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Pressemitteilungen der Engagement Global gGmbH - Service für Entwicklungsinitiativen
Aktualisiert: vor 8 Stunden 53 Minuten

Top-Arbeitgeber Engagement Global

9. Dezember 2019 - 14:57
Engagement macht stark. Foto: Engagement Global

Erneut reiht eine Studie der Zeitschrift Focus-Business und der Bewertungsplattform Kununu Engagement Global – Service für Entwicklungsinitiativen unter die Top-Arbeitgeber des Mittelstands ein. Die Organisation fördert entwicklungspolitisches Engagement durch Information, Beratung und finanzielle Unterstützung. Sie arbeitet insbesondere mit Zivilgesellschaft, mit Kommunen und Schulen zusammen. Sie arbeitet im Auftrag der Bundesregierung und wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung finanziert.

Analysiert wurden in der Studie mehr als 900.000 Unternehmen am Standort Deutschland und rund vier Millionen Bewertungen, die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf Kununu abgegeben hatten. Zu den Kriterien für die Auswahl zur Top-Arbeitgeberin zählten unter anderem eine Weiterempfehlungsrate von mehr als 70 Prozent und eine Bewertung mit mindestens 3,5 Punkten von 5 möglichen Punkten auf der Kununu-Skala.

Wer sich für globale Zusammenhänge interessiert und sie mitgestalten möchte, dem bietet Engagement Global vielseitige berufliche Möglichkeiten. Gegründet im Jahr 2012, beschäftigt die Organisation heute über 600 Mitarbeitende an sieben Standorten. Flexible Arbeitszeiten, Teilzeitmodelle, die Möglichkeit zur mobilen Arbeit sowie die Einrichtung eines Familienservices, der Mitarbeitende beispielsweise in Fragen zur Pflege von Familienangehörigen berät: All dies sind Maßnahmen zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Engagement Global ist nach dem Audit „Beruf und Familie“ zertifiziert.

Der berufliche Einstieg bei Engagement Global steht Menschen mit ganz unterschiedlichen Ausbildungswegen offen. Gesucht werden etwa Bewerberinnen und Bewerber aus der Informationstechnik oder mit fundiertem Verwaltungswissen, aber auch Absolventinnen und Absolventen von geisteswissenschaftlichen Studiengängen wie Sozialwissenschaften, Ethnologie oder Interkultureller Kommunikation. Juristinnen und Juristen, Betriebswirte und Betriebswirtinnen unterstützen bereits jetzt in der Organisationsentwicklung. Mit dem Hauptsitz in Bonn und weiteren Standorten in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Mainz, Leipzig und Stuttgart bietet Engagement Global Anlaufstellen für entwicklungspolitisches Engagement in ganz Deutschland.

Engagement Global setzt sich zudem in besonderem Maße für Chancengleichheit in der Belegschaft ein. Die Interessen von Bewerberinnen und Bewerber sowie von Mitarbeitenden werden durch eine Schwerbehindertenbeauftragte sowie eine Gleichstellungsbeauftragte sichergestellt. Das Miteinander im Kollegium stützt sich auf gegenseitigen Respekt und Toleranz.

Aktuelle Stellenausschreibungen der Stellenangebote finden Sie auf der Homepage von Engagement Global sowie über Bund.de und Interamt.de.

Veranstaltungsort

Baron
Campus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Johann-Joachim-Becherweg 3
55128 Mainz

Ansprechpartnerin

Birgit Steck
Telefon +49 (0) 61 311 631 93
birgit.steck@engagement-global.de

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„Molotov zum Blumenstrauß“ ist neuer EINE WELT-Song

5. Dezember 2019 - 13:22
Byrd und Ward sind die Gewinner des diesjährigen Song Contests. Foto: Kolja Matzke

Am Mittwoch, 4. Dezember 2019, präsentierten die Finalistinnen und Finalisten des Song Contests „Dein Song für EINE WELT!“ im BaseCamp Bonn ihre Songs erstmals live vor der Hauptjury sowie rund 150 geladenen Gästen. Mit dabei waren unter anderem Jamie Lee Kriewitz, Jessica Schöne, Fargo, Dave Davis und Kafvka, Familien und Bekannte der Künstlerinnen und Künstler, Kinder und Jugendliche von umliegenden Schulen und Musikschulen sowie Vertreterinnen und Vertreter des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und von Engagement Global. Johanna Klum moderierte den Abend.

Als Preis winken den Erstplatzierten die Produktion eines professionellen Musikvideos sowie die Top-Platzierung auf dem neuen EINE WELT-Album, das im Frühjahr 2020 erscheinen wird. Zudem wird der Song die neunte Runde des Schulwettbewerbs zur Entwicklungspolitik „alle für EINE WELT für alle“ musikalisch begleiten.

„Das Potenzial zur Veränderung, kreative Lösungen für globale Herausforderungen zu finden, die Perspektive wechseln und für globale Gerechtigkeit einstehen – all das drückt sich in den wundervollen Songs aus. Ihr seid die Zukunft, euer Engagement zählt und mit euch beginnt Veränderung“, so Nicola Fürst-Schuhmacher, Abteilungsleiterin bei Engagement Global.

Rund 500 musikalische Beiträge wurden beim diesjährigen Song Contest von über 2.500 Kindern und Jugendlichen aus aller Welt eingereicht. In einem mehrstufigen Auswahlverfahren wurden fünf Finalistinnen und Finalisten ermittelt. Für die Jury des Finales, bestehend aus dem Kabarettisten, Musikproduzenten und Komiker Dave Davis, dem ehemaligen Song Contest-Gewinner Andre Fischer, der stellvertretenden Berichterstatterin der Kultusministerkonferenz Katrin Frey sowie KiKA LIVE-Moderatorin Jessica Schöne und SPIESSER-Chefredakteurin Polina Boyko, war es keine leichte Aufgabe, aus den Top 5 den EINE WELT-Song auszuwählen.

Die fünf Finalistinnen und Finalisten waren: Alina feat. Mika („Mutter Erde“), Byrd & Ward („Molotov zum Blumenstrauß“), Die Totenköpfe („Kinder dieser Welt!“), Jamilah und Hadaya („Mein Körper gehört mir“) und Volcanic King („Kuchema Kwedu“). Byrd & Ward aus Neunkirchen konnten das große Finale für sich entscheiden. Ihr Song „Molotov zum Blumenstrauß“ ist der neue EINE WELT-Song. Mit ihrem Song senden Byrd & Ward einen Weckruf an ihre Elterngeneration und liefern einen Gegenentwurf zu der Welt, in der sie aufgewachsen sind. Dabei rücken sie den Wunsch nach einem friedlichen Zusammenleben in der EINEN WELT in den Mittelpunkt. Der zweite Preis wurde an „Die Totenköpfe“ vergeben. Die Band aus Berlin macht in ihrem Song „Kinder dieser Welt!“ auf Kinderrechte und damit einhergehende globale Herausforderungen aufmerksam. Mit dem dritten Preis wurden Alina feat. Mika ausgezeichnet. Das Duo – sie aus Süddeutschland, er aus Norddeutschland – thematisiert in seinem Song „Mutter Erde“ Klimawandel, den Umgang mit Ressourcen und die Erreichung einer nachhaltigen Zukunft für alle Menschen.

