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Aktuelle Meldungen der Engagement Global gGmbH - Service für Entwicklungsinitiativen
Aktualisiert: vor 11 Stunden 47 Minuten

Digitales Quiz zur Fashion Week

12. Juli 2021 - 16:04
Auch beim Kleidungskauf ist Fairness wichtig. Das verdeutlichte das Fashion Quiz den Teilnehmenden spielerisch. Foto: Bildschoen13

Ob der durchschnittliche Weg einer Jeans eher der Route eines Weißstorchflugs oder Angela Merkels Dienstreisen in 2019 nahekommt, beantworteten 42 Ratende beim Digitalen Fashion Quiz am 7. Juli 2021. Engagement Global hat viele Informationen rund um „Fairness beim Kleiderkauf“ in diesem Quiz aufgegriffen. Anlass war die vom 5. bis 9. Juli 2021 stattfindende „Frankfurt Fashion Week“, bei der mit dem überwiegend digitalen Programm ein Fokus auf die Themen Nachhaltigkeit und Digitalisierung gelegt wurde.

Das Moderatoren-Duo Tom und Darren aus Hamburg führte die Teilnehmenden durch das thematisch passende Fashion Quiz von Engagement Global. Die drei Fragerunden orientierten sich an den ökologischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Dimensionen von Nachhaltigkeit. Aufgelockert wurde das Quiz durch zwei Filme, die die Akademie Mode & Design (AMD) am Standort Wiesbaden als Kooperationspartner der Veranstaltung beigesteuert hatte: Im „Ateliergespräch mit AMD-Studierenden zu nachhaltiger Mode“ gaben die Modermacherinnen und -macher der Zukunft einen Einblick in ihr kreatives Schaffen und zeigten, wie sie sich während des Sommersemesters 2021 mit Nachhaltigkeit in der Mode auseinandergesetzt hatten. So war nicht nur eine kleine Kollektion entstanden, sondern auch das fiktive Label „Greenix“, das auf einem gemeinsam erarbeiteten Manifest basiert, in dem sich die Studierenden zu einer nachhaltigen Modeschöpfung bekennen.

In der zweiten Rundenpause hatten die AMD-Modedesignerinnen und -designer Dr. Kristina Nolte, Leiterin des Bereichs Kommunikation in der Geschäftsstelle des Grünen Knopfs, interviewt. „Es gibt einen Siegel-Dschungel und selbst für informierte Verbraucherinnen und Verbraucher ist es schwierig zu sehen, welches Siegel für welche Standards stehen. Der Grüne Knopf schafft als Metasiegel einen Überblick und sortiert. Er berücksichtigt soziale und ökologische Kriterien und – im Unterschied zu anderen Siegeln – nimmt auch die Unternehmen in den Fokus bezüglich der Risiken.“ Hinter dem Grünen Knopf steht das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) als Siegelgeber.

Gefragt nach der größten Selbstkritik des Siegels sagte Nolte, dass der Grüne Knopf seit seinem Start Ende 2019 46 Anforderungen an die zu zertifizierenden Textilien stelle. Diese konzentrieren sich momentan auf die Produktionsstufen Nähen und Zuschneiden, sowie Bleichen und Färben. „Aber auch in den anderen Lieferkettenstufen gibt es prekäre Arbeitsverhältnisse und Umweltverschmutzungen. Hier werden wir in den nächsten Jahren nachschärfen. Wir sind kurz davor, den neuen Standard öffentlich zur Diskussion zur stellen. Zukünftig werden beispielsweise existenzsichernde Löhne eine größere Rolle spielen.“ Das Fashion Quiz wurde von der Außenstelle Mainz von Engagement Global im Rahmen des Programms Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland (EBD) durchgeführt.

Das Programm Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland (EBD) will Menschen zu einer kritischen Auseinandersetzung mit globalen Entwicklungen motivieren und zu eigenem Engagement für eine nachhaltigere Welt ermutigen. Mit unterschiedlichen Formaten bringt EBD einer breiten Öffentlichkeit oder ausgewählten Zielgruppe entwicklungspolitische Themen nahe – bundesweit durch die sechs Außenstellen von Engagement Global.

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Mobilisierung der Wirtschaft für globale Nachhaltigkeit

6. Juli 2021 - 13:15
Mit einem moderierten Gespräch der Expertinnen und Experten am Mittwochabend endeten die Koblenzer Werkstatttage. Foto: Engagement Global

Wie Unternehmen erfolgreich geführt und gleichzeitig globale Nachhaltigkeitsziele im Auge behalten werden, zeigten die Koblenzer Werkstatttage „Wirtschaften mit globaler Verantwortung“ mit vier digitalen Workshops und einer hybriden Abendveranstaltung. Sie wurden am 29. und 30. Juni 2021 von der Außenstelle Mainz von Engagement Global im Rahmen des Programms Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland (EBD), in Kooperation mit dem ISSO Institut Koblenz durchgeführt.

Vier digitale Workshops – für Wirtschaft mit Nachhaltigkeit

Im ersten Workshop am Dienstagvormittag verdeutlichte Mathias Brandt von der IHK Koblenz, wie mit Kommunikation und Kooperationen Brücken geschlagen werden können zwischen privatwirtschaftlichen Investitionen und den Zielen der internationalen Entwicklungszusammenarbeit. Auch staatliche Stellen beteiligen sich. Prof. Dr. Clemens Wollny von der TH Bingen zeigte dies an dem Beispiel einer Machbarkeitsstudie zu einer Kompostierungsanlage in Kigali, Ruanda, die von der Deutschen Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG) finanziert wurde. Mit dem „SDG Compass“ präsentierte Doreen Hermann von CQC Consult im zweiten Workshop am Nachmittag ein Werkzeug für Firmen, mit dem aus den Sustainable Development Goals (SDG) konkrete Maßnahmen abgeleitet werden können.

„Jetzt stellen sich die Weichen für viele Unternehmen, ob sie in zehn oder 20 Jahren noch dieselben Marktanteile haben werden wie heute. Für ein verantwortungsvolles Handeln ist die Verankerung der Sorgfaltsprozesse sinnvoll und als langfristige Investition zu sehen“, machte Erik Wessels vom Helpdesk Wirtschaft und Menschenrechte im Workshop „Global verantwortlich in Rheinland-Pfalz. Menschenrechtliche Sorgfaltsprozesse im Unternehmen verankern“ am Mittwochvormittag deutlich. Carolin Seeger, ebenfalls Expertin beim Helpdesk, nahm den Teilnehmenden die Sorge vor komplizierten Verfahren: „Man fängt nie bei null an. Es gibt immer schon bestehende Prozesse, auf die aufgebaut werden kann.“

Im vierten Workshop gab Prof. Dr. Nadine Kammerlander von der WHU in Vallendar am Nachmittag Impulse zum „Verantwortungsvollen Wirtschaften eines jeden Einzelnen – mit Konsequenzen in alle Richtungen“. Im Workshop wurden drei zentrale Thesen erarbeitet: Der Mensch müsse im Mittelpunkt wirtschaftlicher Aktivitäten stehen, Akteure aus Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft gelte es zu vernetzen sowie das Erreichen der globalen Nachhaltigkeitsziele ernsthaft zu verfolgen.

Hybrider Abschluss – mit Keynote und Expertengespräch

Während der hybriden Abendveranstaltung zum Abschluss der Werkstatttage erläuterte auch Prof. Christian Berg in seiner Keynote „Global nachhaltige Wirtschaften – Verantwortung und Chance zugleich“, dass es zum Erreichen der Nachhaltigkeitsziele keine punktuellen Lösungen gebe. Vielmehr müsse systemisch gedacht, Zielkonflikte vermieden und Synergien genutzt werden.

