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Globale Solidarität in Zeiten alltäglicher und akuter Krisen

VENRO - 15. Mai 2020 - 17:49

Unser Lebensstil fordert unabhängig von der Corona-Pandemie viele Opfer und überschreitet die Grenzen der Belastbarkeit unseres Planeten. Umso wichtiger ist es, solidarisches Handeln immer an den Verwundbarsten und am stärksten Betroffenen zu orientieren, schreibt der VENRO-Vorsitzende Dr. Bernd Bornhorst in einem Beitrag über die Herausforderungen globaler Verantwortung in der Corona-Krise.

Hierzulande geht es meist um den Zusammenhalt der Gesellschaft, wenn über Solidarität gesprochen wird. Man nimmt Einschränkungen gemeinsam hin und hofft auf ein baldiges Überstehen der Krise. Diese soziale Solidarität hat Michael Reder bereits im ersten Beitrag des Blogs Praktiken der Solidarität kritisiert, da sie oftmals bestimmte politische Faktoren vernachlässigt und sich auf die nationale Gemeinschaft beschränkt. An dieser Stelle soll sich auf die politische Solidarität konzentriert werden. Diese Form der Solidarität richtet den Blick über Grenzen hinweg nach vorne und stellt sich die Frage, wie in Zeiten der Krise politische Lösungen für tieferliegende Probleme gefunden werden können.

Solidarisches Handeln muss sich immer an den Verwundbarsten und am stärksten Betroffenen orientieren. Besonders im Globalen Süden sind die gesellschaftlichen Systeme oftmals nicht auf eine Pandemie vorbereitet. Bereits vorher schlecht aufgestellte Bereiche wie das Gesundheitswesen sind schnell überlastet. Es mangelt an Infrastruktur, Personal und Ausrüstung. Im Südsudan beispielsweise gibt es für elf Millionen Menschen ganze vier Beatmungsgeräte. Von dem mangelhaften Zugang zu Seife und fließendem Wasser für die Bevölkerung ganz zu schweigen. Auch im Bildungswesen und den sozialen Sicherungssystemen zeigt sich deutlich die strukturelle Unterversorgung, die besonders die Ärmsten betrifft.

Spezifische Bedürfnisse vulnerabler Gruppen müssen im Fokus stehen

In akuten Notsituationen bedarf es zunächst der finanziellen und technischen Unterstützung, um den Virus unter Kontrolle zu bringen. Sowohl im Gesundheitswesen als auch bei der Versorgung alltäglicher Bedürfnisse, die von Staaten teilweise nicht mehr gewährleistet werden kann. Ein besonderes Augenmerk muss hier auf Regionen liegen, die bereits vorher unter humanitären Krisen litten, wie zum Beispiel Syrien oder der Jemen. In Flüchtlingslagern droht eine humanitäre Katastrophe, wenn diese nicht aufgelöst und Geflüchtete geschützt werden. Grundsätzlich gilt, dass bei allen Maßnahmen die spezifischen Bedürfnisse aller marginalisierten und vulnerablen Gruppen im Fokus stehen müssen. Hierzu gehören unter anderem Kinder, Mädchen und Frauen, Menschen mit Behinderungen oder ältere Menschen. Während der Ebola-Epidemie in Westafrika beispielsweise starben mehr Frauen aufgrund der zusammengebrochenen Gesundheitsversorgung bei Geburten als unmittelbar an dem Ebola-Virus.

Es kann derzeit aber nicht nur darum gehen, die gesundheitliche Krise zu überwinden und so schnell es geht zur „Normalität“ zurückzukehren. Die herrschenden politischen und ökonomischen Missstände und ihre Ursachen zu ignorieren würde bedeuten, der nächsten Krise genauso verwundbar gegenüber zu stehen.

Kosten werden konsequent auf die schwächsten Glieder abgewälzt

Es ist absurd, dass eine Gesundheitskrise erst das alltägliche Leben zum Stillstand bringen muss, damit es einen signifikanten Rückgang bei der globalen Produktion und dem Konsum gibt. Und dass, obwohl Klima- und Umweltschutz inzwischen von einer breiten Öffentlichkeit getragen werden. Wenn nun über die Wiederbelebung der Wirtschaft diskutiert wird, ist analog zur letzten Finanzkrise sofort wieder eine „Abwrackprämie“ im Spiel. Ein ökologisches Desaster. Diese Maßnahme ist ein Paradebeispiel für eine imperiale Lebensweise, die sich auf die Ausbeutung der Ressourcen und Arbeitskräfte im globalen Süden stützt. Kosten werden konsequent auf die schwächsten Glieder abgewälzt.

