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Hamburg

MacheN: Förderung studentischer Projekte mit Nachhaltigkeitsbezug

KNU - 18. November 2018 - 0:00

„Vordenken und Nachhalten“ – unter diesem Motto fördert das Kompetenzzentrum Nachhaltige Universität (KNU) an der Universität Hamburg Studierende, die sich durch konkrete Projekte für Nachhaltigkeit engagieren und damit dazu beitragen, dass Nachhaltigkeit auf dem Campus dauerhaft umgesetzt und erfahrbar gemacht wird.

Interessierte Studierende können sich vor diesem Hintergrund bis zum 18. November 2018 als Gruppe von 4 Personen auf verschiedene ausgeschriebene Projekte (Sustainability Challenge, Greening Canteens, Fair Trade University) bewerben. Detaillierte Informationen zur Förderung und Bewerbung finden Sie auf der Übersichtsseite zum Projekt MacheN.

Foto: CC0/Pixabay

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KNU wird Mitglied im Sustainable Development Solutions Network (SDSN) Germany

KNU - 18. Oktober 2018 - 0:00

Das KNU ist seit September 2018 Mitglied im Sustainable Development Solutions Network Germany (SDSN Germany), um seine Perspektive zu nachhaltiger Entwicklung einzubringen und sich im Rahmen des SDSN mit Expertinnen und Experten zum Thema Nachhaltigkeit deutschlandweit auszutauschen.

Das Sustainable Development Solutions Network (SDSN Germany; Lösungsnetzwerk für nachhaltige Entwicklung) wurde im April 2014 von führenden deutschen Wissensorganisationen gegründet und arbeitet in enger Kooperation mit den UN. Das Netzwerk bündelt Erfahrung, Wissen und Kapazitäten deutscher Wissenschafts-, Wirtschafts-, und zivilgesellschaftlicher Organisationen, um eine nachhaltige Entwicklung Deutschlands und deutsches Engagement für nachhaltige Entwicklung weltweit zu fördern.

Foto: SDSN Germany

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Digitaler Wandel in Europa – „Megathema“ beim 29. Europäischen Abend

Europa-Union Hamburg - 17. Oktober 2018 - 17:22

Als „komplex und anspruchsvoll – schlichtweg als Megathema“ bezeichnete die Bundestagsabgeordnete Elisabeth Winkelmeier-Becker die Herausforderungen, die den Staaten der Europäischen Union durch den Digitalen Wandel bevorstehen, in ihrer Begrüßung. Dabei zeigte sie sich als Vorstandsmitglied der Europa-Union Parlamentariergruppe im Deutschen Bundestag überzeugt, dass einem vom Europäischen Rat gesteuerten gemeinsamen Digitalisierungs-Kurs innerhalb der EU der Vorzug vor einer Staatgemeinschaft zu geben sei, in der das Recht des Stärkeren durchgesetzt werden soll. „Je weiter die Digitalisierung voranschreitet, desto größer wird die Verantwortung, mit der wir in den Mitgliedstaaten Regelungen umzusetzen haben“, sagte Winkelmeier-Becker. Als Sprecherin der Arbeitsgruppe Recht und Verbraucherschutz der CDU/CSU-Bundestagsfraktion verfolge sie beispielsweise mit größtem Interesse die Entwicklung des digitalen Urheberrechtsschutzes. „Wir müssen schauen, welches Land hier den besten Ansatz hat und dürfen uns auch nicht scheuen, einzugestehen, dass Deutschland bei der Regelung digitaler Themen in einigen Bereichen großen Nachholbedarf hat.“

„Bürgerrechte und Sicherheit im Cyberraum“, so der Titel des ersten Diskussionspanels des Abends, sind als Thema ein Dauerbrenner, an dem sich die Gemüter erhitzen. Arne Schönbohm, Präsident des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), hatte die Zahlen des aktuellen Berichts zur IT-Sicherheit in Deutschland im Gepäck. „Die Lage hat sich nicht entspannt, sondern weiter zugespitzt“, so Schönbohm. Allein im vergangenen Jahr seien im Netz rund 800 Millionen Schadprogramme im Umlauf gewesen, im Jahr zuvor waren es noch 600 Millionen. Jeden Tag kämen rund 400 000 Malware-Programme dazu. 16 Millionen Warnhinweise verschickte das BSI im Berichtszeitraum, um auf Gefahren aufmerksam zu machen, mehr als zwei Millionen Zugriffe auf Schadsoftware-Server allein in der Bundesverwaltung wurden durch die Behörde abgewehrt. „Wir wahren die Bürgerrechte, indem wir die IT-Sicherheit schützen“, machte Schönbohm deutlich und wunderte sich, „dass die Menschen scheinbar Facebook immer noch mehr vertrauen als dem Staat“.

Denn Deutschland sei in Sachen IT-Sicherheit gar nicht so schlecht. In Sachen Verschlüsselungen zähle man als Anbieter weltweit zu den Top 3 – „die Codemaker holen im Kampf gegen die Codebreaker auf“. Es müsse nun verstärkt Ziel sein, Standards und Zertifizierungen für die IT-Sicherheit zu entwickeln und umzusetzen, beispielsweise ein Gütesiegel für WLAN-Router, betonte der BSI-Chef. Auch hier sei Deutschland auf einem guten Weg, Benchmarks zu setzen, wie etwa bereits geschehen mit dem internationalen IT-Sicherheitsstandard C5 für Cloudanwendungen, den das BSI gemeinsam mit Frankreich entwickelt hat, und nach dem bereits große Unternehmen wie Google oder Alibaba zertifizierten. Auch der digitale Personalausweis sei ein Erfolgsmodell, stellte Schönbohm fest und regte an, „Made in Germany“ auch bei IT-Sicherheitsstandards umzusetzen und zum Exportschlager zu machen.

