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Marx and Colonialism

EADI Debating Development Research - 28. September 2022 - 10:49
By Lucia Pradella It is widely believed that Marx did not systematically consider the role of colonialism within the process of capital accumulation. According to David Harvey, Marx concentrated on a self-closed national economy in his main work. Although he did mention colonialism in Part 8 of Capital Volume 1 on the so-called primitive accumulation, …
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Stellenangebot: Praktikum im Team Unternehmensverantwortung (w/m/div)

Germanwatch - 28. September 2022 - 10:35
Meldung | 28.09.2022Stellenangebot: Praktikum im Team Unternehmensverantwortung (w/m/div) Standort Berlin – Remotepraktikum möglich – Bewerbungsfrist: 09.10.2022

Germanwatch ist eine Entwicklungs- und Umweltorganisation, die sich für globale Gerechtigkeit und den Erhalt der Lebensgrundlagen einsetzt. Für das Team Unternehmensverantwortung suchen wir möglichst zum 01.11.2022 eine*n Praktikant*in.

Das Team Unternehmensverantwortung setzt sich dafür ein, dass die Politik wirksame Regeln schafft, damit Unternehmen menschenrechtliche und ökologische Standards weltweit einhalten und Betroffene ihre Rechte einfordern können. Schwerpunkt unserer Arbeit ist derzeit unter anderem die Festschreibung verbindlicher Regeln für Unternehmen auf EU-Ebene, im Besonderem die Corporate Sustainability Due Diligence Directive (CSDDD, auch „EU-Lieferkettengesetz“), sowie außerdem die Umsetzung des deutschen Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes und das Thema umwelt- und klimabezogene Sorgfaltspflichten.

Ihre Aufgaben:

  • Inhaltliche Recherchen unter anderem zu menschenrechtlichen, Umwelt- und Klimasorgfaltspflichten sowie entsprechenden Fallbeispielen, zu Nachhaltigkeitsberichterstattung und nachhaltigem Finanzwesen
  • Protokollierung und Nachbereitung von thematisch relevanten Veranstaltungen sowie NGO-Netzwerktreffen
  • Unterstützung bei der Vorbereitung von (Online-)Veranstaltungen
  • (Je nach Interesse und Vorkenntnissen) Unterstützung bei Öffentlichkeitsarbeit und Social Media

Das bringen Sie mit:

  • Interesse an der NGO-Arbeit im Bereich Wirtschaft und Menschenrechte und der nachhaltigen Gestaltung von Wertschöpfungsketten
  • Mindestens vier abgeschlossene Semester in einem relevanten Studiengang (bspw. Rechts-, Politik-, Sozial- oder Wirtschaftswissenschaften)
  • Kenntnisse des internationalen Menschenrechtssystems und/oder Umweltrechts sowie der wichtigsten Entwicklungen rund um die internationale Menschenrechts- und Umweltverantwortung von Unternehmen sind von Vorteil
  • Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse, gern weitere Sprachkenntnisse
  • Sicherer Umgang mit MS-Office (Word, Excel, Powerpoint), Zoom
  • Erste Erfahrungen in der Öffentlichkeitsarbeit (z.B. Pflege von Social-Media-Kanälen) von Vorteil
  • Selbständigkeit, Sorgfalt, Belastbarkeit, Teamfähigkeit

Was wir bieten:

  • umfassende Einblicke in die Arbeitswelt und die Arbeit einer NGO
  • sinnstiftende Arbeit für das Gemeinwohl
  • ein anspruchs- und verantwortungsvolles sowie abwechslungsreiches Praktikum in einem freundlichen Arbeitsumfeld mit flachen Hierarchien
  • Flexibilität bei der Wahl des Arbeitsplatzes: Ein Remotepraktikum mit Meldeadresse in Deutschland ist möglich
  • Eine Praktikumsvergütung von 300 EUR und 2 Urlaubstage pro vollem Monat (bezogen auf eine 5-Tage-Woche mit 40 Stunden)

Bitte beachten Sie bei Ihrer Bewerbung außerdem:

Germanwatch bietet generell Praktika mit einer Dauer von zwei bis drei Monaten für eingeschriebene Studierende an. Bei Pflichtpraktika, für die laut Studienordnung eine längere Dauer vorgesehen ist, kann der Zeitraum nach Vorlage einer entsprechenden Bescheinigung angepasst werden.

Ihre Bewerbungsunterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse und ggf. Bescheinigung über die Dauer des Pflichtpraktikums) senden Sie bitte in einem pdf-Dokument bis zum 09.10.2022 mit dem Betreff „PRA UV – FS – 2022/09“ an praktikum@germanwatch.org, z.Hd. Herrn Finn Schufft.

Auswahlgespräche finden voraussichtlich am Donnerstag, den 13.10.2022, per Videocall statt.

Aktuell Stellenangebot Unternehmensverantwortung Dateianhang

Download: Praktikumsausschreibung [PDF; 68 KB]

Die Cinnamon Society – eine soziale Schreibgruppe

EINEWELTblabla - 28. September 2022 - 10:00

Heute stellen wir euch ein besonderes soziales Projekt von einer Gruppe junger Frauen vor: die Cinnamon Society, eine soziale Schreibgruppe.

Die Cinnamon Society ist eine Gruppe von Autorinnen und Autoren, die aus Deutschland, Österreich und der Schweiz kommen. Wir veröffentlichen jedes Jahr mehrere
Kurzgeschichtensammlungen und spenden den Erlös an verschiedene wohltätige Organisationen. Dank unserer beiden ersten Bücher “Mittwintertage” und “Frühsommernächte” konnten wir jeweils über 600 Euro an die Österreichische Krebshilfe Wien sowie an das Frauenhaus in Regensburg spenden.

Wie läuft das Projekt ab?

Ein Buchprojekt dauert jeweils 3 1/2 Monate von der Autor*innensuche bis zum Release. Gerade sind wir wieder mittendrin. Schon im November erscheint unser Adventskalender “Kaminfeuerabende”, dessen Erlös an den Züricher Tierschutz gespendet wird. Wir wechseln unsere Spendenziele nämlich zwischen den drei Ländern, aus denen unsere Autor:innen stammen, ab.

Von der Ausschreibung für neue Plätze in der Cinnamon Society an sind 14 Tage Zeit, um sich zu bewerben. Dabei wollen wir wissen, warum du gerne zu uns kommen möchtest und eine kleine Leseprobe haben. Dann kommt die Schreibphase. Je nach Projekt kannst du eine oder mehrere Geschichten schreiben. Das Maximum geben wir beim Projekt selbst bekannt. Als nächstes steht die Testlesephase an. Du bekommst einige Geschichten zugeteilt, um diese testzulesen. Außerdem ist genug Zeit, um Extras wie zum Beispiel Rezepte, Bastelideen etc. einzubringen.
Es folgt das Lektorat, das ungefähr zwei bis drei Wochen in Anspruch nimmt. Unsere Lektor*innen lesen über alle Geschichten und bessern diese aus.
Innerhalb von ungefähr einer Woche wird das Feedback eingearbeitet. Es ist Zeit für Fragen an die Lektor*innen. Jetzt wird das Buch formatiert, Grafiken und das Inhaltsverzeichnis werden eingefügt. Es folgen der Upload des Buches und Ausfüllen von letzten Daten. Und dann heißt es: „Happy Releaseday!“
Während der ganzen Zeit, aber besonders in den Wochen vor und nach dem Release, sind wir auf Instagram aktiv und werben für das neue Projekt. Auch hier freuen wir uns immer über Unterstützung!

