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Aktualisiert: vor 7 Stunden 4 Minuten

ACHTUNG: In der Zeit vom 02. – 10. Juli

21. Juni 2018 - 11:31

ACHTUNG: In der Zeit vom 02. – 10. Juli 2018 bleibt die Landesgeschäftsstelle der Europa-Union Hamburg und der Info-Point Europa für Besucher*innen geschlossen. Grund dafür sind Baumaßnahmen in der Handelskammer Hamburg, die zwecks notwendiger, behördlich auferlegter Brandschutzveränderungen in Hinblick auf die Gebäudenutzung durchgeführt werden. Das Team der Europa-Union Hamburg steht Ihnen wie gewohnt für Fragen und Anliegen unter info@europa-union-hamburg.de zur Verfügung.

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Infostand auf dem Straßenfest „Buntes Altona“ (16. und 17. Juni 2018)

21. Juni 2018 - 10:32

Beim „Finale“ des rund zweiwöchigen Kulturprogramms, dem abschließenden Straßenfest, bildeten über 100 Vereine, Organisationen und Initiativen gemeinsame Meilen unter dem Motto „Buntes Altona“. Neben zahlreichen Akteuren aus den Bereichen Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft war also auch der Info-Point Europa und die Europa-Union Hamburg mit einem Infostand in der Großen Rainstraße im Herzen von Ottensen vertreten. Dabei zogen besonders der kostenlose WM-Planer der Europa-Union Deutschland und die „Wahrheit oder Mythos“-Wand die Aufmerksamkeit der Besucherinnen und Besucher auf sich. Dass die EU künftig Pommes frites verbiete oder dafür verantwortlich sein soll, dass es in Kitas keinen selbstgemachten Kuchen ohne vollständige Angabe der Inhaltsstoffe mehr geben dürfe, glaubten – zu Recht – die wenigsten. Wohingegen beispielsweise die Wahrheit, dass es erst einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs zu verdanken ist, dass Profifußballvereine die Zahl von ‚Ausländern‘ in einer Mannschaft nicht begrenzen dürfen, einige Verwunderung hervorbrachte.

Insgesamt konnten wir mit ungefähr 150 meist sehr proeuropäisch eingestellten Erwachsenen, aber auch mit Jugendlichen und Kindern ins Gespräch kommen, sie zu Ihrer Meinung zu Europa befragen und Ihnen unsere Infobroschüren mitgeben. Dabei knüpften wir auch wertvolle Kontakte für zukünftige Veranstaltungen und Kooperationen. Die Stimmung war sehr angenehm und es gab viel positives Feedback und Lob für unsere Arbeit – das motiviert und bestärkt uns in unserem Vorhaben, bei solchen Gelegenheiten vor Ort präsent zu sein. Das Team des Info-Point Europa und der Europa-Union Hamburg wünscht sich deshalb sehr, auch im nächsten Jahr wieder Teil der altonale zu sein. Damit Hamburg - und Europa - bunt bleibt!

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Fraktionsübergreifend für Europa: EUD-Parlamentariergruppe im Bundestag neu konstituiert

8. Juni 2018 - 19:21
EUD-Generalsekretär Christian Moos hob in seiner Begrüßung die besondere Bedeutung der überparteilichen Zusammenarbeit für Europa angesichts globaler Herausforderungen und wachsendem Populismus hervor. „Polarisierung ist wichtig, die Parteien müssen unterscheidbare Angebote machen, für diese im Parlament Öffentlichkeit herstellen. Dass es aber in einer so essentiellen Frage wie der europäischen Orientierung Deutschlands unter fast allen Parteien nach wie vor einen Grundkonsens gibt, ist von unschätzbarem Wert. Wir sind mächtig stolz auf unsere große interfraktionelle Parlamentariergruppe“, so Moos. Er dankte den Vorstandsmitgliedern der vergangenen Legislaturperiode für ihr Engagement und die gute Zusammenarbeit. Die Konstituierung begann mit einer Key-Note von Michael Roth MdB, Staatsminister für Europa im Auswärtigen Amt. „Die Glaubwürdigkeit der EU steht und fällt damit, ob sie aus dem Friedensprojekt EU ein paneuropäisches Friedensprojekt machen kann“, sagte Roth und verwies auf die Konflikte in der Ukraine und die Diskussion um die Aufnahme von Beitrittsverhandlungen mit Albanien. Mit Blick auf die Vorschläge von Emmanuel Macron und die Debatte über die Zukunft der EU unterstrich er, dass dabei der Dialog mit den Bürgerinnen und Bürger im Mittelpunkt stehe und EU-weit geführt werde. Dabei sei wichtig, dass die Zivilgesellschaft an zentraler Stelle mitmache, so auch die Europa-Union und JEF Deutschland. Er dankte in diesem Zusammenhang der Europa-Union, die mit ihrer Veranstaltungsreihe „Wir müssen reden!“ seit 2014 bundesweit Bürgerdialoge veranstaltet, und lud die Parlamentarier ein, sich an dem Format zu beteiligen und selbst Bürgerdialoge vor Ort zu initiieren. In der parlamentarischen Debatte zum Thema Europa sei der Streit prägender geworden, sagte Vorsitzende Manuel Sarrazin. Deshalb sei es wichtig, mit der Parlamentariergruppe einen Ort zu haben, an dem sich die europäisch eingestellten Abgeordneten begegnen und austauschen könnten. Er verwies auch auf die erfolgreichen Veranstaltungsformate der Parlamentariergruppe. Mit dem Parlamentarischen Europaforum, das in Kooperation mit den Jungen Europäischen Föderalisten (JEF) als Fishbowl-Diskussion konzipiert sei, habe sich ein junges Format etabliert. Weitergeführt werden sollten auch die Fachgespräche mit der Südosteuropa-Gesellschaft sowie die Reihe „Europa unter drei – Parlamentarier im Gespräch“. „Die JEF ist die junge Stimme in der Europapolitik“, sagte Gerhard Soyka, stellvertretender Bundesvorsitzender der Jungen Europäischen Föderalisten, in seinem Grußwort. Er stellte die JEF-Europawerkstatt vor, bei der junge Multiplikatoren mit Entscheidungsträgern ins Gespräch kommen und lud die Abgeordneten zur diesjährigen Ausgabe am 28./29. Juli ein. Von der Parlamentariergruppe wünsche sich die JEF, dass die Mitglieder in ihren Parteien für die europäische Wahlrechtsreform stark machten und sich dafür einsetzen, dass im Europawahlkampf auch die Namen und Logos der europäischen Parteienfamilien sichtbar werden. Bevor sich die Abgeordneten auf den Weg ins Plenum machten, nutzten die Abgeordneten die Gelegenheit zum Gedankenaustausch und einem europapolitischen Ausblick.

Mehr zur Parlamentariergruppe sowie eine Gesamtliste der Abgeordneten finden Sie hier.


Gründungsbild der Europa-Union Parlamentariergruppe im 19. Deutschen Bundestag. Foto: EUD
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ARD und ZDF – Zeigt uns das TV-Duell zur Europawahl 2019 zur Primetime!

