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Hamburg

I Foro de Periodistas EU-LAC / San José, Costa Rica

EU-LAC Foundation - 14. April 2020 - 12:32

Más de 40 periodistas de medios de la UE y ALC participaron en el I Foro de Periodistas EU-LAC “¿Por qué América Latina y el Caribe deberían ser de relevancia para la Union Europea y viceversa?” que tuvo lugar el 21-22 de enero 2020 en San José, CostaRica en la Universidad de Costa Rica.
El Foro se organizó en cooperación con el Real Instituto Elcano y la Asociación de Periodistas Europeos y contó con el apoyo de ZEIT-Stiftung y la Deutsche Welle.

La Fundación se financia por las contribuciones de sus Miembros y, en particular para esta actividad, de la Unión Europea y del Ministerio Federal de Relaciones Exteriores de Alemania. Además recibió el apoyo ad hoc del programa EU Policy and Outreach Partnership (EUPOP) basado en México.
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More than 40 journalists from media outlets in EU and LAC participated in the I EU-LAC Forum of Journalists "Why should Latin America and the Caribbean be of relevance to the European Union and vice versa" that took place on January 21-22 in, CostaRica at the University of Costa Rica (Universidad de Costa Rica).
The Forum was organised in cooperation with Real Instituto Elcano and the Asociación de Periodistas Europeos with the support of the ZEIT-Stiftung and Deutsche Welle.

The Foundation is funded by contributions from its Members and in particular, for this activity, from the European Union and the German Federal Foreign Office. It also received ad hoc support from the EU
Policy and Outreach Partnership programme (EUPOP) based in Mexico.

Kategorien: english, Hamburg

Rainer Wieland und Christian Moos zum EU-Finanzgipfel: Europa ist handlungsfähig!

Europa-Union Hamburg - 14. April 2020 - 12:26
„Die erzielte Einigung der EU-Finanzminister zeigt europäische Handlungsfähigkeit und Solidarität, auch wenn sie hinter den von einigen Staaten vehement geforderten Corona-Bonds zurückbleibt“, schreiben EUD-Präsident Rainer Wieland und EUD-Generalsekretär Christian Moos in einem Statement für das europäische Nachrichtenportal Euractiv.de.
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Deutschland muss endlich nachhaltig werden

AgrarKoordination - 14. April 2020 - 10:44
Zur Erreichung der Ziele für Nachhaltige Entwicklung sollte die bisherige Nachhaltigkeitsstrategie der Regierung beitragen. Besondere Relevanz hat das Erreichen der SDGs im politischen Alltag aber nicht. In dieser Weise weiter zu arbeiten, wird nicht dazu führen, die Ziele zu erreichen, denn ein Drittel der Zeit ist schon abgelaufen. Inder Corona Pandemie scheint es andere Prioritäten zu geben. Dabei ist Gesundheit für alle eines der wichtigsten Ziele. Das Hintergrundpapier des Forums Umwelt und Entwicklung zeigt die Schwachstellen auf. download hier
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Das passiert auf der Klimawoche 2020

Klimawoche - 12. April 2020 - 18:36

Die 12. Hamburger Klimawoche wird stattfinden – auch oder gerade in Zeiten der Corona-Krise. Denn die mit viel Leid verbundenen Folgen der Pandemie zeigen uns unmissverständlich auf, dass wir was ändern müssen – global, aber auch jede*r Einzelne ist gefordert. Die Klimawoche will wie in den vergangenen Jahren auch einen wesentlichen Beitrag zur Aufklärung leisten und den Expert*innen und Wissenschaftler*innen eine Bühne bieten für Information und Diskussion. Und die Bürger*innen einladen, an diesem Dialog teilzunehmen und sich zu beteiligen.

Die 12. Hamburger Klimawoche wird zwischen dem 20. und 27. September 2020 überall in der Stadt präsent sein. Und die zentralen Veranstaltungen sollen wie 2019 auf dem Hamburger Rathausmarkt stattfinden. Am Wochenende 26. und 27. September ist dann der Themenpark in Kooperation mit der Green World Tour rund um die Hauptkirche St. Petri geplant.

