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2021 C20 Proposed Priorities

#C20 18 - January 22, 2021 - 8:58pm
The Italian Civil 20 Organizing Committee developed a reflection to offer key analytical elements to assess the current conjuncture and provide concrete proposals with respect to the civil society engagement in the 2021 G20 process. This document is meant to provide an outline input for the collective discussion.   Click here to read the document: [...]
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Kick off Meeting C20 2021. The Agenda

#C20 18 - January 22, 2021 - 7:02pm
C20 KICK-OFF MEETING 25-26-27 January 2021 AGENDA OVERVIEW The Civil20 Kick-Off Meeting is the first official event of the C20 process. It marks the transition from the preparatory phase of the Host Organizing Committee to the full C20 platform process. The three- days meeting aims to facilitate the collective definition of top-line objectives for the [...]
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Tropensturm Eloise bedroht Kinder in Mosambik

Unicef - January 22, 2021 - 4:40pm
UNICEF-Mosambik bereitet sich erneut auf eine mögliche Naturkatastrophe vor. Der tropische Wirbelsturm Eloise wird voraussichtlich morgen auf die Küste treffen. Rund 7,5 Millionen Menschen könnten betroffen sein. In den Provinzen Sofala und Manica kam es schon zu ersten Überschwemmungen.
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Milliardäre profitieren trotz Pandemie, die Ärmsten werden abgehängt

SID Blog - January 22, 2021 - 4:31pm
Oxfam-Bericht zu Covid-19-Auswirkungen

Oxfam: Menschen in Armut unterstützen, Wirtschaft demokratisieren

Berlin, 25. Januar 2021. Die Covid-19-Pandemie verschärft weltweit die soziale Ungleichheit. Während die 1.000 reichsten Menschen ihre Verluste in der Corona-Krise in nur neun Monaten wettmachten, könnte es mehr als ein Jahrzehnt dauern, bis sich die Ärmsten von den wirtschaftlichen Folgen der Pandemie erholt haben. Darauf weist die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam in einem neuen Bericht  hin, der im Vorfeld der virtuellen Veranstaltung „Davos-Agenda" erscheint. Dem Bericht zufolge droht eine Verschärfung der wirtschaftlichen Ungleichheit in fast allen Ländern gleichzeitig – zum ersten Mal seit Beginn der Aufzeichnungen vor über einem Jahrhundert. Das liegt auch daran, dass die Wirtschaft vor allem auf Gewinnmaximierung ausgerichtet ist. Oxfam fordert stärkere Unterstützung von Menschen in Armut und die Ausrichtung der Wirtschaft am Gemeinwohl.

Für den Bericht „The Inequality Virus" hat Oxfam 295 Ökonom*innen aus 79 Ländern befragen lassen. 87 Prozent der Wissenschaftler, darunter führende Ungleichheitsforscher wie Jeffrey Sachs, Jayati Ghosh und Gabriel Zucman, erwarten als Folge der Pandemie in ihrem Land eine "Zunahme" oder einen "starken Anstieg" der Einkommensungleichheit. Für diesen Fall prognostiziert die Weltbank, dass noch 2030 mehr Menschen in Armut leben werden als vor der Pandemie. Einige weitere Ergebnisse des Oxfam-Berichts sind:

  • Die Corona-Krise ist für die Reichsten vorbei: Das Vermögen der (im Dezember 2020) zehn reichsten Männer der Welt ist seit Februar 2019 – trotz der Pandemie – um fast eine halbe Billion US-Dollar auf 1,12 Billionen US-Dollar gestiegen. Dieser Gewinn wäre mehr als ausreichend, um die gesamte Weltbevölkerung gegen Covid-19 zu impfen und sicherzustellen, dass niemand durch die Pandemie verarmt. Gleichzeitig erlebt die Welt die schlimmste Jobkrise seit über 90 Jahren, mit Hunderten Millionen Menschen, die Einkommen oder Arbeit verloren haben.
  • Frauen sind am stärksten betroffen, wieder einmal: In den Sektoren, in denen durch die Pandemie besonders große Einkommens- und Arbeitsplatzverluste drohen, etwa im Gastgewerbe oder im Büromanagement, sind 49 Prozent der berufstätigen Frauen beschäftigt, aber nur 40 Prozent der Männer. Frauen stellen weltweit auch etwa 70 Prozent der Arbeitskräfte im Gesundheits- und Sozialwesen – wichtige, aber oft schlecht bezahlte Jobs, die sie einem größeren Risiko aussetzen, an Covid-19 zu erkranken.
  • Ungleichheit kostet Leben: In Brasilien ist die Gefahr, an COVID-19 zu sterben, für People of Colour 40 Prozent höher als für weiße Menschen. In den USA würden fast 22.000 Schwarze Menschen und Menschen mit lateinamerikanischer Migrationsgeschichte noch leben, wäre die Gefahr an COVID-19 zu sterben für sie genauso groß wie für weiße Menschen. Untersuchungen aus Großbritannien zeigen außerdem, dass die Todesrate von an COVID-19 erkrankten Menschen in einkommensschwachen Gegenden doppelt so hoch ist wie in wohlhabenden. Ähnliche Ergebnisse gibt es auch aus Frankreich, Spanien und Indien.

Tobias Hauschild, Leiter des Teams „Soziale Gerechtigkeit" von Oxfam Deutschland, kommentiert: „Die tiefe Kluft zwischen Arm und Reich erweist sich als ebenso tödlich wie das Virus. Konzerne und Superreiche müssen jetzt ihren fairen Beitrag leisten, um die Krise zu bewältigen. Aber das reicht nicht aus. Unternehmen, Märkte und Politik sind weltweit so gestaltet, dass kurzfristige Gewinninteressen zu oft über das Gemeinwohl triumphieren. Auf der Strecke bleiben Arbeitsschutz, Löhne und Menschenrechte. Diese zerstörerische Logik müssen wir umdrehen, doch mächtige Wirtschaftsinteressen verhindern bislang den nötigen Wandel. Das führt dazu, dass einige Wenige die Pandemie im Luxus überstehen, während über die Hälfte der Menschheit darum kämpft, ihre Rechnungen zu bezahlen und Essen auf den Tisch zu bringen. Deshalb reicht es nicht, Symptome zu bekämpfen. Wir müssen die Ursachen sozialer Ungleichheit an der Wurzel packen und unsere Wirtschaft solidarisch und ökologisch gerecht umgestalten."

Unterstützung des Globalen Südens und Demokratisierung der Wirtschaft

Oxfam fordert eine Demokratisierung der Wirtschaft: Unternehmen müssen so reguliert werden, dass die Interessen aller von Unternehmensentscheidungen Betroffenen berücksichtigt werden. Es braucht ein effektives, gemeinwohlorientiertes Kartellrecht und sektorspezifische Regulierungen, die eine gerechte Verteilung von Gewinnen innerhalb der Lieferkette und die Einhaltung fairer Handelspraktiken sicherstellen. Gemeinwohlorientierte Unternehmen müssen besonders gefördert werden, damit sie stärker die Märkte prägen, zum Beispiel durch Bevorzugung bei öffentlicher Beschaffung und Wirtschaftshilfen.

Kurzfristig braucht es eine Steuerpolitik, die Unternehmen und Superreiche angemessen an der Finanzierung unseres Gemeinwesens beteiligt. Die Steuergelder werden dringend benötigt, um insbesondere in Ländern des Globalen Südens Menschen in Armut zu unterstützen und öffentlich finanzierte Systeme für Bildung, Gesundheit und soziale Sicherung auszubauen, von denen vor allem Menschen mit niedrigem Einkommen profitieren. Geld hierfür ist genug da: Hätte man die Extragewinne der 32 globalen Konzerne, die im vergangenen Jahr trotz Pandemie die größten Zuwächse hatten, mit einer einmaligen Steuer belegt, wären 104 Milliarden US-Dollar zusätzlich verfügbar.

