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Ten Years from the financial crisis, SID joined Change Finance coalition to ask for a paradigm shift

SID Hamburg - 14. September 2018 - 19:12

SID is member of the Change Finance coalition - https://www.changefinance.org-  including  civil society organizations, advocacy groups, think tanks and grassroots movements, advocating and campaigning  together to ask governments to take action and change the rules of finance. 

Tomorrow Saturday 15th September 2018 is the 10th anniversary of the collapse of the US Investment Bank Lehman Brothers which marked the start of the financial crisis in 2008. The date has been chosen as a symbolic moment to mobilize around and provide support to the 'Ten Years On' campaign. 

More information are available on the campaign' s website https://www.changefinance.org/take-action/ as well as on SID website at the following link: https://www. sidint.net/content/ten-years-crisis-finance-rules-world-lets-change-rules

The SID post also includes a selection of analysis about the past crisis and the risk of a new collapse, should a paradigm shift not happen soon.     

#unteilbar: Aufruf zur Demonstration

INKOTA - 14. September 2018 - 18:59
Für eine offene und freie Gesellschaft – Solidarität statt Ausgrenzung! Es findet eine dramatische politische Verschiebung statt: Rassismus und Menschenverachtung werden gesellschaftsfähig. Was gestern noch undenkbar war und als unsagbar galt, ist kurz darauf Realität. Humanität und Menschenrechte, Religionsfreiheit und Rechtsstaat werden offen angegriffen. Es ist ein Angriff, der uns allen gilt. Deshalb ist INKOTA einer der Erstunterzeichner dieses Appells und ruft in einem breite Bündnis zur Demonstration am 13. Oktober in Berlin auf.
  • Was: Demonstration mit Musikprogramm und Abschlusskundgebung
  • Wann: Samstag, 13. Oktober 2018 – 13:00 Uhr
  • Wo: Berlin. Sobald der Startpunkt, die genaue Route und das Programm feststehen, werden wir hier, bei Facebook und auf Twitter darüber informieren.
Wir lassen nicht zu, dass Sozialstaat, Flucht und Migration gegeneinander ausgespielt werden. Wir halten dagegen, wenn Grund- und Freiheitsrechte weiter eingeschränkt werden sollen. Das Sterben von Menschen auf der Flucht nach Europa darf nicht Teil unserer Normalität werden. Europa ist von einer nationalistischen Stimmung der Entsolidarisierung und Ausgrenzung erfasst. Kritik an diesen unmenschlichen Verhältnissen wird gezielt als realitätsfremd diffamiert. Während der Staat sogenannte Sicherheitsgesetze verschärft, die Überwachung ausbaut und so Stärke markiert, ist das Sozialsystem von Schwäche gekennzeichnet: Millionen leiden darunter, dass viel zu wenig investiert wird, etwa in Pflege, Gesundheit, Kinderbetreuung und Bildung. Unzählige Menschen werden jährlich aus ihren Wohnungen vertrieben. Die Umverteilung von unten nach oben wurde seit der Agenda 2010 massiv vorangetrieben. Steuerlich begünstigte Milliardengewinne der Wirtschaft stehen einem der größten Niedriglohnsektoren Europas und der Verarmung benachteiligter Menschen gegenüber. Nicht mit uns – Wir halten dagegen! Wir treten für eine offene und solidarische Gesellschaft ein, in der Menschenrechte unteilbar, in der vielfältige und selbstbestimmte Lebensentwürfe selbstverständlich sind. Wir stellen uns gegen jegliche Form von Diskriminierung und Hetze. Gemeinsam treten wir antimuslimischem Rassismus, Antisemitismus, Antiziganismus, Antifeminismus und LGBTIQ*- Feindlichkeit entschieden entgegen. Wir sind jetzt schon viele, die sich einsetzen: Ob an den Außengrenzen Europas, ob vor Ort in Organisationen von Geflüchteten und in Willkommensinitiativen, ob in queer-feministischen, antirassistischen Bewegungen, in Migrant*innenorganisationen, in Gewerkschaften, in Verbänden, NGOs, Religionsgemeinschaften, Vereinen und Nachbarschaften, ob in dem Engagement gegen Wohnungsnot, Verdrängung, Pflegenotstand, gegen Überwachung und Gesetzesverschärfungen oder gegen die Entrechtung von Geflüchteten – an vielen Orten sind Menschen aktiv, die sich zur Wehr setzen gegen Diskriminierung, Kriminalisierung und Ausgrenzung. Gemeinsam werden wir die solidarische Gesellschaft sichtbar machen! Am 13. Oktober wird von Berlin ein klares Signal ausgehen. Weitere Informationen
Anreise zur Demonstration Webseite des #unteilbar-Bündnisses
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Kakao-Barometer 2018 warnt: Rezepte gegen Armut sind unzureichend

