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Aktualisiert: vor 6 Stunden 13 Minuten

Pressekonferenz: So geht Nachhaltigkeit!

20. September 2018 - 2:55

Einladung und Programm zum Download (pdf).

Mit den Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) haben die Regierungen den neuen Rahmen für die globale Nachhaltigkeitspolitik der kommenden zwölf Jahre abgesteckt. Im SDG-Report 2018 (ab 25.9. verfügbar unter https://www.2030report.de) finden Sie eine Bandbreite an Vorzeige-Aktivitäten, wie wir uns in Deutschland sozial gerechter und ökologisch sauber organisieren können. Für Journalisten bietet der diesjährige Bericht eine Fülle an Hintergründen für die bundespolitische Berichterstattung genauso wie an Geschichten, was alles auf lokaler und regionaler Ebene läuft. In 17 Beispielen wird gezeigt, was zivilgesellschaftliche Organisationen und Initiativen alles für Nachhaltigkeit und Menschenrechtsschutz leisten, obwohl sie politisch häufig nicht unterstützt werden. Auf diese Weise wird die Agenda 2030 greifbar und konkret heruntergebrochen. Beispielgebend sind Projekte und Initiativen, die unter anderem zeigen, wie

Kinder und Jugendliche in Deutschland aus der Armut geholt werden können, das Modell der Gemeindekrankenpfleger_innen Frauen und Kindern in Entwicklungsländern das Leben rettet, bedeutend Bildung für nachhaltige Entwicklung für junge Generationen ist, Wasser, Strom und Wohnungen durch öffentliche und genossenschaftliche Erzeugung bezahlbar für alle bleiben, Recht und Gesetz das Klima schützen.

Im Fokus der Pressekonferenz steht die Frage, welche Folgerungen sich für die Bundes-, Länder- und Gemeindeebene ableiten lassen und welche politischen Forderungen wir

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WHO sets the Global Health agenda?

19. September 2018 - 14:55
To coincide with the World Health Summit and the Grand Challenges Conference of the Bill & Melinda Gates Foundation in Berlin, Global Policy Forum, Brot fuer die Welt, medico international, and MISEREOR invite you to discuss the benefits, risks and side-effects of the WHO’s engagement with philanthropic foundations, and reflect on how the WHO can be strengthened in order to fulfill its responsibilities. Speakers will include representatives from the German Ministry of Health, the WHO (tbc) and international civil society.
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Mehr Partizipation? Gestärkter Multilateralismus?

19. September 2018 - 14:55
In der Einschätzung des HLPF gehen die Meinungen in Politik und Zivilgesellschaft auseinander. Manche sehen in ihm das potentielle Spitzengremium für globale Umwelt-, Entwicklungs- und Wirtschaftspolitik und eine demokratischere Alternative zur G20, andere halten es lediglich für ein weiteres Forum zum Austausch diplomatischer Gemeinplätze. Im kommenden Jahr wird das politische und mediale Interesse am HLPF auf jeden Fall steigen. Denn im September 2019 tagt das Forum erstmals als globaler Nachhaltigkeitsgipfel auf Ebene der Staats- und Regierungschefs. Außerdem steht ein erster „Review“ seiner Arbeit an. Bei unserem Workshop wollen wir über die Funktionen und die Agenda des HLPF informieren und eine erste Zwischenbilanz seiner Arbeit vornehmen, um vor diesem Hintergrund die politische Relevanz, die Potentiale und den Reformbedarf dieses Gremiums einzuschätzen. Dabei wird es auch um die Frage gehen, welche Reforminitiativen von der deutschen Politik ausgehen können.
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Aktualisierung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie

19. September 2018 - 14:55

Bereits für dieses Jahr hat die Bundesregierung eine erste Aktualisierung der 2016 veröffentlichten Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie angekündigt. Als einen ersten Schritt für die Überarbeitung hat der Staatssekretärsausschusses für nachhaltige Entwicklung ein Konsultationspapier als Diskussionsgrundlage für die Aktualisierung veröffentlicht. Bis zum 26. Juni 2018 waren Organisationen und Privatpersonen aufgerufen ihre Rückmeldungen für diesen ersten Überarbeitungsschritt einzureichen.

