You are here

Ticker

11. Februar 2021

ONE - February 11, 2021 - 11:52am
1. Deutschland investiert in globale Corona-Bekämpfung

Wie Tagesspiegel Background und RP Online melden, stockt die die Bundesregierung die Mittel für die weltweite Bekämpfung der Corona-Pandemie deutlich auf. Gestern hat der Bundestag der Vorlage der Bundesregierung zugestimmt, zusätzlich 1,5 Milliarden Euro für den sogenannten ACT-Accelerator (ACT-A) bereitzustellen. Der ACT-A bündelt die internationalen Bemühungen im Kampf gegen die Corona-Pandemie. Ein wichtiger Bestandteil davon ist die Beschaffung und Verteilung von Corona-Impfstoffen in Ländern, die von extremer Armut betroffen sind. Das zusätzliche Geld solle laut stellvertretender Regierungssprecherin Ulrike Demmer Teil eines internationalen Finanzierungspakets sein und insbesondere für die Beschaffung von Impfstoffen verwendet werden. Außerdem plane das Gesundheitsministerium den Kauf von rund 635 Millionen Impfstoffdosen. Übrig gebliebene Impfdosen sollen an die internationale Impfstoff-Initiative COVAX, wichtiger Bestandteil des ACT-A, gespendet werden. 

2. Wasserstoff – die Zukunft der Energieproduktion in Afrika?

Die Süddeutsche Zeitung und die Frankfurter Allgemeine Zeitung thematisieren heute den Energiesektor Afrikas. Eine neue Untersuchung der britischen Klimaschutzorganisation Carbon Tracker zeige, dass der Ausstieg aus der Nutzung fossiler Energieträger für Förderländer, vor allem für ärmere und von der Klimakrise besonders betroffene Staaten, drastische Folgen habe. Ländern wie Nigeria und Angola würden in den nächsten 20 Jahren insgesamt mehrere Billionen Dollar an Staatseinnahmen wegbrechen. Dieser Einbruch könne wirtschaftliche und soziale Krisen auslösen und ganze Regionen destabilisieren, so die Macher des Reports. Günter Nooke, Afrikabeauftragter der Bundeskanzlerin setze daher auf die Produktion von grünem Wasserstoff auf dem afrikanischen Kontinent. Länder wie Kongo haben beste Voraussetzungen für die Produktion. Außerdem sei es wichtig Afrika stärker in die internationale Wertschöpfungskette einzubinden, so Nooke. 

3. Der ewige Streit um den Nil

In der Süddeutschen Zeitung thematisiert Bernd Dörries heute den Streit um den Nil, der fast ein Jahrzehnt lang zwischen Anrainerstaaten des afrikanischen Flusses herrscht. Es gehe dabei vor allem darum, wie viel Zugang zum Wasser die flussabwärts vom Riesenstaudamm Grand Ethiopian Renaissance Dam (GERD) gelegenen Staaten Sudan und Ägypten noch erhalten. Ägyptens Regierung stellte klar, dass sie es nicht dulden werde, solle das Land vom lebensnotwendigen Nilwasser abgeschnitten werden. Der Sudan fordert, der Staudamm solle so gestaltet werden, dass er für alle flussabwärts gelegenen Anrainerstaaten Vorteile bringe. Für den Sudan habe der GERD viele Vorteile, da er das ganze Jahr über eine stabile Wassermenge liefern würde, so Ahmed el-Tayeb, der Direktor des Nationalen Wasserforschungszentrums im Sudan. Trotzdem gebe es in der sudanesischen Regierung noch Bedenken gegenüber dem Projekt.

The post 11. Februar 2021 appeared first on ONE.

Categories: Ticker

Climate Transformation Summit 2021

RNE Termin - February 11, 2021 - 9:49am
Categories: Ticker

Ein Roboter als intelligenter Gärtner

reset - February 11, 2021 - 6:15am
Er heißt Phoenix und hat eine Mission: Obstbäume beschneiden. Noch ist der autonom arbeitende Roboter ein Projekt in Entwicklung– doch seine Aufgabe ist schon jetzt immens: der Schutz eines der artenreichsten Biotope Mitteleuropas.
Categories: Ticker

Roboter als intelligenter Gärtner

reset - February 11, 2021 - 6:15am
Er heißt Phoenix und hat eine Mission: Obstbäume beschneiden. Noch ist der autonom arbeitende Roboter ein Projekt in Entwicklung– doch seine Aufgabe ist schon jetzt immens: der Schutz eines der artenreichsten Biotope Mitteleuropas.
Categories: Ticker

UNICEF und WHO: Reiche Länder sollen Covid-19 Impfstoffe teilen

Unicef - February 10, 2021 - 6:15pm
Gemeinsames Statement von UNICEF-Exekutivdirektorin Henrietta Fore und WHO-Generaldirektor Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus zu der weltweiten Verteilung der Corona-Impfstoffe.
Categories: Ticker

Kindersoldaten weltweit erzählen: "Ich hatte keine Wahl"

Unicef - February 10, 2021 - 3:00pm
Kindersoldaten: Opfer und Täter zugleich, Kinder ohne Kindheit. Unter der Mithilfe von UNICEF können immer wieder Kinder aus den Fängen bewaffneter Milizen befreit und in ihr altes Leben zurückgebracht werden. Hier erzählen ehemalige Kindersoldaten ihre Geschichten.
Categories: Ticker

Mädchen – forscht!

