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Aktuelle Meldungen der Engagement Global gGmbH - Service für Entwicklungsinitiativen
Aktualisiert: vor 15 Stunden 49 Minuten

Agenda 2030 im Ammerland

20. Juni 2018 - 16:47
Die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung. Foto: Charlotte Wulff

17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDG) haben die Vereinten Nationen 2015 einmütig beschlossen. Gelten sollen sie weltweit, umgesetzt werden sie regional und lokal. Das Evangelische Bildungswerk Ammerland hat nun in Kooperation mit der Hamburger Außenstelle von Engagement Global eine Veranstaltungsreihe organisiert: „Die Zukunft, die wir uns wünschen. Das Ammerland, das wir brauchen“. In Impulsvorträgen, Ideenschmieden und Arbeitsgruppen soll ergründet werden, wie eine ökonomisch, ökologisch, sozial und kulturell nachhaltige Gesellschaft in der Region gestaltet werden kann.

Bereits die Eröffnungsvorstellung am Donnerstag, 14. Juni 2018, in Westerstede zeigte, dass es vielfältige Anknüpfungspunkte der SDG zum Ammerland gibt. Sigrid Rakow, Mitglied des Ammerländer Kreistags, hatte an einen Beschluss des Kreistages von vor 20 Jahren erinnert. Damals wurden die lokalen Agenda-21-Gruppen auf den Weg gebracht, die viele Impulse für die Arbeit in den Gemeinden gesetzt haben: „Es ist wichtig, die neuen globalen Nachhaltigkeitsziele lokal zu verankern. Nach wie vor gilt: Global denken – lokal handeln.“ Auch eine Initiativgruppe aus Wiefelstede hatte darauf hingewiesen, dass gerade im Ammerland noch Strukturen und Netzwerke der „Agenda 21“ vorhanden seien, die es aufzugreifen gelte, um private und Vereinsaktivitäten, örtliche Ideen und kommunalpolitische Bestrebungen zu bündeln und so zu stärken. Wolfgang Obenland vom Global Policy Forum Bonn, hatte in seiner Vorstellung der SDG den Schwerpunkt gesetzt auf die Ziele 1 (Keine Armut), 3 (Gesundheit und Wohlergehen), 4 (Hochwertige Bildung), 6 (Sauberes Wasser und Sanitärversorgung) und 7 (Bezahlbare und saubere Energie) und deren Bedeutung für das Ammerland.

An die Diskussionen dieses Abends anknüpfend wird sich am Donnerstag, 21. Juni 2018, erstmals die „Ideenschmiede SDGs im Ammerland“ treffen. Die für alle Interessierten zugänglichen Ideenschmieden, die zeitnah nach allen öffentlichen Veranstaltungen geplant sind, gehen in Arbeitsgruppen über, welche nach der Veranstaltungsreihe ab Oktober bis Ende des Jahres 2018 an verschiedenen Orten im Ammerland stattfinden. Moderiert werden die begleitenden Ideenschmieden & Arbeitsgruppen von Helena Inkermann und Barthel Pester: „Wir werden sehen, welche der 17 Ziele und der 169 Unterziele den Ammerländern und Ammerländerinnen besonders am Herzen liegen. Dazu werden wir dann in den Gruppen arbeiten.“

Die Reihe wird mit drei weiteren Vortragsveranstaltungen sowie Referentinnen und Referenten aus der überregionalen Kirche und Politik im Herbst fortgesetzt und ist für alle Interessierten offen.

Weitere Veranstaltungen

Donnerstag, 21. Juni 2018, 19 Uhr:
Arbeitsgruppe „Ideenschmiede SDGs im Ammerland“
Evangelisches Haus, Kirchenstraße 5, 26655 Westerstede

Donnerstag, 23. August 2018, 19 Uhr:
Dr. Ruth Gütter, Referentin für Fragen der Nachhaltigkeit bei der Evangelischen Kirche in Deutschland in Hannover. Dr. Gütter wird schwerpunktmäßig auf die Ziele 2 (Hunger beenden, Ernährungssicherheit und nachhaltige Landwirtschaft fördern), 5 (Geschlechtergleichstellung), 10 (Abbau von Ungleichheiten) und 12 (Nachhaltiger Konsum und nachhaltige Produktionsmuster) und deren Bedeutung für das Ammerland eingehen.
Evangelisches Gemeindehaus, Denkmalsplatz 5, 26180 Rastede

Donnerstag, 3. September 2018, 19 Uhr:
Arbeitsgruppe „Ideenschmiede SDGs im Ammerland“
Evangelisches Gemeindehaus, Denkmalsplatz 5, 26180 Rastede

Dienstag, 4. September 2018, 19 Uhr:
Prof. Dr. Günther Bachmann, Generalsekretär des Rates für nachhaltige Entwicklung. Prof. Bachmann wird schwerpunktmäßig auf die Ziele 8 (Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum), 9 (Industrie, Innovation und Infrastruktur), 16 (Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen) und 17 (Partnerschaften zur Erreichung der Ziele) deren Bedeutung für das Ammerland eingehen.
Evangelisches Gemeindezentrum, Mittellinie 83, 26188 Petersfehn

Donnerstag, 13. September 2018, 19 Uhr:
Arbeitsgruppe „Ideenschmiede SDGs im Ammerland“
Evangelisches Gemeindezentrum, Mittellinie 83, 26188 Petersfehn

Donnerstag, 20. September 2018, 16 Uhr:
Dr. Maria Flachsbarth, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung wird schwerpunktmäßig auf die Ziele 11 (Nachhaltige Städte und Gemeinden), 13 (Maßnahmen zum Klimaschutz), 14 (Leben unter Wasser) und 15 (Leben an Land) deren Bedeutung für die Region eingehen.
Martin-Luther-Haus, Kirchenallee 3, 26676 Elisabethfehn

Donnerstag, 27. September 2018, 19 Uhr:
Arbeitsgruppe „Ideenschmiede SDGs im Ammerland“
Martin-Luther-Haus, Kirchenallee 3, 26676 Elisabethfehn

Weitere Veranstaltungen
  • Donnerstag, 21. Juni 2018, 19 Uhr:
    Arbeitsgruppe „Ideenschmiede SDGs im Ammerland“
    Evangelisches Haus, Kirchenstraße 5, 26655 Westerstede
  • Donnerstag, 23. August 2018, 19 Uhr:
    Dr. Ruth Gütter, Referentin für Fragen der Nachhaltigkeit bei der Evangelischen Kirche in Deutschland in Hannover. Dr. Gütter wird schwerpunktmäßig auf die Ziele 2 (Hunger beenden, Ernährungssicherheit und nachhaltige Landwirtschaft fördern), 5 (Geschlechtergleichstellung), 10 (Abbau von Ungleichheiten) und 12 (Nachhaltiger Konsum und nachhaltige Produktionsmuster) und deren Bedeutung für das Ammerland eingehen.
    Evangelisches Gemeindehaus, Denkmalsplatz 5, 26180 Rastede
  • Donnerstag, 3. September 2018, 19 Uhr:
    Arbeitsgruppe „Ideenschmiede SDGs im Ammerland“
    Evangelisches Gemeindehaus, Denkmalsplatz 5, 26180 Rastede
  • Dienstag, 4. September 2018, 19 Uhr:
    Prof. Dr. Günther Bachmann, Generalsekretär des Rates für nachhaltige Entwicklung. Prof. Bachmann wird schwerpunktmäßig auf die Ziele 8 (Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum), 9 (Industrie, Innovation und Infrastruktur), 16 (Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen) und 17 (Partnerschaften zur Erreichung der Ziele) deren Bedeutung für das Ammerland eingehen.
    Evangelisches Gemeindezentrum, Mittellinie 83, 26188 Petersfehn
  • Donnerstag, 13. September 2018, 19 Uhr:
    Arbeitsgruppe „Ideenschmiede SDGs im Ammerland“
    Evangelisches Gemeindezentrum, Mittellinie 83, 26188 Petersfehn
  • Donnerstag, 20. September 2018, 16 Uhr:
    Dr. Maria Flachsbarth, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung wird schwerpunktmäßig auf die Ziele 11 (Nachhaltige Städte und Gemeinden), 13 (Maßnahmen zum Klimaschutz), 14 (Leben unter Wasser) und 15 (Leben an Land) deren Bedeutung für die Region eingehen.
    Martin-Luther-Haus, Kirchenallee 3, 26676 Elisabethfehn
  • Donnerstag, 27. September 2018, 19 Uhr:
    Arbeitsgruppe „Ideenschmiede SDGs im Ammerland“
    Martin-Luther-Haus, Kirchenallee 3, 26676 Elisabethfehn
Download Weitere Informationen

