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Aktuelle Meldungen der Engagement Global gGmbH - Service für Entwicklungsinitiativen
Aktualisiert: vor 15 Stunden 40 Minuten

Ein Klima für den Wandel

10. September 2019 - 14:30
Die Teilnehmenden der Sommerakademie gingen der Frage nach, wie dem Klimawandel entgegengewirkt werden kann. Foto: Tatjana Pott

Mehr als 30 Studierende unterschiedlicher Fachbereiche nahmen an der diesjährigen Sommerakademie mit dem Titel „Ein Klima für den Wandel“ teil, die von Mittwoch, den 3. September bis Freitag den, 6. September 2019 in den Berliner Räumen des Bevollmächtigten der Hansestadt Bremen beim Bund stattfand.

An drei Tagen setzten sich die Teilnehmenden mit den Themen Klimawandel und Klimagerechtigkeit auseinander und gingen der Frage nach, wie den Herausforderungen von Ziel 13, Maßnahmen zum Klimaschutz, der Agenda 2030 begegnet werden kann.

In dem Film Thule Tuvalu wurde die Problematik thematisiert, dass gerade die Menschen am stärksten vom Klimawandel betroffen sind, die am wenigsten dazu beitragen und selbst oft nachhaltig leben. Der Film zeigt mit welchen Herausforderungen und Auswirkungen des Klimawandels beispielsweise indigene Völker in entlegenen Regionen der Welt konfrontiert sind.

In einem Beitrag zum Thema Geschlechtergerechtigkeit für eine transformative Klimapolitik erfuhren die Teilnehmenden, dass nicht nur Frauen des globalen Südens besonders vom Klimawandel betroffen sind, sondern dass auch Frauen in Deutschland und vergleichbaren Industrieländern Europas einen bis zu 23 Prozent kleineren CO²-Fußabdruck haben als Männer, weil sie zum Beispiel weniger Strom verbrauchen.

In Workshops zu verschiedenen Perspektiven auf den Klimawandel und Klimaschutz lernten die Studierenden am Beispiel Australien die dramatischen Auswirkungen des Klimawandels kennen. Außerdem setzten sie sich mit der Herausforderung im Mobilitätsbereich auseinander, gleichzeitig Klima- und Ressourcengerechtigkeit auf die Straßen zu bekommen und erfuhren etwas darüber, wie Kommunen beispielsweise über Nord-Süd Klimapartnerschaften einen wertvollen Austausch erhalten und zum Klimaschutz beitragen können.

Exkursionen zu urbanen Klimagärten, Urban Farming mit dem Aqua-Terra Ponik Konzept – einer Kreislaufwirtschaft von Gemüseanbau und Fischzucht – sowie zur ufaFabrik mit klimarelevanten Ansätzen aus 40 Jahren Erfahrung in Ökologie, Ökonomie, Kultur und Gemeinschaft gaben den Studierenden Impulse zum Handeln.

In Workshops zu Reaktionen auf den Klimawandel lernten die Studierenden in Übungen kritische Blicke auf die Darstellung des Klimawandels in den Medien kennen. Sie entwickelten Ideen für eine Umgestaltung unserer Demokratie hin zu einer stärkeren Berücksichtigung zukünftiger Generationen und beschäftigten sich mit dem Thema Migration und Flucht als Folge des Wandels.

Ein Argumentationstraining für gute Klimadebatten, Kampagnen für den Wandel und Storytelling im Kontext globaler Herausforderungen vermittelte den Teilnehmenden Handwerkszeug für den Wandel. Die Teilnehmenden nutzen die Austausch- und Vernetzungsmöglichkeiten und beschlossen mit den Worten: „Lasst uns diesen Spirit weiterleben und nach draußen tragen!“ weitere gemeinsame Aktionen.

Als Auftakt der Weiterarbeit folgten sie der Einladung aus dem Grußwort von Frank Hanf, Leiter der Dienststelle des Veranstaltungsortes, ihm Vorschläge für Maßnahmen für die anstehende Tagung des Klimakabinetts mit auf den Weg zu geben.

Die Sommerakademie ist eine Kooperationsveranstaltung zwischen dem Entwicklungspolitischen Bildungs- und Informationszentrum e.V. (EPIZ) und der Außenstelle Berlin von Engagement Global.

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Streetart für die 17 Ziele

9. September 2019 - 13:49
Das Wandbild orientiert sich an den Themen globale Gerechtigkeit, nachhaltige Stadtentwicklung und Klimaschutz. Foto: Engagement Global

Wie kann die Bevölkerung nachhaltig und kreativ an die Agenda 2030 und die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung herangeführt werden? Zum Beispiel durch die Teilnahme an Workshops zu diesen Themen und die Möglichkeit, ein Wandbild mit Bezug zu den Nachhaltigkeitszielen mitzugestalten.

Am Donnerstag, den 5. September 2019, wurde das Wandbild, das für fünf Jahre an einer Hauswand am Kieler Theodor-Heuss-Ring zu sehen sein wird, eingeweiht. Das gemeinsam von den Bewohnerinnen und Bewohnern und Street-Art-Künstlerinnen und -Künstlern gestaltete Bildmotiv orientiert sich an Themen wie globaler Gerechtigkeit, nachhaltiger Stadtentwicklung und Klimaschutz.

Bei der Einweihungsfeier am Theodor-Heuss-Ring 61 und dem AWO Servicehaus Lübscher Baum in Kiel hatten die Gäste die Gelegenheit, über das Wandbild und dessen Bedeutung zu diskutieren sowie an verschiedenen Mitmachaktionen wie dem Gestalten von Jutebeuteln oder dem Bauen von Insektenhotels teilzunehmen.

„Dies ist genau der richtige Ort für ein solches Bild“, sagte Martin Weber, Geschäftsführer des Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), bei der Einweihungsfeier und bezog sich dabei auf den direkt am Gebäude vorbei führenden Theodor-Heuss-Ring. Denn mit rund 120.000 Fahrzeugen am Tag ist dies die meistbefahrene Straße Kiels. Aus diesem Grund freuten sich auch viele Anwohnerinnen und Anwohner über das Wandbild, das endlich ein wenig Natur ins Viertel bringt – wenn auch vorerst nur gemalt.

