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Aktualisiert: vor 43 Minuten 56 Sekunden

Regeln zu Wirtschaft und Menschenrechten

12. Juni 2018 - 22:11
In den letzten Jahrzehnten haben Regierungen eine Reihe von Maßnahmen initiiert, um Unternehmen zur Einhaltung von Menschenrechten in ihren Aktivitäten zu bewegen. Seit Jahren versuchen Interessenvertretungen der Wirtschaft, verbindliche Regeln im Bereich Wirtschaft und Menschenrechte international und national zu verhindern – mit Erfolg. In Deutschland zeigte sich dies im Jahr 2016, als die deutschen Unternehmensvertretungen alle Hebel in Bewegung setzten, jegliche Verbindlichkeit im deutschen Nationalen Aktionsplan für Wirtschaft und Menschenrechte (NAP) zu verhindern. Ein neues Briefing von Brot für die Welt, Global Policy Forum und MISEREOR veranschaulicht, wie die Wirtschaftslobby die Einführung einer menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht der Wirtschaft verhinderte. Es zeigt auf, wie die Unternehmensverbände versuchen, ähnliche Regelungen auf internationaler Ebene, darunter dem Europarat, bei der OECD und im Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen abzuwehren.
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Tag der Meere muss wachrütteln

7. Juni 2018 - 16:08
Zum Tag der Ozeane am 8. Juni 2018 weisen Umwelt- und Entwicklungsverbände auf die anhaltende Zerstörung der Meere hin. Nicht nur nehmen Plastikverschmutzung und Überfischung weiter zu. Auch werden die Meere zunehmend wirtschaftlich erschlossen, um globale Probleme zu bewältigen, die mit dem Klimawandel, steigendem Energiebedarf oder Nahrungskrisen einhergehen. Selbst der Rohstoffbedarf für neue Technologien und die Digitalisierung soll durch den Abbau in den Meeren gedeckt werden. Die Planungen zum Tiefseebergbau verlaufen vornehmlich hinter verschlossenen Türen.
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Alles Weltmeister?

7. Juni 2018 - 16:08

Passend zur Fußballweltmeisterschaft wollen Berlin Global Village e.V. und Forum Umwelt und Entwicklung der Rolle Deutschlands als „globaler Nachhaltigkeitsweltmeister“ auf den Zahn fühlen. Sie kennen sich mit Nachhaltigkeit in Deutschland und weltweit bestens aus? Dann können Sie Ihr Wissen bei einem Kneipenquiz zu testen.
 
In kleinen Teams von vier bis fünf Personen sollen gemeinsam Fragen rund um Nachhaltigkeit beantwortet werden, um am Ende den SDG-Champion Berlins zu küren. Berlin Global Village und das Forum Umwelt & Entwicklung freuen sich auf Sie und einen spannenden und fröhlichen Abend in ungezwungener Atmosphäre!
 
Anmeldung als Einzelspieler*in oder im Team gerne unter staudt@forumue.de.

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Schöne Neue Welt

7. Juni 2018 - 16:08
Besseres Leben für alle in einer guten Umwelt – oder Katastrophe? Möglich ist vieles. Das Forum Umwelt und Entwicklung riskiert einen Blick in die Zukunft. Mit der Konferenz „Schönen Neue Welt“ sind Sie herzlich eingeladen, auf eine neue Art und Weise in Zukunftsutopien und -dystopien einzutauchen. Jenseits des politischen Tagesgeschäfts wird 30 Jahre in die Zukunft geschaut. Wie sieht die Welt im Jahr 2048 aus, und warum ist es so gekommen? Und was war der Anteil von Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft daran? Die Zukunft liegt in unseren Händen! Merken Sie sich den Termin schon jetzt vor.
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Peer Review 2018

6. Juni 2018 - 16:07
Die Bundesregierung hat den Rat für Nachhaltige Entwicklung nach 2009 und 2013 mit der Organisation eines Peer Reviews, einem internationalen Expertengutachten zur deutschen Nachhaltigkeitspolitik beauftragt. Auf der RNE-Jahreskonferenz am 4. Juni 2018 überreichte die Leiterin der internationalen Expertengruppe Helen Clark, ehemalige neuseeländische Premierministerin und frühere Leiterin des UN-Entwicklungsprogramms UNDP, den Bericht an Bundeskanzlerin Angela Merkel.
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Nein zum Raubbau an der Tiefsee!

