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The Difficult Normalisation of Relations between Arab Countries and Bashar al‑Assad

SWP - 17. November 2020 - 0:00

The Syrian civil war seems to have been decided in favour of the regime of President Bashar al-Assad. Meanwhile, the process and the debate about the normalisation of relations between Arab states and Syria, as well as the country’s possible readmis­sion into the Arab League (AL), have already begun. A return to normality would help strengthen the legitimacy of the Syrian regime. This, however, would run counter to efforts by Germany, the European Union (EU) and the USA, who seek to force the Syrian regime by means of sanctions and isolation to negotiate a political solution to the con­flict. In addition to Syria’s contentious return to the AL, the articles examined here discuss the motives of those Arab countries wishing to normalise relations with Damascus, and the influence that external actors and the Covid pandemic exert on this process.

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Neuer Bericht des UNGC und UNICEF über Familienfreundliche Arbeitsplätze in globalen Lieferketten

Global Compact - 16. November 2020 - 18:10
Familienfreundliche Arbeitsplätze: Leitlinien und Maßnahmen zur Förderung menschenwürdiger Arbeit in globalen Lieferketten.
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Bundeskabinett benennt BM Müller als Kandidaten für UNIDO

SID Blog - 16. November 2020 - 16:06
Das Kabinett hat Minister Müller als deutschen Kandidaten für die Leitung der Organisation der Vereinten Nationen für industrielle Entwicklung (UNIDO) benannt.

Die UNIDO ist ein wichtiger Partner Deutschlands für globale Entwicklung und die Schaffung neuer Arbeitsplätze in Entwicklungsländern. Diesen Bereich hat die deutsche Entwicklungspolitik unter anderem mit der „Sonderinitiative Ausbildung und Beschäftigung" in den letzten Jahren massiv ausgebaut.

Es gibt weitere, starke Bewerber für die Wahl im November 2021. Der Bewerbungsprozess läuft ab jetzt, ist transparent und offen.

Gerd Müller verfügt über langjährige Erfahrung in internationaler Entwicklungszusammenarbeit und wirtschaftlichen Entwicklung: Im Europäischen Parlament war er u.a. Mitglied der parlamentarischen Versammlung der Staaten Afrikas, der Karibik und des Pazifiks. Von 2005 bis 2013 arbeitete er als Staatssekretär im Bundeslandwirtschaftsministerium zu den Schwerpunkten Welternährung und internationale Agrar-Entwicklungsprojekte. Seit 2013 ist er Bundesentwicklungsminister und hat insbesondere die Zusammenarbeit mit Afrika, Eine Welt ohne Hunger, den internationalen Klimaschutz und die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft und die Berufsausbildung stark ausgebaut. Zuletzt hat das BMZ ein Corona-Soforthilfe-Paket auf den Weg gebracht, das neben der unmittelbaren Pandemiebekämpfung einen Fokus auf den Schutz von Arbeitsplätzen in den Entwicklungsländern legt. Deutschland ist heute - nach den USA - zweitgrößter Geber weltweit. 

Quelle: BMZ Ticker


16. November 2020

ONE - 16. November 2020 - 15:53

1. Äthiopien-Konflikt weitet sich aus
Wie zahlreiche Medien, darunter die Süddeutsche Zeitung, der Spiegel, die Frankfurter Allgemeine Zeitung und die Tageszeitung (TAZ), berichten, weitet sich der Konflikt in der nördlichen Tigray-Provinz Äthiopiens weiter aus. Die Tigray-Region, die mehr Autonomie von der äthiopischen Zentralregierung anstrebe, werde seit etwa einer Woche vom äthiopischen Staat bombardiert. Auch amharische Mitstreiter*innen kämpfen an der Seite der Militärs aus Addis Abeba. Nicht zuletzt deshalb habe die Tigray-Region nun mit schweren Geschützen zurückgeschossen und die amharischen Städte Bahir Dar und Gondar sowie sogar den Flughafen der eritreischen Hauptstadt Asmara mit Raketen befeuert. Da die jeweiligen Flughäfen von der zentraläthiopischen Regierung als Stützpunkte für ihre Angriffe auf Tigray verwendet wurden, mache diese Tatsache sie zu einem legitimen Ziel, so Debretsion Gebremichael, Vorsitzender der TPLF (Volksbefreiungsfront von Tigray). Abiy Ahmed habe in einer Pressemitteilung am Sonntag erklärt, dass Eritrea nicht an der innenpolitischen Auseinandersetzung Äthiopiens beteiligt sei. Von Seiten Eritreas selbst gäbe es noch keine offizielle Stellungnahme zum Geschehen. Die TPLF habe die Zusammenarbeit der äthiopischen Zentralregierung mit Eritrea als Verrat bezeichnet. Zudem habe die TLPF letzte Woche in Mai-Kadra nach Angaben von Amnesty International ein Massaker verübt, bei dem laut Augenzeugenberichten hunderte Menschen getötet worden seien. Laut der sudanesischen Nachrichtenagentur Suna seien bereits 25.000 Menschen aus Tigray in den Sudan geflüchtet. Der bewaffnete Konflikt zwischen Äthiopiens Zentralregierung und der Tigray-Region könnte national wie international schwerwiegende Folgen mit sich bringen. Innerhalb des Landes herrschten schon seit Langem Spannungen zwischen den verschiedenen Bevölkerungsgruppen und gemäß der Verfassung seien die Regionen Äthiopiens weitgehend autonom, was auch das Recht auf eine Abspaltung beinhalte. Gelänge Tigray dies, könnten auch andere Regionen des Landes diesem Versuch nachkommen würden. Dies würde die von Ahmed Abiy angestrebte Einheit Äthiopiens gefährden. Zudem könnte eine potenzielle Beteiligung Eritreas an dem Konflikt auch zu einer Destabilisierung Somalias, wo äthiopische Friedenstruppen stationiert sind, sowie der gesamten Region führen.

