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Guterres appelliert an G7 für "starkes Engagement" und politischen Willen zur Bewältigung der Klimakrise

Vereinte Nationen - 27. August 2019 - 13:55

27. August 2019 - Menschen auf der ganzen Welt fordern einen Wandel in Richtung einer grüneren und saubereren Zukunft. UN-Generalsekretär António Guterres betonte am Montag: „Wir haben die Mittel, um die Klimakrise anzugehen, aber wir brauchen mehr politischen Willen."

Dies war die dringende Botschaft auf Twitter aus Biarritz, Frankreich, wo sich der UN-Chef in den letzten zwei Tagen mit den G7-Regierungschefs getroffen hat, um im Vorfeld seines Klimagipfels im nächsten Monat in New York Maßnahmen zu ergreifen.

Der Presse erklärte Guterres, der UN-Gipfel und die Notwendigkeit konkreter Maßnahmen stünden vor dem Hintergrund eines „dramatischen Klimanotfalls“, da Berichten der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) zufolge die Jahre 2015 bis 2019 die fünf heißensten Jahre seit Beginn der Aufzeichnungen seien, mit einer historisch hohen CO2-Konzentrationen in der Atmosphäre.

Und da das Eis in Grönland schmilzt und Feuer von der Arktis nach Alaska und zum Amazonas lodern, sagte der Generalsekretär: "Die Situation ist jetzt viel schlechter als zu Zeiten von Paris", womit er sich auf das wegweisende Klimaabkommen zur Eindämmung der globalen Erwärmung und der Treibhausgasemissionen von 2015 bezog.

"Daher ist es unbedingt erforderlich, dass sich die Länder verpflichten, ihre in Paris gesetzten zu erhöhen, da die dort gesetzten Ziele nicht ausreichen", forderte Guterres.

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UN-Sommerakademie beginnt in Bonn

Vereinte Nationen - 27. August 2019 - 13:16

26. August 2019 - Heute hat die achte UN-Sommerakademie im historischen Haus Carstanjen auf dem Gelände des UN Bonn Campus begonnen. Sie wird vom Wissenszentrum für Nachhaltige Entwicklung der Fortbildungsakademie des Systems der Vereinten Nationen (UNSSC) organisiert.

Das diesjährige Thema „Agenda 2030: Bilanz ziehen und in die Zukunft schauen“ legt einen Fokus auf die Bestandsaufnahme des bisherigen Fortschritts zur Erreichung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung und des Pariser Klimaabkommens.

In seiner Grundsatzrede zum Auftakt der Veranstaltung erklärte Ibrahim Thiaw, Exekutivsekretär des Übereinkommens der Vereinten Nationen zur Bekämpfung der Wüstenbildung (UNCCD): „Es geht darum, ganzheitlich zu denken und die Ärmel hochzukrempeln. Es kommt auf unsere Vision und unsere Bemühungen als UN-Mitarbeiter und Regierungen an“.

Während des 5-tägigen interaktiven Programms werden über 100 TeilnehmerInnen der UN-Sommerakademie ihr Wissen über die Kernsubstanzen und -prozesse im Zusammenhang mit der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung vertiefen. Sie kommen aus einer Vielzahl von Institutionen, die nationale und lokale Regierungen und internationale Organisationen sowie die Zivilgesellschaft, die Wissenschaft und den Privatsektor vertreten. Dies bietet Ihnen die einzigartige Gelegenheit, voneinander zu lernen und Partnerschaften zu bilden.

Weitere Informationen auf der UN Bonn Webseite oder auf social media @UNBonn @UNSSCBONN @UNSSC

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Eine Frage des Eigeninteresses

E+Z - 27. August 2019 - 11:31
Die internationale Gemeinschaft sollte die junge Demokratie Afghanistans unterstützen

2001 wurde in Afghanistan die Hoffnung auf eine demokratische Zukunft geweckt, als die von den USA angeführten internationalen Truppen in Afghanistan intervenierten. Nach einem verheerenden Bürgerkrieg und einem grausamen religiösen Fundamentalismus war es vielversprechend, dass sich die etablierten Demokratien der Welt an die Seite Afghanistans stellten. Im Jahr 2004 konnten die Afghanen dann zum ersten Mal überhaupt ihren Präsidenten in freien Wahlen wählen. Der Preis für die demokratische Verfassung war hoch – sowohl finanziell als auch in Bezug auf Menschenleben.

