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Hamburg

Multilateralismus in der Krise

Europa-Union Hamburg - 30. September 2020 - 17:00
Eine Kooperationsveranstaltung des Info-Point Europa Hamburg, der Europa-Union Landesverband Hamburg e.V. und dem Landesverband Nord der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN) e.V.
Kategorien: Hamburg

Online-Infoabend: "Zu gut zum Wegschmeißen - Lebensmittelreste aus der Kita- und Schulverpflegung weitergeben – Lernen aus erfolgreichen Ansätzen"

AgrarKoordination - 28. September 2020 - 8:37
An vielen Kitas und Schulen werden große Mengen Lebensmittel weggeworfen – das ist problematisch, weil unnötigerweise wertvolle Ressourcen verbraucht und Kosten verursacht werden. Es gibt viele Möglichkeiten, an Kitas und Schulen Lebensmittelabfälle zu vermeiden – zum Beispiel die Zubereitung kindgerechter Speisen und Portionen und ein gutes Feedback- und Bestellsystem. Doch auch bei bester Planung sind Lebensmittelreste in Kitas und Schulen nicht komplett vermeidbar. Diese Reste müssen aber nicht im Müll landen – sie können weitergegeben werden: an die Eltern der Kinder oder an engagierte „foodsaver“. So kann das übrig gebliebene Essen noch genossen werden. Vielen ist nicht bekannt, dass die Weitergabe von Lebensmittelresten an Kitas und Schulen rechtlich möglich und auch unter hygienischen Aspekten praktikabel ist. Doch einige Kitas und Schulen zeigen bereits, wie es funktioniert.

Der Infoabend zeigt Handlungsoptionen für engagierte Eltern sowie Personal an Kitas und Schulen auf und inspiriert durch einen Bericht über erfolgreiche Erfahrungen:

Julia Sievers, Leiterin des Projekt „Gutes Essen macht Schule“ führt ein in die Problematik der Lebensmittelabfälle und gibt einen Überblick über Handlungsoptionen, wie Lebensmittelabfälle an Kitas und Schulen vermieden werden können.

Sophia Haschke von foodsharing berichtet über ihre Erfahrungen mit der Resteweitergabe an Kitas in Lüneburg und gibt Tipps, worauf in der Praxis zu achten ist.

Im Anschluss an die Beiträge gibt es Zeit für Fragen und Austausch.

Der Infoabend wird im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche „Deutschland rettet Lebensmittel!“ angeboten und in Form eines Zoom-Meetings durchgeführt.

Die Zugangsdaten werden nach der Anmeldung zum Infoabend versendet. Die Teilnahme am Infoabend ist kostenlos.

Anmeldung und weitere Infos bei Julia Sievers:
E-Mail: gutes-essen-macht-schule@agrarkoordination.de
Tel.: 040/39 25 26
https://www.agrarkoordination.de/projekte/gutes-essen-macht-schule/


Kategorien: Hamburg

Europa und die Umwelt: Was tut die EU für den Hamburger Hafenbetrieb?

Europa-Union Hamburg - 24. September 2020 - 18:00
Eine Veranstaltung im Rahmen der Hamburger Klimawoche
Kategorien: Hamburg

Präsentation des UNESCO-Weltbildungsberichts 2020 „Inklusion und Bildung“ in Deutschland

SID Blog - 22. September 2020 - 20:19
Gemeinsame Pressemitteilung des Auswärtigen Amts, des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und der Deutschen UNESCO-Kommission

Chancengerechte Bildung: Pandemie droht Ungleichheiten zu verstärken

Präsentation des UNESCO-Weltbildungsberichts 2020 „Inklusion und Bildung" in Deutschland



Berlin - Am 22. September stellten das Auswärtige Amt, das Bundesministerium für Bildung und Forschung, das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und die Deutsche UNESCO-Kommission den UNESCO-Weltbildungsbericht 2020 zum Thema „Inklusion und Bildung: Für alle heißt für alle" vor. In einer virtuellen Veranstaltung diskutierten hochrangige politische Vertreterinnen und Vertreter gemeinsam mit internationalen Expertinnen und Experten die Auswirkungen auf die Bildung in Deutschland und die deutsche Entwicklungszusammenarbeit.

Obwohl sich die Weltgemeinschaft zum Ziel gesetzt hat, mit der Globalen Agenda Bildung 2030 inklusive und chancengerechte Bildung für alle bis 2030 sicherzustellen, haben mehr als eine Viertel Milliarde Kinder und Jugendliche keinen Zugang zu Bildung. Millionen andere werden aufgrund ihrer Herkunft, Identität oder einer Behinderung innerhalb des Bildungssystems ausgegrenzt. Die Covid-19-Pandemie droht diese Ungleichheiten noch zu verschärfen. So haben beispielsweise etwa 40 % der Länder mit niedrigem und niedrig-mittlerem Einkommen während der Covid-19-Krise keine Maßnahmen zur Unterstützung der von Exklusion bedrohten Lernenden ergriffen. Zu dem Schluss kommt der UNESCO-Weltbildungsbericht „Inklusion und Bildung: Für alle heißt für alle", der heute in Deutschland vorgestellt wurde. Die UNESCO warnt, dass durch Covid-19 die jährliche Finanzierungslücke für Bildung in den Ländern mit niedrigem und niedrig-mittlerem Einkommen von 148 Milliarden US-Dollar um bis zu ein Drittel auf fast 200 Milliarden US-Dollar ansteigen wird.

Armut ist entscheidende Hürde für den Bildungserfolg

Michelle Müntefering, Staatsministerin für Internationale Kulturpolitik im Auswärtigen Amt: „Bildung ist der Schlüssel für gesellschaftliche Teilhabe. Jeder sollte bestmöglich gefördert werden, um sein eigenes Potenzial voll entfalten zu können. Das ist eine Frage der Gerechtigkeit. Es ist aber auch eine Verpflichtung, zu der wir uns als globale Gemeinschaft in internationalen Abkommen bekannt haben. In unserer Internationalen Kultur- und Bildungspolitik setzen wir uns dafür ein, dass wir gemeinsam dieser Verantwortung gerecht werden."

Globale Bildungspartnerschaften

Maria Flachsbarth, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung: „Im Krisenkontext, wie der aktuellen Covid-19-Pandemie, verschärfen sich bestehende Ungleichheiten weltweit. Über eine Milliarde Kinder konnten wegen der Epidemie dieses Jahr nicht zur Schule gehen. Alle Menschen brauchen einen gleichberechtigten Zugang zu hochwertiger Bildung. Globale Bildungspartnerschaften müssen jetzt gestärkt werden. Wir brauchen globale Solidarität, um den verheerenden Folgen, die diese Pandemie auf die Bildung hat, entgegenzuwirken."

In einem Viertel aller Länder weltweit ist die getrennte Bildung von Kindern mit und ohne Behinderung gesetzlich vorgeschrieben. In Asien, Lateinamerika und der Karibik existieren in über 40 Prozent der Staaten entsprechende Regelungen. Aber auch Minderheiten und Geflüchteten wird der Zugang zu hochwertiger Bildung in vielen Ländern der Welt noch immer nicht hinreichend gewährt. In mehreren mittel- und osteuropäischen Ländern lernen Kinder der Roma-Minderheit getrennt von der Mehrheitsgesellschaft. In den OECD-Staaten besuchen mehr als zwei Drittel aller Kinder und Jugendlichen mit Migrationshintergrund Schulen, an denen mindesten die Hälfte der Schülerinnen und Schüler ebenfalls eine Zuwanderungsgeschichte hat.

Weltweite Schritte Richtung Inklusion

Thomas Rachel, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung: „Unser Anspruch ist es, Bildung auf allen Ebenen inklusiv zu gestalten. Wir müssen uns in Deutschland und der Welt noch mehr anstrengen, damit wir diesem Ziel Schritt für Schritt näherkommen. Jeder und jede hat ein Recht auf gute Bildung, unabhängig von Geschlecht, Herkunft, sozialem Status, religiöser und sexueller Orientierung oder einer Beeinträchtigung. Mit diesem Ziel vor Augen arbeiten wir im Bundesministerium für Bildung und Forschung für eine starke inklusive Bildung in Deutschland."

Die heutige Veranstaltung stellte die internationale Perspektive und die Entwicklung weltweit dar, fokussierte aber auf die Bedeutung des Weltbildungsberichts für das deutsche Bildungswesen. Nicht zuletzt der Bericht der Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Ministerin Dr. Stefanie Hubig, zeigte Stand und Perspektiven chancengerechter Bildung in Deutschland.

