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Offener Brief an Bundesministerin Klöckner: Waldexperten warnen vor Aktionismus in der Waldkrise und fordern Ende von “Holzfabriken”

Forum Umwelt & Entwicklung - 10. August 2019 - 16:07

Angesichts der aktuellen Waldkrise fordert eine Gruppe von Waldexperten, Forstpraktikern, Waldbesitzern, Verbändevertretern, die BundesBürgerInitiative WaldSchutz (BBIWS) mit den ihr angeschlossenen Bürgerinitiativen in einem offenen Brief an Bundesministerin Julia Klöckner eine Abkehr von der konventionellen Forstwirtschaft.

Die Unterzeichner „fordern die staatliche Forstwirtschaft auf, anstelle teurem Aktionismus endlich eine sachkundige Fehleranalyse des eigenen Wirkens vorzunehmen und dabei alle Akteure mit einzubeziehen. Gefordert werden eine konsequente Abkehr von der Plantagenwirtschaft und eine radikale Hinwendung zu einem Management, das den Wald als Ökosystem und nicht mehr länger als Holzfabrik behandelt“.

 

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Freie Plätze für ENSA-Vernetzungswerkstatt

Engagement Global Presse - 9. August 2019 - 14:48
Die Lernwerkstatt findet als Open Space Format statt. Foto: Dave Grossmann

Das Entwicklungspolitische Schulaustauschprogramm (ENSA) lädt von Freitag, 13. bis Sonntag, 15. September 2019 zu einer „Vernetzungswerkstatt“ in Luisenthal ein. Interessierte Vertreterinnen und Vertreter aus Schulen und Nichtregierungsorganisationen (NROs) können gemeinsam an Aspekten der Verankerung diskriminierungssensibler Schulpartnerschaften im Schulalltag arbeiten, sich austauschen und vernetzen.

Durch das Open Space-Format der Veranstaltung legen die Teilnehmenden selbst fest, welche Themen rund um die Schulpartnerschaftsarbeit besprochen werden. Fragen wie diese können dabei aufgegriffen werden:

  • Welche konkreten Möglichkeiten gibt es, um Unterricht diskriminierungssensibel zu gestalten?
  • Wie lassen sich Eltern, Vereine und NROs bei Schulpartnerschaften und Lernreisen einbinden?
  • Wie können verantwortliche Lehrkräfte in der Schulpartnerschaftsarbeit entlastet werden, etwa durch Materialien, externe Begleitung oder Arbeitsgemeinschaften?
  • Wie lassen sich Schulpartnerschaften dauerhaft in Schulen verankern?

Die Lernwerkstatt richtet sich an alle Interessierten, die etwas über die Potenziale von Schulpartnerschaften lernen und sich über diskriminierungssensible und rassismuskritische Bildungsmaterialien und den Umgang mit diesen austauschen möchten.

Die Veranstaltung bietet außerdem die Möglichkeit, sich zu vernetzen, Lernerfahrungen aus der Schulpartnerschaftsarbeit zu besprechen und gemeinsam zu überlegen, wie diese gewinnbringend in die Unterrichts- und Schulgestaltung eingebracht werden können. Begleitet wird die Veranstaltung von der erfahrenen Open Space Moderatorin Bianca Herrling.

Die Teilnahme an der Veranstaltung sowie die Unterbringung in Einzelzimmern ist für Sie kostenfrei. Fahrtkosten werden nach Bundesreisekostengesetz von Engagement Global übernommen. Wir gehen davon aus, dass eine vorherige theoretische Auseinandersetzung mit Konzepten von struktureller Diskriminierung stattgefunden hat.

Die durchgehende Anwesenheit ist für die Qualität der Arbeit und die weiterführenden Vereinbarungen Voraussetzung. Deshalb möchten wir Sie bitten, an der gesamten Veranstaltung teilzunehmen.

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung bis Samstag, 31. August 2019!

Wann? Freitag, 13. September bis Sonntag, 15. September 2019
Wo: Luisenthal
Anmeldeschluss ist Samstag, 31. August 2019

Weitere Informationen

Anmeldung zur ENSA-Vernetzungswerkstatt

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Von der Zukunftsstadt Malchin zur resilienzfähigen Region Mecklenburgische Schweiz

KMGNE - 9. August 2019 - 14:47

Im Rahmen des von der Bosch-Stiftung (im Programm Spielraum) unterstützten Forschungsprojektes „Land*Stadt Transformation gestalten“ sowie des Projektes Regio-Brandig Mecklenburgische Schweiz ist im Frühjahr des Jahres ein Teilprojekt begonnen worden, das sich mit der zukünftigen Resilienzfähigkeit der ländlichen Region um den Kummerower See befasst.