Die Aktion war Teil des Projekts „Bunte Welt – Streetart trifft Nachhaltigkeit am Theodor-Heuss-Ring 61 in Kiel“ von BEI, Vonovia und dem AWO Servicehaus Lübscher Baum in Kooperation mit Engagement Global und Bingo! Die Umweltlotterie.

Weitere Informationen

Zum Projekt "Bunte Welt - Streetart trifft Nachhaltigkeit"

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„Blickwechsel auf internationale Partnerschaften“

5. September 2019 - 13:31
Bei der Abendveranstaltung führte Prof. Dr. Aram Ziai (rechts) dem Publikum einen Blickwechsel auf zeitgemäße Partnerschaftsarbeit vor Augen. Foto: Bildschoen13

Bereits seit Mitte Mai 2019 läuft die Veranstaltungsreihe „Blickwechsel“ in Rheinland-Pfalz. In verschiedenen Städten des Bundeslandes finden Workshops rund um die Themen internationale Kooperationen und Partnerschaften mit Partnern im globalen Süden statt.

Am Mittwoch, den 4. September 2019, hielt Prof. Dr. Aram Ziai von der Universität Kassel einen Gastvortrag zum Thema „Blickwechsel auf internationale Partnerschaften“ im Institut Français in Mainz. Dr. Aram Ziai ist Professor für Entwicklungspolitik und Postkoloniale Studien und Leiter des Fachgebiets. Schwerpunktmäßig forscht er zu Entwicklungstheorien und Entwicklungspolitik, postkolonialen und Post-Development Ansätzen sowie zu Global Economic Governance.

Mit seinem Artikel „Wenn Deutschland kolonialisiert worden wäre“, der 2017 in der Frankfurter Rundschau erschien, wechselte er nicht nur selbst die Perspektive, sondern führte auch der Leserschaft einen Blickwechsel auf zeitgemäße Partnerschaftsarbeit vor Augen. Im Institut Français ließ er die rund 60 Zuhörerinnen und Zuhörer auch an diesem Abend eine andere Perspektive einnehmen, gab Impulse für die internationale Partnerschaftsarbeit und diskutierte mit den Gästen zum Thema. So rüttelte er immer wieder am Selbstverständnis der Anwesenden mit der Aufforderung: „Sagt uns ganz genau, was ihr meint, wenn ihr von Entwicklung sprecht“.

Die Podiumsgäste Annika Kruse von Masifunde e.V., Simone Wichterich, Fachpromotorin für Internationale Partnerschaften Rheinland-Pfalz und Eric Segueda, Fachpromotor für Migration und Entwicklung Rheinland-Pfalz, betonten auf Nachfrage der Moderatorin Christina Berthold von Engagement Global, dass sich die Partnerschaftsarbeit in den letzten Jahrzehnten positiv gewandelt habe und sich mittlerweile weitaus mehr auf Augenhöhe befände. Ein Publikumsbeitrag unterstrich die Verantwortung aller, auch indirekt lokal aktiv zu werden, zum Beispiel indem man vorwiegend fair gehandelte Produkte kauft.

Die Veranstaltung wurde von der Außenstelle Mainz von Engagement Global im Rahmen des Programms Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland (EBD) in Kooperation mit dem Innenministerium Rheinland-Pfalz, dem Gemeindedienst Mission und Ökumene (GMÖ), Haus Wasserburg und ELAN e.V. organisiert.

Im Laufe der Veranstaltungsreihe „Blickwechsel“ finden im September 2019 noch zwei weitere Workshops statt. Am Samstag, den 7. September 2019, werden Achim Dürrkopp und Hans Jürgen Gärtner vom GMÖ in Bad Kreuznach im Workshop „Die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung in Partnerschaften“ über die nachhaltige Komponente der Partnerschaftsarbeit referieren. Im Workshop „Junges Engagement in der Partnerschaftsarbeit“ am Samstag, den 14. September 2019, in Vallendar stellen Karin Sahinkuye, Inhaberin der Projektstelle „Förderung der Partizipation junger Menschen in der Partnerschaftsarbeit Rheinland-Pfalz – Ruanda“ und Salvatore Mele vom Ministerium des Innern und für Sport Rheinland-Pfalz Möglichkeiten und Wege vor, wie junge Menschen für ein Engagement in internationalen Partnerschaften gewonnen werden können.

Die Anmeldung zu den Workshops ist über aussenstelle.mainz@engagement-global.de möglich.

Die Seminar- und Veranstaltungskosten werden von den Veranstaltern übernommen. Die Reisekosten können nicht erstattet werden.

Ansprechpartnerin

Engagement Global gGmbH
Außenstelle Mainz
Schillerplatz 3-5
55116 Mainz
Telefon +49 (0)6131 163428
aussenstelle.mainz@engagement-global.de

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Wirtschaft nachhaltig gestalten

4. September 2019 - 12:59
Die Teilnehmenden tauschen Ideen aus, wie die Landespolitik faire und nachhaltige internationale Wertschöpfungsketten fördern kann.

Am Donnerstag, den 29. August 2019 fand die Arbeitstagung „Wirtschaft nachhaltig gestalten – Handlungsmöglichkeiten der Bundesländer“ in Hannover statt. Der Austausch über die Umsetzung der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung in den Bundesländern Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein wurde von der Außenstelle Hamburg von Engagement Global in Kooperation mit den fünf norddeutschen Eine-Welt-Landesnetzwerken durchgeführt. Eingeladen waren Vertreterinnen und Vertreter aus Zivilgesellschaft, Verwaltung, Wirtschaft und Politik.

Die 17 Nachhaltigkeitsziele, die im Rahmen der Agenda 2030 verabschiedet wurden und bis 2030 erreicht werden sollen, zielen darauf ab, extreme Armut, Ungleichheit und Ungerechtigkeit zu beseitigen sowie die Umwelt zu schützen. Bei der Umsetzung der Ziele spielt auch die Wirtschaft eine wichtige Rolle, da sie unter anderem einen Einfluss auf internationale Lieferketten hat.

Ziel der Tagung war es, durch den Austausch von Best-Practice-Beispielen weitere Ideen zu entwickeln, wie die Landespolitik faire und nachhaltige internationale Wertschöpfungsketten fördern kann.

