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Pressemitteilungen der Engagement Global gGmbH - Service für Entwicklungsinitiativen
Aktualisiert: vor 23 Stunden 28 Minuten

weltwärts verändert

10. September 2018 - 14:24
Zehn Jahre weltwärts - zehn Jahre entwicklungspolitischer Freiwilligendienst. Foto: Engagement Global

Im Januar 2008 reisten die ersten 50 weltwärts-Freiwilligen in ihre Einsatzländer. Den entwicklungspolitischen Freiwilligendienst weltwärts hatte das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ins Leben gerufen: Junge Menschen sollten unabhängig von ihrem Einkommen die Möglichkeit haben, internationale Erfahrung zu sammeln und sich solidarisch zu engagieren. Seitdem haben rund 35.000 junge Menschen die Möglichkeit genutzt, sich in gemeinnützigen Einrichtungen in Afrika, Asien, Lateinamerika, Osteuropa, Ozeanien oder Deutschland zu engagieren. Die Erfahrungen, die sie dabei sammelten, begleiten sie ein Leben lang und gaben oft auch Impulse, sich nach der Rückkehr weiter zu engagieren.

Dr. Jens Kreuter, Geschäftsführer von Engagement Global gGmbH, betont den Erfahrungszugewinn für junge Menschen: „Ein Freiwilligendienst ist ein ganz außergewöhnliches Erlebnis, das neue Horizonte eröffnet, oft entscheidend prägt und auf jeden Fall eine wichtige Lernerfahrung ist.“ Nach der Rückkehr in ihre Heimatländer werden Freiwillige mit ihren vielfältigen Initiativen zu Motoren des globalen Lernens und tragen dazu bei, auch andere für Entwicklungsfragen zu interessieren.

Das Jubiläum bleibt jedoch nicht bei einem Rückblick auf die Erfolge des Programms stehen, es wendet sich auch den zukünftigen Herausforderungen zu.

Den Auftakt bildet das Zukunftsforum Afrika am 14. September. Dazu hat das Ministerium afrikanische Botschafter und Botschafterinnen, weltwärts-Freiwillige aus afrikanischen Ländern sowie Freiwillige, die dort ihren Freiwilligendienst geleistet haben, eingeladen. Gina Ama Blay, Ghanas Botschafterin in Deutschland, wird ein Grußwort sprechen, bevor Bundesminister Dr. Gerd Müller das Zukunftsforum offiziell eröffnet. Wege, wie Deutschland und afrikanische Länder gemeinsam die Zukunft gestalten können, diskutieren Nia Künzer, Fußballerin und Botschafterin für „Fußball für Entwicklung“, der Musikproduzent Joe Chialo (Afroforce1), der Freiwillige Moustapha Ndiaye aus Senegal und Yanneck Keßel. Keßel gehörte zu den ersten Freiwilligen, die mit weltwärts und dem ASC Göttingen in Südafrika einen Dienst geleistet haben. Seit 2015 arbeitet er beim ASC Göttingen im Bereich internationale Freiwilligendienste.

Die Jubiläumsveranstaltung am 15. September wird von allen weltwärts-Akteuren unter dem Motto „#weltwärts verändert.“ gemeinsam gestaltet. Im Fachprogramm am Vormittag bieten Trägerorganisationen, Interessensverbünde und Initiativen ehemaliger Freiwilliger unter anderem Workshops und Podiumsdiskussionen zu den Themenfeldern Engagement & Transformation, Globale Partnerschaften sowie Perspektiven für weltwärts an. Eine Podiumsdiskussion widmet sich beispielsweise der Frage, wie es weitergehen soll mit dem Freiwilligendienst. Ein weiterer Workshop behandelt Ergebnisse der unabhängigen Evaluation des Freiwilligendienstes. Das BMZ wird durch den Parlamentarischen Staatssekretär Norbert Barthle vertreten sein.

Presseeinladung

Vertreterinnen und Vertreter der Presse sind herzlich zur Jubiläumsveranstaltung am 15. September 2018 eingeladen. Ehemalige Freiwillige, internationale Freiwillige, die aktuell einen Dienst in Deutschland leisten, Trägerorganisationen sowie Partnerorganisationen aus aller Welt stehen Ihnen vor Ort für Interviews zur Verfügung. Bitte melden Sie sich dazu vorab bei unten stehenden Kontaktpersonen an.

Ansprechpersonen

Petra Gohr-Guder
Pressesprecherin Engagement Global
Telefon +49 228 20717 120
presse@engagement-global.de

Daniela Heblik
Koordinierungsstelle weltwärts
Daniela.Heblik@engagement-global.de

Weitere Informationen

Zu den Informationen über die Veranstaltung am 15. September 2018

Kategorien: Ticker

Medien-Frauen berichten in und über Afghanistan

3. September 2018 - 13:16
Über die persönlichen Erfahrungen der Gesprächsteilnehmerinnen soll das Bild von Afghanistan neu reflektiert werden. Foto: Anja Schneider/Engagement Global

Mit der Reihe „Mut, Risiko und (Über)Leben – Wie Frauen in und über Afghanistan berichten“ veranstaltet die Außenstelle Leipzig von Engagement Global sieben Gesprächsrunden, an denen afghanische Journalistinnen von ihren persönlichen Erfahrungen im Beruf und privaten Alltag berichten. Am Donnerstag, dem 13. September 2018, findet in Erfurt der Auftakt statt.

