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The French response to the Corona Crisis: semi-presidentialism par excellence

DIE - January 19, 2038 - 4:14am

This blog post analyses the response of the French government to the Coronavirus pandemic. The piece highlights how the semi-presidential system in France facilitates centralized decisions to manage the crisis. From a political-institutional perspective, it is considered that there were no major challenges to the use of unilateral powers by the Executive to address the health crisis, although the de-confinement phase and socio-economic consequences opens the possibility for more conflictual and opposing reactions. At first, approvals of the president and prime minister raised, but the strict confinement and the reopening measures can be challenging in one of the European countries with the highest number of deaths, where massive street protests, incarnated by the Yellow vests movement, have recently shaken the political scene.

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UN-Abkommen: Globale Regeln zum Schutz von Menschenrechten und Umwelt wichtiger denn je

#2030Agenda.de - 2 hours 28 min ago

Berlin/Bonn, 11. August 2020

Im Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen wurde soeben ein neuer Entwurf für ein internationales Abkommen für Wirtschaft und Menschenrechte (UN Treaty) vorgelegt, knapp vier Wochen nach der Ankündigung eines deutschen Lieferkettengesetzes durch Bundesarbeitsminister Heil und Bundesentwicklungsminister Müller. Das UN-Abkommen würde bei erfolgreicher Ratifizierung Staaten weltweit verpflichten, ihre international tätigen Unternehmen zu regulieren und sie dafür haftbar machen, weltweit Menschenrechte und Umweltstandards einzuhalten. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und das Global Policy Forum, Mitgliedsorganisationen der „Treaty Alliance Deutschland“, fordern, dass die deutsche Bundesregierung sich eindeutig zu dem Entwurf positioniert und sich aktiv an den anstehenden Verhandlungen beteiligt. Das internationale Abkommen für Wirtschaft und Menschenrechte wird vom 26. bis 30. Oktober 2020 in Genf in mittlerweile sechster Runde verhandelt.

„Die jahrelange Ausrede der Bundesregierung, sich nur an dem Prozess zu beteiligen, wenn in Deutschland gesetzliche Maßnahmen notwendig werden, gilt mit dem Beschluss für ein deutsches Lieferkettengesetz nicht mehr. Es geht nun darum, auf allen Ebenen voranzuschreiten – in Deutschland, auf EU-Ebene aber auch weltweit“, so Karolin Seitz, Koordinatorin der Treaty Alliance Deutschland und Leiterin des Programmbereichs Wirtschaft und Menschenrechte des Global Policy Forums.
„Ein UN-Abkommen würde weltweit gleiche Standards für die Pflichten von transnationalen Unternehmen mit Blick

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Jubilee Debt Campaign veröffentlicht Handbuch zur Schuldenanalyse

#2030Agenda.de - 2 hours 28 min ago

Überschuldung ist in vielen Ländern zum Problem für nachhaltige Entwicklung geworden. Hohe Zahlungen für den Schuldendienst fressen einen immer größeren Teil des Staatshaushaltes auf. Jeder Dollar, der für den Schuldendienst ausgegeben wird, ist ein Dollar, der bei der Finanzierung wichtiger Investitionen oder des Bildungs- und Gesundheitswesens fehlt. Nicht umsonst haben Schuldenerlasse auch in SDG 17 Eingang gefunden, und die G20 haben zu Beginn der Coronakrise erklärt, dass sie 73 Entwicklungsländern bis zum Ende des Jahres die bilateralen Auslandsschulden stunden wollen.

Was aber unterscheidet bilaterale von multilateralen Schulden, Inlands- von Auslandsschulden, und ein Schuldenmoratorium von einem Schuldenerlass? Die Jubilee Debt Campaign, die britische Schwester der deutschen Erlassjahr-Kampagne, hat ein nützliches Handbuch herausgebracht, das grundlegende Konzepte der Verschuldung erklärt und Interessierten dem Umgang mit den wichtigsten Datenbanken beibringt. Der Guide to Understanding and Accessing Debt Information ist online verfügbar – leider bislang nur auf Englisch und Französisch.

 

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Indigene und nationale Minderheiten in Europa

EINEWELTblabla - 10 hours 50 min ago

Vorgestern, am 9. August, war der Tag der indigenen Völker der Welt. UN-Schätzungen zufolge gehören ca. 370 Millionen Personen weltweit einer indigenen Bevölkerungsgruppe an (bpb). Zum Vergleich: In den USA leben 320 Millionen Personen.

Dieser Artikel soll inspirieren, sich ausführlicher mit den in Europa lebenden Minderheiten und den Situationen in ihren Heimatländern zu beschäftigen. Also, los geht’s!  

Was bedeutet eigentlich „indigen“?

