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Deutsche Stiftung Weltbevölkerung
Aktualisiert: vor 9 Stunden 39 Minuten

Wir sagen Danke! Wertgarantie versichert Weltbevölkerungsuhr

12. Dezember 2018 - 14:15

Die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) installierte die Weltbevölkerungsuhren in Hannover, um auf das Wachstum der Weltbevölkerung aufmerksam zu machen. Der Spezialversicherer und Garantiedienstleister für Konsumelektronik, Hausgeräte und Fahrräder übernimmt erneut die Kosten für die Versicherung der Uhren und stattet sie mit dem Komplettschutz gegen Schäden aus.

Noch nie war die Weltbevölkerung so groß wie heute. Und jedes Jahr werden wir circa 80 Millionen Menschen mehr. Zu den Gründen zählen ungewollte Geburten, eine junge Altersstruktur, der Wunsch nach mehr als zwei Kindern pro Paar sowie die gestiegene Lebenserwartung.

Die Weltbevölkerung wächst vor allem dort, wo Frauen und Mädchen nicht entscheiden können, ob bzw. wann und wie viele Kinder sie bekommen möchten. Wenn sie darüber frei entscheiden könnten, würde das nicht nur das Weltbevölkerungswachstum verlangsamen. Zugleich wären die Frauen und Mädchen gesünder, sie hätten bessere Bildungs- und Arbeitschancen und würden damit zur wirtschaftlichen Entwicklung ihrer Länder beitragen.

Unterstützung durch die Wertgarantie

Die beiden Vorstandsmitglieder der Wertgarantie Group Thomas Schröder (links) und Patrick Döring (rechts) mit DSW-Geschäftsführerin Renate Bähr vor der Weltbevölkerungsuhr am Zoo Hannover.

Seit vielen Jahren unterstützt die Wertgarantie Group die DSW und leistet dadurch einen Beitrag zur Aufklärungsarbeit für junge Menschen in Afrika. Mit dem Engagement für den „Youth Truck“ in Uganda – das Jugendaufklärungsmobil der DSW – trägt der Spezialversicherer dazu bei, dass jährlich über 30.000 Jugendliche mit Informationen zu Gesundheitsvorsorge, Sexualität und Verhütung erreicht werden.

Zum vierten Mal übernimmt Wertgarantie nun auch die Versicherung der beiden Weltbevölkerungsuhren in Hannover, die im Sekundentakt das Wachstum der Weltbevölkerung dokumentieren.

„Wir freuen uns, die Zusammenarbeit mit Wertgarantie fortsetzen zu können“, so Renate Bähr, Geschäftsführerin der DSW. „Dadurch ist sichergestellt, dass die Uhren auch weiterhin Aufmerksamkeit auf das Weltbevölkerungswachstum lenken und das abstrakte Thema greifbarer machen. Denn dahinter stehen ganz konkrete Ursachen wie der mangelnde Zugang zu modernen Verhütungsmethoden in Entwicklungsländern, der zu Millionen von ungewollten Schwangerschaften führt und besonders Frauen in der Armut gefangen hält. Doch wir sehen auch Chancen – wenn die große Jugendgeneration gesund, gut gebildet und selbstbestimmt aufwachsen kann, wird sie zu einem wirtschaftlichen und sozialen Aufschwung dieser Länder beitragen.“

Zur Pressemitteilung der Wertgarantie Group

Was weißt du über das Thema Weltbevölkerung? Mache hier unser Quiz und finde es heraus!

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Mythen über HIV und Aids

1. Dezember 2018 - 9:00

 

Über 37 Millionen Menschen leben mit HIV und jeden Tag treten rund 5000 Neuinfektionen auf – die meisten von ihnen in Entwicklungsländern. Aber die Welt macht bei der Eindämmung von HIV Fortschritte, denn insgesamt geht die Zahl der Neuinfektionen zurück. Zudem bekommen 15 Millionen Menschen eine lebensrettende Behandlung mit Medikamenten – mehr als je zuvor. Doch noch immer lastet die Stigmatisierung schwer auf Menschen, die infiziert wurden und hält gleichzeitig viele davon ab, sich testen zu lassen. Nicht zu wissen, ob man den HI-Virus in sich trägt, ist nicht nur gefährlich für die eigene Gesundheit – auch das Risiko, andere anzustecken, steigt.

Deshalb ist es umso wichtiger, mit den Mythen und Gerüchten über HIV und Aids aufzuräumen.

Wer HIV infiziert ist, hat auch Aids, denn das ist das Gleiche FALSCH

HIV und Aids sind nicht das Gleiche. HIV beschreibt den Virus, Aids ist die ausgebrochene Krankheit. Wer sich mit dem HI-Virus angesteckt hat, ist nicht sofort krank. Doch der Virus verschwindet nicht. Unbehandelt vermehrt er sich weiter und schwächt das Immunsystem. Bis zu dem Punkt, an dem es den Körper nicht mehr vor anderen Infektionen schützen kann und die Krankheit ausgebrochen ist. Ab diesem Moment spricht man von Aids (Acquired Immune Deficiency Syndrome), dem erworbenen Immundefektsyndrom.

HIV ist ein Todesurteil FALSCH, wenn…

… man früh eine Therapie beginnt und antiretrovirale Medikamente einnimmt. Menschen, die mit dem Virus infiziert wurden und täglich solche Medikamente einnehmen, sind nur einem geringen Risiko ausgesetzt, dass Aids ausbricht. Somit können sie ein langes Leben führen.

RICHTIG, wenn…

… man keinen Zugang zu Medikamenten hat und somit keine antiretrovirale Therapie durchführen kann. Und dies gilt auch weiterhin für viele Menschen: 2017 hatten nur 21,7 Millionen der 39,9 Millionen Menschen, die mit dem HI-Virus leben, Zugang zu Medikamenten. In großen Teilen Afrikas können beispielsweise nur 29 Prozent der betroffenen Menschen eine Therapie durchführen.

HIV lässt sich nur über ungeschützten Geschlechtsverkehr übertragen FALSCH

Ungeschützter Geschlechtsverkehr ist die häufigste Ursache der HIV-Ansteckungen. Deswegen ist es wichtig, immer ein Kondom oder ein Femidom zu verwenden. Allerdings ist ungeschützter Geschlechtsverkehr nicht die einzige Ursache.

Das Risiko, sich zu infizieren besteht dann, wenn infektiöse Körperflüssigkeiten mit Wunden oder Schleimhäuten in Berührung kommen. Zu diesen Körperflüssigkeiten gehören Blut, Sperma, Vaginalflüssigkeit und der Flüssigkeitsfilm auf der Schleimhaut des Enddarms. Außerdem kann der HI-Virus beim Stillen durch die Muttermilch übertragen werden.

Speichel kann den HI-Virus ebenfalls übertragen. Jedoch nur, wenn man eine Wunde im Mund hat und der Speichel durch beispielsweise Küssen in diese Wunde gelangt.