6. Juni 2018 - 16:07

Über 90 Millionen Tonnen Metalle werden laut der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe jährlich zur Produktion von Maschinen, elektrischer Ausrüstung oder Automobilen importiert. Hinzu kommen die vielen Rohstoffe aus verarbeiteten und aus Vorprodukten. Dabei übersteigen diese Konsum- und Produktionsmuster die planetaren Grenzen und laufen konträr zu globaler Ressourcengerechtigkeit. Denn der Abbau von Rohstoffen ist global mit großen sozialen und ökologischen Kosten verbunden, die sich nicht in den Rohstoff- und Produktpreisen wiederfinden und vor allem in Ländern des globalen Südens anfallen. Auch geht er häufig mit Menschenrechtsverletzungen einher.

Mit den weltweit weiterhin hohen Begehrlichkeiten nach neuen Rohstoffquellen und den geringen Erträgen aus terrestrischen Lagerstätten rücken die marinen mineralischen Rohstoffe der Ozeane und Meere zunehmend in den Fokus. Mittlerweile gibt es zahlreiche Explorations- und Forschungsprojekte für Bergbau in der Tiefsee.

Die Bundesregierung unterstützt politisch und finanziell eine Reihe von Industrie- und Forschungsinitiativen, die den Tiefseebergbau massiv vorantreiben. Die in der AG Tierseebergbau zusammengeschlossenen Umwelt-, Entwicklungs- und Menschenrechtsorganisationen fordern dagegen ein rasches Umdenken und Umlenken der Politik. Der absolute Rohstoffverbrauch in Deutschland und Europa muss massiv reduziert werden. Die Tiefsee muss als gemeinsames Erbe der Menschheit geschützt werden. Das schließt den Tiefseebergbau aus, da dieser in jedem Fall mit gravierenden Störungen der marinen

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March for Science leistet wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Agenda 2030

6. Juni 2018 - 16:07

von Laura Angresius

Das Unwort des Jahres 2017 „Alternative Fakten“ steht für die Legitimierung nicht belegbarer Aussagen im öffentlichen Diskurs. Emotionen statt Fakten sind in den letzten Jahren vermehrt Diskussionsgegenstand und Grundlage politischer Entscheidungen geworden.

Beim ersten March for Science am 22. April 2017 sind weltweit Tausende Menschen gegen diese Entwicklung auf die Straße gegangen. Sie forderten von der Politik, evidenzbasierte Entscheidungen zu treffen. Zudem unterstützen sie eine diverse inklusive Wissenschaftsgemeinschaft und haben das Ziel, die Kommunikation zwischen Gesellschaft und Wissenschaft zu stärken. Am Samstag, den 14. April 2018 findet der zweite March for Science statt.

Ein Jahr nach dem Start der Bewegung scheint das breite öffentliche Interesse am Widerstand gegen einen wissenschaftsfeindlichen Diskurs jedoch verflogen. Die Erwartungen an die Teilnahmerinnen-Zahlen der Demonstrationen 2018 sind gedämpft und die Symptome des „postfaktischen Zeitalters“ fast alltäglich.

Dem gilt es entgegenzuwirken, bietet der March for Science doch die Chance, den Beitrag der Wissenschaft zu unserer Lebensqualität in das öffentliche Bewusstsein zu rücken. Dazu zählt auch der unersetzliche Beitrag, den Bildung und Forschung zur Erfüllung der Agenda 2030 leisten. SDG 4 „Bildung für alle“ hebt explizit als unabdinglich heraus, „dass alle Lernenden die notwendigen Kenntnisse und Qualifikationen zur Förderung nachhaltiger Entwicklung erwerben“.

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Entwicklungspolitik in Zeiten der SDGs

6. Juni 2018 - 16:07

Tobias Debiel (Hrsg.)

Wohin führt Entwicklungspolitik in Zeiten der SDGs? Bahnt die Agenda 2030 einen neuartigen Weg, die Weltgesellschaft sozial, ökologisch, wirtschaftlich und politisch anhand von Mindeststandards global mitzugestalten? Oder befindet sich Entwicklungszusammenarbeit auf dem Holzweg? Ausgewiesene Expertinnen und Experten beleuchten ausgewählte Aspekte der SDGs mit Blick auf den Beitrag, den diese für die künftige Gestaltung von Entwicklungskooperation haben können. Die spannenden und teilweise kontroversen Diskussionen können Sie in dem Franz Nuscheler gewidmeten Band nachlesen.