Zur Internetseite der „Evangelische ErwachsenenBildung Niedersachsen“

Zu den Informationen über die 17 Ziele

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„Soziale Arbeit soll sich mehr einmischen!“

14. Juni 2018 - 18:09
Studierende der Katholischen Hochschule NRW. Foto: Jens Wenzel

Unter dem Motto #socialworkgoesglobal veranstaltete Engagement Global gGmbH – Service für Entwicklungsinitiativen in Kooperation mit der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen (KatHO NRW) im Zeitraum von April bis Juni eine dreiteilige Veranstaltungsreihe. Die Reihe beschäftigte sich mit der Frage: Wie kann Soziale Arbeit zur Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung beitragen? Mittel wurden hierfür aus dem Programm Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland (EBD) des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) bereitgestellt. Den Auftakt bildete am Mittwoch, 18. April 2018, die Vernissage der Ausstellung „Werte und Religionen“, die noch bis Juli in den Räumlichkeiten der KatHO NRW in Köln zu sehen ist.

„Entwicklungszusammenarbeit als Aufgabenfeld der Sozialen Arbeit“

Am Donnerstag, 24. Mai 2018, eröffneten Prof. Dr. Michael Ziemons, Dekan der Fakultät für Sozialwesen Abteilung Köln und Anita Reddy, Bereichsleiterin Bildungsprogramme bei Engagement Global, feierlich die Fachtagung zum Thema „Entwicklungszusammenarbeit als Aufgabenfeld für Soziale Arbeit“. Anschließend wurden in Vorträgen und Workshops Ansätze aus Theorie und Praxis vorgestellt und lebhaft diskutiert. Die Botschaften der Vortragenden war klar: Mit den Worten „die Entwicklungszusammenarbeit soll raus aus dem Elfenbeinturm“ und „Soziale Arbeit soll sich mehr einmischen“ forderten Serge Palasie vom Eine-Welt-Netz NRW und Lars Wissenbach von der Universität Siegen die Anwesenden zum Handeln auf. Gerade weil Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter in der ersten Reihe der Integrationsarbeit stünden, könnten diese einen Paradigmenwechsel befördern, so Prof. Dr. Heinz Theisen, Internationalisierungsbeauftragter der KatHO NRW am Standort Köln.

Die 100 Teilnehmenden hatten am Nachmittag die Möglichkeit in vier Workshops je eines der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der Agenda 2030 in direkten Bezug zu Sozialer Arbeit zu setzen. Die Themen Inklusion, Bildung, Flucht und Migration sowie nachhaltige Produktion standen zur Auswahl. Die Ergebnisse wurden von Graphic Recordern auf großformatigen Plakaten festgehalten und im Foyer präsentiert.

Das Ende der Fachtagung bildete der Gastvortrag von Dr. Claudia Lücking-Michel, Geschäftsführerin der Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe (AGEH). Lücking-Michel bereicherte den Tag durch einen praxisnahen Bezug zur Entwicklungszusammenarbeit. In einer Podiumsdiskussion mit Lücking-Michel, Dr. Monika Többe-Schukalla, Politikprofessorin der KatHO am Standort Paderborn und Andreas Hennig von Engagement Global wurde deutlich, dass der Einblick in die Lebensrealitäten in Ländern des Globalen Südens das Verständnis für die Tätigkeiten von Sozialarbeitenden sehr bereichert. Diese Austausche sollten allerdings nicht nur in Nord-Süd-Richtung stattfinden. Vielmehr müsse die Süd-Nord-Komponente gestärkt werden, die Einbindung von interkulturellen Expertinnen und Experten in den Universitätsbetrieb erhöht und die Vernetzung vor Ort vorangetrieben werden. Dies sind nur einige der vielfältigen Ansätze, die an diesem Tag besprochen wurden, um die Agenda 2030 in die Praxis umzusetzen.

Beispiele aus der Praxis

Abschluss der Reihe bildete ein Best Practice Abend am Dienstag, 12. Juni 2018. Mitarbeitende und Studierende der KatHO machten konkret, was vorher in Theorie besprochen wurde. Sie berichteten über ihr persönliches Engagement. Prof. Dr. Norbert Frieters-Reermann von der Abteilung Aachen, Alexandra Portratz, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Standort Köln und Mitinitiatorin der Veranstaltungsreihe sowie die Studentin Julia Frericks stellten ihre Aktivitäten in Südafrika, Ruanda und Nahost vor. Ergänzt wurde die Runde von Andreas Hennig, Mitarbeiter von Engagement Global, der Beispiele und Impulse zum Thema Entwicklungszusammenarbeit einbrachte.

Es war ein rundum gelungener Abschluss für die pilothafte Veranstaltungsreihe, die im nächsten Jahr fortgesetzt werden soll. Zum Abschied appellierte Prof. Dr. Hans Hobelsberger, Rektor der KatHO, an die Gäste, raus aus dem eigenen Vorgarten zu treten und sich mehr einzumischen. Die Gelegenheit nutzen in diesem Jahr zwölf Studierende aus verschiedenen Standorten der Hochschule in NRW, die gefördert durch den Konkreten Friedensdienst in unterschiedliche Projekte in Thailand, Südafrika, Ghana, Kolumbien, Bolivien, Jordanien reisen.

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Ringvorlesung „Transformation unserer Welt“

13. Juni 2018 - 11:41
Anita Reddy (2. von rechts) Leiterin Bildungsprogramme, Förderung Inland von Engagement Global, sprach bei der Ringvorlesung zu innovativen Ansätzen in der Bildung. Foto: Janine Schmitz/photothek.net

Wie erreichen wir die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung? Welche Ansätze bringen Leben in die Agenda 2030? Diese Fragen beantworten Expertinnen und Experten an noch drei Abenden bei der Ringvorlesung „Transformation unserer Welt“ in Berlin. Dieses Jahr steht Bildung im Mittelpunkt der Ringvorlesung 2018. Dabei wird der Blick über die eigenständige Zielstellung des vierten Ziels der Sustainable Development Goals (SDG), Hochwertige Bildung, hinaus auf alle Ebenen nachhaltiger Entwicklung gerichtet.

Dr. Sven Grimm, Ko-Programmleiter Inter- und Transnationale Zusammenarbeit und Leiter des Ausbildungsteams des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE), eröffnete die Reihe am 28. Mai 2018 in Berlin. Grimm legte aus Sicht des DIE die Rolle von Bildung in der Agenda 2030 dar. So formulierte die Auftaktveranstaltung die Grundlage für die weiteren Abende. „Bildung wird erst relevant [für die Umsetzung der SDG; Anmerkung der Redaktion], wenn Wissen mit dem notwendigen Können dieses anzuwenden vernetzt wird“, so Grimm.

Passender hätte der Übergang zur zweiten Veranstaltung am Montagabend, 4. Juni 2018 kaum sein können. „Entwicklungspolitische Bildung und innovativen Ansätzen in der Bildung – weltweit“ war das Thema des Abends. Dr. Klaus Seitz, Leiter der Abteilung Politik bei Brot für die Welt und Anita Reddy von Engagement Global zeigten aus ihrer langjährigen Erfahrung im Bereich Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) und Globalem Lernen Chancen auf, um gesellschaftliche Transformationen anzustoßen.

Die Ringvorlesung 2018 „Transformation unserer Welt” ist eine Kooperation zwischen der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), Engagement Global und dem Seminar für ländliche Entwicklung (SLE) der Humboldt-Universität zu Berlin.