Das Femidom ist ein Kondom für die Frau. Es wird in der Vagina platziert und verhindert, dass Spermien in die Gebärmutter kommen. Da es durch das Femidom nicht zu direktem Kontakt zwischen dem Penis und den Schleimhäute der Vagina kommt, schützt das Femidom ebenfalls vor sexuell übertragbaren Krankheiten.

Das Femidom

Frauen, die HIV-infiziert sind, können keine Babys zur Welt bringen FALSCH

Bei Schwangeren liegt das Risiko einer Übertragung an ihr Kind bei weniger als zwei Prozent. Allerdings nur, wenn sie sich in einer antiretroviralen Therapie befinden und ihre Medikamente richtig einnehmen. Seit dem Jahr 2000 ist die Anzahl der Kinder, die mit dem HI-Virus auf die Welt kommen, um 60 Prozent gesunken.

Der HI-Virus ist keine aktuelle Gefahr mehr: Es gibt heutzutage kaum noch Neuinfektionen  FALSCH

Das ist leider falsch. Laut UNAIDS ist die Zahl der Neuinfektionen seit dem Jahr 1996 zwar um 47 Prozent gesunken. Doch auch im Jahr 2017 wurden 1.8 Millionen Menschen mit dem HI-Virus infiziert. Der Bericht warnt zudem, dass der Kampf gegen den Virus stagniert und die Zahl der Neuinfektionen nicht mehr schnell genug zurückgeht.

Das Risiko, sich mit HIV zu infizieren, ist für alle Altersgruppen gleich FALSCH

 Junge Menschen haben ein besonders hohes Risiko, sich mit HIV zu infizieren. Allein im Jahr 2017 haben sich weltweit rund 590.000 junge Menschen zwischen 15 und 24 Jahren mit dem Virus angesteckt. Damit entfällt rund ein Drittel aller HIV-Neuinfektionen weltweit auf diese Altersgruppe. Einer der Hauptgründe: Sexualaufklärung ist in Entwicklungsländern oftmals nicht im Lehrplan vorgesehen und außerschulische Aufklärungsangebote sind Mangelware. Es fehlt auch an frühzeitiger und altersgerechter Aufklärung. Zudem ist das Thema in der Gesellschaft oft ein Tabu. Dadurch entstehen teils gefährliche Mythen zu Sexualität und Verhütung. Außerdem fehlt vielen Jugendlichen der Zugang zu schützenden Kondomen bzw. Femidomen. Das ist für die jungen Menschen lebensgefährlich: Aids ist die häufigste Todesursache bei Jugendlichen in Afrika.

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Welt-Aids-Tag: Drei Viertel der HIV-Neuinfektionen unter Teenagern in Afrika südlich der Sahara betreffen Mädchen

30. November 2018 - 9:07
DSW: „Investitionen in die Gesundheit und Rechte von Mädchen sind entscheidend, um die Epidemie zu überwinden“

Im Jahr 2017 infizierten sich weltweit fast 5.000 Menschen täglich mit HIV – insgesamt 1,8 Millionen Menschen. Junge Frauen in Afrika südlich der Sahara stellen nach wie vor eine der gefährdetsten Gruppen dar: Drei Viertel der jährlichen HIV-Neuinfektionen bei 15- bis 19-Jährigen betreffen Mädchen und junge Frauen. Darauf macht die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung anlässlich des Welt-Aids-Tages am 1. Dezember aufmerksam.

In Afrika südlich der Sahara haben sich lediglich 22 Prozent der Frauen zwischen 15 und 19 Jahren auf HIV testen lassen – obwohl sie einem hohen Risiko ausgesetzt sind, mit HIV infiziert zu werden.

„Zu viele Mädchen wissen nicht, dass sie infiziert sind“, sagt Renate Bähr, Geschäftsführerin der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (DSW). „Dieses Wissen sowie der Zugang zu medizinischer Behandlung sind Schlüsselfaktoren, um die Epidemie zu überwinden. Um weitere Infektionen zu vermeiden, sind Präventionsmaßnahmen wie Sexualaufklärung, Zugang zu Verhütungsmöglichkeiten sowie besserer Schutz vor sexueller Gewalt entscheidend. Hierfür bedarf es gezielte Investitionen in die Gesundheit und Rechte von Mädchen und Frauen.“

Über die DSW

Die DSW ist eine international tätige Entwicklungsorganisation. Ziel unserer Arbeit ist es, zur Umsetzung des Menschenrechts auf Familienplanung und zu einer zukunftsfähigen Bevölkerungsentwicklung beizutragen. Jugendliche sind daher die wichtigste Zielgruppe unserer Projekte. Auf nationaler und internationaler Ebene nehmen wir Einfluss auf politische Entscheidungsprozesse in den Bereichen Gesundheit, Familienplanung und Gleichstellung der Geschlechter.

Weitere Informationen

5 Fragen 5 Antworten zu HIV und Aids

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Neue Lebensperspektiven für junge Menschen in Ostafrika: BMZ und private Stiftungen starten gemeinsame Initiative TEAM UP

29. November 2018 - 11:02

Berlin – Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und führende deutsche private Stiftungen starten mit TEAM UP eine in dieser Form bisher einmalige Initiative: Gemeinsam unterstützen die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW), die Hanns R. Neumann Stiftung, die Siemens Stiftung und das BMZ Jugendliche in ländlichen Räumen Ostafrikas, ihre Lebensbedingungen zu verbessern. Ein erstes Pilotprogramm in Uganda soll über 50.000 junge Frauen und Männer im Alter von 15 bis 30 Jahren und ihre Familien erreichen.

Ein Einkommen, das zum Leben reicht, eine zuverlässige Gesundheitsversorgung, Zugang zu Familienplanung und verbessertes Wassermanagement – das sind die Ziele von TEAM UP. Zugleich will die Initiative Jugendliche ermutigen, Einfluss auf Entscheidungen für ein gesundes und selbst­bestimmtes Leben zu nehmen und politische Prozesse mitzugestalten. TEAM UP wird je zur Hälfte von den beteiligten Stiftungen und dem BMZ finanziert. Für das Pilotvorhaben in Uganda stehen sechs Millionen Euro für die ersten drei Jahre zur Verfügung.

Dr. Maria Flachsbarth, Parlamentarische Staatssekretärin im BMZ, begrüßt die Initiative: „Mit vereinten Kräften können wir mehr bewirken und den Jugendlichen auf dem Land in Ostafrika echte Zukunftschancen ermöglichen. Wer Arbeit hat, kann seine Familie ernähren und sieht für sich wieder eine Perspektive in der Heimat. Gleichzeitig müssen wir Mädchen und Frauen in die Lage versetzen, über ihre Familienplanung zu entscheiden. Es hat sich gezeigt, dass Investitionen in die Gesundheit und Schwangerschaftsversorgung  von Frauen zu einem deutlichen Rückgang der Geburtenrate führen.“

Michael R. Neumann, dessen Familie Gründerin und Stifterin der Hanns R. Neumann Stiftung ist, ergänzt: „Innovativ und zukunftsweisend an diesem Projekt ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit dreier Privatstiftungen mit der gleichen übergeordneten Zielsetzung, aber unterschiedlichen Arbeitsfeldern.“

Mit TEAM UP können die privaten Stiftungen, ihre lokalen Partner und das BMZ erstmals ihre jeweiligen Stärken kombinieren, ihr Innovationspotenzial bündeln und so mehr Menschen erreichen. Die Initiative ist langfristig angelegt, soll regional ausgeweitet werden und ist offen für weitere Partner.

