Sie sind hier

Engagement Global Presse

Newsfeed Engagement Global Presse abonnieren
Pressemitteilungen der Engagement Global gGmbH - Service für Entwicklungsinitiativen
Aktualisiert: vor 23 Stunden 37 Minuten

Sport für Frieden und nachhaltige Entwicklung

17. Mai 2022 - 16:01
Bei den Themenwochen dreht sich alles um Nachhaltigkeit im Sport. Foto: René Frampe

Sport trägt eine globale gesellschaftliche Verantwortung und kann sich der politischen Dimension kaum entziehen. Er öffnet Räume für gesellschaftlichen Diskurs über Frieden und Nachhaltigkeit und gilt als wirkungsvolles und erfolgreiches Instrument, um sozialen und entwicklungspolitischen Herausforderungen im Sinne der Agenda 2030, der globalen Strategie für nachhaltige Entwicklung, zu begegnen.

Um einen tieferen Einblick in die Ansätze des Sports in der entwicklungspolitischen Bildung sowie in die Arbeit von (inter-)national tätigen Organisation zu gewähren, organisieren das Programm Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland (EBD) von Engagement Global und das Institut für Europäische Sportentwicklung und Freizeitforschung der Deutschen Sporthochschule Köln erneut die gemeinsamen Themenwochen Sport. Global. Nachhaltig. Diese finden von Mittwoch, 24. Mai, bis Donnerstag, 30. Juni 2022, statt.

In acht Seminaren haben Studierende und externe Interessierte die Möglichkeit, mit Expertinnen und Experten des Themenfeldes sowie mit Organisationen und Initiativen in den Austausch zu gehen. Am Dienstag, 31. Mai 2022, etwa, geht es um die nachhaltige Beschaffung von Textilien im Profisport und die Ergebnisse einer damit zusammenhängenden Machbarkeitsstudie, vorgestellt von Tim Stoffel von Femnet e.V. Am Mittwoch, 1. Juni 2022, wiederum zeigen Jenny Hellmann von Engagement Global und Dr. Karen Petry von der Deutschen Sporthochschule Köln auf, welche Programme Globales Lernen im Sport fördern. Und am Dienstag, 21. Juni 2022, berichten Frederick Becker vom 1. FC Köln und Tim Birnbrich von der Deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) über die Partnerschaft zwischen dem 1. FC Köln und der deutschen Entwicklungszusammenarbeit.

Anmeldungen zu den einzelnen Veranstaltungen sind per E-Mail an Jenny Fischer möglich.

Das Programm Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland (EBD) von Engagement Global verfolgt das Ziel, Menschen durch Informations- und Bildungsmaßnahmen zu einer kritischen Auseinandersetzung mit globalen Entwicklungen zu motivieren und zu eigenem entwicklungspolitischem Engagement zu ermutigen. Die Außenstellen von Engagement Global führen das Programm dezentral durch, um entwicklungspolitisches Engagement auch regional und lokal dauerhaft zu verorten.

Ansprechpersonen

Dr. Karen Petry und Jenny Fischer
Institut für Europäische Sportentwicklung und Freizeitforschung
Deutsche Sporthochschule Köln
s.fischer@dshs-koeln.de

Weitere Informationen
Kategorien: Ticker

Kommunalen Zusammenhalt fördern

16. Mai 2022 - 9:47
Auftakt zu mehr kommunalen Zusammenhalt. Foto: Engagement Global/Andreas Grasser

Gesellschaftlicher Zusammenhalt beschäftigt Kommunen weltweit. Weitreichende Veränderungsprozesse wie Klimawandel oder Pandemien lassen gemeinsames Engagement immer relevanter werden. Die 17 Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 können nur gemeinsam erreicht werden. Deswegen hat die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) ein neues Handlungsfeld geschaffen, das Kommunen umfangreiche Vernetzungs- und Beratungsangebote in diesem neuen Handlungsfeld bietet.

Zum Start lädt die SKEW am Donnerstag, 19. Mai 2022, und Freitag, 20. Mai 2022, in die Manufaktur in Mannheim ein. Es werden bis zu 100 Teilnehmende aus Kommunen und Zivilgesellschaft bundesweit erwartet.

Einladung zum Auftakt des neuen Handlungsfeldes

Bei der Auftaktveranstaltung informiert die SKEW ausführlich über die neuen Vernetzungs- und Beratungsangebote und beantwortet Fragen. Außerdem werden besonders innovative Kommunen am Donnerstag, 19. Mai 2022, erfolgreiche Instrumente zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts vorstellen; darunter etwa die Städte Durban (Südafrika), Bogotá (Kolumbien), Bremen, Althengstett und Mannheim. Experten von der Bertelsmann Stiftung und vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) geben zudem Einblicke in ihre Forschung über gesellschaftlichen Zusammenhalt, thematisieren auch internationale Diskurse und die lokale Relevanz.

Am Freitag, 20. Mai 2022, sind Workshops zur „Stärkung der lokalen Zusammenarbeit in der kommunalen Entwicklungspolitik“ und zum „Internationalen Austausch zu gesellschaftlichem Zusammenhalt“ geplant. Mit einem Improvisationstheater wird außerdem ein kreativer Blickwinkel auf die Thematik geboten.