Engagement Global - February 10, 2021 - 2:31pm
Sandra Kebede von WorldWeWant auf der Zukunftstour 2016. Foto: Barbara Frommann

Der Anteil von Frauen in der Wissenschaft ist gestiegen – liegt aber selbst in einem reichen und bildungsorientierten Land wie Deutschland noch immer weit unter 50 Prozent. Laut Statistischem Bundesamt (Oktober 2020) waren an den deutschen Hochschulen und Hochschulkliniken zum Jahresende 2019 rund 407 000 Personen im wissenschaftlichen Bereich beschäftigt, davon waren 161 200 Frauen. Der Frauenanteil am wissenschaftlichen Hochschulpersonal hatte sich damit um einen Prozentpunkt auf 40 Prozent erhöht. Professorinnen stellten gut ein Viertel der Professorenschaft. Am höchsten liegt der Anteil von Professorinnen bei den Geisteswissenschaften (39 Prozent), schon deutlich geringer ist der Anteil bei den Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (31 Prozent). In der Mathematik und den Naturwissenschaften stellen Professorinnen lediglich 20 Prozent und bei den Ingenieurswissenschaften schließlich nur noch 14 Prozent.

Weltweit sind Frauen in der akademischen Welt, besonders in Führungspositionen, deutlich unterrepräsentiert. Den gleichberechtigen Zugang für Frauen und Mädchen in der Wissenschaft und Forschung zu fördern ist deshalb ein wichtiger Schritt in der Umsetzung der Agenda 2030.

Dabei helfen Vorbilder, weil sie zeigen, was alles geht. Deshalb stellen wir am Internationalen Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft die junge Wissenschaftlerin Julia Rauh vor. Sie war 2019 Teilnehmerin des Mentoring for ESD-Leadership Programms und machte sich mit einem Projekt stark für die strukturelle Einbettung von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in das Lehramtsstudium Geografie an der Universität Potsdam. Ermutigt zu ihrem Projekt und bei der Ausarbeitung begleitet hat sie dabei fast ein Jahr lang ihre „Mentorin auf Augenhöhe“, wie sie die Wissenschaftlerin Dr. Christa Henze von der Universität Duisburg-Essen nennt. Austausch auf der Lernplattform Moodle, persönliche Treffen und gemeinsame Teilnahme an internationalen Workshops ermutigten die junge Wissenschaftlerin. Aber auch von der langjährigen Erfahrung ihrer Mentorin im Wissenschaftsbetrieb konnte Julia Rauh vielfach profitieren: Die Kommunikation mit den für das Projekt relevanten Stellen wurde wesentlich erleichtert durch die Kenntnis institutioneller Strukturen und personeller Zuständigkeiten.

Das englischsprachige Programm Mentoring for ESD-Leadership richtet sich an junge Fachkräfte und Interessierte aus Deutschland, Indien, Mexiko und Südafrika. ESD steht für Education for Sustainable Development. Das zehnmonatige Programm bietet den Mentees die Möglichkeit, sich fachlich weiterzubilden und mit einem Mentor oder einer Mentorin aus dem eigenen Land eine eigene Projektidee im Bereich BNE zu verwirklichen. Insgesamt können jährlich 20 Mentees aus den Ländern Deutschland, Indien, Mexiko und Südafrika teilnehmen.

Weitere Informationen
Categories: Ticker

E+Z/D+C 2021/03 – tr – Ben Ezeamalu – Africa Covid

E+Z - February 10, 2021 - 2:30pm
Africa’s coronavirus statistics look comparatively good, but inoculation is needed urgently nonetheless

In early February, that had only happened in Egypt, Mauritius and Guinea. Guinea had administered a mere 55 vaccine doses, according to the Bloomberg Vaccine Tracker. The comparative figure for Mauritius was 207. By contrast, 43 million doses of Covid-19 vaccines had been administered in the USA by 9 February. The comparative figures were 31 million in China, 12 million in Britain and 3 million in Germany.

This scenario is unacceptable. Paul Kagame, the president of Rwanda, wrote in the Guardian: “There are worrying signs of vaccine nationalism in Europe and North America.” Insisting that vaccination is not a matter of charity, he warned: “Until Africans get the Covid vaccinations they need, the whole world will suffer.” This is correct for several reasons. One is that virus mutations are likely in places where people are not inoculated, and those mutations can then affect other places. Another reason is that fear of the pandemic is an obstacle to economic development, so vaccination is important for international supply chains to be fully re-established. Since masses of Africans depend on the tourism sector, more­over, poverty is worsening because holidaymakers from prosperous world regions are staying away.

