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Hamburg

Digitale Abschlusskonferenz des Projekts „Katzensprung – Kleine Wege. Große Erlebnisse.“

#Nachhaltigkeit - 27. April 2020 - 0:00

Das Projekt „Katzensprung – Kleine Wege. Große Erlebnisse.“ ist im Jahr 2017 angetreten, um die zahlreichen Angebote im nachhaltigen und klimaschonenden Tourismus in Deutschland bekannter zu machen. Angesichts einer weltweiten Pandemie, Reiseverboten und Ausgangssperren ein Thema, das höchst unwichtig erscheint. Und dennoch liegt dem ein großes Ganzes zugrunde, das auch jetzt weiterbesteht: Klimaschutz darf nicht pausieren.

Auf der virtuellen Abschlusskonferenz des Projekts am 28. Mai 2020 werden Erfahrungen, Ergebnisse und Erkenntnisse sowie „Leuchtturm-Projekte“ des klimaschonenden Tourismus in Deutschland vorgestellt. Eine Videobotschaft der Bundesumweltministerin Svenja Schulze eröffnet die digitale Konferenz, zudem regen fachliche Inputs von Referentinnen und Referenten zum Nach- und Mitmachen an. Abgerundet wird die Veranstaltung von Workshops und interaktiven Programmpunkten, die eine aktive Teilnahme und den Austausch mit den Teilnehmenden aus den Bereichen Politik, Medien, Tourismus, Wissenschaft, Praxis sowie den am Projekt Katzensprung beteiligten Akteuren ermöglichen.

Die Teilnahme an der Video-Konferenz ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht notwendig, jedoch über ein Online-Formular möglich, um am Tag der Konferenz eine Erinnerungsmail zu erhalten.

Weitere Informationen zum Ablauf der Konferenz sind hier zu finden.

Foto: Agentur fairkehr/Projekt Katzensprung

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Audio zum Thema Mode

#hamburg mal fair - 24. April 2020 - 13:51
Reflexionsaufgaben zu einem Audiobericht zum Thema Mode

Zum Anlass der Fashion Revolution Week haben wir drei Podcasts mit Jorinde Bartels aufgenommen. Sie forschte zu Produktionsbedingungen in Indien entlang der gesamten textilen Lieferkette und sprach vor Ort mit Fabrikbesitzern, Gewerkschaften und NGOs. Im ersten Teil berichtet Jorinde von ihren Erfahrungen und Eindrücken aus Indien und ihrem Engagement in Hamburg.

Für unseren Lernsnack in dieser Woche haben wir mit der Plattform LearningApps den ersten Teil unserer Podcastreihe in eine Audioaufgabe umgewandelt. Der Podcast wird zwischendurch immer wieder von Quizfragen, Sortieraufgaben oder Multiple Choice Aufgaben unterbrochen. So helfen die Fragen dabei, das Gehörte zu reflektieren und zu verstehen. Wer alle drei Podcasts „Nachhaltigkeit in der indischen Modeindustrie“ hören möchte, kann das auf unserer Homepage machen.

 

 

Unsere Lernsnacks erstellen wir gemeinsam mit unserer Honorarkraft Larissa Gumgowski. Ihre Einschätzung zu der Plattform LearningApps gibt sie hier ab:
  • Das Tool ist Open Source und kostenlos.
  • Es gibt viele verschiedene Quiz-Arten, die sich gut für den Lernkontext eignen. Neben gängigen Aufgabentypen wie Zuordnungsübungen oder Kreuzworträtseln gibt es rund zwanzig weitere Aufgabenformate, die stetig von den Entwicklern erweitert werden.
  • Die Oberfläche für die Quiz-Gestaltung ist simple und ein wenig Oldschool, dafür aber selbsterklärend und somit schnell zu lernen.
  • Die Funktionen sind wenig differenziert und es gibt nicht so viele Anpassungsmöglichkeiten als zum Beispiel bei H5P (hier unser Lernsnack mit H5P). Dafür ist es aber beim Gestalten der Aufgaben einfacher zu bedienen.
  • Die Oberfläche beim Durchführen der Aufgaben ist weniger intuitiv als bei anderen Tools, wie zum Beispiel Learningsnacks (hier unser Lernsnack mit Learningsnacks) oder Actionbound (hier unsere Indoor-Rallye mit Actionbound).
  • Das Tool ermöglicht auch den Austausch von Bildungsmaterialien indem man das eigene Quiz öffentlich verfügbar macht – andere Nutzer*innen können es dann im eigenen Profil speichern und verändern.
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Makeathon „Urbane Bioökonomie“ – Bewerbungen noch bis 30. April möglich

#Nachhaltigkeit - 24. April 2020 - 0:00

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) lobt den 9. Deutschen Nachhaltigkeitspreis Forschung zum Thema „Urbane Bioökonomie“ aus. Im Mittelpunkt stehen innovative Ideen, die im Rahmen eines virtuellen Makeathon am 18./19. Juni 2020 in interdisziplinären Teams entwickelt werden. In diesem Jahr werden nicht nur Wissenschaftler/innen, sondern auch Mitarbeiter/innen aus Unternehmen (insbesondere aus den Branchen Einzelhandel, Gastronomie, IT, Logistik sowie Ver- und Entsorgung) sowie Vertreter/innen aus Kommunen gesucht.