Im Gespräch mit Moderatorin Ulrike Nehrbaß gefragt nach konkreten Maßnahmen sollte er je Wirtschaftsminister werden, würde Berg eine Erhöhung des CO2-Preises durchsetzen und sich für mehr Transparenz stark machen. Obwohl Berg mehrfach auf die Eigenverantwortlichkeit des Einzelnen hinwies, betonte er auch, dass ein integrativer Ansatz und globale wirtschaftliche Rahmenbedingungen nötig seien.

Die Abendveranstaltung wurde live übertragen und kann weiterhin online abgerufen werden.

Das Programm Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland (EBD) will Menschen zu einer kritischen Auseinandersetzung mit globalen Entwicklungen motivieren und zu eigenem Engagement für eine nachhaltigere Welt ermutigen. Mit unterschiedlichen Formaten bringt EBD einer breiten Öffentlichkeit oder ausgewählten Zielgruppe entwicklungspolitische Themen nahe – bundesweit durch die sechs Außenstellen von Engagement Global.

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Vielfalt unter einem Dach

24. Juni 2021 - 10:30
Ziel des DAJW ist es, den Austausch der jungen Generation über Landesgrenzen hinweg zu förndern. Foto: Pexels, freepik, istock, pixabay

Das Deutsch-Afrikanische Jugendwerk (DAJW) wird junge Menschen aus Deutschland und den Ländern des afrikanischen Kontinents in ihrem Engagement für nachhaltige Entwicklung unterstützen. Seine Begegnungsformate Teams up! und Team works! bringen Jugendgruppen zusammen und junge Fachkräfte in Austausch. Erfahrungen teilen und Ideen entwickeln, gemeinsam lernen und handeln – dazu möchte das DAJW mit seinen Angeboten beitragen.

Zwei Angebote – ein Ziel

Konkret angesprochen werden mit dem neuen Angebot zum einen zivilgesellschaftliche Träger aus der Jugendarbeit: Das Angebot Teams up! fördert den internationalen Jugendaustausch sowie daran angeschlossene Begleit- und Modellprojekte. Es ermöglicht Jugendgruppen aus Deutschland und afrikanischen Ländern, an einem gemeinsamen Projekt zu arbeiten. Inhaltlich setzen sich die Jugendlichen – ob Theatergruppen, Fußballvereine oder Umwelt-AGs – dabei mit einem der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDG) auseinander.

Bei Team works! – dem zweiten Angebot des DAJW – bilden junge und erfahrene Fachkräfte ein Tandem für nachhaltige Entwicklung. Zusammen mit dem Senior Experten Service (SES) ermöglicht das DAJW jungen Berufstätigen aus Deutschland und aus afrikanischen Ländern auf diese Weise vierwöchige Einsätze in einem Partnerbetrieb.

Beide Angebote des DAJW eint das Ziel, das Engagement und den Austausch der jungen Generation in afrikanischen Ländern und in Deutschland zu stärken und zu fördern.

Austausch voranbringen – mit starken Partnerschaften

Bei seinem Anliegen setzt das DAJW auf starke und bewährte Partnerschaften: Teams works! etwa wird vom Senior Experten Service (SES) durchgeführt, der seit vielen Jahren mit unterschiedlichen Partnerbetrieben in Deutschland und afrikanischen Ländern zusammenarbeitet.

Teams up! hingegen profitiert von einem großen und vielfältigen Netzwerk zivilgesellschaftlicher Partner aus der Jugendarbeit: Es knüpft an das bisherige Angebot von Engagement Global für internationalen Jugendgruppenaustausch – weltwärts-Begegnungsprojekte – an. Teams up! möchte außerdem gezielt Antragstellende aus Zielgruppen erreichen, die bisher nicht oder nur wenig mit entwicklungspolitischen Themen in Kontakt gekommen sind. Das DAJW arbeitet hierfür mit erfahrenen Partnern wie der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) zusammen.

Clara Wengert, Geschäftsstellenleiterin des DAJW, ist zuversichtlich: "Über verschiedene Formate des Austauschs wird das Jugendwerk jungen Menschen aus Deutschland und afrikanischen Ländern die Möglichkeiten eröffnen, voneinander zu lernen und miteinander Zukunft zu gestalten. In Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen Trägern und Unternehmen auf beiden Seiten wollen wir ein starkes Netzwerk für Jugendaustausch entstehen lassen."

Das DAJW ist ein Angebot von Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Es wird bei seiner Förderlinie Team works! Fachkräftebegegnungen für nachhaltige Entwicklung vom Senior Experten Service (SES) unterstützt.

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Ein Café, viele Geschichten

23. Juni 2021 - 13:24
Der Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik startet zum Schuljahresbeginn 2021/2022 in eine neue Runde. Foto: Engagement Global

Wieso schwimmt immer mehr Plastikmüll in unseren Weltmeeren? Welche Auswirkungen hat unser Konsumverhalten weltweit? Und wie sieht eigentlich der Alltag von Menschen in anderen Teilen der Erde aus? Es sind Fragen wie diese, die durch den Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik Einzug in die Klassenzimmer aller Schulformen und -fächer erlangen – und das deutschlandweit.

Der Wettbewerb motiviert Kinder und Jugendliche sich gemeinsam mit ihren Lehrkräften mit globalen Themen zu beschäftigen. Durch die Auseinandersetzung mit eigenen und fremden Lebensrealitäten wird der Perspektivwechsel gefördert und Schülerinnen und Schüler lernen, globale Zusammenhänge zu erkennen und eigene Handlungsideen im Sinne des EINE WELT-Gedankens zu entwickeln. Dies gelingt besonders durch Projekte, die im Austausch mit Menschen aus dem Globalen Süden entstanden sind. Durch persönliche Gespräche und Begegnungen erhalten Kinder und Jugendliche einen tiefen Einblick in die Lebenswelten von Menschen in anderen Ländern und setzen sich so mit der eigenen, aber auch fremden Wertorientierung und ihrer Bedeutung für die Lebensgestaltung auseinander.

Auch in der vergangenen Runde des Schulwettbewerbs wurden wieder zahlreiche Beiträge eingereicht, die in partnerschaftlicher Zusammenarbeit entstanden sind und durch die internationale Begegnung bereichert wurden. Dabei standen die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung, speziell Themen wie Ressourcenschutz, nachhaltiger Konsum, Klima und Gesundheit sowie kultureller Austausch und die Erarbeitung gemeinsamer Handlungsideen für eine nachhaltigere Gestaltung des Lebensalltags im Globalen Norden und Süden, im Fokus der partnerschaftlichen Projekte.

Durch ihr Engagement werden sich Schülerinnen und Schüler ihrer vielfältigen Möglichkeiten zur verantwortlichen Mitwirkung im globalen Entwicklungsprozess und der aktiven Gestaltung eines nachhaltigen Miteinanders zunehmender bewusst. Ihre Projekte tragen zudem dazu bei, andere Menschen im Bereich globale Entwicklung weiterzubilden.

So treten einige Projektgruppen nach Fertigstellung ihrer Arbeiten aktiv an andere Schulen oder gar die Lokalpolitik heran, um das erlangte Wissen weiterzugeben und das Recht auf Bildung zu einer Pflicht werden zu lassen.

Der Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik startet zum Schuljahresbeginn 2021/2022 in eine neue Runde. Dann können erneut kreative und nachhaltige Projekte zu den Themen der EINEN WELT eingereicht werden!

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Zur Internetseite des Schulwettbewerbs

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Sport für fairen Handel

23. Juni 2021 - 11:08
Zwei der Hauptpersonen von „#einBall“, Amal und Ruben, sprechen über die faire Produktion von Fußbällen. Foto: Rock’n’Roll Pictures

Fairness, Respekt und Toleranz sind Werte, die auf jedem Sportplatz gelten. Aber auch abseits des Feldes sollte Fair Play selbstverständlich sein. Der Herausforderung, Sport und nachhaltige Entwicklung zusammenzubringen, stellen sich immer mehr Akteure.

