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Aktualisiert: vor 6 Stunden 31 Minuten

Die Globalen Pakte für Flüchtlinge und Migration

20. November 2018 - 15:34
Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs waren nicht mehr so viele Menschen gezwungen, ihre Heimatländer zu verlassen. Die Mehrheit der Flüchtlinge und Migranten wird von relativ armen Ländern des Globalen Südens aufgenommen. Viele sind während und nach ihrer Reise nur unzureichend geschützt. Die Vereinten Nationen haben darauf mit der Aushandlung eines globalen Flüchtlingspaktes und eines Migrationspaktes reagiert. Welche Verpflichtungen gehen die Staaten damit ein? Welche Rechte werden Flüchtlingen und Migranten zuerkannt? Und wie ist die Politik der Europäischen Union im Lichte beider Abkommen zu bewerten? Elspeth Guild von der Queen Mary University of London analysiert die politischen Implikationen beider Pakte vor dem Hintergrund des EU-Grenzschutzes.
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Digitalisierung nachhaltig gestalten!

12. November 2018 - 12:26
Die Online-Plattform „Sustainable Digitalization“, eingerichtet vom Forum Umwelt und Entwicklung, will für eine Diskussion über die Frage, wie Digitalisierung im umfassenden Sinne nachhaltige gestaltet werden kann, einen Raum bieten. Sie stellt erste Ansätze vor, die aber primär als Denkansätze und Vorschläge zu verstehen sind und die Diskussionen um spezifische Elemente von Digitalisierung vorantreiben sollen. Sie soll den Dialog zwischen Umwelt-, Entwicklungs- und digitalen bzw. netzpolitischen Organisationen stärken. Haben Sie Vorschläge, Ideen oder Positionen zu einem der Themen? Sind Sie anderer Meinung oder unterstützen Sie bestimmte Forderungen? Fehlen Aspekte? Die Plattform lädt ein, zu kommentieren, zu ergänzen und zu streiten.
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Bundesregierung beschließt Aktualisierung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie

12. November 2018 - 12:26
Um weltweit eine angemessene Ernährung der Menschen zu sichern, will die Bundesregierung mehr für die Unterstützung guter Regierungsführung tun. Den Ausbau des ökologischen Landbaus auf 20 Prozent der Anbaufläche will sie nun bis 2030 erreichen. Und bis 2025 sollen die privaten und öffentlichen Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf mindestens 3,5 Prozent des BIP steigen. Das hat das Bundeskabinett zusammen mit weiteren Aktualisierungen der Nachhaltigkeitsstrategie beschlossen.
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Globale Nachhaltigkeitsziele vor Ort umsetzen!

25. Oktober 2018 - 18:32

Für die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele vor Ort muss das Land Bremen eine Nachhaltigkeitsstrategie aufstellen und die Steuer- und Haushaltspolitik daran ausrichten. Dies fordern wir und weitere 34 Organisationen von der Landespolitik: www.sdg-papier.ben-bremen.de #sdgbremen


Hintergrund: Die 17 globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung wurden von den Vereinten Nationen (VN) im Jahr 2015 verabschiedet. Die 193 Mitgliedstaaten der VN haben sich dazu verpflichtet, die Ziele bis 2030 zu erreichen. Bundesländer und Kommunen spielen dabei eine entscheidende Rolle, denn die Nachhaltigkeitsziele müssen vor Ort umgesetzt werden. Aber im Unterschied zu den meisten Bundesländern hat Bremen noch keine Nachhaltigkeitsstrategie aufgestellt.
Deswegen fordern wir und weitere 34 Organisationen in einem Papier an die Landespolitik die Entwicklung einer Nachhaltigkeitsstrategie für das Land Bremen. Wir fordern zudem, dass Bremen seine Steuer- und Haushaltspolitik an die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele ausrichtet. Dadurch können die Ressourcen kohärenter eingesetzt und das Land Bremen kann zum bundesweiten Vorreiter werden. Das Forderungspapier haben wir an Vertreter*innen der Politik geschickt und freuen uns schon auf die Reaktionen.
Das Papier sowie die Liste der unterzeichnenden Organisationen kann unter folgendem Link abgerufen werden: www.sdg-papier.ben-bremen.de

