Sie sind hier

AgrarKoordination

Newsfeed AgrarKoordination abonnieren AgrarKoordination
Aktuelles von der Agrarkoordination
Aktualisiert: vor 1 Tag 4 Stunden

Für eine Ernährungswende in öffentlich finanzierten Einrichtungen!

28. Mai 2022 - 11:00
Zum Anlass der bevorstehenden Koalitionsverhandlungen wenden wir und 18 weitere zivilgesellschaftliche Organisationen uns gemeinsam an die zukünftige Landesregierung und fordern, dass sie Maßnahmen für eine nachhaltige Ernährung in öffentlich finanzierten Einrichtungen wie zum Beispiel Kitas und Schulen ergreift. Unsere Kernforderungen an die Landesregierung: 1. Bestandsaufnahme zur Verpflegung in öffentlich finanzierten Einrichtungen 2. Gesetzliche Verankerung von Mindeststandards für eine nachhaltige Verpflegung • Mehr Tier-, Klima- und Gesundheitsschutz • Faire Lieferketten • Novellierung des Vergabegesetzes 3. Entwicklung einer Ernährungsstrategie für öffentlich finanzierte Einrichtungen • 100% Bio-Lebensmittel bis 2030  • Halbierung der Abfälle bis 2030 • Faire Preise und Bezuschussung des Essens an Kitas und Schulen 4. Förderprogramm „Bildung und Beratung für nachhaltige Verpflegung“ starten 5. Erfolgskontrolle einplanen PDF-Download Positionspapier Zu den Forderungen
Kategorien: Hamburg

Wir sind auf dem Heldenmarkt (Kopie 1)

28. Mai 2022 - 11:00
Wir machen globale Zusammenhänge sichtbar und informieren darüber, was mit unserer täglichen Ernährung verbunden ist. In einem Quiz könnt Ihr Euer Wissen über globale Ernährung, Landwirtschaft und Klima testen und an einer Verlosung teilnehmen. Wir freuen uns auf Euren Besuch und spannende Gespräche mit Euch! Samstag, 28. Mai 10:00 – 19:00 Uhr
Sonntag, 29. Mai 10:00 – 18:00 Uhr Tickets und Infos: https://heldenmarkt.de/hamburg/
Kategorien: Hamburg

Gutes Essen für Schulen und Kitas in Schleswig-Holstein – was kann die zukünftige Landesregierung tun?

