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Aktualisiert: vor 14 Stunden 37 Minuten

Black History Month – mehr als ein Monat

1. Februar 2023 - 11:00

Jedes Jahr feiern Schwarze Communities weltweit den Black History Month. Während Großbritannien dies im Oktober tut, hat sich Deutschland mit der Wahl des Februars den USA und vielen weiteren Ländern angeschlossen. Der Black History Month gibt uns allen die Möglichkeit, unseren Fokus auf Schwarze Geschichte zu richten und auf Biografien aufmerksam zu machen, die in der Mehrheitsgesellschaft oft marginalisiert oder vergessen werden, um dann dieses Wissen mit ins ganze restliche Jahr zu tragen.

Wir von ONE wollen zum Start des Black History Months die Initiativen hervorheben, die sich hierzulande das ganze Jahr über für die Verbesserung der Lebensrealitäten Schwarzer Menschen einsetzen und für mehr Sichtbarkeit Schwarzer Geschichte in der Gesamtgesellschaft sorgen.

Ursprung in den USA

Seinen Ursprung hat der Black History Month in den USA. Im Jahr 1926 initiierte der Historiker Carter G. Woodson erstmals eine Woche, in der die Leistungen von Afroamerikaner*innen in den Mittelpunkt gestellt wurden. Dabei wählte Woodson bewusst den Februar, denn so fällt der Black History Month mit den Geburtstagen wichtiger Schlüsselfiguren der afroamerikanischen Geschichte zusammen: Abraham Lincoln, Frederick Douglas und Langston Hughes. Ein halbes Jahrhundert später, 1976, wurde die jährlich wiederkehrende Wochenfeier auf den ganzen Monat Februar ausgeweitet. Seitdem wird der Black History Month jedes Jahr begangen und fand in den 1990er Jahren auch in Deutschland Einzug.

Wie steht es um den Black History Month in Deutschland?

Ein Blick in Kulturinstitutionen zeigt: Die Sichtbarkeit und Biografien Schwarzer Menschen ist weiterhin auch hierzulande sehr gering. Trotz Familiengeschichten Schwarzer Deutsche*r, die bis zum Kaiserreich zurückreichen,  jahrzehntelanger Arbeit von Aktivist*innen hierzulande, wie May Ayim in den 80ern oder Natasha Kelly heutzutage, und weitreichender Aufklärungsarbeit diverser Organisationen. Wenn im Februar im Deutschen öffentlichen Diskurs also an die  Schwarze Geschichte und die Errungenschaften Schwarzer Menschen gedacht wird, dann ist dies ein wichtiger aber auch nur ein kleiner Schritt, um marginalisierten Lebensrealitäten den verdienten Raum zu geben. 28 Tage sind ein Anfang, um Sichtbarkeit zu schaffen, Communitites zu empowern und starken Schwarze Stimmen im Diskurs hervorzuheben.

Du willst dich über den Black History Month hinaus engagieren? Folgende Initiativen gehen mit gutem Beispiel voran.

Die Initiative Schwarze Menschen in Deutschland Bund e.V.

Der Arbeit von May Ayim und der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD) ist es maßgeblich zu verdanken, dass der Black History Month seit den 90ern auch in Deutschland zelebriert wird. Der Verein vertritt die Interessen Schwarzer Menschen in Deutschland, unterstützt die Schwarze Community und setzt sich gegen Rassismus ein. Dabei verwirklichte der ISD bereits Projekt wie „Homestory Deutschland“ – eine Ausstellung, die Schwarze Biografien in der Geschichte und der Gegenwart in den Mittelpunkt stellte.

Jena: Schwarze Selbstporträts aus drei Jahrhunderten | Die Ausstellung „Homestory Deutschland“ greift die Erinnerungstraditionen Schwarzer Menschen auf. https://t.co/3Pn1HxhORH

— ISD Bund e.V. (@ISDBund) September 5, 2019

Center for Intersectional Justice

Das Center for Intersectional Justice macht auf Mehrfachdiskriminierung aufmerksam und setzt sich dafür ein, die Antidiskriminierungs- und Gleichstellungspolitik inklusiver zu gestalten und strukturelle Ungleichheiten in Europa effektiver zu bekämpfen. Aus dem Black History Month machen sie dieses Jahr den „Black Theirstory Month“ und stellen dafür Schwarze Frauen, Schwarze Mitglieder der LGBTQ*-Community und Schwarze Frauen* mit Behinderung vor, welche die Bewegung für soziale Gerechtigkeit weltweit vorangetrieben haben. Es lohnt sich also insbesondere im Februar ein Blick auf ihre Social Media-Kanäle zu werfen.

Black Trans people's stories are a reminder to all of us that our fight for equality and justice needs to continue. There will be no #intersectionaljustice without the liberation of Black Trans people from oppression and discrimination. https://t.co/5fnYh5Opx3

— CIJ Berlin (@CIJBerlin) February 14, 2021

Each One Teach One (EOTO) e.V.

Each One Teach One sitzt in Berlin und sieht sich als Community-basiertes Bildungs- und Empowermentprojekt für die Schwarze Community. Durch verschiedene Projekte und Veranstaltungen unterstützen sie insbesondere junge Schwarze Menschen in der Hauptstadt. Mit ihrer Bibliothek zu afrodiasporischer Literatur, Philosophie und Kultur tragen sie zudem dazu bei, Schwarze Geschichte sichtbarer zu machen. Veranstaltung von EOTO e.V. und Partnerinitiativen im Rahmen des Black History Months 2021 findest du hier.

Reminder Heute, 19 Uhr: »BLACK DIASPORA LIBRARIES TALK«. Literatur & Archive der Schwarzen, afrikanischen & afrodiasporischen Communities in Deutschland. Ein Gespräch mit Millicent Adjei, Lamin Kargbo & Khabo Koepsell.
Auf EOTOs Youtube Kanal zu sehen: https://t.co/x5WH5OXzeU

— Each One Teach One (@EOTOBerlin) February 14, 2021

AfricAvenir International

AfricAvenir wurde in Kamerun gegründet und arbeitet seit 2000 auch in Deutschland. Die Nichtregierungsorganisation hat es sich zum Auftrag gemacht, politische Bildung und Wissensproduktion und -verbreitung aus afrikanischer Perspektive voranzutreiben. Dabei arbeiten sie in Europa sowohl auch in Afrika. Ihnen ist es wichtig, das Bild eines selbstbewussten Afrikas in einer gerechten Weltordnung zu vermitteln und einen (selbst-)kritische Aufarbeitung der afrikanisch-europäischen Geschichte voranzutreiben.

Berlin Postkolonial e.V.

Berlin Postkolonial e.V. wurde 2007 ins Leben gerufen. Die Initiative setzt sich seitdem mit der kritischen Aufarbeitung der regionalen Kolonialgeschichte in ihrer globalen Dimension auseinander. Dabei sollen auch postkoloniale und rassistische Denk- und Gesellschaftsstrukturen der Gegenwart aufgedeckt werden. Gleichzeitig möchte der Verein, die Bundesregierung zu einem Bekenntnis zur historisch-politischen Verantwortung für die Verbrechen der deutschen Kolonialzeit bewegen. Hierfür arbeitet der Verein mit gleichgesinnten Initiative zusammen.

TANG e.V. – The African Network of Germany

TANG e.V. ist der Dachverband von etwa 800 afrikanischen Vereinen und Einzelpersonen in Deutschland. Ihr Ziel: Die Teilhabe und Sichtbarkeit von Menschen mit afrikanischer Herkunft. Ob Wohnungssuche oder Bewerbungsgespräch: Viele Afrodeutsche Menschen erleben tagtäglich Alltagsrassismus und Diskriminierung. Die Anerkennung solcher Erfahrungen und die Illegalisierungen solcher Handlungen möchte TANG e.V. voranbringen. Konkret bedeutet das für die Arbeit von TANG e.V., dass sie die Interessen Schwarzer Menschen in Deutschland in Fachkommissionen, Foren und Arbeitsgruppen auf Bundesebene vertreten.

Wir freuen uns, dass unsere Vorsitzende #SylvieNantcha
heute auf Einladung der #Bundeskanzlerin und von @AWidmannMauz an der 2. Sitzung des Kabinettsausschuss gegen #Rassismus und #Rechtsextremismus teilnehmen konnte. https://t.co/MfnZZeuQX3

— The African Network of Germany e.V. (@TANG_eV) September 2, 2020

Und was passiert im Rest des Jahres?

Schwarze Geschichte findet nicht nur im Februar statt, sondern das ganze Jahr über. Die Initiativen, die wir hier aufgelistet haben, repräsentieren nur einen Bruchteil der Arbeit, die Schwarze Menschen weltweit tagtäglich tun, um für mehr Sichtbarkeit zu sorgen, die Interessen Schwarzer Menschen nach vorne zu bringen und gegen strukturelle Diskriminierung zu kämpfen. Wir wollen diese in ihrer Arbeit unterstützen und ihnen deswegen eine Plattform geben.

 

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Nachhaltig Weihnachten feiern: Geschenke grün verpacken

22. Dezember 2022 - 12:57

Verschenken macht Freude. Und für viele Menschen gehört der Prozess des Einpackens maßgeblich zur Tradition dazu. Doch während mittlerweile immer öfter nachhaltige Produkte verschenkt werden, entsteht dennoch jedes Jahr eine Menge Müll – rund 8.000 Tonnen an Geschenkverpackungen an einem durchschnittlichen Weihnachtsabend in Deutschland, um genau zu sein. So sind zwar viele Geschenke von innen durchdacht, stecken aber immer noch in Einmalverpackungen. Das lässt sich allerdings mithilfe recht einfacher Maßnahmen ändern. 

