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Aktualisiert: vor 7 Stunden 29 Minuten

Was hält dich? CARE-Schreibwettbewerb 2023

30. November 2022 - 10:00

Bereits zum 10. Mal findet der Care-Schreibwettbewerb statt. Du bist zwischen 14 und 25 Jahre alt? Dann mach mit!

Worum geht’s?

Gerade in Zeiten, in denen unsere Welt immer mehr ins Wanken gerät, Ökosysteme kollabieren und politische und soziale Konflikte einen Höhepunkt erreichen, ist es wichtig, nicht nur tatenlos zuzusehen, sondern auch selbst aktiv zu werden. Aus diesem Grund lädt CARE unter dem Titel „Was hält dich?“ ein, kreativ zu werden. Sie möchten vor allem wissen:

Wer oder was hält dich (auf)?

Was hält uns warm, jung oder grade so am Leben?

Was gibt unserer Gemeinschaft Halt?

Und wie lange können wir uns eigentlich noch halten?

Egal ob Essay, Gedicht, Drama, Kurzgeschichte oder Songtext, alles ist erlaubt, solange der Text die Anzahl von 1.000 Wörtern nicht überschreitet.

Weitere Informationen, wie ihr beim CARE- Schreibwettbewerb mitmachen könnt, erfahrt ihr hier.

Wie wird bewertet?

Die besten Texte werden von einer prominenten Jury bewertet und in einem Sammelband veröffentlicht. Gewertet wird in zwei Alterskategorien, 14-18 und 19-25 Jahre. Außerdem gibt es in diesem Jahr die neue Kategorie „Deutsch als Fremdsprache“ in beiden Altersklassen.

Also ran an den Stift, die Feder oder die Tastatur und sende deine Beiträge bis zum 08. Januar 2023 ein!

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Das ASA-Programm: ein entwicklungspolitisches Austausch- und Stipendienprogramm

23. November 2022 - 10:01

Welt zu gestalten: Du möchtest dich für globale Zusammenhänge engagieren und internationale Erfahrungen sammeln? Du studierst, machst eine Ausbildung oder hast gerade deinen Bachelor in der Tasche? Dann schau doch mal auf der Website des ASA-Programms vorbei. Als entwicklungspolitisches Austausch- und Stipendienprogramm bietet dir die Teilnahme am ASA-Programm die Möglichkeit, dich für eine sozial gerechte Welt zu engagieren, internationale Projekterfahrungen zu machen und deine Kenntnisse einzubringen.

Ob für nachhaltige Lieferketten in #Indien, Umweltbildung in #Ghana oder Geschlechtergerechtigkeit im #Kosovo – mit der Teilnahme am ASA-Programm kannst du dich bei Partnerinstitutionen in Ländern Afrikas, Asiens, Lateinamerikas oder Südosteuropas für nachhaltige Entwicklung einsetzen. Neben einem vielfältigen Projektangebot, bietet dir ASA auch Seminare zu Themen der Entwicklungszusammenarbeit, Projektmanagement und Konfliktbearbeitung.

Werde internationaler Teamplayer und entwickele gemeinsam mit anderen Teilnehmenden, Lösungen für globale Herausforderungen. Für deine Teilnahme erhältst du eine finanzielle Förderung vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Sei dabei und starte deine ASA-Erfahrung 2023. Folge auf Instagram @asaprogramm und bewirb dich bis zum 20. Januar unter asa.engagement-global.de.

Beitragsbild (c) René Frampe

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Ein Drittel Pakistans unter Wasser

16. November 2022 - 10:00

Seit Monaten leidet Pakistan unter einer verheerenden Flutkatastrophe – den schwersten Überschwemmungen seit Jahrzehnten. Zwischenzeitlich stand ein Drittel des Landes unter Wasser. 33 Millionen Menschen sind betroffen, davon die Hälfte Kinder.

Viele Menschen haben ihre Häuser und ihre Existenzgrundlage verloren. Die Überschwemmung tausender Hektar landwirtschaftlicher Flächen hat große Teile der diesjährigen Ernte unbrauchbar gemacht und Nutztiere getötet.

1500 Menschen sind bereits gestorben. Die meisten sind ertrunken, mittlerweile sterben zunehmend Menschen an Infektionen, Malaria, Dengue, Cholera. Darunter auch viele Kinder. Die WHO warnt vor Seuchengefahr.

„Heute trifft es Pakistan. Morgen kann es Ihr Land treffen“, so der UN-Generalsekretär Antonio Gueterres. Ausmaß und Häufung solcher Katastrophen beweisen, dass der menschengemachte Klimawandel verantwortlich für diese Extremwetterereignisse ist und zunehmend zahlreiche Menschenleben bedroht.

Dabei ist Pakistan kaum für die Erderwärmung verantwortlich. Im Vergleich zu anderen Ländern hat das Land geringe CO2-Emmissionen. Pakistan gehört jedoch zu den acht Staaten der Welt, die besonders unter dem Klimawandel leiden. Dies hat geographische Gründe: Seine Lage zwischen Meer und Bergen, die Gletscher im Norden und die lange Küstenlinie im Süden sind besonders anfällig für Stürme, Regen und Hitze.

Was die Situation zusätzlich erschwert, ist die politische Instabilität in Pakistan. Politikerinnen und Politiker zeigen kaum Interesse an den Opfern der Flutkatastrophe und befassen sich vielmehr mit internen Streitigkeiten. Premierminister sind in ständiger Ablösung und alle werfen sich Korruption vor. Die politischen Lager stehen sich verfeindet gegenüber.

Nach Schätzung der Vereinten Nationen braucht Pakistan humanitäre Hilfszahlungen von knapp 1 Milliarde US-Dollar. Seit Beginn der Überschwemmungen hat die Bundesregierung insgesamt 60 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, davon 39 Millionen Euro vom Bundesministerium für Entwicklung und Zusammenarbeit und 21 Millionen Euro vom Auswärtigen Amt. Hierbei handelte es sich um humanitäre Hilfe und den Wiederaufbau von Infrastruktur. Nun sagte Annalena Baerbock weitere 10 Millionen Euro für Nothilfe zu. Diese soll für dringend benötigte Nahrungsmittel und lebensnotwendige medizinische Güter eingesetzt werden.  Über die finanzielle Hilfeleistung unterstreicht sie den Handlungsbedarf auf internationaler Ebene: „Die Flutmassen in Pakistan haben uns noch einmal vor Augen geführt, welche dramatischen Konsequenzen die Klimakrise hat. Als eines der weltweit am stärksten betroffenen Länder zahlt Pakistan einen hohen Preis für den globalen CO2-Ausstoß. Deswegen werden wir uns bei der COP27 in Ägypten für eine faire Verteilung der Klimakosten einsetzen.“

-Lea-

Beitragsbild von Syed Wasiq Shah auf Pixabay

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WWF Jugend: Expedition Klima. Erforschen, kommunizieren und verändern

14. November 2022 - 9:44

Du fragst dich, was der Klimawandel für die Arktis bedeutet und was wir dagegen tun können? Dann nimm gemeinsam mit der WWF Jugend an der Kampagne Expedition Klima teil: Erlebe hautnah, was Klimaforschung bedeutet, kommuniziere die gewonnenen Erkenntnisse über Social Media und plane Aktionen, um den Wandel in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft voranzubringen.

Bewirb dich jetzt und werde Teil unserer zweijährigen Expedition Klima – in Finnland oder Deutschland!

Wir suchen Klimastory-Schreiber:innen, Projektmanager:innen, Recherche-Held:innen, Expeditionsteilnehmer:nnen, Klima-Poet:innen und vieles mehr.

