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Hamburg

Multilateralismus in der Krise

Europa-Union Hamburg - 30. September 2020 - 17:00
Eine Kooperationsveranstaltung des Info-Point Europa Hamburg, der Europa-Union Landesverband Hamburg e.V. und dem Landesverband Nord der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN) e.V.
Kategorien: Hamburg

Online-Infoabend: "Zu gut zum Wegschmeißen - Lebensmittelreste aus der Kita- und Schulverpflegung weitergeben – Lernen aus erfolgreichen Ansätzen"

AgrarKoordination - 28. September 2020 - 8:37
An vielen Kitas und Schulen werden große Mengen Lebensmittel weggeworfen – das ist problematisch, weil unnötigerweise wertvolle Ressourcen verbraucht und Kosten verursacht werden. Es gibt viele Möglichkeiten, an Kitas und Schulen Lebensmittelabfälle zu vermeiden – zum Beispiel die Zubereitung kindgerechter Speisen und Portionen und ein gutes Feedback- und Bestellsystem. Doch auch bei bester Planung sind Lebensmittelreste in Kitas und Schulen nicht komplett vermeidbar. Diese Reste müssen aber nicht im Müll landen – sie können weitergegeben werden: an die Eltern der Kinder oder an engagierte „foodsaver“. So kann das übrig gebliebene Essen noch genossen werden. Vielen ist nicht bekannt, dass die Weitergabe von Lebensmittelresten an Kitas und Schulen rechtlich möglich und auch unter hygienischen Aspekten praktikabel ist. Doch einige Kitas und Schulen zeigen bereits, wie es funktioniert.

Der Infoabend zeigt Handlungsoptionen für engagierte Eltern sowie Personal an Kitas und Schulen auf und inspiriert durch einen Bericht über erfolgreiche Erfahrungen:

Julia Sievers, Leiterin des Projekt „Gutes Essen macht Schule“ führt ein in die Problematik der Lebensmittelabfälle und gibt einen Überblick über Handlungsoptionen, wie Lebensmittelabfälle an Kitas und Schulen vermieden werden können.

Sophia Haschke von foodsharing berichtet über ihre Erfahrungen mit der Resteweitergabe an Kitas in Lüneburg und gibt Tipps, worauf in der Praxis zu achten ist.

Im Anschluss an die Beiträge gibt es Zeit für Fragen und Austausch.

Der Infoabend wird im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche „Deutschland rettet Lebensmittel!“ angeboten und in Form eines Zoom-Meetings durchgeführt.

Die Zugangsdaten werden nach der Anmeldung zum Infoabend versendet. Die Teilnahme am Infoabend ist kostenlos.

Anmeldung und weitere Infos bei Julia Sievers:
E-Mail: gutes-essen-macht-schule@agrarkoordination.de
Tel.: 040/39 25 26
https://www.agrarkoordination.de/projekte/gutes-essen-macht-schule/


Kategorien: Hamburg

Europa und die Umwelt: Was tut die EU für den Hamburger Hafenbetrieb?

Europa-Union Hamburg - 24. September 2020 - 18:00
Eine Veranstaltung im Rahmen der Hamburger Klimawoche
Kategorien: Hamburg

Biopoli auf der Hamburger Klimawoche

AgrarKoordination - 22. September 2020 - 10:35
Einige Veranstaltungen fallen nicht den Hygienemaßnahmen zum Opfer. Dazu gehört die Hamburger Klimawoche mit ihrem bunten Bildungsangebot für Schulen, aber auch den großen zentralen Veranstaltungen für Jedermann und jede Frau auf dem Hamburger Rathaus. Die Agrar Koordination ist wie immer dabei mit mehreren Angeboten für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 8.
Kategorien: Hamburg

Biopoli-Workshops bei "Wetter.Wasser. Waterkant.2020" in Hamburg (HafenCity)

AgrarKoordination - 21. September 2020 - 10:10
Vom 21. bis 25. September findet auch dieses Jahr wieder die kostenfreie Bildungswoche "Wetter.Wasser.Waterkant.2020" in der Hamburger HafenCity statt. Wetter.Wasser.Waterkant bietet Hamburger Schulen zu Klima, Nachhaltigkeit und gesellschaftlichem Wandel über 190 Bildungsangebote.

Buchbare Workshops (90 Minuten) für die Klassenstufen 9-13 in der HafenCity: Mo., 21. September oder Mittwoch, 23. September, von 9:00 bis 12:00 Uhr:
Wo bitte geht es hier zum nächsten Planeten? – Ökologischer Fußabdruck und Ernährung

Di., 22. September von 9:00-12:00 Uhr:
Hitzewelle, Starkregen und Sturmböen – Und was hat das mit mir zu tun? Klimawandel und Landwirtschaft

Do., 24. September oder Freitag, 25. September, von 9:00 bis 12:00 Uhr:
Frisch gekauft und dann ab in die Tonne? – Lebensmittelverschwendung

Eine Anmeldung ist erforderlich! Gebucht werden können die Veranstaltungen ab Montag, den 3. August auf http://www2020.de/anmeldung/
möglich.

Das Programmheft gibt es hier zum Download (die drei Angebote der Agrar Koordination finden Sie auf S. 46-48): http://www2020.de/wp-content/uploads/2020/07/WWW2020_Programmheft.pdf
Kategorien: Hamburg

Fortbildung "Kostengünstige und klimafreundliche Bio-Verpflegung in Kitas und Schulen" in Osterrönfeld

AgrarKoordination - vor 0 Sek.
Am Freitag, 18. September 2020 von 9:00 bis 16:15 Uhr