5. Mai 2022 - 17:00
Aktuell zwingen uns die Corona-Pandemie und der Angriffskrieg Putins auf die Ukraine, unsere Erzeugung und Versorgung mit Lebensmitteln neu zu überdenken. Gleichzeitig stehen wir vor weiteren enormen Herausforderungen. Unser Ernährungssystem ist die bedeutendste Ursache für den Verlust von Lebensräumen, biologischer Vielfalt sowie für Landdegradierung und die Gefährdung nutzbarer Süßwasserreserven. Es ist für etwa ein Drittel der globalen Treibhausgasemissionen verantwortlich. Zudem kommt es entlang internationaler Lieferketten zu Menschenrechtsverletzungen und zur Verwehrung existenzsichernder Einkommen in der Nahrungsmittelproduktion. Auch in der Nutztierhaltung ist der Handlungsbedarf groß, denn die gegenwärtigen Haltungsbedingungen sind häufig mit dem Tierschutzrecht nicht vereinbar.  Ein Hebel, den Herausforderungen zum Klima-, Tier- und Umweltschutz sowie der Krisensicherheit unseres Ernährungssystems zu begegnen, ist die Verpflegung in öffentlich finanzierten Einrichtungen mit ökologisch erzeugten Lebensmitteln aus der Region. Allein die großen konsumierten Mengen in Kitas und Schulen, könnten – richtig ausgewählt - den Klima- und Umweltschutz immens voranbringen. Eine gesundheitsförderliche und umweltverträgliche Ernährung ist darüber hinaus auch Teil des staatlichen Bildungsauftrags. Kinder und Jugendliche sollten die Chance bekommen, in Kitas und Schulen nachhaltige Ernährungsgewohnheiten zu entwickeln.  Nicht allein die Kommunen, auch die Landespolitik kann Weichen für eine nachhaltige Gemeinschaftsverpflegung stellen, die erhöhten Standards für den Tier-, Klima- und Ressourcenschutz ebenso gerecht wird wie den Anforderungen für die Gesundheitsprävention und für faire Bedingungen in den Nahrungsmittel-Lieferketten. Wie kann die Landespolitik diesen notwendigen Wandel hin zu einem nachhaltigen Ernährungssystem spürbar voranbringen? Darüber möchten wir diskutieren! Die Veranstaltung findet online über Zoom statt, die Teilnahme ist kostenlos.
Kontakt: Julia Sievers
  • zum Online-Dialog anmelden
  • Programm-Download
Programm Moderation Dr. Anke Butscher 17:00 | Begrüßung und Einführung: Politik für eine nachhaltige Ernährung – Erwartungen an die Landesregierung
  • Julia Sievers (Agrar Koordination)
  • Dr. Ina Walenda (Naturfreunde Schleswig-Holstein)
  • Antje Edler (Eine Welt im Blick/BEI)
17.15 | Welche Handlungsoptionen für die Förderung einer nachhaltigen Ernährung in öffentlich finanzierten Einrichtungen gibt es auf landespolitischer Ebene? 
  • André Siedenberg, Jurist und Experte für nachhaltige Beschaffung
17.40 | Nachhaltige Ernährung in öffentlichen Einrichtungen – wie gelingt das in Dänemark?
  • Interview mit Line Rise Nielsen, Food Policy Director, Copenhagen Food System Centre (in englischer Sprache)
18.00 | Kurz-Input: Wie gelingt nachhaltiges Catering in der Praxis?
  • Kai Vormstein, Piratenkombüse (Caterer aus Lübeck) (angefragt)
18.10 | Podiumsdiskussion: Wie kann eine nachhaltige Ernährung in Kitas und Schulen auf landespolitischer Ebene vorangebracht werden?
  • Eka von Kalben, Bündnis 90/Die Grünen
  • Anette Röttger, CDU
  • Sandra Redmann, SPD
  • Sybilla Nitsch, SSW
  • Dennys Bornhöft, FDP (angefragt)
19.20 | Fazit 19:30 |  Ende
Kategorien: Hamburg

5. Vorlesungsreihe der Planetary Health Academy

3. Mai 2022 - 11:00
Die 5. Vorlesungsreihe “Planetary Health im klinischen Kontext – Teil II” der Planetary Health Academy startet am 04. Mai 2022. Planetary Health ist eine soziale Bewegung und ein Forschungsfeld, das verschiedene Fachdisziplinen wie Umweltwissenschaften, Medizin, Public Health und Sozialwissenschaften vereint. Gesundheit wird neben individuellen Parametern, wie Alter und Geschlecht, auch von umgebenden Faktoren wie der Umwelt, sozioökonomischen und kulturellen Systemen bestimmt. Planetary Health beschäftigt sich mit den Auswirkungen menschlicher Eingriffe in die natürlichen Systeme der Erde auf die menschliche Gesundheit und alles Leben auf der Erde. Die Planetary Health Academy bietet verschiedene Bildungsangebote für Ärztinnen und Ärzte sowie Auszubildende, Studierende und Beschäftigte aller Gesundheitsberufe. Vom 4. Mai bis 29. Juni 2022 gibt es 9 kostenlose Online-Vorlesungen zu klinisch relevanten Themen. Morgen ist Dr. Lisa Pörtner vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung dabei, die auch in unserer letzten Podcast-Folge "Gesundheit, Ernährung, Klima – wie passt das zusammen?" zu Gast war. Zum Vorlesungs-Programm Zur Anmeldung Zum Podcast
Kategorien: Hamburg