 

Redaktionelle Hinweise:

  • Der Bericht „The Inequality Virus" steht gemeinsam mit verschiedenen Begleitdokumenten wie einer deutschen Zusammenfassung und methodologischen Erläuterungen unter SPERRFRIST 25.1.2021, 01:01 Uhr MEZ zum Download bereit unter https://oxfam.box.com/v/inequality-virus, Passwort: oxfam. Diese Pressemitteilung mit Links zu allen Begleitdokumenten ist ab Montag unter www.oxfam.de/profit-trotz-pandemie erreichbar, der Originalbericht unter www.oxfam.de/the-inequality-Virus und die deutsche Zusammenfassung unter www.oxfam.de/das-ungleichheitsvirus.
  • Oxfams Berechnungen basieren auf den neuesten und umfassendsten verfügbaren Daten. Die Zahlen zu den Reichsten der Gesellschaft stammen aus den Forbes Milliardärslisten. Da die Daten zum Reichtum im Jahr 2020 sehr volatil waren, hat das Credit Suisse Research Institute die Veröffentlichung seines jährlichen Berichts über den Reichtum der Menschheit auf das Frühjahr 2021 verschoben. Das bedeutet, dass wir nicht wie in den vergangenen Jahren das Vermögen der Milliardäre mit dem der ärmeren Hälfte der Menschheit vergleichen konnten.
  • Das Konzept einer Pandemiesteuer auf die Zusatzgewinne der größten Konzerne wird im Oxfam Briefing Paper "Pandemic Profiteers Exposed" skizziert: https://www.oxfamamerica.org/explore/research-publications/pandemic-profits-exposed/
  • Mit Stand 31. Dezember 2020 waren laut Forbes die 10 reichsten Personen der Welt: Jeff Bezos, Elon Musk, Bernard Arnault und Familie, Bill Gates, Mark Zuckerberg, Larry Ellison, Warren Buffett, Zhong Shanshan, Larry Page, und Mukesh Ambani.
  • Nach Berechnungen auf Basis von Daten der Großbank Credit Suisse besaßen die 1000 weltweit reichsten Personen vor dem pandemiebedingten Börsensturz im Februar 2020 zusammen rund 9,15 Billionen US-Dollar. Nach einem zwischenzeitlichen Einbruch auf etwa 6,4 Billionen US-Dollar waren die Vermögen bereits im November mit 9,14 Billionen US-Dollar wieder bei rund 99,9 Prozent des Vorpandemiewertes angekommen, mit gewissen Umverteilungen innerhalb der Milliardär*innengruppe.
  • Die Weltbank hat simuliert, was ein Anstieg der Ungleichheit in fast allen Ländern auf einmal für die weltweite Armut bedeuten würde. Die Bank kommt zu dem Ergebnis, dass bei einem Anstieg der Ungleichheit (gemessen am Gini-Koeffizienten) um 2 Prozentpunkte pro Jahr und einem Rückgang des globalen Pro-Kopf-BIP-Wachstums um 8 Prozent im Jahr 2030 immer noch 501 Millionen Menschen mehr mit weniger als 5,50 Dollar pro Tag auskommen müssen als in einem Szenario, in dem es keine Zunahme der Ungleichheit gibt. Infolgedessen wäre das globale Armutsniveau im Jahr 2030 höher als vor dem Ausbruch der Pandemie, wobei 3,4 Milliarden Menschen immer noch mit weniger als 5,50 Dollar pro Tag leben müssten. Dies ist das Worst-Case-Szenario der Bank, wobei die Projektionen für die wirtschaftliche Schrumpfung in den meisten Entwicklungsländern mit diesem Szenario übereinstimmen. Im Weltwirtschaftsausblick (Oktober 2020) geht der Internationale Währungsfonds in seinem Worst-Case-Szenario davon aus, dass das BIP erst Ende 2022 wieder das Vorkrisenniveau erreicht. Die OECD hat davor gewarnt, dass dies zu einem langfristigen Anstieg der Ungleichheit führen wird, wenn keine Maßnahmen ergriffen werden.

 


Situation in Deutschland

  • In Deutschland gab es im Februar 2019 insgesamt 114 Milliardär*innen mit einem Gesamtvermögen von 485 Milliarden US-Dollar. Zum Stichtag 31.12.2020 gab es trotz pandemiebedingter zwischenzeitlicher Einbrüche insgesamt 116 Milliardär*innen mit einem Gesamtvermögen von 606,8 Milliarden US-Dollar.
  • Für das durchschnittliche Jahresgehalt eines DAX-CEO (5,58 Mio. €) müsste eine durchschnittliche Pflegefachkraft in Deutschland über 156 Jahre arbeiten. Umgekehrt verdient ein DAX-CEO in 1,6 Tagen das Jahresgehalt einer Pflegefachkraft (35.600 €).
  • Die zehn reichsten Deutschen verfügten zum Stichtag 31.12.2020 über ein Gesamtvermögen von 241,9 Mrd. US-Dollar – trotz Pandemie eine Steigerung von rund 35 Prozent / 62,7 Mrd. US-Dollar gegenüber Februar 2019. Darunter sind besonders bemerkenswert:
    • Dieter Schwarz (LIDL, Kaufland, von 22,6 auf 36,8 Mrd. US$): Höchster absoluter Zugewinn in Deutschland
    • Reinhold Würth (Würth, von 11,2 auf 20,6 Mrd. US$): Würth hat in der Gruppe der zehn reichsten Deutschen den prozentual höchsten Zugewinn. In Teilen des Betriebes wurde zwischenzeitlich Kurzarbeit eingeführt.
    • Susanne Klatten und Stefan Quandt (BMW, von 21 auf 26,4 bzw von 17,5 auf 20,3 Mrd. US$): BMW hatte zwischenzeitlich knapp 40.000 Mitarbeiter in Kurzarbeit geschickt. Im Mai hat BMW 2,50 Euro Dividende für das Geschäftsjahr 2019 pro Stammaktie gezahlt. Das entspricht einem Gesamtbetrag von 1,646 Mrd Euro. 46,8 Prozent dieser Dividende gehen direkt und indirekt an die Familien Klatten und Quandt.

Impf-Solidarität mit armen Ländern

SID Blog - January 22, 2021 - 4:30pm
(Optional) Dieser Text erscheint NUR in der Vorschau, jedoch nicht der Haupt-E-Mail .

21.01.2021 | Pressemitteilung

Welthungerhilfe fordert Impf-Solidarität mit armen Ländern

Corona, Hunger und Armut besiegen wir nur gemeinsam oder gar nicht

Bonn/Berlin, 21.1.2021. Seit Dezember letzten Jahres sind Corona-Impfungen in vielen europäischen Ländern, aber auch in Israel und Amerika angelaufen. In Indien sollen bis zum Sommer 300 Millionen Menschen geimpft werden. Viele afrikanische Länder sind hingegen bisher leer ausgegangen, weil sie sich die teuren Impfstoffdosen nicht leisten können. Beim Treffen der EU-Regierungschefs zur Pandemiebekämpfung heute sollten deshalb verbindliche Zusagen gemacht werden, damit arme Länder die gleichen Chancen haben, die Pandemie zu bewältigen. Dabei geht es sowohl um die Finanzierung der Impfstoffe als auch um die Aussetzung von Patentrechten oder die Unterstützung der Gesundheitssysteme. Diese globale Krise kann nur gemeinsam besiegt werden, nationale Alleingänge machen angesichts einer weltweiten Pandemie keinen Sinn.

„Die WHO warnt zu Recht vor einem moralischen Versagen aufgrund eines gefährlichen Nationalismus der reichen Länder, wenn deshalb Impfstoffe für die Länder des globalen Südens nicht verfügbar sind. Es wäre ein fatales Signal, wenn es uns nicht gelingt, über die globale Impfinitiative COVAX auch ältere Menschen und Risikogruppen in den ärmsten Ländern schnell und verlässlich zu impfen. Dafür fehlen aber noch immer mehr als vier Milliarden Dollar. Gleichzeitig zeigen mehr als zwei Millionen Tote weltweit, dass eine Pandemie keine Grenzen kennt und deshalb Solidarität bei der Bekämpfung im Mittelpunkt stehen sollte. Es geht nicht allein darum, allen Menschen weltweit Zugang zu einem bezahlbaren und sicheren Impfstoff zu verhelfen. Wissenschaftliche Forschungsergebnisse und Technologien zu COVID-19 müssen allgemein zugänglich sein, damit die weltweite Herstellung und Verteilung von Arzneimitteln sichergestellt werden. Auch die Gesundheits- und Sozialsysteme müssen gestärkt werden. Bereits jetzt bezahlen Millionen Menschen in vielen ärmeren Ländern einen hohen Preis im Zuge der wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise: Einkommen sind aufgrund der Ausgangssperren weggefallen, Preise für Grundnahrungsmittel gestiegen und die Ernährungslage hat sich massiv verschlechtert. Laut UN-Prognosen wird die Zahl der Hungernden weltweit um bis zu 130 Millionen Menschen steigen und 150 Millionen werden zusätzlich in bittere Armut rutschen. Wir gefährden so Entwicklungserfolge der letzten Jahrzehnte, wenn wir bei der Bekämpfung der Pandemie nur an uns selbst denken. „Impfstoffnationalismus“ ist nicht nur moralisch verwerflich, sondern auch wirtschaftlich und politisch unklug. Die neuen Corona-Mutationen zeigen deutlich: Wir besiegen die globale Pandemie nur gemeinsam oder gar nicht“, warnt Mathias Mogge, Generalsekretär der Welthungerhilfe.

