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Nachhaltigkeit unternehmerisch umsetzen
Aktualisiert: vor 10 Stunden 11 Minuten

Stakeholder-Dialog: „Nachhaltigkeitsforschung gestalten – Gestalten Sie mit!“

11. Juni 2018 - 13:56

Mobilität, Digitalisierung, Agrarwende oder Konsum: Welche Themen der Nachhaltigkeitsforschung sind für die drängendsten unserer Zeit? Ab sofort können Interessierte  online aktuelle Projekte der Sozial-ökologischen Forschung diskutieren und mitgestalten! Bis zum 30. Juni 2018 besteht die Möglichkeit, die zentralen Forschungsthemen der Sozial-ökologischen Forschung für die nächsten Jahre mit zu bestimmen.

nachhaltigkeitsforschung-gestalten.de

Das Ergebnis dieser Online-Konsultation ist neben den Themenpapieren die Basis für die Diskussion und Weiterentwicklung von Forschungsfragen auf der Agenda-Konferenz am 19./20. September 2018 in Kassel.

Ein Dialog mit der Wissenschaft

Im Agenda-Prozess der Sozial-ökologischen Forschung beteiligt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis. Forschung trägt entscheidend dazu bei, die Ziele der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie zu erreichen. Eine wichtige Bedingung für wirksame Forschung ist der Dialog der Wissenschaft mit Partnern aus Kommunen, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Wir laden Sie deshalb herzlich ein, sich aktiv an der Diskussion der Themen für die Nachhaltigkeitsforschung der Zukunft zu beteiligen. Teilnehmende haben die Möglichkeit, zehn Themenpapiere von Expertinnen und Experten aus der Wissenschaft ausführlich zu kommentieren und zu bewerten.

Nachhaltigkeitsmanagement: Absolute Minderung findet nicht statt

Im Themen Feld Nachhaltigkeitsmanagement thematisiert der Expertenbeitrag wie Unternehmen  ihr Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement zunehmend professionalisieren, aber eine absolute Minderung von Energie- und Ressourcenverbrauch jedoch kaum gelingt.

Sie haben auch die Möglichkeit, ein weiteres Thema einzubringen, das Ihrer Meinung nach noch nicht in den bestehenden Themenpapieren abgebildet ist. Nach einer internen Prüfung wird Ihr Thema zur öffentlichen Diskussion freigegeben. Als Expertin oder Experte aus der Praxis können Sie außerdem exklusiv Ihre Wünsche an die Forschung und Lösungsvorschläge einbringen und gemeinsam mit anderen Praxisakteuren diskutieren.

nachhaltigkeitsforschung-gestalten.de

Kategorien: Hamburg

Nachhaltigkeitsmanagement & Co: Leuphana präsentiert berufsbegleitende Studiengänge

7. Juni 2018 - 15:02

Wer heute im Berufsleben steht und sich weiterbilden möchte, muss für ein Studium nicht mehr aus dem Job ausscheiden. Immer mehr Studiengänge sind gezielt auf Berufstätige zugeschnitten. Mit dem PS-Infotag am 30. Juni 2018 kann man das vielfältige Studiengangebot der Leuphana Universität kennenlernen. Ein Schwerpunkt bildet dabei auch das Nachhaltigkeitsmanagement. Mit über 200 aktiven Studierende das größte weiterbildende Studienprogramm der Hochschule. Interessierte sind herzlich eingeladen!

Nachhaltigkeit Kernthema für angehende Führungskräfte

Die Studiengänge an den Schnittstellen Nachhaltigkeitsmanagement, Nachhaltigkeitsrecht, Compliance oder aus dem Bereich des Gemeinschafts- und Sozialwesen sind seit vielen Jahren tragende Säulen der Universität. Mit über 200 aktiven Studierenden ist der MBA Sustainability Management des Centre for Sustainability Management (CSM) das größte weiterbildende Studienangebot der Leuphana Universität  Lüneburg. Der Studiengang besteht seit 2003 und feiert in diesem Jahr mit einer großen Fachkonferenz das 15-jährige Jubiläum. Herzlich Eingeladen sind daher alle Interessierten, sich an dem Samstag umfassend über das Studienangebot zu Informieren!

Aufgrund ihrer besonderen Struktur können die Studiengänge der Professional School sehr gut berufsbegleitend absolviert werden. Es gibt hier bereits seit vielen Jahren ein breit gefächertes Angebot an Bachelor-, Master- und Zertifikatsprogrammen, das aktuell über 1.150 Studierende wahrnehmen.

Einladung zum PS Infotag am 30. Juni 2018

Am Samstag, 30. Juni 2018, stellt die Professional School ihre Studienangebote während eines Infotages vor. Von 10 bis 16 Uhr haben Besucher die Gelegenheit, alle Programme näher kennenzulernen und sich ausführlich beraten zu lassen.

leuphana.de/ps-infotag

Programm & Vorträge Uhrzeit Programmpunkt Raum 10.00 – 10.15h Begrüßung mit Kaffee Zentralgebäude, Multifunktionsfläche 10.15 – 10.45h Vorstellung der Professional School Zentralgebäude, Multifunktionsfläche 10.45 – 11.00h Vortrag Studienfinanzierung Zentralgebäude, Multifunktionsfläche 11.15 – 12.45h Vorstellung der Studienprogramme

Zentralgebäude 1. Stock 12.45 – 13.15h Mittagssnack Zentralgebäude 1. Stock, Infothek 13.15 – 14.45h Vorstellung der Studienprogramme

Zentralgebäude 1. Stock Rahmenprogramm Uhrzeit Programmpunkt Raum 11.00 – 15.00h Infothek zum berufsbegleitenden Studium Zentralgebäude 1. Stock 11.00 – 15.00h PS Kino: Studiengänge und Weiterbildung im Film Zentralgebäude, 1. Stock 11.15 – 12.45h

13.15 – 15.00h Finanzierungsberatung Zentralgebäude 1. Stock 11.30 – 12.15h

13.30 – 14.15h Führung durch das Zentralgebäude Treffpunkt Infothek ab 13.15h Beratungslounge: Einzelberatungsmöglichkeit zu Studiengängen aus 1. Vortragsslot Zentralgebäude, 1. Stock

Lehrende, Studierende und Studiengangsverantwortliche präsentieren am Infotag die Studienangebote aus den Clustern Management & Entrepreneurship, Governance, Nachhaltigkeit & Recht sowie Bildung, Gesundheit & Soziales in Vorträgen und persönlichen Gesprächen. Weitere Beratungsangebote gibt es zu Themen wie Studienorganisation und -finanzierung. Der Infotag findet im Zentralgebäude der Leuphana statt. Besucher werden auch die Möglichkeit haben, an einer Führung durch das Gebäude teilzunehmen.

www.leuphana.de/ps-infotag

Kategorien: Hamburg

Lösungen für Nachhaltige urbane Logistik gesucht

7. Juni 2018 - 9:00

Das Bundesumweltministerium  und das Umweltbundesamt starten den Wettbewerb „Nachhaltige urbane Logistik“. Gesucht werden innovative Ideen für Umwelt- und Klimaschutz in der Stadt. Bis 15. Juli können sich Hochschulen, Unternehmen  und Kommunen bewerben. Es gibt Preisgelder im Umfang von 70.000 Euro.