Erscheinungsort: Duisburg

Erschienen: April 2018

Seiten: 218

ISBN: 978-3-939218-47-0

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Peer Review 2018

5. Juni 2018 - 16:06
Die Bundesregierung hat den Rat für Nachhaltige Entwicklung nach 2009 und 2013 mit der Organisation eines Peer Reviews, einem internationalen Expertengutachten zur deutschen Nachhaltigkeitspolitik beauftragt. Auf der RNE-Jahreskonferenz am 4. Juni 2018 überreichte die Leiterin der internationalen Expertengruppe Helen Clark, ehemalige neuseeländische Premierministerin und frühere Leiterin des UN-Entwicklungsprogramms UNDP, den Bericht an Bundeskanzlerin Angela Merkel.
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„Lokale Partner für Globales Handeln“

18. Mai 2018 - 0:50

Sehr geehrte Damen und Herren,

„Lokale Partner für Globales Handeln“

unter diesem Leitspruch lädt Sie die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt von Engagement Global in enger Zusammenarbeit mit der Hansestadt Lübeck zur 14. Bundeskonferenz der Kommunalen Entwicklungspolitik nach Lübeck ein. Seit 30 Jahren bietet dieses Veranstaltungsformat Entscheidungsträgerinnen und -trägern sowie Interessierten aus Bund, Ländern, Kommunen und der Zivilgesellschaft ein Forum für den Austausch zu spannenden Zukunftsthemen der kommunalen Entwicklungspolitik.

Zum Auftakt der Bundeskonferenz besteht bereits am Vortag der offiziellen Eröffnung, Mittwoch dem 6. Juni 2018, die Möglichkeit zur Anreise. Ab 16:30 Uhr haben Sie die Gelegenheit an einem der thematischen Stadtspaziergänge durch Lübeck teilzunehmen und sich in entspannter Atmosphäre mit anderen Teilnehmenden auszutauschen. Zwischen 18:30 Uhr und 19:30 Uhr lädt die Lübecker Stadtpräsidentin Gabriele Schopenhauer zudem zu einem Abendempfang in den Audienzsaal des Lübecker Rathauses ein.

Die offizielle Eröffnung der 14. Bundeskonferenz durch den Bürgermeister der Hansestadt Lübeck, Jan Lindenau, und den Geschäftsführer der Engagement Global, Dr. Jens Kreuter, findet am 7. Juni um 10:00 Uhr statt. Die Veranstalter freuen sich besonders, dass Bundesminister Dr. Gerd Müller und der Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein, Daniel Günther ihr Kommen zugesagt haben und gleich zu Beginn der Konferenz einen ersten inhaltlichen

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Deutsch – US-Amerikanische Handelsbeziehungen in der Ära Trump - Welche Deals werden gemacht?

18. Mai 2018 - 0:50

Schon seit Wochen geht ein Schreckgespenst um auf dem politischen Parkett: Donald Trump, der allzeit bereite Polterer drohte der Welt, allen voran der EU und China mit Strafzöllen. Die EU war in großem Aufruhr. Nicht nur die Handelskommissarin Cecilia Malmström, sondern auch der frisch gebackene Wirtschaftsminister Peter Altmaier reisten nach Washington, um den US-Präsident zu besänftigen. Doch so mancher mag sich in diesen Wochen gefragt haben was diese Aufregung eigentlich soll. Die Bundesregierung protegiert nun ihre Industrie im Tausch gegen Zugeständnisse gegenüber den USA, die insbesondere die europäischen Nachbarn treffen, nicht aber Deutschland selbst. Warum werden ausgerechnet ökologisch und ökonomisch fragwürdige Branchen so sehr in Schutz genommen? Worum geht es eigentlich tatsächlich bei dem so laut beschrienen Handelskrieg?

Diese und weitere spannende Fragen möchte gerne das Forum Umwelt und Entwicklung mit den Gästen aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft auf dem 19. Außenwirtschaftsforum diskutieren.

 

Programm

Einlass 18 Uhr

18.15 Uhr Begrüßung:

Jürgen Maier (Forum Umwelt und Entwicklung)

Keynote:

Sascha Müller-Kraenner (Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe e.V.)

18.30 Uhr Diskussionsrunde mit:

Dr. Stefan Mair (Hauptgeschäftsführung BDI) Johann Saathoff (MdB SPD/angefragt) Oliver Wieck (Generalsekretär ICC Germany) Maritta Strasser (Geschäftsführerin Naturfreunde Deutschland) Sascha Müller-Kraenner (Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe e.V.) Lucía Bárcena Menéndez (Ecologistas en
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Nein zum Raubbau an der Tiefsee!