Immer mehr Kitas und Schulen stellen auf Bio-Verpflegung um –mit gutem Grund: Die biologische Landwirtschaft ist in vieler Hinsicht besser für die Gesundheit und umweltfreundlicher als die konventionelle Landwirtschaft. Eine Umstellung auf Bio muss nichtteuer sein. Durch eine durchdachte Menü-und Einkaufsplanung und durch die Vermeidung von Lebensmittelabfällen kann Bio-Verpflegung mit Lebensmitteln aus der Region zu einem günstigen Preis angeboten werden. Eine wichtige Rolle für eine kostengünstige undklimafreundliche Bio-Verpflegung spielt die Erhöhung des Anteils pflanzlicher Nahrungsmittel.Neben Hintergrundinformationen zum Thema Bio und klimafreundliche Ernährung bietet die Fortbildung einen vegetarischen Kochworkshop und Informationen für die praktische Umsetzung einer kostengünstigen Bio-Verpflegungan.Die Fortbildung wird angeboten vom Projekt „Gutes Essen macht Schule“der Agrar Koordination. Referent*innen:
  • Julia Sievers, Projektleitung „Gutes Essen macht Schule“
  • Kai Vormstein, Koch und Geschäftsführer der Piratenkombüse (Bio-Caterer aus Lübeck)
  • Hanna Anders, Netzwerk Ökolandbau Schleswig-Holstein
Ort:
Fachzentrum für Hauswirtschaft Rendsburg
Grüner Kamp
924783 Osterrönfeld
https://www.lksh.de/standorte/fachzentrum-fuer-hauswirtschaft-rendsburg/ Teilnehmen können:
Küchenpersonal und Verpflegungsverantwortliche an Kitas und Schulen; Caterer, die Kitas und Schulen verpflegen Teilnahmebeitrag: 50 Euro pro Person Anmeldung und Infos:
Anmeldung bitte per E-Mail bis Donnerstag, 3.9.2020

Projektleitung:
Julia Sievers
gutes-essen-macht-schule@agrarkoordination.de
https://www.agrarkoordination.de/projekte/gutes-essen-macht-schule/  
Tel.: 040/39 25 26 Programm und ausführliche Informationen:http://www.agrarkoordination.de/fileadmin/dateiupload/Gutes_Essen_macht_Schule/Fortbildung_Bio-Verpflegung_18_09_20.pdf
Kategorien: Hamburg

Spotlight-Bericht 2020: Politikwechsel für systemische Veränderungen. Lehren aus der globalen COVID-19-Krise

SID Blog - 17. September 2020 - 13:02

 

ONLINE | Launch of Spotlight Report 2020 - Shifting policies for systemic change. Lessons from the global COVID-19 crisis

The COVID-19 pandemic has a massive impact on the implementation of the SDGs and the fulfilment of human rights. The looming global recession will dramatically increase unemployment, poverty and hunger worldwide. Moreover, the crisis threatens to further deepen discrimination and inequalities. With this virtual launching event, we will present key findings of the report.

Friday, 18 September 2020, 9:00-10:00am EDT

Please register here

 

 


The COVID-19 pandemic has a massive impact on the implementation of the SDGs and the fulfilment of human rights. The looming global recession will dramatically increase unemployment, poverty and hunger worldwide. Moreover, the crisis threatens to further deepen discrimination and inequalities.

In the Declaration on the Commemoration of the 75th Anniversary of the United Nations, to be adopted on 21 September 2020, Heads of State and Government will promise „to mobilize resources, strengthen our efforts and show unprecedented political will and leadership“ in response to the current crisis.

The call to „build back better“ has become a leitmotif of intergovernmental responses to the crisis. But does „building back“ really lead to the urgently needed systemic change? What kind of policies, strategies and structural changes are necessary to ensure the primacy of human rights, gender justice and sustainability goals in all policy areas?

These questions are discussed in this year's report Spotlight on Sustainable Development 2020. Its fundamental message is that the multiple crises can only be overcome if the massive power asymmetries within and between societies can be reduced.

With this virtual launching event, we will present key findings of the report.

Brief snapshots by

  • Roberto Bissio, Coordinator of Social Watch
  • Ziad Abdel Samad, Executive Director of the Arab NGO Network for Development (ANND)
  • Vanita Mukherjee, Member of the Executive Committee of Development Alternatives with Women for a New Era (DAWN)

Policy conclusions by

  • Ignacio Saiz, Executive Director of the Center for Economic and Social Rights
  • Barbara Adams, President of Global Policy Forum

Moderator/Facilitator

  • Bodo Ellmers, Director of Sustainable Development Finance, Global Policy Forum Europe
  • Elisabeth Bollrich, Global Economy Expert at Friedrich-Ebert-Stiftung

Please register here[scroll down for English version]

Participants will receive the login details for the web conversation one day before the event.

Please find more information on the Spotlight Report here.

Am 25. September 2020 findet das NachhaltigkeitsCamp Bonn digital statt

SID Blog - 17. September 2020 - 13:00

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Am 25. September 2020 findet das NachhaltigkeitsCamp Bonn digital statt. Engagement Global ermöglicht damit allen Interessierten, sich zu vernetzen und eigene Projekte zur Nachhaltigkeit voranzubringen.

Das 5. NachhaltigkeitsCamp Bonn findet digital statt. Foto: Kolja Matzke

Bonn, 17. September 2020. Vernetzung, Fachwissen und Förderprogramme bietet Engagement Global, um den historischen Begriff der Nachhaltigkeit langfristig und weltweit wirken zu lassen. Unter dieser Prämisse findet auch das NachhaltigkeitsCamp Bonn digital statt. Am Freitag, 25. September 2020, kommen rund 150 Menschen virtuell zusammen, um Ideen weiterzutragen und Projekte zur Nachhaltigkeit voran zu bringen. Die Bandbreite der Themen reicht von der Förderung von Chancengleichheit über Bildung bis hin zu Klimaschutz.

Beim diesjährigen Barcamp wird Luca Samlidis, Pressesprecher von Fridays for Future Bonn, zu Gast sein. Er wird live vom Klimastreik in der Bonner Innenstadt dazu geschaltet, um das Barcamp zu eröffnen. Luca Samlidis' Rat für alle, die sich für Nachhaltigkeit engagieren wollen, lautet: „Tut es einfach und lasst euch nicht erzählen, dass ihr perfekt sein müsst, um etwas für den Klimaschutz zu tun und politisch etwas einzufordern. Und: Klimaschutz kann und sollte Spaß machen!"  

Dass gemeinsames Engagement wirkt und die Welt in einigen Aspekten lebenswerter geworden ist, zeigt die Zwischenbilanz des Sustainable Development Goals Report 2020 der Vereinten Nationen. Am 25. September 2015 verabschiedeten alle Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen auf dem Gipfeltreffen in New York die Agenda 2030 und mit ihr die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals – SDGs). Diesen Zielen hat sich auch Engagement Global verpflichtet und bietet mit dem NachhaltigkeitsCamp Bonn zum fünften Mal allen die Möglichkeit, ihnen näher zu kommen. Das Barcamp ist ein im Bonner Raum etabliertes Format, das jedes Jahr von rund 150 Menschen selbst gestaltet wird. 

