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Fußball – mehr als nur ein Sport

DSW - 15. Juni 2018 - 13:08

Es gibt wohl nur wenige Bereiche, in denen die Globalisierung so stark zu spüren ist wie beim Fußball. In der Bundesliga sind Spieler aus über 50 Ländern vertreten. Häufig sind sie hier die größten und bekanntesten Botschafter ihres Landes. Denn mal ehrlich, was wissen die meisten von uns schon über Gabun? Wer sich für Fußball interessiert weiß: Aus Gabun kommt ein Fußballer, der sich in der deutschen Bundesliga einen echten Namen gemacht hat, Pierre-Emerick Aubameyang. Nachdem er bei Borrussia Dortmund unter Vertrag war, ist er heute Stürmer beim FC Arsenal.  Und so lernen wir durch Fußballturniere, wie aktuell bei der WM, Nationen kennen, die sich sonst jenseits unseres Tellerrands befinden.

Die Engländer spielen – und die ganze Welt schaut zu

Mittlerweile ist auch das Fußballschauen in Afrika und Asien nicht weniger beliebt als bei uns. Vor allem wenn es um eine Sache geht! Beliebt ist dabei vor allem die englische Premier League. Geht mal am Wochenende in eine Bar in der kenianischen Hauptstadt Nairobi, wenn gerade Arsenal London gegen Manchester United spielt. Viel Spaß bei der Platzsuche!

Die örtlichen Liegen Afrikas spielen eher eine untergeordnete Rolle. Die Stadien sind meist halbleer, dafür wird viel gesungen und getanzt. Die Atmosphäre ist im Allgemeinen entspannter als in europäischen Stadien, kann sich bei Derbys aber auch aufheizen. Das Hauptinteresse aber liegt auf Europa.

Und ein Tipp: Wenn ihr euch irgendwo auf der Welt befindet, Anschluss sucht, aber keine Ahnung von Fußball habt, dann macht vorher einen kleinen Crashkurs über Fußball in Deutschland oder England von jemandem in eurem Bekanntenkreis. Denn Fußball ist fast überall auf der Welt ein wunderbarer Türöffner für jedes Gespräch.

Fußball verbindet in der Stadt und auf dem Land

Kinder mit ihren Fußbällen aus Bananenblättern. Quelle: FSMC

Ohne Übertreibung lässt sich sagen, dass Fußball für viele die größte Freizeitbeschäftigung überhaupt ist. In den größeren Städten sieht man Jungs (und oft auch Mädchen) mit einem normalen Ball, in ländlichen Regionen auch viele Kinder und Jugendliche, die mit selbstgebastelten Bällen aus Plastiktüten oder Bananenblättern kicken. Gespielt wird dabei häufig gar nicht auf Tore, denn diese haben meistens kein Netz und der Ball müsste nach einem Treffer erstmal wieder gesucht werden.

Deshalb wird häufig auf einem großen Platz nur auf zwei gegenüberliegende, kleine Steine gespielt. Dabei wird dann viel gedribbelt, häufig gepasst und logischerweise fast nie geschossen. Die Entwicklung dieses Stils erklärt dann auch die häufige Torlosigkeit in den afrikanischen Ligen. Ein 4:3 gibt es hier nur selten, ein 1:0 dagegen sehr häufig.

Fußball bringt auch Zukunftsperspektiven

Fußball kann viele Werte vermitteln, die für viele Jugendliche sinnvoll sind. Teamgeist, Wille, Lernbereitschaft und natürlich auch den positiven Einfluss auf die Gesundheit. Doch gerade in vielen Entwicklungsländern ist es noch so viel mehr. Es gibt viele Initiativen, die Fußball auch mit Bildung verbinden. Die Jugendgruppen in unseren Projekten in Ostafrika versuchen mit Fußballturnieren nicht nur Spaß und Freude in die vernachlässigten Wohngebiete zu bringen. Sie klären zeitgleich auch andere Jugendliche über Sexualität und Verhütungsmethoden auf, damit sie sich vor ungewollten Schwangerschaften und sexuell übertragbaren Krankheiten schützen können. Wie das funktioniert, seht ihr hier:

 

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Gekommen, um zu geben

Misereor - 15. Juni 2018 - 12:31
Freiwilligendienst andersherum: Maurice aus Ruanda und Wilver aus Kolumbien sind auf Einladung von MISEREOR für ein Jahr nach Köln gekommen. Was sie beim Bundesfreiwilligendienst erleben und wie sich ihr Blick auf Deutschland verändert hat, seit sie hier sind.

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Die Hitze steigt

E+Z - 15. Juni 2018 - 12:13
Auswirkungen von Erosion und anderen Folgen des Klimawandels auf urbanes Leben in Benin

Das Vordringen des Atlantischen Ozeans hat verheerende Schäden in Djeffa angerichtet. Dieses Küstendorf liegt zwischen Cotonou und der nahe gelegenen Hauptstadt Porto-Novo. Das Meer hat Häuser weggerissen, und die Küstenlinie ist mehrere Dutzend Meter nach Norden vorgedrungen. Dass unkontrolliert Sand für Baustellen vom Strand geholt wurde, hat diese Entwicklung allerdings beschleunigt.