Laut einer Definition der UN wird eine Bevölkerungsgruppe als indigen bezeichnet, wenn sie folgende Kriterien erfüllt (Deutscher Verband der freien Übersetzer und Dolmetscher e. V.):

  • historische Kontinuität (territoriale Bindung)
  • Marginalität (heutige Randstellung wegen Besiedlung/Eroberung von außen)
  • kulturelle Distanzierung von der dominanten Kultur des Staates (eigene Kultur, eigene Organisationsformen)
  • Selbstidentifikation
  Die indigenen Bevölkerungsgruppen Europas und der Europäischen Union

Wir haben uns die Frage gestellt: Welche indigenen Gruppen gibt es nach dieser Definition eigentlich in Europa? Und schnell gemerkt, dass diese einfach anmutende Frage gar nicht mal so leicht zu beantworten ist.

Betrachtet man Europa nämlich als Kontinent, so gehört auch Russland dazu. In Russland leben laut International Work Group for Indigenous Affairs 40 indigene Minderheiten. Wenn ihr mehr über diese Gruppen erfahren möchtet, findet ihr hier und hier Übersichtsartikel.

Betrachtet man das politische Europa, die Europäische Union, so ist Frankreich ein Land, in dem indigene Gruppen leben. Das liegt daran, dass offiziell (noch) Französisch-Guayana und Neukaledonien zu Frankreich gehören, also Bewohner der Länder auch französische Staatsbürger sind. In Neukaledonien, wo 2018 knapp gegen die Unabhängigkeit gestimmt wurde, leben die Kanak, welche ca. 40% der Einwohner der Inseln darstellen (Süddeutsche Zeitung). In Französisch-Guayana leben sechs verschiedene indigene Gruppen, die insgesamt ca. 10% der Landesbevölkerung ausmachen (Klimabündnis).

Auch in Dänemark ergibt sich eine ähnliche Situation, denn Grönland, das Land in dem die Inuit leben, ist innenpolitisch zwar ein unabhängiger Staat, wird außenpolitisch aber von Dänemark vertreten. Bewohner Grönlands sind deshalb rechtlich gesehen dänische Staatsbürger.

Kurzvorstellung: Die Sámi

Das einzige der europäischen indigenen Völker, welches sowohl geographisch als auch politisch in Europa lebt, ist das Volk der Sámi, auch Saamen genannt. Sie sind wohnhaft in den nördlichen Regionen Schwedens, Finnlands, Norwegens und auch Russlands. Traditionell leben sie von der Rentierzucht. In jedem ihrer drei Heimatländer sind ihre Sonderrechte verschieden: So ist in Norwegen beispielsweise ausschließlich den Sámi das Halten von Rentieren erlaubt. Sie verfügen in jedem der Länder über ein eigenes Parlament und haben durch den länderübergreifenden Samenrat ebenfalls politischen Einfluss.

Ein großes Problem für die Sámi und ihre Rentiere ist die Holzindustrie. Denn die Rentiere, die das ganze Jahr über in freier Wildbahn leben, überleben den Winter häufig nur durch fetthaltige Flechten, die an alten Bäumen wachsen. Werden diese gefällt, so bricht für die Rentiere ihre Hauptnahrungsquelle weg. Zudem gibt es immer wieder Auseinandersetzungen über Bauprojekte auf ursprünglich indigenem Gebiet. Mehr dazu könnt ihr bei der Gesellschaft für bedrohte Völker nachlesen.

Auch die besondere Handwerkskunst, insbesondere selbstgewobene Textilien, zeichnen die traditionelle Sámi-Kultur aus.

Doch um direkt Vorurteile zu unterbinden: Es ist nur noch ein kleiner Teil der Sámi heutzutage traditionell Rentierhüter*in. In diesem Artikel schreibt Aile Aikio darüber, inwiefern man sich gleichzeitig als Sámi und Europäerin fühlen kann.

Nationale Minderheiten

Zwar gibt es somit je nach Definition nur vergleichsweise wenige indigene Völker in Europa. Doch unter einer anderen Bezeichnung leben noch deutlich mehr verschiedene Völker und regionale Gruppen hier: Nationale Minderheiten.

„Unter nationalen Minderheiten versteht man Personen, die

  • im Hoheitsgebiet eines Staates ansässig und dessen Staatsbürger*innen sind,
  • langjährige, feste und dauerhafte Bindungen zu diesem Staat haben,
  • besondere ethnische, kulturelle, religiöse oder sprachliche Merkmale aufweisen,
  • ausreichend repräsentativ sind, obwohl ihre Zahl geringer ist als die der übrigen Bevölkerung dieses Staates oder einer Region dieses Staates,
  • den Willen haben, die für ihre Identität charakteristischen Merkmale gemeinsam zu erhalten.“ (humanrights.ch)

 

Diese nationalen Minderheiten erhalten unter dem „Rahmenübereinkommen zum Schutz nationaler Minderheiten“ des Europarates in ihren Heimatländern besondere Rechte. Es ist jedoch an jedem EU-Mitgliedsstaat, selbst festzulegen, welche Gruppen letztlich als „nationale Minderheit“ definiert werden und inwiefern das Übereinkommen umgesetzt wird.

Zu den Sonderrechten gehören unter anderem das Recht auf eine staatliche Förderung, z.B. für eigene Forschungsanstalten und Bildungsprojekte, das Recht, Ideen in der eigenen Sprache mitteilen zu dürfen ohne Eingriffe öffentlicher Stellen, beispielsweise auch in Form von Zeitschriften und Radio- oder Fernsehfrequenzen. Genaueres findet ihr auf der Webseite zum Rahmenübereinkommen.

