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AgrarKoordination

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Aktuelles von der Agrarkoordination
Aktualisiert: vor 22 Stunden 39 Minuten

Freiberufliche Referent*innen für nachhaltige Kita- und Schulverpflegung gesucht

31. Januar 2023 - 15:00
Für unser Projekt „Gutes Essen macht Schule“ suchen wir Menschen, die Interesse haben, auf Honorarbasis mitzuarbeiten, um eine nachhaltige Kita- und Schulverpflegung in Hamburg und Schleswig-Holstein voranzubringen. Wen suchen wir?
Wir suchen Menschen mit vertieftem Fachwissen im Themenbereich nachhaltige Ernährung und Kita- und Schulverpflegung – im Idealfall Menschen mit einem abgeschlossenen Studium in Ernährungswissenschaften oder Menschen mit Praxiserfahrungen im (Kita- und Schul-) Catering/in der Außer-Hausverpflegung. Um welche Arbeit geht es?
Wir bieten Fortbildungen, Infoveranstaltungen und individuelle Beratung für Kitas und Schulen an, um Überzeugungsarbeit zu leisten für eine nachhaltige Verpflegung und um bei der praktischen Umstellung zu unterstützen.  Wir bieten auch für Kita- und Schulträger sowie kommunalpolitische Akteure Beratung und Unterstützung an (z.B. durch Vorträge in verschiedenen Gremien), um Anstöße zu geben für Nachhaltigkeitskriterien in Verträgen und Ausschreibungen und für weitere Möglichkeiten, eine nachhaltige Verpflegung auf kommunaler Ebene zu fördern. Für diese Arbeit brauchen wir Unterstützung.  Haben Sie Interesse? Dann melden Sie sich gerne bei uns, um Möglichkeiten einer Zusammenarbeit zu besprechen: Julia Sievers – Projektleitung Gutes Essen macht Schule
Julia.sievers@agrarkoordination.de
040/39 25 26 Gutes Essen macht Schule
Kategorien: Hamburg

Praktikantin (m/w/d) gesucht (Kopie 1)

31. Januar 2023 - 15:00
Als gemeinnütziger Verein engagieren wir uns mit Informations-, Kampagnen- und Bildungsarbeit für eine zukunftsfähige Landwirtschaft, gerechte Agrarpolitik und nachhaltige Ernährung. Damit sich alle Menschen heute und in Zukunft gesund ernähren können, Armut weltweit überwunden wird und unsere natürlichen Lebensgrundlagen langfristig erhalten werden.

Wir such
en zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Praktikantin (m/w/d) für bis zu 30 Std./Woche für maximal 12 Wochen  

Tätigkeitsbereiche
  • fachbezogene Recherchen
  • Unterstützung bei der Öffentlichkeitsarbeit (Website, Podcasts, Newsletter, Social Media, Bildersuche)
  • Wirkungsmessung und Evaluation
  • Redaktionelle Planung und Begleitung von Fachbeiträgen
  • Projektentwicklung und Antragstellung
  • Teilnahme an Konferenzen und Bündnistreffen
  • Büroorganisation, Versand, Pflege von Adressverteilern
Unsere Wünsche an Dich
  • Student*in aus einem tätigkeitsrelevanten Studiengang mit fachlichem Bezug zu den Themen des Vereins
  • Interesse an den Themen nachhaltige Ernährung, Landwirtschaft, Gesundheit und Klimaschutz
  • Eigenverantwortliche und strukturierte Arbeitsweise
  • Hands-on-Mentalität und Spaß an der Arbeit in einem engagierten Team
Wir bieten
  • Eine abwechslungsreiche Tätigkeit mit viel Gestaltungsspielraum
  • Flexible Arbeitszeiten mit Möglichkeit zum mobilen Arbeiten
  • Einblicke in die Arbeit einer Nichtregierungsorganisation
Wenn wir Dein Interesse geweckt haben, freuen wir uns auf Deine Bewerbung!
Bitte sende Deine Bewerbungsunterlagen per E-Mail an info@agrarkoordination.de
Kategorien: Hamburg

Praktikantin (m/w/d) gesucht

31. Januar 2023 - 15:00
Als gemeinnütziger Verein engagieren wir uns mit Informations-, Kampagnen- und Bildungsarbeit für eine zukunftsfähige Landwirtschaft, gerechte Agrarpolitik und nachhaltige Ernährung. Damit sich alle Menschen heute und in Zukunft gesund ernähren können, Armut weltweit überwunden wird und unsere natürlichen Lebensgrundlagen langfristig erhalten werden.