Africa was easily swept away in the race for the coronavirus vaccines. While the rich countries succeeded in acquiring millions of doses within the first few weeks of vaccine discovery, Africa is still negotiating with the manufacturers. John Nkengasong, the director of the Africa Centres of Disease Control and Prevention (Africa CDC), described the situation as “discriminatory”. The Africa CDC is an institution of the African Union and cooperates with regional centres throughout the continent. Nkengasong added: “Excluding people based on their country of origin would defeat the vaccination programme’s goal of reaching herd immunity, which is achieved when a large part of the population is immune to the virus.”

The situation is not hopeless. The Covax initiative, which was started in the G20 context last year, has pledged to vaccinate 20 % of the people in partner countries, and that includes Africa. As a consequence, the World Health Organization (WHO) is expected to deliver 600 million doses of the vaccine. On top of that, the Africa CDC is hoping to secure another 270 million. That would be a good start, but it would certainly not suffice. Africa has a population of 1.3 billion people. It is worrisome, moreover, that the vaccines are scheduled to arrive from April on. There is reason to believe that things will not work out as planned.

In Nigeria, for instance, the first batch of 100,000 vaccines the country said it would purchase were initially billed to be delivered in the last week of January. It has since been shifted to early February. As of 9 February, Nigeria’s 200 million people were still waiting for vaccinations to begin.

In South Africa, President Cyril Ramaphosa announced in January that 1.5 million doses, which would have vaccinated about 750,000 people, would arrive “in the next several weeks”. His policy is now in disarray after scientists found that the AstraZeneca vaccine does not adequately protect people from the coronavirus mutant that is spreading in – and also beyond – his nation.

There are several vaccines. Three are produced by multinational pharma corporations based in Western countries. All three have been approved by regulators according to international standards. There are also vaccines from Russia, India and China. Research suggests that they are effective, but by early February, they had not been approved by the WHO which adheres to international standards. For obvious reasons, people around the world prefer pharmaceuticals that meet the requirements of the strictest regulators. As the WHO is playing an important role in Africa, its criteria are very important. Even if they want to, African policymakers will find it hard to simply opt for other vaccines than the WHO appreciates.

Africa’s Covid-19 track record

The need to protect Africans from the coronavirus must not be underestimated. That, however, is happening to some extent because Africa has been trailing behind the rest of the world in terms of Covid-19 infections and deaths. Why that is so, is not fully understood. Experts say that hot climates may play a role and that Africa’s comparatively young populations may be less affected. Moreover, African societies are said to have learned to stick to hygiene rules in view of several Ebola outbreaks. The list goes on.

As of 9 February, Africa has recorded 3.7 million cases of coronavirus, with 3.2 million recoveries and not quite 96,000 deaths, according to Worldometer’s global coronavirus tracker. Southern Africa accounted for nearly half of those cases, with most infections registered in South Africa.

The official statistics, however, probably do not show the full picture. Health infrastructure tends to be particularly poor in least developed countries and, more generally speaking, in the remote areas of developing countries and emerging markets. Testing capacities depend on the quality of health infrastructure. Most likely, some Covid-19 patients are never professionally diagnosed with this disease in Africa. On the other hand, people know about the pandemic, and mobile-phone connectivity means that rural people can make themselves heard when an unprecedented health disaster escalates.

New coronavirus variants

African countries responded to the first news of the pandemic fast. Early travel restrictions and lockdown measures have probably helped to curtail the spread of the virus. Nonetheless, there is now a second wave, and the discovery of new Covid-19 variants is a matter of concern. Infection numbers rose in December and January in Africa. On 28 January, Matshidiso Moeti, the WHO regional director for Africa told a virtual press conference: “In the past week, there has been a small dip in cases in South Africa, but 22 countries continue to see their case numbers surge.” According to her, the number of deaths had doubled in four weeks.

Africa needs effective protection against the disease. Moreover, the global community needs Africa to be protected. Policymakers around the world must speed up efforts to make that happen. As the Rwandan president wrote in his newspaper comment, this is not about charity: “All we ask for is transparency and fairness in vaccine access, not the protectionism currently in play.” He wants the WHO to speed up the approval processes for vaccines. Moreover, he demands that countries with small populations get the same affordable pharma prices as the EU or the US have negotiated with powerful multinational corporations.