Welche nationalen Minderheiten gibt es in Deutschland?

Auch hier in Deutschland gibt es vier nationale Minderheiten. Wisst ihr welche?

Die Antwort:

  • die dänische Minderheit (ca. 50.000 Menschen, die in Schleswig-Holstein leben)
  • die friesische Volksgruppe (ca. 60.000 Menschen, die entlang der Nordseeküste leben)
  • das sorbische Volk (ca. 60.000 Personen, die in Sachsen und Brandenburg leben)
  • und die deutschen Sinti und Roma (ca. 70.000 Menschen, die über das ganze Land verteilt leben)

Die Quellen und mehr Informationen über die einzelnen Minderheiten findet ihr hier: bpb, Gesellschaft für bedrohte Völker, Deutscher Verband der freien Übersetzer und Dolmetscher e. V.

Sprachliche Minderheiten — Jede*r siebte Europäer*in gehört dazu!

Ein wichtiger Aspekt von Minderheiten ist ihre Sprache. Nationale Minderheiten sind deswegen auch immer sogenannte autochtone bzw. sprachliche Minderheiten. Nicht alle sprachlichen Minderheiten erhalten jedoch den Status „nationale Minderheiten“. Dabei gibt es in der EU eine ganze Menge Menschen, die per Definition zu dieser Gruppe gehören!

Laut der Föderalistischen Union Europäischer Nationalitäten gehört jede*r siebte Europäer*in einer sprachlichen Minderheit an. Zudem gibt es neben den 24 offiziellen Sprachen der EU ca. 60 weitere Regional- und Minderheitensprachen, von denen 53 als sogenannte „staatenlose Sprachen“ gelten, wie beispielsweise Romani oder Jiddisch (siehe dieser Artikel).

Ein Beispiel, warum die Integration sprachlicher Minderheiten eine wichtige, aber oft schwierige Angelegenheit ist, zeigt die Situation der russischen Minderheit Lettlands. Die nach dem Fall des Eisernen Vorhangs in den baltischen Ländern gebliebenen Russen haben nicht die lettische Staatsbürgerschaft erhalten, wodurch ihnen beispielsweise das Wahlrecht verwehrt bleibt. Sie gelten offiziell als „Nichtbürger“, haben also weder eine russische noch eine lettische Staatsbürgerschaft. Mehr zum Thema gibt’s beim Deutschlandfunk.

Ein kleines Fazit

Dieser Artikel ist nur eine kleine Einleitung zu einem, wie ihr merkt, sehr komplexen Thema mit vielen unterschiedlichen Begrifflichkeiten.

Jede einzelne der hier genannten indigenen Gruppen und (nationalen) Minderheiten haben eine eigene Geschichte, eigene Traditionen und auch Problematiken, mit denen sie früher und heute zu kämpfen hatten und haben. Und innerhalb der verschiedenen indigenen Gruppen lebt jede*r Einzelne diese Kultur und Geschichte auf seine Art und zu unterschiedlichem Grade heute noch aus.

Falls ihr mehr über die Situation der verschiedenen Minderheiten in Europa erfahren möchtet, schaut euch auf jeden Fall die verlinkten Quellentexte und -seiten der spannenden Organisationen an, die sich genauer damit beschäftigen. Es lohnt sich!!

Zum Beitragsbild: © European Union 2017 – European Parliament

Das Beitragsbild ist unter Creative Commons License geschützt und hier zu finden. Es zeigt die Lux Price Preisverleihung mit den Schauspielerinnen Lene Cecilia Sparrok (links) and Mia Erika Sparrok mit ihrem Film: „The world must know how they treated the Sami people“.

Der Beitrag Indigene und nationale Minderheiten in Europa erschien zuerst auf EineWeltBlaBla.

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80 Prozent weniger Plastikverschmutzung bis 2040 möglich – aber nur mit weitreichenden, globalen Maßnahmen

reset - 15 hours 43 min ago
Aktuell gelangen Jahr für Jahr Millionen Tonnen Plastik in die Ökosysteme unseres Planeten und überdauern dort für Jahrhunderte. Um die Flut einzudämmen, sind dringend Maßnahmen gefragt – und zwar auf allen Ebenen, wie eine neue Studie belegt.
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Next Generation EU? Solidaritaet mit den Deutschen!

Baustellen der Globalisierung - August 10, 2020 - 11:49am

Gastkommentar von Yanis Varoufakis

Während der schlimmsten Auseinandersetzungen zwischen der griechischen und der deutschen Regierung mitten in der Eurokrise versuchte ein offizieller Vertreter Deutschlands, mir auszureden, auf einen Schuldenerlass für Griechenland zu beharren. Er tat das mit dem Argument, dass Deutschland zwar reich sein mag, aber eine Mehrheit der Bevölkerung arm sei. In diesem letzten Punkt hatte er recht. Ein Kommentar von zum Wiederaufbau-Fonds der EU.