Engagement Global ist seit einigen Jahren in diesem Bereich aktiv und vermittelt seit 2016 gemeinsam mit Sportverbänden Werte wie Gleichberechtigung und Weltoffenheit, aber auch Informationen zu globaler Verantwortung, etwa bei der nachhaltigen Produktion von Sportartikeln, wahrgenommen werden kann. Das komplexe Feld wird in dem Film „#einBall“ aufgegriffen. Er ist entstanden aus der Kooperation des Programms Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland (EBD) von Engagement Global mit dem Bündnis #sporthandeltfair.

„#einBall“ stellt die sozial und ökologisch faire Herstellung von Fußbällen in den Mittelpunkt. Die Hauptpersonen der Dokufiktion sind drei junge Menschen – Amal, Ruben und Riaz –, die sich dafür einsetzen, dass Riaz‘ Onkel in Sialkot, Pakistan, sein Unternehmen auf faire Produktion umstellt. Dabei müssen sie nicht nur den Onkel überzeugen, sondern auch einige praktische Herausforderungen bewältigen. „#einBall“ zeigt, wer die drei Akteurinnen und Akteure unterstützt und was sie lernen.

Dass der Film zwar fiktionalisiert, aber sehr realistisch sei, erzählt Pasha Abdul Latif, der im Film den Onkel spielt, und der Vorführung aus Sialkot zugeschaltet war. Er berichtete von seinem eigenen Onkel, der eine Textilfabrik besitze und seit dem Dreh mit der Umstellung der Produktion angefangen habe, um seine Produkte zertifizieren zu lassen.

„Ziel war es einen Film zu machen, der eine junge Zielgruppe anspricht und diese für die Themen fairer Handel und nachhaltige Produktion von Sportprodukten begeistern kann. Gleichzeitig sollte er kompakt sein und eher als Einstieg für vertiefte Bildungsarbeit dienen“, erläuterte Jenny Hellmann von der Außenstelle Düsseldorf von Engagement Global bei der Filmrelease.

Diese fand digital statt. Teilgenommen haben Multiplikatorinnen und Multiplikatoren von Nichtregierungsorganisationen und Bildungseinrichtungen, ein Ballhersteller sowie Verantwortliche aus Sportvereinen und -verbänden. Außerdem wurde die Filmrelease genutzt, um umfassendes Begleitmaterial für die entwicklungspolitische Bildungsarbeit vorzustellen. Dieses bietet Anregungen zur Vertiefung des Themas.

Mit dem Film „#einBall“ und dem dazugehörigen Begleitmaterial können junge Menschen in Sportvereinen sowie in Freizeit- und Bildungseinrichtungen an das Thema fairer Handel im Sport herangeführt werden. Die einzelnen Module stehen auch in Versionen für die Bearbeitung des Themas an Hochschulen zur Verfügung.

Das Programm Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland (EBD) will Menschen zu einer kritischen Auseinandersetzung mit globalen Entwicklungen motivieren und zu eigenem Engagement für eine nachhaltigere Welt ermutigen. Mit unterschiedlichen Formaten bringt EBD einer breiten Öffentlichkeit oder ausgewählten Zielgruppe entwicklungspolitische Themen nahe – bundesweit durch die sechs Außenstellen von Engagement Global.

EBD ermittelt auf Ebene der Bundesländer wie auch bundesweit entwicklungspolitische Handlungsbedarfe und konzipiert dazu passgenaue Informations- und Bildungsmaßnahmen.

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Bessere Bildungschancen für geflüchtete Kinder

18. Juni 2021 - 10:48
Kinder früh auf die Schule vorzubereiten, hilft ihnen bei der Eingewöhnung. Foto: Unsplash

Jedes Jahr am 20. Juni wird der Weltflüchtlingstag begangen. Der Tag macht darauf aufmerksam, dass Millionen von Menschen auf der Flucht vor Krieg, Verfolgung oder den Folgen des Klimawandels sind. Auch ruft der Tag dazu auf, Geflüchtete an allen Lebensbereichen teilhaben zu lassen – von der Gesundheitsversorgung bis hin zum Sport. Ebenso sollen geflüchtete Menschen eine Chance auf Bildung bekommen.

Das Programm bengo von Engagement Global unterstützt aktuell ein Projekt des Vereins Orienthelfer e. V., das syrische geflüchtete Kinder und ihre Familien im Libanon auf den Besuch der Grundschule vorbereitet. Orienthelfer e. V. arbeitet in diesem Projekt wiederum mit der indischen Nichtregierungsorganisation AMURT (Ananda Marga Universal Relief Team) zusammen, die unter anderem Entwicklungsprojekte im Libanon durchführt.

Vorschulbildung und psychosoziale Unterstützung im Libanon

Viele der im Libanon lebenden syrischen Familien haben mit Armut, aber auch mit psychosozialen Problemen zu kämpfen. Psychosozial meint, die Psyche und das soziale Verhalten betreffend. Dazu kommen Hindernisse beim Zugang zu Bildung. Um die Chance auf Bildung für Kinder im Vorschulalter in der Region Chouf zu erhöhen, werden diese intensiv auf die erste Klasse des öffentlichen Schulsystems vorbereitet.

In die Vorbereitung sind speziell geschulte Lehrkräfte involviert, aber auch Expertinnen und Experten, die sich den psychosozialen Belangen der Kinder annehmen. Die Eltern erhalten durch eine Familienberatung dahingehend Unterstützung, das Bildungsbedürfnis ihrer Kinder zu priorisieren – trotz der oftmals schwierigen Lebensumstände.

Ziel des Projekts ist es, dass die Kinder nach der Vorbereitungszeit am libanesischen Schulunterricht teilnehmen. Zudem sollen die Abbruchquote gesenkt und die Chance auf einen positiven Bildungsweg erhöht werden.

Das Programm bengo

Bengo steht deutschen Nichtregierungsorganisationen (NRO) als Beratungsstelle für Fragen rund um die entwicklungspolitische Projektarbeit in Ländern des Globalen Südens zur Seite. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) stellt den NRO zur Unterstützung dieser Arbeit Fördermittel bereit, die von Engagement Global verwaltet werden.

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Das bengo-Antragsportal öffnet

15. Juni 2021 - 11:46
Die Schülerinnen und Schüler der Grundschule an den Römersteinen setzen sich mit den Themen Recycling, Artenvielfalt oder Ernährungssicherheit auseinander. Foto: Pixabay

Die Mainzer Grundschule an den Römersteinen hat schon 2017 begonnen, das Thema Nachhaltigkeit im Unterricht zu verankern. Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) wurde während eines fachlich begleiteten Studientages in eine Vision und konkrete Ziele gegossen. Mehrere Arbeitsgruppen entstanden. „Die Nachhaltigkeitsdetektive“ beispielsweise beschäftigen sich mit dem Thema Konsum und bewusstes Handeln. Zum umweltbewussten Handeln gehört auch ein sparsamer Umgang mit Energie: Die Schule beteiligt sich am Projekt KESch (Klimaschutz durch Energiesparen an Schulen) und wurde 2019 mit der höchsten möglichen Punktzahl ausgezeichnet für ihre Bemühungen, Wasser, Strom und Gas zu sparen.

Mülltrennung, Recycling, Plastikvermeidung und Artenvielfalt sind weitere Themen, die methodisch ideenreich ihren Niederschlag im Unterricht finden. Die Schülerinnen und Schüler tragen, was sie gelernt haben, auch aus der Schule heraus, etwa mit dem Theaterstück „Alle satt?“ oder indem sie – wie im April 2019 geschehen – an der Kinder-Uni Mainz teilnehmen.