Der Lieferverkehr in den Städten nimmt weiter zu und belastet die Umwelt. Lastenfahrräder, Elektrofahrzeuge und kleine dezentrale Logistikstandorte können daher einen wichtigen Beitrag zu mehr Umwelt- und Klimaschutz in der Stadt leisten. Um solche Beispiele bekannt zu machen und neue innovative Ideen anzustoßen, hat das Bundesumweltministerium jetzt gemeinsam mit dem Umweltbundesamt den Bundeswettbewerb „Nachhaltige urbane Logistik“ gestartet.

Nachhaltige urbane Logistik: Emissionen und Klimaschutz im Blick

Fast ein Fünftel der innerstädtischen verkehrsbedingten Stickstoffdioxid-Emissionen stammt aus Nutzfahrzeugen, von denen viele für die Belieferung von Bewohnern, Geschäften und Unternehmen im Einsatz sind. Neben den gesundheitsschädlichen Emissionen belastet der Lieferverkehr die Städte auch durch Lärm und verursacht Treibhausgasemissionen. Der Bundeswettbewerb „Nachhaltige urbane Logistik“ soll dazu beitragen, diese schädlichen Emissionen zu verringern und Umwelt- und Klimaschutz in den städtischen Verkehr zu bringen.

Projekte mit messbaren Beitrag für nachhaltige Logistik 

Teilnehmen können Unternehmen, Hochschulen und Kommunen mit bereits laufenden oder realisierten Projekten oder mit Konzepten, die noch auf ihre Umsetzung warten. Wichtig ist, dass die Projekte oder Konzepte im Bereich der urbanen Logistik einen messbaren Beitrag zum Klimaschutz leisten, die Emissionen vor Ort senken und gleichzeitig auch sozial und wirtschaftlich nachhaltig sind.

Einreichungsschluss ist am 15. Juli 2018. Ein Preisgeld in Höhe von 70.000 Euro wird auf die Gewinnerprojekte verteilt. Eine Jury aus Expertinnen und Experten entscheidet darüber, welche Bewerbungen Ende des Jahres als Sieger gekürt werden.

Auch die Leuphana Universität Lüneburg sucht an verschiedenen Stellen und im Rahmen der Möglichkeiten nach Lösungen für eine emissionarme Logistik. Es gibt ein Dienstradkonzept, sowie z.B. Lastenräder und E-Mobile für das Campus-Management.

Hinweis: Der Beitrag basiert auf einer Meldung der Veranstalter

Kategorien: Hamburg

Diversity-Tage an der Leuphana Universität

5. Juni 2018 - 9:00

Heute feiert die Leuphana Universität Lüneburg den 6. Deutschen Diversity-Tag. Die Idee dazu stammt  von der Initiative Charta der Vielfalt . Mittlerweile beteiligen sich zahlreiche Organisationen und Unternehmen bundesweit an dem Aktionstag. Auch die Leuphana Universität Lüneburg ist wiedholt mit eigenem Programm aktiv.

Der Begriff „Diversity“ verweist auf gesellschaftliche Pluralität, Heterogenität und Unterschiedlichkeit von Lebenslagen und Lebensentwürfen.  Dabei ist soziale und kulturelle Diversität nichts, das einfach gegeben ist, sondern das Ergebnis von Aushandlungsprozessen und Differenzierungen und hängt somit von historischen, sozio-kulturellen, politischen und ökonomischen Kontexten ab.  Die Vielfalt von Differenzierungen und Zugehörigkeitsmöglichkeiten ist gleichzeitig mit Fragen von Macht und gesellschaftlichen Ausschluss verknüpft.

Weitere Informationen finden Sie auf der Veranstaltungs-Website

Kategorien: Hamburg

Sustainability Entrepreneurship: StartGreen Award 2018 gestartet

4. Juni 2018 - 9:17

Die Organisatoren suchen zum vierten Mal die Champions der grünen Gründerszene! Ab sofort können sich Gründerinnen und Gründer im Bereich Klimaschutz, Green Economy und Nachhaltigkeit um den StartGreen Award (SGA) bewerben. Die Frist dazu  läuft bs 31. Juli 2018.

Beim StartGreen Award geht es jedoch nicht nur um Preise, sondern vor allem um die Vernetzung von grünen Start-ups und Unternehmen mit Investoren, Förderinstitutionen und politischen Wegbereitern für eine grüne Wirtschaft. Der Community Preis für die grüne Gründerszene wird 2018 in drei Kategorien vergeben.

  • Gründungskonzepte (noch nicht gegründet)
  • Start-ups (bis 5 Jahre)
  • Energie der Zukunft (Gründungskonzepte, Start-ups & junge Unternehmen von 0-15 Jahren)

Mehr Informationen: start-green.net

Kategorien: Hamburg

Umweltministerin startet Projekt zu umweltfreundlichen Lieferverkehr

30. Mai 2018 - 16:18

Letzte Meile Lastenrad: Bundesumweltministerin Schulze eröffnet jetzt ein Modellprojekt in Berlin für umweltfreundlichen Lieferverkehr. Fünf große Paketdienste testen absofort den Einsatz von Lastenrädern. Das Projekt wird mit 400.000 Euro gefördert.

Ab Juni testen die fünf größten deutschen Paket- und Kurierdienste den Einsatz von Lastenrädern, so genannte Cargo-Bikes, in der Berliner Innenstadt. Gerade im städtischen Bereich bieten diese Räder auf der “letzten Meile” eine umwelt- und verkehrsfreundliche Alternative zu kleineren LKW.

DHL,DPD, GLS, Hermes und UPS arbeiten im Projekt zusammen mit der Senatsverwaltung für Umwelt,Verkehr und Klimaschutz Berlin, der Berliner Hafen- und Lagerhausgesellschaft mbH (BEHALA) als Betreiber der Mikro-Depots und dem Projektkoordinator LogisticNetwork Consultants GmbH (LNC). Die Räder haben keine Schadstoffemissionen und verursachen kaum Störungen im Verkehr. Das Bundesumweltministerium fördert das Projekt mit rund 400 000 EUR aus den Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative.

Nachhaltigkeit und Mobilität durch De-Carbonisierung der letzten Meile?

Das Projekt ist ein gutes Beispiel für die mittlerweile zahrleichen Bemühungen, die sogeannten „letzte Meile“ der Logistikkette durch verschiedene Maßnahmen zu de-carbonisieren. Am Centre for Sustainability Management (CSM) haben dazu in den letzten Jahren Projekte in der Region Lüneburg zu leichter Elektromobilität (E-Bike und Pedelec) stattgefunden. Dieses und zahlreiche andere Beispiele zeigen nun praktisch wir moderne Mobiltität und Nachhaltigkeit zusammen gehen könnten.

Auch die Leuphana Universität Lüneburg hat unterstützt verschiede Projekte zum Themenfeld. Die Universität nutz beispielsweise ein Dienstrad- und Lastenradkonzept.

Hinweis: Der Beitrag basiert auf einer Meldung der Projektakteure

Kategorien: Hamburg

Nachhaltigkeitswissenschaftler des CSM erhält Wissenschaftspreis

16. Mai 2018 - 14:21

Herzlichen Glückwunsch: Juniorprofessor Dr. Jacob Hörisch vom Centre für Sustainability Management der Leuphana Universität Lüneburg ist in diesem Jahr als einer von fünf Schöller Fellows ausgezeichnet worden. Vergeben wird der mit 20.000 Euro dotierte Preis für Nachwuchswissenschaftler vom Schöller Forschungszentrum für Wirtschaft und Gesellschaft an der Universität Erlangen Nürnberg. 