Ben Ezeamalu is a senior reporter who works for Premium Times in Lagos.
ben.ezeamalu@gmail.com
Twitter: @callmebenfigo

Categories: Ticker

Ehemalige Kindersoldaten im Irak brauchen eine Perspektive

Unicef - February 10, 2021 - 2:00pm
Kinder im Irak konnten in ihrer Kindheit bisher kaum Frieden erleben. Der Islamische Staat (IS) hatte dort über tausend Kinder als Soldat*innen rekrutiert. Am diesjährigen Red Hand Day weist das »Deutsche Bündnis Kindersoldaten« auf die Situation dieser Kinder hin.
Categories: Ticker

Navigating through an external agenda and internal preferences: Ghana’s national migration policy

DIE - February 10, 2021 - 1:13pm

In the context of international migration from African countries to Europe, the EU widely applies the strategy of curbing irregular migration. EU efforts focus on combating the root causes of migration and flight as well as achieving African compliance on return and re-admission. This approach ignores the interests of the countries of origin. It also undermines what countries of origin do to deal with migration in their own states. In West Africa, the regional organisation ECOWAS strongly promotes migration management, and introduced the 2008 ECOWAS Common Approach on Migration with guidelines for migration governance in the region. Ghana, as one of the first ECOWAS member states, adopted a National Migration Policy (NMP) in 2016. The country has a long history of migration, has experienced different migration trends and is affected by various streams of migration. As little is known about the country’s policy responses to migration, this study investigates migration policy-making in Ghana. It specifically examines the case of the NMP for Ghana and aims at uncovering stakeholder involvement in the policy-making process as well as its determinants. Guided by an analytical framework derived from theoretical considerations of the advocacy coalition framework, the interconnection of institutions, actors and ideas and an extensive literature review, the study uses a qualitative approach. The results are based on 14 weeks of field research in Ghana in which 40 experts were interviewed. Together with an analysis of a plethora of secondary data the study finds that when deciding to get involved in the policy-making process for the NMP for Ghana, stakeholders tend to be led by their interests and the resources they possess, as these are what their power is based on. The research further reveals that the NMP does not primarily address a perceived problem related to migration within Ghana, that is to say the internal migration flows from deprived to less deprived areas. Rather it largely pursues the interests of the EU, who is the main financer of the policy, to foster migration control. The results of the study therefore suggest that in the policy formulation process for Ghana’s NMP, internal interests were outweighed by the external agenda of the EU.

Categories: Ticker

The importance of tackling inequality for global poverty

DIE - February 10, 2021 - 12:42pm

In recent decades, global extreme poverty has been substantially reduced. While over a third of the world’s population lived below the extreme poverty line (less than $1.90 per day) in 1990, that share had fallen to just 10% by 2015 (World Bank, 2018). This dramatic improvement has shown the world that it is possible to end extreme poverty, and the international development community has thus set itself a goal to do that by 2030. Meanwhile, national inequality has also become a topic of greater focus in the development policy debate in recent years (World Bank, 2016). These two distinct, but connected, issues have been recognised by the international community with inclusion in the Sustainable Development Goals (SDGs), as both a goal to end poverty (SDG 1) and a goal to reduce inequality within countries (SDG 10).

Categories: Ticker

10. Februar 2021

ONE - February 10, 2021 - 12:36pm
1. #BioNTechLeaks: Aktivist*innen wollen an ‘Impfstoff-Rezept’

Wie die Tageszeitung und Zeit Online heute berichten, fordert das Künstler- und Aktivist*innen-Kollektiv Peng! vom Corona-Impfstoff-Hersteller BioNTech die Herausgabe ihrer Patente. Das Kollektiv wolle das Pharmaunternehmen mit einer Plakataktion vor ihrem Sitz in Mainz dazu drängen, die Anleitung zum Herstellen des Corona-Impfstoffs frei zugänglich zu machen. Außerdem fordern sie Mitarbeiter*innen von BioNTech dazu auf, über eine dafür freigeschaltete Website anonym Informationen weiterzugeben. Dadurch soll anderen Herstellern ermöglicht werden, selbst den Corona-Impfstoff zu produzieren. Durch die schnellere Verbreitung sollen auch ärmere Länder früher an den Corona-Impfstoff kommen, so das Kalkül. Die Aktivist*innen kritisieren die Patentgeheimhaltung auch, da der Impfstoff unter anderem mit der Hilfe von öffentlicher Förderung durch die Bundesregierung finanziert worden sei. Sie werfen BioNTech vor, Profite über Menschenleben zu stellen. Auch die Welthandelsorganisation berate derzeit über eine etwaige Aussetzung des Patentschutzes von Corona-Impfstoffen. Indien und Südafrika haben einen entsprechenden Antrag eingereicht, dem sich bereits 100 Länder angeschlossen haben. Der größte Widerstand komme bisher vonseiten der Industrieländer. 