2. Müller: neuer Leiter der UNIDO?
Berichten des Redaktionsnetzwerks Deutschland und des Handelsblatts zufolge wurde der scheidende deutsche Entwicklungsminister Gerd Müller von der Bundesregierung offiziell für das Amt des Generaldirektors der UN-Organisation für industrielle Entwicklung (UNIDO) nominiert. Die UNIDO diene als industriepolitisches Forum für Entwicklungs- und Industriestaaten und befasse sich unter anderem mit der Schaffung neuer Arbeitsplätze in den Ländern des globalen Südens. Die Wahl des neuen UNIDO-Leiters werde im November 2021 stattfinden. Unklar ist noch, ob Müller den Posten erhalten werde. Der deutsche Entwicklungsminister stehe zudem derzeit unter Kritik: die Bild am Sonntag wirft ihm vor, die Begleitung seiner Ehefrau auf Dienstreisen jener von Oppositionspolitiker*innen vorgezogen und letztere somit benachteiligt zu haben sowie die Reisekosten seiner Frau durch deutsche Steuergelder finanzieren zu lassen. Zudem habe er sich Schwarzbrot in afrikanische Länder liefern lassen und übernachte vor Ort in Luxushotels. Wie unter anderem die Frankfurter Allgemeine Zeitung und das Redaktionsnetzwerk Deutschland berichten, weise der Minister diese Kritik zurück. Die Reisekosten von Müllers Ehefrau seien zu 100 Prozent von ihr selbst übernommen worden und ihre Begleitung habe keinen Einfluss auf die Mitreise von Fachpolitiker*innen gehabt, so der Sprecher des Entwicklungshilfeministeriums.

3. Sambia teilweise zahlungsunfähig
Wie unter anderem die Frankfurter Allgemeine Zeitung meldet, haben die privaten Gläubiger Sambias eine Verlängerung der Frist für die Schuldenzahlung verweigert. Das Land im Süden des afrikanischen Kontinents habe aufgrund der Corona-Pandemie erhöhte Ausgaben zur Bekämpfung des Virus gehabt. Zudem sei die Nachfrage für Rohstoffe gesunken, was für Sambia als weltgrößten Kupferproduzenten schwere wirtschaftliche Folgen gehabt habe. Angesichts der angespannten finanziellen Lage gäbe es keine andere Möglichkeit, als Zahlungen für den Schuldendienst auszusetzen, so der sambische Finanzminister Bwalya Ngandu. Sambia sei nun als erstes afrikanisches Land zum Teil zahlungsunfähig – ein Problem, vor dem NGOs wie beispielsweise Erlassjahr.de bereits gewarnt hätten. Sie hätten gefordert, private Gläubiger verbindlich in das Schuldenmoratorium der G20-Staaten einzubeziehen.

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Debating the Nuclear Weapons Ban Treaty: Regional Perspectives

GIGA Event - 16. November 2020 - 14:21
Online event Online event Veranstaltung Referent*innen Prof. Dr. Harsh Pant (King’s India Institute, Delhi University), Prof. Dr. Jo-Ansie van Wyk (Unisa), Dr. Oliver Meier (IFSH), Prof. Dr. Maria Rost Rublee (ISA), Prof. Dr. Monica (PUC) Moderation

Leonardo Bandarra (GIGA)

Forschungsschwerpunkte Macht und Ideen Regionen GIGA Institut für Asien-Studien Anmeldung erforderlich

23.11.2020 | Global gedacht, lokal gehandelt? Urbane Mobilität in Berlin

GIZ Event - 16. November 2020 - 12:42
Veranstaltungsdatum: Montag, 23. November 2020
Ringvorlesung 2020: Nimmt nachhaltige Mobilität endlich Fahrt auf? #4 Global gedacht, lokal gehandelt? Urbane Mobilität in Berlin
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Äthiopien - von Krisen überflutet

Welthungerhilfe - 16. November 2020 - 9:57
Erst die Dürre, dann Heuschrecken, jetzt Überschwemmungen: Äthiopien wurde in den letzten Monaten von zahlreichen Katastrophen heimgesucht. Die Widerstandskräfte der ländlichen Bevölkerung schwinden zunehmend, immer mehr Menschen müssen hungern. Landesdirektor Matthias Späth und seine Kolleg*innen machten sich in der Afar-Region ein Bild der Katastrophe.
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Gemüseanbau to go: Mit mobilen Gewächshäusern gegen den Hunger

reset - 16. November 2020 - 6:33
Egal ob Krieg, beengte Lebensverhältnisse oder Naturkatastrophen – in humanitären Krisensituationen stellt sich Hilfsorganisationen oft die Frage: Wie kann eine gesunde Ernährung für Menschen in Notlagen sichergestellt werden? Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat eine Lösung entwickelt.
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Dr. Walter Kapaun Studienpreis 2021

#HOCHN - 16. November 2020 - 0:00
Vom 01.11.2020 – 31.01.2021 können sich Interessierte mit ihrer Bachelor- und Masterarbeiten sowie Dissertationen für den Dr. Walter Kapaun Studienpreis bewerben.

Foto: Bernd Klutsch/Unsplash

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ARTS seminar series : „SDG8: Towards a Green Economy – with or without growth?“

Postgraduates - 15. November 2020 - 12:06

The new Agricultural Sciences and Resource Management in the Tropics and Subtropics (ARTS) seminar series of the University of Bonns are focussing this winter term on:
„The Sustainable Development Goals: Case studies & operationalization“.

On November 19th Nils aus dem Moore from the RWI Essen will give a presentation on
SDG8: „Towards a Green Economy – with or without growth?“.

You are cordially invited to join the virtual meeting!

Join the meeting: ARTS C-02

Zoom Meeting Information:

Meeting-ID: 929 5571 9896
Access code: 119536

Download the Programme here

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BMU startet Ideenwettbewerb für einen nachhaltigen Wiederaufbau in Schwellen- und Entwicklungsländern

SID Blog - 13. November 2020 - 21:07
BMU startet Ideenwettbewerb für einen nachhaltigen Wiederaufbau in Schwellen- und Entwicklungsländern Neuer Förderaufruf zur Bewältigung der Corona-Pandemie

Das Bundesumweltministerium sucht ab sofort weltweit Ideen für Projekte zum Klimaschutz und zum Erhalt der Biodiversität in Entwicklungs- und Schwellenländern. Dafür startet jetzt im Rahmen der Internationalen Klimaschutzinitiative ein weiteres themenspezifisches Auswahlverfahren unter dem Leitmotiv: „Creating Green Societies in Challenging Times".

Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Schwellen- und Entwicklungsländer sind besonders stark von den sozialen und ökonomischen Folgen der Corona-Pandemie betroffen. Mit der neuen Förderrunde der Internationalen Klimaschutzinitiative unterstützen wir die Länder dabei, die Krise zu bewältigen. Gleichzeitig machen wir deutlich, wie Klimaschutz, Anpassung an den Klimawandel und Erhalt der Biodiversität zu einem nachhaltigen wirtschaftlichen Wiederaufbau beitragen können."

Die Fördermittel von insgesamt 240 Millionen Euro für diesen Förderaufruf werden im Rahmen der Internationale Klimaschutzinitiative (IKI) zur Verfügung gestellt. Unter dem Leitmotiv „Creating Green Societies in Challenging Times" sind insgesamt 13 Themenschwerpunkte definiert. Das Spektrum reicht von klimakompatibler Wirtschaftsentwicklung und der Mobilisierung von privatem Kapital über Klimaschutz im Seeverkehr und den Kampf gegen die Wüstenbildung bis hin zum Aufbau von Bildungsstrukturen zum Thema Klimaschutz. Die Förderhöhe kann je Projekt zwischen fünf und 30 Millionen Euro betragen.

Berechtigt für eine Förderung sind unter anderem Nichtregierungsorganisationen, Wirtschaftsunternehmen, Durchführungsorganisationen des Bundes, Hochschulen und Forschungseinrichtungen im In- und Ausland sowie internationale und multilaterale Organisationen, wie zum Beispiel Entwicklungsbanken oder Einrichtungen der Vereinten Nationen. Bis zum 10. März 2021 (23:59 Uhr, MESZ) können sie Projektskizzen in englischer Sprache über die IKI-Onlineplattform einreichen.

Weitere Informationen zum thematischen Auswahlverfahren unter https://www.international-climate-initiative.com/de/projektfoerderung/informationen-fuer-antragsteller/thematisches-auswahlverfahren

Die Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI)

Die Internationale Klimaschutzinitiative ist eines der wichtigsten Instrumente des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) zur internationalen Finanzierung von Klimaschutz und Biodiversität. Die IKI agiert im Kontext der Klimarahmen-konvention und des Übereinkommens über die biologische Vielfalt. Sie finanziert Klimaschutz und Biodiversitätserhalt in Entwicklungs- und Schwellenländern sowie in Transformationsländern. Die IKI hat über 730 Klima- und Biodiversitätsprojekte in mehr als 60 Ländern mit einem Gesamtförder-volumen von 3,9 Milliarden Euro (2008 bis 2019) zugesagt.

IKI-Projekte bringen innovative Lösungen voran und entwickeln neue politische, ökonomische und regulative Ansätze sowie technologische Optionen und Kooperationsmodelle. Die Lösungsansätze müssen über das Einzelprojekt hinaus Wirkung zeigen und übertragbar sein.

Ein wichtiger Aspekt bei der Bewilligung von Projekten im Rahmen der IKI ist die Einhaltung von Menschenrechten sowie hoher Umwelt- und Sozialstandards. Seit 2017 wendet die IKI daher einen systematischen, bindenden sogenannten Safeguards-Ansatz an, zu dessen Einhaltung sich die Organisationen bei der Planung und Durchführung von IKI-Projekten verpflichten.

 

Weltweit 207.500 Todesfälle durch Masern

SID Blog - 13. November 2020 - 21:05
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Weltweit 207.500 Todesfälle durch Masern

Masernerkrankungen nehmen laut WHO, UNICEF und Partnern weltweit zu: Die Zahl gemeldeter Fälle erreicht den höchsten Stand seit 23 Jahren.

© UNICEF/UNI232331/Stephen

Köln, den 12. November 2020 // Im Jahr 2019 stieg die weltweite Zahl der Masernerkrankungen auf den höchsten Wert seit 23 Jahren. Insgesamt wurden 869.770 Fälle registriert. Die Sterblichkeit in Folge von Masern nahm seit 2016 weltweit um fast 50 Prozent zu. Allein im Jahr 2019 starben schätzungsweise 207.500 Menschen an der gefährlichen Infektionskrankheit, die meisten davon Kinder unter fünf Jahren. Dies geht aus Daten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der US-amerikanischen Centers for Disease Control and Prevention (CDC) hervor, die heute zusammen mit UNICEF und weiteren Partnern veröffentlicht wurden.

Nach Fortschritten im Kampf gegen Masern in den Jahren 2010 bis 2016 stieg die Zahl der gemeldeten Erkrankungen schrittweise wieder an. Die Autoren der Studie geben als Hauptursache hierfür an, dass Kinder nicht rechtzeitig die zwei notwendigen Dosen des Masernimpfstoffes erhalten haben. Dies ist aus einem Abgleich der Daten von 2016 und 2019 abzuleiten. 

„Wir wissen, wie Masernausbrüche und Todesfälle verhindert werden können", sagte Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus, Generaldirektor der WHO. „Diese Daten sprechen allerdings eine deutliche Sprache. Nämlich, dass es uns nicht gelingt, Kinder in allen Regionen der Welt vor Masern zu schützen. Wir müssen zusammenarbeiten, alle Länder unterstützen und Gemeinden einbinden, um überall jeden einzelnen Menschen gegen Masern zu impfen und dieses tödliche Virus zu stoppen."