Auch ein neuer Stadtteil von Cotonou ist betroffen. Er heißt PK 10 und liegt nur wenige Kilometer von der Innenstadt entfernt. Die Wogen haben Wohnhäuser, Hotels und touristische Einrichtungen zerstört. Das beliebte Palm Beach Hotel brach in sich zusammen. Viele weitere Gebäude in PK 10 sind dem Untergang geweiht. Nach Berechnungen von Experten könnte der Meeresspiegel in den nächsten 20 Jahren um bis zu 60 Zentimeter steigen. Die amtierende Regierung will Investitionen in die wachsende Fremdenverkehrsbranche fördern – doch unter diesen Voraussetzungen sind solche Investitionen offensichtlich riskant.

Die Herausforderungen sind riesig. Küstenschutz und Deiche müssen verstärkt werden. Teile von Cotonou – einer Stadt mit mehr als 1,5 Millionen Einwohnern – liegen unter dem Meeresspiegel. Bei starken Fluten könnten sie überflutet und vielleicht sogar ganz von der Landkarte geschwemmt werden.

Bisherige Anstrengungen, die Küste zu schützen, reichten nicht aus. 2008 brachte die Regierung ein Projekt auf den Weg, um den Küstenverlauf zu erhalten. Die Ausgaben beliefen sich auf umgerechnet 4 Millionen Euro für Betonbarrieren und Dämme an strategisch wichtigen Punkten. Die Erosion hat dennoch zugenommen. Sie wurde noch verschärft wegen des Ausbaus des Freihafens von Cotonou, für den Becken und Zufahrtstrecken vertieft wurden.

2014 verstärkte die Regierung ihre Bemühungen, die Küste zu schützen, und ließ in der Nähe des Hafens neue Deiche bauen. Bisher wurden dafür umgerechnet 70 Millionen Euro ausgegeben. Auch andernorts werden lokale Maßnahmen ergriffen. Doch um die Erosion wirklich in den Griff zu bekommen, muss noch mehr geschehen.

Eine umfassende Betrachtung des Problems legt internationales Handeln nahe, denn ähnliche Probleme plagen auch andere westafrikanische Küstenstädte wie etwa Lagos in Nigeria oder Lomé in Togo. Wichtige Straßen, zum Beispiel die von Cotonou nach Lagos, führen am Meer entlang. Sturmfluten könnten den lebenswichtigen Verkehr unterbrechen.

Lagos liegt nahe an der Grenze zu Benin. Dass auch die Seehäfen der nigerianischen Wirtschaftsmetropole ausgebaut werden, kann sich negativ auf Benins Küste auswirken. Die Weltbank will denn auch Mittel für den Küstenschutz bereitstellen. Klar ist aber, dass internationale Pläne nichts taugen, wenn sie nicht lokal implementiert werden.

Der Klimawandel verändert das Leben in Großstädten auch auf andere Weise. Wissenschaftler von der Universität Abomey-Calavi sagen Wetterveränderungen für verschiedene Gegenden voraus. In den meisten werden die Temperaturen steigen und die Niederschläge zurückgehen. Schon jetzt ist die Regenzeit unberechenbar geworden. Niederschläge sind in den letzten fünf Jahren um alarmierende 50 bis 75 Prozent gesunken.

Die Wetterveränderungen bedeuten Ernteausfälle. Regional angebaute Lebensmittel werden auf städtischen Märkten knapper und teurer. Forschern der Universität Abomey-Calavi zufolge ging auch die Fleisch- und Milchproduktion zurück, und bisher unbekannte Krankheiten bedrohen Nutztieren.

Auch Süßwasserfisch ist für Verbraucher in Porto-Novo teurer geworden und schwerer zu finden. Der örtliche Fluss ist inzwischen fast das ganze Jahr über mit invasiven Pflanzen zugewachsen. Das hat nicht nur den Fischbestand verringert – die wuchernde Vegetation erschwert das Fischen mit Netzen. Und weil es weniger regnet, führen die Flüsse insgesamt weniger Wasser.

Karim Okanla ist Dozent an der Houdegbe North American University Benin in Cotonou.
karimokanla@yahoo.com

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Gesunder Wandel

E+Z - 15. Juni 2018 - 11:53
Weshalb Frauen in Bangladesch im Schnitt nur noch 2,1 Kinder bekommen

Bangladesch ist der regionale Spitzenreiter. Nach Angaben der Weltbank lag die Gesamtfertilitätsrate 1960 im damaligen Ostpakistan bei 6,6. Seither hat sich die Rate um mehr als zwei Drittel reduziert. Dieser Erfolg ist bedeutsam, da nachhaltige Entwicklung eine stabile Bevölkerungszahl voraussetzt.

Die ersten Programme zur Familienplanung in Bangladesch hatten in den 1960ern nur mäßigen Erfolg. Sie fokussierten ausschließlich auf Verhütungsmethoden, vernachlässigten also die Gesundheit von Müttern und Kindern. Eltern entscheiden sich aber dann für kleinere Familien, wenn die Säuglings- und Kindersterblichkeit sinkt. Ist sie hoch, wollen sie viele Kinder, um sicherzugehen, dass wenigstens einige überleben. Bei geringer Sterblichkeit investieren sie dagegen in Bildung, um die Lebenschancen der Kinder zu verbessern. Im Schnitt sind kleinere Familien gesündere Familien.