Pressevertreterinnen und -vertreter sind herzlich zu der Auftaktveranstaltung eingeladen. Falls Sie Interviews mit anwesenden Kommunalvertretungen führen möchten, bitten wir um eine Anmeldung bis Mittwoch, 18. Mai 2022, 20 Uhr, an jennifer.Ichikawa@engagement-global.de

Über die SKEW

Die SKEW ist das Kompetenzzentrum für kommunale Entwicklungspolitik in Deutschland. Im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung steht sie den Kommunen seit 2001 als Service- und Beratungseinrichtung zur Verfügung. Die SKEW berät, vernetzt, fördert und qualifiziert Kommunen bei der lokalen Umsetzung der Agenda 2030 in den Handlungsfeldern global nachhaltige Kommune, gesellschaftlicher Zusammenhalt, fairer Handel und faire Beschaffung, kommunale Partnerschaften und internationale entwicklungspolitische Kommunalbeziehungen.

  • Ort: Manufaktur Mannheimer Genusswerk - Industriestraße 35, 68169 Mannheim
  • Datum: Donnerstag, 19. Mai 2022, bis Freitag, 20. Mai 2022,
  • Uhrzeit: Donnerstag, ab 12 Uhr, bis Freitag, 13 Uhr, optionales Rahmenprogramm bis 15:30 Uhr
Ansprechpersonen

Presseanfragen

Petra Gohr-Guder
Pressesprecherin
Engagement Global gGmbH
presse@engagmenent-global.de

Anmeldung für die Auftaktveranstaltung

Jennifer Ichikawa
Servicestelle Kommunen in der Einen Welt
+49 228 20717 2348
Jennifer.Ichikawa@engagement-global.de

Weitere Informationen
Kategorien: Ticker

Endspurt für entwicklungspolitischen Wettbewerb „Kommune bewegt Welt“

10. Mai 2022 - 9:57
Der Wettbewerb "Kommune bewegt Welt" geht in den Endspurt. Foto: Engagement Global

Der Countdown läuft. Noch drei Wochen lang können Kommunen ihre Bewerbung für „Kommune bewegt Welt“ einreichen. Der von der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global veranstaltete Wettbewerb zeichnet in diesem Jahr zum fünften Mal herausragende kommunale entwicklungspolitische Kooperationen mit der Zivilgesellschaft aus.

Die Bewerbungsphase endet am Freitag, 3. Juni 2022. Die Preisverleihung findet am Dnnerstag, 15. September 2022, während des bundesweiten Netzwerktreffens in Düren statt. Düren ist eine der im Jahr 2020 prämierten Kommunen. Vergeben werden Preisgelder von insgesamt 138.000 Euro. Damit können Kommunen ihre Projekte und Ideen weiterentwickeln und ihr entwicklungspolitisches Engagement verstetigen.

Neue Chancen der Bewerbung

Bewerben können sich alle Kommunen, die sich gemeinsam mit mindestens einem Partner aus der Zivilgesellschaft in der Entwicklungspolitik engagieren. Die Teilnahme lohnt sich für kleine, mittlere und große Gemeinden gleichermaßen, denn sie werden in unterschiedlichen Kategorien bewertet und ausgezeichnet. Die unabhängige Jury unter der Leitung des Vorsitzenden Saliou Gueye, Experte für Migration und Entwicklungspolitik und Bezirksvorsteher von Stuttgart-Zuffenhausen, vergibt außerdem Sonderpreise wie den Newcomer-Preis. Daher lohnt sich die Bewerbung auch für Kommunen, die sich erst seit kurzem in der Entwicklungspolitik engagieren.

Neu in der diesjährigen, fünften Runde des Wettbewerbs sind die erweiterten Teilnahmebedingungen: Bisher lag der Fokus der Kooperationen auf migrantischen Organisationen. Dieses Jahr können sich Kommunen mit allen entwicklungspolitisch aktiven zivilgesellschaftlichen Partnern beim Wettbewerb „Kommune bewegt Welt“ bewerben.

Ministerin Svenja Schulze ist Schirmherrin

Finanziert wird der Wettbewerb vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Zudem übernimmt Ministerin Svenja Schulze die Schirmherrschaft des Wettbewerbs und bekräftigt damit die wichtige Rolle, die Städte und Gemeinden in der Entwicklungspolitik einnehmen. „Kommunen sind zentrale Orte für die Umsetzung der Agenda 2030. Viele Kommunen in Deutschland engagieren sich gemeinsam mit zivilgesellschaftlichen Organisationen und Bürgerinnen und Bürgern für gerechte, nachhaltige Entwicklung weltweit. Das gemeinsame Engagement von Verwaltung und Zivilgesellschaft sichtbar zu machen und Bündnisse zu stärken, dafür steht der Wettbewerb ‚Kommune bewegt Welt‘.“

Virtuelles Beratungsangebot unterstützt bei der Bewerbung

Kommunen, die an einer Bewerbung interessiert sind, können bei Rückfragen zum Wettbewerb an den 30-minütigen virtuellen Beratungsrunden „Kaffeepause mit Kommune bewegt Welt – Die Beratungsrunde zum Wettbewerb“ teilnehmen: Am Montag, 16. Mai 2022, von 10 bis 10:30 Uhr und am Dienstag, 24. Mai 2022, von 9:30 bis 10 Uhr

Die Anmeldung erfolgt per E-Mail an: beratung-kbw@engagement-global.de

Teilnehmen bedeutet gewinnen

Auch Kommunen, die es am Ende nicht auf das Siegertreppchen schaffen, profitieren von der Teilnahme am Wettbewerb durch einen intensiven Erfahrungsaustausch. So ist jede Teilnehmerin automatisch zum bundesweiten Netzwerktreffen eingeladen, das von Mittwoch, 14. September 2022, bis Freitag, 16. September 2022, stattfindet.

Die Teilnahme am Wettbewerb erfolgt online über die Webseite von Kommune bewegt Welt. Dort finden Interessierte auch alle weiteren Informationen, Flyer und Unterlagen.

„Kommune bewegt Welt“ ist ein Wettbewerb von Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, durchgeführt von der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt.