24. Mai 2018 - 8:01
Sehr geehrter Herr ARD-Vorsitzender Wilhelm,
sehr geehrter Herr ZDF-Intendant Bellut,
sehr geehrte Intendanten und Intendantinnen der deutschen Landesrundfunkanstalten,
in einigen großen Demokratien weltweit werden TV-Duelle der Präsidentschaftskandidaten organisiert und auch in Deutschland übertragen. Der Eurovision Song Contest wird in ganz Europa und darüber hinaus auf allen wichtigen öffentlichen Kanälen zur Primetime gezeigt. ARD und ZDF erreichen in Deutschland zur Primetime ein Millionenpublikum und haben als öffentlich-rechtliche Sendeanstalten auch einen gesellschaftlichen Auftrag. Deshalb sollten wir auch und erst recht die TV-Duelle der Spitzenkandidaten der Europawahl 2019 in den beiden größten öffentlich-rechtlichen Sendern und zur Primetime verfolgen können.
Diese Debatten zwischen den Kandidaten für das Amt des Europäischen Kommissionspräsidenten informieren die Wählerinnen und Wähler über die verschiedenen Programme und sind somit entscheidend für eine funktionierende Demokratie und hohe Wahlbeteiligung bei der Europawahl 2019. Sie werden dazu beitragen, die Kluft zwischen Politikerinnen, Politikern und Bürgerinnen und Bürgern zu überbrücken und es den Wählerinnen und Wählern ermöglichen, auf der Grundlage der Positionen der bei den Fernsehdebatten vorgestellten Kandidatinnen und Kandidaten eine fundierte Entscheidung zu treffen.
Ihre Initiative, 2014 ein TV-Duell mit den damaligen Spitzenkandidaten für das Amt des Präsidenten der Europäischen Kommission zu organisieren, war gut und richtig. Sie erreichte jedoch durch ihre begrenzte Reichweite nicht ihren Zweck, möglichst viele Bürgerinnen und Bürger in der EU und Deutschland anzusprechen und zu informieren, da sie nur auf Spartensendern und in der Hälfte der Mitgliedstaaten ausgestrahlt wurde. Wir bekräftigen deshalb unsere Forderung nach TV-Duellen in ARD und ZDF, die bereits 2014 von 27.000 Menschen unterstützt wurde. Als öffentlich-rechtliche Sender haben Sie im Vorfeld der Europawahl 2019 die Chance, aber auch die Verantwortung, mit einem solchen Fernsehduell europäische Geschichte zu schreiben. Es sind oft die kleine Schritte, die die europäische Demokratie stärken. Die Weichen für einen solchen kleinen Schritt können Sie jetzt stellen. Wir zählen auf Ihren Einsatz, die Europäische Union ihren Bürgerinnen und Bürgern wieder einen Schritt näher zu bringen! Ihre
Jungen Europäischen Föderalisten Deutschland e.V.
und Europa-Union Deutschland e.V.
Offener Brief zum Download. Weitere Informationen auf der Seite der JEF Deutschland.

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Europa lesen. Hamburger Autorengespräche mit Michaela Wiegel über Emmanuel Macron

15. Mai 2018 - 13:12

Wir freuen uns deshalb sehr, Sie heute einladen zu können zu unserer dritten Ausgabe von

EUROPA LESEN. HAMBURGER AUTORENGESPRÄCHE                                           
mit Michaela Wiegel und ihrem Buch „Emmanuel Macron. Ein Visionär für Europa - eine Herausforderung für Deutschland“ am Dienstag, den 19. Juni 2018, 19:00 Uhr in der Buchhandlung Boysen + Mauke, Große Johannisstraße 19, 20457 Hamburg. In ihrem Porträt „Emmanuel Macron. Ein Visionär für Europa – eine Herausforderung für Deutschland“ komplettiert Michael Wiegel, die langjährige Frankreich-Korrespondentin der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, das bisherige Bild des Franzosen und erklärt, was er sich in der engen Zusammenarbeit mit Deutschland erhofft – und was er von Europas führendem Mitglied erwartet. Unter der Moderation von Isabelle Maras, Senior Fellow beim Centre international de formation européenne, möchten wir uns mit Ihnen gemeinsam über den mächtigen Mann an der Spitze unseres Nachbarlandes und seinen Optimismus für die Zukunft Europas austauschen. Im Anschluss an die Diskussion haben Sie selbstverständlich die Möglichkeit, bei einem abschließenden Getränk mit unseren Gästen weiter ins Gespräch zu kommen. Um Anmeldung wird gebeten unter anmeldung@europa-union-hamburg.de Wir freuen uns auf Sie!
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Rechtspopulismus in Europa - Die liberale Demokratie unter Druck

15. Mai 2018 - 12:15
In fast allen EU-Mitgliedstaaten haben sie sich mittlerweile fest in der jeweiligen Parteienlandschaft etabliert: rechtspopulistische Parteien. Doch obwohl sie sich in ihrer Kritik der Globalisierung, des Establishments, der Europäischen Union und des Euro, der Einwanderung und des Islams ähneln, sind die Gründe für ihre Entstehung und Erfolge zum Teil sehr unterschiedlich und in dem jeweiligen nationalen Kontext begründet. Welche das sind und was deshalb getan werden kann, damit die rechtspopulistischen Parteien bei der kommenden Wahl zum Europäischen Parlament im Mai 2019 nicht stärkste Kraft werden, wollen wir mit Ihnen gemeinsam diskutieren. Experten: Die postsozialistischen Länder – Mittel- und Osteuropa: Michael Minkenberg, Lehrstuhlinhaber Vergleichende Politikwissenschaft, Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) Westeuropa – die Lage der liberalen Demokratie: Nina Horaczek, Autorin und Chefreporterin, Wiener Stadtzeitung Falter Die „iberische Ausnahme“ – Portugal und Spanien: Paul Ingendaay, Europa-Kulturkorrespondent, Frankfurter Allgemeine Zeitung unter der Moderation von: Richard Gebhardt, Politikwissenschaftler und Publizist Kommen Sie vorbei am Montag, den 18. Juni 2018 um 19.00 Uhr im Logensaal der Hamburger Kammerspiele, Hartungstraße 9-11, 20146 Hamburg. Um Anmeldung wird gebeten an die Friedrich-Ebert-Stiftung: per E-Mail an hamburg@fes.de oder unter https://www.fes.de/julius-leber-forum/
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Europas Geburtstag: Pressemitteilung zum 09. Mai

9. Mai 2018 - 16:23

„Europa wird bei uns vor Ort gebaut und jeder einzelne kann mitmachen“, sagt Sabine Steppat, Landesvorsitzende der Europa-Union Hamburg zum Europatag. „Mit unseren Städtepartnerschaften, Schüleraustauschen, aber auch durch unsere Entdeckungsfreude im Urlaub tragen wir alle ein Stück dazu bei, dass Europa zusammenwächst und wir uns mehr und mehr als europäische Bürgerinnen und Bürger fühlen. Wie dringend nötig der zwischenmenschliche und kulturelle Kit für den Fortbestand der europäischen Idee ist, haben die Erfolge antieuropäischer Kräfte bei vielen Wahlen in der EU und in Deutschland im letzten Jahr nur zu deutlich gezeigt.“

