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The C20 attended to the G20 Working Group Health meeting and presented concrete recommendations on AMR

#C20 18 - 5. März 2018 - 21:15

Today the C20 was invited to participate in the G20 Health Working Group meeting and had the chance to present a paper with concrets recommendatios.

Kurt Frieder, chair of the C20 “Global Health” Working Group participated in the meeting on behalf of the C20. The main suggestions of the C20 were linked to:

  • Continue and expand the scope with the global commitment in the “Strategy to end TB”
  • Follow the Global Action Plan on Vaccines 2001-2020, approved in May 2012 by the World Health Assembly
  • Maintain its financial commitment at the Ministerial Conference in High-level meeting of the United Nations General Assembly on tuberculosis in 2018 in line with WHO Global Action plan on AMR.
  • Strengthen the GFATM and UNITAIDS initiatives and other global alliances.

You can read the complete recommendations through this link

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23.03.2018 | Tagesspiegel/ GIZ: Die Ukraine – Gefangen in der Krise?

GIZ Event - 5. März 2018 - 18:05
Veranstaltungsdatum: Freitag, 23. März 2018
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Call for Applications for the Academy of Change is Now Open – Apply Today!

SCP-Centre - 5. März 2018 - 16:40

Looking for new and insightful approaches to accelerate change in sustainable behaviours that really matter? The Academy of Change is the place for you. The Academy is a new programme on sustainable behaviour designed for future leaders working on climate change and sustainability in the NGO sector. The Call for Applications is now open and 50 professionals will be selected to embark on this unique professional development journey with us.

As we transition towards a low carbon society, significant behaviour change towards sustainability is required and the thought leadership of NGOs will be critical to make that happen. Successful behaviour change interventions consider how humans actually think and decide. Private companies have a long history in analysing customer behaviour – products are usually not marketed without exploring drivers of decision making in the buying process. Now is the time for climate change and sustainability practitioners to enter the world of behaviour change and boost the impact of their activities.

Academy of Change has been conceptualised to meet this need: It provides a unique professional development journey to help NGO-based professionals active in sustainability and climate change to build their skills for enabling more sustainable behaviour within their target groups. The Academy programme will support them in integrating evidence-based knowledge of the underpinnings of sustainable behaviour and behaviour change into NGO strategies and projects.

The programme is free of charge and includes strategic training, through both in-person workshops and webinars, networking opportunities and coaching sessions for a group of 50 carefully selected professionals working for NGOs across the world. The program consists of 6 modules, starts in June 2018 and will run for 8 months. By building capacity to use the drivers of behaviour in a systemic and holistic manner, Academy of Change will support these professionals in becoming more strategic when reaching out to their target groups and generate greater impact with their activities and campaigns. Our goal is to enable NGOs to accelerate change in sustainable behaviours and lifestyles that really matter. You can find more details about the Academy programme here.

Due to the limited number of spaces in the Academy, the participants of the programme will be selected through an open application process to ensure a fair, transparent and high-quality selection procedure.

Are you working for an NGO with a mandate on tackling sustainability and climate change? Are behaviour and lifestyle changes and consumption patterns important topics to your work? Are you willing to gain and apply hands-on knowledge on how to increase your impact towards a more sustainable future? Apply now, we are looking forward to working with you! Applications can be sent from 5 March until 15 April.

Academy of Change is a non-profit initiative of the Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production (CSCP) and Behaviour Change, funded by the KR Foundation.

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Ein „Fast-weiter so!“ für die deutsche Entwicklungspolitik

DSW - 5. März 2018 - 16:02
Gastbeitrag von Astrid Valentiner

163 Tage sind seit der Bundestagswahl im September 2017 vergangen. Die CDU/CSU und die SPD erhielten gemeinsam ihr niedrigstes Ergebnis seit dem Zweiten Weltkrieg, und so dachten die meisten am Abend nach der Wahl, dass die „Große Koalition“ abgewählt worden sei. Aber nun ist nach dem Scheitern der Jamaika-Sondierungen, der erfolgreichen Verhandlungen zwischen CDU, CSU und SPD sowie dem Mitglieder-Votum der SPD klar, dass die GroKo für die nächsten vier Jahre bestehen bleibt. Wir haben uns den Koalitionsvertrag angeschaut und geprüft, wie sich die neue Bundesregierung im Bereich der Entwicklungspolitik aufstellen will.

