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Pressemitteilungen der Engagement Global gGmbH - Service für Entwicklungsinitiativen
Aktualisiert: vor 4 Stunden 20 Minuten

Internationale Jugendkonferenz „Our Common Future“

12. September 2019 - 14:52
Bei der Konferenz kommen engagierte Jugendliche zusammen. Foto: bridge-it e.V.

Überall auf der Welt erheben Jugendliche gerade ihre Stimme. Auf Straßen, Schulhöfen und in Parlamenten fordert eine neue Generation ihr Recht auf eine klimagerechte und nachhaltig lebenswerte Welt. Die Konferenz „Countdown 2030, 2063 and beyond: Our Common Future“, die vom 2. bis 6. Dezember 2019 in Köln stattfindet, lädt dieses Jahr Jugendliche aus Süd-Nord-Projekten ein, sich der Bewegung anzuschließen und ihre Visionen für eine nachhaltige Entwicklung zu formulieren.

Die Konferenz möchte Jugendliche zusammenführen, die schon im internationalen Austausch aktiv sind. Ganz besonders sind alle Mitglieder von Süd-Nord-Schulpartnerschaften und alle Süd-Freiwilligen eingeladen, die derzeit in Deutschland sind. Aber auch alle anderen sind willkommen, die Zukunft mitgestalten wollen.

Das Konferenz-Programm wird komplett in Eigenregie von Jugendlichen in Benin, Burkina Faso, Deutschland, Kamerun, Malawi und Südafrika organisiert. Diese Teams haben die Themen und Formate bestimmt, über die 150 Jugendliche in Köln fünf Tage lang diskutieren werden. Die drei Themenblöcke sind:

  • Erkunden und Hinterfragen der Agenden 2030 und 2063: Jugendstimmen zu unserer gemeinsamen Zukunft
  • Maßnahmen auf individuellem Niveau: Nachhaltiger Konsum im Fokus (Ziel 12)
  • Der Blick aufs Große Ganze: Wie soziale Innovationen Gesellschaften im Sinne der Agenden verändern können

Ab Dienstag, 17. September 2019, bis 15. November 2019, können sich interessierte Schulklassen, Gruppen oder Einzelpersonen für die Konferenz anmelden.

Für Teilnehmende ist die gesamte Veranstaltung kostenfrei inklusive Aufenthalt, sowie An- und Abreise innerhalb Deutschlands. Schülerinnen und Schüler sowie Projektgruppen werden bei der Schulbefreiung unterstützt.

Die Countdown 2030 Konferenz wird veranstaltet durch Bridge-it! e.V. in Kooperation mit Engagement Global sowie der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), gefördert durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, mit Haushaltsmitteln des Landes Berlin, Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit, von der BGAG-Stiftung Walter Hesselbach sowie von der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen.

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Presseeinladung zur Preisverleihung „Hauptstadt des Fairen Handels 2019“

10. September 2019 - 10:30
Die Gewinnerkommunen des Wettbewerbs 2017. Foto: Iris Maria Maurer

Welche Stadt setzt sich am besten, witzigsten oder erfolgreichsten für den Gedanken des Fairen Handels ein? Dieser Frage widmet sich alle zwei Jahre der Wettbewerb „Hauptstadt des Fairen Handels“. Die Gewinnerkommunen werden am Mittwoch, 18. September 2019, im Rahmen einer großen Preisverleihung bekannt gegeben und erhalten Preisgelder im Wert von insgesamt 250.000 Euro. Als Gäste erwartet werden unter anderem der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet, die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker und Dr. Bernhard Felmberg, Abteilungsleiter im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Wann: Mittwoch, den 18. September 2019
von 16 bis 18:30 Uhr Einlass ab 15 Uhr, anschließend Empfang

Wo: Im E-Werk, Schanzenstraße 37, 51063 Köln

Der 2003 ins Leben gerufene Wettbewerb „Hauptstadt des fairen Handels“ wird von der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt von Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) durchgeführt. Und zeigt dabei wachsende Wirkung: Auch 2019 bewarben sich wieder 100 Kommunen. Die bisherigen Preisträger des begehrten Titels waren: Köln (2017), Saarbrücken (2015), Rostock (2013), Bremen (2011), Marburg (2009), Düsseldorf (2007) und Dortmund (2003 und 2005).

Im Jahr 2019 bildet die Preisverleihung den Auftakt zum bisher größten Kongress zu den Themen Fairer Handel und Faire Beschaffung. Von Mittwoch, 18., bis Freitag, 20. September 2019 findet „Fair begegnen – Fair gestalten” – der Kongress der Ideen und Taten in der amtierenden „Hauptstadt des fairen Handels“ Köln statt. Erwartet werden rund 1.000 Besucherinnen und Besucher aus dem gesamten Bundesgebiet, die sich im Rahmen eines vielseitigen Programmes austauschen, informieren und vernetzen.

Wenn Sie bei dieser Veranstaltung in Köln dabei sein wollen, um live zu erfahren, wer die Gewinner der diesjährigen Ausschreibung zur „Hauptstadt des fairen Handels“ sein werden, bitten wir Sie zwecks Planung um eine kurze Anmeldung bis zum 16. September 2019.

Ansprechperson

Petra Gohr-Guder
Pressesprecherin Engagement Global
Telefon +49 (0)228-20717-120
presse@engagement-global.de

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Startschuss zur neunten Runde des Schulwettbewerbs zur Entwicklungspolitik

10. September 2019 - 9:00
Schülerinnen und Schüler stellten Entwicklungsminister Dr. Gerd Müller Fragen. Foto: Merlin Nadj-Torma/Engagement Global

Was sind die Aufgaben eines Bundesentwicklungsministers? Was hat es mit dem ökologischen Fußabdruck auf sich? Wie können junge Menschen dazu beitragen, die EINE WELT nachhaltiger zu gestalten? Und welche Rolle kommt dem Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik dabei zu? – Es waren Fragen wie diese, die die Schülerinnen und Schüler der Berliner Max-von-Laue-Oberschule an Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller herantrugen.

Damit unterstrichen sie nicht nur ihr Interesse an globalen Themen und Zusammenhängen, sondern auch ihre Bereitschaft, einen aktiven Beitrag zur Gestaltung der Zukunft der EINEN WELT zu leisten. Bereits im Rahmen der siebten Wettbewerbsrunde hatten die Schülerinnen und Schüler als Mitglieder der Sozial-Arbeitsgemeinschaft „TAT“ (Think Act Talk) am Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik teilgenommen und mit ihrem Beitrag den ersten Preis in der Kategorie 3 (Klassenstufen 8–10) gewonnen. Bei der Pressekonferenz stellten sie ihr preisgekröntes Brettspiel „Vielfältig oder Einfältig“, das Aspekte wie nachhaltiges Leben und Wirtschaften sowie Flucht und Kooperation aufgreift und zur kreativen Auseinandersetzung mit gesellschaftskritischen Themen motiviert, noch einmal gemeinsam mit der Leiterin der Arbeitsgemeinschaft Christiane El-Nahry vor. Bundesentwicklungsminister Müller würdigte die Präsentation der Schülerinnen und Schüler und warb um die Bedeutsamkeit des Beitrags:

„Mir gefällt dieses Spiel sehr gut. Man lernt wo und wie die Welt strukturiert ist. Reden ist das eine, handeln das andere – bei jedem Einzelnen und in der Politik. Deshalb müssen wir Bewusstsein schaffen und Wissen. Umso schöner ist es, dass ihr euch mit diesen wichtigen Themen, wie Klimawandel und nachhaltigem Konsum, auseinandersetzt. Denn häufig könnt ihr Kinder mehr bewegen als wir Erwachsene.“

Lokales Handeln – globales Mitbestimmen: Kinder und Jugendliche gestalten die Zukunft

Kinder und Jugendliche wollen heutzutage bei wichtigen gesellschaftlichen Fragen mitbestimmen können, um dadurch einen stärkeren Einfluss auf die Gestaltung ihrer eigenen Zukunft zu haben. Mit dem Thema „Meine, deine, unsere Zukunft?!“ Lokales Handeln – globales Mitbestimmen nimmt die neunte Runde des Schulwettbewerbs zur Entwicklungspolitik genau diesen Wunsch in den Blick und bietet Kindern und Jugendlichen eine Plattform für ihre Gedanken und Ideen. Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen und Schulformen sind aufgerufen, sich mit eigenen und fremden Vorstellungen von einem zukunftsfähigen Zusammenleben in unserer EINEN WELT auseinanderzusetzen und ihre Möglichkeiten zur demokratischen Mitgestaltung dieser Zukunft zu reflektieren.