Die parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) Dr. Maria Flachsbarth stellte die aktuellen Entwicklungen im Bereich nachhaltiges Wirtschaften auf Bundesebene vor. Eine dieser Entwicklungen ist der vom BMZ erarbeitete Grüne Knopf - ein Siegel für Textilien, das bereits in Kürze sozial und ökologisch nachhaltig hergestellte Kleidung kennzeichnen soll. In ihrem Grußwort machte Dr. Maria Flachsbarth jedoch deutlich, dass es ohne die Länder und Kommunen keine Umsetzung der Agenda 2030 geben kann. Dr. Bernd Althusmann, Niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung berichtete im Anschluss von seinen Ideen zum nachhaltigen Wirtschaften auf Landesebene.

Im Format eines World Cafés wurden am Nachmittag Themen wie nachhaltige öffentliche Beschaffung diskutiert und in bundeslandspezifischen Gruppen Ideen zum weiteren Vorgehen erarbeitet.

Durch die entstandenen Kontakte zwischen den rund 60 Teilnehmenden, kann der Prozess nun in den Bundesländern fortgesetzt werden.

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Climate Cycle Tour macht Halt in Bonn

2. September 2019 - 14:42
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Mainz läuft für die 17 Ziele

23. August 2019 - 10:28
Rund 50 Läuferinnen und Läufer setzten sich für die 17 Ziele ein. Foto: Engagement Global/me. kathi krechting

Bereits zum dritten Mal trugen die nachhaltig sportlich Begeisterten am Freitag, 22. August 2019, die globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen in das Ziel des Mainzer Firmenlaufs.

Auch in diesem Jahr liefen und gingen rund 50 Engagierte über den fünf Kilometer Rundkurs und trugen die Botschaft der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDG) zwischen den zahlreichen Teams der über 7000 Läuferinnen und Läufer durch die Mainzer Innenstadt.

Aufgerufen dazu hatte die Außenstelle von Engagement Global in Mainz, zusammen mit ihrer neuen Kooperationspartnerin, der Synthro eG. Die Synthro-Genossenschaft bringt Menschen zusammen, damit neue Ideen entstehen, um weitsichtig zu wirtschaften. Unternehmen sollen zum ökologischen Denken und Handeln motiviert werden.

Netzwerktreffen für die 17 Ziele

In der Woche nach dem Lauf zur „Agenda 2030 – Rennen für 17 Ziele“ findet am Montag, 26. August 2019, um 18 Uhr erstmals ein Netzwerk-Treffen in Mainz für Unternehmen, Organisationen, Institutionen aber auch Privatpersonen statt, die sich gemeinsam für die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung engagieren wollen. Auch für diejenigen, die beim Firmenlauf nicht dabei sein konnten, geht es hier in netter Atmosphäre um die Motivation und Möglichkeiten selbst für die 17 Ziele aktiv zu werden. Nach inhaltlichen Beiträgen und einem „Speed-Dating“, bei dem sich die Teilnehmenden untereinander besser kennenlernen können, wird es auch Gelegenheit zur eigenen Kurzvorstellung und reichlich Zeit zum Austausch geben.

Bitte melden Sie sich bei Interesse vorher an unter: info@synthro.coop

Veranstaltungsort
Coworking M1
Anni-Eisler-Lehmann-Str. 3
55122 Mainz

Ansprechpartnerin

Birgit Steck
Engagement Global gGmbH
Außenstelle Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland
Telefon +49 (0) 61 311 631 93
birgit.steck@engagement-global.de

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17 Ziele beim Tag der offenen Tür

19. August 2019 - 16:57
Die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister, Dr. Maria Flachsbarth, besuchte den Stand von Engagement Global am Tag der offenen Tür des BMZ. Foto: Thomas Trutschel

Am Samstag, den 17. und Sonntag, den 18. August 2019 fand zum 21. Mal der Tag der offenen Tür der Bundesregierung in Berlin statt. Alle 14 Ressorts der Bundesregierung stellten ihre Ministerien vor und luden dazu ein, sich mit Regierungsmitgliedern und Mitarbeitenden über politische Themen auszutauschen.

Wer den Berliner Standort des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) besuchte, konnte unter dem Motto „17 Ziele für eine lebenswerte Zukunft“ die deutsche Entwicklungszusammenarbeit besser kennenlernen und ein vielfältiges Programm rund um nachhaltige Entwicklung erleben. Eröffnet wurde der Tag der offenen Tür des Entwicklungsministeriums von der Parlamentarischen Staatssekretärin Dr. Maria Flachsbarth.

An den zwei Ständen von Engagement Global erhielten Interessierte viele Infos rund um die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDG). Auf dem Hof des BMZ konnten die Besucherinnen und Besucher beispielsweise das Crossboccia-Spiel „GloBall“ spielen. Das Spiel bietet die Gelegenheit, zum Thema Nachhaltigkeit ins Gespräch zu kommen und liefert praktische Anregungen für nachhaltiges Handeln im Alltag. Am Infostand im Gebäude des Ministeriums konnten sich Bürgerinnen und Bürger zu globalen Partnerschaften und entwicklungspolitischem Engagement beraten lassen, sich über globale Zusammenhänge informieren, Fragen rund um das Thema Nachhaltigkeit stellen oder beim Eine-Welt-Quiz ihr Wissen unter Beweis stellen. Das Team von Engagement Global zählte etwa 500 Beratungen.

Am Sonntagnachmittag besuchte Staatssekretär Martin Jäger den Infostand. Während er gemeinsam mit einer Mitarbeiterin von Engagement Global das Afrika-Puzzle legte, informierte er sich, wie das Puzzle eingesetzt wird. Zum Einsatz kommt das Puzzle bei dem es darum geht, Puzzleteile in Form der Länder Afrikas an die richtige Stelle einer Landkarte zu setzen, in Kindergärten, Schulen und auch in der Erwachsenenbildung.

Insgesamt verfolgten fast 5.000 Besucherinnen und Besucher das abwechslungsreiche Programm beim Tag der offenen Tür des BMZ, das auch Musik und Gespräche – unter anderem zum Thema faire Mode und nachhaltige Textilien – auf der Bühne bot.

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Mit Sport zu nachhaltiger Entwicklung

5. August 2019 - 13:28
Junge Sportlerinnen und Sportler gingen in verschiedenen Workshops der Frage nach, wie Sport einen Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung leisten kann. Foto: Janina Schmitz

Sport kann einen wichtigen Beitrag dazu leisten, den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung näher zu kommen. Er vermittelt Werte wie Toleranz und Respekt, fördert Gesundheit und Bildung und wirkt Ungleichheiten entgegen. Engagement Global gestaltete als Kooperationspartnerin des Deutschen Leichtathletik Verbandes (DLV) die inhaltliche Ausrichtung des Jugendlagers für Nachwuchssportlerinnen und –sportler aus den Landesverbänden mit. Das Jugendlager fand begleitend zu den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften von Freitag, 2. August, bis Sonntag, 4. August 2019, in Berlin statt.

