Sie sind hier

Sammlung von Newsfeeds

Energiewirtschaftler für Erneuerbare Energien (m/w) (Hanoi)

epojobs - 22. Juni 2018 - 12:00

Energiewirtschaftler für Erneuerbare Energien (m/w)

JOB-ID: P0090V005J01

Bewerber mit Berufserfg.

Tätigkeitsbereich

Das Renewable Energy (RE) Center des Institute of Energy (IoE) benötigt Ihre Expertise zur Weiterentwicklung seiner Kompetenzen im Themenfeld erneuerbare Energien mit Fokus auf Solar- und Windenergie. Das IoE ist dem Ministry of Industry and Trade (MoIT) zugeordnet und berät als führende vietnamesische Wissenschafts- und Forschungsorganisation im Energiesektor die Regierung zu technischen und regulatorischen Fragestellungen. Mit mehr als 200 Mitarbeitern und als finanziell unabhängige Institution ist es auch Dienstleister für den Privatsektor. In diesem Zusammenhang arbeitet das RE Center für vietnamesische und internationale Projektentwickler auf allen Ebenen der Wertschöpfungskette. Angesichts der hohen Dynamik und Nachfrage von Seiten der Regierung als auch privaten Auftraggebern sollen sowohl die bestehenden internen Prozesse und Dienstleistungen verbessert als auch neue Produkte und Dienstleistungen entwickelt werden. Außerdem möchte das IoE künftig die Zusammenarbeit mit internationalen Partnern intensivieren.

Ihre Aufgaben

  • Unterstützung bei der Organisationsentwicklung des IoE, insbesondere des RE Centers
  • Unterstützung bei der Umsetzung von Auftraegen öffentlicher Akteure
  • Unterstützung bei der Umsetzung von Aufträgen nationaler und internationaler Projektentwickler und Investoren
  • Erarbeitung und Umsetzung eines Konzeptes zur Intensivierung des Internationalisierungsprozess des RE Centers

Ihr Profil

  • Hochschulabschluss als Energiewirtschaftler/in oder Wirtschaftsingenieur/in mit Schwerpunkt Energietechnik oder einer anderen, für die Aufgabe geeigneten Qualifikation
  • Mehrjährige Erfahrung in der Erarbeitung von Studien und Analysen zur Marktentwicklung, idealerweise in den Themenfeldern Solar- und Windenergie
  • Mehrjährige Erfahrung in der Projektentwicklung, idealerweise in der Erstellung von Wirtschaftlichkeitsstudien für Solar- und Windenergieprojekte
  • Erfahrung in der Entwicklung und Umsetzung internationaler Kooperationen
  • Verhandlungssicheres Englisch

 

Zusatzinformationen

  • Abwechslungsreiche Tätigkeit mit Eigenverantwortung in einem internationalen Umfeld
  • Zusammenarbeit mit anderen Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit
  • Professionelle Vorbereitung auf den Auslandseinsatz
  • Lokaler Arbeitsvertrag als integrierte Fachkraft für zunächst zwei Jahre - eine Verlängerung ist möglich
  • Attraktive monatliche Zuschüsse zum Ortsgehalt und Sozialleistungen

Das Stellenangebot ist aktuell, es gibt keine Bewerbungsfrist.

Landesspezifische Hinweise erhalten Sie unter anderem vom Auswärtigen Amt: Reisesicherheit Auswärtiges Amt


Anmeldung: https://jobs.cimonline.de/index.php?ac=apply&q=9e39246ef7c946ce15c2fb21f6bfddb39f8e7dad

Kategorien: Jobs

Referent Kommunikation in der Agrarforschung (m/w) (Kairo)

epojobs - 22. Juni 2018 - 12:00

Referent Kommunikation in der Agrarforschung (m/w)

JOB-ID: P0092V004J01

Bewerber mit Berufserfg. - Befristet

Tätigkeitsbereich

Das International Center for Agricultural Research in the Dry Areas (ICARDA) braucht Ihre Expertise, um die interne und externe Wissenschaftskommunikation zu verbessern. Das 1977 gegründete Zentrum gehört zur Global Agricultural Research Partnership (CGIAR) und trägt mit seiner entwicklungsorientierten Agrarforschung zur Verbesserung der Lebensbedingungen der ländlichen Bevölkerung in ariden Regionen bei. Ein besonderes Anliegen für ICARDA ist es, die Kommunikation stärker auf entwicklungsrelevante Wirkungen von Agrarinnovationen auf Beschäftigungschancen von Jugendlichen im ländlichen Raum auszurichten. Dazu müssen relevante Zielgruppen wie Auftraggeber, politische Entscheidungsträger, Jugendliche und weitere Partner in differenzierter Form angesprochen werden. ICARDA verfolgt bei allen Maßnahmen den Grundsatz der Gleichberechtigung der Geschlechter, der auch in der Kommunikation umfassend berücksichtigt wird.

