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United in Diversity - A Europe of Sustainability

#HOCHN - 18. November 2020 - 0:00
Virtual conference featuring EU-Commissioner Mariya Gabriel and ERC-President Prof. Jean-Pierre Bourguignon on 19/20 November 2020.

Foto: Universität Göttingen

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Underage on the job

E+Z - 17. November 2020 - 17:49
Despite protective laws, Zimbabwean children are increasingly being put to work

Their work violates Zimbabwe’s laws against child labour, but legal protections are a distant concept. “We don’t know about laws,” Laiton tells a reporter. “We just do the jobs our parents tell us to do.”

Sadly, Zimbabwe’s mining towns, rural villages and even big cities have many children in their situation. Children work in locally owned mines and tobacco fields and private homes, and sometimes they even work in houses of prostitution.

Children’s rights advocates say the situation is becoming worse. “Either because of deepening poverty or because of Covid-19 keeping children away from school, they are more vulnerable than ever to being put to work,” says Taylor Nyanhete, director of the Zimbabwe National Council for the Welfare of Children (ZNCWC), a non-governmental organisation.

On paper, it is illegal in Zimbabwe to employ children under age 15 in jobs classified as hard labour. The only exception under Zimbabwe’s Labour Act is when children aged 13 to 15 years are enrolled in formal apprenticeships.

It is also illegal to employ anyone under 18 in jobs that might compromise a worker’s health, safety or morals.

According to a 2018 report by the US Department of Labor titled “Findings on the worst forms of child labor”, data on the prevalence of child labour, and even on the proportion of Zimbabwean children attending school, are scarce.

But the report says child labour is widespread and says among the reasons are deficiencies in Zimbabwe’s legal framework for protecting children. Among these deficiencies are the lack of free basic education and under-funded law enforcement agencies.

On the plus side, Zimbabwe has made moderate progress on fighting human trafficking, and has allocated more money to education and transferred more cash to households with vulnerable children, the report says.

Village leaders agree with that assessment. “The government has laws that discourage the employment of underage children, but people continue to do what they want with children,” says Dayton Shumba, a village leader in Chakari. “There have been no arrests of people recruiting underage children for labour.”

“The government itself has officials and ministers who employ underage children on their farms,” says Claris Madhuku, head of the Platform for Youth Development, a human-rights organisation. “People take advantage of underage children knowing the children can’t report them to the authorities.”

 

Further reading
US Department of Labor: 2018 Findings on the worst forms of child labor.
https://www.dol.gov/sites/dolgov/files/ILAB/child_labor_reports/tda2018/...

Jeffrey Moyo is a journalist in Zimbabwe.
moyojeffrey@gmail.com

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Wissenschaftsplattform Sustainable Finance: Online-Event „Der Finanzsektor als Beschleuniger der Nachhaltigkeitswende – Illusion oder Realität?“

RNE Termin - 17. November 2020 - 16:05

Die PartnerInnen der Wissenschaftsplattform Sustainable Finance laden im Rahmen eines Online-Events am 9. Dezember 2020 (9-12 Uhr) dazu ein, einen Überblick über die Themen ihrer wissenschaftlichen Arbeit zu gewinnen. Dabei wird die Relevanz und Bandbreite des Themas Sustainable Finance anhand dreier kontroverser Fragen mit Gästen aus Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft diskutiert.

Der Beitrag Wissenschaftsplattform Sustainable Finance: Online-Event „Der Finanzsektor als Beschleuniger der Nachhaltigkeitswende – Illusion oder Realität?“ erschien zuerst auf Rat für Nachhaltige Entwicklung.

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Aktuell nachgefragt | Die größte Freihandelszone der Welt

Forum Umwelt & Entwicklung - 17. November 2020 - 15:47

China hat mit 14 weiteren Ländern in Asien und im Pazifik eine neue Freihandelszone vereinbart, die Regional Comprehensive Economic Partnership (RCEP). Verglichen mit der von den USA initiierten Trans-Pazifik Partnership (TPP) unter Ausschluss von China, die 2016 vereinbart und 2017 von US-Präsident Trump aufgekündigt wurde, wurden die acht Jahre andauernden Verhandlungen außerhalb Asiens bislang wenig beachtet. Das Abkommen umfasst 2,2 Milliarden Menschen und rund ein Drittel der weltweiten Wirtschaftsleistung und bringt erstmals Asiens wichtigste Wirtschaftsmächte – China, Japan und Südkorea – unter einem Dach zusammen. In Deutschland werden schon die ersten Stimmen laut, die behaupten, nun »stehen wir im Zugzwang«. Wir schauen genauer hin: Wieviel ändert sich dadurch wirklich? Welche Interessen stecken dahinter? Und was bedeutet RCEP für Europa?

