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Aktualisiert: vor 15 Stunden 57 Minuten

Folteropfer## Zentrum ÜBERLEBEN beklagt Versorgungsnotstand

vor 23 Stunden 17 Minuten

Berlin. - In der deutschen Asyl- und Flüchtlingspolitik rücken die traumatischen Erlebnisse von Folterüberlebenden und Bürgerkriegsflüchtlingen sowie deren Folgen immer mehr in den Hintergrund. Häufig gehe es nur noch um die Frage, wie Menschen daran gehindert werden können, nach Europa zu kommen. Die Versorgung und Bedarfsermittlung der Menschen, die in Deutschland bleiben, weil sie in ihrer Heimat gefoltert, verfolgt oder durch schlimmste Kriegsgewalt traumatisiert wurden, bleibe dahinter zurück, kritisiert das Berliner Zentrum ÜBERLEBEN. Dabei steige die Nachfrage nach Behandlungsplätzen weiter. 

EIB## NGOs fordern Neuausrichtung für Umwelt- und Menschenrechtsschutz

21. Juni 2018 - 11:30

Brüssel. - Die Europäische Investitionsbank (EIB), die größte multilaterale Kreditgeberin der Welt, begeht in diesem Jahr ihr 60-jähriges Jubiläum. Am Freitag wollen die Wirtschafts- und Finanzminister der EU, darunter der deutsche Vizekanzler Olaf Scholz (SPD), das Jubiläum beim EIB-Jahrestreffen feiern. Das europäische NGO-Netzwerk Counter Balance hat kurz vor dem Treffen mangelnde Transparenz und klimaschädliche Geschäfte der Bank kritisiert und einen Kurswechsel gefordert.

Supermarkt-Check## Deutsche Ketten sind Schlusslichter in Sachen Menschenrechte

21. Juni 2018 - 2:01

Berlin. - Die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam hat in einer neuen Studie die Geschäftspolitik von Supermärkten in ihren Lieferketten analysiert. Im internationalen Vergleich schneiden die deutschen Ketten dabei mit am schlechtesten ab, so Oxfam. Anhand von zwölf Produkten zeigt die Studie außerdem, dass die Durchschnittseinkommen von Kleinbäuerinnen und -bauern sowie ArbeiterInnen unter dem Existenzminimum liegen, während Supermarktketten immer mehr vom Verkaufserlös behalten. Oxfam fordert von den Supermärkten, Verantwortung dafür zu übernehmen, dass bei der Produktion ihrer Lebensmittel Menschenrechte eingehalten werden.

VENRO## Flüchtlingsschutz nicht auf Drittstaaten verlagern

20. Juni 2018 - 11:39

Berlin. - Zum Weltflüchtlingstag (20. Juni) hat der Verband für Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO) davor gewarnt, Flüchtlingsschutz auf Drittstaaten zu verlagern. Gleichzeitig kritisierte VENRO, wie aktuell über die Zurückweisung von Geflüchteten an deutschen Außengrenzen diskutiert wird. Der Verband fordert eine faire Verteilung von Flüchtlingen innerhalb Europas, die sich an EU-Recht hält.

Weltflüchtlingstag## Müller: "Flüchtlingspolitik fängt in den Herkunftsländern an"

20. Juni 2018 - 11:14

Berlin. -  "Flucht und Migration bleiben die große Herausforderung der Zukunft." Das hat Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) anlässlich des Weltflüchtlingstages der Vereinten Nationen am 20. Juni erklärt. "Die weltweite Flüchtlingssituation ist nach wie vor dramatisch: Jeden Tag kommen über 40.000 Flüchtlinge hinzu. 68 Millionen Menschen sind insgesamt auf der Flucht – fast doppelt so viele wie noch vor zehn Jahren. Fast 90 Prozent von ihnen finden Aufnahme in Entwicklungsländern." 

BICC-Publikation## Gute Rückkehrpolitik braucht gute Rückkehrberatung

20. Juni 2018 - 0:00

Bonn. - Die sogenannte freiwillige Rückkehr hat im Aufenthaltsrecht Vorrang vor der Abschiebung. Das Bonn International Center for Conversion (BICC) hat in einer neuen Publikation (BICC Policy Brief 7\2018) die "zunehmend restriktive deutsche Rückkehrpolitik" kritisiert. Die Autoren Valentin Feneberg und Claudia Olivier-Mensah analysieren, wie unter den gegebenen Bedingungen sukzessive Verbesserungen für die von Rückkehrmaßnahmen betroffenen Menschen erreicht werden können.