Ob Texte, Fotos, Filme, Kunstwerke, Theater- oder Musikstücke, Plakate oder digitale Arbeiten – bei der Beitragsgestaltung sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Beteiligen können sie sich in Schulklassen, Schülerteams, Arbeitsgemeinschaften sowie Lerngruppen aller Art, aus ganz Deutschland und aus deutschen Schulen im Ausland. Ganze Schulen können sich in einer eigenen Kategorie für den sogenannten Schulpreis bewerben und zeigen, dass globales Lernen fester Bestandteil ihres Schulalltags ist. Einsendeschluss für alle Wettbewerbsbeiträge ist der 2. März 2020. Auf die Gewinnerinnen und Gewinner warten attraktive Preise im Gesamtwert von über 50.000 Euro.

Der Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik „alle für EINE WELT für alle“ wird von Engagement Global gGmbH – Service für Entwicklungsinitiativen im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und unter Schirmherrschaft des Bundespräsidenten durchgeführt.

Ansprechpersonen

Engagement Global gGmbH, Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik
Bianca Klüser
Telefon +49(0)228 20 717-307
bianca.klueser@engagement-global.de

wiese pr Agentur für Öffentlichkeitsarbeit
Beate Wiese
Telefon +49(0)30 60945180
einewelt@wiese-pr.de

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Zum Schulwettbewerb, den Teilnahmebedingungen und Bewertungskriterien

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Pressekonferenz: Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik startet

29. August 2019 - 9:43
Bei der Pressekonferenz können Schülerinnen und Schüler Fragen an Entwicklungsminister Dr. Gerd Müller stellen. Foto: Engagement Global

Was sind die Aufgaben eines Bundesentwicklungsministers? Was hat es mit dem ökologischen Fußabdruck auf sich? Wie können junge Menschen dazu beitragen, die EINE WELT nachhaltiger zu gestalten? Und welche Rolle kommt dem Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik in diesem Zusammenhang zu? – Fragen wie diese können Schülerinnen und Schüler, aber auch Jugendreporterinnen und -reporter und Vertreterinnen und Vertreter der Presse am 10. September 2019 direkt an Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller stellen.

Den Rahmen dazu bietet eine Pressekonferenz, die anlässlich des Auftakts zur neunten Runde des Schulwettbewerbs zur Entwicklungspolitik „alle für EINE WELT für alle“ unter dem Thema „Meine, deine, unsere Zukunft?!“ Lokales Handeln – globales Mitbestimmen stattfindet.

Eine Pressekonferenz der ganz besonderen Art, denn: Bundesminister Dr. Gerd Müller stellt sich bei dieser Veranstaltung Zukunftsfragen einer Berliner Schülergruppe, ehemalige Preisträgerinnen und Preisträger des Wettbewerbs. Anschließend steht der Bundesentwicklungsminister selbstverständlich auch den anwesenden Presse- und Medienvertreterinnen und -vertretern für Fragen zur Verfügung. Mitarbeitende des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und von Engagement Global, der den Wettbewerb betreuenden Organisation, begleiten die Pressekonferenz, um rund um den Wettbewerb zu informieren.

Ablauf

ab 08:30 Uhr Einlass und Akkreditierung

09:00 Uhr Begrüßung und Einführung in das Thema der 9. Runde des Schulwettbewerbs zur Entwicklungspolitik durch Engagement Global und Präsentation eines Wettbewerbsbeitrags durch Schülerinnen und Schüler der Max-von-Laue-Schule Berlin

09:10 Uhr Rede von Bundesminister Dr. Gerd Müller

09:15 Uhr Fragen von Schülerinnen und Schülern der Max-von-Laue-Schule Berlin sowie Vertreterinnen und Vertretern der Kinder- und Jugendpresse an Bundesminister Dr. Gerd Müller

09:35 Uhr Fragen Presse- und Medienvertreterinnen und -vertretern an Bundesminister Dr. Gerd Müller sowie an die Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte der Max-von-Laue-Schule

09.50 Uhr Fotos und ggf. Interviews mit Bundesminister Dr. Gerd Müller sowie anwesenden Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften

10:00 Uhr Ende der Veranstaltung

Bitte beachten Sie, dass für die Teilnahme an dieser Veranstaltung eine Akkreditierung beim Deutschen Bundestag erforderlich ist. Sollte diese Ihnen noch nicht vorliegen, melden Sie sich zeitnah bei bianca.klueser@engagement-global.de

Ansprechpersonen

Bianca Klüser
Engagement Global gGmbH, Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik
Telefon +49 (0)228 20 717-307
bianca.klueser@engagement-global.de

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wiese pr Agentur für Öffentlichkeitsarbeit
Telefon +49 (0)30 60945180
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21 deutsch-afrikanische Städtepartnerschaften zu Gast in Hannover

28. August 2019 - 10:13
Eine Teilnehmerin der dritten Konferenz „Kommunale Partnerschaften mit Afrika“ 2016 hält einen Vortrag. Foto: Martin Magunia

Welchen Beitrag können deutsche und afrikanische Städte für die Gestaltung einer lebenswerten Zukunft leisten? Mit genau dieser Fragestellung beschäftigt sich die bundesweite „4. Konferenz zu kommunalen Partnerschaften mit Afrika“ von Montag, 9., bis Mittwoch, 11. September 2019 in Hannover. Gastgeberin ist die Landeshauptstadt Hannover, die erst im letzten Jahr das fünfzigste Jubiläum mit ihrer Partnerstadt Blantyre in Malawi feierte. Im Zentrum der Veranstaltung steht der Austausch über Erfahrungen und fachliche Themen der kommunalen Entwicklungszusammenarbeit, wie Klima, Beschäftigungsförderung und kommunale Dienstleistungen. Durchführende Organisation ist die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global.

Veranstaltungsort
Designhotel + CongressCrentrum Wienecke XI.
Hildesheimer Straße 380
30519 Hannover

Zur Veranstaltung erwartet werden rund 150 Vertreterinnen und Vertreter deutscher und afrikanischer Städte, die durch partnerschaftliche Beziehungen verbunden sind, darunter 30 Städte und Gemeinden aus der gesamten Bundesrepublik sowie 21 afrikanische Kommunen. Die afrikanischen Gäste kommen unter anderem aus den Ländern Äthiopien, Burkina Faso, Djibouti, Ghana, Kamerun, Malawi, Mali, Mosambik, Namibia, Südafrika, Senegal, Tansania und Uganda.

Eröffnet wird die Konferenz am Montag, den 9. September 2019 um 10 Uhr durch die niedersächsische Staatskanzlei sowie Dr. Stefan Wilhelmy, Bereichsleiter der SKEW von Engagement Global. Besonderer Gast ist Erastus Mwencha, ehemaliger Vizevorsitzender der Kommission der Afrikanischen Union, der die kommunale Entwicklungszusammenarbeit aus afrikanischer Perspektive, unter dem Blickwinkel der „Agenda 2063 – The Africa We Want“, diskutieren wird. Neben verschiedenen Vorträgen und Fachdiskussionen bietet die Konferenz den Teilnehmenden die Möglichkeit, ihr Wissen gezielt weiterzugeben und Fragen der kommunalen Entwicklungszusammenarbeit zu beantworten. Dabei werden verschiedene interaktive Methoden, wie die Barcamp Methode, angewandt, um einen offenen Dialog unter den Teilnehmenden zu fördern.