 

In unserer Veranstaltungsreihe „aktuell nachgefragt“ präsentieren Ihnen Uwe Hoering, Vorstandsmitglied der Stiftung Asienhaus, und Nelly Grotefendt, Referentin für Handelspolitik beim Forum Umwelt & Entwicklung, Einblicke in die „größte Freihandelszone der Welt“.

 

 

Anmeldung

Bitte beachten Sie: Diese Veranstaltung findet mithilfe der Anwendung zoom statt. Wir  zeichnen diese Veranstaltung auf und  werden Sie Ihnen später als Video auf dieser Seite zur Verfügung stellen.

 

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Aktuell nachgefragt

45 Minuten für ein aktuelles Thema, ein informativer Input am Anfang, dann Fragen und Kommentare, direkt vom Schreibtisch aus, allerdings auch ohne anschließenden Abendempfang: Mit dem neuen Video-Veranstaltungsformat des Forums Umwelt & Entwicklung wollen wir in Zukunft kurz, bündig und aktuell informieren. Diskutieren Sie mit oder hören Sie nur zu – Sie sind herzlich eingeladen!

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Afghanistan – der gefährlichste Ort der Welt für Kinder

Unicef - 17. November 2020 - 15:00
Afghanistan gilt nach 40 Jahren Konflikt und Aufruhr als tödlichstes Kriegsgebiet der Welt. Das Ausmaß der Gewalt, dem Kinder hier Tag für Tag ausgesetzt sind, ist schockierend. UNICEF-Kinderschutzexpertin Susan Bahman schildert im Interview die Lage und erklärt, welche Hilfe die Kinder dringend brauchen.
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Neues Onlineformat: MMZ-Beratungscafé

Engagement Global Presse - 17. November 2020 - 13:46
Das digitale „MMZ-Beratungscafé“ bietet Raum für alle Fragen rund um entwicklungspolitisches Engagement. Foto: Engagement Global

Unter dem Motto „Reinkommen, Zuhören, Fragen stellen“ startet die Fachstelle für entwicklungspolitische Beratung und Vernetzung, die Mitmachzentrale (MMZ) bei Engagement Global, am Dienstag, 15. Dezember 2020, um 15 Uhr ihr neues Onlineformat „MMZ-Beratungscafé“.

Die Veranstaltung bietet Raum für alle Fragen rund um entwicklungspolitisches Engagement. Dabei kann es um die Finanzierung von Partnerschaftsprojekten, Schulaktionen zu den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung oder um Freiwilligendienste im Ausland gehen.

Die Teilnahme an der virtuellen Veranstaltung ist kostenlos und eine Anmeldung auch kurzfristig, bis zum Beginn des Beratungscafés, möglich.

Das MMZ-Beratungscafé wird ab Dezember 2020 monatlich angeboten. Der zweite Termin findet am Donnerstag, 14. Januar 2021, statt.

Die MMZ ist die zentrale Anlaufstelle für allgemeine Beratung rund um entwicklungspolitisches Engagement im Inland und Ausland. Die MMZ berät Einzelpersonen, Kommunen, Zivilgesellschaft, Schulen und Stiftungen auch außerhalb von Veranstaltungen zu entwicklungspolitischen Förder- und Freiwilligenprogrammen, vermittelt Ansprechpersonen und Kooperationsmöglichkeiten, erschließt Finanzierungsquellen und vernetzt fachlich.

Ansprechpartnerin

Maritza Del Valle
Telefon +49 228 20 717 506
MMZ-Seminare@engagement-global.de

Weitere Informationen
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Stop Tiefseebergbau – Policy Briefing

Forum Umwelt & Entwicklung - 17. November 2020 - 13:30

Derzeit verhandeln Staaten Regeln für den Abbau mineralischer Ressourcen vom Boden unserer Ozeane. Doch was in der Erzählung von Bergbauunternehmen wie ein Märchen von grünen, sauberen Meeresrohstoffen klingt, ist eigentlich eine Geschichte von Intransparenz und Gier, die unsere Ozeane zerstören wird.