Unsere Analyse zeigt: Die Zusagen aus der vergangenen Legislaturperiode bleiben zum Großteil erhalten. Progressive Ideen in den Abschnitten des Koalitionsvertrags, die sich mit Entwicklungspolitik und humanitärer Hilfe befassen, sucht man jedoch vergeblich. So bekennen sich die Koalitionäre zwar zu dem Ziel, 0,7 Prozent des Bruttonationaleinkommens in Entwicklungszusammenarbeit zu investieren. Jedoch bleiben die vorgesehenen Mittel hierfür weit unter dem, was nötig wäre, um das 0,7-Prozent-Ziel tatsächlich zu erreichen. Zudem werden die Mittel für Entwicklungszusammenarbeit an die Verteidigungsausgaben gekoppelt. Die zunehmende Verknüpfung der Entwicklungspolitik mit der Sicherheitspolitik und der Fluchtursachenbekämpfung sehen wir mit großer Sorge. Oberstes Ziel der Entwicklungspolitik muss es weiterhin sein, Armut und Hunger zu reduzieren und Menschen ein Leben in Würde zu ermöglichen. Zudem ist im Sinne des Prinzips der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung „niemanden zurücklassen“ darauf zu achten, dass vor allem die marginalisierten und benachteiligten Bevölkerungsgruppen priorisiert werden.

Wichtige Voraussetzungen für die Teilhabe von jungen Menschen fehlen

Frühe Sexualaufklärung ist wichtig, damit sich die Jugendlichen vor HIV und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten schützen können. Das gelingt durch eine spielerische Wissensvermittlung.

Deutschland hat sich bereits 2015 zu den 17 nachhaltigen Entwicklungszielen (Sustainable Development Goals – SDGs) und den Grundprinzipien der Agenda 2030 bekannt. Deren Umsetzung und die Förderung einer nachhaltigen Entwicklung werden im Koalitionsvertrag als Maßstab des Regierungshandelns bezeichnet, doch das Grundprinzip „niemanden zurücklassen“ wird nicht explizit genannt.

Es bleibt es unklar, wie die zukünftige Bundesregierung dazu beitragen möchte, die Rechte von Mädchen und jungen Frauen, die oftmals zu der Gruppe der Benachteiligten gehören, zu gewährleisten. Die Gleichberechtigung der Geschlechter wird lediglich in einem Satz im Abschnitt zu Bildung in der Entwicklungszusammenarbeit im Vertrag abgehandelt. Ein Verweis auf die Menschenrechte als Grundlage der Entwicklungszusammenarbeit fehlt gänzlich. Auch der universelle Zugang zu sexueller und reproduktiver Gesundheit und Rechten wird nicht erwähnt. Somit ignorieren die Koalitionäre diese wichtige Grundvoraussetzung für die Teilhabe von jungen Menschen am gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Leben.

Positiv ist, dass das Thema Globale Gesundheit besonders hervorgehoben wird. Die Koalitionäre verpflichten sich unter anderem, in die öffentliche Forschung zu investieren, um vernachlässigte und armutsbedingte Krankheiten zu bekämpfen. Im Koalitionsvertrag weisen sie auf die Notwendigkeit hin, Gesundheitssystem aufzubauen und diese zu stärken. Wichtig bleibt dabei, dass die Gesundheitsdienstleistungen für alle Menschen zugänglich und bezahlbar sein sollen.