„Wir wollen das nicht hinnehmen und setzen uns umso stärker für ein geeintes, freiheitliches und demokratisches Europa ein“, so die Landesvorsitzende. „Die Europa-Union Hamburg bringt seit Jahrzehnten europäische Themen und Angebote zu den Menschen in Hamburg und macht mit ihren Aktionen und Initiativen Europa vor Ort erlebbar. Aktuell z. B. durch die traditionelle Europawoche, bei dessen Organisation wir die Senatskanzlei Hamburg unterstützen und mit öffentlichen Veranstaltungen unseren eigenen Beitrag für ein europäisches Bewusstsein in der Stadt leisten. Auch unsere neue Veranstaltungsreihe „Europa lesen. Hamburger Autorengespräche“ (Nächste Ausgabe am 19. Juni 2018 mit der FAZ-Korrespondentin Michaela Wiegel und ihrem Buch „Emmanuel Macron: Ein Visionär für Europa. Eine Herausforderung für Deutschland“) bietet interessierten Bürgern einen (weiteren) Zugang zu europäischen Themen.

Doch bei allem Engagement von Seiten der Bürgerinnen und Bürger brauche es auch beherzte Politiker, die die Europäische Union zukunftssicher machen. „Mein Wunsch zum Europatag ist es deshalb, dass die neue Bundesregierung endlich konkrete Vorschläge zur Reform der EU macht“, so Sabine Steppat. „Deutschland hat seine europäischen Partner, allen voran den bekennenden Europäer Emmanuel Macron, lange genug warten lassen. Um künftig gemeinsame innen- und außenpolitische Herausforderungen lösen zu können, muss sich die Europäische Union weiterentwickeln. Deutschland darf sich dabei nicht länger aus der Verantwortung stehlen.“

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Europäische Wirtschafts- und Währungsunion: Wie geht es weiter?

8. Mai 2018 - 16:52

Über diese und weitere Fragen wurde am 3. Mai 2018 im Rahmen einer Podiumsdiskussion im Amerikazentrum Hamburg e.V. debattiert. Auf dem Expertenpodium saßen Dr. Katharina Gnath, Senior Project Manager im Programm „Europas Zukunft“ der Bertelsmann Stiftung, Dr. Konrad Lammers, Forschungsdirektor am Institute for European Integration am Europa-Kolleg Hamburg und Dr. Dietmar Nickel, ehem. Generaldirektor des Europäischen Parlaments und Research Fellow am Institute for European Integration am Europa-Kolleg Hamburg. Moderiert wurde die Veranstaltung von Prof. Dr. Markus Kotzur, Professor für Europa- und Völkerrecht an der Universität Hamburg.

Einleitend verwies Markus Kotzur auf den Vertrag von Lissabon 2007, dessen Unterzeichnung ja nun gar nicht allzu lang her sei und der einen neuen Rahmen für die Wirtschafts- und Währungspolitik gesetzt habe. Dennoch hätte sich herausgestellt, dass dieser Vertrag nicht das Ende der Geschichte sein könne und dass durchaus Nachbesserungsbedarf bestünde, so Kotzur. Gegenwärtig würden Vorschläge zur Reformierung der WWU laut (nicht zuletzt von Frankreichs Präsident Macron), die die Aufstellung eines gemeinsamen EU-Budgets und eines europäischen Finanzministers beinhalten. Dennoch ließen sich auch gegenläufige Tendenzen und Stimmen feststellen, die mehr Spielräume für die Mitgliedstaaten fordern. Erschwerend komme hinzu, dass die PolitikerInnen unter Zeitdruck stehen: Aufgrund der unklaren Lage nach den Bundestagswahlen 2017 und den darauffolgenden, lang anhaltenden Sondierungsgesprächen und Koalitionsverhandlungen sei es von Seiten der deutschen Regierung bisher versäumt worden, eine klare Antwort auf Macrons Vorhaben zu formulieren. Spätestens im Juli möchten Deutschland und Frankreich jedoch ein Konzept für die Zukunft der WWU vorlegen.

 

Dr. Katharina Gnath räumte ein, dass zwar bereits viele Reformen, wie zum Beispiel der Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM), beschlossen und Regeln verschärft worden seien, es trotzdem weiterhin einige „Altlasten“ gebe: Strukturelle Probleme, instabile Banken, hohe Arbeitslosigkeit und Verschuldungen in vielen Mitgliedstaaten würden eine problemlose Überwindung erneuter Schwierigkeiten unwahrscheinlich machen. Es bestehe die Gefahr, dass die Mitgliedstaaten sich in einem solchen Fall zu sehr auf die Europäische Zentralbank, welche die WWU in der Eurokrise am Leben erhalten habe, verlassen würden. Gnath hält eine Vertiefung der WWU für notwendig. Konkret nannte sie vier zentrale Themen der aktuellen Debatte: Erstens gäbe es die sehr technische Debatte um die Bankenunion und die Frage, wie weitere Risiken abgebaut werden können. An zweiter Stelle werde der Ausbau des ESM diskutiert: Welche neuen Aufgaben sollte der Mechanismus erhalten und wie können diese legitimiert werden? Der dritte Aspekt dreht sich um das Geld: Sollte es einen eigenen Haushalt ausschließlich für die Eurozone geben? An vierter Stelle stehen Debatten über institutionelle Änderungen und die Einführung des Amts eines europäischen Finanzministers.

Momentan sei der Zeitpunkt für Reformen gut geeignet, so Gnath; der Brexit und die Europawahlen 2019 lägen noch einige Monate in der Zukunft, den europäischen Ländern ginge es wirtschaftlich verhältnismäßig gut und man solle „das Dach reparieren, so lange die Sonne scheint“.

Dr. Dietmar Nickel erzählte zunächst eine kleine Anekdote: 1991 hatte Horst Köhler, damals noch Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, in der Debatte um eine Vertiefung der europäischen Wirtschaftsunion diese als nicht notwendig bezeichnet. Als Nickel Köhler 2007 auf diese Aussage ansprach, wurde deutlich, wie sehr sich die Situation geändert hatte. Auch später, besonders nach der Eurokrise, sei deutlich geworden, dass der Vertrag von Maastricht 1992 nicht ausreichend gewesen sei. Die Frage bei der gegenwärtigen Debatte laute auch, ob weiterhin intergouvernemental gehandelt oder die Angelegenheit in den Unionsrahmen integriert werden solle und könne.

Dr. Konrad Lammers hält das vorliegende Paket der Kommission und die Vorschläge Macrons für problematisch. Er kritisierte, dass nur einseitig auf Hilfen gesetzt werde, aber keine Maßnahmen zur Krisenprävention ausgearbeitet worden seien. Ferner fehlten Maßnahmen zum Schutz der SteuerzahlerInnen. Die Finanzierung europaweiter öffentlicher Güter mit einem Eurozonenbudget nannte er außerdem sinnlos und die Fiskalkapazitäten zum Auffangen externer Schocks seien praktisch nie von Bedeutung, da es sich bei den Krisen nicht um externe Schocks, sondern langfristige Verschiebungen der Wettbewerbspositionen der einzelnen Länder handle. Die vorgesehenen Maßnahmen würden zu dauerhaften Transfers, nicht aber zur Problemursachenbekämpfung führen. Zuletzt befürchtet Lammers, dass die Politisierung des Verfahrens, also die Einführung eines europäischen Finanzministers, dazu führen könne, dass eine Mehrheit eine Minderheit von Ländern ausbeutet.

