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09.07.2018 | Zukunft der Evaluierung – Evaluierung der Zukunft

GIZ Event - 4. Juni 2018 - 17:20
Veranstaltungsdatum: Montag, 9. Juli 2018
Veranstaltung zur Vorstellung des GIZ Evaluierungsberichts 2017 - WISSEN, WAS WIRKT
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Flassbeck kritisiert Freihandel als realitätsferne Ideologie

SID Hamburg - 4. Juni 2018 - 16:53

In einem fulminanten Vortrag  machte Prof. Dr. Heiner Flassbeck bei der Ringvorlesgung #HungerHandel auf die grundlegenden Fehler des Freihandelsglaubens aufmerksam. Im Zentrum steht die Frage: Warum gibt es in den Entwicklungsländern kaum Fortschritte, obwohl sie doch die Idee des Freihandels umsetzen?

In einem fulminanten Vortrag machte Prof. Dr. Heiner Flassbeck bei der Ringvorlesgung #HungerHandel auf die grundlegenden Fehler des Freihandelsglaubens aufmerksam. Im Zentrum steht die Frage: Warum gibt es in den Entwicklungsländern kaum Fortschritte, obwohl sie doch die Idee des Freihandels umsetzen?

Geschlechtergerechtigkeit bei den European Development Days

Engagement Global - 4. Juni 2018 - 16:37
Das beliebte Eine-Welt-Quiz bei den European Development Days 2016. Foto: Christian Lieder/Engagement Global

Zum zwölften Mal bringen die European Development Days (EDD) Menschen und Organisationen aus Europa zusammen, um sich über zentrale entwicklungspolitische Themen auszutauschen. Geschlechtergerechtigkeit und die Stärkung von Frauen: Diese Ziele stehen im Fokus der diesjährigen EDD. Sie finden vom 5. bis 6. Juni 2018 in Brüssel statt. Drei wichtige Bereiche werden dabei im Mittelpunkt der Diskussionen stehen: Physische und psychische Integrität von Frauen und Mädchen; Sozio-ökonomische Rechte von Frauen und Mädchen sowie Mitbestimmung von Frauen und Mädchen in internationalen Debatten.

Engagement Global informiert auf den EDD gemeinsam mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), der Deutschen Gesellschaft für internationale Entwicklung (GIZ) und der KfW Entwicklungsbank über die entwicklungspolitischen Aktivitäten im Zuge der Agenda 2030, insbesondere mit Blick auf Frauen. Neben dem Informationsgespräch bieten interaktive Elemente wie ein Weltverteilungsspiel und Quiz einen Zugang zu den Themen.

Den gemeinsamen Informationsstand ergänzen die Ausstellung „Examples to follow – zur nachahmung empfohlen“ sowie eine Reihe von Workshops.

Pressekonferenz

Eine Pressekonferenz fokussiert das Thema Geschlechtergerechtigkeit und stellt ein Projekt vor, das Engagement Global mit Partnern vergangenen Sommer auf die Schiene gesetzt hat: Agenda 5/17: Geschlechtergerechtigkeit durch Partnerschaft.

Pressekonferenz
Mittwoch, 6. Juni 2018, 11 bis 12 Uhr
Pressekonferenzraum, Tour&Taxis, Brüssel

Vorgestellt wird das Projekt von Dr. Joy Alemazung, Engagement Global,
Karin Nordmeyer, Vorsitzende, UN Women, Deutsches Komitee,
Laura Tinzoh, Women Empowerment Summit,
Dr. Simone Höckele-Häfner, Referatsleiterin, Referat Entwicklungszusammenarbeit, Afrika, Staatsministerium Baden-Württemberg und
Christine Walker, Geschäftsführerin PLU

Hintergrund

Die European Development Days (EDD) sind Europas führendes Forum für internationale Zusammenarbeit und Entwicklung. Zu den EDD werden Staats- und Regierungschefs, Führungskräfte aus der Wirtschaft und rund 8.000 Teilnehmende erwartet. Es gibt in etwa 120 „sessions“ (Auditorien, Projektberichte, Diskussionsrunden, Workshop) und eine „youth agenda“. Neben dem „Global Village“ gibt es zudem ein kulturelles Begleitprogramm.