Unser Fazit zum Koalitionsvertrag

Zwar sind wichtige Bedingungen für eine nachhaltige Entwicklung im Vertrag aufgenommen, jedoch bleibt oft die Ausgestaltung der einzelnen Themen offen. Um den Zielen der Agenda 2030 gerecht zu werden und somit einen Beitrag zu einer gerechten, nachhaltigen und friedlichen Welt leisten zu können, müssen die neue Regierung und der Bundestag die Schwachpunkte und Leerstellen des Vertrages ausdefinieren.

Unsere Empfehlungen und wichtigsten Forderungen für die 19. Legislaturperiode haben wir im DSW-Forderungspapier zusammengefasst.

Zur Autorin: Astrid Valentiner ist entwicklungspolitische Referentin im DSW-Büro in Berlin.

Der Beitrag Ein „Fast-weiter so!“ für die deutsche Entwicklungspolitik erschien zuerst auf DSW.

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Hilfskonvoi für Ost-Ghouta soll am Montag eintreffen

Vereinte Nationen - 5. März 2018 - 15:38

5. März 2018 – Die Vereinten Nationen und ihre Partner planen diese Woche die dringend benötigten Hilfslieferungen in die durch die vom syrischen Regime belagerte Enklave Ost-Ghouta zu liefern, berichtet das Büro zur Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) am Sonntag.

Ein Konvoi von 46 Lastwagen mit medizinischer Ausrüstung und Nahrungsmitteln für 27.500 Menschen soll laut OCHA am Montag in der syrischen Stadt Duma eintreffen.

„Wir hoffen, dass der Konvoi planmäßig durchkommt und weitere Konvois folgen werden. Unser Team vor Ort ist bereit, alles Notwendige zu tun, um dies zu ermöglichen“, sagte Ali Al-Za’tari, UN-Koordinator für humanitäre Angelegenheiten in Syrien.

Nahezu 400.000 Menschen sind in der Region Ost-Ghouta eingeschlossen, welche von UN-Generalsektretär António Guterres als „Hölle auf Erden“ bezeichnet worden ist.

Zusätzlich zu anderen Maßnahmen, einschließlich der Aufhebung der Belagerung Ost-Ghoutas, wurde am 24. Februar eine Resolution des UN-Sicherheitsrats für eine 30-tägige Waffenruhe in Syrien einstimmig verabschiedet.

Dennoch wies der Regionalkoordinator für die syrische Krise, Panos Moumitz, der seinen Sitz in Jordanien hat, darauf hin, dass eine Woche nach Verabschiedung der Resolution noch kein Ende der Feindseligkeiten erkennbar sei. Ganz im Gegenteil sei eine weitere Eskalation der Gewalt in manchen Gebieten des Landes auszumachen.

„Anstelle der dringend benötigten Atempause stellen wir weitere Kämpfe mit weiteren Toten fest. Auch erhalten wir beunruhigende Nachrichten über die Verpflegungslage und die Bombardierung von Krankenhäusern. Diese kollektive Bestrafung der Zivilbevölkerung ist schlicht inakzeptabel“, sagte er in einem am Sonntag veröffentlichten Statement.

„Die UN und ihre humanitären Partner sind bereit, den 13,1 Millionen Menschen in Syrien zu helfen, können dies jedoch nicht alleine tun. Wir können dies sicherlich nicht tun, während die Kämpfe andauern.“

OCHA berichtet, dass die UN und ihre Partner eine Genehmigung erhalten haben, Hilfsgüter für die 70.000 Notleidenden nach Duma zu liefern.

Laut einer Pressemitteilung des UN-Büros wurde der UN zugesichert, dass die verbleibenden Hilfsgüter für Notleidende am 8. März ausgeliefert werden.

Bislang ist lediglich ein Hilfskonvoi mit einer Lieferung für 7.200 Personen am 14. Februar in dem Dorf Nashabiyah eingetroffen.

Inzwischen hat die UN alle Konfliktparteien dazu aufgefordert, den Notleidenden einen bedingungslosen, ungehinderten und nachhaltigen Zugang zu humanitären Hilfsgütern im gesamten Land zu ermöglichen.