Gleich am ersten Tag nutzten rund 60 junge Sportlerinnen und Sportler die Gelegenheit, an den von Engagement Global angebotenen entwicklungspolitischen Workshops teilzunehmen. Bei einem Planspiel zum Thema „Fair Play in der Sportartikelindustrie“ schlüpften die Teilnehmenden in die Rollen von Sportunternehmen, Beschäftigten und Konsumierenden und suchten nach Lösungen für Interessenskonflikte. Die Jugendlichen waren sich einig, dass vermutlich die meisten Menschen fairen Handel befürworten, aber niemand dazu bereit sei, mehr Geld auszugeben. Umso mehr arbeiteten sie jedoch darauf hin, einen Ausgleich zwischen den Interessen aller an der Sportartikelindustrie Beteiligten zu erzielen.

In einem anderen Workshop diskutierten die Teilnehmenden darüber, wie Sport generell und sie selbst als Athletinnen und Athleten zur Umsetzung der 17 Nachhaltigkeitsziele beitragen können. Dabei herrschte Einigkeit darüber, dass Sport Menschen verbindet und einander näher bringt, was sich zum Beispiel bei der Integration von Geflüchteten oder bei Vereinspartnerschaften zeigt.

Um zu erfahren, wie sich die im Sport erlernten Fähigkeiten auf das globale Miteinander auswirken, führten die Sportlerinnen und Sportler im Workshop „Fit for Global Life“ Übungen zu Selbstvertrauen, Kreativität, gruppendynamischen Prozessen und Kommunikation durch. Insbesondere bei den Einheiten zu den emotionalen, persönlichen und sozialen Fähigkeiten der Teilnehmenden wurde deutlich, dass im Sport Werte zählen, die den interkulturellen Austausch erleichtern.

Engagement Global nutzt den Sport im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, um bei der breiten Zielgruppe der Sportbegeisterten durch Ansätze des Globalen Lernens einen Perspektivwechsel anzuregen. Die Workshops werden dabei über das EBD-Programm, Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland, organisiert. Das EBD-Programm verfolgt das Ziel, Menschen durch Informations- und Bildungsmaßnahmen zu einer kritischen Auseinandersetzung mit globalen Entwicklungen zu motivieren und zu eigenem entwicklungspolitischem Engagement zu ermutigen. Die Außenstellen von Engagement Global führen das Programm dezentral durch, um entwicklungspolitisches Engagement auch regional und lokal dauerhaft zu verorten.

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Abstimmen für den Publikumspreis

1. August 2019 - 9:00
Foto: Engagement Global

Mehr als 2.500 Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 25 Jahren beteiligten sich weltweit an der dritten Runde des Song Contests „Dein Song für EINE WELT!“ und reichten bis zum 25. Juni 2019 rund 500 selbstkomponierte Songs zu Themen globaler Entwicklung ein. In ihren Songs setzen sich die jungen Musikerinnen und Musiker mit Inhalten wie Klimawandel, Krieg, Kinderrechten oder nachhaltigem Konsum auseinander und zeigen auf, welche Chancen, Herausforderungen aber auch Handlungsmöglichkeiten sie im Hinblick auf die EINE WELT sehen.

Jetzt ist das Publikum gefragt: Vom 5. bis 26. August 2019 können Userinnen und User online für ihren Lieblingssong abstimmen und mitentscheiden, welcher Song den Publikumspreis gewinnen soll. Dieser Song wird professionell im Tonstudio produziert und erhält eine Platzierung auf dem dritten EINE WELT-Album. Auf die Platzierungen zwei bis fünf des Votings warten unter anderem professionelle musikalische Workshops zu den Themen Musik, Tanz, Medien, Performance und Management von der Kreuzberger Musikalischen Aktion e.V. in Berlin.

Der Song Contest „Dein Song für EINE WELT!“ begleitet den Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik „alle für Eine Welt – Eine Welt für alle“, der von Engagement Global gGmbH – Service für Entwicklungsinitiativen im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) durchgeführt wird.

Zeitgleich zum User-Voting ermittelt eine Vorjury eine Finalistenauswahl, aus der die Hauptjury im Oktober und Dezember 2019 in zwei Schritten den EINE WELT-Song und die Platzierungen 2 bis 30 bestimmt sowie die drei Sonderpreise „Afrika“, „Lateinamerika“ und „Bestes Video“ vergibt. Insgesamt 23 Songs werden bis zum Frühjahr 2020 professionell im Studio produziert und gemeinsam auf dem EINE-WELT-Album Volume 3 veröffentlicht. Der EINE WELT-Song wird zudem mit der Produktion eines professionellen Musikvideos prämiert und begleitet die im September 2019 startende neunte Runde des Schulwettbewerbs zur Entwicklungspolitik musikalisch als Hymne. Darüber hinaus gibt es Sachpreise in Form von musikalischen Workshops zu gewinnen.

Außerdem werden die Siegerinnen und Sieger beim großen Abschlusskonzert des Song Contests im Sommer 2020 in Berlin mit prominenten Musikerinnen und Musikern auf der Bühne stehen und ihre Gewinnersongs live vor großem Publikum präsentieren. Als prominente Patinnen und Paten sind in dieser Runde unter anderem die Sängerinnen Cassandra Steen, Jamie-Lee und Mathea, die Bands Kafvka und Banda Internationale, die Musiker EES und Graf Fidi, die Moderatorinnen Johanna Klum und Jess sowie der Hip-Hop-Journalist Niko Backspin dabei.

Der Song Contest fand im Jahr 2015 zum ersten Mal statt und ging im Februar 2019 in die dritte Runde. Der Contest wird von Partnern aus der ZivilgesellschaftMedien sowie von Fachpartnern unterstützt. In der Runde 2019/2020 sind dies: Backspin, Big FM, Blogrebellen, Christoffel-Blindenmission Deutschland e.V., der Cornelsen Verlag, Deutsches Medikamenten-Hilfswerk action medeor e.V., Kindernothilfe e.V., Plan International Deutschland e.V., SPIESSER – das Jugendmagazin und der Verband deutscher Musikschulen e.V.