Zu Gast sind Buchautorin Nahid Shahalimi und Journalistin Sharmila Hashimi. In Erfurt nimmt zusätzlich TV-Korrespondentin Shakila Ebrahimkhil an der offenen Gesprächsrunde teil, die nach dem Ende des Taliban-Regimes als erste Frau in Afghanistan im TV arbeitete und heute eine der bekanntesten TV-Journalistinnen Afghanistans ist.

Gesprächspartnerinnen

Nahid Shahalimi reiste für ihr Buch „Wo Mut die Seele trägt“ nach Afghanistan und sprach mit Frauen und Mädchen über Träume, Mut, Trauer, und auch Lebensfreude. Sie erzählt authentische und beeindruckende Lebensgeschichten voller Stärke und Zuversicht. Auf der Grundlage des Buches ist 2017 die Dokumentation „We the Woman of Afghanistan“ entstanden, die zurzeit auf internationalen Festivals spielt.

Shakila Ebrahimkhil war Korrespondentin für Tolo TV, einem der bekanntesten TV-Kanäle in Afghanistan und interviewte unter anderem den damaligen Präsidenten Hamid Karzai. Für ihre Arbeit wurde sie mehrfach für den „Brave Woman Award“ nominiert. Wegen Morddrohungen durch die Taliban verließ sie Afghanistan. Der prämierte Dokumentarfilm „Facing the Dragon“ erzählt von ihrer Arbeit als eine der bekanntesten Journalistinnen in Afghanistan, von ihrer Flucht sowie ihrer Ankunft in Deutschland.

Sharmila Hashimi ist Journalistin und schreibt unter anderem für Handbook Germany und die Süddeutsche Zeitung. Seit 2014 lebt und arbeitet sie in Deutschland. Zuvor war sie als Aktivistin und Journalistin in Afghanistan tätig. 2009 gründete Sharmila Hashimi das Afghan Journalism Center, um zur Verbesserung von Demokratie und Meinungsfreiheit beizutragen und Journalistinnen und Journalisten in Afghanistan zu unterstützen.

Gemeinsam mit den (Medien-)Frauen diskutiert das Publikum in insgesamt sieben Städten in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen über die Perspektiven auf Afghanistan, die Rolle der Frau, das Bild in den westlichen Medien und warum dieses oftmals einseitig ist.

Termine
  • Erfurt, Donnerstag, 13. September 2018, 17 bis 20 Uhr
  • Wurzen, Freitag, 14. September 2018, 19 bis 22 Uhr
  • Gera, Montag, 17. September 2018, 17:30 bis 20:30 Uhr
  • Hettstedt, Dienstag, 18. September 2018, 14 bis 16 Uhr
  • Aschersleben, Dienstag, 18. September 2018, 18 bis 21 Uhr
  • Nordhausen, Mittwoch, 19. September 2018, 17:30 bis 20:30 Uhr
  • Merseburg, Donnerstag, 20. September 2018, 17:30 bis 20:30 Uhr
Presseeinladung

Die Gesprächspartnerinnen stehen interessierten Journalistinnen und Journalisten für Interviews zur Verfügung. Wir bitten um vorherige Anmeldung.

Petra Gohr-Guder
Pressesprecherin
presse@engagement-global.de

Kategorien: Ticker

Neue Weltkarte lässt Vielfalt sprechen

20. August 2018 - 13:46
Die Weltkarten eignen sich gut für internationale Lerngruppen. Foto: Engagement Global

Der erste Blick auf die Karte irritiert: Andere Maßstäbe, schwer lesbare Schriften und Wörter, die kopfüber stehen. Eine neue Weltkarte des Programms „Bildung trifft Entwicklung“ (BtE) von Engagement Global gGmbH – Service für Entwicklungsinitiativen will die Sprachenvielfalt der Welt veranschaulichen. Je nach Ausrichtung der Karte sind sämtliche Ländernamen in verschiedenen Sprachen zu lesen, zum Beispiel China auf Mandarin oder Algerien auf Arabisch.

Neue Weltkarte „Vielfalt sprechen lassen“ von BtE

Weltweit gibt es heute etwa 7.100 Sprachen. Die Weltkarte „Vielfalt sprechen lassen“ von BtE regt zum Nachdenken an – indem sie die verschiedenen Sprachen der Welt sichtbar macht. Alle Ländernamen werden sowohl auf Englisch als auch in einer jeweiligen Landessprache dargestellt. Dies zeigt die kulturelle und soziale Vielfalt in unserem Umfeld.

Das Ziel der Weltkarte ist es, die Perspektiven des Globalen Südens zu stärken, indem die Länder in jenen Sprachen der Menschen bezeichnet werden, die dort leben. Die Auseinandersetzung mit Sprachen macht Machtverhältnisse deutlich – solche, die aus Kolonialzeiten nachwirken, aber auch solche, die aktuell neu produziert werden. Außerdem regt die Weltkarte dazu an, Sprachen als lebendig wahrzunehmen und zu nutzen. Das Begleitheft zur Weltkarte „Vielfalt sprechen lassen“ in Deutsch und Englisch gibt konkrete Empfehlungen, wie mit Sprachenvielfalt im Globalen Lernen gearbeitet werden kann.