Interessierte Journalistinnen und Journalisten sind herzlich eingeladen, digital an der Veranstaltung teilzunehmen oder nach vorheriger Rücksprache persönlich im Studio in Siegburg vorbei zu kommen, um hinter die Kulissen einer virtuellen Veranstaltung zu blicken. An beiden Orten stehen Ansprechpersonen zur Verfügung.


Zur Website des NachhaltigkeitsCamp Bonn

Spotlight-Bericht 2020: Politikwechsel für systemische Veränderungen. Lehren aus der globalen COVID-19-Krise

SID Hamburg - 16. September 2020 - 12:21
ONLINE | Launch of Spotlight Report 2020 - Shifting policies for systemic change. Lessons from the global COVID-19 crisis

The COVID-19 pandemic has a massive impact on the implementation of the SDGs and the fulfilment of human rights. The looming global recession will dramatically increase unemployment, poverty and hunger worldwide. Moreover, the crisis threatens to further deepen discrimination and inequalities. With this virtual launching event, we will present key findings of the report.

Friday, 18 September 2020, 9:00-10:00am EDT

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The COVID-19 pandemic has a massive impact on the implementation of the SDGs and the fulfilment of human rights. The looming global recession will dramatically increase unemployment, poverty and hunger worldwide. Moreover, the crisis threatens to further deepen discrimination and inequalities.

In the Declaration on the Commemoration of the 75th Anniversary of the United Nations, to be adopted on 21 September 2020, Heads of State and Government will promise „to mobilize resources, strengthen our efforts and show unprecedented political will and leadership“ in response to the current crisis.

The call to „build back better“ has become a leitmotif of intergovernmental responses to the crisis. But does „building back“ really lead to the urgently needed systemic change? What kind of policies, strategies and structural changes are necessary to ensure the primacy of human rights, gender justice and sustainability goals in all policy areas?

These questions are discussed in this year's report Spotlight on Sustainable Development 2020. Its fundamental message is that the multiple crises can only be overcome if the massive power asymmetries within and between societies can be reduced.

With this virtual launching event, we will present key findings of the report.

Brief snapshots by

  • Roberto Bissio, Coordinator of Social Watch
  • Ziad Abdel Samad, Executive Director of the Arab NGO Network for Development (ANND)
  • Vanita Mukherjee, Member of the Executive Committee of Development Alternatives with Women for a New Era (DAWN)

Policy conclusions by

  • Ignacio Saiz, Executive Director of the Center for Economic and Social Rights
  • Barbara Adams, President of Global Policy Forum

Moderator/Facilitator

  • Bodo Ellmers, Director of Sustainable Development Finance, Global Policy Forum Europe
  • Elisabeth Bollrich, Global Economy Expert at Friedrich-Ebert-Stiftung

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Participants will receive the login details for the web conversation one day before the event.

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Lage der Union 2020

Europa-Union Hamburg - 16. September 2020 - 9:00
Die erste Rede zur Lage der Union von EU-Kommissionspräsident Ursula von der Leyen
Kategorien: Hamburg

Klimawandel kann Migration antreiben – insbesondere in Agrar-Ländern mit mittlerem Durchschnittseinkommen

SID Blog - 15. September 2020 - 23:33
Pressemitteilung des Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK)

15.09.2020

Klimawandel kann Migration antreiben – insbesondere in Agrar-Ländern mit mittlerem Durchschnittseinkommen

Weltweit sind Menschen Umweltgefahren ausgesetzt, die unter bestimmten Bedingungen auch Migrationsbewegungen auslösen. Veränderungen des Temperaturniveaus, erhöhte Niederschlagsschwankungen und schnell einsetzende Wetterextreme wie Tropenstürme sind wichtige Faktoren, wie eine neue Studie unter Leitung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) zeigt. Umweltbedingte Migration ist in landwirtschaftlich geprägten Ländern mit mittlerem Einkommen am stärksten ausgeprägt; sie ist geringfügig schwächer in Ländern mit niedrigem Einkommen, in denen die Bevölkerung häufig nicht über die für die Abwanderung erforderlichen Mittel verfügt. Die Ergebnisse der Studie ermöglichen es, Regionen zu identifizieren, die in Zukunft besonders anfällig für Migrationsbewegungen sein könnten.

„Umweltfaktoren können die Migration antreiben, aber das Ausmaß der Auswirkungen hängt von den besonderen wirtschaftlichen und soziopolitischen Bedingungen in den jeweiligen Ländern ab", sagt Hauptautor Roman Hoffmann vom PIK und dem Wiener Institut für Demographie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. „Sowohl in Ländern mit niedrigem als auch in Ländern mit hohem Einkommen sind die Auswirkungen der Umwelt auf die Migration schwächer – vermutlich, weil die Menschen entweder zu arm sind, um wegzugehen – also quasi gefangen sind –, oder weil sie in reichen Ländern über genügend finanzielle Mittel verfügen, um die Folgen abzufedern. Deshalb sehen wir vor allem in Regionen mit mittleren Einkommen und einer Abhängigkeit von der Landwirtschaft starke Auswirkungen."

Was zählt ist der Kontext

Die Metastudie, in der 30 Studien zum Thema analysiert wurden, offenbart eine Reihe faszinierender Muster. Sie zeigt zum Beispiel, dass die Auswirkungen auf die Migration je nach Art der Umweltgefahren unterschiedlich sind, und dass sich verschiedene Gefahren gegenseitig verstärken können. „Während Temperaturänderungen den stärksten Einfluss auf die Migration haben, können auch rasch einsetzende Naturkatastrophen und sich verändernde Niederschlagsvariabilität und Anomalien eine Rolle spielen. Besonders Kleinbauern sind auf stabile klimatische Bedingungen angewiesen und leiden unter Veränderungen und Schocks, da sie nicht über ausreichende Anpassungskapazitäten verfügen", sagt Ko-Autorin Raya Muttarak vom International Institute for Applied Systems Analysis und dem Wittgenstein Centre for Demography and Global Human Capital (IIASA, VID/ÖAW, University of Vienna).