Weitere Informationen sowie Fotos zum Download finden Sie unter www.welthungerhilfe.de/presse


Die Welthungerhilfe ist eine der größten privaten Hilfsorganisationen in Deutschland; politisch und konfessionell unabhängig. Sie kämpft für „Zero Hunger bis 2030“. Seit ihrer Gründung wurden mehr als 9.830 Auslandsprojekte in 70 Ländern mit 3,95 Milliarden Euro gefördert. Die Welthungerhilfe arbeitet nach dem Grundprinzip der Hilfe zur Selbsthilfe: von der schnellen Katastrophenhilfe über den Wiederaufbau bis zu langfristigen Projekten der Entwicklungszusammenarbeit mit nationalen und internationalen Partnerorganisationen.



The impact of patient capital on job quality, investments and firm performance: cross-country evidence on long-term finance

DIE - January 22, 2021 - 2:46pm

Despite its importance for development, long-term finance is particularly scarce in countries with lower income levels. This not only results in unrealised growth and employment creation at the national level and at the level of individual firms, but also undermines a broader shift towards better jobs. After all, many long-term investments comprise investments in labour that have the potential to contribute to improvements in the quality of jobs, through training to boost skill levels, the creation of more stable employment relationships, and the higher wages that result. This paper uses more than 17,000 firm-level observations from 73 mostly low- and middle-income countries between 2002 and 2009 to provide the first empirical evidence of the extent to which long-term finance affects the quality of jobs. Additionally, it looks into effects on investments and the performance of firms. The findings, based on inverse probability weighted regression adjustment, indicate that firms with long-term finance exhibit a share of permanent employees that is 0.9 percentage points higher, and train an additional 2.4 per cent of their production workers. The probability that firms invest in fixed assets or in innovations in their production process both increase by more than 5.5 percentage points, while employment and sales growth rises as well. The fact that the positive effects on job quality mostly disappear when defining long-term finance as loans with a maturity of more than one year instead of more than two years, underlines the importance of longer loan maturities for better jobs. Despite presenting favourable theoretical and descriptive arguments, it cannot be ruled out completely that unobservable variables affect the estimation of effect sizes.

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Puzzles of political change in the Middle East: political liberalisation, authoritarian resilience and the question of systemic change

DIE - January 22, 2021 - 1:29pm

One decade after the Arab uprisings of 2010/11, the present discussion paper revisits processes of political change in the Middle East and North Africa (MENA) with a focus on the question of systemic change. Core questions in this context are: How, among all possible varieties of political change, do we know when political change is systemic? When do we speak of “democratisation”, and when of “authoritarian upgrading” or “- re-consolidation”? Can we predict such processes? If not, can we at least tell when systemic transition is more or less likely to occur, and what influences its occurrence? The three parts of this discussion paper build on one another in order to address and answer these puzzles.
The introduction is followed by a conceptual second section (Section 2) that establishes the analytical frame of reference by discussing and defining key concepts needed for understanding and analysing change of and change in political regimes. That way, Part I can then review democratisation theories (Section 3) and distil, from these, variables that aim at explaining why sometimes nondemocratic regimes transform into democracies, whereas in other cases they do not (Section 4). Yet, not all political change is democratising in nature; hence Part II complements the picture by investigating theories of authoritarian resilience (Section 5). From that, it extracts (in Section 6) conditions for authoritarian survival. Based on this analytical groundwork, Part III turns towards the experience of the MENA region and, in a comprehensive section (Section 7), attempts at offering an overview and assessment of political change in that world region by looking at both structural conditions and strategic choices actors have made.
In conclusion (Section 8), the view that Tunisia remains the exceptional case of an at least initially successful transition to democracy is supported.
As democratisation is the outcome most feared by those who hold executive power in most MENA countries, autocrats are – in addition to conducive political and economic factors in the international and regional environments – engaged in constant processes of exchange and “authoritarian learning”. They have devised elaborate strategies to avoid just that: democratisation. Among the most important of such strategies is political reform and liberalisation, which enhance the immediate life expectancy of authoritarian regimes, but at the same time may nurture popular frustration in the long run. However, frustration in large segments of society makes systemic change, if and when it occurs, more likely to be violent and occur through rupture rather than to be peaceful and arise from negotiation. This, in turn, does not bode well for democratisation. Today’s processes of political reform and liberalisation hence tend to effectively prevent systemic change in the short and medium term, and they make violent conflict (including possible state breakdown) a more likely outcome than democratisation in the long run.

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„Girl Rising“: Weil ich eine Frau bin.

EINEWELTblabla - January 22, 2021 - 12:37pm

Weil ich eine Frau bin. Diesen Satz kennen fast alle Frauen und Mädchen. Auch in dem Film „Girl Rising“ zieht sich der Satz wie ein roter Faden durch die Geschichten von neun jungen Frauen. Sie sind aus dem Zwang der jeweiligen Gesellschaft ausgebrochen und nutzen ihr Recht auf Bildung, um die Diskriminierung von Frauen zu stoppen.

Der Film „Girl Rising“ ist unterteilt in neun Kurzgeschichten aus jeweils unterschiedlichen Ländern. Als Zwischensegmente präsentiert Liam Neeson harte Wahrheiten, mit denen Mädchen täglich konfrontiert werden, um Bildung genießen zu können. Die Fakten sollen veranschaulichen, dass diese persönlichen Geschichten nicht individuell zu betrachten sind, sondern die Realität vieler Mädchen auf der ganzen Welt widerspiegeln. Es wird aufgezeigt, dass die Gründe und die Hürden, die die Mädchen überschreiten müssen, unterschiedlicher Natur sein können. Ob es sich nun um Armut, Tradition, Wert von Frauen, Naturkatastrophen, Passionen oder Religion handelt – meist sind es die Mädchen, die extra benachteiligt werden.

DIE GESCHICHTEN DER MÄDCHEN

Jede der Geschichten wurde von Schriftstellerinnen aus den jeweiligen Ländern geschrieben. Erzählt werden sie von bekannten US-amerikanischen Schauspieler*innen, dargestellt aber meist von den Mädchen selbst, deren Geschichte erzählt wird.

Die unterschiedlichen Geschichten handeln von einem Mädchen aus Ägypten, das fantasievoll und mit Gewalt gegen ihren Vergewaltiger vorgeht. Von einem Mädchen aus Haiti, das stur dafür kämpft, am Unterricht teilnehmen zu dürfen, obwohl ihre Familie die Schulkosten nach dem Erdbeben 2010 nicht zahlen kann. Von einem Mädchen aus Peru, das nun Poesie nutzt um ihren Vater, welcher sie gezwungen hat, zur Schule zu gehen, aus Dankbarkeit zu ehren. Von einem Mädchen aus Kambodscha, das Waise ist und auf der Müllhalde lebt, und deren Traum, zur Schule zu gehen, dennoch wahr wird. Von einem Mädchen aus Indien, das den Gefahren der Straße ausgesetzt ist, um die Schule besuchen zu können, die jedoch Zuflucht in ihrer Kunst und der Entschlossenheit ihrer Eltern findet. Von einem Mädchen aus Nepal, welches mit Hilfe von Aktivist*innen aus Sklaverei befreit wird, Lesen und Schreiben lernt und dadurch hilft, andere Kamlari-Mädchen zu befreien. Von einem Mädchen aus Äthiopien, das jung verheiratet werden soll, doch durch das Wort „nein“ und der Unterstützung ihres Bruders frei bleibt und in die Schule gehen kann. Von einem Mädchen aus Afghanistan, das aus dem gesellschaftlichen Zwang Afghanistans und aus der von ihr erwarteten Rolle als Ehefrau und Mutter ausbricht und weitere Frauen davon überzeugt, es ihr gleich zu tun. Und schließlich von einem Mädchen aus Sierra Leone, das als Erste ihrer Familie die Schule besuchen darf und ihre eigene Radio-Show veranstaltet. In der Sendung setzt sie sich mit den Problemen ihrer Hörer*innen und ihren eigenen auseinander und verfolgt somit ihre Träume.