Wunsch nach Mehrsprachigkeit

Seit 2012 begleitete die Weltkarte „Perspektiven wechseln!“ zahlreiche Bildungsveranstaltungen des Globalen Lernens und wurde damit zu einem der wichtigsten didaktischen Materialien von Bildung trifft Entwicklung. Die Karte stellt Kontinente und Länder flächengetreu dar. Häufig wird sie als Orientierung eingesetzt, wenn es um Informationen zu anderen Weltregionen und Ländern geht und eignet sich damit für die Arbeit mit internationalen Lerngruppen. Immer öfter wurde der Wunsch nach einer englischen Version der Weltkarte herangetragen. Mit der „Vielfalt sprechen lassen“ Weltkarte und dem dazugehörigen, zweisprachigen Begleitheft steht nun ein weiteres Angebot von BtE für das Globale Lernen allen Interessierten zur Verfügung.

Bildung trifft Entwicklung ist ein Programm von Engagement Global und engagiert sich für ein Lernen, das globale Zusammenhänge in die deutsche Gesellschaft trägt. Geschulte Referentinnen und Referenten, zurückgekehrte Fachkräfte und Freiwillige aus der Entwicklungszusammenarbeit sowie Menschen aus Ländern des globalen Südens vermitteln in Bildungsveranstaltungen praktische Erfahrungen und machen Fragen der Entwicklungszusammenarbeit dadurch für alle begreifbarer.

Kontakt

Die Weltkarten „Vielfalt sprechen lassen“ und „Perspektiven wechseln“ mit den entsprechenden Begleitheften können, unter Angabe des gewünschten Titels, kostenfrei unter folgender E-Mail-Adresse bestellt werden:

weltkarte@engagement-global.de

Weitere Informationen

Die Materialien stehen zum Download auf der Internetseite von BtE zur Verfügung.

Zu den didaktischen Materialien von BtE

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Mit Fair Play für eine faire Welt

3. August 2018 - 11:37
Das 17 Ziele-Mobil war auch beim EM-Qualifikationsspiel der Handballerinnen in Gummersbach. Foto: Engagement Global

Um Nachwuchssportlerinnen und -sportler für den Einsatz von Sport in der Entwicklungszusammenarbeit zu begeistern, wird auch die Leichtathletik-Europameisterschaft in Berlin genutzt. An den gemeinsamen Aktivitäten unter dem Motto „Berlin 2018. Athletics for Sustainable Development“ sind das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB), der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV), Engagement Global gGmbH – Service für Entwicklungsinitiativen, das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf und die Kampagne „Berliner Sport – Rund um Fair!“ beteiligt. Die gemeinsamen Aktivitäten zur Leichtathletik-EM in Berlin werden von Engagement Global koordiniert.

Im Jugendlager des DLV zur Leichtathletik-EM ist dazu am 5. und 6. August ein abwechslungsreiches Programm geplant: Zum Auftakt erhalten die gut 100 Jugendlichen in lockerem Rahmen während einer Bootstour am Sonntagabend Informationen zum Freiwilligenprogramm weltwärts im Sport. Mit diesem Programm engagieren sich zehn Jugendliche je ein Jahr lang über den DOSB ehrenamtlich in Sportprojekten für Kinder und Jugendliche in Schwellen- und Entwicklungsländern. Im Anschluss daran findet die offizielle Entsendung der diesjährigen weltwärts-Freiwilligen im Sport durch Martin Schönwandt vom DOSB-Vorstand Jugend statt.

Am Montag können sich die Jugendlichen in Workshops aktiv mit Themen wie beispielsweise Nachhaltigkeit bei Sportereignissen oder faire Sportbekleidung und faires Sportmaterial auseinandersetzen. Vorgestellt wird auch, wie das BMZ und seine Partner den Sport als Instrument in der Entwicklungszusammenarbeit einsetzen, zum Beispiel in einem Bildungsprojekt an der türkisch-syrischen Grenze.

Auf der Fanmeile am Breitscheidplatz wird vom 6. bis zum 12. August 2018 spielerisch und interaktiv über die nachhaltigen Entwicklungsziele informiert – durch das 17 Ziele-Mobil von Engagement Global, das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf und die Berliner Sportkampagne Rund um Fair! Das Bezirksamt setzt sich gemeinsam mit dem Fachpromotor für Kommunale Entwicklungspolitik für die konkrete Umsetzung von Nachhaltigkeit auf Berliner Sportgroßveranstaltungen ein. Deshalb sind im gesamten Cateringbereich des Breitscheidplatzes fair gehandelte Produkte wie Kaffee und Tee zu finden.

Hintergrund

Das BMZ und der DOSB nutzen den Sport als Instrument und Türöffner, um unter dem Dach von „Sport für Entwicklung“ die persönliche und berufliche Entwicklung junger Menschen in Entwicklungsländern zu fördern. Dabei geht es nicht um Spitzensportförderung: Sport wird hier gezielt genutzt, um Werte wie Respekt, Fair Play und Teamgeist zu fördern, um Bildungsanreize zu setzen und zur Erreichung der nachhaltigen Entwicklungsziele einen Beitrag zu leisten. So lässt sich Wissen über Themen wie Friedensförderung, Gesundheitsaufklärung, Umweltschutz oder Geschlechtergerechtigkeit gut im Kontext des Trainings vermitteln. Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit setzt den Ansatz „Sport für Entwicklung“ seit 2013 in bisher 17 Partnerländern weltweit ein. Mit dem DOSB laufen zurzeit zum Beispiel Projekte in Namibia, Uganda, Jordanien und der Türkei.