TEAM UP will von Anfang an klare Ergebnisse und Lernerfolge dokumentieren. Das Pilotprogramm wird daher zusätzlich durch ein externes, wissenschaftliches Institut für Evaluation begleitet.

Mehr Informationen

Projektpartner der Stiftungsinitiative TEAM UP und ihre Aktivitäten

Externe Links

 

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5 Fragen – 5 Antworten zu HIV und Aids

29. November 2018 - 10:05

Aids gehört mit Malaria und Tuberkulose zu den drei großen Armutskrankheiten. Die Krankheit verbreitete sich in den 1980er Jahren rasend schnell und ist heute eines der drängendsten Herausforderungen für die globale Gesundheit. Darauf wird jedes Jahr insbesondere am 1. Dezember – dem Welt-Aids-Tag – aufmerksam gemacht.

1. Was ist der Unterschied zwischen HIV und Aids?

HIV ist das Virus, das die Krankheit Aids auslösen kann. HIV steht dabei für die Abkürzung Human Immunodeficiency Virus, also das menschliche Immunschwäche-Virus. Wer sich mit dem HI-Virus angesteckt hat, ist nicht sofort krank. Ein gesundes Immunsystem kann anfangs das Virus meist noch erfolgreich bekämpfen und der Infizierte bleibt beschwerdefrei. Doch das Virus verschwindet nicht, sondern vermehrt sich weiter und schwächt das Immunsystem. Bis zu dem Punkt, an dem es den Körper nicht mehr vor anderen Infektionen schützen kann und die Krankheit ausgebrochen ist. Dann kann selbst eine harmlose Erkältung zur tödlichen Bedrohung werden. Ab diesem Moment spricht man von Aids (Acquired Immune Deficiency Syndrome), dem erworbenen Immundefektsyndrom.

2. Wo ist das Virus verbreitet und wer ist besonders gefährdet?

HIV ist mittlerweile weltweit verbreitet. Im Jahr 2017 gab es 36,9 Millionen Menschen mit HIV. Rund zwei Drittel der mit HIV Infizierten lebten in Afrika südlich der Sahara.

Junge Menschen haben ein besonders hohes Risiko, sich mit HIV zu infizieren. Allein im Jahr 2017 haben sich weltweit rund 590.000 junge Menschen zwischen 15 und 24 Jahren mit dem Virus angesteckt. Damit entfällt rund ein Drittel aller HIV-Neuinfektionen weltweit auf allein diese Altersgruppe. Einer der Hauptgründe: Sexualaufklärung ist in Entwicklungsländern oftmals nicht im Lehrplan vorgesehen und außerschulische Aufklärungsangebote sind Mangelware. Es fehlt auch an frühzeitiger und altersgerechter Aufklärung. Zudem ist das Thema in der Gesellschaft ein Tabu. Dadurch entstehen teils gefährliche Mythen zu Sexualität und Verhütung. Außerdem fehlt Jugendlichen oft der Zugang zu entsprechenden Verhütungsmitteln. Das ist für die jungen Menschen lebensgefährlich: Aids ist die häufigste Todesursache bei Jugendlichen in Afrika.

3. Wie kann man sich vor einer Ansteckung schützen?

Am häufigsten wird HIV durch ungeschützten Geschlechtsverkehr übertragen. Deshalb ist es auch so wichtig, ein Kondom zu benutzen. Oder die weibliche Variante – das Femidom. Außerdem wird gerade zu den Einsatzmöglichkeiten von sogenannten Mikrobiziden geforscht. Dabei spielen Produktentwicklungspartnerschaften eine wichtige Rolle. Die International Partnership for Microbicides (IPM) hat 2016 bereits einen Vaginalring getestet, der ein Mikrobizid auf antiretroviraler Basis mit dem Wirkstoff Dapivirine enthält. Dadurch lässt sich das HIV-Infektionsrisiko beim Geschlechtsverkehr deutlich senken. Im nächsten Schritt soll der Ring durch ein Kontrazeptivum ergänzt werden. So können sich Frauen – vor allem in Entwicklungsländern – auch mit dem Vaginalring vor einer ungewollten Schwangerschaft und einer HIV-Infektion schützen.

Bisher gibt es keine Möglichkeit, sich gegen HIV impfen zu lassen. Es wird an verschiedenen Impfstoffen geforscht, die teilweise bereits an Menschen getestet wurden, doch der durchschlagende Erfolg steht noch aus. Umso wichtiger ist es, die Entwicklung eines wirksamen Impfstoffs voranzutreiben. Ganz vorne mit dabei ist die International AIDS Vaccine Initiative (IAVI) – ebenfalls eine Produktentwicklungspartnerschaft.

Derzeit gibt es eine sogenannte Präexpositionsprophylaxe (PrEP). Das sind Medikamente, mit denen sich gefährdete Personen vor einer Ansteckung schützen können. In einigen Ländern sind die Medikamente bereits verfügbar, allerdings sind sie extrem teuer.

4. Ist Aids behandelbar?

Die Behandlungsmöglichkeiten für HIV-positive Menschen haben sich in den letzten Jahren sehr verbessert. Dennoch bekamen im Jahr 2017 nur 59 Prozent der HIV-Infizierten  eine sogenannte antiretrovirale Therapie (ART). Damit haben Betroffene fast so eine lange Lebenserwartung wie Menschen, die nicht von HIV betroffen sind.

5. Was ist zu tun, damit HIV und Aids bald der Vergangenheit angehört?

Um die Verbreitung des Virus einzudämmen und Aids zu beseitigen, muss dringend in weitere Forschung und Entwicklung investiert werden. Und zwar in allen Bereichen, welche die Diagnose, Vorbeugung und Behandlung einer HIV-Infektion und der Krankheit Aids betreffen: Dazu gehören umfassende Aufklärung, HIV-Schnelltests, Verhütungsmöglichkeiten, Prophylaxen, Medikamente und Impfstoffe.

Besonders Investitionen in die Vorbeugung zahlen sich für die Gesundheitssysteme der Länder aus. Denn wenn Neuinfektionen reduziert werden, entfallen die Kosten für langwierige und teure Therapien.

Alles gemerkt? Dann teste Dein Wissen in unserem Quiz.