Ihre Aufgaben

  • Erarbeitung zielgruppengerechter Materialien für verschiedene Kommunikationskanäle
  • Unterstützung bei der Fortschreibung der CGIAR Jugendstrategie (CGIAR Dryland Systems' Youth Strategie 2014-2017)
  • Weiterbildung von Wissenschaftlern/-innen im Bereich Kommunikation
  • Unterstützung bei der Vorbereitung öffentlichkeitswirksamer Konferenzen und Seminare

Ihr Profil

  • Hochschulabschluss mit Schwerpunkt Kommunikations- oder Medienwissenschaften, Journalismus oder eine vergleichbare Qualifikation
  • Mehrjährige Arbeitserfahrung in der Strategischen Kommunikation und der Erstellung hochkarätiger Informationsmaterialien in unterschiedlichen Medien, idealerweise im (agrar-)wissenschaftlichen Umfeld
  • Nachgewiesene Erfahrung im Umgang mit digitalen und sozialen Medien, der Entwicklung von Homepages und der Durchführung von Kommunikationskampagnen
  • Sehr gute Kenntnisse in Adobe Photoshop und Illustrator
  • Kommunikationsstärke und sehr gutes Ausdrucksvermögen in Englisch

Zusatzinformationen

  • Abwechslungsreiche Tätigkeit mit Eigenverantwortung in einem internationalen Umfeld
  • Zusammenarbeit mit anderen Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit
  • Professionelle Vorbereitung auf den Auslandseinsatz
  • Lokaler Arbeitsvertrag als integrierte Fachkraft für zunächst zwei Jahre - eine Verlängerung ist möglich
  • Attraktive monatliche Zuschüsse zum Ortsgehalt und Sozialleistungen

Das Stellenangebot ist aktuell, es gibt keine Bewerbungsfrist.

Landesspezifische Hinweise erhalten Sie unter anderem vom Auswärtigen Amt: Reisesicherheit Auswärtiges Amt


Anmeldung: https://jobs.cimonline.de/index.php?ac=apply&q=bd91156d8fa57232c4ec38a4f958134c027ff616

Kategorien: Jobs

Agrarwissenschaftler für Wassernutzung in der Landwirtschaft (m/w) (Managua)

epojobs - 22. Juni 2018 - 12:00

Agrarwissenschaftler für Wassernutzung in der Landwirtschaft (m/w)

JOB-ID: P0092V005J01

Bewerber mit Berufserfg. - Befristet

Tätigkeitsbereich

Das International Center for Tropical Agriculture (CIAT) braucht Ihre Expertise, um die Forschung zu einem ressourcenschonenden Einsatz von Wasser in der Landwirtschaft voran zu bringen. CIAT ist eines von 15 internationalen Agrarforschungszentren, das zur Global Agricultural Research Partnership (CGIAR) gehört. Durch die Forschung an für die Tropen wichtigen Kulturpflanzen wie Maniok, Bohnen, Reis und Grünfutterpflanzen trägt das Zentrum zu einer nachhaltigen Verbesserung der Agrarproduktion bei und sichert somit die Versorgung der ländlichen und städtischen Bevölkerung. Die Bedeutung von Ökosystemdienstleistungen für die Nutzung von Wasserressourcen ist Gegenstand zusätzlicher Forschungsarbeit von CIAT in der Region. Dazu sollen Lösungsansätze für eine nachhaltige Wassersicherheit entwickelt und der politische Dialog darüber wissenschaftlich begleitet werden.

Ihre Aufgaben

  • Forschung zu den Auswirkungen verschiedener landwirtschaftlicher Methoden auf den Grundwasserverbrauch
  • Planung und Durchführung von Forschungsprojekten zu Ökosystemdienstleistungen und Wasser in Zentralamerika
  • Veröffentlichung der Forschungsergebnisse in wissenschaftlichen Medien
  • Förderung des politischen Dialogs und der Netzwerkarbeit mit Wissenschaftlern und anderen Partnern

Ihr Profil

  • Hochschulabschluss in Agrarwissenschaft, Hydrologie oder einer anderen Fachrichtung, die für die Aufgaben qualifiziert, idealerweise mit Promotion
  • Mehrjährige Erfahrung in der Forschung zur Wassernutzung in der Landwirtschaft, idealerweise mit Bezug zu Ländern der Entwicklungszusammenarbeit
  • Erfahrung in der Antragstellung zur Einwerbung von Drittmitteln
  • Gute Statistikkenntnisse
  • Sehr gutes Spanisch und Englisch in Wort und Schrift
     

Zusatzinformationen

  • Abwechslungsreiche Tätigkeit mit Eigenverantwortung in einem internationalen Umfeld
  • Zusammenarbeit mit anderen Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit
  • Professionelle Vorbereitung auf den Auslandseinsatz
  • Lokaler Arbeitsvertrag als integrierte Fachkraft für zunächst zwei Jahre - eine Verlängerung ist möglich
  • Attraktive monatliche Zuschüsse zum Ortsgehalt und Sozialleistungen

Das Stellenangebot ist aktuell, es gibt keine Bewerbungsfrist.

Landesspezifische Hinweise erhalten Sie unter anderem vom Auswärtigen Amt: Reisesicherheit Auswärtiges Amt


Anmeldung: https://jobs.cimonline.de/index.php?ac=apply&q=991793ebba952aac445dc626a349fcf7706bbc2c

Kategorien: Jobs

Geschäftsführer/in bei Pan y Arte in Münster

Talents4Good - 22. Juni 2018 - 11:59

Kunst und Kultur sind ein Lebensmittel. Unter diesem Motto finanziert und betreut Pan y Arte e.V. seit 25 Jahren Kultur- und Bildungsprojekte in Nicaragua. Die Arbeit von Pan y Arte wird ermöglicht durch Klein- und Großspenden sowie durch Zuschüsse von diversen Förderinstitutionen.

www.panyarte.de

Für unsere Geschäftsstelle im Zentrum von Münster mit drei Mitarbeiterinnen suchen wir ab Januar 2019