Eine kürzlich durchgeführte Studiebestätigte, dass die Hälfte der Bevölkerung Deutschlands nur 1,5% der Vermögenswerte des Landes besitzt, während sich 20% des Vermögens im Eigentum der obersten 0,1% der Bevölkerung befinden. Und die Ungleichheit verschärft sich. Während der letzten zwei Jahrzehnte ist das real verfügbare Einkommen der ärmsten 50% gesunken, während die Einkünfte des obersten 1% gemeinsam mit Immobilienpreisen und Aktienkursen rasch angestiegen sind.

● Vertiefte Spaltung in Europa

Die Stimmung in der deutschen Öffentlichkeit, insbesondere der Widerstand der Bevölkerung gegen die Idee einer Fiskalunion in der Eurozone, muss vor dem Hintergrund dieser starken und zunehmenden Ungleichheit verstanden werden. Die deutschen Arbeiter, die zunehmend Schwierigkeiten haben, über die Runden zu kommen, verweigern sich verständlicherweise der Idee, ständig riesige Geldsummen in Richtung der  Bürger anderer Länder fließen zu lassen. Die Tatsache, dass Deutschland insgesamt reicher wird, ist für sie irrelevant. Aus Erfahrung wissen sie, dass alles nach Italien oder Griechenland fließende Geld wohl von ihnen kommen wird und nicht von den obersten 0,1% – ganz abgesehen davon, dass es wahrscheinlich in den Taschen widerlicher griechischer Oligarchen oder privater deutscher Unternehmen landen wird, die griechische Vermögenswerte für ein Butterbrot erworben haben.

Aus diesem Grund droht der kürzlich vereinbarte, als Next Generation EU bekannte und mit 750 Mrd. € dotierte Pandemie-Wiederaufbau-Fonds der Europäischen Union, die Trennlinien innerhalb Europas eher zu vertiefen, anstatt als Balsam der Einheit zu wirken, wie sich das zahlreiche Kommentatoren erträumen....


... den vollständigen Kommentar finden Sie >>> hier.
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Uganda: Ein anderes Leben für Sharon seit Corona da ist

Unicef - August 10, 2020 - 9:00am
Alle Schulen sind geschlossen, die meisten Geschäfte ebenso. Die Corona-Pandemie hat Sharons Leben komplett verändert. Die 14-jährige lebt in einem Vorort der ugandischen Hauptstadt Kampala und wiederholt täglich alte Hausaufgaben, um den Anschluss in der Schule nicht zu verpassen.
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Tierbeobachtung als Frühwarnsystem für Erdbeben

reset - August 10, 2020 - 7:54am
Die Beobachtung von Tieren mit Bewegungssensoren soll künftig die Vorhersage von Erdbeben erleichtern. Denn Tiere verhalten sich oft besonders auffällig, wenn ein Erdbeben bevorsteht.
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Militärische Cyber-Operationen

SWP - August 10, 2020 - 12:05am

Offensive Militärische Cyber-Operationen (OMCO) sind – anders als in populären Darstellungen oft behauptet – keine Allzweckwaffe. Sie unter­liegen zahlreichen strategischen, operativen und taktischen Begrenzungen, die sie für bestimmte Einsatzszenarien ungeeignet erscheinen lassen.

Deutschland sollte auch in Zukunft daran festhalten, keine strategischen OMCO zu planen und zu entwickeln. Der strategische Einsatz von OMCO ist operativ zu aufwendig, extrem risikobehaftet und zudem der globalen Sicherheit des Cyber- und Informationsraums unzuträglich.

Sehr limitierte und überschaubare Cyber-Operationen zur sequenziellen Begleitung von Kampfeinsätzen können bei hochtechnisierten Gegnern sinnvoll sein. Der größte Nutzen von OMCO liegt in ihrer Spionage­funktion und weniger in disruptiven, zerstörerischen militärischen Effekten.

Für das typische Einsatzprofil der Bundeswehr, nämlich Konfliktmanage­ment in wenig digitalisierten Regionen mit schwacher Staatlichkeit, dürf­ten militärische Cyber-Operationen nur in wenigen Fällen einen militärischen Nutzen haben.

Um effektiv zu sein, müssen OMCO auf Ziele exakt zugeschnitten sein. Bei einem OMCO-Einsatz zur Landesverteidigung müssen daher schon im Vorfeld und noch zu Friedenszeiten Zielinformationen beim potentiellen Gegner erhoben worden sein – mittels offensiver Cyber-Spionage in fremden Netzen. Diese Präemptionslogik erzeugt aber ein Sicherheits­dilemma bei potentiellen Gegnern und kann destabilisierend wirken.

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Ein Lieferkettengesetz: Ein Gesetz für gerechteres Wirtschaften und was Du damit zu tun hast

EINEWELTblabla - August 7, 2020 - 2:15pm

Ein Lieferkettengesetz soll her. Der Jugendbeirat von Plan International e. V. sagt euch worum es dabei geht und wie ihr eine zukunftsfähige Umsetzung des Gesetzes unterstützen könnt. In unseren alten Beiträgen zum Lieferkettengesetz und Kinderarbeit findet ihr noch mehr Hintergrundinfos.