Im Unterricht wurden 2020, gefördert über das Aktionsgruppenprogramm von Engagement Global, fünf Workshops durchgeführt, deren roter Faden die Frage globaler Gerechtigkeit war, also wie sich unser Konsumverhalten weltweit auswirkt. Ob Abfall oder Recycling, Kinderarbeit, Artenvielfalt oder Ernährungssicherheit – immer sind mit dem Lernen im BNE-Kontext Erkenntnisse verbunden zu globalen Abhängigkeiten und Auswirkungen. Der Workshop zu Fair play und Kinderrechten etwa thematisierte am Beispiel Spielzeugproduktion die Themen Kinderarbeit und Kinderrechte. Im Workshop zur Ernährung ging es am Beispiel Fair-Trade-Schokolade um Ernährungsgewohnheiten anderer Menschen auf der Erde, um globale Transportwege unserer Lebensmittel und die damit verbundenen Folgen für die Natur und die Lebensbedingungen anderer Menschen.

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Buko 2021: Kommunen als Treiber für Entwicklung

15. Juni 2021 - 10:18
Die Schülerinnen und Schüler der Grundschule an den Römersteinen setzen sich mit den Themen Recycling, Artenvielfalt oder Ernährungssicherheit auseinander. Foto: Pixabay

Die Mainzer Grundschule an den Römersteinen hat schon 2017 begonnen, das Thema Nachhaltigkeit im Unterricht zu verankern. Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) wurde während eines fachlich begleiteten Studientages in eine Vision und konkrete Ziele gegossen. Mehrere Arbeitsgruppen entstanden. „Die Nachhaltigkeitsdetektive“ beispielsweise beschäftigen sich mit dem Thema Konsum und bewusstes Handeln. Zum umweltbewussten Handeln gehört auch ein sparsamer Umgang mit Energie: Die Schule beteiligt sich am Projekt KESch (Klimaschutz durch Energiesparen an Schulen) und wurde 2019 mit der höchsten möglichen Punktzahl ausgezeichnet für ihre Bemühungen, Wasser, Strom und Gas zu sparen.

Mülltrennung, Recycling, Plastikvermeidung und Artenvielfalt sind weitere Themen, die methodisch ideenreich ihren Niederschlag im Unterricht finden. Die Schülerinnen und Schüler tragen, was sie gelernt haben, auch aus der Schule heraus, etwa mit dem Theaterstück „Alle satt?“ oder indem sie – wie im April 2019 geschehen – an der Kinder-Uni Mainz teilnehmen.

Im Unterricht wurden 2020, gefördert über das Aktionsgruppenprogramm von Engagement Global, fünf Workshops durchgeführt, deren roter Faden die Frage globaler Gerechtigkeit war, also wie sich unser Konsumverhalten weltweit auswirkt. Ob Abfall oder Recycling, Kinderarbeit, Artenvielfalt oder Ernährungssicherheit – immer sind mit dem Lernen im BNE-Kontext Erkenntnisse verbunden zu globalen Abhängigkeiten und Auswirkungen. Der Workshop zu Fair play und Kinderrechten etwa thematisierte am Beispiel Spielzeugproduktion die Themen Kinderarbeit und Kinderrechte. Im Workshop zur Ernährung ging es am Beispiel Fair-Trade-Schokolade um Ernährungsgewohnheiten anderer Menschen auf der Erde, um globale Transportwege unserer Lebensmittel und die damit verbundenen Folgen für die Natur und die Lebensbedingungen anderer Menschen.

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Umweltschutz im Kleinen: ganz groß

7. Juni 2021 - 13:29
Die Schülerinnen und Schüler der Grundschule an den Römersteinen setzen sich mit den Themen Recycling, Artenvielfalt oder Ernährungssicherheit auseinander. Foto: Pixabay

Die Mainzer Grundschule An den Römersteinen hat schon 2017 begonnen, das Thema Nachhaltigkeit im Unterricht zu verankern. Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) wurde während eines fachlich begleiteten Studientages in eine Vision und konkrete Ziele gegossen. Mehrere Arbeitsgruppen entstanden. „Die Nachhaltigkeitsdetektive“ beispielsweise beschäftigen sich mit dem Thema Konsum und bewusstes Handeln. Zum umweltbewussten Handeln gehört auch ein sparsamer Umgang mit Energie: Die Schule beteiligt sich am Projekt KESch (Klimaschutz durch Energiesparen an Schulen) und wurde 2019 mit der höchsten möglichen Punktzahl ausgezeichnet für ihre Bemühungen, Wasser, Strom und Gas zu sparen.

Mülltrennung, Recycling, Plastikvermeidung und Artenvielfalt sind weitere Themen, die methodisch ideenreich ihren Niederschlag im Unterricht finden. Die Schülerinnen und Schüler tragen, was sie gelernt haben, auch aus der Schule heraus, etwa mit dem Theaterstück „Alle satt?“ oder indem sie – wie im April 2019 geschehen – an der Kinder-Uni Mainz teilnehmen.

Im Unterricht wurden 2020, gefördert über das Aktionsgruppenprogramm von Engagement Global, fünf Workshops durchgeführt, deren roter Faden die Frage globaler Gerechtigkeit war, also wie sich unser Konsumverhalten weltweit auswirkt. Ob Abfall oder Recycling, Kinderarbeit, Artenvielfalt oder Ernährungssicherheit – immer sind mit dem Lernen im BNE-Kontext Erkenntnisse verbunden zu globalen Abhängigkeiten und Auswirkungen. Der Workshop zu Fair play und Kinderrechten etwa thematisierte am Beispiel Spielzeugproduktion die Themen Kinderarbeit und Kinderrechte. Im Workshop zur Ernährung ging es am Beispiel Fair-Trade-Schokolade um Ernährungsgewohnheiten anderer Menschen auf der Erde, um globale Transportwege unserer Lebensmittel und die damit verbundenen Folgen für die Natur und die Lebensbedingungen anderer Menschen.

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Entwicklungspolitische Themen in Kitas platzieren

1. Juni 2021 - 14:54
Mit verschiedenen Bildungsangeboten fördert Engagement Global Globales Lernen und sensibilisiert für Solidarität. Foto: Anja Lehmann

Jedes Jahr am 1. Juni macht der Internationale Kindertag auf die individuellen Bedürfnisse und Rechte von Kindern aufmerksam. Eines der wichtigsten Rechte ist das Recht auf Bildung, das in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und in der Kinderrechtskonvention verankert ist. Bildung ist unter anderem deshalb so essenziell, weil sie Menschen dazu befähigt, sich für die eigenen Rechte einzusetzen und sich solidarisch für die Rechte anderer zu engagieren.

Um bereits die Jüngsten für globale Zusammenhänge und Solidarität zu sensibilisieren, unterstützt Engagement Global pädagogische Fachkräfte dabei, entwicklungspolitische Themen im Kita-Alltag zu platzieren.

In Online-Informationsveranstaltungen können sich Erzieherinnen und Erzieher sowie Engagierte in Kitas über die verschiedenen Angebote von Engagement Global für den Elementarbereich informieren. Zum Beispiel über Bildung trifft Entwicklung (BtE) oder das Aktionsgruppenprogramm (AGP). Während das AGP den Kitas eine finanzielle Förderung für entwicklungspolitische Projektwochen oder Aktionstage bietet, vermittelt BtE Referentinnen und Referenten, die den Kindern altersgerecht globale Themen wie Fairen Handel näherbringen.

Umgesetzt werden die Informationsveranstaltungen regional von den Außenstellen von Engagement Global. So zum Beispiel am 17. Juni 2021 von der Außenstelle Leipzig für Interessierte aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Interessierte aus Mitteldeutschland können sich per Mail an die Außenstelle wenden.

Am 30. September 2021 führt die Außenstelle Mainz eine Online-Veranstaltung zum Thema „Fairer Handel und Globales Lernen in der Kita“ durch. Interessierte aus Hessen erhalten in Vorträgen und Workshops Impulse und Tipps, wie Inhalte des fairen Handels und des Globalen Lernens in Kitas spielerisch und alltagsnah umgesetzt werden können.

Die Außenstellen von Engagement Global fungieren als regionale Anlaufstellen für alle Fragen rund um entwicklungspolitisches Engagement in den Bundesländern. Die Außenstelle Leipzig ist für die Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zuständig; die Außenstelle Mainz für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland.

