Sie sind hier

Germanwatch

Newsfeed Germanwatch abonnieren
Aktualisiert: vor 2 Stunden 47 Minuten

Berlin klimaneutral und gerecht. Geht das?

26. Januar 2022 - 13:09
Berlin klimaneutral und gerecht. Geht das? Workshop-Dokumentation: Austausch Berliner Akteur:innen zu drei Dimensionen von Gerechtigkeit

Ist eine ambitionierte und gleichzeitig sozial gerechte Gestaltung der Klimawende möglich? Dies diskutierten wir am 9. Dezember 2021 zusammen mit Berliner Akteur:innen am Beispiel der Transformationserfahrungen der Hauptstadt.

Gemeinsam mit den Stakeholder:innen kamen wir zu dem Schluss: Ja, das ist machbar, wenn Fragen der Verteilungs-, Anerkennungs- und Verfahrensgerechtigkeit gleichermaßen adressiert werden. Für Berlin bedeutet das:

  • Stadtraum und Kosten der Transformation müssen gerechter verteilt,
  • verschiedene soziale Gruppen und Lebensrealitäten anerkannt
  • und eine angemessene Repräsentanz unterschiedlicher Berliner Perspektiven auf Klimafragen ermöglicht werden.

Für einen tieferen Einblick in die Herausforderungen Berlins auf dem Weg zu Klimaneutralität sowie zu den Erkenntnissen der Diskussionsrunden, finden Sie hier das Wichtigste in einer Kurzstudie zusammengefasst.

Publikationstyp Dokumentation Autor:innen Andrea Wiesholzer Seitenanzahl 8 Publikationsdatum 01/2022 Themen Deutsche und Europäische Klimapolitik Deutsche Klimapolitik Zukunftsfähig Wirtschaften Berlin

Download: Berlin klimaneutral und gerecht – Workshop-Dokumentation [PDF; 1,6 MB]

. Weiterführende LinksWebsite des ESRa-Projekts Beteiligte Personen Echter NameAndrea Wiesholzer Referentin - Netze für die Energiewende +49 (0)30 / 57 71 328-24 wiesholzer@germanwatch.org

Bundesregierung setzt richtige Prioritäten für G7-Präsidentschaft – aber viele Ansätze noch zu vage

24. Januar 2022 - 15:57
Pressemitteilung | 24.01.2022Bundesregierung setzt richtige Prioritäten für G7-Präsidentschaft – aber viele Ansätze noch zu vage Germanwatch begrüßt Fokus auf Klimaschutz - globaler Klima-Club darf aber nicht einzige relevante Initiative bleiben / Angestrebter Fortschritt bei Unterstützung für die Ärmsten und Verletzlichsten muss konkreter werden

Berlin (24. Jan. 2022). Die Umwelt-und Entwicklungsorganisation Germanwatch begrüßt, dass die Bundesregierung Klimaschutz und Nachhaltigkeit unter dem Slogan „von der Ambition zur Umsetzung“ zu einem Kernthema ihrer G7-Präsidentschaft macht. „Es ist richtig, dass die Bundesregierung Klimaschutz mit attraktiver, zukunftsfähiger Wirtschafts- und Handelspolitik verknüpft. Sie zeigt dies deutlich mit ihren G7-Prioritäten und der am klarsten benannten Initiative des Programms: dem globalen Klima-Club“, sagt David Ryfisch, Leiter des Teams Internationale Klimapolitik bei Germanwatch. „Es wird auch interessant werden, die Details der angekündigten Initiative kennenzulernen, in Entwicklungs- und Schwellenländern den Aufbau sozial, ökonomisch und ökologisch nachhaltiger Infrastruktur zu unterstützen."

Die Idee des globalen Klima-Clubs steckt noch in den Kinderschuhen. Außer der von Bundeskanzler Scholz genannten Eckpunkte ist bisher wenig bekannt. „Um die G7 zu einer erfolgreichen Initiatorin für einen globalen Klima-Club zu machen, müssen frühzeitig weitere Partner hinzugezogen werden. Sonst droht die Gefahr, dass es ein elitärer Club der reichen Industriestaaten wird. Dies würde auch erhebliche Handelskonflikte heraufbeschwören“, warnt Alexandra Goritz, Referentin zur Beobachtung der deutschen G7-Präsidentschaft bei Germanwatch. „Schon der Exklusivität ausdrückende Name sollte überdacht werden. Für jene Länder des Globalen Südens, die ambitionierte Klimapolitik umsetzen aber für die die Klima-Club-Hürde noch zu hoch ist, sollte die Bundesregierung mit ihren G7-Partnern zügig weitere ambitionierte Klimapartnerschaften zur Unterstützung aufbauen.“

Gut ist aus Sicht von Germanwatch auch, dass die G7 Fortschritte in weiteren Bereichen anstreben, wie der Klimafinanzierung, verstärkten Kooperationen im Bereich Anpassung an den Klimawandel, dem Umgang mit klimabedingten Schäden und Verlusten sowie der Klimaforschung. Hier fehlen bislang jedoch noch die Details. „Die G7 muss sichtbare Fortschritte in der Unterstützung von besonders verletzlichen Ländern beim Umgang mit Klimawandelfolgen machen. Dazu sollte sie eine Initiative auf den Weg bringen, die endlich angemessene Instrumente und ausreichende Finanzierung beim Umgang mit Schäden und Verlusten für besonders betroffene Länder bereitstellt“, sagt Laura Schäfer, Referentin für Klima-Risikomanagement bei Germanwatch.
 

Themen Klima Internationale Klimapolitik Entwicklung & Klima Ansprechpartner:Innen Echter NameDavid Ryfisch Teamleiter Internationale Klimapolitik +49 (0)228 / 60 492-22 ryfisch@germanwatch.org Echter NameAlexandra Goritz Referentin für Entwicklungsbanken und Klima +49 (0)30 / 57 71 328-32 goritz@germanwatch.org Echter NameLaura Schäfer Referentin für Klima-Risikomanagement +49 (0)228 / 60 492-48 schaefer@germanwatch.org Echter NameStefan Küper Pressesprecher +49 (0)228 / 60 492-23, +49 (0)151 / 252 110 72 kueper@germanwatch.org Echter NameKatarina Heidrich Pressereferentin +49 (0)151 / 742 968 18 heidrich@germanwatch.org

Bereit für die G7-Präsidentschaft?

21. Januar 2022 - 18:26
Bereit für die G7-Präsidentschaft? Analyse des Ampel-Koalitionsvertrags – Schwerpunkt Klimaschutz und Finanzen

Mit der G7-Präsidentschaft im Jahr 2022 kann die neue deutsche Regierung zeigen, welchen Stellenwert die internationale Klimapolitik für sie hat und ob sie in der Lage ist, diesen Rahmen für ambitionierten Klimaschutz zu nutzen. Der Koalitionsvertrag hat dafür die ersten Weichen gestellt. Diese Kurzanalyse zeigt, in welchen Bereichen die neue Bundesregierung bereits starke Zeichen setzt, wo sie nachbessern sollte und wo noch Lücken bestehen.

Der Fokus der Analyse liegt auf:

  • Kohleausstieg
  • Subventionen
  • nichtökonomische Schäden und Verluste
  • Schuldenmanagement
  • Klimaallianz („Klimaclubs“)
  • Klima- und Energiepartnerschaften
  • Mobilität
  • Klimafinanzierung
  • Sustainable Finance
Publikationstyp Kurzpapier Autor:innen Alexandra Goritz, Laura Schäfer, David Ryfisch, Christoph Bals Seitenanzahl 5 Publikationsdatum 01/2022 Themen Internationale Klimapolitik UN-Klimaverhandlungen Entwicklung & Klima Sicherheit & Klima Deutsche und Europäische Klimapolitik Deutsche Klimapolitik Europäische Klimapolitik Finanzierung Klima / Entwicklung Klimafinanzierung Finanzierung für Entwicklung / Ernährung

Download: Bereit für die G7-Präsidentschaft? [PDF; 150 KB]

. Weiterführende LinksWie die COP-Ergebnisse von der deutschen G7-Präsidentschaft genutzt werden könn… Beteiligte Personen Echter NameAlexandra Goritz Referentin für Entwicklungsbanken und Klima +49 (0)30 / 57 71 328-32 goritz@germanwatch.org Echter NameLaura Schäfer Referentin für Klima-Risikomanagement +49 (0)228 / 60 492-48 schaefer@germanwatch.org Echter NameDavid Ryfisch Teamleiter Internationale Klimapolitik +49 (0)228 / 60 492-22 ryfisch@germanwatch.org

Criteria for an effective and socially just EU ETS 2

20. Januar 2022 - 12:17
Criteria for an effective and socially just EU ETS 2 Bewertung des Vorschlags der EU-Kommission, ein Emissionshandelssystem für Gebäude und Straßenverkehr (EU ETS 2) einzuführen

Im Juli 2021 schlug die Europäische Kommission die Einführung eines Emissionshandelssystems für Verkehr und Gebäude vor. Wird der Vorschlag Ansprüchen an wirksamen Klimaschutz und Sozialverträglichkeit gerecht? Wo sollte nachgebessert werden? Diese Fragen beantwortet die Studie „Criteria for an effective and socially just EU ETS 2 – Assessment of the EU Commission’s Proposal on an EU ETS for buildings & road transport (EU ETS 2)“, die vom Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft und der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft im Auftrag von Germanwatch, Klima-Allianz Deutschland, WWF Deutschland und CAN Europe erarbeitet wurde. Die Studie zeigt, dass eine CO2-Bepreisung für Gebäude und Verkehr auf EU-Ebene sinnvoll sein kann, wenn sie Teil eines breiten Instrumentenmixes ist, die Preisentwicklung durch einen Mindest- und Höchstpreis vorgezeichnet ist und es einen gut ausgestatteten, klar geregelten Klimasozialfonds für den sozialen Ausgleich gibt.

