Sie sind hier

Sammlung von Newsfeeds

Fachkraft oder Team von Fachkräften für die externe Abschlussevaluierung (m/w/d)

epojobs - 14. Oktober 2021 - 22:00

 

Handicap International e.V. sucht eine Fachkraft oder ein Team von Fachkräften für die externe Abschlussevaluierung des Modellprojekts Crossroads I Flucht. Migration. Behinderung.

im Rahmen eines Werkvertrags (Gesamtwert ca. 15.000 Euro netto)


I. Hintergrund und Anlass

Handicap International (HI) ist eine gemeinnützige Organisation für Entwicklungszusammenarbeit und Nothilfe, die in rund 60 Ländern aktiv ist. Wir setzen uns für eine solidarische und inklusive Welt ein. Wir verbessern langfristig die Lebensbedingungen für Menschen mit Behinderung und unterstützen diejenigen, die besonderen Schutz benötigen. Außerdem kämpfen wir für eine Welt ohne Minen und Streubomben sowie gegen Bombenangriffe auf die Zivilbevölkerung. HI ist Co-Preisträgerin des Friedensnobelpreises von 1997. Handicap International e.V. ist der deutsche Verein der internationalen Organisation Humanity & Inclusion.

In dem von der SKala-Initiative geförderten und von dem gemeinnützigen Analyse- und Beratungshaus PHINEO begleiteten Vorhaben Crossroads I Flucht. Migration. Behinderung. arbeitet HI seit 2018 daran, zugunsten geflüchteter Menschen mit Behinderung grundlegende Strukturen mit bundesweiter Wirkung in den drei ineinandergreifenden Bereichen Interessenvertretung, Capacity Building und Empowerment aufzubauen. Das Projekt gibt wesentliche Impulse für notwendige Veränderungen in der Flüchtlingsaufnahme und -integration sowie der Behindertenhilfe, um die Teilhabe von Menschen mit Behinderung und Flucht- bzw. Migrationsbiografie spürbar zu verbessern.

Im Handlungsbereich Interessenvertretung koordiniert Crossroads den Aufbau und die Lobbyarbeit eines bundesweiten Netzwerks von Organisationen, die praktisch an der Schnittstelle Flucht, Migration und Behinderung arbeiten. Crossroads übernimmt hierbei auch federführend die öffentlichkeitswirksame Ansprache von Expert*innen und Entscheider*innen aus Politik und Verwaltung.

Im Handlungsbereich Capacity Building entwickelt und erprobt Crossroads ein Schulungs- und Beratungskonzept für Fachkräfte und Ehrenamtliche in Kooperation mit Akteur*innen aus Spitzenverbänden der Wohlfahrt, die sowohl in der Flüchtlings- als auch Behindertenhilfe aktiv sind. Dabei kommen Elemente der Fortbildung, Weiterbildung und institutionellen Beratung zum Einsatz.

Der Handlungsbereich Empowerment baut Crossroads erstmalig Selbstvertretungsstrukturen von Geflüchteten mit Behinderung auf mit dem Ziel, diese nachhaltig zu etablieren und zu verankern. Crossroads setzt über ein integriertes Pilotvorhaben mit dem Projekt Empowerment Now seit Anfang 2020 verschiedene Maßnahmen zur Entwicklung und Stärkung der Selbstbestimmung und Mitsprache von Geflüchteten mit Behinderung um.

Zielgruppen des Projekts sind Geflüchtete mit Behinderung, Institutionen, Fachkräfte und Expert*innen aus den Bereichen Flucht, Migration und Behinderung sowie Entscheider*innen und Multiplikator*innen aus Politik und Verwaltung.


Projektüberblick und Evaluierungsfokus

Das Vorhaben umfasst komplexe Maßnahmen, Wirkzusammenhänge und Umsetzungsmechanismen, die sich in einer siebenstufigen Wirkungstreppe mit insgesamt 46 dazugehörigen Indikatoren und 45 dazugehörigen Meilensteinen widerspiegeln.

Folgende zentrale Komponenten aus den Ziel- und Maßnahmenbereichen des Projekts sind dabei Gegenstand der Evaluierung:


Bereich Advocacy/ Interessenvertretung
Aktivität 1: Gründung und Konsolidierung eines bundesweiten Netzwerkes, das sich für die Verbesserung der Lebensbedingungen und der Teilhabe von geflüchteten und eingewanderten Menschen mit Behinderung einsetzt.

Zielgruppe: zivilgesellschaftliche Organisationen, die an der Schnittstelle Flucht/Migration und Behinderung arbeiten

Aktivität 2: Das Netzwerk sensibilisiert politische Entscheidungsträger*innen und Akteur*innen aus der Verwaltung und beeinflusst ihr Handeln, um Lebensbedingungen und Teilhabe von geflüchteten und eingewanderten Menschen mit Behinderungen zu verbessern.

Zielgruppe: politische Entscheidungsträger*innen, Akteur*innen aus der Verwaltung


Bereich Capacity Building
Aktivität 1: Schulung und Beratung von Akteur*innen der Behindertenhilfe, Flüchtlingshilfe und Migrationsdiensten

Aktivität 2: Entwicklung einer webbasierten Toolbox

Zielgruppe: Verbände der freien Wohlfahrt mit den Bereichen Behindertenhilfe, Flüchtlingshilfe und Migrationsarbeit


Bereich Empowerment
Meilenstein: Ein Empowermentkonzept für Handicap International Deutschland ist entwickelt.

Meilenstein: Für den Bereich Empowerment sind Projektmittel eingeworben und in das Gesamtvorhaben integriert.


Das in Crossroads integrierte und von der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration geförderte Pilotvorhaben Empowerment Now ist nicht Bestandteil des Evaluierungsauftrags.