Der syrische Konflikt begann im März 2011 und hat sich zu einer der schlimmsten humanitären Krisen unserer Zeit ausgeweitet.

Ungeachtet der permanenten Gewalt versorgt die UN weiter monatlich Millionen von Notleidenden mit lebensrettender Unterstützung.

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Jugendliche sind #wählerisch – Teil II

Unicef - 5. März 2018 - 14:40
Bei unserer Umfrage "ich bin #wählerisch" haben wir herausgefunden, dass Jugendliche sich politisch beteiligen möchten. Aber haben sie die Möglichkeit dazu? Wir haben beim UNICEF-JuniorBeirat nachgefragt, wo Beteiligung von Jugendlichen stattfindet und wo dringend nachgebessert werden muss.
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02. März 2018

ONE - 5. März 2018 - 14:12

1. Nigeria: Ausbruch des Lassa-Fiebers
Wie die Süddeutsche Zeitung, Spiegel Online und die Berliner Morgenpost bereits gestern Abend berichteten, registriert Nigeria zurzeit ungewöhnlich hohe Fälle von Lassa-Fiebererkrankungen. Die Krankheit, die mit dem Ebola-Virus verwandt sei, führe bei den betroffenen Personen zu Symptomen, die sich ähnlich einer Grippe oder Magen-Darm-Infektion verhalten. Deshalb sei die Krankheit in ihrem Frühstadium nur schwer zu erkennen. Erfolge die Behandlung zu spät, verlaufe sie meist tödlich. In Nigeria seien deshalb seit Jahresbeginn bereits 72 Personen gestorben und 317 Erkrankungen per Laboranalyse festgestellt worden. Ob die erhöhte Anzahl an Erkrankungen auf bessere Erfassungsmethoden zurückzuführen seien oder andere Gründe als Verursacher gelten, sei zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar. Da viele Krankenhäuser die Krankheit auf Grund der alltäglichen Symptome nur schwer identifizieren können, stelle sie eine große Herausforderung für das örtliche Gesundheitssystem dar. Das Lassa-Fieber werde durch die Exkremente von Ratten übertragen. Neben Nigeria haben auch andere westafrikanische Staaten, darunter Benin, Liberia und Sierra Leone, in diesem Jahr bereits Lassa-Fieber-Erkrankungen gemeldet.

2. Geflüchtete Frauen Zielscheibe von Missbrauch
Ntv berichtet über eine Reportage der CNN, in der sich die zwei Journalistinnen Nima Elbagir und Lilian Leposo als Geflüchtete getarnt auf die Route von Nigeria nach Libyen begeben. In Gesprächen mit Menschenschmugglern sei dabei deutlich geworden, dass insbesondere Frauen auf ihrem Weg nach Europa Vergewaltigung und Misshandlungen ausgesetzt seien. Die Schleuser statteten die beiden Frauen deshalb mit Kondomen aus, nachdem sie die Transferkosten von 1400 Dollar gezahlt haben. Vor dem Übertritt der nigerianisch-libyschen Grenzen haben die beiden Frauen die Recherche beendet. Die Frankfurter Allgemeine Woche berichtet zudem, dass das Bevölkerungswachstum Afrikas gerade junge Menschen zukünftig dazu zwingen könnte, sich auf die Flucht zu begeben. Laut dem Migrationsforscher Jochen Oltmer sei es jedoch falsch von einer „Völkerwanderung“ zu sprechen. Konsequenzen aus dem Bevölkerungswachstum, das die Vereinten Nationen prognostiziert haben, seien nur schwer zu ziehen. Oltmer vermute, dass der Anteil der Migranten an der Gesamtbevölkerung gleichbleibe. Gehe die „Abschottung“ weiter, werde das Bevölkerungswachstum vor allem eine afrikanische Herausforderung bleiben, so der Wissenschaftler. Eine rasch wachsende Bevölkerung könne Konflikte zudem noch antreiben.