Engagement Global nutzt mit dem Programm „Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland“ den Sport, um die breite Zielgruppe der Sportbegeisterten an Globales Lernen heranzuführen und einen Perspektivwechsel anzuregen.

Weitere Informationen

Zur Internetseite der Leitathletik-Europameisterschaft

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Jetzt bewerben: Mentoringprogramm des ESD Expert Net

25. Juli 2018 - 13:07
Das ESD Expert Net unterstützt junge Berufstätige bei der nachhaltigen Gestaltung der Zukunft. Foto: ESD Expert Net

Bildung ist ein Schlüsselfaktor für nachhaltige Entwicklung. In Zeiten der Globalisierung hat das Handeln der Menschen direkte Auswirkungen auf künftige Generationen und auf Menschen in anderen Regionen. Bildung für nachhaltige Entwicklung (ESD - Education for sustainable Development) vermittelt Kenntnisse und Fähigkeiten, dieses Handeln einzuschätzen und zu verändern. Engagement Global und das ESD Expert Net fördern junge Menschen, die im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) tätig sind oder tätig sein wollen und die Zukunft nachhaltig gestalten möchten.

Das englischsprachige Programm „Mentoring for ESD-Leadership“ richtet sich an junge Fachkräfte und Interessierte aus Deutschland, Indien, Mexiko und Südafrika. Das zehnmonatige Programm bietet den Mentees die Möglichkeit, sich fachlich weiterzubilden und mit einem Mentor oder einer Mentorin aus dem eigenen Land eine eigene Projektidee im Bereich BNE zu verwirklichen. Unterschiedliche Themenbereiche, wie Projektmanagement oder Leadership, werden in Online- und Präsenzphasen vermittelt. Die Teilnehmenden erwerben dabei zentrale Kompetenzen zur Umsetzung und Verankerung von Bildung für nachhaltige Entwicklung. Insgesamt können jährlich 20 Mentees aus den Ländern Deutschland, Indien, Mexiko und Südafrika betreut werden.

Noch bis zum 26. August 2018 können sich Berufseinsteiger ab 18 Jahren aus den vier Teilnehmerländern für das Programm „Mentoring for ESD-Leadership“ bewerben.

Das ESD Expert Net wurde 2010 im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ins Leben gerufen. Das Ziel: Stärkung des internationalen Dialogs zur Bildung für nachhaltige Entwicklung und Austausch mit regional bedeutsamen Schwellenländern. Seit 2014 arbeitet das Netzwerk zusammen mit Engagement Global als internationaler Schlüsselpartner der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur ( UNESCO - United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization) an der Umsetzung des Weltaktionsprogramms „Bildung für nachhaltige Entwicklung“.

Weitere Informationen

Zur Internetseite des ESD Expert Net

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Düsseldorfer Debatten zur globalen Entwicklung

2. Juli 2018 - 14:37

„Düsseldorfer Debatten zur globalen Entwicklung – Eine Veranstaltungsreihe der Entwicklungspolitik in Nordrhein-Westfalen“ will das Wissen über Entwicklungen in afrikanischen Staaten vertiefen. Mit im Blick: Was trägt deutsche und europäische Politik zu diesen Entwicklungen bei.

55 Staaten beheimatet der Kontinent Afrika. Sie haben – bei aller Unterschiedlichkeit – enorme Potenziale, sei es politisch, wirtschaftlich oder kulturell. Einige sind mit erheblichen sozialen Verwerfungen und politischen Krisen belastet und oft prägen gerade sie unser Bild von „Afrika“. Doch wie viel wissen wir tatsächlich über die Entwicklung in einzelnen Ländern Afrikas? Welche politischen und wirtschaftlichen Maßgaben deutscher und europäischer Politik kennen wir, die Einfluss nehmen auf diese Entwicklungen?

Mit zwei Staaten in Afrika hat Nordrhein-Westfalen (NRW) besonders intensive Beziehungen. Mit Ghana pflegt NRW seit mehr als zehn Jahren eine Länderpartnerschaft, mit Südafrika seit vielen Jahren Kooperationen in unterschiedlichen Bereichen. Universitäten, Kirchen und viele zivilgesellschaftliche Organisationen engagieren sich in zahlreichen Projekten in diesen beiden Ländern und weiteren afrikanischen Staaten. Und doch bleiben unsere Einblicke in politische Strukturen und gesellschaftliche Prozesse häufig oberflächlich.

Dies wollen die Düsseldorfer Debatten ändern: Entwicklungspolitisch interessierte Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich im Austausch mit Fachleuten ausführlicher über Zusammenhänge zwischen der Politik Deutschlands und Europas und den Entwicklungen in afrikanischen Ländern zu informieren. Im Mittelpunkt jeder Veranstaltung steht ein Politikfeld oder Sachgebiet. Beim Auftakt am 12. Juli 2018 geht es um Landwirtschaft.