Nach seiner Unabhängigkeit von Pakistan setzte Bangladesch erfolgreiche Impfprogramme um. Zudem verbesserte sich das Gesundheitswesen, vor allem dank zivilgesellschaftlicher Initiativen. Die Regierung erkannte die Notwendigkeit, die Gesundheit von Müttern und Kindern zu verbessern. Mehr Kinder erlebten ihren fünften Geburtstag.

Enge Zusammenarbeit zwischen staatlichen Institutionen und Zivilgesellschaft ist sinnvoll. 1978 begann die Regierung Bangladeschs Dienstleistungen zur Familienplanung durch Familienhelfer zu fördern. Diese waren häufig professionell ausgebildete Sanitäterinnen, Krankenschwestern und Geburtshelferinnen. Sie sollten Dorffrauen erreichen und Mütter über die Vorteile kleinerer Familien beraten. Sie boten auch Rat zu anderen Themen sowie Zugang zu qualifizierter Gesundheitsversorgung.

Bangladesch zählt zu den geringstentwickelten Ländern. Wir haben nicht genug Ärzte. Wie die Erfahrung von Gonoshasthaya Kendra (GK), einem nichtstaatlichen Gesundheitsdienstleister, und anderen Akteuren zeigt, können Paramedics die wichtigsten Dienste erbringen. Für komplizierte Fälle benötigen sie allerdings ein Überweisungs­system an Ärzte mit Hochschulbildung.

Gerade im ländlichen Raum waren traditionelle Hebammen immer wichtig – und sind es auch heute noch. Sie genießen das Vertrauen ihrer jeweiligen Gemeinschaften. Es ist sinnvoll, ihr Wissen auf den neuesten Stand zu bringen und sie in die Familienplanung einzubeziehen.

Bildung gibt Frauen mehr Entscheidungsmacht darüber, wie viele Kinder sie bekommen wollen – und Mädchen, die zur Schule gehen, heiraten meist später. Zudem verändern sich die Geschlechterrollen – nicht zuletzt dank Mikrofinanzorganisationen. Sie geben Frauen seit Jahrzehnten Zugang zu Krediten.

Religion war in Bangladesch kein großes Hindernis für die Familienplanung, was wohl an unserer jüngsten Geschichte liegt. Im Befreiungskrieg von 1971 wurden viele Frauen vergewaltigt. Einige wurden schwanger, wollten diese Kinder aber nicht. Sie brauchten Abtreibungen. Obwohl unser Land mehrheitlich muslimisch ist und eine eher konservative Kultur hat, sympathisierten die Menschen mit den Vergewaltigungsopfern. Die humanitäre Katastrophe bot die Gelegenheit, die Familienplanung voranzutreiben.

Bangladesch ist ein armes Land, aber wir haben Fortschritte gemacht. Die Mehrheit der Menschen hat heute Ernährungssicherheit. Allerdings sind viele Arme unterernährt und vielen mangelt es an angemessenem Wohnraum. Die Städte wachsen schnell, ohne geeignete Infrastruktur, und die Auswirkungen des Klimawandels sind spürbar. Wir stehen vor großen Herausforderungen, können sie aber meistern.

Die Senkung der Gesamtfertilitätsrate auf 2,1 ist ein großer Erfolg. Statistische Mittelwerte verbergen jedoch immer etwas. Arme Familien im ländlichen Raum haben weiterhin zu viele Kinder. Die Gesundheitsversorgung muss weiter verbessert werden – das gilt auch für die soziale und physische Infrastruktur generell.

Najma Rizvi ist eine emeritierte Professorin für Anthropologie. Sie hat an der Universität des zivilgesellschaftlichen Gesundheitsdienstleisters Gonoshasthaya Kendra gelehrt.
nrizvi08@gmail.com

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"Die Gesichter der Savanne": 3sat zeigt dreiteilige Naturdokumentation aus dem Luangwa-Tal

Presseportal Afrika - 15. Juni 2018 - 11:22
3sat [Newsroom]
Mainz (ots) - Mittwoch, 20. Juni 2018, ab 16.15 Uhr Erstausstrahlungen Das Luangwa-Tal in Sambia im Süden Afrikas ist Heimat unzähliger Wildtiere. Eine einzigartige Artenvielfalt - vom kleinsten Insekt bis zu beindruckenden Flusspferd-, Krokodil- ... Lesen Sie hier weiter...

Original-Content von: 3sat, übermittelt durch news aktuell
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Für die jungen Stimmen von UNICEF – eine Ermutigung

Unicef - 15. Juni 2018 - 10:10
In einer bewegenden Rede beim Hochschulgruppenworkshop in Freiburg hebt UNICEF-Vorstandsmitglied Peter-Matthias Gaede die Rolle von jungen Erwachsenen hervor, deren Engagement und Stimme für Kinder enorm hilfreich ist – und immer wichtiger wird. 
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Das EU-Assoziationsabkommen mit dem Mercosur: Frontalangriff auf bäuerliche Landwirtschaft, Menschenrechte, Umwelt- und Klimaschutz

Forum Umwelt & Entwicklung - 15. Juni 2018 - 9:45

Seit zwanzig Jahren verhandelt die Europäische Union schon mit den Staaten des Mercosur (Teilnehmende:Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay) über die Beseitigung von Handelsschranken.

