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Eine bessere Welt für Kinder nach Covid-19

Unicef - February 17, 2021 - 10:00am
In einem offenen Brief wendet sich UNICEF-Exekutivdirektorin Henrietta Fore heute an die internationale Gemeinschaft. Angesichts der dramatischen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf Kinder müssen uns gerade jetzt daran erinnern, was nötig ist, um eine bessere Welt für Kinder zu schaffen.
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17.02.2021 Start der Fastenzeit: Minister Müller und Misereor-Chef Spiegel rufen zu fairem Wirtschaften auf

BMZ - February 17, 2021 - 10:00am
Zum Beginn der Fastenzeit am Aschermittwoch rufen Bundesentwicklungsminister Gerd Müller und Misereor-Hauptgeschäftsführer Pirmin Spiegel zu mehr Solidarität mit den Ärmsten der Welt auf. Minister Müller: "Heute am Aschermittwoch beginnt für viele Gläubige die Fastenzeit. Menschen auf der ganzen Welt nutzen jedes Jahr die Wochen bis zum Osterfest, um sich auf das Wesentliche im Leben zu besinnen und auch um zu verzichten und umzudenken. Globalisierung muss ...
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17.02.2021 Ernährungssicherung im Zeichen der Pandemie: Deutschland stärkt Fonds für landwirtschaftliche Entwicklung

BMZ - February 17, 2021 - 8:55am
Deutschland unterstützt den Internationalen Fonds für landwirtschaftliche Entwicklung (IFAD) in den Jahren 2022 bis 2024 mit insgesamt 88,49 Millionen Euro und bleibt damit einer der wichtigsten Geber des Fonds. ​Dazu erklärte die Parlamentarische Staatssekretärin im BMZ, Maria Flachsbarth: "Die signifikante Erhöhung unseres Beitrags unterstreicht unser Vertrauen in die Fähigkeit des IFAD, die Ernährungssituation im ländlichen Raum dauerhaft zu ...
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DG HochN Hub-Reihe Nachhaltigkeitsberichterstattung

#HOCHN - February 17, 2021 - 12:00am
Im Rahmen der neugegründeten DG HochN läuft eine Hub-Reihe zu Nachhaltigkeitsberichterstattung.

Foto: pixabay/CC0

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DG HochN Hub zu Transformationspfaden und Rollenwechsel von Lehrenden

#HOCHN - February 17, 2021 - 12:00am
Prof. Dr. Georg Müller-Christ von der Universität Bremen lädt zusammen mit Bror Giesenbauer zu diesem Hub zum Transformationsverständnis der DG HochN ein.

Foto: UHH/Lutsch

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Homomorphe Verschlüsselung und Europas Cloud

SWP - February 17, 2021 - 12:00am

Homomorphe Verschlüsselung stellt einen nächsten Evolutionsschritt der Krypto­grafie dar. Mit dieser Technologie können Datenbanken erstmals verschlüsselt ge­nutzt werden. Auch eröffnen sich mit ihr zahlreiche neue Möglichkeiten im Bereich Multi-Cloud-Computing und Machine Learning. Zudem hat homomorphe Krypto­grafie politische Implikationen. Die Technologie ist zentral für die Sicherheitspolitik, etwa beim Datenaustausch zwischen Sicherheitsbehörden. Neue Multi-Cloud-Geschäfts­modelle könnten zudem neue Abhängigkeiten erzeugen, etwa von den USA, wo bereits an einer Standardisierung gearbeitet wird. Um nicht abgehängt zu werden, sollte die EU die Anwendungsforschung fördern und homomorphe Verschlüsselung bei den Planungen für die eigene Cloud-Initiative Gaia-X frühzeitig miteinbeziehen.

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25.02.2021 | Vorstellung des Evaluierungsberichts 2020

GIZ Event - February 16, 2021 - 6:09pm
Veranstaltungsdatum: Donnerstag, 25. Februar 2021
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Lust auf ein neues Projekt? – Zeit für Wettbewerbe

EINEWELTblabla - February 16, 2021 - 3:03pm

Ja, die Wintermonate können manchmal ein bisschen zäh sein, vor allem in diesen anhaltenden Pandemiezeiten. Und auch die Perspektive kleine oder große Zukunftspläne zu schmieden sieht irgendwie nicht so rosig aus. Deswegen gibt es hier ein versuchtes Angebot der Aufmunterung: eine Kombination aus Beschäftigung und Planung! Wir stellen euch ein paar Wettbewerbe vor, die in den kommenden Monaten anstehen und auf die ihr euch ab jetzt vorbereiten könnt. Habt ihr Interesse euch mit Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen und Kapazität für ein neues Projekt? – Dann los!