Das Preisgeld verwendet Hörisch für ein Forschungsvorhaben über den Einfluss ethischer Unternehmenskultur auf unternehmerische Nachhaltigkeit.

Zu seinem jetzt beginnenden Projekt sagt Hörisch: „Unternehmen sind für eine nachhaltige Entwicklung von zentraler Bedeutung. Gleichzeitig stellt unternehmerische Nachhaltigkeit eine große Herausforderung für sie dar.“ Von Unternehmen, die einer explizit ethischen Unternehmenskultur folgen, werde erwartet, dass sie dieser Herausforderung besser gerecht werden. Das Vorhaben soll dazu dienen, das Phänomen einer explizit ethischen Unternehmenskultur zu definieren, mögliche verschiedene ethische Unternehmenskulturen und die zugrunde liegenden philosophischen und weltanschaulichen Werte zu konzeptualisieren sowie die Effekte von ethischen Unternehmenskulturen auf unternehmerische Nachhaltigkeit zu analysieren.

Hörisch arbeitet seit dem vergangenen Jahr an der Leuphana als Juniorprofessor für Nachhaltigkeitsökonomie und –management. Seine Forschungsschwerpunkte sind Nachhaltigkeitsmanagement, Sustainable Entrepreneurship, Stakeholder Theory und Nachhaltigkeitsökonomie.


Hintergrund:
Die Theo und Friedl Schöller-Stiftung wurde 1988 von Theo Schöller ins Leben gerufen, um gemeinsam mit der Schöller Familien-Stiftung das gemeinsame Lebenswerk der Eheleute Schöller zu repräsentieren und zu bewahren. Die Stiftung unterstützt seit 2002 Forschung und Lehre auf dem Gebiet der Betriebswirtschaftslehre und errichtete das Dr. Theo und Friedl Schöller Forschungszentrum für Wirtschaft und Gesellschaft am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.

Hinweis: Der Beitrag basiert auf einer offiziellen Meldung der Universität

Kategorien: Hamburg

Konsum: Bundesumweltministeriums bietet Hilfestellung für Klimaschutz

15. Mai 2018 - 9:30

Das neue Internetportal www.mein-klimaschutz.de des Bundesumweltministeriums beantwortet ab sofort Fragen zum Klimaschutz zu Hause, unterwegs und beim Einkauf. Das neue Web-Portal ist Teil der Mitmachkampagne „Mein Klimaschutz“, die im Auftrag des Bundesumweltministeriums  durchgeführt wird.

Es zeigt Verbraucherinnen und Verbrauchern mit Tipps und Beispielen,  wie sie wirksam CO2 vermeiden können. Ziel der Mitmachkampagne „Mein Klimaschutz“ und der neuen Internetseite ist es, Verbrauchern dabei zu helfen, ihren Energieverbrauch und CO2-Ausstoß abzuschätzen und ihr individuelles Sparpotenzial zu erkennen.

Verknüpft werden die Antworten mit persönlichen Erfahrungen und Empfehlungen von Verbraucherinnen und Verbrauchern. Wer sich bereits mit einer konkreten Maßnahme für den Klimaschutz engagiert oder dies plant, kann sich auf einer interaktiven Deutschlandkarte eintragen. Eingebunden sind auch weiterführende Angebote Dritter wie Online-Ratgeber oder ausführliche Themen-Dossiers.

Private Haushalte in Deutschland verbrauchen gut ein Viertel der Energie. Daher ist das Erreichen der Klimaschutzziele eine Gemeinschaftsaufgabe, an der sich jede und jeder Einzelne beteiligen kann. Oft sind Maßnahmen, die den CO2-Ausstoß mindern, nicht nur gut für das Klima. Sie führen häufig auch zu Kosteneinsparungen, mehr Komfort oder sogar zu besserer
Gesundheit. Weitere Informationen: www.mein-klimaschutz.de

Kategorien: Hamburg

Ringvorlesung: Wissenschaft für eine nachhaltige Entwicklung

14. Mai 2018 - 10:14

In den kommenden Wochen ziehen die UNESCO-Lehrstühle Deutschlands eine Bilanz im Rahmen einer facettenreichen Ringvorlesung an der Leuphana Universität Lüneburg. An der Universität selbst gibt es den UNESCO-Chair „Hochschulbildung für eine nachhaltige Entwicklung“ seit 2005. Erstmals findet jetzt jedoch eine gemeinsame Vorlesungsreihe der deutschen UNESCO-Lehrstühle statt. Sie gibt einen Einblick in unterschiedliche wissenschaftliche Disziplinen und Arbeitsfelder. Gäste sind herzlich willkommen.

Den Vortragsreigen eröffnet am 4. Mai Professor Alexander Siegmund von der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Der Experte für Erdbeobachtung und Geokommunikation von Welterbestätten und Biosphärenreservaten spricht um 14.15 Uhr im Hörsaal 5 zum Thema: Der Beitrag moderner Satelliten-Beobachtung zur Umsetzung der Sustainable Development Goals“.

Ort und Uhrzeit
Leuphana Universität Lüneburg
Zentraler Campus, Hörsaal 5
Freitags 14.15 – 15.45 Uhr

In den weiteren Vorträgen, die bis zum 29. Juni stattfinden werden, geht es unter anderem um kulturelle Bildung, unternehmerische Verantwortung sowie um Musik und darstellende Künste als Kulturerbe.

Übersicht über die Veranstaltungen zu Wissenschaft und Bildung für eine nachhaltige Entwicklung:

  • 18.05.2018
    „Die UNESCO und das Erbe: Welterbe, im-materielles Erbe und Dokumentenerbe – Von den Konventionen zu den Heritage Studies“
    Prof. Dr. Marie-Theres Albert & PhD Anca Prodan
    UNESCO-Lehrstuhl für das Studium des materiellen und immateriellen Erbes
    Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg
  • 25.05.2018
    „Water-Energy-Food Nexus and the Agenda 2030“
    Dr. Hani Sewilam
    UNESCO-Lehrstuhl für Hydrologischen Wandel und Wasserressourcen-Management
    Technische Hochschule Aachen
  • 01.06.2018
    „Cultural Diversity“, ein „Auftrag“ von „Cultural Diplomacy“? Zur Nachhaltigkeit in den internationalen Kulturbeziehungen
    Prof. Dr. Wolfgang Schneider
    UNESCO-Lehrstuhl Kulturpolitik für die Künste in Entwicklungsprozessen
    Universität Hildesheim
  • 08.06.2018
    „Die Rolle der UNESCO Kultur-Übereinkommen in der Umsetzung der SDGs“
    Prof. Dr. Dr. Sabine von Schorlemer
    UNESCO-Lehrstuhl für Internationale Beziehungen
    Technische Universität Dresden
  • 15.06.2018
    Was ist und was soll Kulturelle Bildung? Positionen im Diskurs und Perspektiven der UNESCO“
    Prof. Dr. Eckart Liebau
    UNESCO-Lehrstuhl für Kulturelle Bildung
    Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
  • 22.06.2018
    „Unternehmerische Verantwortung und Nachhaltigkeit – Perspektiven im Lichte der Agenda 2030“
    Prof. Dr. Christine Volkmann
    UNESCO-Lehrstuhl für Entrepreneurship und Interkulturelles Management
    Bergische Universität Wuppertal
  • 29.06.2018
    Music as living Heritage: Musik und darstellende Künste als Kulturerbe
    Prof. Dr. Tiago de Oliveira Pinto
    UNESCO-Lehrstuhl für Transkulturelle Musikforschung
    Gemeinsames Institut für Musikwissenschaft der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar und der Friedrich-Schiller-Universität Jena