II. Zweck, Ziele und Nutzung

Zweck der Evaluierung ist es, die Relevanz, Effektivität, Effizienz, Wirkung und Nachhaltigkeit des Projekts zu bewerten und HI eine unabhängige und umfassende Überprüfung der Leistungen, Prozesse und Resultate des Vorhabens sowie darauf aufbauende Handlungsempfehlungen für zukünftige Maßnahmen zu liefern. Folgende Ziele sollen dabei insbesondere erreicht werden:

  • Messung der projektspezifischen Zielerreichung anhand definierter Indikatoren, Meilensteine und zugrundeliegender Wirkungslogik für soziale Vorhaben (PHINEO Wirkungstreppe) als qualifizierter Beitrag zum institutionellen Lernen von HI entlang des Projektzyklus
  • Fundierung des projektbezogenen Transparenzanspruchs von HI und Unterstützung bei der Erfüllung der Rechenschaftspflicht von HI gegenüber den unterschiedlichen Stakeholdern des Projekts: Zielgruppen, Mitwirkende, Unterstützende, Fördernde
  • Hinweise für die Weiterentwicklung der strategischen Vorbereitung, der Planung und Implementierung, des Managements und Monitorings sowie der Verwaltung von Projekten im HI-Programmbereich Flucht und Behinderung in Deutschland

Die Evaluierung ist Bestandteil des Förderprojekts und wird von HI im Rahmen des Projektabschlusses an die SKala-Initiative und PHINEO übermittelt.

Die Ergebnisse der Evaluierung werden in die Konzeption und Planung zukünftiger Vorhaben des HI-Programmbereiches Flucht und Behinderung in Deutschland einfließen.


III. Aufgaben

Die Evaluierung bezieht sich auf den Umsetzungszeitraum des Projekts vom 31.08.2018 – 31.12.2021 sowie auf die im Vorfeld des Projektstarts zugrunde gelegten Planungen und Fördervertragsinhalte.

Geographisch umfasst die Evaluierung bundesweit verteilt ansässige Zielgruppen und Partner*innen, mit denen HI weitgehend in einem virtuellen, standortungebundenen Umsetzungsmodus kooperiert.

Die zentralen Prüfkriterien und Kernfragen der Evaluierung lauten:


Relevanz

  • Hat das Projekt angemessen auf die beschriebene Problemstellung reagiert?
  • Wie nützlich sind die Ergebnisse für die Zielgruppen des Projekts?
  • Welche Relevanz messen involvierte Partnerakteur*innen den Projektaktivitäten bei?


Effektivität

  • Zu welchem Grad wurden die gesetzten Ziele des Projekts erreicht?
  • Wie und mit welcher Qualität wurden die Meilensteine erreicht?
  • Was sind die zentralen inhaltlichen Effekte des Projekts?


Effizienz

  • Wie gut hat das Projekt seine vorhandenen Ressourcen genutzt, um die angestrebten Ergebnisse zu erzielen?
  • Stehen die aufgebrachten personellen, zeitlichen und finanziellen Ressourcen in angemessenem Verhältnis zu den erreichten Ergebnissen und Wirkungen?
  • Hat das Projekt angemessen auf Anpassungsbedarfe und Risiken reagiert?


Wirkungen

  • Konnten die in den einzelnen Handlungsbereichen intendierten Wirkungen erreicht oder angestoßen werden?
  • Wo liegen die projektspezifischen Systemgrenzen der Wirkungserfassung und wie wurde damit umgegangen?


Nachhaltigkeit

  • In welcher Art und zu welchem Umfang können die Zielgruppen des Projekts die erreichten Ergebnisse über die Projektlaufzeit hinaus nutzen?
  • Inwiefern und wie erfolgreich wurden Maßnahmen zur Erreichung sozialer, struktureller und finanzieller Nachhaltigkeit des Projekts umgesetzt?


Potenziale

  • Welche Handlungsempfehlungen können gegeben werden – strategisch, inhaltlich sowie operational bzw. prozessual?
  • Was sind die Alleinstellungsmerkmale des Vorhabens mit Blick auf die bestehende Projektlandschaft in den Bereichen Flucht, Migration und Behinderung in Deutschland?


Folgende Dokumente und Informationsquellen stellt HI zur Verfügung:

  • Projektantrag, Förderplan und Zwischenberichte, Entwurf Abschlussbericht
  • Revidierte Planungsdokumente, Änderungsanträge
  • Relevante Projektkommunikation mit Fördermittelverwaltenden
  • Erstellte Kommunikationsprodukte (z.B. Flyer, Stellungnahmen, Appelle, Positionspapiere)
  • Konzeptpapiere, Präsentationen, Dokumentationen und andere angefertigte Materialien
  • Entwickeltes Online-Informationsportal für Fachkräfte
  • Evaluierungen und Rückmeldungen von Teilnehmenden und Zielgruppen
  • Materialien der fachspezifischen und allgemeinen Öffentlichkeitsarbeit
  • Protokolle zur strategischen und spezifischen Projektplanung im Team
  • Auswertung der medialen Resonanz zum Projekt


IV. Vorgehen und vorläufiger Zeitplan

Die Evaluierung soll im Zeitraum vom 15.11.2021 bis zum 15.02.2022 stattfinden.

HI stellt sich folgende konsekutive Phasen und Schritte des Evaluierungsprozesses vor, um zu aussagekräftigen Ergebnissen zu gelangen:


Einführung und Desk-Analyse (bis Dezember 2021)

  • Briefing mit Projektleitung und Projektteammitgliedern von HI
  • Sichtung der Projektdokumentation inklusive aller relevanten Dokumente und Kommunikationsprodukte, die zwischen Projektbeantragung und -abschluss erarbeitet wurden
  • Ausarbeitung und Übermittlung eines Zwischenberichts anhand der vorliegenden Dokumente
  • Ausarbeitung und Übermittlung einer mit der Projektleitung abgestimmten Methodik sowie Zeit- und Ablaufplanung zur Befragung von auszuwählenden Projektstakeholdern


Interviews (Januar 2022)

  • Interviews mit Projektleitung, Projektteammitgliedern und Geschäftsführung von HI
  • Interviews mit Vertreter*innen der Zielgruppen des Projekts
  • Interviews mit Partnerorganisationen des Projekts

Die Kontakte zu Interviewpartner*innen und die Terminkoordination übernimmt das Projektteam. Die Interviews können telefonisch und/oder online durchgeführt werden.