Future Fiction Kreativwettbewerb

Was wäre, wenn die Klimaerwärmung gebremst oder sogar aufgehalten werden kann? Was wäre, wenn die Klimaschutzmaßnahmen umgesetzt werden? Was wäre, wenn das die Zukunft ist? Wie sieht diese Zukunft aus? Stellen wir uns kurz vor: wir befinden uns in einem Jahr zwischen 2030 und 2040. Es wurden viele Klimaschutzmaßnahmen umgesetzt und wir haben es geschafft, die Erderwärmung zu stoppen. Wie sieht die Welt nun aus? 

Im Rahmen des Future Fiction Kreativwettbewerbs werden Menschen zwischen 13 und 23 Jahren gesucht, die ihre Vorstellung in einem Text oder Video darstellen möchten. Deine Geschichte kann in deinem Dorf, deiner Stadt oder deinem Viertel spielen. Sie soll zeigen, wie die Welt aussieht, wenn unsere Klimaschutzbemühungen erfolgreich umgesetzt werden. Zeig uns mit deinem Beitrag, wieso es sich lohnt, sich für diese Zukunft einzusetzen!

Wieso dein Beitrag für den Wettbewerb wichtig ist: Mit dem Wettbewerb wollen die Initiator*innen Menschen inspirieren und motivieren, sich gegen die Klimaerwärmung einzusetzen. Mit deinem Beitrag trägst du deshalb zu einer Bewegung bei, die die Vorstellung einer besseren Welt in die Realität umsetzen möchte. Du hilfst dabei, auch andere Menschen davon zu überzeugen, sich für eine bessere Zukunft einzusetzen. Die Beiträge, die unsere Jury am meisten überzeugen können, werden in einer Ausstellung präsentiert, über Social Media und Newsletter bekannt gemacht und in unseren Podcast „Labor Zukunft – Forschung ohne Kittel“ aufgenommen. Es wird außerdem angestrebt, ausgewählte Texte in einem E-Book zu veröffentlichen.

Du kannst deine Geschichte entweder als Video oder als Text einreichen. Einsendeschluss ist der 18. April 2021.

Ausgepackt – Co2-Verpackungsfrei-Wettbewerb

Wie können Plastik- und Verpackungsmüll reduziert werden, um Natur, Umwelt und Klima zu schützen? Welche nachhaltige Verpackung könnte noch erfunden werden? Welche No-Waste-Botschaften können andere bewegen, auf Verpackungen zu verzichten? Im Ausgepackt-Wettbewerb sollen Ideen entwickelt werden, die helfen, den Package-Footprint, also den Fußabdruck des Verpackungsverbrauchs, zu reduzieren.

In drei Kategorien können Beiträge bis zum 05. Mai 2021 eingereicht, die von einer fachkundigen Jury bewertet und im Herbst 2021 beim „Festival der guten Ideen“ prämiert werden. Zu gewinnen gibt es attraktive Sach- und Buchpreise. Mitmachen können alle Jugendlichen zwischen 12 und 23 Jahren. Entweder als Einzelteilnehmende oder als Gruppe/Schulklasse. Jede Gruppe oder Einzelperson kann in jeder Kategorie einen Beitrag einreichen.

Das sind die Kategorien:

  1. NoWaste-Botschaft für eine verpackungsärmere Welt
  • Entwicklung eines Plakats, einer Social Media-Kampagne, einem Videoclip oder einem anderen medialen Format mit einer NoWaste-Botschaft
  1. Idee für eine umwelt- und klimafreundliche Verpackung
  • Erfindung einer kreativen Verpackungslösung für ein Produkt das die Umwelt und das Klima schont. Das kann zum Beispiel eine Mehrweglösung, eine neue Unverpackt-Idee oder eine Verpackung sein, die aus einem nachwachsenden Rohstoff besteht.
  1. Ideen für Verpackungseinsparung an der Schule/ im Jugendtreff
  • Ein großes Potential Verpackungen einzusparen haben Schulen, Jugendtreffs und andere Einrichtungen, wo viele Menschen viel konsumieren. Welche Vorschläge gibt es für diese Orte, damit sie künftig weniger Verpackungsmüll produzieren? Oder welche Idee wurde schon verwirklicht?