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Entwicklungspolitik 2030: Neue Herausforderungen – neue Antworten

25. Oktober 2018 - 18:32

In einer Meldung vom 24.10.2018 stellt Bundesentwicklungsminister Gerd Müller ein neues Strategiepapier seines Hauses vor:

"Fünf große Trends verändern die Welt: das rasante Wachstum der Weltbevölkerung, der Klimawandel, die Globalisierung der Wirtschaft, die zunehmende Ressourcenknappheit sowie die Digitalisierung.

Es liegt an uns, entschlossen auf diese Herausforderungen zu reagieren. Deswegen werden wir die deutsche Entwicklungszusammenarbeit entlang von vier Säulen neu ausrichten.

Erstens können und müssen unsere Partnerländer selbst mehr leisten. Eigeninitiative ist der Schlüssel für Entwicklung.

Zweitens setzen wir mit der staatlichen Entwicklungszusammenarbeit verstärkt auf Reformpartnerschaften statt auf das Gießkannenprinzip: Wer reformiert, dem bieten wir eine vertiefte Partnerschaft an. Wenn aber keinerlei Reformwille vorhanden ist, werden wir die Entwicklungszusammenarbeit künftig herunterfahren. Menschen in den ärmsten Ländern, die von Hunger und Not bedroht sind, werden wir aber weiterhin unterstützen.

Die dritte Säule sind private Investitionen, denn Jobs schafft vor allem die Wirtschaft. Wir werden gezielt Privatinvestitionen, insbesondere von Mittelständlern, in Entwicklungsländern fördern.

Viertens müssen wir fairen Handel ermöglichen. Denn damit lösen wir die größten Entwicklungssprünge aus.

Die deutsche Entwicklungspolitik wird so entsprechend der Agenda 2030 und dem Pariser Klimaabkommen zum Querschnitt unserer gesamten Politik. Denn Globalisierung kann und muss gerecht gestaltet werden. Jede und jeder Einzelne von uns – in Politik, Wirtschaft

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Mit Risikotechnologien aus der Krise?

13. Oktober 2018 - 0:19

Im Kontext der globalen Klima-, Energie- und Ernährungskrise stehen Land und biologische Vielfalt im Fokus des weltweiten Wettlaufs um den Zugang und die Kontrolle über natürliche Ressourcen. Dabei drängen auch neue Großtechnologien wie Geoengineering und extreme Formen der Gentechnik auf die politische Agenda. Diese drohen die bestehende Konkurrenz zwischen Schutz-, Nutzungs- und Vermarktungsinteressen weiter zuzuspitzen.

Angesichts dieser Entwicklungen und Zukunftsszenarien soll die Fachtagung im Vorfeld der beiden Vertragsstaatenkonferenzen von Biodiversitätskonvention (CBD) und Klimakonvention (UNFCCC) in diesem Jahr der Frage nachgehen, welche Auswirkungen diese neuen Technologien auf lokale Landnutzung und biologische Vielfalt, aber auch auf Menschenrechte, Demokratie und Herrschaftsverhältnisse haben, sowie welcher Regulierung sie bedürfen.
Gleichzeitig soll es auch um Ansätze in der Landnutzung gehen, mit denen sich der Schutz von Klima und biologischer Vielfalt mit Ernährungssouveränität sowie Land- und Menschenrechten in Einklang bringen lässt.

Übergreifend verfolgt die Fachtagung die Frage, welcher Weg in der internationalen Klima- und Biodiversitätspolitik eingeschlagen werden soll: Können wir die zunehmenden globalen Krisen und die voranschreitende Umweltzerstörung mit noch tiefgreifenderen Eingriffen in die Öko- und Erdsysteme bremsen? Müssen diese Eingriffe nicht vielmehr drastisch zurückgefahren werden? Wie lange lassen sich Krisensymptome unterdrücken? Und welches sind tatsächlich Lösungen für die multiplen Krisen rund um Klima, Energie, Landnutzung und

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Klimagerechtigkeit für alle!