Gesucht werden junge Menschen zwischen 18 und 27, die sich gemeinsam mit der WWF Jugend für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit engagieren wollen. Die dabei so kreativ, bunt und einzigartig sein können, wie sie sind. Die sich entweder als organisierende Projektmanager:innen sehen oder als wagemutige Expeditionsteilnehmende. Als Team tauchen wir ein in die Welt der Klimaforschung, lernen z.B. von Wissenschaftler:innen, wie tauender Permafrost das Klima beeinflusst. Ein Teil des Kampagnenteams wird im Mai 2023 ein Forschungsteam auf Expedition nach Finnland begleiten. Danach fokussieren wir uns auf Klimapolitik und stoßen die notwendige Veränderung an – in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Mit Social Media tragen wir all unsere Erkenntnisse, Aktionen und Forderungen nach draußen.

Was du außer deiner Leidenschaft mitbringen solltest?
  • Genügend Zeit für dein Engagement (Online-Treffen alle 2 Wochen für 2 Stunden, 2 Live-Treffen pro Jahr, ggf. Teilnahme an der Expedition nach Finnland im Mai 2023 & natürlich Zeit für deine Aktionsplanung)
  • Englischkenntnisse

Starte jetzt dein Abenteuer und bewirb dich bis zum 30. November für unsere neue 2-jährige WWF Jugend Kampagne – gemeinsam mit dem Alfred-Wegener-Institut Helmholtz Institut für Polar- & Meeresforschung.

Text und Bild: WWF Jugend

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Klimaziele noch weit entfernt

9. November 2022 - 11:00

Das geht aus einem Bericht hervor, den das UN-Klimasekretariat in Bonn Ende Oktober veröffentlicht hat. Dieser beruht auf der Auswertung der Klimaschutzpläne der Staaten, die das Pariser Klimaabkommen unterzeichnet haben. Statt der ausgegebenen 1,5 Grad Celsius Erderwärmung vom Durchschnitt des vorindustriellen Zeitalters wird nun angenommen, dass das Weltklima bis Ende des Jahrhunderts um 2,5 Grad Celsius wärmer wird.

Als wesentlichen Grund wird teils die wirtschaftliche Erholung nach der Pandemie verantwortlich gemacht. Wegen Lockdowns, Produktionsstopps vieler Fabriken sowie weitreichenden Beschränkungen des öffentlichen Lebens lagen die Emissionen 2021 um etwa sechs Prozent niedriger als 2019 vor Corona. Obwohl sich dann alle einig waren, dass die Klimapläne anzupassen sind, haben seit der Klimakonferenz von Glasgow im vergangenen Jahr nur 24 Länder angepasste Pläne vorgelegt. Der UN-Klimachef Simon Stiell ist enttäuscht.

Vor der aktuellen Klimakonferenz in Ägypten wird nun über Schadenersatz für besonders betroffene Länder diskutiert. Dieses Thema hat ein sehr hohes Konfliktpotenzial. Hier ein Beispiel: Trotz der Verantwortung von 21,5 Prozent des weltweiten Schadstoffausstoßes durch fossile Brennstoffe sind die USA nicht bereit, Schadensersatz zu leisten. Dabei ist Pakistan, verantwortlich für 0,4 Prozent, im Zuge der Flutkatastrophe komplett verwüstet und auch finanziell ruiniert worden. Man spricht von einem Sachschaden von 40 Milliarden Dollar.

Es bleibt fraglich, wieviel in Ägypten erreicht werden kann. Annalena Baerbock bezweifelt sogar, dass die Konferenz eine gemeinsame Abschlussvereinbarung erreicht. Es bleibt also spannend, was auf der 27. Weltklimakonferenz in Ägypten beschlossen wird und vor allem, wie diese Ziele umgesetzt werden.

-Lea-

Beitragsbild von Chris LeBoutillier auf unsplash

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Willst du mit mir gehen? Lass uns Berlin Fairwandeln! Zukunftskonferenz 2022

4. November 2022 - 11:00

Das Aktionsbündnis Fairer Handel Berlin lädt zur Zukunftskonferenz 2022 unter dem Motto „Willst du mit mir gehen? Lass uns Berlin fairwandeln!“ vom 17.-18. November 2022 ein.

Viele Akteur*innen im Bereich des Fairen Handels und des nachhaltigen Wirtschaftens, darunter Impact Start-Ups und Sozialunternehmen, sind in Berlin bereits auf dem Weg: Alle leisten mit ihrem Engagement einen wichtigen Beitrag zur sozial-ökologischen Transformation. Die Triebfeder, die eint, ist die Vision eines zukunftsfähigen Wirtschaftens und Handels.

Doch was verbirgt sich hinter diesem großen Begriff? Welche Initiativen und Organisationen bewegen sich in diesem Feld, was kennzeichnet sie und ihre Arbeit? Und welche Rolle spielt der Faire Handel in diesem Kontext – heute und in der Zukunft?

An zwei Tagen werdet ihr diesen Fragen auf den Grund gehen. Die Zukunftskonferenz beinhaltet ein abwechslungsreiches Programm mit inspirierenden Inputs, zahlreichen Impulsen und konkreten Hinweisen, wie in Berlin auf lokaler Ebene ein Beitrag zur Transformation geleistet werden kann. Darunter befinden sich unter anderem Workshops rund um fairen Handel, Vorträge zu nachhaltiger Produktion und nachhaltigem Konsum oder auch ein Markt der Möglichkeiten. Nähere Infos zum Programm findest du hier.

Wer nicht in Berlin ist, hat die Möglichkeit, Tag 1 im Live-Stream zu verfolgen (9:15 Uhr bis 14:15 Uhr). Es werden spannende Keynotes, Paneldiskussion und Erfolgsbeispiele im Pitch erwartet.

Das Aktionsbündnis Fairer Handel Berlin freut sich, mit dir zu gehen!

Beitragsbild: Aktionsbündnis Fairer Handel Berlin

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Ist Periodenunterwäsche eine gute Alternative?

2. November 2022 - 8:45

In sozialen Medien sieht man sie immer häufiger: Periodenunterwäsche. Sie gilt als nachhaltig, sicher und bequem. Doch ist Periodenunterwäsche wirklich eine gute Alternative zu Binden und Tampons?

Was ist Periodenunterwäsche?

Bei Periodenunterwäsche handelt es sich um eine mehrschichtige Unterhose, die dein Menstruationsblut aufsaugt. Sie ist wie eine normale Unterhose, aber mit eingenähter Binde. Nach dem Tragen wäschst du sie kalt aus und gibst sie mit anderer Wäsche in die Waschmaschine.

Darum ist Periodenunterwäsche so beliebt

Periodenunterwäsche fühlt sich wie ganz normale Unterwäsche an. Sie ist auch meist dünner als Binden oder Stoffbinden und überhaupt nicht windelhaft. Außerdem ist der Stoff schön weich und angenehmer, als es bei herkömmlichen Binden der Fall ist. Dadurch, dass die Periodenunterwäsche sehr eng am Körper anliegt, kann da auch nichts verrutschen. Die Saugschicht geht dabei oft bis zum Bund hoch, was gerade nachts von Vorteil ist. Du brauchst dir also keine Sorgen zu machen, dass sie auslaufen könnte. 

Auch die hohe Saugstärke kann sich sehen lassen. Viele Modelle ersetzen 3 bis 6 Tampons! Bei guter Pflege und Qualität hält dir Menstruationsunterwäsche etwa 2 bis 5 Jahre. Damit stellt sie eine nachhaltige Alternative zu Tampons und Binden dar und du sparst jede Menge Müll.