 

Am 17. und 24. Februar von 11 bis 12 Uhr findet für alle interessierten Schüler*innen, Azubis und Studierende ein zweiteiliges Online-Seminar zum Thema Klima und Verpackungen statt. Hier findet ihr mehr Informationen zur Online-Ideenwerkstatt für nachhaltige Verpackungen.

„Dein Song für eine Welt“ – Wettbewerb

Am 28. Januar 2021 ist der Song Contest „Dein Song für EINE WELT!“ in eine neue Runde gestartet. Du schaust gern über den eigenen Tellerrand und denkst, die EINE WELT geht uns alle an? Du hast Spaß an Musik oder schreibst eigene Songs? Du bist zwischen 10 und 25 Jahre alt? Dann bist du hier genau richtig. Der Song Contest ruft alle zwei Jahre Kinder und Jugendliche in ganz Deutschland sowie in Ländern des Globalen Südens dazu auf, sich musikalisch mit entwicklungspolitischen Themen, wie z.B. Menschenrechten, dem Klimawandel, nachhaltigem Konsum oder Flucht und Migration auseinanderzusetzen und eigene Songs dazu zu schreiben und zu komponieren.
Auch dir liegt ein globales Thema besonders am Herzen? Auch du möchtest mit deiner Musik die Welt bewegen? Dann mach mit beim Song Contest „Dein Song für EINE WELT!“ und vielleicht wird dein Song der nächste EINE WELT-Song!

Zu gewinnen gibt es Geld- und Sachpreise. Und der Einsendeschluss läuft bis zum 16. Juni 2021!

 

– Ronja –

 

Das Beitragsbild ist von Dragos Gontariu auf Unsplash.

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Vietnam: Gemeinsam gegen Pestizide