Hinweis: Dieser Beitrag basiert auf der offiziellen Meldung der Veranstalter

Kategorien: Hamburg

Halbe Million Euro Projektförderung für „Esskultur und Nachhaltigkeit“

24. April 2018 - 10:19

Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) hat mit seinem Ideenwettbewerb „Esskultur und Nachhaltigkeit“ 14 Projekte ausgewählt, die jeweils mit bis zu 50.000 Euro gefördert werden. Insgesamt werden 2018 Projektfördergelder in Höhe von 600.000 Euro vergeben. Ausgezeichnet wurden Projekte u.a. aus dem Bereich Bildung, Kreislaufwirtschaft und Wertschöpfungsketten. Auch eine Initiative für eine nachhaltige Mensa wurde ausgezeichnet.

Den Ausgewählten wird in besonderer Weise zugetraut, gesellschaftliche Denkmuster aufzubrechen, deren Reproduktion entgegenzuwirken und neue Wege zu nachhaltigem Handeln aufzuzeigen. Marlehn Thieme, Vorsitzende des RNE sieht der Umsetzung der Projekte mit großer Vorfreude entgegen:

„Die Vielfalt der Ansätze und der Ideenreichtum zeigen, wie engagiert sich Menschen mit unserer aller Zukunft auseinandersetzen und eine nachhaltige Kultur aktiv unterstützen. Nicht zuletzt ist zur Erreichung der globalen Nachhaltigkeitsziele eine neue Kultur in Produktion und Konsum dringend nötig!“

Hintergrund: Der Fonds Nachhaltigkeitskultur besteht seit 2017; auf Initiative des Bundestages stellte das Bundeskanzleramt über einen Zeitraum von drei Jahren 7,5 Millionen Euro zur Verfügung. Der RNE will in diesen drei Jahren mehrere Ideenwettbewerbe zu verschiedenen Bereichen der Alltagskultur (z.B. Essen, Mobilität, Bauen) ausrufen. Der Fonds soll bewährte Ansätze stärken und auch neue Wege gehen, um eine gesellschaftliche Transformation zu mehr Nachhaltigkeit anzustoßen.

Weitere Information zum Fonds, anstehenden Wettbewerben und den Gewinnerprojekten des aktuellen Wettbewerbs finden Sie auf der Projektseite des Fonds Nachhaltigkeitskultur.

Hinweis: Der Beitrag basiert auf einer Meldung des RNE – mehr Informationen hier

Kategorien: Hamburg

Leuphana Universität warnt: Biodiversität in Europa weiter rückläufig

20. April 2018 - 12:00

Die zunehmende Intensität der konventionellen Land- und Forstwirtschaft führt zu einem Rückgang der Biodiversität. Das zeigen aktuelle  Studien zu Biodiversität und Ökosystemdienstleistungen in den verschiedenen Regionen der Erde. Die der Weltbiodiversitätsrat (IPBES) anläßlich einer Zusammenkunft in Medellin (Kolumbien) jetzt vorgestellt hat. Auch in Europa ist diese Entwicklung problematisch.

Die Nutzung der Natur für Bedürfnisse des Menschen, wie etwa die Erzeugung von Nahrung und Energie, geschehen auf Kosten wichtiger Funktionen des Ökosystems wie Bestäubung oder Bodenbildung, so ein Ergebnis der Studien für Europa und Zentralasien.

„Der nicht nachhaltige Nahrungsmittelverbrauch in Mittel- und Westeuropa führt dazu, dass diese Regionen von Nahrungs- und Futtermittelimporten abhängig sind, die der jährlichen Ernte von 35 Millionen Hektar Ackerland entsprechen, einer Fläche von der Größe Deutschlands“, so Professorin Berta Martín-López – Nachhaltigkeitsexpertin der Leuphana Universität Lüneburg und eine der Hauptautorinnen der Studie für den Bereich Europa.

Sustainable Developemnt Goals: Druck auf die biologische Vielfalt hoch

Dass sich der Druck auf die biologische Vielfalt kurzfristig verringert, halten die Wissenschaftler für unwahrscheinlich. Eine Szenarioanalyse für die nächsten Jahrzehnte zeigt, dass die Fortsetzung des bisherigen Trends die Verwirklichung der Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, SDGs) der Vereinten Nationen eher behindern wird.

In Europa und Zentralasien werden traditionelle Landnutzungssysteme immer mehr aufgegeben. Damit gehen auch regionale Kenntnisse und Praktiken verloren. Produktionsbasierte Subventionen, die das Wachstum in der Land- und Forstwirtschaft sowie bei der Rohstoffgewinnung vorantreiben, verschärfen gleichzeitig die mit der Landnutzung verbundenen Probleme. Für die Erhaltung traditioneller Landnutzung und Lebensstile fehlt es an wirtschaftlich tragfähigen Konzepten.

Nachhaltigkeit als zwingend notwendiges Prinzip für wirtschaftliches Handeln

Künftiges Wirtschaftswachstum kann nur dann nachhaltig sein, wenn es nicht zu einer weiteren Verschlechterung der biologischen Vielfalt führt, sind die Autoren der Studie überzeugt. Dies sei aber bislang nicht gewährleistet. Tiefgreifende politische Veränderungen und Steuerreformen auf globaler und nationaler Ebene wären dafür erforderlich.

Die Studien zu den einzelnen Regionen finden Sie hier: https://www.ipbes.net/outcomes

Hinweis: Der Beitrag basiert auf der offiziellen Meldung der Universität.

Kategorien: Hamburg

Podiumsdiskussion: Fashion Revolution – Der wahre Preis der Billigmode

19. April 2018 - 9:00

An der Leuphana Universität Lüneburg findet kommen Woche eine Podiumsdiskussion zur Fashion Revolution Week statt. Am 23. April 2018 diskutieren Akteure aus der Textilwirtschaft, von Nicht-Regierungs-Organisationen  mit Unternehmer/innen und Produzierenden über aktuelle Entwicklungen im Bekleidungsbereich und natürlich über mögliche Lösungsansätze.

Der Einsturz der Textilfabrik am „Rana Plaza“ am 24. April 2013 forderte 1.100 Todesopfer und mehrere Tausend Verletzte. Seitdem erinnert die Fashion Revolution Week jährlich an die oftmals sehr mangelhaften Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie.

Einladung zur Diskussion: MONTAG, 23. APRIL 2018 | 12:00-14:00 Uhr | C 40.606

Fairtrade bietet mit dem Fairtrade-Baumwollstandard, dem Textil-Standard und dem dazugehörigen Schulungs- und Trainingsprogramm konkrete Lösungsansätze. Und macht mit der Kampagne #whomademyclothes auf die Ansprücher der Hersteller/innen und der dort engagierten Arbeiter und Arbeiterinnen aufmerksam.