Und was bekomme ich dafür?

Alle Autor*innen, Grafiker*innen, Lektor*innen, Blogger*innen und andere beteiligte Personen arbeiten komplett ehrenamtlich, da unser gesamter Erlös gespendet wird. Wenn du also Lust hast, dich zu engagieren, bist du genau richtig bei uns.

Wie kann ich euch unterstützen?

Zunächst einmal kannst du dich in jeder Bewerbungsphase als Autor*in, Lektor*in, Grafiker*in und Blogger*in bewerben. Auch Buchsetzer*innen werden immer gesucht. Wenn
du eine andere Idee hast, wie du uns unterstützen kannst, freuen wir uns auch immer über neue Anfragen!
Außerdem würden wir uns natürlich sehr freuen, wenn du unser Buch lesen und ganz vielen Menschen von unserer Gruppe erzählen würdest! Wir teilen auch regelmäßig Templates auf Instagram oder machen Mitmachaktionen wie zum Beispiel #schreibenmitzimt. Wir freuen uns natürlich auch über Instagrambeiträge und Storys über unsere Gruppe.
Du kannst auch gerne unseren Flyer ausdrucken und überall verteilen, z. B. in Supermärkten, Geschäften und an anderen Orten. Wir haben auch einen Podcast, den du auf Spotify unter “Zimt und Papier” findest.
Jede Unterstützung hilft uns sehr, unser Ziel zu erreichen und dabei, dass noch mehr Menschen von unserer Gruppe erfahren!

Wo finde ich euch?

“Mittwintertage” kannst du bei Bookmundo bestellen. “Frühsommernächte” findest du bei Bod. Beide lassen sich aber natürlich auch vor Ort in deiner Buchhandlung, bei Thalia oder Amazon kaufen.
Unsere Homepage kannst du dir hier anschauen. Du findest uns auf Instagram unter diesem Link.
Wir sind auch auf Tiktok, Discord und ganz bald sogar Pinterest aktiv. Die Links findest du im Linktree in unserer Bio auf Instagram. Wenn du sie nicht findest, schick uns einfach eine DM oder eine Nachricht über das Kontaktformular auf der Homepage. Genauso auch bei allen anderen Anliegen.
Wir freuen uns auf dich!! Und wer weiß vielleicht bist du ja schon bald ein Teil der Cinnamon Society?

-Malia de Maillet-

Das Beitragsbild Elci J. Sagittarius, @mottengraphic

Der Beitrag Die Cinnamon Society – eine soziale Schreibgruppe erschien zuerst auf EineWeltBlaBla.

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NFTs: Der Hype, die Klimakosten und eine grünere Zukunft

reset - 28. September 2022 - 9:54

Anfang 2021 gingen NFTs durch die Decke und fügten dem globalen Wortschatz neben COVID-19 ein weiteres virales Akronym hinzu. Wie beim Coronavirus wussten wir viel über das neue Phänomen, bevor wir wussten, wie es funktioniert. Vor allem hat sich sehr schnell herumgesprochen, dass das primäre Funktionsprinzip der so genannten nicht-fungiblen Token, die weithin, wenn auch fälschlicherweise, mit digitaler Kunst gleichgesetzt werden, Geld zu sein schien. Jeden Tag gab es neue Schlagzeilen über Menschen, die für etwas, das sie wahrscheinlich nie verstehen werden, Unmengen an Geld bezahlten. Das liegt natürlich auch in der Natur des Kunstmarktes – und außerdem waren die wahren Kosten der NFTs noch weitestgehend unbekannt.

Nach dem anfänglichen Hype kam die Abrechnung: „NFTs are hot. So Is Their Effect on the Earth’s Climate „, verkündete beispielsweise Wired. The Verge verknüpfte NFTs mit einer „Klimakontroverse„, während eine Gruppe von Akademiker*innen kreativ berechnete, dass „die Mining-Geräte, die den Verkauf von NFTs in einem Monat im Jahr 2021 verifizieren, für etwa 18 unnötige zukünftige Todesfälle durch Kohlenstoffemissionen verantwortlich wären.“ Plötzlich wurden die NFTs von absurd zu mörderisch. Immerhin: Viele Menschen schenkten den Auswirkungen der Mining-Technologie endlich Aufmerksamkeit.

Was sind NFTs überhaupt?

Ein NFT an sich tötet weder Menschen noch zerstört es Ökosysteme. Tatsächlich liegt ein NFT die meiste Zeit so untätig herum wie eine Eigentumsurkunde im Grundbuch, kohlenstoffneutral wie ein Stein. Ein NFT ist also an erster Stelle eine Urkunde, die den Besitz und die Echtheit eines bestimmten Vermögenswerts belegt, sei es ein Haus, ein Gemälde oder ein Tweet. NFTs werden in der Blockchain registriert, einem unveränderlichen öffentlichen Dokument, das dem Token seine Unvergänglichkeit verleiht. Das gehört dir, erklärt die Blockchain, schaut alle her!

Natürlich gibt es keinen guten Grund, die Papiere vor dem eigenen Haus vorzuzeigen. Aber was ist mit, sagen wir, dem Echtheitszertifikat für den eigenen Mondrian? Im Jahr 2021 wurden die öffentlichen „Angeberrechte“, die NFTs gewähren, mit der kultivierten Ökonomie der Kunst im Allgemeinen und der Unendlichkeit der digitalen Kunst im Besonderen konvergiert. Befreit von den Fesseln der Zeit, des Raums – und leider auch oft des Talents – konnte jede*r ein digitales Kunstwerk schaffen, es mit Token versehen und dem Hype überlassen. Kryptokunst überschwemmte den Markt und produzierte eine schwindelerregende Flut von Zahlen. An manchen Tagen wurden mehrere zehn Millionen NFTs verkauft, die teilweise mehr als 40 Milliarden US-Dollar wert waren.

Großer Hype, größerer Klimaschaden

Dieser Rausch hat einen gewaltigen ökologischen Fußabdruck hinterlassen. Das liegt daran, dass jede Aktion im Lebenszyklus eines NFT Energie verbraucht. Wenn ein NFT geschaffen wird, stirbt die Welt ein wenig. Das Gleiche gilt jedes Mal, wenn ein NFT angeboten, verkauft oder übertragen wird. Da NFTs ewig gehandelt werden können, gibt es technisch gesehen kein Ende des Lebenszyklus – und damit auch kein Ende der CO2-Emissionen. Jeder Handel ist unglaublich energieintensiv. Von der Erstellung bis zum Verkauf hat ein durchschnittliches Kryptoart-NFT einen Fußabdruck von rund 340 kWh bzw. 211 Kilogramm CO2 – mehr als der Flug eines einzelnen Passagiers von Berlin nach Tel Aviv. In einem berüchtigten Beispiel hat die NFT-Sammlung eines einzelnen Künstlers in sechs Monaten einen Stromverbrauch hinterlassen, der dem eines Menschen in 77 Jahren entspricht. Das ist so viel, als würde man einen Wasserkocher 3,5 Millionen Mal zum Kochen bringen (hier eine Aufschlüsselung dieser tragischen Zahlen).

