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Die Society for International Development (SID) ist die älteste, politisch unabhängige und private entwicklungspolitische Vereinigung der Welt. 1957 gegründet, ist SID heute mit etwa 3.000 Mitgliedern in 80 Ländern und 45 Chaptern auf regionaler und lokaler Ebene organisiert. Der überwiegende Teil der Chapter liegt in der südlichen Hemisphäre. Das Aktivitätenspektrum der Chapter reicht von der Erörterung entwicklungspolitischer Themen in der Öffentlichkeit über die Vernetzung von Fachkräften bis zur Durchführung von Entwicklungsprojekten.
Aktualisiert: vor 46 Minuten 33 Sekunden

Flassbeck kritisiert Freihandel als realitätsferne Ideologie

4. Juni 2018 - 16:53

In einem fulminanten Vortrag  machte Prof. Dr. Heiner Flassbeck bei der Ringvorlesgung #HungerHandel auf die grundlegenden Fehler des Freihandelsglaubens aufmerksam. Im Zentrum steht die Frage: Warum gibt es in den Entwicklungsländern kaum Fortschritte, obwohl sie doch die Idee des Freihandels umsetzen?

In einem fulminanten Vortrag machte Prof. Dr. Heiner Flassbeck bei der Ringvorlesgung #HungerHandel auf die grundlegenden Fehler des Freihandelsglaubens aufmerksam. Im Zentrum steht die Frage: Warum gibt es in den Entwicklungsländern kaum Fortschritte, obwohl sie doch die Idee des Freihandels umsetzen?

4. Hamburger Ratschlag zur Umsetzung der UN-Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung - Freitag, 1. Juni 2018

8. Mai 2018 - 11:17

4. Hamburger Ratschlag zurUmsetzung der UN-Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung
Freitag, 1. Juni 2018, 13.30 bis 18.00 Uhr,
Bürgersaal Wandsbek, Am Alten Posthaus 4
Anmeldungen bis zum 28.05.2018 an eMail: marie-schlei-verein@t-online.de
Link zur Einladung

Hamburg macht sich mit seiner Senatsdrucksache 21/9700 auf den Weg zu ökologischer, sozialer und wirtschaftlicher Nachhaltigkeit. Wie und wo soll die Umsetzung erfolgen? Dazu wollen wir auf einem diskussionsfreudigen Ratschlag Position beziehen. Schließlich wollen wir eine ökonomisch, ökologisch, sozial und kulturell nachhaltige Gesellschaft für ein lebenswertes Leben für alle. Der Ratschlag richtet sich primär an VertreterInnen zivilgesellschaftlicher Vereine, Initiativen und Organisationen.

Zum Vierten Hamburger Ratschlag l#dt SID zusammen mit 16 Hamburger NRO ein, stellvertretend verantwortlich dafür der Marie-Schlei-Verein, das Eine Welt Netzwerk Hamburg, die W3 – Werkstatt für internationale Kultur und Politik und der Zukunftsrat Hamburg. Die Moderation übernimmt Dr. Anke Butscher.

Ablauf
13.00 Anmeldung
13.30 Einführung: Prof. Dr. h. c. Randzio-Plath, Marie-Schlei-Verein
13.40 Aufschlag: Jens Martens, Global Policy Forum

„Nachhaltigkeit- kein Thema mehr? New York und Paris ade?!“

14.30 Kurzberichte zur Hamburger Umsetzung der UN-Agenda 2030.

Bildung und Wissenschaft: Markus Hübner
Wirtschaft und Finanzen: Maik Hörster, DGB Hamburg
Soziales und Gleichstellung: Sabine Zirke, Landesfrauenrat