Dieser Beitrag ist erstmals erschienen am 18.05.2017

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Deutsche Stiftung Weltbevölkerung verleiht Medienpreis „Weltbevölkerung“

21. November 2018 - 18:00

Die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) hat heute den Medienpreis „Weltbevölkerung“ 2018 verliehen. Geehrt wurden drei Journalisten, die mithilfe von Reisestipendien der Stiftung in Afrika südlich der Sahara recherchiert und ihre Beiträge unter anderem im Deutschlandfunk und im WDR veröffentlicht hatten. Die Preisträger sind Katharina Nickoleit mit dem Thema „Schwangerschaftsabbrüche in Kenia“, Arndt Peltner dem Thema „Auswirkungen der US-Außenpolitik am Beispiel Somalia“ und Volkart Wildermuth mit dem Thema „Gesundheitsversorgung in Äthiopien“. Die DSW zeichnete zudem den Nachwuchsjournalisten Benjamin Breitegger aus, dessen Artikel über die Arbeit einer Krankenschwester in Äthiopien im Tagesspiegel erscheinen wird.

„Mit dem Medienpreis wollen wir den engen Zusammenhang zwischen Bevölkerungsentwicklung, Armut und Gesundheit in Afrika südlich der Sahara stärker in die öffentliche Diskussion einbringen“, erklärt Renate Bähr, Geschäftsführerin der DSW. „Die Recherchereisen der Journalisten zeigen, dass im Bereich der Gesundheitsversorgung schon viel erreicht wurde. Doch bleibt der Handlungsdruck weiterhin groß.“

Die Exposés der vier Preisträger wurden von einer unabhängigen Jury ausgewählt. Der zum zehnten Mal ausgeschriebene Medienpreis „Weltbevölkerung“ steht unter der Schirmherrschaft von Dr. Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.
Weitere Informationen unter https://www.dsw.org/medienpreis/

Über die DSW

Die DSW ist eine international tätige Entwicklungsorganisation. Ziel unserer Arbeit is21 es, zur Umsetzung des Menschenrechts auf Familienplanung und zu einer zukunftsfähigen Bevölkerungsentwicklung beizutragen. Jugendliche sind daher die wichtigste Zielgruppe unserer Projekte. Auf nationaler und internationaler Ebene nehmen wir Einfluss auf politische Entscheidungsprozesse in den Bereichen Gesundheit, Familienplanung und Gleichstellung der Geschlechter.

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Stellenangebot Leiter*in Kommunikation/Öffentlichkeitsarbeit

16. November 2018 - 17:12

Die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) sucht am Stiftungssitz in Hannover zum nächstmöglichen Zeitpunkt in Vollzeit eine/n

Leiter*in Kommunikation/Öffentlichkeitsarbeit

Die DSW ist eine international tätige Entwicklungsorganisation, deren Ziel es ist, zu einer zukunftsfähigen Bevölkerungsentwicklung beizutragen. Jugendliche sind die wichtigste Zielgruppe unserer Entwicklungsprojekte. Auf nationaler und internationaler Ebene nimmt die Stiftung Einfluss auf politische Entscheidungsprozesse in den Bereichen Gesundheit, Familienplanung und Gleichstellung der Geschlechter.

Wir suchen eine Persönlichkeit mit Leitungserfahrung und entwicklungspolitischem Interesse, die es versteht, komplexe Zusammenhänge für unterschiedliche Zielgruppen aufzubereiten. Sie fungieren als Pressesprecher*in der DSW und sind als solche*r Ansprechpartner*in für die Medien und Pressestellen. Gemeinsam mit einem engagierten fünfköpfigen internationalen Team bedienen Sie eine Themenbreite von Advocacy bis Sozialmarketing und sorgen für eine kohärente Außenkommunikation. Die ergebnisorientierte und motivierende Leitung Ihres Teams stellt eine weitere zentrale Aufgabe dar.

Die Position ist unmittelbar an die Geschäftsführung angebunden.

Ihre Aufgaben:

  • Strategische Weiterentwicklung und Fokussierung der Außendarstellung der Stiftung im deutschen wie internationalen Umfeld, wie zum Beispiel ein integriertes digitales Kommunikationskonzept
  • Leitung des Bereiches Kommunikation
  • Erstellung von Texten, Broschüren, Pressemitteilungen, Mailings, Entwicklung und Umsetzung von Advocacy-relevanten Socialmedia-Kampagnen in Zusammenarbeit mit anderen Fachbereichen und/oder Dienstleistern der Stiftung
  • Planung und Durchführung von presse- und öffentlichkeitsrelevanten Veranstaltungen
  • Enge Zusammenarbeit mit den für die Kommunikations- und Öffentlichkeitsarbeit relevanten Teams innerhalb der Stiftung

Wir erwarten:

  • Einen Hochschulabschluss, möglichst im journalistischen oder politischen/sozialwissenschaftlichen Bereich
  • Mehrjährige relevante Berufserfahrung in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, möglichst im Non-Profit Sektor, sowie umfassende Erfahrung im journalistischen Bereich gepaart mit einem modernen Schreibstil
  • Hohe Identifikation mit den Zielen der Stiftung sowie Team- und Kooperationsfähigkeit
  • Exzellente kommunikative Fähigkeiten in Wort und Schrift (Deutsch), sowie verhandlungssicheres Englisch
  • Bereitschaft zu Reisen im In- und Ausland
  • Erfahrung im Projektmanagement ist von Vorteil

Wir bieten:

  • eine angemessene Vergütung und Förderung des persönlichen wie beruflichen Wachstums
  • ein spannendes Themenfeld in einem internationalen Arbeitsumfeld
  • eine angenehme Arbeitsatmosphäre in einem motivierten Team

Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen (aussagefähiger Lebenslauf und Anschreiben) mit dem Hinweis “Leiter*in Kommunikation/Öffentlichkeitsarbeit” per E-Mail an: jobs.deutschland@dsw.org.

Bewerbungsschluss ist der 16.12.2018

Wir freuen uns auf Ihre Zusendungen!

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Stellenangebot IT: Mitarbeiter*in für IT, Infrastruktur und Bürotechnik

17. Oktober 2018 - 11:16

Die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) ist eine international tätige Entwicklungsorganisation. Ziel unserer Arbeit ist es, zur Umsetzung des Menschenrechts auf Familienplanung und zu einer zukunftsfähigen Bevölkerungsentwicklung beizutragen. Jugendliche sind daher die wichtigste Zielgruppe unserer Projekte. Auf nationaler und internationaler Ebene nehmen wir Einfluss auf politische Entscheidungsprozesse in den Bereichen Gesundheit, Familienplanung und Gleichstellung der Geschlechter.

Die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung sucht zum nächst möglichen Zeitpunkt eine*n

Mitarbeiter*in für IT, Infrastruktur und Bürotechnik

in Teilzeit (20 Stunden/Woche) mit Dienstort Hannover.

Der/die Mitarbeiter*in koordiniert einen effizienten First-Level-Support sowie Büro-Infrastruktur für die Standorte Hannover, Berlin und Brüssel.