Publikationstyp Studie Autor:innen Benjamin Held, Christopher Leisinger, Matthias Runkel Seitenanzahl 48 Publikationsdatum 01/2022 Themen Klima Internationale Klimapolitik Deutsche und Europäische Klimapolitik

Download: Criteria for an effective and socially just EU ETS 2 (auf Englisch mit deutscher Zusammenfassung) [PDF; 1,3 MB]

. Weiterführende LinksGemeinsame Pressemitteilung von Klima-Allianz Deutschland, Germanwatch, WWF Deu… Beteiligte Personen Echter NameAnne Gläser Referentin für CO2-Preise +49 (0)30 / 57 71 328-93 glaeser@germanwatch.org

Renewable Energy for a Decentralised, People-Centred Energy Transition in Africa

20. Januar 2022 - 12:17
Renewable Energy for a Decentralised, People-Centred Energy Transition in Africa Ein Factsheet für die afrikanische Zivilgesellschaft

Eine der Herausforderungen, mit denen viele afrikanische Länder konfrontiert sind, ist der fehlende Zugang zu Elektrizität. Daran etwas zu ändern, ist in ländlichen Gebieten besonders kompliziert und teuer, ein Anschluss an das nationale Stromnetz würde einen großen Infrastrukturausbau erfordern. Dieses Factsheet bietet einen Überblick über dezentrale, auf Erneuerbaren Energien basierende Energiesysteme (DRE-Systeme) als alternative Lösung. Das Factsheet analysiert die Vorteile und Herausforderungen dieser Systeme, informiert über technische Aspekte und beleuchtet die verschiedenen „Ownership Models“ von DRE-Systemen.
Außerdem enthält das Factsheet im Anhang Empfehlungen für die vier Dimensionen einer unterstützenden nationalen Politik für dezentrale Erneuerbare Energien – Soziales/Entwicklung, Governance, Wirtschaft und Umwelt. Das Factsheet richtet sich an Gruppen und Plattformen der afrikanischen Zivilgesellschaft, die sich mit Klimawandel und Erneuerbaren Energien befassen, darunter nationale und regionale Nichtregierungsorganisationen (NRO), aber auch Kleinunternehmen, Frauengruppen, Jugendgruppen und andere Akteure der Energiewende.

Publikationstyp Factsheet Autor:innen Kerstin Opfer, Leonie Beaucamp, Augustine B Njamnshi Seitenanzahl 11 Publikationsdatum 01/2022 Themen Internationale Klimapolitik Zuletzt geändert18.01.2022 | 00:00 Uhr

Download: Factsheet Renewable Energy (auf Englisch) [PDF; 324 KB]

. Weiterführende LinksUsing Decentralized Renewable Energies in the Water-Energy-Food Nexus to Streng…Mobilizing Decentralized, Participatory Energy Transition in MoroccoDie Rolle der Zivilgesellschaft in Afrikas Energiekooperation Beteiligte Personen Echter NameKerstin Opfer Referentin Energiepolitik & Zivilgesellschaft - Afrika und Naher Osten +49 (0)228 / 60 492-29 opfer@germanwatch.org

Der Digital Markets Act

13. Januar 2022 - 9:41
Der Digital Markets Act Plattform-Regulierung für Demokratie und Nachhaltigkeit in der EU – aktueller Stand und Verbesserungspotenziale

Ziel des Digital Markets Acts (DMA) der EU ist es, faire Wettbewerbsbedingungen für digitale Unternehmen in der EU zu schaffen. Marktmissbrauch großer Plattformen, wie beispielsweise Google oder Amazon, soll effektiver bekämpft werden. Dieses Hintergrundpapier beantwortet wichtige Fragen zu dem dringend notwendigen Gesetzesvorhaben. Hendrik Zimmermann und Caroline Heinzel stellen häufig vorgebrachte Kritikpunkte von Zivilgesellschaft und Politiker:innen dar und machen so Lücken sichtbar.

Auf Basis von sieben Kriterien entwickeln sie Handlungsempfehlungen, wie das Gesetz im Sinne von Demokratie und Nachhaltigkeit jetzt nachgebessert oder zu einem späteren Zeitpunkt reformiert werden sollte:

Der DMA muss …

  1. Interoperabilitätspflichten für Kerndienstleistungen einführen,
  2. Nutzer:innen in den Mittelpunkt stellen,
  3. negative Effekte von Zusammenschlüssen von Digitalunternehmen stärker berücksichtigen,
  4. zivilgesellschaftliche Organisationen und Endnutzer:innen stärker in Implementierungs- und Monitoring-Prozesse integrieren und
  5. Alternativen zu rein profitorientierten digitalen Unternehmen fördern.

Nach einer Analyse der Änderungsvorschläge aus dem Rat der Europäischen Union und dem Europaparlament lässt sich sagen, dass wesentliche Handlungsempfehlungen nicht umgesetzt werden. Die Autor:innen hoffen daher auf zukünftige Reformen. Sie erwarten ferner, dass der DMA zwar eine weitere Konzentration von Marktmacht erschweren wird und diesbezüglich eine wichtige Botschaft in die Welt senden kann. In seiner jetzigen Ausgestaltung wird er jedoch leider am Status quo bereits existierender Marktmacht viel zu wenig ändern.

Publikationstyp Hintergrundpapier Autor:innen Hendrik Zimmermann und Caroline Heinzel Bestellnummer 22-3-1 Seitenanzahl 36 Schutzgebühr 5.00 EUR Themen Zukunftsfähige Digitalisierung Unternehmensverantwortung Faire und nachhaltige IT Ressourcenpolitik

Download: Hintergrundpapier. Der Digital Markets Act [PDF; 1,5 KB]

. Weiterführende LinksHintergrundpapier: Der Digital Services ActKurzpapier: Germanwatch für ein europäisches Modell der digitalen TransformationStatement: Übermächtige Konzerne entflechten! Beteiligte Personen Echter NameHendrik Zimmermann Referent für Energiewendeforschung und Digitale Transformation +49 (0)30 / 57 71 328-72 zimmermann@germanwatch.org

Der Digital Services Act

13. Januar 2022 - 9:41
Der Digital Services Act Plattform-Regulierung für Demokratie und Nachhaltigkeit in der EU – aktueller Stand und Verbesserungspotenziale

Der Digital Services Act (DSA) der EU soll digitale Unternehmen zu mehr Verbraucher:innenschutz und Transparenz verpflichten. Dieses Hintergrundpapier beantwortet wichtige Fragen zu dem dringend notwendigen Gesetzesvorhaben. Hendrik Zimmermann und Caroline Heinzel stellen häufig vorgebrachte Kritikpunkte von Zivilgesellschaft und Politiker:innen dar und machen so Lücken sichtbar.

Auf Basis von acht Kriterien entwickeln sie Handlungsempfehlungen, wie das Gesetz im Sinne von Demokratie und Nachhaltigkeit jetzt nachgebessert oder zu einem späteren Zeitpunkt reformiert werden sollte:

Der DSA muss ...

  1. ... mehr Klarheit zum Umgang mit illegalen Inhalten schaffen,
  2. ... Desinformation stärker thematisieren,
  3. ... die Zivilgesellschaft an Elaborierungsprozessen von Richtlinien beteiligen,
  4. ... ein breiteres Spektrum von Nachhaltigkeitszielen verfolgen,
  5. ... zusätzliche Verpflichtungen für Onlineplattformen hinsichtlich ihrer Algorithmen einführen,
  6. ... Nutzer:innen maximale Transparenz bezüglich der von ihnen gespeicherten Daten garantieren,
  7. ... die Nutzung personenbezogener Daten für Online-Werbung verbieten oder zumindest stark einschränken,
  8. ... sicherstellen, dass die Evaluierung systemischer Risiken in Kooperation mit zivilgesellschaftlichen Organisationen geschieht,
  9. ... die Bedingungen für das Zurückhalten bestimmter Informationen weiter ausführen,
  10. ... sicherstellen, dass der Zugang zu den Daten sehr großer Onlineplattformen für zivilgesellschaftliche Organisationen und die Presse erleichtert wird,
  11. ... ermöglichen, dass weitere Sanktionsmöglichkeiten für sehr große Onlineplattformen zur Verfügung stehen,
  12. ... auch systemische Reformen möglich machen.

Nach einer Analyse der Änderungsvorschläge aus dem Rat der Europäischen Union und dem Europaparlament lässt sich sagen, dass wesentliche Nachbesserungen des Kommissionsvorschlags im Trilog zwischen Kommission, Rat und Parlament nicht zu erwarten sind. Der DSA sollte daher in naher Zukunft gemäß den in diesem Papier dargestellten Reformvorschlägen überarbeitet werden. Nichtsdestotrotz stellt der DSA ein dringend notwendiges Gesetz dar, das über die Europäische Union hinaus eine Signalwirkung entfalten kann.