1. Verpackungen von letztem Jahr wiederverwenden

Die einfachste Art, direkt für das kommende Jahr vorzusorgen: Die eigenen Geschenke etwas vorsichtiger auspacken und Papier und Schleifenband aufheben. Für das nächste Weihnachten haben deine Geschenke dann bereits ein sicheres Gewand.  

2. Zeitungen

Eine tolle Möglichkeit, Tageszeitungen und Zeitschriften nicht direkt ins Altpapier wandern zu lassen, ist, sie als Geschenkpapier umzufunktionieren. Ob taz, Financial Times oder Le Monde Diplomatique – die bedruckten Seiten machen als Verpackung wirklich etwas her.  

3. Kalenderblätter

So kannst du das vergangene Jahr direkt weiterverwerten. Das funktioniert natürlich am besten mit großen Wandkalendern, die tolles Bildmaterial hergeben. Aber auch Tischkalender mit Zitaten oder Taschenkalender mit der eigenen Handschrift können zu interessantem Geschenkpapier werden.  

4. Kissenbezüge

Zweckentfremden und vor dem Müllcontainer retten: Hast du alte Kissenbezüge herumliegen, die nicht mehr zum Sofa passen? Oder Stoffreste vom letzten Nähprojekt? Statt in den Mülleimer können sie um deine Weihnachtsgeschenke enden – und dabei noch wirklich etwas hermachen.  

5. Jutebeutel …

… hängen millionenfach in beinahe jeder Küche. Und können ganz einfach umfunktioniert werden. Schnapp dir einen mit besonders schöner Farbe oder einem tollen Muster und schon kannst du auch große und unförmige Geschenke toll verpacken. Mit etwas recyceltem Schleifenband hält das Ganze auch gut. 

6. Gläser

Wer Selbstgemachtes verschenkt, ist mit abgespülten Gläsern der Lieblingsmarmelade am besten bedient. Es sieht nicht nur schick aus, sondern hält den Inhalt auch viel länger frisch. Die Verpackung kann danach ins Altglas wandern – oder aber der oder dem Beschenkten selbst als Aufbewahrung dienen. 

Noch mehr Tipps für ein nachhaltigeres Weihnachten

Mindestens genauso wichtig wie diese nachhaltigen Verpackungsideen selbst umzusetzen, ist aber, es weiterzusagen. Es ist toll, beschenkt zu werden – aber noch besser, wenn beim Auspacken keine Unmengen an Müll produziert werden müssen. Natürlich gibt es noch zahlreiche andere Möglichkeiten, dein Weihnachten dieses Jahr grüner zu gestalten: Second Hand verschenken. Den diesjährigen Weihnachtsbaum mieten statt kaufen. Versuchen, nicht zu viel zu kochen und damit große Lebensmittelabfälle vermeiden. Oder die Lichterketten ausschalten, wenn du das Haus verlässt.  

Du möchtest nicht nur nachhaltig verpacken, sondern auch nachhaltig verschenken? Dann findest du hier ein paar kreative Last-Minute-Geschenkideen für diese Weihnachten!

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Die 11 Besten Podcasts für die Winterzeit

22. Dezember 2022 - 11:17

Auch wenn sich viele von uns in diesem Winter mit mehr als einer Decke die Zeit auf dem Sofa vertreiben: Wenn es draußen wieder kalt und dunkel wird, ist es zuhause am Gemütlichsten. Besonders zwischen den Jahren hast du vielleicht endlich Zeit zum Abschalten. Deshalb haben wir eine Liste von elf Podcasts zusammengestellt, mit denen die freie Zeit noch schöner wird. Ob zum Berieseln lassen, für Politknerds oder Fans von Nachhaltigkeit bis hin zu aktivistischen Podcast-Tönen – unter den Podcasts ist für alle etwas dabei.

 

1. Wissen was politisch relevant ist – und wieso

Einmal wöchentlich erörtern Journalist Philip Banse und Jurist Ulf Buermeyer die politische Lage hierzulande und in der Welt. Für alle, die nicht nur wissen wollen, was gerade relevant ist, sondern politische Entscheidungen und die Debatten darum verstehen wollen. Mit der Lage der Nation bist du nach 1-2 Stunden pro Folge auf jeden Fall auf dem neuesten Stand.

 

2. Ein Thema die Woche

Am Ende der Woche sprechen zwei Moderator*innen mit einem Gast bei Das Politikteil von Zeit Online über Politik: in knapp einer Stunde wird das Thema der Woche diskutiert. Ob Proteste im Iran, das Gesundheitswesen in Deutschland oder die Gaskrise: Dieser Podcast geht in die Tiefe.

3. Was hat Gestern mit Heute zu tun?

Um die Gegenwart zu verstehen, hilft es oft, einen Blick in die Vergangenheit zu werfen. Eine Stunde History macht genau das. Zum Beispiel, wenn es um die Arbeitsmarktreform, Che Guevara oder Ägyptologie geht – ein wilder Mix voller spannender Themen.

4. Was wäre wenn…?

Mal angenommen, es gibt keinen Hunger mehr auf der Welt, Reichtum könnte nicht vererbt werden oder es gibt Solaranlagen auf jedem Dach. Für alle Fans von Gedankenspielen ist der tagesschau Zukunfts-Podcast: mal angenommen genau das richtige. Wie könnten politische Ideen in der Zukunft aussehen und was würde passieren, wenn sie Wirklichkeit werden? Alle zwei Wochen denkt die tagesschau politische Ideen in die Zukunft weiter.

5. Praktische Solidarität

Gegenseitig füreinander da sein – spätestens die Corona-Pandemie hat wie viele andere Globale Krisen verdeutlicht, wie wichtig das ist. Was genau können wir aber gegen Ungerechtigkeit tun, wie solidarisch sein? Dieser Frage geht der Podcast Solidarität – Was können wir tun? nach. Im Gespräch mit interessanten Projekten und Initiativen diskutieren die Hosts, wie jede*r einzelne helfen kann. Dabei geht es zum Beispiel um Gesundheit und Rassismus, die Sichtbarkeit von Long Covid oder Indigenes Leben in Deutschland.

6. BIPoC und queere Perspektiven auf was uns bewegt

Einmal im Monat sprechen Zuher Jazmati und Dominik Djialeu in BBQ – Der Black Brown Queere Podcast zu einem Thema, das sie beschäftigt oder die Welt gerade bewegt. Denn: BIPoC und queere Perspektiven finden im öffentlichen Diskurs noch immer wenig Raum, finden die Hosts. Aus einem wichtigen Blickwinkel schaut der Podcast auf Themen mit gesellschaftlicher Relevanz wie Seenotrettung, die Intersektionalität der Klimabewegung oder queeres, jüdisches Leben in Deutschland.

7. Utopisch nachhaltig

Ist nachhaltig leben eine Utopie? Für alle, die den Utopia-Podcast hören nicht unbedingt. Im Podcast wird über Nachhaltigkeit gesprochen: Ist das nur ein Modetrend und Marketingbegriff? Oder eine Möglichkeit, ökologische und soziale Herausforderungen von Klimakrise bis Welternährung zu meistern? Mit praktischen Tipps und Hinweisen geht es hier um’s Ganze.

8. Wir und die Kllimakrise

Was bedeutet die Klimakrise für unser Zusammenleben? Dieser Frage geht der Podcast Klima und wir – Wegweiser in eine nachhaltige Zukunft vom RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) nach. Ob die UN-Klimakonferenz, die Rolle des Journalismus oder Klimaproteste – Moderator Maximilian Arnhold spricht mit von der Klimakrise Betroffenen, Wissenschaftler*innen und Aktivist*innen.

9. Globale Ungerechtigkeit und Gegenentwürfe

Im Podcast der Hilfs- und Menschenrechtsorganisation medico international Global Trouble geht es um globale Ungerechtigkeit, aber auch transnationale Bewegungen und länderübergreifende Solidarität wird diskutiert.

10. Perspektiven auf Entwicklungszusammenarbeit

Neue Perspektiven zu gesellschaftsrelevanten Themen der Entwicklungszusammenarbeit gibt es im Podcast Global Gedacht!. Expert*innen teilen hier ihr Fachwissen und eigene Blickwinkel zu bedeutsamen Diskursen wie zum Beispiel zum Schutz der Meere oder das Menschenrecht auf sauberes Wasser.

11. Leichte Unterhaltung

Journalistin Eva Schulz trifft jede Woche verschiedenste Menschen im Podcast Deutschland3000 – ‘ne gute Stunde mit Eva Schulz. Irgendwo zwischen Pop und Politik, ist dieser Podcast genau das richtige für alle, die sich für andere Menschen und ihre Perspektiven interessieren.

 

Viel Spaß beim Reinhören!

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Die Top 10 Geschenkideen aus dem ONE-Team

9. Dezember 2022 - 15:12
Stressfreie Weihnachten: Nachhaltige, kreative Geschenktipps aus dem ONE-Team 

Advent, Advent, herrje die Zeit rennt – Weihnachten steht vor der Tür und du suchst dringend Ideen für kreative Last-Minute-Geschenke? Bevor der Stress zu groß wird, dachten wir uns, wir teilen einmal die besten – und sehr durchdachten – Geschenkideen aus dem ONE Deutschland – Team.  