 

Wir wollen und brauchen keinen Tiefseebergbau. Warum das so ist und was zu tun ist, gibt es nachzulesen im Policy Briefing zu Tiefseebergbau.

 

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17. November 2020

ONE - 17. November 2020 - 12:11

1. Corona-Pandemie in Afrika verläuft milder als erwartet
In der Welt stellt der Afrika-Korrespondent Christian Putsch einige Thesen zum milden Verlauf der Corona-Pandemie auf dem afrikanischen Kontinent auf, um die verhältnismäßig geringen Fallzahlen des Kontinents zu erklären. So sei die Dunkelziffer weit höher als vermutet, da beispielsweise bei Bluttests rund 40% der Schwangeren und HIV-positiven Menschen in Johannesburg und Kapstadt bereits Antikörper hätten, was im Vergleich in England nur bei 4,4 % der Proben der Fall sei. Dies könne daher für eine gewisse Herdenimmunität sprechen. Zudem weise der afrikanische Kontinent eine vergleichsweise junge Altersstruktur auf. Die meisten Betroffenen von Covid-19 seien unter 60 und verzeichneten geringe Verläufe. Außerdem werde vermutet, dass bereits zirkulierte Coronaviren zu einer frühen Herdenimmunität in vielen afrikanischen Ländern beigetragen habe sowie der hohe Vitamin-D-Haushalt einen Einfluss auf mildere Krankheitsverläufe von Covid-19 habe. Allerdings treibe die Corona-Pandemie viele afrikanische Länder in das wirtschaftliche Aus – wie kürzlich Sambia – und dränge zudem Millionen Menschen in die extreme Armut.

2. Westsahara: Waffenruhe mit Marokko aufgehoben
Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung, die Tageszeitung (TAZ) und Telepolis melden, hat die Westsahara den seit 29 Jahren andauernden Waffenstillstand mit Marokko für beendet erklärt. Nachdem die westsaharanische Befreiungsfront Polisario eine Transitstraße zwischen Marokko und Mauretanien blockiert hätte, habe Marokko die Straße unter Schusswechsel wieder eingenommen. Die Blockade der Straße unweit Guerguerats sei ein Protest gegen das jahrzehntelange Stillschweigen der internationalen Gemeinschaft gewesen, die bereits zu Beginn der 90er-Jahre eine Wahl bezüglich des Status der Westsahara hätte vorantreiben sollen. Die ehemalige spanische Kolonie sei nach Spaniens Rückzug 1975 und einem Friedensschluss mit Mauretanien von Marokko annektiert worden und bis heute von Marokko besetzt. Völkerrechtlich gelte Westsahara noch immer nicht als entkolonialisiert. Polisario, die von Algerien unterstützt werden, werde nun „den bewaffneten Kampf zur Verteidigung der legitimen Rechte unseres Volkes“ aufnehmen, so Brahim Ghali, Vorsitzender der Polisario. UN-Generalsekretär Antonio Guterres sei „zutiefst besorgt angesichts der möglichen Konsequenzen“. Aus Sicht des Vertreters der Polisario in Madrid, Abdulah Arbi, sei die UN hinsichtlich Westsahara gescheitert: die Minurso-Mission habe lediglich den Status quo erhalten und dafür gesorgt, dass die Westsahara weiterhin von Marokko ausgebeutet werden konnte. Der erneute Ausbruch bewaffneter Kämpfe in und um die Westsahara könne nun die gesamte Region destabilisieren.

3. Kanarische Inseln neuer EU-Migrations-Hotspot
Tim Röhn und Matthis Kattnig berichten in der Welt am Sonntag, dass sich die kanarischen Inseln mittlerweile als neue Fluchtroute für Migrant*innen etabliert habe. Laut ihrem Bericht seien am vergangenen Wochenende 2.000 Migrant*innen aus diversen afrikanischen Ländern in Holzbooten auf den kanarischen Inseln angekommen. Die Deutsche Presseagentur (dpa) meldete dagegen die Ankunft von 1275 Migrant*innen am Wochenende. Insgesamt hätten alleine dieses Jahr mehr als 14.000 Menschen auf der Flucht die Inseln erreicht. Unklarheit bestehe über die Zahl der Toten. Obwohl die Route eine der gefährlichsten aller Routen zu sein scheine, sähen sich tausende Menschen dazu gezwungen, diese auf sich zu nehmen. Alle anderen Schlupflöcher in die EU werden mit zunehmender Aggression gestopft. Große Teile der Bevölkerung der Kanaren sei den ankommenden Menschen mit Fluchterfahrung gegenüber immer negativer gestimmt.