Einen Platz „im Mittelfeld der 28 EU-Staaten“ wies Professorin Anne-Dore Uthe von der Hochschule Harz in Halberstadt Deutschland bei der Digitalisierung seiner Verwaltung zu: „Obwohl wir uns hierzulande seit dem Jahr 2000 intensiv mit dem Thema beschäftigen, sind wir immer noch weit entfernt davon, Bürgeranfragen digital bearbeiten zu können: Andere EU-Länder wie Estland, Dänemark oder Österreich sind da deutlich weiter“, erläuterte die Professorin für Verwaltungsinformatik, Verwaltungsmanagement und E-Government, die zudem Mitglied im Nationalen E-Government Kompetenzzentrum (NEGZ e.V.) ist, in dem sich mehr als 100 Expertinnen und Experten für Staatsmodernisierung und eine digitale Verwaltung engagieren.

„Die hohe Skepsis gegen den elektronischen Personalausweis aber auch die nur zögerlich vorankommende Einführung der E-Akte belegen aus meiner Sicht, dass staatlicherseits bisher nicht genug unternommen wurde, die Bürger mitzunehmen und ihre Vorbehalte gegen digitalisiertes Verwaltungshandeln auszuräumen. Darüber müssen wir endlich mit der Bildung zum digitalen Bürger beginnen, die bestenfalls schon im Grundschulalter ansetzt. Die Unbedarftheit, mit der die heutige Generation die Risiken der Digitalisierung in Kauf nimmt, zeigt deutlich, dass hier dringend mehr Aufklärung betrieben werden muss.“

Die öffentliche Verwaltung selbst stehe vor der gewaltigen Herausforderung, sich vom funktionsorientierten zum prozessorientierten Handeln weiter zu entwickeln, machte die Verwaltungsexpertin deutlich. Wenn dieser Wandel vollzogen sei, könne auch der Einführung digitaler Standards effizienter erfolgen, als dies bisher der Fall sei.

Auch der stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Netzpolitische Sprecher von Bündnis90/Die Grünen Konstantin von Notz sieht bei der Digitalisierung in Deutschland viel Nachholbedarf. „In den Sonntagsreden der Politiker hört man seit Jahren, dass die Digitalisierung jetzt angegangen wird“, so der Netzpolitiker, „aber, wenn man sich die Bilanz des Bundestags dazu ansieht, stellt man eine hohe Diskrepanz zwischen Worten und Taten fest.“ Dies müsse sich nun endlich ändern – und zwar schnell. Gerade beim Thema IT-Sicherheit müssten nun Grundsatzentscheidungen getroffen werden. Nur so könnten nach Ansicht des Bundestagsabgeordneten die bereits bestehenden, unsicheren Systeme nachgerüstet werden. „Wie beim Auto, als der Staat irgendwann festgelegt hat, dass ein Airbag in jeden Neuwagen eingebaut werden muss“, erklärte von Notz, „so müssen jetzt rechtsstaatliche und sicherheitsrelevante Standards eingezogen werden zum Schutz der Privatsphäre der Bürger.“

Im Diskussionspanel „Wirtschaft und Arbeit im digitalen Binnenmarkt“ appellierte Iris Plöger, Mitglied der Hauptgeschäftsführung beim Bundesverband der Deutschen Industrie, ähnlich wie zuvor BSI-Chef Schönbohm an das Selbstbewusstsein der erfolgreichen deutschen Wirtschaft. Man dürfe sich von den Erfolgen anderer, beispielsweise der Amerikaner und Chinesen, nicht einschüchtern lassen, sondern müsse an Kernkompetenzen und Alleinstellungsmerkmale anknüpfen: „Wenn wir unsere gute Ausgangssituation nutzen, und die Politik die richtigen Weichen in den Feldern Forschungsförderung, künstliche Intelligenz und Datenpolitik stellt, bin ich davon überzeugt, dass wir auch in Zukunft erfolgreich sein werden“, zeigte sich Plöger optimistisch. Innovationskraft und Technik müssten nun erfolgreich an den Markt gebracht werden. Dabei bestehe allerdings noch Nachwohlbedarf, räumte die Digitalisierungsexpertin ein, „unser Wissen fließt noch viel zu wenig in die Wertschöpfung ein.“ Plöger betonte, dass sich die Wirtschaft im digitalen Veränderungsprozess in jeder Hinsicht ihrer sozialen Verantwortung bewusst sei. So werde man stets das, was Menschen besser als Maschinen könnten, weiterverfolgen, und davon gebe es „eine ganze Menge“.