In der Textilindustrie zum Beispiel ist die Lage derzeit äußerst prekär. In Bangladesch wurden bis Ende März eine Million Menschen in diesem Sektor entlassen. Der Grund dafür war nicht der Infektionsschutz, sondern plötzliche Auftragsstornierungen großer Einzelhandelsketten wie Primark oder C&A. Abfindungszahlungen gab es für 80 Prozent der Entlassenen nicht. Durch die schon vorher viel zu niedrigen Löhne haben die Arbeiter_innen und ihre Familien keine Rücklagen und sind durch fehlende soziale Sicherungssysteme akut von Armut betroffen.

Wir dürfen die Augen nicht vor den eigenen Privilegien verschließen

Dieses Beispiel verdeutlicht, wie wichtig Regelungen sind, die menschenrechtliche Sorgfaltspflichten verbindlich festlegen. Aktuell besteht jedoch die Gefahr, dass die Corona-Krise als Vorwand genutzt wird, um gesetzliche Bestimmungen in den internationalen Lieferketten zu verhindern. Dabei sollte gerade die aktuelle Situation genutzt werden, um neue Pfade einzuschlagen. Alle wirtschaftlichen Unterstützungsmaßnahmen müssen auf eine sozial verträgliche und nachhaltige Art des Wirtschaftens ausgerichtet sein.

Solidarität bedeutet an dieser Stelle, nicht die Augen vor den eigenen Privilegien zu verschließen. Wir müssen anerkennen, dass unser Lebensstil unabhängig von der Corona-Krise alltäglich viele Opfer fordert und die Grenzen der Belastbarkeit unseres Planeten überschreitet. Somit stehen auch wir in der Verantwortung, unsere wirtschaftlichen und sozialen Systeme so umzugestalten, dass sie gemeinwohlorientierten und nachhaltigen Grundsätzen folgen.

Dieser Artikel ist zuerst auf dem Blog Praktiken der Solidarität des Lehrstuhls für Neuere und Neueste Geschichte der Universität Augsburg erschienen und wird hier in leicht veränderter Form erneut veröffentlicht.

Globale Lösungen erforderlich

E+Z - 15. Mai 2020 - 17:25
Corona besiegen wir nur weltweit oder gar nicht, sagt Bundesminister Gerd Müller

Das Ausmaß der derzeitigen Krise ist dramatisch – nicht nur in Deutschland und Europa. Entwicklungs- und Schwellenländer trifft es am härtesten. Erneut erleben wir, dass weltweite Probleme weltweite Lösungen erfordern. Es liegt in unserem eigenen Interesse, das Virus weltweit zu bekämpfen. Zum einen weil es unsere humanitäre Pflicht ist zu helfen, zum anderen weil das Virus sonst zu uns zurückkommt. Unser Blick muss daher über Deutschland und Europa hinausgehen. Es gibt viel zu tun:

  • 4,2 Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu angemessener Sanitärversorgung. Deswegen ist die Ansteckungsgefahr in vielen Entwicklungsländern dreimal höher als bei uns.
  • Entwicklungsländer verfügen nur über eine geringe Zahl an Laboren, Notfallbetten und Beatmungsgeräten.
  • Besonders prekär ist die Lage in Ballungsgebieten, Slums und den überfüllten Flüchtlingslagern.

Zusätzlich zu den gesundheitlichen Auswirkungen sind die Entwicklungsländer wirtschaftlich betroffen von Ausgangssperren, die von den Regierungen verhängt wurden, durch den plötzlichen Stillstand der Weltwirtschaft und den Zusammenbruch von Lieferketten, von denen viele in Afrika, Asien oder Lateinamerika ihren Startpunkt haben. Länder ohne oder mit nur unzureichenden sozialen Sicherungssystemen, insbesondere in Afrika, spüren jetzt gravierende Folgen.

  • Durch den Zusammenbruch globaler Lieferketten stehen Millionen Menschen vor dem Nichts.
  • Die Staatseinnahmen sinken dramatisch um 20 bis 30 Prozent.
  • Kapital in Höhe von fast 100 Milliarden Dollar wurde bereits aus den Entwicklungs- und Schwellenländern abgezogen.
  • 20 Millionen Arbeitsplätze gehen allein im Tourismusbereich verloren. In Bangladesch mussten zeitweise 4000 Textilfabriken schließen, in denen sonst 4 Millionen Menschen arbeiten.

Wir müssen die Pandemie und ihre sozialen und wirtschaftlichen Folgen weltweit wirksam bekämpfen. Dazu müssen die Testkapazitäten und die Verfügbarkeit von Beatmungsgeräten und Schutzausrüstung verbessert und nationale Gesundheitssysteme gestärkt werden. Darüber hinaus dürfen wir aber auch nicht unseren Kampf gegen andere Krankheiten wie AIDS, Malaria und Tuberkulose aus den Augen verlieren.

