Sie sind hier

Ticker

Grönlands Projekt Unabhängigkeit

SWP - 5. Januar 2021 - 0:00

Im Königreich Dänemark steht 2021 ein wichtiges Jubiläum an: Am 12. Mai 1721 ist der evangelische Pfarrer Hans Egede mit dem Segen des dänischen Monarchen auf­gebrochen, um die Insel Grönland zu missionieren. Für manche Grönländer markiert das Datum den Anfang der Fremdherrschaft über ihre Insel. Sie sehen in der 300-jäh­rigen Wiederkehr des Ereignisses weniger einen Anlass zu feiern als einen Anstoß, sich unabhängig vom Königreich zu erklären, dem sie seit 2009 als autonomes Gebiet an­gehören. Ähnlich kontroverse Aufmerksamkeit wie die Statue Egedes in der grön­län­dischen Haupt­stadt Nuuk findet immer noch die Idee von US-Präsident Donald Trump, seinem Nato-Ver­bündeten die Insel in einer Art Immobilienhandel abzukaufen. Die arrogante Attitüde hat die Grönländer verärgert, aber auch verunsichert, weil sie die prekäre Grund­lage ihres Projekts Unabhängigkeit offenbart hat. Denn angesichts feh­lender staatlicher und wirtschaftlicher Voraussetzungen erscheint eine Loslösung von Däne­mark nur auf lange Sicht realisierbar. Ein neuer ehrgeiziger Premierminister in Nuuk könnte dem Unabhängigkeitsprozess aber 2021 eine neue Dynamik verleihen.

Kategorien: Ticker

Zweites Logbuch der Veränderung

#HOCHN - 5. Januar 2021 - 0:00
Mit der Leitfrage "Wie geht Nachhaltigkeitsforschung zur Corona-Pandemie?" ist vor Weihnachten 2020 das zweite "Logbuch der Veränderung" der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) gestartet.

Foto: Adam Nieścioruk/Unsplash

Kategorien: Ticker

„Grüne Woche“ digital – Seien Sie dabei!