INKOTA - February 16, 2021 - 2:55pm
Um Unkraut und Schädlinge zu bekämpfen, setzen Bäuerinnen und Bauern weltweit chemische Mittel ein. Das ist auch in Vietnam so. Zwar wurde dort das hoch umstrittene Herbizid Glyphosat – das auf deutschen Äckern nach wie vor verwendet wird – im Juni 2019 verboten. Doch der grundsätzliche Glaube an die Kraft der chemischen Keule ist auch in Vietnam weiter ungebrochen. Zu verführerisch klingt die Erzählung, dass ohne viel Arbeit Unkraut und Schädlinge beseitigt und der Ertrag vervielfacht werden können. Dabei gibt es längst ökologische Alternativen: „Um Schädlingen vorzubeugen, pflanzen wir geeignete Blumen um unsere Gemüsereihen herum, zum Beispiel Ringelblumen“, sagt Kleinbäuerin Quach Thi Yen. „Sie locken die Schädlinge von unserer Ernte weg und ziehen gleichzeitig die natürlichen Feinde der Schädlinge an.“ Ohne Pestizide für Pflanzen, Tiere und eigene Gesundheit Quach Thi Yen macht beim Projekt der INKOTA-Partnerorganisation DWC mit, das Teil der Solidaritätsaktion des Neuen Deutschlands ist. „Damit unser Obst, Gemüse und Getreide besser wächst, haben wir auch unseren eigenen Dünger hergestellt“, erzählt sie. „Wir haben Bananen, Papaya oder andere Gemüsesorten mit Zucker fermentiert – und eine nahrhafte Lösung mit reichlich Stickstoff und Kalium erzeugt. Das ist unser neuer Dünger!“ Der Arbeitsaufwand ist etwas höher als beim Einsatz chemischer Mittel. Das nehmen die Dorfbewohner*innen aber gern in Kauf, zum Schutz ihrer Gesundheit und des Lebensraums der Tiere und Pflanzen. Jetzt Appell "Giftexporte stoppen!" unterschreiben! Mit Agrarökologie gegen Pestizide Nichtregierungsorganisationen wie INKOTA setzen sich schon seit Jahren für ein weltweites Verbot gefährlicher Giftstoffe in der Landwirtschaft ein. Im Gegenzug unterstützt INKOTA Initiativen, die versuchen auf chemische Unkraut- und Schädlingsbekämpfungsmittel zu verzichten und nur noch rein biologischen Dünger zu verwenden. Dabei geht es auch darum, die Anbaumethoden vielseitiger und widerstandsfähiger zu gestalten, indem natürliche Stoffkreisläufe stärker berücksichtigt werden. Genau diesen agrarökologischen Ansatz verfolgen auch die Expert*innen von DWC in Vietnam. Selbstbestimmt zu einer Landwirtschaft ohne Pestizide Bei dem hier vorgestellten DWC-Projekt geht es zwar vor allem um lokale Mitbestimmung: In bis zu 20 einzelnen Kleinprojekten organisieren und verwalten die teilnehmenden Dorfgemeinschaften während der Projektlaufzeit eigene Projekte. Die Themen der Projekte bestimmen die Einwohner*innen selbst. Zu Beginn haben sie Vorschläge für die einzelnen Projekte gesammelt und ausdiskutiert, welche davon umgesetzt werden sollen. In der Gemeinde von Quach Thi Yen spielt das Thema Landwirtschaft allerdings in fast allen Projekten eine Rolle. Das hat einen einfachen Grund: Alle Projektteilnehmer*innen sind Kleinbäuerinnen oder Kleinbauern. Dem Prinzip des ökologischen Landbaus folgend wollen sie die eigene Landwirtschaft nachhaltiger machen. Die DWC-Expert*innen stehen ihnen dabei mit Rat und Tat zur Seite. Dorfgemeinschaft vereint gegen Pestizide Wie ernst es den Dorfbewohner*innen mit der Abkehr vom Gift auf ihren Feldern und Äckern ist, schildert die Vorsitzende der örtlichen Frauenunion. „Die Menschen hier bestellen die Felder oft gemeinsam“, erzählt Bui Kim Phuong. „Ich erinnere mich an eine Familie, die am Tag ihrer Ernte plötzlich allein auf dem Feld stand. Niemand wollte ihr zur Hand gehen, weil sie entgegen der gemeinsamen Abmachung zuvor Herbizide versprüht hatte. Die anderen Dorfbewohner*innen sind einfach wieder nach Hause gegangen – aus Angst um ihre eigene Gesundheit und weil sie ihre Böden und die gesamte Umwelt nicht länger strapazieren wollen.“ Dieser Artikel ist zuerst im Neuen Deutschland erschienen. Denn das Projekt mit unserem Partner DWC in Vietnam ist Teil von „Teilen macht satt” – unserer Spendenaktion mit dem Neuen Deutschland. Deutsche Chemiekonzerne wie Bayer und BASF exportieren Pestizide nach Afrika, Asien und Lateinamerika, die so gefährlich sind, dass sie in der EU verboten sind. Sorgen Sie jetzt dafür, dass die Bundesregierung ihrer Verantwortung nachkommt und handelt: Jetzt Appell "Giftexporte stoppen!" unterschreiben! Weitere Informationen: Erfahren Sie mehr über unsere Arbeit in Vietnam Zum Projekt „Durch mehr Partizipation zu einem selbstbestimmten Leben“
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In Kenia droht neue Heuschreckenplage

Welthungerhilfe - February 16, 2021 - 11:57am
Welthungerhilfe unterstützt notleidende Familien.
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16. Februar 2021

ONE - February 16, 2021 - 11:28am
1. WTO: Okonjo-Iweala als neue Chefin bestätigt

Mehrere Medien, unter anderem Tagesschau.de, die Süddeutsche Zeitung, die Frankfurter Allgemeine Zeitung, Zeit Online, Spiegel und die Stuttgarter Nachrichten, berichten, dass die ehemalige nigerianische Finanzministerin Ngozi Okonjo-Iweala zur neuen Chefin der Welthandelsorganisation (WTO) gewählt wurde. Die Ökonomin sei damit die erste Frau und die erste Afrikanerin an der Spitze der WTO. Sie stehe vor der großen Herausforderung die WTO aus ihrer tiefen Krise zu holen. Nach der Blockade der Berufungsinstanz des Streitbeilegungsmechanismus seitens der USA unter dem ehemaligen Präsidenten Donald Trump, Handelsstreitigkeiten zwischen Ländern des Südens und des Nordens sowie zwischen den USA, China, der EU und viele anderen, kündigte Okonjo-Iweala nun weitreichende Reformen an. Die Entwicklungsökonomin wolle sich auf Erholung der Weltwirtschaft nach der Corona-Pandemie konzentrieren und darauf, dass die Mitgliedsländer im Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen nicht protektionistisch vorgehen und zusätzliche Handelshemmnisse aufbauen. Die neue WTO-Generaldirektorin, die auch Vorsitzende der Impfallianz Gavi ist, warnte zudem vor einem “Impfstoff-Nationalismus” bei der Corona-Bekämpfung.