Sie beleuchtet noch an den drei kommenden Montagen, 18. Juni, 25. Juni und 2. Juli 2018, die Rolle von Bildung für die Umsetzung der Agenda 2030 mit der unterschiedlichen Expertise und Perspektive der beteiligten Kooperationspartner.

Weitere Informationen

Zur Dokumentation der Einzelveranstaltungen sowie weiterführenden Informationen

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Geschlechtergerechtigkeit bei den European Development Days

4. Juni 2018 - 16:37
Das beliebte Eine-Welt-Quiz bei den European Development Days 2016. Foto: Christian Lieder/Engagement Global

Zum zwölften Mal bringen die European Development Days (EDD) Menschen und Organisationen aus Europa zusammen, um sich über zentrale entwicklungspolitische Themen auszutauschen. Geschlechtergerechtigkeit und die Stärkung von Frauen: Diese Ziele stehen im Fokus der diesjährigen EDD. Sie finden vom 5. bis 6. Juni 2018 in Brüssel statt. Drei wichtige Bereiche werden dabei im Mittelpunkt der Diskussionen stehen: Physische und psychische Integrität von Frauen und Mädchen; Sozio-ökonomische Rechte von Frauen und Mädchen sowie Mitbestimmung von Frauen und Mädchen in internationalen Debatten.

Engagement Global informiert auf den EDD gemeinsam mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), der Deutschen Gesellschaft für internationale Entwicklung (GIZ) und der KfW Entwicklungsbank über die entwicklungspolitischen Aktivitäten im Zuge der Agenda 2030, insbesondere mit Blick auf Frauen. Neben dem Informationsgespräch bieten interaktive Elemente wie ein Weltverteilungsspiel und Quiz einen Zugang zu den Themen.

Den gemeinsamen Informationsstand ergänzen die Ausstellung „Examples to follow – zur nachahmung empfohlen“ sowie eine Reihe von Workshops.

Pressekonferenz

Eine Pressekonferenz fokussiert das Thema Geschlechtergerechtigkeit und stellt ein Projekt vor, das Engagement Global mit Partnern vergangenen Sommer auf die Schiene gesetzt hat: Agenda 5/17: Geschlechtergerechtigkeit durch Partnerschaft.

Pressekonferenz
Mittwoch, 6. Juni 2018, 11 bis 12 Uhr
Pressekonferenzraum, Tour&Taxis, Brüssel

Vorgestellt wird das Projekt von Dr. Joy Alemazung, Engagement Global,
Karin Nordmeyer, Vorsitzende, UN Women, Deutsches Komitee,
Laura Tinzoh, Women Empowerment Summit,
Dr. Simone Höckele-Häfner, Referatsleiterin, Referat Entwicklungszusammenarbeit, Afrika, Staatsministerium Baden-Württemberg und
Christine Walker, Geschäftsführerin PLU

Hintergrund

Die European Development Days (EDD) sind Europas führendes Forum für internationale Zusammenarbeit und Entwicklung. Zu den EDD werden Staats- und Regierungschefs, Führungskräfte aus der Wirtschaft und rund 8.000 Teilnehmende erwartet. Es gibt in etwa 120 „sessions“ (Auditorien, Projektberichte, Diskussionsrunden, Workshop) und eine „youth agenda“. Neben dem „Global Village“ gibt es zudem ein kulturelles Begleitprogramm.

Weitere Informationen

Zur Internetseite der Europäischen Entwicklungstage (European Development Days, EDD) 2018

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„Globale Ziele – globaler Wurf – engagiere Dich weltweit!“

30. Mai 2018 - 12:05
Früh übt sich: Kinder probieren sich an verschiedenen Handball-Stationen aus. Foto: Sascha Klahn/DHB

„Globale Ziele – globaler Wurf – engagiere Dich weltweit!“. Unter diesem Motto bringen die Deutsche Sportjugend (dsj) im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB), der Deutsche Handballbund e.V. (DHB) und Engagement Global in einer gemeinsamen Aktion die 17 Nachhaltigkeitsziele ins Spiel.

Samstag, 2. Juni 2018
Gummersbach, Schwalbe Arena
Ab 15 Uhr, Anpfiff: 16 Uhr

Samstag, 2. Juni 2018 Gummersbach, Schwalbe Arena ab 15 Uhr, Anpfiff: 16 Uhr. Vor und nach dem Qualifikationsspiel der Frauen können Gäste vor der Schwalbe Arena in einem Spieleparcour des DHB ausgewählte Nachhaltigkeitsziele kennenlernen – und etwas gewinnen. Das SDG-Mobil bietet unterschiedliche Aktionen, um die 17 Nachhaltigkeitsziele bekannt zu machen. Diese 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung, 2015 von den Vereinten Nationen und damit von nahezu allen Ländern der Welt verabschiedet, betreffen alle Lebensbereiche von der Bildung über Gesundheit und Wohlergehen, Konsum und Produktion, Klimaschutz und Wirtschaftswachstum.

Am 17 Ziele-Mobil können Besucherinnen und Besucher zum Beispiel Ideen und Wünsche für die 17 Ziele auf eine Tafel schreiben, fotografieren und unter dem #17Ziele posten. An der Medienstation mit Touchscreen werden Filmclips eingespielt und es wird eine filmische Ausstellung zu Fluchtgeschichten von Leistungssportlern gezeigt. Virtuelle Brillen entführen Besucherinnen und Besucher in die Welt zum Beispiel eines Flüchtlingscamps oder einer Ebola-Überlebenden.

Darüber hinaus berät Engagement Global auch zu Förderungen und Austauschprogrammen für entwicklungspolitisches Engagement. Im Bereich Sport sind dies unter anderem der Freiwilligendienst weltwärts, den seit 2016 die Förderlinie Außerschulische Begegnungsprojekte im Kontext der Agenda 2030 ergänzt; ein Angebot für den entwicklungspolitischen Jugendgruppenaustausch. Durch die Begegnung von Gruppen aus Deutschland und Ländern des Globalen Südens sollen junge Menschen zwischen 16 und 30 Jahren globale Themen besser verstehen lernen.

Ansprechperson

Engagement Global
Stabsstelle Kommunikation, Veranstaltungen
Adelheid Schultze
Telefon O228 20717-123
Adelheid.schultze@engagement-global.de

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Für das Klima in die Pedale treten

25. Mai 2018 - 12:26
Jeder gefahrene Kilometer in der Aktion Stadtradeln hilft dem Klima. Foto: Klima-Bündnis

Die letzte Woche des bundesweiten Wettbewerbs „STADTRADELN – für ein gutes Klima“ ist angebrochen. Engagement Global nimmt in Bonn ebenfalls teil. Nun gibt es bereits erste Erfolge: Das diesjährige Team hat sich vergrößert. 35 Kolleginnen und Kollegen von Engagement Global nehmen in diesem Jahr an der Aktion teil.

Bis heute haben die fahrradfahrenden Teammitglieder von Engagement Global zusammen 3.622 Kilometer auf dem Zweirad geschafft. Dies sparte 500,4 Kilogramm C0² ein, das Gewicht eines halben Kleinwagens. Engagement Global belegt damit von 161 Teams den 13. Platz. Aktuelle Spitzenreiterin ist eine Mitarbeiterin, die seit Beginn des Wettbewerbs am 10. Mai 2018 insgesamt über 409 km mit dem Fahrrad gefahren ist.

Der Wettbewerb endet am Mittwoch, 30. Mai 2018. Bis dahin lohnt es sich auch weiterhin, fleißig in die Pedale zu treten. Neben dem Weg zur Arbeit dürfen auch alle sonstigen gefahrenen Kilometer eingetragen werden. Die gefahrenen Kilometer können noch bis Mittwoch, 6. Juni 2018 im Stadtradel-Portal eintragen werden.