18. Mai 2018 - 0:50

Über 90 Millionen Tonnen Metalle werden laut der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe jährlich zur Produktion von Maschinen, elektrischer Ausrüstung oder Automobilen importiert. Hinzu kommen die vielen Rohstoffe aus verarbeiteten und aus Vorprodukten. Dabei übersteigen diese Konsum- und Produktionsmuster die planetaren Grenzen und laufen konträr zu globaler Ressourcengerechtigkeit. Denn der Abbau von Rohstoffen ist global mit großen sozialen und ökologischen Kosten verbunden, die sich nicht in den Rohstoff- und Produktpreisen wiederfinden und vor allem in Ländern des globalen Südens anfallen. Auch geht er häufig mit Menschenrechtsverletzungen einher.

Mit den weltweit weiterhin hohen Begehrlichkeiten nach neuen Rohstoffquellen und den geringen Erträgen aus terrestrischen Lagerstätten rücken die marinen mineralischen Rohstoffe der Ozeane und Meere zunehmend in den Fokus. Mittlerweile gibt es zahlreiche Explorations- und Forschungsprojekte für Bergbau in der Tiefsee.

Die Bundesregierung unterstützt politisch und finanziell eine Reihe von Industrie- und Forschungsinitiativen, die den Tiefseebergbau massiv vorantreiben. Die in der AG Tierseebergbau zusammengeschlossenen Umwelt-, Entwicklungs- und Menschenrechtsorganisationen fordern dagegen ein rasches Umdenken und Umlenken der Politik. Der absolute Rohstoffverbrauch in Deutschland und Europa muss massiv reduziert werden. Die Tiefsee muss als gemeinsames Erbe der Menschheit geschützt werden. Das schließt den Tiefseebergbau aus, da dieser in jedem Fall mit gravierenden Störungen der marinen

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Geld in Bewegung

18. Mai 2018 - 0:50

Für viele Menschen in Entwicklungsländern sind Heimatüberweisungen die Haupteinnahmequelle. Im Jahr 2017 wurden mehr als 440 Mrd. US-Dollar von MigrantInnen in ihre Herkunftsländer im Globalen Süden überwiesen. Heimatüberweisungen oder Rücküberweisungen (engl. Remittances) sind Geldbeträge, die zur Unterstützung der Angehörigen in ihre Herkunftsländer überwiesen werden. Bezogen auf die Summe der Heimatüberweisungen ist Deutschland im weltweiten Vergleich das viertgrößte und innerhalb der EU das mit Abstand größte Senderland. Aber mit 7,2% durchschnittlichen Kosten pro Überweisung liegt Deutschland nicht nur über dem Durchschnitt der G20 und der Welt insgesamt - es ist auch das zweitteuerste Land innerhalb der EU.

Das Potential von Heimatüberweisungen als innovative Finanzierungsquelle für Familie in Entwicklungsländern wird seit einigen Jahren von der nationalen und der internationalen Politik erkannt. Ein zentrales Anliegen ist die Senkung der Kosten für Heimatüberweisungen. Diese liegen derzeit bei etwas über 7% pro Überweisung. Die G20 haben sich im Jahr 2014 dazu verpflichtet, sogenannte „Nationale Pläne für Heimatüberweisungen" (NRP) mit Handlungsempfehlungen zu entwickeln, um Heimatüberweisungen erschwinglicher zu machen. 

Auch die „2030 Agenda für nachhaltige Entwicklung" hat die Bedeutung von Heimatüberweisungen anerkannt und mit dem SDG 10c einen entsprechenden Indikator formuliert. Dieser impliziert, „bis 2030 die Transaktionskosten für Heimatüberweisungen von MigrantInnen auf weniger als

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Neue Regierung – alte Politik

18. Mai 2018 - 0:50

„Die Umsetzung der Agenda 2030 und die Förderung einer nachhaltigen Entwicklung sind Maßstab des Regierungshandelns. Die deutsche Nachhaltigkeitsstrategie wollen das Forum Umwelt und Entwicklung und VENRO kontinuierlich und ambitioniert weiterentwickeln.“

