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UNICEF: Hilfsaufruf für 190 Millionen Kinder

SID Blog - 4. Dezember 2020 - 11:41
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UNICEF: Hilfsaufruf für 190 Millionen Kinder

Weltweiter UNICEF-Nothilfe-Aufruf für Kinder in 149 Ländern und Gebieten, die von Krisen und Konflikten sowie der Covid-19-Pandemie betroffen sind

Genf/New York/Köln, den 3. Dezember 2020 // Mehr Kinder weltweit als je zuvor brauchen humanitäre Hilfe. Vor diesem Hintergrund ruft UNICEF zur Unterstützung von Hilfsprogrammen für 300 Millionen Menschen auf, darunter mehr als 190 Millionen Kinder. Insgesamt benötigt das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen für seine Nothilfeprogramme im nächsten Jahr 6,4 Milliarden US-Dollar – eine Steigerung von 35 Prozent verglichen mit dem Nothilfeaufruf für 2020. Dies spiegelt den weltweit wachsenden humanitären Bedarf angesichts anhaltender Krisen und der Covid-19-Pandemie wider.

"Wenn eine verheerende Pandemie mit Konflikten, Klimawandel, Katastrophen und Vertreibung zusammentrifft, können die Folgen für Kinder katastrophal sein", sagte UNICEF-Exekutivdirektorin Henrietta Fore. "Das Zusammentreffen der Covid-19- Pandemie mit anderen Notlagen hat zu einer Krise der Kinderrechte geführt, die die Gesundheit und das Wohlergehen der Kinder bedroht. Diese beispiellose Situation erfordert beispiellose Maßnahmen. Wir rufen Regierungen und Öffentlichkeit zur Unterstützung auf, um den Kindern weltweit gemeinsam zu helfen, diese schwierige Zeit zu meistern und eine verlorene Generation zu verhindern."

Die Covid-19-Pandemie verschlimmert die Lage von Kindern weltweit

Besonders schutzbedürftige Kinder leiden am härtesten in der Covid-19-Krise. Wegen der Pandemie und der Maßnahmen zu ihrer Eindämmung mussten mehr als 60 Länder ihre Impfprogramme unterbrechen; noch immer sind über eine viertel Milliarde Mädchen und Jungen von Schulschließungen betroffen. Die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie haben zur Unterbrechung von grundlegenden Dienstleistungen und zu steigender Armut geführt. Darüber hinaus stieg das Risiko von häuslicher und geschlechtsspezifischer Gewalt. 

Derweil sind im Jahr 2020 neue humanitäre Krisen aufgeflammt. Aufgrund des Konfliktes in Äthiopiens Tigray Region benötigen 2,8 Millionen Menschen humanitäre Hilfe. In der Provinz Cabo Delgado in Mozambik wurden mehr als 425.000 Menschen vertrieben, darunter 191.000 Kinder. Berichte über Morde und Entführungen sowie die Rekrutierung und den Einsatz von Kindersoldaten nehmen zu. Darüber hinaus haben Stürme in Zentralamerika 2,6 Millionen Kinder und in Ostasien (Philippinen, Vietnam und Kambodscha) 13,4 Millionen Kinder schwer getroffen.

Gleichzeitig hat die Covid-19-Pandemie andauernde Notsituationen in Ländern wie Afghanistan, Bangladesch, Burkina Faso, der Demokratischen Republik Kongo, Libyen, dem Südsudan, der Ukraine und Venezuela verschlimmert. Der Beginn des Krieges in Syrien jährt sich im nächsten Frühjahr zum zehnten Mal, der Anfang des Konflikts im Jemen zum sechsten Mal. Allein in diesen beiden Ländern sind fast 17 Millionen Kinder auf humanitäre Hilfe angewiesen.

Die Zahl klimabedingter Katastrophen hat sich in den letzten 30 Jahren verdreifacht. Dies bedroht die Ernährungssituation von Kindern und verschärft die Wasserknappheit. Außerdem werden Menschen aus ihrem Zuhause vertrieben und das Risiko von Konflikten und Gesundheitskrisen steigt. Schätzungsweise 36 Millionen Kinder, mehr denn je zuvor, mussten aufgrund von Konflikten, Gewalt und Katastrophen ihr Zuhause verlassen. Immer mehr Kinder weltweit leiden an Mangelernährung.

Ausblick: Nothilfe 2021

Mit den Geldern des weltweiten Nothilfeaufrufs für Kinder wird UNICEF in 2021:

  • 149 Millionen Frauen und Mädchen und 7,4 Kinder mit Behinderung erreichen;
  • 6,3 Millionen Kinder mit schwerer akuter Mangelernährung behandeln;
  • 27,4 Millionen Kinder gegen Masern impfen;
  • 45 Millionen Menschen mit sauberem Wasser versorgen;
  • 19,2 Millionen Kindern und Angehörigen Zugang zu Maßnahmen zur psychischen Gesundheit und psychosozialer Hilfe ermöglichen;
  • 17 Millionen Kinder und Frauen mit Maßnahmen zur Prävention von geschlechtsspezifischer Gewalt erreichen und Betroffene unterstützen; 
  • 93,3 Millionen Kindern Zugang zu formellen und informellen Bildungsangeboten eröffnen, einschließlich frühkindlicher Bildung;
  • 9,6 Millionen bedürftige Familien mit finanziellen Hilfen unterstützen.

Als Teil seiner weltweiten Anstrengungen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie stellt UNICEF seine langjährigen Erfahrungen bei der Beschaffung und Verteilung von Impfstoffen bereit, damit Covid-19-Impfungen auch den am stärksten benachteiligten Familien zugänglich gemacht werden.

Die Vorbereitungen umfassen die Koordinierung mit internationalen Fluggesellschaften und Logistikunternehmen, damit Impfstoffe in 92 Länder weltweit geliefert werden können sobald diese freigegeben sind. UNICEF unterstützt Länder weltweit zudem bei der Vorbereitung auf Impfungen: dazu gehört die Lieferung von Spritzen, die Überprüfung von Kühlketten und Maßnahmen gegen Falschinformationen über Impfungen.

Die meisten finanziellen Mittel benötigt UNICEF im kommenden Jahr für geflüchtete Kinder und Familien aus Syrien und aufnehmende Gemeinden in Ägypten, Jordanien, Libanon, Irak und der Türkei (1 Milliarde US-Dollar) – gefolgt von Jemen (576,9 Millionen US-Dollar), der Demokratischen Republik Kongo (384,4 Millionen US-Dollar), Syrien (330,8 Millionen US-Dollar) und Venezuela (201,8 Millionen USD).

Rückblick: Nothilfe 2020

Im Jahr 2020 hat UNICEF gemeinsam mit seinen Partnern bisher unter anderem:

  • 1,5 Millionen Kinder mit schwerer akuter Mangelernährung behandelt;
  • 3,4 Millionen Kinder gegen Masern geimpft;
  • 3 Milliarden Menschen mit Aufklärungsmaßnahmen zu Covid-19 erreicht; 
  • 1,8 Millionen Gesundheitshelfer mit persönlicher Schutzausrüstung versorgt;
  • dazu beigetragen, dass 45,5 Millionen Haushalte von neuen oder zusätzlichen sozialen Dienstleistungen und Hilfen profitieren, die von Regierungen wegen Covid-19 zur Verfügung gestellt wurden; 
  • 2,5 Millionen Covid-19 Test Kits in 56 Ländern zur Verfügung gestellt.

The role of information in changing COVID-19 related behaviour

GIGA Event - 3. Dezember 2020 - 9:03
Lecture by Dr. Alexandra Avdeenko | Online event Online event GIGA Seminar in Socio-Economics Referent*innen [Dr. Alexandra Avdeenko](https://www.vwl.uni-mannheim.de/abteilung/wissenschaftlerinnen-und-wissenschaftler/dr-avdeenko/) is research director at the Center for Evaluation and Development (C4ED), University of Mannheim Forschungsschwerpunkte Wachstum und Entwicklung Anmeldung erforderlich

Bundesumweltministerium fördert lokale Kleinprojekte in Entwicklungsländern

SID Blog - 1. Dezember 2020 - 19:40
Neue Finanzierungsrunde: Launch Event bildet offiziellen Rahmen für den zweiten Ausschreibungswettbewerb von IKI Small Grants

Heute startet das Bundesumweltministerium mit Mitteln der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) und gemeinsam mit der deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH den zweiten Aufruf für einen Ideenwettbewerb der „IKI Small Grants". Ziel des Programms ist es, kreative Ideen zur wirksamen Minderung von Treibhausgasemissionen zu unterstützen, die an lokale Bedürfnisse angepasst sind. Die IKI Small Grants fördern auch Projekte, die lokale Anpassungsmaßnahmen stärken und den Waldschutz oder den Schutz der Biodiversität zum Thema haben. Ein besonderes Augenmerk liegt auf Projektkonzepten, die die Erreichung von Geschlechtergerechtigkeit aktiv berücksichtigen. Bis zum 9. Februar 2021 können sich kleine Nichtregierungsorganisationen und Initiativen aus Entwicklungs- und Schwellenländern bewerben, die im Bereich Klimaschutz oder Biodiversität arbeiten.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Die Förderung von kleinen Projekten und Organisationen ist uns auch deshalb so wichtig, weil wir damit die Vielfalt von Klimainitiativen und Umweltprojekten auf der lokalen Ebene erreichen und die vielen engagierten Akteure vor Ort stärken. Die Förderung von lokalen Kleinprojekten ermöglicht es, gezielt auf lokale Klimaauswirkungen zu reagieren und vor allem, die Kraft der Menschen, die unmittelbar betroffen sind, zu stärken und zu nutzen. Das Kleinprojekteprogramm ergänzt damit optimal die großen Projekte, die wir mit der IKI ansonsten fördern."