Gnath bezeichnete diese Politisierung als unvermeidbar und sieht es skeptisch, Mechanismen zur Vermeidung dieser Politisierung zu suchen, wenn die „Politik dann trotzdem durch die Hintertür hereinkommt“. Wenn eine politische Entscheidung notwendig sei, sollte man diese jedoch auch so benennen und nicht unter dem Deckmantel der Effizienz als technokratische Entscheidung verkaufen. Kotzur fragte, ob wir diese Politisierung nicht sogar wollen: Werde sie auf dem Weg, Integration von einer bürokratischen, rechtlichen in eine politische Dimension (die weniger elitär und bürgernäher ist) zu überführen, nicht sogar gebraucht? Nickel befürwortete die Politisierung: Ohne sie würden wir in einer Technokraten-Gesellschaft leben. Für Lammers nimmt die Transparenz eine wichtige Stelle ein; öffentliche Haushalte hätten drei Aufgaben: Allokation, also die Finanzierung öffentlicher Güter, Stabilisierung (z. B. von Konjunkturkrisen) und Umverteilung. Besonders diese Umverteilung solle offen gestaltet und ihr Umfang klar formuliert sein. Nickel befürchtet, dass eine öffentliche Transferdiskussion jedoch den Populisten Europas in die Karten spielen könne.

Kotzur sprach die DiskutantInnen auf „den zweiten großen Elefant im Raum“ an: die Staatsverschuldung. Gnath betonte die Schwierigkeit der Debatte über eine Transferunion und die Umverteilung von Schulden. Selbst Macron spreche sich mittlerweile nicht mehr für eine uneingeschränkte  Vergemeinschaftung der Schulden aus. Hinsichtlich der Debatte um die Niedrigzinspolitik vermisst Gnath in Deutschland die Einsicht, dass die Niedrigzinspolitik durchaus förderlich für den deutschen Export sei.

Auch aus dem Publikum kamen spannende Fragen. Ein Gast fragte, welche konkreten Aufgaben ein europäischer Finanzminister übernehmen würde und was er in der Vergangenheit vielleicht hätte besser machen können. Nickel nannte die Vertretung des Euros nach außen als mögliche Funktion eines europäischen Finanzministers, Gnath sagte, dass ein europäischer Finanzminister zum einen über mehr Kontrollrechte (besonders hinsichtlich der Regelumsetzung) verfügen und andererseits Koordinationsaufgaben übernehmen könne, beide Aufgabenfelder seien jedoch nicht unumstritten. Nickel meinte außerdem, ein europäischer Finanzminister hätte bei der Nachverfolgung von Programmauflagen Griechenlands eine stärkere Rolle spielen können als es ein Kommissar heute kann. Ein weiterer Gast sprach die fehlende gemeinsame Wirtschaftspolitik an, woraufhin Lammers meinte, dass ein gemeinsamer Markt keine gemeinsame Wirtschaftspolitik bedinge. Auch die grundsätzliche Frage, ob die Existenz von Geld denn überhaupt notwendig sei und die Rolle der Politisierung der Debatte über die europäische Wirtschafts- und Währungsunion wurde noch einmal aufgegriffen.

Die abschließende Bitte Kotzurs, die Zukunft der WWU mit einem einzigen Adjektiv zu beschreiben, beantworteten Lammers und Gnath mit „durchgewurschtelt“ und Nickel mit „hoffnungsvoll“.

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Europatag beim Deutschen Katholikentag: Suche Frieden – Finde Europa

8. Mai 2018 - 0:53
Der Europatag beginnt um 9.30 Uhr mit einem biblischen Impuls von Kardinal Reinhard Marx, dem Vorsitzenden der deutschen Bischofskonferenz, und Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche Deutschland, zum Thema Europa. Von 11 bis 18 Uhr findet dann im „Roten Saal“ der Halle Münsterland das „Europacafé“ mit wechselnden Gesprächsrunden zu europäischen Fragen statt. Migration, Klimaschutz, Demokratie oder Frieden, diese und weitere Themen können die Besucherinnen und Besucher an Thementischen mit politisch Verantwortlichen diskutieren. Vor Ort sind die Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments Evelyne Gebhardt, die Europaabgeordneten Elmar Brok, Sven Giegold, Rebecca Harms, Peter Liese, Arne Lietz, David MacAllister und Markus Pieper, der Bundestagsabgeordnete Axel Schäfer und Carina Gödecke, Vizepräsidentin des Landtags NRW. Auch Vertreter der Europäischen Kommission und katholischer Verbände sind als Gesprächspartner dabei. Moderiert werden die Diskussionsrunden von Vertreterinnen und Vertretern der Europa-Union Deutschland, der EUD-Hauptstadtgruppe Europa-Professionell und der JEF Deutschland. Die einzelnen Programmpunkte des Europatags finden Sie unter: www.katholikentag.de/europatag Neben den offiziellen Programmpunkten in und um die Halle Münsterland gibt es schon am Freitag und am Samstag ein vielfältiges Europaangebot im Stadtgebiet, das auch Einheimischen ohne Eintrittskarte offensteht. Aktionen finden an beiden Tagen von 10 bis 18 Uhr in der Ludgeristraße, in der Stubengasse, auf der Promenade und am Hafen statt. Ermöglicht wird dieses Angebot von den mehr als 40 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer von Europa-Union, Jungen Europäischen Föderalisten und katholischen Verbänden. Eine besondere Überraschung erwartet die Passanten am Freitag auf dem Prinzipalmarkt. Um 13 Uhr lässt ein Flashmob bestehend aus Ehrenamtlichen und spontanen Mitsängern auf dem Platz die Europahymne erklingen. Aktionsstände mit Europangeboten gibt es am 11. und 12. Mai von 10 bis 18 Uhr an folgenden Orten: • Ludgeristraße (vor Nr. 32): Glücksrad und Europapuzzle • Promenade (Höhe Zwinger): Europäisches „Spiel des Lebens“ • Stubengasse (Nähe Caritas-Bühne): Europa entdecken und Wissen testen an der „Europaplane“ • Hafenplatz: Fotorahmenaktion „Mein Wunsch für Europa“ & Schlagbäume zersägen • MCC Halle Münsterland (Vorplatz & Foyer): Kinderschminken, Friedenstauben basteln, Fotoaktion • MCC Halle Münsterland (Foyer): Ausstellung prämierter Arbeiten des Europäischen Wettbewerbs an Schulen

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Wie europäisch ist Hamburgs Kultur? Vielfalt und Reichtum des europäsichen Kulturerbes

2. Mai 2018 - 13:20

Teilnehmer der Diskussion, die von der Journalistin Isabelle Wildberger (NDR) moderiert wurde, waren Andreas Kellner, Leiter des Hamburger Denkmalschutzamtes, Prof. Dr. Lisa Kosok, Professorin für Kulturerbe und Museumswissenschaften an der HafenCity Universität Hamburg, Dr. Sebastian Giesen, Geschäftsführer der Hermann-Reemtsma-Stiftung und Dr. Ingrid Nümann-Seidewinkel, Vorsitzende der Patriotischen Gesellschaft von 1765.