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Stellt euch vor, wir könnten das Leben von einem Viertel der Weltbevölkerung verbessern. Wie? Durch existenzsichernde Löhne: Ca. 340 Millionen Arbeiter*innen erhalten für ihre Arbeit nur 1,90 US-$ (also ca. 1,60 Euro) oder weniger als Lohn pro Tag. Sie leben also mit ihren Familien trotz ihrer Arbeit in extremer Armut – so wird international die Situation von Menschen genannt, die nicht die nötigen Mittel haben, um Grundbedürfnisse – gesundes Essen, Wohnen, grundlegende Gesundheitsversorgung etc. – zu finanzieren. Wenn wir die nächsten Angehörigen wie Kinder und Ehepartner*innen dieser Arbeiter*innen dazu rechnen, kommen wir auf 2 Milliarden Menschen, deren Leben wir im Sinne der nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen nachhaltig verbessern könnten, wenn sie endlich gerecht bezahlt werden (Shiftproject).

Produktion im Ausland

Viele transnationale Firmen und Unternehmen lassen ihre Produkte in Ländern produzieren, in denen es niedrige Sozial- und Umweltstandards gibt, um Geld zu sparen. Damit gehen sie aber das Risiko ein, dass ihre Produkte auf Grundlage von Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung produziert werden. Während einige schreckliche Beispiele wie der Brand in einer Textilfabrik, die für KiK und C&A produzierte oder das Massaker in einer Mine, aus der der Chemiekonzern BASF Edelmetalle bezog, in den Medien vorkommen, bleiben die Stimmen und Geschichten vieler anderer Menschen ungehört.

Was ist beispielsweise mit den 152 Millionen Kindern weltweit, die Kinderarbeit verrichten müssen? Ihre Stimmen und Forderungen werden viel zu häufig nicht wahrgenommen (International Labour Office). Ebenso wie die Stimmen von Mädchen und Frauen, die neben der ökonomischen Benachteiligung häufig auch noch sexistische Benachteiligung erfahren. So kritisierte der UN-Fachausschuss 2017, dass in Deutschland ansässige, transnationale Unternehmen zu Rückschritten in der Gleichberechtigung und der Wahrung der Menschenrechte von Frauen und Mädchen beitragen würden (Plan International).

Profit vor Menschenrechtsschutz

Auch in Deutschland ansässige Unternehmen profitieren also von dem globalen Machtgefälle. Im Februar dieses Jahres lieferte das zweite Monitoring zum Nationalen Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte ein erschreckendes Ergebnis: Obwohl die Teilnahme an der Umfrage freiwillig war, zeigte sich, dass nur ca. ein Fünftel der Unternehmen, die teilgenommen hatten, Menschenrechte in ihren Lieferketten schützen (Business and Human Rights Resource Center).

Da also freiwillige Selbstverpflichtungen von Unternehmen zum Schutz der Menschenrechte nicht ausreichen, erarbeitet die Bundesregierung nun ein Gesetz, dass Unternehmen ab einer bestimmten Größe dazu verpflichten soll, Maßnahmen zu treffen, um Menschenrechtsverletzungen in ihren Lieferketten entgegen zu wirken.

Und an dieser Stelle kommst Du ins Spiel. Dass wir als Zivilgesellschaft in diesem Prozess für mehr Menschenrechtsschutz eine wichtige Rolle spielen, zeigt sich schon daran, dass zivilgesellschaftliche Organisationen und Initiativen, wie die Initiative Lieferkettengesetz, dazu beigetragen haben, dass ein solches Gesetz überhaupt möglich geworden ist und nun endlich umgesetzt wird. Jetzt müssen wir dafür sorgen, dass es auch weitreichend genug wird. Denn nur wenn in dem Gesetz konkrete Maßnahmen stehen, die die Unternehmen auch tatsächlich zum Umdenken zwingen, wird sich etwas verändern. Aber einige Unternehmens- und Industrieverbände sind nicht sonderlich begeistert von dem Gesetz und versuchen, die Bundesregierung dazu zu bringen, es abzuschwächen. Sie argumentieren, dass sie gerade jetzt in der Corona-Krise nicht noch zusätzliche Belastung gebrauchen können. Wir sollten uns allerdings fragen, welche Prioritäten wir setzen wollen: Wollen wir wirklich um jeden Preis wirtschaftliches Wachstum, auch wenn es Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung bedeutet? Oder wollen wir die Krise nutzen, um an einer solidarischen Welt zu bauen und ein paar grundlegende Probleme zu korrigieren? Und macht die Einhaltung von Umwelt- und Sozialstandards Unternehmen nicht auch zukunftsfähiger und innovativer darin, tatsächlich für das Wohl der Menschen zu arbeiten?

Jede Stimme zählt!