Das Projekt verbindet Zukunftsforschung und transdisziplinäre Transformationsforschung. Es setzt auf dem Ansatz auf, den das KMGNE 2016 bei dem Projekt Zukunftsstadt Malchin angelegt hatte und das mit dem Foresight-Festival der Martin Luther Universität Halle (jetzt Berlin) verknüpft war.

Das Design des Forschungsprojektes ist wissenschaftlich und zielt zudem auf konkretes Handlungswissen ab.

Wissenschaftliche Fragen sind, wie sich belastbare resilienzfähige Entwicklungsszenarien (z.B. Gestaltung von Ökosystemen) für die Daseinsvorsorge in ländlichen Räumen in 30 Jahren designen lassen. Desweiteren geht es darum, welches prognostische undexplorative Wissen bei wem in lokalen Systemen zu finden ist.

Das Handlungswissen für lokale Entscheider besteht etwa darin, welche Governancestrukturen (also Leitungs-, Organisationsstrukturen) und Institutionen des Wissens gebraucht werden und welche infrastrukturellen, niedrigschwelligen Doppelstrukturen für Extremereignisse notwendig sind, um die Anfälligkeit (Vulnerabilität) eines Systems wahrnehmen und bewältigen zu können.

Vom 16.8. – 18.8.2019 findet ein Forschungskolloquium in Karnitz statt, das offen organisiert ist und Expertise von Citizen Science einbezieht.

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Szenarische Zukunftsbilder

KMGNE - 9. August 2019 - 13:59

In einem Verbund bereitet das KMGNE gegenwärtig ein Projekt unter dem Arbeitstitel „Zukunftsgeschichten“ vor, das sich der Entwicklung szenarischer Zukunftsbilder für eine Klimakultur, die sich dem 1,5 Grad-Ziel verpflichtet fühlt, widmet.

Das explorative Projekt wird zusammen mit dem Fraunhofer Institut ISE und dem Institut für Zukunftsstudien und Technologiebwertung (IZT) im Kontext von Energiewende und Klimafolgenanpassung entwickelt. Es schafft Bedingungen, in denen das Erkunden möglicher Zukünfte durch spekulative und provokative Szenarios stattfindet, welche durch Designobjekte erzählt werden (Methode des Design Fiction, die auch bei der Internationalen Sommeruniversität „Transmedia Storytelling | Kultur des Klimawandels“ eingesetzt wird). Darüber sollen Debatten über zuvor nicht besprochene mögliche und „anfassbare“ Zukünfte angestoßen und diskutiert werden. Auf diese Weise können für die Energiewende relevante Fragestellungen formuliert und erkundet werden.

Dem Resilienzansatz folgend wird dabei explizit auf die Wissensbasiertheit der Zukunftsoptionen geachtet, die zwangsläufig den Umgang mit Nichtwissen und Unsicherheit einschließt. In Zukunftswerkstätten werden Debatten in den Narrativentwicklungen angesiedelt und mit Transformationswissen aus der Wissenschaft zu gesellschaftlichen Trends und Energiesystemwissen angereichert. Damit wird die Gefahr, dass Zukunftsgeschichten zu spekulativ geraten und von der Wirklichkeit entkoppelt werden, reduziert.

Das Ziel besteht darin, die Ergebnisse der Zukunftsbildentwicklungen in Kommunikationsformate zu überführen, mit denen:

  • die individuelle Reflektion über die Energiewende aktiviert
  • negative Emotionen durch positive Bilder ersetzt und durch hoffnungsvolle Geschichten sichtbar gemacht werden können.

Eine nächste Abstimmung wird am Rande der ENavi-Diskursveranstaltung zu „Akzeptanz und politische Partizipation in der Energietransformation“ am 25. September 2019 in Berlin stattfinden.

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Amazonas-Synode: Teilen anstatt besitzen

Misereor - 9. August 2019 - 8:43
Der Oktober wird in diesem Jahr ein besonderer Monat für Amazonien, für die Kirche, für MISEREOR, unsere Partner und für mich: Bei der „Amazonien-Synode“ in Rom beraten Bischöfe, Ureinwohner aus dem Amazonasgebiet und ihre Sprecherinnen und Vertreter mit Umweltfachleuten und Theologen über die Zukunft dieses riesigen Lebensraumes, der gleichsam die Lunge unseres Planeten ist.