2. Somalia vor erneuter Zerreißprobe

Wie Tagesschau.de sowie die Frankfurter Rundschau melden, sind die Präsidentschaftswahlen, die für Montag anberaumt waren, auf unbestimmte Zeit verschoben. Grund dafür sei politischer Streit zwischen der Regierung unter Präsident Mohamed Abdullahi Mohamed, der Opposition und den Bundesstaaten. Die Opposition werfe Farmajo vor, die Wahlen zu fälschen und eine nicht-unabhängige Wahlkommission einzusetzen. Auch habe die Regierung in die Politik der Bundesstaaten hineinregiert. Bei diesen Konflikten gehe es letztlich um die Verteilung der militärischen, politischen und wirtschaftlichen Ressourcen zwischen der Hauptstadt und den Bundesstaaten. Die Amtszeit des Präsidenten sei nun zu Ende und die Opposition erkenne ihn nicht mehr an. Das ehemalige Bürgerkriegsland stehe wieder ohne regulären Präsidenten und ohne Regierung da und drohe von rivalisierenden Clans und extremistischen Islamisten aufgerieben zu werden. Mangels politischen Vertrauens steige zugleich die Nachfrage nach Waffen bei Einzelpersonen und Clans, so der politische Analyst Hussein Sheikh Ali vom somalischen Think Tank “Hiraal Institute”. Am meisten profitiere von dem Streit aber eine Gruppe, die bei den Gesprächen gar nicht beteiligt war: die Terrormiliz Al-Schabab. Sie schlage inzwischen selbst wieder in Regionen des Landes zu, aus denen sie bereits vertrieben worden sei. Trotzdem vermindern die afrikanische Mission Amisom und Somalias Nachbarstaaten ihre Truppenstärke. Die US-Truppen seien bereits ganz abgezogen.

3. Immer mehr Afrikanerinnen nutzen Verhütungsmittel

Martina Schwikowski schreibt heute in der Deutschen Welle, dass immer mehr Afrikanerinnen Verhütungsmittel und Angebote zur Familienplanung nutzen. Laut dem jüngsten Bericht von “Family Planning 2020” (FP2020) sei die Zahl seit 2012 um 66 Prozent gestiegen – von 40 Millionen auf über 66 Millionen Frauen und Mädchen. Dies sei ein Erfolg für Regierungen und internationale Partner. Das Angebot verbessere sich immer mehr mit Gesundheitsberater*innen in den Gemeinden oder innovative Services wie Kondom-Lieferung per Moped auf Bestellungen per SMS. Trotzdem seien die Geburtenraten und das Bevölkerungswachstum in Afrika noch immer sehr hoch. Bis 2050 soll sich die Einwohnerzahl nach Berechnungen der Vereinten Nationen auf zwei Milliarden Menschen verdoppeln. Ein wichtiger Grund dahinter: Kultureller und religiöse Glaubensvorstellungen, die es vielen Frauen erschweren, über ihre Körper selbst bestimmen zu können, so FP2020-Direktorin Beth Schlachter.

The post 10. Februar 2021 appeared first on ONE.

Categories: Ticker

Voluntary Sustainability Standards (VSS) – Mobilising public and private rule-makers in managing global governance

DIE - February 10, 2021 - 12:19pm

Voluntary sustainability standards (VSS) offer demand-led or market-based regulatory instruments that can help implement the 2030 Agenda for Sustainable Development. In its activities with key VSS stakeholders from Brazil, China, India, Indonesia, Mexico and South Africa, the Managing Global Governance (MGG) Programme of the German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE) aims to help utilise the transformative potential of VSS.

Categories: Ticker

Höhen und Tiefen eines Einwandererlebens in Deutschland

E+Z - February 10, 2021 - 11:59am
Drei Migrantinnen aus Frankfurt erzählen ihre Geschichte

Als ich mein Portugiesisch-Studium für Lehramt in Argentinien abschlossen hatte, wollte ich Europa kennenlernen und bin mit einem Stipendium ein Jahr nach Portugal gegangen. Das hat mir sehr gut gefallen. Als ich in Buenos Aires zurück war, habe ich meinen zukünftigen Mann kennengelernt, der ebenfalls Europa bereist hatte und dorthin zurückgehen wollte. Wir beide hatten das Gefühl, dass du dir in Argentinien keine Zukunft aufbauen kannst. Die Lage im Land mit all den Wirtschafts- und politischen Krisen macht es unmöglich. Das ist übrigens heute noch so. Es war einfacher für uns, nach Deutschland zu gehen und dort verlässliche Pläne zu machen und in festen Strukturen zu leben. In Argentinien weißt du nie, was auf dich zukommt. Die Menschen gewöhnen sich zwar an diesen Zustand. Aber ich beobachte, dass die Argentinier ständig gereizt und gestresst sind.

So bin ich mit 26 Jahren nach Deutschland gegangen, obwohl ich kein Deutsch gesprochen habe. In Hamburg hatten mein Mann und ich entfernte Bekannte, bei denen wir erst mal unterkommen konnten. Die Idee war, später weiter nach Spanien zu gehen. Das hat sich aber ziemlich schnell zerschlagen, und es hat uns so gut hier gefallen, dass wir bleiben wollten.

