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Walter Grab und die Demokratiebewegung in Europa

6. April 2022 - 15:27

Neuer Band der Schriftenreihe zur Integrationsforschung

Wie steht es um die Zukunft der Demokratie in Europa? Mit dieser höchst aktuellen Frage befasst sich der neue Band der Schriftenreihe des Europa-Kollegs Hamburg zur Integrationsforschung „Walter Grab und die Demokratiebewegung in Europa“.

Der von Dr. Miriam Bistrovic, Privatdoz. Dr. Andreas Grimmel, Prof. Dr. Armin Hatje, Paul Nemitz und Prof. Dr. Miriam Rürup herausgegebene Band stellt das Schaffen des Historikers Walter Grab einer breiten Öffentlichkeit vor. Grab leistete als Historiker wichtige Beiträge zur europäischen Demokratiegeschichte. Zeit seines Lebens beschäftigte er sich mit der Frage, wie sich die Demokratie im modernen Europa entwickelt hat. Dabei stellte er Verbindungen zwischen der Demokratiebewegung und der Emanzipation der europäischen Juden her.

Im Rahmen eines interdisziplinären Kolloquiums am Europa-Kolleg Hamburg und dem Institut für die Geschichte der deutschen Juden in Hamburg wurden Grabs Arbeiten gewürdigt und mit der Frage nach der Zukunft der Demokratie in Europa verknüpft.

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Demokratiekrise in Europa? Panel im Rahmen des EuropaCamp auf Kampnagel

4. April 2022 - 17:55

Das Europa-Kolleg Hamburg beteiligt sich auch am diesjährigen EuropaCamp der ZEIT-Stiftung mit einem eigenen Panel – erneut in Kooperation mit der Bundeskanzler-Helmut-Schmidt Stiftung. Unter dem Titel: “No end in sight for the EU’s democracy crisis?” wird Professor Markus Kotzur mit Professor Tomasz Tadeusz Koncewicz von der Universität Danzig und Zsuzsanna Végh von der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) über die Demokratie- und Rechtsstaatskrise in einzelnen EU-Mitgliedstaaten diskutieren. Moderiert wird die Panel-Diskussion von Dr. Julia Strasheim, Stellvertretende Geschäftsführerin der Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung.

Das EuropaCamp von ZEIT-Stiftung und ARTE findet in diesem Jahr unter dem Motto „Facing new Realities – Freiheit und Demokratie auf dem Prüfstand“ wieder live auf Kampnagel statt. Es läuft vom 07. bis zum 10. April 2022. Die Diskussion mit Beteiligung des Europa-Kolleg Hamburg findet am Samstag, den 09. April, zwischen 15.15 und 16.00 Uhr in Raum K2 statt.

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Europa-Kolleg Hamburg erhält Horizon Europe-Förderung

9. März 2022 - 15:11

13 Konsortialpartner forschen zu den politischen Folgen der Covid-19-Pandemie.

Als einer von 13 internationalen Projektpartnern hat das Europa-Kolleg Hamburg erfolgreich Fördermittel des Horizon Europe-Programms für das Forschungsprojekt REGROUP eingeworben. Dieses von der Rijksuniversiteit Groningen koordinierte Vorhaben wissenschaftlicher Akteure soll politische Handlungsoptionen für das Regieren in der EU nach der Covid-19 Pandemie aufzeigen.

Das Projekt wurde ins Leben gerufen, weil die Covid-19-Pandemie als Höhepunkt einer langjährigen Krise in Europa eine noch nie dagewesene Gelegenheit für institutionelle und politische Veränderungen eröffnet. Diese sollen nicht nur auf der „reaktiven“ Ebene als Notfallmaßnahmen erfolgen, sondern auch zur Bewältigung der zahlreichen soziopolitischen Herausforderungen, die durch Covid-19 verursacht oder verschärft wurden, beitragen.