Für das internationale Agrobusiness und die Lebensmittelindustrie stellt das Mercosur-Abkommen einen der wichtigsten Handelsverträge der EU dar. Kommt es zustande, könnten u.a. die Lebensmittelimporte des Mercosur in die EU bis 2025 von derzeit 17 auf 25 Prozent anschwellen. Für Landwirtschaft, Menschenrechte, Umwelt-, Klima- und Verbraucherschutz wäre das Abkommen ein Rückschritt – und zwar auf beiden Seiten des Atlantiks.

Das Fact Sheet zum EU-Mercosur Abkommen beleuchtet die Hintergründe.

Download des Factsheets

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German “Iran Bank” to Save Nuclear Agreement

SWP - 15. Juni 2018 - 0:00
The prospect of securing major private-sector investments could offer Iran an incentive to uphold its side of the nuclear agreement despite Washington’s withdrawal. Laura von Daniels proposes the creation of a private German Iran Bank to facilitate such investments.
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EU-Finanzplanung gefährdet zivile Krisenprävention

BfdW - 14. Juni 2018 - 20:05

Die Europäische Kommission hat heute genauer dargelegt, wie sie sich das neue "Instrument für Nachbarschaft, Entwicklung und internationale Zusammenarbeit" (NDICI) vorstel

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„Soziale Arbeit soll sich mehr einmischen!“

Engagement Global - 14. Juni 2018 - 18:09
Studierende der Katholischen Hochschule NRW. Foto: Jens Wenzel

Unter dem Motto #socialworkgoesglobal veranstaltete Engagement Global gGmbH – Service für Entwicklungsinitiativen in Kooperation mit der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen (KatHO NRW) im Zeitraum von April bis Juni eine dreiteilige Veranstaltungsreihe. Die Reihe beschäftigte sich mit der Frage: Wie kann Soziale Arbeit zur Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung beitragen? Mittel wurden hierfür aus dem Programm Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland (EBD) des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) bereitgestellt. Den Auftakt bildete am Mittwoch, 18. April 2018, die Vernissage der Ausstellung „Werte und Religionen“, die noch bis Juli in den Räumlichkeiten der KatHO NRW in Köln zu sehen ist.

„Entwicklungszusammenarbeit als Aufgabenfeld der Sozialen Arbeit“

Am Donnerstag, 24. Mai 2018, eröffneten Prof. Dr. Michael Ziemons, Dekan der Fakultät für Sozialwesen Abteilung Köln und Anita Reddy, Bereichsleiterin Bildungsprogramme bei Engagement Global, feierlich die Fachtagung zum Thema „Entwicklungszusammenarbeit als Aufgabenfeld für Soziale Arbeit“. Anschließend wurden in Vorträgen und Workshops Ansätze aus Theorie und Praxis vorgestellt und lebhaft diskutiert. Die Botschaften der Vortragenden war klar: Mit den Worten „die Entwicklungszusammenarbeit soll raus aus dem Elfenbeinturm“ und „Soziale Arbeit soll sich mehr einmischen“ forderten Serge Palasie vom Eine-Welt-Netz NRW und Lars Wissenbach von der Universität Siegen die Anwesenden zum Handeln auf. Gerade weil Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter in der ersten Reihe der Integrationsarbeit stünden, könnten diese einen Paradigmenwechsel befördern, so Prof. Dr. Heinz Theisen, Internationalisierungsbeauftragter der KatHO NRW am Standort Köln.

Die 100 Teilnehmenden hatten am Nachmittag die Möglichkeit in vier Workshops je eines der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der Agenda 2030 in direkten Bezug zu Sozialer Arbeit zu setzen. Die Themen Inklusion, Bildung, Flucht und Migration sowie nachhaltige Produktion standen zur Auswahl. Die Ergebnisse wurden von Graphic Recordern auf großformatigen Plakaten festgehalten und im Foyer präsentiert.

Das Ende der Fachtagung bildete der Gastvortrag von Dr. Claudia Lücking-Michel, Geschäftsführerin der Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe (AGEH). Lücking-Michel bereicherte den Tag durch einen praxisnahen Bezug zur Entwicklungszusammenarbeit. In einer Podiumsdiskussion mit Lücking-Michel, Dr. Monika Többe-Schukalla, Politikprofessorin der KatHO am Standort Paderborn und Andreas Hennig von Engagement Global wurde deutlich, dass der Einblick in die Lebensrealitäten in Ländern des Globalen Südens das Verständnis für die Tätigkeiten von Sozialarbeitenden sehr bereichert. Diese Austausche sollten allerdings nicht nur in Nord-Süd-Richtung stattfinden. Vielmehr müsse die Süd-Nord-Komponente gestärkt werden, die Einbindung von interkulturellen Expertinnen und Experten in den Universitätsbetrieb erhöht und die Vernetzung vor Ort vorangetrieben werden. Dies sind nur einige der vielfältigen Ansätze, die an diesem Tag besprochen wurden, um die Agenda 2030 in die Praxis umzusetzen.