INKOTA - 14. September 2018 - 16:55
Obwohl Schokoladenunternehmen seit Jahren mehr Nachhaltigkeit versprechen, hat sich die Situation der Kakaobauern und -bäuerinnen kaum verbessert. Zu diesem schockierenden Ergebnis kommt das Kakaobarometer 2018, das von einem zivilgesellschaftlichen Konsortium veröffentlicht wurde. Das Wort „Nachhaltigkeit“ ist in der Schokoladenindustrie seit einigen Jahren in aller Munde. Alle großen Schokoladenunternehmen haben mittlerweile eigene Nachhaltigkeitsprogramme, viele der großen Hersteller haben sich zudem dazu bekannt, mittelfristig zu 100 Prozent zertifizierten Kakao für ihre Schokolade zu verwenden. Das neue Kakaobarometer belegt jedoch: Die bisherigen Anstrengungen der Unternehmen reichen bei weitem nicht aus, um die strukturellen Probleme im Kakaosektor zu lösen. Insbesondere durch den dramatischen Verfall des Kakaopreises zwischen September 2016 und Februar 2017 hat die Armut vieler Bauern und Bäuerinnen sogar zugenommen. In der Elfenbeinküste reduzierte sich deren Einkommen aus dem Kakaoanbau innerhalb eines Jahres um 30-40%. Während die Bäuerinnen und Bauern besonders anfällig für Preisschwankungen sind, profitierten andere Akteure in der Wertschöpfungskette sogar von der Kakaopreiskrise. Ein Hauptgrund für den Preisverfall war ein Überangebot an Kakao auf dem Markt infolge einer Rekordernte in der Elfenbeinküste. Von einem existenzsichernden Einkommen sind Kakaobäuerinnen und –bauern in Westafrika nach wie vor weit entfernt. Eine neue Studie von Fairtrade kommt zu dem Ergebnis, dass selbst zertifizierte Bauern in der Elfenbeinküste im Durchschnitt nur 37 Prozent eines existenzsichernden Einkommens verdienen. Mit anderen Worten: Das Einkommen müsste sich fast verdreifachen. 77 Prozent der zertifizierten Bauern und Bäuerinnen leben unterhalb der Armutsgrenze. Das Kakaobarometer kritisiert deshalb, dass Zertifizierung allein die Probleme im Kakaosektor nicht lösen wird. Zwar tragen die verschiedenen Zertifizierungssysteme zu einer leichten Verbesserung der Einkommenssituation bei, bleiben aber insgesamt deutlich hinter dem Anspruch zurück, die Bauern langfristig aus der Armut zu befreien. Die Konkurrenz zwischen verschiedenen Standards erschwert zudem die dringend nötige Erhöhung von Mindestpreisen und Prämien auf ein angemessenes Niveau, da Schokoladenhersteller und Supermärkte häufig das billigste Siegel wählen. Das Kakaobarometer fordert, dass existenzsichernde Einkommen eine Kernanforderung jedes Zertifizierungssystems werden müssen. Bei der Kinderarbeit hat es in den letzten Jahren zwar einen relativen Rückgang gegeben, die absolute Zahl der arbeitenden Kinder ist jedoch gestiegen (u.a. aufgrund einer Ausweitung des Kakaoanbaus) – auf rund 2,1 Millionen in der Elfenbeinküste und Ghana. Durch den Preisverfall seit Ende 2016 hat das Risiko der Kinderarbeit zugenommen. Die Schokoladenindustrie ist im Moment meilenweit davon entfernt, ihr Versprechen einzulösen, die schlimmsten Formen der Kinderarbeit bis 2020 um 70 Prozent zu reduzieren. Die Ausweitung des Kakaoanbaus hat zudem zu massiver Regenwaldzerstörung geführt, wie ein Bericht der US-amerikanischen Nichtregierungsorganisation Mighty