© Ethereum Geschätzter jährlicher Energieverbrauch in TWh/Jahr für verschiedene Branchen (Juni 2022), laut Ethereum. Das Problem mit Proof-of-Work

Das Problem liegt in der Art und Weise, wie einige Blockchains eine Aktion wie das Erstellen oder Übertragen einer NFT verifizieren. Bei Ethereum, wo etwa 80 Prozent der NFT-Trades stattfinden, wird dies als Proof-of-Work bezeichnet (Bitcoin verwendet ebenfalls diese Methode). Bei der Proof-of-Work-Methode konkurrieren Computer um die Lösung komplexer kryptografischer Rätsel in einem Prozess, der als „Mining“ bezeichnet wird. Sobald das Rätsel gelöst ist, wird die Aktion genehmigt. Das ist eine genial ineffiziente Konstruktion. Wie ein Ingenieur erklärte: „Wenn es unglaublich rechenintensiv und schwierig ist, in die Blockchain zu schreiben, kann es nicht häufig genug geschehen, um eine Sicherheitsbedrohung darzustellen.“ Schlimmer noch, die Rätsel werden exponentiell schwerer zu lösen, so dass immer mehr Rechenleistung nötig ist und den Energieverbrauch in die Höhe schnellt. Früher konnte eine Person von ihrem Laptop aus schürfen. Heute geschieht dies durch Netzwerke von Maschinen in Lagerhäusern von der Größe eines Walmart.

Das Problem ist, dass die Stromkosten für den Abbau der meisten NFTs höher sind als der Preis, zu dem man sie verkaufen kann. Warum also all diese Energie aufwenden, um etwas zu sichern, das im Grunde wertlos ist? Der Künstler Everest Pipkin schreibt: „Angesichts des beispiellosen Temperaturanstiegs, des Anstiegs des Meeresspiegels, des völligen Verlusts des permanenten Meereises, des weit verbreiteten Artensterbens, zahlloser Unwetter und all der anderen Merkmale eines totalen Klimakollapses ist diese Art von schadenfroher Verschwendung – und ich übertreibe nicht – ein Verbrechen gegen die Menschheit.“

© Nana Dua Als die Aufmerksamkeit für NFTs zunahm, wurden mehr Blockchain-Transaktionen durchgeführt, was mehr Hardware erforderte und wiederum mehr Energie verbrauchte. Grünere NFTs sind möglich

Die gute Nachricht ist, dass es eine Alternative zu dem energiehungrigen Mining-Modell gibt. Es nennt sich Proof-of-Stake und beruht darauf, dass Krypto-Besitzer*innen ihre Coins als Sicherheit für das Recht verwenden, Transaktionen auf der Blockchain zu verifizieren, was ihnen mehr Coins einbringt. Dieser Risiko- und Belohnungsmechanismus soll Anreize für eine gute Überwachung der Blockchain-Aktivitäten schaffen, da betrügerisches Verhalten teuer und ächtend wäre. Am wichtigsten ist jedoch, dass Proof-of-Stake etwa 99 Prozent weniger Energie verbraucht als Proof-of-Work. Als das Naturprogramm WildEarth eine Sammlung von Tier-NFTs veröffentlichte, um Geld für den Naturschutz zu sammeln, verwendete es die Proof-of-Stake-Blockchain Polygon.

Dennoch sind viele skeptisch, NFTs ein grünes Etikett zu geben. Anfang 2022 musste der WWF seinen Verkauf von „nicht-fungiblen Tieren“ nach weniger als 48 Stunden einstellen. Die Tier-NFTs nutzten auch die Polygon-Blockchain, die laut Kritiker*innen teilweise auf Ethereum läuft und eine einzige Transaktion auf Polygon 2.100 Mal höher sei als das, was der WWF behauptet.

Jenseits von NFTs: Grünere Blockchains für echte Nachhaltigkeit

Angesichts der Tatsache, dass NFT-Transaktionen für hohe CO2-Emissionen verantwortlich sind, hat der soziale Druck den Kunstmarkt dazu veranlasst, bewusst umweltbelastende Proof-of-Work-Blockchains durch umweltfreundlichere Konsensprotokolle wie Cardano und Solana zu ersetzen. Auch Ethereum ist dabei, aufzuräumen. Am 15. September 2022 stellte die nach Bitcoin zweitbeliebteste Blockchain auf Proof-of-Stake um. Das bedeutet, dass die mehr als eine Million Transaktionen, die täglich auf Ethereum stattfinden, jetzt etwa 2000 Mal energieeffizienter sind als zuvor. Dies ist eine vielversprechende Entwicklung nicht nur für NFTs, sondern auch für jede bestehende und zukünftige Anwendung, die auf Ethereum läuft.

Ein solches Beispiel ist DIBIChain, das Unternehmen dabei helfen soll, die Umweltauswirkungen ihrer Produkte und Prozesse von Anfang bis Ende nachzuvollziehen. Jede in der Blockchain aufgezeichnete Information wird nun viel weniger energieintensiv sein als zuvor. Wenn die Angaben zum Energiebedarf stimmen, dann könnten Unternehmen – von der Wasserbewirtschaftung bis zur Energieverteilung – endlich die Blockchain-Technologie nutzen, um ihre Prozesse wirklich nachhaltig zu gestalten, ohne des Greenwashings bezichtigt zu werden.

Der ökologische Schaden, den die erste NFT-Welle angerichtet hat, kann nicht mehr rückgängig gemacht werden, aber im Idealfall passiert das nur einmal. Das Gute an vielen neuen Technologien ist, dass sie grundsätzlich sehr wendig sind. Als das Energieproblem deutlich wurde, haben Blockchain-Entwickler*innen schnell eine Lösung gefunden. Wenn unsere politischen Entscheidungsträger*innen doch nur das Gleiche tun könnten, wenn es um die Umstellung auf erneuerbare Energien geht. Schließlich kann die Energiewende auch dazu beitragen, dass weniger anpassungsfähige Blockchains wie Bitcoin umweltfreundlicher werden. Mit einem Energiebudget, das fast dem des gesamten Landes Argentinien entspricht, würde das Bitcoin-Mining gut daran tun, mit Wind und Sonne zu arbeiten. Doch schon jetzt können Emittenten, Marktplätze und Käuferinnen von NFTs auf die Technologie achten, die ihrem Handeln zugrunde liegt – vor allem jetzt, wo es keine Ausrede mehr gibt, nicht die umweltfreundlicheren Alternativen zu wählen.