Bewerbungsschluss: 3. Juni 2022
Preisverleihung in Düren: 15. September 2022

Ansprechpersonen

Presseanfragen

Petra Gohr-Guder
Pressesprecherin Engagement Global gGmbH
presse@engagmenent-global.de

Bei Nachfragen zum Wettbewerb:

Marianne Kreuzig
Projektleitung „Wettbewerb „Kommune bewegt Welt““
Telefon: +49 228-20717-2894
marianne.kreuzig@engagement-global.de

Weitere Informationen
Kategorien: Ticker

Agenda 2030 – Kommunen erarbeiten Fahrplan

29. April 2022 - 12:12
Im Fokus: Die Umsetzung der Agenda 2030 auf kommunaler Ebene vorantreiben. Foto: Janine Schmitz/photothek.net

Auf der zweitägigen Konferenz im WCCB wollen Kommunen gemeinsam einen konkreten Fahrplan entwickeln, um die Umsetzung der Agenda 2030 auf kommunaler Ebene weiter voranzutreiben. Denn bei allen Erfolgen bleibt die Erkenntnis, dass das Engagement bis 2030 deutlich erhöht werden muss, um die Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Die Konferenz knüpft an den 2021 von zahlreichen Kommunen verabschiedeten Bonn-Pakt an.

Mehr als 1.000 Städte, Landkreise und Gemeinden engagieren sich bereits in Programmen der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global für eine global nachhaltige Entwicklung im Sinne der Agenda 2030. Das umfasst das Engagement vor Ort, beispielsweise durch die Entwicklung von Nachhaltigkeitsstrategien oder der Förderung des fairen Handels als auch auf internationaler Ebene durch kommunale Partnerschaften. Darüber hinaus positionieren sich Kommunen zunehmend zu globalen Themen, wie im Rahmen des G7-Prozesses oder jüngst zum Krieg gegen die Ukraine.

Zu den Gästen zählen unter anderem Yvonne Aki-Sawyerr, Oberbürgermeisterin Freetown/Sierra Leone, Dr. Bärbel Kofler, Staatssekretärin bei der Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dr. Kira Vinke, Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik sowie zahlreiche Kommunalspitzen aus Städten, Gemeinden und Landkreisen.

Die Veranstaltung wird durchgeführt von der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt von Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung in Kooperation mit der Stadt Bonn.

Journalistinnen und Journalisten können sich akkreditieren unter dialog2030@engagement-global.de

Weitere Informationen
Kategorien: Ticker

Flucht und Migration in Karikatur

25. April 2022 - 13:10
Karikaturen virsualisieren Sichtweisen auf Flucht und Migration. Foto: Thomas Keydel

Ab Samstag, 30. April 2022, ist die Karikaturenausstellung „Ein Ort. Irgendwo“ für Besucherinnen und Besucher geöffnet und bis Sonntag, 12. Juni 2022, in der Zehntscheuer sowie der evangelischen Martinskirche zu sehen. Sie vermittelt karikaturistisch aufbereitete Eindrücke von Flucht und Migration. Zeichnungen, Collagen und Sketche illustrieren Erfahrungen, machen Perspektiven wie Auswirkungen sichtbar und üben Kritik.

2017 hat die Kulturkoordination EXILE in einem internationalen Wettbewerb zur künstlerischen Auseinandersetzung mit den Erfahrungen von Flucht und Migration aufgerufen. 319 Menschen aus 64 Länder haben ihre Karikaturen eingereicht. 82 der insgesamt 671 Bilder werden seitdem in einer Wanderausstellung präsentiert, die dazu einlädt, die dabei entstandenen Perspektiven und Interpretationen wahrzunehmen und zu verstehen.

Präsentiert wird „Ein Ort. Irgendwo“ in Münsingen von dem Dienst für Mission, Ökumene und Entwicklung der Evangelischen Landeskirche Württemberg in Kooperation mit der Außenstelle Stuttgart von Engagement Global als Teil des Programms Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland.

Kulturelle Angebote zur Ausstellung

Ergänzt wird die Ausstellung durch Führungen von Fachreferentinnen und -referenten aus der entwicklungsbezogenen Bildungsarbeit. Mit teils eigenen Migrations- und Fluchterfahrungen unterstützen sie die Eindrücke der Ausstellung durch Hintergrundinformationen zu Fluchtursachen und persönliche Erfahrungsberichte.

Am Freitag, 13. Mai 2022, lädt die Außenstelle Stuttgart außerdem zu einer Filmvorführung zum Thema Flucht und Migration ein. Die Liebesgeschichte der Niederländerin Kimmy und des Tunesiers Nazir beruht auf einer wahren Begebenheit, die Regisseur Ben Sombogaart 2018 auf die Leinwand gebracht hat. Überrascht vom Arabischen Frühling 2011 will das junge Paar, das ein Kind erwartet, Tunesien so schnell wie möglich verlassen. Während für Kimmy die Ausreise problemlos verläuft, beginnt für Nazir eine äußerst beschwerliche und lebensgefährliche Reise als Bootsflüchtling über das Mittelmeer.

Ein weiterer Höhepunkt ist das Podiumsgespräch „Heimat ohne Zukunft – warum Menschen fliehen“ am Freitag, 20. Mai 2022. Vertreterinnen und Vertreter aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Kirche und Politik sprechen über Fluchtursachen sowie die Möglichkeiten und Maßnahmen, diesen in den Herkunftsländern entgegenzuwirken. Dabei ebenfalls Thema: Welche Zusammenhänge gibt es zwischen Flucht- und Migrationsursachen und dem gesellschaftlichen und individuellen Handeln auf lokaler Ebene?