Beispiele aus der Praxis

Abschluss der Reihe bildete ein Best Practice Abend am Dienstag, 12. Juni 2018. Mitarbeitende und Studierende der KatHO machten konkret, was vorher in Theorie besprochen wurde. Sie berichteten über ihr persönliches Engagement. Prof. Dr. Norbert Frieters-Reermann von der Abteilung Aachen, Alexandra Portratz, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Standort Köln und Mitinitiatorin der Veranstaltungsreihe sowie die Studentin Julia Frericks stellten ihre Aktivitäten in Südafrika, Ruanda und Nahost vor. Ergänzt wurde die Runde von Andreas Hennig, Mitarbeiter von Engagement Global, der Beispiele und Impulse zum Thema Entwicklungszusammenarbeit einbrachte.

Es war ein rundum gelungener Abschluss für die pilothafte Veranstaltungsreihe, die im nächsten Jahr fortgesetzt werden soll. Zum Abschied appellierte Prof. Dr. Hans Hobelsberger, Rektor der KatHO, an die Gäste, raus aus dem eigenen Vorgarten zu treten und sich mehr einzumischen. Die Gelegenheit nutzen in diesem Jahr zwölf Studierende aus verschiedenen Standorten der Hochschule in NRW, die gefördert durch den Konkreten Friedensdienst in unterschiedliche Projekte in Thailand, Südafrika, Ghana, Kolumbien, Bolivien, Jordanien reisen.

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Warnings of a new global financial crisis

Global Policy Watch - 14. Juni 2018 - 15:39

By Martin Khor

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There are increasing warnings of an imminent new financial crisis, not only from the billionaire investor George Soros, but also from eminent economists associated with the Bank for International Settlements, the bank of central banks.

The warnings come at a moment when there are signs of international capital flowing out of some emerging economies, including Turkey, Argentina and Indonesia.

Some economists have been warning that the boom-bust cycle in capital flows to developing countries will cause disruption, when there is a turn from boom to bust.

All it needs is a trigger, which may then snowball as investors in herd-like manner head for the exit door.  Their behaviour is akin to a self-fulfilling prophecy:  if enough speculative investors think this is the time to move back to the global financial capitals, then the exodus will happen, as it did in previous “bust” phases of the cycle.

Soros recently told a seminar in Paris:  “The strength of the dollar is already precipitating a flight from emerging-market currencies.   We may be heading for another major financial crisis.  The economic stimulus of a Marshall Plan for Africa and other parts of the developing world should kick in just at the right time.”

If Soros is right about an imminent crisis, its trigger could come from another European crisis. Or it could be outflow of funds from several developing countries.  Some had received huge inflows when returns were low or even zero in the rich countries.  With US interest rates and bond prices going up, the reverse flow is now taking place and it is only the start with more expected to take place.

Soros’ prediction may not be widely shared.  “Honestly I think that’s ridiculous,” said the head of investment bank Morgan Stanley commenting on Soros.

The Soros warning reminded me of a South Centre debate held in Geneva in April, when we hosted two eminent main speakers to launch their book, Revolution Required: The Ticking Bombs of the G7 Model.

The authors were Peter Dittus, former Secretary General of the Bank for International Settlements (BIS), and Hervé Hannoun, the former Deputy General Manager of BIS.  The BIS is a club of 60 central banks, known as the bank for central banks.

You can’t get more a more respected conservative establishment than the BIS, also famous for the quality of its research.

Yet the two recently retired top BIS leaders wrote a book in simple direct language warning of “ticking time bombs” in the global financial system waiting to explode because of the reckless and wrong policies of the major developed countries. Nothing short of a revolution in policy is required, to minimise the damage of a crisis that is about to come, they say.

At the Geneva meeting, Dittus and Hannoun pointed to several problems or “time bombs” that had developed in the developed countries, with potential to harm the world.

The main problem is what they call the G7 debt-driven growth model.  The major countries, except Germany, have lax fiscal policies with high government liabilities as percent of GDP.  In  particular the United States has an irresponsible fiscal policy which it has exported to other G7 countries, except Germany.

The US administration has expanded new expenditure and tax cuts by over a trillion dollars, with no funding other than more debt. This “reckless behaviour”, leading to a US fiscal deficit projected to be around 1 trillion USD in 2019, was made possible by the permissive monetary policy conducted by the Fed since 2009, the silence or complacency of the big three US based ratings agencies, and the IMF’s blessing.

The G7 central banks have also become the facilitators of unfettered debt
accumulation, according to the authors. The near zero or negative nominal interest rates are a huge incentive to borrow and extreme monetary policies have destroyed any incentive to fiscal rectitude.

G7 total debt in the 3rd quarter 2017 was around USD 100 trillion. Together the US, the UK, Canada, Japan and the Eurozone account for 64% of the world total debt.

The authors assert that the G7 extreme monetary policies since 2012 have undermined the foundations of the market economy.   There are now centrally planned financial markets and the break up of key elements of the market economy model.

Long-term interest rates are manipulated, valuations of all asset classes are deeply distorted, sovereign risk in advanced economies is deliberately mispriced, and all these do not reflect fundamentals.

They warn that the unprecedented asset price bubble engineered by G7 central banks is a ticking time bomb that is ready to burst, after seven years of near zero interest rates and speculative excesses in bonds, stocks and real estate. The Federal Reserve has dealt with the bursting of every asset bubble of the last 20 years by creating another, larger bubble.