15.00 Kaffepause
15.15 Arbeitsgruppe 1: Umwelt.
Moderation: Wolfgang Lührsen (BUND) und Naciye Demirbilek
(W3)
Arbeitsgruppe 2: Verkehr.
Moderation: Hamed Abbaspur (Eine Welt Netzwerk Hamburg e.
V.)
Arbeitsgruppe 3 : Stadtentwicklung.
Moderation: Karsten Weitzenegger (SID Hamburg) und Thomas Mirbach (Lawaetz-Stiftung)
16.45 Kaffepause

17.00 - 18:00 Abschlussdiskussion

Anmeldungen bis zum 28.05.2018 an eMail: marie-schlei-verein@t-online.de

Zur vertiefenden Information finden Sie die Forderungen und Dokumentationen des dritten Hamburger Ratschlags unter http://www.2030hamburg.de/ergebnisdokumentation-dritten-hh-ratschlags/

Menschen- und Arbeitsrechte weltweit verbindlich schützen! Kampagne „Mensch. Macht. Handel. Fair.“

7. Mai 2018 - 13:54

Ab dem Weltladentag am 12. Mai zählt jede Unterschrift!

Berlin / Mainz, 07. Mai 2018Zum Weltladentag am 12. Mai geht die Kampagne „Mensch. Macht. Handel. Fair.“ in die nächste Runde. Nach dem Motto „neue Bundesregierung, neue Chance“ fordern das Forum Fairer Handel und der Weltladen-Dachverband nachdrücklich, die Ausbeutung von Mensch und Umwelt durch Unternehmen zu stoppen. Sie appellieren erneut an die Mitglieder des Bundestages, Menschen- und Arbeitsrechte weltweit verbindlich zu schützen. Diese Forderung untermauern die Weltläden mit einer bundesweiten Unterschriftensammlung für eine gesetzliche Unternehmensverantwortung. Bis zum Welttag für menschenwürdige Arbeitsbedingungen am 7. Oktober zählt jede Unterschrift!

„Menschenrechtsverletzungen stellen im globalen Wirtschaftssystem keine Ausnahme dar. Oft speisen sich Unternehmensgewinne systematisch aus menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen und niedrigen Umweltstandards“, kritisiert Andrea Fütterer, Vorstandsvorsitzende des Forum Fairer Handel. Der fünfte Jahrestag der Katastrophe von Rana Plaza am 24. April erinnerte jüngst schmerzhaft an diese Ungerechtigkeit. Wenn Unternehmen im Ausland die Rechte von Arbeiter*innen verletzen, die lokale Bevölkerung von ihrem Land vertreiben oder Schäden für Umwelt und Gesundheit verursachen, bleibt dies für sie häufig ohne rechtliche Folgen. Betroffene finden weder vor Ort in ihrer Heimat noch in den Herkunftsländern der Unternehmen Rechtsschutz und Wiedergutmachung.

„Die deutsche Politik hat in den letzten Jahren viele Möglichkeiten verpasst, die Ausbeutung von Mensch und Umwelt bei der Herstellung unserer Alltagsprodukte zu stoppen und verbindliche menschenrechtliche Vorgaben für Unternehmen zu beschließen“, erklärt Anna Hirt, Kampagnenreferentin beim Weltladen-Dachverband. Auch deutsche Unternehmen sind immer wieder an Menschenrechtsverletzungen im Ausland beteiligt oder profitieren finanziell davon. Dabei hat sich Deutschland dazu verpflichtet, weltweit für sozial- und umweltverträgliche Produktionsweisen zu sorgen. „Das ist ein eklatanter Widerspruch zwischen Anspruch und Wirklichkeit“, betont Fütterer.

