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Aktualisiert: vor 6 Stunden 24 Minuten

VENRO-Standpunkt zur Finanzierung nachhaltiger Entwicklung in Zeiten von Covid-19

20. Juli 2021 - 0:48

Die sozialen und ökonomischen Folgen der Corona-Krise beeinträchtigen die Rechte und die Lebensperspektiven von Millionen Menschen weltweit. Die Vereinten Nationen schätzen, dass die Länder im globalen Süden 2,5 Billionen US-Dollar zusätzlich an externer Unterstützung benötigen, um die gravierenden Folgen der Corona-Krise zu bewältigen und die Ziele der Agenda 2030 zu erreichen.

Kurzfristig müssen die finanziellen Bedarfe vor allem der einkommensschwächsten Länder zur Überwindung der aktuellen Krise gesichert werden. Langfristig muss die Finanzierung nachhaltiger Entwicklung insgesamt gerechter und krisenfester gestaltet werden, um den schon vor der Pandemie stetig gewachsenen Ungleichheiten innerhalb und zwischen Ländern entgegenzuwirken.

Im VENRO-Standpunkt formulieren wir Empfehlungen an die Bundesregierung, wie sie in Zeiten von COVID-19 die Finanzierung nachhaltiger Entwicklung sichern kann.

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Bundesregierung präsentiert Nachhaltigkeitsbericht bei den Vereinten Nationen

12. Juli 2021 - 23:51

Am 15. Juli 2021 präsentiert die Bundesregierung bei der diesjährigen Tagung des Hochrangigen Politischen Forums der Vereinten Nationen (HLPF) ihren freiwilligen Staatenbericht (Voluntary National Review, VNR) über die Umsetzung der Agenda 2030. Es ist der zweite VNR Deutschlands, der erste erschien 2016. Der Bericht fasst auf 125 Seiten im Wesentlichen die Hauptaussagen der weiterentwickelten Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie vom März 2021 zusammen. 

Außerdem enthält er im Anhang Positionspapiere des Deutschen Städtetages, des BDI, des DGB, des Forums Umwelt & Entwicklung, der deutschen Jugenddelegierten und von VENRO.

Weitere Informationen

 

Die Präsentation des deutschen VNRs findet am 15. Juli um 15.00 Uhr (deutscher Zeit) im Rahmen der offiziellen HLPF-Tagung statt. Sie kann live verfolgt werden auf: https://media.un.org/en/webtv/

Zusätzlich veranstaltet die Bundesregierung am selben Tag um 19.00 Uhr ein Side Event zur Diskussion des VNRs.

Weitere Informationen dazu und Link zur Anmeldung

 

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#VoiceYourChoice

8. Juli 2021 - 23:16

Das SDGs in Action Film Festival, das von UN DESA koordiniert wird, möchte kraftvolle Geschichten von Grass-Root-Filmemacher*innen präsentieren und aufzeigen, wie Menschen und Organisationen auf der ganzen Welt für die UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs) aktiv werden. In 2021 nahm das Filmfest Beiträge in drei Kategorien an: Wiederaufbau von Gemeinschaften nach der Pandemie, Schutz unseres Planeten und Förderung der Gleichberechtigung der Geschlechter. Es gab über 1000 Einreichungen aus über 90 Ländern.

UN DESA freut sich, die 6 Filme präsentieren zu können, die in die offizielle Auswahl aufgenommen wurden:

ASHA: Stories of leprosy and hope - Alberto Pla Monfort, Spain
Aurora - Emilio José Álvarez García, Mexico
Invisible Helpers - Anna Marry, Ellie Suttle, United Kingdom
Limit - Debasish Mazumder, Bangladesh
Saudade - Sandra Duarte Cardoso, Tiago Iúri, Portugal
To survive - Nazzinda Ruth, Uganda
 

Helfen Sie mit, die/den "People's Choice"-Gewinner*in zu wählen! Sehen Sie sich alle sechs Filme der offiziellen Auswahl an und stimmen Sie für Ihren Lieblingsfilm unter bit.ly/SDGFilmFest ab. Die Stimmabgabe endet am 11. Juli 2021 um 20 Uhr (EDT). Die Preisträger*innen werden bei der virtuellen Preisverleihung am 12. Juli 2021, 11.00 - 12.15 Uhr (EDT) ausgezeichnet. Live-Stream auf UN WebTV (webtv.un.org) und auf den europäischen und asiatisch-pazifischen Sendern.

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Hochrangiges Politisches Forum für nachhaltiger Entwicklung tagt zur Überprüfung der Agenda 2030

8. Juli 2021 - 23:16

Das Treffen des Hochrangigen Politischen Forums für nachhaltige Entwicklung (HLPF) findet in diesem Jahr vom 6. bis 15. Juli 2021 statt. Das HLPF ist die zentrale Plattform der Vereinten Nationen für das Follow-up und die Überprüfung der Agenda 2030 und ihrer 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs).