Die Schattenseiten von Periodenunterwäsche

In manchen Modellen sind Biozide enthalten, um Keime abzutöten und unangenehme Gerüche zu vermeiden. Allerdings stehen solche Stoffe im Verdacht, allergische Reaktionen auszulösen und deine Bakterienflora zu beeinträchtigen. Zudem können Krankheitserreger Resistenzen gegen Biozide entwickeln. Beim Waschen lösen sich die Biozide teilweise und schaden möglicherweise Wasserlebewesen. 

Keine Sorge, es gibt auch Periodenunterwäsche ohne Biozide. Damit sie dennoch hygienisch ist, sollte sie bei 60° waschbar sein. Achte beim Kauf auch darauf, dass bestenfalls Bio-Baumwolle verwendet wird und der Anteil an Kunststofffasern möglichst gering ist.

Ein weiterer Nachteil von Periodenunterwäsche ist der relativ hohe Anschaffungspreis. Da du mehr als eine Period Panty brauchst, landest du schnell bei über 100 €. 

Fazit: Ist Periodenunterwäsche also eine gute Alternative?

Periodenunterwäsche ist bequem, wiederverwendbar und auslaufsicher. Allerdings sind Modelle mit Bioziden alles andere als umweltfreundlich und der Anschaffungspreis ist relativ hoch. Periodenunterwäsche ohne Biozide sind aber eine komfortable und nachhaltige Alternative zu herkömmlichen Tampons und Binden!

Wenn du allerdings nach einer Alternative suchst, die gut für die Umwelt und deinen Geldbeutel ist, passt vielleicht eine Menstruationstasse besser zu dir. Diese gibt es schon ab 10 € und du kannst sie bis zu 10 Jahre verwenden!

-Lena Gruber-

Beitragsbild von Billie auf Unsplash

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DEAL with it! Kreativ-Wettbewerb für Jugendliche: Wie sieht eine nachhaltige Zukunft für dich aus?

28. Oktober 2022 - 12:59

Das Projekt DEAL with it! lädt junge Menschen zwischen 14 und 19 Jahren ein, im Rahmen eines Kreativ-Wettbewerbs auf die Themen Klimawandel und Nachhaltigkeit einzugehen und gestalterisch zu wirken. Hier hatte Teilnehmerin Ilayda kürzlich über das Projekt berichtet.

Du glaubst an die Möglichkeit einer nachhaltigen und inklusiven Zukunft für alle? Du wolltest schon immer mal deine Gedanken, Ideen und dein Engagement kreativ umsetzen? Dann schick uns deine künstlerische Interpretation zu Klimawandel und Nachhaltigkeit und werde Teil einer internationalen Online-Ausstellung! Egal ob analog oder digital, Foto oder Skulptur, Gemälde oder Collage: Technik und Umsetzung sind dabei ganz dir überlassen – deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt!

Wie kannst du am Kreativ-Wettbewerb teilnehmen?

1. Fertige ein Foto deines Kunstwerks an zur Frage: Wie sieht eine nachhaltige Zukunft für dich aus?

2. Gib dem Ganzen einen Titel und eine kurze Beschreibung (325 Sätze).

3. Sende das Foto (Format: mind. size 1 Mb, max 2 Mb) ein an: peter.klausz@artemisszio.hu

4. Vergiss nicht deinen Namen, dein Alter und deine Kontaktdaten anzugeben!

5. Einsendeschluss ist der 15. November, 23:59 Uhr

Bei Fragen wende Dich gerne an: linda.rebmann-musacchio@epiz.de

Teilnahmebedingungen

Teilnehmende am Wettbewerb bzw. deren Erziehungsberechtigte stimmen den Teilnahmebedingungen zu: Durch die Teilnahme erklären sie sich damit einverstanden, dass die eingereichten Fotos/Kunstwerke im Rahmen des Projekts DEAL with it! durch die Projektorganisationen genutzt werden können. Im Falle der Bildnutzung stehen den Teilnehmer*innen keine Entgelt- oder sonstige Ansprüche zu. Sie bestätigen außerdem, dass sie mit dem, für ihren Beitrag verwendeten Bild- und / oder Tonmaterial keine wie auch immer gearteten Urheberrechtsverletzungen begehen und die Urheberrechte Dritter gewahrt werden. Urheberrechtlich geschützte Werke (wie Musikstücke, Bilder, Logos, Grafiken, Animationen etc.) dürfen im eingereichten Beitrag nur dann verwendet werden, wenn der*die Teilnehmende sich vorher die entsprechenden Nutzungsrechte von den Urheber*innen eingeholt hat bzw. die Weitergabe durch bestimmte Creative Commons Lizenzen gestattet ist.

Darüber hinaus stimmen die Teilnehmenden ausdrücklich zu, dass alle im Zusammenhang mit der Teilnahme am Wettbewerb erhobenen personenbezogenen Daten von den ausschreibenden Stellen verarbeitet und für Dokumentations- und Berichtszwecke sowie zur Kontaktaufnahme bis zu 10 Jahre gespeichert werden. Die Zustimmung kann jederzeit widerrufen werden. Durch den Widerruf wird der*die Teilnehmende vom Wettbewerb ausgeschlossen.

Text und Bild: Entwicklungspädagogisches Informationszentrum (EPiZ) Reutlingen

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DEAL with it! Vier Länder, vier Organisationen, über 40 Schülerinnen und Schüler, ein Ziel – die Klimapolitik zu verändern!

26. Oktober 2022 - 10:00

Ilayda berichtet von einem spannenden Projekt, an dem sie teilnimmt: DEAL with it!

In dem Projekt DEAL with it! geht es darum, dass Jugendliche und Expert*innen gemeinsam in verschiedenen Bereichen der Klimapolitik durch Forderungen an die EU laut werden. Die vier beteiligten Länder sind Österreich, Tschechien, Ungarn und Deutschland. Das große Projekt wird getragen von den Organisationen ÖFSE, Artemisszio, NaZemi und EPiZ Reutlingen. Aus allen beteiligten Ländern waren Schüler und Schülerinnen am Start.

Anfang des Jahres gab es ein Online-Eventnamens „Living Library“. Hier ging es darum, dass wir Schülerinnen und Schüler uns jeweils zwei „Living Books“ aussuchen durften. „Living Books“ sind Expert*innen, die von ihrer Arbeit bzw. von ihren Hauptbeschäftigungen erzählt haben.

Thema war die Klimapolitik bzw. wie sich die Klimapolitik und das Klima auf verschiedene Bereiche im Leben auswirken. Man konnte sich mit den Expert*innen in den breakout rooms für jeweils eine Stunde unterhalten und offene Fragen klären. Themen dieser „Living Books“ waren beispielsweise der Green New Deal, Flüchtlinge auf dem Mittelmeer oder die Situation in Indien. Nach diesem Event wurden aus den ca. 120 Teilnehmer*innen sechs Schülerinnen und Schüler ausgesucht, die für die kommenden Projekte am Start sein durften.

Denn unsere Reise ging nach informativen Online-Meetings in das 600 km entfernte Wien, um uns mit den anderen Ländern auszutauschen. Das alles fand natürlich auf Englisch statt. Wir hatten drei Tage lang die Chance, mit den anderen Schülerinnen und Schülern ins Gespräch zu kommen.

Der Anreisetag

Am Donnerstag waren wir alle gemeinsam aus Baden-Württemberg angereist. Durch die Verspätung unserer Züge konnten nicht alle an der ersten Aktivität teilnehmen. Die Stadt-Rallye begann also ohne einen Teil der deutschen Delegation. Abends waren wir alle zusammen essen.