They also warn that the quantitative easing policy of recent years may shift to a worse policy of government debt monetisation.

Although central banks have made it very clear that large scale government bond purchases are a temporary measure taken for monetary policy reasons, they are slipping into a different concept – that of a permanent intervention of central banks in government bond markets.

This is seen as a way to solve the sovereign debt crisis in major advanced economies, by transferring a growing part of government debt to the central bank: 43 per cent of G7 government bonds in major reserve currencies are now held by central banks and other public entities.

G7 central banks are at risk of heading towards the slippery slope which ultimately leads to government debt monetisation.

G7 central banks at the cross roads: normalisation or debt monetisation?
They are facing a dilemma, the authors point out.  They have to choose between highly risky scenarios: policy normalisation or government debt monetisation?

For the time being, the Fed and the Bank of Canada are leaning towards normalisation, albeit at a slow pace, while the ECB and the Bank of Japan are dangerously heading towards a continuation in a way or another of the debt monetisation experiment.

Here is the dilemma: G7 central banks’ policy normalisation is the only option consistent with their mandate and with a return to the rules of a market economy. But when G7 central banks eventually exit from their unconventional policies, they will contribute to the bursting of the asset price bubbles engendered by their monetary experiment.

This could well be the worst financial crisis ever experienced, as the level of debt and the artificial level of asset prices have no precedent.

But an even worse systemic crisis would result from the continuation of current unconventional policies leading central banks to cross the rubicon of government debt monetisation. The perpetuation of these policies, with their zero or negative interest rate policy and large-scale purchases of government debt, would encourage fiscal deficits and the continued expansion of public
debt.

Public debt monetisation, through the transfer of always more government bonds on G7 central banks’ balance sheets, would destroy the market economy as it would pave the way for an unlimited expansion of the public sector, say the authors.

The above shows why the former BIS officials believe a new financial crisis is brewing.  Changing the recent policy will lead to an explosion, but continuing with the same policy while buying time will lead to an even bigger crisis.

Their analysis of the crisis in the G7 countries matches that of Yılmaz Akyüz, the South Centre’s Chief Economist and author of the book, Playing With Fire.

Akyüz goes further, in analysing the impact a global crisis will have on developing countries.  Since the 2008-09 global crisis, the developing countries have built up new and increased vulnerabilities to global financial shocks.

Their financial sector has established even more and deeper links to international financial markets, shown for example by a high percentage of the ownership of foreign funds and investors in the domestic stock markets and in government bonds of developing countries.

Therefore if there is a significant or big outflow of these foreign funds, the same economies may suffer from loss of foreign reserves, currency depreciation, higher external debt servicing, higher import prices, falling prices of houses and equities and in worse cases an external debt crisis.  A few developing countries are already facing a crisis and seeking IMF bail-outs.

Many developing countries still have strong econo­mic fundamentals.  But in many cases, their economies are weakening in one way or other, and the worsening global economic prospects (including the real possibility of a trade war) do not augur well.  The conditions for an external-debt problem have increased.

It would thus be wise for them to monitor and analyse what is happening globally, as these will significantly affect the economy. Scenarios should be established on what may happen externally, including the onset of a new global crisis, how this may affect the economy in various ways, and to prepare for various measures that can be taken.  Crisis prevention and crisis aversion should now be a priority.

Dealing with the domestic economic issues should go together with preparations to cope with changing external situations. Though we may not be able to control what happens abroad, we can take measures to respond appropriately.

Martin Khor is Executive Director of the South Centre.

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UN-Sondergesandter: Militärische Eskalation im Jemen wird "ernsthafte Konsequenzen" für Zivilisten haben

Vereinte Nationen - 14. Juni 2018 - 15:12

14. Juni 2018 – Eine von Saudi-Arabien geführte Militärkoalition hat versucht die Kontrolle über den jemenitischen Hafen Hodeidah zu gewinnen und von oppositionellen Huthi-Truppen zu übernehmen. Dies werde für Millionen von Zivilisten „ernsthafte Konsequenzen" in einer bereits „schlimmen" Situation haben, sagte der UN-Sondergesandte für Jemen Martin Griffiths am Mittwoch.

Nach Berichten über einen schweren Luft- und Bodenangriff gegen die strategisch wichtige Stadt Hodeidah am Roten Meer warnte der UN-Sondergesandte Martin Griffiths in einer Erklärung, dass es „Auswirkungen auf seine Bemühungen haben werde, die Konfliktparteien an den Verhandlungstisch zu bringen".

Griffiths bekräftigte das „starke Engagement" der Vereinten Nationen für eine politische Lösung des Konflikts und sagte, dass „jede Gelegenheit" genutzt werde, um eine militärische Konfrontation zu vermeiden.

„Ich fordere die Parteien auf, sich konstruktiv mit unseren Bemühungen zu befassen, Hodeidah jegliche militärische Konfrontation zu ersparen", hieß es in Griffiths Statement. „Ich fordere die Parteien außerdem auf, Zurückhaltung zu üben und dem Frieden eine Chance zu geben."