Vor diesem Hintergrund sammeln die Weltläden in ganz Deutschland ab dem 12. Mai – dem Weltladentag, der zugleich World Fair Trade Day ist – Unterschriften für eine gesetzliche menschenrechtliche Sorgfaltspflicht für Unternehmen. Diese werden am 7. Oktober, anlässlich des Welttags für menschenwürdige Arbeitsbedingungen, an die Bundestagsabgeordneten in den jeweiligen Wahlkreisen übermittelt. Die Aktion knüpft auch an die Kampagne „Visionen des Fairen Handels zur Bundestagswahl 2017“ an. In deren Rahmen haben 65 Weltläden Kontakt zu etwa 160 Kandidat*innen aufgenommen. Davon wurden 80 Personen im Herbst in den Bundestag gewählt. Genau diese Abgeordneten spricht die Kampagne „Mensch. Macht. Handel. Fair“ in diesem Jahr erneut an. „Die große Mehrheit dieser Parlamentarier*innen sagte zu, sich für die politischen Forderungen des Fairen Handels in ihrer Zeit im Bundestag einzusetzen. Wir nehmen sie nun beim Wort und fordern die Umsetzung ein!“, so Anna Hirt vom Weltladen-Dachverband zur Zielsetzung der Kampagne.

Informationen zur Kampagne

Ausführliche Informationen zur Kampagne „Mensch. Macht. Handel. Fair.“ erhalten Sie unter www.forum-fairer-handel.de/kampagne.

VENRO-Standpunkt zum Post-Cotonou-Abkommen #EU #AKP

7. Mai 2018 - 13:30

Anforderungen an ein neues Partnerschaftsabkommen zwischen der EU und den Ländern Afrikas, der Karibik und des Pazifiks

Im Februar 2020 läuft das -Abkommen aus. Die EU will im September 2018 Verhandlungen über eine neue EU--Partnerschaft aufnehmen.VENRO benennt die zentralen Anforderungen, denen ein neues Abkommen mindestens genügen muss.

VENRO fordert deshalb die Bundesregierung auf, sich dafür einzusetzen, dass ein neues EU-AKP-Abkommen inklusive der Regionalabkommen mindestens den folgenden Anforderungen genügt:

1. Agenda 2030 sowie Transparenz und Wirksamkeit als Kernelemente des Abkommens festschreiben

2. Migration entwicklungs- und menschenrechtsorientiert gestalten

3. Private Investitionen verbindlich an die Einhaltung der Menschenrechte und sozial-ökologische Mindeststandards binden

4. Finanzierung sichern

5. Entwicklungsfördernden Handel betreiben

6. Rolle der Parlamente und Partizipation der Zivilgesellschaft stärken

Das vollständige Dokument ist unter http://venro.org/publikationen/?pubID=375 verfügbar.

 

Neuer UN-Bericht zu Hungerkrisen

24. März 2018 - 21:42

Welthungerhilfe: Kriege und Konflikte bleiben die größten Hungertreiber

Bonn / Berlin, 22.03.2018. Die Vereinten Nationen haben heute einen neuen Bericht über die weltweite Ernährungslage vorgestellt. Danach waren im letzten Jahr 124 Millionen Menschen in 51 Ländern in akuter Gefahr, weil sie sich nicht mehr alleine ernähren konnten. Sie litten unter einer Hungerkrise. Das sind 11 Millionen mehr als 2016. Die Vereinten Nationen bestätigen mit dem neuen Bericht die Erfahrungen der Welthungerhilfe, nach denen Kriege und Konflikte weltweit die größten Hungertreiber sind. 74 Millionen hungern weltweit, weil sie von bewaffneten Konflikten betroffen sind.

„In Ländern wie der Demokratischen Republik Kongo, Syrien, Südsudan oder dem Jemen zerstört der Krieg alle Lebensgrundlagen der Menschen und sie können ohne internationale Hilfe nicht überleben. Die Prognosen für 2018 sind leider schlecht. Auch für Afghanistan, die Zentralafrikanische Republik und Myanmar befürchten wir durch Instabilität eine Zunahme der Hungerzahlen. Neue Studien der Weltbank belegen zudem, dass auch der Klimawandel in den kommenden Jahren zu etwa 140 Millionen neuen Flüchtlingen weltweit führen wird. All diese Berichte zeigen, dass die Bundesregierung ihren Worten Taten folgen lassen muss. Wir brauchen mehr Geld für die ärmsten Länder sowie für die Bekämpfung des Klimawandels, um den Hunger langfristig besiegen zu können“, fordert Till Wahnbaeck, Vorstandsvorsitzender der Welthungerhilfe. 