Ich habe dann ein Studienvisum beantragt, weil ich in Deutschland auf jeden Fall weiterstudieren wollte. Mein Mann wollte in der Reisebranche arbeiten. Zuerst mussten wir aber so schnell wie möglich die Sprache lernen. Weil wir unser Leben in einer kleineren Stadt anfangen wollten, haben wir uns Würzburg ausgesucht – dort hatten wir Bekannte. In Würzburg haben wir neun Monate einen Intensivsprachkurs gemacht. Dafür und für unseren Lebensunterhalt hat uns mein Schwiegervater Geld geliehen.

Ich habe mich von Anfang an in Deutschland gut aufgenommen und zu Hause gefühlt. Dabei war sicher hilfreich, dass ich europäische Wurzeln habe – meine Großeltern sind von Italien nach Argentinien ausgewandert. Es ist außerdem von Anfang an alles so gelaufen, wie ich es mir gewünscht habe. Ich konnte meine Träume leben. Ich habe in Deutschland studiert, vergangenes Jahr sogar noch promoviert, ich habe an der Uni und an Schulen als Dozentin und Lehrerin gearbeitet. Ich habe meine beiden Kinder hier bekommen und immer viele Freunde gehabt – Deutsche und auch viele Latinos und Spanier.

Der Kontakt zu meiner Heimat Buenos Aires, meiner Familie und meinen Freunden war immer da und ist bis heute nicht abgerissen. Ich bin regelmäßig in Argentinien und kann mich – außer jetzt in Corona­zeiten – frei zwischen beiden Welten bewegen. Ich fühle mich sowohl in Deutschland als auch in Argentinien zu Hause.

Giselle Zenga ist für Sprachförderung und Personalentwicklung bei dem spanisch-deutschen Unternehmen HELMECA Personal GmbH zuständig.
euz.editor@dandc.eu

Categories: Ticker

Höhen und Tiefen eines Einwandererlebens in Deutschland

E+Z - February 10, 2021 - 11:45am
Drei Migrantinnen aus Frankfurt erzählen ihre Geschichte

Mich hat eine verrückte Zufallsgeschichte 1989 nach Deutschland verschlagen. Als ich in Senegals Hauptstadt Dakar studiert habe, traf ich eine Frau, die in Kontakt zur evangelischen Kirche in Deutschland stand. Diese hat mich auf die Idee gebracht, nach Deutschland zu gehen. Sie wollte mir eine Familie vermitteln, die junge Studentinnen aus Entwicklungsländern aufnimmt. Das hat sich dann aber doch zerschlagen, und ich stand kurz vor der geplante Abreise ohne Plan da. Ich entschloss mich, dennoch nach Deutschland zu gehen – mit einem Touristenvisum. Ich hatte zum Glück einen Cousin, der in Frankfurt studierte, und der bot mir an, dass ich zu ihm kommen könne. Also machte ich mich auf in ein unbekanntes Abenteuer.

Ich habe diesen Schritt nie bereut. Ich lernte schnell an einer Sprachschule Deutsch, weil ich studieren wollte. Ich fing dann auch an, Wirtschaftswissenschaften zu studieren, habe aber bald zu Soziologie, Politik und Pädagogik gewechselt. Ich habe mit verschiedensten Jobs wie Putzen und Babysitting für meinen Lebensunterhalt gesorgt. Mein Cousin und ich haben im Studentenwohnheim in Frankfurt in einem Zimmer gelebt und das studentische Leben genossen.

Aufgewachsen bin ich rund 500 Kilometer von meinen Eltern entfernt bei meiner Tante in Podor an der Grenze zu Mauretanien. Meine Tante war verwitwet und hatte keine Kinder, und so wurde ich ihr versprochen. Bei uns ist es undenkbar, dass jemand alleine leben muss, und so kam ich mit 18 Monaten zu ihr. Das ist bei uns nicht ungewöhnlich. Kinder sind bei uns kein individueller Besitz der Eltern, sondern sie „gehören“ der Gemeinschaft, der Familie. Heute in Dakar in der neuen Generation ist das vielleicht nicht mehr so. Ich trage auch die Vornamen meiner Tante „Mariame Racine“. Meine Tante, die leider schon verstorben ist, war quasi meine Mutter.

In Deutschland ist es immer gut für mich gelaufen. Im Studium fragte mich eine Kommilitonin, ob ich Lust hätte, bei Afrika-Seminaren der Gewerkschaftsjugend Oberursel mitzuwirken. Das habe ich gemacht, und weil ich dann Mitglied im DGB war, habe ich ein Stipendium von der Hans-Böckler-Stiftung bekommen. So konnte ich mein ganzes Studium bis zur Promotion finanzieren.

Ich habe mich nie komisch als schwarze Frau an der Uni gefühlt, da waren immer Studenten aus anderen, auch afrikanischen Ländern. Bei der Gewerkschaftsjugend war ich die einzige schwarze Frau, aber ich habe mich immer gut aufgenommen gefühlt.

