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Schone den Planeten, pflege deinen digitalen Posteingang!

reset - 7. August 2019 - 6:53
Schon gewusst, dass deine gespeicherten E-Mails permanent Energie verbrauchen? Deinen Posteingang zu „entrümpeln“ ist also ein einfacher Weg, deinen Energieverbrauch zu reduzieren.
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KI gegen Artensterben und illegalen Holzschlag auf Sumatra

reset - 7. August 2019 - 5:00
Auf Sumatra setzen Naturschützer eine neue Technologie ein, um den Regenwald mit seinen Tieren und Pflanzen zu schützen und illegale Rodung zu verhindern.
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Japan-Südkorea-Beziehungen auf Talfahrt

SWP - 7. August 2019 - 0:00

Der jüngste Streit zwischen Japan und Südkorea über die Entschädigung ehemaliger koreanischer Zwangsarbeiter scheint bekannten Mustern zu folgen. Schließlich sind bilaterale Auseinandersetzungen über die gemeinsame Geschichte – insbesondere über die Phase der japanischen Kolonialherrschaft – nichts Neues. Doch die Span­nungen greifen diesmal tiefer und das beidseitige Misstrauen hat ein nie dagewesenes Niveau erreicht. Deutlich angestiegen ist auf japanischer Seite die Frustration über Südkoreas Politik, von der sich die Regierung in Tokio hintergangen fühlt. Unterschiedliche Geschichtsauffassungen sorgen seit jeher für Konflikte, doch aktu­elle innenpolitische und regionale Entwicklungen belasten das Verhältnis zusätzlich. In den Führungen der beiden wichtigsten Demokratien Nordostasiens sind in den letzten Jahren Zweifel aufgekommen, ob der jeweils andere noch ähnliche Wertevorstellungen und strategische Ziele vertritt. Das zunehmende Zerwürfnis könnte die regionale Machtbalance in den nächsten Jahren beeinflussen, denn es schwächt die Position der USA in Asien als Bündnispartner Japans und Koreas.

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Future Food Systems

INKOTA - 6. August 2019 - 16:20
  • Wann: Montag, 9. September 2019, 17:30 - 20:00 Uhr (mit anschließendem Empfang)
  • Wo: Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstraße 8, 10117 Berlin
Unser globales Ernährungssystem befindet sich in einer Schieflage: Zum zweiten Mal in Folge ist die Zahl der Hungernden weltweit angestiegen. 821 Millionen Menschen haben keinen ausreichenden Zugang zu Nahrung. 151 Millionen Kinder sind chronisch unterernährt, 2 Milliarden Menschen leiden unter sogenanntem verborgenem Hunger und ebenso viele Menschen sind übergewichtig. Wachsende soziale Ungleichheit erschwert den Zugang zu gesunder Nahrung für immer mehr Menschen. Das UN-Komitee für Welternährung (CFS) erarbeitet in einem Multiakteursprozess bis zum Jahr 2020 Freiwillige Leitlinien für “Food Systems and Nutrition”, die aufzeigen, welche politischen Veränderungen für eine Transformation unserer Ernährungssysteme notwendig sind. Vor diesem Hintergrund möchte INKOTA Sie herzlich einladen, mit Vertreterinnen und Vertretern der deutschen Bundesregierung, der Wissenschaft und Zivilgesellschaft zu diskutieren, wie wir unsere Ernährungssysteme zukunftsfähig machen können. Gemeinsam wollen wir konkrete Empfehlungen für die Leitlinien formulieren. Dabei wird es um folgende Fragen gehen: Wie müssen unsere Ernährungssysteme gestaltet werden, damit sie allen Menschen eine gesunde Ernährung ermöglichen und wir unsere Lebensgrundlagen bewahren?
Wie müssen Ernährungs-, Agrar-, Gesundheits- und weitere Politiken  dazu aufeinander abgestimmt werden?
Welche Rolle sollte die Bundesregierung spielen?
Auf dem Podium diskutieren mit:
  • Beate Kasch, Abteilungsleiterin für „EU-Angelegenheiten, Internationale Zusammenarbeit, Fischerei" im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)
  • Stefan Schmitz (tbc), Unterabteilungsleiter, Beauftragter Sonderinitiative „Eine Welt ohne Hunger“ im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
  • Sofia Monsalve, Generalsekretärin von FIAN International, Vertreterin Zivilgesellschaftlicher Mechanismus des UN-Komitees für Welternährung (CFS)
  • Stefanie Lemke, Associate Professor, Gender, Nutrition & Right to Food Policies, Centre for Agroecology, Water and Resilience (CAWR), Coventry University und Universität Hohenheim
Wir würden uns freuen, wenn Sie sich den Termin freihalten könnten. Wir bitten um ihre Online-Anmeldung bis spätestens zum 2. September 2019. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an Andrea Sonntag (andrea.sonntag[at]welthungerhilfe.de) und Lea Meyer (lea.meyer[at]savethechildren.de) Wir freuen uns auf eine interessante Diskussion mit Ihnen!
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06. August 2019