Der Diskussionstag

Am Freitag war dann der Haupttag der ganzen Veranstaltung. Gemeinsam trafen wir uns alle im C3-Center in Wien. Hier wurden wir nach einer kurzen Kennenlernphase in Gruppen aufgeteilt. Die vier Gruppen waren alle für ein bestimmtes Thema zuständig. Die Themen waren nachhaltige Wirtschaft, nachhaltiger Verkehr, nachhaltige und effiziente Bildung sowie nationale und internationale Gleichheit und Chancengerechtigkeit.

In den Kleingruppen hatten wir zwei Erarbeitungsphasen. In der ersten Erarbeitungsphase haben wir ein Diagramm bekommen, in das wir unsere Beispiele aus den verschiedenen Bereichen eintragen sollten. Es gab verschiedene Beispiele, die teilweise direkt aus unserem Alltag waren. Danach wurden diese im Plenum vorgestellt. Anschließend kam es zu einer zweiten Erarbeitungsphase, in der wir unsere Forderungen konkretisiert haben. Diese wurden dann wieder im Plenum vorgestellt.

Nach einer einstündigen Mittagspause wurden unsere Forderungen durch einen Grafikdesigner auf einem langen Plakat festgehalten. Dieses Plakat wurde am Abend drei Politikerinnen vorgestellt. Diese waren von unserer Arbeit sehr begeistert. Anschließend durften wir ihnen noch einige Fragen stellen. So ging dann auch der Freitag zu Ende.

Der Abreisetag

Am Samstag war für alle die Abreise geplant. Nachdem wir uns alle in der Bibliothek für Entwicklungspolitik getroffen hatten, gingen wir gemeinsam auf eine nachhaltige Stadttour. Uns wurden viele nachhaltige Projekte in Wien gezeigt. Am Mittag kam dann für alle die Abreise. Was kommt jetzt auf uns zu? Im Herbst geht es für uns alle in das tschechische Brünn, wo wir die ganzen Forderungen an die EU übergeben dürfen. Auf diese Erfahrung freuen wir uns besonders!

Beitragsbild: EPiZ Reutlingen

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ImillaSkate – ein inspirierendes Skatekollektiv aus Bolivien

20. Oktober 2022 - 12:47

Skaten und dabei gegen Stigmatisierung kämpfen? Das machen die indigenen jungen Frauen vom Skatekollektiv ImillaSkate aus Bolivien. Warum sie so inspirierend sind, erfahrt ihr hier.

Mehr als nur eine Leidenschaft

Die Skaterinnen vom Kollektiv ImillaSkate sorgen für Aufmerksamkeit, sowohl online als auch auf dem Skateplatz in Cochabamba, Bolivien. Nicht nur sind sie Frauen in einer noch immer männlich dominierten Skateszene, auch treten sie in Trachten auf und geben dabei ein auf den Skateplätzen ungewöhnliches Bild ab. Elinor Buitrago, Belu Fajardo, Fabiola Gonzales, Luisa Zurita, Brenda Mamani, Huara Medina, Susan Meza, Estefani Morales, Daniela Santivanez and Deysi Tacuri bilden das Kollektiv und ihnen geht es um mehr als nur die Leidenschaft zu ihrem Sport.

„Skaten gibt dir Werte, es gibt dir Kraft und Selbstsicherheit. Die Stürze und alles andere sind wie das Leben selbst. Sie lehren, dass man es immer wieder versuchen muss, egal wie oft man scheitert, wenn man es beim ersten, zweiten oder zwanzigsten Mal nicht schafft. Erfolg ist das Glück, das man spürt, wenn man den Trick geschafft hat,“ sagt Estefani gegenüber Euronews.

ImillaSkate begann als Gemeinschaft von Freundinnen, die sich, wann immer sie konnten, trafen, um zu skaten. Das Kollektiv gründete sich 2018 und im Sommer des darauffolgenden Jahres skateten sie zum ersten Mal auf einem lokalen Kulturfest in Polleras. Seitdem sind sie immer wieder in der Öffentlichkeit und in den sozialen Medien zu sehen. Dabei geht es ihnen vor allem darum, ihre Identität zu zeigen und Diskriminierung entgegenzuwirken.

Die Stigmatisierung von Cholas aufbrechen

Die Trachten bestehen aus Polleras, mehrlagigen, bunten Röcken, dazu werden gestickte Blusen, zwei lange geflochtene Zöpfe sowie ein fester Hut getragen. Ihre Ursprünge hat die Kleidung in der Kolonialisierung im 16. Jahrhundert, sie symbolisierte die Unterdrückung der indigenen Bevölkerung. Cholas werden auch noch heute oftmals Frauen genannt, die die Trachten tragen – besonders in Großstädten, wo häufig auf die Frauen vom Land herabgesehen wird. Doch in den letzten Jahrzehnten entstand eine Bewegung, die sich gegen diese Stigmatisierung auflehnte, und so wurden Polleras zum Symbol der Selbstbestimmung. Die Imillas, was auf Aymara und Quechua „junge Frauen“ bedeutet, wollen durch das Skaten in Trachten Ermächtigung, Selbstbestimmung und Inklusion bewirken. Die Trachten gehörten ursprünglich ihren Großmüttern und Tanten, jetzt tragen die Frauen sie vor allem beim Skaten auf öffentlichen Veranstaltungen und Contests, um Repräsentation zu schaffen.

„Der radikale Wechsel zu kräftigeren Farben hat mich berührt, ich fühlte mich wie eine Frau, die den Willen hat, rauszugehen und zu strahlen, und die stolz darauf ist, eine Pollera zu tragen“, sagt Belu gegenüber The Guardian.

Die Skaterinnen wollen auch andere inspirieren. Auf ihrem Instagram zeigen sie wie. Sehenswert ist auch diese Fotoreportage über die Skaterinnen von Luisa Dörr.

-Julia-

Beitragsbilder von ImillaSkate auf Instagram

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#global #nachhaltig #engagiert – gemeinsam Zukunft gestalten! Strategiekonferenz für Bildungs- und Engagementarbeit in globalen Zusammenhängen

18. Oktober 2022 - 9:55

Heute haben wir eine Einladung zur spannenden Konferenz von VENRO für euch!

Wir laden dich herzlich zu der Konferenz am 18. und 19. November 2022 im Morgensternhaus in Fulda ein. Dich erwarten spannende Workshops und Vorträge und Diskussionen!

Wir wollen uns der Frage widmen, wie wir möglichst vielen Menschen auf dem Weg einer sozial-ökologischen Transformation mitnehmen. Eine nachhaltige und global gerechte Zukunft können wir nur gemeinsam gestalten! Ein großes Problem ist, dass Diskurse über nachhaltige Lebensweisen und politische Gestaltungsprozesse innerhalb bestimmter Blasen stattfinden, viele Menschen sind davon ausgeschlossen oder grenzen sich bewusst davon ab. Eine nachhaltige und wirksame Transformation muss aber alle Menschen mitnehmen. Bildungs- und Engagementakteur_innen können hier eine wichtige Vermittlungsrolle übernehmen. Deshalb laden wir dich dazu ein, mit uns und 100 weiteren Multiplikator_innen und Gestalter_innen des Wandels in den Austausch zu gehen und Strategien für einen partizipativen Transformationsprozess zu entwickeln.

Die Einladung zur Konferenz mit dem Programmablauf findest du hier. In unserem Programmheft sind alle Infos zu den Workshops enthalten. Bitte melde dich bis zum 30. Oktober online zur Konferenz an.

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Auch die Kosten für die Übernachtung in Fulda vom 18. auf den 19. November werden von uns übernommen. Falls du eine Rückerstattung der Fahrtkosten benötigst, kann dies bei der Anmeldung angeben werden.

Für Rückfragen stehen Lara Fedorchenko (l.fedorchenko@venro.org) oder Karla-Felicitas Braun (k.braun@venro.org) zur Verfügung.