Für S.E. Mart Laanemäe, Botschafter der Republik Estland, sind die Voraussetzungen für eine funktionierende und effiziente digitale Verwaltung fest umrissen: Zuerst verfolge Estland eine „Digital-First-Haltung“, die besagt, dass alles, was digital erledigt werden kann, auch digital erledigt werden soll. Voraussetzung dafür sei eine sichere digitale Identifizierung der Bürgerinnen und Bürger gegenüber der Verwaltung, die Estland mit der digitalen Bürgerkarte realisiert hat. Sie sei Führerschein, Bibliotheksausweis, Steuernummer und Gesundheitskarte in einem und ermögliche es den Esten in fast allen Lebenslagen, mit der Verwaltung zu kommunizieren. Dazu trage auch die PC-gerechte einfache und anwenderfreundliche Nutzung des Systems bei – eine weitere Voraussetzung für funktionierende digitale Verwaltungsdienstleistungen. Als vierte Voraussetzung nannte der Botschafter die Transparenz des estnischen Datenzugangs, bei der Bürgerinnen und Bürger jede Verwendung ihrer Daten nachvollziehen könnten. Neben dem erheblichen Nutzen für die Bevölkerung sieht Laanemäe darin auch Vorteile für die Wirtschaft: „Je mehr Verwaltungsprozesse digital erledigt werden können, desto mehr Zeit und Ressourcen hat die Wirtschaft für Innovation.“ Allerdings habe Estland mit Erreichen der Unabhängigkeit von Russland im Jahr 1990/91, der „Stunde Null“, einen Startvorteil gehabt, als die staatliche Verwaltung komplett neu konzipiert werden konnte und musste. Heute sei der digitale EU-Binnenmarkt auch für Estland „das wichtigste Thema überhaupt, weil damit über die Wettbewerbsfähigkeit Europas entscheiden wird. Wir haben den freien Warenverkehr nur für Offline-Produkte, auf dem Online-Markt bestehen die Binnengrenzen bisher fort“, kritisierte der Botschafter.

Eine zentrale Frage für die Europaabgeordnete Birgit Sippel war es, wie die Chancen der Digitalisierung praktisch genutzt werden. „Werden Algorithmen und künstliche Intelligenz dazu führen, dass einfach weniger Arbeiter benötigt werden“, stellte die SPD-Politikerin, die Mitglied im Ausschuss für bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres des Europäischen Parlaments ist, in den Raum, „oder finden wir andere Arbeit für diese Beschäftigten?“ Für Sippel führt in einer digitalen Gesellschaft kein Weg an fortlaufendem Lernen vorbei: „Wir benötigen daher eine positivere Herangehensweise an das Thema Bildung“, mahnte die Politikerin. „Beispielsweise könnte künftig in Arbeitsverträgen festgelegt werden, dass sich Beschäftigte zwei Tage in der Woche fort- und weiterbilden können.“ So würde permanentes Lernen zu einem selbstverständlichen Teil der Arbeit von morgen.

„Die Diskussionen der heutigen Veranstaltung haben wieder gezeigt, dass Digitalisierung die große Herausforderung, der wir uns stellen müssen, wenn wir den Wohlstand unserer Gesellschaft auch in Zukunft sichern wollen,“ machte der dbb Bundesvorsitzende Ulrich Silberbach in seinem Schlusswort deutlich. Der öffentliche Dienst spiele hierbei in vielerlei Hinsicht eine wichtige Rolle: „Insbesondere als Dienstleister für Bürgerinnen, Bürger und Wirtschaft, aber auch als Repräsentant des Staates und somit als Motor und Vorreiter.“  Selbstverständlich und vollkommen zurecht erwarteten die Menschen und Unternehmen vom öffentlichen Dienst zeitgemäße Verfügbarkeiten, kurze Wege und modernste Technik: „Gerade im europäischen Vergleich ist das aber in Deutschland alles nicht der Fall. Über mehr als drei Jahrzehnte wurde unsere öffentliche Hand kurz und klein gespart – es fehlt an Qualifizierung ebenso wie an der entsprechenden Hard- und Software“, kritisierte der dbb Chef. Diese Situation sei nur eine Belastung für die Bürgerinnen und Bürger: „Das ist auch eine Qual für die Kolleginnen und Kollegen, die doppelten Frust aushalten müssen: den eigenen wie den der Menschen, die kein Verständnis dafür haben, wenn der öffentliche Dienst mit Steinzeittechnik arbeitet“, so Silberbach. Zudem sei fraglich, „wie die europäische Behördenzusammenarbeit vorankommen soll, wenn wir sie nicht einmal national vernünftig abbilden können“, wie Europa als Investitionsstandort gedeihen könne, „wenn die größte Volkswirtschaft des europäischen Binnenmarkts in dieser entscheidenden Zukunftsfrage immer mehr an Boden verliert.“

Der 29. Europäische Abend ist eine Kooperationsveranstaltung von Europa-Union Deutschland und ihrem Landesverband Berlin, dbb beamtenbund und tarifunion, dem Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement sowie der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland.

 

Text: dbb beamtenbund und tarifunion

 

 

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13. Auflage des Lehrbuchs „Die Europäische Union“: Gespräch und Diskussion mit AutorInnen

Europa Kolleg #Hamburg - 17. Oktober 2018 - 15:57

Anlässlich der 13. Auflage des Lehrbuchs „Die Europäische Union“ sprachen die AutorInnen Prof. Dr. Markus Kotzur (1. Person v. r.), Prof. em. Dr. Roland Bieber (2. Person v. r.), Prof. Dr. Astrid Epiney (3. Person v. r.) und Marcel Haag am 15. Oktober in der Buchhandlung Boysen & Mauke im JohannisContor über aktuelle Fragen der europäischen Integration und Herausforderungen für die europäische Gemeinschaft.