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Wir heizen die Erde mit Essen und fressen die Böden auf

Oxfam - 8. August 2019 - 18:37
Was und wie wir essen, trägt erheblich zur Zerstörung von Land, Böden und dem Weltklima bei. Der Sonderbericht des UN-Weltklimarats warnt deutlich davor, dass der Klimawandel weltweit nicht nur Hunger und Armut, sondern auch die negativen Folgen der industriellen Landwirtschaft für Land, Böden, die Artenvielfalt und die Ökosysteme weiter verschärft. Wir brauchen einen Wandel im Umgang mit Land, Böden und Landwirtschaft – nebst konsequentem Klimaschutz. © Kimlong Meng/Oxfam Nachhaltige Landwirtschaft: In Kambodscha trainiert die Oxfam-Partnerorganisation Rachana Kleinbäuerinnen und -bauern im Umgang mit dem Klimawandel beim Reisanbau.

Der UN-Wissenschaftsrat zum Klimawandel (IPCC) muss irgendwie ein gutes Gespür für die Themen der politischen Sommerpause in Deutschland haben: Passend zur Debatte um den krassen Fleischkonsum in Deutschland und den damit verbundenen ökologischen Folgen hat jetzt der IPCC in Genf einen Sonderbericht veröffentlicht, der die Zusammenhänge zwischen der Klimakrise, den Folgen für Land und Böden und die Rolle der industriellen Landwirtschaft und unserer Ernährungsgewohnheiten betrachtet. Der tausendseitige Hauptbericht war schon vor einer Weile fertig und stellt einen Sachstandsbericht der wissenschaftlichen Literatur zum Thema dar; in Genf hatten nun Regierungsdelegationen aller Länder tagelang über die politische Zusammenfassung verhandelt – Zeile für Zeile.

Hier sind vier Gründe, warum dieser IPCC-Sonderbericht so wichtig ist:

1. Was und wie wir essen, trägt erheblich zur Zerstörung von Land, Böden und dem Weltklima bei.

Die industrielle Landwirtschaft mit hohem Energieeinsatz, tierquälerischer Massentierhaltung und exzessivem Einsatz von Düngemitteln, sowie Verarbeitung, Lagerung, Transport und Verkauf von Nahrungsmitteln sind zusammen für rund ein Drittel der weltweiten Treibhausgase verantwortlich. Weltweit degradiert die industrielle Landwirtschaft zudem Anbauflächen, plündert Frischwasserressourcen, setzt Umweltgifte frei, beschleunigt das Aussterben von Tier- und Pflanzenarten und zerstört ganze Ökosysteme. Insbesondere für den exzessiven Fleischkonsum in den reichen Ländern (und zunehmend in den relativ wohlhabenden Schichten in den Schwellenländern) werden Wälder gerodet oder abgefackelt, um neue Anbauflächen für die Futtermittelproduktion zu gewinnen. Aber Vorsicht: sich bei den Menschen aus den armen Ländern beschweren, dass sie mit wachsendem Wohlstand mehr tierische Produkte verzehren, geht am Problem vorbei. Das besteht zuallererst im exzessiven Konsum von Fleisch in den reichen Ländern wie zum Beispiel Deutschland.

2. Der Klimawandel verschärft weltweit Hunger und Armut – und verschärft die Probleme der industriellen Landwirtschaft weiter.

Die UN-Welternährungsorganisation FAO hat uns gerade erst daran erinnert, dass über 800 Millionen Menschen nicht genug zu essen haben, und der neue IPCC-Bericht fügt ziemlich unmissverständlich hinzu: wegen des Klimawandels wird es noch schlimmer. In vielen Weltregionen sind die Folgen einer Überhitzung der Atmosphäre sinkende Ernten, schlechtere Bodenfruchtbarkeit, wachsende Wasserknappheit und weniger Nährstoffe in den Pflanzen. Wenn die Böden gar nichts mehr hergeben, der Klimawandel die Ernten komplett vertrocknen lässt oder von den Feldern spült, bleibt den Menschen oft nichts weiter übrig, als ihre Heimat zu verlassen. Klimawandel bedeutet aber auch: höhere Nahrungsmittelpreise – für in Armut lebenden Menschen in den Entwicklungsländern, die jetzt schon einen Großteil ihres verfügbaren Einkommens für Nahrungsmittel ausgeben, kaum zu bewältigen.