INDIVIDUALITÄT DURCH VIELSEITIGKEIT

Da die Machart der Geschichten sehr unterschiedlich ist, verleiht sie dem Film in jeder neuen Passage eine individuelle Sichtweise. Durch die Vielseitigkeit der Produktion spricht der Film ganz verschiedene Menschen an. Vor allem durch die Individualität der Kinder werden die Fantasien der Mädchen unterschiedlich dargestellt, aber trotzdem verständlich genug, um nicht vergessen zu lassen, dass es sich um wahre Begebenheiten handelt. Ein Dokumentarfilm, der berührt und sich nicht nur durch Fakten auszeichnet.

EIN FILM DER BERÜHRT, STARK MACHT, MUT WECKT

Der Film war somit ein Start, durch die Kraft des Geschichtenerzählens, die Sichtweise der Welt auf Mädchen und ihre Bildung zu verändern. Mit Hilfe der Geschichten werden lokale Partnerschaften gegründet, um gegen Frauendiskriminierung zu arbeiten. Die Geschichten regen zum Nachdenken an und sollen dazu beitragen, dass jedem Mädchen ein Bildungsweg offen steht und die Unterdrückung gestoppt wird.

Abschließend kann ich nur den Leitsatz unterstützen, der sich durch den Film zieht:

„ONE GIRL WITH COURAGE IS A REVOLUTION“!

 

-Lea Pulter-

 

Das Beitragsbild ist von David Monje auf Unsplash.

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Listen to our CSR.digital Podcast: Digital Leadership for Resilient Businesses

SCP-Centre - January 22, 2021 - 12:27pm

Faced with a pandemic that challenged the conventional ways of doing business, many Small and Medium-Sized Enterprises (SMEs) had to reinvent themselves in order to keep up with the new dynamics. The CSR.digital conference on Digital Leadership gathered business representatives to discuss new leadership styles and organisational structures in SMEs, not only as a response to the pandemic but also as a vital prerequisite for resilient entrepreneurship.

The virtual conference, which was held in December 2020, focused on a perspective of leadership that adheres to the challenges and opportunities created by digital transformation, sustainability, and crises such as the Coronavirus pandemic.

As part of a panel discussion, Anna Yona, founder of Wilding Shoes, Lars Rückemann, board member of codecentric AG and Dr. Markus Baumanns from company companions presented their strategies and experiences on the role of digital leadership and the inspirational drivers that keep employees motivated, maintain the entrepreneurial spirit, and keep social and environmental sustainability high on the agenda.

From redefining organisational structures and driving decentralisation through to finding creative ways to foster informal exchange in spite of remote working, the panellists shared insights on how digital leadership can help SMEs to remain competitive and thrive.

Central to the discussion was the concept of ‘working with purpose’: how to provide employees the room to identify with their work and empower them to carry collaborative and innovative work regardless of where they are.

Highlights from the panel discussion are summarised in this video.

For the entire discussion, listen to our podcast.

Download the CSR.digital podcast now!

You can also listen to the podcast on Spotify. The panel discussion was followed by a lively exchange with the audience.

CSR.digital aims to inform and support SMEs in developing solutions for entrepreneurial challenges in the age of digitalisation and sustainability.

For further information, please contact Anna Hilger.

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Referent*in Finanzen

DSW - January 22, 2021 - 11:01am

Die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) ist eine international tätige Entwicklungsorganisation. Ihr Ziel ist es, zu einer zukunftsfähigen Bevölkerungsentwicklung beizutragen. Daher unterstützt sie junge Menschen dabei, selbstbestimmte Entscheidungen über ihre Sexualität und Verhütung zu treffen. Gleichzeitig bringt sie sich auf nationaler und internationaler Ebene in politische Entscheidungsprozesse in den Bereichen Gesundheit, Familienplanung und Gleichstellung der Geschlechter ein.

Neben ihrem Hauptsitz in Hannover ist die DSW in Äthiopien, Kenia, Tansania und Uganda sowie mit Verbindungsbüros in Berlin und Brüssel vertreten. Mehr Informationen unter www.dsw.org.

Die DSW sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n

Referent*in Finanzen

mit Dienstort Hannover.

Der*die Referent*in wird an der erfolgreichen Umsetzung der Zielsetzungen der Stiftung mitwirken und insbesondere die finanzielle Betreuung und Begleitung von Projekten in Ostafrika übernehmen.

Er*Sie wird als Mitglied des Bereichs Finanzen eng mit den Kolleg*innen aus den Teams Ressource Mobilisation und Projekt Management sowie den Kolleg*innen in den Partnerländern zusammenarbeiten.

Ihre Aufgaben:
  • Eigenverantwortliche finanzielle Betreuung von zugewiesenen Projekten in engem Austausch mit dem Kollegium in den Länderbüros und Partnerorganisationen sowie den Projektverantwortlichen im Head Office,
  • Unterstützung bei der Entwicklung von Projektbudgets unter Berücksichtigung der Geldgeberregularien,
  • Unterstützung bei der Überarbeitung und Monitoring der Jahresbudgets der Länderbüros,
  • Besprechung und Abstimmung der Monatsabschlüsse mit den Kolleg*innen der Länderbüros,
  • Unterstützung der Länderbüros/Partner bei der Definition und Weiterentwicklung von finanziellen Berichtsformaten,
  • Mitarbeit und Prüfung bei Monats- und Jahresabschlussarbeiten nach HGB sowie
  • Projektabrechnungen und –abstimmungen sowie Klärung von Verrechnungsposten.
Wir erwarten:
  • Abgeschlossenes Hochschulstudium im Finanzbereich oder vergleichbare Qualifikation (kaufmännische Ausbildung und mehrjährige, einschlägige Berufserfahrung)
  • Sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift, um intern und extern aktiv Austausch zu fachlichen Themen gestalten zu können
  • Kenntnisse im Finanzmanagement: Budgetierung und Planung, Buchhaltung, Projektcontrolling
  • Erfahrung mit Geldgeberregularien und deren Anwendung
  • Routinierter Umgang mit relevanter Buchungs- und Bürosoftware, insbesondere MS Excel
  • Hohe Kommunikations- und Teamfähigkeit
  • Bereitschaft zu Dienstreisen
Wir bieten:
  • eine angenehme Arbeitsatmosphäre in einem motivierten Team
  • ein spannendes Themenfeld in einem internationalen und abwechslungsreichen Arbeitsumfeld
  • eine angemessene Vergütung
Bewerbungsverfahren:

Wenn Sie Interesse haben, senden Sie uns Ihre Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf und Anschreiben) bitte mit dem Verweis “DSW2021_01 Referent*in Finanzen” per E-Mail an: jobs.deutschland@dsw.org

Bitte beachten Sie, dass nur Bewerbungen mit der Referenznummer „DSW2021_01 Referent*in Finanzen” in der Betreffzeile der E-Mail berücksichtigt werden können.

Das Arbeitsverhältnis ist zunächst befristet auf zwei Jahre mit Aussicht auf eine unbefristete Übernahme.

Bewerbungsschluss ist der 15. Februar 2021.

Wir freuen uns auf Ihre Zusendungen!

Der Beitrag Referent*in Finanzen erschien zuerst auf DSW.

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22. Januar 2021

ONE - January 22, 2021 - 9:56am
1. USA treten COVAX bei

Mehrere Medien, unter anderem Zeit OnlineSpiegelder Tagesspiegel und N-TV, thematisieren den Kurswechsel in der US-Corona-Politik. Bereits wenige Stunden nach seinem Amtsanritt habe US-Präsident Joe Biden den von seinem Vorgänger Donald Trump veranlassten Austritt der USA aus der Weltgesundheitsorganisation (WHO) rückgängig gemacht. Nun wolle die USA sich auch an der globalen Impfstoff-Initiative COVAX beteiligen, welche einen weltweit gerechten Zugang zu Corona-Impfstoffen garantieren soll. Knapp 200 Länder gehören COVAX an, darunter die EU-Länder und China. Die USA wolle in der Krise so schnell wie möglich einen politischen Kurswechsel einleiten und Verantwortung für die weltweite Pandemiebekämpfung übernehmen. Das habe Dr. Anthony Fauci, medizinischer Berater des US-Präsidenten, gestern mitgeteilt.