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Menschenrechte, Umwelt- und Klimaschutz vor Profit

Forum Umwelt & Entwicklung - 17. November 2020 - 11:54

Drei Grundsätze zur Neugestaltung von Handel und Investitionen zur Überwindung der Krise

 

In weniger als einem halben Jahr hat die Coronavirus-Pandemie die Karten der wirtschaftlichen Globalisierung grundlegend neu gemischt. Komplexe Versorgungsketten, internationale Arbeitsteilung und Just-in-time-Operationen haben in den letzten dreißig Jahren zugenommen. Ihre Dysfunktionalitäten sind jetzt eine Quelle der Krise, nicht der Widerstandsfähigkeit.

 

Die Pandemie bringt die zugrunde liegende strukturelle Verwundbarkeit, die das Wirtschaftssystem für die Menschen und den Planeten mit sich bringt, deutlich zum Vorschein. Anstatt uns bei der Überwindung der Pandemie zu helfen, hat es das neoliberale Handels- und Investitionsregime angesichts unserer Abhängigkeit von großen und instabilen globalisierten Produktionsketten schwieriger gemacht, auf diese Krise zu reagieren.

 

Dieses Problem wurde am Beispiel der Persönlichen Schutzausrüstung (PSA) veranschaulicht, die nur in einigen wenigen Ländern hergestellt wurde und nicht verfügbar war, wo und wann sie am dringendsten benötigt wurde. Die Bemühungen um die Entwicklung eines Impfstoffs werden durch geistige Eigentumsrechte erschwert, die den Pharmakonzernen enorme Gewinne sichern, während die Kosten mit Steuergeldern bezahlt werden. Viele Notfallmaßnahmen, die von Regierungen zum Schutz der öffentlichen Gesundheit während der Pandemie ergriffen werden, laufen Gefahr, mit dem globalen Investitionsschutzregime in Konflikt zu geraten. Infolgedessen könnten Regierungen auf der ganzen Welt mit einer neuen Welle kostspieliger Konzernklagen vor internationalen Schiedsgerichten konfrontiert werden.

 

Die Pandemie ist für gefährdete Teile der Bevölkerung besonders schwerwiegend. Die Menschen im globalen Süden sind besonders hart betroffen, da sie bereits jetzt unter den schmutzigen Praktiken multinationaler Konzerne, unbezahlbaren Schuldenlasten und den Folgen eines Klimawandels leiden, den sie nicht verursacht haben. Tatsächlich wird sich der Klimawandel noch weiter verschärfen, wenn die Wirtschaftspolitik der Regierungen keinen grundlegenden Kurswechsel vollzieht. Wir sind besorgt darüber, dass die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten weiterhin auf mehr neoliberale Handels- und Investitionsabkommen drängen, wie z.B. das kürzlich abgeschlossene Abkommen zwischen der EU und Mexiko oder das heftig kritisierte EU-Mercosur-Abkommen. Jetzt ist es an der Zeit, einen Schritt zurückzutreten und unser Handelsregime neu zu bewerten, anstatt den gleichen unhaltbaren Weg fortzusetzen, der bisher immer in die Irre führte.

 

Im Jahr 2013 haben über 50 zivilgesellschaftliche Organisationen das alternative Handelsmandat in einem Aufruf zur Änderung des internationalen Handelssystems und der Handels- und Investitionspolitik der EU vorgelegt. Seitdem haben sich die Klima- und Umweltkrise dramatisch verschärft und die Ungleichheit hat weiter zugenommen. Heute, inmitten einer weltweiten Pandemie, ist der Ruf nach dem alternativen Mandat dringender denn je. In vielen Ländern schwindet die Unterstützung der Bevölkerung für die Vertiefung der Liberalisierung, da die Menschen ihre negativen Auswirkungen sowohl für sich persönlich als auch für die Gesellschaft und den Planeten erleben. Wir brauchen einen sofortigen Strukturwandel.