Civil7 Summit 2022

27. April 2022 - 9:42
Im Januar 2022 hat Deutschland die G7 Präsidentschaft übernommen. VENRO und das Forum Umwelt & Entwicklung veranstalten gemeinsam den Civil7 Summit. Im Vorfeld haben weltweit mehr als 500 Vertreter*innen aus der Zivilgesellschaft gemeinsame Forderungen an die G7 Staaten erarbeitet, die Bundeskanzler Olaf Scholz präsentiert werden und mit Vertreter*innen der deutschen Regierung sowie G7 diskutiert werden. Alle sind herzlich eingeladen sich an diesem Austausch zu beteiligen. Der Summit findet auf Englisch statt. Für die virtuellen Veranstaltungen kann man sich hier anmelden: https://doo.net/event/103304/order Programm Civil7 Summit 2022
Kategorien: Hamburg

Digitale Biopiraterie : Hat die technische Entwicklung das Nagoya-Protokoll überholt?

25. April 2022 - 12:05
Auf der UN-Biodiversitätskonferenz im Herbst in Kunming (China) geht es auch um den Zugang zu genetischen Ressourcen und einen fairen Vorteilsausgleich, wie ihn das Nagoya-Protokoll vorsieht. In der EU berät ein Expert*innengremium über die Umsetzung der gerechten Nutzteilhabe. Deutschland ist dabei vergleichsweise weit vorangekommen. Artikel lesen
Kategorien: Hamburg

Hof mit Zukunft – Aktivismus trifft Landwirtschaft (9.-12. Juni)

12. April 2022 - 13:55
Du bist aktiv für eine klimagerechte und nachhaltige Zukunft? Du setzt dich für die Ernährungswende und artgerechte Tierhaltung ein? Du willst ein nachhaltiges Wirtschaftssystem mit vielen Bauernhöfen, die Umwelt und Klima schützen? Dann mach mit bei Hof mit Zukunft! Was ist Hof mit Zukunft genau? Du verbringst ein Wochenende auf einem der teilnehmenden Bauernhöfe. Dort gewinnst du Einblicke in die praktische Landwirtschaft, kannst dich mit den Bäuer*innen austauschen und ihr entwickelt gemeinsam Perspektiven für eine enkeltaugliche Landwirtschaft. Klingt gut? Dann bewirb dich jetzt schnell und erzähl es weiter! Bewerbung und alle Infos: www.wir-haben-es-satt.de/hofmitzukunft
Kategorien: Hamburg

EINE NACHHALTIGE VERPFLEGUNG IN ÖFFENTLICH FINANZIERTEN EINRICHTUNGEN IST EINE POLITISCHE AUFGABE!

6. April 2022 - 13:55
Die Politik steht in der Verantwortung, Rahmenbedingungen zu setzen für eine nachhaltige und gesundheitsförder- liche Ernährung – der Handlungsbedarf ist groß. Denn unser gegenwärtiges globales Ernährungssystem hat verhee- rende Auswirkungen auf die Umwelt, das Klima und die menschliche Gesundheit. Es gefährdet unsere natürlichen Lebensgrundlagen.

zur Agrar Info Ausgabe 240

Kategorien: Hamburg

BROT-BRÜCKE UKRAINE

28. März 2022 - 17:15
Der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine hat lebenswichtige Versorgungsstrukturen zerstört. In vielen Regionen des Landes fehlt es den Menschen an Lebensmitteln und viele hungern. “Die Lage für die Menschen in der Ukraine hat sich durch die erbitterten Kämpfe dramatisch zugespitzt”, so Martin Frick, Direktor des Welternährungsprogramms (WFP) der Vereinten Nationen in Deutschland.