Earth im vergangenen Herbst aufzeigte. Zwischen 30 und 40 Prozent des Kakaos in der Elfenbeinküste wird illegal in Naturschutzgebieten angebaut. Grund hierfür ist einerseits die mangelnde Durchsetzung des Umweltrechts durch staatliche Behörden, andererseits haben auch die großen Schokoladenhersteller jahrelang vor dem Problem die Augen verschlossen. Das Kakaobarometer kommt deshalb zu dem Schluss: „Die Bemühungen des Kakaosektors, die Lebensbedingungen der Kakaobauern und ihrer Gemeinden zu verbessern und die Umwelt zu schützen, haben in den letzten Jahren nicht zu wesentlichen Verbesserungen geführt. Die bisherigen Ansätze werden den Dimensionen des Problems nicht annährend gerecht.“ Die zentralen Forderungen des Kakaobarometers an die Schokoladenindustrie lauten:
  • Schokoladenunternehmen sollen sich zu existenzsichernden Einkommen als Grundvoraussetzung für Nachhaltigkeit bekennen.
  • Nachhaltigkeitsprogramme sollten weniger auf eine Steigerung der Kakaoerträge, sondern stärker auf die Einkommenssituation der Bauern und Bäuerinnen fokussieren
  • Wo nötig, sollten die Unternehmen kurzfristig höhere Kakaopreise zahlen, bis längerfristige Lösungen für das Preisproblem gefunden wurden
  • Unternehmen sollten transparent über die Wirkungen ihrer Nachhaltigkeitsprojekte berichten
Von den Regierungen der Kakaokonsumländer fordert das Barometer:
  • Die menschenrechtliche Sorgfaltspflicht von Unternehmen gesetzlich zu regeln
  • Maßnahmen gegen die zunehmende Marktkonzentration und das daraus resultierende Machtungleichgewicht zu Ungunsten der Kakaobauern und –bäuerinnen zu ergreifen
  • Das Wettbewerbsrecht so zu verändern, dass Diskussionen über eine faire Preisgestaltung möglich werden
Von den Regierungen der Kakaoanbauländer fordert das Barometer:
  • Mehr Transparenz und Rechenschaftspflicht hinsichtlich der Steuereinnahmen und Investitionen im Kakaosektor
  • Den Schutz der Wälder zu gewährleisten und illegal abgeholzte Wälder wieder aufzuforsten
  • Eine ganzheitliche Landwirtschaftspolitik, die die Kakaobauern und –bäuerinnen auch beim Umstieg auf andere Agrarprodukte unterstützt
  • Eine Abstimmung der Kakaopolitik zwischen den wichtigsten Anbauländern, unter anderem um ein Kakaoüberangebot auf dem Markt zu vermeiden
Weitere Informationen Kakao-Barometer 2018 Download oder bestellen Das Kakao-Barometergibt regelmäßig eine Übersicht über Nachhaltigkeitsinitiativen im Kakaosektor. Es wird von einem Konsortium von Nichtregierungsorganisationen und Gewerkschaften publiziert. Diesem gehören neben dem INKOTA-netzwerk folgende Organisationen an: FNV Mondiaal (NL), Hivos (NL), Solidaridad (NL), FNV (NL), Oxfam Wereldwinkels (BE), Public Eye (CH), Stop the Traffik (AUS), ABVV - FGTB HORVAL (BE), Green America (US), International Labor Rights Forum (US) und das Südwind-Institut (DE). Gefördert aus Mitteln von Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Für den Inhalt dieser Publikation ist allein das INKOTA-netzwerk e.V. verantwortlich; die dargestellten Positionen geben nicht den Standpunkt des Zuwendungsgebers wieder.
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Super-Taifun Mangkhut trifft heute Nacht auf Philippinen