Die Stellungnahme des Forum finden sie hier.

Die Bundesregierung hat zusätzlich eine Sammlung aller Rückmeldungen aus Institutionen und Unternehmen veröffentlicht.

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Wie viel Konzern braucht die Welt – wie viel Konzern verträgt die Welt?

18. September 2018 - 14:53

„Globalisierung gestalten!“ – heißt es auf der Homepage des Bundesverbands der deutschen Industrie, doch wer gestaltet unsere Welt in Zeiten der Globalisierung? Die Interessenlandschaft in den politischen Schaltzentralen der Welt wie Brüssel oder Washington ist vielfältig, doch wenn es zur konkreten Politikgestaltung kommt, wird der Blick eng – oftmals kommen vor allem die Großem zum Zuge, sprich die Lobbyverbände und VertreterInnen global agierender Konzerne.
Das gilt nicht nur für Wirtschafts-, sondern auch für die Handelspolitik: Schaut man sich die Anzahl der Lobbytreffen in Brüssel zu verschiedenen Handelsabkommen der EU an, fällt auf, dass vor allem die führenden Lobbyverbände der Industrie mit der EU Kommission im Gespräch sind. Zivilgesellschaftliche Verbände hingegen haben meist das Nachsehen.

Doch was heißt das nun konkret? Wer nimmt Einfluss, und wer setzt sich am Ende durch? Wie viel Konzern verträgt die Politik, wann wird der erhöhte Einfluss zur Gefahr für Demokratie und Umwelt- und Verbraucherstandards?

Diese und mehr Fragen diskutieren wir mit namhaften Vertretern von Industrie und Zivilgesellschaft im Rahmen unserer wirtschaftspolitischen Soirée zu Globalisierung und Konzerninteressen.
 
Ein vorläufiges Programm wird in Kürze veröffentlicht. Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.
Anmeldung unter: grotefendt@forumue.de

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„Wir erreichen die 17 globalen Nachhaltigkeitsziele nicht durch Abwarten“

18. September 2018 - 14:53

Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) empfiehlt der Bundesregierung eine aktivere Rolle bei der Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen. Neben der nationalen Umsetzung und bilateralen Zusammenarbeit ist aus Sicht des Rates die Zusammenarbeit mit und in Gremien der Vereinten Nationen zu verbessern. Erstmals seit Verabschiedung der 17 globalen Nachhaltigkeitsziele 2015 kommen die Staats- und Regierungschefs im September 2019 wieder zu einem Nachhaltigkeitsgipfel der Vereinten Nationen zusammen an. Dabei geht es um Weichenstellungen zur weiteren Umsetzung der Agenda 2030.

„Wir erreichen die 17 globalen Nachhaltigkeitsziele nicht durch Abwarten. Deutschland muss mehr multilaterale Verantwortung übernehmen und wir schlagen dafür eine deutsche Initiative für ein Nachhaltigkeitspanel vor, das neue multilaterale Wege beschreitet“, so Heidemarie Wiezcorek-Zeul, Bundesministerin a.D. und Mitglied im Rat für Nachhaltige Entwicklung. Die Bundesregierung müsse hier vorausdenken; nur mit einer solchen Initiative werde der für 2019 vorgesehene VN-Nachhaltigkeitsgipfel die nötige politische Durchschlagskraft entwickeln.

Der Rat hebt in seiner Stellungnahme die Bedeutung des High Level Political Forum der VN (HLPF) als institutionelle Heimat der globalen Nachhaltigkeitsziele (kurz: SDGs) und als multilaterales Austauschforum zu den jeweiligen nationalen Erfahrungen hervor. Allerdings ist der Rat der Meinung, das HLPF müsse noch viel stärker zum Treiber und zum multilateralen

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Das nachhaltige Zukunftsquiz

18. September 2018 - 14:53

Sie interessieren sich für Nachhaltigkeit in Deutschland und weltweit? Sie wollten immer schon einmal Ihr Wissen über die Ziele für Nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) der Vereinten Nationen testen? Sie beschäftigt, wie wir mit unserem täglichen Handeln zu einer zukunftsfähigen, nachhaltigen Welt beitragen können?
 