Einladung zu Vernissage und Informationen zur Anmeldung

Journalistinnen und Journalisten sind herzlich zur Vernissage am Freitag, 29. April 2022, um 18 Uhr, in der Martinskirche in Münsingen eingeladen. Vorab wird zwischen 16 Uhr und 17:30 Uhr eine exklusive Führung durch die Ausstellung angeboten. Treffpunkt ist die Zehntscheuer. Um Anmeldung wird gebeten.

  • Vernissage: Freitag, 29. April 2022, 18 Uhr
  • Ausstellungszeitraum: Samstag, 30. April 2022 bis Sonntag, 12. Juni 2022
  • Ort: Zehntscheuer-Bürgerhaus und evangelische Martinskirche, Münsingen

Führungstermine:

  • Im Mai: donnerstags von 16:30 Uhr bis 18 Uhr und samstags von 14:30 Uhr bis 16 Uhr.
  • Im Juni: samstags und sonntags von 14:30 Uhr bis 16 Uhr (bis einschließlich Samstag, 11. Juni 2022).

Die Ausstellung und alle Begleitangebote sind kostenfrei. Für die Führungen, den Filmabend und das Podiumsgespräch wird um vorherige Anmeldung gebeten: aussenstelle.stuttgart@engagement-global.de

Die Karikaturenausstellung wird als Teil des Programms Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland (EBD) gezeigt. Ziel des EBD-Programms ist es, Menschen durch Informations- und Bildungsmaßnahmen zu einer kritischen Auseinandersetzung mit globalen Entwicklungen zu motivieren und zu eigenem entwicklungspolitischem Engagement zu ermutigen. Die Außenstellen von Engagement Global führen das Programm dezentral durch, um entwicklungspolitisches Engagement auch regional und lokal dauerhaft zu verorten.

Ansprechperson

Christian Lieder
Engagement Global gGmbH
Außenstelle Stuttgart
christian.lieder@engagement-global.de

Weitere Informationen
Kategorien: Ticker

Verantwortungsvolles und nachhaltiges Handeln

13. April 2022 - 10:32
Engagement Global auf der Messe Fair Handeln 2018 in Stuttgart. Foto: Andreas Henn

Auf der Messe Fair Handeln in Stuttgart dreht sich von Donnerstag, 21. April, bis Sonntag, 24. April 2022, alles um Nachhaltigkeit und fairen Handel. Auch Engagement Global ist auf der Messe vertreten – auf dem Markt der FAIRänderungen in Halle 4, am Stand 4G63.

Dort erfahren Interessierte alles über die unterschiedlichen Angebote von Engagement Global. Dazu gehören etwa Programme, die entwicklungspolitische Bildungsarbeit oder Projekte der kommunalen Entwicklungszusammenarbeit fördern. Aber auch, wer sich ganz allgemein zur Agenda 2030 und den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung – auch unter der Kurzform SDG (Sustainable Development Goals) bekannt – informieren möchte, findet am Stand Materialien und Ansprechpersonen. Das 17Ziele-Mobil bietet zudem Mitmachaktionen rund um die Nachhaltigkeitsziele.

Weitere Möglichkeiten, sich spielerisch mit Nachhaltigkeit und fairem Handel auseinanderzusetzen, bieten das SDG-Geschicklichkeitsspiel, das Eine-Welt-Quiz-Glücksrad sowie das Weltspiel von Bildung trifft Entwicklung (BtE). Beim Weltspiel lässt sich spielerisch Einiges über globale Zusammenhänge lernen, etwa wie Ressourcen und Einkommen weltweit verteilt sind oder wo der Energieverbrauch auf der Welt am höchsten ist.

Beratungsbörse „Alte Hasen treffen Newcomer“

Die Außenstelle Stuttgart von Engagement Global bietet in Kooperation mit der Stiftung Entwicklungszusammenarbeit (SEZ) am Freitag, 22. April von 13:30 - 16:30 Uhr, die Beratungsbörse „Alte Hasen treffen Newcomer“ im Congresszentrum (ICS) der Messe Stuttgart an. Dort stellen Partner, deren Projekte über das Förderprogramm Entwicklungspolitische Bildung (FEB) und das Aktionsgruppenprogramm (AGP) von Engagement Global gefördert werden, sowie Projektpartner von SEZ ihre Projekte vor. Die Veranstaltung richtet sich an junge und wenig erfahrene Organisationen. Ziel ist der Austausch zwischen „alten Hasen“ und „Newcomern“, auch mit Blick auf Förderanträge und Regularien der Förderungen. Mitarbeitende von Engagement Global und SEZ sind ebenfalls vor Ort und beraten ganz konkret zu ihren Programmen.

Veranstaltungsort

Landesmesse Stuttgart
Messepiazza 1
70629 Stuttgart

Weitere Informationen
Kategorien: Ticker

Für Wasser im Einsatz

22. März 2022 - 20:41
Dhairya Pandya nimmt bei seinem Freiwilligendienst Proben aus dem Grundwasser. Foto: Ecoselva e.V

Blaues Gold wird weltweit immer knapper: 2,2 Milliarden Menschen weltweit haben keinen regelmäßigen Zugang zu sauberem Wasser. Das sechste der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, kurz SDG) legt fest, dass Wasser und Sanitärversorgung bis 2030 für alle verfügbar sein und nachhaltig bewirtschaftet werden sollen. Dafür setzt sich auch der Verein Ecoselva ein. In Zusammenarbeit mit der indischen Partnerorganisation Voluntary Association of Agricultural General Development Health and Reconstruction Alliance (VAAGDHARA) etwa engagiert sich der Verein unter anderem für den Schutz des Regenwaldes, fördert öko-soziale Projekte und stärkt zivilgesellschaftliches Engagement. So betreut Ecoselva auch Teilnehmende in der Nord-Süd- und Süd-Nord-Komponente des Freiwilligendienst weltwärts. Ein aktueller Süd-Nord-Freiwilliger ist Dhairya Pandya. Er begann seinen weltwärts-Freiwilligendienst bei der Staatlichen Betriebsgesellschaft für Umwelt und Landwirtschaft in Sachsen im April 2021 und beschäftigt sich dort intensiv mit dem Thema „Wasser“.