Um jüngste Entwicklungen kritisch zu hinterfragen, müssen die wesentlichen Strukturen und Aktionsfelder der Europäischen Union verstanden werden. Nachdem auf das didaktische Konzept des Lehrbuchs eingegangen wurde, wurden gemeinsam mit den Anwesenden die neu zu bewältigenden Herausforderungen und deren rechtliche Folgen diskutiert.

Der Beitrag 13. Auflage des Lehrbuchs „Die Europäische Union“: Gespräch und Diskussion mit AutorInnen erschien zuerst auf Europa Kolleg Hamburg.

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Konferenz "Leverage Points for Sustainability Transformation" vom 6. bis 8. Februar an der Leuphana Universität Lüneburg

#Nachhaltigkeit - 17. Oktober 2018 - 0:00

Vom 6. bis 8. Februar 2019 findet an der Leuphana Universität Lüneburg die Konferenz „Leverage Points for Sustainability Transformation- Institutions, People, Knowledge“ statt.

Inspiriert von dem wegweisenden Essay von Donnella Meadows “Leverage Points Places to intervene in a system” sind folgende Themen Bestandteil der Konferenz:

  • Re-structuring institutions for transformative change
  • Re-connecting people and nature as a deep leverage point
  • Re-thinking how we know and act in relation to sustainability transformations
  • Systems thinking and complexity as tools for transformation
  • Transformative research practices in sustainability science

Leverage points meint dabei wesentliche Systemeigenschaften, bei denen kleine Veränderungen zu großen Effekten im gesamten System führen können.

Die Anmeldung ist bis zum 31. Dezember möglich und bis zum 31. Oktober ist der Frühbucherpreis verfügbar.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der Konferenz.

Foto: CC0/Unsplash

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Newsroomartikel zum Projekt „Sustainable Lives: Food Choices as Politics and Lifestyle”

KNU - 17. Oktober 2018 - 0:00

Das vom KNU geförderte Projekt "Sustainable Lives: Food Choices as Politics and Lifestyle" ist ein interdisziplinäre Forschungsprojekt an der Universität Hamburg.

Acht Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler arbeiten fakultätsübergreifend zu der Frage, was Menschen zu bestimmten Ernährungsentscheidungen führt und inwiefern diese von anderen Ideen eines nachhaltigen Lebenswandels beeinflusst werden.

Der Artikel erschien am 10. Oktober 2018 im Newsroom der Universität Hamburg und gibt einen Einblick in die geplante Forschung.

Foto: UHH/Priebe

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VEN-Jahresbericht 2017 veröffentlicht

VEN Niedersachsen - 16. Oktober 2018 - 16:10

In unserem Jahresbericht halten wir Rückschau und Sie erfahren, was im Jahr 2017 passiert ist - in den Projekten, in Veranstaltungen und intern. Die gedruckte Version erhalten Sie auf Bestellungen bei info@ven-nds.de

Zum Jahresbericht 2017.

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World Food Day 2018: Celebrating the World Best Agroecology Policies

World Future Council - 16. Oktober 2018 - 15:40

It’s World Food Day today! Being one of the most celebrated international days, the World Future Council is especially proud that we just distinguished eight truly exemplary policies scaling up agroecology with our Future Policy Award 2018. Among them are policies from Brazil, Denmark, Ecuador, India, the Philippines, Senegal, the United States of America, as well as TEEBAgrifood that accelerate the transformative change in the way we produce and consume our food.

Yesterday evening a high-level Award Ceremony was held in the prestigious Sheikh Zayed Centre of FAO Headquarters in Rome, Italy, in presence of more than 150 Heads of State, Ministers, Permanent Representatives and other eminent guests, including FAO Deputy Director-General Ms Maria-Helena Semedo.

(c) FAO

(c) FAO

(c) FAO

Three World Future Councillors – Prof. Dr Vandana Shiva, Dr. Hans R. Herren and Helmy Abouleish – who are also Right Livelihood Award Laureates were on stage.

 

(c) FAO

Among the representatives of winning policies was H.E. Dr. Pawan Chamling, Honourable Chief Minister of the Indian State of Sikkim, who received the Gold Prize for having realised the first organic state in the world. H.E. Dr. Chamling was accompanied by an entire delegation, including Mr. Somnath Poudyal, Agriculture Minister of Sikkim, and Mr. Mani Kumar Pradhan, Director of Sikkim Organic Mission.

Ms. Vibeke Gram Mortensen representing the current Danish Minister for Environment and Food, Hon. Mette Gjerskov, former Minister for Food, Agriculture and Fisheries, and Mr. Paul Holmbeck from Organic Denmark all came to collect the Silver Award for Denmark’s Organic Action Plan of 2011-2020, which resulted in Denmark having today the highest market share of organic products in the world.

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From Brazil, H.E. Alberto Beltrame, Minister of Social Development, joined, along with Ms. Lilian Rahal, National Secretary for Food and Nutrition Security, Mr. Henrique Villa da Costa Ferreira, Executive Secretary for Sustainable Development Goals, Mr. Rogério Augusto Neuwald, Executive Secretary of  National Commission of Agroecology and Organic Production (CNAPO), and Ms. Maria Verônica de Santana, Executive Secretary of the Northeastern Rural Worker’s Movement (MMTR-NE). Together, they were handed over the 2nd Silver Prize for the country’s Policy on Agroecology and Organic Production, which in its first cycle of activities led to impressive quantitative results in terms of advancing the agroecological agenda in the country (budget and initiative-wise), investing over EUR 364 million.