3. Südafrika: Städte im Wandel
Die Süddeutsche Zeitung berichtet über den Wandel der südafrikanischen Metropole Johannesburg. Beispiel hierfür sei der Ponte City Tower, der einst ein Prestigeobjekt der weißen Bevölkerung gewesen sei. Nach dem Ende der Apartheit sei das höchste Mietshaus Afrikas unter anderem als „vertikaler Slum, Mega-Bordell und Drogenhölle“ bezeichnet worden. Immer noch zähle das Viertel viele Delikte. Der Ponte City Tower stelle mittlerweile jedoch auch eine beliebte Touristenattraktion dar. Gleichzeitig zeige das Gebäude die Stadtentwicklung Südafrikas. Während Viertel, wie das des Towers ehemals zum Zentrum der Stadt zählten, sei die dort ansässige weiße Bevölkerung nach der Apartheid in die Randbezirke der Städte geflohen. Da die Regierung sich nicht ausreichend um die Stadtentwicklung gekümmert habe, haben Privatinvestoren einen Großteil der Verantwortung hierfür übernommen. Ein solches Beispiel sei das Viertel Maboneng. Durch die finanzielle Unterstützung des Privatinvestors Jonathan Liebing werden die Straßen heute mit dem Meatpacking District New Yorks verglichen. Auch der Ponte City Tower sei nun Symbol des Aufbruchs südafrikanischer Städte.

 

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Im Schatten der GroKo: Zivilgesellschft unter Druck

INKOTA - 5. März 2018 - 13:34
Weltweit gerät die Zivilgesellschaft immer mehr unter Druck. Viele der INKOTA-Partnerorganisationen in Lateinamerika, Asien und Afrika bekommen das zu spüren. Gleichzeitig finden auch in Deutschland menschenverachtende, rassistische und rechtsextreme Positionen vermehrten Zuspruch. Seit dieser Woche steht zudem fest, dass die AfD die größte Fraktion in der Opposition ist. Wie reagiert INKOTA? Was in Österreich, Frankreich oder den Niederlanden längst zum parlamentarischen Alltag gehört, hat die Neue Rechte in Deutschland lange nicht geschafft: ihre menschenfeindlichen Positionen auch auf Bundesebene im Parlament verbreiten zu können. Mit dem Einzug der Alternative für Deutschland (AfD) als drittstärkste Kraft in den Deutschen Bundestag hat sich das geändert. Es ist die Spitze eines Eisbergs, der die gesamte organisierte Zivilgesellschaft in ihrer Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit in neuer Qualität herausfordert. Erstmals seit den 1950er Jahren sitzt wieder eine Partei im Bundesparlament, in der rechtsextreme Positionen ganz offen vertreten werden. In der AfD ist der Anteil von einflussreichen Menschen, die das tun, so groß, dass von einer Bedrohung für die Demokratie gesprochen werden muss.

Deshalb ist das Ergebnis der Bundestagswahl 2017 eine politische Zäsur. Und deshalb hat sich INKOTA in einem mehrstufigen Diskussionsprozess damit beschäftigt, wie der eigene Umgang mit VertreterInnen der Neuen Rechten und insbesondere mit der AfD und ihren Vorfeldorganisationen in Zukunft aussehen soll. Die zentralen Ergebnisse sind in einem zweiseitigen Positionspapier festgehalten. Darin heißt es: „Dabei geht es uns einerseits darum, Maßnahmen zu ergreifen, um die unreflektierte und unwidersprochene Verbreitung von AfD-Positionen einzudämmen. Andererseits möchten wir uns selbst – jenseits einer reinen Abwehrhaltung – zu konstruktiven Handlungsoptionen verpflichten. Wir wollen damit die Zivilgesellschaft und eine aktive Auseinandersetzung mit gelebter Demokratie in Deutschland stärken und die universellen Menschenrechte verteidigen. Bei uns. Und weltweit: Für eine gerechte Welt. Ohne Ausgrenzung, Nationalismus und Abschottung." Positionspapier "Für eine gerechte Welt. Ohne Ausgrenzung, Nationalismus und Abschottung"
Das Papier steht auch zum Download (PDF) zur Verfügung und kann gerne weiterverbreitet werden.
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Strategies for Empowering Rural Women – Side-event on the margins of 62nd CSW