Masernausbrüche treten auf, wenn Menschen, die nicht vor dem Virus geschützt sind, infiziert werden und dieses auf nicht oder nicht ausreichend geimpfte Personen übertragen. Um Masern zu bekämpfen und Ausbrüche sowie Todesfälle zu verhindern, muss eine Impfquote von 95 Prozent bei der erforderlichen ersten und zweiten Impfdosis jeweils erreicht und sowohl auf nationaler als auch regionaler Ebene aufrechterhalten werden. Die Impfquote für die erste Dosis stagniert jedoch seit mehr als einem Jahrzehnt weltweit bei 84 bis 85 Prozent. Die Impfquote für die zweite Dosis ist zwar stetig gestiegen, liegt aber erst bei 71 Prozent. Damit bleiben die Impfraten deutlich unter den für die Eliminierung von Masern erforderlichen 95 Prozent.

Die Covid-19-Pandemie darf die Masern-Krise nicht verschärfen

In diesem Jahr wurden weltweit bislang weniger Masernerkrankungen gemeldet. Gleichzeitig haben die Maßnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie jedoch zu Unterbrechungen bei Masernimpfungen geführt und den Kampf gegen die Krankheit behindert.

So mussten aufgrund der Pandemie in 26 Ländern Impfkampagnen gegen Masern gestoppt werden. Dadurch waren bis November mehr als 94 Millionen Menschen dem Risiko ausgesetzt, keine Impfung zu erhalten. In vielen dieser Länder kommt es zu anhaltenden Masernausbrüchen. Von den Ländern, in denen in diesem Jahr Impfkampagnen geplant waren, nahmen nur acht diese nach anfänglichen Verzögerungen wieder auf (Brasilien, Zentralafrikanische Republik, Demokratische Republik Kongo, Äthiopien, Nepal, Nigeria, Philippinen und Somalia).

„Vor der Corona-Krise kämpfte die Welt mit einer Masern-Krise – und sie ist nicht vorbei", sagte Henrietta Fore, UNICEF-Exekutivdirektorin. „Während die Gesundheitssysteme durch die Covid-19-Pandemie belastet sind, dürfen wir es nicht zulassen, dass unser Kampf gegen eine tödliche Krankheit auf Kosten unseres Kampfes gegen eine andere geht. Das heißt, dass wir trotz der Covid-19-Pandemie sicherstellen müssen, dass wir über die Ressourcen verfügen, um Impfkampagnen für alle Krankheiten fortzusetzen, die durch Schutzimpfungen zu vermeiden sind."

Über die Masern & Röteln-Initiative

Die Masern & Röteln-Initiative (M&RI), zu der das Amerikanische Rote Kreuz, die Stiftung der Vereinten Nationen, die US-amerikanische CDC, UNICEF und die WHO sowie globale Impfpartner wie Gavi, die Vaccine Alliance, die Bill and Melinda Gates Foundation und andere gehören, arbeitet an der Bewältigung der aktuellen Masern-Krise und stellt sicher, dass Ressourcen für Impfungen bereitgestellt werden, damit Verzögerungen bei der Immunisierung – gegen Masern und auch andere Krankheiten – in allen Regionen der Welt aufgefangen werden können.

» Der vollständige englischsprachige Bericht steht ab dem 12. November, 19 Uhr, hier zur Verfügung.


Download: Kostenfreies Foto- und Videomaterial


Wie ein nachhaltiges Leben zum Normalfall werden kann

Engagement Global - 13. November 2020 - 16:38
Nachhaltigere Produktionsabläufe können nachhaltiges Handeln im Alltag erleichtern. Foto: Engagement Global

Wieso tun wir oft nicht das, was wir für richtig halten? Und wie können wir das in Zukunft ändern? Über diese und ähnliche Fragen diskutierten Michael Kopatz vom Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie, und die rund 70 Teilnehmenden beim fünften und letzten Zukunftsforum 2020 am 11. November 2020 digital.

Michael Kopatz stellte bei der Abschlussveranstaltung „Vom Wissen zum Tun: Wie ein nachhaltiges Leben zum Normalfall werden kann“ sein Konzept der Ökoroutine vor. Die Idee dahinter ist, lokale, nationale und globale Strukturen und Verhältnisse dahingehend zu ändern, dass es für alle im Alltag leichter wird, nachhaltig zu handeln. Michael Kopatz plädiert dafür, dass sich nicht nur die Menschen, sondern auch die politischen und wirtschaftlichen Strukturen ändern müssen. In der Praxis bedeute dies: Statt moralischer Appelle an die Bürgerinnen und Bürger, sollten gesetzliche Standards erhöht und Produktionsabläufe und Produkte effektiver und nachhaltiger gestaltet werden.

Als konkretes Beispiel führt er an, dass man den Mindestlohn für eine Näherin verdreifachen könnte, ohne dass es den Konsumentinnen und Konsumenten auffallen würde. Denn: Der Anteil der Lohnkosten einer Näherin am Gesamtpreis eines T-Shirts betrage in Deutschland lediglich 1%. Das Ergebnis sei Folgendes: “Wir können nachhaltig leben, ohne uns tagtäglich mit Klimawandel oder Massentierhaltung befassen zu müssen.“

Sind die richtigen Strukturen geschaffen, so der Umweltwissenschaftler, kann ein umweltbewusstes Verhalten ohne große Anstrengungen zur Routine werden. Es müsse sich besser anfühlen, das Richtige zu tun. Dann würden Menschen auch entsprechend handeln. Als Beispiel hierfür nennt er den Ausbau von Radwegen und Busspuren, um es für den Menschen attraktiver zu machen das eigene Fahrzeug stehen zu lassen. Solange Menschen mit dem Auto schneller in der Stadt sind und es überall Parkplätze gibt, während der Bus nur zweimal am Tag kommt und es keine sicheren Radwege gibt, haben die Menschen laut Michael Kopatz nur wenige Anreize, das eigene Auto stehen zu lassen.

Trotzdem hätten auch Bürgerinnen und Bürger eine Verantwortung. Für Michael Kopatz gilt jedoch: „Politischer Protest ist wichtiger als die Veränderung des Konsumverhaltens“. Damit appellierte er an die Teilnehmenden des Zukunftsforums sich zu engagieren – sei es durch die Teilnahme an Demonstrationen oder in dem sich die Teilnehmenden vor Ort beispielsweise für die Umwandlung von Parkplätzen in Grünflächen oder Radwege einsetzen.