Auch wenn die Weltgemeinschaft noch einen weiten Weg vor sich hat, gibt es viele Beispiele, die zeigen, wie Inklusion gelingen kann. Vor Veröffentlichung des Weltberichts stellte die UNESCO in diesem Jahr exzellente Beispiele inklusiver Bildung vor, darunter die Marie-Kahle-Gesamtschule Bonn, die von Sabine Kreutzer geleitet wird. An der 2009 gegründeten Schule wird nach der Dalton-Methode unterrichtet, die den Schülerinnen und Schülern ein selbstbestimmtes Lernen in ihrem eigenen Tempo ermöglicht. Die Bonner Bildungseinrichtung wurde dafür erst 2019 mit dem Jakob Muth-Preis für inklusive Schule ausgezeichnet.

Auch in vielen anderen Ländern hat die UNESCO innovative Ansätze für mehr Bildungsteilhabe gefunden. So existieren auf Kuba, in Malawi und der Ukraine Kompetenzzentren, die allgemeine Schulen dabei unterstützen, Kinder mit besonderen Bedarfen zu unterrichten. In Gambia, Neuseeland und auf Samoa werden mobile Lehrkräfte eingesetzt, um benachteiligte Gruppen zu erreichen. Der indische Bundesstaat Odisha verwendet 21 Stammessprachen in seinen Klassenzimmern und Kenia passt seinen Lehrplan an den Kalender der im Land lebenden Nomaden an.

Inklusion braucht gut geschulte Lehrkräfte

Walter Hirche, Minister a. D., Vorstandsmitglied und Präsident a. D. der Deutschen UNESCO-Kommission: „Vielen Bildungssystemen liegt die Annahme zugrunde, dass alle Menschen dieselben Lernbedürfnisse haben. Doch so unterschiedlich Menschen sind, so unterschiedlich sind auch ihre Arten sich zu bilden. Nicht die Lernenden müssen sich in ein bestehendes System integrieren, sondern das Bildungssystem muss sich an sie anpassen. In Deutschland haben wir in den vergangenen Jahren bereits viel erreicht. Aber die Mehrheit der Kinder und Jugendlichen mit sonderpädagogischem Förderbedarf lernt noch immer separiert, statt den Unterricht an allgemeinen Schulen zu besuchen. Wir müssen Lehrerinnen und Lehrer in der Ausbildung und mit passgenauen Fortbildungen dabei unterstützen, alle Schülerinnen und Schüler gleichermaßen mitzunehmen."

Bei der Umsetzung von Teilhabe im Bildungsbereich kommt insbesondere den Lehrkräften eine entscheidende Rolle zu. Sie sind der Schlüssel zu mehr Inklusion im Schulalltag, brauchen dafür aber das nötige Handwerkszeug. So gab ein Viertel aller Lehrkräfte in 48 untersuchten Ländern an, sich mehr Weiterbildungen zum Unterrichten von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Bedarfen zu wünschen.
 

Hintergrund

Mit der Verabschiedung der Globalen Nachhaltigkeitsagenda hat sich die Weltgemeinschaft verpflichtet, bis 2030 für alle Menschen inklusive, chancengerechte und hochwertige Bildung sicherzustellen. Die UNESCO koordiniert die Umsetzung dieses Ziels, evaluiert die Fortschritte und veröffentlicht jährlich den Weltbildungsbericht.
 

Weitere Informationen

Programm der Veranstaltung

Deutschsprachige Kurzfassung des UNESCO-Weltbildungsberichts 2020

Englischsprachige Langfassung des UNESCO-Weltbildungsberichts 2020

Informationen zum UNESCO-Weltbildungsbericht

Porträt von Sabine Kreutzer, Leiterin der Marie-Kahle-Gesamtschule Bonn

Porträt der Marie-Kahle-Gesamtschule Bonn
 


MBA Sustainability Management erweitert Studiengangsspektrum

Sustainability Management - 22. September 2020 - 13:00
Das Centre for Sustainability Management (CSM) bietet im MBA Sustainability Management neue Vertiefungsmöglichkeiten an. Dabei geht es um Zukunftsthemen wie  Nachhaltigkeitsmanagement & Digitalisierung, nachhaltiges Lieferkettenmanagement und Nachhaltigkeitsbewertung. Bis zum 30.09. können Studieninteressierte sich online für den Studienstart 2021 bewerben. Vom kommenden Jahr an stehen im MBA Sustainability Management vier neue Vertiefungsmodule zur Auswahl: Nachhaltigkeitsmanagement & Digitalisierung, Nachhaltigkeitsmarketing, Nachhaltigkeitsbewertung & -kommunikation und Nachhaltiges Lieferkettenmanagement. „Mit den neuen Modulen erhalten wichtige Zukunftsthemen noch mehr Platz im Wahlbereich des Curriculums: Spannungsfelder von Digitalisierung und Nachhaltigkeit, verantwortungsvoll und widerstandsfähig gestaltete Lieferketten, transparente Messung von ökologischen und sozialen Fortschritten und nachhaltigkeits- und marktorientierte Unternehmensentwicklung“, erläutert Studiengangsleiter Professor Stefan Schaltegger. Zum Curriculum des MBA Sustainability Management „Green MBA“ für nachhaltiges Wirtschaften und innovative Geschäftsmodelle Der 2003 als weltweit erster universitärer „Green MBA“ eingeführte Studiengang bereitet Studierende praxisnah darauf vor, Unternehmen oder Organisationen auf Nachhaltigkeitskurs zu bringen oder das Nachhaltigkeitsmanagement zu professionalisieren. Das Programm qualifiziert Absolventinnen und Absolventen dafür, reale Nachhaltigkeitsprobleme wirksam zu lösen und zugleich den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens zu stärken. „Corona stellt zur Zeit alles auf den Kopf, ist …
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Biopoli auf der Hamburger Klimawoche

AgrarKoordination - 22. September 2020 - 10:35
Einige Veranstaltungen fallen nicht den Hygienemaßnahmen zum Opfer. Dazu gehört die Hamburger Klimawoche mit ihrem bunten Bildungsangebot für Schulen, aber auch den großen zentralen Veranstaltungen für Jedermann und jede Frau auf dem Hamburger Rathaus. Die Agrar Koordination ist wie immer dabei mit mehreren Angeboten für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 8.
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Moria: "Ich dachte, ich würde verbrennen" – Jugendliche berichten

SID Blog - 22. September 2020 - 1:25
Wie erleben migrierte und geflüchtete Jugendliche auf Lesbos ihre Lage nach dem Feuer in Moria? Hier erzählen sie. Außerdem: Ein Update zur UNICEF-Hilfe vor Ort. Liebe UNICEF-Freundin, lieber UNICEF-Freund,

"Als das Feuer ausbrach und wir merkten was los war, schrien wir, dass die Tore des Lagers aufgeschlossen werden sollten. Aber erst nach einer Stunde wurden sie geöffnet. Wir hatten furchtbare Angst."

Das erzählt Bahnam (16, Name geändert) über die Nacht, in der das Lager Moria in Flammen aufging. Gleichzeitig sagt er, dass er durch das Feuer wieder Hoffnung geschöpft habe, Moria endlich für immer verlassen zu können.
"Ich muss einfach wissen, wie es weitergehen wird für mich." Bahnam (16) aus Afghanistan Wie erleben andere Jugendliche die Situation? Meine Kollegin Susanne Nandelstädt hat ihre Stimmen gesammelt.
 Jugendliche aus Moria erzählen Wie läuft die Hilfe für die Kinder in Moria? Danke liebe UNICEF-Freundin, lieber UNICEF-Freund, dass Sie sich einen Moment Zeit nehmen, die Geschichten der Jugendlichen zu lesen. Viele UNICEF-Unterstützerinnen und Unterstützer wie Sie haben den Flüchtlingen in Griechenland in den letzten Tagen mit einer großzügigen Spende geholfen. Vielen Dank! So konnte unser Team die Kinder nach dem Feuer mit dem Allernötigsten versorgen. Mittlerweile sind viele Familien in ein provisorisches Camp aus Zelten umgezogen. Einige besonders schutzbedürftige Familien sind in unserem Kinder- und Familienzentrum TAPUAT untergekommen. Die Kinder erhalten auch psychosoziale Betreuung. Der nächste Schritt: Bildungsangebote für alle geflüchteten Mädchen und Jungen wieder aufnehmen. Wie sieht die Hilfe vor Ort konkret aus? Lesen Sie gern auf unserer Projektseite nach, wo Sie immer den aktuellen Stand finden: Die UNICEF-Hilfe im Überblick Viele Grüße, Ihre Laura Sandgathe UNICEF Deutschland Wie steht es um die Kinderrechte in Deutschland? Zum Weltkindertag 2020 haben wir in deutschen Städten und Gemeinden gefragt: Was tun sie für die Umsetzung der Kinderrechte? Wie beteiligen sie Kinder und Jugendliche an Entscheidungen?