Ein kulturelles Rahmenprogramm ergänzt die Netzwerkveranstaltung. Geplant ist am Montagabend der Besuch der Fotoausstellung „Leben und Menschen in Malawi“ zum Jubiläum der Städtepartnerschaft Hannover – Blantyre im Kulturzentrum Pavillon. Die Ausstellung läuft noch bis zum 22. September 2019. Höhepunkt der Konferenz ist ein Empfang im Neuen Rathaus der Stadt Hannover, am Dienstag, den 10. September 2019, durch Bürgermeister Thomas Hermann.

Engagement Global arbeitet im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und fördert und stärkt weltweit das kommunale und zivilgesellschaftliche entwicklungspolitische Engagement.

Journalistinnen und Journalisten sind herzlich willkommen. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Petra Gohr-Guder
Engagement Global gGmbH –Service für Entwicklungsinitiativen
Stabsstelle Kommunikation, Veranstaltungen
presse@engagement-global.de

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Zur Konferenz zu kommunalen Partnerschaften mit Afrika

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Speed Dating für den fairen Handel

26. August 2019 - 8:49
Der Kongress der Ideen und Taten findet vom 18. bis 20. September in Köln statt. Foto: Engagement Global

Zum „Kongress der Ideen und Taten“ laden TransFair e.V. und Engagement Global gGmbH mit der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt vom 18. bis 20. September 2019 ins Kölner E-Werk und Palladium ein. Interaktive Formate wie Group Speed Datings, Fish Bowls oder Coaching-Sessions bringen die Gäste ins Gespräch über aktuelle Fair Handels-Trends und geben lokale Antworten auf globale Herausforderungen. Inhaltliche Impulse kommen unter anderem von folgenden Gästen, die auch für Interviews vor Ort zur Verfügung stehen:

  • Susanne Jordan zeigt als Gründerin von Nager IT, wie faire Produkte auch in der Computerindustrie möglich werden.
  • apl. Prof. Dr. Niko Paech, Universität Siegen, prägte den Begriff der „Postwachstumsökonomie“ und wird über nachhaltige Lebensstile und gesellschaftliche Veränderungsprozesse diskutieren.
  • Florence Wanjiru Wanjiku, Tochter einer Blumenarbeiterin, ermöglichten Fairtrade-Gelder das Studium. Sie arbeitet heute als Human Ressource Assistant auf der Flamingo-Blumenfarm in Kenia.
  • Melanie Weigel nimmt sich nach ihrer erfolgreichen Petition für fairen Kaffee in der Deutschen Bahn nun das Unternehmen Ikea vor.
  • Christian Bersin, Leiter des Amts für Klima- und Umweltschutz in Saarbrücken, der Hauptstadt des Fairen Handels 2015, teilt seine Expertise fürs Vernetzen.
  • N.N., Vertretung der Gewinnerkommune „Hauptstadt des Fairen Handels 2019“


Feiern Sie außerdem mit uns die Preisverleihung des Wettbewerbs „Hauptstadt des Fairen Handels 2019“ am Mittwoch, 18. September sowie das Jubiläum zum 10-jährigen Bestehen der Kampagne „Fairtrade-Towns“ am Donnerstag, 19. September, moderiert von Enie van den Meiklokjes.

Foto-Highlights der Veranstaltung sind die Preisverleihung „Hauptstadt des Fairen Handels 2019“ am 18. September ab 16 Uhr und die längste Fairtrade-Kaffeetafel am Donnerstag, 19. September um 17 Uhr.

Wir freuen uns über Ihre Anmeldung.

Für Terminwünsche für Interviews mit unseren Gästen kommen Sie gerne auf uns zu.

Ansprechpersonen

Petra Gohr-Guder
Pressesprecherin Engagement Global
Telefon +49 (0)228 20 717-120
petra.gohr-guder@engagement-global.de

Edith Gmeiner
Pressereferentin TransFair e.V.
Telefon +49 (0)221 942040 46
presse@fairtrade-deutschland.de

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Kongress der Ideen und Taten

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Pressekonferenz: Schülergruppe stellt Entwicklungsminister Zukunftsfragen

23. August 2019 - 9:00
Bei der Pressekonferenz können Schülerinnen und Schüler Fragen an Entwicklungsminister Dr. Gerd Müller stellen. Foto: Engagement Global

Was sind die Aufgaben eines Bundesentwicklungsministers? Was hat es mit dem ökologischen Fußabdruck auf sich? Wie können junge Menschen dazu beitragen, die EINE WELT nachhaltiger zu gestalten? Und welche Rolle kommt dem Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik in diesem Zusammenhang zu? – Fragen wie diese können Schülerinnen, Schüler, Jugendreporterinnen und -reporter am Dienstag, 10. September 2019, im Rahmen einer Pressekonferenz anlässlich des Auftakts der neunten Runde des Schulwettbewerbs zur Entwicklungspolitik „alle für EINE WELT für alle“, die unter dem Thema „Meine, deine, unsere Zukunft?! Lokales Handeln – globales Mitbestimmen“ steht, an Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller stellen.

Neben Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller wird eine Berliner Schulklasse als ehemalige Preisträgergruppe des Wettbewerbs an der Pressekonferenz teilnehmen und den Pressevertreterinnen und -vertretern für Interviews zur Verfügung stehen. Mitarbeitende des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und von Engagement Global, der den Wettbewerb betreuenden Organisation, begleiten die Pressekonferenz, um Fragen rund um den Wettbewerb zu beantworten.

Pressekonferenz zum Auftakt des Schulwettbewerbs zur Entwicklungspolitik „alle für EINE WELT für alle“

Wann: Dienstag, 10. September 2019, 9 bis 10 Uhr
Wo: Nebengebäude des Deutschen Bundestags, Schadowstraße 12-13, 10117 Berlin

Der Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik „alle für EINE WELT für alle“ wird von Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und unter Schirmherrschaft des Bundespräsidenten durchgeführt. Mit dem Wettbewerb werden seit 2003 Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 13 alle zwei Jahre zur Auseinandersetzung mit Themen globaler Entwicklung aufgerufen.

Bitte beachten Sie, dass für die Teilnahme an der Pressekonferenz eine Akkreditierung beim Deutschen Bundestag erforderlich ist. Sollte Ihnen diese nicht vorliegen, wenden Sie sich bitte bis zehn Tage vor der Veranstaltung an bianca.klueser@engagement-global.de

Ansprechpersonen

Bianca Klüser
Engagement Global gGmbH, Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik
Telefon +49 (0)228 20 717-307
bianca.klueser@engagement-global.de

Beate Wiese
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Telefon +49 (0)30 60945180
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Neue Hauptstadt des Fairen Handels gekürt

15. August 2019 - 8:26
Die Jury nominierte am 14. August die diesjährigen Preisträger. Foto: Engagement Global

804 Projekte aus 100 Kommunen hatte die Jury zu begutachten, bevor sie am 14. August 2019 die Preisträger im Wettbewerb „Hauptstadt des Fairen Handels“ 2019 nominierte. Die Preisträgerkommunen werden bei der feierlichen Preisverleihung am 18. September 2019 im Kölner E-Werk bekannt gegeben.

Der Wettbewerb „Hauptstadt des Fairen Handels“ kürt seit 2003 Städte und Gemeinden, die faire Beschaffung in den kommunalen Verwaltungen zum Thema gemacht haben und umsetzen. Der Wettbewerb wird durchgeführt von Engagement Global mit ihrer Servicestelle Kommunen in der Einen Welt im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). „Die Bewerberzahl ist zum zweiten Mal dreistellig und es sind sogar 30 neue Kommunen dabei“, freut sich Michael Marwede, zuständiger Abteilungsleiter bei Engagement Global.