 

 

 

Für weitere Informationen:

Hier den Vollständigen Beitrag der Website s2bnetwork.org lesen.
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Fürs Klima aufs Rad steigen

Engagement Global - 17. November 2020 - 11:32
Das Team von Engagement Global legte 12.500 Kilometer mit dem Fahrrad zurück. Foto: Engagement Global

Auch in diesem Jahr hat Engagement Global mit einem Team am bundesweiten Wettbewerb „Stadtradeln – Radeln für ein gutes Klima“ teilgenommen. Bei dem Wettbewerb legen die Teilnehmenden an 21 Tagen möglichst viele Wege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurück.

Zwischen dem 20. September und 10. Oktober 2020 fuhren die Mitglieder des Teams von Engagement Global insgesamt 12.500 Kilometer mit dem Fahrrad und sparten somit 1.838 Kilogramm CO² ein. Damit erreichte Engagement Global in Bonn den 8. Platz. Das erfolgreichste Teammitglied legte eine Strecke von 1173,5 Kilometern zurück. Bonn hat mit 506.421 Kilometern und 2.894 Radelnden insgesamt 74 Tonnen CO² eingespart.

Stadtradeln ist eine Kampagne des Klima-Bündnis, dem größten Netzwerk von Städten, Gemeinden und Landkreisen zum Schutz des Weltklimas. Ziele der Kampagne sind, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und ein Zeichen für eine bessere Radinfrastruktur in den Kommunen zu setzen.

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Aktuell nachgefragt | Die größte Freihandelszone der Welt

Forum Umwelt & Entwicklung - 17. November 2020 - 11:10

China hat mit 14 weiteren Ländern in Asien und im Pazifik eine neue Freihandelszone vereinbart, die Regional Comprehensive Economic Partnership (RCEP). Verglichen mit der von den USA initiierten Trans-Pazifik Partnership (TPP) unter Ausschluss von China, die 2016 vereinbart und 2017 von US-Präsident Trump aufgekündigt wurde, wurden die acht Jahre andauernden Verhandlungen außerhalb Asiens bislang wenig beachtet. Das Abkommen umfasst 2,2 Milliarden Menschen und rund ein Drittel der weltweiten Wirtschaftsleistung und bringt erstmals Asiens wichtigste Wirtschaftsmächte – China, Japan und Südkorea – unter einem Dach zusammen. In Deutschland werden schon die ersten Stimmen laut, die behaupten, nun »stehen wir im Zugzwang«. Wir schauen genauer hin: Wieviel ändert sich dadurch wirklich? Welche Interessen stecken dahinter? Und was bedeutet RCEP für Europa?

 

In unserer Veranstaltungsreihe „aktuell nachgefragt“ präsentieren Ihnen Uwe Hoering, Vorstandsmitglied der Stiftung Asienhaus, und Nelly Grotefendt, Referentin für Handelspolitik beim Forum Umwelt & Entwicklung, Einblicke in die „größte Freihandelszone der Welt“.

 

 

 

Aktuell nachgefragt

45 Minuten für ein aktuelles Thema, ein informativer Input am Anfang, dann Fragen und Kommentare, direkt vom Schreibtisch aus, allerdings auch ohne anschließenden Abendempfang: Mit dem neuen Video-Veranstaltungsformat des Forums Umwelt & Entwicklung wollen wir in Zukunft kurz, bündig und aktuell informieren. Diskutieren Sie mit oder hören Sie nur zu – Sie sind herzlich eingeladen!

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Join Our CSR.digital Online Conference “Digital Leadership” on 8 December 2020

SCP-Centre - 17. November 2020 - 10:30

In times when working remotely has become the new normal, many organisations, including Small and Medium-Sized Enterprises (SMEs), are facing numerous challenges: how to build trust in remote teams, maintain a feeling of togetherness, and ensure long-term employee satisfaction? CSR.digital will address these questions with a group of experts during the online conference “Digital Leadership – Rethinking Leadership, Staying Competitive”, 8 December, 09:30-12:30 CET. Register here to join the discussion!

On top of megatrends such as digitalisation and sustainability, the ongoing pandemic has put conventional corporate management to a test. The pandemic is also acting as an accelerator of change by pushing companies to reinvent themselves and build agile and resilient management models. The online conference “Digital Leadership – Rethinking Leadership, Staying Competitive” looks into the impact that these fast-paced changes have on SMEs in North Rhine-Westphalia (NRW) by asking the following questions:

  • How are the pandemic, digitalisation, and sustainability shaping work and leadership in SMEs?
  • How can companies maintain motivation and a sense of “we” in times of remote working?
  • How to build and maintain trust in times of high uncertainties?