-Text und Bild: VENRO-

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Über den Krieg hinausdenken – Wie kann es weitergehen nach dem Ende des Krieges in der Ukraine? Perspektiven des Zusammenlebens in Europa

12. Oktober 2022 - 9:33

Warum sollte man jetzt schon über ein „nach dem Krieg“ nachdenken?

Im Rahmen der Bonner Friedenstage fand die Veranstaltung: „Über den Krieg hinausdenken – Wie kann es weitergehen nach dem Ende des Krieges in der Ukraine? Perspektiven des Zusammenlebens in Europa“ statt. Referierende waren: Dana Jirouš, Projektkoordinatorin von „Women‘s Initiative for Peace in Donbas(s)“ (Berlin), Andreas Zumach, Journalist und Publizist (Berlin) und Maria Peter-Filatova von der Jüdischen Gemeinde Bonn. Die Anwesenden erzählten von ihrem Engagement im Konflikt zwischen der Ukraine und Russland und wie sie die Situation wahrnehmen. Besonders hängen geblieben ist mir die Frage nach der Rolle der Zivilgesellschaft im Krieg. Kann man als normale Bürgerin/normaler Bürger überhaupt was gegen den Krieg und für Frieden tun, und wenn ja, was?

Frauen für den Frieden – die Macht des Dialogs

Zunächst berichtete Dana Jirouš von ihrer Arbeit mit der Women‘s Initiative for Peace in Donbas(s). Seit 2016 bringt die Initiative Frauen von beiden Seiten des Konflikts zusammen, die bereit sind zu reden. Ukrainerinnen und Russinnen im Dialog, oft unvorstellbar. Durch ihre lange Arbeit ist ein Fundament geschaffen, das es möglich macht, auch über heikle und schmerzhafte Themen vertrauensvoll zu reden. Dana Jirouš bekommt oft die Frage gestellt, was sie denn mit ihren Frauen ausrichten möchte und warum sie auch nach der Eskalation am 24. Februar 2022 weiter machen. Ja, sie seien nicht in der Lage den Konflikt zu beenden und sie konnten auch die Eskalation nicht verhindern. Aber sie können zeigen, dass Dialog immer noch möglich ist. Mit ihren Gesprächen arbeiten sie weiter gegen Feindbilder und schaffen die Grundlage für eine Versöhnung nach dem Krieg.

Ukraine und Russland im Dialog – wie könnte das gehen?

Aber ist Versöhnung überhaupt denkbar? Und schön, sich Gedanken über danach zu machen – aber wie könnte es denn überhaupt ein Ende des Krieges geben? Journalist und Publizist Andreas Zumach hat seine Gedanken dazu geteilt. Den Krieg zu beenden hat die Politik in der Hand, wie könnte man also die Konfliktparteien an einen Verhandlungstisch bringen? Bei all den gegensätzlichen Interessen und Werten betont Andreas Zumach die gemeinsamen Interessen. Weder Russland noch die Ukraine oder ein anderer Staat könne daran interessiert sein, dass es zu einem direkten Krieg zwischen der NATO und Russland kommt oder dass Atomwaffen eingesetzt werden. Er sieht Potential darin, dass China Russland unter Druck setzen könnte, an den Verhandlungstisch zu gehen. Wären China ein funktionierender Handel und gute Absatzmärkte wichtiger als die Interessen des Verbündeten Russlands, so könnte China wohl genug Druck ausüben. Die Ukraine könne von den „westlichen Nationen“ an den Verhandlungstisch gebracht werden, sofern diese eine einheitliche politische Linie verfolgen. Solche Verhandlungen wären ein erster Schritt zum Frieden und erste Überlegungen, wie es danach aussehen kann – aber noch nichts Verbindliches.

Spannungen und Solidarität in der jüdischen Gemeinde

Maria Peter-Filatova von der Jüdischen Gemeinde Bonn gibt nochmal eine neue Sicht auf den Konflikt, da zur jüdischen Gemeinde in Bonn sowohl Glaubende aus Russland als auch aus der Ukraine gehören. Zudem ist sie als Jüdin unter anderem in Moskau aufgewachsen. Innerhalb der Gemeinde kommt es hin und wieder zu Spannungen, zu dem gemeinsamen Chor kommen nicht mehr alle. Dennoch hilft die Gemeinde ganz praktisch Geflüchteten aus der Ukraine. Welche Reaktionen bekommt sie, wenn sie als Russin Ukrainer*innen hilft? „Ganz unterschiedliche“ ist ihre Antwort. So unterschiedlich wie Menschen nun mal sind, seien auch die Reaktionen. Manche reagieren ablehnend, andere sind interessiert an ihrer Person und wollen ihre Biografie wissen.

Braucht es eine Wahrheitskommission?

In der anschließenden Fragerunde blieb bei mir die Frage hängen, ob es nach dem Krieg eine Wahrheitskommission bräuchte, um zu klären, was eigentlich wirklich passiert sei.

Dana Jirouš antwortet, für die Frage sei es zu früh. Noch könne man nicht einschätzen, welche Bedürfnisse die Bevölkerung nach Ende des Krieges haben wird. Doch will man diesen Krieg aufarbeiten, müssen beide Länder erst einmal ihre eigene Geschichte aufarbeiten. In Russland sei kaum etwas zur Aufarbeitung der UdSSR Zeit und den Menschenrechtsverletzungen getan worden. In der Ukraine sei der zweite Weltkrieg, besonders in Hinblick auf die Person Stepan Bandera, nicht aufgearbeitet. Im westlichen Teil der Ukraine wird er als Nationalheld im Unabhängigkeitskampf der Ukraine gefeiert, im anderen Teil der Ukraine steht man ihm eher skeptisch gegenüber. Er kämpfte zwar für eine unabhängige Ukraine, war aber auch Antisemit, verübte Terroranschläge und arbeitete mit den Nationalsozialisten zusammen.

Maria Peter-Filatova stimmt ihr zu, wahrscheinlich müssten erst andere Geschehnisse aufgearbeitet werden, bevor man damit beginnen kann, über eine Wahrheitskommission zu sprechen. Außerdem gebe es nach dem Krieg wahrscheinlich erst mal andere Probleme, da aus Russland viele kluge Köpfe geflohen sind, bspw. die IT Infrastruktur kaum mehr vorhanden sei, weil schlichtweg alle IT Menschen geflohen seien.

Dass langfristig eine Versöhnung stattfinden kann, halten die Referentinnen für möglich. Doch dafür brauche es insbesondere die Zivilgesellschaft, die normalen Bürgerinnen und Bürger, die bereit für Kontakt und Dialog sind, auch schon während des Krieges.

(Veranstaltet wurden die Vorträge und anschließende Diskussion vom Evangelischen Forum und dem Katholischen Bildungswerk.)

-Corinna-

Beitragsbild von Kedar Gadge auf unsplash

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Mach mit beim Mal- und Zeichenwettbewerb „Grünstrich“!

5. Oktober 2022 - 10:00

Du bist zwischen 10 und 25 Jahre alt, malst oder zeichnest gerne und interessierst dich für Themen wie Klima oder Umweltschutz? Dann mach mit beim Mal- und Zeichenwettbewerb „Grünstrich“!

Mit kreativen Mitteln wie Zeichnungen, Comics oder selbstgemalten Bildern sollen ⁠Klimawandel⁠ und die Umweltzerstörung thematisiert, aber auch Visionen aufgezeigt werden, wie ein lebenswerter Planet für alle aussehen kann. Gefragt sind visuelle Werke, die die Schönheit und Einzigartigkeit der Erde beschwören, Bildergeschichten über Menschen, die sich für ihren Erhalt stark machen oder aufrüttelnde Bild- und Textbotschaften, die zum Handeln animieren.