Unicef - 14. September 2018 - 16:53
Am Samstagmorgen wird der Taifun Mangkhut die Philippinen erreichen. Bis zu fünf Millionen Menschen – fast die Hälfte davon Kinder – auf der Insel Luzon sind von extremen Regenfällen, Überflutungen und Erdrutschen bedroht.  UNICEF ist sehr besorgt, um das Schicksal der Kinder und steht bereit, bei Nothilfemaßnahmen zu unterstützen.
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UN-Cinema: Dokumentarfilm „The Last Animals“ in der Deutschen Welle

Vereinte Nationen - 14. September 2018 - 16:02

14. September 2018 – In Zusammenarbeit mit der DGVN NRW hat UNRIC Deutschland gestern zur UN-Cinema (Ciné-Onu) Filmvorführung in den Gremiensaal der Deutschen Welle in Bonn geladen. Gezeigt wurde der preisgekrönte Dokumentarfilm „The Last Animals“, in dem die Regisseurin Kate Brooks Naturschützer, Aktivisten und Wissenschaftler bei ihrer Arbeit zum Schutz der letzten Tiere Ihrer Art begleitet.

Auf beeindruckende Weise und streckenweise mit verdeckter Kamera gefilmt, berichtet der Film über den Kampf gegen Wilderer und kriminelle Netzwerke zum Schutz von Elefanten und Nashörnern. Von Afrika bis hinter die Kulissen asiatischer Märkte und in die USA beleuchtet der Film die globale Reaktion auf die Tierschlachtung und berichtet über den verzweifelten Versuch das Nördliche Breitmaulnashorn (Northern White Rhino) vor dem Aussterben zu bewahren.

In der anschließenden Diskussion beantworteten Experten zweier in Bonn ansässiger Organisationen Fragen rund um Ihre Arbeit für Artenschutz und gegen Wilderei. Joseph Mutua arbeitet in Bonn in der Abteilung für Umweltrecht der Internationalen Union zur Bewahrung der Natur (IUCN). Der Fokus seiner Arbeit liegt im Bereich illegaler Wildtierhandel und laut Joseph ist Korruption eine der größten Herausforderungen. So werden zum Beispiel in Tanzania laut Joseph rund 70% der Fälle, die vor Gericht gebracht werden, im Berufungsverfahren zurückgewiesen.

Auch Melanie Virtue arbeitet in Bonn im Sekretariat der Konvention zur Erhaltung wandernder wild lebender Tierarten (UN Environment Convention on Migratory Species, CMS, Bonn Convention). Sie blickt auf über 20 Jahre Arbeitserfahrung mit den Vereinten Nationen zurück, unter anderem am Hauptsitz des Umweltprogramms (UNEP) in Nairobi. Auf die Frage, warum der Schutz wilder Tiere in Afrika uns alle eigentlich betrifft, sagte Melanie: „Wir müssen uns fragen, wieviele Arten wir in unserer Lebenszeit aussterben lassen, bis nur noch der Mensch und Plastik übrig bleiben. Ist das die Welt, in der wir leben möchten? Ich denke nicht und deswegen ist es so wichtig, dass wir unsere Aufmerksamkeit jetzt dieser Krise widmen.“

UN-Cinema ist eine europaweite Initiative, die ursprünglich 2007 vom Regionalen Informationszentrum der Vereinten Nationen (UNRIC) in Brüssel ins Leben gerufen wurde. Dabei werden Filme zu UNO-relevanten Themen gezeigt, gefolgt von Podiumsdiskussionen mit geladenen Gästen, die entweder zur Entstehung des Filmes beigetragen haben oder Experten für das im Film behandelte Thema sind. Der Eintritt ist frei.

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Offener Brief zum Haushalt 2019

agl - 14. September 2018 - 12:36

 

 

Mit diesem offenen Brief setzt sich die agl für eine stärkere finanzielle Förderung zivilgesellschaftlicher Bildungsarbeit für globale Themen ein.

 

Gerade jetzt – Flucht und Migration, Klimawandel, unmenschliche Arbeitsbedingungen im Welthandel – brauchen wir ein deutliches Mehr an Kompetenz, Verständnis und Mitwirkung der Bürger*innen in Deutschland.