Vor der Vorstellung der DiskussionsteilnehmerInnen verwies Moderatorin Isabelle Wildberger auf das Europäische Kulturerbejahr 2018, das unter dem Motto „Sharing Heritage“ steht. Anschließend machte Sie das Publikum mit dem britischen Ingenieur William Lindley, der maßgeblich an der Gestaltung der Hamburger Wasserversorgung und Stadtplanung im 19. Jahrhundert beteiligt war, bekannt. Am 7. September 2018, zur Feier des 210. Geburtstags William Lindleys, werde die Hochschule für angewandte Wissenschaft (HAW) in Zusammenarbeit mit dem Denkmalschutzamt eine App veröffentlichen, die William Lindley digital zum Leben erwecke. Einen kleinen Vorgeschmack auf diese App, die es den NutzerInnen ermöglichen soll, Lindleys Leistungen auf eine spannende Art und Weise zu entdecken, bot ein kleiner Einspieler: ein animierter Lindley berichtete über seine Erfahrungen in Hamburg und stellte klar, wie essentiell gemeinsame Anstrengungen, der Austausch mit anderen EuropäerInnen und die Bereitschaft, neue Wege einzuschlagen, für die Realisierung lohnenswerter Projekte sei.

Die Diskussionsrunde nahm ihren Anfang mit einer Einleitung Andreas Kellners, der einige Orte nannte, die verdeutlichen, dass Hamburg das Tor zur Welt sei. Dazu gehören beispielsweise die Befestigungsbauwerke holländischen Ursprungs, der jüdische Friedhof in Hamburg-Altona, dessen Entstehung auf portugiesische Kaufleute des 17. Jh. zurückgehe und eben auch die Infrastrukturen aus dem 19. Jahrhundert, die Lindley zu verdanken seien. Andreas Kellner betonte, dass die europäischen Bezüge jedoch nicht immer spannungsfrei gewesen seien, was zum Beispiel am jüdischen Friedhof, der zu damaligen Zeiten nur außerhalb der Stadt geduldet war, deutlich werde. Andreas Kellner halte es für wichtig, Geschichts- und Heimatbewusstsein mit Weltoffenheit zu vereinen: Heimatgefühl und eine ausgeprägte hanseatische Identifikation widerspräche nicht der Einstellung, kulturelle Einflüsse von außen als Bereicherung anzusehen.

Anschließend äußerten die DiskussionsteilnehmerInnen ihre Erwartungen an das Europäische Kulturerbejahr 2018. Dr. Ingrid Nümann-Seidewinkel wünsche sich, dass den Menschen deutlich werde, „was für ein Pfund europäisches Kulturerbe ist“: Den BürgerInnen solle der Wert der vielfältigen europäischen Kultur bewusst werden. Laut Prof. Dr. Lisa Kosok könne das Europäische Kulturerbejahr dazu dienen, sich kultureller europäischer Eigenarten zu vergewissern. Nicht nationale Identitäten, sondern europäische Kulturen sollten identifiziert werden. Sebastian Giesen wünsche sich, dass auch momentan sichtbar werdende Tendenzen zum Bestehen auf nationale Wurzeln respektiert würden. Für ihn sei gegenseitiges Verständnis das Ziel.

Andreas Kellner betonte, dass unsere Kultur von Austausch geprägt sei und dass besonders der Fokus auf jüngere Generationen wichtig sei. Prof. Dr. Lisa Kosok stellte klar, dass zwischen den verschiedenen Generationen unterschiedliche Sichtweisen auf Europa vorherrschen. Damit auch nachfolgende Generationen Kulturerbe erleben können, sei es wichtig, Spuren der Architektur zu erhalten und Städte „lesbar“ zu lassen. Der Abriss von Gebäuden verhindere dies. Auch laut Dr. Ingrid Nümann-Seidewinkel variiere die Einstellung zu Kulturerbe zwischen den Generationen. Sie sei sich sicher, dass kommende Generationen sich für Gebäude und Baustile begeistern können, die ihr persönlich nicht gefallen.

Dass die Erhaltung von Gebäuden und Kulturerbe nicht immer problemlos sei, verdeutlichte Andreas Kellner. Das Denkmalschutzamt setze sich für die Erhaltung von Architektur und Stadtbild ein, sei aber immer von Entscheidungen der politischen Vertreter abhängig. Sebastian Giesen vertritt die Meinung, für die Erhaltung von Gebäuden bedürfe es engagierter Menschen, die sich für diese Häuser einsetzen. Hierzu seien emotionale Bindungen zu diesen Bauwerken notwendig. Andreas Kellner verwies darauf, dass auch die rechtliche Rahmensetzung des Denkmalschutzes eine wichtige Rolle spiele. Diese sei von Land zu Land unterschiedlich. Sebastian Giesen nannte als Beispiel die Niederlande, in denen die Schönheit eines Gebäudes das primäre Kriterium für dessen Erhaltung sei, Andreas Kellner ergänzte dies mit Beispielen aus Frankreich, wo das Alter des Denkmals ausschlaggebend sei und aus der Schweiz, wo der Gesellschaft ein Mitspracherecht bis vor das Gericht zustehe.

Im Hinblick auf die Frage, was denn das „Europäische“ eigentlich ausmache, waren sich die DiskussionsteilnehmerInnen nicht vollends einig. Prof. Dr. Lisa Kosok vertritt die Meinung, dass „das Europäische“ gar nicht eindeutig definierbar und die Definition von unterschiedlichen Kriterien, wie beispielsweise Geografie, Geschichte und Kultur, abhängig sei. Für Sebastian Giesen bedeute Europa die Vielfalt nebeneinander; Andreas Kellner nannte ebenfalls die Vielfalt, zöge den Begriff „Miteinander“ aber dem „Nebeneinander“ vor.

Die Moderatorin Isabelle Wildberger verwies abschließend noch einmal auf das Europäische Kulturerbejahr 2018 und die dazu gehörige Homepage www.sharingheritage.de, auf der zahlreiche Beispiele für europäische Kultur in Hamburg zu entdecken sind. Wenn Sie nicht dabei sein konnten oder sich die Diskussion noch einmal ansehen möchten - ein Mitschnitt der Veranstaltung ist auf unserem Youtube-Kanal abrufbar.
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Sonderausgabe "Europa aktiv" erschienen: Auf geht’s zur Europawoche!