Zu Dhairya Pandyas Aufgaben gehört es unter anderem, neues Equipment zu installieren, Rohre zu reinigen und Proben aus dem Grundwasser zu entnehmen, die ans Labor weitergeschickt werden, um die Wasserqualität zu bestimmen. Bei der Messung des Grundwassers werde auch die Menge ermittelt, wie der Süd-Nord-Freiwillige erklärt, und trage so dazu dabei, die öffentliche Wasserversorgung von Brunnen sicherzustellen. Außerdem verfolgt Dhairya Pandya die Fließgeschwindigkeit der Flüsse. Er erzählt, dass so abgeleitet werden kann, wie die Wasserverteilung zu organisieren ist oder wie Brückenbauten, Straßen und andere Infrastruktur konstruiert sein müssen.

Schon vor seinem weltwärts-Freiwilligendienst war Dhairya Pandya sich der Bedeutung von Wasser für die Erde und die Auswirkungen, die der Klimawandel auch auf Wasserressourcen hat, bewusst. In Dhairya Pandyas Heimatland, Indien, leben 1,38 Milliarden Menschen. Er berichtet, dass circa 15 Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner keinen Zugang zu sanitären Anlagen haben, mehr als sechs Prozent dieser Menschen hätten außerdem keine Möglichkeit an sauberes Wasser zu gelangen. Wie wichtig Wassermessungen sind, damit Vorsichtsmaßnahmen getroffen, die Wasserversorgung gesichert und die Umwelt geschützt werden können, lernte Dhairya Pandya im weltwärts-Freiwilligendienst.

Der Kontakt zu Freiwilligen kann hergestellt werden.

Der entwicklungspolitische Freiwilligendienst weltwärts richtet sich an junge Menschen ab 18 Jahren, die für eine längere Zeit im Ausland leben und sich international engagieren möchten. In der Süd-Nord Komponente realisieren junge Menschen aus den Partnerländern ihren weltwärts Freiwilligendienst in Deutschland. Globales Lernen, interkultureller Austausch, Engagement für eine nachhaltige Entwicklung und Stärkung internationaler Partnerschaften stehen dabei im Vordergrund. weltwärts wird als Gemeinschaftswerk von rund 160 gemeinwohlorientierten Trägern in Deutschland und circa 2.000 Partnerorganisationen in Afrika, Asien, Lateinamerika, Osteuropa und Ozeanien umgesetzt. Die Beratung und Unterstützung der beteiligten Akteure sowie die administrative und finanzielle Koordination verantwortet die Koordinierungsstelle weltwärts bei Engagement Global. Gefördert wird das Programm durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Weitere Informationen
Kategorien: Ticker

Ministerin wird Schirmherrin von „Kommune bewegt Welt“

21. März 2022 - 10:17
Bundesministerin Svenja Schulze übernimmt die Schirmherrschaft über den Wettbewerb „Kommune bewegt Welt“

Ministerin Svenja Schulze setzt die Tradition der Schirmherrschaft über „Kommune bewegt Welt“ fort. Seit der ersten Auflage des Wettbewerbs im Jahr 2014 steht er unter der Schirmherrschaft des Bundesministers beziehungsweise der Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Damit verdeutlicht das Bundesministerium die wichtige Rolle, die Städte und Gemeinden in der Entwicklungspolitik einnehmen.

„Kommunen sind zentrale Orte für die Umsetzung der Agenda 2030“, erklärt Ministerin Svenja Schulze. „Viele Kommunen in Deutschland engagieren sich gemeinsam mit zivilgesellschaftlichen Organisationen und Bürgerinnen und Bürgern für gerechte, nachhaltige Entwicklung weltweit. Das gemeinsame Engagement von Verwaltung und Zivilgesellschaft sichtbar zu machen und Bündnisse zu stärken, dafür steht der Wettbewerb ‚Kommune bewegt Welt‘“.

Teilnahme lohnt sich für kleine, mittlere und große Kommunen gleichermaßen

Bewerben können sich Kommunen gemeinsam mit einem zivilgesellschaftlichen Partner, der ebenfalls in der Entwicklungspolitik engagiert ist. Die Teilnahme lohnt sich für kleine, mittlere und große Kommunen gleichermaßen, da sie in unterschiedlichen Kategorien bewertet und prämiert werden. Die Bewerbungsphase des Wettbewerbs startete am Montag, 7. März 2022, und endet am Freitag, 3. Juni 2022. Die Preisverleihung findet am Donnerstag, 15. September 2022, in Düren – eine der Gewinnerinnen aus 2020 – im Rahmen des bundesweiten Netzwerktreffens statt.

Vergeben werden Preisgelder von insgesamt 138.000 Euro. Mit den Preisgeldern können Kommunen ihre Projekte und Ideen weiterentwickeln und ihr entwicklungspolitisches Engagement verstetigen. Neu in der diesjährigen Ausgabe des Wettbewerbs „Kommune bewegt Welt“ sind die erweiterten Teilnahmebedingungen: Bisher lag der Fokus der Kooperationen auf migrantischen Organisationen. Jetzt können sich Kommunen mit allen entwicklungspolitisch aktiven, zivilgesellschaftlichen Partnern beim Wettbewerb „Kommune bewegt Welt“ bewerben.