Wir haben unsere Kolleg*innen gefragt und dabei ist eine tolle Liste herausgekommen: 10 kreative Ideen für Weihnachtsgeschenke und das Beste: Alle Ideen können online bestellt werden und tun etwas Gutes für eine andere Person oder unseren Planeten. Wir wünschen dir viel Spaß beim Schenken und eine entspannte Weihnachtszeit!  

1. Ein nachhaltiger Weihnachtsbaum 

Scherwin ist bei ONE verantwortlich dafür, dass wir in die Zeitung, ins Radio oder ins Fernsehen kommen. Er hat genug von traurigen Weihnachtsbäumen, die kurz nach den Feiertagen am Straßenrand landen. Geht es dir auch so? Dann verschenk doch einen Baum von Treedom. Treedom finanziert agroforstwirtschaftliche Projekte in verschiedenen Regionen der Welt. Damit möchte das Unternehmen nachhaltige Ökosysteme schaffen und Tausende von Menschen mit einer Anschubfinanzierung für das Pflanzen neuer Bäume unterstützen. 

2. Köstliche Weihnachten: Geschenktipps für Feinschmecker*innen 

Lisa leitet die Kampagnenarbeit von ONE Deutschland und hat den Tipp für alle Gourmets: Conflict Food! Das Unternehmen hat sich auf fairen Handel mit Unternehmen aus Konfliktregionen spezialisiert. Im Sortiment sind Gewürze, Kaffee, Getreide, und Tee. Verpackt als Friedenspäckchen mit tollen Rezeptideen und vielen spannenden Infos rund um das Herkunftsland und Initiativen vor Ort. Prädikat: Das perfekte Geschenk – passt zum Geist von Weihnachten und macht das Weihnachtsessen facettenreicher.  

3. Shine bright like a sustainable diamond 

An Weihnachten muss es bei dir glitzern und funkeln? Dann hat Antonia, Projekt & Policykoordinatorin, den Geheimtipp für dich: Schmuck aus recyceltem Gold und synthetischen Diamanten. Es gibt mittlerweile eine Vielzahl von tollen Schmuckdesigner*innen, die sich darauf spezialisiert haben, Schmuck umweltverträglich, nachhaltig und fernab von menschenunwürdigen Lieferketten zu produzieren. Bei Utopia.de findet ihr eine lange Liste mit Empfehlungen.  

4. Geschenktipps für Bücherwürmer & Leseratten 

Bücher können die Welt verändern. Und wir lieben die Bücher über große kleine Weltveränder*innen. Pressesprecher Scherwin hat noch einen zweiten Tipp, was dieses Jahr auf keinen Fall unterm (gemieteten) Weihnachtsbaum fehlen darf:  Ein Bilderbuch der Serie Little People, BIG DREAMS: Rosa Parks, Nelson Mandela, Ruth Bader Ginsburg, Malala Yousafzai, Greta Thunberg und viele mehr – eine tolle Bilderbuchserie über die Kindheit von Menschen, die großes vollbracht haben. Unser Fazit: Beeindruckende Geschichten, wunderschöne illustriert und motivierend für Jung und Alt, sich für Veränderung einzusetzen.  

5. Eine Ziege unterm Weihnachtsbaum 

Karoline koordiniert unsere prominenten Unterstützer*innen und plant Kooperationen mit Partnerorganisationen. Sie empfiehlt passenderweise mit Oxfam Unverpackt die Geschenkidee einer Partnerorganisation:  Von Ziege, Schaf und Schwein bis zur Einrichtung eines Klassenzimmers oder dem Bau eines Brunnens – Oxfam vermittelt Geschenke, die für viele Menschen, die in extremer Armut leben, eine große Veränderung bedeuten. Geschenke, die nachhaltig einen Unterschied machen und die man nicht einmal einpacken muss. 

6. Stimmungsaufheller: Verschenke eine Sonne für die dunklen Tage 

Eine kleine Sonne für zuhause. Sandra koordiniert das ONE-Jugendbotschafter*innenprogramm und hat einen super Tipp für kreative Last-Minute-Geschenke. Diese kleine Sonne spendet Licht, besonders an dunklen Tagen und das ganz ohne Strom. Mit echtem Sonnenlicht geladen, ist sie ein schöner Begleiter für die abendlichen Lesestunden. Oder vielleicht für den nächsten Campingurlaub? Und das Beste daran: Jede gekaufte Lampe fördert erneuerbare Energien in afrikanischen Ländern und bringt Licht auch in die entlegensten Dörfer, wo Stromversorgung keine Selbstverständlichkeit ist. Also nicht nur ein schönes Geschenk für Kinder und Leseratten. 

7. Menstruation Matters – auch an Weihnachten 

Hannah aus dem Team Policy & Advocacy findet: Menstruation Matters– auch an Weihnachten 

Eine verschenkte Menstruationstasse von Ruby Cup bedeutet automatisch eine kostenlose Menstruationstasse für ein Mädchen oder eine Frau in einem afrikanischen Land. Hannah aus dem Policy & Advocacy-Team findet das Prinzip super, da mit diesem Geschenk zu Weihnachten besonders effektiv geteilt werden kann. Das Beste daran ist ihrer Meinung nach, dass jede geschenkte Menstruationstasse mit aktiver Bildungsarbeit zur Periode vor Ort in Afrika verbunden ist. Das heißt, dieses Geschenk bricht sogar zusätzlich noch mit Tabus und schafft Aufmerksamkeit für wichtige gesundheitliche Themen. 

8. Geschenkidee für Menschen mit grünem Daumen in Ausbildung 

Amelie ist Praktikantin bei ONE und unterstützt unter anderem unsere Medienarbeit. Sie verschenkt dieses Jahr einen einpflanzbaren Kalender. Dieser ist natürlich aus recycltem Papier und enthält 12 Saatenkarten, die ihr, so wie sie sind, passend zum Monat, einpflanzen könnt. Und falls ihr noch an eurem grünen Daumen arbeitet, keine Sorge – der Kalender enthält jede Menge Tipps und Tricks zur Aussaat, Standort und Pflege. Natürlich handelt es sich hier auch noch um Biosaatgut – also ein perfekt grünes, nachhaltiges Weihnachgeschenk.  

9. Verschenkte Zeit: Kultur – Gutscheine und andere Zeitgeschenke 

Geschenk-Gutscheine, nein danke? Doch bitte, und zwar fürs Theater. Die Oper. Das Ballett. Ein Konzert – am liebsten alles zusammen. Gutscheine haben zu Unrecht einen schlechten Ruf, findet unsere Kollegin Pearl, die bei uns für digitale Inhalte auf der Website und in den sozialen Medien verantwortlich ist. Sie empfiehlt mit Nachdruck: Gemeinsame Zeit zu schenken. Nichts ist nachhaltiger und bleibt so lange im Gedächtnis wie Erlebnisse. Das lokale Theater bei euch im Ort freut sich bestimmt und insbesondere nach den letzten schweren Wintern über Besucher*innen und auch kleine Künstler*innen auf Tour kann man mit dem Kauf einer Konzertkarte ganz simpel unterstützen. Und das Beste daran? Man macht sich selbst auch eine Freude.  

10. Süßer die Glocken nie klingen: Leckereien für Naschkatzen 

Was darf zu Weihnachten auf gar keinen Fall fehlen? Richtig, weihnachtliche Süßigkeiten, kann man eigentlich immer verschenken, gekauft oder selbstgebacken – aber bitte fair! Sandras zweiter Tipp ist deshalb Schokolade, der Marke Fairafric. Die einzige Schokolade, die auf dem afrikanischen Kontinent produziert wird und damit dort Arbeitsplätze schafft. Fair schmeckt besser, finden wir bei ONE!  

Wir hoffen, unsere Liste macht deine Vorweihnachtszeit entspannter. Hast du noch weitere Ideen für nachhaltige Geschenke oder verzichtest ganz aufs Schenken zu Weihnachten? Lass uns gerne einen Kommentar da. Und bevor du dich ans Einpacken machst, empfehlen wir dir hier noch unsere Tipps zu ressourcensparenden Geschenkverpackungen.  

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Die Antwort auf den Klimawandel lautet Klimagerechtigkeit

2. Dezember 2022 - 19:56

Der Klimawandel ist ein aktuelles Thema und es wird zurecht in vielen Diskussionen über seine Folgen auf die Menschen weltweit gesprochen. Doch all das Gerede über die Beseitigung der fatalen Auswirkungen des Klimawandels bringt nichts, wenn nicht auch über das Thema der Klimagerechtigkeit gesprochen wird. Länder mit niedrigem Einkommen werden von den Auswirkungen der Klimakrise am stärksten betroffen sein, auch wenn sie am wenigsten dazu beitragen. Auf Afrika entfallen etwa 4 % der weltweiten Kohlenstoffemissionen, obwohl dort etwa 18 % der Weltbevölkerung leben. Es ist nur fair, dass die Länder mit hohem Einkommen die volle Verantwortung übernehmen. Sie sollten mehr tun, um ihre Auswirkungen auf das Klima abzumildern, und die afrikanischen Länder in ihren Bemühungen unterstützen, sich auf diese Auswirkungen vorzubereiten.

Deshalb haben wir unsere globalen Aktivisten gefragt, warum es ihrer Meinung nach wichtig ist, für Klimagerechtigkeit zu kämpfen. Lies unten nach, was sie zu sagen haben!