ONE - 6. August 2019 - 15:40
1. Strom aus Afrika

Wie unter anderem die Welt, Focus Online, ZDF, Deutsche Welle und die Frankfurter Rundschau berichten, ist das Energiegroßprojekt Desertec zehn Jahre nach dessen Start weitgehend gescheitert. Das ursprüngliche Vorhaben habe darin bestanden, Strom in der afrikanischen Sahara-Wüste zu erzeugen und diesen nach Europa zu transportieren. Grund für das Scheitern seien Uneinigkeiten über strategische Fragen zwischen den Gründungsmitgliedern und fehlender politischer Rückhalt. Mittlerweile haben sich die meisten beteiligten deutschen Unternehmen aus der Initiative zurückgezogen. Die Partner kommen nun aus Saudi-Arabien und China. Bei der Gründung von Desertec seien erneuerbare Energie noch nicht marktfähig gewesen, so Paul van Son, Geschäftsführer der Desertec Industrial Initiative (DII). Heute spielen Wind- oder Solaranlangen eine weitaus größere Rolle. Marokko plane, 52 Prozent seines Energiebedarfs aus regenerativen Quellen zu gewinnen. Bemerkenswert sei, dass nicht in erster Linie die Wirtschaft solche Projekte vorantreibt, sondern dass sie „institutionell gefördert“ werden. Im Handelsblatt berichtet Wolfgang Drechsler, dass unter der aktuellen Regierung Südafrikas erneuerbare Energien wieder eine Zukunft haben. Unter dem neuen Präsidenten Cyril Ramaphosa sei das Thema grüne Energie wieder nach oben auf die politische Agenda gerückt. Attraktiv seien neben Solar- und Windkraftanlagen auch Biogas. Dies versorge die Verbraucher*innen nicht nur mit Energie, die Biogasanlagen regeln auch die Verarbeitung von Bio-Abfällen und Abwasser aus industriellen Prozessen.

2. Flucht durch den Jemen

Fanny Facsar berichtet in der Deutschen Welle, dass immer mehr Geflüchtete aus Afrika auf dem Weg nach Saudi-Arabien und Europa die gefährlichere Route über den Jemen wählen. Viele der Migrant*innen kommen an der Küste des Jemens an, um dort in die nächstgelegene Stadt Aden zu gelangen. Dies sei oft mit tagelangen Märschen durch die Wüste verbunden. Von dem seit vier Jahren tobenden Krieg im Jemen erfahren Viele erst mit der Ankunft. Die Route durch den Jemen nach Europa sei günstiger und noch relativ unbekannt, allerdings auch gefährlich. Der anhaltende Krieg verhindere, dass die Migrant*innen von Aden aus weiter nach Dhale gelangen können, wo sie die Grenze nach Saudi-Arabien überqueren können. Genaue Zahlen, wie viele Menschen die Route von Ostafrika über den Jemen wählen, gebe es nicht. Schätzungen gehen von 50.000 bis zu 150.000 pro Jahr aus. An der neuen Route verdienen vor allem die Schleuser*innen. An jedem Geflüchteten, den sie nach Jemen schleusen, verdienen sie rund 400 US-Dollar.

3. Südsudan: Angriff auf Militärfahrzeug

Wie die Junge Welt und die Salzburger Nachrichten berichten, sind im Südsudan zehn Menschen bei einem Angriff auf ein Militärfahrzeug getötet worden. Bereits am Sonntag habe die Rebellengruppe National Salvation Front (NAS) einen Angriff auf Zivilist*innen verübt und dabei fünf Menschen getötet. Das Land befinde sich wegen der anhaltenden Gewalt in einem fragilen Zustand. Die NAS erkenne das im vergangenen Jahr geschlossene Friedensabkommen zwischen Präsident Salva Kiir und den Unterstützern des ehemaligen Vizepräsidenten Riek Machar nicht an. Im November solle nun eine Einheitsregierung in Kraft treten.

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UN signs deal with Davos that threatens democratic principles

Global Policy Forum - 6. August 2019 - 14:37

Photo: UN Photo/Manuel Elias

A global corporate and government marriage took place mid June 2019 – and governments and citizens were not even invited as guests. The occasion was the signing of a memorandum of understanding between the corporate-led World Economic Forum (WEF) and the United Nations. The nuptial agreement commits the two institutions to unprecedented levels of cooperation and coordination in the fields of education, women, financing, climate change, and health. At first glance, this agreement may sound entirely beneficial. Harris Gleckman, senior fellow at the Center for Governance and Sustainability at the University of Massachusetts Boston and Director of Benchmark Environmental Consulting warns in this article that the memorandum is not just about cooperation, but rather establishes an institutional home for multinational corporations inside the UN. There is no similar space in the UN system for civil society, for academics, for religious leaders, or for youth. In its strong advocacy for a “multistakeholder” approach to global governance which demotes the primacy of states to make global decisions, it also marks a fundamental challenge to a nation-state global governance system that - despite its flaws - has clear obligations, responsibilities and liabilities.

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Chemikalien und Gender – SAICM geschlechtergerecht gestalten

Forum Umwelt & Entwicklung - 6. August 2019 - 13:59

von Anna Holthaus und Dr. Minu Hemmati, MSP Institute e. V.

 

Ohne Geschlechtergerechtigkeit ist die Umsetzung der 17 globalen Nachhaltigkeitsziele nicht möglich (UN Women 2018). Dies gilt auch für den nachhaltigen Umgang mit Chemikalien und das Ziel eines gesunden Planeten für alle. Wieso das so ist und was der derzeitige Gestaltungsprozess des Strategischen Ansatzes zum Internationalen Chemikalienmanagement (SAICM) hierzu beitragen kann, möchten wir in diesem Beitrag erläutern.

 

©miratrick

 

Chemikalien und Gender – was hat das miteinander zu tun?

 

Es gibt drei Gründe, warum das Thema Gender für Chemikalien von Bedeutung ist:

  1. biologische Differenzen
  2. soziale Geschlechterrollen, – normen und -identitäten
  3. das Potenzial der Gender-Analyse

 

Biologische Differenzen

Die Körper von Frauen und Männern sind unterschiedlich von bestimmten Chemikalien betroffen –  Wie stark Personen gesundheitsschädigenden Chemikalien ausgesetzt sind, auch Exposition genannt, und welche Risiken und Auswirkungen dies mit sich trägt, kann je nach Geschlecht sehr unterschiedlich sein. So speichern Frauen aufgrund eines höheren Körperfettanteils eher mehr Umweltschadstoffe in ihrem Gewebe als Männer. Zudem durchleben Frauen neben der Pubertät weitere Lebensphasen wie Schwangerschaft, Stillzeit und Menopause, in denen ihr Körper aufgrund der starken physiologischen Veränderungen anfälliger für Gesundheitsschäden durch Chemikalien wird. Außerdem können dabei auch chemische Belastungen an die nachfolgende Generation weitergegeben werden (UNDP 2011). Aber auch Männer sind gegenüber manchen Chemikalien besonders anfällig: ForscherInnen sehen in hormonell wirkenden Chemikalien und Schadstoffen eine mögliche Ursache für den weltweiten Anstieg der Hodenkrebsrate und den massiven Verlust der Anzahl an Spermien von Männern in Industrieländern (Levine et al. 2017). Diese biologischen Differenzen sind bisher jedoch unzureichend erforscht und finden auch in der Risikoanalyse von Chemikalien und Medikamententests nur wenig Beachtung.