Die Songs der fünf Finalistinnen und Finalisten, die Songs der Gewinnergruppe des User-Votings, des Lateinamerika- und Afrikasonderpreises sowie 15 weitere Songs erscheinen auf dem EINE WELT Album im Frühjahr 2020. Alle 23 Studioproduktionen werden von musikalischen Coachings begleitet. Die Gewinnerinnen und Gewinner dürfen sich außerdem auf einen ganz besonderen Live-Auftritt freuen: Am 18. Juni 2020 stehen sie mit ihren Songs auf der großen Bühne des EINE WELT-Festivals in Berlin.

Hintergrund

Der Song Contest ist eine Begleitmaßnahme des Schulwettbewerbs zur Entwicklungspolitik „alle für EINE WELT für alle“, der im September 2019 unter dem Thema „Meine, deine, unsere Zukunft?!“ Lokales Handeln – globales Mitbestimmen in eine neue Runde gestartet ist, und wird von Engagement Global gGmbH – Service für Entwicklungsinitiativen im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung durchgeführt.

Ansprechpersonen

Bianca Klüser
Engagement Global gGmbH, Song Contest „Dein Song für EINE WELT!“
Telefon +49 (0) 228 20 717-307
bianca.klueser@engagement-global.de


Beate Wiese
wiese pr Agentur für Öffentlichkeit
Telefon +49 (0) 30 60945180
einewelt@wiese-pr.de

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Austausch zu kommunalem Engagement in Nahost

2. Dezember 2019 - 10:15
Die Teilnehmenden tauschten sich über ihre Erfahrungen aus der kommunalen Projektpartnerschaft aus. Foto: Stefan Deutsch

Die Partnerschaftskomponente der Initiative „Kommunales Know-how für Nahost“ von der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global veranstaltete in Kooperation mit der Stadt Magdeburg von Montag, 25., bis Mittwoch, 27. November 2019, ein Vernetzungstreffen sowie ein Qualifizierungsseminar zum Thema „Schnellstarterpaket Nahost“ in Magdeburg. Rund 35 Vertreterinnen und Vertreter bereits in der Initiative engagierter Kommunen als auch an Projektpartnerschaften mit Jordanien, Libanon oder der Türkei interessierter Kommunen, kommunaler Unternehmen und ihrer Verbände kamen zum dreitägigen Treffen zusammen und tauschten sich über ihre Erfahrungen und Erlebnisse in der kommunalen Projektpartnerschaft aus. Eröffnet wurde die Tagung von Dr. Lutz Trümper, Oberbürgermeister der Stadt Magdeburg, Daphne Gross-Jansen, Referat Länder und Kommunen im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), und Kurt-Michael Baudach, Abteilungsleiter Kommunale Partnerschaften Länder und Regionen der SKEW. Die Wirtschaftswissenschaftlerin Dr. Salam Said stellte am Nachmittag des ersten Tages die Situation der Geflüchteten in den drei Nachbarländern dar: Wer ist wann von wo aus Syrien geflohen und welche Möglichkeiten der Rückkehr werden von den Geflüchteten heute gesehen. Die Situation in Syrien bliebe weiterhin unsicher, so Dr. Salam Said. In Workshops wurden inhaltliche Fragen zur Zusammenarbeit in den drei Ländern und in den Schwerpunktfeldern des fachbezogenen Austauschs, zum Beispiel Abfallwirtschaft, formale und informelle Bildung, lokale Wirtschaftsförderung und soziale Kohäsion, diskutiert. Die interkulturelle Kommunikation, Sprachprobleme und die geringe wirtschaftliche Basis der Kommunen wurden als wichtige Hürden der Zusammenarbeit diskutiert. Flexibilität und die Fähigkeit über den Tellerrand zu schauen, wurden als wichtige Voraussetzungen für nachhaltige Partnerschaften identifiziert. Von der SKEW wünschten sich die kommunalen Vertreterinnen und Vertreter mehr Unterstützung für den fachbezogenen Austausch. Das für das nächste Jahr angekündigte internationale Vernetzungstreffen wird als eine gute Gelegenheit dafür gesehen. Die verstärkte Integration der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung in die Know-how-Partnerschaften war ebenfalls Thema des Treffens. Der Aufbau von Partnerschaften auf Augenhöhe, Ziel 17, war allen Beteiligten des Workshops ein großes Anliegen. Ein wichtiges Projekt, welches in diesem Rahmen bereits von der Kommune Heimenkirch zusammen mit mehreren Kommunen im Libanon umgesetzt wird, ist die gemeinsame Ausbildung von Jugendgruppenleiterinnen und Jugendgruppenleitern. Ein Seminar zum Förderinstrument „Schnellstarterpaket (SSP) Nahost" war dem Netzwerktreffen vorgeschaltet und fand am 24. und 25. November 2019 statt. Den zehn Teilnehmenden aus acht Kommunen oder kommunalen Unternehmen wurden Grundlagen der Durchführung und der Nachweiserbringung für Projekte in den Partnerländern vermittelt, die über ein Schnellstarterpaket finanziert werden. Auf dem Seminar konnten die Praxiserfahrungen in den SSP Projekten mit theoretischen Lerninhalten verknüpft werden. Auch wurden zusammenhängende Aspekte von Projektimplementierung und Nachweis in den Blick genommen sowie wesentliche Unterschiede zwischen den Schnellstarterpaketen 1 (SSP1) und 2 (SSP2) berücksichtigt.

Hintergrund

Die Initiative „Kommunales Know-how für Nahost“ wird von der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) seit 2016 umgesetzt. Ziel der Initiative ist es, die partnerschaftliche Zusammenarbeit und den Know-how-Transfer zwischen Aufnahmekommunen von syrischen Geflüchteten in Jordanien, Libanon und der Türkei und deutschen Kommunen mit ihren kommunalen Unternehmen zu fördern.

Veranstaltungsort

Baron
Campus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Johann-Joachim-Becherweg 3
55128 Mainz

Ansprechpartnerin

Birgit Steck
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birgit.steck@engagement-global.de

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Faires Musikgeschäft

26. November 2019 - 9:00
Bei der Abendveranstaltung dreht sich alles um faire Handelsbeziehungen in der Musikbranche. Foto: Unsplash/Ahmed Rizkhaan

In den letzten Jahrzehnten hat sich bei zahlreichen Menschen rund um den Globus ein Bewusstsein für faire Handelsbeziehungen entwickelt. Konsumentinnen und Konsumenten können sich bereits in vielen Bereichen bewusst für fair gehandelte Waren entscheiden: Neben Kaffee, Blumen und Bananen finden sich in den Regalen immer öfter gerecht und nachhaltig produzierte Säfte, Honig, Kosmetika, Wein oder Textilien.

Verschiedene Initiativen und Unternehmen bemühen sich, die Standards des Fairen Handels auch auf weitere Produkte wie beispielsweise Naturstein oder Smartphones auszuweiten. Aber wie steht es um den Kultursektor? Gibt es so etwas wie faire Handelsbeziehungen im globalen Musikgeschäft?

Unter dem Titel „Fairtrade Music? Afrikanische Musik in Rhein-Main“ lädt die Außenstelle Mainz von Engagement Global im Rahmen des Programms Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland (EBD) und in Kooperation mit dem Archiv für die Musik Afrikas und dem Institut für Ethnologie und Afrikastudien an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) am Samstag, 30. November 2019, zur Roundtable-Diskussion ein.

Neben dem respektvollen Umgang mit Musikerinnen und Musikern wird es auf dem Podium auch um das Afrikabild gehen, das mit und durch die Musik transportiert wird. Vier Menschen aus dem Musikgeschäft diskutieren über ihre Erfahrungen zur Zusammenarbeit mit Künstlerinnen und Künstlern aus den Ländern Afrikas und der Diaspora, ihre eigene Rolle und welche Hindernisse es zu überwinden gilt.