Zu den 13 Konsortialpartnern gehören neben der Rijksuniversiteit Groningen (NL), das European University Institute (IT), die Libera Università Internazionale degli Studi Sociali (IT), das Istituto Affari Internazionali (IT), das Institute Jaques Delors (FR), das Centre d’Informació i Documentació Internacionals der Universität Barcelona (ES), die Dublin City University (IE), das European Policy Centtre (BE), die Universität von Zypern (CY), die Jagiellonen-Universität (PL), die Universität Innsbruck (AT), die Universität Oslo (NO) und nicht zuletzt das am Europa-Kolleg Hamburg angesiedelte Institute for European Integration.

REGROUP steht für „Rebuilding governance and resilience out of the pandemic“ – übersetzt in etwa Wiederaufbau von Regierungsfähigkeit und Resilienz nach der Pandemie. Es zielt darauf ab, die Europäische Union mit verschiedenen Ratschlägen zu versorgen, wie die Regierungsführung und die öffentliche Politik nach der Pandemie auf effektive und demokratische Weise wieder aufgebaut werden können. Grundlage dafür sollen eine Karte der sozio-politischen Dynamiken und der Folgen von Covid-19 und eine empirisch informierte normativen Bewertung der Pandemie bieten.

An der Erreichung dieses dreifachen Ziels wird auch das Europa-Kolleg Hamburg mitwirken und dabei einen Forschungsansatz verfolgen, der mehrere Ebenen (national, supranational, international) und Sphären (politisch, gesellschaftlich, ideell, digital) umfasst. Die Projektpartner aus dem Wissenschaftsbereich bringen gemeinsames Fachwissen und Methoden aus verschiedenen Sozial- und Geisteswissenschaften zusammen.

Auf diese Weise soll REGROUP den Stand der Wissenschaft konzeptionell, theoretisch und methodisch weiterentwickeln. Das Projekt ist darauf ausgelegt, ein hohes Maß an politischer, gesellschaftlicher und wissenschaftlicher Wirkung zu erzielen. Dieses soll durch Verbindungen zu einigen der wichtigsten Debatten und Veranstaltungen der EU, wie der Gesundheitsunion, dem Green Deal, der Konferenz über die Zukunft Europas und den Wahlen zum Europäischen Parlament 2024 gewährleistet werden.

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Stellungnahme zum Krieg in der Ukraine

8. März 2022 - 17:09

„Der bewaffnete Angriff der Russischen Föderation auf die Ukraine verstößt gegen die tragenden Grundprinzipien des Völkerrechts – allen voran das Gewaltverbot aus Art. 2 Nr. 4 der UN-Charta –, er stellt die territoriale Ordnung Europas in Frage und beraubt viele Menschen ihrer Zukunft: Ukrainerinnen und Ukrainer, Russinnen und Russen, Europäerinnen und Europäer. Angesichts dessen gilt es an das Versprechen zu erinnern, das die Vereinten Nationen gegeben haben und für Europa als Verantwortungs- und Wertegemeinschaft steht: künftige Generationen vor der Geißel des Krieges zu bewahren. Ohne eine regelbasierte internationale Ordnung, ohne stabile Institutionen und ohne Respekt für das Recht wird Frieden in Freiheit unmöglich.

Für alle Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die dem Europa-Kolleg Hamburg und seinem „Institute for European Integration“ verbunden sind, ist das Erkenntnis und Bekenntnis zugleich. Mehr denn je sollte die Wissenschaft in Zeiten wie diesen ihren engagierten Beitrag für ein starkes, geeintes, zukunftsfähiges und vor allem friedliches Europa leisten.“

Prof. Dr. Markus Kotzur, Präsident des Europa-Kolleg Hamburg

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Zeitenwende: Europas Souveränitäts- und Identitätsfrage vor historischen Umbrüchen