Ihre Aufgaben:
  • First-Level-Support für die Büros in Hannover, Berlin und Brüssel
  • Planung und Instandhaltung der Infrastruktur und Bürotechnik, Sicherstellen eines funktionierenden Back-up Systems
  • Aufsetzen und Instandhalten der EDV incl. Diensttelefone und Tablet PCs etc.
  • Beschaffung von Hardware, Software und IT relevanten Lizenzen
  • Enge Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern
Wir erwarten:
  • Eine abgeschlossene Berufsausbildung (bevorzugt als Fachinformatiker*in Systemintegration), oder eine vergleichbare Qualifikation.
  • Drei Jahre relevante Berufserfahrung sind erwünscht.
  • Eine ausgeprägte Servicebereitschaft und Lösungsorientierung (Hands-on Mentalität) sowie ausgezeichnete soziale und kommunikative Kompetenzen
  • Ein hohes Maß an Eigenständigkeit, Flexibilität, Belastbarkeit, Eigenverantwortung und Selbstorganisation
  • gute Englisch Kenntnisse (in Wort und Schrift)
  • eine Tätigkeit als studentische Hilfskraft (mit max. 20h/Woche im Semester) ist ebenfalls möglich
Wir bieten:
  • ein internationales Arbeitsumfeld
  • eine angenehme Arbeitsatmosphäre in einem dynamischen Team
  • flexible Arbeitszeiten

 

Bewerbungsverfahren:

Wenn Sie Interesse haben, senden Sie uns Ihre Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf und Anschreiben) bitte mit dem Verweis “Mitarbeiter*in IT” per E-Mail an: jobs.deutschland@dsw.org.

Der Vertrag ist zunächst auf 2 Jahre befristet.

Bewerbungsschluss ist der 30. November 2018.

Bitte sehen Sie von Nachfragen zu Ihrer Bewerbung ab.

Wir freuen uns auf Ihre Zusendungen!

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UNFPA-Weltbevölkerungsbericht 2018: Zahl der Kinder pro Frau weltweit seit 1960er-Jahren halbiert

16. Oktober 2018 - 17:04
In allen Ländern mangelt es Frauen an der Möglichkeit, ihren Kinderwunsch zu erfüllen

Hannover, 17. Oktober 2018. Eine Frau bekommt heute im weltweiten Durchschnitt 2,5 Kinder – das sind halb so viele wie noch Mitte der 1960er-Jahre. In Industrieländern bringt eine Frau heute durchschnittlich 1,7 Kinder zur Welt – und damit oftmals weniger, als gewünscht. In den ärmsten Ländern der Welt hingegen bekommt eine Frau im Durchschnitt vier Kinder – oftmals mehr, als sie sich wünscht. Der unerfüllte Kinderwunsch, der in allen Ländern der Welt vorkommt, geht auf eine mangelnde Verwirklichung der reproduktiven Rechte zurück. Das geht aus dem heute veröffentlichten UNFPA-Weltbevölkerungsbericht „Die Macht der freien Entscheidung – reproduktive Rechte und der demografische Wandel“ hervor.

Große Unterschiede bei der Fertilität

„Die gesunkene Fertilität zeigt, dass es in vielen Regionen der Welt stetige Fortschritte gab und heute mehr Frauen selbst bestimmen können, ob bzw. wann und wie viele Kinder sie bekommen“, sagt Bettina Maas, Repräsentantin des Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA) in Äthiopien. „Doch nach wie vor bestehen bei der Fertilität große Unterschiede sowohl zwischen verschiedenen Ländern als auch innerhalb einzelner Länder. Dies zeigt, dass dringend mehr getan werden muss, um die reproduktiven Rechte sowohl in Industrie- als auch in Entwicklungsländern zu verwirklichen.“

Ungewollte Schwangerschaften in Entwicklungsländern

Von den 43 Ländern, in denen Frauen durchschnittlich mindestens vier Kinder bekommen, liegen 38 in Afrika. Die hohe Fertilität geht unter anderem auf einen Mangel an Aufklärung und Verhütung zurück. Eine der Folgen: Fast 20 Millionen Schwangerschaften pro Jahr sind in Afrika südlich der Sahara ungewollt – das sind rund zwei Fünftel aller Schwangerschaften in der Region.

„Es ist nicht hinnehmbar, dass Frauen in Afrika südlich der Sahara mehr Kinder bekommen, als sie möchten“, sagt DSW-Geschäftsführerin Renate Bähr. „Nur jede zweite Frau dort, die eine Schwangerschaft verhüten möchte, kann das auch. Diese Frauen brauchen verbesserte Angebote zu Aufklärung und Familienplanung. Außerdem muss ihre gesellschaftliche Stellung gestärkt und ihre Gesundheitsversorgung deutlich verbessert werden.“

Was zu tun ist

Der Weltbevölkerungsbericht empfiehlt unter anderem, Gesundheitssysteme besser mit hochwertigen, allgemein zugänglichen Dienstleistungen der reproduktiven Gesundheit auszustatten. Gesundheitsdienste müssten dabei eine große Bandbreite an Verhütungsmitteln bereitstellen und umfassend über die verschiedenen Methoden informieren, ohne bestimmte Bevölkerungsgruppen wie zum Beispiel Jugendliche zu diskriminieren. Zudem müssten Familienplanungsprogramme umgesetzt werden, damit jeder Mensch seinen Bedarf an Familienplanung bis spätestens 2030 decken kann.

Den kompletten Weltbevölkerungsbericht, der auch die jüngsten demografischen Indikatoren und Gesundheitsdaten für alle Länder und Regionen der Erde enthält, finden Sie unter www.dsw.org/weltbevoelkerungsbericht.

Sie erhalten den Bericht in weiteren Sprachen auf www.unfpa.org.

Weitere Informationen

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UNFPA-Weltbevölkerungsbericht 2018: Die Macht der freien Entscheidung – reproduktive Rechte und der demografische Wandel

11. Oktober 2018 - 10:36

Im weltweiten Durchschnitt bekam eine Frau im Jahr 1950 fünf Kinder. Heute sind es nur noch 2,5 Kinder pro Frau. Unter anderem weil Frauen heute einen besseren Zugang zu Sexualaufklärung und Verhütung haben. Doch nach wie vor bestehen bei der Fertilität große Unterschiede sowohl zwischen verschiedenen Ländern als auch innerhalb einzelner Länder. Welche Barrieren gibt es in den verschiedenen Regionen der Welt, die es Frauen erschweren, weniger – oder auch mehr – Kinder zu bekommen, als sie sich wünschen? Und was muss getan werden, um diese Barrieren abzubauen?

Antworten auf diese Fragen gibt der neue Weltbevölkerungsbericht des Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA) mit dem Titel „Die Macht der freien Entscheidung – reproduktive Rechte und der demografische Wandel“. Der Bericht enthält außerdem die jüngsten demografischen und sozioökonomischen Daten der Vereinten Nationen für alle Länder und Regionen der Erde.

Die deutsche Kurzfassung des UNFPA-Weltbevölkerungsberichts 2018 stellen wir Ihnen vor am

Mittwoch, 17. Oktober 2018, um 11:00 Uhr
in der Bundespressekonferenz, Schiffbauerdamm 40, 10117 Berlin.

Auf dem Podium:

  • Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
  • Bettina Maas, UNFPA-Repräsentantin in Äthiopien
  • Renate Bähr, Geschäftsführerin der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (DSW)

Bitte beachten Sie:

Wenn Sie nicht Mitglied der Bundespressekonferenz oder des Vereins der Ausländischen Presse sind, bitten wir Sie, sich vorab bei der Bundespressekonferenz anzumelden (berlin@bundespressekonferenz.de).