In der Klimawoche wird es auf dem Rathausmarkt an jedem Tag in den aufgebauten Zelten um ein anderes übergeordnetes Thema gehen. Hier bieten wir schon einmal einen kleinen Überblick:

  • Artenvielfalt: Eine Million Arten sind in den kommenden Jahren und Jahrzehnten vom Aussterben bedroht, wenn es zu keinen grundlegenden Änderungen bei Landnutzung, Umwelt- und Klimaschutz kommt, warnt ein Bericht des Weltbiodiversitätsrats. Wir diskutieren darüber, wie man diese dramatische Entwicklung abwenden kann.
  • Gesundheit: Nicht nur vor dem Hintergrund der aktuellen Pandemie, werden wir darüber sprechen, wie viel Privatisierung im Gesundheitssystem gut ist und ob eine Rekommunalisierung der Kliniken am Beispiel Hamburgs nicht die logische Folge der Corona-Krise sein müsste. Ebenso wird es um die Gefahr durch Zoonosen gehen, also um Infektionskrankheiten, die vom Tier auf den Menschen oder auch vom Menschen auf Tiere übertragen werden können. Und die Frage, welche Rolle dabei der Klimawandel und unser Raubbau an der Natur spielen.
  • Mobilität: Ist der kostenlose öffentliche Nahverkehr, wie ihn Luxemburg anbietet, eine unbezahlbare Utopie oder die Mobilität der Zukunft? Dieser Frage widmen wir uns genauso, wie dem Thema, wie der Individualverkehr denn zukünftig aussehen wird. Und welche Technik eigentlich besser ist: Elektro- oder Wasserstoffmobilität?
  • Wissenschaft: Der 25. September wird ganz im Zeichen der Wissenschaft stehen. Die European Researchers’ Night bildet das Herzstück dieses Tages. Wissenschaftler*innen unterschiedlicher Fakultäten berichten im Kurzvortrag von ihren Forschungen. Spannend und informativ.
  • Ernährung: Die Auswirkungen der Ernährung auf den Klimawandel diskutieren wir unter dem Titel „Essen wir die Welt kaputt?“ Und es wird auch darum gehen, wie jede*r Einzelne durch kleine Veränderungen seines Konsums zum Klima- und Umweltschutz beitragen kann.
  • Migration: Den Zusammenhang von Klimawandel und Migration zeigen wir am letzten Tag der Klimawoche auf. Dabei wird es auch darum gehen, wie die Agrarpolitik der Industrieländer zum Beispiel einheimische Märkte in Afrika zerstört. 

Und natürlich gibt es auch wieder ein großes Bildungsprogramm für Schülerinnen und Schüler. Im vergangenen Jahren haben dieses Angebot mehr als 3000 Jugendliche genutzt.
Rund um die St. Petri-Kirche planen wir wieder den Themenpark der Klimawoche, auch in diesem Jahr Jahr in Kooperation mit Autarkia als Green World Tour. Zwischen Mönckebergstraße und Speersort werden sich Firmen, Initiativen und Vereine mit ihren nachhaltigen Themen und Produkten präsentieren. Zusätzlich ist in diesem Jahr der Ausbau des Thema nachhaltige Mobilität geplant. Dazu wollen wir auf einer großen Fläche über Elektromobilität, ob nun beim Auto oder Fahrrad, informieren.

Wir wissen heute natürlich noch nicht, welche Veranstaltungsformen im September wieder erlaubt sein werden oder inwieweit uns die Corona-Pandemie weiterhin zwingt, Einschränkungen in Kauf zu nehmen. Deswegen arbeiten wir daran, möglichst viele Vortragsformate, die wir auf dem Rathausmarkt planen, auch in digitaler Form umzusetzen. Denn eine Absage der Klimawoche kommt für uns nicht infrage. Wer über die Planungen der Klimawoche auf dem Laufenden bleiben möchte, folgt uns bei Facebook und auf Instagram.