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Firm dynamics in times of COVID: evidence from Egyptian firms

GDI Briefing - 28. September 2022 - 8:57

 The COVID-19 outbreak has had severe economic consequences across the globe. The crisis emanating from the pandemic has caused demand and supply side shocks, which are more far reaching than any crisis in living memory. We use a new data set from the 2020/21 Egyptian Industrial Firm Behavior Survey (EIFBS) to examine determinants of firms’ resilience during the COVID-19 pandemic. Crisis present the opportunity for what Schumpeter (1934) called creative destruction. Have manufacturing firms been all hit by the crisis equally, or were less efficient firms more likely to exit or downsize their activities thereby ‘cleansing’ the market? Two sets of factors affect firm dynamics and survival: 1) firms’ innate characteristics, such as formality and export status, sector, ownership, age, size and location and; 2) firm behavior which captures the extent to which good managerial practices, innovation, the adoption of advanced technologies and worker training have provided an opportunity for firms to adapt their business models and show greater resilience in coping with the crisis. Our main findings illustrate the vulnerability of private, smaller, informal firms and those that are not located in industrial zones. Also, as expected, pre-COVID behavioural characteristics matter for firm dynamics. The food sector and sectors identified as ‘COVID sectors’ show more resilience. More nuanced results show that the effect of some behavioral traits vary by sector and are more influential depending on firm size.

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Firm dynamics in times of COVID: evidence from Egyptian firms

DIE - 28. September 2022 - 8:57

 The COVID-19 outbreak has had severe economic consequences across the globe. The crisis emanating from the pandemic has caused demand and supply side shocks, which are more far reaching than any crisis in living memory. We use a new data set from the 2020/21 Egyptian Industrial Firm Behavior Survey (EIFBS) to examine determinants of firms’ resilience during the COVID-19 pandemic. Crisis present the opportunity for what Schumpeter (1934) called creative destruction. Have manufacturing firms been all hit by the crisis equally, or were less efficient firms more likely to exit or downsize their activities thereby ‘cleansing’ the market? Two sets of factors affect firm dynamics and survival: 1) firms’ innate characteristics, such as formality and export status, sector, ownership, age, size and location and; 2) firm behavior which captures the extent to which good managerial practices, innovation, the adoption of advanced technologies and worker training have provided an opportunity for firms to adapt their business models and show greater resilience in coping with the crisis. Our main findings illustrate the vulnerability of private, smaller, informal firms and those that are not located in industrial zones. Also, as expected, pre-COVID behavioural characteristics matter for firm dynamics. The food sector and sectors identified as ‘COVID sectors’ show more resilience. More nuanced results show that the effect of some behavioral traits vary by sector and are more influential depending on firm size.

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Ein Aufschieben des Lieferkettengesetzes kommt nicht in Frage

SPD - 28. September 2022 - 0:00
Es ist völlig abwegig, die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs auf die deutsche Wirtschaft für eine Aufschiebung des Sorgfaltspflichtengesetzes nutzen zu wollen. Wer dies fordert, tritt die Menschenrechte entlang der globalen Lieferketten mit Füßen. Es nutzt der deutschen Wirtschaft nichts, beschlossene Zeitpläne über die Einführung von Gesetzen in Frage zu stellen. Das schüfe nur weitere Unsicherheit, sagen Manuel Gava und Sanae Abdi.
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Faktenpapier: Was wir heute übers Klima wissen

CEN - 28. September 2022 - 0:00

Hitze und Dürre in Europa, Flutkatastrophe in Pakistan und Temperaturrekorde in Indien zeigen: Der Klimawandel verstärkt sich weiter, oft schneller als bisher angenommen. Das zeigt auch der neue Sachstandsbericht des Weltklimarates. Die aktuellen Daten und Erkenntnisse aus dieser und weiteren Studien der letzten Monate wurden nun in das Faktenpapier „Was wir heute übers Klima wissen“, eingearbeitet. Ein eigenes Kapitel widmet sich den neuesten Entwicklungen in Deutschland.

Anlässlich des Extremwetterkongresses in Hamburg wurde das aktualisierte Faktenpapier heute veröffentlicht. Prof. Dr. Astrid Kiendler-Scharr, Vorstandsvorsitzende des DKK, sagte dazu: „Erfreulicherweise wird der Klimawandel inzwischen sehr breit kommuniziert. Ich bin mir aber nicht sicher, ob die vielen Informationen automatisch dazu führen, dass die Irreversibilität, die beispiellose Geschwindigkeit und die Dimensionen der Klimaveränderungen immer richtig eingeordnet werden können. Das Faktenpapier bietet hier Orientierung. Nüchtern und auf das Wesentliche konzentriert bietet es Wissenschaft aus erster Hand.“

In klarer und verständlicher Sprache sind die relevanten Zusammenhänge zum Klimawandel und seinen Folgen für Mensch und Natur zusammengefasst. Sie geben Antwort auf Fragen wie: Was sind Ursachen für die Veränderungen? Wie zeigen sie sich? Und worauf müssen wir uns in Zukunft einstellen? In vier Kapiteln und auf nur 29 Seiten, erhält das interessierte Publikum einen kompakten Überblick über Erkenntnisse, die in der Wissenschaft unumstritten sind.

Foto: DKK

International Peace Worker (m/f/d) in Palestine/Israel

epojobs - 27. September 2022 - 22:00

 

The Centre for Training and Networking in Nonviolent Action – KURVE Wustrow was founded in 1980 with the aim of turning concerns about violent conflict, environmental degradation and social injustice into conscious nonviolent action.

KURVE Wustrow conducts trainings, workshops and events in the field of civil, nonviolent conflict transformation at home and abroad. We send young volunteers as part of the “weltwärts”-programme as well as International Peace Workers as part of the “Civil Peace Service” (CPS) to selected conflict contexts. For this purpose, KURVE Wustrow is closely cooperating with partner organisations in the Balkans, in the Middle East, in Sudan, in Ukraine and in South and Southeast Asia. Further focal points of our work include our commitment to climate and resource protection and against nuclear energy.


For our CPS-programme

“Strengthening nonviolent initiatives and human rights”
 
we are looking for an


International Peace Worker (m/f/d) in Palestine/Israel


Fields of activity:
The International Peace Worker works part-time within our partner organisation Human Rights Defenders Fund (HRDF) and part-time supports nonviolent initiatives, predominantly in the occupied West Bank. KURVE Wustrow’s cooperation office is situated in Al-Walaja.


Key content:
Advocacy work on human rights; Consultation, support and administrative backstopping of nonviolent initiatives in the West Bank and Israel, particularly in the fields of advocacy, organisational development, networking and documentation; partner-orientation and communication.