Guillermo San Pedro Blázquez, Belgien

Politische Maßnahmen werden umso bessere Ergebnisse erzielen, je inklusiver sie sind. Wir wollen auf einem gerechteren, gleichberechtigteren und nachhaltigeren Planeten leben. Ohne unsere Meinung zu berücksichtigen, wird dies nicht möglich sein.

Nach Abschluss meines Studiums war ich fest entschlossen, einen Weg zu finden, um das Problem der globalen Ungleichheiten zu bekämpfen. Die Ursachen dafür sind vielfältig, eine davon ist der Klimawandel. Wir müssen die Staats- und Regierungschefs der Welt dazu bewegen ausreichende bilaterale Finanzhilfepakete bereitzustellen. Diese Mittel sind dringend erforderlich, um die Verluste und Schäden zu kompensieren, die einige der am stärksten gefährdeten Länder erlitten haben. Auch die Stimme junger Menschen müssen in die Entscheidungsprozesse einfließen können.

Luna Mercuri, Italien

Der Kampf um unseren Planeten ist keine Option, sondern ein Muss.

Die nigerianische Frau hat keine Wahl, wenn sie das Haus wegen der schlimmsten Flut seit Jahrzenten verlassen muss, in dem sie aufgewachsen ist. Der italienischen Landwirt, der wegen der schlimmsten Dürre seit Jahrhunderten keine Nahrungsmittel mehr anbauen kann, hat ebenfalls keine Wahl und keine andere Möglichkeit. Für das libanesische Kind gibt es auch keine Wahl, wenn es keinen Zugang mehr zu Trinkwasser hat, weil der Fluss in der Nähe seines Hauses so verschmutzt ist. Die australischen Wälder brennen und Tiere sterben, weil ihre Ökosysteme zerstört werden. Keinem von uns bleibt die Wahl zu entscheiden, ob wir gegen den Klimawandel kämpfen wollen oder nicht. Warum also sollten unsere Regierungen ein Recht auf eine solche Entscheidung haben?  Wir befinden uns in einer globalen Krise, und ich hoffe, dass unsere Staats- und Regierungschefs handeln. Eine globale Krise erfordert eine globale Antwort. Der Klimawandel macht nicht an den Grenzen halt, wie könnten wir es also?

Albert Diatta, Senegal

Unser Planet leidet unter den Folgen der globalen Erwärmung. Und das hat negative Auswirkungen auf unser tägliches Leben. Einige Länder sind in der Lage, sich dem Klimawandel zu stellen und sich an ihn anzupassen, andere hingegen nicht, insbesondere die Länder des globalen Südens.

Es ist wichtig, dass wir unseren Planeten schützen und für die Verwirklichung der Klimagerechtigkeit kämpfen. Klimagerechtigkeit ermöglicht es uns, Ungleichheiten aufgrund der Folgen der globalen Erwärmung zu verringern und die Rechte bestimmter Personen wiederherzustellen. Sie muss das Recht auf eine gesunde Umwelt für alle bewahren. Ich möchte die Staats- und Regierungschefs auffordern, Gleichheit und Gerechtigkeit in den Mittelpunkt der Klimaverhandlungen zu stellen. Sie sollen die Situation der Schwachen wirklich berücksichtigen, indem sie Entscheidungen treffen, die für sie günstig sind und soziale Ungleichheiten verringern, ohne dabei die Geschlechterdimension in allen Bereichen zu vergessen. Ich fordere, dass die Staats- und Regierungschefs, genau wie meine Kolleginnen und Kollegen bei ONE, sich die Mühe machen, zu erfahren, was oft verschwiegen wird.

Devaanshi Aggarwal, UK

Die Menschen auf der ganzen Welt spüren die Auswirkungen des Klimawandels in sehr unterschiedlichem Ausmaß. Und die Wirtschaft, die Politik und die soziale Macht eines Landes entscheiden darüber, wer den Klimawandel ignorieren kann und wer nicht. Ich fordere die führenden Politiker der Welt auf, sich weiterzubilden und mehr über die Menschen zu erfahren, die von der Klimakrise betroffen sind.

Wir ignorieren die Menschen, die hinter niedrig gelegenen Küstenlinien leben, obwohl sie Schutz brauchen. Ich bitte darum, dass die Staats- und Regierungschefs der Welt, genau wie meine Kollegen bei ONE, sich die Mühe machen, mehr über die Menschen zu erfahren, die oft im Verborgenen leben. Ich weiß, dass, sobald dies geschehen ist und jeder die sich verschlimmernde Wahrheit kennt, die dringend benötigten Maßnahmen, Gelder und Anstrengungen zur Rettung von Menschenleben inmitten dieser Krise auf den Weg gebracht werden.

Jens van der Duim, die Niederlande

Es ist wichtig, für unseren Planeten und Klimagerechtigkeit zu kämpfen.

Die Zunahme der durch den Klimawandel verursachten Katastrophen in den letzten Jahren hat uns gezeigt, dass es zu spät ist, ihn zu verhindern, aber es ist nicht zu spät, um zu entscheiden, wie weit wir ihn gehen lassen. Es braucht Menschen, die sich zu Wort melden, um einen solchen Wandel herbeizuführen. Es mag ziemlich düster klingen, aber das ist unsere aktuelle Situation, und die einzige Ressource, von der wir genug haben, ist Empathie. Wir müssen dafür sorgen, dass die Menschen auf der ganzen Welt ihre Differenzen beiseite schieben und sich darauf einigen, dass wir es alle verdienen, auf unserem Planeten sicher und in Wohlstand zu leben.

Yacine Sow, Senegal

Unser Planet muss geschützt werden, damit wir uns alle auf gesunde und ausgewogene Weise entwickeln können. Es ist wichtig, dass wir für den Erhalt unseres Planeten kämpfen.

Klimagerechtigkeit muss es uns ermöglichen, das Recht auf eine gesunde Umwelt für alle wirksam und nachhaltig zu erhalten. Die Staats- und Regierungschefs müssen die Schwächsten berücksichtigen werden. Wir hoffen, dass sie die Umsetzung einer effizienten Abfallbewirtschaftungspolitik und die Förderung von Recyclingmechanismen in Betracht ziehen werden. Dies wäre ein Gewinn für den Planeten und die Menschheit, insbesondere für die Schwächsten.

Gabriel Hanrieder, Deutschland

Wir müssen für unseren Planeten und Klimagerechtigkeit kämpfen. Jede Sekunde und jeder Schritt ist wichtig, um das unvorstellbare Ausmaß an Leid zu verringern, das er verursachen kann.

Die Krise betrifft bereits Milliarden von Menschen, vor allem die Menschen im globalen Süden, die am wenigsten für die katastrophalen Ereignisse, die wir erleben, verantwortlich sind. Da es sich um eine globale Krise handelt, müssen wir zusammenarbeiten, Wissen, Technologie und Wohlstand teilen, sonst werden wir es nicht schaffen. Es ist Zeit für einen drastischen Wandel. Wir alle müssen unserer Verantwortung gerecht werden und unseren Planeten und unsere Brüder und Schwestern auf der ganzen Welt mit Respekt und Würde behandeln. Die größten Treibhausgasemittenten müssen ihre Emissionen drastisch reduzieren. Bei der Bekämpfung des Klimawandels geht es nicht darum, die Welt der Privilegierten zu bewahren, sondern darum, unseren einzigen Planeten zu erhalten.

Inas El Aidi, Frankreich

Klimagerechtigkeit ist wichtig, weil die Klimakrise nicht nur auf extreme Wetterverhältnisse beschränkt ist. Minderheiten, benachteiligte Gemeinschaften und einkommensschwache Länder sind unverhältnismäßig stark von der globalen Erwärmung betroffen, was die globalen Ungleichheiten verstärkt. Ironischerweise sind sie es auch, die am wenigsten zu den globalen Kohlenstoffemissionen beitragen.

Die wohlhabendsten Nationen haben die Verantwortung, unverzüglich Maßnahmen zu ergreifen, um den am stärksten gefährdeten Nationen und künftigen Generationen zu helfen. Die Regierungen müssen Maßnahmen ergreifen, um die Zerstörung des Klimas zu verhindern, z. B. den Schutz von Ökosystemen und die Unterstützung lokaler Landwirte. Es ist jedoch auch wichtig, dass die Regierungen die Widerstandsfähigkeit erhöhen, die Anfälligkeit verringern und die Erholung der Gemeinschaften unterstützen, die bereits von Klimakatastrophen betroffen sind, aber nur begrenzte Kapazitäten haben, um diese zu bewältigen. Bei der Klimagerechtigkeit geht es um das Recht auf ein Leben in Würde und darum, dass diejenigen, die die Klimakrise verursacht haben, zur Verantwortung gezogen werden.
Mit Hilfe unserer ONE-Aktivisten Kämpfen wir dafür, dass die am stärksten gefährdeten Länder bei der Bewältigung der Auswirkungen des Klimawandels unterstützt werden.

Möchtest auch du dich für mehr Klimagerechtigkeit engagieren, dann bewirb dich als Jugendbotschafter*in oder Regionalbotschafter*in.