Eine Stadt, in der organische Stoffströme intelligent geleitet und biologische Ressourcen bestmöglich genutzt werden, das ist die Vision der „urbanen Bioökonomie“. Gesucht werden Teilnehmende für einen Ideenwettbewerb, der genau hier ansetzt: Bei der Entwicklung neuer Konzepte zur Produktion, Nutzung und Verwertung von biologischen Roh- und Reststoffen wie Lebensmittel(-resten) oder Grünschnitt. Bei einem innovativen Umgang mit allem, was bisher als biologischer Rohstoff in die Stadt hineinkommt oder als Abfall die Stadt verlässt.

Bewerbungen sind bis zum 30. April 2020 über das Online-Formular möglich.

Weitere Informationen zum Wettbewerb gibt es hier.

Foto: Silas Camargo Silão/Pixabay

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EU Basics - Die EU-Ratspräsidentschaft: Was bedeutet das? Beispiel Deutschland

Europa-Union Hamburg - 23. April 2020 - 18:00
In Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung und der Senatskanzlei der Freien und Hansestadt Hamburg
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#NetzstreikFürsKlima - Am Freitag, 24.4. um 12:00 online mitstreiken!

AgrarKoordination - 23. April 2020 - 15:32
Die aktuelle Virus-Pandemie zeigt uns: Um Krisen zu bewältigen ist es entscheidend, auf die Wissenschaft zu hören, solidarisch zusammenzustehen und entschlossen zu handeln. Genau dies gilt auch für die Klimakrise. Am 24.4. wären wir mit Fridays For Future zum globalen Klimastreik auf die Straßen gegangen - nun verlegen wir die Demonstration ins Netz. Beim Livestream for Future werden wir von zu Hause aus und doch alle gemeinsam laut fürs Klima! (Klick´ hier, um zum Stream zu gelangen) Die Antworten der Politik auf die Krise müssen so gestaltet werden, dass sie unsere Wirtschaft und Gesellschaft langfristig gerechter, widerstandsfähiger und nachhaltiger machen. Wenn jetzt Hunderte Milliarden fließen, dann muss jedes Konjunkturpaket auch gezielt den Klimaschutz voranbringen. 

Wenn Du das genauso siehst, dann sei am 24. April um 12:00 Uhr beim großen Online-Streik von Fridays for Future dabei!
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Begegnung mit Boualem Sansal (Europa lesen. Hamburger Autorengespräche)

Europa-Union Hamburg - 23. April 2020 - 13:41
Eine Kooperationsveranstaltung mit dem Institut français, dem Literaturzentrum Hamburg und dem Merlin Verlag
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JEF und EUD starten neue Seminarreihe: Online-Verbandsakademie

Europa-Union Hamburg - 22. April 2020 - 10:49
Wir lassen uns von Covid-19 nicht unterkriegen! Deshalb starten JEF und EUD die neue Seminarreihe "verbands:stoff Online-Verbandsakademie".
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Nordpol im Sommer bald ohne Eis

Klimawoche - 21. April 2020 - 18:45

Der Arktische Ozean wird mit hoher Wahrscheinlichkeit noch vor 2050 in manchen Sommern eisfrei sein, mit schwerwiegenden Folgen für die Natur. In wie vielen Jahren dies passiert, hängt entscheidend vom Klimaschutz ab. Das zeigt eine internationale Studie, die Prof. Dirk Notz von der Universität Hamburg koordinierte und an der 21 Institute beteiligt waren. Wir dokumentieren die Pressemitteilung der Uni Hamburg.

Das Forschungsteam hat aktuelle Ergebnisse von 40 verschiedenen Klimamodellen analysiert. Mit diesen Modellen wurden Simulationen durchgeführt, die von wenig Klimaschutz und ungebremsten Kohlendioxid-Emissionen in der Zukunft ausgehen. Wie erwartet, zeigen diese Simulationen einen beschleunigten Verlust von Meereis im Sommer. Doch laut Studie verschwindet das Meereis auch, wenn der CO2-Ausstoß in Zukunft rasch reduziert wird.

„Wenn wir die Emissionen weltweit schnell und deutlich reduzieren und so das Zwei-Grad-Ziel erreichen, wird das Arktiseis trotzdem noch vor 2050 im Sommer immer wieder einmal weitestgehend abschmelzen. Das hat uns überrascht“, sagt Leitautor Prof. Dirk Notz vom Centrum für Erdsystemforschung und Nachhaltigkeit (CEN) der Universität Hamburg.

Zurzeit ist der Nordpol das ganze Jahr über von Meereis bedeckt. Jeden Sommer schrumpft die Eisfläche, im Winter wächst sie wieder an. Im Zuge der globalen Erderwärmung hat das Meereis in den letzten Jahrzehnten bereits rapide an Fläche verloren. Für die Natur sind die Folgen problematisch: Die Meereisdecke ist Jagdrevier und unverzichtbarer Lebensraum zum Beispiel für Eisbären und Robben. Gleichzeitig spielt das Meereis eine wichtige Rolle im Klimasystem, weil seine helle Oberfläche das Sonnenlicht reflektiert und so die Arktis kühlt.

Wie viele Sommer in Zukunft eisfrei sein werden, hängt wesentlich von der Höhe der künftigen CO2-Emissionen ab, dies zeigt die Studie ebenfalls. Während bei starkem Klimaschutz eisfreie Jahre nur gelegentlich auftreten, werden sie bei höheren Emissionen normal sein. Der Mensch hat also in der Hand, wie oft das Meereis am Nordpol im arktischen Sommer komplett verloren geht.

Hier geht es zu dem entsprechenden Fachartikel.

Foto: Dirk Notz / Universität Hamburg

Der Beitrag Nordpol im Sommer bald ohne Eis erschien zuerst auf Hamburger Klimawoche.

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