Wir such
en zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Praktikantin (m/w/d) für bis zu 30 Std./Woche für maximal 12 Wochen  

Tätigkeitsbereiche
  • fachbezogene Recherchen
  • Unterstützung bei der Öffentlichkeitsarbeit (Website, Podcasts, Newsletter, Social Media, Bildersuche)
  • Wirkungsmessung und Evaluation
  • Redaktionelle Planung und Begleitung von Fachbeiträgen
  • Projektentwicklung und Antragstellung
  • Teilnahme an Konferenzen und Bündnistreffen
  • Büroorganisation, Versand, Pflege von Adressverteilern
Unsere Wünsche an Dich
  • Student*in aus einem tätigkeitsrelevanten Studiengang mit fachlichem Bezug zu den Themen des Vereins
  • Interesse an den Themen nachhaltige Ernährung, Landwirtschaft, Gesundheit und Klimaschutz
  • Eigenverantwortliche und strukturierte Arbeitsweise
  • Hands-on-Mentalität und Spaß an der Arbeit in einem engagierten Team
Wir bieten
  • Eine abwechslungsreiche Tätigkeit mit viel Gestaltungsspielraum
  • Flexible Arbeitszeiten mit Möglichkeit zum mobilen Arbeiten
  • Einblicke in die Arbeit einer Nichtregierungsorganisation
Wenn wir Dein Interesse geweckt haben, freuen wir uns auf Deine Bewerbung!
Bitte sende Deine Bewerbungsunterlagen per E-Mail an info@agrarkoordination.de
Kategorien: Hamburg

www.biopli.de ist online!

26. Januar 2023 - 15:00
Erfahrt alles über unsere Workshops für Jugendliche zu nachhaltiger Ernährung, Landwirtschaft und Klimaschutz auf unserer neuen Website. Ihr könnt direkt über unser Formular einen Workshop buchen,  kostenfreies Bildungsmaterial runterladen oder euch für unseren Bildungsnewsletter eintragen. www.biopoli.de
Kategorien: Hamburg