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Das passiert auf der Klimawoche 2020

Klimawoche - 12. April 2020 - 13:00
Die 12. Hamburger Klimawoche wird stattfinden – auch oder gerade in Zeiten der Corona-Krise. Denn die mit viel Leid verbundenen Folgen der Pandemie zeigen uns unmissverständlich auf, dass wir was ändern müssen – global, aber auch jede*r Einzelne ist gefordert. Die Klimawoche will wie in den vergangenen Jahren auch einen wesentlichen Beitrag zur Aufklärung leisten und den Expert*innen und Wissenschaftler*innen eine Bühne bieten für Information und Diskussion. Und die Bürger*innen einladen, an diesem Dialog teilzunehmen und sich zu beteiligen. Die 12. Hamburger Klimawoche wird zwischen dem 20. und 27. September 2020 überall in der Stadt präsent sein. Und die zentralen Veranstaltungen sollen wie 2019 auf dem Hamburger Rathausmarkt stattfinden. Am Wochenende 26. und 27. September ist dann der Themenpark in Kooperation mit der Green World Tour rund um die Hauptkirche St. Petri geplant.   In der Klimawoche wird es auf dem Rathausmarkt an jedem Tag in den aufgebauten Zelten um ein anderes übergeordnetes Thema gehen. Hier bieten wir schon einmal einen kleinen Überblick:
  • Artenvielfalt: Eine Million Arten sind in den kommenden Jahren und Jahrzehnten vom Aussterben bedroht, wenn es zu keinen grundlegenden Änderungen bei Landnutzung, Umwelt- und Klimaschutz kommt, warnt ein Bericht des Weltbiodiversitätsrats. Wir diskutieren darüber, wie man diese dramatische Entwicklung abwenden kann. 

  • Gesundheit: Nicht nur vor dem Hintergrund der aktuellen Pandemie, werden wir darüber sprechen, wie viel Privatisierung im Gesundheitssystem gut ist und ob eine Rekommunalisierung der Kliniken am Beispiel Hamburgs nicht die logische Folge der Corona-Krise sein müsste. Ebenso wird es um die Gefahr durch Zoonosen gehen, also um Infektionskrankheiten, die vom Tier auf den Menschen oder auch vom Menschen auf Tiere übertragen werden können. Und die Frage, welche Rolle dabei der Klimawandel und unser Raubbau an der Natur spielen.

  • Mobilität: Ist der kostenlose öffentliche Nahverkehr, wie ihn Luxemburg anbietet, eine unbezahlbare Utopie oder die Mobilität der Zukunft? Dieser Frage widmen wir uns genauso, wie dem Thema, wie der Individualverkehr denn zukünftig aussehen wird. Und welche Technik eigentlich besser ist: Elektro- oder Wasserstoffmobilität?

  • Wissenschaft: Der 25. September wird ganz im Zeichen der Wissenschaft stehen. Die European Researchers’ Night bildet das Herzstück dieses Tages. Wissenschaftler*innen unterschiedlicher Fakultäten berichten im Kurzvortrag von ihren Forschungen. Spannend und informativ. 

  • Ernährung: Die Auswirkungen der Ernährung auf den Klimawandel diskutieren wir unter dem Titel „Essen wir die Welt kaputt?“ Und es wird auch darum gehen, wie jede*r Einzelne durch kleine Veränderungen seines Konsums zum Klima- und Umweltschutz beitragen kann.

  • Migration: Den Zusammenhang von Klimawandel und Migration zeigen wir am letzten Tag der Klimawoche auf. Dabei wird es auch darum gehen, wie die Agrarpolitik der Industrieländer zum Beispiel einheimische Märkte in Afrika zerstört. 
Und natürlich gibt es auch wieder ein großes Bildungsprogramm für Schülerinnen und Schüler. Im vergangenen Jahren haben dieses Angebot mehr als 3000 Jugendliche genutzt. Rund um die St. Petri-Kirche planen wir wieder den Themenpark der Klimawoche, auch in diesem Jahr Jahr in Kooperation mit Autarkia als Green World Tour. Zwischen Mönckebergstraße und Speersort werden sich Firmen, Initiativen und Vereine mit ihren nachhaltigen Themen und Produkten präsentieren. Zusätzlich ist in diesem Jahr der Ausbau des Thema nachhaltige Mobilität geplant. Dazu wollen wir auf einer großen Fläche über Elektromobilität, ob nun beim Auto oder Fahrrad, informieren. Wir wissen heute natürlich noch nicht, welche Veranstaltungsformen im September wieder erlaubt sein werden oder inwieweit uns die Corona-Pandemie weiterhin zwingt, Einschränkungen in Kauf zu nehmen. Deswegen arbeiten wir daran, möglichst viele Vortragsformate, die wir auf dem Rathausmarkt planen, auch in digitaler Form umzusetzen. Denn eine Absage der Klimawoche kommt für uns nicht infrage. Wer über die Planungen der Klimawoche auf dem Laufenden bleiben möchte, folgt uns bei Facebook und auf Instagram.