Weitere Informationen

Zur Internetseite der Europäischen Entwicklungstage (European Development Days, EDD) 2018

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Politisches Sommerpicknick: „Aufstand am Tellerrand“

INKOTA - 4. Juni 2018 - 16:25
Am 15. Juni widmet sich das zweite politische Sommerpicknick der Rosa-Luxemburg-Stiftung der Frage nach den Produktionsbedingungen unserer Lebensmittel, informiert über Handlungsnotwendigkeiten und diskutiert Lösungsansätze aus dem In- und Ausland – und INKOTA ist mit dabei!
  • Wann: Freitag, 15. Juni 2018, 11:00 bis 22:00 Uhr
  • Wo: TAK Theater Aufbau Kreuzberg, Prinzenstraße 85 F, 10969 Berlin sowie Prinzessinnengärten, Prinzenstraße 35-38, 10969 Berlin
  • Eintritt: frei
In gemütlich-sommerlicher Atmosphäre kommen VerbraucherInnen mit internationalen ExpertInnen und AktivistInnen zusammen. Gemeinsam tauschen wir uns über alternative Konzepte wie Ernährungssouveränität und genossenschaftlichen Handel aus und diskutieren die Möglichkeiten der Einflussnahme als VerbraucherInnen. Dabei wird INKOTA-Referent Jan Urhahn um 11 Uhr in der Werkstatt mit internationalen Gästen diskutieren, wie sich globale Konsummuster lokal auswirken. Außerdem wird INKOTA-Referentin Lena Michelsen um 18 Uhr in der Leseecke die neue Broschüre „Fusionswelle brechen“ vorstellen und lädt ein zum Gespräch über die Fusionswelle im Agrarbereich und politische Hebel, um diese zu stoppen. Nähere Infos und gesamtes Programm
Weitere Infos zur INKOTA-Kampagne „Fusionswelle brechen Die Arbeit des INKOTA-netzwerk e.V. zu diesem Thema wird durch die Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit des Landes Berlin, von der Stiftung Nord-Süd-Brücken, von Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), von MISEREOR sowie aus Mitteln des evangelischen Kirchlichen Entwicklungsdienstes gefördert. Für die Inhalte ist alleine das INKOTA-netzwerk e.V. verantwortlich; die hier dargestellten Positionen geben nicht den Standpunkt der Zuwendungsgeber wieder.    
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Zusammenstöße in Mali: UN-Generalsekretär ruft zum Dialog auf

Vereinte Nationen - 4. Juni 2018 - 15:53

4. Juni 2018 – UN-Generalsekretär António Guterres hat nach gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Bereitschaftspolizei in Malis Hauptstadt Bamako zu "Ruhe und Zurückhaltung" aufgerufen.

Berichten zufolge soll die Polizei Tränengas gegen Oppositionsanhänger eingesetzt haben, um einen Protestmarsch für mehr Transparenz vor den Präsidentschaftswahlen nächsten Monat in der Hauptstadt zu zerschlagen. 

Der UN-Generalsekretär war Anfang der Woche zu einem zweitägigen Besuch in Mali, um die Entschlossenheit und die Opferbereitschaft der UN-Friedenstruppen in der derzeit gefährlichsten Blauhelm-Mission zu würdigen.

Er äußerte sein Bedauern darüber, dass die malische Regierung Demonstrationen der Oppositionsparteien verboten habe, und betonte, dass ein „miteinbeziehender, politischer Dialog" ebenso wichtig sei wie der „Schutz der fundamentalen Menschenrechte und der freien Meinungsäußerung für friedliche Demonstrationen, auch angesichts des anhaltenden Ausnahmezustands." 

Bei seinem Besuch in Mali in dieser Woche hatte sich Guterres auch mit Parteien des vor drei Jahren unterzeichneten – jedoch brüchigen – Waffenstillstandsabkommens getroffen, danach sagte er, dass die UN bereit seien, „eine friedliche Lösung der Konflikte zu unterstützen".

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04. Juni 2018

ONE - 4. Juni 2018 - 15:13

1. Merkel sorgt sich um ‚Marshallplan mit Afrika‘
Laut einem Bericht des Spiegels ist Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) besorgt, dass der ‚Marshallplan mit Afrika‘ nicht schnell genug fortschreitet. Durch die Initiative des Entwicklungsministeriums sollen afrikanische Partnerländer unter anderem Kredite für die Entwicklung des Finanz-, Energie- und Umweltsektors erhalten. Der ghanaische Präsident Nana Akufo-Addo habe sich kürzlich beschwert, dass die Gelder für sein Land noch immer nicht verfügbar seien. Merkel habe daraufhin Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) zur Rede gestellt. Laut dem Entwicklungsministerium habe Deutschland die Kriterien zur Kreditvergabe Ghana noch nicht mitgeteilt, da das afrikanische Land zuvor noch Reformen umsetzen müsse.