Die Teilnahme erfolgt online über die Webseite www.kommune-bewegt-welt.de. Dort finden Interessierte auch alle weiteren Informationen, Flyer und Unterlagen.

Bewerbungsstart: Montag, 7. März 2022
Bewerbungsschluss: Freitag, 3. Juni 2022
Feierliche Preisverleihung in Düren: Donnerstag, 15. September 2022

„Kommune bewegt Welt“ ist ein Wettbewerb von Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, durchgeführt von der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt. Schirmherrin ist Svenja Schulze, Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Ansprechpersonen

Ansprechpersonen

Presseanfragen

Petra Gohr-Guder
Pressesprecherin Engagement Global gGmbH
presse@engagement-global.de

Fragen zum Wettbewerb

Marianne Kreuzig
Projektleitung „Wettbewerb Kommune bewegt Welt“
Telefon: +49 228-20717-2894
marianne.kreuzig@engagement-global.de

Weitere Informationen
Kategorien: Ticker

Online-Reihe "Stadt.Land.Welt – Web" wird fortgesetzt

20. März 2022 - 21:34
Nachhaltigkeit im Fokus: „Stadt. Land. Welt – Web“ startet am 30. März 2022 digital. Foto: Janine Schmitz

Wie können wir nachhaltiger konsumieren? Wie lässt sich unser aller Lebensweise verantwortungsbewusst gestalten? Können wir nachhaltiges und gerechtes Wirtschaften tatsächlich weltweit erreichen? Diese und viele weitere Fragen behandeln der Deutsche Volkshochschul-Verband (DVV) und Engagement Global in der gemeinsamen Veranstaltungsreihe „Stadt.Land.Welt. – Web. Die dritte Staffel der Reihe umfasst sechs Online-Veranstaltungen und startet am Mittwoch, 30. März 2022. Mehr als 100 Volkshochschulen beteiligen sich an der Reihe und haben die Veranstaltungen in ihr Programm aufgenommen.

„Bildung für nachhaltige Entwicklung steht als Mega-Thema auch bei den Volkshochschulen ganz oben auf der Agenda. Volkshochschulen greifen das Thema als globale Herausforderung auf, informieren über Hintergründe und Zusammenhänge und bieten Gelegenheit zur Diskussion. Der Krieg in der Ukraine wirft gerade auf dramatische Weise unter anderem die Frage nach unserer Energieversorgung auf, die steigenden Benzinpreise stellen unser gewohntes Mobilitätsverhalten noch dringender zur Disposition. Darauf müssen wir Antworten finden – politisch und auch ganz persönlich“, sagt DVV-Direktorin Julia von Westerholt.

Die Themen der Reihe stehen in unmittelbarem Zusammenhang mit den 17 Nachhaltigkeitszielen der Agenda 2030, die von den Vereinten Nationen im Jahr 2015 verabschiedet wurde. Wie steht es um die 17 Ziele – welches sind die Herausforderungen? Wo liegen Chancen? Wo stehen wir eigentlich gerade? Dazu befragt die Veranstaltungsreihe „Stadt.Land.Welt. – Web“ Expertinnen und Experten und beleuchtet diese Fragestellungen anhand von Praxisbeispielen.

„‘Stadt.Land.Welt. – Web‘ passt sehr gut zu unseren Aktivitäten im Kontext einer Bildung für nachhaltigen Entwicklung“, erklärt Andreas Hennig, Leiter der Außenstelle Düsseldorf von Engagement Global gGmbH, die vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung finanziert wird. Birgit Steck, die Leiterin der Außenstelle Mainz, ergänzt: „Die Reihe ist Teil des Programms ‚Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland‘ der Außenstellen von Engagement Global, das Menschen zu einer kritischen Auseinandersetzung mit globalen Themen motiviert, konkrete Handlungsoptionen aufzeigt und damit zu eigenem entwicklungspolitischen Engagement ermutigt“.

„Stadt.Land.Welt. – Web“ startete im Jahr 2020 als eine Reihe von Präsenzveranstaltungen in Bayern und Baden-Württemberg, wurde dann jedoch coronabedingt in eine Online-Reihe umgewandelt. Dieses Jahr sind die Außenstellen von Engagement Global in Mainz und Düsseldorf daran beteiligt, zusammen mit den vhs-Landesverbänden Saarland, Rheinland-Pfalz, Hessen und Nordrhein-Westfalen.

Die dritte Staffel bietet – jeweils mittwochs – drei Veranstaltungen im Frühjahr 2022 und drei weitere im November an. Zum Auftakt am Mittwoch, 30. März 2022, spricht Friederike Habermann, Volkswirtin und Historikerin, über wachstumsunabhängige Wirtschaftsformen, die einen zukunftsfähigen Umgang mit natürlichen Ressourcen ermöglichen. „Schnelle Mode – Fast Fashion“ ist das Thema am Mittwoch, 27. April 2022. Die Veranstaltung am Mittwoch, 11. Mai 2022, dreht sich um Partnerschaften: Ist Augenhöhe zwischen ungleich starken Partnern möglich? Wie werden Partnerschaften mit Ländern des Globalen Südens gerecht und nachhaltig?