Sebastian Sedlmayr, Leiter der Abteilung Kinderrechte und Bildung bei UNICEF Deutschland, hat sich die Ergebnisse der Umfrage angeschaut. Lesen Sie im Interview, was ihn erstaunt hat und was die Politik noch tun muss, damit Deutschland kinderfreundlicher wird. Zum Interview Zum Schluss etwas zum Schmunzeln Da hat jemand gute Laune: Soro (5 Monate) wartet in einem Krankenhaus in der Elfenbeinküste auf eine Impfung. (Ob er während und nach dem Pieks immer noch so gestrahlt hat, wurde leider nicht fotografisch festgehalten.)

Bilder wie dieses erinnern mich daran, warum die UNICEF-Hilfe so wichtig ist: Weil jedes Kind ein Recht auf ein so quietschvergnügtes Lachen hat wie Soro. Mehr Fotos von Kindern aus aller Welt und Infos zur Programmarbeit gibt es auf unserem Instagram-Kanal: Instagram entdecken Über uns |Spenden |UNICEF-Pate werden |Grußkartenshop Deutsches Komitee für UNICEF e.V. | Höninger Weg 104 | 509 69 Köln, Vereinsregisternummer: VR 50 68 | USt-Id-Nr.: DE 123 049 237 Zuständiges Gericht: Amtsgericht Köln | Vorstandsvorsitzender: Georg Graf Waldersee Geschäftsführer: Christian Schneider Spendenkonto: Bank für Sozialwirtschaft Köln
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Klimaschutz kann Hamburg zum Gewinner machen

Klimawoche - 21. September 2020 - 23:24

Die Zunahme von Extremwetterlagen sind erste drastische Vorboten für das, was der Klimawandel auch für die Metropolregion Hamburg bedeutet. So beklagen Expert*innen aus Klimaforschung, Land- und Forstwirtschaft das dritte Jahr in Folge mit extremster Trockenheit – besonders im April. Der Schutz des Klimas zum Schutz unserer Metropole muss zur wichtigsten Aufgabe werden. Diese negativen Folgen des Klimawandels zwingen uns, endlich konsequent gegenzusteuern und in den Klimaschutz zu investieren. Der Schutz des Klimas zum Wohl unserer Metropole muss zur wichtigsten Aufgabe werden, da diese Investitionen die Zukunft Hamburgs sichern. Für unsere Stadt bedeutet das, den Klimaschutz nicht als Kostentreiber, sondern als herausragende Chance zu verstehen. Die Erneuerbaren Energien, der Wissenschaftsstandort und die grüne Logistik wären drei Boombranchen eines konsequenten Klimaschutzes.

„Es ist jetzt Zeit konsequent zu handeln. Die Bereitschaft für einen effektiven Klimaschutz muss aus der Mitte der Gesellschaft kommen“, sagt Frank Otto, Vorsitzender von Klimawoche e.V. „Wir wollen mit der 12. Hamburger Klimawoche dazu gemeinsam mit einem unabhängigen Netzwerk aus 200 Unternehmen, Organisationen und Verbänden einen erkennbaren Beitrag leisten.“

Mit rund 220 Veranstaltungen unter dem Motto „Das Klima braucht Dich“ ist am Sonntag zum zwölften Mal die Hamburger Klimawoche gestartet, die bis zum 27. September dauert. Auf Hamburgs prominentesten Platz, dem Rathausmarkt, wirbt ein unabhängiges Netzwerk für eine klimafreundliche und zukunftsfähige Stadt. Es ist die erste große Veranstaltung auf dem Rathausmarkt seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie, die Dank des großartigen Einsatzes vieler Partner*innen und einem innovativen Corona-Konzept stattfinden kann. So wird eine imposante Eventüberdachung die Besucher*innen sowie die Bühne mit den Expert*innen vor Regen schützen und zugleich luftdurchflutet den bestmöglichen Schutz vor Corona bieten.

Jeden Tag geht es auf dem Rathausmarkt um zwei andere Themenkomplexe: Am Dienstag sind es die Themen Mobilität & Energie, am Mittwoch um Klima & Entwicklung, am Donnerstag um Meere & Forschung, am Freitag um Wirtschaft & Stadtentwicklung, am Sonnabend um Ernährung Landwirtschaft und am Sonntag um Artenschutz & Leben.

„Wenn die Politik jetzt den richtigen Rahmen setzt, kann der Wandel hin zu einer dekarbonisierten Gesellschaft gelingen. Das nutzt der Wirtschaft, der Menschheit und der gesamten Biosphäre“, sagt Prof. Claudia Kemfert, Schirmfrau der 12. Hamburger Klimawoche. Die renommierte Wirtschaftsexpertin mit den Schwerpunkten Energieforschung und Klimaschutz leitet seit 2004 die Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin und ist Professorin für Energieökonomie und Nachhaltigkeit. Außerdem ist sie Co-Vorsitzende im Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) der Bundesregierung und eine der renommiertesten Verfechterinnen einer kompromisslosen Energiewende in Deutschland. „Noch in diesem Jahr muss ein schnellerer Kohleausstieg entschieden werden. Alte, ineffiziente Kohlekraftwerke müssen vom Netz genommen und kein neues mehr ans Netz gelassen werden. Das Ausbautempo der erneuerbaren Energien muss massiv erhöht werden. Dazu gehört, die Windabstandsregeln abzuschaffen, finanzielle Beteiligungsmodelle für Regionen und Kommunen bundeseinheitlich zu ermöglichen und der Ausbaudeckel für Solarenergie muss sofort abgeschafft werden.“

„Der Klimawandel geht unvermindert weiter – auch wenn Corona und die Flüchtlingssituation viele Schlagzeilen bestimmen“, sagt Jens Kerstan, Senator für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft: „In dieser Woche rücken diverse Veranstaltungen in Hamburg die Klimakrise in den Mittelpunkt – die Klimawoche mit ihren Aktionen leistet hier einen wertvollen und engagierten Beitrag aus der Zivilgesellschaft. Um die Erderwärmung und ihre dramatischen Auswirkungen zu begrenzen, müssen wir jetzt beherzt und verantwortlich handeln. In Hamburg haben wir einen Klimaplan mit 400 Maßnahmen und ein ehrgeiziges Klimaschutzgesetz, die wir jetzt umsetzen. Politik und Wirtschaft können aber nicht allein dafür sorgen, dass wir unsere Klimaziele erreichen. Jede und Jeder ist auch im Privaten gefordert und kann einen Beitrag zum CO2-Sparen leisten.“

Dr. Dorothee Stapelfeldt, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen: „Die Klimawoche ist eine willkommene Initiative, die wir als Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen gern ideell und finanziell unterstützen. Denn Klimaschutz ist eine Aufgabe, die uns alle angeht – nachhaltiges Planen und Bauen gehört dazu. Hamburg zählt zu den ‚grünsten‘ Großstädten in Europa, und jetzt und in Zukunft weisen alle größeren Stadtentwicklungsgebiete bei uns neue, für das Stadtklima wichtige Parks und Grünflächen auf. Mit Hamburgs Klimaplan haben wir uns viel vorgenommen, und es ist gut, dass die Klimawoche 2020 weiter für das Thema sensibilisiert.“

Die Hamburger Klimawoche widmet sich auch in ihrem 12. Jahr nicht nur den Gefahren und Herausforderungen des Klimawandels. So wird in vielen Veranstaltungen die nachhaltige Entwicklung beleuchtet, die auch für Hamburg von großer Relevanz ist. Dabei orientiert sich die Klimawoche an den 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen (englisch: Sustainable Development Goals, SDGs). Diese SDGs sollen den Weg in eine gerechtere und nachhaltige Zukunft auf ökonomischer, sozialer sowie ökologischer Ebene vorgeben. Sie wurden in der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung am 1. September 2015 von der UN-Generalversammlung verabschiedet traten am 1. Januar 2016 in Kraft.

Um mit Nachdruck auf die Bedeutung der Nachhaltigkeitsziele hinzuweisen, haben Stand up-Paddler*innen mit Unterstützung der Firmen SUPco, SUP CLUB Hamburg und Starboard die 17 SDGs heute über die Binnenalster zur Pressekonferenz im „Alex im Alsterpavillion” am Jungfernstieg gebracht. Eine starke Aktion zum Auftakt der Klimawoche.