Eine/n Geschäftsführer/-in in Vollzeit

Aufgabenbereich:
  • Leitung der Geschäftsstelle mit operativer Verantwortung insbesondere für Personal, Finanzen und Fundraising
  • Zusammenarbeit mit dem ehrenamtlichen Vorstand und den nicaraguanischen Partnern
  • Strategische Weiterentwicklung des Vereins und des Fundraisings
Was wir erwarten:
  • Eine/n Überzeugungstäter/in
  • Nähe zu Kunst und Kultur sowie zur Entwicklungszusammenarbeit
  • Fundraisingerfahrung
  • Führungserfahrung und Freude an der Arbeit im Team
  • Kommunikationskompetenz
  • Eigeninitiative
von Vorteil sind:
  • Spanischkenntnisse bzw. Lateinamerikaerfahrung
  • Erfahrung in der Arbeit einer NGO
Was wir bieten:
  • Eine sinnvolle Arbeit
  • Flexible Arbeitszeiten und großen Gestaltungsspielraum
  • Eine freundschaftliche und vertrauensvolle Vereinskultur
  • Die Arbeit in einem kompetenten und engagierten Team

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann richten Sie bitte Ihre aussagekräftige Bewerbung mit Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnissen (zusammengefasst in einer PDF-Datei) und mit Angabe Ihrer Gehaltsvorstellungen bis zum 15. August 2018 an Thomas Rietschel, stellvertretender Vorsitzender von Pan y Arte e.V.: trietschel@panyarte.de

Über diese Adresse können Sie auch einen Telefontermin für Rückfragen und weitere Informationen vereinbaren.

Wir freuen uns, wenn Sie sich in Ihrer Bewerbung auf Talents4Good beziehen!

Der Beitrag Geschäftsführer/in bei Pan y Arte in Münster erschien zuerst auf Talents4Good.

Kategorien: Jobs

Ergebnisse des G7-Gipfels: Erfolg für Frauen & Mädchen weltweit

ONE - 22. Juni 2018 - 11:58

Im März starteten wir unsere Kampagne zum G7-Gipfel, um Kanadas Premierminister und Gastgeber Justin Trudeau und die G7 daran zu erinnern, einen Masterplan vorzulegen. Einen Plan, der Frauen und Mädchen weltweit stärkt und es ihnen ermöglicht, ihr volles Potential auszuschöpfen.

Warum? Weil Frauen und Mädchen nirgendwo die gleichen Rechte und Möglichkeiten haben wie Männer. Nirgends. Wir glauben, dass JEDE Frau und JEDES Mädchen – ganz egal wo sie leben – die Möglichkeit haben müssen, eine Schule zu besuchen, Geld zu verdienen und ein selbstständiges Leben zu führen. Wir baten euch um Unterstützung und ihr habt eure Stimmen genutzt, damit die G7-Staats- und Regierungschef*innen unsere Forderungen hören. Und wie immer habt ihr alles gegeben – und die G7 haben euch gehört.

Trotz aller Ablenkungen und Unterbrechungen verzeichnete der G7-Gipfel in Kanada echten Fortschritt im Kampf um wirtschaftliche Teilhabe von Mädchen und Frauen weltweit. Sie haben nicht nur 2.9 Milliarden US$ für die Bildung von Mädchen für die nächsten Jahre zugesagt, auch alle Entwicklungsbanken der sieben Länder haben erklärt, 3 Milliarden US$ für die wirtschaftliche Stärkung von Frauen in Entwicklungsländern zur Verfügung zu stellen.

Gemeinsam wollen wir nochmal mit euch Revue passieren lassen, wie ONE-Unterstützer*innen weltweit unsere Kampagne umgesetzt haben.

ONE-Unterstützer*innen in Großbritannien haben den Spirit von Rosie The Riveter zum Leben erweckt und ein super Fotomotiv erstellt. So wurden die kanadische und britische Regierung aufgefordert, Frauen und Mädchen im Kampf gegen extreme Armut ins Zentrum zu stellen. Die Nachricht an Premierminister Trudeau und Premierministerin May war klar: We can do it – Wir können es schaffen! Unsere Unterstützer*innen haben sogar eure Petitionsunterschriften persönlich im britischen Regierungssitz in der Downing Street 10 abgegeben.

An Kreativität hat es bei unserer Kampagne zum G7-Gipfel nicht gefehlt. We-can-do-it!

Eure Petitionsunterschriften wurden direkt beim britischen Regierungssitz abgegeben.

Die Jugendbotschafter*innen in Belgien waren während ihrer Auftaktveranstaltung des Programms aktiv. Sie trafen den kanadischen Botschafter in der EU in Brüssel und überreichten ihm die #ArmutIstSexistisch Petition.

Die Jugendbotschafter*innen in Brüssel stellten sicher, dass Kanada als Gastgeber unsere Forderungen hören.

In Italien haben sich die Jugendbotschafter*innen mit Vertreter*innen der Kanadischen Botschaft in Rom getroffen und forderten, die Stärkung von Frauen und Mädchen und ihre Gleichberechtigung mit an oberste Stelle in Kanada zu setzen. Die verschiedenen Vertreter*innen waren beeindruckt vom Aktivismus der italienischen Jugendbotschafter*innen, Bewusstsein für dieses globale Problem in der Botschaft, aber auch in ihren lokalen Gemeinschaften zu schaffen.

Die französischen Jugendbotschafter*innen setzten den Kampf für Gleichberechtigung fort, in dem sie Stände in verschiedenen Regionen organisierten. Darunter waren Stände in Universitäten, aber auch in Fußballstadien, um zu erklären warum Armut sexistisch ist.

Auch die französischen Jugendbotschafter*innen waren kreativ: Mit einem Poetry-Slam erklärten sie warum Armut sexistisch ist.