Podiumsgäste

  • Elodie Tegaboue, Veranstaltungsmanagerin, African Village, Frankfurt am Main
  • Pedo Knopp, DJ, Veranstalter, Kurator, Analog Africa/Trust Your Audience, Frankfurt am Main
  • Clinton Heneke, Musiker, Musikpädagoge, AfroCuban Tigers of India, Mainz
  • Janeck Altshuler, DJ, Musiker, Veranstalter, Mach mal Langsam, Wiesbaden

Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr und wird von Hauke Dorsch, Archiv für die Musik Afrikas an der JGU, und Tom Simmert, Institut für Ethnologie und Afrikastudien an der JGU, moderiert. Ab 20 Uhr legen die DJs Pedo Knopp, Janeck Altshuler und Tom Simmert auf.

Der Eintritt ist frei.

Veranstaltungsort

Baron
Campus der Johannes Gutenberg-Universität
Johann-Joachim-Becherweg 3
55128 Mainz

Ansprechpartnerin

Birgit Steck
Telefon +49 (0) 61 311 631 93
birgit.steck@engagement-global.de

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Jetzt beim ASA-Programm bewerben!

22. November 2019 - 14:15
ASA richtet sich an junge Menschen, die globale Zusammenhänge verstehen wollen. Foto: Engagement Global/Frederik Schramm

280 Stipendien vergibt das ASA-Programm für das kommende Jahr. Seit fast 60 Jahren bietet das entwicklungspolitische Lern- und Qualifizierungsprogramm jungen Menschen verschiedener Berufs- und Studienfelder einen Ort für gemeinsames Lernen im internationalen Kontext, Perspektivwechsel und Engagement. Bewerben kann sich, wer zwischen 21 und 30 Jahre alt ist und in Deutschland studiert, eine Berufsausbildung oder vor kurzem den Bachelor abgeschlossen hat.

Im April und Juni startet die ASA-Teilnahme mit zwei mehrtägigen Seminaren, die sowohl entwicklungspolitische Fachkenntnisse und Methoden der Gruppen-, Bildungs- und Projektarbeit als auch Sozial- und Selbstkompetenzen vermitteln. Darüber hinaus umfasst das ASA-Programm eine dreimonatige Projektphase in einem Land Afrikas, Asiens, Lateinamerikas oder Südosteuropas – einigen Projekten geht eine zusätzliche dreimonatige Projektphase in Deutschland voraus. So gibt das ASA-Programm in Theorie und Praxis Impulse für die Auseinandersetzung mit globalen Zusammenhängen und nachhaltiger Entwicklung im Sinne der Agenda 2030 der Vereinten Nationen. Dabei begleitet die Reflexion der eigenen Lernprozesse die gesamte Programmteilnahme und steht im Mittelpunkt eines weiteren Vernetzungsseminars im Folgejahr. Ehemalige Teilnehmende gestalten das Programm anschließend mit und erkunden weiter gemeinsam gesellschaftliche Handlungs- und Gestaltungsspielräume.

Zur Durchführung der etwa 150 unterschiedlichen Projektvorhaben kooperiert das ASA-Programm mit einer Vielzahl von Partnerinstitutionen aus verschiedenen Wirkungsfeldern der nachhaltigen Entwicklung – von Nichtregierungsorganisationen, Stiftungen und Durchführungsorganisationen staatlicher Entwicklungszusammenarbeit über Kommunalverwaltungen bis zu Unternehmen und Hochschulen. Die Themen sind ebenso vielfältig. In der Vergangenheit erforschten Teilnehmende Herausforderungen ökologischen Kautschukanbaus in Malaysia, gestalteten Projekte der Umweltbildung in Deutschland und Kamerun oder beschäftigten sich auf Kuba mit Nachhaltigkeit und Kommunikationstechnologien. Die Suche nach dem passenden Projekt erleichtert der „Projektfinder“ auf der ASA-Webseite, denn je nach Vorhaben werden andere Sprach- und Fachkenntnisse vorausgesetzt.

ASA-Teilnehmende erhalten ein Stipendium für die Reise- und Lebenshaltungskosten während der Projektphasen. Außerdem beinhaltet die Förderung durch das Programm die Kosten der Seminare und für Auslandsversicherungen.

Weitere Informationen rund um das ASA-Programm finden Sie auf der Webseite.

Kontakt

Bei Fragen zur Online-Bewerbung wenden Sie sich an:
bewerbung@asa-programm.de

Telefonsprechstunde während der Bewerbungsphase:
Montags und dienstags von 9 bis 17 Uhr.
Telefon: +49 (0) 30-25482-236

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Auftakt zum Zukunftsforum

18. November 2019 - 15:14
In der Auftaktveranstaltung geht es um die Auswirkungen von Klima, Brand und Rodung der Wälder. Foto: Anton Gudkov

Welche Auswirkungen haben die Waldbrände in Brasilien weltweit? Diese Frage wird unter anderem am Dienstag, 26. November 2019, bei der Auftakt-Vorlesung zum Zukunftsforum an der Hochschule Harz diskutiert. Zum Zukunftsforum lädt Engagement Global gemeinsam mit der Stadt Wernigerode und der Hochschule Harz Interessierte jeden Alters zu einer Sonderveranstaltung der GenerationenHochschule in Wernigerode ein.

„WeltWald im Wandel: Auswirkungen von Klima, Brand und Rodung“ lautet der Titel der ersten Vorlesung, bei der der Wald im Fokus steht. 2020 wird die Reihe rund um das Thema Nachhaltigkeit mit mehreren Veranstaltungen fortgesetzt. László Maráz vom Forum Umwelt und Entwicklung sowie Judith Reise vom Öko-Institut e.V. werden als Experte und Expertin referieren. Die Moderation übernimmt die Geografin Dr. Christina Alff.

Eingangs wird Judith Reise, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Energie und Klimaschutz, erläutern wie sich unser Umgang mit dem Wald auch auf globale Prozesse auswirkt, anschließend beleuchtet László Maráz, der die Dialogplattform Wald und AG Wälder koordiniert, welche Auswirkungen die Brände in Brasilien haben und wie sich diese auch in Deutschland bemerkbar machen.

Veranstaltungsort

Hochschule Harz
„Papierfabrik“ (Haus 9)
Wernigeröder Campus
Am Eichberg 1
38855 Wernigerode

Interessierte können sich vorab online zur Veranstaltung anmelden. Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen der Hochschule Harz, der Stadt Wernigerode und Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) im Rahmen des Programms Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland.

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10. Fachtagung zum Orientierungsrahmen

11. November 2019 - 10:06
Heidi Weidenbach-Mattar, ständige Vertreterin des Generalsekretärs der Kultusministerkonferenz. Foto: Alexander Schmidt

Rund 220 Fachleute aus Ministerien, Wissenschaft, Lehrerbildung, Schulen und Zivilgesellschaft trafen sich zur 10. Fachtagung zum Orientierungsrahmen für den Lernbereich Globale Entwicklung (OR) am 4. und 5. November 2019 in Leipzig. Bei der Tagung wurden sie von über 30 Schülerinnen und Schülern sowie Jugendlichen unterstützt, die sich für nachhaltige Entwicklung engagieren.

Ziel der jährlichen Fachtagungen, die im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und der Kultusministerkonferenz (KMK) von Engagement Global gGmbH durchgeführt werden, ist die Weiterentwicklung und Umsetzung des Orientierungsrahmens sowie die Vernetzung von Akteuren der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit. Das Thema der diesjährigen Tagung war, wie Engagement für nachhaltige Entwicklung durch Schule unterstützt und gefördert werden kann und soll. Dabei spielten die aktuellen Diskurse um politische Beteiligung von Jugendlichen, aber auch generelles individuelles Engagement eine besondere Rolle.