Berichtsstellung (Januar/Februar 2022)

  • Ausarbeitung und Übermittlung eines Berichtsentwurfs
  • Stellungnahme HI und Klärung von Rückfragen zu dem erhaltenen Berichtsentwurf
  • Fertigstellung und Übermittlung einer umfassenden Abschlussevaluierung bestehend aus einem schriftlichen Bericht mit Handlungsempfehlungen, einer PPT der zentralen Ergebnisse.
  • Debriefing mit Projektleitung und Geschäftsführung von HI


Gespräche, Interviews und Regelkommunikation werden vorrangig virtuell durchgeführt, wobei ggf. auch analoge Treffen organisiert werden können. Nach Möglichkeit sollen Briefing und Debriefing persönlich im HI-Büro in Berlin stattfinden.

Die Arbeits- und Berichtssprache ist Deutsch.


V. Leistungsumfang und Vorlagetermine

Die Evaluierung soll folgende Produkte hervorbringen:

1. ein Zwischenfazit nach der Desk-Phase, das den Stand der Evaluierung zusammenfasst und eine erste Einschätzung zur objektiven Zielerreichung des Projekts liefert (MS PowerPoint)
bis zum 20.12.2021

2. eine mit HI abgestimmte Methodik sowie Zeit- und Ablaufplanung zur Befragung von ausgewählten Projektstakeholdern (MS Word)
bis zum 20.12.2021

3. einen Entwurf zum Evaluierungsbericht zur Prüfung und Stellungnahme seitens HI (MS Word)
bis zum 31.01.2022


4. einen Evaluierungsbericht (MS Word) in folgender Gliederung: bis zum 15.02.2022
Deckblatt, Inhaltsverzeichnis, Abkürzungsverzeichnis
Zusammenfassung (die auch als eigenständiges Dokument verwendet werden kann)
Einleitung, die den Hintergrund des Projekts und der Evaluierung darlegt
Zweck und Ziele der Evaluierung
Analytischer Rahmen der Evaluierung einschließlich Methodik/ Ansatz, zugrundeliegendem Zielsystem inkl. Indikatoren und Meilensteine, Grenzen der Evaluierung
Wichtigste Ergebnisse (Datenanalyse und umfassende Antworten auf die Evaluierungsfragen)
Anhänge: Vorgehen bei der Datensichtung und -prüfung; Zeitplan für Besuche und Sitzungen; Liste der befragten Personen; Verzeichnis der gesichteten Dokumente; ToR der Evaluierung.

Alle Dokumente sind auf Deutsch anzufertigen.


VI. Budget

Für die Evaluierung steht eine Gesamtsumme von 15.000,00 EUR inklusive aller dafür anfallenden und damit verbundenen Kosten zur Verfügung.


VII. Anforderungen an die Auftragnehmenden

Bewerbende dürfen bislang nicht in das Projekt involviert gewesen sein und sollten über folgende Qualifizierungen verfügen, die bei einer Bewerbung auf den Evaluierungsauftrag belegt werden sollten:

  • Hochschulabschluss in Sozialwissenschaften oder ähnlichem Bereich
  • Nachweisbar Erfahrung in der Evaluation von sozialen Projekten
  • Nachweisbar vertieftes Wissen und Arbeitserfahrungen in den Bereichen Behinderung und/ oder Flucht bzw. Migration
  • Umfangreiche Kenntnisse im Projektmanagement sowie in PME
  • Nachgewiesene methodische Kenntnisse in Informationserfassung und -bewertung
  • Erfahrung mit Projekten, die von institutionellen Gebern finanziert werden
  • Ausgezeichnete analytische Fähigkeiten und Berichtsstellungskompetenzen
  • Professionelles Qualitäts-; Ressourcen- und Terminbewusstsein
  • Ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit und Flexibilität
  • Hervorragende Deutschkenntnisse in Wort und Schrift


VIII. Bewerbungsverfahren

  • Bewerbungen auf diese Ausschreibung müssen Folgendes enthalten:
  • ein fachlich-inhaltliches Angebot einschließlich der vorgeschlagenen Methodik und eines detaillierten Zeitplans
  • ein finanzielles Angebot/ einen Budgetvoranschlag
  • Lebenslauf der sich bewerbenden Person
  • Nachweise zu Wissen und Arbeitserfahrungen in den Bereichen Behinderung und/ oder Flucht bzw. Migration
  • Auflistung früherer Aufgaben im Bereich der Evaluierung


Bei einem Evaluierungsteam sind Lebenslauf und Nachweise für alle Teammitglieder einzureichen und eine Teamleitung zu benennen.

Bewerbungsfrist ist der 05.11.2021

Die Bewerbungen mit dem Betreff „Evaluierung Crossroads“ sind zu senden an: bewerbung@deutschland.hi.org 

Da wir mit der Umsetzung der Evaluation möglichst bald beginnen wollen, behalten wir uns vor, bereits vor Ablauf der Bewerbungsfrist Gespräche zu führen und den Auftrag ggf. zu vergeben.

Kategorien: Jobs

Aushilfe (50%) (m/w/d) (Berlin)

epojobs - 14. Oktober 2021 - 22:00

Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt im Vorstandsbereich Finanzen, Personal und Recht in der Abteilung Entwicklungspolitische Fachkräfte, Referat Internationale Personalvermittlung des Evangelischen Werkes für Diakonie und Entwicklung e.V. in Berlin eine*n


Aushilfe (50%)


Ausschreibungsziffer 1726
befristet bis 31.12.2021, PLST: 50010340

Das Referat „Internationale Personalvermittlung“ ist verantwortlich für die Suche, Auswahl, Vorbereitung und die personalseitige Begleitung von Fachkräften, die gemäß Entwicklungshelfergesetz nach Asien, Lateinamerika oder Afrika ausreisen sowie von Fachkräften, die in ihre Heimatländer zurückkehren (Reintegrationsfachkräfte).

Das Aufgabengebiet umfasst:

  • Selbstständige Prüfung von Zahlungsanweisungen anhand von SAP-FICO-Buchungslisten
  • Vorbereitung der Akten für die Archivierung
  • Digitalisierung von Unterlagen inkl. entsprechender Ablage
  • Weitere unterstützende Tätigkeiten nach Bedarf


Sie erfüllen folgende Voraussetzungen:

  • grundlegende betriebswirtschaftliche / kaufmännische Kenntnisse
  • gute IT-Anwenderkenntnisse
  • Fremdsprachenkenntnisse in Englisch, wünschenswert zusätzlich Spanisch oder Französisch
  • Gewissenhaftigkeit, Verbindlichkeit und Flexibilität


Wir bieten Ihnen:

  • flexible Arbeitszeiten und familienfreundliche Arbeitsbedingungen
  • betriebliche Altersvorsorge
  • Möglichkeiten zur Weiterbildung
  • tariflicher Urlaub von 30 Tagen und Sonderurlaubsmodelle
  • gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr und eigene Fahrradgarage


Für Rückfragen steht Ihnen die Referatsleiterin Frau Margret Knollmann-Ehrlich (Tel.: 030 / 65211-1330) gerne zur Verfügung. Fragen zum Bewerbungsverfahren beantwortet Ihnen gerne Frau Corinna Schlagloth aus der Personalabteilung (Tel.: 030 / 65211-1565).