Und wir müssen unsere Partner unterstützen, indem wir die wirtschaftlichen Folgen abmildern. Während westliche Länder milliardenschwere Hilfspakete für ihre Wirtschaft aufgesetzt haben, werden Entwicklungsländer von ihrer Schuldenlast erdrückt. Unsere Anstrengungen zur Erzielung der Nachhaltigkeitsziele (SDGs), insbesondere SDG 1 und 2, sind gefährdet.

Und, um es mit den Worten des Generalsekretärs der Vereinten Nationen zu sagen: „Wir können nicht einfach zu dem Zustand vor Covid-19 zurückkehren, in dem unsere Gesellschaften unnötig krisenanfällig waren. Wir müssen gestärkt daraus hervorgehen.“ Wir müssen Globalisierung neu gestalten und sicherstellen, dass diese Gesundheitskrise nicht unsere Anstrengungen zur Erreichung der 2030 Agenda und Bekämpfung des Klimawandels beeinträchtigt.

Aus diesem Grund sind wir vorangegangen: Durch Umstrukturierungen im BMZ-Haushalt finanzieren wir 2020 ein „Corona-Sofortprogramm“ für eine Milliarde Euro. Wir verstärken unser Engagement in sieben Bereichen:

  1.   Gesundheit und Pandemiebekämpfung
  2.   Ernährungssicherung, Grundversorgung zur Verhinderung von Hungerkatastrophen
  3.   Stabilisierung von Flüchtlings- und Krisenregionen
  4.   Soziale Sicherung, Sicherung von Arbeitsplätzen in globalen Lieferketten
  5.   Absicherung von Unternehmen in Schüsselsektoren wie Textil und Tourismus
  6.   Liquidität von Staaten sichern
  7.   Internationale Zusammenarbeit

Covid-19 ist auch ein globaler Weckruf zur internationalen Zusammenarbeit und Solidarität. Wir müssen unsere Kräfte bündeln und eine gemeinsame Antwort unter der Führung der Vereinten Nationen geben.

Die Covid-Krise ist auch ein Härtetest für den Multilateralismus. Das Schuldenmoratorium der G20 und des Pariser Clubs (einschließlich China) für die ärmsten Länder ist ein ermutigendes Signal. Dennoch dürfen wir uns – angesichts der weltweiten Herausforderung – damit nicht zufrieden geben. Diesen Kampf gewinnen wir entweder gemeinsam weltweit oder gar nicht.

Link

BMZ, 2020: Corona-Sofortprogramm. Corona besiegen wir nur weltweit oder gar nicht.
http://www.bmz.de/de/zentrales_downloadarchiv/Presse/bmz_corona_paket.pdf

Gerd Müller ist der Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.
www.bmz.de

 

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15.05.2020 Entwicklungsminister Müller besorgt über Corona-Ausbruch im Rohingya-Camp

BMZ - 15. Mai 2020 - 16:00
Angesichts der ersten Corona-Fälle in den Flüchtlingscamps von Cox's Bazar in Bangladesch kündigt Entwicklungsminister Müller eine Verstärkung der deutschen Unterstützung an: "Wir werden unsere bereits im Februar angekündigte Zusage von 15 Millionen in einem nächsten Schritt auf 25 Millionen Euro für 2020 erhöhen. Wir müssen jetzt gezielt unsere Partner vor Ort ausrüsten und alles tun, um eine weitere Ausbreitung des Virus in den Camps ...
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EINE WELT-Album Vol. 3 jetzt erhältlich

Engagement Global - 15. Mai 2020 - 15:55
Das neue EINE WELT-Album ist ab sofort erhältlich. Foto: Engagement Global

Rund 500 musikalische Beiträge zu Themen der EINEN WELT wurden beim diesjährigen Song Contest von über 2.500 Kindern und Jugendlichen aus aller Welt eingereicht. Durch ein Juryverfahren und ein User-Voting wurden schließlich die Gewinnersongs gekürt, die nun zusammen auf dem EINE WELT-Album Vol. 3 zu hören sind. Das Album bietet eine Mischung aus Pop, Rock, Chanson, Soul, Rap, Hip-Hop und Chormusik. Die Interpretinnen und Interpreten des internationalen Wettbewerbs stammen aus Brasilien, Deutschland, Kolumbien, Malawi und Simbabwe und haben als Band, Solokünstlerin, Solokünstler oder Chor ihre Songs eingereicht. Mit ihren entwicklungspolitischen Botschaften möchten die jungen Musikerinnen und Musiker andere Menschen weltweit erreichen und setzen dabei auf Musik als universelle Sprache, die Menschen über Grenzen hinweg miteinander verbindet.

Neuer EINE WELT-Song: „Molotov zum Blumenstrauß“

Der Song „Molotov zum Blumenstrauß“ des Duos Byrd & Ward begleitet die neunte Runde des Schulwettbewerbs zur Entwicklungspolitik als Hymne.