 

Hier können Sie den gesamten Brief lesen.

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14. September 2018

ONE - 14. September 2018 - 12:05

1. IWF zurück in Afrika

Für die Deutsche Welle erörtert Jan Philipp Wilhelm das wiedererstarkende Engagement des Internationalen Währungsfonds (IWF) in Afrika. Die Staatsschulden einiger afrikanischer Länder seien in den vergangenen Jahren derart angesteigen, dass sie sich für Hilfskredite und Unterstützung bei Wirtschaftsreformen an die UN-Organisation in Washington gewendet haben. Das frühere Engagement des IWF in Afrika sei jedoch umstritten. Die Strukturreformen wie der Abbau von Subventionen, Privatisierungszwänge und Freihandelspolitik haben die wirtschaftlichen Probleme der Empfängerländer oft noch verschlimmert. Der IWF habe aus seinen Fehlern gelernt, heißt es heute. So würden Themen wie gute Regierungsführung und soziale Belange mittlerweile weit stärker gewichtet. Als möglichen Grund für das Umdenken beim IWF und der Weltbank nennt Wilhelm den Verlust ihrer Monopolstellung. So können sich einige afrikanische Staaten heute an den regulären Kapitalmärkten versorgen. Auch der Aufstieg Chinas als Großinvestor habe die finanziellen Verhältnisse in Afrika neu geordnet. Das eigentliche Problem werde der IWF aber wohl nicht lösen können: Grund für die Verschuldung afrikanischer Länder sei, dass sie „hauptsächlich Rohstoffe exportieren und alles andere importieren“, so der Programmmanager bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Dakar. Wolle man das Schuldenproblem lösen, so müsse man den Ländern die Möglichkeit geben, ihre Landwirtschaft und Industrie ohne Freihandelsagenda zu entwickeln.

2. Müller fordert mehr Geld für Freiwilligendienst „weltwärts“

Wie die Blätter des RedaktionsNetzwerks Deutschland, unter anderem die Hannoversche Allgemeine Zeitung, Märkische Allgemeine Zeitung und die Dresdner Neuesten Nachrichten melden, fordert Entwicklungsminister Müller mehr Mittel für Freiwillige in der Entwicklungszusammenarbeit. Er wolle den Freiwilligendienst ‚weltwärts‘ weiter ausbauen und damit „ein starkes Zeichen für Weltoffenheit in Deutschland setzen“. Dafür müsse das Parlament jedoch weitere Mittel für den Haushalt 2019 zur Verfügung stellen. Heute findet in Berlin ein Festakt zum zehnjährigen Jubiläum des Freiwilligendienstes statt.

3. Kofi Annan: Staatsbegräbnis in Ghana

Viele Medien, darunter FAZ.net, Spiegel Online, tagesschau.de, die Deutsche Welle und MAZ Online berichten von der Beisetzung des früheren UN-Generalsekretärs Kofi Annan in seinem Heimatland Ghana. Rund 2000 Gäste haben dem Staatsbegräbnis beigewohnt, darunter der frühere Bundespräsident Horst Köhler. Der derzeitige UN-Generalsekretär António Guterres habe Annan als würdevollen und mutigen Diplomaten gelobt. Er habe sein Amt mit moralischer Überzeugung ausgeführt. „Sein Vermächtnis wird weiterleben“, so Annans Witwe Nane Annan. 2001 habe Annan zusammen mit den Vereinten Nationen den Friedensnobelpreis in Empfang genommen.

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Start der UN Global Compact Academy

Global Compact - 14. September 2018 - 10:28
Der UN Global Compact hat am 12. September die Global Compact Academy gestartet - eine neue digitale Lernplattform, die ins Leben gerufen wurde, um Unternehmen bei der Erreichung ihrer Nachhaltigkeitsziele zu unterstützen.
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World Youth-Summit in der Jugendherberge? Passt zusammen!

ONE - 14. September 2018 - 10:08

Hier bloggt Jugendbotschafter Nikolas. Niko engagiert sich nicht nur als Jugendbotschafter, sondern auf viele unterschiedliche Arten. Kürzlich hat er an der Weltjugendkonferenz teilgenommen, um sich für Geschlechtergerechtigkeit stark zu machen. 