Die Forscher betonen, dass es dabei keinen Automatismus gibt – umweltbedingte Migration hängt immer von einer Reihe wirtschaftlicher und soziopolitischer Faktoren ab. Das Bild von Klimaflüchtlingen, die nach Europa oder in die USA drängen, ist häufig zu simpel. So fanden die Forscher zum Beispiel deutliche Belege dafür, dass Umweltveränderungen in gefährdeten Ländern überwiegend zu Migration innerhalb dieser Länder führen, oder zu Wanderungsbewegungen in andere Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen – und nicht zu grenzüberschreitender Migration in Länder mit hohem Einkommen. Betroffene Bevölkerungsgruppen wandern oft an Orte innerhalb ihrer eigenen Region aus und kehren nach relativ kurzer Zeit wieder in ihre Heimat zurück.

Künftige Migrations-Hotspots

Die Ergebnisse, die in der neuesten Ausgabe von Nature Climate Change veröffentlicht wurden, weisen auch auf Regionen hin, die für den Klimawandel besonders anfällig sind, und in denen die Umweltmigration künftig besonders stark ausgeprägt sein könnte. „Unsere Untersuchung zeigt, dass die Bevölkerungen in Lateinamerika und der Karibik, in mehreren Ländern Afrikas südlich der Sahara, insbesondere in der Sahelzone und in Ostafrika, sowie in West-, Süd- und Südostasien besonders gefährdet sind", sagt Ko-Autorin Anna Dimitrova vom Wiener Institut für Demographie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.

Angesichts des zu erwartenden Anstiegs der globalen Durchschnittstemperatur nehmen die Forscher an, dass die umweltbedingte Migration in Zukunft an Bedeutung gewinnen wird. Folglich müssen Hilfsmaßnahmen auf die tatsächlichen Situationen vor Ort zugeschnitten sein, um das Leid der Betroffenen zu verringern. „Der beste Weg, die Menschen dieser Regionen zu schützen, ist die Stabilisierung des Weltklimas, also die rasche Reduktion des Ausstoßes von Treibhausgasen aus der Verbrennung fossiler Energieträger", so das Fazit von Jesus Crespo Cuaresma von der Wirtschaftsuniversität Wien und IIASA. „Migration kann eine wirksame Anpassungsstrategie sein; aber meist passiert sie unfreiwillig und geht mit nicht hinnehmbarem menschlichen Leid einher – nicht hinnehmbar, weil es tatsächlich vermieden werden kann."

Artikel: Hoffmann R, Dimitrova A, Muttarak R, Crespo Cuaresma J, & Peisker J (2020). A Meta-Analysis of Country-Level Studies on Environmental Change and Migration. Nature Climate Change. DOI: 10.1038/s41558-020-0898-6

Weblink zum Artikel: https://www.nature.com/articles/s41558-020-0898-6

Kontakt für weitere Informationen:


Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, Pressestelle
Telefon: +49 (0)331 288 2507
E-Mail: presse@pik-potsdam.de
Twitter: @PIK_Klima
www.pik-potsdam.de

Wer wir sind: Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) ist eines der weltweit führenden Institute in der Forschung zu globalem Wandel, Klimawirkung und nachhaltiger Entwicklung. Natur- und Sozialwissenschaftler erarbeiten hier interdisziplinäre Einsichten, welche wiederum eine robuste Grundlage für Entscheidungen in Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft darstellen. Das PIK ist ein Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft.

SPD-Fraktion zum Lieferkettengesetz

SID Blog - 15. September 2020 - 23:31

Nr. 275/2020 - 15.09.2020
Arbeitsgruppen: Menschenrechte und humanitäre Hilfe, Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Arbeit und Soziales


SPD-Fraktion kämpft für das Lieferkettengesetz

Frank Schwabe menschenrechtspolitischer Sprecher,
Sascha Raabe, Sprecher für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung;
Bernd Rützel zuständiger Berichterstatter:

Die SPD-Fraktion im Bundestag hat dafür gesorgt, dass eine nationale gesetzliche Regelung zu den Sorgfaltspflichten deutscher Unternehmen entlang ihrer globalen Lieferketten im Koalitionsvertrag festgehalten ist. Teile der Unionsfraktion widersetzen sich jedoch, obwohl Forderungen nach einem Lieferkettengesetz immer lauter werden. Nach einer aktuellen Umfrage von Infratest dimap befürworten drei von vier Befragten ein Gesetz, das Unternehmen zur Einhaltung von Sorgfaltspflichten in der Lieferkette verpflichtet. Selbst unter den Anhängern der Union spricht sich eine ebenso große Mehrheit für das Gesetz aus.

„Die SPD-Bundestagsfraktion macht sich weiter dafür stark, dass das Bundeskabinett schnell Eckpunkte für ein wirksames Lieferkettengesetz auf den Weg bringt. Die Blockadehaltung der Union muss ein Ende haben. Ein Lieferkettengesetz ohne Haftungsregelung entfaltet ebenso wenig eine gewünschte Wirkung wie die Beschränkung auf Unternehmen mit mehr als 5.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Viele Unternehmen sehen in einem Lieferkettengesetz einen Wettbewerbsvorteil und sind viel weiter als ihre teilweise rückwärtsgewandten Interessensverbände. Angesichts von schuftenden Kindern in lebensgefährlichen Steinbrüchen, von Näherinnen, die mit ihrem Lohn nicht mal ihre Kinder ernähren können und Arbeitern, die bei ihrer Arbeit in giftiger Brühe stehen, um Leder für Schuhe und Kleidung zu gerben, brauchen wir ein wirksames Lieferkettengesetz – und zwar jetzt."


  Die komplette Pressemitteilung finden Sie hier: https://www.spdfraktion.de/presse/pressemitteilungen/spd-fraktion-kaempft-lieferkettengesetz
Die komplette Pressemitteilung als PDF: https://www.spdfraktion.de/node/4969175/pdf
 

© 2020 SPD-Bundestagsfraktion - Internet: https://www.spdfraktion.de

IKEA unterstützt UNICEF-Programm Kinderrechteschulen

SID Blog - 15. September 2020 - 23:30
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Kinderrechte auf den Stundenplan

IKEA unterstützt UNICEF-Programm Kinderrechteschulen

© UNICEF/UNI267626/Etges

Köln/ Hofheim-Wallau, den 15. September 2020 // Die aktuelle Corona-Situation hat noch einmal verdeutlicht: Kinder brauchen besondere Unterstützung und besonderen Schutz. Die Verwirklichung ihrer Rechte ist heute wichtiger denn je, auch in Deutschland. IKEA Deutschland setzt sich jetzt gemeinsam mit UNICEF Deutschland dafür ein, die Umsetzung der Kinderrechte an deutschen Schulen zu stärken. Mit dem Startschuss am diesjährigen Weltkindertag am 20. September fördert das schwedische Einrichtungsunternehmen auch finanziell das UNICEF Programm „Kinderrechteschulen".