Wenn du wie wir vom Jugendbeirat von Plan International Deutschland e. V. der Meinung bist, dass es Zeit ist global Verantwortung für ein besseres Wirtschaften zu übernehmen, kannst du mithelfen, unserer Regierung Rückenwind für ein wirklich nachhaltiges und zukunftsfähiges Gesetz zu geben. Jede Stimme zählt! Mach Menschen in deinem Umfeld aufmerksam, schreib deinem*deiner Abgeordneten und schicke gemeinsam mit uns einen offenen Brief an Bundeskanzlerin Merkel! Denn wir vom Jugendbeirat der Kinderrechtsorganisation Plan International Deutschland e. V. haben einen Brief an die Bundeskanzlerin verfasst, in dem wir sie auffordern, sich für ein ambitioniertes Lieferkettengesetz einzusetzen. Auf der Website von Plan International Deutschland kannst du den Brief lesen und gerne auch in deinem Bekanntenkreis und/oder auf deinen sozialen Medien teilen, damit mehr Menschen auf das Thema aufmerksam werden: https://www.plan.de/news/detail/lieferkettengesetz-offener-brief-an-bundeskanzlerin-merkel.html

Lass uns gemeinsam laut für ein besseres Morgen nach der Corona-Krise sein!

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Unterstützung für notleidende Familien im Libanon

Welthungerhilfe - August 7, 2020 - 1:54pm
Nach der Explosion in Beirut unterstützt die Welthungerhilfe notleidende Familien im Libanon.
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Workshop: Klimasmart oder klimaresilient – Welche Art der stickstoffeffizienten Landwirtschaft braucht es im Rahmen der Agenda 2030?

Forum Umwelt & Entwicklung - August 7, 2020 - 1:34pm

Online-Workshop (via Zoom) am 26. August von 14 bis 16 Uhr

 

Der Klimawandel stellt Deutschlands Landwirt*innen vor gewaltige Probleme. Die vergangenen zwei Jahre waren durch wiederholte Dürren geprägt. Doch die Landwirtschaft ist Leittagende und Verursacherin des Klimawandels zugleich. In Deutschland stammen über 7 Prozent der Treibhausgase direkt aus der Landwirtschaft. Ein Großteil davon ist auf das betriebliche Stickstoffmanagement und die intensive Nutztierhaltung in bestimmten Regionen Deutschlands zurückzuführen. Wie muss die Landwirtschaft der Zukunft also aussehen, um einerseits klimaangepasst Erträge zu sichern und andererseits zum Klimaschutz beizutragen?

 

Ein viel diskutiertes Konzept in diesem Zusammenhang ist die klimasmarte Landwirtschaft (Climate Smart Agriculture). In der Praxis werden darunter ganz unterschiedliche Landwirtschaftspraktiken gefasst, sowohl klimaschonende Maßnahmen, die zur weiteren Intensivierung der Landwirtschaft beitragen, als auch Maßnahmen, die das Klima schützen ohne dabei weitere Umweltschutzgüter aus dem Blick zu verlieren. Für eine kritische Auseinandersetzung mit dem Konzept der klimasmarten Landwirtschaft bietet die Agenda 2030 mit dem SDG 2 „Kein Hunger“ einen geeigneten Rahmen. SDG 2 zielt auf die Förderung einer nachhaltigen Landwirtschaft ab, denn sie ist Grundvoraussetzung, um unsere Ernährung auch langfristig sicherzustellen. Ein besonderer Fokus im Workshop liegt dabei auf Lösungen zur Reduktion von Stickstoffemissionen: Welche Maßnahmen brauchen wir – klimasmart oder klimaresilient?

 

Drei Impulse führen in das Thema ein:

  • Marie-Luise Abshagen, Referentin für Nachhaltige Entwicklung beim Forum Umwelt und Entwicklung. Frau Abshagen wird die Agenda 2030 und das SDG 2 „Kein Hunger“ vorstellen.
  • Dr. Heinz Flessa, Institutsleiter beim Thünen Institut für Agrarklimaschutz. Herr Flessa wird Klimaschutz und Klimaanpassung in der Landwirtschaft zusammenführen.
  • Andrea Beste, Leiterin des Büros für Bodenschutz und Ökologische Agrarkultur. Frau Beste wird in den kritischen Diskurs um das Konzept der klimasmarten Landwirtschaft einführen.

Der Workshop orientiert sich an den folgenden Leitfragen:

  • Welchen Ansatz brauchen wir in der Landwirtschaft, um SDG 2 bis 2030 zu erreichen: klimasmart oder klimaresilient?
  • Für eine klimaangepasste und klimaschonende Landwirtschaft: Welche stickstoffeffizienten Maßnahmen braucht es in der Praxis?
  • Welche politischen Werkzeuge, Strategien oder Prozesse können in den nächsten Monaten genutzt werden, um die Verwirklichung der SDGs insbesondere in Bezug auf eine nachhaltige Landwirtschaft voranzubringen? Welche Rolle spielt Stickstoff dabei?

 

Zur Anmeldung zum Workshop schicken Sie bitte eine Mail an schmidt@duh.de. Anmeldeschluss ist der 21. August. Um den interaktiven Charakter des Workshops sicherzustellen, ist die Zahl der Teilnehmenden auf 40 begrenzt. Es gilt das Prinzip „first come, first served“.