Weitere Informationen unter: https://www. welthungerhilfe.de/presse/pressemitteilungen/2018/neuer-un-bericht-zu-hungerkrisen/

und https://www. welthungerhilfe.de/presse.html

Die Welthungerhilfe ist eine der größten privaten Hilfsorganisationen in Deutschland; politisch und konfessionell unabhängig. Sie kämpft für „Zero Hunger bis 2030“. Seit der Gründung im Jahr 1962 wurden mehr als 8.500  Auslandsprojekte in 70 Ländern mit 3,27 Milliarden Euro gefördert. Die Welthungerhilfe arbeitet nach dem Grundprinzip der Hilfe zur Selbsthilfe: von der schnellen Katastrophenhilfe über den Wiederaufbau bis zu langfristigen Projekten der Entwicklungszusammenarbeit mit nationalen und internationalen Partnerorganisationen.

Probleme und Reformbedarf der aktuellen EU-Handelspolitik

24. März 2018 - 0:43

Trade for all – Handel für alle ?

Eine neue Studie der AG Handel

Hier gibt’s die Studie als PDF.

Geplante Freihandelsabkommen wie TTIP, CETA und TiSA haben in den letzten Jahren viele Schlagzeilen gemacht. Millionen Menschen in Europa und Nordamerika haben gegen diese Abkommen protestiert unddemonstriert und dafür gesorgt, dass TTIP und TISA bis auf weiteres auf Eis liegen. Somit ist die EU-Handelspolitik nach langen Jahren wieder in den Fokus der kritischen Öffentlichkeit gekommen. Der breite Protest verdeutlichte erneut die erheblichen sozialen, ökologischen und demokratischen Defizite der EU-Handelspolitik und der neoliberal geprägten Globalisierungspolitik.

Seit dem Weltwirtschaftsforum in Davos im Januar 2016 hört man inzwischen von vielen ProtagonistInnen der Politik: die bisherige Art der Globalisierung hat zu viele Verlierer und zu wenige Gewinner; man müsse dafür sorgen, dass die Früchte der Globalisierung besser verteilt werden. Rhetorisch bewegt man sich damit auf die KritikerInnen dieser Politik zu. Aber konkrete Vorschläge, konkrete Initiativen was man eigentlich nun ändern will, damit die Globalisierung gerechter und nachhaltiger wird – die kommen praktisch ausschließlich aus dem Lager der KritikerInnen.

Was können wir in Hamburg gegen Armut beitragen? Eignet sich dazu Fairer Handel?

21. März 2018 - 21:14
Datum: Montag, 25. Juni 2018 - 18:00Ort: Universität Hamburg, Hauptgebäude Flügel West, Raum 221, Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 HamburgVeranstaltung im Rahmen der Ringvorlesung „Handel(n) gegen den Hunger“ der Universität Hamburg     Was können wir in Hamburg gegen Armut beitragen? Eignet sich dazu Fairer Handel?

mit: Christoph Wöhlke, Geschäftsführer, Iwan Budnikowsky GmbH & Co. KG., Hamburg; Christine Priessner, Projektkoordination Fair Trade Stadt Hamburg und Fachpromotorin für Fairen Handel; CampusGrün der Uni-Hamburg; Moderation: Christian Meyer zu Natrup, SID- Mitglied, Managing Director MzN International

 

Worum geht es in der Ringvorlesung „Handel(n) gegen den Hunger“?