The third Silver Award that went to Quito’s Participatory Urban Agriculture Programme AGRUPAR, Ecuador, was personally accepted by Mr. Alfonso Abdo, Executive Director of CONQUITO. AGRUPAR fosters food security, increases incomes, and enhances ecosystem functions, and led to over 3,600 urban gardens growing on 32 hectares and more than 21,000 people trained in ecological production.

This year’s Future Policy Vision Award honoured TEEBAgriFood, a unique comprehensive evaluation framework which allows assessing of impacts and externalities of food systems. The trophy was proudly received by Dr. Steven Stone from UN Environment, Mr. Pavan Sukhdev, Goodwill Ambassador of UN Environment and former World Future Councillor, and Mr. Alexander Müller, TEEBAgriFood Study Leader.

Mr. Rommel C. Arnado, current Mayor of Kauswagan in the Philippines, Mr. Oumar Bâ, current Mayor of Ndiob and President of REVES, Senegal, and Ms. Paula Daniels, Chair of Board and Co-Founder of Center for Good Food Purchasing, and Ms. Alexa Delwiche, Co-Founder and Executive Director of Center for Good Food Purchasing from Los Angeles, USA came personally to receive the Honourable Mentions for Kauswagan’s From Arms to Farms Programme of 2011, Ndiob’s Vision to become a green, resilient municipality of 2014 and Agriculture Development Programme of 2017, and the Good Food Purchasing Policy that was first adopted by Los Angeles in 2012.

Alexandra Wandel, Director of the World Future Council, who acted also as Master of Ceremonies, says: “It was a truly exciting live webcasted event! We profoundly thank everyone. We thank all our partners – foremost FAO, IFOAM, DO-IT, GCI, SEKEM, and ECORNATURASI, all awardees and speakers, as well as jury members, but also the many experts and volunteers, who supported us in making this year’s Future Policy Award possible. It has been a great success!”

Alexandra Wandel, World Future Council (c) FAO

After the Award Ceremony all guests were invited to a 100% organic cocktail reception. Partners, awardees and speakers then came together for a Roman agroecological dinner, which rounded off this exceptional occurrence and celebrated the eve of World Food Day with local, healthy, organic and agroecological food.

NOTE: All images shown in this post are the property of UN FAO. Available via Flickr.

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BIOPOLI-Seminar in Brüssel zur EU-Agrarpolitik

AgrarKoordination - 16. Oktober 2018 - 9:00
Wir wissen es alle – die aktuelle Agrarpolitik bringt viele Probleme mit sich (Massentierhaltung, Nitrat im Grundwasser, Sojaimporte, Abnahme der Artenvielfalt, Höfesterben, …). Doch aktuell wird über die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der EU für die Zeit nach 2020 diskutiert. Jetzt ist also die Zeit, unsere Vorstellungen einer zukunftsfähigen Landwirtschaft direkt an die Entscheidungsträger zu bringen und mit ihnen über die aktuelle GAP-Reform zu diskutieren. Außerdem wollen wir die EU-Institutionen und deren Arbeitsweisen kennen und verstehen lernen.
Deswegen hat die Agrar Koordination ein Weiterbildungsseminar für ihre BIOPOLI-Referent*innen in Brüssel geplant.
In der Zeit vom 16.-18. Oktober 2018 treffen wir uns mit EU-Abgeordneten verschiedener Parteien sowie mit der Generaldirektion Landwirtschaft und ländliche Entwicklung der EU Kommission (DG AGRI), tauschen uns mit in Brüssel ansässigen NGOs aus und werden eine kritische Stadtführung zum Thema Lobbyismus mit Corporate Europe Observatory machen. Genaueres zum Programm finden Sie hier.

Diese Veranstaltung steht allen offen - auch denjenigen, die noch nicht BIOPOLI-Referent*innen sind. Die Plätze sind allerdings begrenzt und werden bei Überbelegung primär an Referent*innen vergeben.

Zur Anmeldung oder bei Fragen schreiben Sie bitte an folgende E-Mail-Adresse: mireille.remesch@agrarkoordination.de
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Druckfrisch: Mitgliedszeitschrift Europa aktiv Ausgabe 4-2018

Europa-Union Hamburg - 15. Oktober 2018 - 14:58

Die Ausgabe 4-2018 kann hier online abgerufen werden.

Ältere Ausgaben finden Sie in unserem Archiv.

Bis zur nächsten Ausgabe können Sie sich auch auf der Europa-Union Facebook-Seite auf dem Laufenden halten.

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Europäischer Abend "Digitaler Wandel: Wie zukunftsfest ist Europa?“

Europa-Union Hamburg - 15. Oktober 2018 - 9:26

Mit dem Thema „Bürgerrechte und Sicherheit im Cyberraum“ beschäftigen sich der Präsident des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik Arne Schönbohm, die Professorin für Verwaltungsinformatik der Hochschule Harz Dr. Anne-Dore Uthe und der Obmann im Ausschuss Digitale Agenda des Deutschen Bundestags Dr. Konstantin von Notz MdB.