Teil des HLPF ist ein dreitägiges Ministertreffen vom 13.-15. Juli 2021. Am 15. Juli wird Deutschland in diesem Rahmen auch seinen zweiten freiwilligen Bericht (Voluntary National Review, VNR) über die Umsetzung der Agenda 2030 präsentieren.

Das HLPF findet aufgrund der Coronabeschränkungen auch in diesem Jahr weitgehend online statt.

Weitere Informationen inkl. des HLPF-Programms und des Links zum UN WEBTV unter: https://sustainabledevelopment.un.org/hlpf/2021

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GESETZE FÜR NACHHALTIGKEIT

5. Juli 2021 - 22:48

Sechs Jahre nach der Verabschiedung der Agenda 2030 mit ihren Sustainable Development Goals (SDGs) zeigt sich, dass die Umsetzung in Deutschland weiterhin vor großen Hürden steht.

Ein Kernproblem ist und bleibt ihre Unverbindlichkeit. Mit der SDG-Aktionsdekade, die der UN-Generalsekretär für die nächsten 10 Jahre ausgerufen hat, muss nun auch die Verbindlichkeitsdekade beginnen.

Mit dieser Publikation werden deswegen Vorschläge für Gesetze vorgestellt, die der Bundestag in der 20. Legislaturperiode erarbeiten und verabschieden kann.

Die Vorschläge sind ein Angebot, aber auch eine Checkliste für das Ambitionsniveau, das der Bundestag und die Regierung an den Tag legen. Denn Untätigkeit und Unverbindlichkeit wollen und können wir nicht mehr länger hinnehmen.

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Internationales Städteforum diskutiert über Nachhaltigkeit

21. Juni 2021 - 21:08

Die Kieler Woche 2021 wurde auf den Zeitraum vom 4. bis 12. September verschoben. Ein traditioneller Programmpunkt findet aber dennoch wie gewohnt Ende Juni statt: das Internationale Städteforum, bei dem sich die Landeshauptstadt Kiel mit ihren internationalen Partner*innen zu einem kommunalen Fachthema austauscht – in diesem Jahr steht dabei die Nachhaltigkeit im Fokus. Umgesetzt wird das International Cities Forum am Dienstag, 22. Juni, und Mittwoch, 23. Juni, erstmals komplett in digitalem Format.

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Bundeskabinett verabschiedet "Weißbuch Multilateralismus"

21. Juni 2021 - 21:08

Unter dem Titel "Multilateralismus für die Menschen: Multilaterale Ordnung an das 21. Jahrhundert anpassen" hat das Bundeskabinett am 19.5.2021 das erste Weißbuch Multilateralismus verabschiedet. Mit ihm, so Außenminister Heiko Maas, will die Bundesregierung insbesondere deutlich machen, wie die multilaterale Ordnung an die Herausforderungen und Bedingungen des 21. Jahrhunderts angepasst werden kann und welchen Beitrag Deutschland dafür leisten will. Im Mittelpunkt steht dabei die Leitvorstellung eines „Multilateralismus für die Menschen“, der sich die konkrete Verbesserung der Lebenssituation der Menschen in Deutschland, Europa sowie in aller Welt zum Ziel setze. Er sei gleichzeitig offen für die Mitarbeit "neuer Akteure" wie etwa der Länder des globalen Südens, internationaler Organisationen und der Zivilgesellschaft.

Link (extern)

Zum Download der Publikation

Weiterhin aktuell: Das Arbeitspapier des Global Policy Forums zum Thema "Baustellen des Multilateralismus":

 

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HLPF on sustainable development: Progress towards the Sustainable Development Goals

21. Juni 2021 - 21:08

In accordance with General Assembly decision 70/1, this report provides a global overview of the current situation of the Sustainable Development Goals, based on the latest available data (as of April 2021) on the global indicator framework for the SDGs. It was prepared with inputs from over 50 international and regional organizations. 