Dann freuen wir uns, Sie zu unserer abendlichen Quizveranstaltung zu Nachhaltigkeit und nachhaltiger Entwicklung einzuladen: Tippen und diskutieren Sie mit, wenn wir der Rolle Deutschlands als „globaler Nachhaltigkeitsweltmeister“ auf den Zahn fühlen und schauen, wie wir uns bei der Umsetzung der SDGs schlagen!
 
In kleinen Teams von vier bis fünf Personen wollen wir gemeinsam Fragen rund um Nachhaltigkeit beantworten und am Ende den „Zukunfts-Champion“ Berlins küren. Die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V. (DGVN) und das Forum Umwelt & Entwicklung freuen sich auf Sie und einen spannenden und fröhlichen Abend in ungezwungener Atmosphäre!
 
Anmeldung als Einzelspielerin oder Einzelspieler oder im Team gerne unter staudt@forumue.de.
Die Teilnahme ist kostenlos, Getränke und kleine Snacks können vor Ort erworben werden.

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Tiefseebergbau im Pazifik

18. September 2018 - 14:53

In den Ozeanen lagern am Meeresgrund große Mengen wertvoller Rohstoffe. Industrie und Politik versprechen sich davon, den zukünftigen Rohstoffbedarf für neue und alte Technologien preisgünstig zu decken. Statt auf Recycling, Suffizienz und Nachhaltigkeit zu setzen, wird in Kauf genommen, die wenig erforschte und einzigartige Tiefseeökologie langfristig zu schädigen. Auch wenn international derzeit ein Regelwerk zum Abbau der Tiefseemineralien verhandelt wird, gibt es weltweit enorme Bedenken, das Risiko überhaupt einzugehen.
 
Ohne diese Entscheidung über Regelungen abzuwarten, will sich das kanadische Unternehmen Nautilus Minerals im Südpazifik eine führende Stellung bei der Einführung des neuen Industriesektors sichern. Bereits 2019 plant das Unternehmen, in den Gewässern der Bismarcksee vor Papua-Neuguinea das weltweit erste kommerzielle Tiefseebergbau-Projekt mit dem Namen Solwara 1 zu starten. Vor Ort hat das zu breiten Protesten in den betroffenen Küstengemeinden geführt. Negative Auswirkungen auf die Küstenökosysteme und auf die Fischgründe, die für die Ernährung der Bevölkerung unverzichtbar sind, werden befürchtet.
 
Im Rahmen einer Rundreise kommen Vertreter und Vertreterinnen von Partnerorganisationen von Brot für die Welt aus dem Pazifik nach Deutschland, um auf das Thema Tiefseebergbau und den Widerstand vor Ort aufmerksam zu machen.
Im offenen Forum diskutieren die Gäste aus Papua-Neuguinea mit ExpertInnen aus Deutschland die unterschiedlichen Facetten der

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Eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft für alle schaffen