„Wir haben es satt!“-Demo

21. Januar 2023 - 12:00
Breites Bündnis aus Landwirtschaft und Gesellschaft fordert Umverteilung, damit Agrarwende und gutes Essen für alle klappen Berlin, 21.01.23. Bauernhöfe unterstützen, Insektensterben und Klimakrise stoppen, artgerechte Tierhaltung statt Megaställe und gutes Essen für alle – das fordern 10.000 Menschen bei eisigen Temperaturen zum Auftakt der „Grünen Woche“ bei der „Wir haben es satt!“-Demonstration in Berlin. „Wir erwarten deutlich mehr von Agrarminister Özdemir und der Bundesregierung, das war zu wenig ambitioniert, zu mutlos und zu langsam“, sagt Bündnis-Sprecherin Inka Lange mit Blick auf ein Jahr Agrar- und Ernährungspolitik der Ampel-Koalition. „Olaf Scholz‘ selbsternannte Fortschrittskoalition blockiert die Agrarwende. Das Höfesterben geht weiter, das 1,5-Grad-Ziel wurde beerdigt und trotz enormen Reichtums können sich bei uns viele Menschen keine gesunden, umweltgerecht hergestellten Lebensmittel leisten.“ Die Lage ist ernst: Jeden Tag schließen hierzulande im Schnitt zehn landwirtschaftliche Betriebe und für Konzerninteressen wird in Lützerath die Klimakrise weiter angeheizt. Weltweit hungert mittlerweile jeder zehnte Mensch, während 95 Energie- und Lebensmittelkonzerne ihre Gewinne im letzten Jahr mehr als verdoppelt haben. Nach einem Jahr im Amt ist die Schonzeit für Minister Özdemir vorbei. Die Menschen verlangen mehr Tempo beim sozial gerechten Umbau der Landwirtschaft. Als Ernährungsminister muss Özdemir dafür sorgen, dass auch Menschen mit wenig Geld Zugang zu guten Lebensmitteln haben. „2023 muss die Regierung die sozial gerechte Agrar- und Ernährungswende voranbringen. Denn eine gute Zukunft geht nur sozial und ökologisch”, so Lange„Konkret fordern wir: eine Übergewinnsteuer auch für Agrar- und Lebensmittelkonzerne, die Mehrwertsteuer bei Obst und Gemüse auf Null senken, viel mehr Unterstützung für Menschen mit wenig Geld, eine Vermögensabgabe für Superreiche sowie gerechte und klimaschonende Agrarsubventionen.“ Artgerechte Tierhaltung, mehr Insekten- und Klimaschutz auf den Höfen, die notwendige Erhöhung des Bürgergeld-Regelsatzes um mindestens 250 Euro – das alles kostet und dafür muss Finanzminister Lindner die Mittel freigeben. Das Geld ist da. Es konzentriert sich aller­dings in den Händen weniger Milliardär*innen. 81 Prozent der Vermögensgewinne aus den Jahren 2020 und 2021 gingen auf das Konto des obersten Prozents in Deutschland. Konzerne dürfen nicht länger von Krisen profitieren, dafür brauchen wir gerechte Steuern. Die Demonst­ration steht unter dem Titel: „Wir haben Krisenprofite satt! Gutes Essen für alle – statt Profite für wenige“. Karen Stubbemann, Bäuerin aus Niedersachsen, die mit dem Trecker angereist ist, sagt: „Wir Bäuerinnen und Bauern ziehen mit der Gesellschaft an einem Strang, aber die Politik muss endlich planbare Rahmenbedingungen für den Umbau der Landwirtschaft vorgeben. Wir brauchen wirtschaftliche Perspektiven, die eine klima- und umweltschonende Bewirtschaf­tung und den Umbau der Tierhaltung ermöglichen. Die Agrarsubventionen müssen gerecht verteilt und an ökologische und tiergerechte Kriterien gebunden werden. Und wir brauchen ein klares Bekenntnis gegen Gentechnik auf Acker und Teller.“ Schon am Vormittag übergaben die Bäuerinnen und Bauern, die mit ihren Traktoren nach Berlin gekommen waren, eine Protestnote an Özdemir und die rund 80 versammelten Agrar­minister*innen der Welt. Zudem fand der „6-Punkte-Plan für gutes Essen für alle“ seinen Adressaten im Agrarminister. Über 100 Organisationen – von Landwirtschaft über Umwelt- und Sozialverbänden bis zu Gewerkschaften und Erwerbslosen-Initiativen – fordern von der Bundesregierung höhere Sozialleistungen, faire Erzeuger*innenpreise und gute Löhne. Aufgerufen von 60 Organisationen gehen bei der „Wir haben es satt!“-Großdemonstration seit 2011 viele Tausende gegen die Agrarindustrie und für eine zukunftsfähige Landwirtschaft auf die Straße. Konventionelle und Öko-Bäuer*innen demonstrieren im Schulterschluss mit der Gesellschaft gegen die fatalen Auswirkungen der industriellen Landwirtschaft. Gemeinsam zeigt das Bündnis Wege für eine bäuerliche Landwirtschaft auf, die auf breite Zustimmung in der Bevölkerung treffen und den Bauernhöfen wirtschaftliche Perspektiven bieten.
Kategorien: Hamburg

Gutes Essen für alle – statt Profite für wenige!