25. April 2018 - 17:30
Vorgeschmack auf die Europa aktiv Sonderausgabe zur Europawoche: Auf dem Deutschen Katholikentag, der dieses Jahr in Münster stattfindet, gibt es erstmals einen „Europatag“. Mit einem hochkarätig besetzten Europa-Café und zahlreichen Aktionen sind Europa-Union und JEF vor Ort (mehr dazu auf Seite 16). „Mein Europäischer Moment“ heißt eine neue Rubrik in Europa-aktiv, in der Mitglieder über ihre Erfahrungen berichten (Seiten 3-4). Dazu gibt’s in der neuen Ausgabe die neuen Termine für die bundesweiten Bürgerdialoge, Berichte aus den Landesverbänden und eine kleine Umfrage (Seiten 4-5): Mit „5 Fragen – 20 Antworten“ sorgen bekannte EUD-Mitglieder, die im Hauptberuf Europapolitik machen, hoffentlich für anregenden Gesprächsstoff an Infoständen und Stammtischen. Viel Vergnügen bei der Lektüre! Die Ausgabe 2-2018 kann hier online abgerufen werden. Ältere Ausgaben finden Sie in unserem Archiv. Bis zur nächsten Ausgabe können Sie sich auch auf der Europa-Union Facebook-Seite auf dem Laufenden halten.
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UEF-Bundekomitee fordert europäische Reforminitiative und spricht sich für Spitzenkandidaten bei Europawahl aus

23. April 2018 - 10:47
Breiten Raum in der Diskussion nahm auch die künftige Organisation der Arbeit der UEF angesichts ausbleibender finanzieller EU-Fördermittel aus. Künftig sollen die Mitgliedsverbände und auch die Jungen Europäischen Föderalisten verstärkt UEF-Aktivitäten unterstützen. Zudem einigte man sich auf ein verstärktes Engagement der Mitglieder des UEF-Vorstandes und des Bundeskomitees. Den Entschließungstext “Berliner Appell für eine neue europäische Reforminitiative” finden sie in deutscher Übersetzung hier, weitere Entschließungen des Treffens werden in englischer Sprache auf der UEF-Website hier eingestellt.
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Mut zu Verantwortung für Europa

17. April 2018 - 11:40
Dazu braucht es neue gemeinsame Zielvorstellungen der Regierungen. Eine Grundvoraussetzung dafür ist natürlich, dass die Bundesregierung eine klare Idee von Europa hat. Auf der Agenda stehen insbesondere die Sicherung des Schengen-Raums und seiner Freiheiten, die Vertiefung der Wirtschafts- und Währungsunion, die Stärkung des sozialen Europas und die weitere Demokratisierung der Europäischen Institutionen. Deutschland kommt bei alledem als bevölkerungsreichstem und wirtschaftlich stärkstem EU-Mitgliedstaat eine besondere Verantwortung zu. Die Europawahlen 2019 sind nicht mehr fern. Sie werden der politische Dreh- und Angelpunkt für die notwendige EU-Reform sein. Diese muss mit einer breiten, offenen, demokratischen und wahrhaft europäischen Debatte vorbereitet werden. Die europäische Friedensordnung ist unbezahlbar. Wer nicht in sie zu investieren bereit ist, wird weit höhere Kosten zu gewahren haben.
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Europäische Wirtschafts- und Währungsunion: Wie geht es weiter?

13. April 2018 - 15:00

Gemeinsam mit dem Europa-Kolleg Hamburg und dem Info-Point Europa veranstaltet die Europa-Union Hamburg eine Podiumsdiskussion, bei der zu dieser und ähnlichen Fragen Stellung bezogen werden soll. Im Rahmen der diesjährigen Europawoche möchten wir ganz herzlich einladen zu

 

Europäische Wirtschafts- und Währungsunion: Wie geht es weiter?
Donnerstag, 03. Mai, 19.00 Uhr
im Amerikazentrum Hamburg, Am Sandtorkai 48, 20457 Hamburg

 

Folgende Gäste werden oben genannte Fragestellungen erörtern und einen Einblick in dieses komplexe Thema gewähren:

·     Dr. Katharina Gnath, Senior Project Manager im Programm „Europas Zukunft“ der Bertelsmann Stiftung

·     Dr. Konrad Lammers, Forschungsdirektor am Institute for European Integration, Europa-Kolleg Hamburg

Dr. Dr. Dietmar Nickel, ehem. Generaldirektor des Europäischen Parlaments, Research Fellow am Institute for                                European Integration, Europa-Kolleg Hamburg

Moderation: Prof. Dr. Markus Kotzur, Lehrstuhl für Europa- und Völkerrecht, Universität Hamburg

Da die Saalkapazität begrenzt ist, empfehlen wir frühzeitige Anmeldung unter institute@europa-kolleg-hamburg.de Leiten Sie die Einladung gerne an Interessierte weiter. Wir freuen uns auf Sie! Ihr Europa-Union Hamburg Team                                                                          
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Die Wahl in Ungarn – Menetekel für Europa?

10. April 2018 - 13:47
Die überparteiliche Europa-Union Deutschland beobachtet die Entwicklung in einigen EU-Mitgliedstaaten seit Jahren mit großer Sorge. Und ihre Haltung ist klar und unmissverständlich: „Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, die Achtung der Menschenrechte und die Achtung und der Schutz von Minderheiten sind, ebenso wie Pressefreiheit oder die Freiheit der Forschung und Lehre, keine verhandelbaren Güter, sondern Grundwerte, auf denen die Europäische Union gegründet ist. Eine dauerhafte und anhaltende Verletzung dieser Werte muss von allen beteiligten Akteuren und Institutionen sanktioniert werden.“ Ungarn ist freilich nicht der einzige europäische Problemfall. In Rumänien steht der Rechtsstaat auch auf der Kippe, stemmt sich der Präsident noch mit aufschiebendem Veto gegen die faktische Generalamnestie einer durch und durch korrupten Regierung. Korruptionsvorwürfe wurden auch gegen Orbáns Regierung erhoben, gingen aber im fremdenfeindlichen Angstwahlkampf des Rechtspopulisten unter. Auch Tschechien und die Slowakei geben Anlass zur Sorge. Und Polen ist wie Ungarn bereits Kandidat für das Rechtsstaatsverfahren des EU-Vertrags, ist Ungarn sogar ein paar Schritte voraus, was die Schaffung einer abhängigen Justiz betrifft. Es stellt sich die Frage, wie eine Spaltung Europas noch vermieden werden kann. Die Europa-Union will keine verfestigte Teilung der Gemeinschaft. Auch müssen die „alten“ EU-Staaten sich fragen, was sie falsch gemacht haben im Dialog mit den jüngeren Partnern. Eine Kurskorrektur ist dringend geboten, und Drohgebärden allein werden nichts Gutes bewirken. Die Union kann nur Bestand haben und zu einer echten Föderation weiterentwickelt werden, wenn sie wieder zu einer „Gemeinschaft“ wird. Aktuell sind der Bruch- und Trennlinien zu viele. Ein neuer Gemeinschaftssinn muss hergestellt werden. Bleibt zu hoffen, dass es nicht Dritter bedarf, die den Souveränisten und illiberalen Demokraten eines Tages vor Augen führen, was der Preis der Spaltung ist. Vielleicht wäre Angst dann rational, Europa aber – zumindest für Einige – vorerst Geschichte. Christian Moos, Generalsekretär der Europa-Union Deutschland
Kategorien: Hamburg

Bonjour Europa, bonjour Straßburg!