Die Zweitplatzierten der aktuellen Runde, „Die Totenköpfe“, machen mit ihrem Song „Kinder dieser Welt!“ auf die Ungerechtigkeiten im Zusammenhang mit Kinderarbeit aufmerksam. Der Song „Mutter Erde“ von den Drittplatzierten, Alina & Mika, thematisiert den Klimawandel.

Neben dem Platz auf dem Album wurden alle Gewinnerinnen und Gewinnern des Song Contests mit Geld- und Sachpreisen ausgezeichnet, darunter Live-Auftritte, personalisierte Urkunden sowie Workshops aus den Bereichen Musik, Performance, Tanz und Medien. Darüber hinaus dürfen sich alle Gewinnerinnen und Gewinner noch auf einen ganz besonderen Auftritt freuen: Beim EINE WELT-Festival im Herbst 2020 stehen sie alle auf der großen Bühne und können ihre Songs live vor Publikum aufführen.

Das EINE WELT-Album Vol. 3 mit allen Gewinnersongs der dritten Runde des Song Contests kann ab sofort kostenfrei bestellt und heruntergeladen werden.

Über den Songt Contest

Der Song Contest „Dein Song für EINE WELT!“ ruft alle zwei Jahre Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 25 Jahren dazu auf, sich musikalisch mit Themen globaler Entwicklung auseinanderzusetzen und ihren eigenen Song für die EINE WELT zu schreiben und zu komponieren. Der Song Contest „Dein Song für EINE WELT!“ ist eine Begleitmaßnahme zum Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik „alle für EINE WELT für alle“ und wird von Engagement Global gGmbH – Service für Entwicklungsinitiativen im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung durchgeführt.

Ansprechpersonen

Bianca Klüser
Engagement Global gGmbH, Song Contest „Dein Song für EINE WELT!“
Telefon +49 (0) 228 20 717-307
bianca.klueser@engagement-global.de

Beate Wiese
wiese pr Agentur für Öffentlichkeitsarbeit
Telefon +49 (0) 30 60945-180
einewelt@wiese-pr.de

Weitere Informationen

Zum EINE WELT-Album Vol. 3
Zum Musikvideo des Gewinnersongs „Molotov zum Blumenstrauß“
Zur Internetseite des Schulwettbewerbs „alle für EINE WELT für alle“

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15. Mai 2020

ONE - 15. Mai 2020 - 15:38

1. Afrika: Hungersnot durch Ausgangssperren?
Anne Backhaus und Ella Okunmwendla berichten in einer Spiegel-Reportage über die Auswirkungen des Lockdowns in Afrika auf Straßenverkäuferinnen in Ghana. Afrika habe insgesamt mit schnellen und konsequenten Maßnahmen auf das Coronavirus reagiert. Die Gesamtzahl der Infizierten auf dem Kontinent sei mit unter 50.000 im Vergleich zu Europa mit 1,7 Millionen gut eingedämmt worden. Gerade die Schutzmaßnahmen wie Ausgangsbeschränkungen und Abstandsregelungen rauben aber vielen Menschen ihre Verdienstmöglichkeiten. Ein Großteil der Bevölkerung, etwa 60 bis 90 Prozent, arbeiten im informellen Sektor. Genau diese Tätigkeiten seien derzeit nicht mehr möglich. Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) warnt, dass dadurch das Einkommen von gut 1,6 Milliarden Menschen aus diesem Sektor gefährdet sei. Die meisten haben keine Rücklagen und können sich ohne ihr Einkommen keine Nahrung leisten und stehen vor einer Hungersnot. Wie unter anderem das Redaktionsnetzwerk Deutschland und evangelisch.de melden, gibt es in zwei Geflüchtetenlagern im Südsudan die ersten Infektionen mit dem Coronavirus. Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen hatte bereits vor diesem Szenario im Südsudan gewarnt. Das Gesundheitssystem des Landes gelte als eins der schwächsten weltweit. Die Lager mit bis zu 120.000 Vertriebenen seien besonders von einer raschen Ausbreitung gefährdet. Körperliche Distanz sei unmöglich, wie Claudio Migletta, Landesdirektor von Ärzte ohne Grenzen, erklärt.