Publikationstyp Hintergrundpapier Autor:innen Hendrik Zimmermann und Caroline Heinzel Bestellnummer 22-3-1 Seitenanzahl 44 Schutzgebühr 8.00 EUR Themen Zukunftsfähige Digitalisierung Unternehmensverantwortung Faire und nachhaltige IT Ressourcenpolitik

Download: Hintergrundpapier. Der Digital Services Act [PDF, 1,8 KB]

. Weiterführende LinksHintergrundpapier: Der Digital Markets ActKurzpapier: Digitalisierung – Gefahr für die Demokratie?Podcast: Energiewende, Klima und KI Beteiligte Personen Echter NameHendrik Zimmermann Referent für Energiewendeforschung und Digitale Transformation +49 (0)30 / 57 71 328-72 zimmermann@germanwatch.org

Warum kleine und mittelständische Unternehmen von Nachhaltigkeitsberichterstattung profitieren

12. Januar 2022 - 18:29
Warum kleine und mittelständische Unternehmen von Nachhaltigkeitsberichterstattung profitieren Full Disclosure: Das monatliche Briefing zu Offenlegungsvorschriften in der EU

Januar 2022 – Sonderausgabe

Ähnlich wie das Jahr 2021 wird auch 2022 für die Klimapolitik in Deutschland und Europa von entscheidender Bedeutung sein. Dabei kommt dem Bereich Sustainable Finance bei der Verbesserung von Klimaschutz und nachhaltigem Wachstum eine Schlüsselrolle zu. Aus diesem Grund hat sich Germanwatch mit der Allianz für Unternehmenstransparenz zusammengeschlossen. Gemeinsam wollen wir uns für mehr Unternehmensverantwortung und Offenlegungspflichten einsetzen und so auf das Erreichen der Klimaziele der EU und von Paris hinwirken.

Zu Beginn des neuen Jahres erscheint eine Sonderausgabe in unserer Reihe „Full Disclosure: Das monatliche Briefing zu Offenlegungsvorschriften in der EU“, in der wir die Notwendigkeit und den Nutzen zukunftsgerichteter Berichtspflichten in einem sich verändernden Umfeld von EU-Regulierungen beleuchten wollen.

Zu dieser Ausgabe:

Ein wichtiger Baustein der europäischen Sustainable Finance-Strategie ist die Ausweitung von Offenlegungsvorschriften für Unternehmen. Mithilfe solcher Berichterstattungspflichten können Risiken einzelner Unternehmen oder negative Auswirkungen ihrer Tätigkeiten auf die Umwelt oder Gesellschaft von anderen Akteur:innen erkannt und bei Investitionsentscheidungen berücksichtigt werden. So entsteht eine Lenkungswirkung.

Um diese Lenkungswirkung durch mehr Transparenz und Vereinheitlichung zu erhöhen, sollten auch nicht börsennotierte kleine und mittelständische Unternehmen (KMUs) ihre Klimarisiken offenlegen und eine Nachhaltigkeitsberichterstattung abgeben. Die gilt im Besonderen auch für Deutschland, wo KMUs das Rückgrat der Wirtschaft bilden.

Bei genauem Hinsehen wird deutlich: Eine konsequente Nachhaltigkeitsberichterstattung bietet in erster Linie zahlreiche Vorteile und Chancen für kleine und mittelständische Unternehmen.

Dezember-Ausgabe: Insights into climate indicators for companies: What to report under European sustainability reporting standards

August-Ausgabe: Sustainability due diligence – what it means for companies and how EU sustainability standards can help

Juli-Ausgabe: (Financial) Opportunities of European sustainability reporting rules for small businesses

Juni-Ausgabe: Climate transition plans: How EU standards can help companies to focus on the right data

Mai-Ausgabe: The EU Sustainable Finance April package and how EU sustainability reporting standards fit in

April-Ausgabe: What needs to be reported on sustainability-related governance?

März-Ausgabe: Reform of the EU Non-financial Reporting Directive: A Push Towards Future-proof Reporting Obligations

Publikationstyp Briefing Paper Autor:innen Christoph Hoffmann Seitenanzahl 6 Publikationsdatum 01/2022 Themen Internationale Klimapolitik Finanzierung Klima / Entwicklung Klimafinanzierung

Download: Full Disclosure. Sonderausgabe [PDF; 300 KB]

. Weiterführende LinksFull Disclosure: Ausgabe Dezember 2021 Beteiligte Personen Echter NameChristoph Hoffmann Referent für klimakompatible Finanzflüsse +49 (0)30 / 57 71 328-69 hoffmann@germanwatch.org Echter NameDavid Ryfisch Teamleiter Internationale Klimapolitik +49 (0)228 / 60 492-22 ryfisch@germanwatch.org

Dein Handabdruck für die Agrar- und Ernährungswende

12. Januar 2022 - 15:28
Dein Handabdruck für die Agrar- und Ernährungswende Ein Do-It-Guide zum Loslegen

Dieser Do-It-Guide bereitet konkrete Ideen zur Vergrößerung des eigenen Handabdrucks für eine sozial und ökologisch nachhaltige Organisation unserer Ernährung auf. Es finden sich darin Ideen und mögliche Herangehensweisen, um

  • regionales und biologisches Essen in öffentlichen Einrichtungen zu verankern,
  • Tierwohl zu fördern,
  • Kommunen und Länder pestizidfrei zu machen,
  • Ernährungsräte zu gründen,
  • Macht im Agrar- und Lebensmittelbereich gerecht zu verteilen,
  • finanzielle Unterstützung von Landwirt:innen an Nachhaltigkeitskriterien zu binden.
     

Wofür kann der Do-It-Guide genutzt werden?

Der Fokus liegt darauf, strukturveränderndes Engagement in einem bestimmten Themenfeld greifbar zu machen und so den Schritt ins wirkungsvolle Handeln für Interessierte zu erleichtern. Dabei werden Handlungsoptionen auf verschiedenen Ebenen vorgestellt – von Ideen für den eigenen Verein/die eigene Religionsgemeinschaft über Stadtteilprojekte bis hin zu bundesweit organisiertem Engagement.
 

Was finde ich im Do-It-Guide?

  • Eine kurze Problemdarstellung des Status quo mit Zahlen und Fakten
  • Eine Einführung zur Hand Print-Perspektive
  • Beschreibungen konkreter struktureller Veränderungshebel und Engagement-Ideen für eine nachhaltigere Organisation von Ernährung und Landwirtschaft
  • Beispiele, die Mut machen
  • Tipps zum Weiterlesen
  • Methodische Ideen zum Finden von Ansatzpunkten in der Gruppe
  • Checklisten zur Projektplanung oder zum Finden von Verbündeten
  • Strategische Tipps für das Engagement
  • Informationen zum Umgang mit den eigenen (psychischen) Ressourcen im Engagement
Das Aktionsposter zum Do-It-Guide Agrar- und Ernährungswende

Erweitert wird der Do-It-Guide durch ein Aktionsposter, welches auf der Vorderseite verschiedene Handlungsfelder für eine Ressourcenwende in einem positiven Zukunftsbild darstellt. Die Rückseite bietet Platz zum Ausfüllen von Leitfragen, Meilensteinen und Checklisten für engagierte Gruppen.

>>> Zum Aktionsposter

 

Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des

Sowie gefördert von:

 

Für den Inhalt dieser Publikation ist allein Germanwatch verantwortlich, die darin dargestellten Positionen geben nicht den Standpunkt von Engagement Global gGmbH und dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung wieder.

Publikationstyp Bildung / Unterrichtsmaterial Bestellnummer 21-6-02 Publikationsdatum 12/2021 Themen Welternährung, Landnutzung und Handel EU-Agrarpolitik Internationale Agrarpolitik und WTO Landnutzung und Waldschutz Bildung Bildung & Klima

Download: Do-It-Guide Agrar- und Ernährungswende [PDF; 5,8 MB]

. Weiterführende LinksZum Do-It-Guide "Dein Handabdruck für die Ressourcenwende" Beteiligte Personen Echter NameMarie Heitfeld Referentin - Bildung für nachhaltige Entwicklung +49 (0)228 / 60 492-60 heitfeld@germanwatch.org Echter NameDaniela Baum Referentin Bildung für nachhaltige Entwicklung & Regionale Netzstelle Nachhaltigkeitsstrategien West - RENN.west +49 (0)228 / 60 492-24 baum@germanwatch.org Echter NameTobias Reichert Referent für Agrarpolitik und Welthandel | Projektleiter Klimafreundliche Landwirtschaft +49 (0)30 / 57 71 328-43 reichert@germanwatch.org Echter NameKonstantinos Tsilimekis Teamleiter Welternährung, Landnutzung und Handel +49 (0)30 / 57 71 328-82 tsilimekis@germanwatch.org

Schonungslose Eröffnungsbilanz: Bundesregierung muss sehr ambitioniertes Klimaschutz-Sofortprogramm vorlegen

12. Januar 2022 - 15:28
Pressemitteilung | 11.01.2022Schonungslose Eröffnungsbilanz: Bundesregierung muss sehr ambitioniertes Klimaschutz-Sofortprogramm vorlegen Germanwatch begrüßt Ankündigung von Klimaminister Habeck zu ersten Maßnahmen für ein Klimaschutz-Sofortprogramm / Auch Verkehrs-, Bau- und Landwirtschaftsministerium sind gefordert, für ihre Sektoren Maßnahmen mit Mix aus CO2-Bepreisung, Ordnungsrecht und Investitionen vorzulegen