Wie kannst du mitmachen?

Eingereicht werden können Beiträge in den Kategorien:

  • Bilder und Zeichnungen,
  • Mangas, Comics und Cartoons,
  • Share Pics, Poster und Grafiken

Die Beiträge können bis zum 7. Dezember 2022 (Einsendeschluss) per E-Mail an redaktion@lizzynet.de eingereicht werden.

In der Jury entscheiden die Künstlerin Nola Bunke, die Comiczeichnerin Jennifer Daniel, der Graphic Novel-Autor Lukas Jüliger, Susanne Kambor vom Umweltbundesamt und Julian Reimann von der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde über die kreativsten und aussagekräftigsten Werke.

Gewinnen kannst du Geldpreise im Wert von insgesamt 2.000 Euro sowie Sachpreise. Außerdem werden die Werke in der Klax Kreativwerkstatt in Berlin ausgestellt.

Genauere Infos, wie du beim Mal- und Zeichenwettbewerb mitmachen kannst, findest du hier.

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Die Cinnamon Society – eine soziale Schreibgruppe

28. September 2022 - 10:00

Heute stellen wir euch ein besonderes soziales Projekt von einer Gruppe junger Frauen vor: die Cinnamon Society, eine soziale Schreibgruppe.

Die Cinnamon Society ist eine Gruppe von Autorinnen und Autoren, die aus Deutschland, Österreich und der Schweiz kommen. Wir veröffentlichen jedes Jahr mehrere
Kurzgeschichtensammlungen und spenden den Erlös an verschiedene wohltätige Organisationen. Dank unserer beiden ersten Bücher “Mittwintertage” und “Frühsommernächte” konnten wir jeweils über 600 Euro an die Österreichische Krebshilfe Wien sowie an das Frauenhaus in Regensburg spenden.

Wie läuft das Projekt ab?

Ein Buchprojekt dauert jeweils 3 1/2 Monate von der Autor*innensuche bis zum Release. Gerade sind wir wieder mittendrin. Schon im November erscheint unser Adventskalender “Kaminfeuerabende”, dessen Erlös an den Züricher Tierschutz gespendet wird. Wir wechseln unsere Spendenziele nämlich zwischen den drei Ländern, aus denen unsere Autor:innen stammen, ab.

Von der Ausschreibung für neue Plätze in der Cinnamon Society an sind 14 Tage Zeit, um sich zu bewerben. Dabei wollen wir wissen, warum du gerne zu uns kommen möchtest und eine kleine Leseprobe haben. Dann kommt die Schreibphase. Je nach Projekt kannst du eine oder mehrere Geschichten schreiben. Das Maximum geben wir beim Projekt selbst bekannt. Als nächstes steht die Testlesephase an. Du bekommst einige Geschichten zugeteilt, um diese testzulesen. Außerdem ist genug Zeit, um Extras wie zum Beispiel Rezepte, Bastelideen etc. einzubringen.
Es folgt das Lektorat, das ungefähr zwei bis drei Wochen in Anspruch nimmt. Unsere Lektor*innen lesen über alle Geschichten und bessern diese aus.
Innerhalb von ungefähr einer Woche wird das Feedback eingearbeitet. Es ist Zeit für Fragen an die Lektor*innen. Jetzt wird das Buch formatiert, Grafiken und das Inhaltsverzeichnis werden eingefügt. Es folgen der Upload des Buches und Ausfüllen von letzten Daten. Und dann heißt es: „Happy Releaseday!“
Während der ganzen Zeit, aber besonders in den Wochen vor und nach dem Release, sind wir auf Instagram aktiv und werben für das neue Projekt. Auch hier freuen wir uns immer über Unterstützung!

Und was bekomme ich dafür?

Alle Autor*innen, Grafiker*innen, Lektor*innen, Blogger*innen und andere beteiligte Personen arbeiten komplett ehrenamtlich, da unser gesamter Erlös gespendet wird. Wenn du also Lust hast, dich zu engagieren, bist du genau richtig bei uns.

Wie kann ich euch unterstützen?

Zunächst einmal kannst du dich in jeder Bewerbungsphase als Autor*in, Lektor*in, Grafiker*in und Blogger*in bewerben. Auch Buchsetzer*innen werden immer gesucht. Wenn
du eine andere Idee hast, wie du uns unterstützen kannst, freuen wir uns auch immer über neue Anfragen!
Außerdem würden wir uns natürlich sehr freuen, wenn du unser Buch lesen und ganz vielen Menschen von unserer Gruppe erzählen würdest! Wir teilen auch regelmäßig Templates auf Instagram oder machen Mitmachaktionen wie zum Beispiel #schreibenmitzimt. Wir freuen uns natürlich auch über Instagrambeiträge und Storys über unsere Gruppe.
Du kannst auch gerne unseren Flyer ausdrucken und überall verteilen, z. B. in Supermärkten, Geschäften und an anderen Orten. Wir haben auch einen Podcast, den du auf Spotify unter “Zimt und Papier” findest.
Jede Unterstützung hilft uns sehr, unser Ziel zu erreichen und dabei, dass noch mehr Menschen von unserer Gruppe erfahren!

Wo finde ich euch?

“Mittwintertage” kannst du bei Bookmundo bestellen. “Frühsommernächte” findest du bei Bod. Beide lassen sich aber natürlich auch vor Ort in deiner Buchhandlung, bei Thalia oder Amazon kaufen.
Unsere Homepage kannst du dir hier anschauen. Du findest uns auf Instagram unter diesem Link.
Wir sind auch auf Tiktok, Discord und ganz bald sogar Pinterest aktiv. Die Links findest du im Linktree in unserer Bio auf Instagram. Wenn du sie nicht findest, schick uns einfach eine DM oder eine Nachricht über das Kontaktformular auf der Homepage. Genauso auch bei allen anderen Anliegen.
Wir freuen uns auf dich!! Und wer weiß vielleicht bist du ja schon bald ein Teil der Cinnamon Society?

-Malia de Maillet-

Das Beitragsbild Elci J. Sagittarius, @mottengraphic

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Die Präsidentschaftswahl in Brasilien

26. September 2022 - 10:31

Ein gespaltenes Land geht am 2. Oktober 2022 wählen. Zur Wahl stehen elf Kandidatinnen und Kandidaten. In den letzten Wahlumfragen liegt der ehemalige Präsident Luiz Inácio Lula da Silva mit 45 Prozent vorne. Den zweiten Platz belegt mit 37 Prozent der aktuelle Amtsinhaber Jair Bolsonaro. In diesem Beitrag lernt ihr die beiden Kandidaten mit den höchsten Umfragewerten kennen und erfahrt, warum diese Wahl die brasilianische Demokratie auf die Probe stellt.

Jair Bolsonaro

Jair Bolsonaro (67) ist seit über 30 Jahren in der brasilianischen Politik aktiv; seit 2018 ist er Präsident des Landes. Er wird insbesondere durch die Agrarindustrie, Teile des Militärs sowie der Bevölkerung evangelikalen Glaubens unterstützt. Die Zerstörung des Amazonas-Regenwaldes und von Lebensgrundlagen indigener Bevölkerungen, eine rücksichtslose Corona-Politik, die das Leben von 676.000 Menschen gekostet und zu Hungersnöten in Teilen der Bevölkerung geführt hat, sind einige Folgen von Bolsonaros Regierung. Eine zweite Amtszeit würde Bolsonaro grünes Licht geben, diese Politik fortzusetzen.