5. April 2018 - 14:16
Lieber Mitglieder der Europa-Union Hamburg,

hiermit laden wir Sie herzlich ein, an der diesjährigen

Informationsreise der Europa-Union Hamburg e. V. nach Straßburg

teilzunehmen.

Die Reise wird von Sonntag, den 21.10. bis Mittwoch, den 24.10.2018 stattfinden. Die An- und Abreise erfolgt mit dem Zug von/bis Hamburg Hbf. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen werden im ibis Hotel Avenue du Rhin in Straßburg in Doppelzimmern bzw. Zweibettzimmern inkl. Frühstück untergebracht.

Bisher bestätigte Programmpunkte sind eine Stadtführung durch die Altstadt von Straßburg, ein Informationsgespräch im Europäischen Parlament über die Arbeit des Europäischen Parlaments, Gespräche mit den Mitgliedern des Europäischen Parlaments Knut Fleckenstein und Reimer Böge, ein Besuch bei ARTE inkl. Studioführung sowie ein Treffen mit dem Mouvement Européen Alsace, einem Schwesterverbund der Europa-Union.

Zudem sind, unter anderem, weitere Gespräche mit Mitgliedern des Europäischen Parlaments sowie ein Besuch beim Europarat bzw. dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte geplant.

Die Kosten für die Reise belaufen sich auf 160€ für Mitglieder der Europa-Union Hamburg e.V. Für Nicht-Mitglieder kostet die Reise 190€, Studierende bzw. Auszubildende zahlen 120€. In den Kosten enthalten sind die Kosten für die Bahn (Hamburg Hbf - Straßburg Hbf, Straßburg Hbf. - Hamburg Hbf.), die Kosten für den öffentlichen Nahverkehr in Straßburg, die Hotelkosten (Doppelzimmer bzw. Zweibettzimmer, inkl. Frühstück) sowie die Kosten für die Stadtführung. Für die weiteren Programmpunkte fallen voraussichtlich keine Kosten an, möglicherweise wird es jedoch noch einen Museumsbesuch geben, für den dann Eintrittsgelder gezahlt werden müssten. Die Kosten für Verpflegung (außer Frühstück) sind von den Teilnehmenden selbst zu tragen.

Eine Anerkennung der Informationsreise als Bildungsurlaub nach dem Hamburgischen Bildungsurlaubgesetz wird angestrebt.

Für Fragen steht Märthe Stamer (maerthe.stamer@europa-union-hamburg.de; 040 41919104) gern zur Verfügung.

Kategorien: Hamburg

Wie europäisch ist Hamburgs Kultur? Vielfalt und Reichtum des Hamburgischen Kulturerbes

4. April 2018 - 11:19

Wir freuen uns deshalb sehr, Sie heute einzuladen zu:

Wie europäisch ist Hamburgs Kultur? Vielfalt und Reichtum des Hamburgischen Kulturerbes                              am Dienstag, den 24. April 2018, 18:00 Uhr im Spiegelsaal des Museums für Kunst und Gewerbe, Steintorplatz, 20099 Hamburg. Sei es das Portugiesenviertel, der dänische Klassizismus der Elbvororte, die Franzosenbrücke in Billstedt oder die Englische Kirche am Zeughausmarkt: Kulturerbe umgibt uns nicht nur in Naturlandschaften oder archäologischen Städten, sondern auch bei uns vor Ort in Hamburg. Kulturdenkmäler sind dabei Ausdruck unserer gemeinsamen Geschichte und unserer gemeinsamen Werte. Sie stehen für den Reichtum und die Vielfalt der kulturellen Traditionen Europas. In diesem Jahr feiern wir in ganz Europa das europäische Kulturerbejahr mit dem Ziel, Menschen an ihr Kulturerbe heranzuführen, die gemeinsame Nutzung und Wertschätzung des vielfältigen Erbes Europas zu fördern und das Gefühl der Zugehörigkeit zu einem gemeinsamen europäischen Raum zu stärken. Kommen Sie vorbei und entdecken Sie mit uns, wie europäisch Hamburgs Kultur wirklich ist. Andreas Kellner, Leiter des Hamburger Denkmalschutzamtes Dr. Sebastian Giesen, Geschäftsführer der Hermann-Reemtsma-Stiftung Dr. Ingrid Nümann-Seidewinkel, Vorsitzende der Patriotischen Gesellschaft von 1765 Prof. Dr. Lisa Kosok, Professorin für Kulturerbe und Museumswissenschaften, HafenCity Universität Hamburg Moderation: Isabelle Wildberger, Journalistin, NDR, HH-Journal Wir freuen uns auf Sie! Um Anmeldung wird gebeten unter ipe@infopoint-europa.de
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Hände weg von Schengen: Europa-Union hält an Forderung nach offenen Grenzen fest

19. März 2018 - 16:59
Ängste und Befürchtungen der Bürgerinnen und Bürger werden heraufbeschworen und instrumentalisiert. Dadurch drohen lang erkämpfte Errungenschaften mit einem Schlag verloren zu gehen. Die Europa-Union Deutschland sieht in Plänen, Grenzkontrollen umfassender als bisher und zudem auf nationalstaatlicher Entscheidungsgrundlage fußend durchzuführen, eine massive Einschränkung des Personen- und Warenverkehrs und der Freizügigkeit der Unionsbürgerinnen und -bürger.“ Dieser Beschluss des Bundeskongresses der Europa-Union aus dem Herbst 2012 erlebt in diesen Tagen eine neue Aktualität. Die Europa-Union, die seit den fünfziger Jahren mit öffentlichkeitswirksamen Aktionen an Grenzübergängen für offene Binnengrenzen zwischen den Mitgliedstaaten geworben hat, bekennt sich zu ihrer historischen und grundlegenden Forderung. Dabei bleibt selbstverständlich, dass die wirksame Kontrolle der EU-Außengrenzen eine wichtige gemeinschaftliche Aufgabe der EU-Mitgliedstaaten darstellt. Deshalb fordert die Europa-Union den Ausbau von Frontex zu einem europäischen Grenzschutz (ähnlich dem Bundesgrenzschutz) zur gemeinsamen Sicherung der EU-Außengrenzen, der einer eine parlamentarische Kontrolle unterstehen soll. Auch der Jugendverband der Europa-Union, die Jungen Europäischen Föderalisten, organisierten in den vergangenen Jahren zahlreiche Aktionen für offene Grenzen innerhalb der EU. Unter dem Slogan „Don’t touch my Schengen“ rief die Jungen Europäischen Föderalisten 2016 zu einer europaweiten Kampagne auf.
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Europa lesen. Hamburger Autorengespräche „Familie auf Europäisch: Liebe und Alltag zwischen den Kulturen“

16. März 2018 - 11:30

Katharina Strobel schreibt über ein Thema, das für sie persönlich eine bedeutende Rolle spielt: Ihr Buch handelt von Familien, bei denen die Elternteile aus verschiedenen Ländern kommen. Katharina Strobel stammt aus Hamburg, ihr Mann ist Brite. Zusammen  mit ihren Kindern leben sie in Brüssel und Edinburgh. Katharina Strobels Familie ist ein Beispiel für eine binationale Familie, wie es sie in einer Vielzahl unterschiedlicher Zusammensetzungen gibt. Bestimmt zählen auch Sie mindestens eine Familie, bei der die beiden Elternteile unterschiedliche kulturelle Hintergründe haben, zu Ihrem Bekanntenkreis.