13. Oktober 2018 - 0:19

"Klimagerechtigkeit für alle!" lautet der Titel des 6. Stuttgarter Forums für Entwicklung am 19. Oktober. Die eintägige Konferenz beleuchtet das Thema Klimagerechtigkeit aus den unterschiedlichsten Perspektiven.

Im Mittelpunkt steht dabei immer die Frage: Was können wir tun und wie können wir unserer Verantwortung gerecht werden? In 12 Foren gehen Referierende und Teilnehmende diesen Fragen nach. Globale Wertschöpfungsketten, vom Klimawandel verursachte Migration, CO2-Kompensation, Welternährung – dies sind nur einige der Aspekte, die das diesjährige 6. Stuttgarter Forum für Entwicklung beleuchtet. Schülerinnen und Schüler haben ein eigenes Panel, in dem sie sich damit auseinandersetzen, wie sich der Klimawandel auf die Handelspartner des Fairen Handels imGglobalen Süden auswirkt. Und sie lernen etwas über die Strategien, die diese entwickelt haben, um mit den Folgen des Klimawandels umzugehen.

Keynote Speakerin Anjalina Diana Podder aus Bangladesch berichtet aus eigenem Erleben über die Folgen, die der Klimawandel für dieses Land hat. Podder ist Abteilungsleiterin des Klimareferats der Bischöflichen Kommission für Gerechtigkeit und Frieden der Bischofskonferenz Bangladesch. Das Land ist aufgrund seiner Lage von den Folgen der globalen Erderwärmung - vor allem dem Anstieg des Meeresspiegels - besonders betroffen.

Seit Mai 2018 hat Deutschland seine natürlichen Ressourcen bereits verbraucht, die für 2018 theoretisch zur Verfügung stehen. Und am

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Gefahr im Verzug

13. Oktober 2018 - 0:19

Das Handels- und Investitionsabkommen der EU mit Kanada – CETA, ist seit einem Jahr vorläufig in Kraft gesetzt. Gemeinsam mit kanadischen KollegInnen möchten wir deshalb jetzt einen genauen Blick auf die Auswirkungen des Abkommens zu werfen. Welche Auswirkungen hatte das Abkommen bereits auf Umweltgesetzgebung? Haben sich die Befürchtungen der KritikerInnen, dass die Regulierungshoheit des Staates abgeschwächt und ausgehöhlt wird, bewahrheitet?

Neben der Regulierungseben wollen wir außerdem eines der umstrittensten Themen der Handelspolitik diskutieren und nachfragen, welche Auswirkungen Konzernklagerechte auf Rohstoff- und Umweltpolitik haben. Schließlich ist der Bergbausektor einer der wichtigsten in Kanada, mit international agierenden Unternehmen, die von Konzernklagerechten Gebrauch machen. Gleichzeitig steigen Klagen im Rohstoff- und Umweltbereich seit Jahren stetig an.

Grundlage unserer Debatte sind zwei neue Studien, die wir Ihnen bei dieser Gelegenheit vorstellen wollen. Wir freuen uns dabei besonders diese mit unseren Gästen aus Kanada und den USA zu diskutieren. Die Veranstaltung findet daher teilweise in englischer Sprache statt.

Bitte melden Sie sich bis Montag, den 8. Oktober zu dem Fachgespräch an mit einer Email an: merle.groneweg@power-shift.de

Programm

 

10:30 Ankommen und Kaffee

11:00 Begrüßung
Alessa Hartmann, PowerShift

11:10 Vorstellung der ersten Studie:
Klagen gegen Umweltschutzregeln – wie, wo, gegen was und von wem werden ISDS-

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Wie viel Konzern braucht die Welt – wie viel Konzern verträgt die Welt?