Vielfalt ist uns wichtig. Wir freuen uns über Bewerbungen von Menschen ungeachtet ihrer ethnischen, nationalen oder sozialen Herkunft, des Geschlechts, einer Behinderung, des Alters oder ihrer sexuellen Identität.

Die Mitgliedschaft in einer evangelischen oder der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) angehörenden Kirchen ist uns wichtig. Bitte geben Sie Ihre Religions- und Konfessionszugehörigkeit bei der Bewerbung an.

Die Vergütung erfolgt in Anlehnung an den TVöD, Entgeltgruppe 5, nach der Dienstvertragsordnung der Evangelischen Kirche in Deutschland (DVO.EKD).

Bitte bewerben Sie sich bis zum 21. Oktober 2021.
https://ewde.hr4you.org/job/view/861 


Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e.V. – Abteilung Personal
Caroline-Michaelis-Straße 1, 10115 Berlin – Mitte

Kategorien: Jobs

Sachbearbeitung (m/w/d) (Berlin)

epojobs - 14. Oktober 2021 - 22:00

ENGAGEMENT GLOBAL ist Partnerin für entwicklungspolitisches Engagement. Wir vereinen unter einem Dach verschiedene Förderprogramme sowie zahlreiche Projekte, Initiativen und Angebote für ein gerechtes und nachhaltiges globales Miteinander. Dabei arbeiten wir insbesondere mit der Zivilgesellschaft, mit Kommunen und mit Schulen zusammen. Engagement Global ist im Auftrag der Bundesregierung tätig und wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung finanziert.

Für das ASA-Programm suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt am Standort Berlin eine


Sachbearbeitung


Ausschreibungsnummer: 137/2021

 
Die Vollzeitstelle mit 39 Wochenstunden ist zunächst für 24 Monate zu besetzen. Bei Erfüllung der personen- und tätigkeitsbezogenen tariflichen Voraussetzungen erfolgt eine Eingruppierung in die Entgeltgruppe 9b TVöD.

Das ASA-Programm ist ein innovatives, entwicklungspolitisches Lern- und Qualifizierungsprogramm. Es fördert junge Studierende und Menschen mit Berufsabschluss, die sich für globale Zusammenhänge interessieren, sich engagieren und etwas verändern wollen.

 
Ihre Aufgaben:

  • organisatorische Koordination des Projektangebotes in der Programmkomponente ASA basis des ASA-Programms
  • Abstimmung und Kontaktpflege zu Projektpartnerinnen und -partnern im Ausland
  • Akquise neuer Projektplätze in Lateinamerika
  • Betreuung und Beratung von Stipendiatinnen und Stipendiaten aus Deutschland sowie Bearbeitung und Beachtung aller finanziellen, organisatorischen und administrativen Aspekte
  • Wahrnehmung von koordinierenden Aufgaben beim Online-Bewerbungsverfahren sowie bei der Teilnehmendenauswahl
  • selbstständiges Finanzcontrolling


Ihr Profil:

  • abgeschlossenes Hochschulstudium (Bachelorniveau) oder vergleichbare Erfahrungen und Kenntnisse
  • umfangreiche Erfahrung in der Finanzplanung, im Finanzmonitoring und in der Bewirtschaftung öffentlicher Mittel (BHO, ANBest-P, UVgO, BRKG)
  • umfangreiche EDV- und MS-Office Kenntnisse
  • ausgeprägte Kommunikations- und Teamfähigkeit sowie Organisationsgeschick und eine effiziente, selbstständige und gewissenhafte Arbeitsweise
  • sehr gute Englisch- und Spanischkenntnisse, portugiesisch wünschenswert


Wir bieten:

  • eine abwechslungsreiche und verantwortungsvolle Aufgabe in einem teamorientierten Arbeitsumfeld
  • berufliche Weiterbildungsmöglichkeiten
  • attraktive Sozialleistungen
  • Möglichkeit zum Erwerb eines Jobtickets
  • flexible Arbeitszeitmodelle
  • wir fördern eine familienbewusste Personalpolitik zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie und sind zertifiziert nach dem audit berufundfamilie


Die Vollzeitstelle ist teilzeitgeeignet. Eine Besetzung mit Teilzeitkräften ist daher möglich. Gemäß unseres Leitbildes (https://www.engagement-global.de/leitbild.html) treten wir für eine weltoffene und tolerante Gesellschaft, eine Kultur der Vielfalt und die Anerkennung und Wertschätzung von Unterschieden ein. Unsere Unternehmenskultur zeichnet sich durch einen respektvollen und sensiblen Umgang mit Vielfalt aus und ermöglicht allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern individuelle Chancen. Wir begrüßen Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten sowie von Menschen mit oder ohne einer Beeinträchtigung. Menschen mit einer anerkannten Schwerbehinderung werden bei gleicher persönlicher und fachlicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns über Ihre Bewerbung unter Angabe der Ausschreibungsnummer 137/2021 bis zum 31.10.2021. Externe Neueinstellungen erfolgen zunächst grundsätzlich sachgrundlos befristet.

Bitte bewerben Sie sich ausschließlich über das Online-Portal INTERAMT (www.interamt.de) unter der jeweiligen Stellenausschreibungsnummer von ENGAGEMENT GLOBAL. Nach Ihrer Registrierung bei INTERAMT können Sie über den Button „Online bewerben“ in der jeweiligen Stellenausschreibung Ihre Bewerbung (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse) abschicken. Bitte sehen Sie von Bewerbungen per E-Mail oder auf dem Postweg ab.