2. Corona-Impfstoffe: Werden Patente ausgesetzt?

Bei Tagesschau.de gehen Christian Baars und Oda Lambrecht der Frage nach, ob Patente für Corona-Impfstoffe ausgesetzt werden sollten, um sie weltweit schneller verfügbar zu machen. Da trotz der neuen Impfstoffe insbesondere in ärmeren Ländern derzeit kaum geimpft werde, sprechen sich Wissenschaftler*innen und zivilgesellschaftliche Organisation für eine Aussetzung des Patentschutzes von Corona-Impfstoffen aus. Trotz eines entsprechenden Aufrufs der Weltgesundheitsorganisation (WHO) habe bisher noch kein Pharmaunternehmen die Patente für seine Corona-Impfstoffe freigegeben. Bisher beharre die Industrie auf den Schutz des geistigen Eigentums, der Investitionsanreize schaffe und Erfindungen erst möglich mache. Die Nichtregierungsorganisation Ärzte ohne Grenzen kritisiert, dass an der Profitmaximierung festgehalten werde und erwidert, dass “Steuern in Milliardenhöhe und Geld von Stiftungen die Haupttreiber” für die schnelle Impfstoffentwicklung gewesen seien. Im März berät ein Gremium der Welthandelsorganisation (WTO) über einen Antrag Südafrikas, der vorsieht, dass Patente von Produkten ausgesetzt werden können, die zur Eindämmung der Pandemie nötig sind. Unter anderem die USA, die EU und das Vereinigte Königreich seien bisher gegen die Aufhebung des Patentschutzes. Wie unter anderem die Bild, die Frankfurter Rundschau sowie T-Online.de melden, könne eine in Südafrika entdeckte Corona-Mutation selbst im Falle einer Impfung noch ansteckend sein.

3. Äthiopien: Militärkonflikt führt zu Hungersnot

Mehrere Nichtregierungsorganisationen warnen vor einer Hungersnot in der äthiopischen Konfliktregion Tigray, wie unter anderem der Deutschlandfunk und die Neue Züricher Zeitung melden. Die humanitäre Situation sei laut Caritas katastrophal. Die ersten Menschen dort verhungerten, so ein Sprecher der Hilfsorganisation. Rund 4,5 Millionen Einwohner*innen der Region bräuchten dringend Nahrungsmittelhilfen und medizinische Versorgung. Im Dezember hatte eine Militäroffensive der äthiopischen Zentralregierung in Tigray begonnen. Offiziell sei sie beendet. Die Volksbefreiungsfront TPLF wolle den Kampf aber fortsetzen. Besonders im Norden Tigrays sei die Situation nach UN-Angaben kritisch. Mehrmalige Gesuche des Geflüchtetenhilfswerks (UNHCR) um Zugang zu zwei Geflüchtetenlagern habe die äthiopische Regierung unbeantwortet gelassen. UN-Geflüchtetenkommissar Filippo Grandi gehe davon aus, dass die beiden Lager im Norden angegriffen und teilweise zerstört worden seien. Er erhalte regelmäßig Berichte von andauernden Kämpfen im Norden Tigrays, von schweren Menschenrechtsverletzungen, Tötungen und erzwungenen Rückführungen von Geflüchteten nach Eritrea.

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Bildung fördern durch internationalen Austausch

Engagement Global - January 22, 2021 - 9:36am
Auch in der vergangenen Runde des Schulwettbewerbs wurden zahlreiche Beiträge eingereicht, die in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit Bildungseinrichtungen im Globalen Süden entstanden sind.

Wieso schwimmt immer mehr Plastikmüll in unseren Weltmeeren? Welche Auswirkungen hat unser Konsumverhalten weltweit? Und wie sieht eigentlich der Alltag von Menschen in anderen Teilen der Erde aus? Es sind Fragen wie diese, die durch den Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik Einzug in die Klassenzimmer aller Schulformen und -fächer erlangen – und das deutschlandweit.

Der Wettbewerb motiviert Kinder und Jugendliche sich gemeinsam mit ihren Lehrkräften mit globalen Themen zu beschäftigen. Durch die Auseinandersetzung mit eigenen und fremden Lebensrealitäten wird der Perspektivwechsel gefördert und Schülerinnen und Schüler lernen, globale Zusammenhänge zu erkennen und eigene Handlungsideen im Sinne des EINE WELT-Gedankens zu entwickeln. Dies gelingt besonders durch Projekte, die im Austausch mit Menschen aus dem Globalen Süden entstanden sind. Durch persönliche Gespräche und Begegnungen erhalten Kinder und Jugendliche einen tiefen Einblick in die Lebenswelten von Menschen in anderen Ländern und setzen sich so mit der eigenen, aber auch fremden Wertorientierung und ihrer Bedeutung für die Lebensgestaltung auseinander.

Auch in der vergangenen Runde des Schulwettbewerbs wurden wieder zahlreiche Beiträge eingereicht, die in partnerschaftlicher Zusammenarbeit entstanden sind und durch die internationale Begegnung bereichert wurden. Dabei standen die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung, speziell Themen wie Ressourcenschutz, nachhaltiger Konsum, Klima und Gesundheit sowie kultureller Austausch und die Erarbeitung gemeinsamer Handlungsideen für eine nachhaltigere Gestaltung des Lebensalltags im Globalen Norden und Süden, im Fokus der partnerschaftlichen Projekte.

Durch ihr Engagement werden sich Schülerinnen und Schüler ihrer vielfältigen Möglichkeiten zur verantwortlichen Mitwirkung im globalen Entwicklungsprozess und der aktiven Gestaltung eines nachhaltigen Miteinanders zunehmender bewusst. Ihre Projekte tragen zudem dazu bei, andere Menschen im Bereich globale Entwicklung weiterzubilden.

So treten einige Projektgruppen nach Fertigstellung ihrer Arbeiten aktiv an andere Schulen oder gar die Lokalpolitik heran, um das erlangte Wissen weiterzugeben und das Recht auf Bildung zu einer Pflicht werden zu lassen.

Der Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik startet zum Schuljahresbeginn 2021/2022 in eine neue Runde. Dann können erneut kreative und nachhaltige Projekte zu den Themen der EINEN WELT eingereicht werden!

Weitere Informationen

Zur Internetseite des Schulwettbewerbs

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Resumen de noticias sobre la cooperación al desarrollo – 18-22 de enero de 2021

CSO Partnership - January 22, 2021 - 8:12am
¿Sabías que?

Un ensayo fotográfico que presenta los principales hitos del movimiento por los derechos de la mujer, los avances y retrocesos, y las voces y aspiraciones de mujeres líderes de todos los rincones del mundo. http://bit.ly/35WGkG8  

Publicaciones/Declaraciones

Los copresidentes de la AOED publican una declaración de apoyo a la copresidenta Beverly Longid, cuya organización de pueblos indígenas en Filipinas se enfrenta a ataques maliciosos por parte del gobierno, y está siendo etiquetada como enemiga del Estado: http://bit.ly/2NnCpvv 

DECA Equipo Pueblo de la AOED organiza una conferencia de prensa sobre la recuperación y el fortalecimiento de los espacios cívicos en México – Nuestro artículo de resumen del evento arriba mencionado. http://bit.ly/3nYiz6Q 

Mantener el espacio cívico sano”: El informe anual 2019-2020 del Centro Internacional para la Ley Sin Fines de Lucro (ICNL) ha salido a la luz! https://bit.ly/3sGwSQT  

El Grupo Árabe para la Protección de la Naturaleza (APN), como parte del grupo de trabajo de la AOED sobre Conflictos y Fragilidad, lanzó su estudio de investigación sobre la realidad del trabajo de desarrollo en Yemen: https://bit.ly/39QcQuv  

El European Center for Not-for-Profit Law (ECNL) ha publicado las actualizaciones de CSO Meter sobre el entorno de la sociedad civil en los países de la Alianza Oriental, con Armenia, Bielorrusia, Moldavia, Azerbaiyán, Georgia y Ucrania: https://csometer.info/  

Racismo y discriminación institucionalizada en el despliegue de la vacuna COVID-19″. Declaración conjunta de la Red de ONG palestinas (PNGO), el Consejo Palestino de Organizaciones de Derechos Humanos (PHROC) y el Instituto Nacional Palestino de ONG (PNIN): http://bit.ly/3ism7Nk  

Eventos en línea ¡Guarde la fecha!