 

Soziale Geschlechterrollen, -normen und -identitäten

Zweitens ist das Geschlecht als soziale Kategorie mit geschlechtsspezifischen Verhaltensnormen und Rollen in der Gesellschaft sowie der Entwicklung von “weiblichen” und “männlichen” Identitäten verknüpft. Diese wiederum beeinflussen das Verhalten im Umgang mit Chemikalien, einschließlich ihrer Auswirkungen auf die Umwelt. So sind Männer und Frauen zum Beispiel aufgrund der Arbeitsteilung zwischen den Geschlechtern von unterschiedlichen Chemikalien häufiger betroffen: Männer arbeiten eher im Bauwesen und kommen so mit Chemikalien von Baustoffen in Kontakt, Frauen häufiger in Pflegeberufen mit Reinigungsmitteln und Kosmetik- oder Pflegeprodukten. Aber auch innerhalb einzelner Sektoren bewirkt die Arbeitsteilung unterschiedliche Expositionen: So machen beispielsweise Frauen im Durchschnitt 43 Prozent der landwirtschaftlichen Arbeitskräfte in Ländern des Globalen Südens aus. Sie sind dabei stärker von indirekter Exposition betroffen, zum Beispiel durch die Ernte und den Umgang mit chemisch behandelten Pflanzen oder kontaminierter Kleidung, während Männer oft direkter exponiert sind, unter anderem beim Mischen von Chemikalien (UNDP 2011). Frauen sind zudem stärker von der Innenraumverschmutzung beispielweise durch die Verbrennung von Haushaltsbrennstoffen oder die chemische Belastung durch das Mobiliar betroffen, insbesondere in benachteiligten Bevölkerungsgruppen[1] (WHO 2009).

 

Das Potenzial der Gender-Analyse

Drittens werden in der Gender-Analyse Fragen gestellt, die uns helfen, die Ursachen für nicht nachhaltiges Verhalten und Gesellschaften zu verstehen und innovative Lösungsansätze für eine nachhaltige Chemikalienpolitik zu finden. Mit der Gender-Analyse lässt sich beispielsweise herausfinden, warum Schutzmaßnahmen beim Umgang mit giftigen Chemikalien immer wieder außer Acht gelassen werden: So halten sich Arbeiter aufgrund ihres „männlichen“ Rollenverständnisses weniger an Schutzmaßnahmen und tragen seltener Schutzkleidung als ihre Kolleginnen; Frauen insbesondere aus Ländern des Globalen Südens, können sich hingegen passgenaue Schutzkleidung weniger leisten als ihre männlichen Kollegen (falls diese überhaupt erhältlich ist), und sie können aufgrund von höheren Analphabetismus-Raten Sicherheitshinweise weniger gut verstehen und umsetzen (Andrade-Rivas/Rother 2015). Das Bebildern von Sicherheitshinweisen, die finanzielle Förderung von Frauen beim Erwerb von Schutzkleidung und Sicherheitstrainings, in denen Geschlechterrollen thematisiert werden, können somit neue und vorher nicht bedachte Problemlösungen bieten.

 

SAICM geschlechtergerecht gestalten

 

Wie gezeigt, hilft die Integration von Genderaspekten, Problemursachen aufzudecken, effektive Lösungen zu finden und Ungerechtigkeiten entgegenzuwirken. Daher findet Gender, dank engagierter Frauengruppen und GenderexpertInnen, bereits in vielen UN Prozessen verstärkt Beachtung. Hierbei wurden Politikinstrumente und Werkzeuge entwickelt, welche auch bei SAICM nützlich wären: So gibt es zum Beispiel im Klimaprozess UNFCCC bei jeder Konferenz einen „Gendertag“. Mehrere UN-Prozesse haben für ihre Genderaktivitäten einen Gender Focal Point innerhalb ihres Sekretariats ernannt. In den Konventionen zu Basel, Rotterdam und Stockholm (BRS), im Biodiversitäts- und im Klimaprozess wurden mehrjährige Gender Aktionspläne entwickelt.

 

Um negative Auswirkungen von Chemikalien aufgrund von Geschlechterungerechtigkeiten entgegenzuwirken und eine geschlechtergerechte und gesunde Zukunft für alle zu ermöglichen, müssen Genderaspekte nun auch innerhalb des SAICM Post 2020 Prozesses integriert werden.

 

Wir fordern daher:

  • einen Gender Focal Point im zukünftigen Sekretariat einzurichten,
  • in einem partizipativen Prozess einen Gender-Aktionsplan zu entwickeln,
  • geschlechtsdifferenzierte Daten verfügbar zu machen und die Forschung zum Thema zu verstärken,
  • Gender-Analysen und Genderexpertise auf internationaler und nationaler Ebene systematisch zu nutzen,
  • Frauen voll und gleichwertig in die Entscheidungsfindung auf allen Politikebenen einzubeziehen,
  • und die aktive Teilnahme von Frauenorganisationen in internationalen und nationalen Politikprozessen ideell und finanziell zu unterstützen.