Luiz Inácio Lula da Silva

Luiz Inácio Lula da Silva (76) war Gewerkschaftler, hat in den 1980er-Jahren die Arbeiterpartei (PT) gegründet und das Land von 2003 bis 2011 regiert. Lula wurde 2018 wegen Korruption verurteilt, verbrachte 580 Tage im Gefängnis und durfte daher bei der letzten Präsidentschaftswahl (2017) nicht gegen Bolsonaro kandidieren. 2022 darf er sich zur Wahl stellen, da alle Prozesse gegen ihn annulliert wurden. Es stellte sich nach einem langen Verfahren heraus, dass der damalige Bundesrichter Sérgio Moro – der Lula verurteilt hatte – parteiisch agierte. Lulas Wählerinnen und Wähler kommen insbesondere aus den unteren Schichten der Bevölkerung. Mit Lula verknüpfen sie die wirtschaftlichen Fortschritte des Landes während seiner ersten Regierungszeit (2003–2007). Bei einem Wahlerfolg Lulas sollten soziale Fragen, vorrangig die Hungerbekämpfung, in den Vordergrund gestellt und eine engere Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft und indigenen Bevölkerungen gestärkt werden.

Gespaltenes Land, Fake News und Drohung eines Militärputsches

Das Land ist wie auch vor der letzten Präsidentschaftswahl gespalten: Bolsonaro oder Lula. Die Umfragewerte der anderen Kandidatinnen und Kandidaten liegen weit hinter den beiden zurück. Wie im Jahr 2017 spielen soziale Netzwerke und Instant-Messaging-Dienste im Wahlkampf eine zentrale Rolle. Die Verbreitung von Fake News ist erneut zu beobachten. Bolsonaro hat nach wie vor einen großen Teil des brasilianischen Militärs hinter sich. Er behauptete während der Wahlkampagne mehrmals, das elektronische Wahlsystem Brasiliens sei nicht sicher. Viele befürchten daher, dass – im Falle einer Wahlniederlage – keine demokratische Amtsübergabe erfolgen wird. In den letzten Wochen erhielt Lula die Unterstützung von Politikerinnen und Politikern anderer Parteien, einige davon sind frühere Gegnerinnen und Gegner Lulas. Sie sagten, sie wollten Lulas Sieg bereits im ersten Wahlgang unterstützen, um die brasilianische Demokratie vor einem Militärputsch zu schützen.

Brasilien ist eine junge Demokratie. Erst 1989 wurde nach 21 Jahren Militärdiktatur wieder demokratisch gewählt. Für Erwachsene zwischen 18 und 70 Jahren besteht Wahlpflicht. Wer nicht wählt, muss eine Strafe bezahlen. Jugendliche zwischen 16 und 18 Jahren können wählen. Sollte am 2. Oktober 2022 keine Kandidatin oder kein Kandidat die absolute Mehrheit der gültigen Stimmen erreichen, findet vier Wochen später eine Stichwahl statt.

Autor: Carlos dos Santos. Er ist in Brasilien geboren und lebt seit 13 Jahren in Deutschland.

Beitragsbild von Rafaela Biazi auf Unsplash

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Kipppunkte im Klima – diese Schwellen werden bald erreicht

22. September 2022 - 10:26

Im Zuge der Klimakrise und insbesondere wenn es um das Pariser Klimaabkommen geht, ist immer wieder von Klimakipppunkten die Rede. Erst kürzlich stellte ein internationales ForscherInnen-Team fest, dass vier zentrale Kipppunkte bereits 2030 erreicht werden sollen. Doch worum geht es überhaupt und warum ist das wichtig? Hier findest du einen Überblick.

Was sind Kipppunkte?

Nimmt die Erderwärmung weiterhin zu, werden kritische Punkte erreicht, die verheerende Folgen für Mensch und Umwelt haben. Sind diese Schwellen überschritten, kommt es zu unumkehrbaren Veränderungen, die den Klimawandel noch einmal deutlich beschleunigen. Im Prinzip lässt es sich so veranschaulichen: Schiebt man eine Kaffeetasse über den Schreibtischrand, passiert erst einmal nichts. Hat sie allerdings irgendwann  einen bestimmten Punkt erreicht, kippt sie und fällt herunter.

Bekannt sind die Klimakipppunkte schon seit zwei Jahrzehnten, jedoch stellte ein ForscherInnenteam kürzlich fest, dass einige schon deutlich früher als bisher angenommen erreicht werden können. Aufgrund von Entwicklungen der letzten Jahre prognostizieren sie, dass die Erderwärmung von 1,5 Grad schon 2030 erreicht wird. Das könnte dazu führen, dass vier der insgesamt neun bekannten Schwellen übertreten werden.

Kipppunkte 1 und 2:  grönländisches und westantarktisches Eisschild

Das Schmelzen der Eisschilde in Grönland und der Antarktis schreitet in den letzten Jahren immer weiter voran. Schwindet das Eis zu sehr, werden Schwellen in diesen Gegenden erreicht, die bestimmte Dynamiken auslösen. Die Folge: Das Eis schmilzt immer weiter und kann nicht mehr aufgehalten werden, selbst wenn die Erwärmung des Klimas gestoppt wird. Sinkt das gesamte Eisschild dann im Laufe der Zeit vollständig, steigt der Meeresspiegel um mehrere Meter und es beeinflusst eine weitere Reihe von Kippelementen, wie die Erwärmung des Golfstroms.

Kipppunkt 3 : Absterben tropischer Korallenriffe

Auch vor Korallenriffen macht die Klimaveränderung nicht halt. Korallenriffe sind so etwas wie der Regenwald der Meere, denn das Ökosystem beherbergt rund ein Drittel der bekannten Meereslebewesen. Durch die sich erwärmende Wassertemperatur stoßen Nesseltiere ihre Partner, bunte Algen, ab. Dadurch werden Korallen geschwächt und ausgebleicht. Je mehr Korallenriffe absterben, desto größer sind die Auswirkungen auf die Biodiversität der Ozeane.

Kipppunkt 4: Abtauen der Permafrostböden

Bei Permafrostböden handelt es sich um dauerhaft gefrorene Böden, die sich hauptsächlich in Kanada, Alaska und Sibirien befinden und gleichzeitig als Kohlenstoffspeicher dienen. Durch die Erwärmung des Klimas tauen sie immer weiter ab, was zur Folge hat, dass schädliche Gase wie CO2 und Methan freigesetzt werden. Das Problem: Diskussionen über das verbleibendende CO2-Budget beziehen diese schädlichen Gase bisher nicht mit ein.

Um die Erderwärmung und somit auch die Kipppunkte aufzuhalten sind drastische politische Maßnahmen nötig. Komm am 23.09. zum globalen Klimastreik und setz dich dafür ein, dass diese umgesetzt werden!

-Julia-

Beitragsbild von Melissa Bradley auf Unsplash

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Modell morgen: Feriencamps zu Nachhaltigkeit und Berufsorientierung im Herbst 2022

20. September 2022 - 13:11

Bei Modell morgen erkundest du fünf Tage lang, wie du mit einem sinnstiftenden Job deinen Lebensunterhalt verdienen und eine zukunftsfähige Welt gestalten kannst.

Im Rahmen des ESF-geförderten Projekts Modell morgen finden in den Herbstferien erneut kostenfreie Feriencamps zu Nachhaltigkeit und Berufsorientierung in den Berufsfeldern Gesundheit und Tourismus statt.