INKOTA - 4. Januar 2021 - 15:59
Die Internationale Grüne Woche Berlin ist die international wichtigste Messe für Ernährungswirtschaft, Landwirtschaft und Gartenbau – und seit einigen Jahren der Grund für ein breites Bündnis gegen die Agrarindustrie, gegen Massentierhaltung und für eine Agrarwende zu protestieren. Im Januar 2021 wird die große Agrarmesse pandemiebedingt nur für einen internen Branchentreff öffnen. Wir werden dennoch unseren Protest zum Ausdruck bringen und uns mit vier kritischen Online-Veranstaltungen an den Diskussionen rund um die Grüne Woche beteiligen - unter anderem an der Alternativen Grünen Woche der Heinrich-Böll-Stiftung. Dienstag, 12. Januar 2021, 18.00-19.30 Uhr: online
„Gefährliche Doppelstandards – In der EU verboten, für den Export erlaubt: Pestizide aus Deutschland gehen in die Welt“ Um die bestehenden Doppelstandards im Pestizidhandel, wie wir sie beenden können und welche Hürden dabei zu überwinden sind, geht es in dieser Veranstaltung. Vertreter*innen der Zivilgesellschaft und der Politik kommen hierbei zur Debatte. Die Online-Diskussion wird veranstaltet von INKOTA, dem Pestizid Aktions-Netzwerk, PowerShift und der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Mit:
  • Jan Urhahn, Rosa-Luxemburg-Stiftung
  • Silke Bollmohr, ökotoxikologische Beraterin
  • Christian Schliemann-Radbruch, European Center for Constitutional and Human Rights
  • N.N., Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft
  • Bettina Müller, PowerShift
  • Peter Clausing, Pestizid Aktions-Netzwerk
Moderation: Christine Chemnitz, Heinrich-Böll-Stiftung Mehr Infos Bitte hier anmelden Mittwoch, 13. Januar 2021, 18.00–19.30 Uhr: online
„Noch zehn Jahre bis 2030: Wo stehen wir bei der Hungerbekämpfung?“
Die Weltgemeinschaft hat sich verpflichtet, bis 2030 die Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) zu erreichen. Doch wie kann in nur zehn Jahren eine radikale Kehrtwende für mehr Gesundheit, Nachhaltigkeit und Demokratie in unserem Ernährungs- und Landwirtschaftssystem herbeigeführt werden? Das diskutieren wir unter anderem mit Vertreter*innen der Bundesregierung. Das zivilgesellschaftliche Positionspapier „Welternährung 2030“, in dem INKOTA 11 Schritte für eine Welt ohne Hunger benennt, dient dabei als Diskussionsgrundlage. Die Diskussion zum Thema Welternährung wird das vierte Jahr in Folge von INKOTA, Brot für die Welt, Misereor und Oxfam veranstaltet. Mit:
  • Lena Bassermann, INKOTA
  • Sofia Monsalve, FIAN International
  • Dr. Susanne Schlaack, Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft
  • Martina Metz, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (angefragt)
  • Barbara Unmüßig, Heinrich-Böll-Stiftung
Moderation Christine Chemnitz, Heinrich-Böll-Stiftung Mehr Infos Bitte hier anmelden Samstag, 16. Januar 2021, 15.30-19.00 Uhr: online
„Soup’n’Talk“ mit INKOTA
Traditionell findet zum Aufwärmen und Informieren nach der „Wir haben es satt!“-Demonstration der „Soup’n’Talk“ statt, an dem auch INKOTA teilnimmt. Mit dem Pestizid Aktions-Netzwerk stellen wir die Kampagne „Giftexporte stoppen!“ vor. Auch den „Soup’n’Talk“ verlagern wir in den virtuellen Raum. So können Sie die 5-minütigen Beiträge zahlreicher Initiativen aus dem Feld Landwirtschaft & Ernährung gemütlich vom Sofa aus verfolgen. Mehr Infos Bitte hier anmelden Mittwoch, 20. Januar 2021, 17.00–18.00 Uhr: online
„Das Recht auf Nahrung umsetzen! – Mit Agrarökologie, klimaresilienter Landwirtschaft und One-Health“, Fachpodium beim Global Forum for Food and Agriculture
Was sind die Potentiale von Agrarökologie und klimaresilienter Landwirtschaft bei der Umsetzung des Rechts auf Nahrung für alle Menschen? Die Frage möchten wir aus verschiedenen globalen Perspektiven beantworten. Unter anderem wird eine Fischerin berichten, welche Auswirkungen Covid-19 auf ihr Fischer*innen-Kollektiv in Südafrika hatte. INKOTA ist Mitveranstalter dieses Fachpodiums, das im Rahmen des großen Agrarministertreffens stattfindet, zu dem das Landwirtschaftsministerium im Januar lädt. Thema des Treffens sind globale Krisen wie Covid-19 und der Klimawandel.  Mit:
  • Hilda Adams, Mamre small-scale fishers)
  • Michael Fakrhi, UN Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung
  • Sofia Monsalve, FIAN International
  • Prof. Andrea Winkler, TU München
  • Theresa Adams, Action Aid
Mehr Infos
Kategorien: Ticker

Europäische Union beschränkt Export von Plastikmüll

SID Blog - 4. Januar 2021 - 13:48
Ab 1. Januar 2021 gelten verschärfte Regelungen für den Export von Kunststoffabfällen aus der EU. Künftig dürfen unsortierte oder verschmutzte Plastikgemische, die sich nicht einfach recyceln lassen, nicht mehr international gehandelt werden. Bei diesen Abfällen ist das Risiko besonders groß, dass Teile davon in Importländern illegal in die Umwelt gelangen. Es dürfen nur noch saubere, gut sortierte Kunststoffabfälle, die sich leicht recyceln lassen, unter strenger Kontrolle gehandelt werden. Auch die Regelungen für Exporte in OECD-Staaten und Importe von dort wurden von der EU-Kommission verschärft.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Kein Plastik aus Europa soll mehr die Umwelt von Entwicklungsländern belasten oder ewig in den Weltmeeren schwimmen. Künftig darf kein Kunststoffabfall mehr exportiert werden, der nicht nachweislich hochwertig recycelt wird. Der beste Abfall ist aber jener, der gar nicht erst entsteht. Daher müssen wir in Deutschland nicht nur beim Recycling, sondern auch bei der Vermeidung von Verpackungsabfällen besser werden."

In den letzten Jahren sind unsachgemäße Exporte von Kunststoffabfällen zu einem weltweiten Problem geworden. Vermüllte Landschaften, verschmutzte Meere und illegale offene Verbrennung von Plastik verschärfen die Umwelt- und Gesundheitsprobleme vor allem in Entwicklungsländern. Deutschland hatte sich auf europäischer und internationaler Ebene erfolgreich für strengere Regeln beim Export von Kunststoffen eingesetzt.