Den UNFPA-Weltbevölkerungsbericht 2018 und Presseunterlagen können Sie bei der DSW, Herausgeberin der deutschen Kurzfassung, anfordern:

Ute Stallmeister, Tel.: 0511/94373-31 oder per E-Mail: ute.stallmeister@dsw.org.

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Neue DSW-Kampagne für Mädchenrechte: #PussyisPower

2. Oktober 2018 - 13:40

Warum ist man eine „Pussy“, wenn man sich etwas nicht traut? Warum hat man „Eier in der Hose“, wenn man Stärke bewiesen hat? Und vor allem: Warum sprechen wir bei Männern vom „starken Geschlecht“? Was diese Redewendungen implizieren, ist weltweit in den Köpfen der Menschen verankert. In Sachen Geschlechtergerechtigkeit muss noch viel passieren, denn Mädchen und Frauen werden in vielen Lebensbereichen stark benachteiligt.

Vor allem in Entwicklungsländern  werden die Rechte von Mädchen und Frauen oft mit Füßen getreten: Sie haben kaum gute Bildungsmöglichkeiten, werden oft zu jung verheiratet, und es fehlt ihnen oft am Zugang zu Aufklärung und Verhütung. So gehen noch immer 130 Millionen Mädchen im schulfähigen Alter nicht zur Schule. 15 Millionen Mädchen im Grundschulalter werden sogar niemals ein Klassenzimmer betreten. Aktuell leben weltweit 650 Millionen Mädchen und Frauen, die als Kind verheiratet wurden. All diesen Mädchen und Frauen wird das Recht verwehrt, selbst über ihren Körper und ihr Leben zu bestimmen.

Frauen, die die Welt verändern

Gleichzeitig ist die Welt voller starker Frauen, die sich dafür einsetzen, dass alle Menschen, unabhängig von ihrem Geschlecht, die gleichen Rechte haben. Sieben solcher Frauen stellen wir in unserer Kampagne vor und feiern ihr Engagement. Jede von ihnen ist ein Vorbild. Sie sind ganz unterschiedlich aufgewachsen und mussten in ihrem Leben Unterschiedliches meistern. Doch eines vereint sie dabei: Sie alle haben Diskriminierungen am eigenen Leib erlebt – und haben sich nicht brechen lassen.

Während der vierwöchigen Kampagne für Mädchenrechte erzählen wir die Lebensgeschichten dieser „Powerfrauen“. Ihr erfahrt mehr zu den Hintergründen und könnt herausfinden, wie die Frauen aus unseren Projekten in Kenia mit diesen Ungleichheiten umgehen. Der Oktober wird spannend! Schaut rein bei PussyisPower

 

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Weltverhütungstag 2018: In Afrika südlich der Sahara kann jede zweite Frau nicht verhüten

25. September 2018 - 9:51
Wachstum der Bevölkerung könnte um 30 Prozent sinken

Hannover, 25. September 2018. In Afrika südlich der Sahara kann jede zweite Frau nicht verhüten, obwohl sie das möchte. Eine der Folgen: Frauen bekommen dort im Durchschnitt ein Kind mehr, als sie sich wünschen. Das verstärkt das Bevölkerungswachstum in der Region. Aktuellen Prognosen der Vereinten Nationen zufolge wird sich die Bevölkerung in Afrika südlich der Sahara von heute rund einer Milliarde Menschen bis zum Ende des Jahrhunderts voraussichtlich vervierfachen. Wenn alle Menschen frei entscheiden könnten, ob bzw. wann und wie viele Kinder sie bekommen, würde die Bevölkerungszahl in der Region im Jahr 2100 um 30 Prozent niedriger liegen, als derzeit prognostiziert wird. Diese Zahlen gibt die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) anlässlich des Weltverhütungstags am 26. September bekannt.

„Frauen und Mädchen in Afrika südlich der Sahara können vor allem deshalb nicht verhüten, weil es an Aufklärung, Verhütungsmitteln und einer guten Gesundheitsversorgung mangelt und weil sie nicht gleichberechtigt sind“, sagt DSW-Geschäftsführerin Renate Bähr. „Diese Bereiche müssen dringend stärker gefördert werden. Dann ginge es nicht nur den einzelnen Menschen besser. Es hätte auch einen positiven Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung ihrer Länder.“

Über den Weltverhütungstag

Der Weltverhütungstag (World Contraception Day), der jährlich am 26. September begangen wird, ist eine internationale Initiative, für die sich zahlreiche nichtstaatliche Organisationen wie die DSW engagieren. Ziel ist es, das Bewusstsein für Fragen der Sexualaufklärung und Empfängnisverhütung zu erhöhen.

Über die DSW          

Die DSW ist eine international tätige Entwicklungsorganisation. Ziel unserer Arbeit ist es, zur Umsetzung des Menschenrechts auf Familienplanung und zu einer zukunftsfähigen Bevölkerungsentwicklung beizutragen. Jugendliche sind daher die wichtigste Zielgruppe unserer Projekte. Auf nationaler und internationaler Ebene nehmen wir Einfluss auf politische Entscheidungsprozesse in den Bereichen Gesundheit, Familienplanung und Gleichstellung der Geschlechter.

Weitere Informationen

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5 Fragen – 5 Antworten zur Verhütung

21. September 2018 - 10:00
Wie steht es um die Verhütung in der Welt? Hier beantworten wir die wichtigsten Fragen.

Am 26. September ist übrigens Weltverhütungstag. Er soll den Blick darauf lenken, wie wichtig Sexualaufklärung und Verhütung für uns alle ist – und darauf, dass viele Frauen in Entwicklungsländern ihr Recht auf Verhütung noch immer nicht wahrnehmen können. Dabei sollte Verhütung das Natürlichste auf der Welt sein:

1. Wie verhüten die meisten Menschen weltweit?

Während in Deutschland die Antibabypille unangefochten an der Spitze steht, ist die weltweit gängigste Verhütungsmethode mit 30 Prozent die Sterilisation der Frau, gefolgt von der Spirale mit 21 Prozent. Pille und Kondom landen im weltweiten Durchschnitt lediglich auf den Plätzen 3 und 4. Rund jede*r Zehnte „verhütet“ mit traditionellen Methoden – darunter der Coitus Interruptus oder die Zykluskontrolle.

Wenn Frauen die Wahl zwischen verschiedenen Verhütungsmethoden haben, gibt es mehrere Faktoren, die ihre Entscheidung beeinflussen. Dazu zählen gesundheitliche Nebenwirkungen, die einfache Anwendbarkeit und die Präferenz des Partners. In Entwicklungsländern, in denen Frauen häufig gesellschaftlich schwächer gestellt sind, können Frauen die Anwendung von Verhütung gegenüber ihrem Partner oft nicht durchsetzen. Daher sind „unsichtbare“ Methoden wie die Dreimonatsspritze besonders wichtig.

Eine Übersicht über 17 Verhütungsmittel mit Hinweisen zur Anwendung und zu Vor- und Nachteilen bietet die Seite Your Life.