Zwischen dem 18. und dem 24. Juli kamen Jugendliche aus Ägypten, Australien, China, Deutschland, Malaysia, Süd-Korea und Taiwan zusammen, um voneinander zu lernen und den Jugendlichen ihrer Heimatländer eine Stimme zu geben.

Die Seoul Decleration 2017, die Jugendbotschafter Nikolas verabschieden dufte.

Die Plattform dazu war die „43rd World Youth Rally 2018“, eine Weltjugendkonferenz, die von Hosteling International Korea ausgerichtet wurde. Dabei stand es jedem nationalen Jugendherbergswerk, das zum Dachverband Hostelling International gehört, frei eine Delegation zu entsenden. Nun hieß es für uns – die deutschen Delegierten – ab in den Flieger nach Seoul, schnell in der Lobby des Hotels ein paar bekannte Gesichter via High Five begrüßen und nach einer kurzen Dusche weiter an unserer Forderung feilen. Der von über 80 Delegierten besuchte Welt-Jugend-Gipfel hat nämlich nicht nur die Funktion, Jugendliche aus aller Welt zu Freunden zu machen und Grenzen zu sprengen, sondern legt den besonderen Fokus auf die Nachhaltigkeitsziele (SDGs) der Vereinten Nationen. Wie kann die Jugend dazu beitragen, diese 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen zu realisieren? Das und vieles mehr sollte auf der World Youth Rally diskutiert werden.

Bereits letztes Jahr durfte ich als deutscher Delegierter die „Seoul Deklaration“ – eine Weltjugenddeklaration – verabschieden. Dieses Jahr hieß es diese Arbeit fortzusetzen. Während des „Youth Forums“, einem Plenum in dem jede Delegation eine Rede über die für sie am wichtigste Ziele hielt, sprach die deutsche Delegation über „Geschlechtergerechtigkeit“ (SDG 5). Da wir glauben, dass die herrschende Geschlechterungerechtigkeit geradezu zum Himmel schreit. Nicht zuletzt, weil eine Gender-gerechte-Welt auch den Welthunger und extreme Armut bekämpfen würde.

Die deutschen Delegierten in Seoul

Nirgends auf der Welt haben Frauen die gleichen Chancen wie Männer. Nirgends. Aber Mädchen und Frauen in den ärmsten Ländern der Welt trifft diese Ungerechtigkeit am härtesten.

#Armutistsexistisch! Um diese Ungerechtigkeit endlich Vergangenheit sein zu lassen, müssen Frauen überall auf der Welt gezielt emanzipiert und auf Augenhöhe in den Arbeitsmarkt eingebunden werden. Doch das ist ja leichter gesagt als getan, oder? Nein, antworteten darauf die Delegierten Australiens, Chinas, Deutschlands, Malaysias, Süd-Koreas und Taiwans. Gemeinsam forderten wir unsere jeweiligen Regierungen auf, bis 2025 eine verbindliche Frauenquote von 40% in Wirtschaftsunternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern zu realisieren.

Nun hieß es im nächsten Schritt: „Feministen aller Welt vereinigt euch“ und so kam es dazu, dass wir in langen Arbeitssessions gemeinsam einen offenen Forderungsbrief als eine gemeinsame Jugend verfassten. Dieser fordert unsere Staatsoberhäupter auf, nicht nur der Jugend ein offenes Ohr zu schenken, sondern auch unsere Sorgen ernst zu nehmen und unsere Forderung nach besagter Frauenquote zu erfüllen. Die Jugend ist natürlich die Zukunft, doch vielmehr schon die Gegenwart und darum müssen wir heute schon aktiv werden. Wenn du unseren Forderungsbrief auch unterschreiben möchtest, dann melde dich gerne bei uns und werde Teil der Forderung nach mehr Gerechtigkeit!

Jugendbotschafter Nikolas bei der Unterzeichnung.