Als Abschlussevent bietet die Stadt Bonn am Dienstag, 29. Mai 2018 im Rahmen der 17 Tage für die 17 Ziele unter Streckenführung des ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club e.V.) eine Radtour zum Thema Klimaschutz in Bonn an. Die Veranstaltung findet von 18 bis 21 Uhr statt. Startpunkt ist der Poppelsdorfer Weiher, Eingang Schlossgarten in Bonn.

Es werden bei dieser Radtour städtische Maßnahmen zum Klimaschutz erkundet. Erste Station ist eine Führung durch das Heizkraftwerk Nord, bei der erklärt wird, wie klimafreundliche und regenerative Energieerzeugung in Bonn funktioniert. Bei der zweiten Station gibt es Einblicke in energieschonendes Bauen am praktischen Beispiel des Passivhauskindergartens. Letzter Halt ist die Biostation Bonn/Rhein-Erft, die sich und ihr Gelände vorstellt. Abschließend beantwortet die Bonner Energie Agentur bei einem Picknick Fragen zu ihrer Arbeit.

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Klimapartnerschaften gesucht!

16. Mai 2018 - 18:13
Höhepunkt des Tages ist das Fußballspiel Pfarrer gegen Imame. Foto: Raquel Martínez

Der Kreis der Düsseldorfer Muslime (KDDM) veranstaltete am Donnerstag, 10. Mai 2018, bereits zum sechsten Mal den KDDM-Cup in Düsseldorf. Alljährlicher Höhepunkt des interkulturell und interreligiös angelegten Turniers ist das von Rabbinern als Schiedsrichter geleitete Fußballspiel Pfarrer gegen Imame. Da einer der als Schiedsrichter vorgesehene Rabbiner erkrankt war, übernahm der Düsseldorfer Oberbürgermeister Thomas Geisel spontan die Rolle als Unparteiischer.

Mit der Außenstelle Düsseldorf von Engagement Global als Partner wurde es dieses Jahr noch nachhaltiger: Das Veranstaltungskonzept sah ein möglichst klimaschonendes Catering vor und setzte auf den Einkauf von fair gehandelten Materialien, vor allem bei den Fußbällen und Trikots. Weitere Partner waren der Eine Welt Beirat der Stadt Düsseldorf und das Eine Welt Forum Düsseldorf, die gemeinsam mit der Außenstelle zu den Themen Fairer Handel und den Zielen für nachhaltige Entwicklung, den Sustainable Development Goals, informierten.

Schirmherren des KDDM-Cups sind der stellvertretende Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen (NRW), Joachim Stamp, sowie der Düsseldorfer Oberbürgermeister Thomas Geisel. Trotz des teils ungemütlichen Wetters kamen rund 8.000 Menschen zum KDDM-Cup.

Die Außenstelle Düsseldorf kombinierte hier Aktivitäten im Rahmen des Schwerpunktes Sport und Entwicklung aus dem Programm Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland (EBD) in der Rolle als Akteur und Förderinstitution in NRW und in Düsseldorf. Die Programme von Bund und Land wurden an einem Informations- und Mitmachstand während der Veranstaltung präsentiert.

Weitere Informationen

Zum Bericht auf der Internetseite vom Westdeutschen Rundfunk

Zum Bericht auf der Internetseite von report-D

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Pfarrer versus Imame: Interreligiöses Fußballturnier in Düsseldorf

14. Mai 2018 - 15:30
Höhepunkt des Tages ist das Fußballspiel Pfarrer gegen Imame. Foto: Raquel Martínez

Der Kreis der Düsseldorfer Muslime (KDDM) veranstaltete am Donnerstag, 10. Mai 2018, bereits zum sechsten Mal den KDDM-Cup in Düsseldorf. Alljährlicher Höhepunkt des interkulturell und interreligiös angelegten Turniers ist das von Rabbinern als Schiedsrichter geleitete Fußballspiel Pfarrer gegen Imame. Da einer der als Schiedsrichter vorgesehene Rabbiner erkrankt war, übernahm der Düsseldorfer Oberbürgermeister Thomas Geisel spontan die Rolle als Unparteiischer.

Mit der Außenstelle Düsseldorf von Engagement Global als Partner wurde es dieses Jahr noch nachhaltiger: Das Veranstaltungskonzept sah ein möglichst klimaschonendes Catering vor und setzte auf den Einkauf von fair gehandelten Materialien, vor allem bei den Fußbällen und Trikots. Weitere Partner waren der Eine Welt Beirat der Stadt Düsseldorf und das Eine Welt Forum Düsseldorf, die gemeinsam mit der Außenstelle zu den Themen Fairer Handel und den Zielen für nachhaltige Entwicklung, den Sustainable Development Goals, informierten.

Schirmherren des KDDM-Cups sind der stellvertretende Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen (NRW), Joachim Stamp, sowie der Düsseldorfer Oberbürgermeister Thomas Geisel. Trotz des teils ungemütlichen Wetters kamen rund 8.000 Menschen zum KDDM-Cup.

Die Außenstelle Düsseldorf kombinierte hier Aktivitäten im Rahmen des Schwerpunktes Sport und Entwicklung aus dem Programm Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland (EBD) in der Rolle als Akteur und Förderinstitution in NRW und in Düsseldorf. Die Programme von Bund und Land wurden an einem Informations- und Mitmachstand während der Veranstaltung präsentiert.

Weitere Informationen

Zum Bericht auf der Internetseite vom Westdeutschen Rundfunks

Zum Bericht auf der Internetseite von report-D

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Rückblick auf internationale Fachkonferenz

9. Mai 2018 - 15:47
Prof. Dr. Mojib Latif vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel. Foto: Danetzki Unkel

Vergangenen November richtete Engagement Global gemeinsam mit dem ESD Expert Net, einem internationalen Netzwerk von Bildungsfachkräften, während der 23. Weltklimakonferenz eine internationale Fachkonferenz in Bonn aus. Die Themen Klima und Bildung für nachhaltige Entwicklung standen im Mittelpunkt. Die Dokumentation der Veranstaltung ist nun online verfügbar.

Rund 300 Teilnehmende nahmen an der eintägigen Konferenz „Machen ist wie Wollen – nur besser! From Knowledge to Action: ESD versus Climate Change“ in der Bundeskunsthalle in Bonn teil und tauschten sich in zahlreichen Workshops aus. Die Veranstaltung fand am 14. November 2017 statt. Darüber hinaus wurde Ihnen ein breites Programm aus Expertenbeiträgen, Podiumsdiskussionen sowie Vorträgen zum Thema Klima und Bildung für nachhaltige Entwicklung angeboten.

Auf der Internetseite des ESD Expert Net steht nun eine anschauliche Dokumentation zur Verfügung. Neben einer Zusammenstellung aus Fotos, Präsentationen und Videos der unterschiedlichen Podiumsbeiträge, ermöglicht auch das kurze Impressionsvideo einen kompakten Rückblick auf eine erfolgreiche und interessante Veranstaltung.

Weitere Informationen

Zur Internetseite des ESD Expert Net

Zur Dokumentation auf der Internetseite des ESD Expert Net

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Globale Kooperationen gegen Klimawandel

30. April 2018 - 10:00
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Soziale Arbeit in der Agenda 2030

25. April 2018 - 15:10
Besucherinnen der Foto-Ausstellung in Köln. Foto: Martin Karski

„Werte und Religionen“ – unter diesem Titel begrüßten Prof. Dr. Hans Hobelsberger, Rektor der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen (KatHO NRW) und Dagmar Maur, Leiterin der Abteilung Außenstellen von Engagement Global, die Besucherinnen und Besucher der Foto-Ausstellung am Mittwochabend, dem 18. April 2018, im Senatssaal der Hochschule in Köln. Die Vernissage ist Ergebnis eines Fotografenworkshops der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ). Junge Fotografinnen und Fotografen gaben Einblicke in ihre Herkunftsländer. Im Anschluss fand eine Gesprächsrunde über die Bedeutung von Religion für die Entwicklungszusammenarbeit statt. Vor Ort war auch das 17Ziele-Mobil von Engagement Global, ein bunter Schäferwagen, der Wissenswertes rund um nachhaltige Entwicklung unter die Menschen bringt.