Einleitend stellte Sabine Steppat, Landesvorsitzende der Europa-Union, die Autorin und ihren Gesprächspartner Christoph Bungartz (Leiter der Abteilung „Kultur und Wissen“ beim NDR Fernsehen) vor. Zu Beginn verwies Herr Bungartz mit dem Zitat „Das Private ist politisch“ auf das Jahr 1968, das 2018 genau 50 Jahre zurückliegt. Denn dieser Spruch, der die Stimmung der damaligen Zeit widerspiegelt, trifft auch auf das Werk von Frau Strobel zu: Ihr Buch ist nicht nur ein journalistisches, sondern auch ein privates Projekt. Als Journalistin in Brüssel entstand bei Frau Strobel der Eindruck, die mediale Berichterstattung über die EU sei oft einseitig und abstrakt und werde der EU nicht gerecht. So entschloss sie sich, dagegen anzuschreiben und über jene Menschen zu berichten, die Europa tatsächlich leben: Menschen, die ganz selbstverständlich im europäischen Ausland studieren, arbeiten oder Familien gründen. Für ihre Recherche ist Frau Strobel durch ganz Europa gereist, sie besuchte unter anderem Familien in Polen, Italien, Dänemark und Griechenland, bei denen ein Elternteil aus Deutschland stammt. Außerdem sprach sie auch mit binationalen Familien in Deutschland, wie zum Beispiel mit einer deutsch-spanischen Familie aus Berlin. Obwohl diese Familien sich in vielerlei  Hinsicht voneinander unterschieden, hatte alle eine große Offenheit und weitreichende Kompromissbereitschaft gemeinsam. 

Frau Strobel hat sich nicht nur mit den Elternteilen der binationalen Familien über Erfahrungen, Herausforderungen, Vorurteile und Heimatgefühl unterhalten, sondern auch mit einigen ‚Europakindern‘ gesprochen. Gemeinsam hatten sie alle eine erfreuliche Selbstverständlichkeit hinsichtlich ihrer Identität und das Bewusstsein, dass man nicht entweder das eine oder das andere, sondern beides sein kann: „Ich bin nicht 50% deutsch und 50% griechisch, sondern 100% deutsch und 100% griechisch. Ich bin 200%“.

Das Buch schließt mit einer „Wunschliste“ der europäischen Familien. Ein europäischer Pass würde das Leben binationaler Familien erleichtern und ihnen einiges an Behördenwahnsinn ersparen. Außerdem sollten die europäische Politik und die Vermittlung von Wissen über die EU in der Schule präsenter sein. Die europäischen Familien wünschen sich, dass jede/r Schüler/in mindestens zwei europäische Sprachen lernen könne und die Gelegenheit bekäme, durch ein Praktikum im Ausland oder einen Schüleraustausch, andere europäische Kulturen besser kennenzulernen.

Herr Bungartz wies auf das Paradox hin, dass es zwar laut EU-Kommission 16 Millionen internationaler Paare gebe und die Binnenmigration Europas weiter zunehme, das mediale Bild von Europa aber durch Krisen und Probleme gekennzeichnet sei. Zurzeit ließe sich bedauerlicherweise ein Trend zur Rückbesinnung auf das Eigene feststellen. Frau Strobel stellte klar, dass es einige Familien gebe, die sich bereits vom nationalen Denken losgelöst hätten. Sie stellten sich viel grundlegendere Fragen als die der primären Sprache ihrer Kinder. Dass die EU uns Europäern allen außerordentlich weite Möglichkeiten der Wohn- und Arbeitsortwahl bietet, müsse der Bevölkerung noch klar gemacht werden. Dazu müssten positive Geschichten über Europa laut werden.

Katharina Strobels Buch „Familie auf Europäisch: Liebe und Alltag zwischen den Kulturen“ ist ein gutes und spannendes Beispiel für diese notwendige positive Berichterstattung.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Das ganze Gespräch können Sie sich ganz entspannt von zu Hause aus ansehen. Entweder auf unserer facebook-Seite oder auf unserem YouTube-Kanal.
Kategorien: Hamburg

Europa lesen. Hamburger Autorengespräche - Zweite Ausgabe am 05. April 2018

16. März 2018 - 11:30

Wir freuen uns deshalb sehr, Sie heute einladen zu können zu unserer zweiten Ausgabe von

EUROPA LESEN. HAMBURGER AUTORENGESPRÄCHE                                           
mit Katharina Strobel und ihrem Buch „Familie auf Europäisch. Liebe und Alltag zwischen den Kulturen“ am Donnerstag, den 05. April 2018, 19:00 Uhr in der Buchhandlung Boysen + Mauke, Große Johannisstraße 19, 20457 Hamburg.

Häufig wird verlautet, die Europäische Union stecke in einer tiefen Krise. Nichtsdestoweniger entstehen immer mehr Familien über die Grenzen zwischen den Mitgliedsstaaten hinweg und bieten somit ein ganz praktisches Beispiel auf kleiner Ebene, wie es auch auf höherer Ebene funktionieren könnte. Für ihr Buch „Familie auf Europäisch. Liebe und Alltag zwischen den Kulturen“ ist Katharina Strobel quer durch Europa gereist und hat mit verschiedenen Menschen über Herausforderungen und Chancen solcher binationalen Familienkonstruktionen gesprochen, von denen es laut EU-Kommission 16 Millionen in unserer Gemeinschaft gibt.

Unter der Moderation von Dr. Christoph Bungartz, Leiter der Abteilung „Kultur und Wissen“ beim NDR Fernsehen, möchten wir mit Ihnen gemeinsam auf literarischer Ebene ‚Europafamilien‘ kennenlernen; vom ersten Zusammentreffen eines Paares, über die Wahl des gemeinsamen Wohnortes bis hin zu der Frage, mit welcher Muttersprache die gemeinsamen Kinder aufwachsen. Die Autorin wird dazu u.a. einige Seiten aus ihrem Werk vorlesen. Im Anschluss an die Diskussion haben Sie selbstverständlich die Möglichkeit, bei einem abschließenden Getränk mit unseren Gästen weiter ins Gespräch zu kommen.

Zur Autorin:

Katharina Strobel, Jahrgang 1973, aufgewachsen in Hamburg, ist selbst Gründerin einer deutsch-britischen Europafamilie und lebt mit dieser in Belgien. Ihr Weg dorthin führte u.a. über ein Studium in den USA und Schottland, einen Job als Redakteurin in Sachsen, ein Studium des Europäischen Journalismus in Dänemark, den Niederlanden und Wales, und über die Arbeit als freie Journalistin in Edinburgh und Brüssel.

Um Anmeldung wird gebeten unter anmeldung@europa-union-hamburg.de. Wir freuen uns auf Sie!
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