Meine Motivation als Delegierter an der World Youth Rally teilzunehmen, war es, vielen Jugendlichen – mich eingeschlossen – eine Stimme zu geben, denn zu oft werden einzelne Stimmen überhört. Doch gemeinsam als ein lauter Chor können wir den Bundestag und all die anderen Regierungsgebäude dieser Welt zum Beben bringen.

Lasst uns gemeinsam rufen:
Gender Diskriminierung beenden – im 21. Jahrhundert ankommen!

Nikolas Karanikolas

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Bündnis Entwicklung Hilft informiert über Ursachen von Hunger, Armut und Gewalt

Weblinks - 14. September 2018 - 10:03

Comments:

  • Ziel ist die Bekämpfung der Ursachen von Hunger, Armut und Gewalt. Das Bündnis tritt dem aktuellen Trend entgegen, Hilfe und Spendengelder einseitig auf die Bewältigung akuter und womöglich spektakulär in Erscheinung tretender Katastrophen auszurichten. - Karsten Weitzenegger

Tags: bündnis, entwicklung, spenden, spendensiegel, Hilfswerke, katastophenhilfe, humanitäre

by: Karsten Weitzenegger

The G20 in 2017: born in a financial crisis - lost in a global crisis?

DIE - 14. September 2018 - 9:50
This introduction to the Special Issue, what we have named “The G20 in 2017: Born in a Financial Crisis—Lost in a Global Crisis?,” provides an overview of the achievements of the German G20 presidency (from December 2016 to November 2017) and puts it in the context of an increasingly contested global environment. It includes an assessment of the areas in which the German presidency has successfully carried through its initial priorities and the extent to which the G20 in 2017 has contributed to improved multilateral cooperation. This assessment is based on the contributions to the Special Issue and includes an overview of their main results in key policy areas, such as: climate, taxation, trade, sustainable development, and cooperation with Africa.
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Sweelin Heuss von Greenpeace im Interview | enorm Magazin

Weblinks - 14. September 2018 - 9:45

Comments:

  • „Wir wissen, wie die Erde gerettet werden kann“, sagen die großen Umweltschutzorganisationen. Aber sie gehen auf verschiedenen Wegen dorthin. Von den beiden wichtigsten Naturschutzorganisationen der Welt setzt die eine, Greenpeace, vor allem auf Konfrontation. Die andere, der WWF, plädiert für Kooperation. Wir haben mit beiden gesprochen. Den Anfang macht Sweelin Heuss, Geschäftsführerin von Greenpeace Deutschland - Karsten Weitzenegger

Tags: greenpeace, wwf, Umweltpolitik, umweltschutz, gerechtigkeit, nro

by: Karsten Weitzenegger

Introduction: The G20 in 2017: born in a financial crisis - lost in a global crisis?

DIE - 14. September 2018 - 9:43
This introduction to the Special Issue, what we have named “The G20 in 2017: Born in a Financial Crisis—Lost in a Global Crisis?,” provides an overview of the achievements of the German G20 presidency (from December 2016 to November 2017) and puts it in the context of an increasingly contested global environment. It includes an assessment of the areas in which the German presidency has successfully carried through its initial priorities and the extent to which the G20 in 2017 has contributed to improved multilateral cooperation. This assessment is based on the contributions to the Special Issue and includes an overview of their main results in key policy areas, such as: climate, taxation, trade, sustainable development, and cooperation with Africa.
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14.09.2018 Entwicklungsminister Müller: Zehn Jahre Freiwilligendienst "weltwärts" – starkes Zeichen für Weltoffenheit

BMZ - 14. September 2018 - 9:00
Der entwicklungspolitische Freiwilligendienst "weltwärts" feiert am Samstag, dem 15. September 2018, sein zehnjähriges Bestehen. Zum Jubiläum kommen über 1.000 Gäste aus 80 Ländern nach Berlin. Entwicklungsminister Gerd Müller: "Unser Freiwilligendienst 'weltwärts' steht für Weltoffenheit. In den letzten zehn Jahren sind 40.000 Menschen in über 80 Entwicklungsländer gegangen und haben sich so bewusst gegen Gleichgültigkeit und für ...
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14.09.2018 "Gemeinsam für ein gutes Klima" – Bundesentwicklungsminister Gerd Müller eröffnet Faire Woche 2018