Fields of activity:

  • Planning and implementation of advocacy campaigns
  • Submission of information and reports to relevant governmental or international bodies
  • Regular communication with advocacy partners / targets
  • Planning and implementation of delegation visits
  • Planning and implementation of international advocacy tours
  • Support in program or organisational development and strategic planning
  • Project management: planning, implementation, monitoring, coordination of project activities– together with our partners
  • Identification of our partners requirements in capacity enhancing and process backstopping
  • Organisation and implementation of trainings and networking events as well as moderation of internal processes within groups
  • Supporting the development of media products
  • Ensuring proper finance management and reporting as well as continuous communication with the CPS country coordinator and the KURVE Wustrow main office
  • Contribution to and support of activities regarding the cross-sector topics gender and human rights
  • Contribution to the CPS country coordinator’s continuous conflict and security analyses, close cooperation with the Civil Peace Workers on site
  • Contribution to comprehensive cross-organisational processes of CPS organisations
  • Contribution to networking, public relations and information activities of KURVE Wustrow in Germany, as necessary


Qualification:

  • Relevant university or college degree (e.g. (international) law, social sciences, political sciences, peace and conflict studies)
  • Work experience or training in advocacy work
  • Work experience or training in media work are an advantage
  • Advanced training and experience in civil, nonviolent conflict transformation (e.g. training as civil peace worker or coach for conflict transformation)
  • Practical experience in community organising are an advantage
  • Experience in or acquaintance with nonviolent social movements
  • Strong cultural sensitivity, professional handling of sensitive issues and discourses
  • Contextual knowledge or work experience in the Occupied Palestinian Territories or Israel are an asset
  • Experience in participatory planning and implementation of projects incl. PM&E
  • Experience in project accountancy
  • Respectful, intercultural, sensitive attitude and ability to self-reflect; high degree of flexibility, good team-player
  • Very good knowledge of English; knowledge of Hebrew is of great advantage, knowledge of Arabic an asset
  • Readiness for official travels, possibly under difficult circumstances


Contractual conditions:

We offer a contract in accordance with the German law for development aid workers (only for EU-citizens) or a contract in alignment with the German law for development aid workers for citizens from other countries until 31 December 2025 (under the condition that the project will be prolonged by the BMZ after the end of 2023), including a preparation period in Germany expected to commence on 1 February 2023.

The conditions of the German law for development aid workers precludes the application and deployment of citizens of the country of assignment.


Application procedure:
For your application (in English) please use our ONLINE-application form by using the following code PalestineIsrael_IPW until 9 October 2022.

LINK: https://www.kurvewustrow.org/stellenausschreibungen-im-zfd 

Please notice:
The job interviews will take place on 7 November 2022, either in Wustrow (Wendland, Lower Saxony, Germany) OR online.

Kategorien: Jobs

Sachbearbeiter*in (m/f/d) Internationale Diakonie (Wuppertal)

epojobs - 27. September 2022 - 22:00

 

Mission heißt für uns, aus christlicher Motivation Lebensbedingungen zu verbessern. Glauben, Gesundheit, Bildung, Gerechtigkeit und Frieden: Themen, denen wir uns in Afrika, Asien und Deutschland stellen. Dafür stehen unsere Projekte und Programme. In den letzten Jahren haben wir uns dazu konsequent zu einem internationalen Verbund modernen Zuschnitts weiterentwickelt. Die Arbeit in unserem Büro in Wuppertal ist so vielfältig wie die Herkunft der Kollegen*innen, die gemeinsam daran mitwirken.

Zum nächstmöglichen Termin suchen wir für unser Büro in Wuppertal in Teilzeit / unbefristet (26 Stunden/Woche) eine


Sachbearbeiter*in (m/f/d) Internationale Diakonie


Ihre Aufgaben:

  • Abrechnung der Auslagen von Studierenden und Programmteilnehmenden
  • Projektbezogenes Buchhaltung  
  • Zuarbeiten bei Antragstellung, Abrechnung und Berichtswesen für Drittmittelgeber (u.a. Brot für die Welt und Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD))


Ihr Profil:

  • Ausbildung oder mehrjährige Erfahrung im kaufmännischen Bereich oder Verwaltung
  • wünschenswert: Erfahrung in der Antragstellung und Abrechnung von Drittmitteln
  • Freude an der Zusammenarbeit mit einem engagierten und lebendigen Team
  • Grundkenntnisse in Englisch


Wir bieten:

Einen spannenden Job mit sicherem Gehalt (Bezahlung nach BAT-KF), flexiblen Arbeitszeiten mit Home-Office Regelung und Gestaltungsmöglichkeit in einem internationalen Umfeld.

Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung per Email an
personal@vemission.org bis zum 13.10.2022.

Rückfragen beantwortet Ihnen gern Herr Börner, Leiter der internationalen Diakonie, Tel.: 0202/89004-524.

Vereinte Evangelische Mission
Rudolfstraße 137, 42285 Wuppertal
www.vemission.org

Kategorien: Jobs

Projektassistenz (m/w/d) (Hamburg)

epojobs - 27. September 2022 - 22:00

Plan International ist eine religiös und weltanschaulich unabhängige Hilfsorganisation, die sich weltweit für die Chancen und Rechte der Kinder engagiert: effizient, transparent, intelligent. Seit mehr als 80 Jahren arbeiten wir daran, dass Mädchen und Jungen ein Leben frei von Armut, Gewalt und Unrecht führen können. Dabei binden wir Kinder in über 70 Ländern aktiv in die Gestaltung der Zukunft ein. Die nachhaltige Gemeindeentwicklung und Verbesserung der Lebensumstände in unseren Partnerländern ist unser oberstes Ziel. Wir reagieren schnell auf Notlagen und Naturkatastrophen, die das Leben von Kindern bedrohen. Die nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen bestärken uns in unserem Engagement für die Gleichberechtigung von Mädchen und Frauen. Unser globales Ziel: 100 Millionen Mädchen sollen lernen, leiten, entscheiden und ihr volles Potenzial entfalten. Plan ist dem Kinderschutz verpflichtet.

Wir suchen für unsere Abteilung Internationale Zusammenarbeit in Hamburg zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine


Projektassistenz (m/w/d)


- befristet für zwei Jahre / Vollzeit (39 Wochenstunden) -


Ihre Aufgaben:

  • Unterstützende Bearbeitung von öffentlich geförderten und privat finanzierten Projekten im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit und der humanitären Hilfe
  • Erstellung von Projektbeschreibungen, halbjährlichen Projektzwischen- und Abschlussberichten sowie weiteren Projektservicedokumenten für die Fundraising-Stellen im Haus
  • Eingabe, Prüfung und regelmäßige Aktualisierung aller Projektinformationen in das planeigene Managementsystem
  • Recherche & Beantwortung von projektbezogenen Fragen und Kommunikation mit Plan Büros in den Partnerländern
  • Unterstützung im Vertragsmanagement, z.B. Aufsetzen und Prüfen von Projektverträgen; Versand von Rechtsmittelverzichtserklärungen und Mittelanforderungen sowie Einholen von Unterschriften und Vorstandsgenehmigungen
  • Inhaltliche und administrative Unterstützung der Referenten:innen beim Verfassen von Projektanträgen


Ihr Profil:

  • Abgeschlossenes Bachelorstudium in einem relevanten Fach und/oder eine entsprechende Berufsausbildung
  • Erste Kenntnisse und praktische Erfahrungen in der Entwicklungszusammenarbeit oder der humanitären Hilfe
  • Erste Berufserfahrung in der Unterstützung von Projekten der Entwicklungszusammenarbeit oder der humanitären Hilfe
  • Erfahrung mit nationalen und internationalen Gebern und deren Richtlinien wünschenswert
  • Auslandserfahrung ist wünschenswert
  • Sehr gute Deutsch-, Englisch- und Französischkenntnisse in Wort und Schrift
  • Sehr gute MS Office-Kenntnisse
  • Sie sind teamfähig, flexibel und lösungsorientiert


Wir bieten Ihnen

  • Einen ergonomischen und modern ausgestatteten Arbeitsplatz
  • Flexible Arbeitszeiten und 10 Tage mobiles Arbeiten im Monat
  • Ein engagiertes Arbeitsumfeld
  • Getränke zur freien Verfügung
  • Zuschuss zum HVV-ProfiTicket, der hauseigenen Kantine/Cafeteria und zur betrieblichen Altersvorsorge
  • Ein gutes Betriebsklima


Das Handeln von Plan International Deutschland e.V. ist geprägt von unseren Werten Solidarität, Toleranz, Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit. Wir leben Vielfalt und begrüßen daher ausdrücklich Bewerbungen aller Mitglieder der Gesellschaft.