8. März 2022 - 15:12

Prof. Dr. Markus Kotzur, Wissenschaftlicher Leiter des Hamburg-Vigoni Forums

28. Februar 2022

Das Hamburg-Vigoni Forum wurde von der Universität Hamburg, dem Europa-Kolleg Hamburg, dem Hamburger Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik sowie dem Deutsch-italienischen Zentrum für den europäischen Dialog Villa Vigoni vor knapp zwei Jahren ins Leben gerufen. Es will, orientiert an den Kategorien von Raum, Souveränität und Identität, die drängenden Zukunftsfragen gelingender europäischer Integration verhandeln und dazu Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft miteinander ins Gespräch bringen. Für die erste große „Hamburger Rede zu Europa“ hatte es am 24.02.2022 den lettischen Staatspräsidenten Egils Levits, einen Alumnus der Universität Hamburg, an seine alte Alma Mater geladen. Es sollte um „Die Zukunft Europas als Rechts- und Wertegemeinschaft“ gehen. Schon ein Treffen von Levits mit Hamburgs Erstem Bürgermeister Peter Tschentscher am Vortrag stand ganz im Zeichen der dramatischen Zuspitzungen der Ukraine-Krise. Als Russlands Präsident Wladimir Putin in den frühen Morgenstunden des 24. Februar seinen eklatant völkerrechtswidrigen, kaltblütigen und menschenverachtenden Angriffskrieg vom Zaun brach, musste Levits sofort in sein Heimatland zurückkehren. Soweit, so ungut. Über eine ungehaltene Rede gäbe es wenig zu sagen. Umso mehr aber über die Zeitenwende, die zu ihrer Absage führte.

Sie nämlich betrifft Europas Souveränität als globaler politischer Akteur und Europas Identität als Rechts- und Friedensgemeinschaft in ihrem Kern. Dass ein ständiges Mitglied des UN-Sicherheitsrates erstmals seit 1945 die territoriale Ordnung Europas mit Waffengewalt in Frage stellt, dabei alle einschlägigen völkerrechtlichen Verträge zu Makulatur bombt und sich dreist vom Täter zum Opfer stilisiert, schafft eine neue und rekonstruiert eine alte Wirklichkeit. Putin stellt die Macht über das Recht und will die Uhren der Weltgeschichte auf jene Großmachtkonstellation des 19. Jahrhunderts zurückdrehen, die Europa in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts nahe an des Ende seiner eigenen Geschichte gebracht hat. Soweit das Alte. 1945 waren, wie es in der Präambel zur UN-Charta heißt, die „Völker der Vereinten Nationen fest entschlossen, künftige Geschlechter vor der Geißel des Krieges zu bewahren.“ Auch wenn dieser Entwurf einer neuen Weltordnung in vielem uneingelöstes Versprechen blieb, machte Europa bis zum historischen „02/22“ mit einer regelgebundenen, wertebasierten internationalen Ordnung jedenfalls insoweit Ernst, als ein Geflecht verbindlicher vertraglicher Absprachen und stabiler Institutionen einen Angriffskrieg zu unterbinden wusste. Das ist heute vorbei, soweit das – radikal – Neue.