Seit dem 1. Januar 2021 gilt die verschärfte Regelung, nach der Kunststoffabfälle, die vermischt oder verschmutzt sind, nicht mehr exportiert werden dürfen. Sortenreine Kunststoffabfälle hingegen, die sich leicht recyceln lassen, sind ein wertvoller Rohstoff, der weiterhin unter staatlicher Kontrolle gehandelt werden darf. Bei diesen Abfällen gibt es keinen Anreiz für unsachgemäße Entsorgung in der Umwelt, denn die Importeure haben Geld dafür bezahlt.

Deutschland geht seit zwei Jahren einen deutlichen Schritt weiter. Das Verpackungsgesetz enthält bereits seit Anfang 2019 verschärfte Regelungen zur Kontrolle der ordnungsgemäßen Verwertung von Kunststoffverpackungen. Demnach ist die Zentrale Stelle Verpackungsregister ermächtigt, von den dualen Systemen im Rahmen ihrer jährlichen Mengenstromnachweise den konkreten Nachweis einer ordnungsgemäßen Verwertung auch der exportierten Mengen systembeteiligungspflichtiger Verpackungsabfälle zu verlangen.

China und Südostasien gehörten lange Zeit zu den wichtigsten Destinationen für Kunststoffabfälle aus Deutschland. Die Exporte in diese Länder sind jedoch seit 2016 erheblich zurückgegangen. So wurden 2019 rund 2.600 Tonnen nach China exportiert, drei Jahre zuvor waren es noch 562.910 Tonnen. Der Export nach Südostasien ging in der Zeit um rund 58 Prozent auf 374.588 Tonnen zurück. Gleichzeitig hat die Verwertung der Abfälle innerhalb Europas zugenommen. Um das Recycling in Europa weiter auszubauen und illegalen Exporten einen Riegel vorzuschieben, setzt die Europäische Union die verschärften Regelungen des Basler Abkommens um.

Die verschärften Regelungen zum Export von Kunststoffabfällen sind in der europäischen Verordnung über die Verbringung von Abfällen enthalten, die am 22. Dezember 2020 geändert wurde. Sie sind unmittelbar wirksam und bedürfen nicht der Umsetzung in nationales Recht der EU-Mitgliedsstaaten.

Weiterführende Informationen

EU-Verordnung über die Verbringung von Abfällen




Erste Ausreisen für Freiwillige 2020

Engagement Global - 4. Januar 2021 - 13:38
Die Feuerwehr in Matagalpa in Nicaragua hat zwei Feuerwehrfahrzeuge aus Wuppertal erhalten. Foto: Ramón Ausdrúbal Martínez Ochoa

Wenn private deutsche Organisationen oder Verbände Sachspenden wie Rollstühle oder Werkbänke an Einrichtungen im Globalen Süden senden wollen, den Überseetransport aber nicht alleine finanzieren können, können sie bei Engagement Global einen Transportkostenzuschuss (TKZ) beantragen.

Einen TKZ erhalten Organisationen dann, wenn ihre Sachspenden dazu beitragen, die Lebensbedingungen besonders benachteiligter Bevölkerungsgruppen in einem Partnerland der deutschen Entwicklungszusammenarbeit zu verbessern.

Mithilfe des TKZ konnte beispielsweise der „Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Wuppertal-Matagalpa und Region e.V.“ zwei ausrangierte Feuerwehrfahrzeuge der Feuerwehr Wuppertal nach Matagalpa in Nicaragua verschiffen. Im Herbst 2020 sind die Fahrzeuge – ein Krankentransportwagen und ein Löschfahrzeug, das speziell für kleinere Löscheinsätze in unwegsamen Gebieten geeignet ist – in Matagalpa eingetroffen.

Eine weitere Voraussetzung für einen TKZ ist es, dass technische Geräte vor Ort von Fachleuten gewartet und repariert werden können. In einem Workshop wurden die nicaraguanischen Feuerwehrleute deshalb im Umgang mit den Fahrzeugen und ihrer Wartung geschult.

Nach der Übergabe wurden die Autos direkt eingesetzt – unter anderem im November 2020, als zwei Hurrikans in Nicaragua schwere Überschwemmungen und Erdrutsche verursacht haben.

Der Zuschuss durch Engagement Global beträgt im Regelfall 75 Prozent der Transportkosten – Verpackung, Fracht und Transportversicherung miteingeschlossen. Der Antragsteller muss sich wiederum mit einem angemessenen Eigenanteil von mindestens 25 Prozent an den Transportkosten beteiligen.