Prominente Patinnen und Paten sind: Banda Internationale, Cassandra Steen, EES, Graf Fidi, Jamie-Lee Kriewitz, JESS, Johanna Klum, Joyce Candido, Kafvka, Karyna Gomes, Mathea, Mu Mbana und, Niko Backspin.

Ansprechpersonen

Bianca Klüser
Engagement Global gGmbH, Song Contest „Dein Song für EINE WELT!“
Telefon +49(0)228 20 717-307
bianca.klueser@engagement-global.de

Beate Wiese
wiese pr Agentur für Öffentlichkeitsarbeit
Telefon +49(0)30 60 945-180
einewelt@wiese-pr.de

Mehr Informationen zum Song Contest
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Orientierungsrahmen Globale Entwicklung in Französisch und Spanisch

15. Juli 2019 - 9:18
Der Orientierungsrahmen für den Lernbereich Globale Entwicklung liegt jetzt in Spanisch und Französisch vor.

Der Orientierungsrahmen (OR) ist das Ergebnis eines gemeinsamen Projekts der Kultusministerkonferenz (KMK) und des Bundesministeriums für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (BMZ). Er ist ein Arbeitsinstrument für Akteurinnen und Akteure der schulischen Bildung und zeigt, wie Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) in Schule und Unterricht verankert werden kann.

Kinder und Jugendliche stehen als Lernende im Mittelpunkt. Ihre Lebenswelt verändert sich sehr dynamisch und die Globalisierung schafft vielfältige Herausforderungen. Zu lernen, damit informiert und gestaltend umzugehen, ist ein Ziel von BNE. Aus der Perspektive bestehender fachlicher Strukturen wird aufgezeigt, wie ein kontext- und lebensweltorientierter Unterricht gestaltet werden kann: durch fachübergreifende Abstimmung, selbstorganisierte Lernformen und eine konsequente Orientierung am Leitbild der nachhaltigen Entwicklung.

Der OR unterstützt die Unterrichtsfächer Deutsch, Neue Fremdsprachen (Englisch, Französisch, Spanisch), Bildende Kunst, Musik, Geschichte, Mathematik, Naturwissenschaften (Biologie, Chemie, Physik), Geographie, Politische Bildung, Religion/Ethik und Wirtschaft und Sport der Sekundarstufe I. Daneben gibt es einen Beitrag für den Bereich Grundschule und ein Kapitel zur Beruflichen Bildung. Ziel ist, Kinder und Jugendliche künftig besser auf die Globalisierung und Fragen der nachhaltigen Entwicklung vorzubereiten.

Der konzeptionelle Ansatz des OR ist weltweit bislang einmalig. Aufgrund zahlreicher Nachfragen wurde der OR bereits 2017 in die englische Sprache übersetzt. Nun folgenden die Übersetzungen in Spanisch und Französisch.

Der Orientierungsrahmen für den Lernbereich Globale Entwicklung kann in Deutsch, Englisch, Französisch und Spanischüber die Internetseite von Engagement Global heruntergeladen werden:

https://ges.engagement-global.de/orientierungsrahmen-globale-entwicklung.html

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Fair begegnen – Fair gestalten

12. Juli 2019 - 9:44
Der Kongress „Fair begegnen - Fair gestalten“ findet am 18. und 19. September 2019 in Köln statt. Foto: Engagement Global

Köln, die amtierende „Hauptstadt des Fairen Handels“, ist von Mittwoch, 18. bis Freitag, 20. September 2019 Treffpunkt für alle, die sich über aktuelle Entwicklungen zu den Themen Fairer Handel und Faire Beschaffung austauschen wollen.

Der Kongress der Ideen und Taten bietet ein vielseitiges Programm, aktive Austauschmöglichkeiten, interessante Referentinnen und Referenten sowie Mitwirkende aus Kommunen, entwicklungspolitischen Organisationen, Schulen, Universitäten sowie Unternehmen und Verbänden.

Teil des Kongresses sind die Preisverleihung im Wettbewerb „Hauptstadt des Fairen Handels 2019“ am Mittwoch, 18. September 2019, sowie das zehnjährige Jubiläum der Kampagne „Fairtrade-Towns“ am Donnerstag, 19. September 2019.

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Fair begegnen – Fair gestalten

12. Juli 2019 - 9:44
Der Kongress „Fair begegnen - Fair gestalten“ findet am 18. und 19. September 2019 in Köln statt.

Köln, die amtierende „Hauptstadt des Fairen Handels“, ist vom 18. bis 20. September 2019 Treffpunkt für alle, die sich über aktuelle Entwicklungen zu den Themen Fairer Handel und Faire Beschaffung austauschen wollen.

Der Kongress der Ideen und Taten bietet ein vielseitiges Programm, aktive Austauschmöglichkeiten, interessante Referentinnen und Referenten sowie Mitwirkende aus Kommunen, entwicklungspolitischen Organisationen, Schulen, Universitäten sowie Unternehmen und Verbänden.

Teil des Kongresses sind die Preisverleihung im Wettbewerb „Hauptstadt des Fairen Handels 2019“ am 18. September sowie das 10-jährige Jubiläum der Kampagne „Fairtrade-Towns“ am 19. September .

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Thementour schafft Raum für Begegnungen

11. Juli 2019 - 9:39
Die Thementour ermöglichte einen vielfältigen Austausch. Foto: Engagement Global

Von Montag, 1. bis Freitag, 5. Juli 2019, fand die Thementour „Das andere Afghanistan – Lebenswege von Frauen – selbstbestimmt und mutig“ in fünf Städten in Thüringen und Sachsen-Anhalt statt. Die ehemalige TV-Korrespondentin Shakila Ebrahimkhil und die Buchautorin Nahid Shahalimi berichteten den Zuhörerinnen und Zuhörern von ihrem früheren Leben in Afghanistan, von den Schwierigkeiten, mit denen sie als Frauen zu kämpfen hatten und schließlich von ihrer Flucht nach Deutschland.

Die Idee hinter der Veranstaltungsreihe, die von Engagement Global in den beiden ostdeutschen Bundesländern durchgeführt wurde, war, einen Raum für Dialog und Begegnungen zu schaffen. In ländlichen Gegenden ist es oftmals schwierig, Menschen für entwicklungs- und integrationspolitische Themen zu gewinnen. Umso erfreulicher war es, dass die Abendveranstaltungen so gut besucht waren.