13. Oktober 2018 - 0:19

„Globalisierung gestalten!“ – heißt es auf der Homepage des Bundesverbands der deutschen Industrie, doch wer gestaltet unsere Welt in Zeiten der Globalisierung? Die Interessenlandschaft in den politischen Schaltzentralen der Welt wie Brüssel oder Washington ist vielfältig, doch wenn es zur konkreten Politikgestaltung kommt, wird der Blick eng – oftmals kommen vor allem die Großem zum Zuge, sprich die Lobbyverbände und VertreterInnen global agierender Konzerne.

Das gilt nicht nur für Wirtschafts-, sondern auch für die Handelspolitik: Schaut man sich die Anzahl der Lobbytreffen in Brüssel zu verschiedenen Handelsabkommen der EU an, fällt auf, dass vor allem die führenden Lobbyverbände der Industrie mit der EU Kommission im Gespräch sind. Zivilgesellschaftliche Verbände hingegen haben meist das Nachsehen.

Doch was heißt das nun konkret? Wer nimmt Einfluss, und wer setzt sich am Ende durch? Wie viel Konzern verträgt die Politik, wann wird der erhöhte Einfluss zur Gefahr für Demokratie und Umwelt- und Verbraucherstandards?

Diese und mehr Fragen diskutieren wir mit namhaften Vertretern von Industrie und Zivilgesellschaft im Rahmen unserer wirtschaftspolitischen Soirée zu Globalisierung und Konzerninteressen.
 
vorläufiges Programm
 
16:45 Uhr Einlass

17:00 Uhr Begrüßung: Jürgen Maier (Geschäftsführer Forum Umwelt und Entwicklung)
 
17:10 Uhr Keynote „Konzerne und Demokratie“: Thilo Bode (Geschäftsführer

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Ammerländer Gespräche zur Umsetzung der Agenda 2030

13. Oktober 2018 - 0:19

Die Evangelischen Erwachsenenbildung Niedersachsen (EEB) führt zusammen mit der Außenstelle Hamburg von Engagement Global seit Juni eine Veranstaltungsreihe zur Umsetzung der Agenda 2030 im Ammerland durch. Das Ammerland liegt im Nordwesten von Niedersachsen. Das Projekt wird seitens des EEB vom Evangelischen Bildungswerk des Kirchenkreises Ammerland begleitet.

Unter dem Titel „Ammerländer Gespräche zur Umsetzung der UN-Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“ informierten versierte Referentinnen und Referenten zu den SDG und diskutierten mit den Besuchenden über Anknüpfungspunkte auf lokaler und regionaler Ebene.

Zu Gast waren diese Referentinnen und Referenten:

Wolfgang Obenland vom Global Policy Forum, Dr. Ruth Gütter, Oberkirchenrätin und Referentin für Nachhaltigkeit bei der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Prof. Dr. Günther Bachmann, Generalsekretär des Rates für Nachhaltige Entwicklung in Deutschland und Dr. Maria Flachsbarth, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Den Auftakt machte Wolfang Obenland in Westerstede am Donnerstag, 14. Juni 2018. Seine Organisation, das Global Policy Forum ist eine Nichtregierungsorganisation, welche die Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele in Deutschland beobachtet und kritisch begleitet. Neben einer Einführung in die Agenda 2030 stellte er anhand praktischer Umsetzungsbeispiele aus ganz Deutschland die Bedeutung der Zivilgesellschaft und somit der lokalen Ebene in den Vordergrund. Einig waren sich die Teilnehmenden, dass Symptombekämpfung

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SDGs auf großer Leinwand

13. Oktober 2018 - 0:19

Anlässlich der europaweiten SDG Action Week hat das Forum Umwelt und Entwicklung gemeinsam mit der AWO International ein kurzes Informationsvideo zu den Sustainable Development Goals entwickelt. Passend zum Kampagnenthema #FightingInequalities fokussiert sich das Video auf Ziel Nr.10: Weniger Ungleichheiten. Der Clip wird deutschlandweit im Vorprogramm von großen und kleinen Kinos zu sehen sein – mehr als 1000 Kinosäle sind bei der Aktion dabei.