2. Welche Verhütungsmethoden sind besonders wirksam?

Die meisten modernen Verhütungsmethoden sind sehr wirksam, um eine Schwangerschaft zu vermeiden. Das setzt jedoch voraus, dass man sie korrekt und regelmäßig anwendet. Es genügt also nicht, Verhütungsmittel bereitzustellen. Vielmehr müssen auch Informationen darüber vermittelt werden, wie sie anzuwenden sind.

Die Wirksamkeit der verschiedenen Verhütungsmethoden lässt sich daran messen, wie viele Schwangerschaften es pro 100 Frauen im ersten Jahr der Nutzung gibt. Die wenigsten Schwangerschaften (nämlich 1 pro 100 Frauen) gibt es bei Implantaten, Spiralen und der weiblichen Sterilisierung, womit diese als die sichersten Verhütungsmethoden gelten. Die meisten Schwangerschaften gibt es bei den beiden traditionellen Methoden Coitus Interruptus (22) und Zyklusmethoden (24) sowie bei Spermiziden (28). Allerdings schützt selbst die am wenigsten wirksame Methode noch um ein Vielfaches besser vor einer Schwangerschaft als keine Methode. Denn: Von 100 sexuell aktiven Frauen, die auf Verhütung verzichten, werden innerhalb eines Jahres 85 schwanger.

3. Ist Verhütung für jeden selbstverständlich?

In Entwicklungsländern kann jede vierte Frau, die eine Schwangerschaft vermeiden möchte, nicht verhüten. Das sind 214 Millionen Frauen! Während Verhütung für die meisten Frauen in Industrieländern eine Selbstverständlichkeit und leicht zugänglich ist, können Frauen in Afrika südlich der Sahara davon nur träumen. Dort hat jede zweite Frau, die verhüten möchte, keine Möglichkeit dazu. Dabei ist Verhütung ein Menschenrecht!

Ob jemand Verhütungsmittel verwendet oder nicht, ist unter anderem eine Frage der Bildung und des Einkommens. Wenn Frauen keine Verhütungsmittel verwenden, kann es aber auch daran liegen, dass sie mit den verfügbaren unzufrieden sind oder sie Angst vor den Nebenwirkungen haben. Sexualaufklärung, gute Beratungsangebote und ein hochwertigeres Verhütungsmittelangebot sind nötig, um dem entgegenzuwirken.

Das ist vor allem für junge Frauen in Entwicklungsländern lebenswichtig, denn sie sind besonders vom Mangel an Familienplanung betroffen und zugleich besonders hohen Risiken bei einer zu frühen Schwangerschaft ausgesetzt.

4. Welche Folgen hat fehlende Verhütung?

In Entwicklungsländern werden fast 250.000 Mädchen und Frauen ungewollt schwanger – jeden Tag! Pro Jahr sind das 89 Millionen ungewollte Schwangerschaften.

Was hinter diesen Zahlen steckt: Vor allem bei Mädchen und jungen Frauen und bei denjenigen, die eine unsachgemäße Abtreibung durchführen lassen, bedeutet eine ungewollte Schwangerschaft häufig gravierende, teilweise lebenslange gesundheitliche Einschränkungen oder sogar den Tod. So zählen Komplikationen infolge von Schwangerschaft oder Geburt für Mädchen im Alter von 15 bis 19 Jahren zu den häufigsten Todesursachen. Hinzu kommt, dass Mädchen in Entwicklungsländern, die schon im Teenageralter schwanger werden, häufig die Schule oder Ausbildung abbrechen müssen. Ein Kreislauf aus Armut und Not beginnt.

Deshalb sind Aufklärung und Familienplanung so wichtig! Investitionen in Familienplanung helfen nicht nur, ungewollte Schwangerschaften zu vermeiden und Leben zu retten. Mit jedem zusätzlich in Familienplanung investierten US-Dollar können 2,30 US-Dollar für schwangerschaftsbezogene Gesundheitsdienste eingespart werden.

Wenn alle Frauen verhüten könnten und Schwangere und Neugeborene eine gute medizinische Versorgung bekämen,

  • würde die Zahl ungewollter Schwangerschaften um 75 Prozent auf 22 Millionen pro Jahr sinken,
  • gäbe es 23 Millionen weniger ungewollte Geburten und 36 Millionen weniger Schwangerschaftsabbrüche,
  • könnte das Leben von 224.000 Müttern und 2,2 Millionen Neugeborenen gerettet werden.
5. Was ist zu tun, damit Verhütung selbstverständlich wird?

Da ist ein ganzer Strauß von Maßnahmen zu nennen: von der Entwicklung neuer Verhütungsmethoden, die auf bessere Akzeptanz bei allen Zielgruppen stoßen, über den Ausbau an Aufklärungs- und Verhütungsangeboten – besonders auch für junge Menschen – bis hin zur Stärkung von Gesundheitssystemen.

Das alles kostet Geld, aber der Rahmen ist überschaubar. Jährlich würde es elf Milliarden US-Dollar kosten, allen Frauen in Entwicklungsländern, die verhüten möchten, die Möglichkeit dazu zu geben. Das sind 5,5 Milliarden US-Dollar mehr, als gegenwärtig in Verhütungsmittel, Personal und Gesundheitssysteme investiert wird. Gefordert sind dabei sowohl die Entwicklungs- als auch die Industrieländer. Mehr Mittel für Verhütung ist gut investiertes Geld und zahlt sich mehrfach aus – sowohl aus menschenrechtlicher als auch aus wirtschaftlicher Sicht.

Und hier noch 5 Fragen – 5 Antworten der etwas anderen Art:
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Dieser Beitrag ist erstmals erschienen am 24.09.2015 und wird jährlich mit neuen Zahlen überarbeitet.

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Stiftungslauf um den Märchensee zugunsten der DSW am 20.10.2018

20. September 2018 - 14:53

Die große Hitzewelle der Sommermonate ist überstanden und endlich lädt das Wetter wieder dazu ein, die Laufschuhe aus dem Schrank zu holen. Umso schöner, wenn es noch einen besonderen Anlass dafür gibt, wie den Stiftungslauf Hannover.

Am Samstag, den 20. Oktober laden die in Hannover ansässige Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) und die Stadtteilstiftung Sahlkamp-Vahrenheide zum zweiten großen Stiftungslauf. Die Startgebühr von zehn Euro kommt dabei den Projekten der DSW und der Stadtteilstiftung zugute. Wer möchte, kann sich außerdem von Familie, Bekannten oder Kolleg*innen sponsern lassen. Diese Laufpat*innen versprechen einen selbstgewählten Betrag für jede geschaffte Runde an die Stiftungen zu spenden. So hat man seinen Fanklub mit dabei und tut gleichzeitig Gutes.
Für Unterhaltung und das leibliche Wohl sowie für Kinderbetreuung (sieben bis 14 Jahre) ist natürlich gesorgt.