Der Beitrag Das passiert auf der Klimawoche 2020 erschien zuerst auf 11. Hamburger Klimawoche.

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Die Lehren der Corona-Krise für den Kampf gegen den Klimawandel

Klimawoche - 10. April 2020 - 18:33

Das Corona-Virus öffnet uns die Augen und Ohren und zeigt uns global, was wir in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten politisch und wirtschaftlich falsch gemacht haben. Und es wird uns noch zeigen, dass es nicht das Ziel ist, ein wachsendes und weder zukunftsweisendes noch nachhaltiges Wirtschaftssystem mit einer unendlichen Geldmenge am Leben zu halten, sondern dass es darauf ankommt, den Bedürfnissen der Menschen und unserer Umwelt gerecht zu werden – also genau das, was die 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen im Grunde erreichen wollen! Und das, was die Hamburger Klimawoche nun schon im zwölften Jahr erreichen will. 

Bereits jetzt haben wir weltweit vermutlich schon mehr investiert, um das Coronavirus und die Folgen zu bekämpfen, was wir zur Eindämmung des Klimawandels global gebraucht hätten. Wenn wir dieses Geld und diese Energie ordentlich und früher kanalisiert hätten, wären wir dem Ende des fossilen Zeitalters schon viel näher sein. Heute werden Dinge im Eiltempo verändert, von denen wir nie geglaubt hatten, dass sie überhaupt geändert werden können. Bei allem menschlichen Leid der Pandemie, bei dem wir mit den gesundheitlich und wirtschaftlich Betroffenen und ihren Angehörigen mitfühlen, ist die Ausbreitung des Virus auch eine Chance, um unsere politischen Entscheidungen der Vergangenheit zu überdenken und sie in wahre und dem Menschen dienende nachhaltige Strukturen für die Zukunft zu lenken. 

Im Gegensatz zum Klimawandel, hört die Politik, hören wir alle in der Corona-Krise auf die Wissenschaftler*innen und folgen ihren Empfehlungen. Längst ist die öffentliche Diskussion darüber entbrannt, dies auch bei der Bekämpfung des Klimawandels zu tun. So kommentiert am 22. März 2020 die „Spiegel”-Redakteurin Annette Bruhns imNDR: „Meine Hoffnung ist, dass wir aus Corona lernen. Dass wir endlich auf die Wissenschaftler hören. Denn die Forscher warnen ja nicht bloß, sie kennen auch Lösungen. Die Länder, die von Anfang an auf ihre Virologen gehört haben – allen voran Taiwan und seine rund 24 Millionen Einwohner –, werden aller Voraussicht nach die Pandemie am besten überstehen.“ Und sie folgert für den Einsatz gegen den Klimawandel und den Beitrag den jede*r Einzelne leisten muss: „Eigentlich wissen wir doch alle, was zu tun ist. So, wie wir jetzt solidarisch zu Hause bleiben müssen, damit sich unsere Mütter und Väter nicht anstecken, genauso müssen wir solidarisch sein mit unseren Kindern. Und auch nach Corona weniger Auto fahren, weniger fliegen, weniger konsumieren. Ja, das sind schlechte Aussichten für unser Wirtschaftswachstum, unseren Wohlstand, unser gewohntes Lebensgefühl.“ 

Es sind längst keine Einzelstimmen mehr. Auch der Virologe Christian Drosten von der Charité Berlin, der die Bundesregierung in der Corona-Pandemie berät, hatte schon früher befürchtetet, dass die intensive Massentierhaltung zu einer Verbreitung von Seuchen führen würde, die für uns Menschen gefährlich sein können. Deswegen forderte er im „stern“ am 21. März 2020 ein Umdenken bei uns allen. „Der aktuelle Grund sollte jetzt sehr überzeugend sein, notwendige Veränderungen in Angriff zu nehmen. Das Problem ist der Fleischhunger in der sich ausweitenden Gesellschaft.“ Und der Virologe wird noch grundsätzlicher: „Wir sind an einem Punkt, an dem die globale Gesellschaft nachdenken muss, ob viele Dinge, die passieren, richtig sind. Ich glaube, dass das in der Größenordnung der Klimathematik steht.“ 

Die Hamburger Klimawoche zeigt diese Zusammenhänge seit Anbeginn auf. Und auch auf der 12. Hamburger Klimawoche werden die Themen Ernährung, Gesundheit und Artenschutz eine Rolle spielen. Was wir bei der Klimawoche planen, die zwischen dem 20. und 27. September 2020 stattfinden wird, lesen Sie hier.

