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Hamburg

EU Basics: Der Gerichtshof der Europäischen Union: Ein Instrument für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit?

Europa-Union Hamburg - 22. Februar 2022 - 18:00

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) ist das oberste rechtsprechende Organ der Europäischen Union, mit Sitz in Luxemburg. Zu seinen wichtigsten Aufgaben gehört zuallererst die Wahrung des Rechts bei der Auslegung und Anwendung der EU-Verträge, die die Mitgliedstaaten freiwillig untereinander geschlossen haben. Der EuGH entscheidet außerdem in Rechtsstreitigkeiten zwischen nationalen Regierungen und EU-Institutionen und spielt somit eine zentrale Rolle im institutionellen Gesamtgefüge. Da der Europäische Gerichtshof regelmäßig wichtige Urteile fällt, die einen direkten Einfluss auf das Alltagsleben der EU-Bürgerinnen und -Bürger haben, wird die Institution in dieser Veranstaltung genauer betrachtet.

 

EU Basics: Der Gerichtshof der Europäischen Union: Ein Instrument für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit?

Dienstag, 22. Februar 2022 | 18.00 Uhr

Online über BigBlueButton

(Sollte es die Pandemiesituation zulassen, wird die Veranstaltung kurzfristig in den Präsenzraum verlegt)

Den Link zum digitalen Veranstaltungsraum erhalten Sie am Veranstaltungstag nach ANMELDUNG.

 

mit

PD Dr. Andreas Grimmel, Europa-Kolleg Hamburg, Forschungsdirektor

In dieser EU-Basics Veranstaltung sollen die Entstehungsgeschichte, die Kompetenzen, die Zusammensetzung und die Arbeitsweise des Europäischen Gerichtshofs dem Publikum näher gebracht werden. Zudem wird darauf eingegangen, welche Bedeutung das EuGH konkret für die Bürgerinnen und Bürger der EU hat und inwiefern es ein wichtiges Instrument für die Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in Europa ist.

 

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Nantes Creative Generations - Forum 2022

Europa-Union Hamburg - 15. Februar 2022 - 13:55
  • Du bist zwischen 18 und 30 Jahre alt?
  • Du engagierst dich in einem Verein, einer Initiative, einer Gruppe, einem konkreten Projekt, das unser Zusammenleben stärken soll?
  • Du hast im Februar 2022 noch nichts vor und hast Lust, dich mit anderen Jugendlichen über dein Projekt und dein Engagement auszutauschen?

 

→ Dann reiche bis zum 10. Dezember 2021 deine Bewerbung bei Nantes Creative Generations (NCG) ein!

→ Bei erfolgreicher Bewerbung reist du vom 15. - 18. Februar 2022 nach Nantes (Reisekosten und Unterbrinung werden übernommen)

 

Die Stadt Nantes und Metropolregion Nantes in Frankreich haben bereits vor über zehn Jahren diese Initiative auf den Weg gebracht, bei der normalerweise Jugendliche aus ganz Europa bzw. aus den Mitgliedstaaten der Europäischen Union einmal im Jahr in Nantes zusammenkommen und auf dem NCG Forum ihre Projekte vorstellen, sich austauschen und vernetzen.

Nantes Creative Generations unterstützt junge Europäer*innen, bei der Erschaffung und erfolgreichen Umsetzung vieler verschiedener inspirierender und innovativer Projekte, die widerum mehr Menschlichkeit, Großzügigkeit und Solidarität in Europa fördern sollen.

Mehr Informationen zu dem Projekt sowie konkret zur Anmeldung findest du unter http://www.nantescreativegenerations.eu/en/forum/calls-for-application-2022/

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Klimaschutz auf dem Teller

AgrarKoordination - 13. Dezember 2021 - 16:05
Unser Ernährungssystem trägt derzeit maßgeblich zum Klimawandel bei. Der Weltklimarat hat 2019 aufgezeigt, dass 37% der weltweiten Treibhausgasemissionen mit unserem Ernährungssystem zusammenhängen – von der Produktion, über den Transport und die Lagerung bis zur Zubereitung der Lebensmittel. Wissenschaftliche Studien verdeutlichen, dass die Pariser Klimaziele nur dann erreicht werden können, wenn auch unser Ernährungssystem sich grundsätzlich wandelt, um einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.  Öffentlich finanzierte Institutionen tragen eine besondere Verantwortung, bei einer nachhaltigen, klimafreundlichen Ernährung mit gutem Beispiel voranzugehen. Eine nachhaltigere Gestaltung der Kita- und Schulverpflegung kann einen wichtigen Beitrag leisten. Dafür ist nicht nur das individuelle Engagement von Caterern und Küchenfachkräften gefragt, auch die Leitungen und Träger von Kitas und Schulen sowie die Kommunalpolitik spielen eine wichtige Rolle.  Wir beleuchten mit dem Online-Dialog, was getan werden kann, um die Klimabilanz der Kita- und Schulverpflegung zu verbessern. Wieviel Fleisch und Fisch ist aus Nachhaltigkeitsperspektive empfehlenswert? Worauf ist beim Einsatz regionaler und saisonaler Produkte zu achten und welche Rolle können Bio-Lebensmittel spielen? Was kann für die Vermeidung von Lebensmittelabfällen unternommen werden? Welche Handlungsoptionen und Inspirationen gibt es für Küchenfachkräfte, Leitungen und Träger von Kitas und Schulen sowie für die Kommunalpolitik? Diese und weitere Fragen thematisieren wir mit Vorträgen, Interviews und einer Podiumsdiskussion. Wir zeigen Hintergründe und Best Practice-Beispiele auf und diskutieren mit Akteuren aus verschiedenen Orten in Schleswig-Holstein, welche Ideen für eine nachhaltigere Kita- und Schulverpflegung sie voranbringen möchten.   Eine Veranstaltung der Agrar Koordination im Rahmen des Projektes Gutes Essen macht Schule und der Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein. Die Veranstaltung ist kostenlos und findet über Zoom statt. Die Zugangsdaten werden nach der Anmeldung zugesendet. Anmeldung
gutes-essen-macht-schule[at]agrarkoordination.de

Programm Download 

Mehr Infos zum Projekt Gutes Essen macht Schule

Programm Moderation Dr. Tanja Busse 17:00 | Begrüßung und Einführung 17.10 | Was kann die Kita- und Schulverpflegung für den Klimaschutz leisten und welche Handlungsoptionen gibt es für Politik und Träger? Julia Sievers, Projekt Gutes Essen macht Schule 17.30 | Klimafreundliche Kita- und Schulverpflegung in der Praxis – Interview mit zwei Caterern: Daniela Reinhart (Lirum Larum) und Kai Vormstein (Piratenkombüse) (angefragt) 18.00 | Wie Städte und Kommunen eine nachhaltige Kita- und Schulverpflegung voranbringen können – das Beispiel Berlin, Interview mit Dr. Philipp Stierand (Leiter der Kantine Zukunft) (angefragt) 18.30 | Diskussion mit Politiker*innen aus Schleswig-Holstein, u.a.: Ina Schäfer, Grüne Fraktion in der Stadtvertretung Bargteheide, Vorsitzende des Ausschusses für Bildung, Jugend und Sport, Peter Beckendorf, SPD-Fraktion in der Stadtvertretung Bargteheide, Mitglied des Ausschusses für Bildung, Jugend und Sport (angefragt), Daniela Rein, CDU-Fraktion in der Stadtvertretung Bargteheide, Mitglied des Ausschusses für Bildung, Jugend und Sport (angefragt), Andreas Samtleben, FDP-Fraktion in der Stadtvertretung Bargteheide, Mitgliede des Ausschusses für Bildung, Jugend und Sport (angefragt), Volker Schenppe, CDU-Fraktion in der Stadtvertretung Norderstedt, Mitglied des Umweltausschusses (angefragt), Denise Loeck, Schulpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion in der Stadtvertretung Norderstedt, Mitglied im Ausschuss für Schule u. Sport (angefragt), Grüne Fraktion in der Stadtvertretung Norderstedt (N.N., angefragt) 19.20 | Résumé 19:30 |  Ende
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PREKÄRE ARBEITS- UND WOHNBEDINGUNGEN VON SAISON-ARBEITER*INNEN IN DER DEUTSCHEN LANDWIRTSCHAFT

AgrarKoordination - 7. Dezember 2021 - 16:30
Dienstag, 07.12.2021 | 16:00 - 18:00 UHR >> REGISTRIERUNG Der Welternährungsgipfel der Vereinten Nationen hat versäumt, echte Lösungen für die so dringend notwendige Ernährungswende aufzuzeigen. Zivilgesellschaftliche Organisationen weltweit kritisieren, dass wirksame Regulierungen von mächtigen Agrar- und Ernährungskonzernen nicht auf der Gipfelagenda standen und die Machtgefälle innerhalb des Ernährungssystems nicht ausreichend thematisiert wurden. Wir wollen unsere erfolgreiche Veranstaltungsreihe „Ernährung und Demokratie“ fortsetzen und in zwei Online-Diskussionen anhand konkreter Beispiele diskutieren, mit welchen Regulierungen Regierungen Ernährungssysteme gerechter und gesünder gestalten können. Wir diskutieren gemeinsam mit:
  • Katharina Varelmann (Koordinatorin Initiative Faire Landarbeit, EVW & Faire Mobilität)
  • Friedrich Ostendorf (Landwirt und agrarpolitischer Sprecher der Grünen im Bundestag 2009-2021)
  • N.N. (Beraterin der Initiative Faire Landarbeit)
Ob zum Spargelstechen, zur Erdbeerernte oder zur Weinlese – Saisonarbeiter*innen aus Mittel- und Osteuropa sind seit Jahrzehnten eine wichtige Stütze der deutschen Landwirtschaft. Deutschlands wirtschaftliche Abhängigkeit von innereuropäischer Arbeitsmigration und die prekären Arbeits- und Wohnverhältnisse der landwirtschaftlichen Saisonarbeitskräfte rückten zu Beginn der Coronapandemie in den Fokus der Medien. Zur Verhinderung eines Arbeitskräftemangels verabschiedete die Bundesregierung Maßnahmenpakete, doch eine grundlegende Verbesserung der Situation von Saisonarbeiter*innen stand nicht im Zentrum. Um in Zukunft den Bedarf an landwirtschaftlichen Saisonarbeiter*innen zu decken, werden vermehrt Menschen aus dem EU-Ausland rekrutiert, die weniger Rechte als EU-Bürger*innen haben. Ihr Aufenthaltsrecht ist direkt an das Arbeitsverhältnis geknüpft, was ihre Abhängigkeit von Arbeitgeber*innen verschärft und erschwert, sich gegen Arbeitsrechtsverletzungen zu wehren. Unter welchen Bedingungen arbeiten und leben migrantische Saisonarbeiter*innen in der deutschen Landwirtschaft? Was sind aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen (bundesweit, EU-Ebene, global)? Welche politischen Ansätze gibt es für faire Arbeitsbedingungen? Die Veranstaltung wird zusammen mit INKOTA netzwerk und FIAN organisiert.