2. AstraZenca: Impfstoff erhält WHO-Notfallzulassung

Wie die Süddeutsche Zeitung, Stern.de, der Merkur und Deutschlandfunk melden, erteilte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gestern eine Notfallzulassung für den Corona-Impfstoff  des Herstellers AstraZeneca. Die WHO-Notfallzulassung sei die Voraussetzung dafür, dass UN-Organisationen den Impfstoff einkaufen und verteilen können. Ebenso können Länder, die beispielsweise keine eigenen Prüfkapazitäten haben, den Impfstoff damit verwenden. Für eine solche Zulassung prüft die WHO die Wirksamkeit und Sicherheit des Impfstoffs sowie die Qualität der Fabriken, in denen das Serum hergestellt wird. Für viele Länder wie Großbritannien, die USA oder die Mitglieder der EU spiele die WHO-Notfallzulassung keine Rolle. Sie führen eigenständig Prüfungen durch und haben bereits mehrere Corona-Impfstoffe zugelassen, darunter auch die der Hersteller BioNTech und AstraZeneca.

3. Spiegel-Interview: Ugandas Präsident weist Kritik von sich

In einem Interview mit dem Spiegel weist Ugandas Präsident Yoweri Museveni Vorwürfe an seinem autoritären Regierungsstil und Wahlbetrug deutlich zurück. Uganda sei „eines der demokratischsten Länder der Welt“ und eine „Insel des Friedens in der Region“, so der Präsident, der bereits seit 35 Jahren im Amt ist. Er hebt die Risiken und Herausforderungen in Afrika hervor, die ganz andere seien als in Europa. So würde ein unerfahrener Politiker wie sein Herausforderer Bobi Wine das Land ins Chaos stürzen. Laut Spiegel betrachten viele Afrikaner*innen den Popmusiker und Politiker Wine als “Hoffnungsträger Afrikas”. Wines Verhaftung begründet Museveni mit dessen Verstößen gegen Corona-Auflagen. „Belehrungen“ seitens der EU könne der Präsident nur noch schwer ertragen. Die Europäer würden „an Arroganz“ leiden. China hingegen mische sich nicht ein, sondern wolle einfach nur „Geschäfte machen“.

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Führende Fluggesellschaften unterstützen UNICEF beim weltweiten Transport von Covid-19-Impfdosen

Unicef - February 16, 2021 - 10:00am
Im Rahmen der heute von UNICEF gestarteten Humanitarian Airfreight Initiative haben zehn führende Fluggesellschaften Vereinbarungen mit UNICEF unterzeichnet, um die Lieferung von Covid-19-Impfstoffen, Medikamenten und anderen wichtigen Hilfsgütern im Kampf gegen die Covid-19-Pandemie zu unterstützen. 
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Indonesien: Aulia gehört dazu

Unicef - February 16, 2021 - 9:00am
Seit ihrer Geburt kann Aulia, neun Jahre alt, nicht laufen. Zum Glück gibt es in ihrer Nähe nun eine Schule, die Mädchen und Jungen mit Behinderungen fördert. In ihrem Heimatland Indonesien ist das nicht selbstverständlich.
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Stimmen der Klimagerechtigkeit: Klimaaktivist*innen weltweit im Interview

reset - February 16, 2021 - 5:32am
Die Auswirkungen des Klimawandels  sind ungleich verteilt; die Hauptverursacher sind nicht unbedingt die, die am stärksten betroffen sind. Wir haben mit Umweltaktivist*innen aus dem Globalen Süden über ihre Erfahrungen, ihren Aktivismus, ihre Meinungen und ihre Hoffnungen für die Zukunft gesprochen. Alle Interviews der Reihe im Überblick.
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Die neue Arktisstrategie der EU

SWP - February 16, 2021 - 12:20am

Der Schutz der Arktis, die nachhaltige Entwicklung und die internationale Zusammenarbeit: an diesen drei Prinzipien hat sich die Arktispolitik der Europäischen Union (EU) in den einschlägigen Mitteilungen der Kommission 2008 und 2016 orien­tiert. Aufgrund ihres langjährigen Engagements und einer Vielzahl von Projekten in der Arktis, für die diese drei Prinzipien maßgeblich sind, ist die EU bereits ein ark­tischer Akteur, auch wenn sie im Arktischen Rat keinen formellen Beobachterstatus hat. Darüber hinaus sind drei EU-Staaten – das Königreich Dänemark, Finnland und Schweden – Mitglieder dieses Rates. Island und Norwegen sind Mitglieder des Euro­päischen Wirtschaftsraums und beteiligen sich am EU-Rahmenprogramm für For­schung und Innovation.