Gleich zweimal findet sich dieses Bekenntnis im neuen Koalitionsvertrag. Nach monatelangem Stillstand steht die neue Bundesregierung und ist mit einem enormen Handlungsbedarf zur Umsetzung der 2030-Ziele konfrontiert. Das Gefühl einer (politischen) Aufbruchsstimmung bleibt bisher aus, für die nächsten Monate stehen zunächst weitere formelle Schritte auf der Agenda: Bei der Weiterentwicklung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie sind für 2018 Entscheidungen über neue Indikatoren, Änderung von Zielen und eine Überarbeitung der Managementregeln angesetzt. Das High Level Political Forum von 9. bis 18. Juli ist in diesem Jahr auf die Berichterstattung zu vielen umweltpolitischen Zielvorgaben fokussiert. Anlässlich der 18. Jahreskonferenz des Rats für Nachhaltige Entwicklung am 4. Juni wird Bundeskanzlerin Angela Merkel zum dritten Mal ein internationales Expertengutachten zur deutschen Nachhaltigkeitspolitik übergeben. Welche Herausforderungen stellen diese Fixpunkte an zivilgesellschaftliche Akteure? Wie lässt sich unsere Zusammenarbeit auch mit externen Akteuren verbessern, um mehr Bewegung in die nationale und internationale Umsetzung der Agenda 2030 zu bringen?

Im Rahmen der Veranstaltung wollen das Forum Umwelt und Entwicklung und VENRO der Vielzahl der Akteure, die die Umsetzung der Agenda

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March for Science leistet wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Agenda 2030

13. April 2018 - 21:20

von Laura Angresius

Das Unwort des Jahres 2017 „Alternative Fakten“ steht für die Legitimierung nicht belegbarer Aussagen im öffentlichen Diskurs. Emotionen statt Fakten sind in den letzten Jahren vermehrt Diskussionsgegenstand und Grundlage politischer Entscheidungen geworden.

Beim ersten March for Science am 22. April 2017 sind weltweit Tausende Menschen gegen diese Entwicklung auf die Straße gegangen. Sie forderten von der Politik, evidenzbasierte Entscheidungen zu treffen. Zudem unterstützen sie eine diverse inklusive Wissenschaftsgemeinschaft und haben das Ziel, die Kommunikation zwischen Gesellschaft und Wissenschaft zu stärken. Am Samstag, den 14. April 2018 findet der zweite March for Science statt.

Ein Jahr nach dem Start der Bewegung scheint das breite öffentliche Interesse am Widerstand gegen einen wissenschaftsfeindlichen Diskurs jedoch verflogen. Die Erwartungen an die Teilnahmerinnen-Zahlen der Demonstrationen 2018 sind gedämpft und die Symptome des „postfaktischen Zeitalters“ fast alltäglich.

Dem gilt es entgegenzuwirken, bietet der March for Science doch die Chance, den Beitrag der Wissenschaft zu unserer Lebensqualität in das öffentliche Bewusstsein zu rücken. Dazu zählt auch der unersetzliche Beitrag, den Bildung und Forschung zur Erfüllung der Agenda 2030 leisten. SDG 4 „Bildung für alle“ hebt explizit als unabdinglich heraus, „dass alle Lernenden die notwendigen Kenntnisse und Qualifikationen zur Förderung nachhaltiger Entwicklung erwerben“.

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Entwicklungspolitik in Zeiten der SDGs

11. April 2018 - 21:18

Tobias Debiel (Hrsg.)

Wohin führt Entwicklungspolitik in Zeiten der SDGs? Bahnt die Agenda 2030 einen neuartigen Weg, die Weltgesellschaft sozial, ökologisch, wirtschaftlich und politisch anhand von Mindeststandards global mitzugestalten? Oder befindet sich Entwicklungszusammenarbeit auf dem Holzweg? Ausgewiesene Expertinnen und Experten beleuchten ausgewählte Aspekte der SDGs mit Blick auf den Beitrag, den diese für die künftige Gestaltung von Entwicklungskooperation haben können. Die spannenden und teilweise kontroversen Diskussionen können Sie in dem Franz Nuscheler gewidmeten Band nachlesen.

Erscheinungsort: Duisburg

Erschienen: April 2018

Seiten: 218

ISBN: 978-3-939218-47-0

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A toolkit for advocacy at the United Nations

11. April 2018 - 21:18

The United Nations (UN) is a highly complex organisation. It can be difficult for civil society advocates to know where to start and the best way to exert any influence. This toolkit will help civil society organisations (CSOs) and other stakeholders to navigate the politics and structure of the UN system and its main decision-making bodies. It will also provide a roadmap to help guide CSOs through the main types of UN agreements and how they are negotiated, with a focus on financing for development and global economic governance, in particular relating to debt issues.