Im Rahmen des Programms sollen bis 2025 mehr als 100 Projekte über einen internationalen Wettbewerb ausgewählt und mit jeweils bis zu rund 100.000 Euro gefördert werden. Aus dem ersten Förderaufruf von IKI Small Grants in 2019 wurden bereits 38 Projekte in 27 Ländern mit rund drei Millionen Euro Fördervolumen ausgewählt, sie haben ihre Arbeit teilweise schon begonnen.

Weitere Infos und Bewerbungsunterlagen:

www.international-climate-initiative.com/de/projektfoerderung/informationen-fuer-antragsteller/iki-small-und-medium-grants/iki-small-grants

 

Die Internationale Klimaschutzinitiative (IKI)

Die Internationale Klimaschutzinitiative ist eines der wichtigsten Instrumente des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) zur internationalen Finanzierung von Klimaschutz und Biodiversität. Die IKI agiert im Kontext der Klimarahmen-konvention und des Übereinkommens über die biologische Vielfalt. Sie finanziert Klimaschutz und Biodiversitätserhalt in Entwicklungs- und Schwellenländern sowie in Transformationsländern. Die IKI hat über 730 Klima- und Biodiversitätsprojekte in mehr als 60 Ländern mit einem Gesamtförder-volumen von 3,9 Milliarden Euro (2008 bis 2019) zugesagt. 

Ein wichtiger Aspekt bei der Bewilligung von Projekten im Rahmen der IKI ist die Einhaltung von Menschenrechten sowie hoher Umwelt- und Sozialstandards. Seit 2017 wendet die IKI daher einen systematischen, bindenden sogenannten Safeguards-Ansatz an, zu dessen Einhaltung sich die Organisationen bei der Planung und Durchführung von IKI-Projekten verpflichten.




EWIK Newsletter Dezember: Nachhaltiges Leben hier - unser ökologischer Fußabdruck

SID Blog - 1. Dezember 2020 - 19:39

Newsletter Eine Welt Internet Konferenz

Der Infodienst des Portals Globales Lernen

Ausgabe Dezember 2020: Nachhaltiges Leben hier - unser ökologischer Fußabdruck

Liebe Leserinnen und Leser,

"Verantwortungsvoller Konsum & Produktion" - SDG 12 ist eng mit unserer Lebensweise verknüpft und wird symbolisiert durch das Unendlichkeitszeichen. Der Fokus liegt einerseits darauf, den individuellen ökologischen Fußabdruck zu verringern, das heißt im individuellen System nachhaltig zu leben und zu konsumieren und andererseits auf verantwortungsvollen Produktionsweisen der Wirtschaftsakteure.

Symbolhaft geht es um das Denken in Kreisläufen, systemisches Denken, Planen und Produzieren ohne Müll zu verursachen – von der Wiege bis zur Wiege (Cradle to Cradle).
Nimmt man diese Ansätze als Richtschnur für Entscheidungen des individuellen Konsums in den verschiedensten Lebensbereichen, so heißt es als Konsument*in zweimal zu überlegen und sich wichtige Fragen nach der Notwendigkeit zu stellen, bevor Anschaffungen getätigt werden: brauche ich nach zwei Jahren wirklich wieder ein neues Handy? Kaufe ich dann wieder ein günstiges Telefon oder erwerbe ich ein möglichst fair produziertes, das sich auch noch von mir reparieren lässt?
Welche Lebensmittel aus welchen Regionen der Welt und von welchen Agrarunternehmen konsumiere ich? Welche Kleidung leiste ich mir und wie oft? Welchen Umgang hatte meine Familie vor 20-30 Jahren mit Gütern und Waren des Alltags? Wie oft fliege ich in den Urlaub? - Oder übe ich mich in Genügsamkeit und besuche häufiger Urlaubsziele in der Nähe? Wie kann ich versiegelte Flächen effizient nutzen?

Es braucht einige Neugierde und eine offene Haltung, seinen eigenen Lebensstil hinsichtlich Nachhaltigkeit zu überprüfen und anzupassen, um weniger Erden zu verbrauchen. Doch es ist möglich, auch außerhalb einer „Blase" von sensibilisierten Menschen. Und es ist genauso möglich auf Seite der Produzent*innen nachhaltig zu wirtschaften, auch wenn notwendige Weichenstellungen durch die Politik noch auf sich warten lassen. Dafür gibt es bereits etliche Beispiele [www.c2ccertified.org/products/registry].

Hier stellen sich ähnliche Fragen nach nachhaltigem Mehrnutzen und nicht nur aus Kostenersparnis. Wie kann die einmalige Verwendung von Ressourcen vermieden und eine Produktionskette optimiert werden, sodass weder Giftstoffe in die Umwelt eingebracht, noch Rohstoffe verschwendet werden? Ist das Produkt recyclingfähig oder eine Umweltbelastung? Kann die Energie für Fabriken direkt vor Ort aus nachhaltigen Quellen gewonnen werden? Ist die Rohstoffgewinnung zur Herstellung eines Produktes Teil von Ausbeutung und Unterdrückung?

Das große System, in dem wir leben und agieren, braucht gerade die in den systemischen Kontext übertragbare BNE und das Globale Lernen zur Vermittlung von Fakten, Details und Perspektiven, um zum Umdenken und Fragenstellen anzuregen. Zudem müssen die zahlreichen bereits gelebten Alternativen vorgestellt und sichtbar gemacht werden, damit Menschen inspiriert und motiviert aus unseren Veranstaltungen hinausgehen.

Dieser Anspruch ändert sich auch nicht in Zeiten von (Bewegungs-)Einschränkungen durch COVID19-Maßnahmen, gerade jetzt ist die ein oder andere Person vielleicht sogar offener für kritische Sichtweisen auf das derzeitige Wirtschaften und ihren ökologischen Fußabdruck.
In diesem Sinne, liebe Leser*innen: Bleibt gesund und kreativ in der Gestaltung nachhaltiger Bildungsangebote und seid gespannt auf den aktuellen Newsletter!

Ute-Amira Said / Projektkoordinatorin des CAMBIO e.V. - EWIK-Kooperationspartner
Der CAMBIO e.V. - Aktionswerkstatt für Umweltschutz und Menschenrechte existiert seit 2015 und führt verschiedene Bildungs- und Austauschformate im Rahmen einer BNE und Globales Lernen an Bildungsinstitutionen und für die Öffentlichkeit in Dresden und Umland durch.
Aktuelles

Zum Tag der Menschenrechte: Materialien zur Menschenrechtsbildung

Am 10. Dezember ist der Tag der Menschenrechte. In diesem Jahr sind Menschenrechte in ihrer Bedeutung für unseren Alltag sichtbarer geworden. Denn die Corona-Pandemie hat eine große menschenrechtliche Dimension: Neben dem Schutz des Lebens und dem Recht auf Gesundheit sind weitere Grund- und Menschenrechte von den Auswirkungen der Pandemie betroffen – beispielsweise das Recht auf Bildung oder das Recht auf Versammlungsfreiheit. Auch im pädagogischen Kontext sind Menschenrechte eine Leitlinie, z.B. wenn Lehrkräfte Wissen zu Menschenrechten und zu menschenrechtlichen Werten vermitteln und mit dem aktuellen Geschehen in Bezug setzen. Die Abteilung Menschenrechtsbildung des Deutschen Instituts für Menschenrechte möchte Pädagog*innen hierin unterstützen und bietet dazu Materialien an.

Sweet Revolution für einen gerechteren Kakaohandel

Passend zur Vorweihnachtszeit ruft TransFair e.V. bis zum 10.12.2020 zur Sweet Revolution für einen gerechteren Kakaohandel und gegen Armut, Ausbeutung und Kinderarbeit auf. Gesucht werden bis zum 06.12.2020 die kreativsten Protestslogans gegen unfaire Bedingungen im Kakaohandel. Ein Online-Voting entscheidet über die beliebtesten Slogans, die vom internationalen Graffiti Künstler Boogie als Preise künstlerisch interpretiert werden. Am 10.12.2020, dem Tag der Menschenrechte, plant TransFair eine kreative Protestaktion im Berliner Regierungsviertel. Zur Sweet Revolution bietet TransFair e.V. verschiedene Materialien an, darunter eine 6-teilige Ausstellung rund um Kakao sowie speziell für Schulen eine Unterrichtseinheit sowie einen Comic mit Aufgaben als Material für den Unterricht.

Orientierungsrahmen Globale Entwicklung: Auswertung ausgewählter Länderinitiativen und Empfehlungen für Good Practice

2019 wurden 17 Länderinitiativen, welche mit dem Ziel initiiert wurden, den Orientierungsrahmen für den Lernbereich Globale Entwicklung (OR) auf Länderebene umzusetzen, unter dem Aspekt der Good Practice evalu­iert. Mit der Veröffentlichung der Ergebnisse sollen Erkenntnisse aus den bisherigen Projekten der (Fach-)Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden. Ziel dieser Auswertung ist es, diejenigen Aspekte, Strukturen und Prozesse der Länderinitiativen herauszuarbei­ten, die sich auch in anderen Bundesländern oder Kontexten als weiterführend in der Umset­zung des OR erweisen und die weitere Akteurinnen und Akteure für die Umsetzung des Orientierungsrahmens inspirieren können.