Unsere Unterstützer*innen in Deutschland waren kaum zu übertreffen. Sie überlieferten den Offenen Brief zum Internationalen Frauentag direkt an die Kanadische Botschaft und ihre Forderungen an die G7-Staats- und Regierungschef*innen ebenfalls ins Kanzleramt. Unsere Jugendbotschafter*innen Luisa und Vanessa hatten sogar die Möglichkeit genutzt, unsere Forderungen nach globaler Gleichberechtigung beim Y7-Gipfel in Kanada einfließen zu lassen. Aber auch in Berlin waren unsere Jugendbotschafter*innen aktiv und organisierten einen Stand beim diesjährigen Karneval der Kulturen, um mit den Menschen über ONE’s Themen zu sprechen und Unterschriften zu sammeln.

Unsere Jugendbotschafter*innen in Berlin mit einem bunten Stand beim Karneval der Kulturen.

Wir danken jedem einzelnen von euch für die Unterstützung und euren Einsatz, damit die G7-Staaten euch hören. Denn: Erst wenn wir alle die gleichen Rechte haben, sind wir alle wirklich gleichberechtigt. Weil ihr gehandelt habt, werden Millionen mehr Frauen und Mädchen die Möglichkeit haben, eine Schule zu besuchen, Geld zu verdienen und ein selbstständiges Leben zu führen.

Zum G7-Gipfel haben wir es schon gemeinsam geschafft. Stellen wir nun sicher, dass die Versprechen der Bundesregierung ebenfalls eingehalten werden. Bist du dabei? Dann unterzeichne hier unsere Petition. Denn: Das schönste Versprechen ist das, das man hält oder?
Kategorien: Ticker

Klimaschutz## Politikmix zur Erreichung der Klimaziele erforderlich

epo.de - 22. Juni 2018 - 11:29

Berlin. - Eine breite Kombination von Maßnahmen könnte am besten geeignet sein, sowohl die Klimaziele als auch die meisten nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen zu erreichen. Diese Maßnahmen reichen von der CO2-Bepreisung über die Regulierung des Schutzes von Wasser und Wald bis hin zu Lebensstiländerungen. Das zeigt eine neue Studie des Berliner Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC). 

European Investment Bank: NGO-Forderungen zum 60. Jahrestag

Baustellen der Globalisierung - 22. Juni 2018 - 10:25
Die Europäische Investitionsbank (EIB) ist die größte multilaterale Kreditgeberin der Welt und begeht in diesem Jahr ihr 60-jähriges Jubiläum. Am heutigen Freitag wollen die Wirtschafts- und Finanzminister der EU, darunter Bundesfinanzminister und Vizekanzler Olaf Scholz, das Jubiläum beim EIB-Jahrestreffen feiern. Das europäische NGO-Netzwerk Counter Balance hat im Vorfeld des Treffens einen Kurswechsel der Bank gefordert. In einem Brief, den die Counter Balance-Mitglieder an die Minister verschickt haben, erkennen sie die Bedeutung der EIB für das Zusammenwachsen der EU-Mitgliedsländer an, kritisieren allerdings unter anderem mangelnde Transparenz und klimaschädliche Geschäfte.
Die EIB unterstütze fossile Industrien nach wie vor mit Milliardensummen. Das widerspreche den Pariser Klimazielen und sei der falsche Einsatz öffentlicher Gelder, so urgewald, die deutschen Mitgliedsorganisation bei Counter Balance. Zwischen 2013 und 2017 vergab die EIB 11 Mrd. € an fossile Projekte und fast 4 Mrd. € an Kohle-Energieversorger. Im Jahr 2013 hatte die EIB beschlossen, bis auf Ausnahmen keine weiteren Gelder mehr für Kohleprojekte zu vergeben. Doch Geldvergaben an Unternehmen, die solche Projekte vorantreiben, sind weiter möglich. Ausschlüsse im Öl- und Gasbereich fehlen bisher, anders als etwa bei der Weltbank, der Asiatischen und der Afrikanischen Entwicklungsbank. 
Nun steht die Überarbeitung der Energie-Richtlinie bei der EIB an, über die Counter Balance heute in einem neuen Briefing informieren wird. Die EIB-Mitgliedsstaaten, allen voran mächtige Mitglieder wie Deutschland, sollten die Reform für einen Ausschluss fossiler Geschäfte nutzen. Die EIB sollte gleichzeitig Zukunftsbereiche wie Energiesparen und Energieeffizienz stärker fördern, so Counter Balance.
Darüber hinaus fordern die Counter-Balance-Mitgliedsorganisationen in ihrem Brief einen neuen Investitionsfokus der EIB sowie größere Transparenz und Mitsprache für die Zivilgesellschaft. Dies sei angesichts der Verhandlungen um das nächste EU-Budget und der anstehenden Europawahl 2019 entscheidend. „Eine strengere Auswahl von Geschäften sei notwendig „und dabei Qualität vor Quantität zu stellen“, heißt es in dem NGO-Brief. Beispielsweise hätten Projekte mit der Privatwirtschaft, besonders Öffentlich-Private Partnerschaften (PPPs), mehrfach auch finanziell ein Desaster für Mitgliedsstaaten und Bürger*innen ausgelöst, etwa das Gasspeicherprojekt „Castor“ in Spanien sowie Autobahnprojekte in Spanien und Griechenland, mit denen sich der Europäische Rechnungshof auseinandergesetzt hat.
Kategorien: Ticker

Pressemitteilung zu den Deutsch-Brasilianischen Wirtschaftstagen: Protestaktion von FIAN gegen Menschenrechtsverletzungen

FIAN - 22. Juni 2018 - 8:00
FIAN-Protestaktion am Montag, den 25. Juni von 8.00 – 10.00 Uhr am Congress-Centrum NORD, Koelnmesse, Deutz-Mülheimer Straße 111, Köln-Deutz

Im vergangenen September haben 30 Menschenrechts-ExpertInnen die sozialen, ökologischen und menschenrechtlichen Konsequenzen der massiven Ausweitung des Soja- und Zuckerrohr-Anbaus im Nordosten Brasiliens recherchiert. Dabei wurden Landgrabbing, weit verbreitete Fälschungen von Landtiteln sowie schwere ökologische Schäden dokumentiert. Mitverantwortung hierfür tragen Investitionen internationaler Pensionskassen, unter anderem aus Deutschland, Schweden und den Niederlanden. Pensionsfonds, die weltweit über 40 Billionen US Dollar halten, investieren seit rund zehn Jahren vermehrt in Agrarland.