3. Ein besserer Umgang mit Land und Böden ist unverzichtbar für den Kampf gegen den Klimawandel und den Kampf gegen Hunger und Armut.

Gesunde, fruchtbare Böden sind nicht nur Voraussetzung für den Anbau von Nahrungsmitteln; sie können auch erhebliche Mengen an Treibhausgasen absorbieren. Der Bericht des IPCC zeigt Wege auf, wie wir in der Landwirtschaft sowohl Treibhausgase reduzieren und gleichzeitig die Landwirtschaft gegen den Klimawandel absichern können. Agrarökologische Anbauverfahren sind dafür bestens geeignet – nicht nur können sie die Erträge trotz Klimawandel verbessern, sondern schützen gleichzeitig Böden, Wasserressourcen, die Artenvielfalt und Ökosysteme. Sie sind damit eine Alternative zur industriellen Landwirtschaft, die Oxfam auch ganz konkret unterstützt: In Bolivien unterstützt Oxfam solch eine Initiative, die degradierte Flächen aufwertet, die Bodenfruchtbarkeit erhöht, Ökosysteme erhält und die Lebensgrundlagen der Menschen stärkt.

Der IPCC-Bericht betont übrigens auch, wie wichtig im Umgang mit Land und Böden die Einbindung der örtlichen Bevölkerung ist, insbesondere auch indigener Gruppen, deren Lebensgrundlagen oft von intakten Ökosystemen anhängen, die aber selten über offiziell anerkannte Landtitel verfügen und daher häufig von ihrem Land vertrieben werden, wenn beispielsweise große Konzerne sich etwa in bisher intakte Wälder ausbreiten wollen. Die Landrechte solcher Gruppen zu stärken, ist eine kritische Zukunftsaufgabe und kann einen wichtigen Beitrag leisten im Klimaschutz.

4. Wir brauchen ehrgeizigen Klimaschutz, um sowohl die Treibhausgase als auch den weltweiten Hunger auf null zu senken, und müssen dabei die falschen Lösungen vermeiden.

Der IPCC-Bericht warnt unmissverständlich davor, dass die globale Erwärmung um 3-4°C über dem vorindustriellen Niveau, auf die es derzeit angesichts der kriminell unzulänglichen Klimaschutzanstrengungen der Länder hinausläuft, schwerwiegende Risiken und irreversible Folgen für die weltweite Ernten, die Ernährungssouveränität der Menschen und den Kampf gegen den Hunger nach sich ziehen wird. Umso peinlicher ist es, dass die Bundesregierung ihre Klimaschutzziele nach ihrer eigenen Projektion allesamt deutlich verfehlen wird. Damit die Klimakrise und ihre Folgen noch halbwegs beherrschbar bleiben, müssen die Treibhausgasemissionen noch vor 2050 auf Netto-Null sinken – unter anderem durch eine komplette Abkehr von den fossilen Energien.

Vorsicht aber vor falschen Lösungen, die großen Schaden anrichten könnten, beispielswese der Idee, statt konsequentem Klimaschutz großflächig Monokulturen anzupflanzen, damit zum Beispiel wachsende Wälder das Kohlendioxid aus der Atmosphäre binden oder zumindest klimaneutral als Biomasse für die Energiegewinnung dienen sollen. Damit das Wirkung hat, müssten gewaltige Flächen dafür dem Anbau von Nahrungsmitteln zur Verfügung entzogen werden. Zudem haben derartige Plantagen in der Vergangenheit immer wieder zu zahlreichen ökologischen und sozialen Problemen, Vertreibungen und Menschenrechtsverletzungen geführt.

Der Klimaschutz muss also bei uns zuhause nicht nur anfangen, sondern auch durchgezogen werden. Das erfordert den konsequenten Ausbau der erneuerbaren Energien, einen Ausstieg aus der klimaschädlichen Kohle oder ein wirksames Klimaschutzgesetz, betrifft aber auch uns alle. Dazu gehört solch grober Unfug wie die SUV-Liebhaberei mancher Politiker – und auch unser krasser Fleischkonsum. Das haben auch die Wissenschaftler vom IPCC geschrieben. Wissenschaftlich verklausuliert natürlich.