  • Thema: Förderung der Ernährungssouveränität oder Agrar-Kolonialismus? Private Direktinvestitionen und EU-Landwirtschaftsförderung in Afrika
  • Es referieren: Prof. Dr. Christine Wieck, Institut für Agrarpolitik und Landwirtschaftliche Marktlehre, Universität Hohenheim Olaf Bernau, Afrique-Europe-Interact
  • Moderation: Monika Hoegen
  • Wo: Haus der Universität, Schadowplatz 14, 40212 Düsseldorf
  • Wann: Donnerstag, 12. Juli 2018, 17 – 19 Uhr
  • Anmeldung bis: 5. Juli 2018

Düsseldorfer Debatten zur globalen Entwicklung ist eine gemeinsame Veranstaltung des Eine Welt Netz NRW und der Außenstelle Düsseldorf von Engagement Global in Kooperation mit dem Eine Welt Beirat der Landeshauptstadt Düsseldorf und dem Eine Welt Forum Düsseldorf.

Pressekontakt

Journalistinnen und Journalisten sind herzlich willkommen. Bei Rückfragen oder Interviewwünschen wenden Sie sich bitte an:

Petra Gohr-Guder
Engagement Global gGmbH –Service für Entwicklungsinitiativen
Stabsstelle Kommunikation, Veranstaltungen
Telefon 0220 20717-120

Weitere Informationen

Zur Internetsete des Eine Welt Netz NRW

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Bundesentwicklungsminister Müller zeichnet Schulen aus

21. Juni 2018 - 19:08
Rund 32.000 Schülerinnen und Schüler haben am diesjährigen Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik teilgenommen. Foto: Engagement Global

In seinem Grußwort an die Preisträgerinnen und Preisträger betonte der Bundesminister die Bedeutung entwicklungspolitischen Engagements: „Nachhaltige und faire Entwicklung sind Aufgabe der ganzen Gesellschaft. Mit euren Wettbewerbsbeiträgen habt ihr gezeigt, dass ihr nicht nur über Nachhaltigkeit redet, sondern tatsächlich verantwortungsvoll handeln und miteinander gestalten wollt. Ich hoffe, ihr macht auch zukünftig die Welt besser mit euren Ideen – wir brauchen euch, ohne euch geht es nicht. Euer Engagement werden wir auch weiter unterstützen!“

Der Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik „alle für EINE WELT für alle“ findet alle zwei Jahre statt und ging im Schuljahr 2017/2018 in die achte Runde. Diese stand unter dem Motto „‚Sei weltbewegend!‘ Verantwortungsvoll handeln. Miteinander gestalten!“. Kinder und Jugendliche waren ganz im Sinne der Agenda 2030 aufgerufen, mit Fokus auf die 17 Ziele fürnachhaltige Entwicklung (SDG) nachhaltige und verantwortungsvolle Handlungsideen im globalen Kontext zu entwickeln und gemeinsam umzusetzen. Welche meiner Schritte haben welche Auswirkungen in der Welt? Welche Möglichkeiten gibt es, um zu einem gerechteren und nachhaltigen Miteinander beizutragen? Bei diesen Fragen waren der Fantasie keine Grenzen gesetzt: Ob digital oder analog, ob Texte, Fotos, bewegte Bilder, Malereien, Musik und Theaterstücke, Blogs oder Websites – Beiträge konnten in allen Darstellungsformen eingereicht werden.

Der Wettbewerb bietet ein Forum der öffentlichen Anerkennung für entwicklungspolitisches Engagement von Schülerinnen und Schülern sowie ganzen Schulen. Ziel des Wettbewerbs ist es, Bildung für nachhaltige Entwicklung im Schulunterricht zu verankern und Kinder und Jugendliche für Themen der Globalen Entwicklung zu sensibilisieren und zu aktivieren. Dem Wettbewerbsaufruf waren bundesweit rund 32.000 Schülerinnen und Schüler aller Schulformen und Jahrgangsstufen gefolgt. Insgesamt wurden 516 Wettbewerbsbeiträge eingereicht.

In fünf Kategorien wurden 22 Preise im Gesamtwert von über 50.000 Euro vergeben. Der erste Preis in Kategorie 1 (Klassen 1–4) ging an die Gemeinschaftsgrundschule Am Nützenberg in Wuppertal (Nordrhein-Westfalen), in Kategorie 2 (Klassen 5–7) an die Grund- und Mittelschule Salzweg in Salzweg (Bayern), in Kategorie 3 (Klassen 8–10) an das Gymnasium Markt Indersdorf in Markt Indersdorf (Bayern) und in Kategorie 4 (Klassen 11–13) an die Staatliche Fachoberschule und Berufsoberschule Hof in Hof (Bayern). Als besonders engagierte Schulen wurden in Kategorie 5 (Schulpreis) die Berufliche Schule Holz.Farbe.Textil in Hamburg (Hamburg), die Erzbischöfliche Maria-Ward-Mädchenrealschule in Traunstein-Sparz (Bayern), die Schule am Wingster Wald in Wingst (Niedersachsen), die Sophie-Scholl-Schule in Bad Hindelang/Oberjoch (Bayern) und das Staatliche Berufliche Schulzentrum Alfons Goppel in Schweinfurt (Bayern) ausgezeichnet.

Das Thomas-Strittmatter-Gymnasium in St. Georgen (Baden-Württemberg) gewann die Unterstützung eines Schüleraustauschs im Rahmen des Entwicklungspolitischen Schulaustauschprogramms „ENSA“. Die zivilgesellschaftlichen Partner des Schulwettbewerbs vergaben zudem an vier Schülergruppen Workshops als Sonderpreis der Nichtregierungsorganisationen.