Die Kinderrechte gelten für jedes Kind – in Deutschland ebenso wie in den Entwicklungsländern und Krisenregionen der Welt – und ihre Verwirklichung entscheidet sich vor allem im direkten Lebensumfeld der Kinder. „Auch in Deutschland werden viele Kinder und Jugendliche nicht ausreichend geschützt, gefördert und beteiligt. Während der Corona-Pandemie wurden die Interessen von Kindern vielfach hintenangestellt", sagt Christian Schneider, Geschäftsführer UNICEF Deutschland. „Mit dem Programm Kinderrechteschulen möchten wir gemeinsam mit IKEA Kinder von klein auf darin stärken, ihre Rechte wahrzunehmen und sich für ein solidarisches Miteinander einzusetzen."

Mit dem breit angelegten Programm Kinderrechteschulen setzt sich UNICEF bereits seit vielen Jahren dafür ein, dass Schulen in Deutschland die UN-Kinderrechtskonvention sowohl im Unterricht als auch in ihrem Schulalltag verankern. Unter dem Motto „Wir leben Kinderrechte!" werden die Kinderrechte zum Herzstück der Schulgemeinschaft und von den Kindern, Lehrkräften und Sozialarbeitern gleichermaßen respektiert und gelebt. Kinder lernen, sich für ihre Rechte einzusetzen, Lösungen auszuhandeln und gemeinsam für ihre Ideen einzutreten. Hierfür hat UNICEF Deutschland ein Trainingsmodell entwickelt, das Behörden, Schulpersonal und Eltern mit den nötigen Kompetenzen in den Bereichen Kinderrechte, Gewaltprävention, pädagogische Ethik und Beteiligung ausstattet, auch über Online-Trainings.

Bislang nehmen 110 Schulen in Nordrhein-Westfalen sowie 30 Schulen in Hessen am Kinderrechteschulen Programm teil. Mittelfristig soll das Programm in weiteren Bundesländern umgesetzt werden. Gemeinsam mit dem Partner IKEA sollen nun über die kommenden fünf Jahre weitere 150 Schulen in Deutschland dafür fit gemacht werden, Kinderrechte im Schulalltag von rund 37.500 Mädchen und Jungen zu verankern. IKEA unterstützt auf diese Weise auch das langfristige Ziel von UNICEF Deutschland, das Kinderrechteschulen Programm bis 2030 in allen 16 Bundesländern zu etablieren.

Besonders im Blick sind dabei Grundschulen und die Unterstufen. Dauerhaft soll das Programm auf weiterführende Schulen ausgeweitet werden. Kinderrechte werden Teil des offiziellen Lernstoffes und damit des Stundenplanes. 

„Kinderrechte schaffen Zukunft!"

„Wir möchten die Kinder dort abholen, wo sie sind – in den Schulen. Mit unserem Programm unterstützen wir Schulen als zentrale Orte dabei, Schülerinnen und Schülern das Bewusstsein für ihre Rechte zu vermitteln. Denn Kinderrechte schaffen Zukunft! Sie sind die Basis für eine gerechtere und zukunftsfähige Gesellschaft", sagt Christian Schneider, Geschäftsführer UNICEF Deutschland. „Wir sind froh und dankbar, dass unser langjähriger Partner IKEA Deutschland uns auf diesem Weg unterstützt, die Kinderrechte als Basis des Miteinanders an deutschen Schulen zu stärken." 

Auch Dennis Balslev, Geschäftsführer IKEA Deutschland, freut sich auf die gemeinsame Kooperation. „Kinder sind nicht einfach kleine Erwachsene. Sie sind die wichtigsten und auch die verletzlichsten Menschen in unserer Gesellschaft. Unsere Entscheidungen beeinflussen ihre gesamte Zukunft. Deshalb ist es unsere Pflicht, die Rechte und Bedürfnisse von Kindern zu respektieren." Die aktuelle Situation zeige, wie wichtig es sei, auf den Standpunkt der Kinder mehr Rücksicht zu nehmen: „Sie brauchen Freunde, Schulstrukturen, Orte, an denen sie sich sicher fühlen und einfach ein Kind sein können."

Um noch mehr Aufmerksamkeit auf das Thema zu lenken, hat UNICEF jetzt die Kreidemal-Aktion „Kinder erobern die Straßen" am Weltkindertag ins Leben gerufen, die auch von IKEA kommunikativ und mit Sachspenden unterstützt wird. Hier sollen Kinder mit abwaschbarer Kreide nach Herzenslust auf die Straße malen, was sie sich in ihrer Stadt wünschen – ob kinderfreundlichere Plätze, neue Spieloasen oder anderes. So können sich die Kinder weit über den Pausenhof hinaus für eine bessere Zukunft einsetzen. 

Am 20.11.1989 verabschiedete die Generalversammlung der Vereinten Nationen die UN-Kinderrechtskonvention. Sie garantiert jedem Kind weltweit zum Beispiel das Recht auf Überleben, auf Bildung, auf Schutz vor Missbrauch und Gewalt, aber auch das Recht, an Entscheidungen beteiligt zu werden.

Pressekontakt: 
UNICEF Deutschland, Tim Rohde, Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, 0221/93650-316, presse@unicef.de

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Her mit dem guten Leben für alle!

SID Blog - 15. September 2020 - 23:29
Heute startet die Faire Woche auch in Schleswig-Holstein

Newsletter 4 // 2020
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI)
Dachverband entwicklungspolitischer Organisationen
www.bei-sh.org

Liebe Freundinnen und Freunde des Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein,

mit dem guten Leben kennen wir uns in Schleswig-Holstein aus. Immerhin landen unsere Bewohner*innen beim sogenannten Glücksatlas regelmäßig auf dem ersten Platz. Andere Länder wie Schottland, Island und Neuseeland halten sogar das Bruttoinlandsprodukt nicht mehr für zeitgemäß und orientieren sich lieber am Wohlbefinden der Bevölkerung als Wohlstandsindikator.