Einladung als PDF

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IWF nimmt langjährige Forderung des World Future Council zur globalen Finanzierung des Klimaschutzes auf

SID Blog - 3. Dezember 2021 - 23:26
Warum die neuen „Sonderziehungsrechte" des IWF im Wert von 650 Mrd. US-Dollar der Gamechanger bei der Finanzierung des globalen Klimaschutz und der...
Pressemitteilung zur sofortigen Veröffentlichung
IWF nimmt langjährige Forderung des World Future Council zur globalen Finanzierung des Klimaschutzes auf   Warum die neuen „Sonderziehungsrechte" des IWF im Wert von 650 Mrd. US-Dollar der Gamechanger bei der Finanzierung des globalen Klimaschutz und der Überwindung der Covid-19 Krise sein können   Hamburg, 03.12.2021 - Die Klimakonferenz (COP26) in Glasgow hat die „Sonderziehungsrechte" des IWF als mögliche Finanzierungsquelle von Klimaschutzinvestitionen in ihr Abschlussdokument aufgenommen. Bereits im August hatte der IWF auf Antrag seiner Mitglieder beschlossen neue „Sonderziehungsrechte" im Wert von 650 Mrd. US-Dollar zu schaffen und an seine Mitglieder zu überweisen. 

Die Sonderziehungsrechte (SZR) des IWF stellen faktisch eine eigene internationale Währung dar, weil sie in jede beliebige andere Reservewährung getauscht werden können. Die schon 1969 eingeführte SZR-Währung führte lange Zeit ein Schattendasein, bis im Finanzkrisenjahr 2009 zum ersten Mal eine größere Summe – im Wert von 250 Mrd. US-Dollar – geschöpft wurde, um mit der zusätzlichen globalen Liquidität die Weltwirtschaft zu stabilisieren. Der World Future Council (WFC) nahm dies auf und forderte bereits auf der Klimakonferenz 2009 in Kopenhagen (COP15) diese Finanzierungsmöglichkeit auch zur Umsetzung des globalen Klimaschutzes zu nutzen. Weitere SZR-Schöpfungen wurden jedoch zunächst seitens der USA verhindert, da diese eine Unterminierung des Dollar als globale Leitwährung befürchteten. 

Mit der aktuellen SZR-Schaffung haben die USA ihr Veto aufgegeben. Die neue Liquidität an internationaler Reserve-Währung soll laut Willen der IWF Mitgliedsstaaten genutzt werden, um der Covid-19 Krise zu begegnen, aber auch um die Finanzierung von Klimaschutzinvestitionen zu unterstützen. Da die neuen SZR aber analog zu den Mitgliedsquoten der Staaten verteilt werden bekommen die reichen Länder des Globalen Norden mit rund 400 Mrd. Dollar den Hauptteil der SZR, während die Staaten, die die neue Liquidität am nötigsten brauchen, nur einen kleinen Teil erhalten.

Da dies im Widerspruch zur eigentlichen Intension der aktuellen SZR-Schöpfung steht, wird nun auch unter den reichen Staaten diskutiert, wie sie zumindest einen Teil ihrer neuen SZR an die Staaten des Globalen Südens weiterleiten können. 

„Die Entwicklung neue SZR des IWF zur Bekämpfung der Covid-19 und der Klimakrise zu nutzen, ist sehr zu begrüßen und ein wichtiger Schritt in Richtung einer globalen Zusammenarbeit," sagt Alexandra Wandel, Vorstandsvorsitzende des World Future Councils. Dr. Matthias Kroll, Chief Economist des WFC ergänzt: „Die entscheidende Frage ist aber nun, ob diese neuen SZR tatsächlich in der benötigten Form eines rückzahlungsfreien Zuschusses weitergeleitet werden, oder nur in Form neuer Kredite. Letzteres würde aber die schon jetzt kaum tragbare Auslandsverschuldung der Staaten des Globalen Südens weiter erhöhen und daher weder dem Klimaschutz noch dem Wiederaufbau nach der Covid-Krise helfen." 

Dr. Matthias Kroll zeigt in einem neuen Policy Brief für die F20 wie die neuen SZR als rückzahlungsfreier Zuschuss weitergeleitet werden können, während trotzdem alle Seiten davon profitieren. 

Das F20 - Policy Briefing #3/2021 "Funding Global Climate Action and Overcoming the COVID-19 Crisis Through the IMF's Newly Created SDRs – What does the new G20 Initiative mean and how can this be a real game changer?" ist hier https://www.foundations-20.org/f20-policy-briefing-2021-11-29-sdrs/ abrufbar.  PRESSEKONTAKT
Anna-Lara Stehn
Media & Communications Manager, World Future Council
miriam.petersen@worldfuturecouncil.org
T: 040 3070914-0   Über die Stiftung World Future Council
Der World Future Council (WFC) verfolgt das Ziel, unseren Kindern und Enkeln einen gesunden, nachhaltigen Planeten mit gerechten und friedlichen Gesellschaften zu übergeben. Um dies zu erreichen, identifizieren, entwickeln, beleuchten und verbreiten wir zukunftsgerechte Lösungen für die aktuellen Herausforderungen der Menschheit und fördern deren Umsetzung weltweit. Der Rat besteht aus 50 internationalen Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Kultur. Jakob von Uexküll, der Gründer des Alternativen Nobelpreises, hat den World Future Council 2007 ins Leben gerufen. Wir sind als gemeinnützige Stiftung in Hamburg registriert und finanzieren unsere Arbeit über Spenden und institutionelle Partnerschaften. 




EWIK Newsletter Dezember / Januar: Globales Lernen - lebenslang

SID Blog - 3. Dezember 2021 - 23:23

Newsletter Eine Welt Internet Konferenz

Der Infodienst des Portals Globales Lernen

Ausgabe Dezember 2021 / Januar 2022: Globales Lernen - lebenslang

Lebenslang voneinander lernen

Liebe Leserinnen und Leser!

Am 10. November hat die UNESCO den Bericht "Reimagining our futures together - A new social contract for education" veröffentlicht (Download unter www.unesco.de). In diesem möchten die Autor*innen die Diskussion für einen neuen Gesellschaftsvertrag für Bildung anstoßen. Alle, die sich für die Zukunft der Bildung interessieren, werden hier spannende Anregungen finden. Ein Blick lohnt sich.

In dem Bericht fordern uns die Autor*innen u. a. dazu auf, "das Ver-lernen zu lernen" (learning to unlearn). D. h. unsere Voreingenommenheit, unsere Vorurteile sowie entzweiende Gedanken und Verhaltensweisen, die wir bewusst und unbewusst in uns tragen, zu erkennen und zu transformieren. Zwar ist dieser Prozess für alle Altersgruppen wichtig, jedoch können Angebote des Globalen Lernens eine entscheidende Rolle dabei spielen, Erwachsenen im Rahmen des Lebenslangen Lernens einen sicheren Rahmen zu bieten, in dem nicht nur sicher geglaubte Gewissheiten, sondern auch die eigenen Privilegien kritisch hinterfragt werden können, die ihnen aufgrund von Herkunft, Hautfarbe und Geschlecht usw. zuteil werden. Inhaltliche und methodische Anknüpfungspunkte finden sich z. B. beim Anti-Rassismus, Critical Whiteness, in der postkolonialen Theorie und des intersektionalen Feminismus - machtkritische Konzepte, die im gesellschaftlichen Diskurs vor allem von jungen Menschen stark gemacht werden.

Ein lebhafter Austausch zwischen unterschiedlichen Altersgruppen befruchtet. Die Globale Bildungskampagne wurde durch ihre Entscheidung 2015, junge Stimmen in den eigenen Strukturen zu fördern, belebt und verändert. Das weltweite Bündnis von Nichtregierungsorganisationen und Gewerkschaften verteidigt das Menschenrecht auf gute, öffentliche, inklusive Bildung für alle seit 1999. Seit einiger Zeit hören wir zunehmend die Stimmen von jungen, engagierten Menschen aus dem Globalen Süden. Dabei stellen sie z. B. auch die Frage, welche Rolle Dekolonisierung bei der Gestaltung von Bildungssystemen spielen kann und muss. Erst im Oktober wurde eine Dialogreihe gestartet, die z. B. über den YouTube-Kanal der Global Campaign for Education nachvollzogen werden kann.

Auch die deutsche Sektion der Globalen Bildungskampagne hat 2020 ebenfalls eine Jugend-Task-Force gegründet (bei Twitter und Instagram zu finden unter @gbkjugend). Auch wir stellen fest: Anti-Rassismus, intersektionaler Feminismus und Postkolonialismus interessieren die jungen Menschen. Dadurch, dass wir uns ihnen öffnen, lernen und verändern wir uns - als Individuen und Organisationen.
Wer Lust hat, sich in der Gruppe junger Menschen zwischen 18 bis 26 Jahren für das Recht auf Bildung stark zu machen, findet weitere Infos auf www.bildungskampagne.org/jugend.

Der Newsletter des Portals Globales Lernen zum Jahreswechsel stellt zum Thema lebenslanges Lernen ausgewählte Materialien und Weiterbildungsangebote vor, aber auch eine Reihe lehrreicher Podcasts wie auch spannende Plan- und Gesellschaftsspiele zum Einsatz in Gruppen und im Familien- und Freundeskreis. Anregende Lektüre!