 

 

Anna Holthaus und Dr Minu Hemmati vom MSP Institute e. V. setzen sich innerhalb des Projektes „Gender & Chemicals“ für die Integration von Genderaspekten im SAICM Beyond 2020 Prozess ein. Mehr Hintergrundinformationen, Blogs und Politikvorschläge finden sich auf www.gender-chemicals.org.

 

 

[1] Dies zeigt auch, dass neben dem Geschlecht weitere Kategorien unterschiedliche Betroffenheit von Chemikalien bedingen, wie zum Beispiel das Alter, die allgemeine Gesundheit, soziale Benachteiligung und/oder die Herkunft.

 

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SCALIBUR Project Kicks-Off Their Biowaste Club in Kozani, Greece

SCP-Centre - 6. August 2019 - 12:50

In the European Union over 100 million tonnes of biowaste are thrown away every year. Currently, 75% of this goes to landfill or is incinerated, and this is about to change for the SCALIBUR project’s three pilot cities – Kozani, Albano Laziale and Madrid. The first city to officially kick-off their biowaste club is Kozani, Greece, where a local stakeholder panel will implement various activities along Kozani’s biowaste value chain.

As in much of Europe, most organic waste in Kozani currently goes to landfill – a bad option for the environment and the economy. The Municipality of Kozani is determined to change this with the newly launched Biowaste Club.

The Club consists of a stakeholder board that includes all key local actors along the city’s biowaste value chain. During the 4 years of the SCALIBUR project, the Biowaste Club will be supported by the CSCP and local project partner CluBE (Cluster of Bioenergy and Environment of Western Macedonia) to pilot new initiatives to make Kozani’s biowaste value chain more circular. The Biowaste Club will support the Municipality to roll-out separate collection in pilot neighbourhoods across the city of Kozani, and explore opportunities to transform biowaste into valuable products such as bioplastics and fertilisers.

Members of the Club will work together to revolutionise the Integrated Regional Waste Management System, making the city a circular economy pioneer in Greece, while also exploring the potential to create new growth and employment opportunities through better biowaste management.

“The biowaste club will be our core engagement tool in Kozani, to empower all actors along the value chain – in particular the citizens – to bring in their needs, perspectives and visions for Kozani and to motivate them to actively contribute to biowaste recycling and sustainable lifestyles in their city”, explained Carina Diedrich, Project Manager, the CSCP.

Kozani, Albano Laziale and Madrid will be supported by expert partners from the SCALIBUR project, who are researching and testing improved methods for biowaste collection, transport, sorting and (pre)treatment.

This initiative is part of the project SCALIBUR, which has received funding from the European Union’s Horizon 2020 Research and Innovation Programme. Under the guidance of the CSCP, ‘Biowaste Clubs’ are also being established in Albano Laziale (Italy) and Madrid (Spain).

Please contact Carina Diedrich for more information.

Map Image: OpenStreetMap | License: Open Database License (ODbL)

photo Ⓒ Nikos Ntavos, CluBE (Cluster of Bioenergy and Environment of Western Macedonia)

Der Beitrag SCALIBUR Project Kicks-Off Their Biowaste Club in Kozani, Greece erschien zuerst auf CSCP gGmbH.

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Unterwegs zum G7-Gipfel – was bisher geschah

ONE - 6. August 2019 - 12:21

Am 24. August ist es soweit: Die G7 Staaten treffen sich in Biarritz, um über die globalen Herausforderungen zu diskutieren und die politischen Weichen für die nächsten Jahre zu stellen. Bei so einem wichtigen Event sind wir natürlich am Start. Und bereiten uns seit Monaten vor. Hier erklären wir euch, was bisher geschah:

Internationaler Frauentag – Los geht’s!

Pünktlich zum Frauentag am 8. März haben über 40 Aktivistinnen, die in verschiedensten Ländern Afrikas für die Rechte und Belange von Frauen kämpfen einen offenen Brief mitverfasst. Ihre Forderung an die politisch Verantwortlichen: Wir setzten uns vor Ort ein, doch wir brauchen die Unterstützung der Politiker*innen. Wir fordern Taten, keine leeren Versprechen.

Über 40 Aktivistinnen quer aus Afrika haben diese mutige Forderung nach Geschlechtergerechtigkeit formuliert. Diese Frauen werden nicht aufhören, bis alle die gleichen Möglichkeiten haben! 💪🏽👊🏽
Unterzeichne ihren offenen Brief:https://t.co/UCzUqY0DHx #IWD2019 #Frauentag pic.twitter.com/FzhFqtzfdz

— ONE in Deutschland (@ONEDeutschland) March 8, 2019

Konferenz der Minister*innen für Gleichstellung – Viel Lärm auf Twitter & Facebook

Anfang Juni haben sich die Minister*innen für Gleichstellung der G7-Staaten getroffen. Uns war wichtig, dass dabei nicht nur die Belange der Menschen in den G7-Ländern diskutiert wird. Wir fordern Geschlechtergerechtigkeit weltweit. Deshalb haben wir mit unzähligen Facebookposts und Tweets einigen Lärm gemacht. Unsere Nachrichten an die Parlamentarische Staatssekretärin des Ministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend forderten: Gleiche Rechte und Chancen für Mädchen und Frauen, weltweit.

Liebe Caren Marks @BMFSFJ, ich bin einer von 125.000 Menschen, die Aktivistinnen aus ganz Afrika im Kampf für Gleichberechtigung unterstützen. Wir zählen auf Sie bei #G7France https://t.co/5cUP0Zpbxm pic.twitter.com/pDVRCBBqrp @ONEDeutschland #ONEYouth19

— Lukas Zimmermann (@Lukas__Zi) May 8, 2019

Pan-Afrikanische feministische Perspektiven – Aya Chebbi in Berlin

Am 7. Mai hatten wir die Ehre, die tunesische Aktivistin Aya Chebbi zu empfangen. Im Arabischen Frühling setzte sie sich für Frauen und Demokratie ein, mittlerweile ist die Jugenddelegierte der Afrikanischen Union – dem Pendant zur EU. Gemeinsam mit Jugendbotschafterinnen hat sie beim Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung klar gemacht: Wir brauchen Fortschritte in der Gleichberechtigung. Die G7 muss liefern!