21. Januar 2023 - 12:00
Zusammenstehen für eine bäuerliche und ökologischere Landwirtschaft, für Klima-, Tier- und Umweltschutz, für globale Gerechtigkeit und gesundes Essen für alle Viel zu wenig Regen, trockene Böden und schlechte Ernten – die Klimakrise wird auch bei uns immer bedrohlicher. Die Wachstumslogik und politische Fehlentscheidungen sind verantwortlich für das Überhitzen des Planeten und das dramatische Artensterben. Viele Höfe müssen dichtmachen, während weiter große Tierfabriken genehmigt werden. Weltweit wächst der Hunger und auch hierzulande wissen viele Menschen nicht mehr, wie sie ihren Kühlschrank füllen sollen. Wir kämpfen für die sozial-ökologische Transformation. Sie ist die Antwort auf die vielfältigen Krisen. Klar ist: Ohne Agrar- und Ernährungswende verfehlen wir krachend das 1,5-Grad-Ziel und damit globale Klimagerechtigkeit. Alle Menschen müssen sich gesunde Lebensmittel leisten können. Bauernhöfe, Bäckereien und das Lebensmittelhandwerk brauchen faire Preise. Wir haben Konzerne satt, die mit dem Hunger in der Welt ihr Geschäft machen. Investmentfonds verdienen an der Spekulation mit steigenden Nahrungsmittelpreisen. Agrar-, Lebensmittel- und Düngerkonzerne wie Cargill, Unilever oder Yara vermelden in der Krise horrende Profite. Supermarktketten mit massiver Marktmacht drehen an den Preisschrauben. Konzerne wie Bayer wollen Agro-Gentechnik auf unsere Äcker und Teller bringen. Das haben wir satt! Essen ist politisch – für eine gerechte Agrar- und Sozialpolitik! 
Wir schätzen die Arbeit aller, die uns mit gesunden und hochwertigen Lebensmitteln versorgen.
 Gerade in Krisenzeiten sind wir solidarisch und kämpfen für eine gerechte Gesellschaft: mit vielen Bauernhöfen, die ländliche Räume lebendig halten. Mit einer flächengebundenen, artgerechten Haltung von weniger Tieren. Mit fairen, regionalen Versorgungsketten und mehr pflanzlicher Ernährung. Mit gesundem Essen, einer gerechten Verteilung des Wohlstands und einem guten Leben ohne Krieg und Ausgrenzung für alle Menschen weltweit. Es gibt genug Nahrung, doch sie wird ungerecht verteilt oder verschwendet. Viel zu viel Essen landet als Futter im Trog, Agrosprit im Tank oder Abfall im Müll. Künftig muss gelten: Teller statt Trog und Tank – Lebensmittelverschwendung stoppen! So schützen wir das Klima und alle werden satt. Für die sozial gerechte Agrar- und Ernährungswende gehen wir im Januar mit Tausenden – pandemiegerecht und entschlossen – auf die Straße. Zu wenig, zu langsam – das ist die Bilanz von einem Jahr Ampel-Koalition. Agrarminister Özdemir muss den Umbau der Landwirtschaft beschleunigen und Finanzminister Lindner die notwendigen Mittel freigeben. Bäuer*innen und Gesellschaft wollen den Umbau, aber Klima-, Tier- und Naturschutz müssen sich für die Höfe lohnen. Der russische Angriffskrieg darf nicht gegen eine nachhaltige Landwirtschaft ausgespielt werden. Dafür erhöhen wir zum Auftakt der weltgrößten Agrarmesse „Grüne Woche“ im Berliner Regierungsviertel den Druck. Wir haben die Krisenprofite satt – für eine globale Agrarwende und gutes Essen für alle! Wir fordern die sozial-ökologische Transformation:

Höfesterben stoppen
faire Erzeuger*innenpreise durchsetzen und Bauernhöfe beim klima- und artgerechten Umbau unterstützen! Krisengewinne besteuern
Übergewinnsteuer auch für Agrar- und Lebensmittelkonzerne und viel mehr Unterstützung für Armutsbetroffene! Klimakrise und Artensterben bekämpfen
durch Mehrwertsteuersenkung mehr Pflanzliches auf die Teller bringen und pestizidfreie Lebensräume für Insekten sichern! Bäuerliche Tierhaltung erhalten
mit weniger Tieren, die dafür deutlich besser gehalten werden! Hunger beenden und Agro-Gentechnik stoppe
Spekulationsverbot für Lebensmittel, gerechter Handel und gutes, gentechnikfreies Essen für alle! Wir haben Agrarindustrie satt!-Demo: Samstag, 21.1.23 | 12 Uhr | Berlin
Kategorien: Hamburg