Heidi Weidenbach-Mattar, Ständige Vertreterin des Generalsekretärs der KMK, freute sich, so viele junge Menschen begrüßen zu können. Auch ihnen sei es zu verdanken, dass die Notwendigkeit, den globalen Krisen entgegenzusteuern, stärker ins öffentliche Bewusstsein rücke. Um die Handlungsspielräume zu nutzen und Einfluss zu nehmen, sei die Bildung für nachhaltige Entwicklung ein zentraler Baustein – und zu deren Umsetzung in der Schule sei der Orientierungsrahmen für den Lernbereich Globale Entwicklung ganz zentral. „Wir sind hier auf einem guten Weg. Viele Länder ergreifen Initiativen, um Bildung für nachhaltige Entwicklung mittels des Orientierungsrahmens in der Schule strukturell zu verankern und umzusetzen.“

Dirk Schwenzfeier, Unterabteilungsleiter im BMZ, sagte, das große Interesse an der Fachtagung spiegele die hohe Aktualität von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Er verwies auf die beachtliche Leistung des Orientierungsrahmens als Referenz für entwicklungspolitische Bildungsarbeit an Schulen: 2008 erstmals von der KMK verabschiedet und 2015 erweitert, habe er auf die Gestaltung des Lernbereichs Globale Entwicklung und somit auf BNE in Deutschland beträchtlichen Einfluss. Die Erweiterung des Orientierungsrahmen für den Lernbereich Globale Entwicklung (OR) auf die gymnasiale Oberstufe wäre ein nächster wichtiger Schritt zur Vorbereitung von Schülerinnen und Schülern auf ein Wissenschaftsverständnis „das nicht nur auf Rezeption, sondern auch auf eine aktive Teilhabe an wissenschaftlichen und öffentlichen Diskursen zu nachhaltiger Entwicklung abzielt“. Aktuell berät die KMK über diese Erweiterung.

Nicht nur thematisch, auch methodisch bot die Tagung innovative, beteiligungsorientierte Formate an. Elemente für neue Konzepte und Strategien, beispielsweise zu BNE in virtuellen Welten oder zur Peer-to-Peer-Arbeit in Schulen, erarbeiteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in insgesamt acht Workshops.

Die Ergebnisse der OR-Fachtagung werden ab Februar 2019 auf der Internetseite Globale Entwicklung in der Schule veröffentlicht werden.

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Tour der Nachhaltigkeit kommt nach Mannheim

4. November 2019 - 15:57
Das Festival der Taten fand im März 2019 in Berlin statt. Foto: Frederik Schramm

Im Jahr 2015 haben die Vereinten Nationen die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDG) verabschiedet. Die 17 nachhaltigen Entwicklungsziele, auch Agenda 2030 genannt, sind ein Vertrag, der aufzeigt, wie die großen Herausforderungen der Welt – etwa Armut, Hunger, Energie, nachhaltiger Konsum und Klimawandel – gelöst werden können. Damit die 17 Ziele bis zum Jahr 2030 auch wirklich umgesetzt werden, braucht es neben der Politik, Unternehmen und Organisationen auch jede und jeden Einzelnen von uns. Menschen, die nachhaltige Ideen und Projekte engagiert auf lokaler Ebene umsetzten.

Die Tour der Nachhaltigkeit präsentiert das Festival der Taten am Donnerstag, 5. Dezember 2019, im Congress Center Rosengarten in Mannheim. Dort können Interessierte zwischen 16 und 35 Jahren mit kreativen Methoden Ideen und Projekte zu den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung erarbeiten. Noch bis Freitag, 15. November 2019, können sich junge engagierte Menschen online für das Festival der Taten anmelden.

Am Freitag, 6. Dezember 2019, werden alle Ideen präsentiert und Feedback aus dem Plenum eingeholt. Anschließend diskutieren Dr. Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, und Dr. Peter Kurz, Oberbürgermeister der Stadt Mannheim, mit Akteuren aus Sport, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zu nachhaltigen Themen wie faire Schokolade, Kaffee und der Grüne Knopf. Die Popakademie Baden-Württemberg - Mannheim sorgt für den musikalischen Ausklang.

Abgerundet wird die Station der Tour der Nachhaltigkeit in Mannheim mit einem Mitmach-Tag am Samstag, 7. Dezember 2019, des Naturschutzbundes Deutschland (NABU). Neben Informationen rund um nachhaltige Themen, Musik und Aktionen gibt es einen nachhaltigen Weihnachtsmarkt und viele Beispiele aus der Praxis, die aufzeigen, was jede und jeder Einzelne im Alltag für die 17 Entwicklungsziele tun kann. Zum Abschluss gibt es einen Sustainable Science Slam, bei dem junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Forschungsthemen kurz und unterhaltsam vorstellen.

Programm Donnerstag, 5. Dezember 2019
  • Festival der Taten - Entwicklung von Ideen und Projekten
    Beginn: 8:30 Uhr

    Musik und Ausklang
    Beginn: 18 Uhr
Freitag, 6. Dezember 2019

Festival der Taten - Pitches der Ideen und Projekte

Beginn: 8:30 Uhr

Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) im Dialog

Bundesminister Dr. Gerd Müller diskutiert mit Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz

Beginn: 12:30 Uhr

Samstag, 7. Dezember 2019

Aktionstag NABU

Beginn: 10 Uhr

Sustainable Science Slam

Beginn: 18 Uhr

Anmeldeschluss ist Freitag, der 15. November 2019.

Veranstaltungsort

Congress Center Rosengarten
Rosengartenplatz 2
68161 Mannheim

Kontakt

#17Ziele-Team
info@17Ziele.de

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Deutsch-Ukrainische Partnerschaftskonferenz

29. Oktober 2019 - 11:49
Die vierte deutsch-ukrainische Partnerschaftskonferenz findet in Odessa statt. Foto: Stadtverwaltung Odessa

Die vierte Deutsch-Ukrainische Kommunale Partnerschaftskonferenz findet am Mittwoch, 6. November, und Donnerstag, 7. November 2019, in der Versammlungshalle des Rathauses von Odessa in der Ukraine statt und richtet sich an Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie Vertreterinnen und Vertreter deutscher und ukrainischer Kommunen, die durch partnerschaftliche Beziehungen verbunden sind. Organisiert wird die Konferenz von der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global gemeinsam mit der Stadt Odessa.

Die diesjährige Veranstaltung beleuchtet anhand von Podiumsdiskussionen, Fachbeiträgen und Themenworkshops die verschiedenen Dimensionen des Umwelt- und Klimaschutzes als kommunale Herausforderung und entsprechende Potenziale für die partnerschaftliche Zusammenarbeit. Außerdem markiert die Konferenz den Auftakt zur Bildung thematischer Cluster zwischen zentralen Akteuren der deutschen Entwicklungszusammenarbeit in der Ukraine und dem Netzwerk der deutsch-ukrainischen kommunalen Partnerschaften.

Die Veranstaltung wird am Mittwoch, 6. November 2019, um 10:30 Uhr vom Oberbürgermeister der Stadt Odessa, Hennadij Truchanow, und der Leiterin des Referats Länder und Kommunen im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), Dr. Doris Witteler-Stiepelmann, eröffnet. Im Anschluss hält die stellvertretende Ministerin für Energie und Umweltschutz, Iryna Stawtchuk, die Eröffnungsrede zu den Themen Klimaschutz und Klimaanpassung auf kommunaler Ebene.