Um Europas „strategische Souveränität“ scheint es bei alldem schlecht bestellt. Der Begriff ist dem Unionsrecht ohnehin fremd. Selbst der EuGH, der als „Motor der Integration“ Schritt für Schritt eine Unionsrechtsordnung eigener Art von durchaus konstitutioneller Qualität etabliert hat, spricht regelmäßig nur von Autonomie der Union und machte den Mitgliedstaaten deren Souveränität nie streitig. Vor allem Frankreichs Präsident Emmanuel Macron gelang es, die Rede von einer europäischen Souveränität im politischen Diskurs zu etablieren und dem Begriff eine erstaunliche Karriere zu bescheren. So findet sich die „strategische Souveränität“ etwa in den Parteiprogrammen der Grünen und der FDP, im Koalitionsvertrag der Ampel spielt sie eine prominente Rolle. Dabei geht es weniger um die großen Souveränitätstheorien von Jean Bodin bis Carl Schmitt, weniger auch um eine Neuaustarierung des Kräfteverhältnisses zwischen Union und Mitgliedstaaten im Inneren des europäischen Verfassungsverbund, sondern um Souveränität als konkrete Handlungsmacht, als Potential zu konkreter politischer Gestaltung nach außen. Das wiederum setzt zweierlei voraus. Gemeinsames Handeln-Wollen und Handeln-Können. Beides hat die Union oft genug für sich beansprucht, beides wurde ihr oft genug abgesprochen, in beidem hat sie oft genug versagt. Die Zeitenwende dieser Tage mag wie ein Katalysator in die eine wie die andere Richtung wirken: die limitierte Handlungs- und Gestaltungsmacht als leicht dekonstruierbare Rhetorik entlarven oder (institutionelle) Handlungsfähigkeit unter Beweis stellen. In der deutschen Außenpolitik ist seit dem vergangenen Sonntag kein Stein mehr auf dem anderen geblieben: ein Sondervermögen von 100 Milliarden für die Bundeswehr, die Verteidigungsausgaben sollen an das Zwei-Prozent-Ziel der NATO angepasst werde, Waffenlieferungen an die Ukraine. Unter dem Schock der Äußeren Bedrohung zeigt sich auch die EU einig wie selten. Manche Mitgliedstaaten – einschließlich Deutschlands – musste bei den umfassenden Sanktionen gewaltig über den Schatten ihrer nationalen Interessen springen. Ob daraus ein Einigwerden im Inneren erwächst, der das Handeln-Können nach außen über den Moment hinaus trägt, bleibt abzuwarten.

Die Wissenschaft muss bei alldem keineswegs nur stille Zeugin sein. Wann wenn nicht jetzt, sollten sich Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft gemeinsam die Köpfe darüber zerbrechen, wie Europas Zukunft gestaltet werden, was Europa als Rechts- und Wertegemeinschaft stark, vereint, geschlossen und entschlossen der imperialen Anmaßung des russischen Präsidenten entgegen setzen kann, ohne sein Credo vom Frieden in Freiheit aufzugeben. Will Wissenschaft es sich nicht im Elfenbeinturm intellektueller Glasperlenspiele gemütlich machen, so darf sie sich heute nicht wegducken, selbstscheidend wissend, wie gering ihre Gestaltungsmacht in rebus politicis ist, aber selbstbewusst mahnend, dass ohne wissensfundierte Politik die liberale Demokratie Verschwörungsmythen, Fake News, totalitären Allmachtsphantasien und dreister Geschichtsverfälschung wenig entgegenzusetzen hätte.

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Egils Levits hält erste „Hamburger Rede zu Europa“

22. Februar 2022 - 16:16
Foto: privat
Egils Levits „Hamburger Rede zu Europa“ sollen in den kommenden Jahren Reden weiterer herausragender Persönlichkeiten aus der europäischen Politik folgen.

Was hält Europa zusammen? Unter dieser Leitfrage bringt das Hamburg-Vigoni Forum Forschung, Politik und Gesellschaft miteinander ins Gespräch. Die erste Europa-Konferenz des Forums beginnt mit einer Rede des Staatspräsidenten der Republik Lettland und Alumnus der Universität Hamburg, Dr. h.c. Egils Levits.

Im Mittelpunkt der ersten Europa-Konferenz des Hamburg-Vigoni Forums steht die Bedeutung von Souveränität und Identität für die europäische Integration, speziell im Hinblick auf die aktuelle Integrationspolitik. Die Zukunft Europas als Rechts- und Wertegemeinschaft ist dabei das Thema der Rede von Dr. h.c. Egil Levits.

Zu seinem Vortrag und der anschließenden Diskussion laden wir Sie herzlich ein:
am 24. Februar 2022 um 17 Uhr.

Den Livestream können Sie auf der Website www.hamburg-vigoni.de/hamburg.html verfolgen und Ihre Fragen vorab an hamburg-vigoni@uni-hamburg.de mailen.