Schon vor dem gegenwärtigen Konflikt zählte Jemen zu den ärmsten Ländern der Welt. Die Kämpfe im Land haben dazu geführt, dass weniger als die Hälfte der Gesundheitseinrichtungen des Landes in Betrieb sind. Grundlegende medizinische Bedürfnisse können nicht erfüllt werden, wodurch Jemeniten für vermeidbare Krankheiten anfällig sind. So sind im vergangenen Jahr mehr als eine Million Menschen an Cholera erkrankt.

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14. Juni 2018

ONE - 14. Juni 2018 - 15:01

1. Müller fordert mehr EU-Mittel für Afrika
Wie Zeit Online bereits gestern berichtete, hat sich Entwicklungsminister Gerd Müller für eine deutliche Erhöhung der Hilfen der Europäischen Union (EU) für Afrika ausgesprochen. Diese sollen laut Müller in die strategische Bekämpfung von Fluchtursachen investiert werden. Im Rahmen der siebenjährigen Finanzplanung der EU wolle die Staatengemeinschaft den Anteil für Afrika bis dato lediglich um eine Milliarde Euro erhöhen. Müller bezeichnete diese Mehrausgaben im ARD-Morgenmagazin als „lächerlich“. Gegenüber der französischen Nachrichtenagentur AFP sagte der Minister, dass die Ausgaben verdoppelt oder verdreifacht werden sollten. Anstatt Europa „zur Festung“ auszubauen, müsse die EU vor Ort Perspektiven für die Menschen schaffen. Die EU-Kommission stellte heute die aktuelle Finanzplanung in Brüssel vor.

2. D.R. Kongo bald Ebola-frei?
Mehrere Medien, darunter Spiegel Online, ZDFheute und die Berliner Morgenpost berichten über ein mögliches Ende der Ebola-Krankheitswelle in der Demokratischen Republik Kongo. Wie der Chef der Weltgesundheitsorganisation Tedros Ahanom in der Hauptstadt Kinshasa mitteilte, haben die Maßnahmen zur Eindämmung der Krankheit Wirkung gezeigt. Weiterhin bedürfe es jedoch großer Wachsamkeit. Im Kongo starben bis zuletzt 28 Menschen an Ebola, das Gesundheitsministerium habe 50 weitere Fälle registriert.

3. Geschlechterungleichheit verwehrt Mädchen Bildung
Die tageszeitung (taz) thematisiert heute die geringe Möglichkeit auf Bildung für Kinder in Afghanistan. Laut einer Studie des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen (UNICEF) und weiteren Entwicklungs- und Hilfsorganisationen gehen 43,7 Prozent der Kinder in Afghanistan nicht zur Schule, 60 Prozent davon seien Mädchen. In Konfliktregionen oder Regionen, die unter der Herrschaft der Extremistenorganisation Taliban stehen, bleibe sogar bis zu 85 Prozent der Mädchen der Bildungszugang verwehrt. Nach einem Bericht der Hilfsorganisation ONE sei das Land am Hindukusch somit trauriger Spitzenreiter in puncto Beschulung von Mädchen, gefolgt von dem Südsudan, der Zentralafrikanischen Republik und dem Niger.

 

 

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28.06.2018 | Wo steht die neue Phase deutscher Friedenspolitik?

GIZ Event - 14. Juni 2018 - 14:40
Veranstaltungsdatum: Donnerstag, 28. Juni 2018
Suche nach Ordnung in bewegten Zeiten: Die GIZ-Veranstaltungsreihe „Gespräche zur Internationalen Zusammenarbeit“ beschäftigt sich mit der Friedenspolitik.
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5 afrikanische Fußballteams wollen bei der WM 2018 Geschichte schreiben

ONE - 14. Juni 2018 - 14:14

Die Weltmeisterschaft in Russland startet am 14. Juni und zum ersten Mal haben sich fünf Teams der afrikanischen Fußballkonföderation (CAF) qualifiziert. Da stellt sich doch die Frage: Wird dieses Jahr vielleicht eine afrikanische Fußballmannschaft Weltmeister?

Bisher haben es nur drei afrikanische Teams geschafft in ein Viertelfinale zu kommen: Kamerun im Jahr 1990, Senegal 2002 und Ghana 2010. 2018 könnte es so weit sein, dass ein afrikanisches Team weiterkommt als je zuvor und vielleicht sogar das ganze Turnier gewinnt.

Hier sind die fünf Teams die man während der WM 2018 im Auge behalten sollte:

Senegal

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2018 mag erst ihr zweiter Weltcup sein, aber die Teranga Lions aus dem Senegal genießen schon jetzt hohes Ansehen. Ihr Team aus dem Jahr 2002 hat es bis zum Viertelfinale geschafft. Ihr damaliger Kapitän Aliou Cisse hat die Mannschaft für ihren Einsatz bei der diesjährigen WM trainiert.

„Diese Generation ist großartig“, sagt Cisse über sein Team. „Wir verändern die Einstellung. Es geht nicht nur darum Pässe zu spielen oder um technisches Können. Es geht darum den afrikanischen Fußball auf ein neues Level zu heben. Das ist unser Ziel.“

Marokko

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Nach 20 Jahren Abwesenheit wird Marokko zum dritten Mal bei einer Weltmeisterschaft teilnehmen. Die Atlas Lions zeichnen sich durch ihre unterschiedlichen Spieler aus; 17 der 23 Spieler sind nicht in Marokko geboren. Sie haben sich dafür entschieden für das Land zu spielen, in dem ihre Eltern und Großeltern geboren sind. Der Trainer des Teams, Hervé Renard, versteht warum die Spieler sich bewusst dafür entschieden haben für Marokko zu spielen, denn er ist selber in Frankreich geboren.