Ungleichheit ist Ausdruck eines gesellschaftlichen Ordnungssystems, dem eine wertende Vorstellung von Geschlecht, Bildung, Status, Ethnie, Weltanschauung und Tradition, Glaube, Gesundheit und sexueller Orientierung zugrunde liegt. Betroffene, die von diesen Vorstellungen abweichen, werden an den Rand der Gesellschaft gedrängt, erleben Diskriminierung und Unterdrückung oder werden sogar vertrieben und verfolgt – wie im Fall der muslimischen Rohingyas in Myanmar. Viele Menschen erleben bereits von Geburt an weniger Anerkennung, haben geringere Bildungschancen und Entwicklungsperspektiven auf dem Arbeitsmarkt und bleiben im Teufelskreis der Armut gefangen. Dies hat negative Auswirkungen auf Gesundheit, Lebenserwartung und ein selbstbestimmtes Leben in Würde, da Mitbestimmung im öffentlichen und privaten Raum häufig verwehrt bleibt. Beispiele von benachteiligten Gruppen finden sich weltweit, mit den sogenannten „Unberührbaren“ zum Beispiel auch im hinduistischen Kastensystem.

Ungleichheit ist unfair

Menschen, die gesellschaftlichen Vorstellungen eher entsprechen, nehmen häufig gesellschaftliche Machtpositionen ein, sind respektiert

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Mehr Partizipation? Gestärkter Multilateralismus?

12. Oktober 2018 - 12:19
Um den globalen Umwelt- und Entwicklungsproblemen unter dem Dach der Vereinten Nationen besser begegnen zu können, haben die Regierungen das Hochrangige Politische Forum für nachhaltige Entwicklung (High-Level Political Forum, HLPF) gegründet. Es ist das zentrale UN-Gremium für nachhaltige Entwicklung und soll hauptsächlich die Umsetzung der Agenda 2030 und ihrer globalen Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, SDGs) überwachen. Im September 2019 tagt das Forum erstmals als globaler Nachhaltigkeitsgipfel auf Ebene der Staats- und Regierungschefs. Außerdem steht ein erster „Review“ seiner Arbeit an. Eine wachsende Zahl zivilgesellschaftlicher Organisationen nutzt die Agenda 2030 und die SDGs als Referenzrahmen und ist aktiv daran beteiligt, sie in der Öffentlichkeit bekannter zu machen und von der Politik ihre Verwirklichung einzufordern. Von der kommunalen bis zur globalen Ebene haben sich dabei neue Netzwerke und Allianzen gebildet. Kann der Umsetzungsprozess der Agenda 2030 zur Stärkung fortschrittlicher zivilgesellschaftlicher Organisationen und der dauerhaften Bildung neuer gesellschaftlicher Bündnisse führen? Hat sich durch die Agenda 2030 die Rolle zivilgesellschaftlicher Organisationen in den Konsultationen der Vereinten Nationen verändert? Wie sehen ihre praktischen Mitwirkungsmöglichkeiten aus? Diese und weitere Fragen sollen bei zwei Workshops am 14. und 15. November in Bonn mit Ihnen diskutieren.
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„So geht Nachhaltigkeit!“

25. September 2018 - 17:59

Berlin, 25. September 2018 – Heute wird der Bericht „So geht Nachhaltigkeit!“ veröffentlicht und in Berlin durch Vertreter_innen der neun herausgebenden Verbände vorgestellt. Der Bericht dokumentiert 17 Vorzeige-Initiativen und Projekte, wie wir uns in Deutschland und in der Welt sozial gerechter und ökologisch sauber organisieren können.