2. „Nicht auf neue Pandemie warten“
In einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung appelliert Novartis-Chef Vasant Narasimhan dafür, bereits jetzt nachhaltig Gesundheitssysteme zu stärken. Ermahnt an, damit nicht bis zu einer nächsten globalen Gesundheitskrise zu warten. Laut Narasiman scheitere die möglichst baldige Bereitstellung eines Impfstoffs gegen Corona nicht an der Finanzierung, sondern an dem Aufwand und der Zeit, die es benötige, um einen neuen Impfstoff zu entwickeln, testen und produzieren. Während er die Lage für Europa optimistisch einschätzt, bleibe das Szenario für Afrika noch kritisch. Dort könne es noch zu stärker steigenden Infektionszahlen als bisher kommen, so Narasimhan. Die Erfahrungen mit früheren Epidemien wie etwa der Schweinegrippe 2009 zeige, dass reichere Länder immer zuerst mit Impfstoffen versorgt werden. Er appelliert, dass die Produktionskapazitäten deswegen so ausgebaut werden sollten, dass Menschen auf der ganzen Welt zur gleichen Zeit Zugang zu einem Impfstoff bekommen können.

3. Burundi weist WHO-Mitarbeiter*innen aus
Wie unter anderem die Tageszeitung (taz), Focus Online, Yahoo Finanzen und die Deutsche Welle melden, weist Burundis Regierung Expert*innen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) aus. Vier Mitglieder des Expertenteams der WHO seien vom burundischen Außenministerium in einem Brief an die afrikanische WHO-Vertretung zu „unerwünschten Personen“ erklärt worden. Bis Freitag müssen sie das Land verlassen. In dem Schreiben sei kein Grund für die Ausweisung genannt worden. Derzeit stehe die Präsidentschaftswahl in Burundi kurz bevor. Der Wahlkampf für den derzeitigen Präsidenten Pierre Nkurunziza laufe wie gewohnt ab, ohne Hygienemaßnahmen für Corona. Ein burundischer Beamter habe berichtet, der Gesundheitsminister werfe der WHO eine „unangemessene Einmischung in dem Umgang mit dem Coronavirus“ vor. Der burundische Menschenrechtsaktivist Pacifique Nininahazwe sei wenig überrascht über die Entwicklung. Er vermutet, die Regierung wolle so vor der Präsidentschaftswahl am 20. Mai „Zeugen“ loswerden, da das Land keine internationalen Beobachter*innen für die Wahlen akkreditiert habe.

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Videotagebuch: Eine "vazaha" auf Schulbesuch in Madagaskar

Unicef - 15. Mai 2020 - 14:00
Lea Donalies hat sechs Wochen im UNICEF-Büro in Madagaskar gearbeitet. In ihrem Videotagebuch erzählt sie, wie sie Bildung in einem der ärmsten Länder der Welt erlebte, wann sie sich in ihre eigene Schulzeit zurückversetzt fühlte und warum sie die Schüler so beeindruckt haben.
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Last Minute Geschenke: Schenken und Gutes tun

Unicef - 15. Mai 2020 - 13:45
Sie sind auf den letzten Drücker auf der Suche nach einem Geschenk zu Geburtstagen oder festlichen Anlässen? Hier finden Sie fünf Last Minute Geschenke, die Sie auch am Feiertag selber noch besorgen können, und die trotzdem garantiert gut ankommen. 
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How Germany and France could play a leading role in international donor coordination

DIE - 15. Mai 2020 - 13:15

The future shape of European trade policy and the right stance to take in security and climate matters are currently the subject of fierce Franco-German debate. These issues are also relevant to development policy in the context of the overarching 2030 Agenda for Sustainable Development. Despite the opportunities afforded to them as strong donor countries to pursue joint approaches, Germany and France often tend to cooperate on an ad hoc basis rather than as part of a strategy (Krüger & Vaillé, 2019). Signed on 22 January 2019, the Aachen Treaty serves to renew the cooperation on Franco-German development cooperation (DC) formalised in the Élysée Treaty and offers the two countries a way to overcome differences and contribute jointly to global sustainable development (Aachen Treaty, Chapter 2, Article 7). Against this backdrop, this paper discusses challenges and opportunities for Franco-German DC based on two case studies in Cameroon and Morocco, which illustrate how differing mandates and methods being applied by the implementing organisations are preventing closer cooperation on the ground. Diverging political priorities, including within the national donor administrations, are also making it harder to engage in dialogue with the partner countries, especially if these have only limited capacity for donor coordination. If Germany and France succeed in overcoming their current differences, they will be able to attract other donors, particularly EU actors, for joint initiatives. Four policy recommendations can be derived from this:
1.    Improving coherence between DC systems:
Even if the donor countries continue to maintain different political structures, the functional cooperation between the relevant actors will need to be supported at upper political levels. Coherence within the German and French DC systems should also be increased.
2.    Germany and France should make it easier to launch joint projects:
Programming cycles need to be better coordinated in the interests of the political dialogue on DC. At the same time, the mutual recognition of procedures that form part of both countries’ technical cooperation (TC) and financial cooperation (FC) should be afforded greater political support.
3.    Selecting partner countries and sectors strategically:
Focusing on common priorities and sectors is advisable, especially in partner countries with limited capacity for coordination. Franco-German cooperation with middle-income countries should also be strengthened strategically in order to support projects requiring substantial financing in sectors such as renewable energy.
4.    Structuring Franco-German cooperation so as to be open to other partners:
Germany and France should commit to a common Europe-wide implementation approach and promote its application in partner countries through pilot projects. Franco-German DC should also be structured so as to be open to other actors and should campaign for the preservation of global public goods in international organisations in which both donors play an active part (e.g. in the Global Fund to Fight AIDS, Tuberculosis and Malaria).