18. September 2018 - 14:53

Die Weltbevölkerung nimmt stetig zu und sie wird immer städtischer. Städte gelten als Zentren der Hochtechnologie und sozio-ökonomischer Chancen. Viele Menschen in Deutschland wie auch in den Ländern des globalen Südens zieht es in die Städte. Durch diese Bewegung weiten sich die Siedlungsflächen der urbanen Gebiete aus, Stadt und Land beginnen, ein Kontinuum mit Übergangsräumen und Ansiedlungen verschiedenster Größe zu bilden. Entsprechend leeren sich ländliche Räume. Gleichzeitig gewinnen sie, zum Beispiel in Deutschland, an Attraktivität als Erholungs- und Rückzugsräume der städtischen Bevölkerungen. Im globalen Süden sind es vor allem die Möglichkeiten ein Einkommen zu erwirtschaften, zum Beispiel in der kleinbäuerlichen Landwirtschaft.
Mit diesen Trends verstärken sich bestehende politische, soziale und ökologische Herausforderungen: Wie können für alle Menschen in städtischen und ländlichen Räumen die soziale Grundversorgung, eine gesunde Ernährung und umfassende gesellschaftliche Teilhabe gesichert werden? Wie können städtische Ballungsgebiete zu Vorreitern beim Umweltschutz werden, der immense Ressourcen- und Flächenverbrauch von Siedlungsräumen reduziert und Mobilität von Menschen klimaschonend und gleichzeitig sozialverträglich gestaltet werden? Wie können soziale Konflikte, die sich aus den Wanderungsbewegungen ergeben, konstruktiv gestaltet werden? Wie können Menschen für eine weltoffene, soziale und ökologische Politik gewonnen werden?
Angesichts dieser Herausforderungen müssen die engen Verflechtungen zwischen Stadt und Land sowie die Gestaltungsmöglichkeiten

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Die Ozeane - Rohstoffquelle der Zukunft?

18. September 2018 - 14:53

Laut Prognosen wird der Bedarf an mineralischen Rohstoffen mit der Einführung von Industrie 4.0 zunehmen. Ebenso soll sich die Konkurrenz um die Rohstoffvorkommen weiter verschärfen. Eine  Rohstoffpolitik, die auf Sparsamkeit und Wiederverwendung setzt, ist nicht in Sicht. Dafür sehen viele Akteure in den Rohstoffen der Tiefsee eine Lösung. Der Tiefseebergbau soll zu einer neuen Schlüsselindustrie zur Sicherung der zukünftigen Rohstoffversorgung werden. Auch die Bundesregierung hat zu diesem Zweck in den letzten Jahren zwei Lizenzgebiete im indischen und pazifischen Ozean erworben.

Die Technologie des Tiefseebergbaus ist aber bisher unerprobt und das Verständnis von der Ökologie der Tiefsee ist nach wie vor begrenzt. Im Koalitionsvertrag der Bundesregierung wird der Aufbau einer umweltfreundlichen Tiefseebergbauindustrie als Ziel definiert. Ob eine vorsorgende Umweltpolitik im Kontext des Tiefseebergbaus grundsätzlich möglich ist, bleibt allerdings eine der umstrittenen Fragen.

Ohne internationale Regelungen abzuwarten will sich das kanadische Unternehmen Nautilus Minerals eine führende Stellung bei der Einführung des neuen Industriesektors sichern. Bereits 2019 plant das Unternehmen in den Gewässern der Bismarcksee vor Papua-Neuguinea das weltweit erste kommerzielle Tiefseebergbau-Projekt mit dem Namen Solwara 1 zu starten. Vor Ort hat das zu breiten Protesten in den betroffenen Küstengemeinden geführt, an denen auch die Kirchen beteiligt sind. Negative Auswirkungen auf die Küstenökosysteme

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Das Hochrangige Politische Forum für Nachhaltige Entwicklung 2018

6. August 2018 - 20:03
Vom 9. bis 18. Juli 2018 tagte in New York das Hochrangige Politische Forum (HLPF) der Vereinten Nationen. Es ist das zentrale UN-Gremium für nachhaltige Entwicklung und soll hauptsächlich die Umsetzung der Agenda 2030 und ihrer globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs) überwachen. Das HLPF ist ein zwischenstaatliches Forum, an dem alle 193 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen teilnehmen können. Zusätzlich haben Vertreter/innen gesellschaftlicher Gruppen und Organisationen weitgehende Beteiligungsmöglichkeiten. Das Forum hat allerdings weder konkrete Entscheidungskompetenzen noch eine direkte Koordinationsfunktion gegenüber Regierungen und UN-Organisationen. Es dient in erster Linie dem Erfahrungsaustausch über Strategien zur Umsetzung der Agenda 2030, der Präsentation nationaler (Erfolgs-)Stories und der Analyse von Hindernissen und Rückschritten bei der Verwirklichung der SDGs. Jens Martens analysiert die Ergebnisse des HLPF 2018.
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Mehr Mut zu Multilateralismus