Gemeinsam helfen und Leben retten! Brot in die Kornkammer der Welt zu schicken, scheint absurd. Obwohl in der Ukraine so viel Getreide geerntet wird, sind nun viele Menschen in belagerten und beschossenen Städten und Regionen von direkten Hilfslieferungen abhängig. Damit das Grundnahrungsmittel Brot verlässlich die notleidenden und hungernden Menschen in der Ukraine erreicht, organisiert die gemeinnützige Gesellschaft Atelier Ernährungswende gUGzusammen mit dem Berufsverband Die Freien Bäcker e.V. eine schnelle, effiziente und anhaltende Versorgung der betroffenen Gebiete in der Ukraine mit Brot. Handwerkliche Bäckereien backen deshalb ab sofort in Sonderschichten Brot mit hohem Sättigungswert und langer Frischhaltung, das von zentralen Sammelpunkten in Deutschland in die Ukraine gefahren und dort verteilt wird. Unter dem Titel BROT-BRÜCKE UKRAINE wird diese Lebensmittelhilfe in enger Abstimmung und in Kooperation mit der Koordinierungsstelle für Lebensmittelhilfen der Ernährungswirtschaft in die Ukraine des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft der Bundesrepublik Deutschland (BMEL) und dem Projekt Agritrade Ukraine organisiert. Die Brotlieferungen werden zeitlich und logistisch gebündelt und in kürzester Zeit von staatlichen Stellen in der Ukraine in die notleidenden Regionen transportiert. „Die verlässliche Ankunft der Brote ist selbstverständlich auch für die beteiligten Bäckereien von großer Bedeutung und wird von der Koordinierungsstelle in Zusammenarbeit mit den ukrainischen Partnern bestmöglich sichergestellt“, so Anke Kähler vom Verband Die Freien Bäcker e.V. Damit die Aktion kein Strohfeuer wird, sondern eine belastbare BROT-BRÜCKE für die Dauer der Not, brauchen wir Ihre finanzielle Unterstützung. Um die Langfristigkeit der Hilfe zu sichern, sollen den beteiligten Handwerksbäckereien die Kosten für Getreide oder Mehl, Energie für die Öfen und für Verpackungen erstattet werden – insbesondere da die steigenden Getreide- und Energiepreise sie aktuell selbst treffen. Helfen Sie mit!
Kategorien: Hamburg

Podcast "Iss was?" - Neue Folge

15. März 2022 - 12:48
Viel Anstrengung ist notwendig beim Klimaschutz, auch im Gesundheitssektor. Wir sprechen mit der Medizinerin Lisa Pörtner über Klimawandel, Gesundheit und die Idee der Planetary Health Diet. Podcast hier anhören.
Kategorien: Hamburg

Der Entwurf für ein EU-Lieferkettengesetz – wirksam oder verwässert?

3. März 2022 - 19:15
Im April 2020 hatte EU-Justizkommissar Didier Reynders angekündigt, einen Entwurf für ein Lieferkettengesetz auf EU-Ebene zu erarbeiten. Nach langen Verzögerungen hat die EU-Kommission nun ihren Entwurf präsentiert. Im Vorhinein hatte es viele Auseinandersetzungen um den Entwurf gegeben. Das EU-Parlament hatte sich im letzten Jahr in einem Initiativbericht für ein starkes Lieferkettengesetz mit menschenrechtlichen und umweltbezogenen Sorgfaltspflichten entlang der gesamten Wertschöpfungskette inklusive einer Haftungsregel ausgesprochen. Auch über 100 Unternehmen und Investoren hatten sich Anfang Februar für ein wirksames EU-Lieferkettengesetz mit einer Haftungsregel positioniert. Doch es gab auch heftigen Gegenwind, unter anderem von deutschen Industrieverbänden. Was ist nun herausgekommen, wie ambitioniert ist der Entwurf der EU-Kommission für ein EU-Lieferkettengesetz und wie geht es nun weiter?Maren Leifker von Brot für die Welt wird uns einen Überblick über den vorliegenden Kommissionsentwurf geben. Anmeldelink: https://zoom.us/.../tJcudeirrjguHNBSzB50xe5eVshc3XCZvD1T Ein Webseminar im Rahmen der Initiative Lieferkettengesetz – organisiert von FIAN, Forum Fairer Handel, SÜDWIND und Werkstatt Ökonomie
Kategorien: Hamburg

Zukunftsfähige und klimafreundliche Schulverpflegung – was möchten Schüler*innen in Hamburg?