Wenn Sie Interesse an dieser anspruchsvollen Aufgabe haben, bewerben Sie sich bitte bis zum 11. Oktober 2022 auf Deutsch unter Angabe Ihrer Gehaltsvorstellung und des frühestmöglichen Eintrittstermins online.

Kategorien: Jobs

Feministische Entwicklungspolitik wird konkret: BMZ führt erstmals Quote für Projekte zur Geschlechtergerechtigkeit ein

SID Blog - 27. September 2022 - 21:41
Das Entwicklungsministerium (BMZ) setzt sich erstmals messbare und ambitionierte Quoten für Projekte, die der Geschlechtergerechtigkeit dienen. Das kündigte Entwicklungsministerin Svenja Schulze heute in Berlin bei einer internationalen Tagung des BMZ zur feministischen Entwicklungspolitik an. Schrittweise bis 2025 sollen demnach 93 Prozent aller neuen BMZ-Projekte der Gleichstellung der Geschlechter in Entwicklungsländern dienen. Acht Prozent sollen die Geschlechtergerechtigkeit dann als Hauptziel verfolgen – eine Verdopplung gegenüber der bisherigen Praxis. Der Anteil der Projekte, die einen Beitrag zur Gleichberechtigung der Geschlechter leisten, wird zudem auf 85 Prozent erhöht - etwa 25 Prozentpunkte mehr als bisher. Diese Kategorie betrifft etwa Klimaschutzprojekte, die die Interessen der Frauen von Anfang an mitdenken.

Schulze: „Entwicklungspolitik kann nur dann erfolgreich sein, wenn Frauen Teil der Lösung sind. Starke Frauen führen zu stabileren, krisenfesteren Gesellschaften. Sie brauchen mehr Rechte, mehr Repräsentanz, mehr Ressourcen. Alle Menschen haben die gleichen Rechte, aber von einer Gleichstellung sind wir vielerorts noch weit entfernt. Deutschland tritt für eine feministische Entwicklungspolitik ein. Wir wollen damit einem zentralen Menschenrecht zum Durchbruch verhelfen. Das bedeutet auch, diskriminierende Machtstrukturen, Normen und Rollenbilder zu hinterfragen und zu überwinden."

Welche Wege zu mehr Geschlechtergerechtigkeit führen, wird auf der internationalen BMZ-Konferenz „Feminist Development Policy – Transforming International Cooperation" heute öffentlich diskutiert. Es sollen Eckpunkte und Ziele feministischer Entwicklungspolitik debattiert werden, in einem Bereich also, den Entwicklungsministerin Schulze zu Jahresbeginn zu einem der Schwerpunkte der deutschen Entwicklungszusammenarbeit erklärt hat. Die Konferenz ist Teil der Konsultation mit der internationalen Zivilgesellschaft. Die Ergebnisse sollen in eine neue Strategie für feministische Entwicklungspolitik einfließen, die das BMZ im kommenden Jahr vorlegen will.

Einen besonderen Blick richtet die Konferenz auf die Lage der Frauen im Nahen Osten und Nordafrika. Dort zeigen sich die Herausforderungen, aber auch die Chancen einer feministischen Entwicklungspolitik besonders deutlich. Vor allem in den Krisen- und Konfliktländern der Region sind Frauen besonders von Gewalt und Ausgrenzung betroffen. Zugleich zeigt sich auch, wie wichtig die Einbeziehung von Frauen in Friedensverhandlungen ist – denn so werden die Friedensabkommen häufig langlebiger.

Bundesministerin Svenja Schulze wird künftig auch die Funktion einer ehrenamtlichen Botschafterin von SheDecides übernehmen. SheDecides ist eine globale Bewegung, die sich dafür einsetzt, dass Mädchen und Frauen selbstbestimmt über ihren Körper und ihre Lebensplanung entscheiden können. SheDecides unterstützt u. a. den Zugang zu Sexualaufklärung, selbstbestimmter Familienplanung, professionell betreuten Geburten und sicherem Schwangerschaftsabbruch.

Ein Beispiel dafür, wie die Arbeit mit feministischen Ansätzen gelingen kann, ist die Ernährungssicherheit: Frauen leisten einen wichtigen Beitrag zur Ernährungssicherheit in Ländern des Globalen Südens. Trotz ihrer wichtigen Rolle sind sie häufiger von Hungerkrisen betroffen als Männer und werden strukturell benachteiligt. So dürfen sie in vielen Ländern kein Land besitzen. Das wirkt sich negativ auf ihre Ernteerträge aus. Neben dem Einsatz für Landrechte von Frauen wirken auch gezielte Fortbildungsprogramme: In Ghana etwa wurde gemeinsam mit dem Landwirtschaftsministerium das erste Trainingsprogramm für Traktorenbetrieb und -wartung speziell für Frauen („Women in the Driver's Seat") initiiert, um ihnen dadurch den Berufseinstieg in den überwiegend männlich dominierten und profitablen Bereich der mechanisierten Landwirtschaft zu erleichtern.

Die Konferenz wird ab 9.30 Uhr MESZ im Livestream übertragen: www.bmz.de/bmz-conference-femdevpol



Rolle der Wälder für die Klimastabilisierung

SID Blog - 27. September 2022 - 21:39
Kommende Woche richtet Deutschlands bekanntester Förster Peter Wohlleben erneut seinen Waldklimagipfel in Berlin aus. Dort wird mit Dr. Christopher Reyer auch ein PIK-Forscher sprechen (hier das Programm).

Parallel dazu möchte das Potsdam-Institut auf zwei neue relevante wissenschaftliche Arbeiten zum Wald hinweisen:

Die Rolle der Wälder für die Klimastabilisierung

Die Wälder Europas und deren Holzprodukte schlucken aktuell rund 10 Prozent aller EU-Emissionen und haben damit eine bedeutende, positive Klimawirkung. Entsprechend baut die EU-Kommission sehr stark auf Wälder in ihrem Klimaschutzplan, dem European Green Deal: Bis 2050 sollen die Wälder des Kontinents noch deutlich mehr CO2 aus der Atmosphäre holen und ihre Leistung für das Klima um fast die Hälfte steigern.