Das zweite Panel steht unter dem Titel „Wirtschaft und Arbeit im digitalen Binnenmarkt“. Es diskutieren der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Christian Hirte MdB, der estnische Botschafter Dr. Mart Laanemäe, die Europaabgeordnete Birgit Sippel und Iris Plöger, Mitglied der Hauptgeschäftsführung beim Bundesverband der Deutschen Industrie.

Ab 17.30 Uhr präsentieren sich Verbände und Institutionen auf einer Informationsbörse der interessierten Öffentlichkeit.

Bitte melden Sie sich bis zum 10. Oktober über unser Online-Formular zu der Veranstaltung an. Weitere Informationen finden Sie im Programm.

Der 29. Europäische Abend ist eine Kooperationsveranstaltung von Europa-Union Deutschland und ihrem Landesverband Berlin, dbb beamtenbund und tarifunion, dem Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement sowie der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland.

Diskutieren Sie das Thema auch schon vorab online auf Twitter: #EURAbend

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Jahreskonferenz zum Weltaktionsprogramm BNE am 14. November 2018

#Nachhaltigkeit - 15. Oktober 2018 - 0:00

Am 14. November 2018 findet die Jahreskonferenz zum Weltaktionsprogramm BNE im Wälderhaus in Wilhelmsburg statt.

Im Mittelpunkt der Konferenz steht der Hamburger Masterplan BNE 2030. Zielgruppe sind in erster Linie Akteure, die bereits aktiv in den Arbeitsgruppen und Steuergruppen an dem Entwurf für den Masterplan mitgewirkt haben.

Es sollen Informationen über den Entstehungsprozess des Masterplans sowie über die Aktivitäten zu den SDGs ausgetauscht werden. Darüber hinaus haben alle Mitwirkenden die Möglichkeit, einen Einblick in die Ergebnisse der anderen Arbeitsgruppen zu bekommen und sich darüber auszutauschen.

KNU-Geschäftsführerin Claudia Schmitt leitete im Masterplan-Erstellungsprozess die Arbeitsgruppe "Hochschulen" gemeinsam mit Norbert König von der BWFG.

Den genauen Ablauf und die Inhalte der Veranstaltung entnehmen Sie bitte dem Programmentwurf (PDF).

Wann? 14. November 2018 von 9.00-16.30 Uhr.

Wo?  Wälderhaus in Wilhelmsburg (Am Inselpark 19, 21109 Hamburg) 

Hier können Sie sich bis zum 04.11.2018 anmelden.

                                                                                   

Foto: CC0/Unsplash

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Falkensee tickt europäisch – Bürgerdialog in der Stadthalle

Europa-Union Hamburg - 12. Oktober 2018 - 16:41

Im Publikum waren viele überzeugte Europäer, die sich Gedanken über die Zukunft der EU machen. Man war sich einig, dass die gemeinsamen Werte die wichtigste Grundlage der EU seien. „Wir glauben an eine Welt, in der die Stärke des Rechts und nicht das Recht des Stärkeren zählt“, sagte Richard Kühnel, höchster Vertreter der EU-Kommission in Deutschland, und erhielt dafür viel Applaus. Sorge bereitete dem Publikum der Brexit und die Tatsache, dass sich einige EU-Länder nicht mehr an die gemeinsamen Regeln hielten. Eine der wichtigsten Säulen der europäischen Grundwerte sei die Unabhängigkeit der Justiz, sagte die Europaabgeordnete Sylvia-Yvonne Kaufmann. Daher habe das Europaparlament seit dem Regierungswechsel in Polen die politische Einflussnahme auf Rechtsprechung kritisiert. In Ungarn gebe es inzwischen sogar ein so hohes Maß an Verletzung von Grundwerten, dass das Europaparlament vorgeschlagen hat, einen Sanktionsmechanismus einzuleiten.

„Wir müssen alles dafür tun, dass das europäische Projekt nicht von den Nationalisten und Populisten untergraben wird“, sagte der Kreisvorsitzende der Europa-Union Havelland Hans-Peter Pohl. „Zweidrittel der Bevölkerung stehen der EU positiv gegenüber“, unterstich Pohl. Diese gelte es zu mobilisieren und zu motivieren, an der Europawahl 2019 teilzunehmen. Auch die Blitzabstimmungen im Publikum zeigten, dass sich die große Mehrheit viel mehr gemeinsames Handeln aller EU-Staaten wünscht oder zumindest derjenigen Mitgliedstaaten, die enger zusammenarbeiten wollen. Dieser Trend verstärkte sich im Laufe des Abends.
In der Diskussion gabt es viele Beispiele, die zeigten, dass die EU bei denjenigen Themen erfolgreich ist, wo sie mit einer Stimme spricht. In der Handelspolitik sei dies der Fall, in der Außenpolitik jedoch nicht. Auch in der Frage nach dem Ausstieg aus der Kernenergie, die eine Teilnehmerin aufwarf, lägen die Positionen zwischen den EU-Staaten zu weit auseinander.

Wie die Zusammenarbeit im Europäischen Rat und im Ministerrat funktioniert, erklärte Kim-Mailin Weinrich vom Auswärtigen Amt. In Deutschland liege die Koordinierung der Europapolitik der Bundesregierung beim Auswärtigen Amt. Dessen Europaabteilung bereite die Ratstreffen vor und arbeite die deutsche Position aus, die dann im Rat vertreten werde.