Die Anbauflächen für Sojamonokulturen in Brasilien haben sich seit dem Jahr 2000 fast verdreifacht, was der anderthalbfachen Agrarfläche Deutschlands entspricht. Die Expansion führt zu Vertreibungen (besonders betroffen sind hiervon Indigene), dem Verlust der Artenvielfalt, Pestizidverunreinigungen, schwindenden Wasservorräten und Gesundheitsschäden. Dies fügt sich in den weltweiten Trend, wonach Land mehr und mehr ein Renditeobjekt für internationales Finanzkapital darstellt und immer weniger für Ernährung und ein Auskommen lokaler Gemeinden zu Verfügung steht.

FIAN Deutschland fordert eine staatliche Regulierung von Auslandsinvestitionen, speziell von Pensionsfonds: „Deutsche Aufsichtsbehörden dürfen nicht nur - wie bisher - den Werterhalt solcher Anlagen prüfen, sondern müssen sie auch auf die Einhaltung von Menschenrechten abklopfen und notfalls haftbar machen“, so Roman Herre, Agrarreferent von FIAN.

Allein im vergangenen Jahr wurden in Brasilien 70 Menschenrechts-VerteidigerInnen ermordet, häufig im Zusammenhang mit Landkonflikten. Das häufig vorgebrachte Argument, die Agrarindustrie sei zentral für die Entwicklung Brasiliens, ist fadenscheinig. „Der größte Teil der landwirtschaftlichen Produktion Brasiliens dient dem Export von Agrarrohstoffen wie Soja, Mais und Zuckerrohr. Die Ausbreitung dieser Monokulturen dient lokalen Eliten sowie transnationalen Unternehmen wie BASF, Bayer oder Cargill, die die Märkte für Saatgut, Pflanzenschutzmittel, Dünger und Maschinen dominieren, nicht jedoch der örtlichen Bevölkerung“, so Almudena Abascal, Lateinamerika-Referentin von FIAN. Allein im Bundesstaat Mato Grosso do Sul kämpfen etwa 30.000 Indigene vom Volk der Guarani-Kaiowá um Zugang zu ihren traditionellen Gebieten. Sie wurden in der Vergangenheit von ihrem Land vertrieben, um Platz für eine großflächige Landwirtschaft zu schaffen.

Eröffnet werden die 36. Deutsch-Brasilianischen Wirtschaftstage von Henriette Reker, Oberbürgermeisterin der Stadt Köln und Dr. Stephan Holthoff-Pförtner, NRW-Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten. Zu den Sponsoren gehören Volkswagen, Bayer, die Commerzbank sowie die KfW-Bank Töchter DEG und IPEX.

Kontakt:
Almudena Abascal: a.abascal@fian.de, 0221-47449113;
Roman Herre: R.Herre@Fian.de, 01520 7067302

Weitere Informationen:
• Investitionen europäischer Pensionskassen in Brasilien
• Ermordung von MenschenrechtsverteidigerInnen

Das kommende Kalifat?

SWP - 22. Juni 2018 - 0:00

Der „Islamische Staat“ (IS) wurde in seinen syrisch-irakischen Kerngebieten zwar für besiegt erklärt, doch hat er sich mittlerweile in andere Regionen ausgebreitet. Dies betrifft auch Asien, einen Kontinent, auf dem mehr als 500 Millionen Muslime leben. Zu den Ländern, in denen IS-affiliierte Gruppen 2017 verstärkt aufgefallen sind, gehören unter anderem Afghanistan, Indonesien und die Philippinen. Vor diesem Hintergrund untersucht die vorliegende Studie das Auftreten des IS in Asien, die Reaktionen darauf und die Auswirkungen des Phänomens auf nationale und regionale Stabilität.

Die Befunde der Studie entkräften zunächst Befürchtungen, es könnte in der Region zu einer raschen Wiedergeburt des IS kommen. Es gibt derzeit keine Anzeichen, dass sich die Erfolge der Organisation auf irakischem und syrischem Gebiet kurz- bis mittelfristig in Teilen Asiens wiederholen werden. Den dortigen IS-Ablegern fehlt es dafür an militärischer Stärke, logistischer Infrastruktur und lokaler Verankerung. Die Gewaltaktionen asiatischer IS-Ableger beschränken sich vielerorts auf sporadische Anschläge und Vorstöße. Militärische Siege über den vermeintlichen Gegner oder dauerhafte Geländegewinne werden dabei nur selten erreicht.

Dies sollte jedoch nicht zur Einschätzung verleiten, der IS in Asien sei lediglich ein Schreckgespenst. IS-Gruppen dort profitieren, wie andere militante Akteure auch, vielfach von Legitimitätsdefiziten politischer Eliten und der Schwäche staatlicher Strukturen. Und gerade weil solche Gruppen weitgehend unabhängig von der Zentrale des IS entstanden sind, ist dessen militärische Niederlage in Syrien und Irak kein Garant dafür, dass die Ableger in Asien ebenfalls geschwächt sind oder auseinanderfallen.