Berlin (11. Jan. 2022). Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch begrüßt, dass Wirtschafts- und Klimaminister Robert Habeck heute eine schonungslose Startbilanz zum Stand des Klimaschutzes vorgelegt hat. „Wir benötigen nun ein radikal realistisches Klimaschutz-Sofortprogramm“, sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. „Dafür sind jetzt die Ministerien für Verkehr, Bau und Landwirtschaft gemeinsam mit dem Klimaminister in der Pflicht. Sie müssen in diesem Jahr ihre jeweiligen Sektoren auf einen Pfad zum Erreichen der Klimaziele bringen. Für die neue Bundesregierung ist es eine zentrale Messlatte, dass in allen Sektoren die Ziele erreicht werden. Alle Minister und Ministerinnen müssen ihren Beitrag für ein angemessenes Sofortprogramm liefern.“

Überschuss der Emissionen muss danach zusätzlich reduziert werden
Da es auf die Gesamtmenge der freigesetzten Emissionen ankommt, fordert Germanwatch, dass die 2021 und 2022 angehäuften überzähligen Emissionen in den Folgejahren zusätzlich zu den Klimazielen dieser Jahre verringert werden. „Entscheidend“, so Christoph Bals, „ist für die Klimazielerreichung zudem, dass sich das Klimasofortprogramm auf einen intelligenten Maßnahmenmix aus CO2-Bepreisung, Ordnungsrecht und Klimainvestitionen stützt.“

Themen Klima Deutsche und Europäische Klimapolitik Deutsche Klimapolitik Ansprechpartner:Innen Echter NameChristoph Bals Politischer Geschäftsführer +49 (0)228 / 60 492-34 bals@germanwatch.org Echter NameKai Bergmann Referent für deutsche Klimapolitik +49 (0)30 / 57 71 328-71 bergmann@germanwatch.org Echter NameStefan Küper Pressesprecher +49 (0)228 / 60 492-23, +49 (0)151 / 252 110 72 kueper@germanwatch.org Echter NameKatarina Heidrich Pressereferentin +49 (0)151 / 742 968 18 heidrich@germanwatch.org

Offener Brief an die Bundesregierung: Bitte stoppen Sie die Aufnahme von Atom und Erdgas in die EU-Taxonomie!

12. Januar 2022 - 15:28
Meldung | 11.01.2022Offener Brief an die Bundesregierung: Bitte stoppen Sie die Aufnahme von Atom und Erdgas in die EU-Taxonomie!

Anlässlich des von der EU-Kommission am 31.12.2021 vorgelegten zweiten Delegierten Rechtsakts zur EU-Taxonomie haben die Umwelt- und Klimaorganisationen Deutscher Naturschutzring, Bellona Deutschland, Bioland, Campact, Deutsche Umwelthilfe, E3G, Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft, Germanwatch, Klima-Allianz Deutschland, Naturschutzbund Deutschland, Umweltinstitut München und WWF Deutschland heute einen offenen Brief an die Bundesregierung versendet.

Darin fordern die 13 Organisationen die Bundesregierung auf, im Rat der Europäischen Union gegen den Delegierten Rechtsakt zu stimmen, sich der von Österreich und Luxemburg geplanten Klage gegen den Delegierten Rechtsakt vor dem Europäischen Gerichtshof anzuschließen und stringente Kriterien für den im Koalitionsvertrag angekündigten Zubau von Erdgas-Kraftwerken auf nationaler Ebene auszuarbeiten.

Offener Brief an Olaf Scholz, Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland

Berlin, den 11. Januar 2022

Der Delegierte Rechtsakt zur Aufnahme von Atomenergie und Erdgas in die EU-Taxonomie muss gestoppt werden

Sehr geehrter Herr Bundeskanzler,

am 31.12.2021 hat die EU-Kommission den zweiten Delegierten Rechtsakt zur EU-Taxonomie vorgelegt. Dass darin nun sowohl Atom als auch Erdgas als nachhaltige Energieträger eingestuft werden, konterkariert die Intention und den jahrelangen Abstimmungsprozess der Taxonomie massiv. Statt einen klaren finanzpolitischen Weg zur Umsetzung des European Green Deal und des „Fit for 55“- Pakets aufzuzeigen, führt die EU-Kommission die Taxonomie als Label für nachhaltige Zukunftsinvestitionen ad absurdum und sendet ein fatales internationales Signal an andere Regierungen, die an ähnlichen Taxonomien arbeiten.

Die klare Ablehnung der Aufnahme von Atomenergie in die Taxonomie durch die Bundesregierung begrüßen wir ausdrücklich und sehen dies als deutliches Bekenntnis zur Vollendung des Atomausstiegs in Deutschland. Damit Deutschland und Europa ihre Klimaziele erreichen können, muss die Nutzung fossiler Energieträger schnellstmöglich beendet statt ausgebaut werden. Deshalb braucht es eine ebenso konsequente Ablehnung von Erdgas in der Taxonomie. Auch wenn für einen begrenzten Übergangszeitraum Erdgas Teil des Energiemixes sein wird, ist eine Einstufung des Energieträgers als nachhaltig klimawissenschaftlich nicht haltbar. Fossiles Gas ist keinesfalls ein nachhaltiger Energieträger, denn entlang seiner Förder-, Transport- und Nutzungskette werden große Mengen an klima- schädlichen Treibhausgasen ausgestoßen.

Im weiteren Prozess zur Finalisierung der Taxonomie muss die Bundesregierung deshalb klar und öffentlich vernehmbar Stellung beziehen, damit das Ziel der „Kennzeichnung nachhaltiger Wirtschaftsaktivitäten“ doch noch erreicht werden kann. Es geht um nichts geringeres als die Legitimität und Wirksamkeit dieses grundlegenden Instruments und die Frage, wie glaubwürdig und relevant es im finanzwirtschaftlichen Kontext überhaupt werden kann. Ein europäischer Standard, der noch vor seiner Inkraftsetzung hinter etlichen anderen bereits etablierten Standards zurückbleibt, ist ein Rück- schritt und nicht der Fortschritt, mit dem Ihre Koalition angetreten ist.

Wir bitten Sie deshalb:

-  Stimmen Sie bei der Abstimmung im Rat der Europäischen Union gegen den Delegierten Rechtsakt, und gewinnen Sie andere Mitgliedstaaten dafür, dasselbe zu tun.

-  Schließen Sie sich der von Österreich und Luxemburg geplanten Klage gegen den Delegierten Rechtsakt vor dem Europäischen Gerichtshof an. Setzen Sie sich für eine Erweiterung der Klage auch gegen die Aufnahme von Erdgas ein.

-  Erarbeiten Sie zügig stringente Kriterien für den im Koalitionsvertrag angekündigten Zubau von Erdgas-Kraftwerken auf nationaler Ebene. Diese Kriterien müssen weitaus strenger aus- fallen als die Vorschläge der EU-Kommission und verbindlich regeln, dass neue Gasturbinen und gasbetriebene Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen ausschließlich in zeitlich eng begrenztem Umfang und zur Absicherung von Engpässen bis zur raschen Vollversorgung mit erneuerbaren Energien genehmigungsfähig sind.

Sehr geehrter Herr Bundeskanzler, wir zählen auf Sie: Stoppen Sie das Greenwashing schmutziger und gefährlicher Technologien, die der Vergangenheit angehören, und ebnen Sie den Weg zur Klimaneutralität – auf europäischer wie auf nationaler Ebene.

Mit freundlichen Grüßen

  • Prof. Dr. Kai Niebert, Präsident, DNR
  • Christoph Bautz, Geschäftsführender Vorstand, Campact
  • Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer, Germanwatch
  • Eberhard Brandes, Geschäftsführender Vorstand, WWF Deutschland
  • Dr. Erika Bellmann, Geschäftsführerin, Bellona Deutschland
  • Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer, DUH
  • Dr. Christiane Averbeck, Vorständin, Klima-Allianz Deutschland
  • Jan Plagge, Präsident, Bioland
  • Jörg-Andreas Krüger, Präsident, NABU
  • Olaf Bandt, Vorsitzender, BUND
  • Carolin Schenuit, Geschäftsführende Vorständin, FÖS
  • Fabian Holzheid, Politische Geschäftsführung, Umweltinstitut München

Dieser Brief geht auch an den Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz und Stellvertreter des Bundeskanzlers, den Bundesminister der Finanzen, die Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz, den Bundesminister der Justiz sowie die Bundesministerin des Auswärtigen.

Aktuell Aktion Klima Deutsche und Europäische Klimapolitik Deutsche Klimapolitik Europäische Klimapolitik Verbraucher Dateianhang

Download: Verbändebrief an BK Scholz [PDF; 0,3 MB]

Ansprechpartner:innen Echter NameChristoph Bals Politischer Geschäftsführer +49 (0)228 / 60 492-34 bals@germanwatch.org Echter NameChristoph Hoffmann Referent für klimakompatible Finanzflüsse +49 (0)30 / 57 71 328-69 hoffmann@germanwatch.org

Personalsachbearbeiter:in (w/m/div)

12. Januar 2022 - 15:28
Meldung | 11.01.2022Personalsachbearbeiter:in (w/m/div) 20-40 h / Woche, Arbeitsort Bonn oder Berlin, für 12-24 Monate, Beginn möglichst zum 01.03.2022

Germanwatch ist eine international tätige Umwelt-, Entwicklungs- und Menschenrechtsorganisation mit Büros in Bonn und Berlin. Wir suchen eine Person mit Erfahrung in und Freude an der administrativen Bearbeitung von Personalangelegenheiten im Bereich der Einstellungsverfahren und Verwaltungsvorgänge von der Einstellung, während der Beschäftigungsverhältnisse und bis hin zu deren Abschluss. Die Stelle ist im Germanwatch-Team Finanzen, Personal und Verwaltung angesiedelt.