In unmittelbarer Nähe der Klimawochen-Veranstaltungen findet rund um die St. Petri- Kirche am 26. und 27. September mit rund 100 Akteuren*innen aus Wirtschaft und Gesellschaft der Themenpark der Klimawoche als „Green World Tour Hamburg“ statt. Und heute startet zudem das Bildungsprogramm für mehr als 3000 Schüler*Innen. Alle Veranstaltungen werden klimaneutral durch die Unterstützung des Unternehmens South Pole ausgerichtet.

Die drei Leuchttürme der Klimawoche:

  • 34 Diskussionen, Vorträge und Filme auf dem Rathausmarkt zu Themen wie Mobilität, Klimaflucht, Wirtschaft, Forschung und Ernährung.
  • Im Ausstellerbereich informieren die Verbraucherzentrale Hamburg über klima- und umweltrelevante Themen. Digital können die Besucher*innen Kontakt zu Klimaforscher*innen aufnehmen und ihnen Fragen zu ihrer Arbeit und der Bedeutung der wissenschaftlichen Ergebnisse stellen. Und mit der NEW 4.0- Roadshow bringt die HAW Hamburg ein faszinierendes interaktives Exponat mit, mit dem den Menschen die Energiewende für Hamburg und Schleswig-Holstein nähergebracht werden soll.
  • Der Themenpark der Klimawoche als Green World Tour Hamburg findet am 26. und 27. September rund um die Hauptkirche St. Petri statt. Die Besucher*innen bekommen Anreize, wie sie unsere Umwelt mit kleinen Verhaltensänderungen nachhaltig Gutes tun können.

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Biopoli-Workshops bei "Wetter.Wasser. Waterkant.2020" in Hamburg (HafenCity)

AgrarKoordination - 21. September 2020 - 10:10
Vom 21. bis 25. September findet auch dieses Jahr wieder die kostenfreie Bildungswoche "Wetter.Wasser.Waterkant.2020" in der Hamburger HafenCity statt. Wetter.Wasser.Waterkant bietet Hamburger Schulen zu Klima, Nachhaltigkeit und gesellschaftlichem Wandel über 190 Bildungsangebote.

Buchbare Workshops (90 Minuten) für die Klassenstufen 9-13 in der HafenCity: Mo., 21. September oder Mittwoch, 23. September, von 9:00 bis 12:00 Uhr:
Wo bitte geht es hier zum nächsten Planeten? – Ökologischer Fußabdruck und Ernährung

Di., 22. September von 9:00-12:00 Uhr:
Hitzewelle, Starkregen und Sturmböen – Und was hat das mit mir zu tun? Klimawandel und Landwirtschaft

Do., 24. September oder Freitag, 25. September, von 9:00 bis 12:00 Uhr:
Frisch gekauft und dann ab in die Tonne? – Lebensmittelverschwendung

Eine Anmeldung ist erforderlich! Gebucht werden können die Veranstaltungen ab Montag, den 3. August auf http://www2020.de/anmeldung/
möglich.

Das Programmheft gibt es hier zum Download (die drei Angebote der Agrar Koordination finden Sie auf S. 46-48): http://www2020.de/wp-content/uploads/2020/07/WWW2020_Programmheft.pdf
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Bildungsinitiative „Lightcycle Rohstoffwochen“ macht Jugendliche klar zur Rohstoffwende

Klimawoche - 21. September 2020 - 9:34

Foto: I!BK 2014

Was steckt alles drin in LEDs, Energiesparlampen oder im geliebten Handy? Warum sind sie zu wertvoll für den Müll und müssen recycelt werden? Was hat das mit Ressourcenschutz und Klimawandel zu tun?

Wir leben in konsumorientierten Zeiten. Wir kaufen viel, verbrauchen viel und werfen eine Menge weg. Der folgenschwere Effekt: Rohstoffe werden knapp. Dabei wäre es einfach, aus den vermeintlich nutzlosen Abfällen wieder wertvolle Sekundärrohstoffe zu gewinnen. Unsere Devise muss daher lauten: Vermeiden oder verwerten statt gedankenlos konsumieren und achtlos wegwerfen.

Die bundesweite Bildungsinitiative Lightcycle Rohstoffwochen wendet sich vor allem an Schülerinnen und Schüler weiterführender Schulen. Sie besteht aus mehreren aufeinander abgestimmten Lernbausteinen, die komplexe, globale und lokale Zusammenhänge rund um Ressourcenschutz, Recycling und Kreislaufwirtschaft anschaulich und spannend begreifbar machen. Mit jedem Baustein wird das Wissen über alle Sinne vertieft und nachhaltig verankert. Eigene Handlungsoptionen werden erkennbar. Ziel der Lightcycle Rohstoffwochen ist es, die wertvollen Schätze, die in jeder Kommune, in Gebäuden, im Boden, in Schubladen und Kellern oder im Hausmüll verborgen sind, zu bewahren und zu verwerten und ein Umdenken im Konsumverhalten anzustoßen.

Jetzt noch anmelden!
  • Termin: 25.09.2020
  • Empfehlung: 5. -13. Klasse
  • Ort: in Ihrer Schule
  • Uhrzeit: Workshopzeiten können nach Buchung individuell abgestimmt werden
  • Maximale Teilnehmer*innenanzahl: 90 (zwei Durchgänge a 90 Minuten an einer Schule mit je max. 45 Schüler*innen
  • Anmeldung unter Angabe von Schule, Klasse(n), Ansprechperson an: volunteer@klimawoche.de

Sonstiges: Material zur Vorbereitung wird nach der Anmeldung von der Institution bereitgestellt.Links zum Akteur:

https://www.lightcycle.de/verbraucher/rohstoffwochen

https://www.lightcycle.de/fileadmin/content/pdf/verbraucher/leinen-los-rohstoffwochen.pdf

https://www.youtube.com/watch?v=eGs6ybmSIAc

https://youtu.be/UTwrl3C-yWI

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Klimakiller Reichtum: Oxfam-Bericht zeigt Verantwortung der Wohlhabenden

SID Blog - 21. September 2020 - 4:35

Oxfam-Bericht

Klimakiller Reichtum: Das reichste 1 Prozent schädigt das Klima doppelt so stark wie die ärmere Hälfte der Welt

Entwicklungsorganisation fordert Maßnahmen gegen den exzessiven CO2-Verbrauch der Wohlhabenden und den Umbau der Wirtschaft

Berlin, 21.09.2020. Das reichste 1 Prozent (63 Millionen Menschen) blies zwischen 1990 und 2015 mehr als doppelt so viele klimaschädliche CO2-Emissionen in die Atmosphäre wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung zusammen. Das zeigt ein neuer Bericht, den die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam heute veröffentlicht. Anlass sind die anstehenden klimapolitischen Gespräche im Rahmen der UN-Generalversammlung. Oxfam fordert den exzessiven CO2-Verbrauch der Wohlhabenden einzuschränken, Investitionen in die öffentliche Infrastruktur und einen klimagerechten Umbau der Wirtschaft zum Wohle aller.

Der Bericht „Confronting Carbon Inequality" wertet aus, für wie viel CO2-Ausstoß die einzelnen Einkommensgruppen verantwortlich sind. Analysezeitraum sind die klimapolitisch wichtigen Jahre zwischen 1990 und 2015, in denen sich die klimaschädlichen Emissionen weltweit verdoppelt haben. Für diesen Anstieg sind insbesondere die reichsten 10 Prozent verantwortlich, nicht die globale Mittelklasse, wie häufig angenommen wird. Ungleichheit spielt für die Beschleunigung der Klimakrise eine entscheidende Rolle:

  • Die reichsten 10 Prozent (630 Millionen Menschen) sind für über die Hälfte (52 Prozent) der CO2-Emissionen verantwortlich, die zwischen 1990 und 2015 verbraucht wurden. Das reichste 1 Prozent verbrauchte alleine 15 Prozent, während die ärmere Hälfte der Menschheit nur für 7 Prozent verantwortlich war.
  • Von dem nach 1990 noch verfügbaren globalen Emissionsbudget verbrauchten die reichsten 10 Prozent alleine ein Drittel, die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung dagegen nur 4 Prozent. Das Emissionsbudget beziffert den maximalen Betrag an CO2, den die Menschheit in die Atmosphäre blasen darf, ohne dass die Erderwärmung auf über 1,5 Grad steigt – der Grenze für eine unkontrollierte Klimakatastrophe.
  • Die reichsten 10 Prozent der deutschen Bevölkerung, zu denen 8,3 Millionen Menschen zählen, sind für 26 Prozent der (deutschen) CO2-Emissionen verantwortlich, die seit 1990 in die Luft geblasen wurden. Nur etwas mehr (29 Prozent) hat die ärmere Hälfte der deutschen Bevölkerung verbraucht, die fünf Mal so viele Menschen umfasst (41,5 Millionen Menschen).
  • Im Jahr 2015 verbrauchten die reichsten 10 Prozent in Deutschland sogar mehr CO2 als die ärmere Hälfte der Bevölkerung.