Darüber diskutieren Hersteller und Näher aus Indien, Zertifizierer von Fairtrade, MELAWEAR aus Lüneburg und Wissenschaftler der Leuphana. Die Veranstaltung wird in Kooperation mit TransFair e.V./Fairtrade Deutschland organisiert.

  • Amit Narke, Gründer und Geschäftsführer der indischen Textilfabrik Purecotz ecolifestyles pvt ltd
  • Hasmukh Dodhi, Näher in der indischen Textilfabrik Purecotz
  • Henning Siedentopp, MELAWEAR
  • Kristina Klecko, TransFair e.V.  (Fairtrade Deutschland)
  • Prof. Dr. Pez, Leuphana Universität Lüneburg

Official campaign: https://www.fashionrevolution.org/europe/germany/

Hinweis: Der Beitrag basiert auf einer Meldung der Veranstalter.
Foto credit: Heather Knight for www.fashionrevolution.org

Kategorien: Hamburg

Einzelhandel startet Klimaschutzoffensive – Auftakt im Bundesumweltministerium

17. April 2018 - 13:05

Der deutsche Einzelhandel will beim Klimaschutz voran gehen. Mit der „Klimaschutzoffensive“ des Handelsverbands Deutschland (HDE) erhalten Einzelhändler ab sofort zahlreiche Informationen und Umsetzungshilfen für mehr Klimaschutz im Einzelhandel. Die Auftaktveranstaltung fand jetzt am 17. April im Bundesumweltministerium statt.

Zentraler Baustein der „Klimaschutzoffensive“ ist das Onlineportal hde-klimaschutzoffensive.de. Hier können Einzelhandelspartner sich Ratgeber herunterladen und Best-Practice-Beispiele ansehen. Ein Rundgang auf der virtuellen Ladenstraße zeigt, welche Energieeffizienzmaßnahmen möglich und sinnvoll sind. Um die Händler auch vor Ort zu erreichen, werden zudem verschiedene Workshops, Messen und Veranstaltungen stattfinden.Der Einzelhandel hat laut Aussage der Initiative im Vergleich zu 1990 rund 54 Prozent Kohlenstoffdioxid eingespart. Außerdem fanden in den letzten 5 Jahren Investitionen in Höhe von einer halben Milliarde Euro in die Verbesserung der Energieeffizienz statt.

Nachhaltigkeitsmanagement im Handel

Die Klimaoffensive zielt nun in eine ähnliche Richtung. Es werden vor allem Themen aus dem Energiemanagement, sowie auch Transport und E-Mobilität als wesentlich Ansatzpunkte bzw. Projektschwerpunkte im Rahmen des Nachhaltigkeitsmanagements des Handels formuliert:

  • Green Building Konzepte
  • Ansätze zur Reduzierung von Wärmeenergie und Kühlungsaufwand
  • Themenfeld Transport und Logistik
  • Energiemanagement und Beleuchtungstechnologien
  • nachhaltige (selbsttätige) Strom- bzw. Wärmeerzeugung

Themen wie Warenkreislauf, Produktion und Verpackung spielen nicht eine so zentrale Rolle, obwohl viele Einzelhandelsakteure mittlerweile mit Eigenmarken und eigenen Produktlinien auch Nachhaltigkeitsherausforderungen der Produzentenperspektive zu lösen haben.

Hintergrund: Für die Informationskampagne zum Klimaschutz im Einzelhandel stellt das Bundesumweltministerium über eine Millionen Euro aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) zur Verfügung.

Hinweis: Derhttp://Quelle: BMU.de/pressemitteilung/einzelhandel-startet-klimaschutzoffensive Beitrag basiert auf einer Meldung der Initiative.

Kategorien: Hamburg

Berlin: MBA Sustainability Management-Studiengang stellt sich vor

16. April 2018 - 14:25

Am Wochenende vom 14. April 2018 waren wir Gäste beim Persist-Summit der tbd-Community. Über 1.000 Besucher_innen kam auf dem Campus der ESCP und nutzen den Kongress für den Austausch rund um eine Karriere mit Nachhaltigkeit und Jobperspektiven mit Sinn.

Eine Veranstaltung also, bei der auch die Perspektiven des Centre for Sustainability Management (CSM) und des Nachhaltigkeitsmanagements gut aufgehoben und  vertreten waren und sind. Mit unserem Informationsstand stellten wir das innovative Konzept des MBA Sustainability Management vor und hatten anregende Diskussion zu der wesentlichen Frage unserer Zeit: Wie Nachhaltigkeit mit unternehmerischem Handeln realisiert werden kann? An welchen Stellschrauben man drehen muss und wie nachhaltiges Wirtschaften hilft, eine nachhaltige Entwicklung voranzubringen?

Ein MBA-Studium als Karriereweg ins Nachhaltigkeitsmanagement

Mit dem MBA Sustainability Management der Leuphana Universität bietet sich für Studierende die Chance nebenberuflich oder in Vollzeit einen fundierten und immer auch praxisnahen Einstieg in die Themenfelder zu Corporate Social Responsibility (CSR), Nachhaltigkeitsmanagement und Sustainablility Entrepreneurship zu realisieren.

Studienvoraussetzungen sind erste Berufserfahrung, ein abgeschlossenes Studium, sowie die Motivation Nachhaltigkeit unternehmerisch umzusetzen. Derzeit läuft die Bewerbungsphase für den Jahrgang 2019. Das MBA-Studium beginnt dann im Frühjahr 2019. Bis Ende September kann man sich bewerben. Weitere Informationen zum MBA-Studiengang Sustainability Management finden Sie hier.

Unser Dank gilt den Veranstalter_innen und der tbd-community für die tolle Gastfreundschaft bei der Persist-Summit 2018.  Für alle die am Samstag nicht die Gelegenheit hatten auf der Persist-Summit vorbei zu schauen, bieten wir außerdem einen unverbindlichen Testzugang an:

Teststudium des MBA Sustainability Management

Das Teststudium ermöglicht Ihnen einen Einblick in die Funktionen der Lernplattform des MBAs. Auch wird dort ein kleiner BWL-Selbstcheck angeboten, damit Sie selbst einschätzen können, ob Sie für das MBA-Studium den angebotenen BWL-Vorbereitungskurs belegen sollten.

Das Teststudium bietet  einen ersten Einblick in die Lernplattform. Zahlreiche weitere Nutzungsmöglichkeiten, Funktionalitäten und Lernformate  würden Sie während des Studiums kennenlernen. Im MBA Sustainability Management werden alle Formen, Medien und didaktischen Formate eines modernen Blended Learning Lernkonzeptes genutzt.

Für einen unverbindlichen Zugang zum Teststudium senden Sie uns bitte eine E-Mail mit dem Betreff „Teststudium MBA“ an info@sustainament.de.

Kategorien: Hamburg

persist* Summit 2018: Messe zu Karrierewege & Nachhaltigkeit in Berlin

11. April 2018 - 15:00

tbd – die wohl größte Online-Community für Weltverbesserer in Deutschland veranstaltet in Berlin eine umfangreiche Karriere- und Themenmesse mit dem Schwerpunkt zum (sozialen) Nachhaltigkeitsbereich. Ein Termin also,  an dem natürlich auch der größte und traditionsreiche Nachhaltigkeitsstudiengang der Leuphana Universität nicht fehlen darf! Das Centre for Sustainability Management (CSM) der Leuphana stellt am 14. April den MBA Sustainability Management auf der persist-Summit 2018 vor.