Zu Ihren Hauptaufgaben gehören:

  • Bewerbungsmanagement inkl. Erstellen und Veröffentlichen von Ausschreibungsunterlagen, Begleitung und administrativer Abwicklung von Stellenbesetzungsverfahren, Begleitung des Arbeitsbeginns und Ausscheidens von Beschäftigten (national und international; ggf. Unterstützung bei Visumangelegenheiten)
  • Vorbereitung von arbeitsvertraglichen Dokumenten und Bescheinigungen
  • Bearbeitung von Vorgängen aus den Bereichen Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall, Fortbildungen inkl. Bildungsurlaub, Urlaub, Mutterschutz, Elternzeit, betriebliche Altersversorgung
  • Pflege von Personalakten
  • Erstellung von Statistiken, Auswertungen und Meldungen
  • Mitarbeit bei der Optimierung inkl. Digitalisierung unserer Arbeitsprozesse im Personalwesen

Nach Absprache ist die Eingrenzung des Aufgabenspektrums auf einen Teil der obigen Tätigkeiten möglich.

Sie bringen Qualifikationen, Kenntnisse, Fähigkeiten und Erfahrungen in den folgenden Bereichen mit:

  • Abgeschlossene kaufmännische oder personalwirtschaftliche Ausbildung (z.B. Kauffrau/Kaufmann für Bürokommunikation / Büromanagement oder Verwaltungsfachwirt:in) oder vergleichbare Kenntnisse
  • Möglichst Berufserfahrung im Personalwesen oder Zusatzqualifikation im Personalbereich
  • Gute Fachkenntnisse im Tarifrecht des öffentlichen Dienstes, im Arbeits- und Sozialversicherungsrecht sowie im Datenschutz
  • Sicherer Umgang mit MS Office, insbesondere Excel
  • Sehr gute Deutschkenntnisse, sichere Englischkenntnisse
  • Kommunikationsstärke, strukturierte und gewissenhafte Arbeitsweise, Diskretion, Verantwortungsbewusstsein und Teamfähigkeit
  • Erfahrung mit internationalen Stellenbesetzungsverfahren von Vorteil
  • Erfahrung mit Personalverwaltungssoftware von Vorteil

Wir bieten eine in Anlehnung an den öffentlichen Dienst (bis zu Entgeltgruppe 9b TVÖD) vergütete Anstellung in Voll- oder Teilzeit (20-40 Stunden pro Woche). Laufzeit und Stellenumfang werden im Rahmen des Bewerbungsverfahrens geklärt und hängen u.a. von Ihren Möglichkeiten sowie von den verfügbaren Projektmitteln und dem Aufgabenvolumen zum Planungsstand der Bewerbungsgespräche ab. Gewünschter Beginn ist der 01.03.2022. Eine langfristige Zusammenarbeit wird angestrebt.

Arbeitsort ist Bonn oder Berlin - aktuell arbeiten wir aufgrund der Pandemie überwiegend mobil. Wir bieten hohe Flexibilität bei der Gestaltung der Arbeitszeit und Unterstützung bei technischen Hilfsmitteln.  Sie erwartet die Möglichkeit, zusammen mit einem engagierten, sympathischen Team auf wichtige gesellschaftliche Debatten und Prozesse wirksamen Einfluss zu nehmen. Wir bieten Raum für eigenes Engagement und die Möglichkeit, sich durch interne / externe Schulungen weiterzubilden. Der Erwerb eines Jobtickets (Raum Köln/Bonn) ist möglich.

Ihre Bewerbung schicken Sie uns bitte bis zum 06.02.2022 zusammen mit dem ausgefüllten Bewerbungsbogen, den Sie hier abrufen können (Kontakt bei technischen Problemen: bewerbungen@germanwatch.org). Der Bewerbungsbogen ist das zentrale Dokument und unverzichtbarer Teil Ihrer Bewerbung. Er enthält weitere wichtige Hinweise zum Bewerbungsverfahren.

Die Bewerbungsgespräche werden voraussichtlich an folgenden Terminen stattfinden (per Video):

Erste Gesprächsrunde: 11.02.2022

Zweite Gesprächsrunde (mit einer Auswahl von BewerberInnen der 1. Runde): 16.02.2022

Aktuell Stellenangebot Dateianhang

Download: Ausschreibung [PDF; 50 KB]

Download: Bewerbungsbogen [DOC; 50 KB]

Ansprechpartner:innen Echter NameUlrike Koll Teamleiterin Team Finanzen, Personal und Verwaltung +49 (0)228 / 60 492-18 koll@germanwatch.org

Policy Advisor for German-Indonesian G7/G20 Dialogues (m/f/diverse)

12. Januar 2022 - 15:28
Meldung | 10.01.2022Policy Advisor for German-Indonesian G7/G20 Dialogues (m/f/diverse) 32-40h/week, location: Bonn or Berlin, ideally February 15th 2022, for 12 months

Germanwatch is a development and environment organization that actively engages in international political and economic discussions. The situation of marginalized people forms the starting point for our engagement for sustainable development. We collaborate strongly with our partners in the Global South to achieve an outcome that supports the poorest and most vulnerable. Frequent dialogue is the basis for that collaboration. The G7 presidency will be the first international touchstone of the new German government’s diplomatic skills. To maximize its impact however, it will depend on in how far the G20 will also take up elements advanced under the G7 agenda. Therefore, the German-Indonesian exchange and coordination will be instrumental to ensure the best possible result. Germanwatch has closely followed the G7 and G20 processes since Germany’s Presidency in 2007. In 2022, Germanwatch with its Indonesian and international partners will coordinate dialogues between civil society actors but also governmental officials to support an ambitious outcome. We will focus on topics as diverse as sustainable finance, climate and loss and damage finance, the global financial architecture, energy transition, climate club, and climate partnerships.

To complement our International Climate Policy Team, we are looking for a

Professional with the following profile:

  • Work experience in climate-relevant negotiations with a proven record of working in a fast-paced political environment.
  • Strong understanding of functioning of G7/G20; past experience in G7/G20 processes is considered a strong asset.
  • Experience of coordinating work among colleagues and partners across multiple thematic areas and a proven record of quickly absorbing information within these thematic areas.
  • Experience within the areas of climate change mitigation, sustainable and climate finance and the global financial architecture is considered an asset.
  • Record of working with a diverse set of actors across different hierarchy levels.
  • Proven intercultural competence and experience in working with developing countries, international institutions, and diverse stakeholders.
  • High motivation to work in an NGO environment.
  • Fluency in English (C1 level) and strong German skills (at least B2 level) are required. Knowledge in Bahasa Indonesia is an asset.

Your tasks will include contributions to:

  • Coordinate civil society dialogues on a diverse set of topics with participants from German and Indonesian civil society, international NGO networks, F20 and other relevant actors as well as the G7 and G20 presidencies and member countries.
  • Organize informal exchanges between civil society and government officials.
  • Coordinate closely internally, ensuring a robust information flow within the international climate policy team but also with other Germanwatch teams, most notably the German and European climate policy team.
  • Support developing coherent and ambitious G7 and G20 positions and strategies on different topics.
  • Engage with decision makers from different relevant ministries across various hierarchy levels.
  • Develop input material for dialogues and informal exchanges (short presentations, thematic input briefs).
  • Support preparation of communication materials (including press briefings, blog posts, social media).
  • Manage project independently coordinating a diverse set of international NGO partners, but closely cooperate and coordinate with our other team members and our Head of Policy Berlin.

The post will be based in either Bonn or Berlin, Germany, and will require national and international travel. Due to the current pandemic, the home office might initially be the prevailing workspace. If necessary, Germanwatch will support securing visa and work permit. The position comes with German benefits scheme, including health insurance. We offer high flexibility with regard to working hours and workplace and provide technical support as needed.

Application documents should be sent no later than 30 January 2022 together with the applicant’s form to be downloaded above. In case of problems downloading this form, please contact jobs@germanwatch.org for assistance. The applicant’s form is the central document of your application, necessary for it to be valid. It also contains further information on the application process.

Interviews are expected to take place via video on the following dates:

  • First round of interviews: 4 February 2022
  • Second round of interviews (with a selection of applicants from round 1): 11 February 2022

Further information about Germanwatch: www.germanwatch.org/en

Aktuell Stellenangebot Dateianhang

Download: Applicants Form [53,5 KB]

Download: Job Advertisement [77,6 KB]

Ansprechpartner:innen Echter NameJulia Keller Personalsachbearbeiterin und Projektassistentin +49 (0)228 / 60 492-70 keller@germanwatch.org

Berichtsentwurf des EU-Parlaments zum CO2-Grenzausgleich verbessert Kommissionsvorschlag nur teilweise

12. Januar 2022 - 15:28
Pressemitteilung | 06.01.2022Berichtsentwurf des EU-Parlaments zum CO2-Grenzausgleich verbessert Kommissionsvorschlag nur teilweise Früheres Ende der kostenlosen Zertifikate-Zuteilung wichtiger Fortschritt – Unterstützungsangebote für ärmere Länder jedoch schwach / Germanwatch fordert Nachbesserung

Berlin (6. Jan. 2022). Der vom zuständigen Berichterstatter des Europäischen Parlaments verschickte Berichtsentwurf zum geplanten CO2-Grenzausgleich der EU (CBAM) enthält aus Sicht der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch positive Änderungsvorschläge gegenüber dem Entwurf der EU-Kommission, bleibt jedoch insgesamt hinter dem Notwendigen zurück. „Der Berichterstatter empfiehlt, die kostenlose Zuteilung von CO2-Zertifikaten in den vom CO2-Grenzausgleich abgedeckten Sektoren bis Ende 2028 auslaufen zu lassen - anstatt, wie von der Kommission vorgeschlagen, bis Ende 2035. Das ist ein sehr wichtiger Fortschritt“, kommentiert Anne Gläser, Referentin für CO2-Preise bei Germanwatch.