Inhaltsverzeichnis

Problemstellung und Empfehlungen
S. 5–6

Felix Heiduk
Der »Islamische Staat« (IS) in Asien: Einleitung und Vorüberlegungen
S. 7–12

Uwe Halbach
Der »Islamische Staat« in Zentralasien
S. 13–22

Christian Wagner
Der »Islamische Staat« in Südasien
S. 23–38

Nicole Birtsch
Der »Islamische Staat« in Afghanistan
S. 39–48

Gudrun Wacker
China und der Kampf gegen die »drei üblen Kräfte«
S. 49–58

Felix Heiduk
Der »Islamische Staat« in Südostasien
S. 59–73

Felix Heiduk
Schlussfolgerungen
S. 74–76

Anhang
S. 77

Abkürzungen
S. 77

Die Autorinnen und Autoren
S. 78

Kategorien: Ticker

Folteropfer## Zentrum ÜBERLEBEN beklagt Versorgungsnotstand

epo.de - 22. Juni 2018 - 0:00

Berlin. - In der deutschen Asyl- und Flüchtlingspolitik rücken die traumatischen Erlebnisse von Folterüberlebenden und Bürgerkriegsflüchtlingen sowie deren Folgen immer mehr in den Hintergrund. Häufig gehe es nur noch um die Frage, wie Menschen daran gehindert werden können, nach Europa zu kommen. Die Versorgung und Bedarfsermittlung der Menschen, die in Deutschland bleiben, weil sie in ihrer Heimat gefoltert, verfolgt oder durch schlimmste Kriegsgewalt traumatisiert wurden, bleibe dahinter zurück, kritisiert das Berliner Zentrum ÜBERLEBEN. Dabei steige die Nachfrage nach Behandlungsplätzen weiter. 

Fundraiser/in bei einer humanitären Frauenorganisation für Migration und Flucht (Kutaisi/Georgien)

epojobs - 21. Juni 2018 - 22:00

 

Dienste in Übersee sucht für Partner von Brot für die Welt:


Fundraiser_in bei einer humanitären Frauenorganisation für Migration und Flucht in Kutaisi, Georgien


Die Partnerorganisation

Die Gründerinnen und Mitarbeiterinnen der Frauenorganisation Cultural Humanitarian Fund Sukhumi (FS) kommen ursprünglich aus Sukhumi, einer Stadt Abchasiens. Ihre Programmangebote sprechen die Interessen der aus Abchasien geflüchteten Frauen in Georgien an. Sie unterstützen z. B. die Gewaltprävention in der Gesellschaft und Familie, den Schutz von Frauenrechten, die Förderung von Demokratie und Frieden und bieten Frauen psychosoziale Beratung an. Bspw. wurde das jüngst in Georgien eingeführte Gesetz gegen häusliche Gewalt maßgeblich durch FS vorangetrieben und ein Gender Advisory Council, das Genderthemen in die Kommunalpolitik einführt, wurde von FS gegründet.

Der Sitz der Organisation ist Kutaisi, das Büro ist professionell und angenehm, in einer sehr netten Stadt, mitten in einer wunderschönen Region, mit Reiseanbindung nach Europa.

Ihre Aufgaben

Als Fundraiser_in unterstützen Sie Fund Sukhumi in erster Linie dabei, durch die gemeinsame Identifizierung geeigneter Projekte finanzielle Mittel zu beschaffen und die Kommunikation von Fund Sukhumi zu verbessern und sind im Einzelnen für folgende Aufgaben verantwortlich:

  • Analyse und Identifizierung von Potenzialen zur Diversifizierung von Mittelquellen
  • Unterstützung bei der strategischen Mittelplanung
  • Mitwirkung an der Neukonzeption förderungsrelevanter Projekte
  • Unterstützung beim Entwerfen und Umsetzen von Kommunikations- und Informationsmedien
  • Mitwirkung am Monitoring der Wirkungen
  • Konzeption und Durchführung von Workshops für Mitarbeitende von FS, zum Beispiel in Fundraising und Kommunikation
  • Mitarbeitende von FS beraten Sie fachlich
  • Mitwirkung am Aufbau von Netzwerken   

Sie berichten direkt an die Direktorin.

Ihr Profil

  • Ein relevanter Studienabschluss als Kommunikationswissenschaftler_in, Betriebswirt_in mit Schwerpunkt Marketing, Direktmarketing-Fachwirt_in, Fundraiser_in (FA) oder eine vergleichbare Qualifikation
  • Langjährige relevante Berufserfahrung, zum Beispiel als Fundraiser_in/Spendenmarketeer in der Öffentlichkeitsarbeit für Nichtregierungsorganisationen, Agenturen oder Stiftungen
  • Sie haben bereits fundierte Projektmanagementerfahrung
  • Als Trainer_in haben Sie bereits erste Arbeitserfahrung gesammelt
  • Sie haben ein grundlegendes wirtschaftliches Verständnis
  • Ihr Englisch ist in Wort und Schrift verhandlungssicher
  • Eine hohe Belastbarkeit, Frustrationstoleranz und Flexibilität werden vorausgesetzt
  • Grundlagenkenntnisse in Russisch und eine erste Arbeits- oder Lebenserfahrung in russischsprachigen Ländern rundet Ihr Profil ab

Erforderlich ist Ihre Bereitschaft, in der Region zu reisen und zu arbeiten.