Europabildung und Globales Lernen

Der Rundbrief der Informationsstelle Bildungsauftrag Nord-Süd berichtet vierteljährlich über entwicklungspolitische Aktivitäten in den 16 Deutschen Ländern. Eine aktuelle Sonderausgabe ist nun dem Engagement junger Menschen in demokratischen Prozessen und in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit gewidmet. Vorgestellt werden Initiativen staatlicher und zivilgesellschaftlicher Akteur*innen, die sich für die demokratische und gesellschaftliche Teilhabe von Jugendlichen in Deutschland und Europa einsetzen. Die hier aufgeführten Projekte sind so vielfältig wie die 16 Länder selbst. Sie stehen exemplarisch für viele andere Initiativen, die von Jugendlichen und für Jugendliche angeboten werden. Weitere Angebote und Informationen sind auf der Homepage der WUS-Informationsstelle Bildungsauftrag Nord-Süd zu finden.

"Grenzenlos" goes online – Anregungen für Globales Lernen von Moodle bis Tools und Leitfaden

Auch online kann der "Funke" für Globales Lernen in der Schule überspringen, wie die Erfahrungen im Projekt "Grenzenlos – Globales Lernen in der beruflichen Bildung" zeigen. "Grenzenlos" bietet auf der Webseite "Globales Lernen online" eine übersichtliche Sammlung an Links und Tools, die "aus der Not" im Rahmen der Corona-Pandemie entstanden ist. Lehrkräfte können sich im MOODLE freischalten lassen und einen tieferen Einblick in die bestehenden Unterrichtskonzepte verschaffen. Auch ist spannend zu sehen, welche unterschiedlichen Online-Lernplattformen die Länder nutzen.

Online-Lehrkräftefortbildung von CARE: Alle(s) fürs Klima. Methoden zur Klimakrise digital anwenden

Wir hören von Extremwetterereignissen und ihren Folgen, von Hitze und Dürren, von Starkniederschlägen und Überschwemmungen. Die Klimakrise ist in aller Munde und wird in Zukunft eine immer zentralere Rolle spielen. Dabei trifft sie vor allem diejenigen am härtesten, die am wenigsten zum Klimawandel beitragen. Aber wie können Klimakrise und Klima(un)gerechtigkeit in der Schule thematisiert werden? Dazu veranstaltet CARE Deutschland eine digitale Kurz-Fortbildung für Lehrkräfte der Sekundarstufe.

Neue Unterrichtsmaterialien zum Thema Hygiene, Gesundheitsförderung und Umweltschutz der German Toilet Organization

Die German Toilet Organization e. V. hat neue Unterrichtsmaterialien für die Klassen 3–10 entwickelt. So vermittelt etwa eine Unterrichtsreihe für die Grundschule die Bedeutung einer angemessenen Sanitärversorgung für Gesundheit und Hygiene.
Und ein Material für weiterführende Schulen hebt die globale Bedeutung des stark vernachlässigten, aber substantiellen Themas der Sanitärversorgung hervor und veranschaulicht dessen Schnittstellen zu Gesundheit, Armut, Bildung und Ernährung.
Die Materialien stehen zum kostenlosen Download bereit.

Zum Schwerpunkt: Bildungsmaterialien

Fair Future – Der ökologische Fußabdruck

Die Fair Future Schulkampagne bietet umfangreiche und detaillierte Materialien zur Behandlung des ökologischen Fußabdrucks.

Mithilfe der Materialien lernen die Schüler*innen (Klasse 9-12), den eigenen ökologischen Fußabdruck und den ökologischen Fußabdruck der Schule aktiv zu verkleinern. Sie setzen sich mit den weltweiten ökologischen und sozialen Konsequenzen ihres Konsums auseinander und entwickeln eine ethische Haltung zu Fragen der globalen Gerechtigkeit.

Der positive Fußabdruck – Cradle to Cradle in der Schule

Gut sein und nicht weniger schlecht, die Menschen willkommen heißen auf unserer Erde -  das ist das Ziel des positiven Fußabdrucks. Von der Wiege zur Wiege heißt, – wie die Natur – keinen Abfall, keinen Verzicht und keine Einschränkungen zu haben. Über biologische und technische Nährstoffkreisläufe werden die richtigen Materialien zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort eingesetzt und immer wieder neu bei gleichbleibender oder besserer Qualität hergestellt.
Die Lehrerin Ingrid Richl bietet im Rahmen ihres Projektes "Der positive Fußabdruck" Unterrichtsmaterialien an, die zum Ziel haben, das Konzept "Cradle to Cradle" an Schulen zu bringen. Alle Texte dürfen also für schulische Zwecke kopiert und kostenlos weitergegeben werden.

Unterrichtsmaterial "Shape your Trip - nachhaltiges Reisen"

Das Unterrichtsmaterial von myclimate "Shape Your Trip" aktiviert Jugendliche und junge Erwachsene, sich mit den ökologischen und gesellschaftlichen Auswirkungen des eigenen Reiseverhaltens auseinander zu setzen. Am Beispiel eigener Reiseideen erarbeiten sie gemeinsam Handlungsmöglichkeiten für die nachhaltigere Gestaltung von Freizeit- und Klassenreisen.

Unterrichtseinheit: "Zukunft einkaufen: Nachhaltiger Konsum, faire Ernährung"

Nur ein Viertel der sieben Milliarden Erdbewohner zählt derzeit zur "globalen Konsumentenklasse". Doch durch nicht nachhaltiges Konsumverhalten verbraucht dieses Viertel rund 80 Prozent der weltweiten Naturressourcen. Eigentlich sollten diese für alle Menschen gleichermaßen zur Verfügung stehen. Vor dem Hintergrund der Nachhaltigkeit erkunden die Schülerinnen und Schüler ihre Konsumgewohnheiten und untersuchen das Konsumangebot ihrer Heimatstadt auf ökofaire Produktionsbedingungen. Sie stellen ihre Ernährungsgewohnheiten auf den ökologischen Prüfstand und üben sich im Zubereiten ökofairer Mahlzeiten. Die drei hier vorgestellten Unterrichtsmodule können zu einer größeren Unterrichtseinheit - zum Beispiel im Rahmen einer Wochen- oder Projektarbeit - kombiniert werden.

Bildungsbag und Unterrichtsangebot "Wie viel ist zu viel?"

Diese Bildungsbag bietet die Möglichkeit, sich exemplarisch mit vier Produkten zu beschäftigen. An den Beispielen Handy, Kleidung, Nahrungsmittel und Verpackungen lässt sich viel über globale Produktionszusammenhänge, unsere Konsumgewohnheiten sowie soziale Schieflagen erfahren. Die Kinder und Jugendlichen reflektieren eigene Gewohnheiten und werden angeregt, über Optionen für Veränderung und Wandel zu diskutieren.

Umwelt im Unterricht – OER im Bereich Umweltbildung

Nachhaltiger Verkehr, eine klimafreundliche Wirtschaft, Umweltauswirkungen durch die Landwirtschaft oder die Vermeidung von Abfall: Das sind nur einige Beispiele für die Themen bei "Umwelt im Unterricht", einem Angebot des Bundesumweltministeriums (BMU). Umwelt im Unterricht veröffentlicht alle zwei Wochen Unterrichtsmaterialien zu aktuellen Themen der Umweltpolitik und Fragen der nachhaltigen Entwicklung. Die Materialien sind kostenlos und veränderbar (Open Educational Ressources, OER) und stehen in der Regel in zwei Varianten für Grundschule und Sekundarstufen zur Verfügung.

Unsere Wälder: Bedeutung, Bedrohung, Schutz: Ein Unterrichtsmaterial für Schulen und Bildungseinrichtungen

In diesem Lernpaket der Deutschen Welle dreht sich alles rund um "Unsere Wälder – Bedeutung, Bedrohung, Schutz" – und das weltweit mit einem Fokus auf sogenannte Schwellen- und Entwicklungsländer in den behandelten Beispielen. Das kostenfreie Material richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene, die verstehen wollen, warum Wälder weltweit verschwinden.
Es ist in vier Module untergliedert und die Lerninhalte werden in Form von Artikeln, Filmen, Infografiken, Bildkarten und einer interaktiven Webdokumentation vermittelt.

Lernkoffer "Klimawandel im Wattenmeer"

Die Nationalparkverwaltung Wattenmeer Schleswig-Holstein hat eine neue Lernwerkstatt entwickelt zum Thema „Klimawandel im Wattenmeer". Mit diesem kostenlosen Bildungsangebot werden die Auswirkungen des globalen Klimawandels auf die Wattenmeerregion vorgestellt. Die Lernwerkstatt wird als interaktive Lerneinheit an Schulen in Schleswig-Holstein ausgeliehen.

Lernkisten zum Thema Klimawandel und Klimaschutz

Das Zentrum Oekumene hat drei neue Lernkisten zum Thema Klimawandel und Klimaschutz entwickelt. Die Kisten "Escape Room Klima", "Ökologischer Fußabdruck der Ernährung" und "Guten Flug und schönen Urlaub: Die Klimawaage" vermitteln spielerisch spannendes Wissen zum Thema Klimawandel und Klimaschutz.

Zum Schwerpunkt: Multimediales

Videoclips zum #EarthOverShootDay: Wie der eigene Fußabdruck die Welt verändert!