Each of these questions will be briefly addressed by our panel of experts and then discussed in more detail during small interactive workshops between experts and event participants.

Speakers:

  • Lars Rückemann, Member of the Board of Directors codecentric
  • Anna Yona, Managing Director Wildling Shoes
  • Markus Baumanns, Managing Director company companions
  • Philipp Grundler, Vorwerk & Co. KG

Agenda:

  • 09:30-10:30 Brief presentation from the panel of experts
  • 10:30-10:40 Introduction to digital workshop tools
  • 10:40-11:50: Interactive online workshops
  • 11:50-12:30: Presentation of results and final discussion

Date: 8 December 2020
Time: 09:30-12:30
Format: Online
Language: German
Costs: Free

To join the conference, please register here!

CSR.digital is the first Centre for Digital Responsibility in North-Rhine Westphalia (NRW) and aims to inform and support SMEs in developing solutions for entrepreneurial challenges in the age of digitalisation and sustainability. CSR.digital – Sustainably Competitive is funded by the Ministry of Economic Affairs NRW via the EFRE fund.

For further information, please contact Anna Hilger.

Photo: Pexels.com / fauxels

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Stop Tiefseebergbau – Policy Briefing

Forum Umwelt & Entwicklung - 17. November 2020 - 10:04

Derzeit verhandeln Staaten Regeln für den Abbau mineralischer Ressourcen vom Boden unserer Ozeane. Doch was in der Erzählung von Bergbauunternehmen wie ein Märchen von grünen, sauberen Meeresrohstoffen klingt, ist eigentlich eine Geschichte von Intransparenz und Gier, die unsere Ozeane zerstören wird.

 

Wir wollen und brauchen keinen Tiefseebergbau. Warum das so ist und was zu tun ist, gibt es nachzulesen im Policy Briefing zu Tiefseebergbau.

 

Für mehr Informationen:
Download des Positonspapieres
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Menschenrechte, Umwelt- und Klimaschutz vor Profit

Forum Umwelt & Entwicklung - 17. November 2020 - 9:58

Drei Grundsätze zur Neugestaltung von Handel und Investitionen zur Überwindung der Krise

 

In weniger als einem halben Jahr hat die Coronavirus-Pandemie die Karten der wirtschaftlichen Globalisierung grundlegend neu gemischt. Komplexe Versorgungsketten, internationale Arbeitsteilung und Just-in-time-Operationen haben in den letzten dreißig Jahren zugenommen. Ihre Dysfunktionalitäten sind jetzt eine Quelle der Krise, nicht der Widerstandsfähigkeit.

 

Die Pandemie bringt die zugrunde liegende strukturelle Verwundbarkeit, die das Wirtschaftssystem für die Menschen und den Planeten mit sich bringt, deutlich zum Vorschein. Anstatt uns bei der Überwindung der Pandemie zu helfen, hat es das neoliberale Handels- und Investitionsregime angesichts unserer Abhängigkeit von großen und instabilen globalisierten Produktionsketten schwieriger gemacht, auf diese Krise zu reagieren.

 

Dieses Problem wurde am Beispiel der Persönlichen Schutzausrüstung (PSA) veranschaulicht, die nur in einigen wenigen Ländern hergestellt wurde und nicht verfügbar war, wo und wann sie am dringendsten benötigt wurde. Die Bemühungen um die Entwicklung eines Impfstoffs werden durch geistige Eigentumsrechte erschwert, die den Pharmakonzernen enorme Gewinne sichern, während die Kosten mit Steuergeldern bezahlt werden. Viele Notfallmaßnahmen, die von Regierungen zum Schutz der öffentlichen Gesundheit während der Pandemie ergriffen werden, laufen Gefahr, mit dem globalen Investitionsschutzregime in Konflikt zu geraten. Infolgedessen könnten Regierungen auf der ganzen Welt mit einer neuen Welle kostspieliger Konzernklagen vor internationalen Schiedsgerichten konfrontiert werden.