Der Wettbewerb „Hauptstadt des Fairen Handels“ vergibt Preisgelder im Gesamtwert von 250.000 Euro. Neben den fünf Preisträgern und den Kommunen, die sich über einen der fünf Sonderpreise freuen dürfen, profitieren alle am Wettbewerb teilnehmenden Kommunen. Sie sind 2020 exklusiv zu zwei zweitägigen Erfahrungsaustauschen eingeladen, um miteinander an der Weiterentwicklung der Themen Fairer Handel und Faire Beschaffung in Kommunen zu arbeiten.

Armin Laschet, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, wird die Preisverleihung am Nachmittag des 18. September eröffnen. Weitere Gäste sind

  • Henriette Reker, Oberbürgermeisterin von Köln, der Gewinnerkommune von 2017,
  • Dr. Bernhard Felmberg, der im BMZ die Abteilung „Zentralabteilung; Zivilgesellschaft; Kirchen“ leitet und
  • Dr. Jens Kreuter, Geschäftsführer von Engagement Global gGmbH.

Die diesjährige Preisverleihung ist auch die Ouvertüre des Kongresses der Ideen und Taten. Unter dem Motto „Fair begegnen – Fair gestalten“ haben Engagement Global gGmbH und Transfair e.V. gemeinsam eingeladen und erwarten nun rund 900 Gäste aus Kommunen, Nichtregierungsorganisationen und Schulen zum Austausch.

Pressekontakt

Petra Gohr-Guder
Telefon +49 (0)228 20717
presse@engagement-global.de

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Kongress der Ideen und Taten

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Freie Plätze für ENSA-Vernetzungswerkstatt

9. August 2019 - 14:48
Die Lernwerkstatt findet als Open Space Format statt. Foto: Dave Grossmann

Das Entwicklungspolitische Schulaustauschprogramm (ENSA) lädt von Freitag, 13. bis Sonntag, 15. September 2019 zu einer „Vernetzungswerkstatt“ in Luisenthal ein. Interessierte Vertreterinnen und Vertreter aus Schulen und Nichtregierungsorganisationen (NROs) können gemeinsam an Aspekten der Verankerung diskriminierungssensibler Schulpartnerschaften im Schulalltag arbeiten, sich austauschen und vernetzen.

Durch das Open Space-Format der Veranstaltung legen die Teilnehmenden selbst fest, welche Themen rund um die Schulpartnerschaftsarbeit besprochen werden. Fragen wie diese können dabei aufgegriffen werden:

  • Welche konkreten Möglichkeiten gibt es, um Unterricht diskriminierungssensibel zu gestalten?
  • Wie lassen sich Eltern, Vereine und NROs bei Schulpartnerschaften und Lernreisen einbinden?
  • Wie können verantwortliche Lehrkräfte in der Schulpartnerschaftsarbeit entlastet werden, etwa durch Materialien, externe Begleitung oder Arbeitsgemeinschaften?
  • Wie lassen sich Schulpartnerschaften dauerhaft in Schulen verankern?

Die Lernwerkstatt richtet sich an alle Interessierten, die etwas über die Potenziale von Schulpartnerschaften lernen und sich über diskriminierungssensible und rassismuskritische Bildungsmaterialien und den Umgang mit diesen austauschen möchten.

Die Veranstaltung bietet außerdem die Möglichkeit, sich zu vernetzen, Lernerfahrungen aus der Schulpartnerschaftsarbeit zu besprechen und gemeinsam zu überlegen, wie diese gewinnbringend in die Unterrichts- und Schulgestaltung eingebracht werden können. Begleitet wird die Veranstaltung von der erfahrenen Open Space Moderatorin Bianca Herrling.

Die Teilnahme an der Veranstaltung sowie die Unterbringung in Einzelzimmern ist für Sie kostenfrei. Fahrtkosten werden nach Bundesreisekostengesetz von Engagement Global übernommen. Wir gehen davon aus, dass eine vorherige theoretische Auseinandersetzung mit Konzepten von struktureller Diskriminierung stattgefunden hat.

Die durchgehende Anwesenheit ist für die Qualität der Arbeit und die weiterführenden Vereinbarungen Voraussetzung. Deshalb möchten wir Sie bitten, an der gesamten Veranstaltung teilzunehmen.

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung bis Samstag, 31. August 2019!

Wann? Freitag, 13. September bis Sonntag, 15. September 2019
Wo: Luisenthal
Anmeldeschluss ist Samstag, 31. August 2019

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Anmeldung zur ENSA-Vernetzungswerkstatt

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Leinen los für eine nachhaltige Entwicklung

31. Juli 2019 - 10:51
Engagement Global auf der Hanse Sail Rostock 2018. Foto: Elisabeth Möser, Fairtrade Stadt Rostock

Welchen Weg legt der Kaffee zurück, den wir morgens zum Frühstück trinken, wer ist an der Herstellung unserer Lieblingsschokolade beteiligt und wann ist Handel fair? Fragen zu Zusammenhängen wie diesen rücken aufgrund der ungleich verlaufenden Globalisierung immer deutlicher ins Bewusstsein der Menschen. Engagement Global fördert deshalb entwicklungspolitisches Engagement unter anderem zu solchen Fragen.

Im Fairtrade-Bereich der Hanse Sail Rostock wird Engagement Global von Donnerstag, 8. bis Sonntag, 11. August 2019 mit einem eigenen Zelt vertreten sein, interaktiv über globale Zusammenhänge informieren und Raum zum Austausch zu Themen des Fairen Handels bieten. Das Eine-Welt-Landesnetzwerk Mecklenburg-Vorpommern unterstützt den Stand als Kooperationspartner. Die Projektkoordinatorin der Fairtrade-Stadt Rostock Elisabeth Möser ist ebenfalls vor Ort.

An jedem Messetag finden verschiedene Mitmach-Aktionen statt. Am Freitag, 9. August etwa bietet Engagement Global von 14 bis 19 Uhr gemeinsam mit der BUNDjugend Rostock (Jugend im Bund für Umwelt und Naturschutz e. V.) einen Workshop zur Herstellung von nachhaltigen Deos, Waschmitteln und Stiftehaltern an. Am Sonntag, 11. August, findet von 13 bis 16 Uhr eine Kleidertauschparty statt, die zusammen mit Greenpeace Rostock veranstaltet wird.

Wer im Bildungsbereich tätig ist und sich für eine gerechte und nachhaltige Globalisierung engagieren will, kann sich am Infostand beraten lassen – unter anderem zu finanzieller Förderung oder fachlicher Unterstützung von entwicklungspolitischen Bildungsveranstaltungen. Vorab können Termine mit der Außenstelle Hamburg von Engagement Global vereinbart werden.

Das Zelt von Engagement Global steht am entschleunigten Ufer der Hanse Sail und ist jeden Tag von Messebeginn bis 20 Uhr besetzt.

Workshops
  • Freitag, 9. August, 14 bis 19 Uhr: Do it yourself-Workshop mit der BUNDjugend Rostock (Deos, Waschmittel, Stiftehalter)
  • Sonntag, 11. August, 13 bis 16 Uhr: Kleidertauschparty mit Greenpeace Rostock

Von Donnerstag bis Sonntag finden zudem jeweils von 12 bis 14 Uhr und von 15 bis 18 Uhr Upcycling Workshops stat

Veranstaltungsort

Hanse Sail Rostock
Warnowufer 61
18057 Rostock

Ansprechpartner

Außenstelle Hamburg
aussenstelle.hamburg@engagement-global.de

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ASA: Jetzt Projektvorschläge einreichen!

25. Juli 2019 - 9:25
Für das ASA-Programm 2020 werden Projektvorschläge gesucht. Foto: Jule Roehr

Die Umsetzung der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung ist eine dringende globale Herausforderung. Hier aktiv zu werden, ein kritisches Verständnis globaler Zusammenhänge zu entwickeln und sich für eine gerechtere Welt stark zu machen – darin unterstützt das ASA-Programm junge engagierte Menschen durch mehrtägige Seminare und eine drei- oder sechsmonatige Projektphase in einem Land Afrikas, Asiens, Lateinamerikas oder Südosteuropas und teilweise auch in Deutschland.