Maren Jesaitis, Koordinatorin Globale Bildungskampagne

 EWIK-Kooperationspartner Aktuelles
ARTE Campus - der neue Service von ARTE Education

Im Herbst 2021 wurde mit ARTE Campus ein neues Angebot von von ARTE Education ins Leben gerufen. Universitäten, Hochschulen und Medienzentren können eine ARTE Campus Lizenz erwerben und haben dann Zugriff auf eine Auswahl von über 1100 Videos in den Bereichen Kunst, Literatur, Sprachen und Kommunikation, Human- und Geisteswissenschaften, Wissenschaft und Technik - auch im Themenfeld Nachhaltige Entwicklung ist eine große Auswahl an Filmen verfügbar. Wie bei Educ'ARTE, der digitalen Schulmediathek des Senders ARTE, können auch hier Videos bearbeitet und z.B. mit Mind-Maps miteinander verknüpft werden.   BMZ-Publikationen für Kinder

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) bietet verschiedene Publikationen für Kinder an, die sich gut zum Einsatz im Grundschulunterricht oder für Thementage eignen. Themen wie "Wo kommt unsere Kleidung her?" oder "Das Geheimnis der Tropenwälder" sind dabei altersgerecht aufbereitet, um Kindern einen ersten Einblick in diese Themen zu vermitteln. Alle Publikationen sind kostenlos in der Mediathek des BMZ - auch im Klassensatz - bestellbar.

Zeit statt Zeug schenken

Der fünfte Schal, das zehnte Parfüm. Es klingt furchtbar banal. Aber Dinge, die gekauft und dann besessen werden, kosten Zeit, Geld und Ressourcen. Traditionell verschärft sich das alles an Weihnachten noch ein wenig. Also warum nicht zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Den guten Freunden gemeinsame Zeit schenken. Der Welt weniger Verbrauch. Im Zeit-statt-Zeug Shop gibt es viel Inspiration, Zeit zu verschenken: Basteln statt Bestellen, Demonstrieren statt Kaffeekränzchen oder Waldluft statt Parfüm. Mit einem Klick auf die Zeit-Idee erfahren Besucherinnen und Besucher der Website mehr über das Konsumverhalten zum jeweiligen Thema. Die Zeit-Idee kann mit einem personalisierten Gutschein verschenkt werden, der dann per Mail an die zu beschenkende Person geschickt werden kann.

 

Wirkungen verstehen, beobachten und nutzen – Eine Einführung in die Praxis wirkungsorientierter Evaluationen in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit

In der Handreichung „Wirkungen verstehen, beobachten und nutzen – Eine Einführung in die Praxis wirkungsorientierter Evaluationen in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit" wird dargestellt, welche Wirkungen Bildungsangebote entfalten können. In einer Schritt-für-Schritt Anleitung wird erklärt, wie sich Wirkungen beobachten und für die Weiterentwicklung von Angeboten nutzen lassen. Auf einem Plakat wird zudem dargestellt, wie die einzelnen Evaluations-Schritte sich in den Projektzyklus von Bildungsprojekten integrieren lassen. Die Handreichung wird durch das Online-Tool „Bildung wirkt – aber wie?" ergänzt.

CARE-Schreibwettbewerb 2022: „Wenn nicht jetzt, wann dann?!"

Zu spät? Zu aufwändig? Zu teuer? In einer Welt, in der Wälder brennen, Stürme wüten, Menschen auf der Flucht sind und sich politische und soziale Konflikte immer weiter zuspitzen, ist keine Zeit für faule Ausreden! Wir können vielleicht nicht kurz die ganze Welt retten - aber wir können damit anfangen und unseren Teil dazu beitragen. Unter dem Titel „Wenn nicht jetzt, wann dann?!" richtet die Hilfsorganisation CARE zum bereits neunten Mal einen Schreibwettbewerb für Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 und 25 Jahren aus und möchte wissen: Was muss sich aus deiner Sicht ändern? Und was können wir dafür tun? Einsendeschluss ist der 23.01.2022. Die besten Texte werden im Rahmen des internationalen Literaturfestivals lit.COLOGNE vorgetragen und von einer prominenten Jury ausgezeichnet. Erstmalig wird der CARE-Schreibwettbewerb um einen Sonderpreis für Schulen ergänzt.
 

Sweet Revolution 2021: Stellt eure Schokotafel für fairen Kakao auf!

Fairer Kakaohandel geht alle etwas an! Zur Sweet Revolution fordert Fairtrade Deutschland im Aktionszeitraum vom 28. November bis zum 10. Dezember 2021: faire Einkommen, gerechte Arbeit- und Produktionsbedingungen und Schluss mit Kinderarbeit. Alle können einen Beitrag leisten und zeigen, dass wir eine Bewegung sind, die für fairen Handel einsteht. Dafür soll gemeinsam eine virtuelle Dominokette aus Schokoladentafeln aufgestellt werden: einmal um den gesamten Globus.

Multiplikator*innenschulung Globales Lernen 2022

Wie können Schülerinnen und Schüler für globale Zusammenhänge sensibilisiert werden? Welche Kompetenzen vermittelt das Globale Lernen und wie können Geschichten des nachhaltigen Handelns dabei genutzt werden? Denn Geschichten können nicht nur helfen, komplexe Themen überschaubar und greifbar darzustellen, sie schaffen auch einen positiven Zugang und motivieren zum Handeln.
Die Schulung des Eine Welt Forum Aachen richtet sich an Studierende und Interessierte, die mit Schulklassen und Jugendgruppen in der Städteregion Aachen zum Globalen Lernen arbeiten.
 

Praxisbuch für diskriminierungskritischen Unterricht

Dieser Praxisband von Carpus e.V. zum Globalen Lernen lädt Lehrkräfte zur Auseinandersetzung mit globaler Gerechtigkeit und eurozen­trischen Perspektiven im Schulunterricht ein. Ziel ist eine post­koloniale, diskriminierungskritische und transformative Päda­gogik, die die Schülerinnen und Schüler zur Gestaltung einer nachhaltigen und gerechten Zukunft befähigt. Anhand von (Unterrichts­)Beispielen und Alltagserfahrungen beschreibt ein diverses Team von Autorinnen und Autoren, wie Schule zur globa­len Gerechtigkeit aufklären kann. Gleichzeitig sensibilisieren die Beiträge für eine Pädagogik, die die Reproduktion von Stereotypen und einer eurozentrischen Perspektive vermeidet.

Themenschwerpunkt Jugendarbeit auf Bildung2030.at

Klimakrise & Co. sind auch in Ihrer Jugendarbeit immer öfter Thema? Dann gibt es Inspiration auf der digitalen Plattform Bildung2030.at mit dem neuen Themenschwerpunkt Jugendarbeit. Mit einer speziell zusammengestellten Sammlung aus Spielen, Ausstellungen und Materialien rund um die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung bietet er konkrete Vorschläge, wie das Engagement der Jugendlichen für Nachhaltigkeit und globale Gerechtigkeit bestärkt werden kann.
 OERcamp.global 2021

Am 9. bis 11. Dezember 2021 veranstaltet die Deutsche UNESCO-Kommission gemeinsam mit der Agentur J&K – Jöran und Konsorten ein globales 48-Stunden Online-Festival zum Thema Open Educational Resources. Ziel der Veranstaltung ist die Ermöglichung eines internationalen Wissensaustauschs zum Thema Open Education und Open Educational Resources (OER). Die Veranstaltung richtet sich an Praktikerinnen, Aktivisten, Wissenschaftlerinnen, nOERds und Neulinge im Bereich OER aus der ganzen Welt.
 Zum Schwerpunkt: Bildungsmaterialien


Globalisiert in Hamburg – Citizenship Education and Lifelong Learning

Die vorliegenden Materialien behandeln die Frage: "Welche Kompetenzen brauchen wir, um uns in der globaler werdenden Welt zurechtzufinden und diese als aktive Bürgerinnen und Bürger mitgestalten zu können?", mit unterschiedlichen Lernbausteinen. Diese wird am Beispiel der Auswirkungen der Globalisierung auf die Welthafenstadt Hamburg thematisiert. Verbunden werden hierbei lebensweltliche und alltägliche Erfahrungen mit internationalen Blickweisen und erziehungswissenschaftlichen Konzepten. Das Material kann in der Arbeit mit Studierenden oder pädagogischen Fachkräften eingesetzt werden.

Handreichungen zum Globalen Lernen in der Volkshochschule

Zur Unterstützung der entwicklungspolitischen Bildung an Volkshochschulen gibt das Projekt "Globales Lernen in der Volkshochschule" eine Materialienreihe heraus, die den Titel "Globales Lernen in der Volkshochschule" trägt. Die Bände liefern Hintergrundinformationen und didaktisch aufbereitete Materialien zu unterschiedlichen Fachbereichen an den Volkshochschulen, wie beispielsweise zur Länderkunde, zur kulturellen Bildung und Sprachenbildung.
  Verantwortungsvoll Reisen – Tourismus zukunftsfähig gestalten

Mit diesem Bildungsmaterial sollen Lehrerkräfte sowie Trainerinnen und Trainer, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren und Referierende des Globalen Lernens und der entwicklungsbezogenen Bildungsarbeit inhaltliche Anregungen bekommen, sich in ihren Kursen und Angeboten kritisch mit den Folgen des Reisens auseinanderzusetzen. Die Materialien enthalten Hintergrundinformationen, Texte sowie Links und geben Ideen zur didaktischen Gestaltung von schulischen und außerschulischen Gruppenangeboten.
Handreichung für Erwachsene: Food Diaries – Der globale Fußabdruck der Ernährung

Hilfe, wir essen die Welt auf! Im wahrsten Sinne des Wortes – denn unsere derzeitige Ernährungsweise und alles was damit zusammenhängt, ist alles andere als nachhaltig. Aktuell ist unser "Ökologischer Fußabdruck" einfach zu groß! Das Bildungsmaterial gibt in kurzen Fachtexten einen Einstieg. Mit Hilfe von Tagebüchern aus aller Welt lernen Sie andere Menschen und Kulturen kennen und finden Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Die enthaltenen Tests, Rätsel und ein Quartett runden das Heft ab.
  Wie wollen wir gelebt haben? Bildungsmaterialien und Methoden für den sozial-ökologischen Wandel