Das Zukunftsforum ist eine Kooperation der Hochschule Harz, der Stadt Wernigerode und Engagement Global im Rahmen des Programms Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland (EBD). Es bringt Expertinnen und Experten sowie lokale Akteure und Interessierte miteinander ins Gespräch. Ziel des Zukunftsforums ist die Sensibilisierung für und Auseinandersetzung mit der Agenda 2030 und ihren 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung.

Weitere Infomationen
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Die Global Education Week 2020 – It’s our world, let’s take action!

EINEWELTblabla - 13. November 2020 - 13:47

Unter dem Motto „It’s our world, let’s take action!“ findet vom 16. bis 22. November 2020 die Global Education Week statt. Dabei wird jede*r dazu angehalten, die eigene Zukunft selbst in die Hand zu nehmen und sich auf vielfältige Weise zu engagieren. Denn wir haben nur diese eine Welt und es liegt an uns selbst, wie wir mit ihr umgehen.

Die weltweiten Fridays For Future-Proteste haben gezeigt, dass sich vor allem viele junge Menschen schon für ihre Umwelt einsetzen. Aber: Da geht noch mehr! Die Global Education Week will eine Woche lang nochmal einen besonderen Fokus auf unterschiedliche Formen und Möglichkeiten des Engagements legen. Dafür werden jedes Jahr Schulen, Universitäten, lokale Initiativen und Verbände dazu eingeladen, ihre Projekte beizusteuern. Das können zum Beispiel Workshops, Podcasts, Videoclips oder Ausstellungen sein. Projekte aller Art zum Thema Nachhaltigkeit sind willkommen. Europaweit finden deshalb nächste Woche Veranstaltungen statt, die dazu anregen, im Sinne der Agenda 2030 zu handeln: Ein würdiges und gesundes Leben für Alle.

Engagier Dich: Gegen Diskriminierung!

Die Global Education Week in Deutschland wird von der Informationsstelle Bildungsauftrag Nord-Süd beim World University Service koordiniert. Auch in der aktuellen Situation durch die Corona-Pandemie ist Engagement möglich, denn es gibt zahlreiche digitale Angebote. Der Projektbeitrag des Vereins Deutschland sicher im Netz e. V. ist die Online-Fortbildungsreihe „Aktiv gegen Diskriminierung und für Fairness – online und offline“. Dabei werden Lehrer*innen für diese Thematik geschult und bekommen Online-Materialien vorgestellt, um auch Schüler*innen für Diskriminierung zu sensibilisieren.  Weitere Informationen gibt es auf www.digibits.de.

Das Netz Bangladesch e. V. veranstaltet einen Online-Workshop zum Thema linguistische Diskriminierung. Der Workshop „Let’s talk about: Sprache und Macht“ findet am 18. November 2020 statt, eine Anmeldung ist noch bis zum 17. möglich. Witze machen über Akzente – ist das wirklich lustig? Der Workshop setzt sich mit Beispielen aus der Geschichte und Gegenwart Bangladeschs und Deutschlands auseinander. Sprache war schon immer ein Machtinstrument, um Menschen auszugrenzen und Hierarchien aufzubauen. Gemeinsam werden Strategien besprochen, wie man dagegen aktiv werden kann. Hier geht’s zur Website: https://bangladesch.org/.

Was gibt es noch?

Weitere Beiträge befassen sich unter anderem mit den menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen in der globalen Modeindustrie, mit dem Klimawandel und der Landwirtschaft. Es gibt sowohl feste Veranstaltungstermine als auch Angebote, die auf Anfrage möglich sind. Einige Online-Materialien stehen auch dauerhaft als Bildungsmaterialien zum Download bereit. Schau doch mal rein und lass Dich inspirieren: www.wusgermany.de/de/globales-lernen/informationsstelle-bildungsauftrag-nord-sued/global-education-week/projektbeitraege. Auf Facebook und Twitter wird die Kampagne unter den Hashtags #GEW2020 und #GEW20 beworben. In jedem Fall gibt es viel zu entdecken und vielleicht ist man überrascht, welche tollen Projekte in den unterschiedlichen Bundesländern so stattfinden. Auch ein Blick auf die Aktionen in ganz Europa lohnt sich: https://www.coe.int/en/web/north-south-centre/the-global-education-week#main-content.

Viel Spaß!

-Marlene-

Der Beitrag Die Global Education Week 2020 – It’s our world, let’s take action! erschien zuerst auf EineWeltBlaBla.

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Die Global Education Week 2020 – It’s our world, let’s take action!

EINEWELTblabla - 13. November 2020 - 13:47

Unter dem Motto „It’s our world, let’s take action!“ findet vom 16. bis 22. November 2020 die Global Education Week statt. Dabei wird jede*r dazu angehalten, die eigene Zukunft selbst in die Hand zu nehmen und sich auf vielfältige Weise zu engagieren. Denn wir haben nur diese eine Welt und es liegt an uns selbst, wie wir mit ihr umgehen.

Die weltweiten Fridays For Future-Proteste haben gezeigt, dass sich vor allem viele junge Menschen schon für ihre Umwelt einsetzen. Aber: Da geht noch mehr! Die Global Education Week will eine Woche lang nochmal einen besonderen Fokus auf unterschiedliche Formen und Möglichkeiten des Engagements legen. Dafür werden jedes Jahr Schulen, Universitäten, lokale Initiativen und Verbände dazu eingeladen, ihre Projekte beizusteuern. Das können zum Beispiel Workshops, Podcasts, Videoclips oder Ausstellungen sein. Projekte aller Art zum Thema Nachhaltigkeit sind willkommen. Europaweit finden deshalb nächste Woche Veranstaltungen statt, die dazu anregen, im Sinne der Agenda 2030 zu handeln: Ein würdiges und gesundes Leben für Alle.