Die Foto-Ausstellung bildete den Auftakt zur Veranstaltungsreihe „#socialworkgoesglobal – Entwicklungszusammenarbeit & Soziale Arbeit“, die gemeinsam von der KatHO NRW und der Außenstelle Düsseldorf von Engagement Global umgesetzt wird. Mittel werden hierfür aus dem Programm Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland (EBD) des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung bereitgestellt. Mit Vorträgen, Workshops und der Foto-Ausstellung diskutieren Studierende, Professorinnen und Professoren der Hochschule sowie Teilnehmende aus dem Arbeitsumfeld der Entwicklungszusammenarbeit die Frage, welchen Beitrag Soziale Arbeit zur Umsetzung der 17 Ziele der Agenda 2030 leisten kann.

Der Hashtag #socialworkgoesglobal wird von Studierenden der KatHO zukünftig während ihrer Auslandsaufenthalte genutzt, um einen Einblick in ihre Erfahrungen und Erlebnisse zu geben.

Der nächste Termin findet am Donnerstag, 24. Mai 2018 in der KatHO NRW statt. Bei der Fachtagung „Entwicklungszusammenarbeit als Aufgabenfeld der Sozialen Arbeit“ werden Ansätze aus Praxis und Theorie vorgestellt und diskutiert. Dr. Stephan Holthoff-Pförtner, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales des Landes NRW, wird am Abend einen Gastvortrag halten. Für die Veranstaltung ist noch bis zum 30. April 2018 eine Anmeldung möglich.

Die Veranstaltungsreihe schließt mit einem Best-Practice-Abend am Dienstag, 12. Juni 2018. Vertreterinnen und Vertreter von Engagement Global und der KatHO NRW stellen ihre Aktivitäten vor und geben Beispiele, Impulse und Motivation für das Thema Entwicklungszusammenarbeit an der KatHO NRW.

### Image Gallery ### Anmeldung zur Fachtagung

Zur Anmeldung auf der Seite der Katholischen Hoschule NRW

Weiterführende Informationen
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Revolution in der Textilindustrie

24. April 2018 - 16:41
Einsturzstelle des Rana Plaza im Juli 2013 in Dhaka, Bangladesch. Foto: © Gisela Burckhardt/FEMNET e.V.

Der 24. April 2013 ist vielen im Gedächtnis geblieben – nicht nur der Bekleidungsindustrie, sondern auch vielen Verbraucher. An diesem Tag stürzte das Rana Plaza Gebäude in Sabhar, Bangladesch ein. Das achtstöckige Gebäude, in dem mehrere Textilfabriken untergebracht waren, vergrub mehr als 1.110 Tote und rund 2.500 Verletzte unter sich. Das Gebäude war aufgrund von Baumängeln und fehlender Sicherheitsvorkehrungen eingestürzt.

Das Unglück zeigte deutlich, dass die Produktions- und Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie in den Produktionsländern oftmals unzureichend sind. Es folgte eine öffentliche Debatte über menschenwürdige Arbeitsbedingen und Sicherheitsmängel in der Bekleidungsindustrie, im Zuge dessen zahlreiche Initiativen und Bündnisse gegründet wurden.

Fashion Revolution Day

Die Initiative Fashion Revolution möchte über die schlechten Bedingungen in der Bekleidungsindustrie aufklären und sie dadurch verbessern. Sie wurde von einer internationalen Gruppe, bestehend aus Unternehmen, Aktivistinnen und Aktivisten, Pressevertreterinnen und Pressevertretern und Akademikerinnen und Akademikern sowohl aus der Modeindustrie als auch darüber hinaus gegründet. Die deutsche Initiative startete offiziell im Januar 2014 in Berlin.

Am Fashion Revolution Day sind die Menschen aufgefordert unter den Hashtags #FashionRevolution und #Whomademyclothes in den sozialen Netzwerken zu zeigen, wo ihre Kleidung hergestellt wurde. Genauso sind Marken und Produzenten aufgerufen unter dem Hashtag #imadeyourclothes transparent zu machen, wo sie ihre Kleidung herstellen lassen. Laut der Initiative ist Transparenz der erste Schritt zur Veränderung in der Textilbranche. Verbraucherinnen und Verbraucher sollen sich durch die Aktion mit der Frage beschäftigen “„Was trage ich eigentlich und wo kommt es her?“

Bündnis für nachhaltige Textilien

2014 hat das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) das Textilbündnis auf Initiative von Minister Dr. Gerd Müller gegründet: „Das Unglück von Rana Plaza ist ein Symbol für sklavenähnliche Arbeitsbedingungen in der globalen Textilbranche. Die Gründung des Textilbündnisses war unsere Antwort auf diese Missstände.“, so Müller in einer Pressemitteilung des BMZ.

Das Textilbündnis besteht aus 150 Vertretungen aus Bundesregierung, Wirtschaft, Nichtregierungsorganisationen und Gewerkschaften. Die Bündnispartner wollen gemeinsam eine soziale, ökologische und ökonomische Verbesserung entlang der gesamten Textillieferkette, das heißt von der Rohstoffproduktion bis zur Entsorgung, erreichen. Die Mitglieder des Textilbündnisses decken heute rund die Hälfte des deutschen Textilmarktes ab. Bis Ende 2018 sollen es 75 Prozent werden.

Förderung von Engagement Global

Engagement Global gGmbH fördert Träger im Bereich der Verbesserung der Bedingungen in der Textilindustrie. Durch das Förderprogramm Entwicklungspolitische Bildung (FEB) werden Projekte des Vereins FEMNET e.V. unterstützt. FEMNET setzt sich mit politischem Engagement, Bildungs- und Beratungsarbeit für die Rechte von Frauen in der globalen Bekleidungsindustrie ein. Seit 2011 betreibt der Verein auch Bildungsarbeit an deutschen Hochschulen unter dem Motto „FairSchnitt – Studieren für eine sozial gerechte Modeindustrie“. Die Forderung: Die Themen Produktions- und Arbeitsbedingungen sowie Nachhaltigkeit müssen als Standard in das Hochschulstudium integriert werden. Vor allem in den Studiengängen Mode und Textildesign aber auch Wirtschaftswissenschaften sollen die Themen stärker mit einbezogen werden.

Auf dem Blog von Engagement Global, das engagierten Personen und Organisationen die Möglichkeit gibt, ihre Inhalte breiter darzustellen, hat FEMNET zudem einen eigenen Beitrag anlässlich des Rana Plaza Gedenktages veröffentlicht.

Förderung von Engagement Global

Zudem führte FEMNET eine Studie zu den derzeitigen Arbeitsbedingungen in der Textilbranche in Myanmar und Äthiopien durch. Die beiden Niedriglohnländer gelten mittlerweile ebenso als „Textilstaaten“ wie Bangladesch. Die Studie zeigt deutlich, dass die soziale und arbeitsrechtliche Situation von Frauen in der Bekleidungsindustrie in allen drei Ländern prekär ist. Bangladesch steht hinsichtlich der Gleichheit der Geschlechter, zivilgesellschaftlicher Freiheit und der Gewährung politischer Rechte nicht gut da, jedoch besser als Äthiopien und Myanmar.

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Staatssekretär Jäger zu Besuch im Tulpenfeld

20. April 2018 - 15:29
Martin Jäger, Staatssekretär im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, und Jens Kreuter, Geschäftsführer von Engagement Global. Foto: Engagement Global

Martin Jäger ist neuer beamteter Staatssekretär im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Zuvor war er Staatssekretär im Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg. Am Freitag, 20. April 2018, besuchte er den Hauptsitz von Engagement Global in Bonn und machte sich zu seinem Dienstantritt mit dem breiten Aufgabenspektrum der Organisation vertraut.

Dr. Jens Kreuter, Geschäftsführer von Engagement Global, empfing den seit März 2018 im Amt befindlichen Staatssekretär Jäger im Bonner Tulpenfeld. „Ihr Haus hat uns eine sehr große Vielfalt an Aufgaben übertragen, die unsere Arbeit sehr interessant machen. Der rote Faden ist immer die Unterstützung des entwicklungspolitischen Engagements in Deutschland“, so Kreuter in seiner Begrüßungsrede.