Auf dem Weg ins @BMZ_Bund mit #ArmutIstSexistisch Botschafterin @aya_chebbi und #ONEYouth19 Botschafterinnen Luisa und Sonya. Unsere Botschaft: Echter Fortschritt, keine leeren Versprechen für Geschlechtergerechtigkeit. Die #G7France müssen liefern! pic.twitter.com/td3j1ikjAv

— StephanExo-Kreischer (@BueroBerlin) May 7, 2019

Übergabe des offenen Briefs an den  G7-Sherpa der Bundesregierung

Einen Monat später haben unsere Jugendbotschafter*innen beim Bundeskanzleramt vorbeigeschaut. Dort hatten wir ein wichtiges Treffen mit dem deutschen G7-Sherpa. Das ist die Person, die bereits im Vorfeld mit den Sherpas der anderen Ländern über die Themen des G7-Gipfels verhandelt. Umso wichtiger, dass auch unsere Botschaft hört. Ein konstruktiver Austausch und die Versicherung, sich beim Gipfel für die Anliegen von Frauen weltweit einzusetzen.

#G7 Sherpa der Bundesregierung Prof. Röller versichert: Deutschland wird an der Seite Frankreichs ein starker Partner für die Stärkung von Frauen sein. Wir geben gerne Rückenwind, nehmen Sie aber auch beim Wort. Vielen Dank für den konstruktiven Austausch.#ArmutIstSexistisch pic.twitter.com/PlpNSV6dje

— ONE in Deutschland (@ONEDeutschland) June 4, 2019

Jugendbotschafterin Carla leitet die deutsche Delegation beim Jugend-G7-Gipfel

Beim Jugend-G7-Gipfel, dem Y7, leitet die Jugendbotschafterin Carla die deutsche Delegation. Ziel des Treffens ist es, die Anliegen der Jugend in den G7 Prozess mit einzubringen. Ihr Schwerpunkt: „Heutzutage sollte extreme Armut eigentlich kein Thema mehr sein – ist es aber, insbesondere für Frauen, denn Armut ist sexistisch. Dabei haben Frauen und Mädchen das größte Potenzial, extreme Armut zu beenden – wenn man sie nur ließe. Hier müssen die G7-Staaten ansetzen. Wir brauchen keine weiteren Versprechen, sondern endlich echte Fortschritte.“

Unsere Jugendbotschafterin @carla_reemtsma bei #Y7: Wir brauchen eine gleichberechtigte und umfassende Partnerschaft mit #Afrika – für die Ärmsten und Frauen & Mädchen. Für Fortschritt müssen wir Ungerechtigkeit bekämpfen und global denken & handeln. 🌍💪 #G7Biarritz #ONEYouth19 https://t.co/pJ0S5YBN94

— ONE in Deutschland (@ONEDeutschland) June 13, 2019

Eure Gesetzesvorschläge für Gleichberechtigung

Frankreich hat zum G7-Gipfel einen Prozess angestoßen, bei dem Bürger*innen der G7 Ideen für Gesetze zur Gleichberechtigung vorschlagen können. Wir von ONE finden das super und haben auch gesammelt.

Frankreich ist Gastgeber des diesjährigen #G7-Gipfels. Zur Vorbereitung hat die französische Regierung eine Umfrage gestartet. Mit welchen Maßnahmen sollen Mädchen und Frauen rund um den Globus gestärkt werden? Deine Ideen sind gefragt! #G7Biarritzhttps://t.co/MLXNNFFCIc

— ONE in Deutschland (@ONEDeutschland) July 5, 2019

E-Mails an Minister Müller

Anfang Juli haben sich die Minister*innen für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung der G7-Länder getroffen. Damit auch dort unsere Forderungen klar sind, haben wir unsere Unterstützer*innen gebeten, Mails an die politisch Veranstwortlichen zu schreiben. In rund 1500 Nachrichten haben sie Bundesminister Dr. Gerd Müller aufgefordert, die Entwicklungsgelder für die Grund- und Sekundarschulbildung in der ärmsten Region Afrikas, der Sahelzone, zu verdoppeln.

Plakat- und Stickeraktivismus für die Finanzminister

Mitte Juli haben sich die Finanzminister zu einem Vorgipfel der G7 getroffen. Dabei hatten sie bereits die Möglichkeit 240 Millionen Frauen in Afrika Zugang zu Finanzdienstleistungen zu verschaffen. Grund genug, um über Nacht Plakate vor dem Finanzministerium aufzuhängen und Bankautomaten aus ganz Deutschland zu bestickern.

Denn während 99 Prozent der Frauen in Deutschland ein Bankkonto haben, sind es in Niger nur 11 Prozent. Und unsere Botschaft wurde gehört und Unterstützung vom Finanzministerium angekündigt. Frankreich und Großbritannien haben ihren finanziellen Beitrag bereits zugesagt, wir bleiben dran und warten auf die Zusage von Deutschland.

Super-Aktion, @ONEDeutschland und @carolinkebekus 👏! Auch uns ist wichtig, dass Frauen weltweit Zugang zu Finanzdienstleistungen erhalten! Deshalb unterstützen wir auch finanziell die Allianz für Finanzielle Inklusion mit Fokus auf Sub-Sahara-Afrika @OlafScholz #G7Finance #G7 https://t.co/4GJv9aE95o

— BMF (@BMF_Bund) July 16, 2019

Und jetzt? Mach mit!

Natürlich machen wir nicht halt. Du hast die Möglichkeit eine Postkarte an die Bundeskanzlerin zu schicken. Fordere sie hier auf, sich bei der G7 besonders für Frauen und Mädchen weltweit einzusetzen.