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Faire Arbeitsbedingungen für die Textilbranche

28. Mai 2021 - 10:21
Am 28. Mai ist der Internationale Tag für Frauengesundheit. Foto: Ajaya Kumar Behera

Gerade in der aktuellen COVID 19-Pandemie wird deutlich, wie wichtig Gesundheit für einen selbst, aber auch für die Gesellschaft ist. Global betrachtet sind vor allem Frauen von Missständen in Gesundheitssystemen betroffen. Auch die mit der Pandemie einhergehenden mentalen und körperlichen Anforderungen für viele Frauen – die laut der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) häufig den Hauptteil der Carearbeit leisten – stellt eine große Belastung dar. Seit 1987 stellt der Internationale Tag für Frauengesundheit am 28. Mai die physische und psychische Gesundheit von Frauen und das Recht darauf in den Fokus und sensibilisiert die breite Öffentlichkeit für die Thematik.

Der Aktionstag wurde vor 34 Jahren von der Bewegung für Sexuelle und Reproduktive Gesundheit und Rechte (SRHR) ins Leben gerufen. Seitdem nehmen Frauen, Aktivistinnen und Aktivisten, Medizinerinnen und Mediziner sowie Gesundheitsgruppierungen auf der ganzen Welt diesen Tag zum Anlass, um auf die anhaltenden Missstände bezüglich der medizinischen Versorgung von Frauen aufmerksam zu machen. Aber auch rechtliche Aspekte und Fragen zu Selbstbestimmung und Diskriminierung werden an dem Tag thematisiert.

All das trifft auch auf die globale Textil- und Modeindustrie zu: In dieser Branche sind hauptsächlich Frauen beschäftigt und bezahlen nicht selten mit ihrer Gesundheit für schlechte Arbeitsbedingungen und die Nicht-Einhaltung von ökologischen Standards.

Faire Arbeitsbedingungen für die Textilbranche

Um auf diese Missstände aufmerksam zu machen, beteiligt sich die Außenstelle Mainz von Engagement Global im Rahmen des Programms Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland (EBD) am Begleitprogramm der Frankfurt Fashion Week, die von Freitag, 2., bis Freitag, 9. Juli 2021, stattfindet. Bei drei Veranstaltungen – Lesung, Quiz und Filmabend – lädt Engagement Global dazu ein, sich mit fairen Arbeitsbedingungen in der Textilproduktion und dem eigenen Modekonsum auseinanderzusetzen:

Imke Müller-Hellmann traf während ihres Buchprojekts „Kleider machen Leute“ Menschen, die in die Produktion ihrer Lieblings-Kleidungsstücke involviert waren und lässt die Zuhörerinnen und Zuhörer hinter die Fassade unserer Markenkleidung schauen. Am Dienstag, 6. Juli, liest die Autorin aus ihrem Buch vor und spricht danach mit einer Fachperson und dem Publikum über die Schattenseiten der Modeindustrie. Die Lesung kann live über den YouTube-Kanal der Buchhandlung Weltenleser in Frankfurt verfolgt werden.

Wer es spielerisch mag, kann am digitalen „Kneipenquiz“ zu Nachhaltigkeit und Mode teilnehmen. Am Mittwoch, 7. Juli, können alle Interessierten prüfen, wie gut ihr Wissen über Slow und Fast Fashion ist. Gespielt wird in Teams, durch die Quizrunden führt das Hamburger Moderatoren-Duo Tom und Darren. Kurze Videos in den Rundenpausen geben weiterführende Informationen rund um das Thema Textilsiegel. Die Anmeldung erfolgt über den Veranstaltungskalender von Engagement Global.

Der dokumentarische Episodenfilm „Mode.Macht.Menschen“ begleitet zwei deutsche Influencer auf ihrer Reise nach Kambodscha, wo sie Menschen kennenlernen, die direkt oder indirekt mit der dortigen Mode- und Textilproduktion in Kontakt stehen und hierbei ihr eigenes Konsumverhalten kritisch hinterfragen. Ausschnitte des Films werden am Freitag, 9. Juli, gezeigt und bieten Anknüpfungspunkte, um mit Fachpersonen aus der Branche zu den Hintergründen der Filmproduktion und verschiedenen Aspekten der noch wenig öko-fairen Modeindustrie zu sprechen.

Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland

Das Programm Entwicklungsbezogene Bildung (EBD) will Menschen zu einer kritischen Auseinandersetzung mit globalen Entwicklungen motivieren und zu eigenem Engagement für eine nachhaltigere Welt ermutigen. Mit unterschiedlichen Formaten bringt EBD einer breiten Öffentlichkeit oder ausgewählten Zielgruppe entwicklungspolitische Themen nahe – bundesweit mit seinen sechs Außenstellen.

EBD ermittelt auf Ebene der Bundesländer wie auch bundesweit entwicklungspolitische Handlungsbedarfe und konzipiert dazu passgenaue Informations- und Bildungsmaßnahmen.

Kontakt

Engagement Global
Außenstelle Mainz
aussenstelle.mainz@engagement-global.de

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Zum YouTube-Kanal der Buchhandlung Weltenleser

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Perspektiven und Potenziale migrantischer Organisationen

21. Mai 2021 - 10:52
Der Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik startet zum Schuljahresbeginn 2021/2022 in eine neue Runde. Foto: Engagement Global

Wieso schwimmt immer mehr Plastikmüll in unseren Weltmeeren? Welche Auswirkungen hat unser Konsumverhalten weltweit? Und wie sieht eigentlich der Alltag von Menschen in anderen Teilen der Erde aus? Es sind Fragen wie diese, die durch den Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik Einzug in die Klassenzimmer aller Schulformen und -fächer erlangen – und das deutschlandweit.

Der Wettbewerb motiviert Kinder und Jugendliche sich gemeinsam mit ihren Lehrkräften mit globalen Themen zu beschäftigen. Durch die Auseinandersetzung mit eigenen und fremden Lebensrealitäten wird der Perspektivwechsel gefördert und Schülerinnen und Schüler lernen, globale Zusammenhänge zu erkennen und eigene Handlungsideen im Sinne des EINE WELT-Gedankens zu entwickeln. Dies gelingt besonders durch Projekte, die im Austausch mit Menschen aus dem Globalen Süden entstanden sind. Durch persönliche Gespräche und Begegnungen erhalten Kinder und Jugendliche einen tiefen Einblick in die Lebenswelten von Menschen in anderen Ländern und setzen sich so mit der eigenen, aber auch fremden Wertorientierung und ihrer Bedeutung für die Lebensgestaltung auseinander.

Auch in der vergangenen Runde des Schulwettbewerbs wurden wieder zahlreiche Beiträge eingereicht, die in partnerschaftlicher Zusammenarbeit entstanden sind und durch die internationale Begegnung bereichert wurden. Dabei standen die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung, speziell Themen wie Ressourcenschutz, nachhaltiger Konsum, Klima und Gesundheit sowie kultureller Austausch und die Erarbeitung gemeinsamer Handlungsideen für eine nachhaltigere Gestaltung des Lebensalltags im Globalen Norden und Süden, im Fokus der partnerschaftlichen Projekte.

Durch ihr Engagement werden sich Schülerinnen und Schüler ihrer vielfältigen Möglichkeiten zur verantwortlichen Mitwirkung im globalen Entwicklungsprozess und der aktiven Gestaltung eines nachhaltigen Miteinanders zunehmender bewusst. Ihre Projekte tragen zudem dazu bei, andere Menschen im Bereich globale Entwicklung weiterzubilden.

So treten einige Projektgruppen nach Fertigstellung ihrer Arbeiten aktiv an andere Schulen oder gar die Lokalpolitik heran, um das erlangte Wissen weiterzugeben und das Recht auf Bildung zu einer Pflicht werden zu lassen.

Der Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik startet zum Schuljahresbeginn 2021/2022 in eine neue Runde. Dann können erneut kreative und nachhaltige Projekte zu den Themen der EINEN WELT eingereicht werden!