Eine Kooperationsveranstaltung der Deutschen Umwelthilfe und des Forums Umwelt und Entwicklung.

 

 

 

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Der Workshop ist eingebettet in eine Workshop-Reihe der Deutschen Umwelthilfe und des Forums Umwelt und Entwicklung.

Workshop-Reihe „Countdown2030: Strategien zur Stickstoffreduktion im Rahmen der Ziele für nachhaltige Entwicklung“

Die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung und die Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, kurz SDGs) sind Leitbild der aktuellen deutschen EU-Ratspräsidentschaft. Erklärtes Ziel ist es, die Umsetzung der Agenda 2030 voranzutreiben. Der menschengemachte Stickstoffüberschuss ist dabei als Ursache vieler Umweltprobleme ein direkter oder indirekter Indikator zur Erreichung verschiedener SDGs bis 2030. Noch dieses Jahr soll die deutsche Nachhaltigkeitsstrategie überarbeitet werden. Was es dafür braucht? Eine Übersetzung der Agenda 2030 in konkrete Politik und verbindliche Maßnahmen zur Stickstoffreduktion. Ziel der Workshop-Reihe ist es deshalb, Ansätze, Praktiken und Politikmaßnahmen der Reduzierung des Stickstoffeintrags in die Umwelt in den Kontext der Agenda 2030 zu bringen. Welche politischen Schritte und verbindlichen Maßnahmen braucht es in stickstoffrelevanten Handlungsfeldern, um das jeweilige SDG bis 2030 zu erreichen?

 

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Dieses Projekt wurde gefördert durch das Umweltbundesamt und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit. Die Mittelbereitstellung erfolgt auf Beschluss des Deutschen Bundestages. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei den Autorinnen und Autoren.

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Libanon: 80.000 Kinder durch Explosion in Beirut obdachlos

Unicef - August 7, 2020 - 12:00pm
Schätzungsweise 80.000 Kinder haben nach Angaben von UNICEF durch die verheerende Explosion in Beirut ihr Zuhause verloren und brauchen dringend Hilfe. UNICEF ist sehr besorgt, dass viele Kinder traumatisiert sind und weiter unter Schock stehen. Zusammen mit zahlreichen Partnern und den Behörden hat UNICEF die Hilfe für Kinder angeschoben und weitet diese aus.
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Libanon: 80.000 Kinder durch Explosion in Beirut obdachlos

Unicef - August 7, 2020 - 12:00pm
Schätzungsweise 80.000 Kinder haben nach Angaben von UNICEF durch die verheerende Explosion in Beirut ihr Zuhause verloren und brauchen dringend Hilfe. UNICEF ist sehr besorgt, dass viele Kinder traumatisiert sind und weiter unter Schock stehen. Zusammen mit zahlreichen Partnern und den Behörden hat UNICEF die Hilfe für Kinder angeschoben und weitet diese aus.
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Explosion in Beirut: "Bei vielen Familien herrscht pure Verzweiflung"

Unicef - August 7, 2020 - 12:00pm
Nach der verheerenden Explosion in Beirut wird das Ausmaß der Katastrophe immer deutlicher. UNICEF-Nothelferin Rahel Vetsch ist im Einsatz. Im Interview schildert die Schweizerin ihre Eindrücke vom Unglücksort und erzählt, wie Kindern und ihren Familien im Libanon jetzt geholfen wird.
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Wie die Corona-Pandemie uns zu mehr Nachhaltigkeit motivieren kann

DIE - August 7, 2020 - 9:07am

Das globale Klima erwärmt sich, immer mehr Arten sterben aus, in manchen Regionen wird Wasser zu einem knappen Gut, Plastikmüll verschmutzt unsere Meere, die Belastungen durch Feinstaub nehmen immer mehr zu – die Liste unserer globalen Herausforderungen ist lang und wird gefühlt immer länger. Und nun erleben wir auch noch zum ersten Mal in unserer Zeit eine globale Pandemie. Unser Alltag ist auf den Kopf gestellt, nichts scheint mehr sicher; was in den nächsten Wochen passiert, scheint nicht mehr planbar. Wie können wir lernen, in solch ungewissen Zeiten unsere Ängste zu überwinden, Risiken besser einzuschätzen und nachhaltige Verhaltensmuster langfristig zu etablieren? Erkenntnisse aus der Verhaltenswissenschaft können uns dabei helfen, dies erfolgreich zu meistern.