Ein neuer Bericht des European Forest Institute (EFI), an dem PIK-Forscher Christopher Reyer mitgewirkt hat, zeigt: Für Wälder alleine ist das nicht realistisch. Zwar lässt sich die Klimawirkung der Wälder durch verschiedene Maßnahmen steigern, aber nicht in diesem Maße. Hinzu kommt, so zeigt die Literaturstudie, dass der Klimaschutz im Wald immer Zielkonflikte mit sich bringt: Soll weniger Holz entnommen werden oder mehr? Weniger Holz ernten würde unter dem Strich den größten Beitrag zum Klimaschutz leisten, wenn gleichzeitig die Ernten effizienter würden, mehr aufgeforstet würde und die Holzprodukte langlebig wären. Geerntetes Holz, also Holzprodukte, schmälern zwar die Kohlenstoffspeicherung im Wald, ersetzen aber idealerweise kohlenstoffintensivere Produkte – zum Beispiel im Bausektor den Beton - und erzielen damit auch eine positive Klimawirkung, nur eben an anderer Stelle.

Wie die Wälder, ihre CO2-Speicherleistung und ihr Holzertrag sich in den nächsten knapp drei Jahrzehnten entwickeln, hängt dabei stark von der Klima-Entwicklung in Europa ab. Wenn es mehr Extremereignisse wie Stürme, Feuer und Insektenausbrüche gibt, wenn die Erwärmung die Wälder hart trifft, können sie weniger CO2 speichern. Welche Mechanismen es hier zu bedenken gibt um zum Beispiel auch andere Leistungen des Waldes für unser Ökosystem, wie etwa die Kühlung der Landschaft oder die Speicherung von Bodenwasser, zu berücksichtigen, hat eine neue Studie im Fachmagazin Earth's Future mit einer groß angelegten Computersimulation auf den Tisch gelegt. Sie zeigt, dass vor allem die Baumarten, aus denen Wälder bestehen, entscheidend sind sowohl für ihre zukünftige Klimaschutzleistung wie auch für die Bereitstellung einer Reihe anderer Ökosystemleistungen. Auch hier ist PIK-Forscher Reyer einer der Autoren.

„Um unsere Wälder für den Klimawandel zu wappnen, müssen wir sie umbauen und schützen, das ist klar," so Reyer. „Das wird aber die Ernten traditioneller Holzprodukte schmälern und daher muss das geerntete Holz in möglichst langlebige, recycelbare Produkte verarbeitet werden. Unsere Studie zeigt: Wir können nicht alles haben, sondern werden sehr gut abwägen müssen – das ist am Ende eine Entscheidung, die politisch gefällt werden muss."

Link zum Bericht des European Forest Institute (EFI): https://doi.org/10.36333/fs14

Link zum Artikel in Earth's Future: https://agupubs.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1029/2022EF002796

Link zum Waldklimagipfel: https://www.wohllebens-waldakademie.de/waldklimagipfel2022



Aufruf vor Bund-Länder-Gipfel: Am Wohl der Kinder darf nicht gespart werden

SID Blog - 27. September 2022 - 21:38
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Am Wohl der Kinder darf nicht gespart werden

Aufruf von UNICEF Deutschland und Deutschem Kinderhilfswerk 

vor dem Bund-Länder-Gipfel

Berlin, den 27.September 2022 // Bund, Länder und Gemeinden müssen angesichts der aktuellen Energiekrise alles tun, damit Familien gut durch den Winter kommen und die Kluft zwischen den Kindern in Deutschland nicht größer wird. Dies fordern UNICEF Deutschland und das Deutsche Kinderhilfswerk vor dem Bund-Länder-Gipfel am Mittwoch zum geplanten Entlastungspaket. 

Gerade in der jetzigen krisenhaften Situation sollten Kinder und Jugendliche unterstützt und gestärkt werden, besonders, wenn sie in benachteiligten Familien aufwachsen. Ihre Interessen gehören in der aktuellen Debatte um finanzielle Prioritäten ganz oben auf die Agenda, so die beiden Kinderrechtsorganisationen. Dies ist aus der Sicht von Deutschem Kinderhilfswerk und UNICEF Deutschland unerlässlich für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft. 

Bereits während der Corona-Pandemie fanden die spezifischen Interessen von Kindern, Jugendlichen und Familien wenig Berücksichtigung. Die negativen Auswirkungen dieser Zeit auf die Bildungschancen, die mentale und körperliche Gesundheit von Kindern sowie die wirtschaftliche Lage von Familien zeigen immer mehr Studien auf.

„Unter den derzeitigen wirtschaftlichen Problemen haben Kinder besonders zu leiden, vor allem diejenigen, die bereits vorher benachteiligt waren. Wenn Familien nicht wissen, wie sie über die Runden kommen sollen, hat das Auswirkungen auf die Bildung, Teilhabe und die körperliche sowie mentale Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. Bund, Länder und Kommunen müssen jetzt an einem Strang ziehen und Kinder und Familien sowohl akut als auch systematisch und nachhaltig stärken. Am Wohl der Kinder darf nicht gespart werden", so Georg Graf Waldersee, Vorsitzender von UNICEF Deutschland. 

„Die Einhaltung der Kinderrechte muss gerade in der aktuellen Ausnahmesituation höchste Priorität haben. Der Bund sollte gemeinsam mit Ländern und Kommunen an einem Schutzschirm für die Kinder- und Jugendhilfe arbeiten, damit dieser Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge vollumfänglich erhalten bleibt. Wie es in einer Notsituation gelingt, zum einen Ungleichheiten nicht weiter zu verstärken, und zum anderen sogar Maßnahmen zu ergreifen, um niemanden in dieser Krisensituation zurückzulassen, ist entscheidender Maßstab für die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft. Die Fehler der Corona-Pandemie, in der insbesondere das Kinderrecht auf Beteiligung an zu vielen Stellen missachtet wurde, dürfen nicht wiederholt werden", so Thomas Krüger, Präsident des Deutschen Kinderhilfswerkes.

Die aktuellen Preissteigerungen werden schwerwiegende Folgen für viele Familien haben und zu einer Verschärfung der Kinderarmut in Deutschland führen. Auch die angespannte Haushaltslage vieler Kommunen könnte Auswirkungen auf das Wohl von Kindern und Jugendlichen haben. So befürchten die Organisationen, dass beispielsweise die Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe in den Fokus möglicher Einsparungen genommen werden könnten. Es müsse sichergestellt werden, dass Angebote für Betreuung, Schule oder die offene Kinder- und Jugendarbeit sowie günstige Freizeit- und Mobilitätsangebote für Kinder und Jugendliche den Winter unbeschadet überstehen. In den Notfallplänen, die Länder und Kommunen für den Fall einer Unterversorgung mit Gas und Strom ausarbeiten, müssen Kindergärten, Schulen und andere Einrichtungen für Kinder und Jugendliche wie beispielsweise Kinderheime höchste Priorität haben.

UNICEF Deutschland und das Deutsche Kinderhilfswerk appellieren an die Bundesregierung sowie die Länder und Kommunen, dass bei allen im Zusammenhang mit der gegenwärtigen Krise erlassenen Gesetzen, Verordnungen und Maßnahmen das Kindeswohl vorrangig beachtet wird. Darüber hinaus sollten die Interessen und Bedürfnisse von Kindern, Jugendlichen und Familien bei der Ausarbeitung von Entlastungspaketen systematisch berücksichtigt werden. Auch bei den laufenden Haushaltsverhandlungen auf Bundesebene und in den kommunalen Haushalten müssen Kinder und Jugendliche gerade jetzt stärker Beachtung finden, so die beiden Organisationen. 