BMZ - 14. September 2018 - 8:30
Berlin – Bundesminister Dr. Gerd Müller hat gestern die 17. Faire Woche unter dem Motto "Gemeinsam für ein gutes Klima" in Berlin eröffnet. Die größte Aktionswoche des fairen Handels in Deutschland mit über 2.000 Veranstaltungen lädt vom 14. bis zum 28. September dazu ein, den fairen Handel kennenzulernen und selbst aktiv zu werden. Im Fokus der Veranstaltungen steht in diesem Jahr der Beitrag des fairen Handels zur Klimagerechtigkeit....
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Gespaltenes Bosnien-Herzegowina

SWP - 14. September 2018 - 0:00

Am 7. Oktober finden in Bosnien-Herzegowina Präsidentschafts- und Parlamentswahlen statt, auf gesamtstaatlicher Ebene sowie in den beiden Landesteilen. Die Spannungen zwischen den nationalistischen Vertretern der Serben, Muslime und Kroaten im Land haben zuletzt weiter zugenommen. Bosniens euroatlantische Integrationsprozesse kommen so nur äußerst langsam voran, obwohl das Land von der EU umfassende Unterstützung erfährt. Von dieser Situation profitiert Russland. Der Kreml stärkt seit Jahren die Position der bosnischen Serben und trägt damit zu den inneren Konflikten des Landes bei. EU und Nato sollten künftig an ihren Beitrittskonditionen festhalten, anstatt Kriterien zu verwässern und sich auf einen geopolitischen Wettstreit mit Moskau einzulassen.

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13. September 2018

ONE - 13. September 2018 - 19:02

1. Cholera in Simbabwe
Wie stern.de, die Deutsche Welle und die Online-Ausgabe des Ärzteblattes berichten, hat die simbabwische Regierung den nationalen Notstand ausgerufen, um eine Cholera-Epidemie zu verhindern. Rund 2000 Menschen seien bereits infiziert, 20 davon seien bereits verstorben. Vor zehn Jahren seien in Simbabwee bereits mehr als 4000 Menschen bei einer Cholera-Epidemie gestorben.

2. Welthandel trägt Mitschuld am globalen Hunger
Marcel Grzanna schreibt für Sueddeutsche.de über die Hintergründe der weltweiten Ernährungsunsicherheit. Ein Kernproblem sei dabei die ungerechte Verteilung der Lebensmittel auf der Welt. So grassierten in den Industrienationen Übergewicht und Fettleibigkeit, während in den armen Regionen der Erde Millionen von Menschen hungern. Dabei gebe es ausreichend Lebensmittel, so Grzanna. Doch teils fehle das Geld für Technologien, um landwirtschaftliche Erzeugnisse frisch zu halten. Zudem werde ein gutes Drittel aller weltweit produzierten Kalorien an Tiere verfüttert. Großeinkäufer*innen haben mit unfairen Verträgen Abhängigkeiten geschaffen, aus denen Kleinbauern und -bäuerinnen nicht einfach aussteigen können. Deshalb müssten westliche Regierungen faire Bedingungen für Exporteur*innen schaffen. Ein Umdenken bei Konsument*innen sei nur möglich, wenn die Politik die dafür notwendigen Rahmenbedingungen schaffe.

3. Technologienation Nigeria
Die Zeit thematisiert die Technologie-Industrie in Nigeria. Dort seien binnen weniger Jahre rund 700 Start-ups enstanden. Auch deutsche Geldgeber*innen seien an Investitionen interessiert. Seit Juni können sich nigerianische Start-Ups beispielsweise für eine Zusammenarbeit mit dem deutschen Pharmakonzern Merck bewerben. Die nigerianische Start-Up-Szene alleine könne die enormen Herausforderungen, vor denen das Land stehe, nicht bewältigen. Alleine im vergangenen Jahr haben knapp 40.000 Nigerianer*innen im vergangenen Jahr Asyl in der EU beantragt. Nichtsdestotrotz sehen gerade junge Menschen die Tech-Industrie in der Hauptstadt als die größte Chance, die das Land habe.

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