Wir überschreiten (engl. overshoot) den uns gegebenen Rahmen und greifen maßlos auf die Reserven der Erde zurück, welche über Millionen Jahre angelegt wurden. Diese Rechnung wird nicht ewig aufgehen. Um dieses Problem anzugehen, hat der World Wide Fund For Nature (WWF) zusammen mit der Robert Bosch Stiftung und dem MESH Collective ein Projekt gestartet. Was heißt es eigentlich, von den Ressourcen eines Planeten zu leben und was kann man selber tun, um zu helfen? Neun YouTuber*innen haben über ein Jahr verteilt in neun Filmen ihre Meinung und Aktionen zum EarthOverShootDay gesammelt und dazu Videos gemacht. Außerdem wurde Schulmaterial erstellt, um mit den YouTube-Videos auch in der Klasse zu unterrichten.

Kaufen, kaufen, kaufen! Ein Filmprojekt über Konsum und Nachhaltigkeit

Die einen kaufen nur Bio und Secondhand, andere achten nur auf den Preis und wieder andere geben so viel Geld wie möglich aus für angesagte Markenprodukte. So unterschiedlich wie der Mensch ist auch sein Kaufverhalten. Der Dokumentarfilm porträtiert junge Menschen und ihr Konsumverhalten sowie ihre Ideen für mehr Nachhaltigkeit im Konsum.

Wie beeinflusst Tabak die Umwelt?

Was bedeutet eine Zigarette für 37 Fußballfelder? Wieso haben Bäume etwas mit dem Anbau von Tabak zu tun? Eine rote Gestalt macht sich auf den Weg, um dies zu erforschen. In einer Unfairtobacco-Projektwoche wurde der Trickfilm von Schüler*innen einer Berliner Oberschule produziert. Auf dem YouTube-Kanal von Unfairtobacco zeigen noch viele weitere Trickfilme die Auswirkungen der Tabakindustrie auf eine nachhaltige Entwicklung.

CULPEER4Change Quiz zu den SDGs 4, 6, 12, 13 und 16

CULPEER4Change hat ein SDG-Quiz entwickelt, von dem bisher die Teile zum SDG 13 (Maßnahmen zum Klimaschutz) und zum SDG 16 (Frieden), zum SDG 4 (Bildung), zum SDG 6 (Wasser) und jetzt neu: zum SDG 12 (Nachhaltiger Konsum und Produktion) online sind. Das Quiz steht in drei Schwierigkeitsstufen zur Verfügung: Einsteiger, Fortgeschrittene und Experte. Dazu gibt es einige didaktische und methodische Hinweise und Tipps für den Einsatz der Quizze im Unterricht sowie vielfältiges ergänzendes Material, das zum jeweiligen Quiz-Level passt.

Podcast „Klima? Gerecht!"

Der neue Gesprächs-Podcast „Klima? Gerecht!" der Christlichen Initiative Romero (CIR) eröffnet globale Perspektiven auf die Klimakrise. Aktive aus der Klimabewegung in Mittelamerika und Deutschland tauschen sich aus über Gemeinsamkeiten und Unterschiede, politische Forderungen, Chancen und Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen Nord und Süd und ihre Form von Aktivismus gegen den Klimawandel.

Zum Schwerpunkt: Aktionen, Angebote, Wettbewerbe, Fortbildungen
Mein Handy und ich – Die globalen Folgen der Handynutzung. Ein Bildungsangebot von KATE e.V.

Mit dem Projekt "Mein Handy und ich – Die globalen Folgen der Handynutzung" bietet KATE e.V. in Berlin und Brandenburg Projekttage für Schüler*innen des Ersten und Zweiten Bildungswegs an. Im Rahmen von Projekttagen werden die Teilnehmer*innen entlang der Wertschöpfungskette eines Mobiltelefons für die globalen Folgen des Handykonsums sensibilisiert. Es besteht aber auch bundesweit die Möglichkeit, einen Handy-Koffer auszuleihen. Dieser enthält alle notwendigen Materialien und einen Leitfaden, um den Projekttag selbstständig durchzuführen.

Faire Klassenfahrten?! – Ein fächerübergreifendes Workshopkonzept für die Klassen 4 bis 6

Im Allgemeinen lieben Schüler*innen ihre Klassenreisen. Es macht Spaß, neue Orte kennenzulernen und jenseits der Schulbank erlebnisorientiert zu lernen. Je nachdem, wie man verreist, ist der Impact auf Menschen und Umwelt unproblematisch oder schädlich. Wie bei Produkten kann man sich auch bei touristischen Dienstleistungen für ein nachhaltiges, umwelt- und sozialverträgliches Produkt entscheiden. Diese Handreichung des EPIZ Berlin bietet Übungen und Planungshilfen zur gemeinsamen Gestaltung einer Klassenfahrt nach fairen und nachhaltigen Kriterien.

Globales Klassenzimmer Aachen

Im Globalen Klassenzimmer des Eine Welt Forums Aachen werden Kinder und Jugendliche dabei unterstützt, Globalität wahrzunehmen, die eigene Rolle im Geflecht der weltweiten Abhängigkeiten zu erkennen und Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen. In den Angeboten wird Schüler*innen ein interessanter und methodisch abwechslungsreicher Zugang zu globalen Fragestellungen ermöglicht.

Online-Test zum Ökologischen Fußabdruck: www.fussabdruck.de

Was hat Umweltschutz mit Gerechtigkeit zu tun? Der Ökologische Fußabdruck eignet sich zum Einstieg in dieses Thema. Dafür hat Brot für die Welt einen neuen, attraktiven Online-Test entwickelt. Anhand von 13 einfachen Fragen können Schüler*innen und Lehrkräfte ihren persönlichen Fußabdruck ermitteln. Was esse ich? Wie heize ich? Wie bin ich mobil? Was kaufe ich? Der konkrete Lebensweltbezug kann als Ausgangspunkt für Globales Lernen genutzt werden. Eine optimale Einsatzmöglichkeit: Die Lernenden können den Fußabdrucktest als Hausaufgabe durchspielen und das Testergebnis ausgedruckt zum Unterricht mitbringen. Hier können die Ergebnisse diskutiert werden: Wie groß sind die Abdrücke? Welche Bereiche fallen am meisten ins Gewicht? Welche Tipps gibt der Test?

Aktionsidee "Ökologische Fußabdrücke"

Mit der Aktionsidee und Handreichung „Ökologische Fußabdrücke" bietet der Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB) Akteuren wie Weltläden, Schulen, Vereinen, Gemeinden, Lenkungskreisen von FairTradeTowns und vielen anderen eine erfolgreich erprobte Aktionsmethode an. Mit den Fußabdrücken werden Schüler*innen für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit sensibilisiert, können ihr eigenes (Konsum-) Verhalten reflektieren und sich konkrete Anregungen für einen klimaschonenderen Lebensstil aneignen. Act4change – das Aktionsprogramm des Weltfriedensdienst e.V.

Durch act4change bietet der Weltfriedensdienst e.V. Workshops, Aktionstage und Jobdays für Schüler*innen zu den Themen Ressourcengerechtigkeit und Wasserraub an. Dabei werden Schüler*innen selbst aktiv, indem sie entweder über Lösungen für fairere Ressourenverteilung nachdenken oder sogar selbst einen Tag arbeiten, um damit den Weltfriedensdienst e.V. und deine Partnerorganisationen zu unterstützen.

Wettbewerb "Einfach machen! Die Suffizienzdetektive"

Mehr denn je wollen sich junge Menschen für eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft auf unserem Planeten einsetzen. Diese Bereitschaft unterstützt die Deutsche Umweltstiftung mit einem aktuellen Projekt und Wettbewerb, in dem es um eine bewusste Auseinandersetzung mit unseren Konsumgewohnheiten geht. Im Rahmen des Schulwettbewerb "Einfach machen – Die Suffizienzdetektive" sollen sich Schüler*innen der Sekundarstufe I zunächst mit dem Thema Suffizienz beschäftigen und dann Verbindungen zum eigenen Alltag herstellen.

Wettbewerb für junge Leute "Ausgepackt - Co2-Verpackungsfrei"

Im Wettbewerb AUSGEPACKT für Jugendliche zwischen 12 und 23 Jahre geht es um die Fragen: Wie können Plastik- und Verpackungsmüll reduziert werden, um Natur, Umwelt und Klima zu schützen? Welche nachhaltige Verpackung könnte noch erfunden werden? Welche No-Waste-Botschaften können andere bewegen, auf Verpackungen zu verzichten? Im Wettwerb sollen Ideen entwickelt werden, die helfen, den Package-Footprint, also den Fußabdruck des Verpackungsverbrauchs, zu reduzieren.

Wettbewerb "Echt kuh-l!" - Wettbewerb zum Thema Klimawandel und Klimaschutz in der Landwirtschaft

"Echt kuh-l!" ist der bundesweite Schulwettbewerb zur nachhaltigen Landwirtschaft und Ernährung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Schülerinnen und Schüler der Klassen 3 bis 10 aller Schulformen sind eingeladen mitzumachen. „Echt kuh-l!" beschäftigt sich mit den Themen Ökolandbau, nachhaltige Landwirtschaft und Ernährung. Der Wettbewerb stellt dabei jedes Jahr ein anderes Thema heraus. Diesmal dreht sich alles um Klimawandel und Klimaschutz in der Landwirtschaft. Unter dem Motto „Klima. Wandel. Landwirtschaft. – Du entscheidest!" sollen Kinder und Jugendliche die Zusammenhänge von Klimaveränderungen, Landwirtschaft und Ernährung verstehen.

Upcycling Ideen für Kinder – Aus wertlos wird wertvoll!