Die im Rahmen Ihrer Bewerbung mitgeteilten personenbezogenen Daten werden auf der Grundlage § 26 Abs. 1 Bundesdatenschutzgesetzes bei Engagement Global verarbeitet.

Kategorien: Jobs

Projektmitarbeit (m/w/d) im Fachbereich Bildung (Berlin/remote)

epojobs - 14. Oktober 2021 - 22:00

Save the Children ist die weltweit größte unabhängige Kinderrechtsorganisation. Wir setzen uns in mehr als 120 Ländern für die Rechte aller Kinder auf Gesundheit und Überleben, Schule und Bildung sowie Schutz vor Gewalt und Ausbeutung ein. Save the Children wurde 1919 gegründet und ist seit 2004 in Deutschland tätig.

Für unser Team möchten wir folgende Position besetzen:


Projektmitarbeit (m/w/d) im Fachbereich Bildung


Voll- oder Teilzeit 10709 Berlin, Deutschland Remote (flexibel) Mit Berufserfahrung 14.10.21


Informationen zur Stelle:

Wir möchten die Stelle in Vollzeit oder Teilzeit (32-40 Std./Wo.) ab dem 01.01.2022 zunächst projektbezogen befristet bis zum 30.09.2023 besetzen.

 
Ihre Rolle:

Als Projektmitarbeiter*in in unserem neuen Projekt zur Förderung digitaler Kompetenzen von (bildungs-)benachteiligten Kindern kommt Ihnen eine wichtige unterstützende Rolle im Aufsetzen, der Umsetzung und der Dokumentation der Projektaktivitäten zuteil. Sie sind Teil des Fachbereichs Bildung innerhalb unserer Abteilung Deutsche Programme und berichten an die Projektleitung.

Unser neues Projekt baut auf den Erfolgen des „Makerspace“-Projekts auf und befähigt und begleitet Bildungsorte, wie z. B. Bibliotheken, Jugendzentren und Grundschulen in stark von Armut betroffenen Stadtteilen, Kindern und Jugendlichen mit Hilfe des niedrigschwelligen und partizipativen „Making Ansatzes“, digitale und soziale Kernkompetenzen zu vermitteln. Dies ist ein wichtiger Beitrag zur Erreichung von mehr Bildungs- und Chancengerechtigkeit in einer zunehmend digital geprägten Welt.

 
Ihre Aufgaben:

  • Sie übernehmen die Kontaktaufnahme und Akquise mit/von Bildungseinrichtungen.
  • Administrative und logistische Absprachen mit teilnehmenden Bildungseinrichtungen und Umsetzungspartnern sind Teil Ihres Arbeitsbereichs.
  • Sie unterstützen die Projektleitung bei fachlichen Aufgaben, im Berichtswesen und Vergabeverfahren.
  • Dokumentation und Aufbereitung von Projektinhalten.
  • Sie wirken aktiv an der Sicherstellung von Child Safeguarding Standards mit.
  • Sie unterstützen die Öffentlichkeitsarbeit in Abstimmung mit anderen Abteilungen (Schnittstellenarbeit).
  • Organisation von Veranstaltungen und Workshops.


Ihre Fähigkeiten und Erfahrungen:

  • Sie haben ein Hochschulstudium im Bereich Geistes-/Sozialwissenschaften; digitale Medien, Pädagogik oder in einem anderen relevanten Bereich erfolgreich abgeschlossen oder bringen vergleichbare Qualifikationen und Erfahrungen mit.
  • Sie verfügen über Organisationstalent und eine lösungsorientierte Haltung und können unterschiedliche Prioritäten abwägen.
  • Sie verfügen über ein Verständnis digitaler Tools und haben Erfahrung in der Arbeit mit dem Making-Ansatz.
  • Sie haben Erfahrung in der Projektarbeit mit lokalen Netzwerken der formalen und non-formalen Bildung.
  • Ihre Arbeitsweise ist schnell und präzise und Sie behalten auch unter Zeitdruck und in komplexen Zusammenhängen den Überblick.
  • Sie besitzen Kommunikationsstärke und eine klare und überzeugende schriftliche und mündliche Ausdrucksfähigkeit in der deutschen Sprache (C2-Level) sowie sehr gute Kenntnisse gängiger MS-Office-Programme.
  • Sie bringen Engagement und Freude an agiler Teamarbeit mit.


Unser Angebot:

  • Der Schutz von Kinderrechten ist für Save the Children eine zentrale Aufgabe und Sie tragen mit Ihrer Arbeit aktiv dazu bei.
  • Sie arbeiten in einem internationalen Arbeitsumfeld.
  • Wir ermöglichen flexible und familienfreundliche Arbeitszeiten.
  • Wir bieten regelmäßige Feedback-Gespräche und werteorientierte Kompetenzförderung.
  • Wir arbeiten in einem kommunikativen und visionären Team.
  • Wir bieten viel Raum für Selbstständigkeit und Eigeninitiative.
  • Wir bieten ein Gehalt nach einem organisationsinternen, transparenten und fairen Einstufungs- und Vergütungsmodell.
  • Wir gewähren unseren Mitarbeiter*innen 30 Tage Urlaub im Jahr.
  • Wir bieten einen monatlichen Zuschuss zum Jobticket oder die monatliche Aufladung einer Guthabenkarte.
  • Ihre Zukunft ist uns wichtig – deshalb beteiligen wir uns auf Wunsch mit 20 % an der Betrieblichen Altersvorsorge.
  • Sie haben die Möglichkeit unsere Maßnahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements in Anspruch zu nehmen.


Wir unternehmen alles, um Kinder innerhalb unserer eigenen Organisation vor Gefahren zu schützen. Deshalb setzen wir die Bereitschaft voraus, nach den Child Safeguarding Standards von Save the Children zu arbeiten und benötigen bei einer Einstellung ein erweitertes Führungszeugnis.

Vielfalt ist einer unserer zentralen Organisationswerte. Wir möchten die Diversität in unserem Team weiter fördern und begrüßen deshalb ausdrücklich Bewerbungen von Menschen diverser Nationalität(en), ethnischer und sozialer Herkunft, Religionen und Weltanschauungen, sexueller Orientierung und Identität, verschiedenen Alters und Geschlechts sowie von Menschen mit Behinderungen.