„… Das Wichtigste ist Teamgeist.“ Sagt Renard. „Wenn du im Fußball etwas erreichen willst, brauchst du Teamgeist, da spielt es keine Rolle wo du herkommst.“

Das Team wird in den nächsten Wochen auf starke Gegner treffen. In ihrer Gruppe sind Portugal, aktuell als viertstärkste Mannschaft eingestuft und Spanien als aktuell achtstärkste Mannschaft.

Nigeria

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Nigeria hat von den diesjährigen afrikanischen Teams am meisten WM-Erfahrungen. 2018 nehmen sie zum sechsten Mal an dem Turnier teil. Obwohl sie in der Gruppe B ungeschlagen sind, werden sie auf ihren langjährigen Konkurrenten treffen. Nigeria und Argentinien spielten in den letzten Weltmeisterschaften schon gegeneinander, bei denen Argentinien jedes Mal als Gewinner herausging.

Obwohl das Team aus einigen herausragenden Spielern besteht, erklärt Trainer Gernot Rohr, dass die Stärke des Teams darin läge, ein Kollektiv zu sein. „Es ist nicht die individuelle Qualität, auch wenn diese Qualität riesig ist, die einen Unterschied macht. Es ist der beste Teamgeist.“

Tunesien

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Die Eagles of Carthage qualifizierten sich für ihre fünfte Weltmeisterschaft und müssen sich großen Herausforderungen in Gruppe G stellen. Das Team wird auf England und Belgien treffen, aber die Spieler sind zuversichtlich, dass sie das „wahre Gesicht Tunesiens“ zeigen werden.

Bei der WM in Argentinien 1978 schrieb Tunesien erstmals Geschichte, da sie als das erste afrikanische Land ein Weltmeisterschaftsspiel gewannen. Seit damals haben sie zwar nicht mehr gewonnen, aber das kann sich dieses Jahr ändern.

Ägypten

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Diese WM wird die erste für das ägyptische Team seit 1990 und die dritte in ihrer Fußballgeschichte. Die Pharohs sicherten sich ihren Platz in ihrem letzten Spiel, dank Mohamed Salah, der den Sieg gegen die Demokratische Republik Kongo sicherte.

Mohamed Salah, Fußballer des Jahres 2017, wird voraussichtlich dieses Jahr ebenfalls spielen, trotz einer Schulterverletzung aus dem Champions League Finale vom FC Liverpool gegen Real Madrid. Er erzielte 44 Tore in einer rekordbrechenden ersten Saison, was ihn zum großen Hoffnungsträger der ägyptischen Mannschaft macht. Seine athletischen Fähigkeiten haben ihm eine große Fangemeinde beschert: Bei der Präsidentschaftswahl in Ägypten erhielt er über 1 Million Stimmen, obwohl er überhaupt nicht kandidierte.

Ägyptens Torwart, Essam El-Hadary, ist der älteste Spieler, der an der Weltmeisterschaft 2018 teilnimmt. Ob er danach in den wohlverdienten Ruhestand geht, wird sich zeigen.

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Ausschreibung: Praktikant (m/w) mit Schwerpunkt Kommunikation/ PR | 01.09.2018 – 28.02.2019

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Uni Bonn: Integration durch Sprachbegleitung – Universität und Caritas erneuern ihre Kooperation

Bonn - 14. Juni 2018 - 13:47
Die Philosophische Fakultät der Universität Bonn und die Bonner Caritas, Fachdienst für Migration und Integration, erneuern ihre Kooperation zur Verbesserung der Integration Neuzugewanderter. Seit zwei Jahren besteht diese Zusammenarbeit, die nun in ihrer Form verändert und den gesellschaftspolitischen Gegebenheiten angepasst wird. Bislang konnten sich Studierende der Philosophischen Fakultät der Universität Bonn zu Sprachbegleitern für geflüchtete […]
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Ein ambivalentes Verhältnis: Internationale Handelspolitik und nachhaltige Entwicklungsziele

Forum Umwelt & Entwicklung - 14. Juni 2018 - 12:09

Von Jürgen Maier und Marie-Luise Abshagen

 

Einerseits gilt bislang: Wenn Nachhaltigkeitspolitik ein Handelshemmnis sein könnte, wird sie verboten. Andererseits hat sich die Welt 2015 nachhaltige Entwicklungsziele auferlegt. Deren Umsetzung gestaltet sich auch deshalb als herausfordernd, weil sie sich relativ unkritisch zu Wirtschaftswachstum und freiem Welthandel bekennen.

 

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Tausende Rohingya-Kinder in Flüchtlingscamps durch Monsun in Gefahr

Unicef - 14. Juni 2018 - 11:50
Starke Regenfälle und Winde haben in den vergangenen Tagen die Flüchtlingslager und Notunterkünfte für Rohingya in Bangladesch getroffen. Es war der erste heftige Sturm in der Monsun-Zeit. Die Sicherheit und Gesundheit von Tausenden Kindern ist laut UNICEF in Gefahr.
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