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Kooperation mit Brasilien

#Bundestag - 8. August 2019 - 18:12
Kooperation mit Brasilien - Entwicklung/Kleine Anfrage
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Menschenrechtsverletzungen in Indien

#Bundestag - 8. August 2019 - 18:12
Menschenrechtsverletzungen in Indien - Entwicklung/Antwort
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Inklusion in der Zusammenarbeit

#Bundestag - 8. August 2019 - 18:12
Inklusion in der Zusammenarbeit - Entwicklung/Antwort
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Keine Korrekturbitten des BMZ

#Bundestag - 8. August 2019 - 18:12
Keine Korrekturbitten des BMZ - Entwicklung/Antwort
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Mehr Agrarexporte in Entwicklungsländer

#Bundestag - 8. August 2019 - 18:12
Mehr Agrarexporte in Entwicklungsländer - Entwicklung/Antwort
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Abbau von Seltenen Erden

#Bundestag - 8. August 2019 - 18:12
Abbau von Seltenen Erden - Entwicklung/Antwort
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Finanzierung von Abfallanlagen

#Bundestag - 8. August 2019 - 18:12
Finanzierung von Abfallanlagen - Entwicklung/Antwort
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Red carpet courts: 10 stories of how the rich and powerful hijacked justice

Global Policy Forum - 8. August 2019 - 16:15

Imagine an environmentally or socially destructive corporate project – say, a toxic mine, which could poison your local supply of water, or a luxury real estate project, which would displace hundreds of people in its neighbourhood. You and your community oppose the plans, the courts judge in your favour and the project is stopped. Seems like a community victory right? But then, the company behind the project sues your country for interfering with its profits, demanding millions or even billions in compensation, including for future profits. Actually, you do not need to imagine all this. It is the reality. The ISDS parallel justice system for big business is again and again used as a corporate weapon against the public interest. In a new report by Friends of the Earth Europe and International, the Transnational Institute (TNI) and Corporate Europe Observatory (CEO), the organizations present 10 recent cases from around the world that show how the red carpet courts continue to thrive and reinforce injustice across the world.

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Join Our Transitioning to Circular Economy in Plastics/Packaging, Electronics and Textiles Workshop on 1 Oct 2019 in Cologne

SCP-Centre - 8. August 2019 - 15:22

How to enable organisations and their value chains to innovate towards more viable, sustainable and competitive economic models? What steps do companies need to take to transition to a Circular Economy Business Models (CEBM)? Do they need to focus on the enablers and the barriers of the markets and policy making? Find answers to these questions and more in our Transitioning to Circular Economy in Plastics/Packaging, Electronics, Textiles Workshop.

As increased attention is placed on the production, consumption and disposal of products around the world, business leaders are recognising the growing need to transition to a Circular Economy. There are many benefits to transitioning to a CEBM, such as great business opportunity to improve economic growth, produce substantial net material cost savings, create more jobs and increase innovation. Although there are barriers and questions to adapting this process, a few companies have addressed these and made the successful transition to circularity.

By participating in this workshop, you will have the opportunity to learn from a consortium of experts, as well as potentially collaborate with fellow attendees representing multiple sectors of industries. Experts will share their rich insights, examples and tools to inspire your next steps and possible partnerships in your journey to implement and further scale up sustainability and circularity. This workshop is organised as part of the European Union (EU) “R2Pi – Route to Circular Economy” project, in which 16 partners from 9 countries have contributed to analysing business models, political frameworks and developed practical tools and methods to accelerate the transition to circularity.

Workshop Objectives:

  • Learn about the challenges, opportunities, and practices of innovative organisations
  • Collaboratively engage in how to transition to circular economy business models in the sectors of textiles, plastics, and electronics.

Here, you will have the opportunity to:

  • Network and engage with business leaders and representatives invested in a circular future
  • Develop awareness about successful circular business models from others
  • Learn about practice-oriented tools for innovating your circular business models
  • Develop further knowledge concerning relevant and key Circular Economy policy initiatives.

Event: Transitioning to Circular Economy in Plastics/Packaging, Electronics, Textiles
Date: 1 October 2019
Time: 9:30 to 16:00
Location: Cologne

This workshop is aimed at business and association representatives, especially those from the plastics/packaging, electronics, and textiles sectors.

Please note, the workshop will be conducted in English, and is free of charge but subject to registration limits.

Click here to download workshop agenda.

To register for the workshop click here.

For further information, please contact Raymond Slaughter. 