Bitte senden Sie uns bis zum 05.11.21 Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse, Gehaltsvorstellung und Verfügbarkeit) über unser Bewerbungsportal zu. Wir behalten uns vor, bereits vor Fristablauf erste Gespräche zu führen.

Sollten Sie bei der Nutzung unseres Bewerbungsportals Barrieren erfahren, kontaktieren Sie uns bitte telefonisch unter 030 / 275 959 79 893.

ONLINE BEWERBEN



 

Kategorien: Jobs

Den Weg in eine nachhaltige Zukunft frei machen

#2030Agenda.de - 14. Oktober 2021 - 20:04

Offener Brief des Nachhaltigkeitsrats und 14 weiterer Beiräte und Beratungsgremien der Bundesregierung an die Bundesvorsitzenden, Generalsekretäre sowie die Vorsitzenden der Bundestagsfraktionen von SPD, Bündnis 90/ Die Grünen, FDP und CDU/CSU.

Zum offenen Brief

Kategorien: Ticker

Anurag Hans, Head of Mission, EssilorLuxottica

Devex - 14. Oktober 2021 - 19:34
Kategorien: english

Welternährungstag: „Strukturelle Ursachen von Hunger in den Blick nehmen“

SID Blog - 14. Oktober 2021 - 18:56
Jahrbuch zum Recht auf Nahrung erschienen

Welternährungstag: Brot für die Welt und FIAN Deutschland legen Jahrbuch zum Recht auf Nahrung vor

Berlin, Köln -- Mit Blick auf den Welternährungstag (16.10.) weisen Brot für die Welt und FIAN Deutschland darauf hin, dass die Zahl der chronisch Hungernden seit sechs Jahren kontinuierlich ansteigt, auf heute 770 Millionen. Hinzu kommen diejenigen, die zeitweise hungern, etwa weil die Vorräte vor der neuen Ernte aufgebraucht sind: 2020 waren dies 2,4 Milliarden Menschen, 720 Millionen mehr als noch 2014. „Corona, Klimawandel und Kriege verschärfen die ohnehin dramatische Situation. Es greift jedoch zu kurz, allein diese Gründe zu betrachten. Wir müssen endlich die strukturellen Ursachen des Hungers angehen", sagt Dagmar Pruin, die Präsidentin von Brot für die Welt bei der heutigen Vorlage des Jahrbuchs zum Recht auf Nahrung. „Wenn ein Drittel der Weltbevölkerung nicht ausreichend zu essen hat, obwohl weltweit genug geerntet wird und die Getreidelager voll sind, läuft etwas dramatisch schief."

Das neue Jahrbuch identifiziert drei bedeutende Hindernisse für die Durchsetzung des Menschenrechts auf Nahrung: eine weltweit zu beobachtende Schwächung öffentlicher Institutionen, die Verhinderung transformativer Lösungsansätze wie der Agrarökologie durch den Einfluss der Agrarindustrie sowie die Vernachlässigung von traditionellem bäuerlichem Wissen zugunsten industrienaher Forschung. All dies verschärft die Diskriminierung armer und hungernder Menschen.

Dementsprechend sehen Brot für die Welt und FIAN Deutschland, die das Jahrbuch mitherausgeben, die Verteidigung und Stärkung öffentlicher Institutionen als einen zentralen Beitrag zur Hungerbekämpfung. „Die dramatische Ungleichverteilung von Impfstoffen zeigt einmal mehr, dass das öffentliche Interesse bei Themen wie Gesundheit, Bildung oder Ernährung im Zentrum stehen muss. In Hungerzeiten müssen zuerst lokale Ernährungssysteme unterstützt werden, unter anderem durch staatliche Abnahmeprogramme und Geldtransfers an Bedürftige. Die COVID-Maßnahmen hingegen haben in vielen Ländern die industrielle Landwirtschaft begünstigt und kleine Produzenten weiter an den Rand gedrängt", so Philipp Mimkes, Geschäftsführer von FIAN Deutschland.

Von der neuen Bundesregierung erwarten Brot für die Welt und FIAN, dass sie die strukturellen Ursachen von Hunger und Mangelernährung in den Blick nimmt. „Wir appellieren an die neue Bundesregierung, dass sie die finanziellen Mittel des Entwicklungsministeriums für die Hungerbekämpfung stärker für die Förderung der Agrarökologie einsetzt und traditionelles bäuerliches Wissen etwa indigener Völker deutlich stärker in ihre Strategien einbezieht. Nur dann wird es gelingen, Hunger und Mangelernährung zurückzudrängen und angesichts des Klimawandels resistente Ernährungssysteme zu schaffen", sagt Pruin.


Jahrbuch zum Recht auf Nahrung (engl)

Interview mit dem Referenten für Landwirtschaft bei Brot für die Welt, Stig Tanzmann

Das Jahrbuch zum Recht auf Nahrung („Right to Food and Nutrition Watch") wird vom Global Network for the Right to Food and Nutrition herausgegeben. In Deutschland gehören Brot für die Welt und die Menschenrechtsorganisation FIAN dem Netzwerk an. Das Jahrbuch erscheint in englischer, französischer und spanischer Sprache. 




Sparpolitik in Westafrika droht Millionen in Armut und Hunger zu stürzen

SID Blog - 14. Oktober 2021 - 18:55
Heute veröffentlichen Oxfam und Development Finance International (DFI) eine Analyse, wie die Regierungen westafrikanischer Staaten auf die erheblichen wirtschaftlichen Probleme ihrer Länder im Zuge der COVID-19-Krise reagieren. Das Ergebnis: Die geplante Sparpolitik droht Millionen in Armut und Hunger zu stürzen.

Der Commitment to Reducing Inequality Index (CRII) zeigt, dass 14 der 16 Länder beabsichtigen, ihre Staatshaushalte in den nächsten fünf Jahren um insgesamt 26,8 Milliarden US-Dollar zu kürzen, um die durch die Pandemie bedingten Verluste von 48,7 Milliarden US-Dollar auszugleichen, die es in der Region allein im Jahr 2020 gab.