Frank Havemann von den Karls Erlebnisdörfern erklärte, wie stark die Landwirtschaft in Brandenburg auf Fachkräfte aus dem Ausland angewiesen sei. Er wünscht sich, dass die Bundesregierung mit der Ukraine Vereinbarungen zur Freizügigkeit vereinbare, um von dort qualifizierte Mitarbeiter z.B. für die Erdbeerernte zu gewinnen.

Die Landtagsabgeordnete Barbara Richstein gab zu bedenken, dass die Abwerbung von Fachkräften die Herkunftsländer vor Probleme stelle. Von den Auswirkungen des „Braindrain“ habe sich ihr Landtagsausschuss vor kurzem auf einer Rumänien-Reise ein Bild gemacht.

Steigende Mieten und knapper Wohnraum beschäftigten das Publikum ebenfalls. „Es ist dringend erforderlich, dass die öffentliche Hand den Wohnungsbau übernimmt“, sagte Susanne Wixforth vom Deutschen Gewerkschaftsbund. Wenn Staaten sparen müssten, würden sie allerdings oft in diesem Bereich auf Investitionen verzichten. Deshalb schlägt sie vor, im europäischen Stabilitäts- und Wachstumspakt die Regel einzuführen, dass Investitionen für Wohnungsbau darin nicht berücksichtigt werden.

Die lebhafte Debatte zeigte, dass die Bürgerinnen und Bürger ihre Meinungen und Erwartungen einbringen wollten. Gerade die EU biete dazu viel Gelegenheit, lobte Barbara Richstein. „Über Online-Konsultationen ermöglicht es die Europäische Kommission den Bürgerinnen und Bürgern mitzumachen“, erklärte die Abgeordnete.

Um möglichst vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern Gelegenheit zu geben, sich zu Wort zu melden, wurden zwei parallellaufende Themenräume angeboten. Den Themenraum "Wirtschaft und Soziales" moderierte Mareen Hirschnitz von der Europäischen Bewegung Deutschland. Die Diskussion im Themenraum "Europas Rolle in der Welt" leitete Mechthild Baumann, stellvertretende Vorsitzende der Europa-Union Havelland.

In die Debatte brachten sich auch viele jungen Menschen aus dem Publikum ein. So schlug eine Schülerin vor, eine europäische Verfassung zu schaffen. Ein anderer Jugendlicher, der einen europäischen Freiwilligendienst in Großbritannien machen möchte, befürchtet, dass der Brexit ihm einen Strich durch die Rechnung macht. Deshalb war es auch passend, dass beim Bürgerdialog die Jugend „das letzte Wort“ hatte. „Meine Generation ist die, die am längsten mit den Entscheidungen von heute leben muss“, betonte Sebastian Hanika von der Jungen Europäischen Bewegung Berlin-Brandenburg in seinem Schlusswort. Er lud die Jugendlichen dazu ein, sich für Europa zu engagieren und zu den nächsten Treffen der JEB-Gruppe in Potsdam zu kommen. Auch für das Havelland sei die Gründung einer Gruppe des Jugendverbandes geplant, sagte Hans-Peter Pohl an dem Abend. Der Kreisvorsitzende der Europa-Union Havelland konnte an dem Abend das 63. Mitglied gewinnen.
Im Anschluss an den Bürgerdialog gab es bei einem Imbiss, den die Schülerfirma des örtlichen Gymnasiums vorbereitet hatte, ausgiebig Gelegenheit, die Themen der Diskussion weiter zu vertiefen.

Veranstaltet wurde der Bürgerdialog in Falkensee von der Europa-Union Deutschland in Zusammenarbeit mit der Europa-Union Brandenburg, der Europa-Union Havelland und der Jungen Europäischen Bewegung Berlin-Brandenburg.

 

 

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Kriege um Land, Wasser und Rohstoffe: das Konfliktpotenzial natürlicher Ressourcen

GIGA Event - 12. Oktober 2018 - 9:42
Vorträge und Diskussion Hamburg GIGA Forum Referent Dr. Christiane Fröhlich (GIGA), Jun. Prof. Dr. Janpeter Schilling (Friedensakademie Rheinland-Pfalz/Universität Koblenz-Landau), Dr. Almut Schilling-Vacaflor (Universität Osnabrück) Moderation

Dr. Christian von Soest (GIGA)

Regionen GIGA Institut für Afrika-Studien GIGA Institut für Lateinamerika-Studien GIGA Institut für Nahost-Studien Adresse

GIGA
Neuer Jungfernstieg 21
20354 Hamburg

Forschungsschwerpunkte Frieden und Sicherheit Anmeldung erforderlich

Press release: 2018 Future Policy Award winners announced

World Future Council - 12. Oktober 2018 - 9:00
Future Policy Award 2018 crowns best policies on agroecology and sustainable food systems The “100% organic state” Sikkim in India wins Gold. Policies from Brazil, Denmark and Ecuador honoured with Silver Awards

 

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Hamburg/Rome, 12 October 2018 – The world’s best laws and policies promoting agroecology are awarded the Future Policy Award (FPA) 2018. The “100% organic state” Sikkim, in India, is this year’s winner of the “Oscar for best policies”, beating 51 nominated policies from 25 countries. Policies from Brazil, Denmark and Quito (Ecuador) take home Silver Awards. This year’s award is co-organised by the Food and Agriculture Organization of the United Nations (FAO), the World Future Council (WFC) and IFOAM – Organics International.