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Zu wenig zu spät: Verpasste Chance im Haushalt 2023

2. Dezember 2022 - 19:09

Jedes Jahr setzt sich ONE gemeinsam mit Unterstützer*innen im Rahmen des Haushaltsprozesses dafür ein, dass ausreichend Gelder für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfsmaßnahmen zur Verfügung gestellt werden. Insbesondere inmitten der aktuellen Krisenlandschaft – COVID-19-Pandemie, Konflikte und Klima, um nur einige Herausforderungen zu nennen – ist es essentiell, dass die Bundesregierung mit ihrer Mittelplanung Verantwortung übernimmt. Das offenbart nicht nur die eigene Prioritätensetzung, sondern kann auch ein starkes, solidarisches Zeichen an die internationale Gemeinschaft sein. Leider wurde diese Chance für das kommende Jahr weitestgehend verpasst. Die Ampelkoalition hat sich für 2023 auf ein Budget verständigt, das den Herausforderungen für globale Gesundheit, Ernährungssicherheit und Klimagerechtigkeit nicht gerecht wird. Und das, obwohl ausreichend Gelder zur Verfügung gestanden hätten – ganz ohne Schulden. Wir fassen zusammen, wieso das Ergebnis so unzureichend ist und wieso wir uns weiterhin für mehr globale Gerechtigkeit in der deutschen Finanzplanung stark machen werden.

Aus Fehlern lernen?

Dieses Jahr hatten wir nicht nur einen Haushaltsprozess, sondern gleich zwei: Der Bundestag musste nach den Wahlen im Neujahr sowohl den Haushalt für das laufende Jahr als auch das Budget für 2023 verhandeln. Dabei hätte die Bundesregierung aus ihrer diesjährigen Haushaltsplanung einiges für das kommende Jahr lernen können. Erst vor einigen Wochen wurden die Budgets des Bundesentwicklungsministeriums (BMZ) und des Auswärtiges Amts ein zweites Mal aufgestockt. Beide Ministerien hatten bereits zusätzliche Gelder für die Krisenlage in der Ukraine erhalten und bekamen nun noch einmal jeweils knapp eine halbe Milliarde für die Bekämpfung von Ernährungsunsicherheit und Hunger zugeteilt. Das ist zweifelsfrei wichtig gewesen: Rund ein Drittel der Weltbevölkerung ist von akutem Hunger oder einer anderen Art der Ernährungsunsicherheit betroffen. Die Lage spitzt sich durch bewaffnete Konflikte, die Auswirkungen des Klimawandels und ungerechte Lieferketten sowie Verteilung von Land und Lebensmitteln immer weiter zu. Investitionen in eine Umstrukturierung unserer Ernährungssysteme sind essentiell. Doch dieses Geld hätte für bessere Planbarkeit von Anfang an zur Verfügung stehen sollen – die Finanzierungsbedarfe wichtiger multilateraler Organisationen wie des Welternährungsprogramms (World Food Programme, WFP) waren bekannt. Stattdessen musste dieses Jahr mehrfach nachgeholfen werden. In ein ähnliches Szenario scheinen wir erneut hineinzusteuern.

Drastische Mittelabfälle für Entwicklungszusammenarbeit

Besonders drastisch fallen die Mittelkürzungen im multilateralen Bereich aus. Sonderorganisationen der Vereinten Nationen erhalten kommendes Jahr nur rund die Hälfte der Gelder, die ihnen Deutschland dieses Jahr noch zur Verfügung gestellt hat. Multilaterale Gelder für Entwicklungszusammenarbeit machen ohnehin schon einen viel zu geringen Anteil an der Gesamt-ODA Deutschlands aus – nur ein Viertel aller Gelder wird multilateral investiert, dabei sind gerade in diesem Bereich die größten Erfolge zu verzeichnen. Neben dem Welternährungsprogramm werden auch andere wichtige Organisationen wie die Globale Bildungspartnerschaft (Global Partnership for Education, GPE) und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Mittelabfälle verzeichnen. Gleichzeitig ist zu erwarten, dass Deutschland weiterhin unter seinem fairen Beitrag von 8 Milliarden Euro für internationale Klimafinanzierung zurückbleiben wird. Insgesamt werden die Gelder für das Bundesentwicklungsministerium kommendes Jahr im Vergleich zu 2022 um rund 13 Prozent abfallen. Das sendet das falsche Signal.

Ungenutzte Chancen

Besonders fatal: Das Geld für dringend notwendige Aufstockungen wäre da gewesen. Für sogenannte ‚Globale Mehrausgaben‘ waren im Haushaltsentwurf für 2023 5 Milliarden Euro vorgesehen. Das hätte mehr als ausgereicht, um die Finanzierungslücken für Krisenbewältigung zu füllen. Doch die Haushälter*innen der Ampelkoalitionen haben es leider verpasst, diese Möglichkeit vollends auszuschöpfen. Zwar erhielten nach der berüchtigten Bereinigungssitzung am 10.11. sowohl das Bundesentwicklungsministerium als auch das Auswärtige Amt jeweils rund eine Milliarde an zusätzlichen Geldern aus diesem Topf. Trotzdem stehen beiden Ressorts damit insgesamt weniger Mittel zur Verfügung als noch in diesem Jahr. Der Einsatz ging also in die richtige Richtung, aber griff viel zu kurz.

Und jetzt?

In besagtem Topf für Globale Mehrausgaben liegen weiterhin Gelder, die nachträglich an die Ministerien verteilt werden können. Es bleibt also wichtig, dass wir die politischen Entscheidungsträger*innen in die Verantwortung nehmen und darauf drängen, diese Mittel für Maßnahmen für globale Gerechtigkeit einzusetzen. Gleichzeitig gilt: Für die Ausfinanzierung von multilateralen Organisationen und die gezielte Unterstützung zivilgesellschaftlicher Initiativen ist eine frühzeitige Zuteilung der Gelder essentiell. Nur so ist Krisenbewältigung planbar, reaktionsbereit und weitsichtig. Dafür werden wir uns weiterhin einsetzen.

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Diese Organisation setzt sich für HIV-positive Mütter in der Ukraine ein

30. November 2022 - 22:16

Dies ist ein Gastbeitrag von Olena Stryzhak, Vorsitzende der ukrainischen Organisation Positive Women, und des Globalen Fonds, einem weltweiten Finanzierungsinstrument im Kampf gegen HIV/AIDS, Tuberkulose und Malaria, anlässlich des Welt-Aids-Tags. Inmitten des russischen Krieges gegen ihr Heimatland Ukraine drängt Olena darauf, den Anstieg der Mutter-Kind-Übertragung von HIV zu reduzieren.

Stillen gilt seit Jahrhunderten als das A und O für einen gesunden Start eines Kindes ins Leben. Was aber tun, wenn man dem Baby durch das Stillen möglicherweise eine Krankheit weitergibt? Das ist die Realität, der sich viele Mütter mit HIV in der Ukraine gegenübersehen, seit Russland im Februar in ihre Heimat eingefallen ist.

Die Gesundheitssysteme in vielen der besetzten und vormals besetzten Gebiete sind zusammengebrochen. Auch Milchpulver für Säuglinge gibt es nicht mehr. Dies zwingt viele Mütter, ihre Kinder zu stillen – auch wenn sie keinen Zugang mehr zu antiretroviraler Therapie (ART) haben. Das Risiko, auf diese Weise das HI-Virus auf ihre Kinder zu übertragen, ist groß. Keine Mutter sollte sich entscheiden müssen, ob sie ihr Baby verhungern lässt oder es mit HIV ansteckt.

© Olena Stryzhak: Mit ihrer Organisation “Positive Women” setzt sich Olena Stryzhak für die Beendigung der HIV-Mutter-Kind-Übertragung in der Ukraine ein.

Ich bin selbst Mutter. Im Jahr 2000 habe ich erfahren, dass ich schwanger und HIV-positiv bin. Ich hatte keinen Zugang zu der notwendigen Behandlung. Und doch hatte ich das unfassbare Glück, dass meine Tochter gesund und ohne HIV zur Welt kam. Doch nicht für alle HIV-positiven Schwangeren geht es so glücklich aus.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt HIV-positiven Müttern, ihre Kinder nur dann zu stillen, wenn sie Zugang zu antiretroviralen Medikamenten haben und jeden Monat ihre Viruslast checken lassen können. Doch in der Ukraine haben viele HIV-infizierte junge Mütter derzeit keine Wahl. Der anhaltende Krieg hat das Gesundheitssystem des Landes schwer getroffen: Bis heute wurden mehr als 700 Gesundheitseinrichtungen angegriffen, und unzählige Gesundheitsarbeiter*innen und Patient*innen wurden vertrieben, verletzt oder getötet.

Vor Kriegsbeginn war das ukrainische Gesundheitsministerium im Begriff, bei der WHO das Zertifikat zu beantragen, das die Beendigung der HIV-Mutter-Kind-Übertragung in der Ukraine bestätigen würde. Die erschütternde Realität ist aber, dass der Krieg diese Fortschritte wahrscheinlich zunichtemachen wird. 1996 lag die Mutter-Kind-Übertragung von HIV in der Ukraine bei 27 Prozent. Bis 2021 war sie auf zwei Prozent gesunken. Wenn die neuen Daten 2023 veröffentlicht werden, sehen wir sehr wahrscheinlich einen massiven Anstieg. Trotz erheblicher Fortschritte in der Bekämpfung von HIV in den letzten Jahren, ist die Ukraine das am zweitstärksten von der HIV-Epidemie betroffene Land in Osteuropa und Zentralasien.