Mehr als 40 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus Deutschland und der Ukraine sowie 82 Kommunen aus beiden Ländern nehmen an der Veranstaltung teil.

Medienvertreterinnen und -vertreter können ausschließlich am ersten Veranstaltungstag, am Mittwoch, 6. November 2019, von 10:30 bis 13:30 Uhr an der Konferenz teilnehmen. Von 13:30 bis 14:00 Uhr gibt es die Gelegenheit für ein Pressegespräch. Bei Rückfragen und Interviewwünschen steht Ihnen vor Ort Tamara Kolisnichenko von der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt von Engagement Global zur Verfügung.

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Partnerschaften stärken

23. Oktober 2019 - 14:27
Die Delegierte Mariam Mammar und Alaa Abdal Wahab aus Battir im Gespräch mit ihren Kollegen Roland Mohlberg und Oliver Mülhens aus Brühl. Foto: Martin Magunia

Wie können kommunale Partnerschaften einen Beitrag zur Verbesserung der Lebensbedingungen der palästinensischen Bevölkerung leisten? Mit dieser und anderen Fragen beschäftigten sich auf Einladung der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global und der Stadt Brühl vom 24. bis 27. September 2019 mehr als 80 Vertreterinnen und Vertreter aus 36 deutschen und palästinensischen Kommunen, darunter auch Engagierte aus der Zivilgesellschaft. Ausgerichtet wurde die Konferenz in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und der Stadtverwaltung Brühl im Herzen der Stadt zwischen dem Weltkulturerbe Schloss Augustusburg und dem Max Ernst Museum. Mit der Auftaktveranstaltung am Abend des 24. September 2019 im Max Ernst Museum des Landschaftsverband Rheinland (LVR) wurde die Konferenz durch Bürgermeister Dieter Freytag, Projektleiterin Wencke Müller, der Botschafterin der Palästinensischen Mission in Deutschland Dr. Khouloud Daibes, Nicole Hofmann vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), Dr. Jens Kreuter, Geschäftsführer von Engagement Global, und Musa Hadid, Präsident des palästinensischen Kommunalverbandes APLA (Association of Palestinian Local Authorities) feierlich eröffnet.

Zwischen dem Weltkulturerbe Schloss Augustusburg, das in der Nachkriegszeit noch als Repräsentanz für Staatsempfänge diente, und dem Max Ernst Museum, symbolisieren die beiden Tagungsorte in Brühl die Schnittstelle zwischen Vergangenheit und Gegenwart und wurden als Startpunkte für die Entwicklung zukunftsorientierter partnerschaftlicher Projekte, für konstruktive Dialoge und ein friedvolles Miteinander gewählt. Passend, wie Bürgermeister Dieter Freytag fand, denn gelebte Toleranz und gelungene Integration seien Merkmale des Rheinlandes im Herzen Europas. Die historische Verantwortung motiviere die Stadt, die Idee des Brückebauens nicht nur zu denken, sondern durch projektbezogene Partnerschaften mit Leben zu füllen.

Seit Februar 2019 ist die Stadt Brühl selbst Teil des mittlerweile vierunddreißig Kommunen umfassenden Partnerschaftsnetzwerks. Mit der Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding schlug Brühl die Brücke zur Projektarbeit mit der palästinensischen Kommune Battir nahe Bethlehem. Beide Kommunen sind blühende Weltkulturerbe-Stätten und wünschen sich, die geplante Zusammenarbeit im Tourismusbereich voranzubringen. Für die junge Partnerschaft stellte die Konferenz eine erste gemeinsame, verbindende Erfahrung dar. Begleitet wurde die Veranstaltung von Brühler Künstlerinnen und Künstlern wie dem Trio rund um Maria Jonas sowie Dozenten der Brühler Kunst- und Musikschule.

Neben den Kommunen waren auch eine Reihe von Partnerschaftsvereinen, der palästinensische Städteverband APLA, der Deutsche Städtetag und das Local Governance Reform Programme (LGRP) der GIZ in Ramallah vertreten. Die Teilnehmenden diskutierten darüber, wie Städte von Kommunalverbänden profitieren und gemeinsam die Ziele für nachhaltige Entwicklung der Agenda 2030 verfolgen können. Mit der Vorstellung des neuen Strategieplans des Verbands warb der Geschäftsführer von APLA, Abdullah Anati, für die Intensivierung der nationalen Zusammenarbeit, mehr Miteinander statt Wettbewerb und den geordneten Erfahrungsaustausch unter palästinensischen Kommunen.

Unter diesen Zeichen standen auch der Fachaustausch in Arbeitsgruppen und Informationsräumen zu Themen wie effektive Kommunikation in Partnerschaften, Partizipation im Hinblick auf Gender und Inklusion und die kommunale Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030. Der Austausch anhand von Praxisbeispielen setzte neue Impulse und Bestrebungen zu gemeinsamen Vorhaben in Gang. So stieß die Umstellung auf eine klimafreundliche City-Beleuchtung in Beit Jala mit Unterstützung seiner Partnerkommune Bergisch Gladbach auf großes Interesse in anderen Projektpartnerschaften, die zum Thema Energieeffizienz arbeiten möchten.

Ein Wiedersehen soll es im nächsten Jahr bei den nationalen Vernetzungstreffen und der für das Jahr 2021 geplanten fünften Partnerschaftskonferenz in Palästina geben.

Die Konferenz ist Teil des seit 2015 laufenden SKEW-Projekts „Deutsch-Palästinensische kommunale Partnerschaften“ und fand nun bereits zum vierten Mal statt. Dabei steigt die Zahl der Partnerschaften und Konferenzteilnehmenden stetig: Gab es auf der Konferenz in Jericho 2017 erst neun etablierte Partnerschaften, so beteiligen sich in diesem Jahr bereits 17 Partnerschaften an der Initiative. Finanziert vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) soll das Projekt durch Erfahrungs- und Wissensaustausch, Qualifizierung und Beratung der Zielgruppen sowie der Förderung von Partnerschaftsprojekten entwicklungspolitische Erfolge erzielen und globalen Zusammenhalt fördern.

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Gendergerechtigkeit: Agenda 5/17

22. Oktober 2019 - 14:58
Die Teilnehmenden der Auftaktveranstaltung 2017. Foto: Engagement Global

Ungleichheit zwischen Frauen und Männern besteht weltweit: Frauen besitzen nur 10 Prozent des weltweiten Reichtums und sind in Parlamenten durchschnittlich mit nur 17 Prozent vertreten. Geschlechtergerechtigkeit zu erringen, muss also ein weltweites Anliegen sein. Die Fachkonferenz Agenda 5/17 widmet sich daher dem Thema Gendergerechtigkeit und findet in diesem Jahr in Freising bei München statt. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Interessierte können sich noch bis 31. Oktober 2019 online für die Konferenz anmelden.

Veranstaltungsort

Munich Airport Marriott Hotel
Alois-Steinecker-Straße 20
85354 Freising
Montag, 4. November 2019 von 10 Uhr bis 16:30 Uhr

Die Veranstaltungsreihe wurde angeregt durch die Summer School 2017 des United Nations Center for Sustainable Development und wird seither in Form von jährlichen Fachkonferenzen in Kooperation von Engagement Global und UN Women Nationales Komitee Deutschland e.V. umgesetzt. Sie verknüpft die Ziele 5 (Stärkung von Frauen und Gleichstellung der Geschlechter) und 17 (Globale Partnerschaften für die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele) der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung.