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Small Organisations: A Challenge for Monitoring and Evaluation

EADI Debating Development Research - 6. August 2019 - 10:18
By Diego da Silva Rodrigues To monitor and evaluate public and social policies is a key element of the development agenda. More and more, governments and international organisations tend to make their choices based on evidence, in order to identify the best and most cost-efficient options among a massive amount of programmes which are all …
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UN-Generealsekretär verurteilt bewaffnete Angriffe in den USA

Vereinte Nationen - 6. August 2019 - 10:09

UN-Generalsekretär António Guterres hat den Terroranschlag in El Paso (Texas) am vergangenen Samstag auf das "Schärfste" verurteilt, sowie seinen "Schock und seine Empörung" über die Massenerschießungen wenige Stunden später in Dayton (Ohio) zum Ausdruck gebracht.

Guterres drückte den Familien und Angehörigen der Opfer sein tief empfundenes Beileid aus. Er drückte seine Solidarität mit den Menschen und Regierungen der Vereinigten Staaten und Mexikos aus, die bei dem El-Paso-Angriff jeweils Mitbürger verloren.

In einer Erklärung seines Sprechers betonte Guterres am Montag, dass „alle zusammenarbeiten müssen, um Gewalt, die auf Hass, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung jeglicher Art beruht, entgegenzuwirken“.

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Blaue Energie: Ein neues Verfahren macht Osmosekraft günstig nutzbar

reset - 6. August 2019 - 6:22
Sogenannte „Blaue Energie“ wurde bisher als zu teuer für die breite Nutzung eingestuft. In einem neuen Prozess könnten die Anfangskosten jedoch stark sinken.
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Chinas Verschuldung und seine Außenwirtschaftsbeziehungen

SWP - 6. August 2019 - 0:00

∎ Das Wachstum der chinesischen Wirtschaft wurde seit 2008 durch immer höhere Schulden finanziert. Die Gesamtverschuldung des Landes stieg in dieser Zeit um gut 100 Prozent seiner Wirtschaftsleistung.

∎ Die zunehmende Schuldenlast bedroht die Stabilität der chinesischen Wirtschaft. Eine Finanzkrise in China wiederum hätte gravierende Folgen für die Weltwirtschaft.

∎ Der chinesische Staat reagiert auf das zunehmende Misstrauen der eigenen Bürger durch scharfe Beschränkungen des Kapitalexports.

∎ Peking muss sich zwischen einer Stabilisierung der chinesischen Finanz­märkte und der Förderung des Wirtschaftswachstums entscheiden. Beide Ziele werden sich nicht gleichzeitig erreichen lassen.

∎ Die Kommunistische Partei Chinas versucht angesichts stagnierender Binnennachfrage, das bisherige Wirtschaftsmodell des Landes, das auf immer höherer Verschuldung basiert, zu exportieren. Das Instrument hierzu ist die Belt-and-Road-Initiative (BRI), auch als »Neue Seidenstraße« bezeichnet.

∎ Einige Nehmerländer geraten in eine gefährliche Überschuldungslage, wenn sie Infrastrukturprojekte im Rahmen der BRI finanzieren.

∎ Europäische Länder sollten auf Chinas Strategien reagieren und eine eigene Infrastruktur-Initiative insbesondere für asiatische Entwicklungs- und Schwellenländer starten. Deutschland könnte ein solches Projekt finanzieren, das zunächst ein Volumen von etwa 300 Milliarden Euro haben sollte.

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Wie UNICEF-Hilfsgüter von A nach B kommen

Unicef - 5. August 2019 - 15:00
3,48 Milliarden Dollar – das ist der Gegenwert der Hilfsgüter, die UNICEF im letzten Jahr weltweit für Kinder und Familien in Not bereitgestellt hat. Von Impfstoffen über Wasserpumpen und Nahrungsmittel bis hin zu Spielzeug und Schulequipment – wir liefern diese Waren in über 100 Länder. Wie funktioniert das überhaupt und wo lagern all diese Hilfsgüter?
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Smarter grüner Konsum?!

INKOTA - 5. August 2019 - 14:17
Smartphones, E-Autos, Pads und Co: Technik wird immer grüner, effizienter und billiger für alle. Klingt super, aber warum steigt dann unser Rohstoffverbrauch immer weiter? Und an wem bleiben die versteckten Kosten hängen?
  • Was: Workshop mit Bergwerks-Besichtigung
  • Wann: 06.09.2019 bis 08.09.2019
  • Wo: Altenberg (Lkr. Sächsische Schweiz-Osterzgebirge)
  • Kosten: 10 € (inkl. Anreise, Unterkunft, Verpflegung, Programm)
  • Anmeldung: ab 16 Jahren unter www.naturfreundejugend.de/go/ressourcen
Dieser Workshop in Kooperation mit der Naturfreunde Jugend führt uns nach Altenberg im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. In dem traditionellen Erzabbaugebiet besuchen wir ein Lithium-Bergwerk um Einblicke in die Arbeit unter Tage zu bekommen. Anhand des Erlebten setzen wir uns mit dem Abbau kritischer Rohstoffe im In- und Ausland auseinander. Dafür wollen wir mit euch eine Soziale Wanderung unternehmen um abstrakte und globale Themen gemeinsam erlebbar zu machen. In Workshops befassen wir uns mit den ökologischen und sozialen Konsequenzen unseres Rohstoffverbrauchs. Zudem schauen wir uns genauer an, was politisch verbessert werden kann, um Zukunftstechnologien fair zu gestalten.

Unser Ziel: wir formulieren Forderungen, die auch über den Workshop hinaus Gehör finden sollen.

Weitere Informationen: Infos zum Workshop & Anmeldung Link zum Facebook-Event Weitere Informationen zum INKOTA-Arbeitsbereich Ressourcen

Das Projekt wird gefördert durch das Umweltbundesamt (UBA) im Auftrag des BMU.