Weitere Informationen

Zur Internetseite des Schulwettbewerbs

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Einen Platz gefunden in der Kommunalverwaltung

19. Mai 2021 - 15:20
Der Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik startet zum Schuljahresbeginn 2021/2022 in eine neue Runde. Foto: Engagement Global

Wieso schwimmt immer mehr Plastikmüll in unseren Weltmeeren? Welche Auswirkungen hat unser Konsumverhalten weltweit? Und wie sieht eigentlich der Alltag von Menschen in anderen Teilen der Erde aus? Es sind Fragen wie diese, die durch den Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik Einzug in die Klassenzimmer aller Schulformen und -fächer erlangen – und das deutschlandweit.

Der Wettbewerb motiviert Kinder und Jugendliche sich gemeinsam mit ihren Lehrkräften mit globalen Themen zu beschäftigen. Durch die Auseinandersetzung mit eigenen und fremden Lebensrealitäten wird der Perspektivwechsel gefördert und Schülerinnen und Schüler lernen, globale Zusammenhänge zu erkennen und eigene Handlungsideen im Sinne des EINE WELT-Gedankens zu entwickeln. Dies gelingt besonders durch Projekte, die im Austausch mit Menschen aus dem Globalen Süden entstanden sind. Durch persönliche Gespräche und Begegnungen erhalten Kinder und Jugendliche einen tiefen Einblick in die Lebenswelten von Menschen in anderen Ländern und setzen sich so mit der eigenen, aber auch fremden Wertorientierung und ihrer Bedeutung für die Lebensgestaltung auseinander.

Auch in der vergangenen Runde des Schulwettbewerbs wurden wieder zahlreiche Beiträge eingereicht, die in partnerschaftlicher Zusammenarbeit entstanden sind und durch die internationale Begegnung bereichert wurden. Dabei standen die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung, speziell Themen wie Ressourcenschutz, nachhaltiger Konsum, Klima und Gesundheit sowie kultureller Austausch und die Erarbeitung gemeinsamer Handlungsideen für eine nachhaltigere Gestaltung des Lebensalltags im Globalen Norden und Süden, im Fokus der partnerschaftlichen Projekte.

Durch ihr Engagement werden sich Schülerinnen und Schüler ihrer vielfältigen Möglichkeiten zur verantwortlichen Mitwirkung im globalen Entwicklungsprozess und der aktiven Gestaltung eines nachhaltigen Miteinanders zunehmender bewusst. Ihre Projekte tragen zudem dazu bei, andere Menschen im Bereich globale Entwicklung weiterzubilden.

So treten einige Projektgruppen nach Fertigstellung ihrer Arbeiten aktiv an andere Schulen oder gar die Lokalpolitik heran, um das erlangte Wissen weiterzugeben und das Recht auf Bildung zu einer Pflicht werden zu lassen.

Der Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik startet zum Schuljahresbeginn 2021/2022 in eine neue Runde. Dann können erneut kreative und nachhaltige Projekte zu den Themen der EINEN WELT eingereicht werden!

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LGBTIQ*-Rechte weltweit

17. Mai 2021 - 10:13
Am 17. Mai ist der Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie. Foto: Pixabay

Am 17. Mai wird seit 2005 der Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie von homosexuellen und später auch von bi-, inter- und transsexuellen Menschen begangen. Der Tag macht aufmerksam auf die Diskriminierung von Menschen, deren sexuelle Orientierung oder Geschlechtsidentität von der Heteronormativität abweicht. Auch erinnert der Tag daran, dass Homosexualität am 17. Mai 1990 von der Weltgesundheitsorganisation von der Liste der Krankheiten gestrichen wurde.

Engagement Global fördert verschiedene Projekte, die sich für Toleranz und gleiche Rechte von LGBTIQ*-Personen (Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender, Intersex und Queer - lesbisch, schwul, bisexuelle, transsexuell, intersexuell, queer) einsetzen. Über das Aktionsgruppenprogramm (AGP) wurde 2020 beispielsweise die Veranstaltungsreihe „Zwischen Aufbruch und Widerstand: LGBTIQ*- und Frauenrechte weltweit“ des Soziokulturellen Zentrums Bahnhof Langendreer in Bochum finanziell unterstützt.

Ziel der Reihe war es, gesellschaftspolitische Entwicklungen in Transformationsländern in (Süd-)Ost-Europa und im Globalen Süden sichtbarzumachen, zu diskutieren und Angebote zu schaffen, selbst aktiv zu werden. Im Fokus standen dabei LGBTIQ*- und Frauenbewegungen, die in den jeweiligen Gesellschaften trotz staatlicher Bedrohung Solidarität erfahren.

So ging es in den Ausstellungen, Workshops und Filmvorführungen unter anderem um feministische Aktivitäten, die von Deutschland aus den Widerstand für Freiheits- und Menschenrechte und gegen Repression in Belarus unterstützen. Weitere Beispiele waren Protestformen feministischer Bewegungen und internationaler Solidarität in Chile, Mexico und Argentinien sowie LGBTIQ*-Communities und ihr Kampf um Anerkennung im Nahen Osten und Nordafrika.

Bei der Veranstaltung über LGBTIQ*-Communities im Nahen Osten und Nordafrika war der in Deutschland lebende libanesische Filmemacher Robert Moussa zu Gast, der das queere „Soura Film Festival“ gegründet hat. Es bietet LGBTIQ* aus der Region die Möglichkeit, ihre Perspektiven jenseits hierzulande herrschender Klischees sichtbar zu machen. Hintergrund ist, dass es in Berlin eine wachsende Zahl von Menschen aus dem Nahen Osten und Nordafrika gibt, die unter anderem deshalb nach Deutschland geflohen sind, weil sie aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität verfolgt wurden.

An diesem Abend wurden nicht nur Kurzfilme aus dem Programm gezeigt, sondern der Filmemacher Robert Moussa ging auch ins Gespräch mit dem Publikum. Themen waren die Situation von LGBTIQ* in arabischen Ländern und die Bedeutung der filmischen Sichtbarmachung der LGBTIQ*-Communities hier und dort.

Aktionsgruppenprogramm

Das Akionsgruppenprogramm (AGP) fördert Kleinprojekte der entwicklungspolitischen Informations- und Bildungsarbeit von Schulen, Kitas, Aktionsgruppen und ehrenamtlichen Initiativen finanziell.

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Nachhaltigkeit erfordert Neugestaltung der Kommunen

12. Mai 2021 - 9:15
Die 15. Bundeskonferenz der Kommunalen Entwicklungspolitik findet vom 14. bis 16. Juni 2021 digital statt. Foto: Engagement Global

Die 15. Bundeskonferenz der Kommunalen Entwicklungspolitik (Buko) findet von Montag, 14., bis Mittwoch, 16. Juni 2021, digital statt. Alle Interessierten sind dazu eingeladen, teilzunehmen und mit Engagierten aus Kommunen und Zivilgesellschaft über die kommunale Umsetzung der Agenda 2030 zu diskutieren.

Bei der BBukouko wird nicht nur auf die vergangenen 20 Jahre kommunaler Entwicklungspolitik zurückgeschaut, sondern der Blick auch auf die Zukunft gerichtet: Was haben wir bereits erreicht? Wo stehen wir heute? Und was ist – gerade in Hinblick auf die Agenda 2030 – dringend noch zu tun?

Nachhaltigkeit erfordert Neugestaltung vieler kommunaler Bereiche

Dass Kommunen bei der Erreichung der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung eine zentrale Rolle spielen, davon ist auch Prof. Dr. Dirk Messner überzeugt. Der Präsident des Umweltbundesamts kommt neben vielen weiteren Expertinnen und Experten auf der Buko unter anderem mit einem Impulsvortrag zu Wort. Vor dem Hintergrund seines beruflichen Werdegangs plädiert er dafür, wirtschaftliche und soziale Fragen nicht losgelöst von der Umwelt- und Klimaforschung zu betrachten. Die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global hat ein Interview mit ihm geführt, das auf unserem Blog zu lesen ist.