Weitere Informationen
Kategorien: Ticker

Wettbewerb „Kommune bewegt Welt“ startet

7. März 2022 - 9:26

Städte, Landkreise und Gemeinden engagieren sich überall in Deutschland gemeinsam mit Partnern aus der Zivilgesellschaft entwicklungspolitisch für mehr Vielfalt und eine offene interkulturelle Gesellschaft. Diese Leistung würdigt der Wettbewerb „Kommune bewegt Welt“, der in diesem Jahr zum fünften Mal seit 2014 stattfindet. Die Bewerbungsphase des Wettbewerbs startet am Montag, 7. März 2022, und endet am Freitag, 3. Juni 2022. Die Preisverleihung findet am Donnerstag, 15. September 2022, während des bundesweiten Netzwerktreffens statt – in Düren, eine der Gewinnerinnen aus 2020.

Bewerben können sich alle Kommunen, die sich zusammen mit mindestens einem Partner aus der Zivilgesellschaft in der Entwicklungspolitik engagieren. Vergeben werden Preisgelder von insgesamt 138.000 Euro. Mit den Preisgeldern können Kommunen ihre Projekte und Ideen weiterentwickeln und ihr entwicklungspolitisches Engagement verfestigen. Die Teilnahme lohnt sich für kleine, mittlere und große Kommunen gleichermaßen, da sie in unterschiedlichen Kategorien bewertet und prämiert werden. Zudem vergibt die unabhängige Jury Sonderauszeichnungen wie den Newcomer-Preis. So lohnt sich die Bewerbung auch für Kommunen, die sich erst seit kurzem in der Entwicklungspolitik engagieren.

Teilnehmen bedeutet gewinnen

Bereits mit ihrer Bewerbung für „Kommune bewegt Welt“ profitieren Kommunen gleich mehrfach: Jede Teilnehmerin ist automatisch zum bundesweiten Netzwerktreffen von Mittwoch, 14. September 2022, bis Freitag, 16. September 2022, eingeladen. Außerdem gibt es Überraschungspreise für Kommunen, die es dieses Jahr nicht unter die Preisträger geschafft haben. In den Kommunen selbst würdigt die Teilnahme die Arbeit der Ehrenamtlichen und der Verwaltung und stärkt den Stellenwert der Entwicklungspolitik in der Gemeinde.

Neu beim diesjährigen Wettbewerb „Kommune bewegt Welt“ sind die erweiterten Teilnahmebedingungen: Bisher lag der Fokus der Kooperationen auf migrantischen Organisationen. Jetzt können sich Kommunen mit allen entwicklungspolitisch aktiven, zivilgesellschaftlichen Partnern beim Wettbewerb „Kommune bewegt Welt“ bewerben.

Die Teilnahme erfolgt online über die Webseite www.kommune-bewegt-welt.de. Dort finden Interessierte auch alle weiteren Informationen, Flyer und Unterlagen.

Bewerbungsstart: Montag, 7. März 2022
Bewerbungsschluss: 3. Juni 2022
Feierliche Preisverleihung in Düren: 15. September 2022

„Kommune bewegt Welt“ ist ein Wettbewerb von Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, durchgeführt von der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt.

Ansprechpersonen

Presseanfragen

Petra Gohr-Guder
Pressesprecherin Engagement Global gGmbH
presse@engagmenent-global.de

Bitte wenden Sie sich bei Rückfragen an

Marianne Kreuzig
Projektleitung „Wettbewerb „Kommune bewegt Welt““
Telefon: +49 228-20717-2894
marianne.kreuzig@engagement-global.de

Weitere Informationen
Kategorien: Ticker

„Indigene Medienarbeit trägt zur Erhaltung kultureller Vielfalt bei“

11. Februar 2022 - 9:00
Weltwärts-Freiwillige unterstützen ProMedios bei der Medienarbeit in Mexiko. Foto: Welthaus Bielefeld

Das Erbe der indigenen Völker ist in Mexiko lebendig. Die bekanntesten Beispiele sind Mayas und Azteken. Doch immer noch sind diese Völker struktureller Gewalt, Rassismus und einer permanenten Bedrohung ihrer Daseinsform ausgesetzt. Deswegen ist es, wie Heiko Kiser, weltwärts-Referent des Welthaus Bielefeld, erläutert, „zentral für die Anerkennung indigener Rechte und die Bewahrung indigener Kultur, Nachrichten in eigener Sprache und zu eigenen Themen zu verbreiten sowie das Wissen um den Umgang mit Medien zu vertiefen.“

Medien als mächtige Instrumente für Demokratie und Vielfalt werden auch am Welttag des Radios am 13. Februar gefeiert. Seit 2012 steht der Tag symbolisch für die Möglichkeiten, ganz unterschiedliche Stimmen zu vielfältigen Themen zu Gehör zu bringen. Das Radio bietet damit Chancen, die auch indigene Gemeinden bei ihrem Einsatz für Rechte und die Anerkennung ihrer Kultur nutzen können. Zwei Partnerorganisationen des Welthaus Bielefeld unterstützen indigene Gemeinden in Mexiko bei der Wissens- und Nachrichtenvermittlung – unter anderem mit Medienschulungen in Bereichen wie Radio oder Social Media sowie mit Dokumentationen und Seifenopern in indigenen Sprachen. Es werden heute noch 68 verschiedene indigene Sprachen in Mexiko gesprochen.

Neun weltwärts-Freiwillige hatten in den vergangenen Jahren die Gelegenheit, in den beiden Partnerorganisationen zu lernen und einen Beitrag zur Medienbildung zu leisten. Einer dieser Partner ist ProMedios de Comunicación Comunitaria in Chiapas. Die Organisation bietet seit 1998 ein Programm für mediale Selbstermächtigung von Jugendlichen und Erwachsenen in indigenen Gemeinden und bildet zu Gemeindejournalistinnen und -journalisten aus. Seit Oktober ist Torvid Sommer als weltwärts-Freiwilliger bei ProMedios. Er unterstützt bei den Medienschulungen und digitalisiert das Archiv, in dem sich wichtige filmische und schriftliche Dokumente der indigenen Bewegung aus Chiapas der letzten 25 Jahre befinden. Bei seinem Einsatz hat der 20-Jährige aus Weimar viel über die indigenen Perspektiven und Weltanschauungen gelernt. Mit dem Programm dazu beizutragen, die kulturelle Vielfalt zu bewahren und anderen nahe zu bringen, begeistert Torvid Sommer an seinem zehnmonatigen Freiwilligendienst.