Monster-Wandhalter, Vogelfutter-Flaschen und Tier-Lichter. Das Buch von BAOBAB richtet sich an Schüler*innen von sechs bis zwölf Jahren und will dazu anregen, Wegwerf-Artikel mit anderen Augen zu sehen. Es bietet Upcycling-Ideen für Plastik und andere Alltagsmaterialien, bei denen alten Dingen neues Leben eingehaucht wird.

Upcycling und Globales Lernen: CYC LOOP-Lehrmaterialien von Stadt Land Welt e.V.

Stadt Land Welt e.V. hat die Upcycling-Workshop-Reihe CYC LOOP durchgeführt und dazu frei zugängliche Lehrmaterialien erstellt. Upcycling-Techniken werden mit Umwelt- und Entwicklungsthemen und Methoden des Globalen Lernens verknüpft: Die Herstellung von Etuis aus abgenutzten Fahrradschläuchen wird mit Landgrabbing-Fällen aufgrund von Kautschuk-Plantagen in Kambodscha in Verbindung gebracht. Der Kampf indischer Adivasi gegen einen Aluminiumkonzern wird in Zusammenhang mit der Montage von Garderoben aus alten Fahrradteilen behandelt.

Zum Schwerpunkt: Hintergrundinformationen

Ökologischer Fußabdruck der Tabakindustrie

Die globale Tabakindustrie hat einen jährlichen CO2-Fußabdruck von 82 Mio. Tonnen, das ist doppelt so viel wie ganz Dänemark. Viele Menschen denken als erstes an Zigarettenkippen, die achtlos in die Umwelt geworfen werden. Doch die viel größeren Schäden an der Umwelt verursachen Anbau und Trocknung des Tabaks in Niedrig- und Mitteleinkommensländern wie Malawi, Bangladesch oder Brasilien. Unfairtobacco zeigt dies beispielhaft in der Studie "Ruinierte Natur" und mit zwei SDG-Factsheets.

KomiKo - Konsum mit Köpfchen

Das Bremer Informationszentrum für Menschenrechte und Entwicklung (biz) engagiert sich seit vielen Jahren für Themen des nachhaltigen Konsums. Eines der aktuellen Projekte ist die Online-Plattform www.komiko-bremen.de. „KomiKo" steht für „Konsum mit Köpfchen". Nachhaltiger Konsum ist vielseitig, abwechslungsreich und dynamisch. Diese Vielfalt und die Angebote in Bremen und seinen Stadtteilen möchte KomiKo sichtbar machen. Die in der Reihe "Konsum mit Köpfchen" (Komiko) entwickelten Broschüren für Verbraucher*innen geben Tipps und Anregungen - nicht nur für Bremen  - und stehen alle im PDF-Format zur Verfügung..

Nachhaltiges Entwicklungsziel (SDG) 12: Nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster sicherstellen

„Immer wieder gibt der Mensch Geld aus, das er nicht hat, für Dinge, die er nicht braucht, um damit Leuten zu imponieren, die er nicht mag" -- so wird der Schauspieler, Komiker und Sänger Danny Kaye auf dem Portal #17Ziele von Engagement Global zum SDG 12 zitiiert. Dort finden sich vielfältige Informationen und konkrete Handlungsempfehlungen für jede*n Einzelne*n zu allen SDGs  - und so eben auch zum SDG 12.
Welche Maßnahmen staatlicherseits zur Erreichung des SDGs 12 unternommen werden, lässt sich auf den Seiten des BMU und des BMZ nachlesen. Lesenswert ist auch der UN-Bericht zur Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele von 2019, in dem anschaulich dargestellt wird, in welchen Bereichen Fortschritte erreicht wurden und wo ehrgeizigere Anstrengungen erforderlich sind.

Die Welt ist nicht genug: Der Welterschöpfungstag war am 22.08.2020

Die Ressourcen, zu deren Erneuerung die Erde ein ganzes Jahr braucht, sind seit dem 22. August erschöpft. Das ist der Welterschöpfungstag. Wir nehmen mehr von unserem Planeten, als eigentlich vorhanden ist. Und wir nehmen immer mehr, immer schneller. Das Global Footprint Network berechnet jedes Jahr den Ökologischen Fußabdruck der Menschheit. Um den gesamten Ressourcenverbrauch Deutschlands zu decken, verbrauchen wir fast zweieinhalb Mal die Fläche von Deutschland im Jahr.
Weitere Informationen zur Thematik finden sich auf den Seiten des WWF. Ein passendes Poster steht zum Download bereit.
Aus unseren Fokusrubriken
Das Portal Globales Lernen setzt mit seiner Rubrik "Im Fokus" thematische Schwerpunkte, um aktuelle Themen des Globalen Lernens und der Bildung für nachhaltige Entwicklung ausführlicher behandeln zu können.

Diese Schwerpunkte sind aktuell:

Rassismus
Fridays for Future
Digitalisierung und Globales Lernen
Weniger ist mehr / Degrowth
Sustainable Development Goals (SDG)
Flucht und Asyl
Abfall und Müllexporte weltweit
Lebensmittelverschwendung

Im Folgenden präsentieren wir Ihnen aktuelle Meldungen aus diesen Rubriken.


"Klimaneutral und sozial gerecht. Wege in die Gesellschaft der Zukunft"

Das neue Attac-Bildungsmaterial "Klimaneutral und sozial gerecht. Wege in die Gesellschaft der Zukunft" kann im Unterricht (ab Sek. I mit Schwerpunkt Sek. II) und in der außerschulischen Bildung eingesetzt werden. Die hochaktuellen Materialien laden unter anderem zu einem Vergleich der politischen Reaktionen auf die Covid19-Pandemie mit denen auf den Klimawandel ein, sie enthalten ein Interview mit Aktivisten*innen aus dem besetzten Dannenröder Wald, die gerade bundesweit Schlagzeilen machen und sie thematisieren den von der EU-Kommission angekündigten 'Grünen Deal'.

Tod in yPhone City – Planspiel für die Ausbildung in den Bereichen IT und Elektronik

Welche Verantwortung hat ein Konzern, wenn Verstöße bei den Zulieferern auftreten? Welchen Einfluss können Arbeiter*innen ausüben? Inwiefern spielen Gesetze und Regierungen eine Rolle?
In diesem Planspiel von EPIZ werden Grundfragen nach Verantwortung, politischen, wirtschaftlichen und juristischen Rahmenbedingungen und Handlungsmöglichkeiten in einer globalisierten Welt diskutiert und Bezüge zum globalisierten Handel und Konsum in der Elektronikbranche hergestellt.

Neuerscheinung: "Zukunft für alle – Eine Vision für 2048"

Stell dir vor, es ist das Jahr 2048. Wie bewegst du dich fort? Was isst du? Wie verbringst du deine Zeit? Wie und was arbeitet du? Und über deine eigene Situation hinaus: Wie könnte diese Zukunft aussehen? Wie kann sie gerecht, ökologisch und machbar sein - für alle? Das vom Konzeptwerk Neue Ökonomie e.V. herausgegebene Buch "Zukunft für alle – Eine Vision für 2048" zeigt mögliche Antworten auf diese Fragen. Angesichts vielfältiger Krisen - Klimakatastrophe, zunehmender Ungleichheit, Wirtschaftskrisen - machen sich mehr und mehr Menschen auf die Suche nach einem ganz anderen Wirtschafts- und Gesellschaftssystem. Aber wie kann dieses aussehen? Basierend auf den Ergebnissen von zwölf Zukunftswerkstätten mit knapp 200 Vordenker*innen, entwirft "Zukunft für alle" eine Vision für das Jahr 2048.

Film und Material zum Thema Arbeitsmigration: Unterwegs für die Sternsinger: Willi in der Ukraine

Reporter Willi Weitzel reist in diesem Film für die Sternsinger in die Ukraine. Dort trifft er die Geschwister Nastia und Kola, Maxim und viele weitere Kinder. Sie alle müssen ohne Mutter, Vater oder beide Elternteile aufwachsen: Um ihren Kindern ein besseres Leben zu ermöglichen, arbeiten ihre Eltern im Ausland, und die Familien sind oft für lange Zeit getrennt. Die Situation ist für niemanden einfach. Obwohl die Kinder verstehen, warum die Eltern im Ausland sind, vermissen sie sie sehr. Zum Film und damit dem Thema Arbeitsmigration gibt es auch Unterrichtsmaterialien für die Klassen 3-8.

"Gib Abfall einen Korb" - das bundesweite Schulprojekt zum Thema Abfall

"Gib Abfall einen Korb" ist das bundesweite Unterrichts- und Mitmachprojekt zum Thema Littering. Mit jährlichen Unterrichtsmaterialien, Förderung für Projekttage und Schulaktionen und einem Online-Quiz unterstützen der Zeitbild Verlag und die Agentur für Kommunikation GmbH Lehrkräfte, Jugendliche und Umweltbildungsfachleute dabei, Bildung für nachhaltige Entwicklung am Beispiel Abfall und Littering umzusetzen.

Neues vom Blog EineWeltBlaBla.de


EineWeltBlaBla im November 2020

Der November begann politisch mit dem Demokratie-Tag Rheinland-Pfalz und der Präsidentschaftswahl in den USA. Wie sieht das Wahlsystem aus und wie wird wann wer von wem gewählt?

Weiter ging es mit der Vorstellung des WeltRisikoBerichts 2020 mit dem Fokus auf Flucht und Migration. Der interaktive Teil des Berichts macht viele Probleme und Fakten auf Karten und Schaubildern sichtbar.