 

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08. August 2019

ONE - 8. August 2019 - 14:40
1. Friedenssignale in Mosambik

Mehrere Medien, darunter die Tageszeitung (taz), die Süddeutsche Zeitung und die junge Welt berichten, dass die Regierung Mosambiks und die Oppositionspartei Renamo ein Friedensabkommen geschlossen haben. Bereits am vergangenen Dienstag haben beide Parteien das Abkommen unterzeichnet. Darin haben sie sich auf eine anhaltende Waffenruhe geeinigt und bekennen sich zur Wahrung der Stabilität des Landes. Das fragile Friedensabkommen von 1992 zwischen der Frelimo-Gruppe und den Rebell*innen der Renamo-Angehörigen sei im Jahr 2013 von den Renamo aufgekündigt worden. Erst im Jahr 2016 sei eine erneuerte Waffenruhe vereinbart worden. Das aktuelle Abkommen solle vor allem auch die anstehenden Wahlen im Oktober erleichtern. Mosambiks Präsident Filipe Nyusi und Oppositionsführer Ossufo Momade sehen vor allem großes Potenzial für wirtschaftliches Wachstum. Frieden, Sicherheit und nachhaltige Entwicklungen seien die obersten Prioritäten, um Afrika weiter aufzubauen, so Moussa Faki, Kommissionspräsident der Afrikanischen Union zum unterzeichneten Friedensabkommen. Mosambiks riesiges Erdgasvorkommen berge großes Potenzial für eine starke wirtschaftliche Entwicklung der gesamten Region, so Angolas Präsident Joao Lourenco.

2. Simbabwe: Hilfe gegen Hunger

Wie unter anderem n-tv, der Deutschlandfunk, General Anzeiger und evangelische.de berichten, ruft die UNO die internationale Gemeinschaft zu Hilfeleistungen für Simbabwe auf. Grund hierfür sei die starke Nahrungsmittelknappheit in dem Land. Von 16 Millionen Menschen benötigen rund fünf Millionen dringend Hilfe. Auch brauchen fast 2,5 Millionen Menschen schnellstmöglich humanitäre Unterstützung, da sie von einer Hungersnot bedroht seien. Grund für diese dramatische Situation sei die anhaltende Wirtschaftskrise sowie Wetterextreme. Im März dieses Jahres habe der Zyklon ‚Idai‘ für schwere Verwüstungen und Nahrungsmittelausfälle gesorgt. David Beasley, Exekutivdirektor des UN-Welternährungsprogramm, forderte die internationale Gemeinschaft dazu auf, rund 300 Millionen Euro für Simbabwe bereit zu stellen.

3. Wird das Wasser knapp?

Julia Merlot berichtet bei Spiegel Online, dass Wasser weltweit zu einem knappen Nahrungsmittel werden kann. Bereits am Dienstag berichteten die Frankfurter Allgemeine Zeitung und die Süddeutsche Zeitung, dass der Thinktank ‚World Resource Institute‘ (WRI) ermittelt habe, dass Wasserknappheit in immer mehr Ländern immer früher ein Thema sein wird. 2018 erlebte Kapstadt bereits einen ‚Day Zero‘ – also einen Tag, an dem kein Wasser aus den Leitungen mehr gekommen sei. Dies könne laut dem WRI immer öfter vorkommen, besonders in ohnehin trockenen Staaten des Nahen Ostens sowie in Nordafrika. Aktuelle leiden bereits 17 Staaten unter sehr hohem Wasserstress, weitere 27 seien mit einem hohen Risiko eingestuft worden. Bei Ländern, die bereits von Trockenheit betroffen seien, können kleine Dürren die Situation sehr schnell verschlimmern und einen scherwiegenden Wasserstress auslösen.

 

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Kühle Getränke und erfrischende Gedanken