Ein halbes Jahrhundert Entwicklungspolitik hat zur Verbesserung einiger Armutsindikatoren beige-tragen. Dazu gehören höhere Einschulungsraten oder geringere Kinder- und Müttersterblichkeit. Allerdings gibt es in den meisten Entwicklungsländern, besonders in Afrika, für Menschen in Armut weiterhin kaum Chancen auf ausreichende Einkommen. Vorherrschend wird die Integration von Entwicklungsländern in die Weltwirtschaft durch Handel als Schlüssel für die Scha?ung von Einkommen gesehen. Aber reicht das aus, und wie gelingt dann Armutsbekämpfung?

In der Annahme, dass die Freisetzung von Marktkräften automatisch Wohlstand mehrt und infolgedessen Armut mindert, wurde in den 1980er und 1990er Jahren von Entwicklungsländern die Liberalisierung ihrer Märkte, Deregulierung ihrer Finanzsysteme und Privatisierung verlangt. Handelshemmnisse fielen und Märkte wurden geöffnet, aber Armut blieb und verschärfte sich sogar. Wo Armutsminderung gelang, stellt sie die Hinwendung zu diesem eindimensionalen Wirtschafts-liberalismus in Frage. Nach den UN-Millenniumszielen zur Armutsbekämpfung im Jahr 2000 richtete sich die Entwicklungspolitik verstärkt auf soziale Sektoren aus. Und nun wird die Lösung in Investitionen gesehen. Die Entwicklungspolitik ist also wechselnden Zyklen oder auch Moden unterworfen. Welche Weltsichten und welches Verständnis von Armut stehen dahinter, und wie wirken sie sich konkret auf Armutsminderung aus?

In der diesjährigen Ringvorlesung geht es damit zum einen um ökonomische und politische Fragen zu Welthandel und Entwicklung:

  • Wie wirken sich die globalen Handelsbeziehungen auf Entwicklungsländer aus?
  • Welche ökonomischen Paradigmen bestimmen die Entwicklungs- und Handelspolitik?
  • Wie wurde in der nachholenden Entwicklung Armut erfolgreich bekämpft?

Zum anderen sollen konkrete Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt werden:

  • Was kann der Faire Handel oder ethischer Konsum zur Armutsminderung beitragen?
  • Wie können wir in Hamburg die Bedingungen des Welthandels im Sinne von Fairness, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit beeinflussen?
  • Ergeben sich Handlungsmöglichkeiten aus den Erfahrungen von Ländern, die sich erfolgreich nachholend entwickelt haben?

Was macht es für Unternehmen so schwierig, bessere Arbeitsbedingungen in Entwicklungsländern durchzusetzen?

21. März 2018 - 21:13
Datum: Montag, 18. Juni 2018 - 18:00Ort: Universität Hamburg, Hauptgebäude Flügel West, Raum 221, Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 HamburgVeranstaltung im Rahmen der Ringvorlesung „Handel(n) gegen den Hunger“ der Universität Hamburg   Was macht es für Unternehmen so schwierig, bessere Arbeitsbedingungen in Entwicklungsländern durchzusetzen?

Prof. Dr. Johannes Merck, Vorstand des Direktionsbereich Corporate Responsibility der Otto Group, der Michael Otto Stiftung und der Aid by Trade Foundation; Honorarprofessor Corporate Social Responsibility an der HNE Eberswalde

Wie kann Handel zur Armutsminderung im globalen Süden beitragen?

21. März 2018 - 21:12
Datum: Montag, 11. Juni 2018 - 18:00Ort: Universität Hamburg, Hauptgebäude Flügel West, Raum 221, Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 HamburgVeranstaltung im Rahmen der Ringvorlesung „Handel(n) gegen den Hunger“ der Universität Hamburg   Wie kann Handel zur Armutsminderung im globalen Süden beitragen?

Nelly Grotefendt, Referentin Politik (Weltwirtschaft und internationale Handelspolitik) beim Forum Umwelt und Entwicklung

Warum werden in der Textilbranche keine existenzsichernden Löhne bezahlt, und was bringt das Textilbündnis für die ArbeiterInnen?