Weitere Informationen
Kategorien: Ticker

Sheltersuit - wärmende Jacke und portables Bett in einem

reset - 4. Januar 2021 - 6:25
Für viele Menschen ist es nicht selbstverständlich, sich am Ende eines Tages in ein warmes Bett fallenlassen zu können. Die Sheltersuit Foundation hat eine wärmende Jacke entworfen, die Nachts zum Bett wird – ein Rückzugsort für Menschen ohne ein Dach über dem Kopf.
Kategorien: Ticker

Umweltrechte und Rohstoffkonflikte in Lateinamerika

SWP - 4. Januar 2021 - 0:00

Am 5. November 2020 ratifizierte Mexiko als elfter Staat das sogenannte Escazú-Abkom­men, eine Vereinbarung der Staaten Lateinamerikas und der Karibik zur Etablierung regionaler Transparenz- und Umweltstandards. Da somit die vorgegebene Mindestzahl an Ratifikationen erreicht worden ist, kann das Abkommen im Jahr 2021 in Kraft treten. Dadurch wurde ein innovatives multilaterales Instrument geschaffen, das für mehr Bürgerbeteiligung und eine bessere Durchsetzung von Bürgerrechten in Umwelt­belangen sorgen soll. In Lateinamerika sind wirtschaftliche Interessen an der Aus­beutung von Rohstoffen dominant, außerdem gibt es eine hohe Zahl an Ressourcen­konflikten. Vor diesem Hintergrund eröffnet das Abkommen betroffenen indigenen Völkern und Verteidigern von Menschenrechten in Umweltbelangen neue Möglich­keiten der Information, Partizipation und des Zugangs zum Justizwesen. Trotz dieses ersten verbindlichen Schritts nach vorne fehlen noch die Ratifizierungen maßgeb­licher Staaten der Region. Viele von ihnen wollen dem Abkommen gegenwärtig nicht beitreten, da sie ihre nationale Souveränität und Entscheidungsfreiheit durch Ver­tragsbestimmungen verletzt sehen. Deutschland und Europa bietet das Abkommen neue Ansatzpunkte bei der Formulierung von Lieferkettengesetzen.

Kategorien: Ticker

Sind die Klimaziele doch noch in Reichweite? Ein neuer Bericht ist vorsichtig optimistisch

reset - 31. Dezember 2020 - 6:48
Der Climate Action Tracker, eine unabhängige wissenschaftliche Analyse, die sich mit dem Verlauf der globalen Erwärmung beschäftigt, hat kürzlich einen neuen Bericht veröffentlicht, der einige optimistische Ergebnisse enthält.
Kategorien: Ticker

National urban mobility policies and investment programmes (NUMP) - guidelines

DIE - 30. Dezember 2020 - 17:45

A hands-on and state-of-the-art approach to guide national governments in the development of strategic, action-oriented frameworks for sustainable urban mobility (available in English, French and Spanish).
 

Kategorien: Ticker

UNICEF warnt vor Hungerjahr für Kinder in Krisenländern

SID Blog - 30. Dezember 2020 - 15:16
p {padding-bottom: 1em; margin-top: 0;} body {margin: 0; padding: 0; font-family: Arial, sans-serif; background-color: rgb(245,245,245);} a:link {color: black;} a:visited {color: black;} a:hover {color: black;} a:active {color: black;} ul, ol {list-style-position: outside;}

UNICEF warnt vor Hungerjahr für Kinder in Krisenländern

Ohne verstärkte Hilfe werden 2021 allein in sechs Krisenländern in Afrika und im Jemen 10,4 Millionen Kinder an akuter Mangelernährung leiden

Jemen: Die 4 Monate alte Ethar Omar Abdo Alshahar im Krankenhaus von Sana'a leidet an Mangelernährung / Copyright UNICEF/UNI312470/Alghabri

Vor dem Jahreswechsel 2020/2021 ist UNICEF tief besorgt über die Gesundheit und das Wohlergehen von Millionen Kindern in der Demokratischen Republik Kongo, im Nordosten von Nigeria, im Südsudan, in der zentralen Sahelregion und im Jemen. Nach neuesten Prognosen werden dort im kommenden Jahr schätzungsweise 10,4 Millionen Mädchen und Jungen an akuter Mangelernährung leiden. Diese Länder erleben derzeit schwere humanitäre Krisen, kämpfen mit wachsender Ernährungsunsicherheit, einer tödlichen Pandemie und – mit Ausnahme der Sahelregion - möglichen Hungersnöten. 