Compruebe su hora local: https://www.thetimezoneconverter.com/    

Del 25 al 29 de enero de 2021, la Red de Investigación de Asia-Pacífico (APRN) celebra su conferencia anual de investigación sobre los tratados de libre comercio (TLC) en Asia-Pacífico con el tema “Hacia una economía y una agenda comercial favorables a las personas”. Inscríbase en las sesiones plenarias: bit.ly/aprnrcon2021    

El 7º Simposio anual sobre el papel de la religión y las organizaciones religiosas en los asuntos internacionales tendrá lugar el 26 de enero de 2020 de 8 a 12:30 EST. El evento de este año se titula “2021: Un año decisivo para acelerar la igualdad, la equidad y la justicia de género”. Inscríbase: http://bit.ly/3ibPHXw  

El 26 de enero de 2021, a las 16:00 horas de Johannesburgo/ 10:00 horas de Manila, CIVICUS celebra un seminario web titulado “Narrativas positivas de la acción colectiva” – Inscríbase: http://bit.ly/3i6KqA8  

Del 23 al 31 de enero, la edición 2021 del Foro Social Mundial (FSM) se celebrará virtualmente. El FSM debe ser un espacio abierto para la reflexión, el debate democrático de ideas y la articulación de acciones efectivas por parte de las entidades y movimientos de la sociedad civil de todo el mundo. Consulta su programa e inscríbete (EN/FR/SP/ARABIC/CHINESE +): https://wsf2021.net/ 

¡Vea!

Nuestros colegas de DECA, Equipo Pueblo, AC dieron una conferencia de prensa sobre la Campaña Nacional sobre la Reducción de los Espacios Cívicos en México. http://bit.ly/3qAPSOT  

Foro de Solidaridad Asia-Pacífico en apoyo del movimiento campesino en la India. http://bit.ly/2KwyqvJ  

Seminario web del Centro Internacional de Derecho no Lucrativo (ICNL) sobre “La mejora de la gobernanza y la lucha contra la corrupción para el crecimiento inclusivo en Oriente Medio y el Norte de África”. http://bit.ly/3bUu2BP  

Convocatoria de proyectos/solicitudes

El Fondo de los Balcanes Occidentales ha lanzado una convocatoria abierta de trabajos de investigación “Impacto de COVID-19 en la sostenibilidad de las organizaciones de la sociedad civil en la región de los Balcanes Occidentales”. Solicite antes del 7 de febrero de 2021: https://bit.ly/3bxqyVF  

Los jóvenes activistas son bienvenidos a solicitar el Laboratorio de Acción Juvenil CIVICUS, un laboratorio de co-creación de un año para apoyar a los jóvenes activistas a ser más resistentes y sostenibles en su trabajo. Solicita antes del 1 de febrero de 2021 (ES): https://shorturl.at/zANPW  

Los jóvenes de la región de Asia-Pacífico están invitados a presentar su propuesta de negocio o idea innovadora para mejorar la vida de los migrantes, los desplazados y sus comunidades de acogida entre los pobres urbanos. Presenta tu candidatura a la iniciativa de Innovación Juvenil para la Movilidad Humana para obtener apoyo en el desarrollo de tu idea hasta convertirla en una empresa social viable. Solicita antes del 10 de febrero de 2021: https://bit.ly/youth4humanmobility  

Buena Lectura

¿Puede la sociedad civil sobrevivir a COVID-19? (ING) http://bit.ly/3sA7axo  

Los pueblos indígenas desconfían del plan de rescate de la biodiversidad de la ONU (ING) http://bit.ly/3nZQ6NO  

Las empresas de auditoría no deberían encubrir la inacción de las marcas mundiales frente a los salarios precarios (ES) http://bit.ly/3iuN0Ag  

Recuperar el espacio cívico: desafíos globales, respuestas locales (ES) http://bit.ly/38ZP14n  

Por qué el derecho de las mujeres a la salud y la igualdad de género son importantes para su empresa (ES) http://bit.ly/38Xx0nm   

‘Big Data’: ¿aliado o enemigo de los pequeños agricultores? (ES) http://bit.ly/3qCmjwp  

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Una declaración de apoyo a Beverly Longid, y a todos los defensores de los derechos humanos

CSO Partnership - January 22, 2021 - 7:11am

Nosotros, los copresidentes de la Alianza de OSC para la Eficacia del Desarrollo, deseamos expresar nuestra solidaridad con nuestra copresidenta Beverly Longid, una destacada defensora de los derechos de Filipinas y también coordinadora mundial del Movimiento Internacional de los Pueblos Indígenas por la Autodeterminación y la Liberación.

Como plataforma mundial de la sociedad civil, trabajamos por el avance de los derechos humanos y las libertades civiles. Creemos en la defensa de los derechos de las personas a la libre expresión, la reunión pacífica, la asociación, la participación cívica y el diálogo social. Defendemos una sociedad civil empoderada, que pueda decir la verdad al poder y realizar los controles necesarios a los gobiernos y las empresas.

Estos pilares de las democracias deben ser protegidos en todo momento. Son los instrumentos del pueblo para luchar por su bienestar y sus intereses, y para buscar reparación contra la opresión y la explotación. Son la clave para alcanzar la justicia social y el verdadero desarrollo.

Lamentablemente, las libertades cívicas y la sociedad civil y las organizaciones populares han sido atacadas en todo el mundo, en lo que denominamos el patrón global de reducción del espacio cívico. Hemos seguido especialmente de cerca la situación en Filipinas, y los hechos revelan que los defensores de los derechos humanos en el país están siendo objeto de un ataque implacable e impune. Cientos de defensores de los derechos son acosados, encarcelados, secuestrados, torturados e incluso asesinados. A las organizaciones de la sociedad civil se les impide realizar su labor de incidencia mediante restricciones burocráticas. Nuestros colegas y socios están siendo etiquetados como terroristas por dedicar sus vidas al servicio de los marginados.

En el caso de Beverly, una de sus afiliaciones, la Alianza Popular de la Cordillera (CPA), junto con otras organizaciones progresistas, está siendo etiquetada como enemiga del Estado. Otros líderes de los pueblos indígenas del país también se enfrentan a amenazas de muerte: hay una orden de disparar a matar contra Windel Bolinget de la CPA, y justo antes de que acabara el año, nueve líderes Tumandok de Filipinas Central fueron asesinados.

Habiendo trabajado con muchos miembros de estas formaciones, en la AOED sabemos que son responsables de un trabajo legítimo e importante para la promoción de los derechos de los pueblos indígenas y de los derechos humanos, como las campañas en defensa de las tierras ancestrales, la autodeterminación, la protección del medio ambiente y la producción y el consumo sostenibles. Durante más de tres décadas, la CPA ha hecho campaña contra la minería a gran escala, la construcción de presas, la tala de árboles y la militarización, entre otras actividades que causaron un gran daño a sus comunidades. Los tumandoks asesinados se resistían a un megaproyecto de presa que destruirá sus hogares y sus medios de vida.

Los líderes y defensores de los PI merecen el apoyo y el reconocimiento del Estado, no la difamación ni el vilipendio. Denunciamos enérgicamente estos ataques a los derechos humanos bajo el gobierno del presidente filipino Rodrigo Duterte. Exigimos que se rindan cuentas por todos los delitos que se están cometiendo contra las libertades cívicas del pueblo.

El año pasado, lideramos a las organizaciones de la sociedad civil en la campaña Llamamiento a la Acción de Belgrado. Pedimos a los Estados miembros de las Naciones Unidas -entre los que se encuentra Filipinas- que actuaran para revertir el cierre y la reducción del espacio para la sociedad civil, para detener los ataques a los defensores de los derechos humanos y el debilitamiento de la participación democrática, y para renovar las perspectivas de una Agenda 2030 inclusiva, y la plena realización de los Objetivos de Desarrollo Sostenible.”

Seguimos manteniendo estos llamamientos, por Beverly Longid y el resto de nuestros aliados filipinos, así como por los defensores de los derechos humanos de todo el mundo. Alabamos su compromiso y les apoyamos en su lucha por una sociedad mejor para todos.

 

Firmado,

Marita González

Justin Kilcullen

Mónica Novillo

Richard Ssewakiryanga

 

Copresidentes de la AOED

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Development Cooperation News Roundup – 18-22 Jan 2021

CSO Partnership - January 22, 2021 - 5:42am
Did you know?