21. März 2018 - 21:12
Datum: Montag, 4. Juni 2018 - 18:00Ort: Universität Hamburg, Hauptgebäude Flügel West, Raum 221, Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 HamburgVeranstaltung im Rahmen der Ringvorlesung „Handel(n) gegen den Hunger“ der Universität Hamburg  

Warum werden in der Textilbranche keine existenzsichernden Löhne bezahlt, und was bringt das Textilbündnis für die ArbeiterInnen?

Dr. Gisela Burckhardt, Gründerin und Vorstandsvorsitzende von FEMNET, Mitglied im Steuerungskreis des Textilbündnisses

Welcher Idee unterliegt der Freihandel und wie wirkt er sich in der Realität aus?

21. März 2018 - 21:10
Datum: Montag, 28. Mai 2018 - 18:00Ort: Universität Hamburg, Hauptgebäude Flügel West, Raum 221, Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 HamburgVeranstaltung im Rahmen der Ringvorlesung „Handel(n) gegen den Hunger“ der Universität Hamburg     Welcher Idee unterliegt der Freihandel und wie wirkt er sich in der Realität aus?

Prof. Dr. Heiner Flassbeck, bis 2012 Chefvolkswirt der UNO-Organisation für Welthandel und Entwicklung (UNCTAD) in Genf

 

Wie kann fairer Handel zu einer ländlichen Entwicklung und Armutsminderung beitragen?

21. März 2018 - 21:09
Datum: Montag, 14. Mai 2018 - 18:00Ort: Universität Hamburg, Hauptgebäude Flügel West, Raum 221, Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 HamburgVeranstaltung im Rahmen der Ringvorlesung „Handel(n) gegen den Hunger“ der Universität Hamburg   Wie kann fairer Handel zu einer ländlichen Entwicklung und Armutsminderung beitragen?

Prof. Dr. Hans Heinrich Bass, Professor für Volkswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Internationale Wirtschaftsbeziehungen an der Hochschule Bremen

 

Was sind die staatlichen Voraussetzungen, damit durch Handel mehr und bessere Beschäftigung entsteht?

21. März 2018 - 21:08
Datum: Montag, 7. Mai 2018 - 18:00Ort: Universität Hamburg, Hauptgebäude Flügel West, Raum 221, Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 HamburgVeranstaltung im Rahmen der Ringvorlesung „Handel(n) gegen den Hunger“ der Universität Hamburg   Was sind die staatlichen Voraussetzungen, damit durch Handel mehr und bessere Beschäftigung entsteht? Erfahrungen aus der nachholenden Entwicklung Asiens und Implikationen für Afrika.

Dr. Tilman Altenburg, Co-Chair Forschungsprogramm Transformation der Wirtschafts- und Sozialsysteme, Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE)

Freihandel mit Afrika? Wie sind die Auswirkungen der EU-Abkommen im Globalen Süden?

21. März 2018 - 21:07
Datum: Montag, 23. April 2018 - 18:00Ort: Universität Hamburg, Hauptgebäude Flügel West, Raum 221, Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 HamburgVeranstaltung im Rahmen der Ringvorlesung „Handel(n) gegen den Hunger“ der Universität Hamburg   Freihandel mit Afrika? Wie sind die Auswirkungen der EU-Abkommen im Globalen Süden?

Prof. Dr. Helmut Asche, Universitätsprofessor und Honorarprofessor an der Uni Mainz, Mitglied im wiss. Beirat des Afrika-Vereins der deutschen Wirtschaft und im Beirat des PEGNet beim Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel

Welche Grundsätze verfolgten Länder einer erfolgreichen nachholenden Entwicklung, und wie kann in Afrika eine nachholende wirtschaftliche Entwicklung gelingen?