Trotz der typischen Probleme, mit denen Nachkriegsländer zu kämpfen haben, hat Afghanistan erhebliche Fortschritte gemacht. Die Menschen wollen die Errungenschaften der vergangenen 18 Jahre nicht aufgeben.

Angesichts von Terroranschlägen, Korruption und organisierten Verbrechen ist es leicht, die afghanische Demokratie in Frage zu stellen. Man darf jedoch nicht vergessen, dass Demokratie nicht über Nacht erreicht wird. Sie ist immer das Ergebnis langer Kämpfe und vieler Opfer. Veränderung ist möglich, aber sie braucht Zeit. Es ist auch fraglich, inwieweit das westliche Modell auf ein gering entwickeltes Land übertragen werden kann.

Laut der Asia Foundation, die seit 2004 Meinungsumfragen in Afghanistan durchführt, ist der Zuspruch zur Demokratie stark. Das Vertrauen der Bevölkerung in Demokratie und Wahlen wächst, und die Zufriedenheit mit der Demokratie nimmt zu: von 57 Prozent im Jahr 2017 auf 61 Prozent 2018.

Der Übergang zur Demokratie ist nie einfach. Das war er weder in Deutschland, Österreich und Italien nach dem Zweiten Weltkrieg noch im Zuge der Dekolonisation noch im ehemaligen Ostblock nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion. In vielen Fällen war internationale Unterstützung erforderlich. In dieser Hinsicht ist Afghanistan keine Ausnahme, sondern ganz normal.

Die achte Runde der sogenannten Friedensgespräche zwischen den USA und den Taliban endete kürzlich in der katarischen Hauptstadt Doha. Diese Verhandlungen haben in Afghanistan Angst und Wut ausgelöst. Sie fanden von Anfang an hinter verschlossenen Türen statt. Die gewählte afghanische Regierung war nicht beteiligt – ebenso wenig wie Vertreter der Zivilgesellschaft. Die Afghanen haben den Eindruck, dass die US-Regierung nur an einem schnellen Rückzug interessiert ist, während die Taliban ihr brutales Regime, das sie von 1996 bis 2001 führten, wieder errichten wollen. Die Menschen glauben nicht, dass ihre Interessen in den Gesprächen überhaupt berücksichtigt werden.

Einige afghanische Politiker unterstützen den Verhandlungsprozess. Einer von ihnen ist der ehemalige Präsident Hamid Karsai. Er denkt, dass die Doha-Gespräche wichtiger als die für Oktober geplanten Präsidentschaftswahlen sind. Karsais Zeit ist aber abgelaufen, und er hat keine kohärente politische Agenda zu bieten. In seinen 14 Jahren im Amt hat er viel zu wenig getan, um Institutionen aufzubauen und zu stärken.

Im Gegensatz dazu legt der amtierende Präsident Ashraf Ghani großen Wert auf die Wahl. Er denkt, dass der Wahlgewinner ein starkes Mandat haben wird, um mit den Taliban zu verhandeln. Viele Beobachter glauben, dass Ghani gewinnen wird. Es gibt 17 weitere Kandidaten, aber er ist der bekannteste.

Die Taliban haben die Legitimität der gewählten Politiker Afghanistans nie anerkannt. Sie bestanden darauf, Ghani von den Friedensgesprächen fernzuhalten. Ob sich das nach der Wahl ändern wird, bleibt abzuwarten. Es ist aber nicht wahrscheinlich.

Die aufkeimende Demokratie Afghanistans ist daher in ernsthafter Gefahr. Viele Menschen befürchten, dass Amerika sie im Stich lässt. Dennoch hat die internationale Gemeinschaft eine moralische Verpflichtung, Afghanistan zu unterstützen. Sie sollte Afghanistan auch aus Eigeninteresse unterstützen. Schließlich haben die USA und ihre Verbündeten erst nach den Al-Kaida-Angriffen auf New York und Washington am 11. September 2001 interveniert. Der Grund dafür war, dass die Taliban Afghanistan zu einem Zentrum des islamistischen Terrorismus gemacht hatten.