„Indigene Medienarbeit ist meines Erachtens eine Möglichkeit der Erhaltung kultureller Vielfalt. Mit der Kolonialisierung der Welt ist der Großteil an Kulturen verschwunden und die indigenen Kommunen werden mit der Zeit auch immer weniger, weil es als extrem marginalisierter und diskriminierter Teil der Gesellschaft teilweise überhaupt nicht mehr möglich ist indigene Kultur zu leben. Indigene Medien können dem etwas entgegensetzen und so bleibt die Kultur, beispielsweise der Maya, am Leben und ist nicht nur eine Pyramide, die von Touristen fotografiert wird", erklärt der Freiwillige.

Dabei gibt es auch für den Freiwilligen viel zu lernen. „Indigene Perspektiven und Weltanschauungen haben, soweit ich das bis jetzt mitbekommen habe, sehr oft Aspekte von gegenseitiger Hilfe, einen großen Respekt vor Natur und Umwelt und gesellschaftliche Organisationsformen, die nicht ausschließend sind“, erzählt Torvid Sommer. „So ist es sehr wichtig, dass indigene Kultur nach außen getragen wird, damit Menschen sehen, dass es eben andere Lebensentwürfe gibt als die, die sie kennen.“

Weitere Informationen
Kategorien: Ticker

Der Countdown läuft: Es ist Zeit für Action!

31. Januar 2022 - 9:42
Einsendeschluss für den Schulwettbewerb ist der 9. März 2022. Foto: David Ertl

Die zehnte Runde des Schulwettbewerbs zur Entwicklungspolitik geht in den Endspurt. Noch bis zum 9. März 2022 können Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 13 aller Schulformen und -fächer aus ganz Deutschland und von deutschen Auslandsschulen am Wettbewerb teilnehmen: als Klasse, Team, Arbeitsgemeinschaft, Lerngruppe oder ganze Schule. Das Wettbewerbsthema spielt darauf an, dass sich die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung auf der Zielgerade befinden – bis 2030 will die Weltgemeinschaft sie erreichen. Der Wettbewerb möchte Kinder und Jugendliche auf kreative Weise für die Nachhaltigkeitsziele begeistern und sie dazu animieren, sich mehr für Zusammenhänge globaler Entwicklung zu interessieren: Was hat der Klimawandel eigentlich mit mir zu tun? Welchen Einfluss hat mein Konsumverhalten auf Menschen in anderen Teilen der Welt? Und wie kann auch ich einen Beitrag dazu leisten, unsere EINE WELT lebenswert für alle zu gestalten?

„Wir möchten Schülerinnen und Schülern damit die Möglichkeit bieten, nicht nur mehr über die einzelnen Nachhaltigkeitsziele, ihre Bedeutung und globalen Zusammenhänge zu erfahren, sondern vor allem eigene Handlungsoptionen auszuloten“, so Projektleiterin Theresa Viehoff-Heithorn, „Das ist wichtig, denn: Nicht nur jeder Gedanke zur EINEN WELT zählt, sondern vor allem jede Aktion!“

Vielfalt globaler Themen im Unterricht nutzen und kreativ werden

Die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung bieten eine große Bandbreite an Themen für die Entwicklung von spannenden Unterrichtsprojekten in allen Fächern. In Sachen Beitragsformat sind der Fantasie dabei keine Grenzen gesetzt. Egal ob Texte, Fotos, Filme, Kunstwerke, Plakate oder digitale Werke – jeder Beitrag, der sich mit dem Thema der aktuellen Runde beschäftigt, ist willkommen.

Und obendrein wird das Engagement der Schülerinnen und Schüler belohnt. Nach dem Einsendeschluss werden alle Einreichungen von einer fachkundigen Jury bewertet und die besten Beiträge ausgezeichnet. Zu gewinnen gibt es mehr als 100 Preise im Gesamtwert von über 50.000 Euro. Die Schulpreise sind mit je 5.000 Euro dotiert. Alle Teilnehmenden werden mit namentlichen Urkunden geehrt. Außerdem nehmen Delegationen der Gewinnerteams bei der großen Preisverleihung ihre Auszeichnungen persönlich entgegen.

Über den Schulwettbewerb

Der Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik „alle für EINE WELT für alle“ wird von Engagement Global gGmbH – Service für Entwicklungsinitiativen im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und unter Schirmherrschaft des Bundespräsidenten durchgeführt. Seit dem Schuljahr 2003/2004 ruft der Wettbewerb alle zwei Jahre dazu auf, den Lernbereich Globale Entwicklung im Unterricht aller Jahrgangsstufen und Schulformen zu verankern und Kinder und Jugendliche für die Themen der EINEN WELT zu sensibilisieren und zu aktivieren.

Ansprechpersonen

Presseanfragen

Petra Gohr-Guder
Pressesprecherin Engagement Global gGmbH
presse@engagmenent-global.de

Bitte wenden Sie sich bei Rückfragen an

Bianca Klüser
Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik
Telefon +49 228 20 717-2307
bianca.klueser@engagement-global.de

David Müller
m&p: public relations GmbH
Telefon +49 228 410028-48
david.mueller@mp-gmbh.de

Weitere Informationen
Kategorien: Ticker