Während die ersten beiden Prinzipien hoch relevant bleiben, fehlt im internatio­nalen Kontext eine sicherheitspolitische Komponente. Sie ist wegen der zunehmen­den geopolitischen Bedeutung der Arktis notwendig geworden. Diese Komponente sollte daher in die neue EU-Arktisstrategie integriert werden, die zurzeit in Brüssel erarbeitet wird, nachdem zwischen Juli und November 2020 eine öffentliche Befra­gung dazu stattgefunden hat. Die maritime Sicherheit bietet ein bewährtes und geeig­netes Feld für ein stärkeres Engagement der EU in der Arktis.

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Back to the Future? International Climate Policy in 2021

SWP - February 16, 2021 - 12:00am

In 2021 the international climate policy agenda will need to catch up on much that was not accomplished in 2020. Because of the pandemic, deadlines were postponed and processes slowed down. What is the position of major climate policy powers in early 2021, and what momentum can we expect for international negotiations? The most important impetus this year will come from the EU, the US and China. However, since these three powers are also competitors, the EU and its member states will have to strengthen multilateral cooperation overall so as to push for reaching the Paris Agreement targets, formulate clear expectations, and ensure that all actors remain on equal terms. For Germany and the EU it will therefore be crucial to continue to focus decisively on joint action with partner countries within networks, and to concentrate on core issues with the US. Obvious areas for cooperation with Washington are a joint diplomatic approach for the next international climate conference (COP26), and rec­on­ciling climate and trade policy.

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Die tödlichen Schattenseiten der Grünen Revolution

Welthungerhilfe - February 15, 2021 - 1:09pm
Indien produziert große Überschüsse an Getreide, trotzdem ist die Hungersituation laut Welthunger-Index „ernst“. Wie erklärt sich der scheinbare Widerspruch?
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15. Februar 2021

ONE - February 15, 2021 - 12:11pm
1. Kurswechsel bei Anti-Terror-Einsatz in Sahelzone

Johannes Leithäuser und Michaela Wiegel thematisieren heute in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung das Sahel-Gipfeltreffen in dem zentralafrikanischen Staat Tschad. Dort treffen sich heute die Staatschefs Mauretaniens, Nigers, Malis, Burkina Fasos und Tschads. Der französische Präsident Emmanuel Macron und Außenminister Heiko Maas nehmen per Videoübertragung teil. Die Themen seien Hilfen für Terrorbekämpfung, Stabilisierung und humanitäre Unterstützung. Trotz der Tatsache, dass die fünf Sahelländer mit Unterstützung Frankreichs und Deutschlands eine gemeinsame militärische Eingreiftruppe gegen den Antiterrorkampf gebildet haben, habe sich Zahl und Ausbreitung von Anschlägen in der Region vergrößert. Macron wolle nun einen Strategiewechsel und werde die französischen Truppen verkleinern. Stattdessen solle mehr direkte militärische Unterstützung anderer europäische Staaten kommen. In den letzten Jahren sei Frankreich in der Wahrnehmung der Sahel-Region immer stärker als Besatzer denn als Befreier  gesehen worden. Auch in Frankreich wachse Kritik am Militäreinsatz. Trotz angestrebter Lastenteilung komme von anderen europäischen Staaten wie Deutschland keine oder nur wenig Unterstützung bei Kampfhandlungen. Deutschland wolle der französischen Forderung nach stärkerer militärischer Beteiligung nicht nachgehen. Stattdessen setze man auf mehr Entwicklungspolitik für eine „ganzheitliche Entgegnung auf sozial- und sicherheitspolitische Herausforderung“, so die SPD.