„Die katastrophalen Folgen der Klimakrise sind schon heute vielerorts spürbar. Verantwortlich dafür ist eine Politik, die auf Konsumanreize setzt, immerwährendes Wachstums verspricht und die Welt ökonomisch in Gewinner und Verlierer spaltet. Für den Konsumrausch einer reichen Minderheit zahlen die Ärmsten den Preis", sagt Ellen Ehmke, Analystin für soziale Ungleichheit bei Oxfam Deutschland.

Um die Erderwärmung unter 1,5 Grad zu halten, so Oxfams Kalkulation, müssten die reichsten 10 Prozent der Weltbevölkerung ihre durchschnittlichen Pro-Kopf-Emissionen bis 2030 auf ein Zehntel des bisherigen Werts senken. Dies würde die globalen Emissionen insgesamt um ein Drittel verringern. Ein Hebel hierfür ist der Verkehr: So zeigen andere aktuelle Studien, dass die reichsten 10 Prozent der Haushalte für fast die Hälfte des Energieverbrauchs verantwortlich sind, die auf den Verkehr über Land zurückgehen – und für drei Viertel des durch den Flugverkehr erzeugten Energieverbrauchs. Das Verkehrswesen ist für rund ein Viertel der weltweiten Emissionen verantwortlich und SUVs sind der zweitgrößte Emissionstreiber zwischen 2010 und 2018.

„Wir müssen die Klima- und die Ungleichheitskrise zusammen lösen. Der exzessive CO2- Verbrauch der Reichsten geht auf unser aller Kosten und muss eingeschränkt werden. Steuern für klimaschädliche SUVs und häufiges Fliegen wären ein erster Schritt. Die Einnahmen müssen Regierungen in klimaeffiziente Mobilität, in öffentliche Infrastruktur und Dienste sowie in soziale Absicherung investieren. Das lässt nicht nur die Emissionen sinken, sondern hilft auch Armut und Ungleichheit zu überwinden", fordert Ellen Ehmke.

 

Redaktionelle Hinweise:

  • Der Oxfam-Bericht „Confronting Carbon Inequality" und der gemeinsam mit dem Stockholmer Umweltinstitut erarbeitete Forschungsbericht „The Carbon Inequality Era" (inklusive der globalen Daten) stehen unter folgendem Link zum Download bereit (Passwort: Oxfam, bitte Sperrfrist bis 21.9., 2:01 Uhr MESZ beachten): https://oxfam.box.com/v/Carbon-Inequality
  • Methodologie: Grundlage des Oxfam-Berichts sind Schätzungen über so genannte Verbrauchsemissionen, d.h. den Emissionsverbrauch eines Landes, einschließlich der importbezogenen Emissionen, abzüglich der exportbezogenen. Die Verbrauchsemissionen eines Landes wurden den einzelnen Haushalten zugeteilt, basierend auf aktuellen Daten zur Einkommensverteilung. Die durch vielfache Studien belegte Annahme dahinter ist, dass die Emissionen in Abhängigkeit zum Einkommen zunehmen – und zwar innerhalb eines (landesspezifisch definierten) minimalen und maximalen Verbrauchs. Die Auswertung erfolgte für 117 Länder für die Jahre 1990 bis 2015. Ausführlichere Informationen zur Methodologie sind im Forschungsbericht enthalten.

 

Weitere Zahlen für Deutschland:

  • Der Anteil an den deutschen CO2-Emissionen, für den die reichsten 10 Prozent der Bevölkerung verantwortlich sind, ist zwischen 1990 und 2015 von 25 auf 29 Prozent gestiegen, während der Anteil beim übrigen Teil der Bevölkerung entweder gleichgeblieben ist oder sank. Das heißt die Reichsten in Deutschland schädigen im Verhältnis zum Rest der Bevölkerung das Klima stärker als 1990.
  • Insgesamt sind die durchschnittlichen Pro-Kopf CO2-Emissionen der deutschen Bevölkerung zwischen 1990 und 2015 gesunken (von durchschnittlich tCO2 14,7 auf tCO2 10,8). Allerdings liegt der Durchschnittsverbrauch eines Deutschen immer noch viel zu hoch. Um das globale Emissionsbudget bis 2030 nicht zu sprengen, wäre ein globaler Durchschnitt von 2,1 tCO2 nötig. Die Emissionen der Reichsten 10 Prozent in Deutschland betrugen im Jahr 2015 fast 15 Mal so viel. Die durchschnittlichen Pro-Kopf-Emissionen der ärmeren Hälfte der deutschen Bevölkerung überstiegen diesen Wert noch immer um fast das Dreifache.

Oxfam ist eine internationale Nothilfe- und Entwicklungsorganisation, die weltweit Menschen mobilisiert, um Armut aus eigener Kraft zu überwinden. Dafür arbeiten im Oxfam-Verbund 20 Oxfam-Organisationen Seite an Seite mit rund 3.800 lokalen Partnern in mehr als 90 Ländern.

Mehr unter www.oxfam.de

???? The first ever fully virtual UN General Assembly just kicked off!

SID Blog - 20. September 2020 - 15:58

???? The first ever fully virtual UN General Assembly just kicked off! p{ margin:10px 0; padding:0; } table{ border-collapse:collapse; } h1,h2,h3,h4,h5,h6{ display:block; margin:0; padding:0; } img,a img{ border:0; height:auto; outline:none; text-decoration:none; } body,#bodyTable,#bodyCell{ height:100%; margin:0; padding:0; width:100%; } .mcnPreviewText{ display:none !important; } #outlook a{ padding:0; } img{ -ms-interpolation-mode:bicubic; } table{ mso-table-lspace:0pt; mso-table-rspace:0pt; } .ReadMsgBody{ width:100%; } .ExternalClass{ width:100%; } p,a,li,td,blockquote{ mso-line-height-rule:exactly; } a[href^=tel],a[href^=sms]{ color:inherit; cursor:default; text-decoration:none; } p,a,li,td,body,table,blockquote{ -ms-text-size-adjust:100%; -webkit-text-size-adjust:100%; } .ExternalClass,.ExternalClass p,.ExternalClass td,.ExternalClass div,.ExternalClass span,.ExternalClass font{ line-height:100%; } a[x-apple-data-detectors]{ color:inherit !important; text-decoration:none !important; font-size:inherit !important; font-family:inherit !important; font-weight:inherit !important; line-height:inherit !important; } #bodyCell{ padding:10px; } .templateContainer{ max-width:600px !important; } a.mcnButton{ display:block; } .mcnImage,.mcnRetinaImage{ vertical-align:bottom; } .mcnTextContent{ word-break:break-word; } .mcnTextContent img{ height:auto !important; } .mcnDividerBlock{ table-layout:fixed !important; } body,#bodyTable{ background-color:#; } #bodyCell{ border-top:0; } .templateContainer{ border:0; } h1{ color:#202020; font-family:Helvetica; font-size:26px; font-style:normal; font-weight:bold; line-height:125%; letter-spacing:normal; text-align:left; } h2{ color:#202020; font-family:Helvetica; font-size:22px; font-style:normal; font-weight:bold; line-height:125%; letter-spacing:normal; text-align:left; } h3{ color:#202020; font-family:Helvetica; font-size:20px; font-style:normal; font-weight:bold; line-height:125%; letter-spacing:normal; text-align:left; } h4{ color:#202020; font-family:Helvetica; font-size:18px; font-style:normal; font-weight:bold; line-height:125%; letter-spacing:normal; text-align:left; } #templatePreheader{ background-color:#FAFAFA; background-image:none; background-repeat:no-repeat; background-position:center; background-size:cover; border-top:0; border-bottom:0; padding-top:9px; padding-bottom:9px; } #templatePreheader .mcnTextContent,#templatePreheader .mcnTextContent p{ color:#656565; font-family:Helvetica; font-size:12px; line-height:150%; text-align:left; } #templatePreheader .mcnTextContent a,#templatePreheader .mcnTextContent p a{ color:#656565; font-weight:normal; text-decoration:underline; } #templateHeader{ background-color:#FFFFFF; background-image:none; background-repeat:no-repeat; background-position:center; background-size:cover; border-top:0; border-bottom:0; padding-top:9px; padding-bottom:0; } #templateHeader .mcnTextContent,#templateHeader .mcnTextContent p{ color:#202020; font-family:Helvetica; font-size:16px; line-height:150%; text-align:left; } #templateHeader .mcnTextContent a,#templateHeader .mcnTextContent p a{ color:#007C89; font-weight:normal; text-decoration:underline; } #templateBody{ background-color:#ffffff; background-image:none; background-repeat:no-repeat; background-position:center; background-size:cover; border-top:0; border-bottom:0; padding-top:9px; padding-bottom:0; } #templateBody .mcnTextContent,#templateBody .mcnTextContent p{ color:#202020; font-family:Helvetica; font-size:16px; line-height:150%; text-align:left; } #templateBody .mcnTextContent a,#templateBody .mcnTextContent p a{ color:#007C89; font-weight:normal; text-decoration:underline; } #templateColumns{ background-color:#FFFFFF; background-image:none; background-repeat:no-repeat; background-position:center; background-size:cover; border-top:0; border-bottom:2px solid #EAEAEA; padding-top:0; padding-bottom:9px; } #templateColumns .columnContainer .mcnTextContent,#templateColumns .columnContainer .mcnTextContent p{ color:#202020; font-family:Helvetica; font-size:16px; line-height:150%; text-align:left; } #templateColumns .columnContainer .mcnTextContent a,#templateColumns .columnContainer .mcnTextContent p a{ color:#007C89; font-weight:normal; text-decoration:underline; } #templateFooter{ background-color:#FAFAFA; background-image:none; background-repeat:no-repeat; background-position:center; background-size:cover; border-top:0; border-bottom:0; padding-top:9px; padding-bottom:9px; } #templateFooter .mcnTextContent,#templateFooter .mcnTextContent p{ color:#656565; font-family:Helvetica; font-size:12px; line-height:150%; text-align:center; } #templateFooter .mcnTextContent a,#templateFooter .mcnTextContent p a{ color:#656565; font-weight:normal; text-decoration:underline; }