2. UN-Prognose: 2050 wohl fast 10 Milliarden Weltbürger*innen
Wie die Süddeutsche Zeitung in ihrer Samstagsausgabe berichtet, haben die Vereinten Nationen (UN) ihre Bevölkerungsprognose für 2050 auf 9,8 Milliarden Menschen angehoben. Vor allem in Afrika werde die Bevölkerung von derzeit 1,25 Milliarden auf 2,25 Milliarden Menschen im Jahr 2050 ansteigen. Um all diese Menschen in Arbeit zu bringen, müssten laut Berechnungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) 20 Millionen neue Arbeitsplätze pro Jahr geschaffen werden. Dieses Ziel sei nach aktuellen Einschätzungen kaum zu erreichen, sodass sich auch die Anzahl der Armen vergrößern könnte. Um das rasante Bevölkerungswachstum abzumildern, müsse Frauen in ganz Afrika Zugang zu grundlegender Bildung und Verhütung geschaffen werden. In einem Interview in der Süddeutschen Zeitung aus der vergangenen Woche, kritisiert der Afrika-Wissenschaftler und Ethnologe Helmut Asche, dass das deutsche Entwicklungsministerium aus dem Thema Familienplanung derzeit „keine besondere Initiative“ gemacht habe.

3. Geringes Wirtschaftswachstum in Afrika
Die Welt thematisiert heute das geringe Wirtschaftswachstum des afrikanischen Kontinents. Laut einem Report der Konferenz der Vereinten Nationen für Handel und Entwicklung (UNCTAD) sei die gesamte afrikanische Wirtschaft nur um 1,5 Prozent gewachsen. Trotz Erfolgsbeispielen wie Äthiopien und Ruanda sei das Wachstum pro Kopf auf den gesamten Kontinent gerechnet sogar negativ gewesen. Derzeit fehlen auf dem Kontinent Arbeitsplätze, um gerade junge Menschen zu beschäftigen. Dies erhöhe den Druck, Arbeitsmöglichkeiten in anderen Ländern suchen zu müssen.

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Opposition beklagt Rückschlag für Demokratie

E+Z - 4. Juni 2018 - 15:12
Verfassungsreferendum ebnet Burundis Präsidenten den Weg zu jahrzehntelanger Macht

Die Beteiligung an der umstrittenen Abstimmung am 17. Mai lag offiziellen Angaben zufolge bei 96 Prozent; 73 Prozent der Wähler stimmten demnach mit Ja. Die Oppositionskoalition Amizero y’Abarundi kritisiert das Referendum als weder frei noch transparent noch unabhängig – und schon gar nicht demokratisch. Der Chef der Gruppe, Agathon Rwasa, der auch Vizepräsident der Nationalversammlung ist, bezeichnet das Ergebnis als „fantasiert“ und beklagt zahlreiche Unregelmäßigkeiten. Er hat die staatliche Wahlkommission CENI dazu aufgerufen, ihre Neutralität unter Beweis zu stellen und die Wahl für ungültig zu erklären und einen neuen Abstimmungsprozess zu starten.

Auch die Oppositionspartei Sahwanya Frodebu lehnt das Ergebnis ab. Ihr stellvertretender Vorsitzender Léonce Ngendakumana bezeichnet das Referendum als Rückschlag für die Demokratie in Burundi. Der Kampf für eine Demokratisierung des Landes gehe indessen weiter. Ngendakumana beklagt auch eine Verfolgung von Mitgliedern von Oppositionsparteien, die sich dafür ausgesprochen hatten, die Verfassungsänderung abzulehnen.

Regimegegner im Exil, die von der Gruppe CNARED (Conseil National pour le Respect de l’Accord d’Arusha et l’instauration d’un État de Droit) repräsentiert werden, lehnen nicht nur das Ergebnis ab, sondern die gesamte Kampagne zur Verfassungsänderung. Ihr Vorsitzender Jean Minani sieht darin eine „Beerdigung des Arusha-Abkommens von 2000“, mit dem die Bürgerkriegsparteien in Burundi Frieden geschlossen haben. Ziel des Abkommens seien sozialer Zusammenhalt und eine Machtteilung gewesen. Stattdessen setze sich nun eine Diktatur fest.