22. Februar 2022 - 14:07
Bei der Schulverpflegung kommt es auf den guten Geschmack und auf bezahlbare Preise an. Das ist wichtig – aber die Schulverpflegung kann noch mehr. Sie kann zum Beispiel einen wichtigen Beitrag für den Klimaschutz und den Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen leisten. Die Herausforderungen in unserem Ernährungssystem sind groß: Der Weltklimarat hat 2019 aufgezeigt, dass 37% der weltweiten Treibhausgasemissionen mit unserem Ernährungssystem zusammenhängen – von der Produktion, über den Transport und die Lagerung bis zur Zubereitung der Lebensmittel. Wissenschaftliche Studien verdeutlichen, dass die Pariser Klimaziele nur dann erreicht werden können, wenn auch unser Ernährungssystem sich grundsätzlich wandelt, um einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Eine Umstellung unserer Ernährung und eine ökologischere Nahrungsproduktion spielt zudem eine wichtige Rolle für den Schutz von Nutztieren, Böden, Gewässern und Artenvielfalt sowie für die Prävention ernährungsbedingter Erkrankungen. Über die Frage, wie eine zukunftsfähige, klimafreundliche Schulverpflegung aussehen sollte, diskutieren Vertreter*innen des Verbraucher*innen-Bündnisses Bio-Stadt Hamburg und Vertreter*innen der Schüler*innenkammer Hamburg sowie verschiedener Hamburger Jugendinitiativen für Umwelt- und Klimaschutz. Mit dabei:
  • Jasemin Soltau, NAJULinnea Birth, BUND-Jugend
  • Maren Ratke und Kieran Masur, Fridays for Future
  • Kamilla Khalilova, Vertreterin Schüler*nnenkammer Hamburg
  • Christina Zurek (Ökomarkt e.V.)
  • Thomas Schönberger (UmweltHaus am Schüberg)
  • Julia Sievers (Agrar Koordination)
Weitere Schüler*innen sind herzlich eingeladen, an der digitalen Veranstaltung teilzunehmen, um mitzudiskutieren. Auch einfach nur zuhören, um sich eine Meinung zu bilden, ist natürlich gerne möglich. Anmeldung bitte bis zum 28.02. 2022 mit Titel des Workshops, vollständigem Namen und Adresse per mail an: schule-und-landwirtschaft@oekomarkt.de 
Die Zoom-Zugangsdaten werden nach der Anmeldung zugesendet. Kontakt
Julia Sievers // Agrar Koordination // Projekt Gutes Essen macht Schule
julia.sievers@agrarkoordination.de // Tel: 040-39 25 26 Christina Zurek // Ökomarkt e.V.
schule-und-landwirtschaft@oekomarkt.de // Tel.: 040-43 27 06 00 Programm
Zukunftsfähige und klimafreundliche Schulverpflegung – was möchten Schüler*innen in Hamburg? 16:30 | Begrüßung, Vorstellungsrunde, Einführung in Zoom 
Tanja Busse (Moderation) 16:45 | Ernährung der Zukunft – wie könnte eine zukunftsfähige Schulverpflegung aussehen? Welche Ideen und Inspirationen gibt es für Hamburg?
  • Kamilla Khalilova Schüler*innen Kammer HH (angefragt)
  • Marlene Ratke und Kieran Masur (Fridays for Future) 
  • Julia Sievers (Agrar Koordination)
17:15 | Kosten in der Schulverpflegung
  • Christina Zurek (Ökomarkt e.V.)
17:25 | Was Schulen in Hamburg selber bestimmen können – und was nicht – wenn es um die Schulverpflegung geht
  • Christina Zurek (Ökomarkt e.V.)
17:45 | Statements und Diskussion: Welche Ideen für eine zukunftsfähige Schulverpflegung sollten in Hamburg umgesetzt werden? Welche Forderungen stellen wir an Politik und Schulträger?
  • Jasemin Soltau, NAJU
  • Linnea Birth, BUND-Jugend
  • Maren Ratke und Kieran Masur, Fridays for Future (angefragt)
  • Kamilla Khalilova Vertreterin SchülerInnenkammer Hamburg 
  • Thomas Schönberger, Vertreter Bio-Bündnis Hamburg
18:35 | Abstimmung zu Ideen für eine zukunftsfähige Schulverpflegung durch die Teilnehmer*innen 18:40 | Resumé und Ausblick: Wie kann eine zukunftsfähige, klimafreundliche Schulverpflegung in Hamburg weiter vorangebracht werden? 18:50 | Feedback zur Veranstaltung 19:00 | Ende der Veranstaltung
Kategorien: Hamburg

Internationale Konferenz soll Patente auf Saatgut stoppen.