Global Policy Forum - 5. März 2018 - 12:35

A public panel organized by RLS-NYC, DAWN, GPF and Social Watch on March 12, 2018, will discuss the multiple roles of rural women and girls for enhancing food sovereignty, preserving biodiversity, reducing inequalities, and combating climate change. Presentations will affirm the importance of engaging women in policy-making around more equitable and sustainable production and consumption. Panelists will offer perspectives from the local level, addressing challenges such as intellectual property rights and land ownership for small-scale women farmers. We will also discuss the opportunities and shortcomings of a human rights approach and global advocacy efforts to increasing women's participation in decision-making to tackle poverty, malnutrition, and environmental degradation. Additionally, the panel will discuss approaches to advancing gender equality for rural women by analyzing the challenges small-scale women farmers face due to economic stressors such as food insecurity, hunger, and poverty.

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„Zugang zu Wasser ist eine Frage der Regierungsführung, nicht der Ressourcen“

EurActiv - 5. März 2018 - 12:06
Die Wasserressourcen sind auf dem Planeten ungleich verteilt. Aber der Zugang zu Wasser und sanitären Einrichtungen hängt vor allem von einer guten Stadtplanung ab, so Cécile Gilquin.
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Von Geschlechterparität zur Gleichstellung der Geschlechter: die Lebenswirklichkeit von Frauen verändern!