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Find materials - GIFs, videos and visuals - including thematic GIFs, and editable Canva templates  for you teams to use, adapt, translate and share in our growing MEDIA KIT. Watch the Nations United Broadcast A very special film Nations United - Urgent Solutions For Urgent Times will broadcast globally, premiering on UN channels on Saturday 19 September at 09:00 ET / 14:00 BST. It will focus on what needs to be done to address the biggest issues of our times: poverty, inequality, gender discrimination, climate change, justice and human rights, focusing on the solutions that could transform our world over the next 10 years. Make sure not to miss the broadcast and continue the conversation at the SDG Action Zone. Let's #TurnItAround together! ????The Global Week to #ACT4SDGs kicks off today!
Over 21 million people from around the world from over 400 cities are joining events and actions organized by 350 action partners in 74 countries, and counting!

People are joining in solidarity to reimagine and create a better future - one that is more equal, active on climate change, and protects our health and the planet. The Sustainable Development Goals are our plan for a just and sustainable recovery. Together we can #TurnItAround in the right direction for people and planet and demand governments stick to the plan!

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Weltkindertag: Kinderrechte schaffen Zukunft | UNICEF

SID Blog - 20. September 2020 - 15:57
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Kinderrechte schaffen Zukunft

Am Weltkindertag fordern Kinder vor dem Reichstag ihre Rechte ein

© iStock.com/Pekic

Berlin/Köln, den 20.September 2020 // Mit der Aktion „Kinderrechte schaffen Zukunft" vor dem Reichstag in Berlin rufen UNICEF Deutschland und das Deutsche Kinderhilfswerk am heutigen Weltkindertag gemeinsam dazu auf, die Rechte der mehr als 13 Millionen Mädchen und Jungen in Deutschland zu stärken. Dazu präsentieren Kinder mit einem 100 Quadratmeter großen Kreidebild und zahlreichen Demoplakaten ihre Forderungen und ihre Vision einer kindergerechten Welt.

Dieses Jahr steht der Weltkindertag am 20. September aufgrund der Covid-19-Pandemie unter besonderen Vorzeichen. Die großen Feste in Berlin und Köln sowie in vielen weiteren Städten in Deutschland mussten abgesagt werden. In den vergangenen Monaten haben Mädchen und Jungen in Deutschland viele schwierige Situationen erlebt – Schulen waren monatelang geschlossen, Kinderinteressen wurden vielfach hintenangestellt.

Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey: „Mehr als 30 Jahre nach Verabschiedung der UN-Kinderrechtskonvention gibt es in Deutschland immer noch Situationen, in denen die Interessen der Kinder hinter denen der Erwachsenen zurückstehen müssen und in denen die Meinung von Kindern nicht ernst genommen wird. Deshalb lautet meine Botschaft zum Weltkindertag: Die Zeit ist reif, die Kinderrechte im Grundgesetz zu verankern, damit sie besser beachtet werden.

Als Bundesfamilienministerin setze ich mich weiterhin ganz klar dafür ein. Dabei geht es keineswegs um Symbolpolitik. Denn die Interessen und Rechte von Kindern und Jugendlichen gegenüber dem Staat sollen bei allen Entscheidungen, die sie betreffen, gestärkt werden: bei Behörden- und Gerichtsentscheidungen bis hin zum Bundesverfassungsgericht. Wir wollen Deutschland zu einem noch kinderfreundlicheren Land machen. Unsere Gesellschaft kann nur davon profitieren, wenn sie Kinder und Jugendliche schützt, fördert, ihnen zuhört, sie beteiligt und sie ernst nimmt."

„Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie ist es besonders wichtig, Kindern zuzuhören, denn viel zu schnell werden ihre Belange übersehen", sagt Christian Schneider, Geschäftsführer UNICEF Deutschland. „Am heutigen Weltkindertag malen und schreiben Kinder im ganzen Land auf, was ihnen wichtig ist. Wir Erwachsenen müssen hinschauen und verstehen, dass das Wohlergehen der Kinder die entscheidende Größe für die Zukunft unserer Gesellschaft ist."

„In der Corona-Pandemie hat sich die grundlegende Geringschätzung gegenüber den Bedürfnissen von Kindern wie unter einem Brennglas gezeigt. Behörden und Gerichte müssen den Interessen von Kindern in Zukunft bei der Rechtsdurchsetzung hinreichend Gewicht verleihen. Auch deshalb brauchen wir eine Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz. Das ist die klare Botschaft, die von diesem Weltkindertag ausgehen muss", so Anne Lütkes, Vizepräsidentin des Deutschen Kinderhilfswerkes.

Bunte Aktionen zum Weltkindertag

Wegen der bundesweit geltenden Einschränkungen durch die Corona-Pandemie haben UNICEF Deutschland und das Deutsche Kinderhilfswerk alternative Aktionen zum Weltkindertag ins Leben gerufen. Ziel ist es, trotz der abgesagten Feste, Kindern eine Stimme zu geben: In über 70 Städten und Gemeinden in ganz Deutschland erobern Mädchen und Jungen mit bunten Kreidebildern den öffentlichen Raum und zeigen, was sie in ihrer Umgebung vermissen. Unterstützt werden sie dabei vom ehrenamtlichen Netzwerk von UNICEF Deutschland. Auch der langjährige UNICEF-Partner IKEA Deutschland ruft zum Mitmachen auf und unterstützt die Aktion mit Coupons für Kunden für IKEA-Straßenmalkreide.

Das Deutsche Kinderhilfswerk hatte Kinder in ganz Deutschland dazu aufgerufen, Demoplakate zum Motto „Kinderrechte schaffen Zukunft" zu basteln, die vor dem Reichstag zusammen mit dem Kreidebild aufgestellt sowie von rund 20 Berliner Kindern persönlich vorgestellt werden. „Kinderrechte ins Grundgesetz, alles andere ist Geschwätz" oder „Kein Kind soll sein Ende im Meer finden" oder „Die Umwelt muss besser werden": So haben die Kinder ihre Forderungen zum Weltkindertag kreativ und bunt mit den Plakaten artikuliert.

Die gemeinsame Botschaft von Kreidebild und Plakaten lautet: Die Lösung für die Gestaltung einer besseren Zukunft liegt in der Verwirklichung der Kinderrechte.