Die Verfassungsänderung ebnet Präsident Nkurunziza den Weg in weitere Amtszeiten und ermöglicht ihm theoretisch sogar, bis 2034 im Amt zu bleiben. Denn statt wie bisher zwei Mal fünf Jahre darf der Staatschef nach der Reform sieben Mal fünf Jahre an der Macht bleiben. Nkurunziza hatte sich bereits 2014 um eine Verfassungsänderung bemüht, die jedoch damals an der Nationalversammlung scheiterte. Deshalb kam es nun zur Volksabstimmung.

In der Regierungspartei CNDD-FDD herrscht erwartungsgemäß höchste Zufriedenheit über das Ergebnis. Auf einer Pressekonferenz am Tag nach der Verkündung des vorläufigen Resultats durch die Wahlkommission gratulierte Generalsekretär Évariste Ndayishimiye dem burundischen Volk zu der Verfassungsänderung, die ein Fortschritt für die Demokratie darstelle. „Wer dagegen gestimmt hat, sollte wissen, dass er von dieser neuen Verfassung bestimmt wird, sobald sie in Kraft getreten ist“, sagte er. Auch andere Parteien wie die Frodebu Nyakuri sowie Teile der Zivilgesellschaft, die der Regierung nahestehen, begrüßten sowohl den Verlauf des Wahlkampfes als auch das Abstimmungsergebnis.

Der Wahlkampf für das Referendum hatte am 12. Dezember 2017 begonnen. An diesem Tag schwor Nkurunziza das Volk auf die Verfassungsänderung ein und warnte davor, sich dagegenzustellen. Die Opposition verstand das so, dass jeder, der dazu aufrief, mit Nein zu stimmen, die rote Linie überschritt. Der Präsident betonte zudem, dass die Verfassungsänderung einer Volksabstimmung unterworfen werde – so wie die Burundier es in einem internen Dialog gefordert hätten, den die von ihm selbst per Dekret eingesetzte Kommission CNDI (Commission Nationale du Dialogue Inter-burundais) durchgeführt hatte. Laut Burundis Ex-Präsident Domitien Ndayizeye war es jedoch mehr ein Monolog als ein Dialog.

Die Wahlkommission reichte das vorläufige Ergebnis innerhalb weniger Tage zur Bestätigung ans Verfassungsgericht weiter, obwohl mehrere Länder mit wahlberechtigten Exil-Burundiern ihre Ergebnisse noch gar nicht übermittelt hatten, darunter Äthiopien, Kanada und Britannien. CENI ließ jedoch wissen, dass diese Stimmen keinen Einfluss auf das Endergebnis haben werden. Am 31. Mai wies das Verfassungsgericht eine Klage der Opposition gegen das Referendum ab, erklärte es für verfassungskonform und bestätigte das Ergebnis.

Mireille Kanyange ist Journalistin und Reporterin bei Radio Isanganiro in Burundi.
mika.kanyange@gmail.com

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Verlängert: Ausstellung „zur nachahmung empfohlen!“

Engagement Global Presse - 4. Juni 2018 - 14:39
Bei der Ausstellungseröffnung schlugen Besuchende in einer Aktion Asphalt auf. Foto: Engagement Global

Seit Dienstag, 10. April 2018, werden in der ehemaligen VHS Bonn, Kasernenstraße 50, die „expeditionen in ästhetik und nachhaltigkeit“ gezeigt. Die Resonanz der Besucherinnen und Besucher auf die Ausstellung ist so groß, dass die Ausstellung nun bis Sonntag, 15. Juli 2018, verlängert wird.

Die Ausstellung macht nach Stationen in Indien, Äthiopien, China, Brasilien, Mexiko, Peru und Chile nun erstmals in Bonn halt. Bonn, deutsche Stadt der Vereinten Nationen und Hauptstadt der Nachhaltigkeit, stellt mit der Ausstellung die kulturelle Dimension der Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt. Neben internationalen Künstlern sind auch einige Kunstwerke von regionalen Künstlern aus dem Köln-Bonner Raum vertreten. „Ich freue mich über die Verlängerung, weil wir noch ein bisschen mehr Zeit für die Verbreitung solcher Eindrücke haben, wie sie mir gerade von einem Besucher beschrieben wurden: Es heißt ja, dass wir nur das schützen, was wir verstehen und lieben. Insofern ist die Ausstellung ein wichtiger Beitrag, sich bewusst mit Herausforderungen unserer Zeit auseinander zu setzen,“ so die Kuratorin der Ausstellung Adrienne Goehler.