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15.05.2020 Entwicklungsminister Dr. Gerd Müller zum Bericht "Kompass 2020" von Welthungerhilfe und terre des hommes Deutschland

BMZ - 15. Mai 2020 - 13:00
"Auch in der Corona-Krise bleibt das wichtigste Ziel der deutschen Entwicklungszusammenarbeit die Überwindung von Hunger und Armut. Schon jetzt befinden sich die Entwicklungs- und Schwellenländer nicht nur in einer Gesundheitskrise, sondern auch einer Ernährungs- und Wirtschaftskrise. Gerade die schwächsten Menschen brauchen unsere Unterstützung – das sind Kinder und Familien in Krisen- und Flüchtlingsregionen. Für sie werden wir unser Engagement in den ...
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„Dieser Sturm wird vorübergehen“

Misereor - 15. Mai 2020 - 12:26
Claudette Azar hilft bei unserem Projektpartner JRS in Syrien Kindern und Jugendlichen, die unter den Folgen des Krieges leiden. Im März kam sie nach Deutschland, um im Rahmen der MISEREOR-Fastenaktion „Gib Frieden“ über die Situation in ihrem Heimatland zu berichten. Dann kam Corona. Claudette Azar kehrte nach Hause zurück und musste feststellen, dass zu der ohnehin schwierigen Situation, eine neue Gefahr hinzugekommen war. Doch davon lässt sie sich den Mut nicht nehmen.

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Afrika braucht die WHO

E+Z - 15. Mai 2020 - 11:56
Trumps Streichung von WHO-Mitteln kommt Afrika teuer zu stehen

Aus afrikanischer Sicht haben weder China noch die USA überzeugend auf die Pandemie reagiert. Hätte China schneller und transparenter gehandelt, hätte die Ausbreitung des Coronavirus vielleicht gestoppt werden können. Andererseits ist es der US-Regierung offensichtlich auch nicht gelungen, eine schlüssige Politik zur Eindämmung der Krise zu formulieren, sodass sie jetzt Sündenböcke braucht. Die wachsende Spannung zwischen den beiden Supermächten ist unheimlich, denn sie macht internationale Zusammenarbeit schwieriger.

Trump wirft der WHO Fehlverhalten vor. Sie habe die Probleme verheimlicht und Partei für China ergriffen. Zur Strafe hat er die US-Beiträge zu ihrer Finanzierung gestrichen. Mitte Mai drohte er dann, die Mitgliedschaft der USA in der WHO zu beenden. All das ist aus Kritikersicht Teil seiner Jagd auf Sündenböcke. Wer seine Äußerungen in den vergangenen Monaten verfolgt hat, weiß, dass die WHO im Vergleich zu ihm kompetent und kohärent agiert hat.

Unmut über Trumps Entscheidung wurde sofort laut – und zwar in Washington. Lawrence Gostin, Professor für globale Gesundheitspolitik an der dortigen Georgetown University, sagte: „Wenn die WHO nicht mit ganzer Kraft arbeiten kann, wird es sehr viel mehr Tote geben – und zwar nicht nur in Subsahara-Afrika, sondern auch in den USA.“

Der Nationale Rat der zivilgesellschaftlichen Organisationen Guineas (CNOSCG) bezeichnet Trumps Entscheidung als „irrational“. Der Chef der Westafrikanischen Gesundheitsorganisation, Stanley Okolo, warnt, die Länder seiner Weltregionen könnten bald weniger in der Lage sein, gefährliche Krankheiten wie Polio, HIV/Aids und Malaria zu bekämpfen. Besonders Impfkampagnen werden beeinträchtigt werden.

Okolos Organisation untersteht der westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS (Economic Community of West African States), aber die Lage ist auch in anderen afrikanischen Regionen ernst. Südafrikas Außenministerium teilte mit, es sei alarmierend, „dass diese Entscheidung mitten in einer globalen Krise gefallen ist, in der die WHO mit aller Energie den Kampf gegen die tödliche Covid-19-Pandemie unterstützen muss“.