„Erst durch die vollständige Versteigerung der CO2-Zertifikate erhalten Unternehmen einen hinreichenden Anreiz ihre Produktion klimafreundlich umzubauen. Die von der EU-Kommission vorgeschlagene deutlich längere Übergangszeit enthielte das Risiko, dass die europäische Schwerindustrie die Transformation in Teilen verschläft“, so Gläser weiter. Der Grenzausgleich der EU soll dazu beitragen, dass eine steigende CO2-Bepreisung in der EU nicht zu Verzerrungen im Wettbewerb mit Unternehmen außerhalb der EU führt, die nicht einer CO2-Bepreisung unterliegen. 

Hinter dem Notwendigen zurück bleibt der Entwurf jedoch nach Ansicht von Germanwatch bei der Verwendung der Einnahmen aus dem Grenzausgleich und der Unterstützung ärmerer Handelspartnerstaaten für die grüne Transformation. Gläser: „Der Bericht bleibt hier viel zu vage.“ Laut dem Entwurf sollen ausschließlich Least Developed Countries unterstützt werden, also die ökonomisch ärmsten Staaten der Welt. Der Großteil der Einnahmen aus dem Grenzausgleich soll in den EU-Haushalt und die Verwaltung des neuen Instruments fließen.

Nach Ansicht von Germanwatch müsste jedoch der weitaus größte Teil der Einnahmen sowie weitere Finanzmittel an Partnerländer mit mittlerem und niedrigem Einkommen, einschließlich der ärmsten Staaten, fließen. „Das ist entscheidend, um das Instrument raus aus der konfrontativ-protektionistischen Ecke zu holen und in ein eher kooperatives Mittel zu verwandeln. Zu den am meisten vom CO2-Grenzausgleich betroffenen Staaten zählen unter anderem die Ukraine und die Türkei. Sie würden laut dem Vorschlag überhaupt keine Unterstützung erhalten. Das ist das falsche Signal, denn die EU sollte gerade die Industrien der besonders vom CO2-Grenzausgleich betroffenen Staaten auf dem Weg Richtung Klimaneutralität unterstützen“, so Gläser. Es fehlen zudem zusätzliche Unterstützungsangebote, zum Beispiel für umfangreiche Klimapartnerschaften.

Aus Germanwatch-Sicht ist es nun Aufgabe des Europäischen Parlaments, den Berichtsentwurf weiterzuentwickeln ohne dabei die Fortschritte zur schnelleren vollständigen Versteigerung der CO2-Zertifikate zu verlieren. Auch die neue Bundesregierung sollte auf entsprechende Verbesserungen drängen.

Themen Klima Deutsche und Europäische Klimapolitik Europäische Klimapolitik Ansprechpartner:Innen Echter NameOldag Caspar Teamleiter Deutsche und Europäische Klimapolitik +49 (0)30 / 57 71 328-85 caspar@germanwatch.org Echter NameAnne Gläser Referentin für CO2-Preise +49 (0)30 / 57 71 328-93 glaeser@germanwatch.org Echter NameStefan Küper Pressesprecher +49 (0)228 / 60 492-23, +49 (0)151 / 252 110 72 kueper@germanwatch.org Echter NameKatarina Heidrich Pressereferentin +49 (0)151 / 742 968 18 heidrich@germanwatch.org

­EU droht durch „Greenwashing“ Glaubwürdigkeit bei Umsetzung des European Green Deal zu untergraben

12. Januar 2022 - 15:28
Pressemitteilung | 03.01.2022­EU droht durch „Greenwashing“ Glaubwürdigkeit bei Umsetzung des European Green Deal zu untergraben Atomenergie und fossiles Erdgas für eine Übergangszeit als „nachhaltige“ Aktivitäten? Germanwatch kritisiert den am Silvesterabend versendeten Kommissionsentwurf zur Taxonomie - Die Ampel-Koalition muss nun schnell klare und einheitliche Position auf EU-Ebene vertreten

Berlin/Brüssel (03.01.2021). Die im Entwurf der EU-Kommission angekündigte Aufnahme von Atomenergie und Erdgas als „nachhaltige“ Investitionen in die EU-Taxonomie ist aus Sicht der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch ein grober Fehler. „Es ist ein Etikettenschwindel, Atomkraft und Erdgas in der nun vorgeschlagenen Form als nachhaltige Aktivitäten zu kennzeichnen,“ kommentiert Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. Neben diesem grundsätzlichen Webfehler seien auch wichtige Details problematisch. „Der Übergangszeitraum für die Kennzeichnung als nachhaltig liegt mit dem Jahr 2030 für Erdgas nicht ambitioniert genug. Bei dem Datum handelt es sich nicht um einen festen Ausstiegszeitpunkt, sondern lediglich um das Enddatum der Bewilligungsverfahren. Bei der Atomenergie liegt dieses Datum mit 2045 sogar noch viel weiter in der Zukunft.“

EU übersieht die fatale internationale Signalwirkung einer grüngewaschenen Taxonomie

Nach einer ersten Prüfung des 60-seitigen Entwurfs sieht Germanwatch zudem mögliche Schlupflöcher und somit die Gefahr von Greenwashing bei den vorgeschlagenen Bedingungen für Gasinvestitionen. „Um zum Beispiel die Lebenszyklusemissionen genau erfassen zu können, müssen bestehende Probleme bei der Emissionsmessung von fossilem Erdgas in der Lieferkette beseitigt werden und die Lebenszyklusemissionen unabhängig und genau nachgehalten werden“, so Christoph Hoffmann, Referent für klimakompatible Finanzflüsse bei Germanwatch. „Zudem sollten die Regeln zum Austausch fossiler Kraftwerke durch neue Gaskraftwerke weiter konkretisiert werden.“

Die EU-Kommission droht mit ihrem Plan die Bedeutung der für die notwendige Transformation sehr wichtigen Taxonomie zu untergraben. Bedauerlicherweise lässt die Kommission so zu, dass ein ursprünglich wissenschaftsbasiertes Instrument aus politischen Erwägungen einiger Mitgliedsstaaten zurechtgebogen wird“, sagt Christoph Hoffmann. „Darüber hinaus übersieht die EU komplett die fatale internationale Signalwirkung einer durch ihre Entscheidung grüngewaschenen Taxonomie-Verordnung.“

Bundesregierung muss sich trotzdem weiter auf europäischer Ebene zu ambitionierteren Bedingungen bekennen

Der Entwurf des delegierten Rechtsaktes durchläuft nun eine nichtöffentliche Konsultation der EU-Plattform für Sustainable Finance und der Expertengruppe der Mitgliedsstaaten bis zum 12. Januar. Hoffmann: „Dieser sehr kurze Konsultationsrahmen als auch der Umstand, dass sowohl EU-Bürgerinnen und Bürger, als auch Finanzinstitutionen und Stimmen aus der Wissenschaft von der Konsultation ausgeschlossen sind, macht deutlich, wie sehr die Kommission bei diesem hoch-umstrittenen und komplexen Thema nun schnell Fakten schaffen will. Zur Frage ob erneuerbare Energien nachhaltig seien, konsultierte die Kommission die Öffentlichkeit, nicht aber zum nun viel kontroverseren ergänzenden Rechtsakt zu Atomenergie und Erdgas.“ Nach Abschluss der Konsultation werden EU-Parlament und der Rat der Europäischen Union über den Entwurf abstimmen. In beiden Instanzen zeichnen sich nicht die für ein Veto notwendigen Mehrheiten ab. „Wenn das passiert, sollte die Bundesregierung auch den Rechtsweg prüfen, wie das Österreich bereits angekündigt hat“, so Christoph Hoffmann.

Themen Klima Internationale Klimapolitik Deutsche und Europäische Klimapolitik Europäische Klimapolitik Ansprechpartner:Innen Echter NameChristoph Bals Politischer Geschäftsführer +49 (0)228 / 60 492-34 bals@germanwatch.org Echter NameChristoph Hoffmann Referent für klimakompatible Finanzflüsse +49 (0)30 / 57 71 328-69 hoffmann@germanwatch.org Echter NameStefan Küper Pressesprecher +49 (0)228 / 60 492-23, +49 (0)151 / 252 110 72 kueper@germanwatch.org Echter NameKatarina Heidrich Pressereferentin +49 (0)151 / 742 968 18 heidrich@germanwatch.org

Insights into climate indicators for companies: What to report under European sustainability reporting standards

12. Januar 2022 - 15:28
Insights into climate indicators for companies: What to report under European sustainability reporting standards Full Disclosure: Das monatliche Briefing zu Offenlegungsvorschriften in der EU

Ausgabe Dezember 2021

Das Jahr 2021 war und ist für die zukünftige Klimapolitik in Deutschland und Europa von entscheidender Bedeutung. Dabei kommt dem Bereich Sustainable Finance bei der Verbesserung von Klimaschutz und nachhaltigem Wachstum eine Schlüsselrolle zu. Aus diesem Grund hat sich Germanwatch mit der Allianz für Unternehmenstransparenz zusammengeschlossen. Gemeinsam wollen wir uns für mehr Unternehmensverantwortung und Offenlegungspflichten einsetzen und so auf das Erreichen der Klimaziele der EU und von Paris hinwirken.