Engagier Dich: Gegen Diskriminierung!

Die Global Education Week in Deutschland wird von der Informationsstelle Bildungsauftrag Nord-Süd beim World University Service koordiniert. Auch in der aktuellen Situation durch die Corona-Pandemie ist Engagement möglich, denn es gibt zahlreiche digitale Angebote. Der Projektbeitrag des Vereins Deutschland sicher im Netz e. V. ist die Online-Fortbildungsreihe „Aktiv gegen Diskriminierung und für Fairness – online und offline“. Dabei werden Lehrer*innen für diese Thematik geschult und bekommen Online-Materialien vorgestellt, um auch Schüler*innen für Diskriminierung zu sensibilisieren.  Weitere Informationen gibt es auf www.digibits.de.

Das Netz Bangladesch e. V. veranstaltet einen Online-Workshop zum Thema linguistische Diskriminierung. Der Workshop „Let’s talk about: Sprache und Macht“ findet am 18. November 2020 statt, eine Anmeldung ist noch bis zum 17. möglich. Witze machen über Akzente – ist das wirklich lustig? Der Workshop setzt sich mit Beispielen aus der Geschichte und Gegenwart Bangladeschs und Deutschlands auseinander. Sprache war schon immer ein Machtinstrument, um Menschen auszugrenzen und Hierarchien aufzubauen. Gemeinsam werden Strategien besprochen, wie man dagegen aktiv werden kann. Hier geht’s zur Website: https://bangladesch.org/.

Was gibt es noch?

Weitere Beiträge befassen sich unter anderem mit den menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen in der globalen Modeindustrie, mit dem Klimawandel und der Landwirtschaft. Es gibt sowohl feste Veranstaltungstermine als auch Angebote, die auf Anfrage möglich sind. Einige Online-Materialien stehen auch dauerhaft als Bildungsmaterialien zum Download bereit. Schau doch mal rein und lass Dich inspirieren: www.wusgermany.de/de/globales-lernen/informationsstelle-bildungsauftrag-nord-sued/global-education-week/projektbeitraege. Auf Facebook und Twitter wird die Kampagne unter den Hashtags #GEW2020 und #GEW20 beworben. In jedem Fall gibt es viel zu entdecken und vielleicht ist man überrascht, welche tollen Projekte in den unterschiedlichen Bundesländern so stattfinden. Auch ein Blick auf die Aktionen in ganz Europa lohnt sich: https://www.coe.int/en/web/north-south-centre/the-global-education-week#main-content.

Viel Spaß!

-Marlene-

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13. November 2020

ONE - 13. November 2020 - 12:18

1. Der afrikanische Kontinent erstickt im Schuldenberg
Daniel Pelz berichtet in der Deutschen Welle, dass sich die Schuldenkrise in vielen afrikanischen Ländern weiter verschärft. In der Vergangenheit hätten sich diese Länder große Geldsummen geliehen, um Infrastrukturprojekte voranzutreiben. Die Absicht sei es gewesen, die Kredite dann durch Rohstoffverkäufe zurückzuzahlen. Allerdings seien die Rohstoffpreise nun fatal gesunken. Die finanzielle Notlage, zu der allen voran die Corona-Krise maßgebend beigetragen habe, sei besonders für die Ärmsten in den jeweiligen Ländern fatal. Sollten sich die Schuldenkrisen weiter verschärfen, könnten Staaten keine wichtigen Investitionen mehr in Sicherheit, Bildung und Gesundheitsversorgung tätigen. Ein Schuldenmoratorium bis Juni 2021 helfe den Staaten bereits, allerdings seien substanzielle Schuldenerlasse für einige Länder notwendig, so Weltbank-Chef David Malpass im Oktober. Mehrere NGOs sowie Teile der Zivilgesellschaft fordern, private Gläubiger in das Schuldenmoratorium miteinzubeziehen, da viele afrikanische Länder sich Kredite von privaten Gebern leihen. Ob es zu einer Einigung kommt, wird sich im Rahmen der Treffen der G20-Finanzminister*innen innerhalb der nächsten Woche entscheiden. Das Land Sambia im Süden Afrikas benötige nach einer Meldung des evangelischen Pressediensts, der sich auf das NGO Bündnis erlassjahr.de beruft, umgehend einen Zahlungsaufschub. Werde der Bitte um Zahlungsaufschub bis April 2021 nicht nachgekommen, könne Sambia zahlungsunfähig werden. Der Fall Sambia stünde für das monatelange Versäumnis der G20, den Privatsektor verbindlich in ihr Schuldenmoratorium miteinzubeziehen, so Kristina Rehbein, Politik-Referentin bei Erlassjahr.

2. Südafrika: ANC-Politiker wegen Korruption vor Gericht
Wie die Süddeutsche Zeitung, die Frankfurter Allgemeine Zeitung und die Tageszeitung (TAZ) schreiben, wird sich der hochrangige ANC-Politiker Ace Magashule vor Gericht Korruptionsvorwürfe betreffend verantworten müssen. Der als stärkster Gegenspieler Ramaphosas geltende Politiker habe während eines Wohnprojekts 255 Millionen Rand (ca. 14 Millionen Euro) veruntreut sowie einen millionenschweren Auftrag zur Schaffung von Corona-Schutzkleidung an seine Söhne gegeben. Zudem gebe es ein ganzes Netzwerk innerhalb der ANC, gegen das Korruptionsvorwürfe bestehen. Cyril Ramaphosa hatte bereits bei seinem Amtsantritt 2018 den Kampf gegen die Korruption angesagt, aber dies sei das erste Mal, dass ein ranghoher ANC-Politiker in dieser Hinsicht tatsächlich zur Verantwortung gezogen werde. Gegen Ex-Präsidenten Jacob Zuma lägen bereits 18 Anklagen wegen schwerer Korruption sowie 700 Fälle von „Betrug und Geldwäsche“ vor – und doch habe er es bisher stets geschafft, sich juristisch aus der Affäre zu ziehen. Ob Magashule, gegen den ein offizieller Haftbefehl der „Hawks“ (Eliteeinheit der südafrikanischen Polizei) besteht, seine Amtsgeschäfte wird ruhen lassen müssen, werde der ANC-Vorstand noch diese Woche entscheiden.