Wir wissen seit langem, dass es den nationalen Gesundheitswesen südlich der Sahara selbst in normalen Zeiten allenthalben an Mitteln fehlt (siehe Gesundheitsdossier auf unserer Website). Zwar bekommen sie Unterstützung von Institutionen wie der Bill & Melinda Gates Foundation, der Weltbank und bilateralen Gebern. Diese werden aber die Schwächung der WHO nicht ausgleichen.

Der Journalist Omar Dieng aus Dakar urteilt: „Trump unterminiert die WHO und ihre Programme.“ Er fragt sich, ob es eine Rolle spiele, dass WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus Äthiopier ist. Dieng glaubt nicht, dass das Weiße Haus einem Spitzenmann aus den USA das Geld gestrichen hätte. Dieng hält es für richtig, Schwachpunkte der WHO zu kritisieren, aber in der aktuellen Krise dürfe die multilaterale Institution nicht geschwächt, sondern müsse gestärkt werden.

Bislang hat Covid-19 in Afrika noch vergleichsweise wenig Menschenleben gefordert, aber das kann sich noch ändern. Fest steht, dass der Kontinent schon riesige Gesundheitsprobleme hatte, bevor die Pandemie begann. Aus afrikanischer Sicht ist die WHO unverzichtbar.

Karim Okanla ist Mediendozent und freiberuflicher Autor in Benin.
karimokanla@yahoo.com

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The Role of preferences for pro-environmental behaviour among urban middle class households in Peru

DIE - 15. Mai 2020 - 11:38

Pro-environmental behaviour (PEB) is known to reflect people’s social preferences, time preferences and risk preferences. Previous research has tended to consider these in isolation, which means they may proxy for omitted ones, leading to biased estimates. Moreover, it has not considered ambiguity preferences, which for some PEBs is conceptually more relevant than risk preferences. Using a survey module from the Global Preference Survey (GPS), we investigate the role of a large range of preferences for PEB in a sample of 900 middle class households in Lima, Peru. The PEBs we consider are habitually saving energy, avoiding the use of plastics, and limiting expenditures on electricity. We find that social preferences matter mainly for saving-energy behaviour; time, risk and ambiguity preferences matter mainly for the consumption of plastics; and time and ambiguity preferences matter for expenditures on electricity. The insight that particular preferences matter for particular PEBs has important policy implications.

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Hilfswerke fordern stärkeres Engagement der Bundesregierung

Welthungerhilfe - 15. Mai 2020 - 11:00
Kompass 2020 – Bericht zur Wirklichkeit der deutschen Entwicklungspolitik: Corona-Krise hat verheerende Folgen für die ärmsten Länder
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Deutsche ODA in Daten, Fakten und Trends

Welthungerhilfe - 15. Mai 2020 - 9:40
Die Mittel für die staatliche Entwicklungszusammenarbeit halten nicht mit der Ambition der Agenda 2030 Schritt. Eine Analyse der Welthungerhilfe aus dem Bericht "Kompass 2020".
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Blauer Brief in Sachen Kinderrechte

Welthungerhilfe - 15. Mai 2020 - 9:39
Das BMZ möchte Kinder- und Jugendrechte in der Entwicklungszusammenarbeit stärken, doch genaue Zahlen fehlen. Ein Kommentar von terre des hommes aus dem Bericht "Kompass 2020".
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Corona ist sexistisch! 5 geschlechterspezifische Auswirkungen der Pandemie

ONE - 15. Mai 2020 - 9:31

Hier erklärt ONE-Jugendbotschafterin und Frauenrechtsaktivistin Shila, warum Frauen stärker von COVID-19 betroffen sind, als Männer. 

Das Corona-Virus hat mittlerweile alle Länder der Welt erreicht. Doch nicht alle sind gleich stark von den Auswirkungen des Virus betroffen. Bestehende Ungerechtigkeiten, wie Hunger oder Armut, werden durch die Pandemie verstärkt werden. So werden auch Frauen und Mädchen die Auswirkungen stärker und länger zu spüren bekommen als Männer und Jungen.

  1. Mehr Frauen im Gesundheitssektor

Auch das Risiko, sich mit dem Virus anzustecken ist abhängig vom Geschlecht. Dies könnte daran liegen, dass fast 70 Prozent des weltweiten Gesundheitspersonals weiblich sind. Während Männer immer noch leitende Positionen im Gesundheitssektor innehaben, sind es Frauen, die im Einsatz gegen COVID-19 ohne genügend Schutzmaterial und unter hoher Belastung an den Krankenbetten stehen. Somit sind sie einem erhöhten Risiko ausgesetzt, sich mit dem Virus zu infizieren.