Ich glaube, ich habe eine Fähigkeit, die Sachen so anzunehmen, wie sie sind. Es liegt scheinbar eine Offenheit in meiner Natur, die mir das leicht ermöglicht. Ich habe gemerkt, es gibt Deutsche, die wollen mit schwarzen Menschen nichts zu tun haben. Die gehen auf Distanz, und das habe ich akzeptiert. Die, die zu dir kommen, die sind offen, und mit denen bin ich immer gut ausgekommen. Ich mag die deutschen Freundschaften, die sind echt.

Die Integration kam sozusagen aus mir heraus, ich brauchte keinen Kurs. 2018 habe ich sogar den Integrationspreis der Stadt Frankfurt bekommen. Gleichzeitig habe ich immer Kontakt mit dem Senegal gehalten, mit meiner Familie und Freunden. Für mich sind beide Länder meine Heimat. Ich habe immer Heimweh nach Deutschland gehabt, wenn ich im Senegal war.

In Deutschland habe ich meinen Mann, der ursprünglich aus Mali kommt, vor vielen Jahren durch einen Deutschkurs kennengelernt. Meine beiden Söhne sind hier geboren. Wir sprechen drei, vier Sprachen zu Hause – Deutsch und Französisch sowie unsere afrikanischen Muttersprachen.

Ich bin glücklich in Deutschland. Ich habe mich sogar eingebürgert. Ich konnte immer die Arbeit machen, die ich wollte. Nach dem Studium habe ich mich als Fachkraft bei Brot für die Welt beworben und habe eine Stelle im Senegal gekriegt. Dort bin ich mit meiner Familie hin, und nach sechs Jahren sind wir wieder nach Deutschland zurück.

Natürlich gibt es auch weniger schöne Dinge wie Rassismus, aber davon lasse ich mein Leben nicht bestimmen. Ich finde, die Leute sind heute offener. Damals, als ich nach Deutschland kam, gab es noch viel mehr Rassismus wie die Ausschreitungen und Anschläge gegen Ausländer in Rostock oder Solingen. Ich kapiere die Fremdenfeindlichkeit der Ostdeutschen nicht. Sie haben zu DDR-Zeiten Tunnel gegraben, um in den Westen zu kommen und ihre Träume zu leben. Und heute verstehen sie nicht, dass es auch woanders Leute gibt, die Träume haben und weggehen möchten.

Mariame Racine Sow ist Sozialberaterin in einer Flüchtlingsunterkunft des Arbeiter-Samariterbunds in Frankfurt. Sie engagiert sich zudem ehrenamtlich in dem Verein Forward For Women gegen weibliche Genitalbeschneidung.
https://forwardforwomen.org/

Categories: Ticker

Höhen und Tiefen eines Einwandererlebens in Deutschland

E+Z - February 10, 2021 - 11:33am
Drei Migrantinnen aus Frankfurt erzählen ihre Geschichte

Ich bin Kurdin und habe meine Heimatstadt Istanbul vor etwa 25 Jahren verlassen. Ich konnte dort nicht mehr bleiben. Ich war seit Jahren in der linken, oppositionellen Szene aktiv und habe als Journalistin gearbeitet. Die Repressalien wurden immer schlimmer, und ich bin zwei, drei Mal festgenommen worden. Ich war insgesamt mehrere Monate in Haft. Ich erzähle das nicht so gerne, weil für Deutsche hört sich Gefängnis gleich nach Kriminalität an. Aber in der Türkei kann das bedeuten, dass du politisch unliebsam bist und willkürlich eingesperrt wirst.

Ich hatte die Hoffnung verloren, dass sich in der Türkei etwas ändert, deshalb wollte ich weg. In Deutschland hatte ich Bekannte, und deshalb bin ich erst einmal nach Nürnberg gegangen. Dort habe ich einige Jahre gebraucht, um mir darüber im Klaren zu werden, wohin ich mit meinem Leben will. Ich habe in Nürnberg ein paar Jahre als Sozialarbeiterin mit türkischen Jugendlichen in einem Drogentherapiezentrum gearbeitet. Dafür brauchte ich kein Deutsch zu sprechen. Das habe ich erst nach fünf Jahren im Land angefangen zu lernen.

Mit Ende 20 habe ich mich dann entschlossen, in Deutschland zu bleiben und hier zu studieren. Da ich in der Türkei Radio-, Kino und Fernsehwissenschaften studiert hatte, durfte ich in Deutschland nur ein ähnliches Fach studieren – auch wenn kein Schein aus der Türkei anerkannt wurde. Also habe ich Theater-, Film- und Medienwissenschaften an der Uni Frankfurt studiert, obwohl ich eigentlich lieber Soziologie oder Sozialarbeit studiert hätte, der Bereich, in dem ich auch heute arbeite. 2005 habe ich meinen Mann, einen griechischstämmigen Deutschen kennengelernt. 2010 und 2016 sind unsere Kinder zur Welt gekommen.

Ich vermisse die Türkei und vor allem Istanbul, die Sonne, das Meer, die Kultur und vor allem meine Eltern, Familie und Freunde. Ich war seit 2015 nicht mehr dort. Das war auch das letzte Mal, dass ich meine Eltern gesehen habe. Seitdem ich mich kritisch gegenüber Präsident Erdogan geäußert habe, traue mich nicht mehr in die Türkei.