10. Februar 2022 - 14:15
Agrarkonzerne lassen sich herkömmlich gezüchtetes Obst, Gemüse und Getreide wie Braugerste patentieren, obwohl dies im europäischen Patentrecht verboten ist. Ähnliche Patentanträge werden auch auf Tiere eingereicht. Konventionell gezüchtete Pflanzen und Tiere sind keine Erfindung! Damit die Agrarkonzerne nicht noch mehr Kontrolle über unsere Lebensmittel erlangen, müssen jetzt die bestehenden Verbote durchgesetzt werden. Wir fordern: Die MinisterInnen der Vertragsstaaten des EPA sollen sich binnen eines Jahres zu einer Konferenz treffen und wirksame Maßnahmen gegen Patente auf die konventionelle Zucht von Pflanzen und Tieren ergreifen. Sie müssen auf nationaler und europäischer Ebene alles tun, um Patente auf konventionell gezüchtete Pflanzen und Tiere zu stoppen! Patente auf Verfahren, die auf Kreuzung, Selektion oder zufälligen Mutationen beruhen, müssen ebenso ausgeschlossen werden wie die Ausweitung von Ansprüchen von Gentechnik-Patenten auf konventionell gezüchtete Pflanzen und Tiere. Um die bestehenden Verbote durchzusetzen, müssen Patente, die Pflanzen und Tiere betreffen, strikt auf gentechnische Verfahren begrenzt werden. Zur Petition Patentdatenbank der Initiative "Kein Patent auf Leben"
Kategorien: Hamburg

Zeit für Veränderung beim Essen?

8. Februar 2022 - 15:50
Der Markt für unsere Lebensmittel wird von wenigen Großkonzernen dominiert. Auf Kosten von Mensch und Umwelt. Ernährungssouveränität setzt genau dort an: Es ist das Recht von Menschen zur Gestaltung des eigenen Ernährungssystems, ohne dabei Menschen und Umwelt zu schaden. In diesem Workshop reflektieren wir zunächst unserer Ernährungsgewohnheiten und stellen sie im nächsten Schritt in den globalen Kontext. Mit dem eigenen Konsumverhalten lernen die Teilnehmenden strukturelle Probleme der Nahrungsproduktion und ungleiche Handelsbeziehungen, kennen. Wir entwickeln gemeinsam Utopien für ein zukünftiges Ernährungssystem und regen zum Handeln an. 
  • Der Workshop wird digital angeboten und dauert ca. 3 Stunden. 
  • Referentin: Miriam Winzer 
    Miriam ist Umweltwissenschaftlerin und hat das Workshop-Konzept mit entwickelt. 
  • Kosten: 60 € Eigenbeteiligung für eure Klasse oder Jugendgruppe.

Jetzt anmelden

Kategorien: Hamburg

Naturbasierte Lösungen: Neues Greenwashing für Klimaschutz

7. Februar 2022 - 11:30
Die Förderung von naturbasierten Lösungen steht aktuell im Diskussionsmittelpunkt als zentrale Strategie für Klima- und Artenschutz und Stärkung der globalen Ernährungssicherheit. Der tatsächliche Mehrwert dieser Lösungen für Klima, Umwelt und Mensch ist jedoch umstritten. Auch wenn der Fokus auf die Wiederherstellung natürlicher Ökosysteme begrüßenswert ist, so dient dies vorrangig der Kompensation von umwelt- bzw. klimaschädlicher Praktiken. Diese Green-washing-Strategien lenken schließlich davon ab, die Ursachen der Probleme zu bekämpfen und sinnvolle, radikale Maß- nahmen zu ergreifen.

zur Agrar Info Ausgabe 239

Kategorien: Hamburg

Jetzt Publikationen kostenlos bestellen!