Mit dem guten Leben beschäftigt sich in diesem Jahr auch die bundesweite Faire Woche, die heute begonnen hat. "Fair statt mehr. #Fairhandeln für ein gutes Leben" heißt das Motto. In Schleswig-Holstein ist  von Fehmarn bis zur Hallig Hoge etwas geboten. Insbesondere die Engagierten an der Westküste haben sich ordentlich ins Zeug gelegt und ein buntes Programm zusammengestellt. Aber auch in Lübeck finden Aktionen statt. Mit dem Grünen Haus in Eckernförde haben wir ein Fairtrade-Quiz erarbeitet, das digital gespielt werden kann. Es gibt auch etwas zu gewinnen.

Kommen Sie gut durch die Faire(n) Woche(n) und hinein in den Herbst. In sechs Wochen lesen wir uns wieder.

Ihr Team vom Bündnis Eine Welt
Schleswig-Holstein e.V. (BEI)
  Neuigkeiten aus dem Bündnis Eine Welt und von unseren Partnern Die Faire Woche in Schleswig-Holstein Heute starteten die Aktionswochen zum Fairen Handel. Unter dem Motto "Fair statt mehr" bieten sie die Möglichkeit, sich gemeinsam zu fragen, wie Produktions- und Konsummuster aussehen müssen, damit sie nicht zu Lasten von Mensch, Tieren und Umwelt gehen. Was kann der Faire Handel dabei leisten und was vor allem jede*r einzelne von uns dazu beitragen kann.
"Ich finde es beeindruckend, wie viele interessante Angebote gerade in diesen schwierigen Corona-Zeiten unsere Mitglieder, aber auch Fairtrade Towns und andere Fair Handels-Engagierte vielerorts auf die Beine gestellt haben!", sagt Marco Klemmt, unser Fachpromotor für zukunftsfähiges Wirtschaften. "Ich wünsche allen Veranstaltungen daher viel Zuspruch und den Besucher*innen spannende und anregende Unterhaltung!" Die Faire Woche in Heide Die Faire Woche in Eckernförde (PDF) Die Faire Woche in Meldorf (PDF) Die Faire Woche in Lübeck Rätseln und gewinnen: Rund um Meeresschutz und Fairen Handel Unser Programm Bildung trifft Entwicklung hat in Kooperation mit dem Büro des Kieler Stadtpräsidenten und dem Grünen Haus Eckernförde zwei neue, digitale Rätsel für die App Actionbound heraus gebracht. Diesmal gibt es für die ersten Teilnehmer*innen sogar etwas zu gewinnen. Alle Infos zu den Bounds und zum Gewinnspiel Neue Gesichter im Promotor*innen-Programm Gleich zwei neue Kolleg*innen bereichern die Arbeit im Promotor*innen-Programm Schleswig-Holstein. Antje Edler wechselte von Niedersachsen nach Heide und vervollständigt die Stelle zum zukunftsfähigen Wirtschaften. Lotte Nawothnig vernetzt zivilgesellschaftliche Initiativen in Kiel. Hier stellen sich die beiden vor Neues aus dem Corona-Blog - Engagement geht auch digital Viele junge Menschen, die sich in diesem Jahr beispielsweise mit dem weltwärts-Programm im Ausland engagieren wollten, mussten ihr Pläne ändern, zurück reisen oder konnten gar nicht erst starten. Es gibt einige Möglichkeiten, sich digital zu engagieren oder mit der Einsatzstelle in Kontakt zu bleiben. Eine Einführung in die Welt des Online-Volunteering bietet dieses neue Handbuch, welches unsere Promotorin Chiara Dickmann gemeinsam mit ihrer Einsatzstelle der Kultur Life gGmbH zusammengetragen hat. Weitere Infos & Download Farbe fürs Quartier - Streetart-Projekt zu Nachhaltigkeitsthemen gestartet Ein buntes Nachbarschaftsprojekt - Gemeinsam mit dem AWO Servicehaus Lübscher Baum und der dort angesiedelten Stelle zur Quartiersentwicklung möchten wir Teile der Hauswände des Servicehauses und des angrenzenden öffentlichen Gartens sowie Stromkästen und Mülleimer im Quartier vor dem Hintergrund der globalen Nachhaltigkeitsziele (SDG) künstlerisch neugestalten. Voraussichtlich ab kommenden Montag wird es möglich sein, über die ersten Entwürfe online abzustimmen. Dann werden Jung und Alt gemeinsam mit den Künstler*innen zur Praxis übergehen und ein neues buntes Highlight in der Kieler Innenstadt erschaffen. Hier efahren Sie mehr über die Veranstaltung Migrant*innenorganisationen informieren sich über einfache Wege zur eigenen Vereinswebseite Anfang September hat das Projekt „Partizipations- und Vereinsberatung für Migrant*innen" einen Workshop zur einfachen Websitegestaltung für Migrant*innenorganisationen angeboten. Es war die erste analoge Veranstaltung seit Coronabeginn, die im Rahmen des Projekts durchgeführt wurde. Hier geht's zum Bericht Die Macht der öffentlichen Hand - Zu den Ergebnissen der 8. Bundeskonferenz für sozial verträgliche IT-Beschaffung Öffentliche Verwaltungen und Institutionen sind in der Lage, Einfluss auf menschenwürdige Arbeitsbedingungen und Umweltschutz bei der Produktion von IT-Hardware zu nehmen. Zu diesem Ergebnis kommt die achte Bundeskonferenz zu sozial verträglicher Beschaffung von IT-Produkten, die am 3. und 4. September auf Einladung des Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein (BEI) e.V. und der Europa-Universität Flensburg erstmals digital stattfand.
  Hier geht's zur Zusammenfassung Weitere aktuelle Veranstaltungen In diesem Monat reden wir über Geld. Genauer gesagt über nachhaltige Geldanlagen. In Geesthacht und Halstenbek ist dazu jeweils eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Verein zur Förderung ethisch-nachhaltiger Geldanlagen e.V. und dem Oikocredit Förderkreis Norddeutschland e.V geplant. Außerdem beschäftigen wir uns mit ungleicher globaler Ressourcenverteilung. Workshop & Spiel: Engagement For Future finden in Kooperation mit den Students For Future Kiel im Rahmen des Zukunftsfestivals "Kiel Kann Mehr" statt.
  Hier geht's zu unseren Veranstaltungen Ausstellung auf Westküsten-Tour Die Ausstellung „Schafft Recht und Gerechtigkeit" richtet sich an Kirchengemeinden und kirchliche Gruppen, die sich in der Initiative Lieferkettengesetz für einen gesetzlichen Rahmen zur Achtung von Menschenrechten und Umweltstandards engagieren möchten. Unser Mitglieds-Verein Eine Welt im Blick e.V. aus Heide holt diese Ausstellung im September und Oktober nach Meldorf, Heide, Husum und Wesselburen. Weitere Infos auf der Vereinswebseite Nachrichten aus Stadt & Land Landtag debattiert über Lieferkettengesetz Unterstützt Schleswig-Holstein eine gesetzliche Pflicht von Unternehmen, Menschenrechte und Umwelt in internationalen Lieferketten zu schützen? Auf Antrag der SPD-Landtagsfraktion hat das Landesparlament in Kiel in seiner ersten Sitzung nach der Sommerpause darüber debattiert. Alle Fraktionen, bis auf FDP und AfD, unterstützen den Antrag, der jetzt im Umweltausschuss beraten wird. Die Reden der Abgeordneten können im Presseticker nachgelesen werden. Zum Presseticker Post für Peter Altmaier Ein starkes Zeichen aus Berlin: Heute haben die Aktivist*innen der Initiative Lieferkettengesetz gemeinsam mit Greenpeace Deutschland 222.222 Unterschriften für ein Lieferkettengesetz, das diesen Namen verdient hat, übergeben. Aktuell mauert insbesondere das Wirtschaftsministerium. An unserem Stand auf der Kieler Woche haben wir darüber informiert, wie Sie hier im Norden aktiv werden können. Eine Postkarte an Peter Altmaier konnte man ebenfalls da lassen. Die Petition gibt es aber auch online. Fordern Sie mit uns Peter Altmaier zum Umdenken auf Abschied von Mawuli Aboagye 