Nawid Paigham ist ein wirtschaftspolitischer Analyst.
npeigham@gmail.com

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Fachkonferenz: Risikogeschäft öffentlich-private Partnerschaften

Forum Umwelt & Entwicklung - 27. August 2019 - 10:50

Öffentlich-private Partnerschaften (ÖPP, Englisch: Public-Private Partnership, PPP), sind langfristige Verträge, die ein Staat meist zum Bau, Erhalt und Betrieb einer Infrastruktur mit privaten Firmen abschließt. Davon betroffen sind vor allem die Sektoren Energie, Transport, Wasser und Telekommunikation. Aber auch Schulen, Krankenhäuser oder Gefängnisse gibt es als ÖPP.  Finanziert werden sie entweder durch Zahlungen der öffentlichen Hand an den privaten Partner oder durch Gebühren für die Nutzer/innen, die direkt an den privaten Partner gehen.

Die Veranstaltung zieht Bilanz, welche Risiken für die öffentliche Hand ÖPP mit sich bringen: Kann eine faire Risikoverteilung erreicht werden? Ist es möglich, die besonders großen Risiken der öffentlichen Hand abzunehmen – und wenn nicht, rechnen sich ÖPP? Wie realistisch ist es, dass insbesondere ärmere Staaten in den Vertragsverhandlungen die Interessen der Bevölkerung ausreichend durchsetzen? Welche Rolle spielen hier die Weltbank und der Internationale Währungsfonds und welche sollten sie spielen? Und welchen Einfluss kann die Bundesregierung dabei ausüben?

Diesen Fragen gehen wir im Dialog von Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Politik, internationalen Finanzinstitutionen und Verwaltung nach.

Das Programm finden Sie hier   und Anmeldungen bitte bis zum 3. September 2019 hier .

 

 

Die Konferenz wird simultan gedolmetscht.
The conference will be translated simultaneously.

 

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Umweltschutz in den Nachhaltigkeitskapiteln der EU-Handelsabkommen

Forum Umwelt & Entwicklung - 27. August 2019 - 10:33

Die EU möchte ihre Handelspolitik umwelt- und klimafreundlicher gestalten mit sogenannten Nachhaltigkeitskapiteln. Aber funktioniert das? Thomas Fritz zweifelt die Wirksamkeit der Nachhaltigkeitskapitel in dieser Studie an. Nachhaltigkeitskapitel genügen nicht, um Umwelt- und Klimaschutz effektiv voranzutreiben.  Sie sind nur ein Teil umfassender Handelsabkommen, deren prioritärer Zweck die Beseitigung von Handelshemmnissen ist, zu denen grundsätzlich auch die Umweltgesetzgebung gehört. EU-Handelsabkommen stehen daher unverändert in einem Spannungsverhältnis zu Umweltanliegen. Handelsabkommen, die ernsthaft nachhaltige Entwicklung, Umwelt- und Klimaschutz befördern sollen, müssten daher durch eine Umkehrung der bisherigen Prioritäten charakterisiert sein. Es bedürfte klarer Vorrangregelungen für Umwelt- und Klimaschutz gegenüber den ökonomischen Bestimmungen. Lesen Sie mehr zum aktuellen Stand, der Wirksamkeit und Reformversuchen der Nachhaltigkeitskapitel in unserer neuen Studie.

Das FactSheet fasst einige der wichtigsten Aussage aus der umfangreichen Studie von Thomas Fritz zusammen und zeigt die Schwachpunkte der Nachhaltigkeitskapitel kurz und knapp auf.

 

Download der Studie

 

Download des Factsheets 

 

 

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Maritime Politik im "Indo-Pazifik": Welche Zukunft für die "regelbasierte Ordnung"?

GIGA Event - 27. August 2019 - 10:31
Vorträge und Diskussion Hamburg GIGA Forum Referent*innen Nils Haupt (Hapag Lloyd AG), Qing Liu (Universität Hamburg), Valentin Schatz (Universität Hamburg), Christian Wirth (GIGA) Moderation

Bernhard Bartsch (Bertelsmann Stiftung)

Adresse

GIGA
Neuer Jungfernstieg 21
20354 Hamburg

Forschungsschwerpunkte Macht und Ideen Regionen GIGA Institut für Asien-Studien Anmeldung erforderlich

Podiumsdiskussion: Öko-faire Lieferketten – Wo bleibt die Pflicht für Unternehmen?

Forum Umwelt & Entwicklung - 27. August 2019 - 9:52
Öko-faire Lieferketten Wo bleibt die Pflicht für Unternehmen?