Die Veranstaltung beginnt mit der Begrüßung durch den Präsidenten der Universität Hamburg, Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. Dieter Lenzen, und einem Grußwort von Almut Möller, Staatsrätin und Bevollmächtigte der Freien und Hansestadt Hamburg beim Bund, der Europäischen Union und für auswärtige Angelegenheiten. Gegen 17.15 Uhr folgt der Vortrag von Egils Levits, um 18 Uhr beginnt die von Prof. Dr. Markus Kotzur, Präsident des Europa-Kolleg Hamburg, moderierte Podiumsdiskussion. An dieser nehmen neben Präsident Egils Levits, Staatsrätin Almut Möller auch Dr. Linn Selle, Präsidentin der Europäischen Bewegung Deutschland sowie Ivo Belet, Senior Expert im Kabinett der Vizepräsidentin der Europäischen Kommission und Kommissarin für Demokratie und Demografie teil. Die Veranstaltungssprache ist Deutsch. Die Diskussion findet in englischer Sprache statt. Das Programm ist hier abrufbar.   

Der in Riga geborene Levits musste die damalige Sowjetunion 1972 verlassen. Er ging in Münster zur Schule und studierte an der Universität Hamburg: zuerst Chemie, anschließend Rechtswissenschaft und Politische Wissenschaft. Ab 1995 wirkte er als Richter am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte, ab 2004 am Europäischen Gerichtshof. 2019 wurde er vom lettischen Parlament zum Staatspräsidenten gewählt.  

Seiner „Hamburger Rede zu Europa“ sollen in den kommenden Jahren Reden weiterer herausragender Persönlichkeiten aus der europäischen Politik folgen.

Die Universität Hamburg veranstaltet das Hamburg-Vigoni Forum als eine ihrer internationalen Strategiekonferenzen in Kooperation mit dem Europa-Kolleg Hamburg, dem Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik (IFSH) sowie dem deutsch-italienischen Zentrum für den europäischen Dialog Villa Vigoni. Die Universität finanziert das Forum aus Mitteln der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern.

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Publikation: Impulse des Hamburg-Vigoni Forums für eine europapolitische Zukunftsagenda

17. Februar 2022 - 10:12

„Was hält Europa zusammen?“ Das Nachdenken über diese Frage ist angesichts aktueller großer globaler Veränderungen und substanzieller Umbrüche relevanter und lohnenswerter denn je. Die Universität Hamburg hat daher unter diesem Leitthema in Kooperation mit dem Europa-Kolleg Hamburg, dem Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg und dem Deutsch-Italienischen Zentrum für den europäischen Dialog Villa Vigoni eine Konferenzreihe ins Leben gerufen – das Hamburg-Vigoni Forum.

Die Idee des Hamburg-Vigoni Forum ist es, Forschung, Politik und Gesellschaft zur Zukunft Europas miteinander ins Gespräch zu bringen. Dabei geht es uns weniger um tagespolitische Detailfragen als vielmehr um ein integrationspolitisches Gesamtkonzept und die dafür relevanten drei großen Narrative „Raum – Souveränität – Identität“. Unter Beteiligung international renommierter Wissenschaftler:innen möchte das interdisziplinär angelegte Forum praxisorientierte Vorschläge für die zukünftige Gestaltung des europäischen Integrationsprozesses erarbeiten und Politik und Gesellschaft unterbreiten. Gleichzeitig sollen die Überlegungen gemeinsam weitergedacht und in öffentliche Diskurse eingespeist werden.

Vom 16.–18. Oktober 2021 hat der erste Workshop des Hamburg-Vigoni Forums in der Villa Vigoni in Menaggio stattgefunden. Die Präsenzveranstaltung erstreckte sich über drei Tage und bildete den Auftakt der auf eine Dauer von sieben Jahren angelegten Konferenzreihe. Die Ergebnisse des Workshops wurden nun als erste Ausgabe einer Reihe von Notizen aus dem Hamburg-Vigoni Forum veröffentlicht: „Impulse des Hamburg-Vigoni Forums für eine europapolitische Zukunftsagenda“.

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Der Gerichtshof der Europäischen Union – Ein Instrument für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit?

15. Februar 2022 - 10:31

Eine Veranstaltung des infoPoint Europa Hamburg e.V. in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg und dem Europa-Kolleg Hamburg – Institute for European Integration.