Unser BtE-Referent Mawuli Aboagye ist nach kurzer schwerer Krankheit in Ghana verstorben. Wir vermissen ihn als einen engagierten und zugewandten Referenten, der in vielen Bildungsveranstaltungen sein Heimatland mit ganz unterschiedlichen Schwerpunkten einer Vielzahl von Jugendlichen nähergebracht hat. Seit 2018 war er bei BtE aktiv und hat zunehmend mehr Veranstaltungen durchgeführt und auf den wir uns immer hundertprozentig verlassen konnten.

In seinen Veranstaltungen zu den Themen Klimawandel, Elektromüll, Komposttoiletten, Kaffee oder allgemein um die SDGs hat er die Schüler*innen inspiriert und berührt. Seine freundliche, positive Ansprache und seine Energie haben die Teilnehmenden in den Workshops mitgenommen. Mawuli hatte eine ganz besondere Art mit Ihnen in Verbindung zu treten- mit viel Liebe, Enthusiasmus, Spaß und Offenheit. 

Wir haben Mawuli sehr geschätzt, seine ruhige und überlegte Art, seinen Tatendrang, seinen wachen, kritischen Geist, seine Ruhe, seine Verbindlichkeit und sein Liebe, die er in seine Arbeit und seine Begegnungen gelegt hat.

Mawuli war voller Tatendrang!

Als BtE Referent in Schleswig-Holstein, in seinen Projekten in Ghana und im Verein succeed in Ghana. Mawuli war sehr offen und hat sich stets neuer Themen angenommen und diese mit seinen persönlichen Bezügen in die Bildungsarbeit eingebracht. Das gemeinsame Projekt in Ghana wuchs in den letzten Jahren, maßgeblich Dank seiner Initiative und Arbeit. 

Mawuli war positiv! 

„The world we see, is the world we create"- war einer seiner Leitsätze. Mawuli hat eine gute Welt gesehen und für sie gekämpft. In Schleswig-Holstein und in Ghana. Er war überzeugt, dass eine nachhaltige, gerechtere Welt möglich ist und dass es sich lohnt dafür einzustehen. Ein Schritt nach dem anderen. 

Eine Lehrerin schrieb uns nach einer Veranstaltung extra eine Mail, und betonte dabei, wie erfolgreich und nachhaltig Mawuli mit den SuS erarbeitet hat, was sie selbst gegen den Klimawandel tun können.

Auch wenn Mawuli nicht mehr bei uns ist, wirkt er weiter. Sein Einfluss ist nicht verloren. Die Dinge, die wir aus der Begegnung mit ihm gewonnen haben, leben ins uns weiter. Und für diese sind wir dankbar.

Das Bündnis Eine Welt
Schleswig-Holstein e.V. (BEI)
Wir sind Dachverband entwicklungspolitischer
Organisationen aus Schleswig-Holstein.
Das landesweite Netzwerk bündelt Informationen,
sorgt für Verbindungen unter den Akteuren und
 wirbt für globale Gerechtigkeit in der Welt.
 

Unsere Aufgaben, Ziele und Aktivitäten:
  • Als Dachverband sind wir Sprachrohr für die Themen und das Engagement unserer Mitglieder.
  • Als Träger und Kooperationspartner sind wir beteiligt an Projekten mit entwicklungspolitischen Inhalten in Zusammenarbeit mit Akteuren aus Politik, Zivilgesellschaft, Verwaltung und Wirtschaft.
  • Vernetzung und Austausch: Wir bringen weltweit Menschen zusammen die sich für die Zukunft unserer Welt einsetzen (regional, national und international).
  • Projektentwicklung und Organisationsberatung: Durch Beratungs- und Fortbildungsangebote fördern wir die Aktivitäten der Menschen aus dem Umfeld unserer Arbeit.
  • Als Bildungseinrichtung für Nachhaltigkeit engagieren wir uns in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit.
  Unsere Schwerpunkte:
  • Fairer Handel, Unternehmensverantwortung (CSR) und nachhaltige Beschaffung:
    Gesellschaftliche Verantwortung übernehmen mit dem Fair Trade Prinzip.
  • Globale Partnerschaften und Entwicklung:
    Entwicklungszusammenarbeit in Schulpartnerschaften, Kommunalen Partnerschaften, Religiöse Partnerschaften, etc.
  • Durch Bildungsarbeit globale Zusammenhänge begreifbar machen, um die weltweite Entwicklung aktiv mitzugestalten.
  • Migration und Entwicklung
    Obwohl alle Menschen auf demselben Planeten leben, sind die Lebenswelten und Kulturen sehr unterschiedlich. Wir müssen voneinander lernen, um gemeinsam die weltweite Zukunft gestalten zu können.
Unser Grundsatz: "Global denken - lokal handeln"
  Sie möchten den Verband für sich nutzen, das Engagement unterstützen oder selber aktiv und Teil des Netzwerks werden? www.bei-sh.org/mitmachen Mitmachen Sie möchten Nachrichten und Aktionen mit entwicklungspolitischem Bezug mit interessierten Menschen in Schleswig-Holstein teilen? Dann schreiben Sie uns. news@bei-sh.org Weiterleiten Diesen Newsletter als email weiterleiten Diesen Newsletter auf Facebook teilen Diesen Newsletter auf Twitter teilen Empfangseinstellungen und Archiv: Sie sind in dem Verteiler des Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI) für unsere Rundschreiben (Newsletter) eingetragen.
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Redaktion:
Janin Thies // Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI),
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Die Europäische Kommission: Was macht sie für uns?