 

Die Pandemie ist für gefährdete Teile der Bevölkerung besonders schwerwiegend. Die Menschen im globalen Süden sind besonders hart betroffen, da sie bereits jetzt unter den schmutzigen Praktiken multinationaler Konzerne, unbezahlbaren Schuldenlasten und den Folgen eines Klimawandels leiden, den sie nicht verursacht haben. Tatsächlich wird sich der Klimawandel noch weiter verschärfen, wenn die Wirtschaftspolitik der Regierungen keinen grundlegenden Kurswechsel vollzieht. Wir sind besorgt darüber, dass die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten weiterhin auf mehr neoliberale Handels- und Investitionsabkommen drängen, wie z.B. das kürzlich abgeschlossene Abkommen zwischen der EU und Mexiko oder das heftig kritisierte EU-Mercosur-Abkommen. Jetzt ist es an der Zeit, einen Schritt zurückzutreten und unser Handelsregime neu zu bewerten, anstatt den gleichen unhaltbaren Weg fortzusetzen, der bisher immer in die Irre führte.

 

Im Jahr 2013 haben über 50 zivilgesellschaftliche Organisationen das alternative Handelsmandat in einem Aufruf zur Änderung des internationalen Handelssystems und der Handels- und Investitionspolitik der EU vorgelegt. Seitdem haben sich die Klima- und Umweltkrise dramatisch verschärft und die Ungleichheit hat weiter zugenommen. Heute, inmitten einer weltweiten Pandemie, ist der Ruf nach dem alternativen Mandat dringender denn je. In vielen Ländern schwindet die Unterstützung der Bevölkerung für die Vertiefung der Liberalisierung, da die Menschen ihre negativen Auswirkungen sowohl für sich persönlich als auch für die Gesellschaft und den Planeten erleben. Wir brauchen einen sofortigen Strukturwandel.

 

 

 

Für weitere Informationen:

Hier den Vollständigen Beitrag der Website s2bnetwork.org lesen.
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How Vaude Innovates with ‘Product-As-a-Service Business Models’

SCP-Centre - 17. November 2020 - 9:21

How many times a year does one use a drilling machine, a backpack or a tent, if at all? Most likely, just a couple of times. Despite that, consumers spend a lot of money on products that, after sporadic use, are stored for most part of the year. The story of Vaude is an example of the potential of renting models and their multiple benefits for companies and customers alike.

During the R2Pi project, the CSCP collaborated with the German clothing and outdoor company Vaude on a “Product-As-a-Service Business Model”. In one in-house strategy workshop with key participants of the relevant business units of Vaude, the CSCP set up a case study and discussed future products for Vaude’s iRentit business model.

Vaude, a sustainability pioneer in the German market, aimed to further increase value for its customers. In achieving this, the CSCP and Vaude evaluated new possibilities to expand Vaude’s product portfolio for the ‘iRentit’ offering. This particular Circular Business Model, as applied in Vaude’s case, focuses on ‘Performance’ and ‘Access over Ownership’. These ‘Product-as-a-Service’ models allow customers to rent what they need for their temporary or particular use instead of a one-time purchase. This resonates positively with the increasing trend that customers value access over ownership.  Moreover, they can try new products while saving money and storage space at home. ‘Product-as-a-Service’ models increase flexibility and ensure that resources and products are not wasted and find their way back into circulation. This enables companies to reduce their resource costs, become more resilient to global supply chain dynamics, and get a head start towards reaching the circularity goals set by the EU Green Deal. Additionally, this raises the incentives on the companies’ ends to provide stronger and better-performing products that maintain or even increase value over time.

The workshop with Vaude was customised to the company’s specific needs focussing on understanding and setting the current ‘iRentit’ business model into context, and then, as a second step, innovating on new business model options in order to expand Vaude’s renting activities.

During the EU funded Horizon 2020 project ‘R2Pi – The route to the Circular Economy’, the CSCP and its consortium partners had the opportunity to further develop a process that supports companies in creating a circular vision and engaging with the most relevant stakeholders on the way. If you are keen on learning more about our Circular Business Innovation journey please contact us. At the CSCP, we have a passion for circularity and look forward to collaborating with you exploring your circular opportunities

For further details, please contact Patrick Bottermann.

 

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Nachhaltige Finanzanlageberatung Goldmarie: „Keine Kompromisse bei Klimaschutz und Sozialverträglichkeit“

reset - 17. November 2020 - 7:53
Zwei Mathematikerinnen haben eine eigene Software entwickelt, um nachhaltige Aktienportfolios zusammenzustellen. Was zunächst für den Eigenbedarf entstand, wird jetzt zu einem Business. Die beiden Gründerinnen von Goldmarie Finanzen, Caroline Löbhard und Jennifer Rasch, im Interview.
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