Jahresbilanz 2017## Welthungerhilfe setzte 263 Millionen Euro im Kampf gegen Hunger ein

19. Juni 2018 - 11:24

Bonn. - Die Arbeit der Welthungerhilfe war auch 2017 von humanitären Krisen und den Auswirkungen von kriegerischen Konflikten geprägt. Durch die steigende Anzahl von Flüchtlingen weltweit brauchen immer mehr Menschen vor allem in Ländern des Südens Unterstützung. Im Jahr 2017 standen der Welthungerhilfe 263 Millionen Euro im Kampf gegen Hunger zur Verfügung. Dies ist eines der höchsten Budgets seit ihrer Gründung. Die Spendeneinnahmen lagen bei 63,8 Millionen Euro.

UNHCR-Studie## 68,5 Millionen Menschen sind auf der Flucht

19. Juni 2018 - 11:00

Bonn. - Ende des letzten Jahres waren 68,5 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht. Zu diesem erschreckenden Ergebnis kommt die am Dienstag veröffentlichte Jahresstudie "Global Trends" des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR). Demnach gibt es fast drei Millionen Flüchtlinge mehr als noch Ende 2016 (65,6 Millionen). Die Zahl 68,5 Millionen bedeutet, dass es derzeit mehr Flüchtlinge gibt, als Frankreich oder England Einwohner haben. Jeder 110. Mensch auf der Erde ist auf der Flucht. 

Offener Brief## Entwicklungspolitik nicht zur Migrationskontrolle einsetzen

19. Juni 2018 - 0:00

Berlin. - Zum Weltflüchtlingstag am Mittwoch (20. Juni) hat die internationale Kinderhilfsorganisation World Vision gemahnt, die deutsche Entwicklungspolitik dürfe "nicht zu einem Instrument zur Verhinderung von Migration verkommen". Gemeinsam mit zehn weiteren Organisationen fordert World Vision, dass sich Europa nicht noch weiter abschotten dürfe.

Syrien## Sichere Rückkehr für Flüchtlinge unmöglich

18. Juni 2018 - 12:17

Berlin. - Die Diakonie Katastrophenhilfe hat am Montag vor Diskussionen über eine Rückkehr von Flüchtlingen nach Syrien gewarnt. "Allein 2017 wurden fast drei Millionen Menschen in Syrien durch die Gewalt neu vertrieben", sagte Cornelia Füllkrug-Weitzel, Präsidentin der Diakonie Katastrophenhilfe. "Noch immer verlassen täglich Tausende ihre Heimat und kein nationaler oder internationaler Kriegsakteur weiß, wie und wann dieser Krieg überhaupt beendet werden kann. Jetzt darüber zu diskutieren, ob Menschen freiwillig nach Syrien zurückkehren könnten, ist mehr als zynisch." 

Deutsch-französisches Ministertreffen## ONE fordert Initiative für neue Partnerschaft mit Afrika

18. Juni 2018 - 11:45

Berlin. - Vor dem 20. deutsch-französischen Ministertreffen am Dienstag in Berlin hat die Entwicklungsorganisation ONE Deutschland und Frankreich dazu aufgefordert, die Initiative für eine neue Partnerschaft der EU mit Afrika zu übernehmen. Nötig seien dafür mindestens 40 Milliarden Euro mehr für die EU-Entwicklungshilfe als im aktuellen Mehrjährigen Finanzrahmen vorgesehen. 

Petersberger Klimadialog## Kanzlerin Merkel muss mehr für Klimaschutz tun

18. Juni 2018 - 0:00

Bonn. - Mit hohen Erwartungen blicken die beim Petersberger Klimadialog vertretenen Staaten auf die für Dienstag angekündigte Rede von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch erwartet vor allem konkrete Schritte zur Verdopplung des deutschen Beitrags zur internationalen Klimafinanzierung als Signal für den kommenden Klimagipfel in Katowice.

Heimatüberweisungen## "International Day of Family Remittances" am 16. Juni

15. Juni 2018 - 12:23

Bonn. - Die Vereinten Nationen haben in dieser Woche den 16. Juni zum Internationalen Tag der Vereinten Nationen für Heimatüberweisungen erklärt. Damit würdigen sie in besonderer Weise die MigrantInnen, welche einen enormen finanziellen Beitrag für das Wohlergehen ihrer Familien zu Hause und für die nachhaltige Entwicklung ihrer Herkunftsländer leisten. Das SÜDWIND-Institut hat die Einführung des "International Day of Family Remittances" begrüßt.