In der Veranstaltungsreihe geht es jedes Jahr um die Förderung der internationalen Gendergerechtigkeit auf verschiedenen gesellschaftlichen Ebenen, etwa durch Bewusstseinsbildung in der Gesellschaft und durch die Stärkung sowie Förderung von Frauen. Zentral ist dabei, dass Partnerinnen aus dem Süden selbst zu Wort kommen und ihre Perspektive einbringen.

In Podiumsdiskussionen werden unter anderem die Friedensnobelpreisträgerin Tawakkol Karman, Karin Nordmeyer, Präsidentin von UN Women Nationales Komitee Deutschland e.V., Christine Haderthauer, Fachanwältin für Arbeitsrecht, S.E. Igor César, Botschafter der Republik Ruanda, und Buchautorin und Filmproduzentin Nahid Shahalimi über die Ungleichheit in der politischen Teilhabe von Frauen sprechen. Auch die Frage, was Entwicklungszusammenarbeit in diesem Kontext leisten kann, wird diskutiert.

In insgesamt drei Workshops zu den Themen „Frauen als Motor der wirtschaftlichen Entwicklung“, „Überwindung von Gewalt gegen Frauen als Voraussetzung für weltweiten Wandel“ und „Bildung als Schlüssel zur gesellschaftlichen Teilhabe“ können alle Teilnehmenden selbst aktiv werden und ihr Wissen vertiefen.

Ansprechpartner

Dr. Joy Asongazoh Alemazung
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Schulwettbewerb ruft zum Mitmachen auf

18. Oktober 2019 - 9:38
„Meine, deine, unsere Zukunft?!“ Lokales Handeln – globales Mitbestimmen. Foto: Engagement Global

Wieso schwimmt immer mehr Plastikmüll in unseren Weltmeeren? Welche Folgen hat die Erderwärmung für unsere Lebenswelt? Welche Auswirkungen hat unser Konsumverhalten weltweit? Und wie können junge Menschen dazu beitragen, die EINE WELT nachhaltiger zu gestalten? Diese und weitere Fragen rücken bei Kindern und Jugendlichen immer mehr in den Fokus. „Meine, deine, unsere Zukunft?!“ Lokales Handeln – globales Mitbestimmen lautet daher das Thema der neuen Wettbewerbsrunde. Gesucht werden vielfältige, ideenreiche Projekte, Konzepte und Handlungsideen in jeder denkbaren Form. Einsendeschluss für die Beiträge ist der 2. März 2020.

Dass die Auseinandersetzung mit globalen Themen und das aktive Engagement für die Zukunft der EINEN WELT gerade in der heutigen Zeit von großer Bedeutung sind, weiß auch Moderator Ralph Caspers. Als prominenter Unterstützer der neunten Runde des Schulwettbewerbs bestärkt er junge Menschen darin, sich für den EINE WELT-Gedanken einzusetzen.

Als prominenter Unterstützer des neunten Schulwettbewerbs zur Entwicklungspolitik bestärkt Moderator Ralph Caspers junge Menschen darin, sich für den EINE WELT-Gedanken einzusetzen. Foto: Johannes Haas

„Mut ist stärker als Angst. Trotzdem wird uns oft – mal offensichtlich, mal ganz subtil – gesagt, dass wir vor allem und jedem Angst haben sollten. Das ist ziemlich bescheuert. Denn wer nicht komplett Bio und Erdkunde verschlafen hat, weiß: Was man sät, wird größer. Wenn man Angst sät, wird Angst größer, wenn man dagegen Reis sät, wird Reis größer. Und was macht wohl einen Großteil der Menschen satter? Deshalb finde ich es großartig, dass es den Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik gibt. Angst wird man los, indem man mutig ist, in die Welt rausgeht und Sachen macht. Und ich freue mich schon jetzt auf die Preisverleihung, um zu sehen, was da alles gewachsen sein wird“, so Caspers.

Großes Finale mit Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller in Berlin

Alle eingereichten Beiträge werden von einer fachkundigen Jury in einem zweistufigen Verfahren bewertet und so die Preisträgerinnen und Preisträger bestimmt. Diese können sich über attraktive Preisgelder im Gesamtwert von über 50.000 Euro freuen. Dabei werden Schulen, die sich erfolgreich für den Schulpreis bewerben, mit Geldpreisen im Gesamtwert von mehr als 25.000 Euro ausgezeichnet. Delegationen der Gewinnerteams werden zur großen Preisverleihung im Juni 2020 nach Berlin eingeladen, um ihren Preis persönlich von Bundesminister Dr. Gerd Müller entgegenzunehmen. Zudem erhalten alle Teilnehmenden eine namentliche Urkunde.

Themen nachhaltiger Entwicklung in Schulunterricht und -alltag integrieren

Immer mehr Schülerinnen und Schüler wollen im Rahmen der weltweiten Klimabewegung „Fridays for Future“ darauf aufmerksam machen, dass sie sich um ihre Zukunft sorgen und bei wichtigen gesellschaftlichen Fragen mitbestimmen möchten, um einen stärkeren Einfluss auf die Gestaltung ihrer eigenen Zukunft zu haben. Mit dem Thema „Meine, deine, unsere Zukunft?!“ Lokales Handeln – globales Mitbestimmen nimmt die neunte Runde des Schulwettbewerbs zur Entwicklungspolitik genau diesen Wunsch in den Blick und bietet Kindern und Jugendlichen eine Plattform für ihre Gedanken und Ideen. Lehrerinnen und Lehrer haben durch die Teilnahme am Wettbewerb die Möglichkeit, den Lernbereich Globale Entwicklung in ihrem Unterricht zu verankern, die komplexen Zusammenhänge der EINEN WELT altersgerecht zu vermitteln und Kinder und Jugendliche für eine aktive Auseinandersetzung mit ihrer Lebenswelt zu motivieren.

Alle Informationen zum Schulwettbewerb, den Teilnahmebedingungen und Bewertungskriterien finden Sie auf der Webseite. Außerdem stehen Lehrkräften thematisch passende Unterrichtsmaterialien für die Klassenstufen 1–6 sowie 7–13 kostenlos zur Bestellung und zum Download zur Verfügung.

Der Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik „alle für EINE WELT für alle“ wird von Engagement Global gGmbH – Service für Entwicklungsinitiativen im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten durchgeführt.

Ansprechpartnerinnen

Bianca Klüser
Engagement Global gGmbH, Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik
Telefon: +49 (0)228 20 717-307
E-Mail: bianca.klueser@engagement-global.de

Beate Wiese
wiese pr Agentur für Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: +49(0)30 60945180
E-Mail: einewelt@wiese-pr.de

Weitere Informationen

Zur Internetseite des Schulwettbewerbs
Zum Auftakttrailer zur neunten Wettbewerbsrunde
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Zur Instagram-Seite des Schulwettbewerbs


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„We Exist“ Filmtour

17. Oktober 2019 - 16:53
Der Dokumentarfilm „We Exist“ wechselt die Perspektive und begleitet Menschen auf der Flucht. Foto: We Exist

Kriege und bewaffnete Konflikte, aber auch Ressourcenverknappung und Naturkatastrophen führen nicht selten zu Flucht und Migration. Weltweit waren noch nie so viele Menschen auf der Flucht wie heute. In der Öffentlichkeit wird oft über die damit zusammenhängenden Herausforderungen für die Länder Europas gesprochen und selten über das, was die Menschen auf ihrer Flucht erleben.