Dies ist der siebte Artikel unserer Reihe „Full Disclosure: Das monatliche Briefing zu Offenlegungsvorschriften in der EU“, in der wir die Notwendigkeit und den Nutzen zukunftsgerichteter Berichtspflichten in einem sich verändernden Umfeld von EU-Regulierungen beleuchten wollen.

Zu dieser Ausgabe:

Im vergangenen April veröffentlichte die Europäische Kommission einen neuen Entwurf der Richtlinie über die Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen (CSRD). Diese soll Unternehmen Klarheit darüber verschaffen, was und wie sie in Zukunft über ihre Aktivitäten berichten müssen, und gleichzeitig den Verwaltungsaufwand verringern. Ziel ist es, Hindernisse zu beseitigen und so die Finanzierung der Transformation zur Klimaneutralität anzukurbeln. Auch der Koalitionsvertrag der neuen deutschen Regierung greift die CSRD als wichtigen Meilenstein auf.  

Die European Financial Reporting Advisory Group (EFRAG) ist mit der detaillierten Ausarbeitung, Anhörung und Übermittlung der im Rahmen des CSRD-Entwurfs vorgeschlagenen Standards beauftragt worden. Im September 2021 veröffentlichte die EFRAG ein Arbeitspapier mit sogenannten „Prototyp-Klimastandards“, die einen ersten Eindruck von den künftigen europäischen Berichterstgattungsstandards für Unternehmen geben.

Dieses Briefing gibt einen kurzen Überblick über die laufenden Prozesse rund um die CSRD und die Standardsetzung und wirft einen ersten zusammenfassenden Blick auf die neuen europäischen Unternehmensberichtsstandards.

August-Ausgabe: Sustainability due diligence – what it means for companies and how EU sustainability standards can help

Juli-Ausgabe: (Financial) Opportunities of European sustainability reporting rules for small businesses

Juni-Ausgabe: Climate transition plans: How EU standards can help companies to focus on the right data

Mai-Ausgabe: The EU Sustainable Finance April package and how EU sustainability reporting standards fit in

April-Ausgabe: What needs to be reported on sustainability-related governance?

März-Ausgabe: Reform of the EU Non-financial Reporting Directive: A Push Towards Future-proof Reporting Obligations

Publikationstyp Briefing Paper Autor:innen Filip Gregor, Head of Responsible Companies Section at Frank Bold Seitenanzahl 6 Publikationsdatum 12/2021 Themen Internationale Klimapolitik Finanzierung Klima / Entwicklung Klimafinanzierung

Download: Full Disclosure. December Issue 2021 (auf Englisch) [PDF; 288 KB]

. Weiterführende LinksFull Disclosure: Ausgabe August 2021Mehr über Frank Bold Beteiligte Personen Echter NameChristoph Hoffmann Referent für klimakompatible Finanzflüsse +49 (0)30 / 57 71 328-69 hoffmann@germanwatch.org Echter NameDavid Ryfisch Teamleiter Internationale Klimapolitik +49 (0)228 / 60 492-22 ryfisch@germanwatch.org

Von Glasgow nach Elmau

12. Januar 2022 - 15:28
Von Glasgow nach Elmau Wie die COP26-Ergebnisse von der deutschen G7-Präsidentschaft genutzt werden können

Die Ergebnisse der diesjährigen Klimakonferenz (COP26) wurden heftig debattiert. Das gilt insbesondere für die verschiedenen Initiativen, die dort auf den Weg gebracht wurden und viel Aufmerksamkeit auf sich zogen. Sie haben z. B. zum Ziel, die internationale Finanzierung fossiler Brennstoffe zu beenden, Südafrika bei einer „Just Transition“ durch eine Partnerschaft zu unterstützen oder die Methanemissionen zu reduzieren. Gleichzeitig ist in Glasgow noch einmal deutlich geworden, dass sich in dieser Dekade entscheiden wird, ob die Erderwärmung auf 1,5°C begrenzt werden kann.

Unter diesen Vorzeichen tritt 2022 eine neue deutsche Bundesregierung die G7-Präsidentschaft an. Deutschland sollte diese Position nutzen, um international ambitionierten Klimaschutz voranzutreiben. Das Kurzpapier wirft ein Schlaglicht auf diejenigen Themen der COP26, die für die deutsche G7-Präsidentschaft 2022 besonders relevant sein werden. Daran anknüpfend wird dargelegt, wo konkreter Handlungsbedarf besteht. So sollte die G7 auf der positiven Dynamik der COP aufbauen, eine Strategie ausarbeiten, um Greenwashing der Ankündigungen zu vermeiden, aber auch alternative Lösungen anbieten, wo die COP keine Ergebnisse liefern konnte.

Nach der COP 11 Ziele für die deutsche G7-Präsidentschaft

  • Vorlage einer glaubwürdigen Strategie, die im Einklang mit dem 1,5°C-Pfad die Klimaziele erhöht, z.B. durch Einbeziehung fluorierter Gase (F-Gase) und Stärkung der internationalen Zusammenarbeit.
  • Verpflichtung zur Dekarbonisierung der Energiesysteme bis 2035 und zum Kohleausstieg bis 2030.
  • Definition von „ineffizienten“ Subventionen für fossile Brennstoffe und Verpflichtung zu ei-nem transparenten Prozess für den Ausstieg.
  • Beendigung der internationalen Finanzierung fossiler Brennstoffe bis Ende 2022 und Unter-stützung eines breiteren Engagements sowie einer konsequenten Umsetzung.
  • Beauftragung einer Studie, gemeinsam mit der Afrikanischen Union, die untersucht, wie nachhaltiger Energiezugang in der Region ohne fossile Energieträger so schnell wie möglich erreicht werden kann.
  • Anerkennung der enormen Lücke in der Klimafinanzierung und Unterstützung der Entwick-lung eines Berichts für eine Bottom-up-Bedarfsanalyse der Klimafinanzierung.
  • Bereitstellen von (finanziellen) Risikomanagementlösungen, um gefährdete Entwicklungs-länder und Gemeinschaften bei der Bewältigung von Verlusten und Schäden angemessen zu unterstützen.
  • Umverteilung möglichst vieler Sonderziehungsrechte (SZR) an gefährdete und verschuldete Länder zusätzlich zu den Verpflichtungen zur Klimafinanzierung.
  • Unterstützung eines wirksamen Schuldenerlasses, einer Umstrukturierung der Schulden und einer weiteren Aussetzung.
  • Einführung einer verpflichtenden Offenlegung von zukunftsgerichteten Klimarisiken (inkl. Szenario-Stresstests) für alle transformationsrelevanten Institutionen.
  • Unterstützung und Initiierung von Mechanismen, die Transparenz und Rechenschaftspflicht bei staatlichen und nicht staatlichen Zusagen schaffen, um Greenwashing zu vermeiden.
Publikationstyp Kurzpapier Autor:innen Alexandra Goritz, Laura Schäfer, David Ryfisch, Christoph Bals und Vera Künzel Bestellnummer 21-2-13 Seitenanzahl 9 Schutzgebühr 3.00 EUR Publikationsdatum 12/2021

Download: Von Elmau nach Glasgow [PDF; 220 KB]

. Weiterführende LinksThemenseite: COP26 in Glasgow Beteiligte Personen Echter NameAlexandra Goritz Referentin für Entwicklungsbanken und Klima +49 (0)30 / 57 71 328-32 goritz@germanwatch.org Echter NameLaura Schäfer Referentin für Klima-Risikomanagement +49 (0)228 / 60 492-48 schaefer@germanwatch.org Echter NameDavid Ryfisch Teamleiter Internationale Klimapolitik +49 (0)228 / 60 492-22 ryfisch@germanwatch.org

Umweltverantwortung entlang der Lieferkette – Perspektiven aus Lateinamerika

12. Januar 2022 - 15:28
Umweltverantwortung entlang der Lieferkette – Perspektiven aus Lateinamerika

Vor dem Hintergrund mehrerer europäischer Gesetzgebungsverfahren zur umweltbezogenen Sorgfaltspflicht betont diese Studie die Bedeutung verbindlicher Rechtsvorschriften für Unternehmen. Diese sollten neben Menschenrechten auch Umweltstandards entlang ihrer Lieferketten einhalten. Auf der Grundlage jahrelanger Zusammenarbeit mit Gemeinden, die in der Nähe von Bergbaugebieten leben, zeigen die Autor:innen verschiedene Wege auf, wie ökologische Sorgfaltspflichten vor Ort umgesetzt werden könnten. Dies kann sowohl bei der Ausarbeitung von Gesetzen als auch bei deren praktischer Umsetzung nützlich sein.

Somit kann dieses Dokument als wertvolle Referenz für politische Entscheidungsträger:innen, Unternehmen und Nichtregierungsorganisationen dienen, die in diesem Bereich arbeiten. Unsere Erkenntnisse sind u.a. für die anstehende EU-Gesetzgebung zu Lieferkette (Sustainable Corporate Governance Initiative), der EU-Batterienverordnung, die Vorschriften für verantwortungsvolle Lieferketten und die OECD-Leitlinien (OECD Practical Tool on Environmental Due Diligence in Minerals Supply Chains) von besonderer Bedeutung. Diese Analyse ist ein Beitrag zu einer Debatte über die umweltbezogene Sorgfaltspflicht, die lange Zeit vernachlässigt wurde.

