Kampagnen und Projekte stärkt der VEN zivilgesellschaftliches Engagement, bringt globale Themen in die niedersächsische Landespolitik und wirbt für globale Gerechtigkeit und eine zukunftsfähige nachhaltige Entwicklung www.ven-nds.de.

Der VEN sucht zum 15. April 2021 eine Elternzeitvertretung für die Fachstelle Migration und Entwicklung im Eine Welt Promotor*innen-Programm für die Geschäftsstelle in Hannover.

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