Für Jäger bot sich bei dem Vororttermin ein umfassender Einblick in die Organisation. Getreu dem Motto „Gemeinsam mehr bewegen“ wurden die vielfältigen Tätigkeitsbereiche von Engagement Global vorgestellt: finanzielle Förderung, Bildung und Information sowie kommunale Entwicklungszusammenarbeit.

„Die Idee einer zentralen Anlaufstelle für entwicklungspolitisches Engagement in Deutschland überzeugt mich. Die Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen und kommunalen Partnern ist für mein Ministerium zentral. Engagement Global zeichnet sich durch das Schaffen und die Pflege guter Beziehungen zu diesen Partnern aus. So bringen wir gemeinsam entwicklungspolitische Anliegen voran“, bekundete Jäger.

Neben gegenwärtigen Aufgaben wurden auch zukünftige Herausforderungen in der Förderung von entwicklungspolitischem Engagement beleuchtet.

Ziel des Besuchs war es, Engagement Global als zentralen Service für Entwicklungsinitiativen der Bundesregierung für zivilgesellschaftliches und kommunales Engagement kennen zu lernen. Engagement Global ist als gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung (gGmbH) zu 100 Prozent in Bundesbesitz, vertreten durch das BMZ.

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500 Stileichen für den Freiwilligendienst

20. April 2018 - 14:07
Peter Battenberg, Geschäftsführer von Volunta, pflanzt mit zwei Freiwilligen Bäume. Foto: DRK in Hessen Volunta gGmbH

Zum zehnjährigen Bestehen des entwicklungspolitischen Freiwilligendienstes weltwärts, spendete Volunta, die hessische Tochter des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), am Freitag, dem 20. April 2018, ihren Freiwilligen als Erinnerung an ihren Freiwilligendienst ein Waldstück im Bruchköbler Staatswald. Ehemalige weltwärts-Freiwillige und Freiwillige aus Bolivien und Kolumbien, die in Deutschland einen Freiwilligendienst leisten, pflanzten 500 Bäume in die Erde. Unterstützt wurde die Aktion von Hessen-Forst. Gleichzeitig feiert DRK Volunta damit den zehnjährigen Geburtstag von weltwärts.

Volunta Geschäftsführer Peter Battenberg bedankt sich bei allen Freiwilligen, die nach der Schule eine Pause für einen Freiwilligendienst einlegten, innehielten und sich Zeit nahmen zu fragen: Wo stehe ich und wo will ich hin? „Die Erfahrungen die ihr während eures Freiwilligendienstes im Ausland gemacht habt, werden euch ein Leben lang begleiten und euch immer wieder daran erinnern, die eigene Gesellschaft mit einem anderen Blick zu betrachten und immer wieder zu hinterfragen“, so Battenberg und weiter: „Die Volunta-Pflanzaktionen sind ein großes Dankeschön an euch alle. Vor allem sollen sie eine Erinnerung sein, an diese prägende Zeit des Freiwilligendienstes.“

Dass Freiwillige aus den weltwärts-Partnerländern Bolivien und Kolumbien an der Pflanzaktion teilnehmen, freut besonders Dr. Jens Kreuter, Geschäftsführer von Engagement Global und ehemaliger Bundesbeauftragter für den Zivildienst. „Die Teilnahme von Freiwilligen aus Lateinamerika macht deutlich, dass weltwärts ein partnerschaftliches Programm ist. Ich danke allen jungen Menschen unabhängig von ihrem Herkunftsland für Ihr Engagement und dafür, dass sie sich auf eine neue interkulturelle Erfahrung einlassen. Und ich danke Volunta dafür, dass dort diese Begegnungen mit viel eigenem Einsatz ermöglicht und vor allem sehr sorgfältig begleitet werden.“ Seit 2012 unterstützt Engagement Global weltwärts in der Weiterleitung von Fördermitteln an Entsendeorganisationen und berät diese bei der Umsetzung des Programms.

Ein Geschenk, das Wald und Klima hilft

Hessen-Forst freut sich über den wertvollen Beitrag durch Volunta und die weltwärts-Freiwilligen. Christian Schaefer, Leiter des örtlich zuständigen Forstamts Hanau-Wolfgang, dankt für die Aktion und den Einsatz der jungen Leute: „Die Eichen zu pflanzen ist mehr als eine nur symbolische Klammer zwischen dem Freiwilligeneinsatz im Ausland und der Heimat. Denn an beiden Orten geht es darum mitzuhelfen, die Lebensbedingungen für Menschen zu verbessern, jetzt und für die kommenden Generationen – die typische Perspektive der Forstleute, die dem Grundsatz der Nachhaltigkeit bei ihrem Handeln verpflichtet sind.“

Die 500 Stieleichen, die im Waldstück bei Bruchköbel gepflanzt werden, sind gegen Auswirkungen des Klimawandels besser gewappnet als viele andere Baumarten. Deshalb spielen sie in Konzepten, den Wald Klimawandel gerecht aufzubauen, eine zunehmende Rolle.

Zehn Jahre weltwärts

Vor zehn Jahren wurde auf Initiative des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) der entwicklungspolitische Freiwilligendienst weltwärts ins Leben gerufen. Rund 35.000 junge Menschen sind bisher ausgereist, um sich weltweit zu engagieren. Seit 2013 absolvieren auch junge Menschen aus den Partnerländern einen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst in Deutschland. So wird der Austausch intensiviert, die Vernetzung aller Freiwilligen gefördert und weltwärts als Programm des Globalen Lernens gestärkt. Die Erfahrungen, die die Freiwilligen dabei sammeln, begleiten sie ein Leben lang und geben Impulse für ein globales Engagement, auch nach der Rückkehr.

DRK Volunta betreut jedes Jahr rund 4.000 Freiwillige in Hessen und weltweit in unterschiedlichen Freiwilligendiensten. 150 Freiwillige werden jedes Jahr mit dem weltwärts-Programm unter anderem nach Bolivien, Kolumbien, Nicaragua, Südafrika, Ruanda, Indien und Thailand entsandt. Volunta legt dabei Wert auf die Begleitung des praktischen Einsatzes durch vielfältige Bildungsangebote.

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Zur Nachahmung wärmstens empfohlen

19. April 2018 - 11:49
Besucherinnen und Besucher der Ausstellungseröffnung „zur nachahmung empfohlen“ nehmen am Testversuch Phase #1 teil. Foto: Engagement Global

„Jede Viertelstunde wird in Deutschland Natur und Landschaft in der Größe eines Fußballfeldes durch den Bau von Wohnhäusern, Straßen und Gewerbegebieten unwiderruflich zerstört“, beklagt die Künstlerin Folke Köbberling. Um diese versiegelten Flächen zurückzugewinnen, animierte sie Besucherinnen und Besucher der Ausstellungseröffnung „zur nachahmung empfohlen (ZNE)“ am Mittwoch, dem 18. April 2018, zur Tat zu schreiten. Ausgestattet mit Hammer, Meißel und Handschuhen ging es dem geteerten Asphalt an den Kragen. An der neu befreiten Fläche sollen nun Bäume gepflanzt werden.

Dieser „Testversuch Phase #1“ ist ein Beitrag von vielen, die sich in der Wanderausstellung „zur nachahmung empfohlen“ – expeditionen in ästhetik und nachhaltigkeit“ mit dem Thema Nachhaltigkeit und den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen künstlerisch auseinandersetzen. Die Stadt Bonn ist die 17. Station der Ausstellung, die bereits seit 2010 durch verschiedene Länder, unter anderem Indien, Äthiopien und China, tourt.