27. Juli 2018 - 19:54
Vor dem Hintergrund eines schwierigen multilateralen Umfelds ist die Bundesregierung bereit, mehr globale Verantwortung zu übernehmen. Laut Koalitionsvertrag sei es die „überragende“ Aufgabe deutscher Politik „auf Regeln basierende internationale Kooperationen, Institutionen und Organisationen [...] zu stärken und weiterzuentwickeln. Unser Ziel ist eine gerechte Gestaltung der Globalisierung im Sinne der Agenda 2030“ für nachhaltige Entwicklung. Die Eröffnung der 73. Generalversammlung der Vereinten Nationen nehmen wir zum Anlass, mit Vertreterinnen und Vertretern von Regierung, Bundestag, Wissenschaft und Zivilgesellschaft darüber zu diskutieren, wie die Bundesregierung ihrem selbstformulierten Anspruch gerecht werden kann, solidarisch, multilateral und partnerschaftlich zu handeln. Schlaglichtartig werden wir zentrale Politikfelder analysieren und erörtern, inwiefern deutsche Politik zur Erarbeitung und Umsetzung multilateraler Abkommen und Lösungsansätze beiträgt bzw. diese erschwert oder gar verhindert. Zu diesem spannenden Austausch laden wir Sie herzlich ein.
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We need to revolutionize care systems if we are to achieve the 2030 Agenda

15. Juli 2018 - 4:43
The third edition of the civil society report Spotlight on Sustainable Development states that unpaid care work represents the largest subsidy to the global economy and the main obstacle for women´s economic participation. Care public policies are needed to transform the social organization of care and narrow gender gaps.
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Sustainable development needs fundamental policy changes

9. Juli 2018 - 16:37

New York, 9 July 2018: “The world is off-track in terms of achieving sustainable development and fundamental policy changes are necessary to unleash the transformative potential of the SDGs.” This is the main message of the Spotlight Report 2018, the most comprehensive independent assessment of the implementation of the 2030 Agenda. The report is launched on the opening day of the High Level Political Forum at the United Nations in New York by a global coalition of civil society organizations and trade unions.

When UN Member States adopted the 2030 Agenda, they signaled with the title 'Transforming our World' that it should trigger fundamental changes in politics and society, argues the report.

Yet, “three years after its adoption, most governments have failed to turn the vision of the 2030 Agenda into real policies. Even worse, policies in a growing number of countries are moving in the opposite direction, seriously undermining the spirit and the goals of the 2030 Agenda.”

The Spotlight 2018 report focuses on policies that are needed and, as the authors underline, “possible”:

“There is a need for more coherent fiscal and regulatory policies and a whole-of-government approach towards sustainability.”

“Governments should promote policies that are genuinely coherent

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Highjacking the SDGs?

5. Juli 2018 - 16:32

At the United Nations (UN) summit in September 2015, the 2030 Agenda for Sustainable Development with its 17 Sustainable Development Goals (SDGs) was adopted by all UN member states. The Agenda gives a comprehensive framework for a global socio-ecological transformation.

The novelty of the SDGs vis-à-vis the Millennium Development Goals (MDGs) is its paradigm shift: all countries, not just the countries of the Global South, have to implement the SDGs, working closely together to achieve the common goal of a sustainable future. By 2030, the SDGs are to be implemented by all states and at all levels.

Along with governments, various actors have been involved in the development of the SDGs, and are now part of implementation strategies. This is the case for organizations (CSOs) and academia as well as the business sector. As a matter of fact, the 2030 Agenda gives the private sector a significant role.