Lisa Strohfeld von der Außenstelle Leipzig von Engagement Global, die die Thementour begleitete, berichtete von vielen spannenden Begegnungen. „Unser Highlight war das Zusammentreffen von deutschen Bürgerinnen und Bürgern und afghanischen Geflüchteten in Sangerhausen. Sie tauschten Telefonnummern aus, um sich gemeinsam mit ihren Kindern auf dem Spielplatz zu verabreden“, erzählte Lisa Strohfeld. Die afghanischen Frauen hatten zuvor kommuniziert, dass sie sich gerne besser integrieren würden, aber selten die Gelegenheit hätten, mit den Menschen vor Ort in Kontakt zu kommen.

Die Referentinnen Nahid Shahalimi und Shakila Ebrahimkil berichteten während der Gespräche nicht nur von ihren persönlichen Erlebnissen, sondern erzählten vor allem Geschichten von starken und mutigen Mädchen und Frauen in Afghanistan, die als Vorbild vorangehen und ihre eigenen Lebensträume verwirklichen. Gemeinsam mit dem Publikum diskutierten sie außerdem über Geschlechtergerechtigkeit und die Rolle der Frau.

Laut Lisa Strohfeld schätzten es die Zuhörerinnen und Zuhörer sehr, die Möglichkeit zu haben, den beiden Frauen Fragen stellen zu können und sich mit anderen Interessierten auszutauschen. Veranstaltungen wie diese können als Plattform dienen, Toleranz und Wertschätzung zu fördern.

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Stärke und Zuversicht in Afghanistan

2. Juli 2019 - 13:08
Weitere Informationen Die Thementour läuft noch bis Freitag, 5. Juli 2019. Foto: Engagement Global

Am Montag, den 1. Juli 2019, startete die Thementour „Das andere Afghanistan – Lebenswege von Frauen – selbstbestimmt und mutig“ mit dem ersten Gespräch in Sömmerda. Die Referentinnen Shakila Ebrahimkhil und Nahid Shahalimi sprachen über die Lebenswege von selbstbestimmten und mutigen Frauen im heutigen Afghanistan. Gemeinsam mit den Zuhörerinnen und Zuhörern diskutierten sie über Geschlechtergerechtigkeit, die Rolle der Frau und das vorherrschende Bild Afghanistans in den westlichen Medien und warum dieses oftmals einseitig ist.

Zwei Frauen, zwei Lebenswege

Nahid Shahalimi floh vor 30 Jahren mit ihrer Mutter aus Afghanistan nach Deutschland und lebt heute als Künstlerin, Aktivistin und Buchautorin mit ihren Kindern in München. Sie ist Mitglied des UNICEF-Nationalkomitees in Deutschland. In ihrem Buch „Wo Mut die Seele trägt“ erzählt sie Geschichten von Mädchen und Frauen in Afghanistan, Geschichten voller Stärke und Zuversicht.

Die ehemalige TV-Korrespondentin Shakila Ebrahimkhil floh nach einem Anschlag der Taliban und Morddrohungen gegen sie und ihr Team nach Deutschland. Heute ist sie Mitarbeiterin der Dari/Paschtu-Redaktion der Deutschen Welle und erhielt 2019 den „Activist Human Rights Award“ des internationalen Filmfestivals „Movies that matter“ in Den Haag.

Moderiert wurde die Veranstaltung von der freiberuflichen Journalistin Dr. Merjam Wakili und Tim Strähnz vom Eine Welt Netzwerk Thüringen e.V. Die beiden Referentinnen berichteten von ihrer Arbeit in Afghanistan, von ihren persönlichen Erfahrungen auf der Flucht und von ihrem heutigen Leben in Deutschland. Nahid Shahlimi behielt besonders das Interview mit einer Kommandantin in Erinnerung, die als einzige weibliche Befehlshaberin eine militärische Gruppierung in einem der abgelegensten Landesteile Afghanistans anführte. Shakila Ebrahimi berichtete von ihrer Motivation, ihre Träume zu verwirklichen und so als Vorbild für die jüngere Generation voran zu gehen. Zum Schluss hatte das Publikum die Gelegenheit, Fragen an die beiden Frauen zu stellen. Die Thementour mit insgesamt fünf Terminen ist ein Format des Programms „Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland“ von Engagement Global und wird von der Außenstelle Leipzig organisiert.

Bereits bei der Auftaktveranstaltung wurde deutlich, dass die Welt afghanischer Mädchen und Frauen voller Gefahren, aber auch voller Hoffnung ist.

Mehr Informationen

Innerhalb der Veranstaltungsreihe finden noch vier weitere Termine statt:

  • Rudolstadt, Dienstag, 2. Juli 2019, 17:30 Uhr
  • Sangerhausen, Mittwoch, 3. Juli 2019, 16 Uhr
  • Hildburghausen, Donnerstag, 4. Juli 2019, 18 Uhr
  • Magdeburg, Freitag, 5. Juli 2019, 17 Uhr

Die Teilnahme ist kostenfrei.

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Fair shoppen

27. Juni 2019 - 16:57
Mitwirkende des Fair Fashion Guides. Von links: Lara Verena Rudnik, Nicola Henseler und Danica Jovanovic vom Fair Fashion Store „Fairnica“. Susa Flor, Sara Uszball und Lisanne Schulze vom Label „Susa Flor“. Foto: Engagement Global

Unter welchen Bedingungen wurde mein T-Shirt oder die eigene Lieblings-Jeans produziert? Immer mehr Menschen fragen nach und wollen wissen, wie und wo ihre Kleidung hergestellt wurde. Der neue Einkaufsratgeber „Buy Good Stuff“ hilft dabei Antworten zu finden und ist der erste Fair Fashion Shopping Guide für das Ruhrgebiet.