Weitere Informationen

Zur Internetseite des Schulwettbewerbs für Entwicklungspolitik

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Fair bei der Hanse Sail

18. Juni 2018 - 15:26
Auf der 28. Hanse Sail in Rostock dreht sich dieses Jahr auch alles um das Thema Fairer Handel.

Zum ersten Mal sind Engagement Global und das Eine Welt Netzwerk Mecklenburg-Vorpommern auf der Hanse Sail vertreten. Sie nutzen damit eine Veranstaltung, die jährlich viele Besucherinnen und Besucher anzieht, um für ein besseres Verständnis globaler Zusammenhänge bei Produktion und Handel zu werben. Der Faire Handel ist ein Schwerpunkt ihrer Aktionen. Zum Mitmachen laden ein Glücksrad und Kontinente-Puzzles ein. Wer aus seiner alten Jeans noch etwas machen will, ist bei den Up-Cycling-Aktionen willkommen. Dort können Sie auch selbst probieren, was aus Reststoffen so alles gezaubert werden kann und wie aus einem alten Fahrradschlauch Schlüsselanhänger werden.

Neben diesen spielerisch-kreativen Zugängen zu einem ernsten Thema informieren Mitarbeiterinnen von Engagement Global gemeinsam mit regionalen Fachleuten auch zu Fördermöglichkeiten für entwicklungspolitisches Engagement.
Eine Ausstellung des Weltladens macht anschaulich, was mit Fairem Handel verbessert werden kann. Wer eine Verschnaufpause braucht oder sich mit Anderen zum gerade neu Erfahrenen austauschen will, den laden im Außenbereich Liegestühle zum Verweilen ein.

Der Stand von Engagement Global auf der Hanse Sail steht im Fair Trade-Bereich und ist jeden Tag von Messebeginn bis 20:00 Uhr besetzt. Das aktuelle Workshop-Angebot finden Sie ab Juli auf der Hanse Sail Webseite oder im Programmheft SAIL KOMPASS sowie im kostenlosen Programmflyer.

Welche Workshops werden angeboten?

  • „Schokolade macht glücklich!?“
    Leider nicht alle Menschen, die mit ihr zu tun haben. Im Workshop wird der Weg von der Kakaobohne zur Schokoladentafel betrachtet, Schwerpunkte liegen dabei auf den Arbeitsbedingungen in den Anbauregionen und unserem Konsumverhalten in Deutschland.
  • „Warum fairer Kaffee?“
    Kaffee ist das wichtigste Agrargut im globalen Nord-Süd-Handel. Was unser täglicher Kaffeegenuss mit zukunftsfähiger Wirtschaft zu tun hat, kann mit Fachleuten des Fairen Handels diskutiert werden.
  • „Fairer Handel und Textilien“
    Kleidung ist unser engster Begleiter im Alltag. Doch was wissen wir über die Herstellung von Textilien? In unserem Workshop gehen wir der Kleiderfrage auf den Grund und lernen textile Alternativen kennen.
  • „Besser durchblicken – Zeichen und Siegel im Fairen Handel“
    Woran erkenne ich fair gehandelte Produkte und was steckt hinter den Labeln? Antworten darauf gibt dieser Workshop.
Veranstaltungsort

Hanse Sail
Warnowufer 65
18057 Rostock

Weitere Informationen

Zur Internetseite der Hanse Sail

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Sport und Agenda 2030

15. Juni 2018 - 14:41
Das dritte Nachhaltigkeitsziel auf Kölsch: Mach et jot ävver nit ze off

Vom 15. Juni bis 15. Juli 2018 organisieren die Deutsche Sporthochschule Köln (DSHS) und Engagement Global Aktionswochen zu Sport und der Agenda 2030. Anlass ist die Fußballweltmeisterschaft in Russland. Fußball hat eine hohe Popularität, aus der sich eine Verantwortung ergibt, positiv Einfluss auf gesellschaftliche Entwicklung zu nehmen. Die Agenda 2030 definiert mit ihren 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung, wie wirtschaftlicher Fortschritt weltweit im Einklang mit sozialer Gerechtigkeit und ökologischen Grenzen gestaltet werden kann. Was der Sport, allen voran der Fußball, zur Erreichung dieser Ziele beitragen kann, wird während der Aktionswochen in zahlreichen Veranstaltungen diskutiert.

Den Auftakt macht am heutigen Freitag, 15. Juni 2018, Sascha Bauer mit einem Vortrag in der Deutschen Sporthochschule. Er ist Gründer und 1. Vorsitzende der Organisation Football for Worldwide Unity und arbeitet international als Trainerausbilder für Sport für Entwicklung.

Freitag, 15. Juni 2018,
Deutsche Sporthochschule Köln, Seminarraum 9,
13 bis 15 Uhr
Sport als Instrument für nachhaltige Entwicklung – Chancen, Herausforderungen und Risiken in der Aus- und Fortbildung von Multiplikatoren

Weitere Vorträge, Filme, Stadionführungen und Public Viewing mit kritischer Informationsbegleitung folgen in den kommenden Wochen. Eine Übersicht über alle Veranstaltungen der Aktionswochen finden Sie in dem Flyer im Anhang.