Die Messe bietet zahlreiche Möglichkeiten um sich zu informieren, zum Netzwerken oder ist Anlaufpunkt für den fundierten Einstieg in das Arbeits- und Karrierefeld bzw. die Jobperspektive „soziale“ Nachhaltigkeit. Das sympathische Motto der Veranstalter lauten dann auch:

„The event f or people determined to change the world.“


persist* Summit 2018

  • Wann: 14. April 2018 von 12 – 18:30 Uhr
  • Wo: ESCP Europe Business School in Charlottenburg // Heubnerweg 8-10, 14059 Berlin-Charlottenburg (in der Nähe vom Schloss Charlottenburg).
  • Weitere Details zu Referent*innen und Workshops sind in Kürze auf  www.persistsummit.com verfügbar.
Unvollständiges Ausstellerverzeichnis:

Amani Institute, Ärzte ohne Grenzen e.V., Climate-KIC GmbH, Deutsches Rotes Kreuz e.V. – Generalsekretariat, ESCP Europe Wirtschaftshochschule e.V., famPLUS GmbH, design Akademie Berlin – SRH Hochschule für Kommunikation und Design GmbH, Deutsche UNESCO-Kommission / Freiwilligendienst kulturweit, FRÖBEL Bildung und Erziehung gemeinnützige GmbH, Hertie School of Governance, HNE Eberswalde, Kiron Open Higher Education gGmbH, Konrad-Adenauer-Stiftung e.V., Lemonaid Beverages GmbH, Leuphana Universität Lüneburg / MBA Sustainability Management, LOVE FOR LIFE, AMBOSS, Plan International Deutschland e.V., SchulePLUS GmbH, veedu GmbH, Wortlaut UG, SWIM Bildung UG, SEEK Development Strategic and Organizational Consultants GmbH, SirPlus UG, Social Impact gGmbH, Start-Up Your Future: Gründerpatenschaften, SwitchUp.de, Teach First Deutschland gGmbH and Transparency International e.V.

Kategorien: Hamburg

Leuphana Universität informiert zu Master-Studium und Promotion

6. April 2018 - 12:13

Am 13. April 2018 stellt die Leuphana Universität durch die Graduate School ihr Studienangebot im Bereich der Master-Abschlüsse vor. Auch über das Studienangebot der Fakultät Nachhaltigkeit wird natürlich umfassend informiert.

Alle Interessierten sind herzlich zum Infotag Master eingeladen um vor Ort mit Lehrenden und Studierenden ins Gespräch zu kommen. Auch für Interessierte an einem berufsbegleitenden Masterstudium wird ein Vortrag über das entsprechende Angebot der Professional School angeboten.

Promotion – der Weg zur wissenschaftlichen Karriere

Der Infotag zur Promotion findet bereits  am 12. April 2018 im Zentralgebäude der Leuphana Universität Lüneburg statt. Ab mittags erwartet die an einer Promotion Interessierten eine Reihe von Vorträgen, ein Info-Forum, in dem die Fakultäten ihre Promotionskollegs vorstellen und Kurzberatungen für letzte offene Fragen.

www.leuphana.de/master-infotag
www.leuphana.de/promotion-infotag

Das Studienangebot der Leuphana Universität Lüneburg mit Master-Abschlüssen
  • Lehramt an berufsbildenden Schulen – Sozialpädagogik (M.Ed.)
  • Lehramt an berufsbildenden Schulen – Wirtschaftswissenschaften (M.Ed.)
  • Lehramt an Grundschulen (M.Ed.)
  • Lehramt an Haupt- und Realschulen (M.Ed.)
  • International Economic Law (LL.M.)
  • Staatswissenschaften – Public Economics, Law and Politics  (M.A.)
  • Kulturwissenschaften – Culture, Arts and Media (M.A.)
  • Kultur, Sprache, Literatur (Studienpfad im Master Kulturwissenschaften
  • Management & Business Development  (M.Sc.)
  • Management & Data Science (M.Sc.)
  • Management & Engineering  (M.Sc.)
  • Management & Finance & Accounting (M.Sc.)
  • Management & Human Resources  (M.Sc.)
  • Management & Marketing  (M.Sc.)
  • Global Sustainability Science (M.Sc.)
  • Nachhaltigkeitswissenschaft – Sustainability Science (M.Sc.)
Studiengänge mit MBA-Abschluss (MBA berufsbegleitend studieren)

Die Leuphana Universität ist neben den grundständigen wissenschaftlichen Master-Studium auch seit vielen Jahren erfolgreich mit drei praxis- und handlungsorientierten Studiengängen die zum Abschluss als MBA bzw. „Master of Business Administration“ führen:

  • Industriemanagement – Manufacturing Management (MBA)
  • Personal, Psychologie & Wirtschaft – Performance Management (MBA)
  • Nachhaltigkeitsmanagement – Sustainability Management (MBA)
Kategorien: Hamburg

Deutschlands Klimabilanz 2017: Emissionen gehen nur leicht zurück

1. April 2018 - 9:01

Klimabilanz 2017: Emissionen gehen leicht zurück. Niedrigere Emissionen im Energiebereich, höhere im Verkehrssektor. In Deutschland wurden 2017 insgesamt 905 Miollionen Tonnen Treibhausgase freigesetzt knapp 5 Millionen Tonnen weniger als im Jahr 2016.

Das zeigen erste Prognose-Berechnungen des Umweltbundesamtes (UBA). Während die Emissionen im Energiebereich deutlich zurückgingen, stiegen sie im Verkehrssektor sowie in der Industrie an. Gegenüber 1990 hat Deutschland seine Emissionen bisher um 28 Prozent gesenkt.  Das für 2020 vereinbarte Klimaziel von 40 Prozent als Reduktionsziel sollt nun so schnell wie möglich erreicht werden.

Quelle: UBA 2018

In den Koalitionsverhandlungen zur Regierungsbildung hatten sich die Regierungsbildenden Akteure aus CDU und SPD allerdings nicht verbindlich auf die Bestätigung des Klimaziels 2020 festlegen wollen.

Bis ins Jahr 2030 wiederrum müssen die Emissionen um mindestens 55 Prozent zum Vergleichswert 1990 gesenkt werden. Daher sind zusätzliche Maßnahmen nötig, um Deutschland wieder auf Kurs in Richtung der Klimaziele zu bringen wie das Bundesumweltministerium und das Bundesumweltamt in einer gemeinsamen Erklärung zur Entwicklung der Klimaziele in Deutschland erklären.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Im Verkehrsbereich geht die Entwicklung leider immer noch in die falsche Richtung. Für Klimaschutz und saubere Luft brauchen wir eine grundlegende Verkehrswende.“

Klimaziele im Energiesektor

Den deutlichsten Rückgang gab es in der Energiewirtschaft: Hier gingen die Emissionen im Vergleich zum Vorjahr um 13,7 Millionen Tonnen zurück (minus 4 Prozent). Zentraler Grund dafür ist, dass infolge der hohen Windkrafteinspeisung weniger Steinkohle verstromt wurde. Zudem wurden im Laufe des Jahres 2017 Steinkohlekraftwerke mit einer Kapazität von insgesamt mehr als drei Gigawatt stillgelegt bzw. in die Netzreserve überführt. Im vierten Quartal gingen noch zwei weitere Braunkohlekraftwerke in die Sicherheitsbereitschaft.