 

Termin: 12.9. – 14:00-15:30 Uhr

Ort: Hotel Aquino, Hannoversche Str. 5B, 10115 Berlin

 

Podiumsdiskussion im Rahmen der Konferenz Soziale Ungleichheit überwinden – Von der Utopie zur Realität, die gemeinsam von VENRO, Forum Umwelt und Entwicklung, dem Deutschen Naturschutzring, der Diakonie Deutschland, dem Paritätischer Gesamtverband, dem Forum Menschenrechte, dem CorA-Netzwerk und der Klima-Allianz Deutschland veranstaltet wird.

 

Nur wenige Unternehmen setzen in der Herstellung ihrer Produkte konsequent auf Umweltschutz, die nachhaltige Verwendung von Ressourcen in ihrer Wertschöpfungskette und menschenrechtliche Standards. Die Komplexität der Lieferkette und der Unwillen der Konsument_innen, mehr für Produkte zu bezahlen, werden als Gründe für weniger umwelt- und damit auch menschenverträgliche Produktion angeführt. Doch stimmt das so? Wir wollen diskutieren: Welchen Platz haben Umweltschutz und das Recht der Menschen auf eine gesunde Umwelt in der Unternehmensverantwortung? Welche Verantwortung hat die Politik bei der Schaffung verbindlicher Regelungen und Gesetze?

 

Es diskutieren:

Birgit Schwenk Unterabteilungsleiterin Grundsatzangelegenheiten/ planungsrelevante Rechtsetzung, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit

Felix Rauer Manager Corporate Responsibility, Otto Group

Lia Polotzek Referentin für Wirtschaft und Finanzen, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland

David Krebs Rechtsanwalt, Geulen und Klinger Rechtsanwälte

 

Moderation:

Marie-Luise Abshagen Referentin Nachhaltige Entwicklung, Forum Umwelt und Entwicklung

 

 

Der Eintritt ist frei. Anmeldung hier

 

 

 

 

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KiteKraft: Windenergie durch Drachen könnten zur Energiewende beitragen

reset - 27. August 2019 - 8:08
Eine als Drachen konzipierte Windkraftanlage könnte den Windkraftsektor aufmischen. Der Drachen ist durch eine Leine mit dem Boden verbunden und somit flexibel einsetzbar.
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G7 in Biarritz: Faust in der Tasche und Herz in der Hose

Baustellen der Globalisierung - 26. August 2019 - 19:46
Statt dem Rabauken Donald Trump in Biarritz Widerstand entgegenzusetzen, wie es unser Gastkommentator Jeffrey Sachs (s. vorigen Eintrag) gefordert hatte, blieben auf dem offiziellen G7-Gipfel die Fäuste in der Tasche und das Herz in der Hose. Trump wandelte die Aufforderung Chinas, an den Verhandlungstisch zurückzukehren in seinen eigenen Erfolg um, den französischen Präsidenten Macron ließ er mit dem Versuch einer neuen Iran-Initiative geschickt auflaufen (niemand kann sagen, was aus den Ankündigungen wird) und auch die von Frankreich geplante neue Digitalsteuer für Internetkonzerne nahm Trump nicht wirklich aus der Schusslinie. Die restlichen G7-Führer reagierten wie gewohnt erleichtert nach dem Motto: Es hätte alles noch viel schlimmer kommen können. Es geht also weiter wie gehabt.

Wie gehabt schmächtig sind auch die Initiativen, die die G7 überhaupt noch zustande bringen. Beispiel 1: Die neue Partnerschaft der G7 mit den Amazonas-Ländern vor dem Hintergrund der größten Waldbrände in der Region seit Menschengedenken. 20 Mio. Dollar wollen die G7 dafür jetzt bereitstellen. Das ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Tropfen auf den heißen Stein. Die Riesenbrände sind das Resultat der Politik des neuen Präsidenten Bolsonaro, der unter dem Vorwand das Feuer zu löschen das Militär nun auch gegen indigene Völker in bislang sakrosankten Zonen vorgehen lässt. Doch auch die G7 ist historisch verantwortlich für die Klimakrise, und auch in Biarritz taten sie wieder einmal nichts, um den Kampf gegen steigende Emissionen zu verstärken.
Beispiel 2: Die neue Partnerschaft der G7 mit dem Sahel südlich der Sahara. Bislang erhält der Sahel gerade mal 1% der gesamten Entwicklungshilfe der G7-Länder. Die neue „Partnerschaft“ ist daher nur neu in Worten, kritisierte Oxfam. Die Region ist eine der ärmsten Regionen der Welt, in der die reichsten 10% doppelt so viel Reichtum angehäuft haben wie die 40% Ärmsten. Und sie ist die am meisten von der Klimakrise betroffene Weltregion. Für das Gastgeberland Frankreich ist dies nicht die erste Zusage ohne Konsequenzen. Im Vergleich zu seinen bereits gegebenen Zusagen bei der Entwicklungshilfe ist Paris mit 5 Milliarden Euro im Rückstand!
Die Forderungen nach der Auflösung der G7 – auch in diesem Blog – sind Legion. Auch nach Biarritz behält diese Forderung Plausibilität. Denn auch dort zeigte sich: Die G7 ist das Forum für die Diskussion großer Fragen. Doch Taten folgen nicht.
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Der Amazonas brennt – doch was kann ich tun?