Europa-Union Hamburg - 15. September 2020 - 18:00
Ein Format der Reihe 'EU Basics' in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung
Kategorien: Hamburg

FES-Quizabend "Friedrich fragt… Bleibt das jetzt so heiß?"

Politische Bildung - 15. September 2020 - 17:16
Beginn: 21.09.20 - Dauer: 1 Tag - Preis: kostenlos - Ort: Online-Veranstaltung-Altstadt - Bemerkungen: online auf zoom
weitere Informationen auf politischebildunghh.kursportal.info ...
Kategorien: Hamburg

Vortrag und Diskussion zu "Land und Wirtschaft – wer erntet?" im Rahmen der Fairen Woche Hamburg

AgrarKoordination - 15. September 2020 - 12:25
Die Covid-19-Einschränkungen haben gezeigt, dass wir uns nicht auf agrarindustrielle Produktionssysteme verlassen und nur auf eine exportorientierte Landwirtschaft konzentrieren sollten. Margrit Kröger und Sandra Blessin von der Agrar Koordination zeigen an Beispielen aus Tansania und Deutschland auf, wie sich die jetzigen EU-Agrarpolitik und die derzeitige deutsche und internationale Zusammenarbeit auf eine bäuerliche und zukunftsfähige Landwirtschaft auswirken.

Anschließend wird diskutiert, wie agrarökologische Praktiken das Ernährungssystem weltweit weniger anfällig machen können.

Veranstaltungsort:
Saal der Werkstatt3
Nernstweg 32-34
22765 Hamburg

Vorherige Anmeldung per E-Mail erforderlich:
bitte an sandra.blessin@agrarkoordination.de (ggf. als Online-Konferenz: Link nach Anmeldung)
Kategorien: Hamburg

Zukunft des Controllings – Online-Veranstaltung am 30.10.

Sustainability Management - 15. September 2020 - 10:23
Die Integration von Nachhaltigkeitsthemen in Unternehmen gewinnt – auch in COVID-19-Zeiten –  zunehmend an Bedeutung. Das Forschungsprojekt „Nachhaltige Unternehmensführung durch integratives Controlling“ untersucht die Frage, wie sich Controller*innen und Nachhaltigkeitsmanager*innen dieser Herausforderung stellen können. Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen des Centre for Sustainability Management (CSM) der Leuphana Universität und der NORDAKADEMIE haben mit 33 Controllern explorative Interviews zu ihrer Arbeit, Entwicklungen des Controllings, Weiterbildung und Nachhaltigkeit geführt. ONLINE-Veranstaltung: Wissenschaft trifft Praxis – neue Impulse durch Klimawandel, Fachkräftemangel & CSR-Berichtspflicht? CSM und NORDAKADEMIE laden interessierte Verantwortliche im Controlling und Nachhaltigkeitsmanagement ein, die Ergebnisse im Dockland in Hamburg zu diskutieren und weiterzuentwickeln: Zeitrahmen: 30. Oktober 2020 von 9.30 bis 12.45 Uhr, Ort: Online – bitte melden Sie sich an, um die Zugangsdaten zu erhalten: https://pretix.eu/nordakademie/ZdCOkt/ Kosten: Ihre Teilnahme wird von der NORDAKADEMIE-Stiftung finanziert und ist für Sie kostenlos; Plätze sind begrenzt. Um eine verbindliche Anmeldung wird gebeten. Teilnehmende: Controller*innen und Nachhaltigkeitsmanager*innen sowie weitere Interessierte. Neben der Präsentation der Ergebnisse durch das Forscher*innenteam mit anschließender Diskussion, konnten wir auch zwei Controller aus erfolgreichen Unternehmen gewinnen, die über ihre Arbeit und der …
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Globales Lernen und Handeln: Menschenrechte statt Menschenverachtung

Globales Lernen in Hamburg - 15. September 2020 - 9:52

Seit es in Moria auf Lesbos – einem Lager für Menschen auf der Flucht – verherende Brände gegeben hat, ist die Aufmerksamkeit auf die Lebensumstände dort in der Öffentlichkeit stärker präsent. Menschen, die im Lager gelebt haben, die es besucht haben, die dort als Helfer*innen waren, haben schon lange und wiederholt auf die katastrophalen Umstände vor Ort hingewiesen: Gesundheit. Sicherheit. Ernährung. Bildung. Zukunft. Menschenrechte. Sie nicht nur nicht vorhanden, sie werden auf unterschiedlichen Ebenen verweigert!

In Deutschland haben über 170 Kommunen, Städte und Länder ihre Aufnahmebereitschaft unzählige Male bekundet. Das Bundesinnenministerium blockiert diese Solidarität und Bereitschaft.“ Dazu hat die Initiative „Leave No-One Behind“ eine Seite eingerichtet, auf der alle den Abgeordneten ihrer Wahlkreise im Bundestag schreiben können, mit der Aufforderung sich für die schnelle und menschenwürdige Aufnahme von Menschen aus dem Lager einzusetzen:  https://leavenoonebehind2020.org/

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Faire Woche 2020

#Nachhaltigkeit - 15. September 2020 - 0:00
Vom 11.09. bis 25.09.2020 findet die Faire Woche 2020 statt.

Foto: suju/Pixabay

Kategorien: Hamburg

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