Ein prominent besetztes Podium thematisiert kommenden Mittwoch die politische und gesellschaftliche Verantwortung von Sportverbänden. Es diskutieren Willy Lemke, ehemaliger Manager vom SV Werder Bremen und ehemaliger Sonderberater des Generalsekretärs der Vereinten Nationen für Sport und Entwicklung; Sylvia Schenk, Leiterin der Arbeitsgruppe Sport bei Transparency International und Dr. André Hahn, stellvertretender Vorsitzender und sportpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion DIE LINKE.

Mittwoch, 20. Juni 2018
Deutsche Sporthochschule Köln, Hörsaal I,
11 bis 12 Uhr
Sport. Eine Starke Institution für Frieden und Gerechtigkeit? Zur politischen und gesellschaftlichen Verantwortung von Sportverbänden und Sportgroßveranstaltungen

Aufgrund von begrenzten Teilnehmendenzahlen ist eine Anmeldung zu den Veranstaltungen an der Deutschen Sporthochschule unbedingt erforderlich.

Anmeldung

Marie Biermann
M.Biermann@dshs-koeln.de

Veranstaltungsort

Deutsche Sporthochschule Köln
Am Sportpark Müngersdorf 6
50933 Köln

Weitere Informationen

Zur Internetseite des NachhatligkeitsCamps Bonn

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Drittes NachhaltigkeitsCamp Bonn am 22. Juni 2018

13. Juni 2018 - 13:36
Bei einem Barcamp organisieren die Teilnehmenden selbst das Programm. Foto: Engagement Global

Nach den großen Erfolgen der letzten beiden Jahre veranstaltet Engagement Global gGmbH mit Unterstützung von Bonn.digital auch in diesem Jahr wieder ein NachhaltigkeitsCamp Bonn. In selbstorganisierten Sessions wird es am Freitag, 22. Juni 2018, im BaseCamp Bonn rund um globale nachhaltige Entwicklung gehen.

Das NachhaltigkeitsCamp Bonn ist ein Barcamp, also eine offene Konferenz, bei der die Teilnehmenden nicht nur zuhören, sondern selbst aktiv sind. Erst am Veranstaltungstag werden vor Ort Sessions angeboten und diese dann über einen gemeinsam erstellten Zeitplan organisiert. Jeder oder jede bringt etwas mit: Thema, Diskussionsbeiträge, Fragen. Mitzunehmen gibt es umso mehr: Inspirationen, Ideen, Mitstreitende!

Der Veranstaltungsort ist das BaseCamp Bonn, das mit umgebauten Wohnwagen und einer großen Außenfläche die ideale Kulisse bietet. Dieses Jahr steht das 17-Ziele-Mobil von Engagement Global vor Ort bereit. Interessierte informieren sich hier über die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDG) oder treten zum Laden des Handy-Akkus in die Fahrradpedale. Wie die Agenda 2030 spielerisch umgesetzt werden kann, berichten Studierende der Vitruvius Hochschule Leipzig. Das Barcamp leistet einen Beitrag zur Agenda 2030 der Vereinten Nationen mit ihren 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung. Die Teilnehmenden können die sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Aspekte von Nachhaltigkeit an konkreten Beispielen diskutieren und neue Ideen entwickeln.

Presseeinladung

Journalistinnen und Journalisten sind zur gesamten Veranstaltung herzlich eingeladen. Bitte melden Sie sich im Vorfeld bei:

Petra Gohr-Guder
Pressesprecherin
Telefon +49 228 201717-120
presse@engagement-global.de

Veranstaltungsort

BaseCamp Young Hostel
In der Raste 1
53129 Bonn

Ablauf 9:30 Uhr Einlass 10:30 Uhr Eröffnung, Vorstellungsrunde, Sessionplanung 12:00 Uhr Sessions 13:00 Uhr Sessions 14:00 Uhr Sessions 15:00 Uhr Sessions 16:00 Uhr Sessions 17:00 Uhr Abschluss, Feedback, Ausklang Ablauf

Tickets kosten 20 Euro pro Person. Darin enthalten ist der Eintritt, Frühstück, Mittagessen und ein Nachmittagssnack. Um Plastikflaschen zu vermeiden, steht vor Ort eine Wasserstation bereit. Wir bitten alle Teilnehmenden, eine eigene Trinkflasche mitzubringen.

Weitere Informationen

Zur Internetseite des NachhatligkeitsCamps Bonn

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Leuchtturmprojekt Nachhaltigkeit 2018

12. Juni 2018 - 11:47
Dr. Bernhard Felmberg, Abteilungsleiter Zentralbereich im BMZ, würdigt das Leuchtturmprojekt 2018 zur nationalen Nachhaltigkeitsstrategie. Foto: Martin Magunia

Der Staatssekretärsausschuss für nachhaltige Entwicklung bestimmte am 5. Juni 2018 das Vorhaben „Global – Lokal: Agenda 2030 VerOrten“ als Leuchtturmprojekt 2018 für die nationale Nachhaltigkeitsstrategie. Damit werden Angebote, die Engagement Global mit ihrer Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) speziell für Kommunen entwickelt hat, gewürdigt. Das Leuchtturmprojekt umfasst die Angebote zu den Bereichen Global Nachhaltige Kommune sowie Kommunale Nachhaltigkeitspartnerschaften.