Das Lern- und Qualifizierungsprogramm besteht aus drei unterschiedlichen Angeboten: ASA, ASApreneurs und ASA-Hochschule. Es ermöglicht Perspektivwechsel und vermittelt den Teilnehmenden entwicklungspolitische Kenntnisse sowie Reflexions- und Handlungskompetenzen. So lernen junge Menschen Wege hin zu nachhaltiger Entwicklung kennen und gestalten diese durch ihren Einsatz aktiv mit.

Das Kooperationsangebot des ASA-Programms

Zur Realisierung der Projektphase der Teilnehmenden kooperiert das ASA-Programm mit Nichtregierungsorganisationen und Institutionen der Entwicklungszusammenarbeit (ASA), mit Unternehmen und wirtschaftsnahen Organisationen (ASApreneurs) sowie mit Hochschulen und ihren Partnern aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft (ASA-Hochschule). Sie sind auch in diesem Sommer eingeladen, sich als Partnerinstitutionen des ASA-Programms zu bewerben und ein spezifisches Projekt für den kommenden Jahrgang vorzuschlagen.

Gesundheit, Umweltschutz, IT, Kultur, Bildung und mehr: Die Schwerpunkte der Projektvorhaben sind vielfältig. In der Vergangenheit beteiligten sich Teilnehmende zum Beispiel an ziviler Konfliktbearbeitung in Kirgisistan, bereiteten die Installation einer Solaranlage in Chile vor oder untersuchten zusammen mit jungen Menschen aus Südafrika Recyclingkonzepte. In interdisziplinär zusammengesetzten Teams leisten sie mit ihren Ideen und ihrem Engagement einen fachlichen Beitrag, der den Bedarfen der Partnerinstitution entspricht und die Grundlage für Austausch und gegenseitiges Lernen ist.

Im Format global fördert das ASA-Programm internationale Lerngemeinschaften

ASA-Projekte, die im globalen Format durchgeführt werden, basieren auf einem gemeinsamen Vorschlag von mindestens einer Partnerinstitution aus einem Land Afrikas, Asiens, Lateinamerikas oder Südosteuropas und mindestens einer Partnerinstitution aus Deutschland. Zusammen bieten sie einem internationalen Teilnehmenden-Team – junge Menschen aus Deutschland und dem jeweiligen Partnerland– eine insgesamt sechsmonatige Projektphase. Am Programmformat ASA global können Nichtregierungsorganisationen, Institutionen der Entwicklungszusammenarbeit und Hochschulen sowie deren internationale Partner teilnehmen.

Fristen zur Einreichung von Projektvorschlägen

Partnerinstitutionen, die schon einmal ein Projekt im Rahmen von ASA basis oder ASA global durchgeführt haben, können ihren Projektvorschlag bis 15. August 2019 einreichen. Für neue Partnerinstitutionen und alle, die im Rahmen von ASApreneurs und ASA-Hochschule mit dem ASA-Programm kooperieren möchten, endet die Frist am 15. September 2019.

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Drei Jahre „weltwärts-Begegnungen“

4. Juli 2019 - 9:01
Naturfreunde aus dem Senegal und Deutschland tauschen sich aus. Foto: Naturfreundejugend Deutschlands e. V.

Mit Einführung des Programms „weltwärts – Außerschulische Begegnungsprojekte im Kontext der Agenda 2030“ im Jahr 2016 konnten erstmals außerschulische Jugendgruppen gefördert werden, die sich mit Gruppen aus Partnerländern zur Agenda 2030 oder zu einem der 17 Nachhaltigkeitsziele austauschen und zusammen arbeiten. Anfang Juli feiert die Förderlinie ihren dritten Geburtstag.

Diese Förderung nehmen beispielsweise Pfadfinderverbände, Sportvereine oder Chöre in Anspruch. So haben sich Naturfreunde aus dem Senegal und Deutschland zum Nachhaltigkeitsziel 12 „Nachhaltiger Konsum und nachhaltige Produktion“ getroffen und ausgetauscht. Aus Ansätzen, Ideen und Impulsen zum nachhaltigen Konsum und Tourismus ist eine gemeinsame Jugendzeitschrift auf Deutsch und auf Französisch entstanden.

„Wir freuen uns, dass die Nachfrage nach den Begegnungsprojekten beständig wächst. 2016 haben wir mit vier Projektförderungen angefangen. 2017 und 2018 waren es insgesamt über 50 Förderungen und allein in der ersten Jahreshälfte 2019 waren es bereits 18“, berichtet Astrid Neumann, Abteilungsleiterin der Koordinierungsstelle weltwärts bei Engagement Global. „Als nächstes wird die Förderlinie evaluiert, sodass wir Prozesse und Ziele optimieren und erfolgreich weiterentwickeln können.“

Grundlage der außerschulischen Begegnungsprojekte ist, dass sich Jugendgruppen über den Projektzeitraum von maximal zwei Jahren zu einem der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, kurz SDG) austauschen und miteinander an einem gemeinsamen Projekt arbeiten. In diesem Zeitraum gibt es zwei Begegnungen: einmal in Deutschland, einmal im Partnerland. Die von den Jugendgruppen am häufigsten gewählten und in den Projekten bearbeiteten Nachhaltigkeitsziele waren Ziel 16 „Frieden und Gerechtigkeit“, Ziel 4 „Hochwertige Bildung“ und Ziel 8 „Nachhaltiger Konsum und nachhaltige Produktion“.

Die meisten Begegnungsprojekte fanden zwischen Jugendgruppen aus Deutschland und Südafrika statt, gefolgt von Projekten zwischen Deutschland und Tansania.

Nina Porstmann, Projektleiterin bei weltwärts-Begegnungen, erklärt: „Partnerschaftlichkeit wird bei der Förderlinie großgeschrieben, da beide Projektpartner, also die Träger aus Deutschland sowie dem Partnerland, gemeinsam den Projektantrag einreichen müssen. Diese Antragspartnerschaft und die Beschäftigung mit einem der Nachhaltigkeitsziele im Rahmen eines Jugendaustausch stellt die Besonderheit der Förderlinie dar.

Über „weltwärts – Außerschulische Begegnungsprojekte im Kontext der Agenda 2030“

Die Förderlinie „weltwärts – Außerschulische Begegnungsprojekte im Kontext der Agenda 2030" ergänzt weltwärts seit 2016 um ein Angebot für den entwicklungspolitischen Jugendgruppenaustausch. Mit der Begegnung von Gruppen aus Deutschland und afrikanischen, asiatischen und lateinamerikanischen Partnerländern sollen junge Menschen zwischen 16 und 30 Jahren in die Lage versetzt werden, sich mit globalen Themen auseinanderzusetzen und aktiv Verantwortung für globale Zukunftsfragen zu übernehmen. Zudem sollen Träger der Jugendbildung und des Jugendaustauschs unterstützt und globale Partnerschaften gefördert werden.

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weltwärts – Außerschulische Begegnungsprojekte

Weitere Informationen und Beratung unter:

ww-begegnung@engagement-global.de

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Landeskoordination BNE: Etappenziel acht Bundesländer erreicht

28. Juni 2019 - 11:25
Moderatorin Dr. Christina Ayazi (Vorstand EPIZ Berlin) mit Eva Quiring und Prof. Dr. Claudia Bergmüller-Hauptmann aus dem Forschungskonsortium der Wirkungsstudie. Foto: Engagement Global/Sarah Schüller

Bei der Verankerung von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) im schulischen Bildungssystem wurde zum Ende des Schuljahres 2018/19 ein ermutigendes Etappenziel erreicht: Bereits in der Hälfte der deutschen Bundesländer sind Landeskoordinatorinnen und Landeskoordinatoren für BNE in der schulischen Bildung aktiv. In den acht Ländern Berlin, Baden-Württemberg, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen und dem Saarland arbeiten sie an den obersten Kultusbehörden daran, BNE im Sinne des Nationalen Aktionsplans „in die Struktur zu bringen“. Die Einrichtung der Stellen wird von Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (BMZ) gefördert.