Misereor - 26. August 2019 - 18:27
Bilder wie dieses beherrschen die Schlagzeilen der vergangenen Tage – der brennende Amazonas Regenwald. An die grüne Lunge der Welt wird seit Januar 2019 an über 70.000 Stellen Feuer gelegt. Dahinter stehen vor allem Landwirte, die mehr Acker- und Weideland wollen, um Soja, Mais und Rindfleisch zu erzeugen

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Paul Gross Obituary

DIE Blog - 26. August 2019 - 15:33

Paul Groß

The DIE mourns the loss of his esteemed colleague Paul Gross, who left us too soon. His death came suddenly and unexpectedly. With him we lose a longtime, humorous and well-liked employee and colleague. Our thoughts are with his family.

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Nachruf Paul Groß

DIE Blog - 26. August 2019 - 15:29

Paul Groß

Das DIE trauert um seinen geschätzten Kollegen Paul Groß, der viel zu früh von uns gegangen ist. Sein Tod kam plötzlich und unerwartet. Mit ihm verlieren wir einen langjährigen, humorvollen und allseits beliebten Mitarbeiter und Kollegen. In Gedanken sind wir bei seiner Familie.

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Druck auf Journalisten

E+Z - 26. August 2019 - 15:27
Der Verleumdungsartikel in Indonesiens Internetgesetz wird missbraucht, um Journalisten zu kriminalisieren

Das ITE-Gesetz wurde 2008 verabschiedet und 2016 verändert. Es soll den Austausch von Informationen und anderen elektronischen Transaktionen regulieren. In dem Gesetz ist festgelegt, was im Internet verboten ist. Allerdings wird sein Verleumdungsartikel dafür missbraucht, Journalisten zu kriminalisieren, was sich negativ auf die Pressefreiheit in Indonesien auswirkt. Auf Online-Verleumdung stehen bis zu vier Jahre Haft.

Der fragliche Gesetzestext verbietet die Verbreitung elektronischer Informationen, die Beleidigungen und/oder Verleumdungen enthalten. Er wird aber auch gegen Online-Journalisten verwendet, wenn den Betroffenen die Berichterstattung nicht gefällt – zum Beispiel wenn es um Korruption oder andere kriminelle Machenschaften geht. Der Vorwurf lautet dann, diese Artikel stellten eine Verleumdung dar.

Abdul Manan von der Journalistenvereinigung Alliance of Independent Journalists stellt eine zunehmende Kriminalisierung journalistischer Arbeit mit Hilfe des ITE-Gesetzes fest. Er ist auch selbst davon betroffen: Ihn erwartet ein Gerichtsverfahren als Mitgründer der Whistleblower-Plattform Indonesialeaks. Die Internationale Journalisten-Föderation (International Federation of Journalists – IFJ) fordert, dass das Verfahren eingestellt wird. Manan ist überzeugt davon, dass seine journalistische Arbeit nicht zu beanstanden ist.

Er betont, dass die Lage in Indonesien schon immer schwierig war. Die Einschüchterung von Journalisten ist an der Tagesordnung, und auch körperliche Gewalt kommt immer mal wieder vor. In der Rangliste der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen steht Indonesien aktuell auf Platz 124 von 180 Ländern.