Quelle: UBA 2018

Klimaziele im Verkehrssektor

Im Verkehrssektor stiegen die Emissionen 2017 um 3,8 Millionen Tonnen auf 170,6 Millionen Tonnen (plus 2,3 Prozent) an. Ein Grund dafür ist, dass nach Daten des Kraftfahrtbundesamtes der Pkw-Bestand im Jahr 2017 um rund 1,5 % anstieg. Mehr Autos auf der Straße lassen höhere Fahrleistungen und damit höhere Treibhausgasemissionen erwarten. Auch bei Lkw und Sattelzugmaschinen sind die Bestände 2017 deutlich gewachsen (+4,1 % bzw. +4,4 %). In Kombination mit der guten Konjunktur führte das zu mehr Gütertransporten auf der Straße. Dagegen trägt der schrumpfende Anteil von Diesel-Pkw und der wachsende Anteil von Benzin-Pkw bei den Neuzulassungen kaum zum Anstieg der Emissionen bei. Zusammen mit dem Trend zu stärker motorisierten Pkw verursacht dies nur ein Plus von maximal 0,2 Millionen Tonnen im Jahr 2017.

Klimaziele in der Industrie

In der Industrie stiegen die Emissionen aufgrund der guten Konjunktur um 2,5 Prozent auf 192,9 Millionen Tonnen. Davon entfallen 1,6 Prozent auf den Anstieg der Prozessemissionen und 3 Prozent auf energetische Emissionen im verarbeitenden Gewerbe. Für Raffinerien, Stahlindustrie sowie die mineralische Industrie geht die Prognose von einer gestiegenen Produktion aus. Die Produktionsentwicklung in der chemischen Industrie führte insgesamt ebenfalls zu einer leichten Emissionszunahme.

Klimaziele in der Landwirtschaft

Während in der Landwirtschaft die Treibhausgas-Emissionen nahezu stagnierten, gingen sie im Abfallsektor um 4,3% gegenüber dem Vorjahr zurück. Dieser anhaltende Rückgang geht maßgeblich auf die Entwicklung im Bereich der Abfalldeponierung zurück. Seit 2005 dürfen in Deutschland keine biologisch abbaubaren Abfälle mehr deponiert werden – das macht sich neben Abfalltrennung und Recycling bei den Emissionen positiv bemerkbar.

Hinweis: Der Beitrag basiert auf einer Meldung des BMUB

Kategorien: Hamburg

Stellenangebot: Studiengangkoordination im MBA Sustainability Management

29. März 2018 - 12:00

An der Leuphana Universität Lüneburg – Stiftung des öffentlichen Rechts – ist in der Professional School zum 01.06.2018 oder nach Vereinbarung eine Stelle als

Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/-in
Studiengangkoordination im MBA Sustainability Management

EG 13 TV-L – befristet für die Dauer von 3 Jahren zu besetzen.

Ihre Aufgaben:

  • Leitung des MBA-Betreuungsteams
  • Mitarbeit an der Weiterentwicklung des Konzeptes und der wissenschaftlichen Inhalte des MBA-Studiengangs Sustainability Management, inkl. fachbezogener Analysen, Implementierung
  • Durchführung von Lehrveranstaltungen im Umfang von 1 SWS, Betreuung von Masterarbeiten
  • Koordination des Studienprogramms
  • Repräsentanz (intern/extern) und Zusammenarbeit mit beteiligten Stakeholdern
  • Eigene wissenschaftliche Weiterqualifikation

Ihr Profil:

  • Mit gut abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium der Betriebswirtschaflehre, möglichst mit Schwerpunkt Nachhaltigkeits-/Umweltmanagement
  • Hohe Selbstständigkeit, gute Übersicht und Entscheidungsfähigkeit
  • Ausgeprägte Koordinationsfähigkeit und Organisationstalent
  • Projektmanagementerfahrung in Unternehmenspraxis und/oder Wissenschaft
  • Ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit und Netzwerkkompetenz
  • Gutes didaktisches Verständnis und Erfahrungen mit Lernmanagementsystemen/Online-Lernplattformen (insbesondere Moodle)
  • Wünschenswert: Erfahrungen im Bereich der Studienorganisation, Vertrautheit mit den Anforderungen berufsbegleitender Weiterbildung und akademischer Selbstverwaltung, ggf. abgeschlossene Promotion
  • Englischkenntnisse

Als Ansprechperson bei Rückfragen zur Stellenausschreibung steht Prof. Dr. Stefan Schaltegger, E-Mail schaltegger@uni.leuphana.de zur Verfügung.

Die Leuphana Universität Lüneburg fördert die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern und die Heterogenität ihrer Mitglieder. Sie fordert daher qualifizierte Personen nachdrücklich zur Bewerbung auf. Schwerbehinderte werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt.

Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen senden Sie bitte per Briefpost oder E-Mail (in einer PDF-Datei) bis zum 30.04.2018 an:

Leuphana Universität Lüneburg
Personalservice, Corinna Schmidt
Kennwort: MBA Studiengangkoordination 2018
Universitätsallee 1
21335 Lüneburg
bewerbung@leuphana.de Hinweis: Der Beitrag basiert auf dem Stellenangebot der Leuphana Universität Lüneburg
Kategorien: Hamburg

Mut zur Nachhaltigkeit 2018 – ZEIT WISSEN-Preis vergeben

27. März 2018 - 10:00

Die Verleihung des Preises „Mut zur Nachhaltigkeit 2018“ und die Würdigung der Preisträger 2018 fand in Hamburg im Rahmen des Nachhaltigkeitskongresses am 20. März 2018 statt. Einen herzlichen Glückwunsch für alle Preisträgerinnen und Preisträger! 

Der Preis des ZEIT WISSEN-Magazins wird wiederholt vergeben uns soll handlungs- und lösungsorientierte Konzepte rund um Nachhaltigkeit und eine nachhaltige Entwicklung in das Bewußtsein und in die Mitte der Gesellschaft holen.  Die Jury entschied aus jeweils drei Nominierten in den Kategorien Wissen, Handeln und Durchstarten. Ein Sonderpreis wurde außerdem an die Unverpackt-Initiative in Kiel vergeben.

 Preisverleihung: Mut zur Nachhaltigkeit 2018

Mit der Kategorie Durschstarten ehrt der Preis außerdem ausdrücklich Start-Ups mit Geschäftsmodellen im Feld Sustainable Entrepreneurship. Bei der Preisverleihung Ende März 2018 zeigt ich insbesondere die Jury begeistert vom Engagement der Nominerten und von der Tatsache, dass der Nachhaltigkeitsgedanke in vielen gesellschaftlichen Bereichen zusehends zum Normalfall wird.