"Wie wollen wir gelebt haben?" Unter diesen Fragen hat es sich FUTURZWEI. Stiftung Zukunftsfähigkeit zur Aufgabe gemacht, Menschen und Projekte zu porträtieren, die innerhalb einer gegenwärtig nicht-nachhaltigen Gesellschaft beginnen, etwas anders zu machen und ihre Handlungsspielräume zu nutzen. Die gemeinsamen Erfahrungen und Beispiele der Akteur*innen, die Ideen aus dem FUTURZWEI-Universum und die Haltung der proaktiven Nutzung der eigenen Handlungsspielräume sind zu einem Bündel Bildungsmaterialien für den sozial-ökologischen Wandel zusammengewachsen.
Zum Schwerpunkt: Multimediales
Bildung zum Hören: der Podcast Bildungswellen

Der Bildungs-Podcast Bildungswellen bietet regelmäßig Gespräche mit spannenden Persönlichkeiten aus verschiedenen Bereichen – etwa Bildung, Wissenschaft, Natur- und Klimaschutz und nachhaltigem Unternehmertum. Erläutert werden relevante Themen rund um eine Bildung für nachhaltige Entwicklung und das Spektrum des Bildungsdiskurses damit erweitert. In der sechzehnten Folge des Podcasts Bildungswellen gibt es ein Gespräch mit den drei Gewinner*innen der BNE-Auszeichnung 2021 über ihre Projektideen und ihren Weg dorthin. 

fairtont. Der Weltladen-Podcast

fairtont. Der Weltladen-Podcast – das ist Fairer Handel für die Ohren. Laura und Solveig erzählen von Themen aus der Weltladen-Welt. Es gibt spannende Folgen zu Fair Fashion, dem Weltladen-Tag, der Klimakrise und Interviews mit interessanten Gästen. Am 15. jeden Monats gibt der Weltladen-Dachverband eine neue Folge heraus. Zu finden auf allen üblichen Podcast-Plattformen und unter www.weltladen.de/fairtont.

Der Utopia-Podcast - Einfach nachhaltig leben

Die Menschheit steht vor großen ökologischen und sozialen Herausforderungen. Doch obwohl die Zeit drängt, hat Nachhaltigkeit noch immer nicht oberste Priorität: weder auf der politischen Agenda noch bei der Mehrzahl der Verbraucher*innen oder bei Unternehmen. Der Utopia-Podcast beschäftigt sich mit der Frage, wie wir gemeinsam einen wirksamen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung in Wirtschaft und Gesellschaft leisten können. Aktuelle Themen sind "Siegelkunde: Welche Siegel beim Einkaufen helfen - und welche nicht" oder "Nachhaltiger Wintersport".  

Film „Made in Bangladesh" - mit Begleitmaterial

Die 23-jährige Shimu arbeitet in einer Textilfabrik in Dhaka, der Hauptstadt von Bangladesch, unter ausbeuterischen Bedingungen. Doch sie setzt sich zur Wehr, indem sie, zusammen mit ihren Kolleginnen und Kollegen, eine Gewerkschaft gründet. Daraufhin übt ihr Ehemann Druck auf sie aus und die Fabrikleitung beginnt ihr zu drohen. Aber Shimu lässt sich nicht entmutigen. Das Begleitmaterial zum Film führt in die Themen Textilkonsum und -produktion, Arbeitsrechte sowie die Gleichberechtigung der Frau in Deutschland und Bangladesch ein.

SDG-Tool: Wirkel

Das Wort Wirkel kommt von „WIRKsamkeit". RENN.west ist der Überzeugung, dass eine bessere Welt nicht irgendwo fertig im Regal wartet, sondern dass wir sie selbst gestalten müssen - und können. Es kommt also auf unsere Mitwirkung an. Aus dieser Überzeugung heraus hat RENN.west den Wirkel erstellt. Er ist ein Spiel, aber auch eine Ideensammlung von ganz praktischen Anregungen, wie jede und jeder die Welt verändern kann. Die Aufgaben und Handlungsmöglichkeiten des Wirkels orientieren sich an den 17 Zielen nachhaltiger Entwicklung, die sich die Weltgemeinschaft 2015 zum gemeinsamen Ziel gesetzt hat. Mehr zu den 17 Zielen nachhaltiger Entwicklung gibt es im Wirkel.  Zum Schwerpunkt: Plan- und Gesellschaftsspiele
Brettspiel: Terra Futura

Wie kann eine klimafreundliche Wirtschaft funktionieren? Das rasante Brettspiel „Terra Futura" von der Christlichen Initiative Romero e.V., das im Rahmen der europäischen Klimagerechtigkeits-Kampagne „Game On" entstanden ist, gibt Antworten auf die Frage und zeigt allen Spielbegeisterten, welche Wege in eine klimagerechte Zukunft führen. Mit Terra Futura können 2 bis 5 Spielerinnen und Spieler ab zehn Jahren zu Gestalterinnen und Gestaltern der Energiewende werden. Gemeinsam können sie lernen, wie eine sozial gerechte Klimawende aussehen könnte.  

WELT MACHT HUNGER: das praxisorientierte Bildungsprogramm mit Planspiel

WELT MACHT HUNGER ist ein praxisorientiertes Bildungsprogramm im Bereich des Globalen Lernens für Jugend- und Erwachsenenbildung. Der zentrale didaktische Baustein von WELT MACHT HUNGER ist ein Planspiel, durch das die Spielenden aus einer oft ohnmächtigen Haltung heraus zur Handlungskompetenz geführt werden. Einsetzbar ist das Spiel im schulischen Kontext, empfohlen ist es aber auch in Organisationen, Institutionen und Unternehmen, die ein tieferes Verständnis für globale Zusammenhänge zum Thema Hunger in der Welt, globale Kooperation und Nachhaltigkeit generieren wollen, um intrinsische Motivation für Verhaltensänderungen in Gang zu setzen.

Weltverteilungsspiel

Das Weltspiel ist ein Aktionsspiel für Gruppen (Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene). Es macht die Verteilung der einzelnen Weltressourcen erfahrbar. Anhand von Zahlen setzen sich die Spielenden mit der Weltbevölkerung, dem Welteinkommen und dem Energieverbrauch auf der Welt auseinander und erkennen globale Zusammenhänge.  

Kartenspiel "Die Welt im Kaleidoskop"

Täglich stellt uns das Leben in der globalisierten Welt vor Situationen, in denen wir entscheiden müssen: Wie können wir gut und dabei nicht auf Kosten anderer Menschen und der Umwelt leben? Das Kartenspiel "Die Welt im Kaleidoskop" rückt solche Situationen ins Bewusstsein und regt an, sie aus ganz unterschiedlichen Perspektiven des Menschseins zu reflektieren. Wie in einem Kaleidoskop ergeben sich dabei immer wieder neue Kombinationen von Fragen, die Alltägliches in neuem Licht erscheinen lassen und neue Perspektiven eröffnen.

Zum Schwerpunkt: Fort- und Weiterbildung


Dossier „Nachhaltigkeit in der Erwachsenen- und Weiterbildung" im wb-web

Hochwertige Bildung ist das vierte Ziel auf der Agenda für nachhaltige Entwicklung der vereinten Nationen. Diese erreicht man durch kompetente Lehrende, gute Bildungsangebote oder auch das Recht und die Möglichkeit zu Bildung. Aber nicht allein deshalb wendet sich das Portal wb-web mit einem Dossier dem Thema Nachhaltigkeit in der Erwachsenen- und Weiterbildung zu. Viel mehr dürfte es ein Dauerthema der Erwachsenenbildung werden bzw. sollte es schon sein. Wie sonst können sich Menschen in unserer Gesellschaft über die Möglichkeiten und Notwendigkeiten nachhaltigen Handelns informieren, sich über Chancen und Herausforderungen austauschen sowie konstruktive Lösungen entwickeln, wenn nicht durch lebensbegleitende Bildungsangebote?

Entwicklungspolitisches Bildungsprogramm der AWO International

Das entwicklungspolitische Bildungsangebot der AWO International e. V. nimmt Herausforderungen und Chancen der Globalisierung in den Blick und gibt Impulse für ein werteorientiertes, nachhaltiges Handeln. Dazu bietet die AWO Fortbildungen und Online-Kurse zu den Themen Globales Lernen, Bildung für nachhaltige Entwicklung und Global Citizenship Education an. Das Fortbildungsangebot erklärt methodisch-didaktische Hintergründe, regt Pädagog*innen zur Selbstreflexion und Zielsetzung an und vermittelt konkrete Methoden, wie globale Themen teilnehmer*innen-orientiert vermittelt werden können.  

Projekttage, Workshops und Projektwochen des Ökohaus e.V. Rostock

Mit den Projektags-Angeboten möchte das Ökohaus e.V. Rostock Jugendliche und Erwachsene anregen, sich mit einer solidarischen und nachhaltigen Gesellschaft zu beschäftigen. Die Projekttage können einzeln gebucht werden. Für ein tieferes Verständnis empfiehlt das Ökohaus die Buchung mehrerer Projekttage. Dies ist entweder über das Jahr verteilt oder am Stück möglich. Zielstellung ist eine tiefere Auseinandersetzung mit Themen des gesellschaftlichen Wandels und globaler Gerechtigkeit. Im Rahmen einer Projektwoche können einzelne Themen des Globalen Lernens bzw. der BNE (Bildung für nachhaltige Entwicklung) deutlich vertieft werden. Neben der Vermittlung von Hintergrundwissen werden vor allem auch „Soft Skills" bei den Teilnehmenden trainiert. Es gilt eigene Ideen und Projekte für die Entwicklung einer solidarischen und nachhaltigen Gesellschaft zu entwickeln.