In vielfältigen Workshops, Exkursionen und Gesprächen findest du heraus, was soziale, ökologische und wirtschaftliche Nachhaltigkeit für einzelne Berufe und Branchen bedeutet. Das Gesundheits-Camp (17.–21. Oktober 2022) betrachtet Nachhaltigkeit von der eigenen Ernährung über den Umgang mit Stress und Belastung im (Arbeits-)Alltag hin zum Ressourcenverbrauch im Gesundheitswesen. Das Feriencamp Tourismus (24.–28. Oktober 2022) thematisiert die Auswirkungen von Tourismus auf Umwelt und Klima.

Expertinnen wie Katrin Schönig, Managerin von The Circus Hotel, oder Anke Jakobs, Ressortleiterin praktische Ausbildung bei Vivantes, geben Einblicke in ihren Berufsalltag. Bei Exkursionen und in Austauschformaten knüpfst du erste Kontakte zu Arbeitgeber*innen und erhälst Tipps für den Berufseinstieg.

Die Feriencamps finden im Umwelt-Bildungszentrum Berlin (UBB) statt. Das UBB liegt mitten im Grünen an der Havel und bietet viel Raum zum Ausprobieren und Entdecken. Die Anfahrt, Unterbringung und Verpflegung werden ebenso wie die Teilnahme an den Workshops und Exkursionen durch Fördermittel des Europäischen Sozialfonds finanziert, sodass den Teilnehmenden keine Kosten entstehen. Die Feriencamps richten sich an Jugendliche und jungen Erwachsenen (15–24 Jahre) aus Berlin, Niedersachsen und Hamburg. Weitere Informationen und das Anmeldeformular findest du unter www.modell-morgen.de

Bild und Text von Modell morgen

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Die WM in Katar: Das solltest du wissen

13. September 2022 - 13:37

Am 20. November startet die Männer-Fußball-WM in Katar. Im Fußballland Deutschland wird das Großereignis einer Weltmeisterschaft – besonders, wenn es um die Herrenteams geht – immer besonders freudig erwartet und ausgiebig gefeiert. Doch diesmal gibt es einen bitteren Beigeschmack. Wir haben die wichtigsten Punkte für dich zusammengetragen, die meisten Infos stammen aus Unhaltbar, dem Mini-Magazim zum Zustand des modernen Fußballs der Christlichen Initiative Romero.

Katar: einige Infos

Katar am persischen Golf ist ein Emirat, steht also unter der Herrschaft des Emirs und wird autoritär regiert. Der Islam ist die Staatsreligion und die Scharia die Hauptgrundlage der Gesetzgebung. Fast 90 % der Einwohner*innen sind Arbeitsmigrant*innen ohne katarische Staatsbürgerschaft, hauptsächlich aus Süd- und Südostasien. Die Menschenrechtslage im Land ist äußerst kritisch – viele Menschen leben in moderner Sklaverei. Besonders Frauen werden ihrer Rechte beraubt, sie dürfen vieles nicht selbst entscheiden und bekommen nicht einmal die Vormundschaft über ihre Kinder. (Quelle: Wikipedia)

Warum eine WM in Katar?

Warum entscheidet sich also die FIFA, der Weltfußballverband, der das Weltturnier organisiert, für Katar als Austragungsort? Ganz einfach: Fußball ist ein Riesengeschäft und Katar aufgrund seiner Gasvorkommen eines der reichsten Länder der Welt. Es wird kräftig in Sport und besonders in Fußball investiert, und so eine WM kurbelt die Wirtschaft an und spült weiteres Geld in die Kassen. Die FIFA argumentiert zwar, dass das Turnier im Land für Verbesserungen sorgen wird, doch erfahrungsgemäß ist das nicht der Fall.

Blutige Baustellen

Bereits im Vorfeld der WM in Katar sind bislang viele Menschen gestorben. Über genaue Zahlen wird zwar gestritten, doch es könnte sich um Tausende toter Arbeitsmigrant*innen handeln. Bei 50 Grad Celsius wird an sieben Tagen ohne Pausen rund um die Uhr auf den Baustellen gearbeitet – und gesunde junge Männer sterben auf mysteriöse Weise im Schlaf.

Noch eine Baustelle: die Textilindustrie

Neben der Bau- ist auch die Textilindustrie ein großes Problem: Millionen von Trikots und Bällen werden für ein Turnier in dieser Größenordnung genäht, und nur ein winziger Bruchteil des Kaufpreises (ca. 1 %) kommt bei den Näher*innen an. Diese arbeiten, zum Beispiel für adidas, unter menschenunwürdigen Bedingungen und für Hungerlöhne. Der größte Anteil des Kaufpreises geht an den Handel, der zweitgrößte an den Hersteller.

Was tun? #BoycottQatar2022

Die Initiative #BoycottQuatar2022 schreibt:

„Die WM 2022 in Qatar ist ein dem Fußball unwürdiges Turnier. Es werden so viele Gebote der sportlichen und politischen Fairness verletzt, dass es uns unverantwortlich erscheint, an diesem Ereignis teilzuhaben, ob als aktiver Sportler*in, Funktionär*in oder nur als TV-Zuschauer*in.
Daher finden wir es wichtig, dass Fußballfans gegen das Turnier in Qatar und gegen die Politik der FIFA protestieren. Bitte unterstützt unsere Initiative #BoycottQatar2022 durch eigene Diskussionen, Aktionen, Veranstaltungen – und nicht zuletzt durch eure Unterstützung für unseren Aufruf.

For the good of the game: 
Boycott Qatar 2022!“

-Katharina-

Bild von 0fjd125gk87 auf Pixabay

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Der World Cleanup Day am 17. September 2022

31. August 2022 - 9:30

Im September gibt es einen weltweiten Aktionstag gegen Plastikmüll und Umweltverschmutzung: Den World Cleanup Day am 17.09.22. Es handelt sich um die größte Müllsammelaktion der Welt! Und das Tolle ist: Alle können mitmachen.

Mach mit beim großen Müllsammeln

Im vergangenen Jahr haben sich allein in Deutschland fast 190.000 Menschen und 836 Kommunen offiziell beteiligt. Wenn du mitmachen möchtest, kannst du entweder an einem schon angemeldeten Cleanup teilnehmen (hier findest du eine Liste und hier eine Deutschlandkarte), deinen eigenen Cleanup anmelden oder deine Schulklasse registrieren.

Natürlich ersetzt eine solche Aktion nicht das alltägliche Müllaufsammeln und den achtsamen Umgang mit unserer Umwelt – aber sie ist eine gute Möglichkeit, auf die Probleme mit Müll und Umweltverschmutzung aufmerksam zu machen.

-Katharina-

Beitragsbild von Jasmin Sessler on Unsplash

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Youthtopia – das bundesweite Aktionstreffen der Brot für die Welt Jugend im September

24. August 2022 - 10:00

Das bundesweite Aktionstreffen der Brot für die Welt JUGEND findet endlich wieder als großes, buntes Bildungsfestival statt. Bei YOUTHTOPIA triffst du junge Menschen zwischen 14 und 27, die sich gemeinsam mit dir für Gerechtigkeit einsetzen. Mit einer kreativen Straßenaktion machen wir uns dafür stark, dass alle Menschen auf der Welt in Frieden leben können. Bei vielseitigen Workshops bekommst du Anregungen, wie eine bessere Welt möglich ist. Du lernst die Brot für die Welt JUGEND kennen und kannst dich mit anderen Menschen vernetzen.

Unsere Utopie von einer gerechten und friedlichen Welt ist fröhlich. Deshalb gibt es bei YOUTHTOPIA auch reichlich Spaß, Musik, Spiel, Tanz und tolles Essen von Wam Kat.

WANN? 16.–18.9.2022

WO? Hannover

WER? Menschen zwischen 14 und 27 Jahren

WIE? JETZT anmelden: https://www.brot-fuer-die-welt.de/jugend/youthtopia/

Text und Bild: Brot für die Welt

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