"Iss was?“ – Neue Podcast Folge

21. Dezember 2022 - 10:14
Mit ihrer Mittagsverpflegung prägen Kitas und Schulen die Ernährungsgewohnheiten der Kinder entscheidend mit und tragen daher eine große Verantwortung. Warum eine Umstellung in der Kita- und Schulverpflegung so wichtig ist, welche positiven Ansätze es bereits gibt und welche politische Unterstützung jetzt notwendig ist, darüber spreche ich mit Julia Sievers. Sie leitet bei der Agrar Koordination das Projekt „Gutes Essen macht Schule“.  Podcast jetzt hören
Kategorien: Hamburg

Menschenrechte und existenzsichernde Einkommen in Kaffeelieferketten

13. Dezember 2022 - 12:00
Menschenrechtsverletzungen sind im Kaffeeanbau weit verbreitet. Schwankende und niedrige Kaffeepreise sind für viele Kaffeeproduzent*innen ein zentrales Problem, so dass existenzsichernde Einkommen im Kaffeeanbau häufig nicht sichergestellt werden können. Die Verwehrung von existenzsichernden Löhnen auf Kaffeeplantagen hat zur Folge, dass häufig auch Kinder auf den Plantagen mitarbeiten müssen, um zum Familieneinkommen beizutragen. Das neue Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz verpflichtet Unternehmen zu Maßnahmen für den Schutz von Menschenrechten in ihren Lieferketten. Dies beinhaltet unter anderem das Verbot des Vorenthaltens eines angemessenen Lohns. Woran scheitern existenzsichernde Einkommen in Kaffeelieferketten bisher und was kann das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz bewirken? Was müssen Unternehmen der Kaffeebranche zukünftig im Rahmen ihrer Handelsbeziehungen verändern? Und an welchen positiven Ansätzen kann die Kaffeebranche sich orientieren? Diese Fragen beleuchten wir – unter anderem am Beispiel des Kaffeeanbaulandes Kolumbien – mit mehreren Inputs und einer anschließenden Diskussion. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Programm download –> zur Anmeldung
Kategorien: Hamburg

We-Care-Standard – we-Care-StandardDer neue, umfassende Nachhaltigkeitsstandard für Lebensmittelunternehmen

23. November 2022 - 14:30
Aktuell steht die gesamte Lebensmittelbranche unter großem Druck. Klimawandel, Pandemie, Krieg und Energiekrise haben aufgezeigt, dass gewohnte Lieferketten nicht mehr die gewohnte Zuverlässigkeit für die Hersteller, Händler und Konsumierenden bieten. Neben den aktuellen Reaktionen auf die verschiedenen Krisen rücken in der Diskussion Begriffe wie Vertrauen, Verlässlichkeit, faire Beziehungen, Resilienz, sprich alle Dimensionen der Nachhaltigkeit, noch stärker in den Fokus der Lebensmittelbranche. von Axel Wirz
Kategorien: Hamburg

Zeit zum Handeln

10. November 2022 - 14:00
Der Report des Lancet Countdown on Health and Climate Change zeigt einmal mehr, wie dringend der Handlungsbedarf bei der Bekämpfung des Klimawandels ist: Unsere Gesundheit ist so stark wie nie zuvor durch die Auswirkungen der Klimakrise bedroht. Extremwetterereignisse, Hitze, Waldbrände und Dürren stellen eine immer größere Gefahr dar und verschärfen gleichzeitig bestehende Probleme, wie die Ausbreitung von Infektionskrankheiten und die dramatische Verschärfung der Ernährungsunsicherheit. Der Bericht erscheint jährlich im Vorfeld der Weltklimakonferenz und fasst die Auswirkungen der Klimakrise auf die menschliche Gesundheit zusammen.  Weiterlesen: 
https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(22)01540-9/fulltext Wie sehr Gesundheit, Ernährung und Klima zusammenwirken, das erfahrt ihr in unserer Multimedia Reportage: Essen wir die Erde auf? 
https://www.agrarkoordination.de/mitmachen/planetaryhealthdiet/ Mit der Planetary Health Diet das Klima retten: 
https://www.youtube.com/watch?v=VcUgDEWHMCk&feature=youtu.be
Kategorien: Hamburg

Digitales KOLLEG-FORUM mit Antônio Inácio Andrioli zu Ernährungssouveränität in Brasilien