INKOTA - 8. August 2019 - 14:14
Frische Luft, Getränke und Gedanken: Wir möchten Sie herzlich zu unserem INKOTA-Sommerfest am 23. August 2019 einladen! Neben der alljährlichen Grillaktion, leckerem Buffet, kühlen Getränken und dem netten Beisammensein im Garten haben wir in diesem Jahr einige interessante Gäste für einen informativen und unterhaltsamen Abend eingeladen.
  • Wann: 23. August, 17 Uhr bis open end, 18 Uhr beginnt die Lesung
  • Wo: INKOTA-Büro/Innenhof, Chrysanthemenstraße 1-3, 10407 Berlin
  • Anmeldung: Bis zum 16. August bitte an info@inkota.de
Laima Eicke wird das Buch „Das gute Leben für alle – Wege in die solidarische Lebensweise“ von der I.L.A. Werkstatt für globale Gerechtigkeit vorstellen. Außerdem freuen wir uns sehr, auch Imke Müller-Hellmann, Autorin des Buchs „Leute machen Kleider“, begrüßen zu dürfen. Mit beiden wollen wir im Anschluss an ihre Buchvorstellung und kurze Lesung über die Auswirkungen unseres globalisierten Wirtschaftssystems sowie alternative Lösungsansätze diskutieren. Außerdem freuen wir uns über einen musikalischen Beitrag des brasilianisch-mexikanischen Duos Babel Collage.

Für Grillgut, Salate und Getränke ist gesorgt. Damit wir besser planen können, melden Sie sich bitte bis zum 16. August unter info@inkota.de an.

Wir freuen uns auf Sie!
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08.08.2019 Weltklimarat-Sonderbericht: Minister Müller fordert zusätzliche Investitionen in internationalen Klimaschutz

BMZ - 8. August 2019 - 13:00
Zur Vorstellung des Sonderberichts des "Weltklimarates" zum Thema "Klimawandel, Landnutzung und Ernährungssicherheit" erklärt Bundesentwicklungsminister Gerd Müller: "Der Sonderbericht des Weltklimarates ist ein Alarmsignal: Die Landmassen haben sich deutlich erwärmt, seit Ende des 19. Jahrhunderts um fast 1,5 Grad Celsius. Das hat dramatische Folgen. Klimazonen verschieben sich, ehemals fruchtbare Landschaften werden zu Wüsten. Dürren und Hitzewellen nehmen ...
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AFRITOPIA – INKOTA in Wuppertal

INKOTA - 8. August 2019 - 12:55
Dass in unserem Ernährungs- und Landwirtschaftssystem einiges schief läuft hat der Weltklimarat erst kürzlich bestätigt: 24 Prozent der Treibhausgas-Emissionen gehen auf das Konto der Lebensmittelindustrie. Doch was können wir tun um Landraub, Überfischung oder Pestizidexporten zu verhindern? Das AFRITOPIA – Global Food Lab bietet ein Wochenende lang die Möglichkeit, im wahrsten Sinnen des Wortes einen Blick über den Tellerrand zu werfen – und INKOTA ist mit dabei. Lernen Sie regionale Ernährungskonzepte, Urban Gardening-Projekte und soziale Start-Ups in der Landwirtschaft kennen und treffen Sie in Utopiastadt.
  • Was: Vorträge, Workshops, Aktionen, Film und Live-Musik rund um Ernährung und Landwirtschaft in Europa und Afrika
  • Wo: Utopiastadt, Mirker Str. 48, 42105 Wuppertal
  • Wann: 31.08. - 01.09.; Sa, 30.08. 14 -15Uhr Vortrag von INKOTA-Referentin Lena Bassermann zu Digitalisierung in der Landwirtschaft
Am Samstag ist INKOTA mit einem Vortrag zur Digitalisierung in der Landwirtschaft in Wuppertal vertreten. Während des Vortrags "Algorithmus auf dem Acker – Digitalisierung: Innovative Chance oder neue Gefahr für Kleinbauern weltweit?" diskutiert Lena Bassermann von INKOTA die Chancen und Risiken der Digitalisierung für kleinbäuerliche ErzeugerInnen und Arbeitende in der Landwirtschaft und der Nahrungsmittelindustrie weltweit.  Auch der Veranstaltungssort des AFRITOPIA - Global Food Lab hat einiges zu bieten. Die Utopiastadt ist das "kreative Kluster" in der Wuppertaler Nordstadt. Im und um den ehemaligen Miker Bahnhof versteht sich Utopiastadt als zentrale Anlaufstelle für kreative Stadtentwicklung und als Labor der Utopien. Neben Urban Gardening, Recycle- und Upcycle-Initiativen vereint das alte Bahnhofsgelände ein vielfältiges Angebot an regelmäßig stattfindenden musikalischen und literarischen Veranstaltungen, Austellungen und Workshops. Wir freuen uns auf Ihren Besuch beim AFRITOPIA! Weitere Informationen Programmübersicht AFRITOPIA Utopiastadt in Wuppertal Broschüre „Blocking the Chain“ zu Digitalisierung in der Landwirtschaft
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