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Der G7-Gipfel in Cornwall – Revival des westlichen Plurilateralismus

17. Juni 2021 - 20:39

Kommentar von Bodo Ellmers

 

Der G7-Gipfel unter britischer Präsidentschaft im südenglischen Cornwall war der erste der Post-Trump-Ära. Damit war er auch ein Test der alten multilateralen Koalition der Großmächte des politisch-kulturellen Westens, die bis zur Gründung der G20 vor etwas mehr als einem Jahrzehnt die internationale Politik bestimmten. Mit der Bekämpfung der Coronakrise und dem Bedarf an „Building Back Better“ waren die Anforderungen an die G7 hoch. Das Abschlussdokument ist ein Rundumschlag über verschiedene Politikfelder und befasst sich – als Novum – auch in zahlreichen Paragrafen mit der außenpolitischen Haltung der G7 zu anderen Nationen, von Russland über China bis Myanmar. Viele Beschlüsse zu zentralen Herausforderungen wie der Impfstoffversorgung oder der Entwicklungsfinanzierung bleiben jedoch vage. Nachhaltige Entwicklung wurde nur am Rande behandelt bzw. hauptsächlich auf seine Klimaaspekte reduziert. Die deutsche G7-Präsidentschaft im kommenden Jahr erbt viele unerledigte Aufgaben.

Das Ende des Impfstoff-Nationalismus?

Viel berechtigte Kritik mussten sich G7 und andere reiche Länder im Vorfeld des G7-Gipfels an ihrem Impfstoffnationalismus anhören. Zwar hatte US-Präsident Biden sich bald nach seinem Amtsantritt publikumswirksam den Forderungen nach vorübergehender Aussetzung des Patentschutzes für Coronaimpfstoffe angeschlossen - die die Europäer bei der WTO bislang abgelehnt haben - doch änderte auch das nichts daran, dass die

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Kommunen sind zentral für nachhaltige Entwicklung

17. Juni 2021 - 20:39

Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

Pressemeldung 210, Dienstag, 15. Juni 2021 

Die Kommunen spielen eine zentrale Rolle für die Erreichung der Ziele für Nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen („Sustainable Development Goals“, SDGs). Dies betonte gestern der Staatssekretärsausschuss für nachhaltige Entwicklung unter Leitung des Chefs des Bundeskanzleramtes Bundesminister Helge Braun.

Der Ausschuss begrüßte, dass sich bereits mehr als 170 Kommunen durch Unterzeichnung einer Musterresolution des Deutschen Städtetags und des Rates der Gemeinden und Regionen Europas ausdrücklich zur Agenda 2030 bekannt hätten. Er rief alle Kommunen dazu auf, sich mit eigenen Aktionen an der Europäischen Nachhaltigkeitswoche vom 20. bis 26. September 2021 zu beteiligen.

Geprüft werden soll die Einrichtung eines Kompetenznetzwerks, das den praxisorientierten Erfahrungsaustausch mit und zwischen Kommunen unterstützt und Beratungsleistungen für Kommunen anbietet. Der Ausschuss regte an, bestehende Projektförderungen durch den Bund in Abstimmung mit den Ländern in einem gemeinsamen Handlungskonzept für die Unterstützung der kommunalen Nachhaltigkeit zu bündeln. Förderprogramme sollten so angelegt werden, dass sie besser aufeinander abgestimmt einen Beitrag zur Erfüllung der Ziele der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie, des deutschen Klimaschutzplans 2050 und der globalen Nachhaltigkeitsziele leisten.

Die erfolgreiche Kooperation des Bundes mit den Ländern, den Kommunen und den kommunalen Spitzenverbänden in der nationalen Stadtentwicklungspolitik solle im Sinne nachhaltiger Entwicklung

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Test

17. Juni 2021 - 8:35
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Test

17. Juni 2021 - 8:35
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Nachhaltigkeitsrat und Leopoldina fordern schnelles Handeln: Jetzt die Weichen für Klimaneutralität stellen

8. Juni 2021 - 19:41

Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) haben am 8. Juni 2021 ein gemeinsames Positionspapier vorgelegt, in dem Wege zur Klimaneutralität bis 2050 vorgestellt werden. Leopoldina und RNE zeigen darin Handlungsoptionen für die erforderlichen Veränderungen in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft auf, die angesichts der großen Dringlichkeit und der historischen Dimension der vor uns liegenden Transformation erforderlich seien.

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Politikpapier des RNE: Reformoptionen für eine effektive UN-Nachhaltigkeitsgovernance

8. Juni 2021 - 19:41

Gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen von SWP und DIE haben Mitglieder des Rats für Nachhaltige Entwicklung Reformoptionen für eine effektivere UN-Nachhaltigkeitsgovernance entwickelt.

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UNESCO-Weltkonferenz zu BNE: Staaten verabschieden „Berliner Erklärung“

27. Mai 2021 - 19:11

Mit der UNESCO-Weltkonferenz „Learn for our Planet. Act for sustainability” vom 17. bis 19. Mai 2021 hat die UNESCO ihr neues Programm „Bildung für nachhaltige Entwicklung: die globalen Nachhaltigkeitsziele verwirklichen (BNE 2030)” offiziell gestartet. Über 2800 Teilnehmende aus aller Welt diskutierten drei Tage lang über die Chancen und Herausforderungen der BNE bis 2030 und verabschiedeten zum Abschluss der Konferenz die „Berliner Erklärung“.