3. November 2022 - 7:28
Die DFG-Kolleg-Forschungsgruppe „Zukünfte der Nachhaltigkeit“ lädt Sie herzlich zum digitalen KOLLEG-FORUM ein: 16. November 2022, 10:00-12:00 Uhr
Digitales KOLLEG-FORUM: Vortrag von Prof. Dr. Antônio Inácio Andrioli (Universidade Federal da Fronteira Sul - UFFS):
„Soja, aber so nicht: Ernährungssouveränität in Zeiten des Soyaceno in Brasilien“ Antônio Inácio Andrioli has been campus director and vice rector at the Federal University of Fronteira Sul (UFFS), Brasil, which he has helped build since its inception in 2009. He is an expert on research involving transgenic soybean and its social and environmental effects on Brazilian farmers. His main research interests focus on family farming, organic agriculture and sustainable development. Hinweisen möchten wir gerne auf ein Interview mit Herrn Andrioli, welches bei der Agrar-Koordination in Hamburg erschienen ist. Es ist als Podcast verfügbar.  Zur Anmeldung schreiben Sie bitte unter Nennung des Datums an zukuenfte.der.nachhaltigkeit@uni-hamburg.de Aktuelle Informationen/Updates zum digitalen KOLLEG-FORUM finden Sie auf der Homepage der Kolleg-Forschungsgruppe unter: https://www.zukuenfte-nachhaltigkeit.uni-hamburg.de/aktivitaeten/veranstaltungen.html Wir freuen uns bereits auf den Austausch! Kontakt DFG-Kolleg-Forschungsgruppe „Zukünfte der Nachhaltigkeit“ Weitere Informationen Website der Veranstaltung
Kategorien: Hamburg

Zukunftsfähige Kita- und Schulverpflegung – was möchten Eltern & die Einrichtungen in Hamburg?

2. November 2022 - 12:30
Liebe Elternvertreter*innen der Elternkammer und des LEA, liebe Eltern und Verpflegungsverantwortliche in Schulen und Kitas, bei der Kita- und Schulverpflegung kommt es auf den guten Geschmack an. Das ist wichtig – aber die Kita- und Schulverpflegung kann noch mehr. Sie kann zum Beispiel einen wichtigen Beitrag für den Klimaschutz und den Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen leisten. Die Herausforderungen in unserem Ernährungssystem sind groß. Wir brauchen dringend Veränderungen: Wissenschaftliche Studien verdeutlichen, dass die Pariser Klimaziele nur dann erreicht werden können, wenn auch unser Ernährungssystem sich grundsätzlich wandelt, um einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Eine Umstellung unserer Ernährung und eine ökologischere Nahrungsproduktion spielt dabei eine wichtige Rolle für den Schutz von Nutztieren, Böden, Gewässern und Artenvielfalt sowie für die Prävention ernährungsbedingter Erkrankungen. Aus diesen Gründen setzen wir vom Ökomarkt e.V., von der Agrar Koordination und dem Haus am Schüberg uns zusammen mit vielen anderen Akteuren im Verbraucher*innenbündnis Bio-Stadt Hamburg dafür ein, die Kita- und Schulverpflegung gesundheitsförderlich & nachhaltiger zu gestalten.  In Zeiten, in denen die Energiepreise steigen & Lebensmittel teurer werden, fragen sich viele, ob wir uns Bio-Lebensmittel in Kitas und Schulen überhaupt leisten können. Doch langjährige Erfahrungen von Bio-Caterern zeigen, wie eine nachhaltig-ökologische Schul- und Kitaverpflegung aussehen kann, ohne dass die Kosten explodieren. Viele Städte wie z.B. Kopenhagen, Bremen und Berlin fördern bereits nachhaltige Verpflegungskonzepte und können ein Vorbild für Hamburg sein. Gerne würden wir uns mit Ihnen dazu austauschen, wie eine zukunftsfähige Kita- und Schulverpflegung in Hamburg vorangebracht werden kann. Wir sind gespannt zu hören, was Sie über dieses Thema denken und welche Vorstellungen Sie von einer zukunftsfähigen Ernährung haben, damit unsere Kinder eine gute Zukunft haben.  Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme an unserem Online-Workshop.
Mit besten Grüßen Tina Zurek (Bio für Kinder, Ökomarkt e.V.) & Julia Sievers (Agrar Koordination)
Kategorien: Hamburg