Habt ihr schon vom CARE-Schreibwettbewerb 2021 gehört? Unter dem Thema „Glück gehabt?!" können unterschiedlichste Texte eingereicht werden. Da aktuell viele Arbeiter*innen in der Textilbranche kaum Glück haben und sich in einer Notlage befinden, lief in der Woche rund um den 16. November die Kampagne #PayYourWorkers. Unternehmen wurden aufgerufen endlich Verantwortung für faire Löhne in ihren Lieferketten zu übernehmen. In unserem Beitrag gibt es mehr zu Hintergründen und Möglichkeiten aktiv zu werden.

Eine gerechte und faire Behandlung von Frauen war Thema der letzten Novemberwoche: #ichwill – Über die Relevanz einer gesetzlichen Frauenquote und Im Kampf gegen Gewalt an Frauen.

Kennt ihr schon unseren Instagram und Facebook Account? Da werdet ihr regelmäßig über die Veröffentlichung unserer neuen Beiträge informiert!
Wir freuen uns, wenn ihr mitredet!

Neues aus den Datenbanken
Datenbank Eine Welt Unterrichtsmaterialien

In der Datenbank Eine Welt Unterrichtsmaterialien können sich Lehrkräfte und Interessierte über das aktuell verfügbare Angebot an didaktischen Printmaterialien zur Einen Welt informieren. Die Datenbank bietet die Möglichkeit, über eine umfassende Suchmaske gezielt nach Publikationen zu suchen. Hier gelangen Sie zu einer Zusammenstellung aktueller Bildungsmaterialien.

Datenbank Eine Welt Medien – Filmtipps zum Thema Nachhaltiges Leben (SDG 12)

Die Datenbank Eine Welt Medien hat eine Liste mit ausgewählten Filmempfehlungen im Themenfeld Nachhaltiges Leben zusammengestellt, jeweils mit ausführlicher Beschreibung, Altersempfehlung und Verleihstellen.
Veranstaltungen
Online-Fachtag: Reflect! Ansprüche und Widersprüche transformativer Bildungspraxis
02.12.2020 online Berufsausbildung und Kooperation von Berufsschulen im Rahmen kommunaler Partnerschaften
02.12.2020 online Webtalk-Reihe: Nein zu Menschenrechtsverletzungen und Ökozid! Ja zum Lieferkettengesetz!
03.12.2020 und 10.12.2020 online
Online-Seminar: Mind the Gap - über die Diskrepanz zwischen Wissen und Handeln
05.12.2020 online
Green work = Good work? Online-Fortbildung für Berufsorientierungsfachkräfte, Berufsberater*innen und Berufseinsteiger*innen
07.12.2020 online Online Seminar: Kolonialen Kontinuitäten in Süd-Nord-Schulpartnerschaften begegnen
10.12.2020 online Online-seminar „Education for Sustainable Development 2030 – UNESCO-Roadmap and Civil Society Perspectives"
11.12.2020 online Online-Bildungstagung: Impulsvorträge, Expertengespräche und Diskussionen rund um „transformative Bildung"
1
1.12.2020 online Tagung: Lateinamerika im internationalen Kontext
11.12.2020 - 12.12.2020 online Fortbildung: Klobales Lernen in der Schule
17.02.2021 Hamburg Vorschau Ausgabe Januar 2021: 
Die nächste Ausgabe des Newsletters der Eine Welt Internet Konferenz erscheint Ende Dezember 2020 zum Thema

Welthandel, Lieferketten, Fair Trade

Zusendungen sind bis zum 15. Dezember 2020 willkommen.
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Um Ihre Suche nach passenden Bildungs- und Unterrichtsmaterialien, nach aktuellen Aktionen, Veranstaltungen und Kooperationsmöglichkeiten zu erleichtern, versuchen wir stets, die Vielfalt der Angebote im deutschsprachigen Raum möglichst umfassend darzustellen.

Wir möchten daher gerne wissen: Werden wir unserem Anspruch gerecht, einen schnellen und übersichtlichen Zugang zu allen relevanten Informations- und Bildungsangeboten zum Globalen Lernen zu bieten?

Hier geht es zur Umfrage. Das könnte Sie auch interessieren:
Publikationen der Informationsstelle Bildungsauftrag Nord-Süd
Print-Rundbrief  –  Ausgabe September 2020SDG Nr. 17 –Partnerschaften
zur Erreichung der Ziele


Der Rundbrief erscheint viermal jährlich und berichtet über die entwicklungspolitische Bildungsarbeit in Bund und Ländern, Fortbildungsangebote, Veranstaltungen, neue Materialien, Kampagnen und Aktionen.
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Dr. Kambiz Ghawami (V. i. S. d. P)

Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL mit finanzieller Unterstützung des
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LHÜ-Info November 2020

SID Blog - 1. Dezember 2020 - 19:35

LHÜ-INFO November 2020

AKLHÜ-Feature „Volunteering for climate action" – Ein AKLHÜ Kurzbericht zur IVCO 2020

Der Klimawandel ist die größte Bedrohung für unseren Planeten und die Menschen, doch nur drei Prozent der weltweiten internationalen volunteers[1] unterstützen die ökologische Nachhaltigkeit. Das "International Forum for Volunteering in Development" (Forum) bot daher während der jährlich stattfindenden Konferenz "International Volunteer Cooperation Organisation" (IVCO2020) - die weltweit größte Konferenz für volunteering für Entwicklung - eine einmalige Gelegenheit, das Bewusstsein für klimabezogene Themen zu schärfen und über Lösungswege zu diskutieren, um die Qualität und Quantität des volunteering für Klimaschutz zu erhöhen und somit einen substanziellen Beitrag zum SDG13 (Klimaschutz) zu leisten.

→ Weiterlesen

   

Personelle Zusammenarbeit (PZ) Gemeinsam für den Klimaschutz - beispielhafte Projekte von Internationalen Freiwilligenorganisationen

Um die Dringlichkeit des Klimaschutzes einmal mehr zu betonen und Wege aufzuzeigen, wie internationale Entwicklungs- und Freiwilligenarbeit einen nachhaltigen Beitrag dazu leisten kann, folgen hier drei exemplarische Projekte von internationalen Freiwilligendiensten. Diese sollen Einblicke darin geben, wie der Kampf gegen die Folgen des Klimawandels bestritten werden kann.

→ Weiterlesen

  pbi Deutschland: AG SüdNord - Klimaschutz trifft Menschenrechte

Weltweit mehren sich die Proteste der Klimaaktivist*innen, die sich den Schutz der Umwelt und einer lebenswerten Welt auf die Fahnen geschrieben haben. Die Stimmen von denjenigen, die unter dem Klimawandel am meisten leiden werden oder jetzt schon betroffen sind, werden dabei oft nicht gehört. Innerhalb von pbi Deutschland hat sich letztes Jahr die Aktionsgruppe SüdNord gegründet, die den Umweltaktivist*innen aus dem globalen Süden mehr Gehör verschaffen will. Ziel ist dabei die Vernetzung von Klimaaktivist*innen aus dem globalen Süden und dem globalen Norden.

→ Weiterlesen

  Bereite den Frieden vor, nicht den Krieg - Warum Friedensbildung in der Schule so wichtig ist

Mit Sorge beobachten Friedensorganisationen wie das forumZFD und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) den wachsenden Einfluss der Bundeswehr in Schulen. Laut GEW sind Fälle bekannt, in denen Waffenschauen auf deutschen Schulhöfen und in Turnhallen stattfanden. Aus friedenspädagogischer Sicht ist es dringend erforderlich, der wachsenden Präsenz der Bundeswehr in Schulen und bei der Ausbildung angehender Lehrer*innen Alternativen entgegenzusetzen und zivile Formen der Konfliktlösung in die Schulen einzubringen.

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  Positionspapier zur Zukunft der Internationalen Jugendarbeit: Es besteht dringender Handlungsbedarf!

Zum Start der Aktionswoche #internationalheart – der trägerübergreifenden Initiative zur Stärkung des internationalen Jugendaustauschs – haben die Fach- und Förderstellen der Europäischen und Internationalen Jugendarbeit in Deutschland in einem Positionspapier die Politik und die Träger zum Handeln aufgerufen. Darunter auch IJAB – Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland. Sie formulieren Maßnahmen, welche die Strukturen der europäischen und internationalen Zusammenarbeit für und mit jungen Menschen nachhaltig sichern können.

→ Weiterlesen

   

Tipps & Termine Social-Media-Kampagne gestartet: Incoming-Freiwilligendienste im Fokus

Im Rahmen des aktuellen FSJ INGLOS Projekts hat der AKLHÜ eine Social-Media-Kampagne gestartet, um auf Incoming-Freiwilligendienste aufmerksam zu machen und damit gleichzeitig Trägerorganisationen zu unterstützen neue Einsatzstellen und evtl. Gastfamilien zu gewinnen. Dies soll mit Hilfe von Kurzfilmen und weiteren Ergebnissen, die im FSJ INGLOS-Projekt entstanden sind, geschehen. Zugleich wird auch die neue Homepage (www.incoming-freiwilligendienst.de) beworben.

→ Mehr Infos

  Handbuch "connect for change – Globale Bildungspartnerschaften und –projekte für den Wandel gestalten"

Das neue Handbuch „Connect for Change – Globale Bildungspartnerschaften und –projekte für den Wandel gestalten" dient als Anregung und Leitfaden für den Aufbau, die Gestaltung und Weiterentwicklung von internationalen Bildungspartnerschaften und –projekten in Schule und Zivilgesellschaft. Es enthält Beiträge von Expert*innen aus der ganzen Welt. Connect for Change ist ein Projekt des Vereins Niedersächsischer Bildungsinitiativen (VNB) (Projektträger).