Der Verleumdungsartikel entfaltet selbst dann einschüchternde Wirkung, wenn es kein Gerichtsurteil gibt. Im vergangenen Sommer wurde Zakki Amali angeklagt, der ehemalige Chefredakteur von Serat.id, einer unabhängigen Website in Zentraljava. Er hatte über Vorwürfe wissenschaftlicher Plagiate berichtet und geschrieben, dass einer der Kanzler einer staatlichen Universität daran beteiligt sei. Zivilgesellschaftliche Organisationen und Journalisten haben protestiert, aber das juristische Verfahren geht weiter und hält Amali von seiner journalistischen Arbeit ab. „Ich verbringe meine Zeit damit, mich zu verteidigen“, sagt er.

Es gibt allerdings auch Schuldsprüche. Laut der zivilgesellschaftlichen Organisation Southeast Asia Freedom of Expression Network (SAFEnet) wurden in den vergangenen zehn Jahren zwei Journalisten verurteilt; in zwölf Fällen sei das Verfahren noch nicht abgeschlossen. Die meisten Anklagen – gegen acht Journalisten – gab es vor den Wahlen im vergangenen Jahr. „Das ITE-Gesetz wurde missbraucht, um die Medien zum Schweigen zu bringen“, sagt Damar Juniarto von SAFEnet.

In Indonesien herrscht erst seit dem Ende der Suharto-Diktatur 1998 Pressefreiheit. Die neue Regierung hat 1999 ein liberales Pressegesetz verabschiedet, das sowohl einzelnen Journalisten als auch Medienorganisationen ein gewisses Maß an rechtlichem Schutz gewährt. Außerdem wurde der Presserat des Landes unabhängig. Seine Aufgabe ist es, Streitigkeiten im Zusammenhang mit Medienberichterstattung zu lösen. Nur wenn das nicht gelingt, sind rechtliche Schritte möglich. Das ITE-Gesetz umgeht aber den Presserat – weshalb sein Verleumdungsartikel leicht missbraucht werden kann.

Die Verbreitung digitaler Medien nimmt rasant zu. Nach Angaben des Presserats gab es 2016 in Indonesien 43 400 Online-Medien.

Links

Southeast Asia Freedom of Expression Network:
https://safenet.or.id/

International Federation of Journalists:
https://www.ifj.org/media-centre/news/detail/category/press-releases/article/seaju-calls-for-criminal-case-against-journalists-to-be-dropped.html

Ika Ningtyas ist freie Journalistin in Java, Indonesia.
ika_bwi@yahoo.com

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Weltwasserwoche 2019: 10 Fakten über Wasser

Unicef - 26. August 2019 - 15:00
Wasser ist nicht nur elementarer Bestandteil des Lebens – es ist ein Menschenrecht. Umso alarmierender die weltweite Situation: Millionen Menschen leiden unter Wasserknappheit und mangelnder Hygiene. Was sind die Folgen, vor allem für Kinder? Hier sind 10 Fakten zu Wasser und Hygiene.
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MGG Conference in Mexico: The Power of Cooperation: Shaping a positive narrative of global governance

DIE Blog - 26. August 2019 - 14:55

Conference Participants

On 25-26 July, the Managing Global Governance (MGG) network organised together with the Mexican Agency for International Cooperation and Development (AMEXCID) and the research organisation Instituto Mora the conference „The Power of Cooperation: Shaping a positive narrative of global governance“. It took place at the Ministry of Foreign Affairs in Mexico City.

Alumni of all years of the MGG Academy, – the training and dialogue format of the MGG network – partners from the MGG network, and guests from politics, academia, civil society, and the private sector discussed how to hold open spaces for dialogue in times of increasing polarisation and nationalist tendencies. The discussions focused on the direct exchange between all stakeholders, the agreement on problem and possible solutions and the work in multi-sectoral networks in the fields of migration and international development cooperation.

The conference was part of a series of events in all MGG partner countries (Brazil, China, India, Indonesia, Mexico, South Africa) to examine positive narratives of global governance. The conference in Mexico built on the discussions in India (28 – 29 April 2019) and its results will feed into the follow-up event in Brazil (18 – 20 September 2019).

The great interest in the discussion is documented by related media coverage.

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MGG Konferenz in Mexiko: The Power of Cooperation: Shaping a positive narrative of Global Governance

DIE Blog - 26. August 2019 - 12:53

Conference Participants

Zusammen mit der mexikanischen Agentur für Entwicklungszusammenarbeit AMEXCID (Agencia Mexicana de Cooperación International) und der Forschungseinrichtung Instituto Mora veranstaltete das Managing Global Governance (MGG) Netzwerk am 25. und 26. Juli 2019 die Konferenz „The power of Cooperation: Shaping a positive narrative of Global Governance“ im mexikanischen Außenministerium in Mexiko-Stadt.