21. März 2018 - 21:06
Datum: Montag, 16. April 2018 - 18:00Ort: Universität Hamburg, Hauptgebäude Flügel West, Raum 221, Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg

Veranstaltung im Rahmen der Ringvorlesung „Handel(n) gegen den Hunger“ der Universität Hamburg

Welche Grundsätze verfolgten Länder einer erfolgreichen nachholenden Entwicklung, und wie kann in Afrika eine nachholende wirtschaftliche Entwicklung gelingen?

Prof. Dr. Robert Kappel, seit 2011 Präsident Emeritus und Senior Research Fellow am German Institute of Global and Area Studies (GIGA) in Hamburg und zuvor sieben Jahre lang dessen Präsident, an den Universitäten Leipzig und Hamburg war er zudem als Professor tätig

Worum geht es in der Ringvorlesung „Handel(n) gegen den Hunger“?

15. März 2018 - 17:51
Datum: Montag, 9. April 2018 - 18:00Ort: Universität Hamburg, Hauptgebäude Flügel Ost (Asien-Afrika-Bau), Raum 221, Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg

Veranstaltung im Rahmen der Ringvorlesung „Handel(n) gegen den Hunger“ der Universität Hamburg

Worum geht es in der Ringvorlesung „Handel(n) gegen den Hunger“?

Prof. Dr. Cord Jakobeit, Professor für Politikwissenschaft, insbesondere Internationale Beziehungen, Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften an der Universität Hamburg

Ein halbes Jahrhundert Entwicklungspolitik hat zur Verbesserung einiger Armutsindikatoren beige-tragen. Dazu gehören höhere Einschulungsraten oder geringere Kinder- und Müttersterblichkeit. Allerdings gibt es in den meisten Entwicklungsländern, besonders in Afrika, für Menschen in Armut weiterhin kaum Chancen auf ausreichende Einkommen. Vorherrschend wird die Integration von Entwicklungsländern in die Weltwirtschaft durch Handel als Schlüssel für die Scha?ung von Einkommen gesehen. Aber reicht das aus, und wie gelingt dann Armutsbekämpfung?

In der Annahme, dass die Freisetzung von Marktkräften automatisch Wohlstand mehrt und infolgedessen Armut mindert, wurde in den 1980er und 1990er Jahren von Entwicklungsländern die Liberalisierung ihrer Märkte, Deregulierung ihrer Finanzsysteme und Privatisierung verlangt. Handelshemmnisse fielen und Märkte wurden geöffnet, aber Armut blieb und verschärfte sich sogar. Wo Armutsminderung gelang, stellt sie die Hinwendung zu diesem eindimensionalen Wirtschafts-liberalismus in Frage. Nach den UN-Millenniumszielen zur Armutsbekämpfung im Jahr 2000 richtete sich die Entwicklungspolitik verstärkt auf soziale Sektoren aus. Und nun wird die Lösung in Investitionen gesehen. Die Entwicklungspolitik ist also wechselnden Zyklen oder auch Moden unterworfen. Welche Weltsichten und welches Verständnis von Armut stehen dahinter, und wie wirken sie sich konkret auf Armutsminderung aus?

In der diesjährigen Ringvorlesung geht es damit zum einen um ökonomische und politische Fragen zu Welthandel und Entwicklung:

  • Wie wirken sich die globalen Handelsbeziehungen auf Entwicklungsländer aus?
  • Welche ökonomischen Paradigmen bestimmen die Entwicklungs- und Handelspolitik?
  • Wie wurde in der nachholenden Entwicklung Armut erfolgreich bekämpft?

Zum anderen sollen konkrete Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt werden:

  • Was kann der Faire Handel oder ethischer Konsum zur Armutsminderung beitragen?
  • Wie können wir in Hamburg die Bedingungen des Welthandels im Sinne von Fairness, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit beeinflussen?
  • Ergeben sich Handlungsmöglichkeiten aus den Erfahrungen von Ländern, die sich erfolgreich nachholend entwickelt haben?