Jugendbotschafterin Amina im Gespräch mit Arlinda. Seit 14 Jahren arbeitet sie im Gesundheitszentrum Xipamanine in Mosambik. (Foto: Gavi / Isaac Griberg)

  1. Weniger Zugang zu Verhütungsmitteln und Beratungsstellen

Die Schutzmaßnahmen gegen Corona führen auch zum Herunterfahren der Kondomproduktion und zur Schließung von Beratungsstellen für Familienplanung. Dies führt dazu, dass Mädchen und Frauen keinen oder nur einen eingeschränkten Zugang zu Verhütungsmitteln und Beratung haben. Die UN-Agentur für sexuelle und reproduktive Gesundheit, UNFPA, geht davon aus, dass mehr als 47 Millionen Mädchen und Frauen ihren Zugang zu Verhütungsmitteln verlieren. In den kommenden Monaten könnte das zu 7 Millionen ungewollten Schwangerschaften führen.

Eine Knappheit von Kondomen wird zudem auch Auswirkungen auf die Verbreitung von sexuell übertragbaren Krankheiten haben. Gerade in Subsahara-Afrika könnte das zu Problemen in der Eindämmung von HIV führen.

  1. Weniger Mädchen in der Schule

Durch die weltweiten Schulschließungen erhöhen sich auch die Schulabbrecherquoten. Wird heranwachsenden Frauen eine Schulbildung verweigert, haben sie ein erhöhtes Risiko von sexueller Ausbeutung, einer Frühschwangerschaft sowie von Früh- und Zwangsheirat, warnt die UNESCO.

Safi Mballo in ihrer Schule in der Kolda-Region im Senegal. Sie sagt, dass Bildung für Mädchen wichtig ist und es ein Problem ist, dass Mädchen früher von der Schule genommen werden, um verheiratet zu werden. (Foto: ONE Senegal)

  1. Mehr Armut

Wir bei ONE wissen: Armut ist sexistisch. Die wirtschaftliche Instabilität, die durch die Corona-Krise ausgelöst wurde und in der Zukunft noch verstärkt wird, werden besonders verheerende Auswirkungen auf Frauen haben. Denn schon vor Corona haben Frauen weniger verdient, weniger Zugang zu Sozialleistungen gehabt und überproportional häufig im informellen Sektor gearbeitet. Die UN geht davon aus, dass diese Startvoraussetzungen dazu führen, dass Frauen den wirtschaftlichen Schock der Pandemie weniger gut verkraften können als Männer und länger unter den wirtschaftlichen Auswirkungen leiden werden.

  1. Mehr Gewalt gegen Mädchen und Frauen

Aktuelle Zahlen zeigen, dass sich seit dem Ausbruch von COVID-19 Gewalt gegen Mädchen und Frauen und insbesondere häusliche Gewalt vervielfältigt hat. Da zur Eindämmung des Virus in vielen Ländern Quarantäne-Maßnahmen angeordnet wurden, werden Mädchen und Frauen, die mit gewalttätigen Partnern zusammenleben, von Hilfseinrichtungen und Unterstützung aus ihrem Umfeld isoliert.

António Guterres, UN-Generalsekretär, appelliert an die Weltgemeinschaft, dass die Erholung von der Corona-Krise zu einer besseren Welt führen muss. Das kann jedoch nur gelingen, wenn geschlechterspezifische Auswirkungen der Krise analysiert und adressiert werden. Alle Reaktionspläne, Rettungspakete und Finanzierungsmaßnahmen müssen umfassend geschlechtersensibel sein. Außerdem sollten Frauen und Frauenrechtsorganisationen an der Gestaltung dieser Lösungsansätze teilhaben. Nur so ist es uns möglich, die geschlechterspezifischen Auswirkungen der Pandemie zu überwältigen und einen Schritt vorwärts – und nicht rückwärts – in Richtung einer geschlechtergerechteren Welt zu machen.

Du möchtest dich dafür einsetzten, dass wir nach der Krise besser dastehen als vorher? Dann unterzeichne jetzt unsere Petition und rufe führende Politiker*innen weltweit zu einem internationalen und inklusiven Pandemie-Reaktionsplan auf!

 

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Digitalizing agriculture in Africa: promises and risks of an emerging trend

EADI Debating Development Research - 15. Mai 2020 - 9:22
by Fabio Gatti and Oane Visser  | EADI/ISS Blog Series The potential of the digitalization of agriculture in Africa to contribute to food security, poverty reduction and environmental sustainability agendas is being increasingly recognized, as shown by growing investment in digital technologies that are supposed to help small-scale farmers to ‘upgrade’ the way they farm. However, …
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Wenn Hunger zur Kriegswaffe wird

Welthungerhilfe - 15. Mai 2020 - 9:22
Die grausame Methode der Kriegsführung schien allmählich der Vergangenheit anzugehören. Doch seit einigen Jahren kommt sie wieder vermehrt zum Einsatz. Ein Kommentar der Welthungerhilfe aus dem Bericht "Kompass 2020".
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