Dieser massive Angriff auf die öffentlichen Finanzen könnte weitere Millionen Menschen in Westafrika in Armut und Hunger stürzen und die soziale Ungleichheit massiv verschärfen.  Frauen werden besonders stark betroffen sein, da sie überproportional häufig in prekären Beschäftigungsverhältnissen arbeiten und den Löwenanteil der unbezahlten Pflege- und Sorgearbeit leisten. Unterdessen ist das kollektive Nettovermögen der drei reichsten Männer Westafrikas in den ersten 17 Monaten der Pandemie um 6,4 Milliarden Dollar gestiegen – genug, um 18 Millionen Menschen aus der extremen Armut zu befreien.

COVID-19 recovery in West Africa is "austerity on steroids" and sets the region on a destructive path ahead: Oxfam

Austerity, spiraling debt and vaccine inequity will bring the inequality crisis to levels never reached before, reveals new index.

West African governments are planning to "slash and burn" their way out of COVID-19 induced economic loss, reveals new analysis from Oxfam and Development Finance International (DFI) today. The organizations are calling for an urgent change of course as West African governments are preparing their annual budgets and participating in the Annual Meetings of the World Bank and IMF, which are crucial discussions to focus the recovery on fighting inequality and poverty.

The Commitment to Reducing Inequality Index (CRII) shows that 14 out of 16 West African nations intend to cut their national budgets by a combined $26.8 billion over the next five years in an effort to partly plug the $48.7 billion lost in 2020 alone across the entire region due to the pandemic. Such austerity has been encouraged by the IMF, through its COVID-19 loans.

This massive raid on public finances could push millions more West Africans into poverty and hunger and potentially trigger the worst inequality crisis in decades.  Women will be impacted more severely due to their very high concentration in low paid informal jobs and unpaid care work.  Meanwhile, the collective net worth of West Africa's three wealthiest men surged by $6.4 billion in the first 17 months of the pandemic ―enough to lift 18 million people out of extreme poverty.

"This plan is austerity on steroids," said Oxfam's West Africa Regional Director Assalama Dawalak Sidi. "Rather than investing toward a positive new future for the people of West Africa, the region's governments are instead reaching back to a 1980s playbook ―despite it being a hugely discredited one. The danger is that these governments will cut their way into worsening poverty and skyrocketing inequality."

"This comes at a time when the region has lost the equivalent of seven million jobs, infection rates are increasing, there is no vaccine in sight for the vast majority of people and the Sahel is facing one of its worst hunger crisis," said Sidi. "This is not the time for governments to be ripping away the public goods, support and services that millions of people need."

The index ranks 15 member states of the Economic Community of West African States and Mauritania (ECOWAS+) on their policies on public services, tax, workers' rights, smallholder agriculture and pandemic response spending, all areas pivotal to reducing inequality and weathering the COVID-19 storm.

The index highlights that West African governments are again the least committed to reducing inequality in Africa. Most support measures in response to COVID-19 were temporary and did little to reduce inequality, while triggering a sharp increase in debt ―debt servicing in 2020-2021 will siphon off about 61.7 percent of government revenue in West Africa. The support programs have been replaced with austerity measures as COVID-19 infection rates are increasing in many countries of the region. Less than 4 percent of West Africans are fully vaccinated.

  • Sierra Leone ranks low (13th) on the index. Its government was trying to implement anti-inequality policies before COVID and sharply increased education and health spending. But large corporations pocketed 92 percent of government pandemic support funding, while only 1.5 percent was spent on social protection. Sierra Leone's $860 million upcoming spending cuts (2022-26) are equivalent to two and a half times its annual healthcare budget.
  • Nigeria was the region's worst performing country in tackling inequality going into the pandemic. Nigeria's health budget (as a percentage of its overall budget) is the third lowest in the world (3.6 percent) and 40 percent of its population does not have access to healthcare services. Nigeria loses $2.9 billion a year from tax incentives to corporations but in 2021 increased value-added taxes (VAT), which apply to everyday products like food and clothing and fall disproportionately on poor people, from 5 percent to 7.5 percent.
  • Mali has the highest level of income equality among ECOWAS countries with a tax rate on the richest people that is 9% higher than the world average. But it ranks last on healthcare spending, devoting less than 5 percent of its annual budget on health. Nearly 38 percent of Mali's population (8 million people) have no access to healthcare and 6.5 percent of households face catastrophic healthcare costs spending each year. Women's labor rights are often not respected and they lack legal protection from marital rape and sexual harassment. Mali plans to slash its budget by $3.3 billion over the next five years.
  • Burkina Faso ranks middle (9th) on the Index. It spends nearly 23% of its budget on education, the highest share in the region and 9th in the world. But the wealthiest 20% of the population has 44% of the income, and in rural areas, 47.5% of the population lives in poverty. According to the IMF, such a level of inequality reduces Gross National Product growth by at least 1% per year. The government plans to cut $1.27 billion through 2026.

If the governments of West Africa were to increase fairly their tax revenue by 1 percent in the next five years, they would raise $56.89 billion. This is more than enough to cancel the planned $26.8 billion budget cuts and build 600 fully-equipped hospitals across West Africa.

Matthew Martin, Director of Development Finance International, said: "West Africa is at a crossroads. Will the region come out of COVID-19 with policies which exacerbate inequality, or implement a recovery plan that works for everyone and not only for the privileged few?"

 "The pandemic has taught us it is urgent to invest massively in public education, health and social protection and to use more progressive taxation of income and wealth to pay for this. We also need to increase worker's rights ― especially for women who disproportionately take on the most precarious jobs."

Download Oxfam and DFI's index"The West Africa Inequality Crisis: Fighting austerity and the pandemic" and country profiles.

Oxfam and DFI published in 2019 the first "West African Commitment to Reduce Inequality (CRI) index" showing that West African governments were the least engaged across the continent in reducing inequality.

Download "Adding Fuel to Fire: How IMF Demands for Austerity Will Drive Up Inequality Around the World" for more in-depth analysis on austerity measures encouraged by the IMF through its COVID-19 loans. Between March 1, 2020 and March 15, 2021, all countries in West Africa received IMF emergency support to respond to the pandemic through various types of loans. For more information on austerity measures encouraged in the loans received by West African countries refer to Annex 1 and Annex 2 of the report.