   
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Mit Sport zu nachhaltiger Entwicklung

Engagement Global - 5. August 2019 - 13:28
Junge Sportlerinnen und Sportler gingen in verschiedenen Workshops der Frage nach, wie Sport einen Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung leisten kann. Foto: Janina Schmitz

Sport kann einen wichtigen Beitrag dazu leisten, den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung näher zu kommen. Er vermittelt Werte wie Toleranz und Respekt, fördert Gesundheit und Bildung und wirkt Ungleichheiten entgegen. Engagement Global gestaltete als Kooperationspartnerin des Deutschen Leichtathletik Verbandes (DLV) die inhaltliche Ausrichtung des Jugendlagers für Nachwuchssportlerinnen und –sportler aus den Landesverbänden mit. Das Jugendlager fand begleitend zu den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften von Freitag, 2. August, bis Sonntag, 4. August 2019, in Berlin statt.

Gleich am ersten Tag nutzten rund 60 junge Sportlerinnen und Sportler die Gelegenheit, an den von Engagement Global angebotenen entwicklungspolitischen Workshops teilzunehmen. Bei einem Planspiel zum Thema „Fair Play in der Sportartikelindustrie“ schlüpften die Teilnehmenden in die Rollen von Sportunternehmen, Beschäftigten und Konsumierenden und suchten nach Lösungen für Interessenskonflikte. Die Jugendlichen waren sich einig, dass vermutlich die meisten Menschen fairen Handel befürworten, aber niemand dazu bereit sei, mehr Geld auszugeben. Umso mehr arbeiteten sie jedoch darauf hin, einen Ausgleich zwischen den Interessen aller an der Sportartikelindustrie Beteiligten zu erzielen.

In einem anderen Workshop diskutierten die Teilnehmenden darüber, wie Sport generell und sie selbst als Athletinnen und Athleten zur Umsetzung der 17 Nachhaltigkeitsziele beitragen können. Dabei herrschte Einigkeit darüber, dass Sport Menschen verbindet und einander näher bringt, was sich zum Beispiel bei der Integration von Geflüchteten oder bei Vereinspartnerschaften zeigt.

Um zu erfahren, wie sich die im Sport erlernten Fähigkeiten auf das globale Miteinander auswirken, führten die Sportlerinnen und Sportler im Workshop „Fit for Global Life“ Übungen zu Selbstvertrauen, Kreativität, gruppendynamischen Prozessen und Kommunikation durch. Insbesondere bei den Einheiten zu den emotionalen, persönlichen und sozialen Fähigkeiten der Teilnehmenden wurde deutlich, dass im Sport Werte zählen, die den interkulturellen Austausch erleichtern.

Engagement Global nutzt den Sport im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, um bei der breiten Zielgruppe der Sportbegeisterten durch Ansätze des Globalen Lernens einen Perspektivwechsel anzuregen. Die Workshops werden dabei über das EBD-Programm, Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland, organisiert. Das EBD-Programm verfolgt das Ziel, Menschen durch Informations- und Bildungsmaßnahmen zu einer kritischen Auseinandersetzung mit globalen Entwicklungen zu motivieren und zu eigenem entwicklungspolitischem Engagement zu ermutigen. Die Außenstellen von Engagement Global führen das Programm dezentral durch, um entwicklungspolitisches Engagement auch regional und lokal dauerhaft zu verorten.

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Geschachere um IWF-Spitze: Unredliches Europa

Baustellen der Globalisierung - 5. August 2019 - 12:09
Die europäischen Finanzminister haben am späten Freitagabend letzter Woche in einem langen und komplizierten Abstimmverfahren die jetzige Vizepräsidentin der Weltbank, die Bulgarin Kristalina Georgieva, zur Kandidatin für die Position der Geschäftsführenden Direktorin des IWF nominiert. Damit ist der ehemalige niederländische Finanzminister und Sprecher der Euro-Gruppe Jeroen Dijsselbloem, den neben den Niederlanden die Deutschen und die Finnen wollten, aus dem Rennen. Das ist die gute Nachricht. Denn Dijsselbloem wäre mit Sicherheit die schlechteste Variante gewesen. „Als Präsident der Euro-Gruppe von 2013 bis 2018“, so schrieb der Columbia-Professor Adam Tooze letzte Woche, „verkörperte er eine Mischung aus populistischer nordischer Missgunst und finanzpolitischer Engstirnigkeit, die die Politik der Eurozone gegenüber Zypern und Griechenland bestimmte.“ Leicht vorzustellen, wie er den IWF mit fortgesetzten Oktrois gegenüber den Gläubigern weiter in Verruf gebracht hätte.

Die schlechte Nachricht gibt es dennoch. Sie liegt in der Chuzpe, mit der die Europäer – allen Änderungen der Kräfteverhältnisse in der Weltwirtschaft zum Trotz – an dem archaischen „Recht“ festhalten, die Spitzenposition im IWF zu besetzen. Da ist es ein schwacher Trost, wenn die Financial Times heute darüber spekuliert, dass Georgieva wahrscheinlich den Kurs ihrer Vorgängerin Lagarde fortsetzen dürften, den Blick des Fonds „stärker auf die Bedeutung von Ungleichheit, Gender und Klimawandel zu legen“. Denn abgesehen davon, dass letzteres eher rhetorische denn reale Änderungen (z.B. an der berüchtigten Konditionalität der IWF-Kredite) waren (>>> Der Washington Consensus lebt), müsste Georgieva hier erst einmal liefern.
Der eigentliche Skandal ist, dass die Europäer noch im 75. Jahr nach der Gründung von IWF und Weltbank in Bretton Woods an einem „Gentlemen Agreement“ festhalten, das eigentlich gar keines ist, sondern ein überkommener Machtanspruch. Warum sollten die USA auf Ewigkeit das „Recht“ genießen, den Präsidenten der Weltbank zu bestimmen, und die Europäer das „Recht“, die IWF-Spitze zu besetzen? In den letzten Jahren hat es bescheidene Versuche in beiden Bretton-Woods-Institutionen gegeben, bei der künftigen Auswahl des Spitzenpersonals auch Kriterien wie Qualifikation („merit-based“) und Offenheit zum Zuge kommen zu lassen. Das hätte auch Kandidaten aus Schwellenländern eine Chance eröffnet. Mit der Wahl von David Malpass zum Weltbankchef vor einigen Wochen (übrigens ein Weltbank-Gegner und populistischer Kritiker) und der Nominierung von Kristalina Georgieva zur IWF-Chefin sind diese Ansätze wieder einmal zunichte gemacht worden. Multilaterale Redlichkeit, die manche Europäer so gerne für sich beanspruchen, sieht anders aus.
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05. August 2019