Absolventinnen und Absolventen aus allen Jahrgängen der MGG Academy – dem Trainings- und Dialogformat des MGG-Netzwerks – diskutierten gemeinsam mit Partnern aus dem MGG-Netzwerk sowie Gästen aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft, wie ein fairer Dialog in Zeiten zunehmender Polarisierung und nationalistischer Tendenzen geführt werden kann. Der direkte Austausch zwischen den beteiligten Akteuren, die Verständigung über Problem und Lösungsoptionen und die Arbeit in multisektoralen Netzwerken in den Themenbereichen Migration und internationale Entwicklungszusammenarbeit standen dabei im Vordergrund

Die Konferenz war Teil einer Serie von Veranstaltungen in allen MGG Partnerländern (Brasilien, China, Indien, Indonesien, Mexiko, Südafrika), die einem positiven Narrativ von Global Governance nachspüren. Die Konferenz in Mexiko griff die Diskussion aus der vorangegangenen Konferenz in Indien (28. – 29. April 2019) auf. Ihre Ergebnisse werden in die Folgeveranstaltung in Brasilien (18. – 20. September 2019) einfließen.

Das große Interesse an der Diskussion wird unter anderem durch die mediale Verarbeitung der Veranstaltung dokumentiert.

 

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Start of MGG Academy 2019

DIE Blog - 26. August 2019 - 12:04

MGG Academy 2019 Participants

On 19 August, the MGG Academy 2019 has kicked-off at the German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE), bringing together 23 participants from Brazil, China, Germany, India, Indonesia, Mexico, and South Africa. The MGG Academy is a four-month dialogue and training course for young professionals from governmental institutions, research institutions, civil society and the private sector that aims at developing the competencies of future change makers to address global challenges. On 23 August, the participants hosted the Global Village for colleagues from DIE and other institutions in Bonn. They set up stalls that showcased facts and current issues in their countries. The informal event was also an opportunity to socialise and get to know the participants and their cultures through food, art, and various activities.

 

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Start der MGG Academy 2019

DIE Blog - 26. August 2019 - 12:02

MGG Academy 2019 Participants

Am 19. August startete die MGG Academy 2019 mit 23 Teilnehmenden aus Brasilien, China, Deutschland, Indien, Indonesien, Mexiko und Südafrika. Die MGG Academy ist ein viermonatiger Dialog- und Ausbildungskurs für Nachwuchsführungskräfte in Regierungseinrichtungen, Forschungsinstituten, der Zivilgesellschaft und dem Privatsektor. Sie zielt darauf ab, die Kompetenzen künftiger Transformationsakteure für die Bearbeitung globaler Herausforderungen zu stärken. Am 23. August luden die Teilnehmenden Kollegen aus dem DIE und aus anderen Institutionen in Bonn zu einem „Global Village“ ein, bei dem sie in Form von Ständen aktuelle Themen und Informationen aus ihren Heimatländern vorstellten. Die informelle Veranstaltung bot eine gute Gelegenheit sich gegenseitig kennenzulernen, u.a. auch über Kultur, Kunst, Essen und weitere Aktivitäten.