Der Lernort Weltladen

Weltläden bieten ein perfektes Lernsetting für all diejenigen, die sich mit dem Fairen Handel und den Auswirkungen des globalen Wirtschaftssystems auf Mensch und Umwelt auseinandersetzen wollen. Sie stellen Multiplikator*innen und anderen Interessierten Bildungsmaterialien rund um den Fairen Handel zur Verfügung und können zudem als außerschulische Lernorte von Schulklassen und anderen Gruppen genutzt werden. Im Weltladen wird gemeinsam mit anderen Generationen gelernt, interaktive Methoden ausprobiert und vor allem individuelle und kollektive Handlungsmöglichkeiten ergriffen. Auch für die Mitarbeiter*innen bietet der Weltladen durch die kontinuierliche Weiterbildung einen Raum für selbstorganisiertes (lebenslanges) Lernen.
 

#sporthandeltfair - Der nachhaltige Sportverein der Zukunft – Ein Leitfaden

Sport und Konsum gehen Hand in Hand. Jährlich werden alleine in Deutschland mehrere Milliarden Euro für Sportbekleidung und Sportgeräte ausgegeben. Wie in anderen Märkten auch, umspannen die Lieferketten von Sportartikeln längst den gesamten Globus. Dabei kommt es fast überall wo Sportartikel produziert werden täglich zu Arbeitsrechts- und Menschenrechtsverletzungen. Die Kampagne #sporthandeltfair steht für mehr globale Gerechtigkeit im Sport. Denn nicht nur der eigene Einkauf privat, sondern auch Sportvereine haben die Möglichkeit, einen ganz eigenen Beitrag zu mehr globaler Gerechtigkeit im Sport zu leisten. Ein Leitfaden erklärt die Vorbereitung und Umsetzung sowie die Potenziale nachhaltiger Vereinsführung und stellt mehrere Best-Practice-Beispiele vor.

EU-Afrika-Blog

Mit dem Online-Angebot EU-Afrika-Blog möchte SÜDWIND die EU-Politik gegenüber Afrika konstruktiv-kritisch begleiten und das Wissen über Afrika und seine 54 Länder im Sinne einer stärkeren Berücksichtigung der Interessen der afrikanischen Partner*innen erweitern. Ausführliche Hintergrundartikel, ein Glossar, das auch für Neueinsteiger*innen eine Hilfe im Fachsprech-Dschungel bietet, sowie Blogbeiträge informieren über und diskutieren zentrale Themen der EU-Afrika-Beziehungen.
 Aus unseren Fokusrubriken
Das Portal Globales Lernen setzt mit seiner Rubrik „Im Fokus" thematische Schwerpunkte, um aktuelle Themen des Globalen Lernens und der Bildung für nachhaltige Entwicklung ausführlicher behandeln zu können.

Diese Schwerpunkte sind aktuell:

Wasser
Fridays for Future

Digitalisierung und Globales Lernen
Weniger ist mehr / Degrowth
Sustainable Development Goals (SDG)
Flucht und Asyl
Abfall und Müllexporte weltweit
Lebensmittelverschwendung

Im Folgenden präsentieren wir Ihnen aktuelle Meldungen aus diesen Rubriken.




Wasser – Methodenhandreichung für Multiplikator*innen

Im Rahmen des Projekts Eine Welt = Deine Welt des arche noVa e.V. wurde eine Handreichung für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren erarbeitet, die bei der Bearbeitung des Themenkomplexes Wasser mit verschiedenen Methoden, Materialien und Hintergrundinformationen ab der 3. Klasse bis zur Oberstufe unterstützen soll. Aufgeteilt in die Module „Wasser allgemein", „Virtuelles Wasser", „WASH-Wasser, Sanitär und Hygiene", „Menschenrecht Wasser" und „Konflikte um Wasser" unterstützt die Handreichung dabei, das Thema Wasser und einzelne Vertiefungsschwerpunkte für die Teilnehmenden vorzubereiten und mit ihnen durchzuführen.

Youth Unstoppable - Der Aufstieg der globalen Jugend-Klimabewegung

Mit 15 Jahren begann die kanadische Filmemacherin Slater Jewell-Kemker, sich in der weltweiten Jugendbewegung gegen den Klimawandel zu engagieren und auch selber zu filmen. Zwölf Jahre lang begleitete sie die weltweit wachsende Jugendbewegung von innen heraus. Slater hat den Blick einer Jugendlichen, die für ihre Zukunft und für die der anderen kämpft. Sie ist Teil des Protests - mit ihrer Kamera und mit ihrer Stimme, anfangs noch unsicher, mit der Zeit aber immer klarer und lauter. Das Begleitmaterial bietet ausführliche Hintergrundinformationen zum Film. Die Arbeitsblätter greifen wichtige Themen aus dem Film auf und ermöglichen sowohl eine Reflexion des Gesehenen sowie eine Vertiefung der angesprochenen Themen.

 

Konfi-Arbeit grenzenlos - Digital aktiv in der Einen Welt

Das Heft „Konfi-Arbeit grenzenlos" umfasst eine Sammlung an Methoden und Bausteine aus und für die Arbeit mit Konfirmandinnen und Konfirmanden in der Einen Welt. Einige behandeln explizit Fragestellungen des Globalen Lernens. Andere wiederum sind offen und laden die Jugendlichen ein, selbst ihre Themen zu setzen. Einen besonderen Schwerpunkt bildet dabei die Nutzung digitaler Medien. Dabei setzen sie sich kritisch mit der Welt auseinander und üben sich im Perspektivwechsel. Im kreativen Entwickeln von Inhalten und Lösungsansätzen können sie sich als selbstwirksam erleben und werden zum weiteren Engagement in Kirche und Gesellschaft motiviert.

LearnStep „Der ökologische Fußabdruck"

Jeder Mensch verbraucht Rohstoffe und Energie, produziert Müll und Abgase. Das heißt, dass jeder einen sogenannten „ökologischen Fußabdruck" auf der Erde hinterlässt. In diesem LearnStep erfahren die Schüler*innen erfahren, was hinter dem Konzept des „ökologischen Fußabdrucks" steht, wie er berechnet wird und wie die globale Verteilung des Ressourcenverbrauchs ist. Die vom Globalen Klassenzimmer im Eine Welt Forum Aachen e.V. entwickelten digitalen LearnSteps zu Nachhaltigkeitsthemen dauern ca. 15 - 30 Minuten, eignen sich für Schüler*innen ab Klasse 5 und sind auch sehr gut im Homeschooling einsetzbar. Weitere Themen: „Der digitale CO2-Fußabdruck" und „Das gute digitale Leben".

 

Plan International: SDG-Ausstellung in Oldenburg

Die interaktive Wanderausstellung „Mission 2030 – Globale Ziele erleben" ist jetzt im Landesmuseum Mensch und Natur in Oldenburg zu entdecken. Bis April können Besucherinnen und Besucher ab 12 Jahren auf eine virtuelle Weltreise gehen und dabei Menschen aus 7 Ländern auf vier Kontinenten kennenlernen. Mission 2030 macht 7 der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung anhand konkreter Beispiele und direkt aus der Lebenswelt der Protagonistinnen und Protagonisten anschaulich. Zur Vor- oder Nachbereitung gibt es ausführliches Material für den Unterricht mit vielen Übungen, von denen die meisten auch unabhängig von einem Besuch der Ausstellung genutzt werden können.

Neues vom Blog EineWeltBlaBla


EineWeltBlaBla im November 2021

Der graue November. Für viele der wohl unbeliebteste Monat im Jahr. In unserem Blog haben wir für Abwechslung in den grauen Novembertagen gesorgt und unseren Leserinnen und Lesern spannende Themen und Projektideen vorgestellt.
Wie wäre es mit einer Teilnahme am CARE-Schreibwettbewerb oder am Bergwaldprojekt? Oder etwas Inspiration für mehr Klimaschutz durch die Klimaaktivistin Hilda Flavia Nakabuye? Zusammen mit den Sápara ihren Sieg feiern, mehr über The Ocean Clean-Up und Wasser in Lesotho erfahren oder doch die eigene Zeitgestaltung mit Blick auf Nachhaltigkeit überdenken? Diesen Monat war bestimmt für jede und jeden etwas Spannendes dabei!

Kennt ihr schon unseren Instagram und Facebook Account? Da werdet ihr regelmäßig über die Veröffentlichung unserer neuen Beiträge informiert!
Wir freuen uns, wenn ihr mitredet!

Neues aus den Datenbanken
Datenbank Eine Welt Medien – Filmtipps zum Thema Globales Lernen – lebenslang (SDG 4)

Zum Schwerpunkt dieses Newsletters findet sich auf der Datenbank Eine Welt Medien wieder eine interessante Zusammenstellung von Filmen, die die Rolle von inklusiver, gerechter und hochwertiger Bildung sowie die Bedeutung lebenslanger Chancen auf Bildung für alle thematisieren.
Verwiesen wird auch auf das Fortbildungsprogramm Filmbildung,das von europäischen Filminstituten entwickelt wurde. In dem Programm wird die Bedeutung von Filmbildung für Bildungsprozesse allgemein beleuchtet, weiterhin geht es um die Hintergründe und die Auswahl von Filmen für bestimmte Gruppen.
Alle Filmempfehlungen stellt die Datenbank Eine Welt Medien jeweils mit ausführlicher Beschreibung, Altersempfehlung und Nennung der Verleihstellen vor.
  Datenbank Eine Welt Unterrichtsmaterialien

In der Datenbank Eine Welt Unterrichtsmaterialien können sich Lehrkräfte und Interessierte über das aktuell verfügbare Angebot an didaktischen Printmaterialien zur Einen Welt informieren. Die Datenbank bietet die Möglichkeit, über eine umfassende Suchmaske gezielt nach Publikationen zu suchen. Eine Auswahl aktueller Neuerscheinungen finden Sie hier.
Veranstaltungen
Sport & Globales Lernen
07.12.2021 - online
Zusammenleben in einer multikulturellen Gesellschaft - Workshop für Lehrkräfte
08.12.2021 - online Barcamp for Future
10.12.2021 - 11.12.2021 in Glücksburg Globale Sanitärversorgung und Hygiene
13. und 14.12.2021 - online
Bundesweite Fachtagung: Auf den Anfang kommt es an - Kitas und Träger auf dem Weg zum Klimaschutz
14.12.2021 - online SDG 17 – Mit ENSA durch partnerschaftliche Süd-Nord-Schulbegegnungen BNE-Themen in der gesamten Schule verankern - - Workshop für Lehrkräfte
12.01.2022 - online Ohne Gleichheit keine Nachhaltigkeit? - Workshop für Lehrkräfte
20.01.2022 - online Unser täglich Brot: Wo es her kommt und wie wir es vergeuden - Workshop für Lehrkräfte
26.01.2022 - online Transformative Bildung nimmt Politik und Wirtschaft in den Blick - Erfahrungs- und Lernaustausch am „Escape Game Climate" u.a.
02.02.2022 - online Zivile Konfliktbearbeitung – Wege zu Frieden und Gerechtigkeit im 21. Jahrhundert - Workshop für Lehrkräfte
03.02.2022 - online Vorschau Ausgabe Februar 2022
Die nächste Ausgabe des Newsletters der Eine Welt Internet Konferenz erscheint Anfang Februar 2022 zum Thema

Wasser (SDG 6) 

Zusendungen sind bis zum 26. Januar 2022 willkommen.
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Um Ihre Suche nach passenden Bildungs- und Unterrichtsmaterialien, nach aktuellen Aktionen, Veranstaltungen und Kooperationsmöglichkeiten zu erleichtern, versuchen wir stets, die Vielfalt der Angebote im deutschsprachigen Raum möglichst umfassend darzustellen.