→ Mehr Infos

  „Jetzt einfach machen" – Mitgliedsorganisation bezev startet Kampagne zum inklusiven weltwärts-Freiwilligendienst

Unsere Mitgliedsorganisation bezev (Behinderung und Entwicklungszusammenarbeit e. V.) und gleichermaßen weltwärts-Kompetenzzentrum für Inklusion hat eine Kampagne zum inklusiven Freiwilligendienst gestartet. In diesem Rahmen sind fünf Videoclips entstanden, die die Freiwillige Steffi in ihrem Freiwilligen Internationalen Jahr in Ghana zeigen.

→ Mehr Infos

   

IMPRESSUM
Herausgeber: AKLHÜ e.V. – Netzwerk und Fachstelle für Internationale Personelle Zusammenarbeit
Redaktion: Wanja Amling, Tel.: 0228-9089914, aklhue@entwicklungsdienst.de 
Redaktionsschluss der nächsten Ausgabe: 25.01.2021

Bildnachweis: Oben: Forum, Mitte: Pixabay License, Unten: Unsplash License


Adventskalender

Europa-Union Hamburg - 1. Dezember 2020 - 14:28
Jeden Tag geht online ein Türchen auf - mit Wissenswertem zu europäischen Weihnachtsbräuchen, Quiz und digitalem Miteinander.
Kategorien: Hamburg

Neues Quiz: Gentechnik in der Landwirtschaft

AgrarKoordination - 1. Dezember 2020 - 14:09
Was ist Agrogentechnik? Welche Methoden gibt es, um gentechnische Veränderungen vorzunehmen? Was sind die jeweiligen Vor- und Nachteile? Und wird durch die Gentechnik die Artenvielfalt erhöht? Diese und weitere spannende Fragen laden dazu ein, zum Experten oder zur Expertin auf dem Gebiet zu werden. Ideal auch für den Schulunterricht. Hier geht es zum Quiz. Probiere es aus!
Kategorien: Hamburg

Fortbildung: Lebensmittelabfälle in der Kita- und Schulverpflegung vermeiden Kosten sparen – Ressourcen schonen – Klima schützen

AgrarKoordination - 30. November 2020 - 10:00
Montag 30. November 2020 An vielen Kitas und Schulen werden große Mengen Lebensmittel weggeworfen – das ist problematisch, weil unnötigerweise wertvolle Ressourcen verbraucht und Kosten verursacht werden. Doch das lässt sich ändern. Das Projekt „Gutes Essen macht Schule“ bietet mit einem Fortbildungsprogramm das nötige Hintergrundwissen und praktische Hilfestellungen für Verpflegungsverantwortliche und Küchenmitarbeiter*innen an Kitas und Schulen. Die Teilnehmenden werden darin qualifiziert, selbst Abfallmessungen und Ursachenanalysen durchzuführen und daraus Maßnahmen für die eigene Einrichtung abzuleiten, um Abfälle zu reduzieren. Zusätzlich zu dem Fortbildungstag bietet das Projekt „Gutes Essen macht Schule“ Unterstützung und individuelle Beratung für die Einrichtungen der Teilnehmenden. Zielgruppe: Leitungen und Verpflegungsverantwortliche sowie Küchenmitarbeiter*innen an Kitas und Schulen; Caterer, die Kitas und Schulen versorgen Kosten: 30 Euro pro Person Eigenbeteiligung Veranstalter: Projekt „Gutes Essen macht Schule“, Agrar Koordination Anmeldung per Email bis zum 19.11.2020 an: Email: gutes-essen-macht-schule@agrarkoordination.de Infos: Julia Sievers (Projektleitung Gutes Essen macht Schule), Tel.: 040/392526 https://www.agrarkoordination.de/projekte/gutes-essen-macht-schule/
Kategorien: Hamburg

VENRO informiert! Smart, aber fair – wie Digitalisierung alle mitnehmen kann

SID Blog - 28. November 2020 - 16:29
Ausgabe Nr. 8/2020

VENRO informiert! Ausgabe Nr. 8/2020

 

Nr. 8 / 2020

THEMENSCHWERPUNKT

Smart, aber fair – wie Digitalisierung alle mitnehmen kann
 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

 

unter dem Titel „Smart, aber fair" gehen wir im machbar-Bericht 2020 der Frage nach, welche Möglichkeiten die Digitalisierung bietet, die globalen Ziele der Agenda 2030 zu verwirklichen. Auch mit den Risiken und Gefahren der Digitalisierung setzen wir uns darin auseinander.

 

Auf unserer machbar-Konferenz am 1. Dezember 2020 wollen wir die Handlungsempfehlungen aus dem Bericht mit Gästen aus Politik, Digitalbranche und Zivilgesellschaft diskutieren und uns in Werkstattgesprächen darüber austauschen, wie eine faire Digitalisierung machbar ist.

 

„Wir müssen jetzt die Weichen stellen, damit in der datengetriebenen Welt von morgen die Länder im globalen Süden nicht nur wie in anderen Sektoren als Rohstoffquellen gelten", erklärt Geraldine de Bastion, Geschäftsführerin von Konnektiv und eine der Panelist_innen, im Interview.

 

Einen Eindruck davon, welche Fragen die Menschen mit Blick auf die fortschreitende Digitalisierung weltweit beschäftigen, können Sie in unserem Kurzfilm „Smart, but fair – make digitalisation work for all" gewinnen.

 

 

Herzliche Grüße,

 

Heike Spielmans
Geschäftsführerin

 

 

Rubriken dieses Newsletters

 

„Wir müssen jetzt die Weichen für die datengetriebene Welt von morgen stellen"

 

Geraldine de Bastion ist Geschäftsführerin der Beratungsagentur Konnektiv mit Erfahrung in der Arbeit mit Aktivist_innen, Regierungen, Startups und NRO auf der ganzen Welt. Im Interview erläutert sie die Herausforderungen der digitalen Transformation für die internationale Zusammenarbeit und Entwicklungsorganisationen mit Fokus auf Afrika.

  Zum Interview

machbar-Bericht 2020: Smart, aber fair

 

Unter dem Titel „Smart, aber fair" gehen wir im machbar-Bericht 2020 der Frage nach, wie Digitalisierung alle mitnehmen kann. In vielfältigen Beiträgen erörtern Expertinnen und Experten aus  Wissenschaft, Thinktanks und Zivilgesellschaft Potenziale und Risiken digitaler Technologien.

 

Aus dem Inhalt

 

Wer profitiert von der Digitalisierung?

Von Dr. Jakob Schwab

 

Kann Digitalisierung wirtschaftlichen und sozialen Ausgleich befördern und Teilhabe verbessern? Insbesondere für die Ärmsten der Armen soll sie ein Tor zur Welt sein und so Armut und Hunger bekämpfen. Ganz illusorisch ist das nicht. Fraglich ist allerdings, ob diese Potenziale auch tatsächlich genutzt werden.

 

Grün und digital – wie geht das zusammen?

Von Christiane Grefe

 

Ein Blick in die meisten Bereiche zeigt: Die Digitalisierung bietet Chancen für mehr ökologische Nachhaltigkeit, ihre positiven Wirkungen sind aber keineswegs selbstverständlich. Entscheidend ist, wie und wofür Technologie eingesetzt wird. Hierbei sind politische Rahmenbedingungen zwingend erforderlich.

 

Daten als digitales Gold

Von Sasha Ockenden und Theresa Henne

 

Wann immer wir uns online bewegen, hinterlassen wir Spuren. Diese Datenspuren sind das Rohmaterial einer globalen Industrie, die an Größe und Einfluss längst die Öl- oder Finanzindustrie eingeholt hat. Dies ist besonders problematisch, wenn die Auswertung von Daten aus sozialen Medien in demokratischen Prozessen zum Einsatz kommt.

 

Microsofts trügerisches Versprechen „negativer Emissionen"

Von Linda Schneider

 

Große Technologie-Unternehmen wie Google, Amazon und Microsoft präsentieren sich gerne als verantwortungsvolle Zukunftsunternehmen, die sich dem Problem der Klimakrise stellen. Ihre eigenen Geschäftsmodelle – und damit die Vorstellung fortwährenden Wachstums und eines ständig steigenden Ressourcenverbrauchs – hinterfragen sie nicht.

 

Blockchain-Technologie in der digitalisierten Landverwaltung

Von Mathias Pfeifer

 

Seit ein paar Jahren ist die Blockchain-Technologie in aller Munde. Auch an ihrer möglichen Anwendung in der Landverwaltung gibt es reges Interesse. Sie soll, so ihre Befürworter_innen, dazu beitragen, gerade in Ländern des globalen Südens Korruption und Betrug im Landsektor ein Ende zu bereiten. 

  Zum machbar-Bericht 2020 (PDF)

Einladung zur machbar-Konferenz

 

Auf der machbar-Konferenz „Smart, aber fair" am 1. Dezember 2020 vertiefen wir die Debatte über die Chancen und Risiken digitaler Instrumente für eine nachhaltige Entwicklung mit Gästen aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft. Kurzfristige Anmeldungen für die Konferenz sind heute, am 25. November, noch möglich!

  Zur Einladung
 

Smart, but fair - make digitalisation work for all
Ein Kurzfilm über die Chancen und Risiken der Digitalisierung

  Zu YouTube

50 Jahre 0,7-Prozent-Ziel – Ein Anlass zum Feiern?

   

Vor 50 Jahren, am 24. Oktober 1970, setzte sich die Weltgemeinschaft zum Ziel, dass die reichen Länder 0,7 Prozent ihres Bruttonationaleinkommens (BNE) für Entwicklungszusammenarbeit und Humanitäre Hilfe aufwenden sollen. Im Interview nimmt unser Vorstandsvorsitzender Dr. Bernd Bornhorst das Jubiläum zum Anlass, einen kritischen Blick auf dieses Ziel zu werfen.