„We Exist“ ist ein Dokumentarfilm, der die Perspektive wechselt und Menschen auf der Flucht begleitet. Die gleichnamige Filmtour startete bereits und wird noch bis Samstag, 30. November 2019, in zwölf deutschen Ortschaften Halt machen. Mit dabei ist Regisseur Lucian Segura.

Der 45-minütige Dokumentarfilm „We Exist“ kombiniert Musik von Musikerinnen und Musiker aus Ländern des mittleren Ostens und Afrikas mit Bildern von Menschen auf der Flucht, die den menschlichen Aspekt des Ausnahmezustands zeigen.

Die Musikerinnen und Musiker kommen teilweise aus Flüchtlingslagern, teilweise sind es regional und international bekannte Gruppen, die ihre Musik für diesen Film komponiert und zur Verfügung gestellt haben. Der Film hat eine Erzählstruktur, die sich von der klassischen, journalistischen Erzählweise unterscheidet: Er nimmt die Zuschauenden an die Hand und mit zu den Menschen auf der Flucht.

Bei allen Veranstaltungen wird Regisseur Lucian Segura im Anschluss für ein Filmgespräch anwesend sein, um mit den Zuschauerinnen und Zuschauern über das Gesehene zu diskutieren und Fragen zu beantworten. Lucian Segura ist ein deutsch-spanischer Filmemacher, Absolvent der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin und lebt in Barcelona. Er dreht vor allem Spiel- und Dokumentarfilme, die sich mit Themen wie Migration, Klimawandel und der Umwelt beschäftigen.

Insgesamt macht die Filmtour noch in zwölf deutschen Städten Halt, unter anderem in mehreren Ortschaften im brandenburgischen Landkreis Prignitz, für Studierende an den Universitäten in Berlin und Osnabrück oder für die breite Öffentlichkeit im Rahmen des Globalen Filmherbst im Süden 2019 in Weil der Stadt, Ludwigsburg und Meitingen. Weitere Informationen zu den Orten finden Sie auf der Homepage zum Film.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen Engagement Global und dem Deutschen Institut für Entwicklungszusammenarbeit (DIE) sowie lokalen Partnern in den jeweiligen Orten, in denen der Film gezeigt wird. Die Filmtour findet im Rahmen des Programms Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland (EBD) statt.

Weitere Informationen

Zur Internetseite der „We Exist“ Filmtour
Zum Programm Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland (EBD)

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Song Contest: Die Top 5 stehen fest!

14. Oktober 2019 - 16:12
Bei der Sitzung der Hauptjury wurden die Top 5 des Song Contests ernannt. Foto: Engagement Global

Bis zum 25. Juni 2019 waren Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 25 Jahren aus aller Welt aufgerufen, sich in selbstkomponierten Songs mit Fragen globaler Entwicklung auseinanderzusetzen. Eine Vorjury hatte im August 2019 bereits eine Vorauswahl getroffen, aus der im Oktober 2019 von der Hauptjury neben den fünf besten Songs auch die drei Sonderpreise „Afrika“, „Lateinamerika“ und „Bestes Video“ sowie 20 Songs für das EINE WELT-Album Vol. 3 und die Anerkennungspreise (Plätze 21 bis 30) gewählt wurden.

Die Finalistinnen und Finalisten stehen fest

Die Top 5 sind Alina feat. Mika aus Windorf mit dem Song „Mutter Erde“, Byrd & Ward aus Blieskastel mit „Molotov zum Blumenstrauß“, Die Totenköpfe aus Berlin mit „Kinder dieser Welt!“, Jamilah und Hadaya aus Köln mit „Mein Körper gehört mir“ und Volcanic King ZW aus Waterfalls (Simbabwe) mit dem Song „Kuchema Kwedu“.

„Wir haben nur EINE WELT und tragen hierfür gemeinsam Verantwortung, jede und jeder in seinem Bereich. Die Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 – der Weltzukunftsvertrag – sind nur zu erfüllen, wenn alle mitziehen. Deshalb ist der Song Contest so wichtig, weil er junge Menschen dazu motiviert, sich aktiv für die Erreichung dieser Ziele einzusetzen. Der hohe Stellenwert der künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Thema nachhaltige Entwicklung und entwicklungspolitischen Themen allgemein wird durch die hohe Resonanz, die der Song Contest auch in dieser Runde erfahren hat, bestätigt. Musik ist ohne Frage in der Lage zu verbinden. Und dieses Verbindende im Hinblick auf unsere EINE WELT – das ist etwas, was besonders wichtig ist“, betonte Dirk Schwenzfeier, Unterabteilungsleiter im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, bei der Begrüßung der Mitglieder der Hauptjury des Song Contests.

Für die Finalistinnen und Finalisten des Song Contests bleibt es spannend: Am Mittwoch, den 4. Dezember 2019 präsentieren sie ihre Songs live vor einer Jury, die anschließend den erstplatzierten „EINE WELT-Song“ kürt, der als professionelles Musikvideo produziert und die neunte Runde des Schulwettbewerbs zur Entwicklungspolitik 2019/2020 als Hymne begleiten wird. Die Plätze zwei und drei können sich zusätzlich zu einer Studioproduktion ihres Songs über ein Preisgeld von 2.000 Euro beziehungsweise 1.000 Euro freuen. Alle Finalistinnen und Finalisten werden vor ihrem Auftritt von den musikalischen Patinnen und Paten des Wettbewerbs, weiteren professionellen Musikerinnen und Musikern sowie Medienexpertinnen und -experten gecoacht.

Mit den Sonderpreisen „Afrika“ und „Lateinamerika“ werden Beiträge geehrt, die mit Beteiligung von Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus der entsprechenden Region einen besonderen Fokus auf die Vielfalt Lateinamerikas oder des afrikanischen Kontinents legen. Die Gewinnerinnen und Gewinner erhalten ein Preisgeld von jeweils 3.000 Euro. Zudem werden beide Songs gemeinsam mit den übrigen 20 Gewinnersongs auf dem EINE WELT-Album veröffentlicht. Die Hauptjury entschied sich beim Afrika-Sonderpreis für The Elites aus Malawi. Mit ihrem Song „Love and Unity“ appelliert die Gruppe daran, die Welt als Einheit zu begreifen und sich für ein besseres und friedliches Miteinander einzusetzen. Die Colombia Caritas aus Kolumbien sicherten sich den Lateinamerika-Sonderpreis. Angetrieben von den politischen Konflikten in ihrem Heimatland Kolumbien, thematisiert die Gruppe in ihrem Song „Caminos de Esperanza“ ihre Wünsche für eine bessere Welt und damit das Streben nach mehr Gleichheit, Gerechtigkeit und Bildungschancen. Der Sonderpreis in der Kategorie „Bestes Video“ und damit ein Preisgeld von 1.000 Euro wurde an Ants In Pants aus Haan mit „Hey, steht auf“ vergeben. Der Publikumspreis des Wettbewerbs, auf den auch eine Platzierung auf dem EINE WELT-Album wartet, wurde bereits im August im Rahmen eines dreiwöchigen User-Votings ermittelt und ging an die Band „Elas e o Jairo“ aus Brasilien mit ihrem Song „Só de nós“.

Zur Jury des Song Contests zählten sowohl prominente Patinnen und Paten des Wettbewerbs als auch Expertinnen und Experten aus den Bereichen Entwicklungspolitik, Musikpädagogik und nachhaltige Entwicklung.