Wir möchten daher gerne wissen: Werden wir unserem Anspruch gerecht, einen schnellen und übersichtlichen Zugang zu allen relevanten Informations- und Bildungsangeboten zum Globalen Lernen zu bieten?

Hier geht es zur Umfrage. Das könnte Sie auch interessieren:
Publikationen der Informationsstelle Bildungsauftrag Nord-Süd
Print-Rundbrief  –  November 2021 Ziel 5 der Agenda 2030:
Geschlechtergerechtigkeit

 Der Rundbrief erscheint viermal jährlich und berichtet über die entwicklungspolitische Bildungsarbeit in Bund und Ländern, Fortbildungsangebote, Veranstaltungen, neue Materialien, Kampagnen und Aktionen.
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Dr. Kambiz Ghawami 

Gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL
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Interaktiver Jahresrückblick

Europa-Union Hamburg - 3. Dezember 2021 - 12:00

An den Freitagen im Dezember werfen wir einen Blick zurück: Öffne die wöchentlichen Quiztürchen und gewinne einen Preis für' das neue Jahr.

So geht's:

  • Folge uns auf Instagram: infopointeuropa
  • Schaue dir an den Freitagen im Dezember unsere Story an
  • Am Ende jedes Beitrags stellen wir eine Frage
  • Beantworte die Frage direkt über Instagram (Deadline ist um 15.00 Uhr des Folgetages)
  • Wenn du gewonnen hast, kontaktieren wir dich per Direct Message und bitten dich um Mitteilung deiner Anschrift
  • Die Preise werden im Januar 2022 versandt

Teilnahmebedinungen

Kategorien: Hamburg

Fridays4Future 03.12.2021

Globales Lernen in Hamburg - 3. Dezember 2021 - 9:44
Kategorien: Hamburg

Europa im Fahrstuhl #1

Europa-Union Hamburg - 2. Dezember 2021 - 17:35

Im Rahmen der Konferenz zur Zukunft Europas sind Bürger/innen aus ganz Europa aufgerufen, ihre Vorstellungen für das Europa von morgen mitzuteilen. Was sind Eure Ideen? Stell dir vor, du triffst die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, im Fahrstuhl, was würdet Ihr sagen?

In 60 Sekunden gibt uns Frank Schweikert (Kurator und Sprecher des Beirats der Hamburger Klimawoche) seine Vision für die Zukunft Europas:

https://youtu.be/wQ8Gvzgj560

Kategorien: Hamburg

Evaluierung von Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel. Instrumente zum Umgang mit residualen Klimarisiken

SID Blog - 2. Dezember 2021 - 10:44


Evaluierung von Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel. Instrumente zum Umgang mit residualen Klimarisiken body {height:100%!important;margin:0;padding:0;width:100%!important;mso-margin-top-alt:0px;mso-margin-bottom-alt:0px;mso-padding-alt:0px 0px 0px 0px;}#m--background-table {margin:0;padding:0;width:100%!important;mso-margin-top-alt:0px;mso-margin-bottom-alt:0px;mso-padding-alt:0px 0px 0px 0px;}table {mso-table-lspace:0pt;mso-table-rspace:0pt;}table, table th, table td {border-collapse:collapse;}a, img,a img {border:0;outline:none;text-decoration:none;}img {-ms-interpolation-mode:bicubic;}#outlook a {padding:0;}.ReadMsgBody {width:100%;}.ExternalClass {width:100%;display:block!important;}.ExternalClass,.ExternalClass p,.ExternalClass span,.ExternalClass font,.ExternalClass th,.ExternalClass td,.ExternalClass div {line-height: 100%;}.yshortcuts,.yshortcuts a,.yshortcuts a:link,.yshortcuts a:visited,.yshortcuts a:hover,.yshortcuts a span {color:black;text-decoration:none!important;border-bottom:none!important;background:none!important;}body,table,td,th,p,a,li,blockquote{-ms-text-size-adjust:100%;-webkit-text-size-adjust:100%;}.preheader {display:none;display:none!important;mso-hide:all!important;mso-line-height-rule:exactly;visibility:hidden!important;line-height:0!important; font-size:0!important;opacity:0;color:transparent;height:0;width:0;max-height:0;max-width:0;overflow:hidden;} Pressemitteilung

Lebensgrundlagen in Entwicklungsländern trotz Klimaanpassung bedroht: deutsche Entwicklungszusammenarbeit gefragt Bonn, 02. Dezember 2021 – Im Kampf gegen die Folgen des Klimawandels nutzen Bäuer*innen auf der ganzen Welt Anpassungsmaßnahmen. Sie optimieren zum Beispiel ihre Bewässerungssysteme, um ihre Ernte vor Dürre zu schützen. Bei langanhaltenden Dürreperioden jedoch sind Ernteausfälle irgendwann nicht mehr vermeidbar – die Grenzen der Anpassung sind erreicht. Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit unterstützt die Menschen dabei, mit solchen sogenannten residualen Klimarisiken umzugehen. Allerdings werden die dabei genutzten Instrumente nicht immer zielgruppengerecht eingesetzt, wie eine Untersuchung des Deutschen Evaluierungsinstituts der Entwicklungszusammenarbeit (DEval) zeigt. Residuale Klimarisiken bezeichnen Restrisiken, die verbleiben, obwohl Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Anpassung an den Klimawandel getroffen werden. Sie bedrohen die Lebensgrundlagen zahlreicher Menschen, insbesondere in den ärmsten und vom Klimawandel besonders betroffenen Ländern. Und sie können mühsam errungene Entwicklungserfolge wieder zunichte machen. In der Entwicklungszusammenarbeit kommen bereits verschiedene Instrumente zum Umgang mit residualen Klimarisiken zum Einsatz. Ernteausfälle aufgrund von Dürre werden beispielsweise durch Klimarisikoversicherungen oder Fonds zur Kompensation von Schäden und Verlusten abgefangen. Wird das Ackerland durch die Folgen des Klimawandels zur Wüste und kann daher nicht mehr bewirtschaftet werden, sind Ansätze gefragt, die den Menschen ermöglichen, sich andernorts eine neue Existenz aufzubauen. Das DEval hat die bisherigen Erfahrungen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit mit diesen Instrumenten untersucht.

Deutschland ist Vorreiter

Die Evaluierung hat gezeigt, dass die deutsche Entwicklungszusammenarbeit bereits vielfältige Erfahrungen mit der Durchführung von Maßnahmen zum Umgang mit residualen Klimarisiken hat. Dabei setzt sie vor allem auf Klimarisikoversicherungen; auch bei Instrumenten der Katastrophenvorsorge ist sie breit aufgestellt. „Angesichts zunehmender residualer Klimarisiken sind Klimarisikoversicherungen ein wichtiges Instrument, das international noch zu wenig genutzt wird. Deutschland ist einer der Vorreiter auf diesem Gebiet, muss für eine bessere Wirksamkeit der Maßnahmen allerdings noch stärker die Bedürfnisse der vom Klimawandel betroffenen Zielgruppen in den Blick nehmen", betont DEval-Direktor Prof. Dr. Jörg Faust.  

Bedürfnisse der Zielgruppen nicht ausreichend berücksichtigt

Die Evaluierung hat bestätigt, dass das deutsche Repertoire an Instrumenten zum Umgang mit residualen Klimarisiken größtenteils mit den Zielen der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung übereinstimmt. Allerdings zeigen die betrachteten Fallstudien, dass die Zielgruppen nur teilweise in die Planung und Durchführung der Maßnahmen eingebunden werden. Zudem bewerten sie die eingesetzten Instrumente oftmals als wenig relevant. „Die Zielgruppen in den Partnerländern würden teilweise andere Instrumente bevorzugen. Die dort eingesetzten Instrumente werden daher zum Teil nicht angenommen beziehungsweise nicht genutzt", so Dr. Gerald Leppert, Teamleiter der Evaluierung. Auf Madagaskar etwa haben die Erhebungen ergeben, dass Klimarisikoversicherungen für die Menschen im ländlichen Raum kaum geeignet sind. Viele von ihnen betreiben Subsistenzlandwirtschaft und haben nicht die finanziellen Mittel, um den Versicherungsbeitrag aufzubringen. Statt Zugang zu Klimarisikoversicherungen wünschten sie sich vielmehr Trainings zu verbesserten Agrartechniken, den Zugang zu materieller Ausstattung sowie Informationsangebote zu Klimarisiken.

Migrationsansätze stärker in den Mittelpunkt rücken

Menschen, die durch klimawandelbedingte negative Veränderungen ihrer Umwelt ihre Lebensgrundlage verlieren, bleibt oft nur die Abwanderung. Die Entwicklungszusammenarbeit kann diese Menschen über unterschiedlichste Maßnahmen unterstützen. Neben Hilfe bei der Migration in neue Regionen können beispielsweise Umschulungen gefördert und so neue Lebensgrundlagen geschaffen werden. Im Vergleich zu Versicherungsansätzen werden solche Instrumente von der deutschen Entwicklungszusammenarbeit bisher allerdings nur vereinzelt eingesetzt. Da existenzielle und irreversible Klimafolgen zunehmen werden, sollte sie sich dieser Thematik stärker widmen, empfiehlt das DEval.