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26. August 2019

ONE - 26. August 2019 - 10:16

1. G7-Gipfel zu Frauen, Westafrika und Aidsbekämpfung
Sehr viele Medien berichten über den derzeit stattfindenden G7-Gipfel im französischen Biarritz. Kurz vor dem Gipfel habe Frankreichs Präsident Emmanuel nach Verhandlungen mit den Entwicklungsorganisationen Oxfam und ONE eingewilligt, den anwesenden Nichtregierungsorganisationen (NGOs) Zugang zum Pressezentrum zu gewähren, wie unter anderem ZDF.de, Welt Online, der Münchner Merkur und die Rheinpfalz meldeten. Gayle Smith, Präsidentin von ONE, forderte die G7-Staaten auf, endlich Fortschritte statt Versprechen für die Gleichberechtigung von Frauen zu liefern, so Spiegel Online, Handelsblatt.com und Focus Online. Gastgeber Macron habe das Thema selbst auf die Agenda gesetzt. Frauen zu stärken sei nicht nur moralisch geboten, sondern auch „schlau“, da auch die Wirtschaft von der Beseitung struktureller Benachteiligung profitiere, so Smith. Um dieser Forderung Ausdruck zu verleihen, hatte ONE ein Kunstwerk am Strand von Biarritz geschaffen, wie auch Sueddeutsche.de zeigt. Zu sehen seien die Konterfeis der G7-Staats- und Regierungschefs und die Forderung „Turn the tide for gender equality“. Im Vorfeld hatte die tunesische Aktivistin und Jugendbeauftragte der Afrikanischen Union Aya Chebbi im Tagesspiegel ebenfalls dazu aufgerufen, Frauen und Mädchen zu stärken. Unter anderem die Süddeutsche Zeitung, ZDF.de, Spiegel Online, Zeit Online und Focus Online berichteten von einer deutsch-französischen Initiative zur Terrorbekämpfung in Westafrika, die in Biarritz vorgestellt wurde. Dabei sollen keine zusätzlichen Truppen bereitgestellt, sondern sich auf „Ausbildungshilfe, Ausrüstung und Beratung“ konzentriert werden. Kritik komme seitens der NGOs Oxfam und ONE. Beide forderten einen stärkeren Fokus auf entwicklungspolitische Maßnahmen zur Stabiliserung der Sahelzone. Lob kam hingegen von ONE und ihrem Mitgründer Bono für die Ankündigung von Bundeskanzlerin Angela Merkel, den Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria mit einer Milliarde Euro zu unterstützen. Dies meldeten unter anderem Bild.de, das Handelsblatt, Focus Online und die Hannoversche Allgemeine Zeitung. In einem gemeinsamen Gastbeitrag in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung sprachen sich Entwicklungsminister Gerd Müller und Microsoft-Gründer und Philanthrop Bill Gates ebenfalls für Investitionen in globale Gesundheit aus. Diese retten Millionen Leben. Deutschland nehme hier eine Vorreiterrolle ein.

2. GIZ „keine Beute für die SPD“
Mehrere Medien, darunter Sueddeutsche.de, Faz.net und Bild.de, melden, dass der ehemalige Bundesverkehrsminister und CSU-Landesgruppenchef Peter Ramsauer verhindert möchte, dass der kommissarische SPD-Co-Chef Thorsten Schäfer-Gümbel zum 1. Oktober als Arbeitsdirektor zur Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) wechselt. Der CSU-Politiker, der auch Vorsitzende des Bundesausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit sei sowie im GIZ-Aufsichtsrat sitze, begründete seine Forderung mit einem Interessenkonflikt, dem Schäfer-Gümbel als aktiver Politiker ausgesetzt sei. Die GIZ sei zudem keine „parteipolitische Beute für erfolglose SPD-Politiker“, so Ramsauer weiter. Martin Jäger, Staatssekretär aus dem Entwicklungsministerium, habe bereits den Compliancebeauftragten der GIZ eingeschaltet und Schäfer-Gümbel informiert, dass sein Wechsel geprüft werde.

3. Sudan: Geld für Wachstum
Wie die Süddeutsche Zeitung meldet, fordert Sudans neuer Ministerpräsident Abdalla Hamdok Hilfszahlungen in Höhe von zehn Milliarden US-Dollar, um das Land nach den vergangenen politischen Unruhen wieder zu stabilisieren. Die Mittel sollen in erster Linier dafür verwendet werden, Importkosten zu decken, den Wirtschaftsaufbau zu fördern sowie den Währungsverfall aufzuhalten. Dazu wolle Hamdock Gespräche mit dem Internationalen Währungsfonds und der Weltbank aufnehmen.

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26.08.2019 Entwicklungsminister Müller begrüßt Investitionen im Kampf gegen globale Krankheiten

BMZ - 26. August 2019 - 9:00
Entwicklungsminister Gerd Müller begrüßt Investitionen im Kampf gegen globale Krankheiten: "Mit der Ankündigung der Bundeskanzlerin, eine Milliarde Euro in den Globalen Fonds für die nächsten drei Jahre zu investieren, verstärken wir den Kampf gegen Aids, Tuberkulose und Malaria. Die bisherigen Erfolge sind bemerkenswert: Im letzten Jahr hat der Globale Fonds fast 200 Millionen Moskitonetze zur Verhütung von Malaria verteilt. Auch dadurch konnten die ...
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