Die Ausstellungsräume sind mittwochs bis freitags von 16 bis 20 Uhr geöffnet. Am Wochenende kann die Ausstellung jeweils samstags und sonntags von 11 bis 17 Uhr besucht werden. Jeden Sonntag um 11:30 Uhr besteht die Möglichkeit, an kostenlosen Führungen durch die Ausstellung teilzunehmen.

Die Ausstellung ist eine Kooperation von #17Ziele, einem Projekt von Engagement Global, und dem Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) in Zusammenarbeit mit dem Sustainable Develoment Solutions Network (SDSN) Germany.

Im Rahmen der Ausstellung finden auch Podiumsdiskussionen und Filmvorführungen in dem Gebäude der alten VHS statt. Die nächste Veranstaltung ist am

8. Juni um 21:15 Uhr
El Olivo – Der Olivenbaum
Open Air Kino der Stadt Bonn im Rahmen der 17 Tage für 17 Ziele

Ansprechpartnerin

Petra Gohr-Guder
Pressesprecherin Engagement Global
petra.gohr-guder@engagement-global.de
TElefon +49 (0) 228 20717-120

Weitere Informationen

Mehr Informationen zu den Bonner Tagen für die 17 Ziele

Zur Internetseite der Stadt Bonn

Alle Informationen zur Ausstellung den den Veranstaltungen

Zur Internetseite von „zur nachahmung empfohlen“

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The EU and China in African authoritarian regimes: domestic politics and governance reforms (open access)

DIE - 4. Juni 2018 - 13:09
This book analyses the domestic politics of African dominant party regimes, most notably African governments’ survival strategies, to explain their variance of opinions and responses towards the reforming policies of the EU. The author discredits the widespread assumption that the growing presence of China in Africa has made the EU’s task of supporting governance reforms difficult, positing that the EU’s good governance strategies resonate better with the survival strategies of governments in some dominant party regimes more so than others, regardless of Chinese involvement. Hackenesch studies three African nations – Angola, Ethiopia and Rwanda – which all began engaging with the EU on governance reforms in the early 2000s. She argues that other factors generally identified in the literature, such as the EU’s good governance strategies or economic dependence of the target country on the EU, have set additional incentives for African governments to not engage on governance reforms.
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04.06.2018 Entwicklungsminister Müller gratuliert ILO zu 20 Jahre Kernarbeitsnormen: Meilenstein für menschenwürdige Arbeit weltweit

BMZ - 4. Juni 2018 - 13:00
Dr. Gerd Müller: "Die Kernarbeitsnormen der ILO sind zwanzig Jahren nach ihrer Verabschiedung wichtiger denn je. Arbeitsstandards haben weltweit weiterhin einen schweren Stand: Kinderarbeit auf Plantagen und in stickigen Fabriken, 16-Stunden-Schichten, Kündigung bei Schwangerschaft, keine Schutzbekleidung beim Einsatz gefährlicher Chemikalien und Hungerlöhne sind nach wie vor weit verbreitet. In den kommenden Jahren müssen nach Schätzungen der ILO über 114 ...
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Wasser für Alle - bleiben Kleinbauern außen vor?!

BfdW - 4. Juni 2018 - 11:11

Kleinbauern laufen Gefahr bei Umsetzung und Überprüfung des Nachhaltigen Entwicklungsziels zur Reduzierung von Wassermangel und Wasserstress außen vor zu bleiben!

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Enabling factors for cooperation in the climate negotiations: a comparative analysis of Copenhagen 2009 and Paris 2015