Die Landeskoordinationen setzen sich dafür ein, BNE innerhalb der Bildungsplanung ihres jeweiligen Landes mehr Gewicht zu verleihen. Wichtige Ansatzpunkte hierfür sind die Weiterentwicklung von Rahmenlehrplänen und Schulcurricula, der Ausbau von Qualifizierungsangeboten für Lehrerinnen und Lehrer und die Schaffung förderlicher Rahmenbedingungen für Schulentwicklungsprozesse und die Vernetzung von Schulen, die sich für nachhaltige Entwicklung engagieren.

Ein Erfolgsfaktor für die Arbeit der Landeskoordinationen ist eine gelingende Kooperation mit außerschulischen Bildungsanbietern. Mit ihrer spezifischen Expertise, ihrem Engagement und der Vielfalt ihrer Angebote vor Ort leisten Nichtregierungsorganisationen einen wichtigen Beitrag dazu, BNE breitenwirksam in der schulischen Bildung zu verankern. Die Tagung der Landeskoordinationen am 25. und 26. Juni 2019 in Berlin bot Gelegenheit für einen länderübergreifenden Austausch zu Potentialen der Zusammenarbeit zivilgesellschaftlicher und staatlicher Akteure im Bereich der schulischen BNE.

Ausgehend von der kürzlich veröffentlichten Studie „Wirkungsorientierung in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit“ formulierten Vertreterinnen und Vertreter zivilgesellschaftlicher Organisationen gemeinsam mit den Landeskoordinationen Empfehlungen für die Intensivierung der Zusammenarbeit von Kultusbehörden und Nichtregierungsorganisationen. Wertvolles Input hierfür brachten unter anderem die Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt-Landesnetzwerke (agl), der Verband Entwicklungspolitik und humanitäre Hilfe (VENRO), Brot für die Welt, das Eine Welt-Promotor*innen-Programm, das Zentrum für Globales Lernen in Berlin (EPIZ Berlin) sowie das Entwicklungspolitische Schulprogramm (ENSA) und das Programm Bildung trifft Entwicklung (BtE) von Engagement Global ein.

Die Stärkung globaler Perspektiven innerhalb der BNE wurde von allen Tagungsteilnehmenden als zentrales gemeinsames Ziel benannt. Intensiv reflektiert wurde, wie dies angesichts der unterschiedlichen Rollen und Rahmenbedingungen staatlicher und zivilgesellschaftlicher Akteure im System Schule am wirkungsvollsten zu erreichen ist. Wichtig ist aus Sicht der Teilnehmenden, eine gezieltere Abstimmung der Angebote außerschulischer Akteure auf die Bedarfe unterschiedlicher Schulformen und Jahrgangsstufen und die entsprechenden curricularen Vorgaben anzuregen. Zudem sollten Schulen verstärkt beim Aufbau längerfristiger Partnerschaften mit außerschulischen Lernorten, Referentinnen und Referenten und Bildungsträgern unterstützt werden. Die gemeinsame Weiterentwicklung von Qualitätskriterien für Kooperationsvorhaben zwischen schulischen und außerschulischen Partnern im Bereich BNE könnte hierfür eine hilfreiche Basis legen.

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Das andere Afghanistan

18. Juni 2019 - 14:55
Die Referentinnen Shakila Ebrahimkhil und Nahid Shahalimi (rechts im Bild). Foto: Engagement Global

Nach dem Erfolg der ersten entwicklungspolitischen Thementour 2018 machen die Referentinnen Shakila Ebrahimkhil und Nahid Shahalimi in diesem Jahr erneut Halt in fünf Städten, diesmal vor allem in ländlichen Regionen Sachsen-Anhalts und Thüringens. „Das andere Afghanistan – Lebenswege von Frauen – selbstbestimmt und mutig“ heißt die Veranstaltungsreihe, die von Montag, den 1. Juli, bis Freitag, den 5. Juli 2019 zum Zuhören und Diskutieren einlädt. Die Thementour ist ein Format des Programms „Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland“ von Engagement Global.

Nahid Shahalimi, Autorin und Mitglied des UNICEF-Nationalkomitees in Deutschland, sowie Shakila Ebrahimkhil, erste afghanische TV-Nachrichten-Journalistin nach Ende des Taliban-Regimes, sprechen über Lebenswege von selbstbestimmten mutigen Frauen im heutigen Afghanistan. Sie schildern ihre Sicht und diskutieren gemeinsam mit dem Publikum über Geschlechtergerechtigkeit, die Rolle der Frau, das vorherrschende Bild in den westlichen Medien und warum dieses oftmals einseitig ist.

Die Gesprächspartnerinnen

Shakila Ebrahimkhil ist Mitarbeiterin in der Dari/Paschtu-Redaktion der Deutschen Welle und erhielt 2019 den „Activist Human Rights Award“ des internationalen Filmfestivals „Movies that matter“ in Den Haag. Sie war Korrespondentin für Tolo TV, einer der bekanntesten TV-Kanäle in Afghanistan und interviewte unter anderem den damaligen Präsidenten Hamid Karzai. Für ihre Arbeit wurde sie mehrfach für den Brave Woman Award nominiert. Der prämierte Dokumentarfilm "Facing the Dragon" erzählt die Geschichte ihrer Arbeit als eine der bekanntesten Journalistinnen Afghanistans.

Nahid Shahalimi hat für ihr Buch „Wo Mut die Seele trägt“ mit Frauen und Mädchen in Afghanistan über ihre Träume, über Mut, Trauer, aber auch Lebensfreude gesprochen. Shahalimi schreibt über Skateboard fahrende Mädchen, über Frauen, die als Pilotin oder Generalin im Krieg gekämpft haben oder sich politisch engagieren, ganz ohne Angst. Aber sie erzählt auch von Frauen, die Opfer wurden, und lässt deren Familien sprechen. Auf Grundlage des Buches ist 2017 die Dokumentation „We the Woman of Afghanistan“ entstanden, die zurzeit auf internationalen Festivals gezeigt wird.

Termine
  • Sömmerda, Montag, 1. Juli 2019, 18 Uhr
  • Rudolstadt, Dienstag, 2. Juli 2019, 17:30 Uhr
  • Sangerhausen, Mittwoch, 3. Juli 2019, 16 Uhr
  • Hildburghausen, Donnerstag, 4. Juli 2019, 18 Uhr
  • Magdeburg, Freitag, 5. Juli 2019, 17 Uhr
Presseeinladung

Die Gesprächspartnerinnen stehen interessierten Journalistinnen und Journalisten für Interviews zur Verfügung. Wir bitten um vorherige Anmeldung. Fotos von der Veranstaltung können zur Verfügung gestellt werden.

Petra Gohr-Guder
Pressesprecherin
presse@engagement-global.de

Die Thementour ist eine Kooperation von Engagement Global mit Eine Welt Netzwerk Thüringen e.V., Eine Welt Netzwerk Sachsen-Anhalt e.V., Landratsamt Hildburghausen, Buchhandlung am Markt, Frauenkommunikationszentrum BINKO e.V., Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V., Einewelt Haus Magdeburg, Stadtbibliothek Rudolstadt, Landratsamt Saalfeld-Rudolstadt, NANGADEF e.V., Aktion Mensch, ASB Kreisverband Sömmerda e.V. und LOCODEMU.

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Druckfrisch: Handbuch zu BNE in Schulbüchern

14. Juni 2019 - 12:56
Das Handbuch „Schulbücher für Nachhaltige Entwicklung. Handbuch für die Verankerung von Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE)“ ist diesen Monat erschienen. Foto: Engagement Global

Das Handbuch „Schulbücher für Nachhaltige Entwicklung. Handbuch für die Verankerung von Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE)“ ist die deutsche Übersetzung des „Textbooks for Sustainable Development – A Guide to Embedding“. Dieses englische Handbuch wurde 2017 vom UNESCO Mahatma Gandhi Institute of Education for Peace and Sustainable Development (MGIEP) publiziert. Engagement Global war als strategischer Partner an der Konzeption und Erstellung beteiligt.