 

Gold Prize winner Sikkim is the first organic state in the world. All of its farmland is certified organic. At the same time, Sikkim’s approach reaches beyond organic production and has proven truly transformational for the state and its citizens. Embedded in its design are socioeconomic aspects such as consumption and market expansion, cultural aspects as well as health, education, rural development and sustainable tourism. The policy implemented a phase out of chemical fertilisers and pesticides, and achieved a total ban on sale and use of chemical pesticides in the state. The transition has benefitted more than 66 000 farming families. The Sikkim tourism sector has benefitted greatly from the state’s transition to 100 percent organic:  the number of tourists increased by over 50 percent between 2014 and 2017. As such, Sikkim sets an excellent example of how other Indian states and countries worldwide can successfully upscale agroecology.

 

Three Silver Awards are granted to:

  • Brazil’s National Policy for Agroecology and Organic Production (PNAPO, 2012): In its first cycle of activities PNAPO invested 364 million Euros. Amongst others, it helped 5,300 municipalities to invest 30% or more of their school feeding budgets in organic and agroecological products purchased from family farmers.
  • Denmark’s Organic Action Plan (2011-2020, updated in 2015): As a result of the Action Plan, Denmark has the highest market share of organic products in the world, with almost 80 percent of Danes purchasing organic food.
  • Quito’s Participatory Urban Agriculture Programme (AGRUPAR, 2002): With over 3 600 urban gardens growing on 32 hectares and more than 21 000 people trained, AGRUPAR fosters food security, increases incomes, and enhances ecosystem functions.

 

The Vision Award goes to TEEBAgriFood, an initiative of “The Economics of Ecosystems and Biodiversity” (TEEB) by UN Environment. TEEBAgriFood has developed a comprehensive evaluation framework for food systems that helps decision-makers to compare different policies and the market to value food more accurately.

 

The three Honourable Mentions of the Future Policy Award, this year go to the Good Food Purchasing Policy of Los Angeles, USA (2012), to the Agriculture Development Programme of Ndiob, Senegal (2017) and to the From Arms to Farms Programme of Kauswagan, the Philippines (2011).

 

Winners of this year’s Future Policy Award will be celebrated in a ceremony on 15 October 2018 at FAO headquarters during the World Food Week in Rome. A life webcast is available at http://www.fao.org/webcast/home/en/item/4874/icode/ and photos at: https://flic.kr/s/aHskKjojGW

The Future Policy Award 2018 is co-organised by the World Future Council, FAO and IFOAM – Organics International, with the support of Green Cross International, DO-IT – Dutch Organic International Trade, Sekem Group, Egypt and EcorNaturaSi, Italy.

Statements from the World Future Council, FAO and IFOAM – Organics International:

“By scaling up agroecology, it is possible to tackle malnutrition, social injustice, climate change, and loss of biodiversity. Through effective, holistic policymaking, we can transform our food systems so that they respect people and planet. The 2018 Future Policy Award winners prove that it is feasible – and how. Policymakers across the globe should follow their example and step up similar exemplary political action!” says Alexandra Wandel, Director of the World Future Council.

 

Maria-Helena Semedo, FAO Deputy Director-General, states: “A transition to sustainable food and agriculture systems is critical to achieving sustainable development, and the 2018 Future Policy Award is unique as it highlights policies that advance such a transition. FAO is proud to honour, along with the World Future Council and IFOAM – Organics International, such leadership and political will.”

 

“This year’s Future Policy Award honours exceptional policies adopted by political leaders who have decided to act, no longer accepting widespread hunger, poverty or environmental degradation. They are committed to better food and agriculture systems, and have achieved unimaginable change,” notes Louise Luttikholt, Executive Director of IFOAM – Organics International. “One of them is Sikkim’s Chief Minister Pawan Chamling who set an ambitious vision and achieved it: Sikkim became the first organic state in the world – 100% Organic is no longer a pipe dream but a reality, serving as an outstanding role model for others to follow.”

Note to editors

More Information about the winning policies can be found here: https://www.worldfuturecouncil.org/future-policy-award-2018-agroecology-brochure

Follow the 2018 Future Policy Award on Twitter with #FuturePolicyAward or #FPA2018

About the Future Policy Award

The Future Policy Award is the only award which honours policies on an international level. Each year, the World Future Council chooses a topic for the Future Policy Award on which policy progress is particularly urgent. In partnership with FAO and IFOAM – Organics International, the 2018 Future Policy Award will highlight policies that scale up agroecology to contribute to the protection of life and livelihoods of small-scale food producers, ensure sustainable food production systems and implement climate resilient agricultural practices. More information about this year’s Future Policy Award is available at: https://www.worldfuturecouncil.org/2018-agroecology

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#bindingtreaty: Aktion „Menschenrechte vor Profit“

VEN Niedersachsen - 11. Oktober 2018 - 17:44

Ab dem 15. Oktober startet in Genf die vierte Verhandlungsrunde bei den Vereinten Nationen über ein internationales Abkommen (UN Treaty) zur Unternehmensverantwortung. Um dieses Anliegen zu unterstützen, findet an diesem Samstag, den 13. Oktober, in der Innenstadt von Hannover eine Aktion (ab 14 Uhr am Blätterbrunnen am Kröpcke) statt.

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