Heimat – was bedeutet das für mich? Eine wirkliche Heimat, dort, wo ich akzeptiert werde, wie ich bin, existiert leider nicht. In der Türkei habe ich als Kurdin, Alewitin und Linke nie richtig zur türkischen Gesellschaft gehört, war immer eine Außenseiterin. In Deutschland werde ich immerhin per Gesetz so akzeptiert, wie ich bin. Aber es gibt ungeschriebene Gesetze in der Gesellschaft, und da passe ich auch nicht immer ins Schema. Ich habe auch in Deutschland noch nicht herausgefunden, wie man seine Meinung „richtig“ oder diplomatisch äußert. Deshalb kommt es schon mal zu Missverständnissen und Vorurteilen mir gegenüber. Das passiert in der Arbeit wie im Privaten.

Das Thema Integration sehe ich kritisch – wer soll sich wohin integrieren? Das schafft Hierarchien sowie Täter und Opfer. Jeder bringt seinen eigenen Hintergrund mit, ob Migranten oder Deutsche. Auch Deutsche sind keine homogene Masse. Integration ist auf jeden Fall eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.

Mit meinen türkischstämmigen Landsleuten in Deutschland kann ich mich nicht identifizieren, da geht es mir ähnlich wie den Deutschen. Viele leben in sehr geschlossenen Gesellschaften, in einer Parallelwelt. Vielleicht ist daran auch die Integrationspolitik Deutschlands schuld. Ich komme nur mit wenigen Deutschtürken klar. Ich fühle mich aber auch den Deutschen nicht zugehörig. Am ehesten fühle ich mich als Europäerin. Ich verteidige die Werte von Europa heutzutage mehr, als Europa es leider selbst es tut – wie zum Beispiel die Flüchtlings- und Migrationspolitik oder Arbeits- und Frauenrechte.

Sengül Yalcin-Ioannidis arbeitet als Bildungsbegleiterin für Geflüchtete und Migranten und als Familienhelferin. Sie plant, einen Verein zu gründen zur ganzheitlichen Bildungs- und beruflichen Begleitung für Migrantinnen, die häuslicher Gewalt entfliehen wollen.
euz.editor@dandc.eu

Categories: Ticker

12. Februar 2021: 3. Webkonferenz – SID im Gespräch: Sichtweise eines deutsch-afrikanischen Unternehmensberaters

SID Frankfurt - February 10, 2021 - 10:53am

Liebe Mitglieder und Freunde/-innen von SID-Frankfurt,
wir möchten Ihnen aus unserer Sicht wichtige entwicklungspolitische Themen mit Bezug zu Wirtschaft, Wissenschaft, Gesellschaft und entwicklungspolitischer Praxis vorstellen.

Afrika steht im Fokus der deutschen und europäischen Entwicklungszusammenarbeit. Wir werden den Blickwinkel erweitern und möchten die Ansichten eines deutsch-afrikanischen Experten diskutieren.

Gast: Dr. Asfa-Wossen Asserate, Autor (u. a. „Die neue Völkerwanderung“), Unternehmensberater für Afrika und den Mittleren Osten und politischer Journalist

Die Coronakrise zeigt, dass Wertschöpfungsketten und Lieferquellen diversifiziert werden müssen. Dr. Asserate argumentiert, dass Lösungen hierfür in Afrika gefunden werden können. Auch wird Afrika durch seine steil steigende Nachfragekurve ein immer größerer Markt. Es gäbe also diverse Gründe, in Afrika zu investieren. Dazu bräuchte es mehr Risikobereitschaft.

Ein weiteres Thema wird die panafrikanische Freihandelszone der Afrikanischen Union sein, die das Fundament für die Verstärkung der Handels- und Wirtschaftsbeziehungen bildet. Dr. Asserate befürwortet eine Unterstützung dieser Bemühungen. Wir sollten weg kommen von bilateralen Handelsabkommen zwischen der EU und einzelnen afrikanischen Ländern, die eine zu große Asymmetrie aufweisen.

In dem Gespräch wird es auch darum gehen, die aktuelle Situation in Äthiopien zu beleuchten, die Dr. Asserate intensiv verfolgt und sachkundig kommentiert.

Zu diesem Gespräch möchten wir Sie herzlich einladen.
SID im Gespräch – Bruno Wenn diskutiert mit Gästen
Sichtweise eines deutsch-afrikanischen Unternehmensberaters
Webkonferenz am Freitag, den 12. Februar 2021, 16:00 – 17:00 Uhr

Bruno Wenn (Beirat SID Frankfurt) wird das Gespräch führen.

Den Einwahllink und weitere Informationen entnehmen Sie bitte der beigefügten Einladung.

Pages

Subscribe to SID Hamburg aggregator - Ticker