DIE - 4. Juni 2018 - 11:01
Interdisciplinary research shows that, in contrast to the assumptions of the “homo oeconomicus” paradigm, human beings frequently cooperate in the face of common-pool resource problems and public-good dilemmas. Seven factors that drive cooperation in these scenarios have been found: trust, communication, reputation, fairness, enforcement, we-identity and reciprocity. However, can these insights be transferred to the discipline of international relations, where not just individuals, but also nation states interact? As climate change constitutes a global-scale, common-pool resource problem, climate negotiations provide a great playing ground to examine the transferability of the theory of enabling factors for cooperation to the level of international relations. This paper undertakes a first attempt at this, comparing two high-level climate summits: COP 15, which took place in Copenhagen in 2009, and COP 21, which was held in Paris in 2015. It is asked whether it is plausible to argue that the failure of COP 15 to produce a generally accepted agreement and the respective success of COP 21 can be explained by a change in the provision of enabling factors for cooperation? A mixed methodological approach is applied: Interviews with official country delegates representing developing and developed countries are conducted as a first step, and the reports of the Earth Negotiations Bulletin (ENB) are analysed as a second step. Although the cooperation patterns and rates of reciprocation can be examined and visualised based on a coding system of the ENB reports, the interviews provide a deeper understanding of the causality behind the observations. The major changes between COP 15 and COP 21 took place in the fields of communication and trust, enforcement and fairness, reputation and reciprocity. The factors communication and trust are strongly affected by the performance of the COP presidency, which has the role of facilitating the process. The negotiations during COP 15 were perceived as being non-transparent and exclusive, which resulted in a lack of trust towards the presidency. Furthermore, a high envisaged level of enforcement in the form of a “global deal” with legally binding emission-reduction obligations resulted in distributional conflicts. A situation of mutual blame-shifting and exclusively negatively reciprocal relations between developed and developing countries ensued. During COP 21, in contrast, the presidency built trust by communicating transparently and cultivating a manner of listening to all parties equally. The envisaged level of enforcement was lowered, and the allowance for self-differentiation based on “nationally determined contributions” sidelined impeding fairness debates. Reputation was used as a negotiation strategy, and several positive reciprocal relations between developed and developing countries emerged, maintaining and deepening cooperation. Even though climate negotiations are shaped by many exogenous factors, it can be argued that an agreement in Paris would not have been possible without these changes in the provision of enabling factors for cooperation. Besides these major findings, this paper provides evidence for the role of informal communication and personal relations at the negotiations. Therefore, it also offers interesting insights into the behind-the-scenes dynamics that are not captured in official reports.
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DSW-Projekt in Äthiopien für bessere Ernährung und mehr Gleichberechtigung

DSW - 4. Juni 2018 - 9:00

In der Amhara-Region im Norden Äthiopiens, einer abgelegenen Gegend rund um die Quelle des Nils, bestehen noch immer viele Praktiken, die verhindern, dass Mädchen und Frauen ein gesundes und selbstbestimmtes Leben führen können. Besonders verbreitete Hindernisse sind ungewollte Schwangerschaften und Mangelernährung.

Um die Ernährung von Frauen zu verbessern und Gleichberechtigung zu stärken, haben wir ein dreijähriges Projekt gestartet, das vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gefördert wird. Hierfür arbeiten wir eng mit der ortsansässigen Amharan Development Association (ADA) zusammen, die sich seit über 20 Jahren für Gesundheit und Bildung in der Region einsetzt.

Hohe Zahl ungewollter Schwangerschaften ist eine große Herausforderung

Eine der größten Herausforderungen für die Menschen in der Amhara-Region ist die hohe Zahl ungewollter Schwangerschaften. Oft haben Mädchen und Frauen keinen Zugang zu Informationen über ihren Körper oder zu Verhütung. Gleichzeitig sind viele der jungen Mütter mangelernährt. Dies hängt vor allem mit schädlichen Praktiken zusammen, die Frauen strukturell benachteiligen: Beispielsweise ist es üblich, dass zuerst Jungen und Männer beim Essen zugreifen dürfen. Frauen und Mädchen essen das, was übrig bleibt, und das ist oftmals nicht genug.

Das kann gefährlich werden. Zum Beispiel haben Frauen einen höheren Eisenbedarf als Männer. Wenn dieser langfristig nicht gedeckt wird, kann das die Entwicklung des Gehirns beeinflussen, Konzentrationsstörungen hervorrufen und den Menstruationszyklus stören. Besonders wichtig sind die Nährstoffe während der Schwangerschaft. Nährstoffmangel schadet auch dem ungeborenen Kind. Das Geburtsgewicht von 2,5 Kilogramm erreichen viele Neugeborene in der Amhara-Region nicht, sodass sie schon bei ihrem Start ins Leben große gesundheitliche Hürden überwinden müssen.

Jugendberater*innen informieren andere Jugendliche

In unseren Workshops bilden wir Jugendberater*innen aus und schulen sie darin, welche Nährstoffe Mädchen und Frauen benötigen, um gesund zu bleiben. Gleichzeitig lernen sie, wie sie sich vor ungewollte Schwangerschaften schützen und dieses Wissen in den Jugendklubs vor Ort weitergeben können. Durch Moderationstrainings stärken wir sie darin, ihre Meinung zu sagen und für sich einzustehen. So werden sie Fürsprecher*innen für ihre eigenen Bedürfnisse.