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Venezuelas Polykrise

SWP - August 7, 2020 - 12:00am

Trotz der Auswirkungen der Corona-Krise und der anhaltend hohen Migrations­dynamik zeichnet sich in Venezuela kein Ende der politischen Konfrontation ab. Das politisch-militärische Regime unter der Führung von Präsident Nicolás Maduro erweist sich als sehr resilient. Um sich finanziell am Leben zu halten, stützt es sich immer mehr auf illegale und kriminelle Öl- und Goldgeschäfte. Die internationale Sanktionspolitik hat bislang nicht die erwünschten Brüche im Machtapparat herbei­geführt, auf die viele internationale Akteure und Oppositionsmitglieder gesetzt hatten. Mit Blick auf die für den 6. Dezember 2020 vorgesehenen Parlamentswahlen hat das politische Ränkespiel Maduros erneut begonnen. Mithilfe legalistischer Tricks versucht das Regime die politische Opposition zu schwächen, indem ihre gewählten Repräsentanten abgesetzt und dadurch ihre Wahlchancen reduziert werden. Das politische Spektakel drängt die humanitäre Krise des Landes und den Kollaps des Gesundheitssystems in den Hintergrund – obwohl hierauf die Hauptaufmerksamkeit der inter­nationalen Gemeinschaft liegen sollte.

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Festival der Taten Digital 2.0

#HOCHN - August 7, 2020 - 12:00am
Am 29. und 30. August 2020 veranstaltet Engagement Global mit dem #17Ziele-Projekt das Festival der Taten Digital 2.0. In Kooperation mit dem RRI Hub der RWTH Aachen findet das Festival für junge Menschen zwischen 18 und 35 Jahren statt.

Foto: United Nations

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E+Z/D+C-now-covid-mayo-zimbabwe-contraceptives

E+Z - August 6, 2020 - 12:04pm
Zimbabwe faces a spike in unwanted pregnancies due to a shortage of contraceptives

“Even condoms that used to be free of charge are difficult to find in the villages,” says 46-year old Jabulani Zhou of Mberengwa in south-central Zimbabwe. He already has eight children and now has four more on the way, as his three wives and a girlfriend are pregnant. Zhou is not sure how he will support 12 children, especially now that Zimbabwe’s economy has slowed.

His is not an isolated case. “Fighting unwanted pregnancies has become difficult for many people here as prices of birth control pills go beyond reach,” says Mucha Shumba, an official of the Zimbabwe National Family Planning Council in Mberengwa.

Contraception in Zimbabwe has become a story of haves and have-nots. Birth control pills can be found in private pharmacies at a price of $ 1 per packet – too high for many Zimbabweans at a time of high unemployment. Condoms are difficult to find at almost any price.

Responsibility for providing contraceptives and family-planning advice ultimately falls to the Zimbabwe National Family Planning Council (ZNFPC), an independent agency under the Ministry of Health and Child Care. However, the agency is strapped for funds and has been unable to carry out its mandate.

Women bear the brunt of that failure, say women’s-rights activists. “Shortages of contraceptives help to undermine women’s reproductive health rights,” says Celesile Sithole of Women of Zimbabwe Arise (WOZA), a human-rights NGO based in Bulawayo, Zimbabwe’s second largest city.

Public health is also at risk. “With condoms in short supply, it may mean that after Covid-19 we will wake up to an upsurge of HIV cases,” warns Milenia Musaigwa of the Zimbabwe National Network of People Living with HIV. About 1.3 million Zimbabweans live with HIV, according to UNAIDS.

Moreover, “there are concerns that women will be forced into unsafe abortions” to terminate unwanted pregnancies, says Fungisai Dube, executive director of Citizens Health Watch, a public health watchdog group. And Ruth Labode, chairwoman of the Parliamentary Portfolio Committee on Health, says: “Anecdotal evidence points to an increase in unintended teenage pregnancies due to lack of access to contraceptives.”

Sexually active young women and girls have a high risk of unwanted pregnancies because more than 70 % of them rely on oral contraceptives and condoms, as opposed to longer-term measures such as intrauterine devices, according to an April 2020 report in HealthTimes, a Zimbabwean web portal. The statistic comes from the Zimbabwe Demographic Health Survey of 2015.

Further reading

HealthTimes:
https://healthtimes.co.zw/2020/04/19/zim-experts-warn-of-rise-in-unintended-pregnancies-after-lockdownshould-young-people-adopt-long-term-contraceptives/

Zimbabwe National Family Planning Council:
http://www.znfpc.org.zw/znfpc-overview/

Jeffrey Moyo is a journalist based in Harare.
moyojeffrey@gmail.com

 

 

 

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agl-Dok. Nr. 22: Partnerschaften reflektieren - jetzt auch auf französich und spanisch

agl - August 6, 2020 - 11:42am

 

Der kürzlich erschiene Fragenkatalog des Fachforums Internationale Kooperationen und Partnerschaften beschäftige sich mit den Fragen nach der Qualität der Partnerschaftsarbeit. Wie lässt sich verhindern, dass wir in der Partnerschaftsarbeit bestimmte Verhaltensweisen reproduzieren? Wie schaffen wir es, die Perspektive zu wechseln, um tatsächlich mit unseren internationalen Kolleg*innen die viel beschworene Augenhöhe zu erreichen? Wir wollen gemeinsam Fragen stellen.

 

Nach der deutsch-englischen Ausgabe ist die Handreichung nun auch in der spanischen und fränzösischen Übersetzung veröffentlicht. Möglich war dies mit Unterstützung der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ).

 

Unter diesen Links können die Broschüren heruntergeladen werden:

Refléter les partenariats (franz.) und Reflexionar sobre las alianzas (span.)

 

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