Durch den Bericht „So geht Nachhaltigkeit! Deutschland und die globale Nachhaltigkeits-Agenda 2018“ werden die Ziele für nachhaltige Entwicklung greifbar und konkret heruntergebrochen. Der Band dokumentiert beispielsweise, wie junge Menschen in Deutschland aus der Armut geholt werden, wie sich ein „Volksentscheid Fahrrad“ erfolgreich durchgesetzt hat, wie durch das Modell der Gemeindekrankenpfleger_innen auch Leben im globalen Süden gerettet werden kann, wie nachhaltig praktische Nachbarschaftshilfe wirkt, wie Strom, Wasser und Wohnungen durch öffentliche und genossenschaftliche Erzeugung bezahlbar für alle bleibt, welche Wirkung „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ auf die jüngere Generation haben kann, wie Recht und Gesetz das Klima schützen und welche kreativen Protest- und Widerstandsformen es gibt.

Mit dem Bericht möchten die Herausgeber_innen die Politik aufrütteln und zeigen, in welcher Bandbreite Nachhaltigkeit bereits praktisch umgesetzt wird. Dabei seien für zivilgesellschaftliche und politisch engagierte Organisationen die Bedingungen sehr schwer und die politischen Hürden recht hoch. Das sei umso erstaunlicher, da sich die Bundesregierung mit der Verabschiedung der 17

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Pressekonferenz: So geht Nachhaltigkeit!

25. September 2018 - 5:59

Einladung und Programm zum Download (pdf).

Mit den Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) haben die Regierungen den neuen Rahmen für die globale Nachhaltigkeitspolitik der kommenden zwölf Jahre abgesteckt. Im SDG-Report 2018 (ab 25.9. verfügbar unter https://www.2030report.de) finden Sie eine Bandbreite an Vorzeige-Aktivitäten, wie wir uns in Deutschland sozial gerechter und ökologisch sauber organisieren können. Für Journalisten bietet der diesjährige Bericht eine Fülle an Hintergründen für die bundespolitische Berichterstattung genauso wie an Geschichten, was alles auf lokaler und regionaler Ebene läuft. In 17 Beispielen wird gezeigt, was zivilgesellschaftliche Organisationen und Initiativen alles für Nachhaltigkeit und Menschenrechtsschutz leisten, obwohl sie politisch häufig nicht unterstützt werden. Auf diese Weise wird die Agenda 2030 greifbar und konkret heruntergebrochen. Beispielgebend sind Projekte und Initiativen, die unter anderem zeigen, wie

Kinder und Jugendliche in Deutschland aus der Armut geholt werden können, das Modell der Gemeindekrankenpfleger_innen Frauen und Kindern in Entwicklungsländern das Leben rettet, bedeutend Bildung für nachhaltige Entwicklung für junge Generationen ist, Wasser, Strom und Wohnungen durch öffentliche und genossenschaftliche Erzeugung bezahlbar für alle bleiben, Recht und Gesetz das Klima schützen.

Im Fokus der Pressekonferenz steht die Frage, welche Folgerungen sich für die Bundes-, Länder- und Gemeindeebene ableiten lassen und welche politischen Forderungen wir

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WHO sets the Global Health agenda?

25. September 2018 - 5:59
To coincide with the World Health Summit and the Grand Challenges Conference of the Bill & Melinda Gates Foundation in Berlin, Global Policy Forum, Brot fuer die Welt, medico international, and MISEREOR invite you to discuss the benefits, risks and side-effects of the WHO’s engagement with philanthropic foundations, and reflect on how the WHO can be strengthened in order to fulfill its responsibilities. Speakers will include representatives from the German Ministry of Health, the WHO (tbc) and international civil society.
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Wie viel Konzern braucht die Welt – wie viel Konzern verträgt die Welt?

25. September 2018 - 5:59

„Globalisierung gestalten!“ – heißt es auf der Homepage des Bundesverbands der deutschen Industrie, doch wer gestaltet unsere Welt in Zeiten der Globalisierung? Die Interessenlandschaft in den politischen Schaltzentralen der Welt wie Brüssel oder Washington ist vielfältig, doch wenn es zur konkreten Politikgestaltung kommt, wird der Blick eng – oftmals kommen vor allem die Großem zum Zuge, sprich die Lobbyverbände und VertreterInnen global agierender Konzerne.
Das gilt nicht nur für Wirtschafts-, sondern auch für die Handelspolitik: Schaut man sich die Anzahl der Lobbytreffen in Brüssel zu verschiedenen Handelsabkommen der EU an, fällt auf, dass vor allem die führenden Lobbyverbände der Industrie mit der EU Kommission im Gespräch sind. Zivilgesellschaftliche Verbände hingegen haben meist das Nachsehen.