Die 15. Bundeskonferenz der Kommunalen Entwicklungspolitik

Eröffnet wird die Buko am 14. Juni 2021 von Dr. Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, und Armin Laschet, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen. Eine weitere Rednerin ist Dr. Koko Warner, Bereichsleiterin „Klimawirkungen, Vulnerabilität und Risiken“ des Programms zur Umwelt- und Klimaanpassung der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen, die am zweiten Veranstaltungstag einen Impuls gibt.

Am 15. und 16. Juni 2021 bietet die SKEW gemeinsam mit verschiedenen Partnern mehr als 30 interaktive Workshops zu den Themen „Lokal global engagiert mit kommunaler Entwicklungspolitik“, „Herausforderungen gemeinsam meistern“ und „Projekte nachhaltig umsetzen“ an.

Die 15. Bundeskonferenz der Kommunalen Entwicklungspolitik wird gemeinsam von der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt von Engagement Global und der Stadt Bonn ausgerichtet.

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Bildung für nachhaltige Entwicklung voranbringen

6. Mai 2021 - 11:39
Die Landeskoordinationen und Länderinitiativen wollen die Umsetzung des Orientierungsrahmens Globale Entwicklung ausbauen. Foto: Pixabay

Am 26. und 27. April 2021 fand das virtuelle Treffen der Landeskoordinationen und Länderinitiativen im Rahmen des Programms Globale Entwicklung in der Schule (GES) statt. Ziel der gemeinsamen Veranstaltung war es, die Kooperationen zwischen Engagement Global und den Bundesländern zur Umsetzung des Orientierungsrahmens Globale Entwicklung auszubauen. Die 33 Kooperationspartnerinnen und -partner aus 15 Bundesländern zogen außerdem eine Bilanz der bisherigen Zusammenarbeit.

„Länderinitiativen sind ein echter Innovationsmotor für die Umsetzung von Bildung für nachhaltige Entwicklung“, unterstrich die Berliner Landeskoordinatorin für Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), Tatjana Beilenhoff-Nowicki. Gemeinsam mit Dr.Lars Böhme, der an der Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie zwei Länderinitiativen koordiniert, stellte sie exemplarisch die jüngsten Erfolge bei der Verankerung von BNE an Studienseminaren vor.

Seit vielen Jahren arbeiten die Kultusbehörden der Bundesländer und das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) erfolgreich zusammen, um BNE in der schulischen Bildung zu verankern. Die beiden zentralen Instrumente hierfür sind Länderinitiativen zur Umsetzung des Orientierungsrahmens Globale Entwicklung und Landeskoordinationsstellen für BNE in der schulischen Bildung.

Seit dem Jahr 2009 konnten insgesamt 47 Länderinitiativen umgesetzt werden, etwa in den Bereichen Lehrkräftebildung, Entwicklung von Rahmenlehrplänen, Unterrichtsmaterialien und Schulentwicklung. Aktuell werden 16 Länderinitiativen in zwölf Bundesländern durchgeführt. Seit dem Jahr 2017 haben elf Bundesländer zudem in Kooperation mit dem BMZ eine Landeskoordinationsstelle für BNE an ihren Kultusbehörden geschaffen.

Das Treffen der Landeskoordinatorinnen und -koordinatoren und der Akteurinnen und Akteure der Länderinitiativen ermöglichte es, in verschiedenen interaktiven Formaten einen vertieften Blick auf gute Praxisbeispiele aus den Ländern zu werfen. Dabei kamen den Teilnehmenden neue Ideen für die zukünftige Zusammenarbeit, etwa in Bezug auf die Unterstützung schulischer Akteurinnen und Akteure bei der Umsetzung partizipativer Prozesse und innovativer Beteiligungsformate.

Die gemeinsame Veranstaltung findet zweimal im Jahr statt. Das nächste Treffen ist am Vortag der diesjährigen Fachtagung der Kultusministerkonferenz und des BMZ zum Orientierungsrahmen Globale Entwicklung im Herbst 2021 geplant.

Der Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik startet zum Schuljahresbeginn 2021/2022 in eine neue Runde. Dann können erneut kreative und nachhaltige Projekte zu den Themen der EINEN WELT eingereicht werden!

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Qualitätsjournalismus durch Trainings stärken

3. Mai 2021 - 16:21
Der Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik startet zum Schuljahresbeginn 2021/2022 in eine neue Runde. Foto: Engagement Global

Wieso schwimmt immer mehr Plastikmüll in unseren Weltmeeren? Welche Auswirkungen hat unser Konsumverhalten weltweit? Und wie sieht eigentlich der Alltag von Menschen in anderen Teilen der Erde aus? Es sind Fragen wie diese, die durch den Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik Einzug in die Klassenzimmer aller Schulformen und -fächer erlangen – und das deutschlandweit.

Der Wettbewerb motiviert Kinder und Jugendliche sich gemeinsam mit ihren Lehrkräften mit globalen Themen zu beschäftigen. Durch die Auseinandersetzung mit eigenen und fremden Lebensrealitäten wird der Perspektivwechsel gefördert und Schülerinnen und Schüler lernen, globale Zusammenhänge zu erkennen und eigene Handlungsideen im Sinne des EINE WELT-Gedankens zu entwickeln. Dies gelingt besonders durch Projekte, die im Austausch mit Menschen aus dem Globalen Süden entstanden sind. Durch persönliche Gespräche und Begegnungen erhalten Kinder und Jugendliche einen tiefen Einblick in die Lebenswelten von Menschen in anderen Ländern und setzen sich so mit der eigenen, aber auch fremden Wertorientierung und ihrer Bedeutung für die Lebensgestaltung auseinander.

Auch in der vergangenen Runde des Schulwettbewerbs wurden wieder zahlreiche Beiträge eingereicht, die in partnerschaftlicher Zusammenarbeit entstanden sind und durch die internationale Begegnung bereichert wurden. Dabei standen die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung, speziell Themen wie Ressourcenschutz, nachhaltiger Konsum, Klima und Gesundheit sowie kultureller Austausch und die Erarbeitung gemeinsamer Handlungsideen für eine nachhaltigere Gestaltung des Lebensalltags im Globalen Norden und Süden, im Fokus der partnerschaftlichen Projekte.

Durch ihr Engagement werden sich Schülerinnen und Schüler ihrer vielfältigen Möglichkeiten zur verantwortlichen Mitwirkung im globalen Entwicklungsprozess und der aktiven Gestaltung eines nachhaltigen Miteinanders zunehmender bewusst. Ihre Projekte tragen zudem dazu bei, andere Menschen im Bereich globale Entwicklung weiterzubilden.

So treten einige Projektgruppen nach Fertigstellung ihrer Arbeiten aktiv an andere Schulen oder gar die Lokalpolitik heran, um das erlangte Wissen weiterzugeben und das Recht auf Bildung zu einer Pflicht werden zu lassen.

Der Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik startet zum Schuljahresbeginn 2021/2022 in eine neue Runde. Dann können erneut kreative und nachhaltige Projekte zu den Themen der EINEN WELT eingereicht werden!

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Globale Krisen in der Literatur

23. April 2021 - 9:18
Am 23. April 2021 ist der Welttag des Buches. Foto: Unsplash

Den Welttag des Buches heute nehmen wir zum Anlass, auf eine Online-Veranstaltung hinzuweisen, die der Frage nachgeht, wie drängende globale Probleme in der zeitgenössischen Literatur vermittelt werden. Die Veranstaltung „Raubbau, Klima, Flucht – Globale Krisen in der Literatur“ findet am Freitag, 30. April 2021, von 11 bis 13 Uhr statt.