Die Studie unterstreicht, dass verbindliche umweltbezogene Sorgfaltspflicht wichtig ist, um:

  1. Ökosysteme zu schützen, auch wenn es keine direkten Auswirkungen auf die Menschenrechte gibt;
  2. Menschenrechtsverletzungen infolge von Umweltverschmutzung durch Unternehmen zu verhindern und
  3. die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass Unternehmen zur Rechenschaft gezogen werden können und Opfer Zugang zu Gerichten und Rechtsmitteln erhalten.

Sie unterstreicht insbesondere die Bedeutung unabhängiger, partizipativer und transparenter Umweltverträglichkeitsprüfungen sowie die Stärkung eines unabhängigen Monitorings durch Gemeinden. Darüber hinaus wird dargelegt, warum die europäischen Rechtsvorschriften zur Sorgfaltspflicht auf europäische und internationale Standards verweisen sollten, anstatt sich nur auf bestehende Standards am Ort der Gewinnung zu beziehen. Die Studie hebt die einschlägige Rechtsprechung in Lateinamerika im Zusammenhang mit Großprojekten, Menschenrechten und Umwelt hervor und zeigt relevante Aspekte auf, die bei der Umsetzung der Sorgfaltspflicht im Umweltbereich zu berücksichtigen sind – damit diese wirksam und ohne unbeabsichtigte Folgen sind. Abschließend werden konkrete Empfehlungen für die Europäische Union, internationale Organisationen und Unternehmen sowie die Regierungen am Ort der Gewinnung ausgesprochen.

Publikationstyp Hintergrundpapier Autor:innen Johanna Sydow, Andrés Ángel, Pavel Aquino, Fabiola Vargas, Juan Espinosa Seitenanzahl 40 Publikationsdatum 12/2021 Themen Unternehmensverantwortung Transparenzpflicht für Unternehmen Ressourcenpolitik

Download: Environmental Responsibility through Supply Chains [PDF; 2,1 MB]

. Weiterführende LinksWebsite der Initiative LieferkettengesetzUmweltbezogene Sorgfaltspflichten in Rohstofflieferketten – die geplante Llurim…Umweltbezogene Sorgfaltspflichten in Rohstofflieferketten – der Fall von Cerro … Beteiligte Personen Echter NameJohanna Sydow Referentin für Ressourcenpolitik +49 (0)30 / 57 71 328-91 sydow@germanwatch.org

Dein Handabdruck für die Agrar- und Ernährungswende

11. Januar 2022 - 18:06
Dein Handabdruck für die Agrar- und Ernährungswende Ein Do-It-Guide zum Loslegen

Dieser Do-It-Guide bereitet konkrete Ideen zur Vergrößerung des eigenen Handabdrucks für eine sozial und ökologisch nachhaltige Organisation unserer Ernährung auf. Es finden sich darin Ideen und mögliche Herangehensweisen, um

  • regionales und biologisches Essen in öffentlichen Einrichtungen zu verankern,
  • Tierwohl zu fördern,
  • Kommunen und Länder pestizidfrei zu machen,
  • Ernährungsräte zu gründen,
  • Macht im Agrar- und Lebensmittelbereich gerecht zu verteilen,
  • finanzielle Unterstützung von Landwirt:innen an Nachhaltigkeitskriterien zu binden.
     

Wofür kann der Do-It-Guide genutzt werden?

Der Fokus liegt darauf, strukturveränderndes Engagement in einem bestimmten Themenfeld greifbar zu machen und so den Schritt ins wirkungsvolle Handeln für Interessierte zu erleichtern. Dabei werden Handlungsoptionen auf verschiedenen Ebenen vorgestellt – von Ideen für den eigenen Verein/die eigene Religionsgemeinschaft über Stadtteilprojekte bis hin zu bundesweit organisiertem Engagement.
 

Was finde ich im Do-It-Guide?

  • Eine kurze Problemdarstellung des Status quo mit Zahlen und Fakten
  • Eine Einführung zur Hand Print-Perspektive
  • Beschreibungen konkreter struktureller Veränderungshebel und Engagement-Ideen für eine nachhaltigere Organisation von Ernährung und Landwirtschaft
  • Beispiele, die Mut machen
  • Tipps zum Weiterlesen
  • Methodische Ideen zum Finden von Ansatzpunkten in der Gruppe
  • Checklisten zur Projektplanung oder zum Finden von Verbündeten
  • Strategische Tipps für das Engagement
  • Informationen zum Umgang mit den eigenen (psychischen) Ressourcen im Engagement
Das Aktionsposter zum Do-It-Guide Agrar- und Ernährungswende

Erweitert wird der Do-It-Guide durch ein Aktionsposter, welches auf der Vorderseite verschiedene Handlungsfelder für eine Ressourcenwende in einem positiven Zukunftsbild darstellt. Die Rückseite bietet Platz zum Ausfüllen von Leitfragen, Meilensteinen und Checklisten für engagierte Gruppen.

>>> Zum Aktionsposter

 

Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des

Sowie gefördert von:

 

Für den Inhalt dieser Publikation ist allein Germanwatch verantwortlich, die darin dargestellten Positionen geben nicht den Standpunkt von Engagement Global gGmbH und dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung wieder.

Publikationstyp Bildung / Unterrichtsmaterial Bestellnummer 21-6-02 Publikationsdatum 12/2021 Themen Welternährung, Landnutzung und Handel EU-Agrarpolitik Internationale Agrarpolitik und WTO Landnutzung und Waldschutz Bildung Bildung & Klima

Download: Do-It-Guide Agrar- und Ernährungswende [5,8 MB]

. Weiterführende LinksZum Do-It-Guide "Dein Handabdruck für die Ressourcenwende" Beteiligte Personen Echter NameMarie Heitfeld Referentin - Bildung für nachhaltige Entwicklung +49 (0)228 / 60 492-60 heitfeld@germanwatch.org Echter NameAlexander Reif Referent - Bildung für nachhaltige Entwicklung +49 (0)228 / 60 492-36 reif@germanwatch.org Echter NameTobias Reichert Referent für Agrarpolitik und Welthandel | Projektleiter Klimafreundliche Landwirtschaft +49 (0)30 / 57 71 328-43 reichert@germanwatch.org Echter NameKonstantinos Tsilimekis Teamleiter Welternährung, Landnutzung und Handel +49 (0)30 / 57 71 328-82 tsilimekis@germanwatch.org

Schonungslose Eröffnungsbilanz: Bundesregierung muss sehr ambitioniertes Klimaschutz-Sofortprogramm vorlegen

11. Januar 2022 - 15:02
Pressemitteilung | 11.01.2022Schonungslose Eröffnungsbilanz: Bundesregierung muss sehr ambitioniertes Klimaschutz-Sofortprogramm vorlegen Germanwatch begrüßt Ankündigung von Klimaminister Habeck zu ersten Maßnahmen für ein Klimaschutz-Sofortprogramm / Auch Verkehrs-, Bau- und Landwirtschaftsministerium sind gefordert, für ihre Sektoren Maßnahmen mit Mix aus CO2-Bepreisung, Ordnungsrecht und Investitionen vorzulegen

Berlin (11. Jan. 2022). Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch begrüßt, dass Wirtschafts- und Klimaminister Robert Habeck heute eine schonungslose Startbilanz zum Stand des Klimaschutzes vorgelegt hat. „Wir benötigen nun ein radikal realistisches Klimaschutz-Sofortprogramm“, sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. „Dafür sind jetzt die Ministerien für Verkehr, Bau und Landwirtschaft gemeinsam mit dem Klimaminister in der Pflicht. Sie müssen in diesem Jahr ihre jeweiligen Sektoren auf einen Pfad zum Erreichen der Klimaziele bringen. Für die neue Bundesregierung ist es eine zentrale Messlatte, dass in allen Sektoren die Ziele erreicht werden. Alle Minister und Ministerinnen müssen ihren Beitrag für ein angemessenes Sofortprogramm liefern.“

Überschuss der Emissionen muss danach zusätzlich reduziert werden
Da es auf die Gesamtmenge der freigesetzten Emissionen ankommt, fordert Germanwatch, dass die 2021 und 2022 angehäuften überzähligen Emissionen in den Folgejahren zusätzlich zu den Klimazielen dieser Jahre verringert werden. „Entscheidend“, so Christoph Bals, „ist für die Klimazielerreichung zudem, dass sich das Klimasofortprogramm auf einen intelligenten Maßnahmenmix aus CO2-Bepreisung, Ordnungsrecht und Klimainvestitionen stützt.“

Themen Klima Deutsche und Europäische Klimapolitik Deutsche Klimapolitik Ansprechpartner:Innen Echter NameChristoph Bals Politischer Geschäftsführer +49 (0)228 / 60 492-34 bals@germanwatch.org Echter NameKai Bergmann Referent für deutsche Klimapolitik +49 (0)30 / 57 71 328-71 bergmann@germanwatch.org Echter NameStefan Küper Pressesprecher +49 (0)228 / 60 492-23, +49 (0)151 / 252 110 72 kueper@germanwatch.org Echter NameKatarina Heidrich Pressereferentin +49 (0)151 / 742 968 18 heidrich@germanwatch.org

Seiten