HIV-positive Schwangere in der Ukraine benötigen dringend die Hilfe anderer Länder und Hilfsorganisationen, um die nächste Generation vor einer Ansteckung mit HIV zu schützen. Vor allem in den westlichen Gebieten der Ukraine, in denen zahlreiche Vertriebene Zuflucht gefunden haben, fehlt es an Gesundheitspersonal, das über ausreichende Erfahrung im Umgang mit HIV-infizierten Müttern verfügt und die Übertragung von der Mutter auf das Kind verhindern kann – ohne Stigmatisierung und Diskriminierung. Für Mütter und Babys werden zudem HIV-Medikamente, andere grundlegende Arzneimittel, Hygieneartikel und Lebensmittel benötigt. Meine Organisation Positive Women konnte hier schon einiges leisten – aber wir können nicht den gesamten Bedarf decken.

Auch andere Organisationen helfen: So hat der Globale Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria der Ukraine Nothilfe in Höhe von 15 Millionen US-Dollar sowie lebenswichtige Medikamente und Ausrüstung bereitgestellt – darunter Generatoren, um vom Stromnetz abgeschnittene Gesundheitseinrichtungen zu versorgen. Positive Women hat ebenfalls finanzielle Unterstützung vom Globalen Fonds bekommen. Damit können wir Frauen und ihre Kinder versorgen und unterstützen.

Und trotzdem brauchen wir noch weitere Unterstützung von Regierungen und Organisationen weltweit. Es ist unsere Pflicht als Menschen, denjenigen zu helfen, die vulnerabel sind und nicht gehört werden. Wir dürfen diesen Krieg nicht all die mühsam errungenen Fortschritte der letzten Jahrzehnte kaputt machen lassen, schon gar nicht mit Blick auf die Mutter-Kind-Übertragung von HIV. Wir müssen die nächste Generation vor HIV schützen – vor allem da wir die medizinischen Möglichkeiten haben, dies zu tun.

Am heutigen Welt-Aids-Tag sollten wir an die besonders gefährdeten Menschen in der Ukraine denken und sie dabei unterstützen, dass das Jahr 2023 gesünder und glücklicher beginnt.

+++

Im März rief der Globale Fonds einen Nothilfefonds in Höhe von 15 Millionen US-Dollar ins Leben, um die Ukraine in der Krise zusätzlich zu unterstützen. Zuvor hatte er bereits 135,7 Millionen US-Dollar für die Eindämmung von HIV und TB für das Land bereitgestellt (2020-22) und mit weiteren 54,5 Millionen US-Dollar die COVID-19-Maßnahmen dort unterstützt. Seit Beginn der Zusammenarbeit mit der Ukraine im Jahr 2003 hat der Globale Fonds insgesamt 850 Millionen US-Dollar investiert.

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5 afrikanische Aktivistinnen im Kampf gegen HIV/AIDS

30. November 2022 - 13:36
Am 1. Dezember ist Internationaler Welt-AIDS-Tag

In diesem Jahr stehen besonders Frauen und Mädchen im Vordergrund, denn jede zweite Minute infiziert sich eine Frau mit HIV/AIDS. In den letzten 50 Jahren hat es zwar signifikanten wissenschaftlichen Fortschritt für die Bekämpfung und Prävention der Krankheit gegeben, jedoch hat die Corona-Pandemie diesen Vorsprung stark zurückgeworfen. Nach wie vor infizieren sich Frauen in Ländern, die stark von Armut betroffen sind. Vor allem in Ländern, in denen zusätzlich sexuelle Aufklärung tabuisiert wird und ein großes Stigma um HIV/AIDS herum herrscht. Das muss sich ändern!

Damit sich das ändert, braucht es vor allem Aufklärung rund um die Krankheit und ein Aufbrechen der damit verbundenen Stigmata. Es sind Frauen wie Beatrice Were, Martine Somda, Stella Ebeh, Grace Ngulube und Nooliet Kabanyana, die ihr Leben dem Kampf gegen HIV/AIDS gewidmet haben und dadurch das Leben vieler Menschen mit Diagnose lebenswert machen.

Im Rahmen des diesjährigen internationalen Welt-AIDS-Tages mit dem Hauptfokus auf dem Ende von Ungleichheiten stellen wir diese 5 afrikanische Aktivistinnen vor. 

1. Beatrice Were  

“Als Mutter war eines der schwierigsten Dinge, mit denen ich konfrontiert wurde, meinen Kindern im Alter von 9 und 5 Jahren zu sagen, dass ich mit HIV infiziert bin und dass ich eines Tages sterben und sie als Waisen zurücklassen werde.”

Beatrice Were ist eine AIDS-Aktivistin aus Uganda. Sie hat mit 24 Jahren kurz nach dem Tod ihres Ehemannes ihre HIV-Diagnose erhalten, hat es jedoch geschafft, das Sorgerecht für ihre Kinder zu behalten, ohne neu zu heiraten. Um Frauen in ähnlichen Situationen zu helfen, hat Were die NGO National Community of Women Living With HIV/AIDS (NACWOLA) mitgegründet. Hauptsächlich ist ihr Ziel, die Lebensqualität von Frauen, die mit HIV leben, zu verbessern. Außerdem hat sie hat das “Memory Book Project” gegründet, das HIV-positive Eltern dazu ermutigt, ihre Kinder auf einen Trauerfall vorzubereiten und ihre Liebe, Erinnerungen und Präventionsbotschaften in einem gemeinsamen Buch zu dokumentieren. Denn ihren Kindern von ihrer Diagnose zu erzählen, fiel ihr schwer. Somit ermutigt sie Frauen und Müttern zu ihrer Diagnose zu stehen.

2. Martine Somda

Martine Somda ist eine Aktivistin aus Burkina Faso, die im Alter von 34 Jahren ihre, für sie sehr traumatisierende, HIV-Diagnose bekam. Um andere Menschen dazu zu ermutigen, sich trotz Diagnose so zu lieben, wie sie sind und allen Menschen sowohl Prävention als auch Hilfe zugänglich zu machen, ist Somda an die Öffentlichkeit gegangen.

Ihr Ziel ist es, einen universellen Zugang zu Präventionsmethoden zu ermöglichen und sie fordert die Einbeziehung der von HIV betroffenen Menschen in die Entwicklung nationaler AIDS-Strategien ein.  Sie ist Mitgründerin der Responsibility, Hope, Life and Solidarity (REVS+), die sich für die Vorbeugung von HIV, die Behandlung von Menschen, die mit dem Virus in Kontakt gekommen sind und deren Rechte einsetzt. Sie hilft Frauen, die mit ihrer Diagnose viel verloren haben, eine Arbeit zu finden, damit sie ihr Leben leben können. Martine Somda setzt unerbittlich sich gegen Diskriminierungen und das Stigma um HIV-Infizierten Menschen ein.  

3. Stella Ebeh

“Ich kenne die Herausforderungen, und ich möchte nicht, dass andere Menschen das durchmachen müssen, was ich durch Stigmatisierungen durchgemacht habe”

Stelle Ebeh arbeitet als Public Health Officer in Nigeria, wo sie sich in einer Klinik um 700 Menschen mit HIV kümmert. Ihren HIV-positiven Status nutzt sie, um sich stark gegen das Stigma rund um HIV und AIDS einzusetzen und laut gegen die Diskriminierungen, die eine solche Diagnose in Nigeria mit sich bringt zu kämpfen. Ihre Arbeit mit Patient*innen nutzt sie ebenfalls, um sie zu ermächtigen, sich gegen das Stigma zu stellen und trotz ihrer Diagnose ein vollkommenes Leben zu führen. 

4. Grace Ngulube

“Um jugendfreundliche Gesundheitsdienste näher an die jungen Menschen heranzubringen – Dienste, die sie auch direkt einbeziehen – müssen viele Barrieren beseitigt werden.”

Grace Ngulube bekam ihre HIV-Diagnose zufällig mit 10 Jahren, als sie in ihrer Schule in Malawi an einem Awareness Day getestet wurde: Sie wurde mit HIV geboren. Da Ngulube Jahre selbst gebraucht hat, um mit ihrer Diagnose Frieden zu schließen, unterstützt sie heute junge Menschen in ähnlichen Situationen. Sie ist Youth Champion für das vom IAS unterstützte Peer Power Project und Peer Supporter/Projektkoordinatorin für die Projekte REACH und Peers to Zero der Jugendorganisation WeCare und arbeitet ebenfalls als Peer-Supporter in einer Klinik in Malawi. Sie arbeitet mit jungen Menschen mit HIV und nutzt Programme, um sie untereinander zu vernetzen. Sie setzt sich außerdem für einen leichteren Zugang zu jugendfreundlichen Services im Rahmen der HIV/AIDS Bekämpfung und Prävention. 

5. Nooliet Kabanyana

Nooliet Kabanyana arbeitet als Anwältin in Ruanda und ist im Gesundheits- und Menschenrechtssektor tätig. Dort vertritt sie zahlreiche zivilgesellschaftliche Organisationen im Kampf gegen AIDS. Sie leitet ein ruandisches NGO-Forum für HIV/AIDS und Gesundheitsförderung und setzt sich für ein gerechtes Gesundheitssystem ein. Kabanyana hat das Recht auf ihrer Seite und steht für Gerechtigkeit für Frauen in Ruanda ein.

 

Es gibt natürlich noch viele weitere Aktivistinnen, die sich in Afrika und auf der ganzen Welt im Kampf gegen HIV/AIDS engagieren und sich vor allem gegen Ungleichheiten einsetzen, die Menschen mit Diagnose ausgesetzt sind.