Lokal und Global – Die Projekte der Stiftungen

Die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung unterstützt Jugendliche in Afrika südlich der Sahara dabei, selbstbestimmte Entscheidungen über ihre eigene Familiengründung zu treffen. Mit einem Netzwerk aus Jugendklubs, in denen sich junge Menschen auf Augenhöhe austauschen und informieren können, erreichen sie mit lebenswichtigen Informationen über Verhütung und reproduktive Gesundheit. Auf nationaler und internationaler Ebene nehmen wir Einfluss auf politische Entscheidungsprozesse in den Bereichen Gesundheit, Familienplanung und Gleichstellung der Geschlechter.

Die Stadtteilstiftung Sahlkamp-Vahrenheide ist Deutschlands erste Stadtteilstiftung. Sie fördert Projekte in den hannoverschen Stadtteilen Sahlkamp und Vahrenheide. Erziehung, Bildung und Soziales – das sind die Bereiche, in die die Stiftung Zinserlöse aus dem Stiftungskapital und auch Spenden gibt, um Initiativen und Einrichtungen für Kinder, Familien und Senioren zu unterstützen.

Gute Gründe Gutes zu tun

Nicht nur ist es ein schöner Anlass, die Laufschuhe auszupacken und sich gemeinsam sportlich zu betätigen. Man tut dabei schließlich auch noch Gutes. Knut Gerschau, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung, betont: „Die Laufaktion ist eine gute Möglichkeit, um auf die Situation der jungen Generation in Entwicklungsländern aufmerksam zu machen. Die Jugendlichen, die ich in den Projekten unserer Stiftung kennengelernt habe, stecken voller Ideen und Hoffnungen für die Zukunft. Wenn diese Zukunft Runde um Runde näher rückt, fühlt sich der anschließende Muskelkater ausnahmsweise sehr gut an.“

Am Ende des Stiftungslaufs veranstalten die Organisator*innen des Welfare-Laufs Hannover zusätzlich eine Verlosung, für alle die an mindestens fünf der acht Welfare-Läufe teilgenommen haben. Mehr Informationen unter www.welfare-laufserie.de.

Sie werben für die Teilnahme am „2. Hannoverschen Stiftungs-Lauf“ (v.l.n.r.): Stadtteilbauernhof-Mitarbeiterin Jana Dernedde mit Esel Hansi, Ursula Schroers, Vorstandsvorsitzende der Stadtteilstiftung Sahlkamp-Vahrenheide, Knut Gerschau, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung, Stiftungsratsmitglieder Wilm Janssen und Christian Bodenstedt von der Stadtteilstiftung, Marlene Kemper, Praktikantin der Sozialarbeit im Quartiersmanagement Sahlkamp-Mitte sowie Bezirksbürgermeister Harry Grunenberg, der sich im Stiftungsrat der Stadtteilstiftung engagiert. (Foto: Andreas Bodamer-Harig)

Alle wichtigen Infos auf einen Blick

Samstag, 20. Oktober, 10-13 Uhr
Treffpunkt: 9 Uhr auf dem Stadtteilbauernhof, Rumpelstilzchenweg 5
Startgebühr: 10 Euro (gehen zu 100 Prozent an die Projekte von DSW und Stadtteilstiftung)
Anmeldung unter: www.stadtteilstiftung.de oder direkt vor Ort
Flyer

Unterstützer*innen

Hauptsponsor ist die Dirk Rossmann GmbH. Weitere Förderer sind StadtUmBau Jarnot, Gerschau.Kroth.Werbeagentur, Sparkasse Hannover, Hannoversche Volksbank, Druckerei und Werbeagentur Bodenstedt, hanova, Johanniter-Unfall-Hilfe, W. Peter Schäfer, das Griechische Restaurant 99+4 und das Hotel Auszeit in Isernhagen.

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Alfred Biolek: Kochbuch zugunsten von Jugendlichen in Afrika

6. September 2018 - 10:59
“Die Rezepte meines Lebens” – erscheint am 8. September

Aus der deutschen Fernsehgeschichte ist er nicht wegzudenken. Doch es gibt noch zwei andere Bereiche, die Alfred Biolek besonders auszeichnen: Der Unterhaltungskünstler ist zum einen leidenschaftlicher Koch und zum anderen ein langjähriger treuer Unterstützer der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (DSW). In seinem neusten Projekt kombiniert er diese beiden Leidenschaften: Sein am 8. September erscheinendes Kochbuch „Die Rezepte meines Lebens“ stellt seine Lieblingsrezepte zum Nachkochen vor – und mit jeder Bestellung bei Tre Torri unterstützt der Verlag die Arbeit der DSW mit zwei Euro.

Bioleks Engagement für die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW)

Alfred Biolek engagiert sich seit dem Jahr 2000 für die DSW. Als erster deutscher UN-Sonderbotschafter für Weltbevölkerung setzte er sich auf Einladung der Stiftung für junge Menschen in Afrika und deren Schutz vor einer Ansteckung mit HIV ein. Mit seinem Alfred-Biolek-Stiftungsfond unterstützt er die DSW maßgeblich dabei, durch die Sexualaufklärung von Jugendlichen in Ostafrika zu einer nachhaltigen Bevölkerungsentwicklung beizutragen. Denn von ihrer Entscheidung, ob, wann und wie viele Kinder sie bekommen, hängt es ab, wie viele Menschen in Zukunft auf der Erde leben und wie sie leben werden. „Ich war mehrmals mit der DSW in Afrika und da habe ich gesehen, wie positiv die Arbeit der Stiftung angenommen wird“, sagt Biolek. „Die jungen Menschen aufmerksam zu machen auf Dinge, die für sie das Leben erschweren können, und ihnen zu zeigen, wie sie diese Gefahren vermeiden können – das macht die Stiftung ganz toll.“

Fettflecken und Eselsohren im Kochbuch ausdrücklich erwünscht

Über 600 Kleine und große Gerichte finden in „Die Rezepte meines Lebens“ Platz. Sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Köche sind die Rezepte einfach und ohne großen Aufwand nachzukochen. „Dieses Buch ist ein Küchenbuch, kein Hochglanzexemplar nur zum Anschauen oder Hinstellen“, so Biolek über die Rezeptsammlung. „Es darf Fettflecken und Eselsohren bekommen und – so hoffe ich – in Familien weiteregegeben werden.“

 

Für jedes Kochbuch, welches bei dem Verlag Tre Torri bestellt wird, bekommt die DSW eine Spende über zwei Euro. Helfen Sie mit ihrer Bestellung Jugendlichen in Ostafrika, ihre Potentiale zu nutzen und ein gesundes, selbstbestimmtes Leben zu führen.

Jetzt bestellen!

 

 

 

Über die DSW

Die DSW ist eine international tätige Entwicklungsorganisation. Ziel unserer Arbeit ist es, zur Umsetzung des Menschenrechts auf Familienplanung und zu einer zukunftsfähigen Bevölkerungsentwicklung beizutragen. Jugendliche sind daher die wichtigste Zielgruppe unserer Projekte. Auf nationaler und internationaler Ebene nehmen wir Einfluss auf politische Entscheidungsprozesse in den Bereichen Gesundheit, Familienplanung und Gleichstellung der Geschlechter.

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