2. Februar 2022 - 17:00
Um möglichst viele Menschen zu erreichen haben wir uns entschieden alle Produkte fortan kostenlos anzubieten. Wir freuen uns sehr über Spenden, um die entstehenden Kosten zu decken. Dies ist per Paypal, Überweisung oder Lastschrift möglich. Als Mitglied unterstützen Sie unsere Arbeit langfristig und erhalten regelmäßig die die "Agrar Info" zu spannenden entwicklungspolitischen Themen. Vielen Dank!

Zu den Publikationen

Kategorien: Hamburg

Einladung zum 9. GFFA Fachpodium

26. Januar 2022 - 17:00
Wir laden Sie herzlich zum Fachpodium auf dem diesjährigen Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) ein. Veranstaltet von Forum Umwelt & Entwicklung, INKOTA-netzwerk, Brot für die Welt, Misereor und FIAN. Viele Regierungen setzen über kapitalkräftige Investoren in immer größerem Ausmaß auf großflächige agrarindustrielle Betriebe. In Afrika wurden in den letzten 20 Jahren zehn Millionen Hektar Land für die großflächige Landwirtschaft „erworben“, durch private Investoren, börsennotierte Unternehmen und Investmentfonds – mit drastischen sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Folgen: Kleinbäuerliche Erzeuger*innen verlieren ihre landwirtschaftlichen Flächen, da ihre rechtliche Situation häufig ungeklärt ist. DerVerlust von Land führt zu Hunger und Armut. Gleichzeitig geht die großflächige Landnutzung mit einem industriellen Agrarmodell einher, das vor allem für den Export produziert, z.B. von Agrarrohstoffen. Diese Landwirtschaftsform ist auf eine kurzfristige Ertragssteigerung von Monokulturen ausgelegt, verbunden mit starkem Einsatz externer Betriebsmittel wie mineralischer Stickstoff-Dünger und Pestizide. Beides ist aus Sicht des Biodiversitäts- und Klimaschutzes kritisch zu betrachten. Das Fachpodium wird die sozialen, wirtschaftlichen, ökologischen Auswirkungen von großflächigen Landinvestitionen in Afrika und Südamerika, u.a. anhand der Misereor-Studie „Groß auch gleich besser?“ näher beleuchten. Ein weiteres Augenmerk liegt auf der Bedeutung von gesicherten Landrechten sowie den Effekten von mineralischem Stickstoffdünger und Pestiziden auf die Bodenfruchtbarkeit. Als möglichen Lösungsweg werden agrarökologische Methoden der Bodenbewirtschaftung vorgestellt. Mittwoch, 26. Januar 2022, 17:00 – 18:00 Uhr, anschl. Deep Dive 18:00 – 18:30 Uhr Das Fachpodium wird per Live-Stream auf der GFFA-Webseite zu sehen sein. Um aktiv teilzunehmen und alle Infos zu den Veranstaltungen zu erhalten, melden Sie sich bitte hier an. Sprachen: Deutsch, Englisch, Portugiesisch Moderation: Lena Bassermann, INKOTA-netzwerk und Josephine Koch, Forum Umwelt und Entwicklung Podiumsgäste:
  • Michael Fakhri, Sonderbeauftragter der Vereinten Nationen für das Recht auf Nahrung und Professor an der University of Oregon School of Law
  • Luís Muchanga, nationaler Koordinator des mosambikanischen Kleinbauernverbandes UNAC (União Nacional de Camponeses)
  • Dr. Sabine Dorlöchter-Sulser, Referentin für ländliche Entwicklung bei Misereor
  • Maureen Santos, Koordinatorin der nationalen Beratungsgruppe der brasilianischen Nichtregierungsorganisation Federação de Órgãos para Assistência Social e Educacional (FASE)
  • Dr. Johannes Kotschi, Experte für Ressourcenmanagement und nachhaltige Landwirtschaft bei Agrecol
Kategorien: Hamburg