„Kunst greift Dinge oftmals anders auf, daher ist die künstlerische Auseinandersetzung mit der Agenda 2030 ein wichtiges Instrument, um Nachhaltigkeit greifbarer zu machen“, erklärt die Kuratorin Adrienne Goehler. ZNE ist die erste umfassende Ausstellung in Deutschland, die sich mit der kulturellen und ästhetischen Dimension von Nachhaltigkeit auseinandersetzt. Dafür werden bewusst die Grenzen zwischen künstlerischer und technischer Kreativität aufgehoben, zwischen Machbarkeit und Idee. Über 55 nationale und internationale Positionen aus Kunst, Wissenschaft, Film und Architektur stellen sich den Fragen des Weiterlebens auf dem gefährdeten Planeten.

Reinhard Limbach, Bürgermeister der Stadt Bonn, begrüßte die Ausstellung in der deutschen Stadt der Vereinten Nationen und der Hauptstadt für Nachhaltigkeit. Limbach freute sich besonders, dass die ehemalige Volkshochschule Bonn erneut als ein Ort des Entdeckens, des Nachdenkens und der Weiterbildung dienen kann.

Adolf Kloke-Lesch, geschäftsführender Direktor des Sustainable Development Solutions Network (SDSN), hob hervor, dass die Wanderausstellung ein Abenteuer aus Kunst, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Politik sei. Dieses Abenteuer möchte die Kuratorin mit ZNE für Besucherinnen und Besucher erlebbar machen. Denn Nachhaltigkeit brauche Wahrnehmungserweiterung im Zusammenwirken, so Goehler. Die Ausstellung ist von Donnerstag, 19. April, bis Sonntag, 10. Juni 2018, in der ehemaligen Volkshochschule Bonn zu sehen.

Die Ausstellung ist eine Kooperation von #17Ziele, einem Projekt von Engagement Global, und dem Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) in Zusammenarbeit mit SDSN Germany.

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Preisverleihung des Kulturwettbewerbs „Aller Welt Bühne“

9. April 2018 - 16:33
Eine integrative Theatergruppe gewann mit der Inszenierung „Erzähl mir“. Foto: Theater PATATI-PATATA

Auf der Messe Fair Handeln in Stuttgart wurde am 6. April 2018 zum dritten Mal der landesweite entwicklungspolitische Kulturpreis „Aller Welt Bühne“ verliehen. Jeweils 750 Euro erhielten die Gruppe TAM TAM – Theater aller Menschen, Theater and more des Jugendwerks der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Württemberg e. V. für das Stück „Der Fuchs geht um“ und die integrative Theatergruppe des Theaters Patati-Patata aus Reutlingen für „Erzähl mir“.

Mit dem entwicklungspolitischen Kulturpreis werden Bühnenkünstlerinnen und -künstler ausgezeichnet, die sich in ihren Stücken begeistert und überzeugend mit Fragen der Globalisierung, Entwicklungspolitik, Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit befassen. Vergeben wird der Preis von Engagement Global gGmbH, dem Forum der Kulturen Stuttgart e. V. und dem Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB).

Die Jury bestand aus Paulino Miguel vom Forum der Kulturen Stuttgart e. V., Gabriele Radeke und Ajit Thamburaj vom DEAB, der Schauspielerin Miriam Woggon sowie Ute Schulz, Mitarbeiterin der Außenstelle Baden-Württemberg/Bayern von Engagement Global.

Die Jury begründete ihre Entscheidung zu „Der Fuchs geht um“ folgendermaßen: In diesem Stück überzeugt die Verbindung der aktuellen Situation der geflüchteten Kinder mit einer altersgerechten humorvollen Umsetzung des Themas „Zuhause ankommen“ auf der Bühne. Die Kinder erfahren spielerisch Anregungen, mit ihrer neuen Situation klarzukommen und genießen gleichzeitig das erfreuliche Erlebnis einer Theateraufführung mit positiven Zuschauerreaktionen.

Zur Produktion „Erzähl mir“ sagte die Jury: „Sie schafft es, in Zusammenarbeit mit jungen Geflüchteten und Deutschen, sowohl die Situation der Geflüchteten in Deutschland, als auch die Ursachen ihrer Flucht darzustellen. Dabei bedient sie sich verschiedenster unterhaltsamer Mittel der Inszenierung, wie dem teilweise direkten Spiel im Publikum und dem Live-Einsatz von Musik. Die Schauspieler agieren mit Engagement und stellen sowohl mit Witz, als auch Ernsthaftigkeit die Themenbereiche Krieg, Flucht und Migration dar. Die Inszenierung wirkt dabei nie moralisch oder belehrend, sondern authentisch und humorvoll.“

Die Bewerbungsfrist für die nächste Runde des entwicklungspolitischen Kulturpreises „Aller Welt Bühne“ endet am 31. Dezember 2018.

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„One Game. One World“ bei den German Open in Bremen

26. März 2018 - 16:50
Timo Boll ist Botschafter der Kampagne „One Game. One World“. Foto: Engagement Global

Im Fun-Park des Deutschen Tischtennis-Bunds und am Stand von Engagement Global wurde den mehr als 13.000 Zuschauern des Ereignisses ein spannendes Rahmenprogramm geboten. Neben der Möglichkeit selbst an der Platte zu stehen und ein Tischtennis-Abzeichen zu machen, fanden Vereine, Schulklassen und Publikum durch verschiedene Bildungsangebote einen Einstieg in entwicklungspolitischen Themen wie globale Ungleichheit, Migration und Fluchtursachen.

Ein Highlight war dabei der Besuch von Timo Boll am Stand von Engagement Global. Der Tischtennisprofi ist der bisher erfolgreichste deutsche Tischtennisspieler und gehört seit mehr als 15 Jahren zur absoluten Weltklasse. Seit 2006 spielt er für den deutschen Rekordmeister Borussia Düsseldorf in der Tischtennis-Bundesliga. Er ist Botschafter der Kampagne „One Game. One World“. Spontan platzierte er sich am Glücksrad und stellte und begeisterten Kindern Fragen zu Eine-Welt Themen.

Tief beeindruckt waren auch die Spieler des Vegesacker Tischtennisvereins von der filmischen Ausstellung des syrischen Künstlers Hamid Sulaiman. Die Geschichten der geflüchteten Tischtennis-Spieler zeigen, dass Vereine eine große Verantwortung haben auf diese Menschen zuzugehen.

Nicht zuletzt beschäftigten sich rund 40 Bundesfreiwilligendienstler des Deutschen Tischtennis-Bunds mit dem Thema „Nachhaltiger und Fairer Konsum im Sport“. In mehreren Workshops diskutierten sie über individuelle Handlungsalternativen und überlegten, was auch auf Vereins- oder Verbandsebene bewegt werden könnte.

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„Mit dieser Jugend ist die Zukunft in guten Händen“

23. März 2018 - 13:31
Pure Freude bei den Gewinnerinnen und Gewinnern des UN SDG Action Awards. Fotograf: Neil Baynes

„Erzählt eure Geschichten! Schickt eure Nachrichten über die Sozialen Medien! Streut die Botschaften der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung! Und lasst daraus eine Welle der Hoffnung werden, die die Menschen positiv bewegt und die Welt zum Besseren verändert.“ Mit diesem Appell läutete Yusuf Omar das Global Festival of Action for Sustainable Development der Vereinten Nationen ein. „Es liegt an uns – besonders der Jugend – die Welt zu wandeln.“ Mit ein paar Klicks zeigte der Handy-Journalist Omar dem begeisterten Publikum direkt wie das zum Beispiel mit einem Snapchat-Video geht.

Ganz unter dem Motto „Action - Handeln“ fand das Festival vom 21. bis 23. März 2018 im World Conference Center Bonn statt. Im Fokus standen innovative Herangehensweisen, Engagement von Bürgerinnen und Bürgern, Kommunikation der Sustainable Development Goals (SDGs, Ziele für nachhaltige Entwicklung), Mobilisierung zum Handeln und gemeinschaftliches Handeln vieler Akteure. Rund 1000 Menschen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung, Wissenschaft, Medien und Organisationen aus 150 Ländern diskutierten lebendig, kreativ und vielseitig. Engagiert stellten vor allem junge Menschen ihre Ideen, Projekte, Innovationen, Werkzeuge und Herangehensweisen vor, die helfen, die nachhaltigen Entwicklungsziele zu verwirklichen.