Die Leistungen von Brot für die Welt und Dienste in Übersee

Brot für die Welt bietet den Rahmen, in dem die von Dienste in Übersee vermittelten Fachkräfte ihr Wissen und ihre Fähigkeiten mit Menschen in einem anderen Kulturkreis teilen können. Das solidarische Miteinander, das voneinander Lernen und der interkulturelle Austausch werden ermöglicht durch:

  • Individuelle Vorbereitung (ca. 3 Monate in Deutschland und Europa)
  • Dreijahresvertrag mit Leistungen nach dem deutschen Entwicklungshelfergesetz (EhfG)
  • Supervision

 

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung (CV + Anschreiben) mit Angabe der Bearbeitungsnr. GEO18003 bis zum 27. Juli 2018 an
Anne Ndiaye
anne.ndiaye@due.org
Tel. 0049(0)30652111326

Dienste in Übersee gGmbH
Caroline-Michaelis-Str. 1, 10115 Berlin


Dienste in Übersee gGmbH ist eine 100%ige Tochter des
Evangelischen Werkes für Diakonie und Entwicklung e.V.
mit der Marke Brot für die Welt

Kategorien: Jobs

Fachkraft (m/w) für den Aufbau von entwicklungs- und friedenspolitischer Bildungsarbeit bei einem internationalen Netzwerk (Südasien)

epojobs - 21. Juni 2018 - 22:00

 

Dienste in Übersee sucht für Partner von Brot für die Welt:


Fachkraft für den Aufbau von entwicklungs- und friedenspolitischer Bildungsarbeit bei einem internationalen Netzwerk in Südasien


Die Partnerorganisation

Die Asia Pacific Alliance of YMCAs (APAY) ist Teil der weltweiten YMCA-Allianz und des Netzwerks von 27 nationalen YMCA-Verbänden in Asien und Pazifik. APAY setzt sich im Rahmen des Interfaith Cooperation Forum (IFC) dafür ein, junge Menschen für Gerechtigkeit und Frieden zu sensibilisieren, zu qualifizieren und für ein Engagement und die Übernahme von gesellschaftlicher Verantwortung anzustoßen.
Dafür finden jährlich Aktivitäten wie die School of Peace (SoP) sowie andere friedensfördernde
Aktionen (Friedensgipfel) statt. Mittlerweile sind im südasiatischen Raum insgesamt 9 nationale Foren gegründet worden, die selbständig Friedensprogramme in ihren Regionen durchführen.

APAY fördert jährlich das Engagement von 25 Alumni (Seminarteilnehmende der SoP) für interreligiösen Dialog und Frieden. Aktuell gibt es bis zu 100 Alumni mit Qualifikations- und Austauschbedarf zur Weiterentwicklung ihrer Haltung und ihres Wissens hinsichtlich des Glaubens, der Spiritualität, Toleranz und interkulturellen Kompetenz. Zur Stärkung der Alumni, des Verbunds und der Verbindung zu den Alumni und zwischen den Alumni (Peer-Learning) ist eine Fachkraft angefragt.

Ihre Aufgaben

Das ICF unterstützen Sie

  • in dem Sie als Trendscout asienweit die relevanten Entwicklungen zu Bildungsprogrammen in der Friedensarbeit analysieren und Handlungsempfehlungen weiterleiten
  • in dem Sie zur Überarbeitung von Jugendprogrammen fachlich beraten, z. B. durch Neukonzeption von Trainings oder Workshops, der Mini-SoP und durch Entwicklung neuer Veranstaltungsformate für Peerlearning


Die Alumniarbeit stärken Sie

  • durch Ihre fachliche Beratung und Unternehmenskommunikation für die Alumni-Programme, z. B. Mitgestaltung der Internetseite, Newsletter, Aufbau von Datenbanken
  • durch Ihre Bestandsaufnahme und Aktualisierung der Curricula von Bildungsprogrammen
  • in dem Sie Bildungsveranstaltungen mitumsetzen


Ihr Profil

  • Sie verfügen über einen relevanten Hochschulabschluss wie z. B. der Sozialpädagogik, Psychologie, internationalen/entwicklungspolitischen Zusammenarbeit oder Kommunikationswissenschaften; Studienschwerpunkte bzw. Qualifikationen zur Konfliktbearbeitung und Friedensförderung sind erwünscht
  • Eine fundierte Berufserfahrung im (z. B. Jugend-) Bildungssektor mit der Zielgruppe junger Menschen, z. B. mit Freiwilligen und Alumni, wird vorausgesetzt; möglichst im entwicklungspolitischen, kirchlichen oder internationalen Sektor
  • Sie bringen sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift mit
  • Sichere Anwendungskenntnisse sozialer Medien werden vorausgesetzt
  • Arbeitserfahrung in der entwicklungspolitischen Friedensarbeit oder Jugendförderung
  • Ein leidenschaftliches Netzwerk- und Kommunikationstalent, eine hohe Flexibilität und Offenheit sowie eine Hand’s On-Mentalität runden Ihr Profil ab

Für diese spannende Herausforderung wird eine hohe Reisebereitschaft  für Dienstreisen innerhalb Südasien im Umfang von ca. 50 % vorausgesetzt (z. B. Kambodscha, Philippinen, Laos, Timor-Leste, Nepal, Bangladesch, Myanmar und Indonesien).

Die  Geschäftsstelle des Netzwerkes hat ihren Sitz in Hong Kong, das Team ist international besetzt.