3. Côte d’Ivoire: Bahnt sich eine politische Lösung für die Krise an?
Philipp Sandner, Julien Adayé, Reliou Koubakin und Georges Ibrahim Tounkara melden in der Deutschen Welle, dass sich Amtsinhaber Ouattara und Ex-Präsident Bédié im Golfhotel von Abidjan getroffen haben. Die beiden Konkurrenten um die Macht in Côte d’Ivoire, welche im Zuge der Wahl im Land bereits 85 Tote bei Straßenkämpfen zu beklagen habe, wollten nun in Dialog treten. Die Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft habe dabei eine wichtige Rolle gespielt. Die Parlamentswahlen in Côte d’Ivoire sollen verschoben werden. Bédié wolle das umstrittene Wahlergebnis nicht anerkennen und stehe einem Übergangsrat vor. Der Forderung der Opposition, politische Häftlinge freizulassen, sei Ouattara noch nicht nachgekommen. Es sei wichtig, Brücken für Gespräche zu bauen, so der politische Analyst und Soziologe Fahiraman Rodrigue Koné. Vorerst haben sich die Kämpfe gelegt und es bestehe eine Chance, dass sich für die innenpolitische Krise Côte d’Ivoires doch noch eine politische Lösung finden ließe.

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13.11.2020 Bundeskabinett benennt Bundesminister Müller als Kandidaten für UNIDO

BMZ - 13. November 2020 - 12:00
Das Kabinett hat Minister Müller als deutschen Kandidaten für die Leitung der Organisation der Vereinten Nationen für industrielle Entwicklung (UNIDO) benannt. Die UNIDO ist ein wichtiger Partner Deutschlands für globale Entwicklung und die Schaffung neuer Arbeitsplätze in Entwicklungsländern. Diesen Bereich hat die deutsche Entwicklungspolitik unter anderem mit der "Sonderinitiative Ausbildung und Beschäftigung" in den letzten Jahren massiv ausgebaut....
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Erst Corona, dann der Hurrikan

INKOTA - 13. November 2020 - 11:32
Guatemala: Über 150 Tote durch Hurrikan Eta Am 3. November stieß der Hurrikan Eta auf die nicaraguanische Karibikküste. Mit Windgeschwindigkeiten von 240 Kilometer pro Stunde wurde Eta zwischenzeitig als Hurrikan der zweitstärksten Kategorie eingestuft. Während seines weiteren Verlaufs Richtung Nordwesten, schwächte er sich über Honduras und Guatemala zwar zum tropischen Wirbelsturm ab, hinterließ aber auch hier ein katastrophales Ausmaß an Zerstörung. Vielerorts kam es zu verheerenden Überschwemmungen und Erdrutschen. Infolgedessen kamen allein in Guatemala über 150 Menschen ums Leben. Zigtausende haben alles verloren. In den überfüllten Notunterkünften ist die Einhaltung von Infektionsschutzregeln kaum zu gewährleisten, sodass nicht zuletzt mit einem erneuten rasanten Anstieg von Covid19-Infektionen zu rechnen ist. Nicaragua: Repression gegen Helfer*innen statt Katastrophenhilfe Im aktuellen Lagebericht der INKOTA-Partnerorganisation Centro Humboldt heißt es: „Eta überfordert die Kapazitäten zur Katastrophenbewältigung in Nicaragua“. Centro Humboldt wirft der Regierung von Präsident Daniel Ortega vor, zu zaghaft und unzureichend reagiert zu haben. Die nicaraguanische Wochenzeitung Confidencial berichtet unterdessen, dass die von der nicaraguanischen Zivilgesellschaft selbst organisierte Sammlung von Lebensmitteln und Medikamenten für die Hurrikan-Opfer, von der Regierung massiv behindert wurde. So heißt es hier: „Das Ortega-Regime politisierte die Hilfe und verbot sozialen Organisationen sowie Unternehmen, den vom Hurrikan Eta Betroffenen Unterstützung zu bringen.“ Die im Oktober in Nicaragua verabschiedeten Gesetze haben die Handlungsspielräume der Zivilgesellschaft weiter eingeschränkt, wodurch eine neue Stufe der Repression erreicht scheint. Die Projektregionen der Partnerorganisationen von INKOTA liegen zwar nicht im direkten Einflussgebiet des Hurrikans. Aber unsere Partnerorganisation APADEIM im Nordwesten Nicaraguas berichtet, dass es auch hier zu starken, langanhaltenden Regenfällen kam. APADEIM befürchtet, dass ein Großteil der Ernten der Projektteilnehmenden verloren geht. Die Straßen in einigen Gemeinden sind seit mehreren Tagen unpassierbar. Eta ist bereits der 28. Tropensturm im Atlantik in der diesjährigen Hurrikansaison, die bereits jetzt verschiedene Rekorde aufgestellt hat. Die Zunahme der Anzahl und Intensität der Tropenstürme ist ein klarer Ausdruck des Klimawandels. Dass vor allem die Menschen im Globalen Süden die Konsequenzen zu tragen haben, verdeutlicht für INKOTA einmal mehr, dass wir uns dringend für Klimagerechtigkeit einsetzen müssen! Erfahren Sie mehr über unsere Arbeit in Nicragaua Erfahren Sie mehr über unsere Arbeit in Guatemala ZUm Corona-Newsticker
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Ilamado a Contribuciones de Estudios de Casos sobre Conflicto y Fragilidad 2020

CSO Partnership - 13. November 2020 - 9:03

El Grupo de Trabajo sobre Conflicto y Fragilidad y la Realidad de la Ayuda – Asia Pacífico (RoA-AP) de la AOED, en asociación con el Comité de Asistencia para el Desarrollo de la OCDE-Grupo de Referencia de las OSC, invita a los investigadores y organizaciones a participar en su Investigación de Políticas sobre la Eficacia del Desarrollo del Enfoque del Triple Nexo en Estados Frágiles Afectados por Conflictos.