 


G20-Finanzministertreffen: Im Westen nichts Neues

erlassjahr.de - 14. Oktober 2021 - 18:24

Gestern trafen sich in Washington am Rande der Herbsttagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank die Finanzminister*innen und Notenbankgouverneur*innen der G20-Staaten. Wer im Vorfeld Hoffnung gehabt hatte, dass dort neue, konkrete Schritte zur Lösung der akuten Schuldenkrise vereinbart worden wären, wurde jedoch enttäuscht. Das Abschlussdokument enthielt lediglich nichtssagende Plattitüden: Private Gläubiger wurden einmal mehr aufgefordert, sich konstruktiv – und selbstverständlich auf freiwilliger Basis – an Umschuldungsverhandlungen zu beteiligen. Kein Wort davon, dass sie sich seit eineinhalb Jahren nonchalant über jegliche derartige Aufforderung hinwegsetzen.

Des weiteren loben sich die G20-Staaten für die Umschuldungsfortschritte, die sie im Rahmen des von ihnen geschaffenen „Common Frameworks“ erzielt hätten. Von welchen Fortschritten die Rede ist, erschließt sich jedoch zumindest Außenstehenden nicht: Als die G20-Staaten im November 2020 mit dem sogenannten „Common Framework“ einen neuen Verhandlungsraum für Umschuldungen schufen, wurde unter anderem argumentiert, dass Schuldnerländer in diesem Rahmen mit zeitnahen Erleichterungen rechnen könnten. Doch das ist auch ein Jahr später nicht der Fall. Nur drei Länder (Tschad, Äthiopien und Sambia) haben bislang überhaupt Umschuldungen im Rahmen des Common Framework beantragt. Angesichts der hohen Anzahl kritisch verschuldeter Staaten ist diese Zahl allein schon ein Armutszeugnis, das zeigt, wie wenig sich Schuldnerländer von den Verhandlungen in diesem Setting erhoffen. Auch die G20-Staaten mussten das zuletzt zugeben und wiederholten unentwegt, dass die ersten Fälle doch bitte beispielhaft verlaufen müssten, um weitere Staaten zu einem Antrag zu ermutigen. Doch bisher wurden in allen drei Fällen keine Forderungen verbindlich umgeschuldet, geschweige denn gestrichen. Dies liegt nicht zuletzt an der unkooperativen Haltung der privaten Gläubiger.

Doch anstatt die Privaten endlich verbindlich in die Pflicht zu nehmen und damit auch das Common Framework zu pushen, verschließen die Finanzminister*innen und Notenbankgouverneur*innen nun lieber die Augen vor der offensichtlichen Krise und kehren zurück zu einer Rhetorik von 2019 – alles halb so wild. Wenn es doch nur so wäre. Mehr gibt es zu diesem ernüchternden Verhandlungsergebnis aus Washington nicht zu sagen.

The post G20-Finanzministertreffen: Im Westen nichts Neues appeared first on erlassjahr.de.

Kategorien: Ticker

Togo: Ensuring access to family planning services even during the pandemic

GIZ Germany - 14. Oktober 2021 - 18:03
: Wed, 13 Oct 2021 HH:mm:ss
Despite the COVID-19 crisis, medical professionals can access training courses and thus help to improve health care for young women, pregnant women and mothers.
Kategorien: english

Ukraine: joining forces to shape the cities of the future

GIZ Germany - 14. Oktober 2021 - 18:03
: Mon, 04 Oct 2021 HH:mm:ss
A sustainable approach to urban planning that takes account of locals’ views is improving quality of life and coexistence in Ukrainian towns and cities.
Kategorien: english

Turkey: job opportunities in a new home

GIZ Germany - 14. Oktober 2021 - 18:03
: Thu, 30 Sep 2021 HH:mm:ss
Training opens up career opportunities in the Turkish IT sector for young jobseekers from Turkey and Syria.
Kategorien: english

Dancing, football and theatre – vaccination awareness in Malawi

GIZ Germany - 14. Oktober 2021 - 18:03
: Tue, 28 Sep 2021 HH:mm:ss
Creative solutions to encourage more people to get vaccinated: mobile teams are raising awareness of protective measures and vaccination against COVID-19.
Kategorien: english

Strong partners for climate neutrality

GIZ Germany - 14. Oktober 2021 - 18:03
: Thu, 23 Sep 2021 HH:mm:ss
The International Renewable Energy Agency (IRENA) and GIZ step up their cooperation to a next level. The goal is ambitious: to make a contribution to a climate-neutral energy sector by 2050.
Kategorien: english

Tackling COVID-19 by phone: using mobile phones to respond to the pandemic

GIZ Germany - 14. Oktober 2021 - 18:03
: Thu, 16 Sep 2021 HH:mm:ss
Misinformation about COVID-19 is a global problem. Now a project is using basic mobile phones to provide reliable information.
Kategorien: english

Pakistan: Local partners are the key to project success

GIZ Germany - 14. Oktober 2021 - 18:03
: Wed, 11 Aug 2021 HH:mm:ss
Specialist in Islamic studies, journalist and now project manager in Pakistan – GIZ employee Peer Gatter is working to promote the expansion of schools and health centres in traditional tribal areas.
Kategorien: english

Safequarding Grenada’s water supply in times of climate change

GIZ Germany - 14. Oktober 2021 - 18:03
: Thu, 29 Jul 2021 HH:mm:ss
Drinking water is in increasingly short supply in Grenada. A joint project with the world’s largest green climate fund is investing in a water supply fit for the future.
Kategorien: english

Clean water for all – with modern facilities and sound knowledge

GIZ Germany - 14. Oktober 2021 - 18:03
: Thu, 22 Jul 2021 HH:mm:ss
GIZ is working around the globe to ensure that people have widespread and sustainable access to clean water. To achieve this, it provides them with technical support and helps them develop specialist knowledge.
Kategorien: english

Goodbye, single-use plastics!

GIZ Germany - 14. Oktober 2021 - 18:03
: Mon, 05 Jul 2021 HH:mm:ss
The ban on single-use plastics across Europe now applies in Germany, too. Some countries are developing their own strategies to reduce plastic waste and protect the environment.
Kategorien: english

The European Green Deal: Working together on climate action – in Europe and around the world

GIZ Germany - 14. Oktober 2021 - 18:03
: Tue, 15 Jun 2021 HH:mm:ss
The Green Deal is Europe’s response to climate change. The EU is discussing how best to achieve the Deal’s objectives with its partners – including GIZ – at this year’s European Development Days.
Kategorien: english

Seiten

SID Hamburg Aggregator abonnieren