Doch was heißt das nun konkret? Wer nimmt Einfluss, und wer setzt sich am Ende durch? Wie viel Konzern verträgt die Politik, wann wird der erhöhte Einfluss zur Gefahr für Demokratie und Umwelt- und Verbraucherstandards?

Diese und mehr Fragen diskutieren wir mit namhaften Vertretern von Industrie und Zivilgesellschaft im Rahmen unserer wirtschaftspolitischen Soirée zu Globalisierung und Konzerninteressen.
 
Ein vorläufiges Programm wird in Kürze veröffentlicht. Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.
Anmeldung unter: grotefendt@forumue.de

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Das nachhaltige Zukunftsquiz

25. September 2018 - 5:59

Sie interessieren sich für Nachhaltigkeit in Deutschland und weltweit? Sie wollten immer schon einmal Ihr Wissen über die Ziele für Nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) der Vereinten Nationen testen? Sie beschäftigt, wie wir mit unserem täglichen Handeln zu einer zukunftsfähigen, nachhaltigen Welt beitragen können?
 
Dann freuen wir uns, Sie zu unserer abendlichen Quizveranstaltung zu Nachhaltigkeit und nachhaltiger Entwicklung einzuladen: Tippen und diskutieren Sie mit, wenn wir der Rolle Deutschlands als „globaler Nachhaltigkeitsweltmeister“ auf den Zahn fühlen und schauen, wie wir uns bei der Umsetzung der SDGs schlagen!
 
In kleinen Teams von vier bis fünf Personen wollen wir gemeinsam Fragen rund um Nachhaltigkeit beantworten und am Ende den „Zukunfts-Champion“ Berlins küren. Die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V. (DGVN) und das Forum Umwelt & Entwicklung freuen sich auf Sie und einen spannenden und fröhlichen Abend in ungezwungener Atmosphäre!
 
Anmeldung als Einzelspielerin oder Einzelspieler oder im Team gerne unter staudt@forumue.de.
Die Teilnahme ist kostenlos, Getränke und kleine Snacks können vor Ort erworben werden.

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Tiefseebergbau im Pazifik

25. September 2018 - 5:59

In den Ozeanen lagern am Meeresgrund große Mengen wertvoller Rohstoffe. Industrie und Politik versprechen sich davon, den zukünftigen Rohstoffbedarf für neue und alte Technologien preisgünstig zu decken. Statt auf Recycling, Suffizienz und Nachhaltigkeit zu setzen, wird in Kauf genommen, die wenig erforschte und einzigartige Tiefseeökologie langfristig zu schädigen. Auch wenn international derzeit ein Regelwerk zum Abbau der Tiefseemineralien verhandelt wird, gibt es weltweit enorme Bedenken, das Risiko überhaupt einzugehen.
 
Ohne diese Entscheidung über Regelungen abzuwarten, will sich das kanadische Unternehmen Nautilus Minerals im Südpazifik eine führende Stellung bei der Einführung des neuen Industriesektors sichern. Bereits 2019 plant das Unternehmen, in den Gewässern der Bismarcksee vor Papua-Neuguinea das weltweit erste kommerzielle Tiefseebergbau-Projekt mit dem Namen Solwara 1 zu starten. Vor Ort hat das zu breiten Protesten in den betroffenen Küstengemeinden geführt. Negative Auswirkungen auf die Küstenökosysteme und auf die Fischgründe, die für die Ernährung der Bevölkerung unverzichtbar sind, werden befürchtet.
 