Am Donnerstag, den 27. Juni 2019, wurde „Buy Good Stuff“ im Union Gewerbehof in Dortmund bei einer Pressekonferenz vorgestellt. In den vergangenen Monaten wurden für den Ratgeber 395 inhabergeführte Modegeschäfte zwischen Dinslaken und Dortmund sowie rund 200 Modefilialisten zu ihrem Sortiment befragt. „Buy Good Stuff“, verfügbar als kostenloses Printmagazin, macht das große Angebot öko-fairer Mode im Ruhrgebiet sichtbar. Zahlreiche Modedesignerinnen und -designer, Labels sowie Inhaberinnen und Inhaber von Modegeschäften kommen in redaktionellen Beiträgen zu Wort. Sie zeigen die Möglichkeiten fairer und ökologischer Produktion und die verschiedenen Facetten nachhaltigen Konsums. Informationen rund um das Thema Fairness und Ökologie und eine Fotostrecke mit fairer Mode runden den Inhalt des Ratgebers ab.

Während der Pressekonferenz bekamen die anwesenden Journalistinnen und Journalisten und andere Interessierte nicht nur Informationen zum Ratgeber, sondern erlebten auch live ein Fotoshooting zu fairer Mode. Susa Flor vom gleichnamigen Label betonte: „Heutzutage ist es wichtiger, was auf dem Etikett steht. Mode sollte aber etwas individuelles und kreatives bleiben. Individualität sollte aber nicht durch Ausbeutung anderer befleckt werden. Deshalb ist fair gehandelte Mode so wichtig.“

Jasmin Assadsoliman, Studentin des Masterstudiengangs „Kulturanalyse und – vermittlung“ an der Technischen Universität Dortmund und Mitarbeiterin bei den Recherchen und Befragungen für den Fair Fashion Guide Ruhrgebiet, erzählte von ihren im Projekt gesammelten Erfahrungen: „Ich fand es spannend das theoretisch Gelernte in Punkto Nachhaltigkeit einmal praktisch mit umsetzen zu können. Neben dem Voranbringen fair gehandelter Mode, fand ich es bereichernd, dass Buy Good Stuff Ruhrgebiet gleichzeitig den gängigen Ruhrgebietsklischees entgegentritt. Hier gibt es viel Engagement für faire Mode.“

Das Projekt ist eine Kooperation des Netzwerks Faire Metropole Ruhr, der AMD Akademie Mode und Design Düsseldorf, dem Seminar für Kulturanthropologie des Textilen (Technische Universität Dortmund) und Engagement Global. Über das EBD-Programm, entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland, wird das Projekt von der Außenstelle Düsseldorf von Engagement Global unterstützt. Das EBD-Programm soll dazu beitragen, der breiten Öffentlichkeit oder ausgewählten Zielgruppen entwicklungspolitische Themen nahe zu bringen.

„Buy Good Stuff – Fair Fashion Shopping Guide“ ist eine Reihe, die seit 2014 als Studierendenprojekt an der AMD Akademie Mode und Design erscheint. Bislang gibt es Ausgaben für die Städte und Regionen Düsseldorf, Köln, Berlin, Ruhrgebiet und demnächst auch für München (2019).

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Radeln für ein gutes Klima

26. Juni 2019 - 12:36
Jeder gefahrene Kilometer in der Aktion Stadtradeln hilft dem Klima. Foto: Engagement Global

Der bundesweite Wettbewerb „Stadtradeln – für ein gutes Klima“ ist zu Ende gegangen. Engagement Global nahm in Bonn mit 52 Kolleginnen und Kollegen an der Aktion teil.

Im Zeitraum von Samstag, 25. Mai, bis Freitag, 14. Juni 2019, legten die fahrradfahrenden Teammitglieder eine Strecke von insgesamt 11.973 Kilometer zurück und sparten somit 1.700,2 Kilogramm CO2 ein. Engagement Global belegt damit von 249 Teams den 12. Platz. Spitzenreiter ist ein Mitarbeiter, der seit Beginn des Wettbewerbs 1.042 Kilometer mit dem Fahrrad gefahren ist. Insgesamt wurden in Bonn 599.525 Kilometer gefahren und 85.132,6 kg CO2 eingespart.

Stadtradeln ist eine Kampagne des Klima-Bündnis, dem größten Netzwerk von Städten, Gemeinden und Landkreisen zum Schutz des Weltklimas. Ziel der Kampagne ist es, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und ein Zeichen für vermehrte Radförderung in der Kommune zu setzen.

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Mach doch einfach - IdeenExpo Hannover

25. Juni 2019 - 14:58
Engagement Global informierte über die 17 Ziele in der Klimazone bei der IdeenExpo 2019. Foto: Engagement Global.

Was ist eigentlich Klima? Welche Folgen hat Klimawandel in welchen Bereichen unseres Lebens? Wie können wir mit dem Klimawandel umgehen? Diese Fragen zogen sich durch viele Gespräche am Stand von Engagement Global bei Europas größtem Jugend-Event für Naturwissenschaften und Technik, der IdeenExpo, in Hannover.

Engagement Global informierte auf Einladung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) an dessen Stand über ihre Angebote und Ausbildungsmöglichkeiten sowie zu den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung. Großes Interesse fanden das Programm Bildung trifft Entwicklung sowie das Austauschprogramm weltwärts.

Während der IdeenExpo zeigte das BMZ mit einem 360-Grad-Film und Virtual-Reality-Brillen, wie sich der Klimawandel auf Madagaskar bemerkbar macht. Mit Temperatur- und Geruchseffekten erlebten die Zuschauerinnen und Zuschauer die Situation in Madagaskar hautnah mit.

Am Eröffnungstag, dem 15. Juni 2019, präsentierte sich Engagement Global zudem als Arbeitgeberin auf der Karrierebühne. Neben Philipp Minten aus der Personalabteilung von Engagement Global berichtete auch die weltwärts-Rückkehrerin Lotta Braunert über ihren Einsatz in einem Klimaprojekt in Tansania.

Rund 250 Aussteller präsentierten in den fünf Themenwelten Energie, Kommunikation, Leben und Umwelt, Mobilität sowie Produktion über 650 Mitmach-Exponate. Die IdeenExpo will den Forschergeist bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen entfachen und sie für Ausbildungs-, Forschungs- und Arbeitsmöglichkeiten in technischen und naturwissenschaftlichen Berufsfeldern gewinnen.

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Vertrauen gewonnen

24. Juni 2019 - 15:56
Dr. Maria Flachsbarth und Angela Krug testen das Crossboccia-Spiel "GloBall"

Der 37. Evangelische Kirchentag stand unter dem Motto „Was für ein Vertrauen“ und bot vom 20. bis 23. Juni 2019 in Dortmund mit 2.000 Einzelveranstaltungen ein vielfältiges Programm. Aus aller Welt kamen Menschen zusammen, um Gemeinschaft zu erleben, aktuelle Fragen aus Politik und Gesellschaft zu diskutieren, Konzerte zu besuchen, an kreativen Workshops teilzunehmen, Gottesdienste zu feiern und gemeinsam Freude zu haben.