Doch auch die Gemeinden müssen mit einbezogen werden, damit die Mädchen und Frauen sich Gehör verschaffen können. Mit rund 500 Gemeindedialogen, in denen unter Anleitung über schädliche Praktiken und Frauengesundheit diskutiert wurde, nahmen über 10.000 Gemeindemitglieder teil. Und auch in den kommenden Jahren, setzen wir uns auf diesen Ebenen für die Rechte der Mädchen und Frauen ein: Wir schulen Jugendliche in den Bereichen Ernährung und Verhütung, sensibilisieren die Gemeinden für ihre Bedürfnisse und Rechte. So unterstützen wir eine nachhaltige Veränderung in der Amhara-Region.

Der Beitrag DSW-Projekt in Äthiopien für bessere Ernährung und mehr Gleichberechtigung erschien zuerst auf DSW.

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Private Investitionen als Chance

DIE - 4. Juni 2018 - 9:00
Bonn, 04.06.2018. Ende Mai haben sich in Frankfurt Vertreter aus Finanzindustrie, Technologiefirmen und Politik zur Messe „Innovate4Climate“ getroffen. Drei Tage lang tauschten sie sich darüber aus, wie private Firmen und Investoren zur Erreichung der Klimaziele beitragen und gleichzeitig Gewinne erwirtschaften können. Die Themen reichten dabei von Investitionen in erneuerbare Energien über Kohlenstoffmärkte bis hin zu innovativen Versicherungen gegen Klimarisiken. Die Veranstaltung verdeutlichte den Trend der letzten Jahre, dass der Privatsektor immer stärker auch im Klimaschutz und der nachhaltigen Entwicklung aktiv wird – Bereiche, die traditionell als Aufgaben der Politik angesehen wurden. Was ist davon zu halten? Klar ist: Um die im Jahr 2015 beschlossenen Pariser Klimaabkommen gesteckten Ziele zu erreichen und die Weltwirtschaft auf einen klimafreundlichen Entwicklungspfad zu schicken, ist weltweit ein gigantischer Investitionsbedarf zu decken. Die Industrieländer haben sich verpflichtet, ab dem Jahr 2020 die Klimaschutzbemühungen der Entwicklungsländer mit 100 Milliarden USD jährlich zu unterstützen. Der gesamte Investitionsbedarf für Klima und nachhaltige Entwicklung ist jedoch noch viel größer: Die OECD schätzt, dass für die Jahre 2015 bis 2030 die Summe der notwendigen globalen Infrastrukturausgaben in Bereichen wie Energieversorgung oder Verkehr insgesamt rund 100 Billionen USD verschlingen werden. Das nötige Kapital dafür zu mobilisieren und sicherzustellen, dass es in innovative und klimafreundliche Technologien investiert wird, kann die Politik allein nicht leisten. Daher ist es unerlässlich, private Investoren mit ins Boot zu holen. Was den Privatsektor antreibt Wichtig ist dabei, die Motive für klimafreundliche Investitionen zu verstehen. Zwar wird ein steigender Anteil von Investoren durchaus von ethischen Motiven geleitet, wenn sie Klimaschutz in ihr Handeln einbeziehen – nicht zu verschweigen ist jedoch, dass viele Anleger schlicht auf der Suche nach neuen Geschäftsmodellen und Ertragschancen sind. Dies wird nicht zuletzt durch das herausfordernde wirtschaftliche Umfeld getrieben, in dem durch Entwicklungen wie den gegenwärtigen Niedrigzinsen, der Verschiebung wirtschaftlicher Macht in Richtung Asien oder Megatrends wie der Digitalisierung alte Geschäfts- und Investitionsfelder zunehmend wegbröckeln. Man kann zwar die Sorge haben, dass die wichtigen Ziele des Klimaschutzes und der nachhaltigen Entwicklung privaten Gewinninteressen untergeordnet werden könnten. Aber man sollte dies eher als eine große Chance begreifen: Schafft es die Politik, die richtigen Anreize und Rahmenbedingungen für Investoren zu setzen, dann wird künftig ein immer größerer Anteil des privaten Kapitals im Einklang mit den Zielen von Klimaschutz und nachhaltiger Entwicklung eingesetzt werden. Balance von Freiwilligkeit und Regeln Die richtigen Regeln sind dabei immens wichtig. Sie müssen sicherstellen, dass klimafreundliche Investitionen auch wirklich klimafreundlich sind und nicht nur so aussehen. Der Markt für grüne Anleihen (Green Bonds) veranschaulicht die Chancen und auch Herausforderungen privater Investitionen sehr gut. Green Bonds sind ein noch recht junges Finanzinstrument, mit dem Unternehmen Geld von privaten Investoren einsammeln und versprechen, es in grüne Projekte zu investieren. Welche Projekte aber wirklich „grün“ sind, ist teilweise umstritten. Ist dies bei Solarenergie noch klar, so ist die Antwort bei der Installation von besseren Filtern für Kohlekraftwerke nicht mehr eindeutig. Auch ist nicht immer sicher, ob wirklich neues Geld für grüne Projekte eingesammelt wird, oder ohnehin geplante Investitionen einfach einen grünen Anstrich erhalten. Freiwilligkeit kann dabei ein Schlüssel für die Schaffung von transparenten Regeln sein. Auf eigene Initiative von Vertretern der Finanzindustrie und anderen Interessengruppen wie Nichtregierungsorganisationen hin haben sich bereits freiwillige Regelwerke wie die „Green Bond Principles“ oder die „Climate Bond Standards“ herausgebildet und werden fortlaufend weiterentwickelt. Dies kann für mehr Informationen und Transparenz bei Anlegern und der Öffentlichkeit sorgen. Die Politik ist gut beraten, solche freiwilligen Initiativen des Privatsektors aufzugreifen und weiterzuentwickeln. So kann ein Ausgleich der Interessen von Politik und Wirtschaft erreicht werden: einerseits wird die Akzeptanz von Regeln erhöht und diese auf die Bedürfnisse der Wirtschaft zugeschnitten, andererseits wird aber auch sichergestellt, dass die Regeln effektiv sind und die Interessen von allen gesellschaftlichen Gruppen berücksichtigen. So wird die Europäische Kommission in Kürze ein eigenes Regelwerk für die Klassifikation von grünen Finanzprodukten vorlegen, welches auch freiwillige Standards aufgreift. Internationale Plattformen wie die G20 sollten zudem genutzt werden, Regeln und Standards international zu harmonisieren. So kann erreicht werden, dass der private Sektor sinnvoll zur Deckung des weltweiten Investitionsbedarfs und zur Erreichung der Klimaziele beiträgt.
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Towards a more accountable G20? Accountability mechanisms of the G20 and the new challenges posed to them by the 2030 Agenda