La iniciativa, que acepta la presentación de resúmenes hasta el 30 de noviembre de 2020, es una continuación de la conferencia de estudio organizada en Ammán (Jordania) en noviembre de 2019, así como del Programa 2020-2021 de la AOED, en el que se enumera una iniciativa de investigación sobre la eficacia de los programas de asistencia humanitaria a nivel nacional y regional.

Vea las directrices aquí.

 

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Compendio de Comunicaciones de la AOED – 9 al 13 de noviembre

CSO Partnership - 13. November 2020 - 8:26

¿Sabías que?

2020 esta del décimo aniversario del mandato del Relator Especial sobre el derecho a la libertad de reunión pacífica y de asociación (ES): https://bit.ly/3krRt6f 

Eventos en línea 

https://www.thetimezoneconverter.com/ 

23 de noviembre de 2020, 1400 Bruselas | La AOED y la Cooperación para el Desarrollo de la UE, están organizando conjuntamente un seminario web titulado “Hacia una base de pruebas convincentes para mejorar la cooperación eficaz para el desarrollo” https://bit.ly/2IyU80w .

23-27 de noviembre de 2020 | Anoten la fecha en su calendario: La 13ª edición del Foro de ONG del Mar Negro, en línea: https://bit.ly/32Fpbis .

El IX Encuentro Internacional del Foro Social Panamazónico, Mocoa – Colombia 2020 se celebrará virtualmente del 12 al 15 de noviembre con el propósito principal de compartir ideas, experiencias y acciones contra el extractivismo. Para más información visite https://bit.ly/3eGjohz . La reunión será transmitida en sus páginas de Facebook y YouTube

Publicaciones/Declaraciones

Comunicado de la Reunión de Alto Nivel del Comité de Asistencia para el Desarrollo de la OCDE para el año 2020 los días 9 y 10 de noviembre de 2020: https://bit.ly/32FmJZi  

Comunicado de prensa del Grupo de Referencia de OSC del CAD de la OCDE: En medio de la crisis del C19, los miembros del CAD recurren a la eficacia y al sector privado, ya que la AOD sigue siendo escasa. Las ONG piden más ayuda y salvaguardias en la participación del sector privado https://bit.ly/36xtKwA 

¿Cuál es el estado de las finanzas globales al servicio de la gente y el planeta? La nueva Perspectiva Global de la OCDE sobre la Financiación para el Desarrollo Sostenible establece el programa para permitir mejores inversiones en línea con los ODS. Más información en http://oe.cd/GO21 

Los sindicatos piden a los miembros del CAD que den una respuesta Covid-19 impulsada por los ODS que promueva un crecimiento inclusivo y ambientalmente sostenible y un trabajo decente para todos (ES): https://bit.ly/3krnATB

A más de un millón de Rohingya se les ha negado el derecho al voto en las elecciones del domingo en medio de un ataque sostenido a las libertades democráticas: Un blog sobre el estado de los derechos cívicos y políticos en Myanmar: https://shorturl.at/cetJT  

Enfrentamos la mayor prueba de solidaridad global en generaciones, ya que COVID-19 inflige un daño sin precedentes, le dice el Secretario General al Grupo de 77 Ministros: https://bit.ly/3poSPCt 

Informe CIVICUS sobre la respuesta de la sociedad civil a la pandemia (ES): https://bit.ly/2Umy2RR 

Convocatoria de proyectos

Convocatoria de resúmenes: Del Grupo de Trabajo sobre Conflicto y Fragilidad: Investigación de Políticas sobre la Efectividad del Desarrollo del Triple Nexo, fecha límite 30 de noviembre de 2020 (ES): https://bit.ly/35q6rVT 

CIVICUS está buscando 5 activistas de base apasionados para unirse a un grupo que co-creará e implementará una campaña para abogar por mejores prácticas de recursos para el activismo de base a lo largo de 2021. Solicite antes del 26 de noviembre de 2020 (ES): https://bit.ly/3eV801f 

World Justice Project lanzó una convocatoria de candidaturas al World Justice Challenge 2021 para iniciativas que abordan los desafíos del Estado de derecho en medio del Covid-19. Aplicar hasta el 11 de diciembre de 2020: https://bit.ly/30Ld5TW 

El Foro de ONG del Mar Negro lanzó una convocatoria de resúmenes para la serie de artículos “Construyendo conocimiento para la cooperación de las OSC en la región del Mar Negro”: 10 artículos sobre temas relacionados con la cooperación regional, el liderazgo de las OSC y la resiliencia de las OSC en la región durante la crisis. Aplicar hasta el 15 de diciembre de 2020: https://bit.ly/2HuVJUw 

Buena lectura:

Los trabajadores arrastraron a Joe Biden hasta la línea de meta. Pero ganar las elecciones es como ganar el reconocimiento de un sindicato. Ahora empieza el verdadero trabajo: https://bit.ly/3lmOaOZ 

Centroamérica espera bajo el agua la llegada de una nueva tormenta tropical (ES): https://bit.ly/2UpfIYg 

Los Niños de Fallujah: El misterio médico en el corazón de la guerra de Irak: https://bit.ly/3eWrSB3 

“El Ixil ayudando al Ixil”: Los indígenas de Guatemala lideran su propia respuesta al huracán Eta: ‘Es abandono, es irresponsabilidad y es una falta de interés en estas comunidades’: https://bit.ly/3lsy3Q1 

El uso de ferries por parte de Italia para poner en cuarentena a los migrantes es objeto de críticas: “El aislamiento debe limitarse a la protección del derecho a la salud del individuo y de la comunidad, no para justificar restricciones a la libertad personal”: https://bit.ly/3kqTVtQ  

A la industria de las armas no le importa quién sea el presidente. Los directores ejecutivos de los fabricantes de armas y sus inversores confían en sus perspectivas, independientemente del candidato que gane las elecciones: https://bit.ly/2K0fXa5 

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