In many countries, the engagement of the private sector in the SDG implementation is part of official policies. Governments and UN are striving for increased commitment of the private sector to finance the SDG implementation. Along with this, many governments expect the SDG engagement of companies to lead to greater social and

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Regeln zu Wirtschaft und Menschenrechten

12. Juni 2018 - 22:11
In den letzten Jahrzehnten haben Regierungen eine Reihe von Maßnahmen initiiert, um Unternehmen zur Einhaltung von Menschenrechten in ihren Aktivitäten zu bewegen. Seit Jahren versuchen Interessenvertretungen der Wirtschaft, verbindliche Regeln im Bereich Wirtschaft und Menschenrechte international und national zu verhindern – mit Erfolg. In Deutschland zeigte sich dies im Jahr 2016, als die deutschen Unternehmensvertretungen alle Hebel in Bewegung setzten, jegliche Verbindlichkeit im deutschen Nationalen Aktionsplan für Wirtschaft und Menschenrechte (NAP) zu verhindern. Ein neues Briefing von Brot für die Welt, Global Policy Forum und MISEREOR veranschaulicht, wie die Wirtschaftslobby die Einführung einer menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht der Wirtschaft verhinderte. Es zeigt auf, wie die Unternehmensverbände versuchen, ähnliche Regelungen auf internationaler Ebene, darunter dem Europarat, bei der OECD und im Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen abzuwehren.
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Tag der Meere muss wachrütteln

7. Juni 2018 - 16:08
Zum Tag der Ozeane am 8. Juni 2018 weisen Umwelt- und Entwicklungsverbände auf die anhaltende Zerstörung der Meere hin. Nicht nur nehmen Plastikverschmutzung und Überfischung weiter zu. Auch werden die Meere zunehmend wirtschaftlich erschlossen, um globale Probleme zu bewältigen, die mit dem Klimawandel, steigendem Energiebedarf oder Nahrungskrisen einhergehen. Selbst der Rohstoffbedarf für neue Technologien und die Digitalisierung soll durch den Abbau in den Meeren gedeckt werden. Die Planungen zum Tiefseebergbau verlaufen vornehmlich hinter verschlossenen Türen.
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Alles Weltmeister?

7. Juni 2018 - 16:08

Passend zur Fußballweltmeisterschaft wollen Berlin Global Village e.V. und Forum Umwelt und Entwicklung der Rolle Deutschlands als „globaler Nachhaltigkeitsweltmeister“ auf den Zahn fühlen. Sie kennen sich mit Nachhaltigkeit in Deutschland und weltweit bestens aus? Dann können Sie Ihr Wissen bei einem Kneipenquiz zu testen.
 
In kleinen Teams von vier bis fünf Personen sollen gemeinsam Fragen rund um Nachhaltigkeit beantwortet werden, um am Ende den SDG-Champion Berlins zu küren. Berlin Global Village und das Forum Umwelt & Entwicklung freuen sich auf Sie und einen spannenden und fröhlichen Abend in ungezwungener Atmosphäre!
 
Anmeldung als Einzelspieler*in oder im Team gerne unter staudt@forumue.de.

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Schöne Neue Welt

7. Juni 2018 - 16:08
Besseres Leben für alle in einer guten Umwelt – oder Katastrophe? Möglich ist vieles. Das Forum Umwelt und Entwicklung riskiert einen Blick in die Zukunft. Mit der Konferenz „Schönen Neue Welt“ sind Sie herzlich eingeladen, auf eine neue Art und Weise in Zukunftsutopien und -dystopien einzutauchen. Jenseits des politischen Tagesgeschäfts wird 30 Jahre in die Zukunft geschaut. Wie sieht die Welt im Jahr 2048 aus, und warum ist es so gekommen? Und was war der Anteil von Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft daran? Die Zukunft liegt in unseren Händen! Merken Sie sich den Termin schon jetzt vor.
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Peer Review 2018

6. Juni 2018 - 16:07
Die Bundesregierung hat den Rat für Nachhaltige Entwicklung nach 2009 und 2013 mit der Organisation eines Peer Reviews, einem internationalen Expertengutachten zur deutschen Nachhaltigkeitspolitik beauftragt. Auf der RNE-Jahreskonferenz am 4. Juni 2018 überreichte die Leiterin der internationalen Expertengruppe Helen Clark, ehemalige neuseeländische Premierministerin und frühere Leiterin des UN-Entwicklungsprogramms UNDP, den Bericht an Bundeskanzlerin Angela Merkel.
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