Petition## Mehr Bildung für Kinder auf der Flucht gefordert

15. Juni 2018 - 11:31

Berlin. - Eine Petition mit über 18.000 Unterschriften hat die internationale Kinderhilfsorganisation World Vision an den Staatsminister im Auswärtigen Amt, Niels Annen, vor dem Reichstag in Berlin überreicht. Die Unterzeichner fordern, dass die Bundesregierung deutlich mehr für die Bildung von Kindern auf der Flucht tut.

Minderjährige Flüchtlinge## Oxfam berichtet über Misshandlungen und Schikanen

15. Juni 2018 - 0:00

Berlin. - Gravierende Verstöße gegen die Menschenrechte unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge finden an der Grenze zwischen Italien und Frankreich statt. Diesen Vorwurf erhebt die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam in dem Bericht "Nowhere but Out". Der Bericht zeigt ferner, wie schutzbedürftige Flüchtlinge und andere MigrantInnen durch das überlastete italienische Asylsystem in Gefahr geraten. 

Bundestag## Abgeordnete gründen Beirat gegen vernachlässigte Tropenkrankheiten

14. Juni 2018 - 13:00

Berlin. - Elf Mitglieder des Deutschen Bundestages unterstützen das Deutsche Netzwerk gegen vernachlässigte Tropenkrankheiten (DNTDs). Dazu haben sie sich in einem Parlamentarischen Beirat gegen vernachlässigte Tropenkrankheiten zur Stärkung der Gesundheitssysteme zusammengefunden. Das hat das DNTDs jetzt in Berlin berichtet.

Familiennachzug## World Vision fordert Nachzugsrecht auch für Geschwisterkinder

14. Juni 2018 - 11:19

Friedrichsdorf. - Der Deutsche Bundestag beschließt am Freitag die künftige Regelung des Familiennachzugs zu subsidiär Schutzberechtigten in Deutschland. Die Kinderhilfsorganisation World Vision kritisiert, dass der Gesetzentwurf Eltern in eine verzweifelte Lage bringe. Denn ein Nachzugsrecht für Geschwisterkinder sei nicht vorgesehen.

UNO-Flüchtlingshilfe## Blogparade gegen Hass und Vorurteile im Netz

14. Juni 2018 - 0:00

Bonn. - Nach wie vor müssen täglich Menschen vor Krieg und Verfolgung flüchten. Das Leid ist geblieben. Doch die Berichterstattung über Flüchtlingskrisen hat nachgelassen, während Stimmen immer lauter werden, die sich gegen eine weitere Aufnahme von Flüchtlingen wenden. Hassparolen und fremdenfeindliche Äußerungen haben Hochkonjunktur.  Um gegen diese Besorgnis erregenden Tendenzen Flagge zu zeigen, lädt die UNO-Flüchtlingshilfe anlässlich des Weltflüchtlingstages am 20. Juni zur Blogparade #WithRefugees ein.

Jemen## CARE befürchtet humanitäre Katastrophe nach Angriff auf Hodeida

13. Juni 2018 - 11:55

Bonn. - Nach dem Beginn der Offensive auf Hodeida, die größte jemenitische Hafenstadt, hat die Hilfsorganisation CARE am Mittwoch vor katastrophalen Zuständen für die Zivilbevölkerung gewarnt. Hodeida ist der wichtigste Einfuhrhafen für Lebensmittel und andere Hilfsgüter für Millionen Jemeniten.

Guatemala## Regierung nach Vulkan-Katastrophe zunehmend unter Druck

13. Juni 2018 - 11:12

Guatemala-Stadt. - Zahlreiche Guatemalteken sind am Wochenende in der Hauptstadt des Landes aus Protest über das mangelhafte Krisenmanagement der Regierung nach dem jüngsten verheerenden Vulkanausbruch auf die Straße gegangen. Wie nun bekannt wurde, hatte der nationale Katastrophenschutz (Conred) die Empfehlung der Seismologen, das Gebiet sofort zu evakuieren, über viele Stunden ignoriert. Zudem sehe sich die Regierung dem Vorwurf ausgesetzt, die Zeit nach der Katastrophe zur Verabschiedung äußerst umstrittener Gesetze genutzt zu haben, berichtete das Lateinamerika-Portal amerika21 am Mittwoch.

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