Im Rahmen einer Rundreise kommen Vertreter und Vertreterinnen von Partnerorganisationen von Brot für die Welt aus dem Pazifik nach Deutschland, um auf das Thema Tiefseebergbau und den Widerstand vor Ort aufmerksam zu machen.
Im offenen Forum diskutieren die Gäste aus Papua-Neuguinea mit ExpertInnen aus Deutschland die unterschiedlichen Facetten der

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Eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft für alle schaffen

25. September 2018 - 5:59

Die Weltbevölkerung nimmt stetig zu und sie wird immer städtischer. Städte gelten als Zentren der Hochtechnologie und sozio-ökonomischer Chancen. Viele Menschen in Deutschland wie auch in den Ländern des globalen Südens zieht es in die Städte. Durch diese Bewegung weiten sich die Siedlungsflächen der urbanen Gebiete aus, Stadt und Land beginnen, ein Kontinuum mit Übergangsräumen und Ansiedlungen verschiedenster Größe zu bilden. Entsprechend leeren sich ländliche Räume. Gleichzeitig gewinnen sie, zum Beispiel in Deutschland, an Attraktivität als Erholungs- und Rückzugsräume der städtischen Bevölkerungen. Im globalen Süden sind es vor allem die Möglichkeiten ein Einkommen zu erwirtschaften, zum Beispiel in der kleinbäuerlichen Landwirtschaft.
Mit diesen Trends verstärken sich bestehende politische, soziale und ökologische Herausforderungen: Wie können für alle Menschen in städtischen und ländlichen Räumen die soziale Grundversorgung, eine gesunde Ernährung und umfassende gesellschaftliche Teilhabe gesichert werden? Wie können städtische Ballungsgebiete zu Vorreitern beim Umweltschutz werden, der immense Ressourcen- und Flächenverbrauch von Siedlungsräumen reduziert und Mobilität von Menschen klimaschonend und gleichzeitig sozialverträglich gestaltet werden? Wie können soziale Konflikte, die sich aus den Wanderungsbewegungen ergeben, konstruktiv gestaltet werden? Wie können Menschen für eine weltoffene, soziale und ökologische Politik gewonnen werden?
Angesichts dieser Herausforderungen müssen die engen Verflechtungen zwischen Stadt und Land sowie die Gestaltungsmöglichkeiten

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Die Ozeane - Rohstoffquelle der Zukunft?

25. September 2018 - 5:59

Laut Prognosen wird der Bedarf an mineralischen Rohstoffen mit der Einführung von Industrie 4.0 zunehmen. Ebenso soll sich die Konkurrenz um die Rohstoffvorkommen weiter verschärfen. Eine  Rohstoffpolitik, die auf Sparsamkeit und Wiederverwendung setzt, ist nicht in Sicht. Dafür sehen viele Akteure in den Rohstoffen der Tiefsee eine Lösung. Der Tiefseebergbau soll zu einer neuen Schlüsselindustrie zur Sicherung der zukünftigen Rohstoffversorgung werden. Auch die Bundesregierung hat zu diesem Zweck in den letzten Jahren zwei Lizenzgebiete im indischen und pazifischen Ozean erworben.

Die Technologie des Tiefseebergbaus ist aber bisher unerprobt und das Verständnis von der Ökologie der Tiefsee ist nach wie vor begrenzt. Im Koalitionsvertrag der Bundesregierung wird der Aufbau einer umweltfreundlichen Tiefseebergbauindustrie als Ziel definiert. Ob eine vorsorgende Umweltpolitik im Kontext des Tiefseebergbaus grundsätzlich möglich ist, bleibt allerdings eine der umstrittenen Fragen.

Ohne internationale Regelungen abzuwarten will sich das kanadische Unternehmen Nautilus Minerals eine führende Stellung bei der Einführung des neuen Industriesektors sichern. Bereits 2019 plant das Unternehmen in den Gewässern der Bismarcksee vor Papua-Neuguinea das weltweit erste kommerzielle Tiefseebergbau-Projekt mit dem Namen Solwara 1 zu starten. Vor Ort hat das zu breiten Protesten in den betroffenen Küstengemeinden geführt, an denen auch die Kirchen beteiligt sind. Negative Auswirkungen auf die Küstenökosysteme

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