Vortragender: PD Dr. Andreas Grimmel, Forschungsdirektor am Institute for European Integration.

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) ist das oberste rechtsprechende Organ der Europäischen Union, mit Sitz in Luxemburg. Zu seinen wichtigsten Aufgaben gehört zuallererst die Wahrung des Rechts bei der Auslegung und Anwendung der EU-Verträge, die die Mitgliedstaaten freiwillig untereinander geschlossen haben. Der EuGH entscheidet außerdem in Rechtsstreitigkeiten zwischen nationalen Regierungen und EU-Institutionen und spielt somit eine zentrale Rolle im institutionellen Gesamtgefüge. Da der Europäische Gerichtshof regelmäßig wichtige Urteile fällt, die einen direkten Einfluss auf das Alltagsleben der EU-Bürgerinnen und -Bürger haben, wird die Institution in dieser Veranstaltung genauer betrachtet.

Online über BigBlueButton

Den Link zum digitalen Veranstaltungsraum erhalten Sie am Veranstaltungstag nach ANMELDUNG.

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Das Image-Video des Hamburg-Vigoni Forums

1. Februar 2022 - 10:43

Das Hamburg-Vigoni Forum bringt Forschung und Politik auf innovative Weise miteinander ins Gespräch. Dabei geht es weniger um tagespolitische Detailfragen als vielmehr ein integrationspolitisches Gesamtkonzept: „Raum – Souveränität – Identität“, die zwar geläufigen, aber in ihrer Relevanz für konkrete europapolitische Zukunftskonzepte noch nicht hinreichend hinterfragten Narrative von Integration und Desintegration. Wissenschaftlich reflektiert und theoretisch informiert sollen der Politik Deutungsangebote gemacht werden, um Europa in seinem Woher und Wohin zu erklären, für die Bürger:innen besser (be-)greifbar und in ihrer Alltagswirklichkeit erlebbar zu machen.

Hierzu haben sich die Universität Hamburg im Rahmen ihrer Europastrategie als Exzellenzuniversität, das Europa-Kolleg Hamburg, das Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik und die Villa Vigoni zusammengeschlossen, um unter Beteiligung führender Wissenschaftler:innen einen konstruktiven europapolitischen Diskurs anzuregen.

Das Hamburg-Vigoni Forum wird als eine der internationalen Strategiekonferenzen der Universität Hamburg veranstaltet und aus Mitteln der Exzellenzstrategie finanziert.

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Graduierungsfeier: MEELS 2021

31. Januar 2022 - 16:20
Studierende, Lehrende des Master Programme in European and European Legal Studies und Staff des Europa-Kolleg Hamburg. Hinweis: Die Schutzmasken wurden nur kurz für die Fotos abgenommen. Credit: Thomas Elzesser

Am Freitag, den 28. Januar 2022 fand die Graduierungsfeier des Masterprogramms European and European Legal Studies in hybrider Form statt. Einem Teil der Studierenden wurden die Abschlusszeugnisse vom Studiengangsdirektor Prof. Dr. Markus Kotzur vor Ort überreicht, einige weitere Studierende nahmen an der Zeugnisverleihung virtuell teil.

So war auch der feierliche Abschluss des Absolventenjahrgangs 2021, wie schon das Studium leider geprägt von der Covid-19 Pandemie. Die Herausforderungen des Studiums unter erschwerten Bedingungen fasste Thomas Roselius in seiner Rede stellvertretend für den Jahrgang zusammen. Dass es auch so ein lehrreiches, spannendes und vor allem erfolgreiches Jahr wurde sei den Lehrenden, der Studienkoordination und natürlich vor allem der Resilienz der Studierenden zu verdanken gewesen. Besonders gut gelungen ist das Priscilla Souza, die den von der Edmund Siemers-Stiftung vergebenen Preis für den besten Abschluss des Jahrgangs entgegen nehmen durfte.

Und so ließen sich die frisch gebackenen Alumni die gute Stimmung auch nicht verderben – wenn auch auf einen Empfang im Anschluss an die Zeugnisübergabe leider verzichtet werden musste.

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