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Die Lehren der Corona-Krise für den Kampf gegen den Klimawandel

Klimawoche - 10. April 2020 - 12:37
Das Corona-Virus öffnet uns die Augen und Ohren und zeigt uns global, was wir in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten politisch und wirtschaftlich falsch gemacht haben. Und es wird uns noch zeigen, dass es nicht das Ziel ist, ein wachsendes und weder zukunftsweisendes noch nachhaltiges Wirtschaftssystem mit einer unendlichen Geldmenge am Leben zu halten, sondern dass es darauf ankommt, den Bedürfnissen der Menschen und unserer Umwelt gerecht zu werden – also genau das, was die 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen im Grunde erreichen wollen! Und das, was die Hamburger Klimawoche nun schon im zwölften Jahr erreichen will.   Bereits jetzt haben wir weltweit vermutlich schon mehr investiert, um das Coronavirus und die Folgen zu bekämpfen, was wir zur Eindämmung des Klimawandels global gebraucht hätten. Wenn wir dieses Geld und diese Energie ordentlich und früher kanalisiert hätten, wären wir dem Ende des fossilen Zeitalters schon viel näher sein. Heute werden Dinge im Eiltempo verändert, von denen wir nie geglaubt hatten, dass sie überhaupt geändert werden können. Bei allem menschlichen Leid der Pandemie, bei dem wir mit den gesundheitlich und wirtschaftlich Betroffenen und ihren Angehörigen mitfühlen, ist die Ausbreitung des Virus auch eine Chance, um unsere politischen Entscheidungen der Vergangenheit zu überdenken und sie in wahre und dem Menschen dienende nachhaltige Strukturen für die Zukunft zu lenken.   Im Gegensatz zum Klimawandel, hört die Politik, hören wir alle in der Corona-Krise auf die Wissenschaftler*innen und folgen ihren Empfehlungen. Längst ist die öffentliche Diskussion darüber entbrannt, dies auch bei der Bekämpfung des Klimawandels zu tun. So kommentiert am 22. März 2020 die „Spiegel”-Redakteurin Annette Bruhns im NDR: „Meine Hoffnung ist, dass wir aus Corona lernen. Dass wir endlich auf die Wissenschaftler hören. Denn die Forscher warnen ja nicht bloß, sie kennen auch Lösungen. Die Länder, die von Anfang an auf ihre Virologen gehört haben – allen voran Taiwan und seine rund 24 Millionen Einwohner –, werden aller Voraussicht nach die Pandemie am besten überstehen.“ Und sie folgert für den Einsatz gegen den Klimawandel und den Beitrag den jede*r Einzelne leisten muss: „Eigentlich wissen wir doch alle, was zu tun ist. So, wie wir jetzt solidarisch zu Hause bleiben müssen, damit sich unsere Mütter und Väter nicht anstecken, genauso müssen wir solidarisch sein mit unseren Kindern. Und auch nach Corona weniger Auto fahren, weniger fliegen, weniger konsumieren. Ja, das sind schlechte Aussichten für unser Wirtschaftswachstum, unseren Wohlstand, unser gewohntes Lebensgefühl.“   Es sind längst keine Einzelstimmen mehr. Auch der Virologe Christian Drosten von der Charité Berlin, der die Bundesregierung in der Corona-Pandemie berät, hatte schon früher befürchtetet, dass die intensive Massentierhaltung zu einer Verbreitung von Seuchen führen würde, die für uns Menschen gefährlich sein können. Deswegen forderte er im „stern“ am 21. März 2020 ein Umdenken bei uns allen. „Der aktuelle Grund sollte jetzt sehr überzeugend sein, notwendige Veränderungen in Angriff zu nehmen. Das Problem ist der Fleischhunger in der sich ausweitenden Gesellschaft.“ Und der Virologe wird noch grundsätzlicher: „Wir sind an einem Punkt, an dem die globale Gesellschaft nachdenken muss, ob viele Dinge, die passieren, richtig sind. Ich glaube, dass das in der Größenordnung der Klimathematik steht.“   Die Hamburger Klimawoche zeigt diese Zusammenhänge seit Anbeginn auf. Und auch auf der 12. Hamburger Klimawoche werden die Themen Ernährung, Gesundheit und Artenschutz eine Rolle spielen. Was wir bei der Klimawoche planen, die zwischen dem 20. und 27. September 2020 stattfinden wird, lesen Sie hier.