Die Festival-Atmosphäre war geprägt von einer Welle der Begeisterung, Motivation, Tatendrang und Hoffnung, die auch in den rund 50 Workshops spürbar war. Dort arbeiteten die Teilnehmenden mit verschiedensten Methoden Ideen aus, wie sich die Ziele für nachhaltige Entwicklung noch besser umsetzen lassen und möglichst viele Menschen begeisternd mitnehmen. Darüber hinaus gewannen die Besuchenden in mehr als 150 Kurzvorträgen, Einblicke in erfolgreiche Projekte und Kampagnen aus verschiedenen Ländern – die zum Nachahmen inspirieren.

Ausgerichtet wurde das zweite Globale Festival erneut von der Kampagne der Vereinten Nationen für die nachhaltigen Entwicklungsziele, unterstützt von Engagement Global und Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Engagement Global brachte sich als Partner auch mit verschiedenen Workshops ein; unter anderem „Die SDGs local herunterbrechen – Wirkung und Chancen für Kommunen“: Hier präsentierte die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt als gelungenes lokales Beispiel, Projekte zu Gesundheit und Bildung, die zwischen der Stadt Langenhagen und Bijeljina (Bosnien Herzegowina) zu den SDGs umgesetzt werden. Die Referentinnen betonten, wie wichtig Respekt und gegenseitiges Vertrauen für eine gelebte Partnerschaft und die erfolgreiche Umsetzung der Projekte ist. Im Workshop „Entwicklung innovativer Projektideen zur Umsetzung der SDGs mit Design Thinking“ erarbeiteten die Teilnehmenden in Gruppen Ideen von SDG-Scouts bis SDG-Superstar, die sich lokal und global umsetzen lassen.

1. Verleihung des UN SDG Action Awards

Eingebettet in das Festival, war die Auszeichnung für herausragendes Engagement für die SDGs. Mehr als 700 Bewerbungen aus allen Kontinenten gingen ein und wurden von einer Expertenjury sorgfältig gesichtet. Die Awards wurden in den sieben Kategorien Innovation, Mobilisierung, Vernetzung, Storytelling, Kommunikation, Visualisierung und Inklusion vergeben. Die Ausgezeichneten stehen für die innovativsten, wirkungsvollsten und übertragbarsten Ansätze in der ganzen Welt zur Umsetzung der Agenda 2030.

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Wiederaufbau Syrien

22. März 2018 - 15:18
Tagrid Yousef, Kommunales Integrationszentrum der Modellkommune Krefeld, bei der Vorbereitung von Qualifizierungsmaßnahmen. Foto: Astrid Piethan

Ob Kaffee, Schokolade oder Bananen – immer mehr Menschen beginnen, sich für die Geschichte hinter den Produkten zu interessieren, die sie hierzulande in den Regalen finden. Wie man sich als Verbraucher am besten informiert und worauf man achten sollte, lernten die Besucherinnen und Besucher an den Verkaufs- und Informationsständen der rund 50 Austellerinnen und Aussteller auf der Messe Faire Welten in Mainz.

Von Samstag, 10. März, bis Montag, 12. März 2018, bot die Messe ein buntes Angebot an fair gehandelten, regional oder biologisch erzeugten Produkte aus den Bereichen Mode, Wohnen, Schmuck, Kosmetik, Lebensmittel sowie nachhaltige Energie und Mobilität.

Ein besonderes Highlight war das Bildungsangebot für Schulklassen am Montag, dem 12. März 2018. Bei zahlreichen Praxis-Workshops und Upcycling-Aktionen setzten die rund 350 Schülerinnen und Schüler sich mit fairen Produktionsbedingungen, Kinderarbeit und Umweltschutz auseinander.

In Zusammenarbeit mit zwölf Kooperationspartnern dient die Messe zudem als Plattform zur Vernetzung der Akteure im Bereich Fairer Handel und nachhaltiger Konsum.

Die Gemeinde Beverstedt, die Städte Darmstadt, Krefeld und Maintal sowie die Landkreise Donau-Ries, Gießen und Hameln-Pyrmont werden in den kommenden zwölf Monaten knapp 20 Geflüchtete aus Syrien qualifizieren. Ziel ist es, ihnen Fachkenntnisse und Fähigkeiten zu vermitteln, damit sie am Wiederaufbau kommunaler Strukturen in Syrien mitwirken können.

Die Kommunen nehmen teil an einem Projekt der Initiative „Kommunales Know-how für Nahost“, die im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung(BMZ) von der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global durchgeführt wird. Die SKEW unterstützt die sieben deutschen Modellkommunen zum einen inhaltlich. So begleitet sie die Kommunen dabei, ein zu ihrem spezifischen Know-how passendes Qualifizierungsangebot für die Geflüchteten zu entwickeln, maßgebliche Themen zu identifizieren und Lernziele zu definieren. Zum anderen unterstützt sie die Kommunen finanziell bei der Umsetzung von Maßnahmen. Dazu zählen eine allgemeine Grundqualifizierung, die allen syrischen Geflüchteten vor Ort offen steht, sowie eine darauf aufbauende vertiefte Qualifizierung durch Praktika in der Kommunalverwaltung.

Darüber hinaus bietet die SKEW auch weiteren Kommunen Unterstützung an. Neben dem Informationsangebot erhalten sie individuelle Beratung und Zugang zum Netzwerk der engagierten Kommunen.

Kontakt

Wenn Sie als Kommune an diesem Projekt interessiert sind, wenden Sie sich an:
Jennifer Ichikawa
Tel.: +49 (0) 228 20717-348
jennifer.ichikawa@engagement-global.de

Pressekontakt:
Petra Gohr-Guder
Tel.: +49 (0) 228 201717-120
Petra.gohr-guder@engagement-global.de

Weitere Informationen

Zu mehr Informationen zur Nahost-Initiative und dem Modellprojekt mit deutschen Kommunen

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Für eine Faire Welt

15. März 2018 - 11:09
Besucherinnen und Besucher konnten sich über die Produktion von fair gehandelten Kaffee informieren. Kostproben inklusive. Foto: Bildschoen13

Ob Kaffee, Schokolade oder Bananen – immer mehr Menschen beginnen, sich für die Geschichte hinter den Produkten zu interessieren, die sie hierzulande in den Regalen finden. Wie man sich als Verbraucher am besten informiert und worauf man achten sollte, lernten die Besucherinnen und Besucher an den Verkaufs- und Informationsständen der rund 50 Austellerinnen und Aussteller auf der Messe Faire Welten in Mainz.

Von Samstag, 10. März, bis Montag, 12. März 2018, bot die Messe ein buntes Angebot an fair gehandelten, regional oder biologisch erzeugten Produkte aus den Bereichen Mode, Wohnen, Schmuck, Kosmetik, Lebensmittel sowie nachhaltige Energie und Mobilität.

Ein besonderes Highlight war das Bildungsangebot für Schulklassen am Montag, dem 12. März 2018. Bei zahlreichen Praxis-Workshops und Upcycling-Aktionen setzten die rund 350 Schülerinnen und Schüler sich mit fairen Produktionsbedingungen, Kinderarbeit und Umweltschutz auseinander.

In Zusammenarbeit mit zwölf Kooperationspartnern dient die Messe zudem als Plattform zur Vernetzung der Akteure im Bereich Fairer Handel und nachhaltiger Konsum.

Die Messe Faire Welten ist eine Kooperation von Engagement Global gGmbH – Service für Entwicklungsinitiativen (Außenstelle Mainz), dem Entwicklungspolitischen Landesnetzwerk ELAN e.V., dem Gemeindedienst für Mission und Ökumene, dem Kompetenzzentrum ökologischer Landbau, der Landeszentrale für politische Bildung, dem Weltladen Unterwegs in Mainz, der Landeshauptstadt Mainz sowie fünf Landesministerien: dem Ministerium für Bildung, dem Ministerium für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz, dem Ministerium des Innern und für Sport, dem Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten sowie dem Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau.

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