DIE - 4. Juni 2018 - 8:18
Many measures customarily employed within states to provide checks to and surveillance of the exercise of power, such as public elections, are not available with regard to the political institutions of global governance. For this reason, the accountability of such institutions is frequently a subject of particular discussion. A key institution in global governance whose legitimacy is constantly being challenged is the Group of 20 (G20). In this paper, we analyse the existing mechanisms pertaining to the accountability of the G20 and discuss the challenges that the new role of the G20 with regard to the 2030 Agenda for Sustainable Development poses to them. To do so, we develop a concept of accountability which is applicable to the G20 as an institution of global governance. According to this concept, accountability consists of three elements: transparency, justification, and the possibility of sanctions in response to the activities of the institution. In addition, many accountability mechanisms fulfil an additional function with respect to the internal learning of an institution from past experiences. Based on this conceptualisation of accountability, we identify interaction with the media, the publication of accountability reports, and the interaction process with Engagement Groups from business, academia, and civil society as the most important accountability mechanisms of the G20. These mechanisms differ with regard to their primary addressees as well as with regard to the elements of accountability they are contributing to. In order to increase the accountability of the G20, several suggestions can be made, particularly in light of the demands set by its new role in the implementation of the 2030 Agenda. To increase the effectiveness and credibility of its accountability processes, the G20 should facilitate a more independent evaluation of its activities such as by its Engagement Groups or through public discussion. For this to become possible, the work of the G20 must first and foremost become more transparent. Possible ways of achieving this range from the establishment of a permanent website, over the allowing of selected civil society members to attend its working group meetings, to publishing agendas and minutes. Self-reports should concentrate on descriptions rather than evaluations and should cover G20 policies relevant to the implementation of the 2030 Agenda coherently. Such improvements in the existing system of accountability mechanisms cannot fully compensate for the shortcomings – also with regard to accountability – that are related to the limited membership of the G20. Nevertheless, they would constitute important steps forward towards a more accountable G20.
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Ein Haus aus Müll als Katalysator für die Circular Economy

reset - 4. Juni 2018 - 5:03
In Berlin wurde das CRCLR House als erstes Haus der zirkulären Wirtschaft gegründet. Es soll als Hub für den Wandel dienen.
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