  Zum Interview

Dachverbände legen Forderungen zum Gemeinnützigkeitsrecht vor

 

In einem gemeinsamen Statement haben wir zusammen mit elf zivilgesellschaftlichen Dachverbänden und Netzwerken auf die Notwendigkeit einer Änderung des Gemeinnützigkeitsrechts hingewiesen. Die aktuell geplanten Änderungen im Gemeinnützigkeitsrecht würden die Arbeit vieler gemeinnütziger Vereine zwar vereinfachen, jedoch bei Weitem nicht für die notwendige Rechtssicherheit sorgen.

  Zur Pressemitteilung
  Zur Stellungnahme (PDF)

Welche Rolle spielen NRO bei der Prävention von Terrorismusfinanzierung?

 

Im Kampf gegen die Finanzierung von Terrorismus untersucht ein internationales Prüfteam der Financial Action Task Force (FATF) derzeit die Präventionsmaßnahmen in Deutschland. Vor der Länderprüfung haben wir eine Umfrage durchgeführt, um herauszufinden, wie Nichtregierungsorganisationen (NRO) das Risiko der Terrorismusfinanzierung selbst einschätzen und welche Maßnahmen sie ergreifen, um das Risiko zu minimieren.

  Zum Bericht (EN)
  Zum Blogbeitrag

Wahlprogramme zur Bundestagswahl 2021

 

In einem Standpunkt zur Bundestagwahl 2021 haben wir unsere Erwartungen an die Wahlprogramme der Parteien formuliert. Es braucht entschlossenes politisches Handeln, das die Lebensgrundlagen auf unserem Planeten bewahrt, das Allgemeinwohl in den Mittelpunkt stellt und niemanden zurücklässt. Dafür müssen die Agenda 2030 und die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie die Grundlage des politischen Handelns bilden.

  Zum Standpunkt

Nachhaltigkeit jetzt Vorrang geben!

 

Die Bundesregierung hat eine überarbeitete Dialogfassung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie veröffentlicht. In unserer Stellungnahme „Nachhaltigkeit jetzt Vorrang geben! Handlungsempfehlungen für die Weiterentwicklung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie" kommentieren wir den Entwurf und formulieren Handlungsempfehlungen für die weiteren Schritte.

  Zur Stellungnahme

Preisverleihung des Deutschen Engagementpreises 2020

 

Am 3. Dezember von 18.00 bis 19.30 Uhr findet die Verleihung des Deutschen Engagementpreises 2020 statt. Dieses Jahr wird die Preisverleihung von ALEX Berlin live übertragen - das heißt, alle können dabei sein, wenn verkündet wird, wer die Preisträger_innen des Deutschen Engagementpreises sind. Im virtuellen Raum sind die Plätze unbegrenzt!

  Zur Webseite

„Kein Hunger bis 2030" erfordert Transformation unserer Ernährungssysteme

 

Von Miriam Wiemers

   

Viel zu viele Menschen leiden noch immer an Hunger. Bereits vor der Corona-Pandemie reichten die weltweiten Fortschritte in der Hungerbekämpfung nicht aus. Auf unserem Blog erklärt Miriam Wiemers von der Welthungerhilfe, was der diesjährige Welthunger-Index deutlich macht: Die derzeitigen globalen Ernährungssysteme sind weder krisenfest noch gerecht oder nachhaltig. 

  Zum Blogbeitrag
07.12.2020 und 10.12.2020, VENRO, Online
  Zuwendungsrecht in der humanitären Praxis  

Viele deutsche NRO setzen ihre humanitären Projekte mit öffentlichen Geldern um. Derartige Zuwendungen gehen mit Verpflichtungen einher. Welche dies genau sind, wo sie stehen und wie Zuwendungen Schritt für Schritt abgewickelt werden, wollen wir in einer Onlinefortbildung aufzeigen.

  Zur Veranstaltung
  10.12.2020 - 11.12.2020, German Toilet Organization, Online
  Monitoring und Evaluation von WASH-Projekten  

Wie misst man am besten den Erfolg eines Projektes im Bereich Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene (WASH)? Und wie fügt sich das in den Projektland-spezifischen und globalen Kontext ein? Das zweitägige Seminar von der German Toilet Organization vermittelt spezielle Anforderungen von Monitoring & Evaluation im WASH-Bereich und bietet einen Einblick in digitale und partizipative WASH-relevante Werkzeuge.

  Zur Veranstaltung
 

Germanwatch sucht eine_n Referent_in für digitales politisches Engagement, Öffentlichkeitsarbeit und Datenmanagement in Bonn.

 

Die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. sucht eine_n Referent_in Projektmanager_in IT, Kommunikation und Energieversorgung (m/w/d) in Berlin.

 

Don Bosco Mondo sucht eine_n Referent_in Online Marketing/ Fundraising (w/m/d) in Bonn.

 

AGIAMONDO sucht eine_n IT-Systemadministrator_in in Köln.

 

Die German Toilet Organisation sucht eine_n Praktikant_in in der Junior Projektassistenz in Berlin.

 

Opportunity International Deutschland sucht eine_n Finanzbuchhalter_in in Voll- oder Teilzeit.

  Alle Stellenangebote
  Besuchen Sie uns auf    

sekretariat@venro.org

www.venro.org

Tel.: 030 2639299-10

 

Über Venro

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Datenschutz

 

VENRO – Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe

Stresemannstraße 72

10963 Berlin

 

Redaktion: Ian Mengel, Janna Völker

Fotos: Roger von Heereman; Jörg Farys; Welthungerhilfe

© 2020 VENRO

   

Stefan Schaltegger zu Gast auf dem „Roten Sofa“

Sustainability Management - 26. November 2020 - 15:42
Wie kann das Nachhaltigkeitsmanagement die Entstehung von Pandemien reduzieren? Was kennzeichnet radikale Nachhaltigkeitsinnovationen? Und warum ist ein Stück Veggie-Wurst, auch wenn Soja drinsteckt, besser fürs Klima? Diese und mehr Fragen beantwortet Prof. Stefan Schaltegger, Leiter des Centre for Sustainability Management (CSM) und Gründer des MBA Sustainability Management, auf dem Roten Sofa der Live-Talksendung DAS! im NDR-Fernsehen. Zur Sendung in der NDR-Mediathek (verfügbar bis 25.02.2021) „Es gibt bei jedem Wandel Chancen“, betont Stefan Schaltegger in der Sendung DAS!. Warum Unternehmen keine Angst vor einem Wandel haben und warum sie sich Nachhaltigkeitsmanager*innen leisten sollten, erklärt er in der Sendung. Neben den großen Zusammenhängen zwischen Unternehmen, Politik, unserem Konsum, der Coronakrise und dem Thema Nachhaltigkeit, geht es in der Sendung um die positiven Beispiele, um Unternehmen, die einen Wandel anpacken und sich mit Ihrem Geschäftsmodell für eine nachhaltige Entwicklung einsetzen. Neben den großen Themen geht es auch um Alltagsfragen – Stichworte: Black Friday, Veggie-Wurst, To-Go-Essen, Weihnachtsbaum. Denn für einen Wandel sorgen neben Politik und Unternehmen auch wir. Jeden Tag. Weitere Links: MBA Sustainability Management Centre for Sustainability Management …
Kategorien: Hamburg

Buchtipp: Brasilien zwischen Hoffnung und Illusion - Kritische Blicke auf ein Land in der (Öko-)Krise

AgrarKoordination - 26. November 2020 - 15:05

Das Buch ist eine Sammlung von Texten aus den letzten 20 Jahren von Prof. Antonio Andrioli. In Deutschland ist der gebürtige Brasilianer seit vielen Jahren für seinen Kampf gegen gentechnisch veränderte Soja und für seinen Einsatz für Kleinbäuerinnen, Kleinbauern, Indigene und Landlose bekannt. Die Texte im Buch sind alle während seiner Aufenthalte in Deutschland und Österreich publiziert worden, inhaltlich sind die meisten Themen jedoch mit Brasilien verbunden. Die Auseinandersetzung um die Gentechnik in der Sojaproduktion ist der rote Faden, die mit großer Sorge begleitet wird. Hinzu kommt jedoch eine Entwicklung die Hoffnung schafft. In Brasilien ist Andrioli Teil einer agrarökologischen Bewegung und von 2009 bis 2019 beim Aufbau einer neuen staatlichen Universität (UFFS) aktiv, die ihre Studiengänge auf Agrarökologie basiert und Teilhabe lebt. Eine beeindruckende Entwicklung, die durch die aktuelle brasilianische Regierung in Gefahr gerät.

Zum einen gelingt es dem Autor, Ereignisse und Entwicklungen in Brasilien aus der Perspektive im Ausland zu sehen und Denkanstöße zu geben. Zum anderen fließen seine wertvollen Erfahrungen aus der lebendigen Entwicklung von Agrarökologie in Südbrasilien in das Buch ein.

Für alle, die sich mit der (Neu)gestaltung von Landwirtschafts- und Ernährungssystemen beschäftigen unbedingt zu empfehlen, für Brasilieninteressierte sowieso und zum Weiterdenken allemal.

2020 oekom Verlag, München

ISBN 978-3-96238-260-5

Kategorien: Hamburg

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