ONE - 5. August 2019 - 11:11

1. Sudan: Endlich Frieden?
Viele Medien, darunter die Süddeutsche Zeitung, die Frankfurter Allgemeine Zeitung, die tageszeitung (taz), Zeit Online, n-tv.de, der Deutschlandfunk und die Deutsche Welle berichten, dass sich die Militärführung und die Opposition im Sudan auf Eckpunkte einer neuen Verfassung geinigt haben, die auch die lange umstrittene Machtfrage regelt. Am 18. August solle ein „souveräner Rat“, der aus sechs Vertreter*innen der Opposition und fünf Militärs bestehen werde, die Regierungsgeschäfte übernehmen. Im Beisein ausländischer Regierungsvertreter*innen solle einen Tag vorher ein entsprechendes Abkommen feierlich unterzeichnet werden. Die Demonstrierenden auf den Straßen der Hauptstadt Khartum sowie Vertreter*innen der Afrikanischen Union und der Regierung Äthiopiens, die im Konflikt vermittelt hatten, haben die Einigung begrüßt. Seit dem Sturz des Langzeitpräsidenten Omar al-Bashir habe es einen langen Konflikt zwischen Militärs und Zivilist*innen um die Führung des Landes gegeben, bei dem insgesamt 250 Menschen ums Leben gekommen seien.

2. Müller für Ökostrom in Afrika
Wie die Bild am Sonntag meldet, will Entwicklungsminister Gerd Müller aktiver gegen die globale Erderwärmung vorgehen. In einem Brief an die Regierungsfraktionen von Union und SPD habe er gemeinsames und entschlossenes Handeln in dieser Frage gefordert. 90 Prozent aller Kohlekraftwerke werden in Entwicklungsländern geplant, so Müller. Die Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5°C sei nicht möglich, wenn die geplanten 1000 Kohlemeiler ans Netz gehen. Daher müsse Deutschland die afrikanischen Länder darin unterstützen, ihren wachsenden Energiebedarf aus erneuerbaren Energien zu decken. Die Mittel dazu sollen aus dem neu aufgelegten Klimafonds der Bundesregierung kommen.

3. Impfen gegen Ebola
Im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung benennt der Epidemologe und Geschäftsführer der Impfallianz Gavi Seth Berkley die Herausforderungen im Kampf gegen die derzeitige Ebola-Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo. Derzeit seien 2700 Ansteckungen und über 1800 Tote gemeldet worden. Als Vorsichtsmaßbahme habe das Nachbarland Ruanda seine Grenzen vorübergehend geschlossen. Berkley sei kürzlich von einer Reise aus dem Krisengebiet zurückgekehrt. Die Grenzschließungen könne er nachvollziehen, allerdings erhöhe sich damit auch das Risiko von alternativen Grenzüberquerungen, bei denen kein Fieber festgestellt werden könne. Er betonte auch die Notwendigkeit von flächdeckenden Routineimpfungen. Derzeit erliegen in Kongo mehr Menschen den Masern als Ebola. Lediglich etwa ein Drittel der Bevölkerung könne mit Masernvakzinen erreicht werden. Obwohl es bereits einen Ebola-Impfstoff gebe, der erfolgreich im Kongo eingesetzt werde, sei mehr Handeln erforderlich, um einen Ausbruch effektiv entgegenzuwirken. Es sei kaum möglich, alle Ebola-Kontaktpersonen aufzuspüren. Und wenn geimpft werde, geschehe dies noch nicht schnell genug, so der Mediziner. Uganda habe mit seiner schnellen Reaktion und gezielten Impfungen vorgemacht, wie man Ebola in den Griff bekommt, bevor es sich zu einer Epidemie entwickle. Insgesamt sei es wichtig, ein stabiles Gesundheitssystem aufzubauen, so Berkley.

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UN-Generalsekretär beklagt Beendigung des INF-Abrüstungsvertrags

Vereinte Nationen - 5. August 2019 - 11:01

5. August 2019 – UN-Generalsekretär António Guterres hat am Freitag sein "tiefes Bedauern" darüber ausgdedrückt, dass der wegweisende Vertrag über mittelgroße Nuklearstreitkräfte (INF) zwischen den Vereinigten Staaten und Russland ausgelaufen ist.

In einer Erklärung seines Sprechers bekräftigte der UN-Generalsekretär, dass er "die Vereinigten Staaten und die Russische Föderation beständig aufgefordert habe, ihre Differenzen durch die im Vertrag vorgesehenen Konsultationsmechanismen beizulegen, und bedauert, dass sie dies nicht erreicht haben.“

1987 hatten die Staats- und Regierungschefs der USA und der Sowjetunion den INF-Vertrag zur Beseitigung von landgestützten Nuklearraketen und Mittelstreckenarsenalen aus Europa unterzeichnet.

"Der Generalsekretär betont die Notwendigkeit, destabilisierende Entwicklungen zu vermeiden und dringend eine Einigung über einen neuen gemeinsamen Weg für die internationale Rüstungskontrolle zu erzielen", heißt es in seiner Erklärung.

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