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Easter Wishes from the WFC Management Board

World Future Council - 10. April 2020 - 10:00


Compassion and Determination to fight global crises – Easter wishes from the WFC Management Board

Dear Friends and Supporters,

No matter where we live or how different our lives: this Easter will be a memorable one for everyone on this planet. The Coronavirus pandemic is truly not the only crisis humankind is facing – but is has affected almost every earth citizen in one way or the other. We feel with the ones who are sick or who have lost loved ones, with those struggling because they cannot work and earn their livelihood, with those who can’t afford health care or even food, with medical staff and other workers who are under pressure and at risk every day, with those who feel lonely, with those who suffer because of the lockdowns and other restrictions. 

Yet, we are convinced that there lessons to learn from this crisis, as you can also read on our website, where we have been spreading thoughts and articles from our Councillors to the corona crisis. For example, the values of kindness, compassion and collaboration. We are dependent of each other, we can only fight a global emergency if we all work together and if we understand that our behaviour affects others – our family members and neighbours, but also people in other countries, on other continents. 

If we combat global pandemics, climate change, poverty, destruction of ecosystems and other urgent crises on this planet, we need to be compassionate and determined. We at the World Future Council believe in the power of policy solutions that have future generations in mind – perhaps the most challenging form of compassion. We invite you to join us and support our work for a just, sustainable and peaceful future – see here how to get involved. 

This Easter will be memorable for us too in another way: Theodor replaced Johanna, who went on maternity leave, as Member of the Management Board. He supports us during the current times and is excited to work for our solution oriented organisation. We both wish you a happy, healthy and peaceful Easter!

Warm regards,

             

Alexandra Wandel                                    Theodor Boitor

Chair, Management Board                      Management Board

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Q&A-Mittagspause mit MBA-Studierenden

Sustainability Management - 9. April 2020 - 13:51

Sie fragen, wir antworten. Wir laden alle, die Fragen zum MBA Sustainability Management haben, ein, Ihre Mittagspause am 13.05. ab 12.30 Uhr mit uns zu verbringen. In Zeiten von Corona natürlich im digitalen Konferenzraum.

Sie interessieren sich für unternehmerische Nachhaltigkeit und möchten sich intensiv damit beschäftigen? Suchen nach Werkzeugen und umfangreichem Wissen, um nachhaltige Entwicklung in Ihrem Unternehmen oder Ihrer Organisation anzupacken? Dann könnte der berufsbegleitende MBA Sustainability Management genau das Richtige für Sie sein.

Egal ob Sie sich bereits ausführlich mit den Inhalten und Studienbedingungen beschäftigt haben oder gerade erst beginnen, sich über verschiedene Studienangebote zu informieren: Stellen Sie Ihre Fragen denjenigen, die aus eigener Erfahrung berichten können. Im digitalen Konferenzraum stehen zur Q&A-Mittagspause mit Julia Drefahl und Dominique Breuer zwei Studierende des MBA Sustainability Management Rede und Antwort. Anna Michalski aus dem MBA-Team des Centre for Sustainability Management (CSM) führt durch das Webinar. Schalten Sie sich zu – ob mit Salat, Pasta, belegtem Brot oder einfach nur einem Kaffee.

Zu weiteren Informationen und zur Anmeldung

Foto: Nielsen Ramon/ Unsplash

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Video- und Mindmap-Aufgabe zum Thema Schokolade

#hamburg mal fair - 8. April 2020 - 12:02
Video- und Mindmap-Aufgabe zum Thema Schokolade

Ostern steht vor der Tür und passend dazu geht es im Lernsnack diese Woche um das Thema Schokolade. Denn Ostern ist auch die Zeit der Schokohasen und Schokoeier. Allein in Deutschland wurden im letzten Jahr 220 Millionen Osterhasen hergestellt (Statista). Doch leider stecken darin oft immer noch Kinderarbeit auf den Kakaofarmen und Armut der Produzent*innen. In unserem Lernsnack stellen wir daher diese Woche ein Video zum Thema Schokolade und eine Mindmap-Aufgabe zur Verfügung. Diesmal erklären wir die Aufgabe direkt hier auf unserer Seite. Die Aufgabe findest du auch hier als PDF zum  Herunterladen und Verschicken: lernsnack_schokolade_mindmap_SuS.