2. Angst vor neuer Ebola-Epidemie

Zahlreiche Medien, darunter Tagesschau.de, der Spiegel, die BILD, Zeit Online und die Deutsche Welle, berichten am Wochenende über die Gefahr einer neuen Ebola-Epidemie im westafrikanischen Staat Guinea. Inmitten der Corona-Pandemie haben sich dort acht Menschen nachweislich mit Ebola infiziert. Drei Menschen seien bereits an den Folgen der hochinfektionären Krankheit gestorben. Dies seien die ersten bestätigten Fälle seit rund fünf Jahren. Die Weltgesundheitsorganisation kündigte nun Maßnahmen an, um eine mögliche Epidemie einzudämmen. Die Gesundheitsbehörde Guineas spreche bereits von einer Epidemie. Von 2013 bis 2016 waren bei dem bislang weltweit schwersten Ebola-Ausbruch mindestens 11.300 Menschen gestorben. Die meisten Fälle gab es in Guinea, Liberia und Sierra Leone.

3. Lieferkettengesetz in der Kritik

Wie unter anderem die Frankfurter Allgemeine Zeitung, der Tagesspiegel, Zeit Online und Stern.de melden, stößt das am Freitag beschlossene Lieferkettengesetz auf Kritik des Unions-Wirtschaftsflügels. Sie kritisiere das Gesetz als “Bestrafungsinstrument” für deutsche Unternehmen. Statt Unternehmen in der Corona-Krise zu entlasten, schaffe das Gesetz neue Belastungen für Unternehmen, so der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Joachim Pfeiffer. Deutsche Unternehmen werde Misstrauen entgegengebracht, obwohl sie wie kaum andere in der Welt auf die Einhaltung von Arbeitsschutz und Menschenrechte achten, so die Kritik. Nichtregierungsorganisationen gehe das Gesetz jedoch nicht weit genug. Sie kritisieren, dass deutsche Unternehmen laut dem Gesetz nicht zivilrechtlich zur Verantwortung gezogen werden können und dass das Gesetz nur für Unternehmen ab 3.000 Mitarbeiter*innen gelte. Entwicklungsminister Gerd Müller verteidigt das neue Gesetz in mehreren Interviews, unter anderem im Deutschlandfunk und in der Augsburger Allgemeinen. Es sei ein Meilenstein für die Durchsetzung der Menschenrechte in der gesamten Lieferkette. Kein Gesetz auf der Welt sei so ambitioniert Menschenrechte zu schützen wie das deutsche Lieferkettengesetz, so der Minister. Das Gesetz könne als Vorlage für andere europäische Länder gelten und ‘Made in Germany’ zur Marke der globalen Verantwortung werden.

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Afrikanische Community in Frankreich kritisiert mangelnde Integration, hofft auf Unternehmertum

EurActiv - February 15, 2021 - 11:10am
Eine Anfang Februar veröffentlichte Umfrage des französischen Präsidialrats für Afrika zeigt die wahrgenommenen Schwierigkeiten bei der Integration von Menschen ausländischer Herkunft in die französische Gesellschaft - insbesondere bei Personen aus der afrikanischen Diaspora.
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Warum die Welt globale Governance für Wissenschaftskooperation braucht

DIE - February 15, 2021 - 10:23am

Soziale Gerechtigkeit ist ein integraler Bestandteil von nachhaltiger Entwicklung. Global betrachtet heißt das: Ohne den Abbau von Machtungleichheiten zwischen den Ländern bleibt soziale Gerechtigkeit Zukunftsmusik. Die angewandte transnationale Forschungszusammenarbeit löst zwar recht erfolgreich spezifische Nachhaltigkeitsprobleme, z.B. durch forschungsbasierte Innovationen für klimaneutrale Urbanisierung oder integriertes Wassermanagement. Jedoch bleibt globale Gerechtigkeit ein blinder Fleck – globale Wissenshierarchien werden meist nicht angetastet.

Dabei könnte Wissenschafts-zusammenarbeit dazu beitragen, bestehende systemische Ungleichheiten abzubauen: Wenn Forschende über Grenzen hinweg gemeinsam Wissen erarbeiten und Erkenntnisse teilen, begegnen sich die Partner*innen auf gleicher Höhe – im Gegensatz zur Entwicklungszusammenarbeit. Denn diese beruht in ihrer Essenz auf einer Hierarchie des Wissens, wenn Expertise aus einem „entwickelten“ in ein „zu entwickelndes“ Partnerland fließt.

Durch Wissenschaftskooperation verbessert sich im besten Fall die Wertschätzung und Sichtbarkeit aller Beteiligter im globalen Wissenschaftssystem. Gemeinsames Forschen und Publizieren bietet so die Chance, die Vorherrschaft des im globalen Norden geprägten Wissens zu durchbrechen und damit zusammenhängende Machtgefälle in Frage zu stellen. Dazu bedarf es jedoch fairer Kooperationsmuster.