Die gesamte Bundesregierung erkennt damit die Bedeutung der Kommunen für nachhaltige Entwicklung an und würdigt die Bemühungen der Ressorts des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), der Servicestelle sowie zahlreicher Kooperationspartner aus Bundesländern und Zivilgesellschaft zur Umsetzung der Agenda 2030 auf lokaler Ebene. Der Staatssekretärsausschuss bezeichnet das Vorhaben als ein wichtiges Beispiel für die Unterstützung nationaler sowie internationaler Anstrengungen von Kommunen für eine nachhaltige Entwicklung. Das Vorhaben „Global – Lokal: Agenda 2030 VerOrten“ integriert die globale Dimension der Agenda 2030 in den Kommunen. Es unterstützt in vielfacher Weise – Beratung, finanzielle Förderung, Vernetzung – Gemeinden und Städte dabei, ihre Nachhaltigkeitsziele umzusetzen und in globalen Partnerschaften zur Erreichung der 17 Ziele der Agenda 2030 beizutragen.

Zukunft

Um möglichst viele Kommunen, Bundesländer sowie kommunale Partnerschaften einzubeziehen, bittet der Staatssekretärsausschuss das BMZ das Vorhaben weiter auszubauen. Deutsche Kommunen sollen dazu angeregt und befähigt werden, die Agenda 2030 mit globaler Perspektive und mit entwicklungspolitischen Elementen sowohl bei sich zu Hause als auch mit Partnerkommunen im Globalen Süden umzusetzen und dafür Handlungsstrategien zu entwickeln. Sie leisten so einen Beitrag zur Umsetzung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie und der Ziele der Agenda 2030 weltweit und übernehmen gleichzeitig global Verantwortung.

Hintergrund

Im Rahmen der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie wählt der Staatssekretärsausschuss für nachhaltige Entwicklung jedes Jahr mindestens ein Leuchtturmprojekt aus. Als Leuchtturmprojekte gelten innovative Projekte mit Beispielcharakter im Zusammenwirken verschiedener Beteiligter, die die praktische Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie besonders fördern.

Weitere Informationen

Zu den Informationen über die Angebote des Vorhabens „Global – Lokal: Agenda 2030 VerOrten“

Zu der Internetseite von #17Ziele

Zu den Informationen über die nationale Nachhaltigkeitsstrategie auf der Internetseite der Bundesregierung

Zu den Informationen über die nationale Nachhaltigkeitsstrategie auf der Internetseite von Destatis

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Verlängert: Ausstellung „zur nachahmung empfohlen!“

4. Juni 2018 - 14:39
Bei der Ausstellungseröffnung schlugen Besuchende in einer Aktion Asphalt auf. Foto: Engagement Global

Seit Dienstag, 10. April 2018, werden in der ehemaligen VHS Bonn, Kasernenstraße 50, die „expeditionen in ästhetik und nachhaltigkeit“ gezeigt. Die Resonanz der Besucherinnen und Besucher auf die Ausstellung ist so groß, dass die Ausstellung nun bis Sonntag, 15. Juli 2018, verlängert wird.

Die Ausstellung macht nach Stationen in Indien, Äthiopien, China, Brasilien, Mexiko, Peru und Chile nun erstmals in Bonn halt. Bonn, deutsche Stadt der Vereinten Nationen und Hauptstadt der Nachhaltigkeit, stellt mit der Ausstellung die kulturelle Dimension der Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt. Neben internationalen Künstlern sind auch einige Kunstwerke von regionalen Künstlern aus dem Köln-Bonner Raum vertreten. „Ich freue mich über die Verlängerung, weil wir noch ein bisschen mehr Zeit für die Verbreitung solcher Eindrücke haben, wie sie mir gerade von einem Besucher beschrieben wurden: Es heißt ja, dass wir nur das schützen, was wir verstehen und lieben. Insofern ist die Ausstellung ein wichtiger Beitrag, sich bewusst mit Herausforderungen unserer Zeit auseinander zu setzen,“ so die Kuratorin der Ausstellung Adrienne Goehler.

Die Ausstellungsräume sind mittwochs bis freitags von 16 bis 20 Uhr geöffnet. Am Wochenende kann die Ausstellung jeweils samstags und sonntags von 11 bis 17 Uhr besucht werden. Jeden Sonntag um 11:30 Uhr besteht die Möglichkeit, an kostenlosen Führungen durch die Ausstellung teilzunehmen.

Die Ausstellung ist eine Kooperation von #17Ziele, einem Projekt von Engagement Global, und dem Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) in Zusammenarbeit mit dem Sustainable Develoment Solutions Network (SDSN) Germany.

Im Rahmen der Ausstellung finden auch Podiumsdiskussionen und Filmvorführungen in dem Gebäude der alten VHS statt. Die nächste Veranstaltung ist am

8. Juni um 21:15 Uhr
El Olivo – Der Olivenbaum
Open Air Kino der Stadt Bonn im Rahmen der 17 Tage für 17 Ziele

Ansprechpartnerin

Petra Gohr-Guder
Pressesprecherin Engagement Global
petra.gohr-guder@engagement-global.de
TElefon +49 (0) 228 20717-120

Weitere Informationen

Mehr Informationen zu den Bonner Tagen für die 17 Ziele

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