Auch du kannst dich am Welt-Aids-Tag solidarisch zeigen: 

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Kunst trifft Politik. ONEs Politische Kunstausstellung

4. November 2022 - 9:14

Es ist Mitte Oktober in einem Hinterhof der Sonnenallee in Berlin-Neukölln. Im Untergeschoss einer ehemaligen Seifenfabrik trifft Kunst auf Politik. Sieben politische Kunstwerke von Künstlerin Josephine Rais ziehen die Aufmerksamkeit auf das Thema Hungerkrise. Eröffnet am Welternährungstag, dem 16. Oktober 2022, hat unsere politische Kunstausstellung eine Woche lang Besucher*innen dazu eingeladen sich mit den Fragen, Antworten und Handlungsmöglichkeiten rund um das Thema Hunger auseinanderzusetzen.

Um das Thema sowohl einfach verständlich als auch visuell ansprechend zu machen, erzählt Designerin und Illustratorin Rais für uns in ihrer Kunst eine politische Geschichte. Dabei verwendet sie bunte Farbtöne, die als Blickfänger fungieren, und Schattierungen, die ihren Bildern Tiefe verleihen. Das, gekoppelt mit einem surrealistischen Stil, erlaubt dem*der Betrachter*in sich in das Bild hineinzuversetzen und sich dabei auf die besonders auffällige und wesentliche Botschaft zu konzentrieren. Wir produzieren weltweit 1,5-mal so viele Nahrungsmittel, wie wir brauchen, um alle Menschen auf der Welt zu ernähren, haben also #MehrAlsGenug für alle. Trotzdem leidet ein Drittel der Welt an Nahrungsmittelknappheit oder ist vom Hunger bedroht, während ein Drittel aller weltweit produzierten Nahrungsmittel weggeworfen wird. Es geht also nicht darum wie viel wir anbauen, sondern wo wir Nahrungsmittel anbauen und wie wir dann mit ihnen umgehen. Die Hungerkrise kann beendet werden, wenn ihre Ursachen beseitigt werden.

Das Thema der Hungerkrise ist nicht neu, aber gerade jetzt, wo multiple Krisen zeitlich zusammenfallen und sich gegenseitig verschlimmern, ist es unerlässlich sich mit diesem Thema intensiv auseinander zu setzten. Aktuell sind mehr als 800 Millionen Menschen auf der ganzen Welt von Hungersnöten, Hunger und schwerer Unterernährung bedroht. Die sieben Illustrationen unserer Ausstellung zeigen, warum das so ist und wie wir und insbesondere die Politik das ändern kann. Ein kuratierter Rundgang durch die Ausstellung von Aischa Hikari-Fall.

Fotografiert von Sebastian Bolesch

Die erste Illustration zeigt Grundnahrungsmittel aus der ganzen Welt – von Reis über Maniok bis hin zu Linsen. Als Grundnahrungsmittel werden die Nahrungs- bzw. Lebensmittel bezeichnet, die in der jeweiligen Kultur die Grundversorgung mit lebenswichtigen Nährstoffen für die menschliche Ernährung darstellt. Doch der Zugang zu diesen Grundnahrungsmitteln wird in vielen Teilen der Welt immer schwieriger. Es zeigt sich, dass die ansteigenden Importpreise als Folge des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine aber auch die Pandemie und der Klimawandel starke Auswirkungen auf die Ernährungsweise der Bevölkerung vieler afrikanischer Länder haben, insbesondere in Westafrika. Diese Länder weichen vermehrt auf andere Grundnahrungsmittel aus, wie Kassava, Yams und Maniok.

Das Bild wirkt sehr bunt und ist dadurch sehr auffällig. Dies unterstreicht die Vielfältigkeit der möglichen Grundnahrungsmittel weltweit: So viele Quellen für lebenswichtige Nährstoffe sind vorhanden und doch leiden Millionen von Menschen Hunger, weil in vielen Ländern der Zugang zu ihnen fehlt.

Fotografiert von Sebastian Bolesch

Die zweite Illustration steht inmitten von mehreren Pflanzen. Sie macht deutlich, dass zwar in Regionen Afrikas die eigene Landwirtschaft grundsätzlich zur Selbstversorgung dienen kann, allerdings wird dies aufgrund des Klimawandels immer schwieriger und in einigen Regionen unmöglich. In Industrieländern, wie Deutschland, wird Ackerfläche vorwiegend für Bauprojekte verwendet. In Ländern, die stark von Armut betroffen sind, ist der Klimawandel schuld. Die Folge ist, dass immer mehr fruchtbarer Boden – die Grundlage unserer Ernährung und der Speicher von CO2– verloren geht.

Die Illustration zeigt eine Frau, die ihre Hand beschützend über eine bereits fast ausgedörrte kleine Pflanze hält, während im Hintergrund die pralle Sonne zu sehen ist. Ein Kontrast dazu vermittelt die Umgebung, in der die Illustration steht. Umgeben ist sie nämlich von blühenden Pflanzen. Die Botschaft wird klar: Der Klimawandel bedroht die Lebensgrundlage vieler Menschen. Wo Potential für eine effiziente Selbstversorgung liegt, wird dieses zerstört und die von Armut betroffenen Länder haben nicht die Mittel, um dagegen vorzugehen – symbolisiert wird dies dadurch, dass die Frau in der Illustration lediglich ihre Hand zur Verfügung hat, um die kleine Pflanze zu beschützen.

Fotografiert von Sebastian Bolesch

Die dritte Illustration zeigt zwei Gerichte: Die deutsche Kartoffelsuppe und die Mafé, ein traditionelles Gericht Senegals. Die Illustration steht neben einem runden gedeckten Tisch, bei dem auf den Tellern die Informationen der Zutaten zu den Gerichten zu finden sind. Zudem bietet ein Video auf einem iPad einen Blick hinter die Illustration und begleitet die Künstlerin bei ihrem kreativen Prozess.

Immer mehr Länder sind im Zuge des Klimawandels und der damit einhergehenden fehlenden Möglichkeiten der Selbstversorgung auf den Import von Grundnahrungsmittel angewiesen. Der russische Angriffskrieg, der zu Exportbeschränkungen und -verboten geführt hat, erschwert den Ländern des Globalen Südens zusätzlich die Versorgung der eigenen Bevölkerung. Die Illustration, verbunden mit der Zutatenliste, die auf dem runden Tisch zu finden ist, macht die Abhängigkeit Senegals von importierten Nahrungsmitteln deutlich und zeigt auf, dass im Gegensatz zu Deutschland die Importabhängigkeit viel stärker ist: Während Deutschland nur 5-10 % seiner Zutaten für die Kartoffelsuppe importieren muss, importiert Senegal etwa 70 %. Die Hungerkrise ist also abhängig vom Handel.

Fotografiert von Sebastian Bolesch

Die vierte Illustration zeigt eine große Waage, in der Mitte ist die Weltkugel zu sehen. Auf der einen Seite der Waage liegt Münzgeld, auf der anderen eine Tomate. Das Münzgeld ist deutlich schwerer als die Tomate.

Sowohl die steigende Inflation aufgrund des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine als auch die wirtschaftlichen Auswirkungen infolge der Corona-Pandemie führen dazu, dass die von Armut betroffenen Länder, denen ohnehin finanzielle Mittel fehlen und die Verschuldungen auf sich nehmen mussten, handlungsunfähig sind. Sie können ihre Wirtschaft und Bevölkerung nicht unterstützen. Lösungen sind die Sicherstellung von stabilen Preisen für Grundnahrungsmittel und Dünger und die Ermöglichung von Schuldenerleichterungen und finanziellen Spielräumen, damit die Länder des Globalen Südens ihre Bevölkerung effektiv unterstützen und Krisen abwenden können.

Die Illustration wird dadurch unterstützt, dass auf einem Tisch neben ihr die Illustration nachgebaut ist: Auf einem kleinen Tisch liegt eine Waage mit Plastiktomaten auf der einen Seite und Schokolade in einer Verpackung, die aussieht, als wäre es Münzgeld, auf der anderen. Dies macht die Verteuerung für Lebensmittel ganz deutlich. Hunger ist also vom Preis abhängig.

Fotografiert von Sebastian Bolesch

Nun näheren wir uns dem Höhepunkt der Ausstellung. Die fünfte Illustration zeigt drei ausdruckstarke Frauen. Zwei von ihnen halten Weizen in ihren Armen und eine stützt einen Sack Reis. Diese Illustration steht in einer kleinen Kabine in der Mitte des Raumes. Ausgestattet ist diese Kabine mit Stroh, einem Sack Reis und Informationsblättern. Akustisch ist die Atmosphäre durch Naturgeräusche untermalt.

Frauen machen weltweit die Hälfte der Arbeitskraft in der Landwirtschaft aus, dabei besitzen sie deutlich weniger Land. Wenn Besitz in der Landwirtschaft geschlechtergerecht aufgeteilt wäre, würden die Erträge steigen. Denn Personen, die über ihr eigenes Land verfügen, haben auch Zugang zu finanziellen Mitteln und Weiterbildung, um ihre Produkte zu verbessern. Mehr Geschlechtergerechtigkeit würde dazu führen, dass es 17 % weniger auf der Welt gäbe.

Die drei Frauen auf der Illustration wirken durch ihren leicht angehobenen Kopf und den aufgerichteten Blick stark und selbstbewusst. Dadurch unterstreicht sie das Potential, dass in Frauen und Mädchen im Rahmen der Landwirtschaft liegt. Hunger ist sexistisch, weil der Hunger dadurch bekämpft werden kann, wenn die diskriminierenden Strukturen aufgebrochen werden.