Über die Evaluierung

Die Evaluierung ist Teil einer mehrstufigen DEval-Evaluierung von Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel. Der Fokus dieses Teils der Evaluierung lag auf der Relevanz, Effektivität und entwicklungspolitischen Wirksamkeit von Maßnahmen zum Umgang mit residualen Klimarisiken. Zum Einsatz kamen dabei qualitative und quantitative Datenerhebungs- und Analysemethoden, unter anderem eine groß angelegte standardisierte Haushalts- und Firmenbefragung und eine Flutmodellierung unter Nutzung von Geodaten. Für Fragen zur Evaluierung steht Dr. Sven Harten zur Verfügung. Über den Bericht   Der Bericht "Evaluierung von Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel. Instrumente zum Umgang mit residualen Klimarisiken" ist auf der Website des DEval abrufbar.
Bibliografische Angabe
Leppert, G. et al. (2021), Evaluierung von Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel. Instrumente zum Umgang mit residualen Klimarisiken. Deutsches Evaluierungsinstitut der Entwicklungszusammenarbeit (DEval), Bonn.

Das Deutsche Evaluierungsinstitut der Entwicklungszusammenarbeit (DEval) ist vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) mandatiert, Maßnahmen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit unabhängig und nachvollziehbar zu analysieren und zu bewerten. Mit seinen strategischen und wissenschaftlich fundierten Evaluierungen trägt das Institut dazu bei, die Entscheidungsgrundlage für eine wirksame Gestaltung des Politikfeldes zu verbessern und Ergebnisse der Entwicklungszusammenarbeit transparenter zu machen. Das Institut gehört zu den Ressortforschungseinrichtungen des Bundes und wird von Prof. Dr. Jörg Faust geleitet.   Kontakt:
Deutsches Evaluierungsinstitut der Entwicklungszusammenarbeit (DEval)
Fritz-Schäffer-Str. 26 | 53113 Bonn
Tel: 0228 - 33 69 07 - 0
info@DEval.org
www.DEval.org

Südsudan: Fluten und Vertreibungen verschärfen die Not der Menschen

SID Blog - 2. Dezember 2021 - 10:43

Welthungerhilfe stellt knapp 400.000 Euro Soforthilfe bereit Fluten und Vertreibungen verschärfen die Not von Hunderttausenden im Südsudan

Bonn/Berlin, 01.12.2021. Vor der morgigen Vorstellung des „Global Humanitarian Overview" (GHO), mit dem die UN den weltweiten humanitären Bedarf für 2022 beziffert, weist die Welthungerhilfe auf eine humanitäre Katastrophe im Südsudan hin, einem Land, das im GHO regelmäßig einen der vorderen Plätze belegt. Aktuell sind mehr als 800.000 Menschen im Südsudan von schweren Überschwemmungen betroffen, die große Teile des Landes unter Wasser gesetzt haben. Im dritten Jahr in Folge ist der Weiße Nil nach heftigen Regenfällen in mehreren Regionen über die Ufer getreten, UN-Experten sprechen von den schlimmsten Überschwemmungen seit 60 Jahren. Die Welthungerhilfe stellt knapp 400.000 Euro an zusätzlicher Soforthilfe bereit, um Familien mit dem Nötigsten zu versorgen und die aufgeweichten Deiche zu verstärken.

Besonders betroffen ist der Bundesstaat Unity State. Viele Menschen sind tagelang durch hüfttiefes Wasser gewatet, um in höher gelegenen Gegenden Schutz zu suchen. Zurück bleiben zerstörte Häuser, ertrunkene Tiere und weggespülte Felder und Ernten. „Wir sind acht Tage von unserem Dorf bis zu diesem Flüchtlingscamp gelaufen. Jeden Tag hat es geregnet und wir haben im Wasser geschlafen", erzählt Nyapuoa Kuol Bachuy, die in die Stadt Bentiu geflohen ist. „Wir waren bisher erfolgreiche Bauern. Die Flut hat all das Erreichte zerstört, wir haben unsere gesamte Ernte verloren. Wir fragen uns alle, wie um alles in der Welt wir das überleben sollen."

Die Katastrophe trifft ein Land, in dem ohnehin 60% der 12 Millionen Einwohner Hunger leiden. 1,4 Millionen Kinder unter fünf Jahren gelten als akut unterernährt. Viele Kleinbauern werden immer wieder durch die Folgen von Gewalt und Bürgerkrieg zurückgeworfen. Dürren und Überschwemmungen als Auswirkungen des Klimawandels nehmen zu: „Wir erleben im Südsudan, wie Wetterextreme die Lebensgrundlagen der Menschen zerstört: Überschwemmungen werden in Ausmaß und Länge immer extremer. Das bedeutet für die Menschen weniger Ernte und weniger Einkommen, dafür mehr Hunger und Verzweiflung", sagt Bettina Iseli, Programmdirektorin der Welthungerhilfe.

In mehreren Regionen hat die Welthungerhilfe laufende Verteilungen, z.B. von Nahrungsmitteln und Fischerei-Zubehör, für die Flutopfer ausgeweitet. Außerdem stellt sie zusätzlich knapp 400.000 Euro Soforthilfe bereit, um 3.000 Familien in Unity State mit Hygieneartikeln, Zeltplanen und einem Bargeldzuschuss für Nahrungsmittel zu versorgen. Weiterhin werden Deiche um Flüchtlingscamps abgedichtet.

 

Die Welthungerhilfe ist eine der größten privaten Hilfsorganisationen in Deutschland; politisch und konfessionell unabhängig. Sie kämpft für „Zero Hunger bis 2030". Seit ihrer Gründung wurden mehr als 10.369 Auslandsprojekte in 70 Ländern mit 4,2 Milliarden Euro gefördert. Die Welthungerhilfe arbeitet nach dem Grundprinzip der Hilfe zur Selbsthilfe: von der schnellen Katastrophenhilfe über den Wiederaufbau bis zu langfristigen Projekten der Entwicklungszusammenarbeit mit nationalen und internationalen Partnerorganisationen.





Die Ampel will den Bundesstaat Europa

Europa-Union Hamburg - 1. Dezember 2021 - 16:46

Die Stuttgarter Zeitung, die Badische Zeitung und die Stuttgarter Nachrichten haben ausgehend von dem Pressestatement von EUD-Generalsekretär Moos zum Koalitionsvertrag die ehrgeizigen europapolitischen Ziele der Ampel-Koalition analysiert. Wir freuen uns, dass mit diesem Artikel die EU-Zukunftskonferenz, die Idee eines europäischen Bundesstaates und nicht zuletzt die Europa-Union einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt wird.

Den Artikel „Die Ampel will den Bundesstaat Europa“ können Sie hier aufrufen.

Kategorien: Hamburg

Impulse für einen DAX-Konzern: Abschlussworkshop bei Symrise

Sustainability Management - 1. Dezember 2021 - 14:48

Biodiversitätsmanagement, Plastik, Verpackungen und nachhaltige Finanzierungskonzepte: An diesen Themen arbeiteten 14 Studierende des MBA Sustainability Managements eine Woche lang mit der Symrise AG zusammen. Im Rahmen des Abschlussworkshops erarbeiteten sie Nachhaltigkeitslösungen mit und für das börsennotierte Unternehmen – pandemiebedingt fand die gesamte Woche digital statt. Zu Gast bei einem Alumni: Der diesjährige Herbst-Abschlussworkshop der MBA-Studierenden des Centre for Sustainability Management (CSM) der Leuphana fand mit der Symrise AG statt, bei der MBA-Alumni Friedrich-Wilhelm Micus als Director Corporate Communications Nachhaltigkeit vorantreibt. Großer Player, große Hebel: Workshoppartner Symrise AG 100 Standorte, 150 Absatzmärkte, 3,5 Milliarden Umsatz: Symrise ist ein globaler Anbieter von Duft-, Geschmacks- und Wirkstoffen und entwickelt und produziert Inhaltsstoffe für Hersteller von Parfüm, Kosmetika, Lebensmitteln, Getränken, Tiernahrung und Haushaltsprodukten. Ob Vanille, Zitrus, Zwiebeln oder Blüten – die rund 30.000 Produkte des Unternehmens werden zum Großteil auf der Basis natürlicher Rohstoffe hergestellt. Die Verfügbarkeit von qualitativ hochwertigen Rohstoffen ist Voraussetzung für den langfristigen Geschäftserfolg. Symrise setzt auf eine nachhaltige Beschaffung und hat bereits 67% der Lieferanten nach Nachhaltigkeitskriterien bewertet. Das ist einer von vielen Bausteinen der …

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Kategorien: Hamburg

Koalitionsvereinbarung: Sozialpolitikforschung diskutiert Ampel-Vorhaben

SOCIUM Bremen - 1. Dezember 2021 - 9:05
06.12.2021 - 06.12.2021, 18:00-19:45 Uhr, Online via Zoom
Kategorien: Hamburg

Entwicklungsminister Gerd Müller wird Generaldirektor der UN-Organisation für industrielle Entwicklung (UNIDO)

SID Blog - 30. November 2021 - 23:16

Wien, 30. November 2021 – Der geschäftsführende Bundesentwicklungsminister Gerd Müller wird neuer Generaldirektor der Organisation der Vereinten Nationen für industrielle Entwicklung (UNIDO).

Die Ernennung von Minister Müller für eine vierjährige Amtszeit wurde heute im Rahmen der Generalversammlung der UNIDO in Wien bestätigt. Im Dezember wird Müller Li Yong nachfolgen, der die Sonderorganisation der Vereinten Nationen seit 2013 leitete und während seiner Amtszeit das Mandat der UNIDO an der Agenda 2030 der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung ausrichtete.