 

 

Civil20 to Visit Grassroot Communities and Handover Communique to President Joko Widodo in Bali Summit

#C20 18 - 27. September 2022 - 19:29

Being connected to the grassroots communities and hearing the voice of youth is once in a blue moon. Therefore, C20 realized it into C20 Summit People Caravan, where young activists, influencers, media, and representatives from seven Working Groups will visit, dialogue, and engage with the local CSOs on C20 priority issues. It kicked off from Jakarta on September 27, 2022 to visit Cirebon, Yogyakarta, Banyuwangi, and will end in C20 Bali Summit on October 3, 2022 to share their aspirations in front of the G20 leaders.

“The caravan aims to recognize the role of local CSOs so that their voices can be heard before the C20 Summit on October 5-7, 2022. We will also schedule a handover to the C20 India Presidency to maintain continuity and sustainability of the advocacy work to the G20, “said Ah Maftuchan, C20 Sherpa, at the C20 Pre-Summit Media Briefing on September 26, 2022.

All civil society organizations and grassroots communities worldwide will witness the key political event, which is handing over the Policy Pack (policy recommendations) and Communique (political statement) to the President Joko Widodo of the Republic of Indonesia at the C20 Summit. Around 300 participants representing Civil Society Organizations (CSOs) across the world have registered and are expected to participate in several parallel side events and plenary sessions during the meeting. With a message of ‘Voicing and Realizing a Just Recovery for All’, C20 calls G20 to realize recovery in a just manner throughout the world.

A number of high-ranking officials are scheduled to attend the meeting, namely the Coordinating Minister for Economic Affairs of the Republic of Indonesia, Airlangga Hartarto, Minister of Finance, Sri Mulyani, Minister of Health of the Republic Indonesia, Budi Gunadi Sadikin, Minister of Foreign Affairs of the Republic of Indonesia, Retno Marsudi, Minister of Energy, Natural Resource, and Mineral, Arifin Tasrif, as well as next year’s G20 leading country representative, Minister of Finance of the Republic of India, Smt Nirmala Sitharaman.

“C20 has been working for more than eight months in formulating recommendations at the Indonesian and international levels. In the final round, we will present the work results at the C20 Summit in solutions, accountability, and new demands that have not been adopted. The Summit will become a forum for the C20 to unite amid diversity which resulted in many recommendations before the G20 summit in November,” said Sugeng Bahagijo, C20 Chair, in his welcoming remarks.

Maftuchan also stressed that C20 facilitates G20 countries and non-G20 countries to speak up about what is most important to the G20. No one should be left behind, for example, don’t let digital technology advances only favor the rich. “If the problem is not resolved, then the G20 should form a new Working Group. If the issue is considered important, the G20 needs to create one new facility funded by them. If we need one policy change, the G20 leaders should agree to it,”

A brief testimony for the G20 Indonesia Presidency, he opined that the G20 has relatively maintained inclusivity for all engagement groups. “We have the opportunity to speak out and G20 also attended the C20 Policy Dialogue Meeting. The finance track process in Indonesia’s presidency is quite open. C20 requested that FIF governance be more inclusive and reflective of a multi-stakeholder approach so that C20 representatives could be in the FIF governing body. We proposed periodic monitoring of the G20 to be carried out annually, but it resulted that it will be carried out every four years. We have made efforts to influence the work of the G20,”

Finally, C20 asks the G20 to stop the political contestation. Otherwise, society will be disappointed.

Writer: Sita Mellia
Contact: sitamellia01@gmail.com

Kategorien: english, Ticker

Civil20 to Visit Grassroot Communities and Handover Communique to President Joko Widodo in Bali Summit

#C20 - 27. September 2022 - 19:29

Being connected to the grassroots communities and hearing the voice of youth is once in a blue moon. Therefore, C20 realized it into C20 Summit People Caravan, where young activists, influencers, media, and representatives from seven Working Groups will visit, dialogue, and engage with the local CSOs on C20 priority issues. It kicked off from Jakarta on September 27, 2022 to visit Cirebon, Yogyakarta, Banyuwangi, and will end in C20 Bali Summit on October 3, 2022 to share their aspirations in front of the G20 leaders.

“The caravan aims to recognize the role of local CSOs so that their voices can be heard before the C20 Summit on October 5-7, 2022. We will also schedule a handover to the C20 India Presidency to maintain continuity and sustainability of the advocacy work to the G20, “said Ah Maftuchan, C20 Sherpa, at the C20 Pre-Summit Media Briefing on September 26, 2022.

All civil society organizations and grassroots communities worldwide will witness the key political event, which is handing over the Policy Pack (policy recommendations) and Communique (political statement) to the President Joko Widodo of the Republic of Indonesia at the C20 Summit. Around 300 participants representing Civil Society Organizations (CSOs) across the world have registered and are expected to participate in several parallel side events and plenary sessions during the meeting. With a message of ‘Voicing and Realizing a Just Recovery for All’, C20 calls G20 to realize recovery in a just manner throughout the world.

A number of high-ranking officials are scheduled to attend the meeting, namely the Coordinating Minister for Economic Affairs of the Republic of Indonesia, Airlangga Hartarto, Minister of Finance, Sri Mulyani, Minister of Health of the Republic Indonesia, Budi Gunadi Sadikin, Minister of Foreign Affairs of the Republic of Indonesia, Retno Marsudi, Minister of Energy, Natural Resource, and Mineral, Arifin Tasrif, as well as next year’s G20 leading country representative, Minister of Finance of the Republic of India, Smt Nirmala Sitharaman.

“C20 has been working for more than eight months in formulating recommendations at the Indonesian and international levels. In the final round, we will present the work results at the C20 Summit in solutions, accountability, and new demands that have not been adopted. The Summit will become a forum for the C20 to unite amid diversity which resulted in many recommendations before the G20 summit in November,” said Sugeng Bahagijo, C20 Chair, in his welcoming remarks.

Maftuchan also stressed that C20 facilitates G20 countries and non-G20 countries to speak up about what is most important to the G20. No one should be left behind, for example, don’t let digital technology advances only favor the rich. “If the problem is not resolved, then the G20 should form a new Working Group. If the issue is considered important, the G20 needs to create one new facility funded by them. If we need one policy change, the G20 leaders should agree to it,”

A brief testimony for the G20 Indonesia Presidency, he opined that the G20 has relatively maintained inclusivity for all engagement groups. “We have the opportunity to speak out and G20 also attended the C20 Policy Dialogue Meeting. The finance track process in Indonesia’s presidency is quite open. C20 requested that FIF governance be more inclusive and reflective of a multi-stakeholder approach so that C20 representatives could be in the FIF governing body. We proposed periodic monitoring of the G20 to be carried out annually, but it resulted that it will be carried out every four years. We have made efforts to influence the work of the G20,”

Finally, C20 asks the G20 to stop the political contestation. Otherwise, society will be disappointed.

Writer: Sita Mellia
Contact: sitamellia01@gmail.com

Rise at UNGA 2022

Devex - 27. September 2022 - 18:44
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