Weltweit einmalig ist der in Deutschland verfolgte Ansatz, Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) umfassend fachdidaktisch zu verankern. Dies geschieht mit dem Orientierungsrahmen für den Lernbereich Globale Entwicklung, der Inhalte und Zielsetzungen von BNE in alle Schulfächer trägt. Dieser Ansatz entspricht den Empfehlungen der UNESCO und hat die Zusammenarbeit von Engagement Global mit dem MGIEP inspiriert. Die Mitwirkung von Autoren des Orientierungsrahmens an diesem Handbuch hat sich positiv auf die Zusammenführung und Weiterentwicklung der didaktischen Konzepte ausgewirkt.

Das Handbuch richtet sich an eine Vielzahl von Bildungsakteurinnen und –akteuren in Deutschland, die mit und an Schulbüchern arbeiten. Es beschreibt klar die Konzeption von BNE und ihren unterschiedlichen Ansätzen. Exemplarisch wird die didaktische Umsetzung in den Schulfächern Mathematik, Naturwissenschaften, Geographie und Sprachen/Englisch beschrieben. Autorinnen und Autoren sollen Impulse erhalten und Anregungen gewinnen, um BNE im Unterricht wirkungsvoll umzusetzen. Zudem erhalten Schulen Orientierungshilfen bei der Anschaffung von Lehrbüchern und Unterrichtsmaterialien.

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Außenstelle Düsseldorf zieht um

12. Juni 2019 - 11:10
Die neue Außenstelle in Düsseldorf. Foto: Engagement Global

Zusehends kleiner und enger wurde es in den alten Büros an der Schadowstraße. Daher zieht das Düsseldorfer Team von Engagement Global um. Ab dem 17. Juni 2019 lautet die neue Adresse:

Benrather Straße 8, 40213 Düsseldorf.

Das Büro liegt unmittelbar am Carlsplatz zwischen den Stadtteilen Altstadt und Carlstadt. Telefonnummern und E-Mail-Adressen sowie die Servicezeiten bleiben unverändert.

Die Außenstelle Düsseldorf ist Ansprechpartnerin vor Ort für entwicklungspolitisch interessierte und aktive Vereine, Initiativen, Einzelpersonen wie auch Kommunen. Das Team der Außenstelle informiert und berät zu Förderprogrammen, die sowohl vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) als auch vom Land Nordrhein-Westfalen finanziert werden. Engagement Global unterstützt zum Beispiel die entwicklungspolitische Bildungsarbeit, Maßnahmen der Entwicklungszusammenarbeit in Partnerländern oder den Freiwilligendienst in Entwicklungsprojekten.

Kontakt

Außenstelle Düsseldorf
Engagement Global
Telefon +49 (0)211 175 257-0
aussenstelle.duesseldorf@engagement-global.de

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NachhaltigkeitsCamp Bonn: Ticketverkauf startet

5. Juni 2019 - 10:25
Am 27. September findet das NachhaltigkeitsCamp im Basecamp Bonn statt. Foto: Jo Hempel

Nachhaltigkeit, Barcamp, Sessions – diese drei Begriffe bilden die Essenz des NachhaltigkeitsCamps Bonn. Am 27. September 2019 lädt Engagement Global, unterstützt von Bonn.digital, zum NachhaltigkeitsCamp Bonn ein. Einen Tag lang dreht sich im BaseCamp Bonn alles um das Thema Nachhaltigkeit.

Bereits zum vierten Mal bietet das NachhaltigkeitsCamp Bonn eine Austauschplattform für Interessierte. Bei einem Barcamp, also einer offenen Konferenz, hören die Teilnehmenden nicht nur zu, sondern sind selbst aktiv. Erst am Veranstaltungstag werden vor Ort Sessions angeboten und über einen gemeinsam erstellten Zeitplan organisiert.

In den letzten Jahren standen dabei Themen wie nachhaltige Digitalisierung, plastikfreies Leben oder digitales Ehrenamt auf der Agenda. Wissenstransfer und Vernetzung stehen bei einem Barcamp im Vordergrund. Dabei sind die Teilnehmenden selbst gefragt: Kreative Ideen können ausgetauscht und neue Ansätze gemeinsam entwickelt werden. Bereits geplante Projekte, die umgesetzt werden sollen, aber für die es noch an Unterstützung fehlt, können diskutiert werden.

So entstand zum Beispiel der Verein „Radeln ohne Alter“ in Bonn. Durch ehrenamtliche Rikscha-Fahrten schenken die Engagierten älteren und bewegungseingeschränkten Menschen Mobilität. Initiatorin Natalie Chirchietti kannte das Projekt aus Berlin und wollte es nach Bonn bringen. Auf dem Barcamp stellte sie ihre Idee kurzerhand vor. „Das NachhaltigkeitsCamp war eine super Gelegenheit, um unsere grobe Idee mit anderen Leuten zu besprechen, sich andere Meinungen und Erfahrungen einzuholen, die mir letzten Endes den nötigen Mut gegeben haben, das Projekt gemeinsam mit Freunden und Bekannten voranzubringen“, sagt Chirchietti.

Tickets kosten 25 Euro. Darin enthalten sind Eintritt, Frühstück, Mittagessen und ein Nachmittagssnack. Um Plastikflaschen zu vermeiden, steht vor Ort eine Wasserstation bereit. Wir bitten alle Teilnehmenden, eine eigene Trinkflasche mitzubringen.

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Einsendeschluss zum Song Contest „Dein Song für EINE WELT!“ naht

5. Juni 2019 - 9:30
Noch bis zum 25. Juni 2019 können Kinder und Jugendliche ihre Songs einreichen. Foto: Engagement Global/Lena Siebrasse

Ob Klimawandel, Menschenrechte oder Digitalisierung – in ihren Songs können sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Song Contest „Dein Song für EINE WELT!“ mit den Themen globaler Entwicklung auseinandersetzen und zeigen, was ihnen für die EINE WELT am Herzen liegt. Mitmachen können Solokünstlerinnen und -künstler, Bands, Chöre und alle, die Spaß an der Musik haben und zwischen zehn und 25 Jahre alt sind. Zu gewinnen gibt es tolle Preise, darunter Studioaufnahmen und Live-Auftritte, sowie attraktive Geldpreise. Bis zum 25. Juni 2019 können Kinder und Jugendliche ihre Songs online einreichen.

Der Song Contest „Dein Song für EINE WELT!“ ist eine Begleitmaßnahme zum Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik „alle für EINE WELT für alle“ und wird von Engagement Global gGmbH – Service für Entwicklungsinitiativen im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung durchgeführt. Ziel der beiden Wettbewerbe ist es, zentrale Themen globaler Entwicklung stärker ins Bewusstsein der Menschen zu rücken und dazu aufzufordern, sich an der nachhaltigen Gestaltung der EINEN WELT aktiv zu beteiligen.

Unterstützt wird der Wettbewerb von prominenten Patinnen und Paten, darunter die Musiker EES und Graf Fidi, die Sängerinnen Cassandra Steen, Jamie-Lee, Joyce Candido, Karyna Gomes und Mathea, der Sänger, Poet, Komponist und Multi-Instrumentalist Mu Mbana, die Moderatorinnen Johanna Klum und Jess, der Hip-Hop-Journalist Niko Backspin sowie die Bands KAFVKA und Banda Internationale. „Das Wichtige am Song Contest ist, dass man junge Leute dazu animiert, sich mit verschiedenen politischen Themen auseinander zu setzen und sich eine eigene Meinung dazu zu bilden. Die können etwas ganz Großes daraus machen“, so Patin Jamie-Lee.