Weitere Informationen auf www.unicef.de/weltkindertag und www.kindersache.de 


Weltkindertag am 20. September - Flüchtlingskinder: rechtlos, ausgegrenzt und ohne Zukunft

SID Blog - 19. September 2020 - 12:27
Weltkindertag am 20. September

Flüchtlingskinder: rechtlos, ausgegrenzt und ohne Zukunft

 

Bonn, 18. September 2020 (UNO-FLÜCHTLINGSHILFE)

Millionen Flüchtlingskinder müssen unter unbeschreiblichen Bedingungen leben, rechtlos, ausgegrenzt und oft inmitten von Krieg und Gewalt. Anlässlich des Weltkindertages am 20. September macht die UNO-Flüchtlingshilfe auf diesen Notstand aufmerksam.

 

Die aktuellen Zahlen sind erschreckend: Ungefähr 40 Prozent der 79,5 Millionen Menschen auf der Flucht sind Kinder - das heißt, zwischen 30 und 34 Millionen Flüchtlinge sind jünger als 18 Jahre. Tausende von ihnen sind von ihren Eltern getrennt und ohne Begleitung Erwachsener unterwegs. Ins Verhältnis gesetzt entspricht die Zahl von 30 bis 34 Millionen Flüchtlingskindern weltweit der Bevölkerung von Irland, Belgien und der Niederlande zusammengenommen.

 

„Die Bilder der traumatisierten Kinder aus dem Camp Moria auf der Insel Lesbos zeigen eindringlich, dass wir jetzt schnell und unverzüglich handeln müssen. Und nicht nur dort muss die Situation von Flüchtlingskindern verbessert werden. Fast jeder zweite Mensch auf der Flucht ist ein Kind. Hinter den anonymen Zahlen stehen die Schicksale von vielen Kindern mit individuellen Bedürfnissen und Wünschen. Doch ihre Chancen auf eine selbstbestimmte Zukunft und eine Lebensperspektive sind gering", so Peter Ruhenstroth-Bauer, Geschäftsführer der UNO-Flüchtlingshilfe, dem nationalen Partner des UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR).

 

Von den etwa 12.000 Asylsuchenden und Migranten, die vor Kurzem vom Brand in Moria in Mitleidenschaft gezogen wurden, sind mehr als 4.000 Kinder, darunter über 400, die ohne Begleitung nach Lesbos gekommen sind. Viele leiden unter Traumata, die sie zu Hause, auf der Flucht oder in den Händen von gewalttätigen Schmugglern und während der lebensgefährlichen Überfahrt auf dem Mittelmeer erlitten haben. Unbegleitete oder von ihrer Familie getrennte Kinder sind dabei besonders gefährdet und werden oft Opfer von Missbrauch und Ausbeutung.

 

Unterstützung der UNO-Flüchtlingshilfe

Nach dem Brand in Moria hat die UNO-Flüchtlingshilfe 250.000 Euro für die Soforthilfe des UNHCR bereitgestellt, die vielen schutzbedürftigen Kindern und Familien zugutekommt. Auch auf der Nachbarinsel Chios unterstützt die NGO notleidendende Flüchtlinge: Das von der UNO-Flüchtlingshilfe geförderte Rechtshilfe- und Familienzusammenführungsprojekt der deutschen Organisation Equal Rights Beyond Borders kommt unmittelbar Asylsuchenden auf Chios und deren Familienmitgliedern in Deutschland und Europa zugute.

 

Mehr Informationen zum Thema Flüchtlingskinder und Unterstützungsmöglichkeiten unter:

https://www.uno-fluechtlingshilfe.de/fluechtlingskinder/

 


Generalversammlung der Vereinten Nationen findet 2020 im Internet statt

SID Hamburg - 19. September 2020 - 0:41
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PEGNet Online Workshop on Covid-19 in Africa: Taking stock of the impacts on the informal economy, supply chains, and labor markets

SID Blog - 19. September 2020 - 0:29




Register now for the workshop "Covid-19 in Africa: Taking stock of the impacts on the informal economy, supply chains, and labor markets"

The ongoing Covid-19 pandemic has imposed economic costs and burdens on African countries that have compromised the implementation of development strategies and policies, and of international development cooperation. The lockdowns have halted economic activity and resulted in the closure of many enterprises, including the informal sector. Consequently, unemployment and poverty levels have risen. These shocks require immediate policy responses that will mitigate the direct and adverse impacts on poverty and livelihoods.

The workshop "Covid-19 in Africa: Taking stock of the impacts on the informal economy, supply chains, and labor markets"  will assess the socioeconomic impact of COVID-19 in Africa and discuss the immediate and long term implications for development cooperation partnerships and its role for recovery and future resilience. The event, that is jointly organized by GIGA, GIZ and PEGNet, will take place on 30th September from 15:00 to 18:00 hrs CEST.
It will seek to provide answers to the questions:

  • What are the impacts of COVID-19 on trade, supply chains, and foreign investment in Africa?
  • What direct and indirect impacts does COVID-19 have on African labor markets and the private sector, especially on micro, small and medium enterprises and on the informal sector?
  • What are feasible short-term policy responses to the crisis and how can development cooperation adjust?
  • Which are appropriate and feasible options to support the informal economy?
  • How can we strengthen the collaboration between researchers and policy makers/ practitioners to promote evidence-based decisions making?


 


 



The PEGNet Team
Poverty Reduction, Equity and Growth Network

Kiel Institute for the World Economy
Kiellinie 66 24105 Kiel, Germany

T +49 431 8814-205

pegnet@ifw-kiel.de
https://pegnet.ifw-kiel.de

LEGAL NOTICE
Publisher: Kiel Institute for the World Economy
Editor: Milena Baumert


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Fluchtdokumentation auf der Hamburger Klimawoche

SID Blog - 18. September 2020 - 15:18

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Am 23. September 2020 zeigt Engagement Global auf der Hamburger Klimawoche die Fluchtdokumentation Barca ou Bassa, die die Zusammenhänge zwischen ökologischen und ökonomischen Fluchtursachen aufzeigt. Im Anschluss spricht ZDF-Moderatorin Jana Pareigis mit Regisseur Peter Heller über die Entstehung des Films und mit Schauspieler Hannes Jaenicke über umweltpolitisches Engagement.

Der Film Barca ou Bassa dokumentiert die ökologischen und ökonomischen Gründe für die Migration von Menschen aus Westafrika nach Europa. Foto: Eldar Bock

Bonn/Hamburg, 17. September 2020. In Kooperation mit der Hamburger Klimawoche zeigt Engagement Global am Mittwoch, 23. September 2020, um 17 Uhr den Film Barca ou Bassa (Barcelona oder Tod) im Hauptzelt der Klimawoche auf dem Hamburger Rathausplatz.

Der Dokumentarfilm geht der Frage nach, warum Menschen ihre Heimat verlassen, um sich auf die gefährliche Reise nach Europa zu machen. Die afrikanischen Expertinnen und Experten, die hauptsächlich zu Wort kommen, zeigen sowohl ökologische und ökonomische Gründe für die Abwanderungen der Menschen aus Westafrika nach Europa als auch die Bedeutung geopolitischer Zusammenhänge auf. Die Migrationsgeschichte zweier Brüder, die ihre Heimatinsel Niodior vor der Küste Senegals verlassen, steht exemplarisch im Mittelpunkt des Films.

Nach der Filmvorführung führt ZDF-Moderatorin Jana Pareigis ein Gespräch mit dem Regisseur Peter Heller, der weitere Einblicke in die Entstehungsgeschichte und den Kontext der Dokumentation gibt.  

Ab 19 Uhr spricht Jana Pareigis mit Hannes Jaenicke, Schauspieler, Umweltaktivist und Bestsellerautor, am selben Ort über das Thema „Die Macht jedes Menschen die Welt nachhaltiger zu machen!". Jaenicke gibt dabei Einblicke, wie Menschen durch eigenes Engagement und überlegte Konsumentscheidungen dazu beitragen können, das eigene Leben nachhaltiger zu gestalten und den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung näher zu kommen.

Die Anmeldung zu den öffentlichen Veranstaltungen ist ab Montag, 21. September 2020, über die Website der Hamburger Klimawoche möglich.

Die Veranstaltungen werden von der Außenstelle Hamburg von Engagement Global im Rahmen des Programms Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland (EBD) durchgeführt. Ziel des EBD-Programms ist es, Menschen zu einer kritischen Auseinandersetzung mit globalen Entwicklungen zu motivieren und zu eigenem Engagement für eine nachhaltige Entwicklung zu ermutigen.

Die 12. Hamburger Klimawoche findet von Sonntag, 20., bis Sonntag, 27. September 2020 statt. Während der Klimawoche werden in der Hansestadt verschiedene Veranstaltungen rund um das Thema Klimaschutz angeboten.