Man stelle sich folgendes Szenario vor: Südafrika (oder auch China, Peru oder jedes andere Land des globalen Südens) veröffentlicht eine Ausschreibung für transnationale Forschungsprojekte, um ein Nachhaltigkeitsproblem in Deutschland zu erforschen und zu lösen. Festgelegt wurde der Forschungsgegenstand von südafrikanischen Forscher*innen und politischen Entscheider*innen. Es fanden keine Regierungskonsultationen mit Deutschland statt, um gemeinsam das Problemfeld einzugrenzen und darauf aufbauend eine transnationale Förderlinie zu gestalten. Eine Ko-Finanzierung für die deutschen Partner*innen gibt es nicht. Die Rollen im Projektteam sind dementsprechend klar verteilt. Die Südafrikaner*innen leiten das Projekt, bestimmen den konzeptionellen Rahmen, werten Ergebnisse aus und sorgen für die richtigen Schlussfolgerungen; die Deutschen sind zuständig für die lokale Anbindung und liefern empirische Daten.

Seltsame Vorstellung – und auch unwahrscheinlich. Der Vorschlag einer solchen Initiative würde wohl in der deutschen Politik- und Forschungscommunity als übergriffig und empörend empfunden. Und dennoch zeigt das Beispiel, jedoch in umgekehrter Konstellation, die gängige Praxis deutscher Forschungsförderung für die Kooperation mit Partner*innen des globalen Südens. Eine aktuelle deutsche Ausschreibung für Forschung zum Wassermanagement in Südafrika illustriert dies. Trotz der Rhetorik einer „Kooperation auf Augenhöhe“ sind alleine gestaltete Ausschreibungen üblich; das förderpolitische Ko-Design bleibt die Ausnahme. Ausbalancierte Machtverhältnisse sehen so nicht aus.

Die problematische Konzipierung der Forschungspolitik wirkt sich auch auf die Projektpraxis aus. Selbst auf Gleichrangigkeit bedachte Konsortialpartner*innen können das im politischen Entstehungsprozess verankerte Machtgefälle in der Kooperationspraxis nur schwer ausgleichen. Partner*innen ohne Finanzierung und ohne grundlegende inhaltliche Mitgestaltungsmöglichkeiten sind per se nicht gleichrangig. Und deshalb können Lösungsansätze nicht ausschließlich in der sensiblen Ausgestaltung der Kooperation durch die Forschenden liegen. Sie müssen auf der politischen Ebene beginnen.

Eine Analyse der Forschungsprogramme und -ausschreibungen der letzten Jahre zeigt, dass sich der Mainstream der deutschen Forschungspolitik für transnationale Kooperation sowohl an den Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) als auch an deutschen Prioritäten, wie insbesondere der Hightech Strategie als Instrument der Wirtschaftsförderung, orientiert. Eine öffentliche Debatte zu Zielkonflikten ist ebenso notwendig wie eine Diskussion der Partnerkonstellationen, die sich aus diesen Prämissen ergibt. Dies ist jedoch nicht erkennbar. Die Agenda 2030 selbst klammert Fragen globaler Machverteilung aus und macht keine Vorschläge zur Ausgestaltung von Forschungskooperationen. Aber auch die internationalen Partnerschaftsprinzipien für die Entwicklungszusammenarbeit sind kein Leitbild für die Forschungspolitik als Politikfeld, das auf Eigenständigkeit pocht.

Forschungszusammenarbeit sollte sich nicht damit begnügen, SDGs lokal umzusetzen oder Nachhaltigkeitsprobleme wissenschaftlich zu reflektieren. Sie sollte den Anspruch haben, durch faire und gleichrangige Kooperation auch zu einem Abbau systemischer globaler Ungerechtigkeit beizutragen. Dazu bedarf es verbindlicher globaler Governance-Mechanismen für Forschungskooperation, auf deren Basis Politiker*innen faire transnationale Forschungsprogramme konzipieren, die anschließend durch Forschende machtsensibel ausgestaltet werden. Die Partnerschaftsprinzipien müssen dabei über „Effektivität“, dem Ideal der Entwicklungszusammenarbeit, hinausgehen. Gegenseitiger Respekt und Gerechtigkeit durch die gemeinsame Gestaltung des politischen Rahmens, der Themenwahl und der Forschungspraxis: Das wäre nicht nur effektiv, sondern auch nachhaltig fair.

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