Fotografiert von Sebastian Bolesch

Die sechste Illustration zeigt zahlreiche Lebensmittel, die in einer Mülltonne landen: Dabei sind viele Lebensmittel noch genießbar. Beispielsweise ist das Mindesthaltbarkeitsdatum für Joghurt auf dem Bild das Jahr 2025 und trotzdem landete es jetzt schon im Müll, außerdem ist der Apfel noch prall und rot.

Während ein Drittel der Weltbevölkerung von Nahrungsmittelknappheit betroffen ist, landet ein Drittel allen Essens, das wir anbauen, im Müll. Das sind nach Schätzungen der Vereinten Nationen weltweit 931 Millionen Tonnen Nahrungsmittel pro Jahr. In Industrieländern wird jährlich fast so viel weggeworfen, wie in Ländern südlich der Sahara überhaupt produziert wird – 230 Millionen Tonnen. Das ist eine Lebensmittelverschwendung großen Ausmaßes und dies bedeutet nicht nur eine Verschwendung der Lebensmittel an sich, sondern auch eine Verschwendung der Ressourcen, die für die Produktion dieser Lebensmittel aufgewendet wurden.

Die Illustration ist sehr bunt. Im Vordergrund steht eine riesige Mülltonne, die mit noch genießbaren Lebensmitteln bis über den Rand gefüllt ist. Im Hintergrund sind die einzelnen Lebensmittel nur noch als bunte Punkte in gigantischen Müllbergen zu erkennen. Diese Darstellung vermittelt das extreme Ausmaß der Lebensmittelverschwendung. Statt dass die Lebensmittel weggeschmissen werden, können sie noch verzehrt werden und zahlreiche Menschen vor Hungersnöten bewahren. Lebensmittelverschwendung führt damit zu Hunger.

Fotografiert von Sebastian Bolesch

Die siebte und letzte Illustration zeigt Demonstrierende, die Schilder hochhalten und dafür kämpfen, dass Hunger und all seine Ursachen weltweit beendet wird. Deutlich ist der Hashtag #MehrAlsGenug zu sehen. An dieser Illustration können Besucher*innen Fotos von sich machen, wobei sie Schilder mit Botschaften halten können. Der interaktive Teil der Ausstellung rundet sie ab und ruft Besucher*innen zum Abschluss zum Handeln auf. Denn jede*r von uns kann seine Stimme gegen Hunger einsetzen, die Politik in die Verantwortung ziehen und on- oder offline für eine bessere Welt für alle kämpfen.

Du möchtest deine Stimme gegen Hunger weltweit einsetzen? Dann unterstütze unsere Petition an die Bundesregierung mit deiner Stimme!

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5 Dinge mit denen DU Gleichberechtigung vorantreiben kannst

31. Oktober 2022 - 16:14

136 Jahre – so lange wird es, laut einer Studie des Weltwirtschaftsforums aus 2021, bei aktuellem Tempo noch dauern, bis Gleichberechtigung weltweit erreicht sein wird. Die Corona-Pandemie hat die Berechnungen im letzten Jahr nochmals um 35 Jahre in die Höhe getrieben. Besonders stark sind die Ungleichheiten in Ländern, die von extremer Armut betroffen sind.

Gleichberechtigung, das heißt zum Beispiel, dass Frauen die gleichen Rechte haben, wie Männer. Dass sie ohne Einwilligung ihrer Ehepartner ein Bankkonto eröffnen können. Oder, dass sie jeden Beruf ihrer Wahl ausüben dürfen und dabei für gleiche Arbeit auch gleichen Lohn erhalten. Dinge, die eigentlich selbstverständlich sein sollten. Und dennoch: Die Berechnungen der Weltbank würde bedeuten, dass du und ich eine Welt in vollkommener Gleichberechtigung nicht mehr erleben werden.

Doch das Gute ist: Wir haben es in der Hand den Zeitraum zu verkürzen. Denn unser tagtägliches Handeln trägt dazu bei das globale Ziel Geschlechtergerechtigkeit und Selbstbestimmung für alle Frauen und Mädchen zu erreichen. Hier sind dafür ein paar Anregungen:

1. Hinterfrage Rollenbilder

Jungs tragen gern blau, sind gut in Mathe und dürfen nicht weinen. Mädchen lieben rosa, sind besser im Sprachenlernen und streben immer nach harmonischen Beziehungen. Diese Klischees sind ziemlich altbacken, oder? Leider beeinflussen viele dieser Bilder bis heute unterbewusst unser Denken und auch Handeln. Anders ist es nicht zu erklären, dass immer noch nur ein Drittel der Führungspositionen in Deutschland von Frauen besetzt ist und, dass auch im Deutschen Bundestag nur 31,4 Prozent der Abgeordneten weiblich sind. Daher ist es wichtig sich immer wieder selbst kritisch zu hinterfragen und Rollenbilder neu zu denken. Denn Gleichberechtigung fängt in unseren Köpfen an.

Dafür kann es helfen sich selbst mehr mit dem Thema zu beschäftigen, zum Beispiel durch Filme, Bücher oder Zeitschriften, wie zum Beispiel die feministischen Online-Magazine Edition F oder das Missy Magazin. Hör dich auch gerne in deiner Stadt um, vielleicht kannst du dich dort einem feministischen Buchclub anschließen. Auch sehr empfehlenswert an dieser Stelle: Der TedTalk Why we should all be feminists von der nigerianischen Autorin und Aktivistin Chimamanda Ngozi Adichie.

Lesen feministischer Literatur kann helfen eigene Stereotype zu hinterfragen.

2. Lebe Kindern Gleichberechtigung vor

Kinder sind die Erwachsenen von morgen. Wenn wir möchten, dass unsere Kinder in einer Welt ohne Sexismus leben, müssen wir sie auch zu Feminist*innen erziehen. Und da Kinder mit der Weltanschauung der Eltern sozialisiert werden, ist es wichtig schon sehr früh damit anzufangen Kindern Gleichberechtigung vorzuleben. Ende 2019 haben wir zu diesem Thema inspirierende Kurzfilme gedreht, bei denen Aktivistinnen aus verschiedenen afrikanischen Ländern Briefe an ihr jüngeres Ich schreiben. Schau gerne mal in unsere Yours in Power-Serie rein.

In unserer “Yours in Power”-Serie portraitieren wir drei afrikanische Aktivistinnen

3. Mach dich für Frauen und Mädchen stark

Werde zum*r Alltags-Aktivist*in. Denn: Die kleinen Schritte zählen, um eine Gesellschaft zu verändern. Wenn wir in einer Welt ohne Sexismus leben wollen, müssen wir auch lernen selbst den Mund aufzumachen, wenn wir Diskriminierung beobachten. Dazu zählt auch Petitionen oder offene Briefe für mehr Gleichberechtigung mit deiner Stimme zu unterstützen oder eine Gender-inklusive Sprache zu nutzen. Du kannst natürlich auch Aktivist*innen oder Frauenrechtsorganisationen aus dem Globalen Süden auf den sozialen Medien folgen und unterstützen, wie zum Beispiel Wadi Ben-Hirki aus Nigeria, das Women Lead Movement aus Südafrika oder die Young Beninese Leaders Association.

Aktivistin und ehemalige Jugend-Gesandte der Afrikanischen Union Aya Chebbi mit ONE-Aktivistinnen 2019 in Berlin

4. Engagiere dich für Frauenrechte

Du kannst auch deine Freizeit nutzen, um Frauen und Mädchen zu stärken. Dafür kannst du bei verschiedenen Organisationen Mitglied werden, wie zum Beispiel UN Women, dem Deutschen Frauenrat, FEMNET oder medica mondiale oder auch ehrenamtlich ein Frauenhaus in deiner Nähe unterstützen. Die Möglichkeiten sind vielfältig und deine Zeit ist hier sicher gut investiert.

So kann Engagement aussehen: Unsere Jugendbotschafter*innen Anne und Benedict sprachen beim Karneval der Kulturen 2019 mit Menschen über das Thema Frauenrechte.

5. Gehe Demonstrieren

Damit sich auch in der Politik etwas bewegt müssen auch Politiker*innen verstehen, dass Gleichberechtigung ein wichtiges Thema ist. Je lauter wir deshalb darauf aufmerksam machen, desto besser. Dafür sind Demonstrationen eine super Sache. Schließ dich doch mal der jährlichen Großdemo zum Weltfrauentag an, tanze mit beim weltweiten Flashmob von One Billion Rising, um auf Gewalt gegen Frauen aufmerksam zu machen, oder setze ein Zeichen für gleiche Löhne beim Equal Pay Day.

ONE-Aktivist*innen bei der Demo zum Weltfrauentag 2018

 

Übrigens: In diesem Gastbeitrag bei Edition F erklärt unsere Jugendbotschafterin Antonia, wie Armut und Sexismus zusammenhängen.

Hier waren hoffentlich ein paar Tipps dabei, die dir helfen aktiv zu werden. Und vergiss nicht: Jeder Schritt zählt, denn gemeinsam können wir es schaffen unsere Welt nach unseren Vorstellungen zu verändern.

Du möchtest noch mehr coole Tipps und Infos zum Thema Gleichberechtigung haben und lernen, wie du aktiv werden kannst? Dann trage dich noch heute auf unseren Verteiler an und werde Teil der ONE-Community.

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