A photo-essay presenting key milestones in the women’s rights movement, the progress and pushback, and voices and aspirations of women leaders from every corner of the world. http://bit.ly/35WGkG8  

Publications/Statements
  • CPDE Co-Chairs release a support statement for Co-Chair Beverly Longid, whose indigenous people’s organisation in the Philippines faces malicious attacks from the government, and is being tagged as enemies of the state: http://bit.ly/3qFQ8fB 
  • CPDE LAC’s DECA Equipo Pueblo hosts a press conference for Recovering and Strengthening Civic Spaces in Mexico – Our summary article of the event. EN http://bit.ly/3o0rxAj 
  • ‘Keeping Civic Space Healthy”: The International Center for Not-For-Profit Law (ICNL) 2019-2020 Annual Report is out! https://bit.ly/3sGwSQT 
  • The Arab Group for the Protection of Nature (APN),  as part of the CPDE working group on Conflict and Fragility, launched their research study on the reality of development work in Yemen: https://bit.ly/39QcQuv 
  • The European Center for Not-for-Profit Law (ECNL) has published the CSO Meter updates regarding civil society environment in the Eastern Partnership countries, featuring Armenia, Belarus, Moldova, Azerbaijan, Georgia and Ukraine: https://csometer.info/ 

‘Racism and Institutionalised Discrimination in the Roll-Out of the COVID-19 Vaccine’. A Joint Statement from the Palestinian NGOs Network (PNGO), the Palestinian Human Rights Organisations Council (PHROC), and the Palestinian National Institute for NGOs (PNIN): http://bit.ly/3ism7Nk 

Online events Save the date!

Check your local time: https://www.thetimezoneconverter.com/   

  • From January 25 to 29, 2021, the Asia Pacific Research Network (APRN) holds its annual research conference on free trade agreements (FTAs) in Asia Pacific with the theme “Towards a Pro-People Economy and Trade Agenda”. Register for plenary sessions: bit.ly/aprnrcon2021 
  • The 7th Annual Symposium on the Role of Religion and Faith-Based Organisations in International Affairs will take place on January 26, 2020 from 8-12:30 EST. This year’s event is entitled “2021: A Defining Year for Accelerating Gender Equality, Equity and Justice.” Sign up: http://bit.ly/3ibPHXw 
  • On 26 January 2021 at 4PM Johannesburg/ 10PM Manila, CIVICUS holds a webinar entitled ‘Positive narratives of collective action’ – Sign up: http://bit.ly/3i6KqA8 
  • From January 23 to 31, the 2021 edition of the World Social Forum (WSF) will be held virtually. The WSF should be an open space for reflection, democratic debate of ideas, and articulation of effective actions by the entities and movements of civil society worldwide. Check-out their program and sign-up (EN/FR/SP/ARABIC/CHINESE +):  https://wsf2021.net/  
Watch!
  • Our colleagues from DECA, Equipo Pueblo, AC held a press conference on the National Campaign on Shrinking Civic Spaces in Mexico.  http://bit.ly/3qAPSOT 
  • Asia Pacific Solidarity Forum in support of farmers’ movement in India. http://bit.ly/2KwyqvJ 
  • International Center for Not-For-Profit Law (ICNL)’s webinar on ‘Improving Governance and Fighting Corruption for Inclusive Growth in the Middle East and North Africa’. http://bit.ly/3bUu2BP 
Call for projects/applications
  • The Western Balkan Fund launched an Open Call for Research Papers ‘Impact of COVID-19 on sustainability of Civil Society Organizations in the Western Balkan region’. Apply before February 7, 2021: https://bit.ly/3bxqyVF 
  • Youth activists are welcome to apply for the CIVICUS Youth Action Lab, a one year co-creation lab to support youth activists to be more resilient and sustainable in their work. Apply before February 1, 2021: https://shorturl.at/uwEZ2 
  • Youth in the Asia-Pacific region are welcome to submit their business proposal or innovative idea to improve the lives of migrants, displaced people and their host communities among the urban poor. Apply to the Youth Innovation for Human Mobility initiative to get support in developing your idea into a viable social enterprise. Apply before Feb 10, 2021: https://bit.ly/youth4humanmobility 
Good reads
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A statement of support for Beverly Longid, and all human rights defenders

CSO Partnership - January 22, 2021 - 5:39am

We, the Co-chairs of CSO Partnership for Development Effectiveness, wish to express our solidarity with our co-chair Beverly Longid, a leading rights advocate from the Philippines and also the Global Coordinator of the International Indigenous People’s Movement for Self-Determination and Liberation.

As a global civil society platform, we work towards the advancement of human rights and civil liberties. We believe in upholding the people’s rights to free expression, peaceful assembly, association, civic participation and social dialogue. We stand for an empowered civil society, which can speak truth to power and perform the necessary checks for governments and corporations.

These pillars of democracies must be protected at all times. They are the people’s means to fight for their welfare and interests, and to seek redress against oppression and exploitation. They are key to the attainment of social justice and genuine development.

Sadly, civic freedoms and civil society and people’s organisations have been under attack around the world, in what we refer to as the global pattern of shrinking civic space. We have especially been closely monitoring the situation in the Philippines, and facts reveal that human rights defenders in the country are being targeted relentlessly and with impunity. Hundreds of rights advocates are being harassed, imprisoned, abducted, tortured, even murdered. Civil society organisations are being prevented from doing advocacy work through bureaucratic restrictions. Our colleagues and partners are being tagged as terrorists for devoting their lives in the service of the marginalised.

In Beverly’s case, one of her affiliations, the Cordillera People’s Alliance (CPA), along with other progressive organisations, is being tagged as an enemy of the state. Other indigenous people’s leaders in the country also face threats to their lives: there is a shoot-to-kill order on Windel Bolinget of CPA, and just before the year ended, nine Tumandok leaders in Central Philippines were killed.

Having worked with many members of these formations, we at CPDE know that they are responsible for legitimate and important work for the promotion of Indigenous Peoples rights and human rights, such as campaigns in defense of ancestral land, self-determination, environmental protection, and sustainable production and consumption. For over three decades, CPA has campaigned against large-scale mining, dam construction, logging, and militarization, among other activities that brought great harm to their communities. The murdered Tumandoks were resisting a mega-dam project that will destroy their homes and livelihood.

Indigenous People leaders and advocates deserve State support and recognition, not defamation or vilification. We strongly denounce these attacks on human rights under the rule of Philippine President Rodrigo Duterte. We demand accountability for all the crimes being committed against the people’s civic freedoms.

Last year, we led civil society organisations in the Belgrade Call to Action campaign. We asked United Nations Member States – which include the Philippines – to act to reverse the closing and shrinking space for civil society, to stop the attacks on human rights defenders and the undermining of democratic participation, and to renew the prospects for an inclusive agenda 2030, and the full realisation of the Sustainable Development Goals.

We continue to uphold these calls, for Beverly Longid and the rest of our Filipino allies, as well as for the human rights defenders around the world. We laud their commitment and stand by them in their fight for a better society for all.

Signed,

Marita Gonzalez
Justin Kilcullen
Monica Novillo
Richard Ssewakiryanga

CPDE Co-Chairs

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Warum Deutschland den Kernwaffenverbotsvertrag nicht unterstützen sollte

SWP - January 22, 2021 - 12:30am

Am heutigen Freitag tritt der UN-Kernwaffenverbotsvertrag in Kraft. Seine Verfechter – an der Spitze Mexiko, Österreich, Südafrika, Irland und die Organisation ICAN (International Campaign to Abolish Nuclear Weapons) – jubeln: Damit seien Kernwaffen endlich illegal, ein Meilenstein auf dem Weg zu einer atomwaffenfreien Welt sei erreicht. Erwartungsgemäß werden nun Forderungen laut, die Bundesregierung solle ihre Ablehnung des Vertrages überdenken und beitreten oder zumindest eine Mittlerrolle zwischen den Gegnern und Befürwortern einnehmen. Denn: Was kann an einem Verbot von Atomwaffen schon falsch sein? Doch an diesem Vertrag ist leider Vieles falsch. Berlin sollte daher weder den Vertrag unterschreiben noch vermitteln, denn es ergibt strategisch keinen Sinn und wäre für Deutschland und seine Verbündeten sogar riskant. Drei nüchterne Realitäten sprechen gegen einen Kurswechsel.

Der Vertrag wird sich nicht durchsetzen

Erstens: Die Ächtung von Kernwaffen wird sich auch mit dem Inkrafttreten des Verbotsvertrags international nicht durchsetzen. Denn der Vertrag verbietet die gesamte Praxis atomarer Abschreckung. Zielscheibe des Abkommens sind also nicht nur die Kernwaffenstaaten, sondern ebenso alle Mitglieder von Allianzen, die für ihre Sicherheit auf nukleare Abschreckung setzen. Letzteres betrifft neben der NATO die US-Allianzen mit Japan, Südkorea und Australien. Wenig überraschend lehnen diese insgesamt 39 Staaten den Vertrag geschlossen ab. Damit hat er keine Chance, jemals Teil des Völkergewohnheitsrechts zu werden.