Kann ein Roman, eine Erzählung uns helfen, komplexe Probleme besser zu verstehen? Kann Literatur motivieren, unser Handeln zu überdenken oder gar dazu führen, dass wir uns engagieren? Diese Fragen bewegen auch Fachleute in der (entwicklungs-)politischen Bildungsarbeit. An sie, aber auch an Studierende und eine interessierte Öffentlichkeit richtet sich diese Online-Veranstaltung. Anregungen für mögliche Antworten geben mit ihren Vorträgen:

  • Marion Achard, Autorin, Frankreich
  • Roman Ehrlich, Autor, Deutschland
  • Chris Melzer, Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR), Berlin
  • Dirk Reinhardt, Autor, Deutschland
  • PD Dr. Stephan Rother, Arnold Bergstraesser Institut (ABI)

Die Veranstaltung ist eine Kooperation von Engagement Global, der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg sowie der Universität Stuttgart und wird im Rahmen des Programms Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland (EBD) durchgeführt.

Anmeldungen für die Online-Veranstaltung „Raubbau, Klima, Flucht – Globale Krisen in der Literatur“ sind bis Mittwoch, 28. April 2021, an folgende E-Mail Adresse möglich:

aussenstelle.stuttgart@engagement-global.de

Danach erhalten Sie einen Link zur Veranstaltung.

Der Welttag des Buches und des Urheberrechts am 23. April ist seit 1995 ein von der UNESCO weltweit eingerichteter Aktionstag für das Lesen, für Bücher, für die Kultur des geschriebenen Wortes und für die Rechte von Autorinnen und Autoren.

Ansprechpersonen

Engagement Global
Außenstelle Stuttgart
Gabriele Winkler
Gabriele.Winkler@engagement-global.de

Universität Stuttgart
Neuere Deutsche Literatur
Anette Bühler-Dietrich
Annette.Buehler-Dietrich@ilw.uni-stuttgart.de

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„Bildung für nachhaltige Entwicklung ist eine Haltung“

23. April 2021 - 8:42
In diesem Jahr fand das BNE-Festival Nordrhein-Westfalen online statt. Foto: Engagement Global

„Bildung für nachhaltige Entwicklung ist eine Haltung“. Dies war nur eines der Statements von Teilnehmenden als Fazit des digitalen BNE-Festivals Nordrhein-Westfalen am 16. und 17. April 2021. BNE steht für Bildung für nachhaltige Entwicklung. Dazu eingeladen hatten das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (MULNV NRW), die Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW und die Außenstelle Düsseldorf von Engagement Global.

Unter dem Motto „Mitgestalten – Mitdenken – Mitmachen“ hatten rund 500 Teilnehmende die Gelegenheit, sich rund um das Thema BNE zu informieren, auszutauschen und zu vernetzen. Bildungseinrichtungen, Vereine, Netzwerke und Organisationen waren eingeladen, das Programm mitzugestalten. Die in der ursprünglichen Präsenz-Planung vorgesehenen Formate wie Workshops, Diskussionsrunden oder Mitmach-Aktionen wurden in ein digitales Format übersetzt. Über 100 Programmvorschläge wurden eingereicht; rund 40 dieser Angebote konnten in mehreren parallelen Zeitfenstern von den Teilnehmenden wahrgenommen werden. Hinzu kamen Filme und Podcasts, die über die Internetseite abgerufen werden konnten, sowie zahlreiche Informationsstände im digitalen Raum.

Das Festival wurde von der Umweltministerin des Landes NRW Ursula Heinen-Esser, Alfred Buß, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW, sowie Jens Kreuter, Hauptgeschäftsführer von Engagement Global, eröffnet. Imme Scholz, stellvertretende Direktorin des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE) und Mitglied im Nachhaltigkeitsbeirat der Bundesregierung, sowie Ute Stoltenberg, bis 2018 Lehrstuhlinhaberin für Nachhaltigkeitsforschung an der Leuphana Universität Lüneburg, haben die Veranstaltung inhaltlich eingeleitet und zusammen mit der Ministerin an einer Podiumsdiskussion zu Thema „Bildung als eine Voraussetzung nachhaltiger Transformation“ teilgenommen.

Im Fokus vieler Gespräche und Workshops stand das neue UNESCO-Programm „Education for Sustainable Development: Towards achieving the SDGs“ (ESD 2030 oder BNE 2030). Es betont die Rolle von Bildung für nachhaltige Entwicklung für die globale Nachhaltigkeitsagenda und verdeutlicht, welchen Beitrag BNE zu jedem einzelnen der Entwicklungsziele leisten kann. Die Fokussierung auf die Entwicklungsziele stärkt die globale Perspektive von BNE. Mit dem neuen UNESCO-Programm sind BNE und die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung gleichsam noch enger zusammengerückt.

Auch das kulturelle Programm hatte bildungs- und entwicklungspolitische Implikationen: Verteilungsgerechtigkeit, nachhaltiger Konsum und gerechte Bildungschancen waren die Themen der Poetry Slamer und Slamerinnen Jesse James LaFleur, Ella Anschein, Micha el-Goehre und Andreas Weber. Der Beitrag von Siiri, Teilnehmerin des Song Contests „Dein Song für EINE WELT!“ 2019/20, war ein starkes Plädoyer für eine generationenübergreifende Solidarität angesichts weltweiter sozialer und ökologischer Krisen.

Engagement Global war Mit-Veranstalter des Festivals, aber auch Mit-Gestalter: Über die Programme Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland (EBD) und Bildung trifft Entwicklung (BtE) sowie seitens der Abteilung Schulische Bildung wurden eine Reihe von Workshops angeboten.
Die Abteilung Schulische Bildung sowie das Entwicklungspolitische Schulaustauschprogramm ENSA waren zudem mit virtuellen Infoständen vertreten.

Für das Festival wurde im Künstlerverein Malkasten in Düsseldorf ein Übertragungsstudio eingerichtet, von dem aus per Livestream die allgemeinen Konferenzteile übertragen wurden. Moderatorin der Gesamtveranstaltung war die Journalistin Nadine Kreutzer.

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Ohren spitzen für mehr Nachhaltigkeit

22. April 2021 - 14:41
Die „Podcasts zur Rettung der Welt“ thematisieren die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung. Foto: Unsplash

Wie kann ein Podcast rund um das Thema Nachhaltigkeit für eine breite Hörerschaft verständlich und gleichzeitig interessant aufbereitet werden? Dieser Herausforderung nahmen sich 21 Studierende der Hochschule der Bildenden Künste Saar (HBKsaar) und der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (HTW) im vergangenen Wintersemester an. Herausgekommen ist die Podcast-Reihe „Podcasts zur Rettung der Welt“.

Im gleichnamigen Seminar, geleitet von Prof. Christian Bauer, setzten sich die Studierenden mit Unterstützung der Außenstelle Mainz von Engagement Global und dem Netzwerk Entwicklungspolitik im Saarland e.V. (NES) zunächst intensiv mit der Agenda 2030 und den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung auseinander. Schließlich produzierten sie neun Wissens-Podcasts zum Thema.

Die entstandene Reihe umfasst Inputs, Interviews und Diskussionen mit Nachhaltigkeits-Expertinnen und -Experten aus unterschiedlichen Bereichen der Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft und bietet den Zuhörenden neue Perspektiven auf die Nachhaltigkeitsziele. In den einzelnen Folgen geht es etwa um Ziel 5: Geschlechtergleichheit oder Ziel 11: Nachhaltige Städte und Gemeinden und es werden Hintergründe, Herausforderungen und Lösungsansätze zur Erreichung der Ziele aufgezeigt.

Die Podcast-Reihe ist über das Campusradio 3Klang abrufbar.

Das Seminar „Podcasts zur Rettung der Welt“ war eine Kooperation zwischen Engagement Global im Rahmen des Programms „Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland“ (EBD), dem Netzwerk Entwicklungspolitik im Saarland e.V. (NES) und der Hochschule der Bildenden Künste Saar (HBKsaar).

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