Zur Website der Hamburger Klimawoche



Spotlight on Sustainable Development 2020 - Shifting policies for systemic change

SID Blog - 18. September 2020 - 15:16

New publication

Spotlight on Sustainable Development 2020

Shifting policies for systemic change

Lessons from the global COVID-19 crisis
Global Civil Society Report on the 2030 Agenda and the SDGs

 

The COVID-19 crisis and the worldwide measures to tackle it have deeply affected communities, societies and economies around the globe. The implementation of the United Nations 2030 Agenda and its Sustainable Development Goals (SDGs) has been put at high risk in many countries. COVID-19 is a global wake-up call for enhanced international cooperation and solidarity.

But calls for "building back better" by just pushing the reset button will not change the game. We need structural changes in societies and economies that ensure the primacy of human rights, gender justice and sustainability.

This is the key message of the 2020 edition of the Spotlight Report on Sustainable Development "Shifting policies for a systemic change." It is published by a broad range of civil society organizations today – on the eve of the Global Action Week for the SDGs and three days before UN`s 75th (virtual) anniversary summit.

The Spotlight Report 2020 unpacks various features and amplifiers of the COVID-19 emergency and its inter-linkages with other crises. The report points out that even before COVID-19, many countries – especially in the global South - were in an economic crisis, characterized by contractionary fiscal policy, growing debt and austerity measures that made these countries more vulnerable to future crises. They are results of a dysfunctional system that puts corporate profit above the rights and well-being of people and planet.

Governments and international organizations have responded to the COVID-19 crisis on a massive scale. The announced liquidity measures, rescue packages and recovery programmes total US$ 11 trillion worldwide. But overall, most measures were not sufficient to meet people's real financial needs and did not take environmental justice into account.

A true alternative: the "8 R"- agenda for transformational recovery  

According to the Spotlight Report, it is therefore all the more important that longer-term reforms not only support economic recovery, but also promote necessary structural change which will decisively improve peoples' lives, such as strengthened public social protection systems, improved remuneration and rights of workers in the care economy, and the transition to circular economies, which seek to decouple growth from consumption of finite planetary resources.

As an alternative to the "Great Reset" initiative launched by the World Economic Forum to supposedly rescue capitalism, the Spotlight Report offers the "8 R"- agenda for transformational recovery. It identifies 8 key political and social areas in which re-thinking and re-structuring is indispensable, including the need for reclaiming truly public services and revaluing the central importance of care in our societies; decisively shifting the balance between local and global value chains; pursuing climate justice; a radical redistribution of economic power and resources and bold regulation of global finance for the common good;  and – underpinning this all - boosting multilateral solidarity and multilateralism by clearly strengthening the UN and its bodies.

"Multiple crises can only be overcome if the massive power asymmetries within and between societies can be reduced", the authors conclude.

 More details of the "8 R" – agenda can be found here.

The Spotlight Report is published by the Arab NGO Network for Development (ANND), the Center for Economic and Social Rights (CESR), Development Alternatives with Women for a New Era (DAWN), Global Policy Forum (GPF), Public Services International (PSI), Social Watch, Society for International Development (SID), and Third World Network (TWN), supported by the Friedrich Ebert Stiftung.

Spotlight on Sustainable Development 2020

Shifting policies for systemic change - Lessons from the global COVID-19 crisis

Global Civil Society Report on the 2030 Agenda and the SDGs

Beirut/Bonn/Ferney-Voltaire/Montevideo/New York/Penang/Rome/Suva, September 2020

www.2030spotlight.org

#SpotlightSDGs



Fortbildung "Kostengünstige und klimafreundliche Bio-Verpflegung in Kitas und Schulen" in Osterrönfeld

AgrarKoordination - 18. September 2020 - 9:47
Am Freitag, 18. September 2020 von 9:00 bis 16:15 Uhr

Immer mehr Kitas und Schulen stellen auf Bio-Verpflegung um –mit gutem Grund: Die biologische Landwirtschaft ist in vieler Hinsicht besser für die Gesundheit und umweltfreundlicher als die konventionelle Landwirtschaft. Eine Umstellung auf Bio muss nichtteuer sein. Durch eine durchdachte Menü-und Einkaufsplanung und durch die Vermeidung von Lebensmittelabfällen kann Bio-Verpflegung mit Lebensmitteln aus der Region zu einem günstigen Preis angeboten werden. Eine wichtige Rolle für eine kostengünstige undklimafreundliche Bio-Verpflegung spielt die Erhöhung des Anteils pflanzlicher Nahrungsmittel.Neben Hintergrundinformationen zum Thema Bio und klimafreundliche Ernährung bietet die Fortbildung einen vegetarischen Kochworkshop und Informationen für die praktische Umsetzung einer kostengünstigen Bio-Verpflegungan.Die Fortbildung wird angeboten vom Projekt „Gutes Essen macht Schule“der Agrar Koordination. Referent*innen:
  • Julia Sievers, Projektleitung „Gutes Essen macht Schule“
  • Kai Vormstein, Koch und Geschäftsführer der Piratenkombüse (Bio-Caterer aus Lübeck)
  • Hanna Anders, Netzwerk Ökolandbau Schleswig-Holstein
Ort:
Fachzentrum für Hauswirtschaft Rendsburg
Grüner Kamp
924783 Osterrönfeld
https://www.lksh.de/standorte/fachzentrum-fuer-hauswirtschaft-rendsburg/ Teilnehmen können:
Küchenpersonal und Verpflegungsverantwortliche an Kitas und Schulen; Caterer, die Kitas und Schulen verpflegen Teilnahmebeitrag: 50 Euro pro Person Anmeldung und Infos:
Anmeldung bitte per E-Mail bis Donnerstag, 3.9.2020

Projektleitung:
Julia Sievers
gutes-essen-macht-schule@agrarkoordination.de
https://www.agrarkoordination.de/projekte/gutes-essen-macht-schule/  
Tel.: 040/39 25 26 Programm und ausführliche Informationen:http://www.agrarkoordination.de/fileadmin/dateiupload/Gutes_Essen_macht_Schule/Fortbildung_Bio-Verpflegung_18_09_20.pdf
Kategorien: Hamburg

Spotlight-Bericht 2020: Politikwechsel für systemische Veränderungen. Lehren aus der globalen COVID-19-Krise

SID Blog - 17. September 2020 - 13:02

 

ONLINE | Launch of Spotlight Report 2020 - Shifting policies for systemic change. Lessons from the global COVID-19 crisis

The COVID-19 pandemic has a massive impact on the implementation of the SDGs and the fulfilment of human rights. The looming global recession will dramatically increase unemployment, poverty and hunger worldwide. Moreover, the crisis threatens to further deepen discrimination and inequalities. With this virtual launching event, we will present key findings of the report.

Friday, 18 September 2020, 9:00-10:00am EDT

Please register here

 

 


The COVID-19 pandemic has a massive impact on the implementation of the SDGs and the fulfilment of human rights. The looming global recession will dramatically increase unemployment, poverty and hunger worldwide. Moreover, the crisis threatens to further deepen discrimination and inequalities.

In the Declaration on the Commemoration of the 75th Anniversary of the United Nations, to be adopted on 21 September 2020, Heads of State and Government will promise „to mobilize resources, strengthen our efforts and show unprecedented political will and leadership“ in response to the current crisis.

The call to „build back better“ has become a leitmotif of intergovernmental responses to the crisis. But does „building back“ really lead to the urgently needed systemic change? What kind of policies, strategies and structural changes are necessary to ensure the primacy of human rights, gender justice and sustainability goals in all policy areas?

These questions are discussed in this year's report Spotlight on Sustainable Development 2020. Its fundamental message is that the multiple crises can only be overcome if the massive power asymmetries within and between societies can be reduced.

With this virtual launching event, we will present key findings of the report.

Brief snapshots by

  • Roberto Bissio, Coordinator of Social Watch
  • Ziad Abdel Samad, Executive Director of the Arab NGO Network for Development (ANND)
  • Vanita Mukherjee, Member of the Executive Committee of Development Alternatives with Women for a New Era (DAWN)

Policy conclusions by

  • Ignacio Saiz, Executive Director of the Center for Economic and Social Rights
  • Barbara Adams, President of Global Policy Forum

Moderator/Facilitator

  • Bodo Ellmers, Director of Sustainable Development Finance, Global Policy Forum Europe
  • Elisabeth Bollrich, Global Economy Expert at Friedrich-Ebert-Stiftung

Please register here[scroll down for English version]

Participants will receive the login details for the web conversation one day before the event.

Please find more information on the Spotlight Report here.

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