Die Jurymitglieder zum Song Contest „Dein Song für EINE WELT!“

Don Cali, Musiker (Culcha Candela) │ Sabine Cordes, Grundschule am Wingster Wald │ Dr. Dolly Conto Obregón, Vorsitzende des Hauses der Kulturen Lateinamerikas │ David K. Ehlers, Dozent Centre for World Music │ Kahbit Ebob Enow, Vorstand AfricAvenir International e.V. │ Stephan Glöckner, Musiker │ Camilla Hildebrandt, Projektleitung Deutsche Welle Akademie Lateinamerika │ Niko Hüls, Geschäftsführer BACKSPIN Media│ Jamie-Lee Kriewitz, Musikerin │ Christoph Lammen, stellvertretender Regionalkoordinator UNESCO-Schulen NRW│ Philip Lenk und Oscar Ureta, Musiker (Kafvka) │ Mathea, Musikerin│Arne Müller und Sebastian Tomaszewski, Musiker (Banda Internationale) │ Albert N’Sanda, Musiker (Gorilla Funk)│ Malte Pfau, Kindernothilfe e.V. │ Jens Raygrotzki, Plan International Deutschland e.V. │Tobias Rotsch, Dozent am Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik in der Westfälischen Wilhelms Universität Münster│ Carolin Runte, Christoffel Blindenmission e.V. │Klaus Schilling, Bundeskoordinator UNESCO-Projektschulen │ Frank Schneider, Verband deutscher Musikschulen e.V. │ Prof. Dr. Ilka Siedenburg, Professorin für Musikpädagogik an der Westfälischen Wilhelms Universität Münster│ Johnny Strange, Musiker (Gorilla Funk)│ Erika Takano-Forck, Stellvertretende Vorsitzende des Bundeselternrats

Partner

Der Song Contest „Dein Song für EINE WELT!“ wird von Partnern aus der Zivilgesellschaft und Medien sowie von Fachpartnern unterstützt. In der Runde 2019/2020 sind dies: Backspin, Big FM, Blogrebellen, Christoffel-Blindenmission Deutschland e.V., der Cornelsen Verlag, Deutsches Medikamenten-Hilfswerk action medeor e.V., Kindernothilfe e.V., Plan International Deutschland e.V., SPIESSER – das Jugendmagazin sowie der Verband deutscher Musikschulen e.V.

Patinnen und Paten

Prominente Patinnen und Paten sind: Banda Internationale, Cassandra Steen, EES, Graf Fidi, Jamie-Lee Kriewitz, JESS, Johanna Klum, Joyce Candido, Kafvka, Karyna Gomes, Mathea, Mu Mbana und Niko Backspin.

Der Song Contest „Dein Song für EINE WELT!“ ist eine Begleitmaßnahme zum Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik „alle für EINE WELT für alle“ und wird von Engagement Global gGmbH – Service für Entwicklungsinitiativen im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung durchgeführt.

Der Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik ist im September 2019 unter dem Thema „Meine, deine, unsere Zukunft?!“ Lokales Handeln – globales Mitbestimmen in eine neue Runde gestartet. Beteiligen können sich Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen und Schulformen aus ganz Deutschland und aus deutschen Schulen im Ausland. Einsendeschluss für die Wettbewerbsbeiträge ist Montag, der 2. März 2020. Auf die Gewinnerinnen und Gewinner warten attraktive Preise im Gesamtwert von über 50.000 Euro.

Ansprechpersonen

Engagement Global gGmbH, Song Contest „Dein Song für EINE WELT!“
Bianca Klüser
Telefon +49 (0)228 20 717-307
bianca.klueser@engagement-global.de

wiese pr Agentur für Öffentlichkeitsarbeit
Beate Wiese
Telefon +49 (0)30 60945180
einewelt@wiese-pr.de

Weitere Informationen

Zur Webseite des EINE Welt Song Contest
Zur Webseite des Schulwettbewerbs zur Entwicklungspolitik

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Engagement Global beim Film Festival Köln

10. Oktober 2019 - 15:06
Das Film Festival Cologne findet vom 10. bis 17. Oktober statt. Foto: Film Festival Cologne

Globale Probleme wie Klimawandel, Hunger, Krieg oder Ressourcen-Raubbau verlangen internationale Zusammenarbeit und entwicklungspolitisches Engagement. Moderne audiovisuelle Medien, Videoproduktionen jeglicher Art und digitale Kampagnen in den sozialen Medien bieten dabei neue Chancen, Menschen über globale Zusammenhänge und Herausforderungen zu informieren und eine große Öffentlichkeit zu erreichen. Aber wie funktioniert Storytelling, das Vermitteln von Wissen durch den Einsatz von Geschichten, als Instrument der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit? Und was sind die Bedarfe und Möglichkeiten in afrikanischen Partnerländern?

Beim Global Day des Film Festivals Cologne präsentieren im Cineplex Filmpalast in Köln am Dienstag, 15. Oktober 2019, Expertinnen und Experten aus Deutschland und afrikanischen Ländern Strategien, aktuelle Projekte und Best Practice Beispiele. In einer Podiumsdiskussion zum Thema Social Targeting, also Werbekampagnen und Strategien in sozialen Medien, wird es um die Frage gehen, wie entwicklungspolitische Themen eine relevante Öffentlichkeit erreichen können.

Unter anderem berichten Deve Shema, Poupoune Sesonga und Modeste Ndayishimiye, Produzentinnen und Produzenten aus Kigali, Ruanda, sowie Aimee Umutoni vom Rwanda Film Office über Storytelling im entwicklungspolitischen Kontext und die Bedarfe der afrikanischen Partnerländer. Edima Otuokon aus Lagos, Nigeria, ist Mitbegründerin und Executive Director der LADIMA Stiftung, eine panafrikanischen Nichtregierungsorganisation, die Frauen in der Filmindustrie stärken wollen. Auch sie wird mitdiskutieren und Projekte der Stiftung vorstellen.

Ab 18:30 Uhr werden außerdem zwei Filme präsentiert, deren Macher für ein Filmgespräch anwesend sein werden. Der Dokumentarfilm „We exist“ begleitet Musikerinnen und Musikern aus den Ländern des mittleren Ostens und Afrikas und kombiniert dabei Bilder von Menschen auf der Flucht. Regisseur ist Lucian Segura, der über die Entstehung des Films berichten wird.

Das Filmscreening zu „We exist“ ist auch gleichzeitig der Auftakt für die bundesweite Filmtour, die Engagement Global gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Entwicklung (DIE) durchführt. Bei jeder Vorführung wird auch der Regisseur Lucian Segura anwesend sein und Fragen beantworten. Die Tour geht am 23. Oktober im brandenburgischen Perleberg weiter und endet am 30. November in Meitingen bei Augsburg.

Der zweite Film Bacurau, ein Mystery-Science-Fiction-Drama, handelt von einem fiktiven Ort in Brasilien, der von der Wasserversorgung abgeschnitten ist. Eine Gruppe von westlichen Touristen kommt in das Dorf und zieht den Argwohn der Bewohnerinnen und Bewohner auf sich. Mit dem Film wollen die Regisseure Kleber Mendonça Filho und Juliano Dornelles auf den Rechtspopulismus in ihrem Heimatland aufmerksam machen.

Der Global Day ist eine Kooperation des Film Festivals Cologne mit Engagement Global im Rahmen des Programms Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland (EBD), gemeinsam mit Misereor, der deutschen UNESCO-Kommission und der Deutschen Welle Akademie.

Journalistinnen und Journalisten sind herzlich zur Veranstaltung eingeladen. Bei Interesse melden Sie sich bitte vorab an unter presse@engagement-global.de.

Veranstaltungsort

Ort: Cineplex Filmpalast, Hohenzollernring 22, 50672 Köln
Zeit: Dienstag, 15. Oktober 2019, 14 bis 23 Uhr

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