Dazu erklärte Gerd Müller: „Ich möchte Generaldirektor Li und den MitarbeiterInnen von UNIDO für die erfolgreiche Arbeit in den vergangenen acht Jahren danken. Wir stehen gegenwärtig vor globalen Herausforderungen, die uns alle betreffen: der Klimawandel, die COVID-19-Pandemie und der zunehmende Hunger in der Welt. Um Ungleichheit zu bekämpfen, einen besseren Wiederaufbau zu gewährleisten und einen grünen Aufschwung zu fördern, müssen wir auf internationaler Ebene stärker zusammenarbeiten und sofort handeln. Dazu möchte ich die UNIDO zu einer globalen Plattform für Technologietransfer, Know-how und Digitalisierung weiterentwickeln."

Die Plattform könne Müller zufolge „grüne Fähigkeiten und Technologien fördern, die Nutzung von erneuerbaren Energien ausweiten und einen fairen Zugang zu globalen Märkten und Wertschöpfungsketten ermöglichen – in enger Zusammenarbeit mit anderen UN-Agenturen, Regierungen, Entwicklungsbanken sowie Unternehmen und Investoren. Die UNIDO kann so einen wirksamen Beitrag zur gemeinsamen Arbeit der UN leisten, den Mitgliedsstaaten dabei zu helfen, die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung, das Pariser Klimaabkommen, das Übereinkommen über die biologische Vielfalt und die Pekinger Erklärung über die Gleichstellung der Geschlechter zu erfüllen."

Er betonte sein Ziel, „UNIDO als führenden multilateralen Akteur der Förderung von grüner, widerstandsfähiger, inklusiver und nachhaltiger industrieller Entwicklung durch eine erneuerte Partnerschaft zwischen Industriestaaten und Entwicklungsländern zu etablieren und das Engagement der Industriestaaten zu steigern."

Als Bundesminister stärkte Müller das Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, indem er den Haushalt auf mehr als 12 Milliarden Euro verdoppelte. Mit dem COVID-19-Sofortprogramm von 4 Milliarden Euro hat Deutschland umgehend auf die Krise reagiert, um die am wenigsten entwickelten Länder und Länder mit mittlerem Einkommen bei der Bewältigung der sozialen, wirtschaftlichen und gesundheitlichen Folgen der Pandemie zu unterstützen.

Zudem rief er Sonderinitiativen wie „EINE WELT ohne Hunger", „Fluchtursachen bekämpfen – Flüchtlinge reintegrieren" und „Ausbildung und Beschäftigung" ins Leben – und verstärkte die Zusammenarbeit mit privaten Unternehmen, insbesondere in Afrika (Marshallplan mit Afrika).


Fehlende Diversität in der Politik

Europa-Union Hamburg - 30. November 2021 - 16:00

Warum sind nationale und europäische Parlamente so wenig divers und wie können wir junge und migrantische Stimmen stärken?

 

PLAN International in Zusammenarbeit mit der EU-Kommission und DiasporaVote! und in Kooperation mit dem Info-Point Europa lädt ein zu

 

WAS: Podiumsdiskussion und Workshop in Breakout-Räumen

WANN: 30.11.2021, 16:00 - 19:00 Uhr

WO: Online-Meeting auf Webex

Sprich über deine Erfahrungen und teile deine Ideen, wie Politik diverser gestaltet werden kann!

 

Für die Anmeldung schreib eine E-Mail an:

kinderschutzprogramm(at)plan.de

 

Mehr Infos erhältst du hier:

www.plan.de/youth-advocates

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Online-Konferenz: Franco-German Observatory on the Indo-Pacific

Event in #Hamburg - 30. November 2021 - 11:31
Termin:  Donnerstag, 09.12.2021 bis Freitag, 10.12.2021 Sprache Deutsch

Info/Anmeldung: German Institute for Global and Area Studies (GIGA), Tel. 040 42825-593, events[at]giga-hamburg.de, https://www.giga-hamburg.de/en/events/28633677-franco-german-observatory-indo-pacific-conference-2021/#Registration

Englischsprachig

Online Deutschland Preview Text: 

Info/Anmeldung: German Institute for Global and Area Studies (GIGA), Tel. 040 42825-593, events[at]giga-hamburg.de, https://www.giga-hamburg.de/en/events/28633677-franco-german-observatory-indo-pacific-conference-2021/#Registration

Englischsprachig

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GPF Europe: Die Pandemie der Ungleichheit

SID Blog - 30. November 2021 - 11:06

Neuerscheinung Die Pandemie der Ungleichheit
Verteilungseffekte der COVID-19-Krise



Die COVID-19-Pandemie trifft Arm und Reich unterschiedlich hart. Reiche blieben vom Rückgang der wirtschaftlichen Aktivitäten bislang relativ unberührt. Sie profitierten sogar von der Geldschwemme der Zentralbanken, dem Boom auf den Aktienmärkten und dem damit einhergehenden Anstieg der Vermögenswerte. Allein die Zahl der Milliardär*innen stieg seit Anfang 2020 um 660 auf 2.755 weltweit. Ihr Vermögen wuchs binnen eines Jahres um über 5 Billionen US-Dollar auf 13,1 Billionen US-Dollar.

Dagegen schadet die Pandemie vor allem den Armen. Sie arbeiten eher in Berufen mit direktem Kontakt zu Menschen, leiden häufiger unter Vorerkrankungen, leben oft in beengten Wohnverhältnissen und genießen seltener das Privileg des Home Office. Daher infizieren sie sich eher mit dem Coronavirus und sterben auch häufiger daran.

Endgültige Daten liegen zwar noch nicht vor, aber erste Schätzungen und Prognosen deuten darauf hin, dass die Schere zwischen Arm und Reich weiter auseinander geht. Dieses Briefing gibt einen Überblick über die Auswirkungen der Pandemie auf die materielle Ungleichheit, und damit auch auf die Verwirklichung des Ziels 10 der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung, mit dem sich die Regierungen zur Reduzierung der Ungleichheit verpflichtet haben. Es adressiert ferner die mittelbaren Auswirkungen der zunehmenden Ungleichheit auf weitere Zielvorgaben der Agenda 2030.

Zum Download des Briefings (pdf, 488 KB)


Die Publikation ist Teil des Projekts „Weichenstellung 2020" des Global Policy Forums Europe, gefördert von der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen sowie von Engagement Global im Auftrag des BMZ.

Für die Inhalte der Publikation ist allein Global Policy Forum Europe e.V. verantwortlich; die hier dargestellten Positionen geben nicht den Standpunkt von Engagement Global, dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung oder der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen wieder.


Fachtagung: Abitur im Fokus nachhaltiger Entwicklung

SID Blog - 30. November 2021 - 11:05

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Rund 100 Fachleute aus dem Bildungsbereich arbeiteten auf der 12. Fachtagung zum Orientierungsrahmen Globale Entwicklung am 25. und 26. November 2021 an der Weiterentwicklung und Umsetzung des Orientierungsrahmens Globale Entwicklung. Das Ziel: Verankerung von Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Schule, insbesondere in der Oberstufe. Engagement Global richtet die Tagung für das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und die Kultusministerkonferenz (KMK) aus.

Die 12. Fachtagung zum Orientierungsrahmen Globale Entwicklung am 25. und 26. November 2021. Foto: Anna Bröhl

Bonn, 30. November 2021. Der Fokus der 12. Fachtagung zum Orientierungsrahmen Globale Entwicklung (OR) des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und der Kultusministerkonferenz (KMK) lag in diesem Jahr auf dem Prozess der Erweiterung des OR auf die gymnasiale Oberstufe. So trafen sich am Donnerstag, 25. November 2021, und Freitag, 26. November 2021, Vertreterinnen und Vertreter aus Ministerien, Wissenschaft, Lehrerbildung, Schulen und Zivilgesellschaft in Bad Honnef, um Anregungen für die Überarbeitung des OR für die gymnasiale Oberstufe zu erarbeiten.  

Den Erweiterungsprozess steuert eine KMK/BMZ-Projektgruppe, in der die Bundesländer, die Wissenschaft und die Zivilgesellschaft vertreten sind. Die Verantwortung für die Umsetzung obliege den Ländern, das sei wichtig, um „vom Engagement Einzelner und zeitlich befristeter Projekte wegzukommen, hin zu einer auf Dauer angelegten strukturellen Verankerung", betonte Wulf Bödeker. Der BNE-Berichterstatter der KMK sagte bei seiner Begrüßungsrede auf der Tagung, dass der OR einen elementaren Beitrag dazu leiste, Zukunftsthemen mehrdimensional und mehrperspektivisch aufzubereiten. Es sei schlüssig, ihn nun auf die Oberstufe zu erweitern, denn systemisches Denken und der Erwerb von vernetztem Wissen seien zentrale Merkmale sowohl von BNE als auch des Lernens in der gymnasialen Oberstufe. 

Im Vorfeld der Tagung haben sich Expertinnen und Experten in digitalen Fachforen mit der Entwicklung der fächerbezogenen OR-Fachkapitel für die gymnasiale Oberstufe befasst. In den am Donnerstag und Freitag stattfindenden Workshops wiederum diskutierten die Teilnehmenden, darunter auch Schülerinnen und Schüler, über die fachübergreifenden Kapitel im OR, die aktualisiert werden. Zudem wurden auf der Tagung auch Inputs gegeben, etwa die Vorstellung der Resonanzpädagogik als Ansatz für BNE-Lernerfahrungen durch Dr. Jens Beljan von der Friedrich-Schiller-Universität Jena.  

Hans-Peter Baur, Unterabteilungsleiter des BMZ, freute sich insbesondere über die rege und engagierte Beteiligung Jugendlicher an der Fachtagung und an BNE. Lernende müssten die globalen Herausforderungen kennen und bewerten können und daraus überzeugtes, globales und nachhaltiges Handeln ableiten. Schule soll ihnen helfen, mit diesen komplexen Herausforderungen umzugehen. Anita Reddy von Engagement Global ging darauf ein, dass die Pandemie die Dringlichkeit noch erhöhe, globale Bildung zu fördern, um das Urteilsvermögen und die Handlungsfähigkeit der Lernenden zu unterstützen. Der OR gebe dazu praktische Anregungen, wofür Anita Reddy den Beteiligten dankte. 

Die Dokumentation der Fachtagung inklusive der Online-Fachforen wird im Frühjahr 2022 auf der Internetseite „Globale Entwicklung in der Schule" veröffentlicht. 

Zur Seite des Programms Globale Entwicklung in der Schule

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