DIE - 5. März 2018 - 10:17
Bonn, 05.03.2018. Bisherige Bemühungen zur Gleichstellung der Geschlechter haben viel dazu beigetragen, Aufmerksamkeit zu schaffen und Veränderungen zu fördern, doch es liegt noch ein langer Weg vor uns. Frauen sind nun erwerbstätig, aber die #MeToo-Kampagne hat gezeigt, dass der Arbeitsplatz ein Nährboden für Ungleichheit und Gewalt gegen Frauen sein kann. Der diesjährige Internationale Frauentag am 8. März hat das Motto „Press for Progress“. Es ist teilweise inspiriert vom Global Gender Gap Report 2017 des World Economic Forum (WEF), der darauf verweist, dass wir unter gegenwärtigen Bedingungen erst in 217 Jahren Geschlechterparität bei Einkommen erreichen werden. Der Internationale Frauentag setzt sich dafür ein, „in Geschlechterparität zu denken“. Aber was ist Geschlechterparität? Welche Rolle spielt sie bei der Förderung der Geschlechtergleichstellung? Geschlechterparität ist ein statistisches Maß, das mit einem numerischen Wert das Verhältnis zwischen Frauen und Männern oder Mädchen und Jungen für Indikatoren wie Einkommen oder Bildung angibt. Wenn in einem Land die gleiche Anzahl von Mädchen und Jungen die Grundschule abgeschlossen hat, beträgt die Geschlechterparität bei diesem Indikator eins. Je größer der Unterschied zwischen Mädchen und Jungen ist, desto niedriger ist der Geschlechterparitätswert. Geschlechterparität ist ein nützliches Instrument, um die Ungleichheit der Geschlechter in bestimmten Bereichen zu bewerten, Ziele zu setzen und Veränderungen und Fortschritte zu messen. Geschlechterparität bedeutet jedoch nicht Gleichstellung der Geschlechter, und diese Unterscheidung ist wichtig, um Mittel nicht mit Zielen zu verwechseln. Einer der Teilindizes im WEF-Bericht betrifft die wirtschaftliche Partizipation in 144 Ländern. Dazu gehört bezahlte Arbeit, formelle und informelle. Zwangsläufig schließt der Teilindex unbezahlte Arbeit von Frauen aus, die gewöhnlich wirtschaftliche Aktivitäten in ländlichen Gebieten unterstützt. Unbezahlte Arbeit ist jedoch ein wichtiger wirtschaftlicher Beitrag, auch wenn sie nicht explizit monetär vergütet wird. Zudem hat sie Auswirkungen auf das Ausmaß, in dem Frauen an wirtschaftlichen Aktivitäten teilnehmen können. Sind sie hauptsächlich für unbezahlte Arbeit verantwortlich, bleibt ihnen weniger Zeit und Energie für wirtschaftliche Aktivitäten als ihren männlichen Gegenübern. Geschlechtergleichstellung zu erreichen, bedeutet, einen tatsächlichen Wandel in der Lebenswirklichkeit von Frauen zu bewirken, insbesondere in Arbeitskontexten. Dies beinhaltet wesentliche Veränderungen nicht nur des Anteils von Männern und Frauen in Bezug auf bestimmte Indikatoren, sondern auch tiefgreifender gesellschaftlicher Normen und Identitätsgefühle – unabhängig vom Geschlecht geschätzt und respektiert zu werden. Um die Gleichstellung der Geschlechter zu verwirklichen, müssen die Bemühungen über das Erreichen von Statistikwerten hinausgehen. In großen Teilen der Welt sind noch Fortschritte nötig beim Zugang von Frauen zu grundlegenden Menschenrechten wie Bildung, sicheren Arbeitsplätzen und Eigentum. Hier sind unterstützende Politiken der Regierungen gefragt; aber es muss auch dafür gesorgt werden, dass geschlechtssensible Politiken umgesetzt werden und effektiv dazu beitragen, die Lebenswirklichkeit von Frauen positiv zu verändern. Im Südwesten Äthiopiens beispielsweise ist die Praxis, Land an Söhne zu vererben, tief verwurzelt – trotz einer Regierungspolitik, die das Recht der Frauen auf Land formell anerkennt. In vielen Fällen besitzen Frauen nach einer Scheidung oder dem Tod des Ehemannes ein Stück Land, nur um später von männlichen Verwandten enteignet zu werden. Dies geschieht trotz der gesetzlichen Anerkennung der Frauenrechte. Es braucht mehr als eine politische Maßnahme, um die Gleichstellung der Geschlechter zu verwirklichen. „Ich glaube, dass ermächtigte Frauen die Gesellschaft verändern. Die Daten sagen es uns“, schreibt Melinda Gates im Jahresbrief 2018 der Bill & Melinda Gates Foundation. Dann fragt sie: „Warum bekommen berufstätige Frauen in nordischen Ländern so viel Unterstützung?“ Dies betont die Situation in anderen Teilen der Welt, wo Frauen trotz geltender Gesetze nicht die nötige Unterstützung erhalten. Im äthiopischen Beispiel sieht das Gesetz vor, dass die Namen der Ehefrauen in die Registrierung von Land aufgenommen werden müssen – ein lobenswerter Schritt in die richtige Richtung. Wie wirksam Gesetze sind, hängt jedoch von tief verwurzelten Denk- und Handlungsstrukturen ab, die die täglich gelebte Realität der Menschen bestimmen. Die Gleichstellung der Geschlechter hat mehrere Komplexitätsebenen und wir kratzen gerade erst an der Oberfläche. Was bedeutet diese Komplexität für politische Entscheidungsträger, Forscher, Entwicklungspraktiker, Sozialarbeiter und alle, die daran interessiert sind, die Gleichstellung der Geschlechter zu fördern? Indikatoren für Geschlechterparität sind nützlich, um Problembereiche zu ermitteln, die Aufmerksamkeit erfordern. Aber wenn es um echten Wandel geht, ist es wichtig, über die Zahlen hinauszuschauen und, mit den Worten des UN-Generalsekretärs António Guterres, die „Tatsachen vor Ort“ zu betrachten.
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Flugwindenergie: Windenergie mit Drohnen in neue Sphären heben

reset - 5. März 2018 - 5:19
Flugkörper könnten zukünftig konventionelle Windparks ersetzen und die Effizienz nachhaltiger Energiegewinnung um ein Vielfaches steigern.
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