Engagement Global war gleich zweimal präsent: Auf dem Markt der Möglichkeiten in Halle 4 mit einem Infostand im Bereich „Globale Herausforderungen“ und im Außenbereich auf der Aktionsfläche „Zentrum Sport“ mit dem 17-Ziele-Mobil. Dort, im „Zentrum Sport“, unterzeichneten Veronika Rücker, Vorstandsvorsitzende des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB) und Dr. Jens Kreuter, Geschäftsführer von Engagement Global, am Donnerstagabend auch eine Kooperationsvereinbarung zur gemeinsamen entwicklungspolitischen Bildungsarbeit.

Auf dem Markt der Möglichkeiten informierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über die Angebote von Engagement Global und kamen ins Gespräch mit dem Publikum zu fairem Handel, den nachhaltigen Entwicklungszielen und den Möglichkeiten individuellen Engagements. Das Eine-Welt-Quiz oder das SDG-Hüpfspiel boten gute Anknüpfungspunkte für Fragen und führten zu zahlreichen Gesprächen mit interessierten Kirchentagsgästen.

Auf der Aktionsfläche „Zentrum Sport“ im Außenbereich zog das 17-Ziele-Mobil neugierige Passantinnen und Passanten an und informierte unter dem Motto „Tu Du´s“ zu den nachhaltigen Entwicklungszielen (SDG, Sustainable Development Goals). Spielbegeisterte, darunter viele junge Menschen, ließen das SDG-Riesen-Jenga immer wieder in den Himmel wachsen und das Energie-Rad sorgte mit durch Körperkraft erzeugter Luft für Abkühlung.

Premiere feierte das Spiel „GloBall“, ein neue Variante des Crossboccia-Spiels. Das Spiel schafft eine Gelegenheit, über das Thema Nachhaltigkeit ins Gespräch zu kommen und bietet praktische Anregungen für nachhaltiges Handeln im Alltag. Das nutzte auch die Polit- und Sportprominenz, die den Weg zum 17-Ziele-Mobil fand: Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dr. Maria Flachsbarth, die Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit Svenja Schulze, Cem Özdemir, Bundestagsabgeordneter der GRÜNEN, die Biathletin Magdalena Neuner, Hans-Peter Durst von Paracyclar sowie Stefan Kiefer, der Vorstandsvorsitzende der DFL-Stiftung (Deutsche Fußball Liga) spielten eine Runde GloBall und diskutierten mit den Besucherinnen und Besuchern.

Des Weiteren gab es Workshops, durchgeführt von Mitarbeitenden aus der Außenstelle in Düsseldorf, die in der Entwicklungsbezogenen Bildungsarbeit einen Schwerpunkt auf das Thema Sport setzt. In einem Workshop spielten die Teilnehmenden ein Planspiel zum Thema „Fair Play in der Sportartikelindustrie?“ und schlüpften in die Rollen von Sportunternehmen, Näherinnen und Konsumenten. Gesucht waren Lösungen für die Probleme eines fairen Umgangs in der Sportartikelindustrie. Lucas Milbert von der Außenstelle Düsseldorf von Engagement Global leitete das Planspiel an. Im Workshop „Durch Upcycling zum eignen Sportmaterial“ waren Kreativität und Innovation gefragt, denn aus kaputten Abwasserrohren wurden Materialien für Leichtathletik und Co gebastelt.

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BtE in Zahlen

18. Juni 2019 - 14:37
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European Development Days 2019: Ungleichheiten beseitigen

17. Juni 2019 - 16:39
Der gemeinsame Infostand, Standnummer 102, ist im "Global Village" zu finden. Foto: European Commission

Bei den dreizehnten European Development Days (EDD) in Brüssel kommen 2019 erneut Organisationen der internationalen Entwicklungszusammenarbeit zusammen - Menschen aus Europa, die sich über zentrale entwicklungspolitische Themen austauschen und vernetzen. Die EDD, organisiert von der europäischen Kommission, finden in diesem Jahr am Dienstag, 18. Juni und Mittwoch, 19. Juni 2019 statt. Übergreifendes Thema ist die Beseitigung von Ungleichheiten, mit drei Schwerpunkten: Warum sind Ungleichheiten für eine nachhaltige Entwicklung von Bedeutung, was sind strukturelle Gründe für Ungleichheiten und was wirksame Strategien in der Zusammenarbeit, um Ungleichheiten effektiver zu bekämpfen?

Engagement Global informiert gemeinsam mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), der Deutschen Gesellschaft für Internationale Entwicklung (GIZ) und der KfW Entwicklungsbank über die entwicklungspolitischen Aktivitäten im Zuge der Agenda 2030. Ein Fokus von Engagement Global liegt dabei unter anderem auf Austauschprogrammen und Freiwilligendiensten und der Möglichkeit des Nord-Süd- sowie des Süd-Nord-Austauschs. Neben Informationsgesprächen bieten interaktive Elemente wie ein Weltverteilungsspiel und Quiz einen Zugang zu den Themen.

Zu finden ist der gemeinsame Stand im „Global Village“, Standnummer 102 unter dem Titel „Digital Innovations for more Transparency, Participation and Inclusiveness” (Digitale Innovationen für mehr Transparenz, Partizipation und Inklusion). GIZ, BMZ, KfW und Engagement Global stellen Projekte und Beispiele aus ihrer Arbeit vor und zeigen, wie Digitalisierung Ungleichheiten reduzieren und gesellschaftliche Teilhabe stärken kann.

Hintergrund

Die European Development Days (EDD) sind Europas führendes Forum für internationale Zusammenarbeit und Entwicklung. Zu den EDD werden Staats- und Regierungschefs, Führungskräfte aus der Wirtschaft und 8.000 Teilnehmende erwartet. Es gibt rund 130 Sessions mit Auditorien, Projektberichte, Diskussionsrunden, Workshops und eine „youth agenda“, Diskussionen und Vorträge, die sich speziell an ein junges Publikum richten. Neben dem „Global Village“ gibt es zudem ein kulturelles Begleitprogramm.

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