The UN’s potential for making a positive impact on economic and financial justice – and the leading role it plays in shaping international relations and the future of humanity – makes it imperative for civil society organisations (CSOs) to try and influence its policy- and decision-making processes. With 193 Member States, the UN is the most inclusive of the international organisation. It is also the only international organisation that looks at economic and financial affairs through the lens of human rights, which is why we should support it.

The adoption of the Sustainable Development Goals (SDGs) in 2015 was a milestone in UN history, but

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Financing for Development and the SDGs

11. April 2018 - 21:18

by Jesse Griffiths

The Sustainable Development Goals (SDGs) are ambitious objectives: not only do they call for an end to poverty and hunger, they also recognise the need to fight inequality, including gender inequality, protect the environment, provide decent work, ensure sustainable consumption and production and achieve global peace. Unlike the Millennium Development Goals that preceded them, they apply equally to all nations.

It is already clear that we are not on track to meet the SDGs. For example, though there has been significant progress in the fight against poverty, this has been slow – very large numbers of people remain in abject poverty, women and girls particularly, and many countries and groups are being left behind. Over 200 million people are unemployed worldwide, and 42 per cent of those that do have jobs work in ‘vulnerable occupations’. Inequality is a defining feature of the global and many national economies: much growth in recent years has directed resources towards the wealthy, and according to International Monetary Fund (IMF) researchers: “the share held by the one per cent wealthiest population is rising at the expense of the bottom 90 per cent population.”

It is clear that significant reforms of the global

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The UN Foundation - A foundation for the UN?

6. April 2018 - 21:13

The United Nations face a funding dilemma. On the one hand, member states continue to transfer new responsibilities to the UN system, not least in implementing the 2030 Agenda and their Sustainable Development Goals (SDGs); on the other hand, they do not match these mandates with adequate resources.

Some see the way out of this financial mess in reinforced UN partnerships with private donors and their foundations. The UN Foundation (UNF) plays a special role here. It was established by US billionaire Ted Turner two decades ago principally to champion and support the work of the United Nations.The Global Policy Forum, in cooperation with the Rosa-Luxemburg-Stiftung, has taken a closer look at the work of the UNF and its special relationship with the UN in a new working paper.

It describes the origins and the evolution of the UNF and its relationship with the UN. It shows that, in pursuing this aim, the Foundation appears to have developed a business model and growth strategy that primarily promote its own priorities, activities and expansion, while the direct financial support to the UN decreased significantly.

The UNF’s support of the UN must also be seen in context. Ted Turner and the UNF

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Schmutzige Profite

6. April 2018 - 21:13

Vor etwa zweieinhalb Jahren brach der Damm eines Rückhaltebeckens für giftige Minenschlämme im Bergwerk des Unternehmens Samarco in Brasilien. Eine Flutwelle aus Millionen Kubikmetern Schlamm ergoss sich dabei ins Tal, begrub den kleinen Ort Bento Rodrigues unter sich und wälzte sich weiter bis an die Atlantikküste. Bis heute gelangt giftiger Schlamm aus dem Bergwerk ins Meer. Laut der amerikanischen Consulting "Bowker Associates" stellt die Katastrophe damit den schlimmsten Unfall in der Geschichte des Bergbaus dar. Bis heute wurde keiner der Verantwortlichen juristisch zur Verantwortung gezogen.
Was hat das alles mit uns hier in Deutschland zu tun? Welche Verantwortung haben deutsche Banken, Versicherungsunternehmen und die Unternehmen, die die Erze aus diesem Bergwerk nach Deutschland importieren? Was können KonsumentInnen, AnlegerInnen und InvestorInnen tun? Dies wollen wir mit Ihnen und Euch diskutieren.
Zunächst wird dafür Lesley Burdock die aktuelle Studie von Facing Finance, „Dirty Profits“ vorstellen, in der die Zusammenhänge zwischen einzelnen Bergbauunternehmen und den Europäischen Banken kritisch beleuchtet werden. Anschließend diskutieren unsere brasilianischen Gäste María José Horta Carneiro Silva (eine direkt Betroffene) und Joceli Andrioli von der brasilianischen Bewegung der Staudammbetroffenen (MAB) mit Susanne Friess von Misereor und Christian Russau vom Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika über diese Fragen. Maike Drebes von der

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