Die Beschreibung der Aufgabe:

Bevor es losgeht, solltet ihr die Aufgabe ganz durchlesen. Schaut euch als erstes das Video „Du hast es in der Hand“ (1:30 Minuten vom Forum Fairer Handel) an. Darin geht jemand in den Supermarkt und möchte Schokolade kaufen, so wie es gerade vor Ostern sicher viele von uns machen. Jedes Mal, wenn er eine Schokolade aus dem Regal nimmt, bekommt er ungefragt über den Lautsprecher im Supermarkt Informationen darüber, wie diese Schokolade hergestellt wurde und wie es sein kann, dass sie so günstig ist.

 



Erstellung einer Mindmap

Als nächstes erstellt ihr mit dem Tool mindmaps.app eine Mindmap. Eine Mindmap hilft euch ein Thema bildlich darzustellen und möglichst viele Aspekte miteinander zu verbinden. In der Mitte steht ein Schlüsselbegriff (in unserem heutigen Beispiel „Schokolade“). Von diesem Mittelpunkt verbindet ihr mit Linien Begriffe und Ideen, die zum Thema passen. Mit dem Browser-basierten kostenlosen Tool www.mindmaps.app könnt ihr nun eine Mindmap zum Inhalt des Films erstellen. Jeder und jede von euch kann die Mindmap dann auf dem eigenen Computer als Bild speichern und am Ende uns (info@hamburgmalfair.de) oder der Lehrkraft zuschicken. Wir möchten gerne ein bis zwei Mindmaps auf unserer Seite veröffentlichen. Natürlich findet das alles anonym und nach Absprache statt. Schaut euch unser kleines Erklärvideo an.

http://hamburgmalfair.de/wp-content/uploads/2020/04/Bildschirmvideo_mindmapp_v3_Trim.mp4

 

Und jetzt seid ihr dran. Für die Erstellung mit www.mindmaps.app könnt ihr euch an folgenden Leitfragen zum Film orientieren:

  • Aus welchen Erdteilen kommt der Kakao für die Schokolade im Video?
  • Welche Schokoladenmarken fallen euch ein? Schaut gern in eurem Küchenregal nach!
  • Welche Arbeitsschritte sind für die Schokoladenherstellung notwendig? Wer ist daran beteiligt?
  • Wie sind die Arbeitsbedingungen auf den Kakaoplantagen? Welche Probleme gibt es?
  • Was müssen wir als Konsument*innen und was müssen Schokoladenunternehmen ändern um die Schokoladenherstellung fairer zu gestalten?

 

Fazit und weitere Tipps für das Tool mindmaps.app

  • mindmaps.app ist das einzige kostenlose Tool für die Erstellung von Mindmaps, das ohne Anmeldung im Browser funktioniert.
  • Der Nachteil: Das ganze Tool ist nur auf englisch verfügbar. Man findet sich allerdings schnell zurecht. Es gibt nur eine begrenzte Zahl an Funktionen, was die Bedienung wiederum einfacher macht.
  • Die Mindmap wird nicht automatisch gespeichert, das heißt, wenn man ausversehen das Browser-Fenster schließt, ist die Mindmap weg. Deshalb: Oben rechts auf „Mindmap“ und dann auf „Save“ klicken. Dort kann man die Mindmap entweder lokal oder online speichern und auch das automatische Speichern aktivieren.

 

Wenn ihr noch weiter aktiv werden möchtet und euch für mehr Gerechtigkeit im Kakaohandel und der Schokoladenherstellung einsetzen möchtet, macht mit bei der Online Osteraktion von INKOTA: https://www.inkota.de/aktuell/news/vom/31/mar/2020/osterhasen-ab-ins-netz/

Zu der Aktion gibt es auch ein Video:

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Special Newsletter April 2020

World Future Council - 6. April 2020 - 15:34
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