Die Leistungen von Brot für die Welt und Dienste in Übersee

Brot für die Welt bietet den Rahmen, in dem die von Dienste in Übersee vermittelten Fachkräfte ihr Wissen und ihre Fähigkeiten mit Menschen in einem anderen Kulturkreis teilen können. Das solidarische Miteinander, das voneinander Lernen und der interkulturelle Austausch werden ermöglicht durch:

  • Individuelle Vorbereitung (ca. 3 Monate in Deutschland und Europa)
  • Dreijahresvertrag mit Leistungen nach dem deutschen Entwicklungshelfergesetz (EhfG)
  • Supervision


Bitte richten Sie Ihre Bewerbung (CV + Anschreiben) mit Angabe der Bearbeitungsnr. ASL18001 bis zum 27. Juli 2018 an Anne Ndiaye
anne.ndiaye@due.org  
Tel. 0049(0)30652111326  

Dienste in Übersee gGmbH
Caroline-Michaelis-Str. 1, 10115 Berlin


Dienste in Übersee gGmbH ist eine 100%ige Tochter des
Evangelischen Werkes für Diakonie und Entwicklung e.V.
mit der Marke Brot für die Welt







Kategorien: Jobs

Bundesentwicklungsminister Müller zeichnet Schulen aus

Engagement Global Presse - 21. Juni 2018 - 19:08
Rund 32.000 Schülerinnen und Schüler haben am diesjährigen Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik teilgenommen. Foto: Engagement Global

In seinem Grußwort an die Preisträgerinnen und Preisträger betonte der Bundesminister die Bedeutung entwicklungspolitischen Engagements: „Nachhaltige und faire Entwicklung sind Aufgabe der ganzen Gesellschaft. Mit euren Wettbewerbsbeiträgen habt ihr gezeigt, dass ihr nicht nur über Nachhaltigkeit redet, sondern tatsächlich verantwortungsvoll handeln und miteinander gestalten wollt. Ich hoffe, ihr macht auch zukünftig die Welt besser mit euren Ideen – wir brauchen euch, ohne euch geht es nicht. Euer Engagement werden wir auch weiter unterstützen!“

Der Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik „alle für EINE WELT für alle“ findet alle zwei Jahre statt und ging im Schuljahr 2017/2018 in die achte Runde. Diese stand unter dem Motto „‚Sei weltbewegend!‘ Verantwortungsvoll handeln. Miteinander gestalten!“. Kinder und Jugendliche waren ganz im Sinne der Agenda 2030 aufgerufen, mit Fokus auf die 17 Ziele fürnachhaltige Entwicklung (SDG) nachhaltige und verantwortungsvolle Handlungsideen im globalen Kontext zu entwickeln und gemeinsam umzusetzen. Welche meiner Schritte haben welche Auswirkungen in der Welt? Welche Möglichkeiten gibt es, um zu einem gerechteren und nachhaltigen Miteinander beizutragen? Bei diesen Fragen waren der Fantasie keine Grenzen gesetzt: Ob digital oder analog, ob Texte, Fotos, bewegte Bilder, Malereien, Musik und Theaterstücke, Blogs oder Websites – Beiträge konnten in allen Darstellungsformen eingereicht werden.

Der Wettbewerb bietet ein Forum der öffentlichen Anerkennung für entwicklungspolitisches Engagement von Schülerinnen und Schülern sowie ganzen Schulen. Ziel des Wettbewerbs ist es, Bildung für nachhaltige Entwicklung im Schulunterricht zu verankern und Kinder und Jugendliche für Themen der Globalen Entwicklung zu sensibilisieren und zu aktivieren. Dem Wettbewerbsaufruf waren bundesweit rund 32.000 Schülerinnen und Schüler aller Schulformen und Jahrgangsstufen gefolgt. Insgesamt wurden 516 Wettbewerbsbeiträge eingereicht.

In fünf Kategorien wurden 22 Preise im Gesamtwert von über 50.000 Euro vergeben. Der erste Preis in Kategorie 1 (Klassen 1–4) ging an die Gemeinschaftsgrundschule Am Nützenberg in Wuppertal (Nordrhein-Westfalen), in Kategorie 2 (Klassen 5–7) an die Grund- und Mittelschule Salzweg in Salzweg (Bayern), in Kategorie 3 (Klassen 8–10) an das Gymnasium Markt Indersdorf in Markt Indersdorf (Bayern) und in Kategorie 4 (Klassen 11–13) an die Staatliche Fachoberschule und Berufsoberschule Hof in Hof (Bayern). Als besonders engagierte Schulen wurden in Kategorie 5 (Schulpreis) die Berufliche Schule Holz.Farbe.Textil in Hamburg (Hamburg), die Erzbischöfliche Maria-Ward-Mädchenrealschule in Traunstein-Sparz (Bayern), die Schule am Wingster Wald in Wingst (Niedersachsen), die Sophie-Scholl-Schule in Bad Hindelang/Oberjoch (Bayern) und das Staatliche Berufliche Schulzentrum Alfons Goppel in Schweinfurt (Bayern) ausgezeichnet.

Das Thomas-Strittmatter-Gymnasium in St. Georgen (Baden-Württemberg) gewann die Unterstützung eines Schüleraustauschs im Rahmen des Entwicklungspolitischen Schulaustauschprogramms „ENSA“. Die zivilgesellschaftlichen Partner des Schulwettbewerbs vergaben zudem an vier Schülergruppen Workshops als Sonderpreis der Nichtregierungsorganisationen.

Weitere Informationen

Zur Internetseite des Schulwettbewerbs für Entwicklungspolitik

Kategorien: Ticker

A sugar tax to tackle NCDs?

Devex - 21. Juni 2018 - 18:16
Kategorien: english

Seiten

SID Hamburg Aggregator abonnieren