Die Welt aus den Augen der jungen Generation: Kinder und Jugendliche zeigen, was sie bewegt

Die Globalisierung stellt viele junge Menschen vor Herausforderungen und wirft Fragen auf. Der Song Contest „Dein Song für EINE WELT!“ bietet Kindern und Jugendlichen nicht nur eine Bühne für ihre musikalischen Kompositionen, sondern auch eine besondere Plattform, ihre Gedanken und Gefühle zu globale Themen musikalisch auszudrücken. So können sie mit eigenen Songs aufzeigen, was sie denken, welche neuen Möglichkeiten und Chancen oder auch Risiken sie sehen, mit welchen Fragen sie sich beschäftigen und welche Träume, Ängste und Hoffnungen sie im Hinblick auf die EINE WELT haben. Der Song Contest bietet den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit, gemeinsam mit prominenten Patinnen und Paten auf der Bühne zu stehen, ihre Songs live vor großem Publikum zu präsentieren und sich mit ihrer Musik für Themen einzusetzen, die sie bewegen.

Geld- und Sachpreise im Wert von über 70.000 Euro zu gewinnen

Nach dem Einsendeschluss ermittelt eine Vorjury eine Finalistenauswahl, aus der die Hauptjury in zwei Schritten den EINE WELT-Song und die Platzierungen 2 bis 30 bestimmt sowie die drei Sonderpreise „Afrika“, „Lateinamerika“ und „Bestes Video“ vergibt. Zudem können die Userinnen und User online in einem öffentlichen Voting für ihren Favoritensong abstimmen. Der Song mit den meisten Stimmen wird mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. Die Songs der Plätze 1 bis 20 sowie des Afrika- und des Lateinamerika-Sonderpreises und des Publikumspreises werden im Studio aufgenommen und auf einem EINE-WELT-Album verewigt. Der erstplatzierte Song – der EINE WELT-Song – wird zudem mit der Produktion eines professionellen Musikvideos prämiert und begleitet die im September 2019 startende neunte Runde des Schulwettbewerbs zur Entwicklungspolitik musikalisch als Hymne. Darüber hinaus gibt es Preisgelder, Live-Auftritte, personalisierte Urkunden sowie Workshops aus den Bereichen Musik, Performance, Tanz und vieles mehr zu gewinnen.

Kontakt

Bianca Klüser
Engagement Global gGmbH, Song Contest „Dein Song für EINE WELT!“
Telefon +49 (0)228 20 717-307
bianca.klueser@engagement-global.de

Beate Wiese
wiese pr Agentur für Öffentilchkeitsarbeit
Telefon +49 (0)30 60 945-180
einewelt@wiese-pr.de

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Lernen im digitalen Zeitalter

4. Juni 2019 - 10:46
Die Dokumente „Orientierung gefragt“ und „OER und BNE“ finden Sie in der Mediathek. Foto: Engagement Global

Engagement Global hat in der Reihe Veröffentlichungen zum Orientierungsrahmen nun auch eine Handreichung zum Verhältnis von Open Educational Resources (OER) und Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) veröffentlicht. Die Veröffentlichung zeigt, dass OER und BNE sich ergänzen und tragende Elemente einer guten Schule für das digitale Zeitalter sind. Als frei zugängliche Bildungsmaterialien räumen OER den Nutzerinnen und Nutzern umfassende Rechte ein – auch zur Gestaltung und Verbreitung von Bildungsmaterialien.

Im Fokus stehen die pädagogischen Möglichkeiten für Schulen, die sich durch OER und BNE ergeben. In den Bereichen Bildungskultur, Didaktik und Schulentwicklung werden Chancen und Bedingungen für ein gutes Gelingen dargestellt sowie Herausforderungen und Perspektiven, beschrieben. Hierzu zählen beispielsweise Fragen der Qualitätssicherung, des Zugangs und der Sicherheit. Das Papier bietet eine Sammlung von praktischen Ideen und Anregungen sowie Beispiele guter Praxis. Anliegen ist es auch, den Austausch zwischen OER- und BNE-Communities anzuregen.

Der Impuls zur Erstellung dieser Handreichung entstand während der 9. KMK (Kulturministerkonferenz)/BMZ (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung)- Fachtagung zum Orientierungsrahmen Globale Entwicklung (OR), die vom 6. bis 7. Dezember 2018 in Köln stattfand. Teilnehmende des Workshops „OR goes OER – Schnittstellen von Open Educational Resources und BNE“ hatten gemeinsam erarbeitet, was nun als Ergebnisse und Ideen zusammengefasst und aufbereitet in der Handreichung vorliegt.

Die Publikation versteht sich als ein Beitrag zur Diskussion um die wechselseitige Bereicherung von BNE und Digitaler Bildung, die mit dem 2018 erschienenen Diskussionspapier „Orientierung gefragt“ von Engagement Global 2018 angestoßen wurde. Die Abteilung Schulische Bildung von Engagement Global koordiniert diesen Prozess im Kontext der Weiterentwicklung des Orientierungsrahmens Globale Entwicklung (OR).

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Stiftungen für SDG

4. Juni 2019 - 9:52
Anwendung der Experimanto-Box in der Fundacion Ninos del Arco Iris in Urubamba. Foto: Uli Reinhardt / Zeitenspiegel/ Siemens Stiftung

Unter der gemeinsamen Federführung von Engagement Global und dem EZ-Scout Programm der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) setzten Studierende der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg ein ambitioniertes Projekt um. Sie recherchierten und dokumentierten Stiftungsprojekte, die zur Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele beitragen. Herausgekommen sind 17 Factsheets, die jeweils eine Stiftung mit ihrem Projekt vorstellen.

Zusätzlich unterstützt wurde das Projekt vom Deutschen Stiftungszentrum (DSZ) sowie mit einer Förderung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.

„Darüber hinaus war das Projekt eine tolle praxisnahe Gelegenheit für die Studierenden, sich mit den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung und der Agenda 2030 im Rahmen ihres Studienganges genauer auseinanderzusetzen“, so Susanne Schmeier, Projektleitung der Servicestelle für Stiftungen und Philanthropie von Engagement Global.

Die Factsheets zeigen, dass Stiftungen wie viele andere Einrichtungen in Wirtschaft und Gesellschaft einen Beitrag zur Umsetzung der Agenda 2030 mit ihren 17 nachhaltigen Entwicklungszielen leisten. Diese Ziele, international als SDG (Sustainable Development Goals) bekannt, wurden 2015 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen (VN) verabschiedet und die VN-Mitgliedsstaaten haben sich zu ihrer Umsetzung bis zum Jahr 2030 verpflichtet. Zu den Zielen zählen die Beendigung von Armut und Hunger, der gerechte Zugang zu Bildung und lebensnotwendigen Ressourcen, die Bekämpfung des Klimawandels, der Schutz von Natur und Umwelt, die Gleichstellung der Geschlechter und die Sicherung von Nachhaltigkeit in Wirtschaft und Konsum.

Die Veröffentlichung dieser Beispiele will weitere Stiftungen und zivilgesellschaftliche Organisationen ermuntern, aktiv für die 17 Ziele zu werden, ihr Engagement dafür zu verstetigen und auszubauen.

Wollen Sie oder Ihre Stiftung sich auch entwicklungspolitisch engagieren? Engagement Global mit der Servicestelle für Stiftungen und Philanthropie unterstützt Sie dabei gerne mit Beratung, Vernetzung, Qualifizierung und Förderangeboten. Auf dem Deutschen StiftungsTag 2019 des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen finden Sie uns von Mittwoch, 5. Juni, bis Freitag, 7. Juni 2019 im

Congress Center Rosengarten, Rosengartenplatz 2 , 68161 Mannheim , 1. Etage / Stand Nummer 6

Kontakt

Susanne Schmeier
Servicestelle für Stiftungen und Philanthropie
Telefon +49 (0)228 20 717-573
stiftungen@engagement-global.de

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