Preisträger in der Kategorie WISSEN:
  • Yeşil Çember – ökologisch interkulturell. Die Umweltorganisation aktiviert türkischsprachige Menschen in Deutschland für Umweltthemen und verbreitet somit nachhaltige Lebensstile.
Preisträger in der Kategorie HANDELN:
  • Die Bio-Brauerei Neumarkter Lammsbräu erhält den Preis in der Kategorie HANDELN. Das Familienunternehmen setzt als Pionier und Marktführer für Bio-Biere konsequent auf Umwelt und Naturschutz.
Preisträger des Aurubis Sonderpreises:
  • In der Start-up-Kategorie DURCHSTARTEN wird Too Good To Go mit ihrer gleichnamigen App ausgezeichnet. Über die App können Konsumenten Lebensmittel erwerben, die nicht verkauft wurden und nicht aufbewahrt werden können.
Preisträger in der Kategorie DURCHSTARTEN:
  • Der Sonderpreis der Aurubis AG geht an das Lebensmittelgeschäft unverpackt Kiel – lose, nachhaltig, gut. Das 2014 gegründete Geschäft war das erste Deutschlands, das vollständig auf Einwegverpackungen verzichtete.
Bewerbungen und Vorschläge für Nominierungen 2019

Machen Sie mit und nennen Sie Ihre Favoriten für mögliche Preisträger. Oder bewerben Sie sich mit Ihrem Unternehmen / Start-up, Projekt oder Verein für eine Nominierung für den ZEIT WISSEN-Preis Mut zur Nachhaltigkeit 2019.

mut-zur-nachhaltigkeit.de

Kategorien: Hamburg

CSM-Wissenschaftler forschen zu längerer Nutzungsdauer bei Smartphones – Low-Tech als Vorbild

27. März 2018 - 9:00

Vor zwei Jahren hat Nachhaltigkeitswissenschaftler Ferdinand Revellio einen Fahrradbus mitentwickelt. Das Gefährt ist solide und übersichtlich gebaut und kann einfach repariert werden. Ein Konzept, das auf andere Produkte übertragbar ist, findet der Doktorand – und hat bei seiner Forschung Smartphones im Blick.

Ferdinand Revellio vor dem Hauptgebäude der Uni mit dem „Fahrradbus“: Foto: Leuphana/Patrizia Jäger

Viel Schnick-Schnack hat der mietbare Fahrradbus nicht zu bieten, mit dem Ferdinand Revellio regelmäßig unterwegs ist – dennoch rollt das Rad leicht und problemlos über die Straßen. Beim Bau des Gefährts hatten der wissenschaftliche Mitarbeiter am Centre for Sustainability Management (CSM) und eine Gruppe von Studierenden auch nicht High-Tech sondern ganz andere Ansprüche vor Augen: Der Fahrradbus sollte aus haltbaren Materialien gebaut werden, die Technik verständlich, reparierbar und damit langlebig sein. „Mit dem Fahrradbus haben wir etwas geschaffen, das dem Low-Tech Prinzip folgt“, erläutert Revellio. „Ein Ansatz, der sich im Sinne der Nachhaltigkeit auf viele Produkte übertragen lässt.“ In seiner Forschung betrachtet der 27-Jährige den Fahrradbus als konkretes Gegenmodell: „Mein Thema ist das Ziel einer Kreislaufwirtschaft im Bereich Smartphones.“

Nach nur zwei Jahren in Nutzung: Smartphone oft Entsorgungsfall

In Europa wird ein Smartphone durchschnittlich etwa zwei Jahre genutzt. Danach verschwindet es meistens in einer Schublade oder – falls defekt – wird entsorgt. „Es stattdessen zu reparieren wird dem Nutzer sehr schwer gemacht“, erklärt der ausgebildete Wirtschaftsingenieur. „Die einzelnen Elemente eines Smartphones sind in der Regel komplex verschachtelt, viele Teile verklebt und Ersatzteile schwer zu beschaffen.“ Im Gegensatz zur Kreislaufwirtschaft spricht die Wissenschaft hier von einem linearen Modell. Dabei seien nachhaltiger Konsum und eine längere Nutzungsdauer durchaus möglich – auch auf professioneller Ebene. „Wenn verschiedene Akteure wie Hersteller und Reparaturdienstleister gemeinsam auf nachhaltigere Produktions- und Verbrauchssysteme abzielen, bewegen wir uns in Richtung Kreislaufmodell.“

Mit diesen Wertschöpfungsnetzwerken beschäftigt sich Ferdinand Revellio im Rahmen des von Professor Erik G. Hansen geleiteten „Innovationsverbundes Nachhaltige Smartphones (INaS)“ am Centre for Sustainabilty Management (CSM) der Leuphana Universität. Zu den Netzwerken gehören beispielsweise Dienstleister, die in enger Zusammenarbeit mit Herstellern und Telekommunikationsanbietern oder völlig unabhängig Reparaturen anbieten und Rücknahmekonzepte entwickeln. Genauso aber Hersteller, die den Kunden selbst ein entsprechendes Angebot mitliefern. „Ich möchte im Rahmen meiner Dissertation untersuchen, wie die einzelnen Akteure arbeiten, welche neuen Kooperationen sich formieren und welche wirtschaftlichen Effekte sich daraus ergeben.“

Kreislaufkonzepte fürs Smartphone: Ebay ist keine Lösung!

Für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft ist im Bereich der Smartphones ein engerer Kontakt zum Nutzer notwendig, erläutert der Lüneburger Nachhaltigkeitswissenschaftler. Einige Hersteller arbeiten schon nach diesem Prinzip. „Das hessische Unternehmen Shiftphones achtet bereits beim Design darauf, dass die Geräte repariert werden können. Es bietet Ersatzteile und Upgrades an und schickt mit der Lieferung sogar gleich Werkzeug mit.“ Damit zielt das Unternehmen auf eine verständliche Technik ab, „ähnlich wie wir mit dem Fahrradbus.“ Zunehmende Bedeutung gewinne auch der Markt der „refurbished products“, also bereits gebrauchte Geräte, die vom Hersteller oder von Dienstleistern instandgesetzt und dann zu günstigeren Preisen verkauft werden. „Eine effizientere Ressourcennutzung erreichen wir nur dann, wenn wir von privaten Ebay- und Tauschaktionen hin zu einer weitgreifenden Professionalisierung im Massenmarkt kommen.“

‚Right to Repair‘ als eine Lösung?

Für die Zukunft wünscht sich Ferdinand Revellio Unterstützung durch die Gesetzgebung. Er fordert ein sogenanntes „right to repair“, welches auch beinhaltet, dass Hersteller den Kunden oder zumindest professionellen Dienstleistern Ersatzteile nicht vorenthalten dürfen. „Das wäre wirklich ein wichtiger Schritt“, sagt er. „Es würde dazu führen, dass die Transaktionskosten für Reparaturen dramatisch sinken, die Nutzungsdauer bei Smartphones verlängert und der Ressourcenverbrauch verringert werden könnten.“

Mit dem Dissertationsthema hat sich Revellio bereits in seiner von Erik. Hansen betreuten Masterarbeit auseinandergesetzt – und dafür internationale Anerkennung erhalten. Für seine eingereichte Ausarbeitung wurde er auf die Shortlist des GAIA Masters Student Paper Award gesetzt, eine Auszeichnung der Fachzeitschrift GAIA-Ecological Perspektives for Science and Society.

Hinweis: Der Text basiert auf einer Meldung der Leuphana Universität zum Thema.

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