Die 39 Länder wollen weiterhin auf nukleare Abschreckung setzen, weil sie sich von anderen Kernwaffenstaaten bedroht fühlen, etwa die NATO-Staaten von Russland oder die US-Alliierten in Asien von China. Nichtsdestotrotz wissen diese Staaten um die nuklearen Risiken und Probleme. Aus ihrer Sicht ist atomare Abschreckung aber ein notwendiges Übel zur Kriegsvermeidung in ihren Regionen. Die undifferenzierte Position des Verbotsvertrags, nach der Kernwaffen immer verwerflich sind, geht damit an den Bedürfnissen dieser Staaten vorbei.

Auch deshalb zeigen sich die Atomächte und ihre Alliierten bisher unbeeindruckt, dass bereits 51 Staaten dem Verbotsvertrag beigetreten sind. Dies sind größtenteils Kleinstaaten aus dem Globalen Süden, die kaum Druck auf die Länder des Westens, Russland und die Atommächte Asiens ausüben können. Denn: Zum einen wirkt »Peer Pressure« – der Druck auf Staaten in vergleichbarer Lage und mit ähnlichen Interessen – eben nur unter Peers. Zum anderen verfügen sie nicht über materielle Druckmittel, etwa große wirtschaftliche Macht, die es bräuchte, um Beitritte zum neuen Vertrag zu erzwingen. Auch ihre Hoffnung, die Atomrüstung durch ein »Naming and Shaming« der beteiligten Unternehmen finanziell auszutrocknen, ist unrealistisch. Es werden sich immer Investoren für diesen lukrativen Markt finden. Zudem würde bei Liquiditätsengpässen in allen Nuklearmächten zweifellos der Staat einspringen.

Zivilgesellschaft machtlos in nuklearen Autokratien

Die zweite unbequeme Wahrheit ist eine geopolitische: Der zivilgesellschaftliche Druck gegen Atomwaffen durch Organisationen wie ICAN wirkt nur in liberalen Gesellschaften wie den westlichen. Denn nur diese lassen kontroverse Debatten überhaupt zu. In den autokratischen Kernwaffenstaaten Russland, China und Nordkorea findet keine offene Auseinandersetzung über Atomwaffen statt; ICAN spielt hier keine Rolle. Würden aber die Demokratien auf nukleare Abschreckung verzichten, während die Autokratien ihre Kernwaffen behielten, gerieten Erstere massiv unter Druck: Sie würden verletzlicher, erpressbarer und würden an Sicherheit verlieren.

Moskau und Peking haben diese ungleiche Verwundbarkeit registriert und ihren Widerstand gegen den Vertrag gemäßigt: Sie treten nicht bei, zeigen aber Verständnis. Beide erkennen wohl das Potential des Verbotsvertrags, Streit in die NATO und die US-Allianzen in Asien zu tragen. Die zivilgesellschaftlichen Akteure hinter dem Verbotsvertrag wischen diese Risiken beiseite – aber westliche Entscheidungsträger sollten sich diese nonchalante Sicht auf den geopolitischen Kontext ihres Handelns nicht erlauben.

Deutschland kann nicht neutral vermitteln

Die dritte Realität ist: Ein deutscher Beitritt zum Verbotsvertrag würde dessen außen- und sicherheitspolitische Kerninteressen beschädigen. Denn nukleare Abschreckung spielt nach wie vor eine zentrale Rolle für Europas Verteidigung, Deutschlands Sicherheit und die europäische politische Ordnung. Wer fordert, Berlin solle beim Verbotsvertrag zumindest als »Brückenbauer« zwischen den Lagern agieren, überschätzt die Erfolgsaussichten einer solchen Vermittlung. Während der Aushandlung des Vertrags haben dessen Verfechter Kompromissvorschläge, etwa von Schweden, brüsk abgelehnt. Dass sich die Vertragsparteien jetzt, berauscht vom Inkrafttreten, konzessionsbereiter zeigen, ist illusorisch. Zudem ist Deutschland letztlich nicht neutral: Seine Interessen liegen eindeutig im Lager derer, die den Vertrag ablehnen. Ein Versuch Berlins, als »ehrlicher Makler« zu vermitteln, wäre daher vor allem eins: unehrlich.

Da Berlin nicht alle Seiten zufriedenstellen kann, muss es priorisieren. Natürlich ist es nützlich, dass Deutschland im Globalen Süden geschätzt wird. Maßgeblicher aber sind die europäischen, atlantischen und übrigen westlichen Partner, die den Verbotsvertrag allesamt ablehnen. Aus diesem Konsens auszuscheren, um eine aussichtslose Vermittlerrolle einzunehmen, würde das deutsche Verhältnis zu entscheidenden Partnern schwer belasten: zu Frankreich, den USA, den übrigen NATO-Staaten und den Demokratien im Indopazifik. Berlin sollte dieses Fundament der deutschen Außenpolitik stärken, nicht durch Alleingänge schwächen.

So hart es klingt: Deutschland sollte dem Kernwaffenverbotsvertrag weder beitreten noch als Vermittler agieren. Das heißt nicht, auf Abrüstung zu verzichten – doch dafür gibt es effektivere und weniger riskante Wege. Ein Beitritt zum Verbotsvertrag würde Deutschlands Kerninteressen untergraben und seine wichtigsten Partner vor den Kopf stoßen. Dieser Preis ist hoch – und für einen aussichtslosen Vertrag viel zu hoch.

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Machtkampf in Venezuela: Auswege aus der Sackgasse

SWP - January 22, 2021 - 12:10am

Mit seiner mit den Mitgliedstaaten abgestimmten Erklärung vom 6. Januar 2021 hat der Außenbeauftragte der Europäischen Union (EU) Josep Borrell ein Fenster geöffnet für die Neupositionierung Europas in der politischen Krise Vene­zuelas: Er verzichtet auf die Bezeichnung »Interimspräsident« für Juan Guaidó, stattdessen rückt er die Mitglieder der 2015 gewählten und von Guaidó angeführten Nationalversammlung sowie Akteure der Zivilgesellschaft in den Vordergrund. Damit trägt Borrell der ver­fahrenen Situation im Lande und den festgefahrenen internationalen Dialogversuchen Rech­nung; Europa bindet sich weniger an die Person Guaidó und nimmt die verschie­denen Kräfte der in sich gespal­tenen Opposition stärker in den Blick. Dies bietet neue Möglich­keiten, um die extreme Personalisierung des Konflikts in Venezuela zwischen Nicolás Maduro und Juan Guaidó zu überwinden. Gleichzeitig können sich die natio­na­len Akteure, aber auch die internationale Gemeinschaft neu auf­stellen und Raum ge­schaffen werden für flexiblere Ansätze für Dialog und Verhandlung. Unter anderem könnten die neue US-Regierung unter Joe Biden und ihre Initiativen besser einbezogen werden. Dies könnte eine anders gelagerte Sanktionspolitik in Verbindung mit posi­ti­ven An­rei­zen für eine Lösung jenseits der akuten Machtfrage in Venezuela beinhalten.

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Nach dem Brexit: Eine neue Debatte über Erweiterung und Vertiefung der EU

SWP - January 22, 2021 - 12:05am

Der Austritt des Vereinigten Königreichs (VK) und die Aussicht, dass ein unabhängiges Schottland in die EU strebt, werfen für die EU grundsätzliche Fragen zu ihrer künftigen Größe und Geographie sowie ihrer inneren Verfasstheit auf. Traditio­nell hängt die deutsche Europapolitik der Auffassung an, dass Erweiterung und Vertiefung zwei Seiten einer Medaille sind. In der Brüsseler Wirklichkeit jedoch konnten die Inte­gra­tionsfortschritte mit dem Tempo der Erweiterung nach Osten nicht Schritt halten. Seit dem mit Ach und Krach zustande gekommenen Vertrag von Lissa­bon 2009 schwebt über jeder tiefgreifenden Reform und besonders einer Vertrags­revision das Damokles­schwert der Einstimmigkeit und damit des Scheiterns. Die Schottlandfrage kann die Erweiterungspolitik aus ihrem Halbschlaf wecken und die EU anspornen, sich durch innere Reformen nicht nur für ein neues 28. Mitglied, son­dern eine EU-34 zu rüsten.

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"Futures of Sustainability: Modernization, Transformation, Control"

#HOCHN - January 22, 2021 - 12:00am
The digital annual conference of the Humanities Centre for Advanced Studies takes place on the 11. and 12. February 2021. Registration is open now.

Foto: UHH/Lutsch

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