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Wege aus der globalen Gesundheitskrise

21. Mai 2021 - 18:54

Die COVID-19-Pandemie hat uns die enge Verbindung zwischen Mensch, Tier und Umwelt deutlich vor Augen geführt, bestehende Herausforderungen in der globalen Gesundheit besonders sichtbar werden lassen und verschärft. Die Zerstörung von Naturräumen und Verdrängung von Arten, der Wildtierhandel, ressourcenintensive Lebensweisen und -verhältnisse, nicht-nachhaltige Ernährungssysteme und insbesondere die industrielle Landwirtschaft und Massentierhaltung sind Ursachen für die Entstehung von Zoonosen, aber auch von zahlreichen anderen, übertragbaren und nicht-übertragbaren, chronischen Krankheiten.

Der One Health Ansatz nimmt genau dieses Zusammenspiel der Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt in den Blick. Der Ansatz betont den Mehrwert einer trans-, multi- und interdisziplinären Zusammenarbeit zu den genannten Themenbereichen. Ein multi-dimensionaler One Health Ansatz hat in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen und wird nun von verschiedenen Akteuren als Ansatz zur Prävention und Reaktion auf zukünftige Pandemien gesehen. Frankreich und Deutschland haben einen hochrangigen Expert*innenrat zu One Health in die Wege geleitet. Das Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hat One Health als neues Initiativthema verkündet und eine entsprechende Strategie dazu erarbeitet. Und auch die neue globale Gesundheitsstrategie der Bundesregierung macht One Health zu einem Schwerpunktthema.

Im Zuge der Corona-Pandemie hat das Thema Globale Gesundheit deutlich an Aufmerksamkeit und Bedeutung gewonnen, der Diskurs um die Überwindung

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Bundeskabinett verabschiedet "Weißbuch Multilateralismus"

20. Mai 2021 - 18:46

Unter dem Titel "Multilateralismus für die Menschen: Multilaterale Ordnung an das 21. Jahrhundert anpassen" hat das Bundeskabinett am 19.5.2021 das erste Weißbuch Multilateralismus verabschiedet. Mit ihm, so Außenminister Heiko Maas, will die Bundesregierung insbesondere deutlich machen, wie die multilaterale Ordnung an die Herausforderungen und Bedingungen des 21. Jahrhunderts angepasst werden kann und welchen Beitrag Deutschland dafür leisten will. Im Mittelpunkt steht dabei die Leitvorstellung eines „Multilateralismus für die Menschen“, der sich die konkrete Verbesserung der Lebenssituation der Menschen in Deutschland, Europa sowie in aller Welt zum Ziel setze. Er sei gleichzeitig offen für die Mitarbeit "neuer Akteure" wie etwa der Länder des globalen Südens, internationaler Organisationen und der Zivilgesellschaft.

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Zum Download der Publikation

Weiterhin aktuell: Das Arbeitspapier des Global Policy Forums zum Thema "Baustellen des Multilateralismus":

 

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HLPF on sustainable development: Progress towards the Sustainable Development Goals

12. Mai 2021 - 18:16

In accordance with General Assembly decision 70/1, this report provides a global overview of the current situation of the Sustainable Development Goals, based on the latest available data (as of April 2021) on the global indicator framework for the SDGs. It was prepared with inputs from over 50 international and regional organizations. 

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Auf dem Weg zu einer sozial und ökologisch gerechten Wirtschaft

10. Mai 2021 - 18:06

In Deutschland hält die Mehrheit unser Wirtschaftssystem für ungerecht und verlangt umfassende Reformen – das zeigt eine aktuelle Umfrage im Auftrag von Oxfam. Doch ein Wandel ist möglich!

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GLOBALE TRENDS.ANALYSEN

6. Mai 2021 - 17:51

Von Ignacio Saiz

Die Ungleichheit zwischen Staaten hat sich durch die COVID-19-Pandemie verstärkt. Ihre wirtschaftlichen Folgen sind in Ländern des Globalen Südens besonders verheerend. Die Ressourcen, die sie zur Bewältigung der Krise mobilisieren können, sind völlig unzureichend. Umso wichtiger ist es, dass die wohlhabenderen Länder und die internationalen Finanzinstitutionen die Hindernisse beseitigen, die sich aus ihrer Schulden- und Steuerpolitik für den finanzpolitischen Spielraum von Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen ergeben. Eine solche Zusammenarbeit ist nicht nur ein Gebot der globalen öffentlichen Gesundheit. Sie ist auch eine bindende menschenrechtliche Verpflichtung, wie Ignacio Saiz erläutert.

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