„Covid-19 hat in Ländern, die unter den Folgen von Konflikten, Naturkatastrophen und Klimawandel leiden, die bestehende Ernährungsunsicherheit in eine bevorstehende Katastrophe verwandelt", erklärte UNICEF-Exekutivdirektorin Henrietta Fore. „Familien, die schon lange darum kämpfen mussten, etwas zum Essen auf dem Tisch zu haben, stehen nun am Rand einer Hungersnot."  

In der Demokratischen Republik Kongo leiden schätzungsweise 3,3 Millionen Kleinkinder unter fünf Jahren an Mangelernährung, rund eine Million schwer. Diese alarmierenden Zahlen sind Folge der anhaltenden Unsicherheit, den wirtschaftlichen Folgen der Covid-19 Pandemie und des eingeschränkten Zugangs gefährdeter Familien zu Hilfsmaßnahmen.

Im Nordosten von Nigeria ist die Situation ebenso dramatisch. Im Bundesstaat Kebbi liegt die Rate für chronische Mangelernährung bei 66 Prozent, mehr als 20 Prozent höher als im Süden des Landes. Im Bundesstaat Sokoto im Nordwesten Nigerias, leiden fast 18 Prozent der Kinder an Auszehrung, 6,5 Prozent von ihnen schwer.

Im Südsudan hat die Überprüfung der Ernährungssicherheit im Dezember 2020 (Integrated Food Security Phase Classification – IPC) eine weitere Verschlechterung der Situation ergeben. Es wird befürchtet, dass dort im kommenden Jahr fast 7,3 Millionen Menschen – rund 60 Prozent der Bevölkerung – von schwerer akuter Ernährungsunsicherheit betroffen sein werden. Man rechnet mit schätzungsweise 1,4 Millionen akut mangelernährten Kindern – die höchste Zahl seit 2013. Gleichzeitig wird die Zahl der Kinder mit lebensgefährlicher akuter schwerer Mangelernährung voraussichtlich von 292.000 in 2020 auf 313.000 im kommenden Jahr steigen. 

Ursachen hierfür sind anhaltende Konflikte und Unsicherheit sowie eingeschränkter Zugang zu Gesundheitsdiensten, sauberem Wasser, sanitären Einrichtungen und Hygiene. In einigen Gebieten des Landes haben in 2020 Überschwemmungen den Zugang zu Nahrung zusätzlich erschwert.

In den Sahel-Ländern Burkina Faso, Mali und Niger haben zunehmende Konflikte, Vertreibungen sowie Klimaveränderungen die Ernährungsunsicherheit verschärft. Rund 5,4 Millionen Menschen werden dort in der Pflanzsaison große Schwierigkeiten haben, ihren täglichen Bedarf an Nahrung zu beschaffen. Die akute Ernährungsunsicherheit hat in Burkina Faso um 167 Prozent, in Mali um 34 Prozent und in Niger um 39 Prozent gegenüber dem Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre zugenommen. 

Es wird befürchtet, dass allein in diesen drei Ländern die Zahl akut mangelernährter Kinder um 21 Prozent zunimmt. Damit würden dort 2,9 Millionen Kinder an Mangelernährung leiden, etwa 890.000 davon schwer.

Im Jemen leiden schon jetzt über zwei Millionen Mädchen und Jungen unter fünf Jahren an akuter Mangelernährung, 358.000 leiden an akuter schwerer Mangelernährung – und es wird mit einem weiteren Anstieg gerechnet. In 133 Distrikten im Süden des Landes, in denen rund 1,4 Millionen Kinder unter fünf Jahren leben, ist allein von Januar bis Oktober 2020 ein Anstieg der Zahl akut mangelernährter Kinder um 10 Prozent zu verzeichnen. Dazu zählt der Anstieg von Fällen schwerer akuter Mangelernährung um 15 Prozent – dies sind 100.000 Kinder. Auch für den Norden des Jemen werden ähnlich alarmierende Entwicklungen erwartet.

UNICEF ruft Hilfsorganisationen und die internationale Gemeinschaft dringend dazu auf, in all diesen Ländern und Regionen – und darüber hinaus - den Zugang und die Unterstützung für Ernährungs- und Gesundheitshilfe sowie die Versorgung mit sauberem Wasser und sanitären Einrichtungen für Kinder und Familien zu erhöhen. 

Trotz der Covid-19 Pandemie hat UNICEF zusammen mit seinen Partnern lebensrettende Hilfe für die besonders gefährdeten Kinder und Familien in schwer zugänglichen Ländern und Regionen durch die Anpassung bestehender Programme fortgeführt, um die Versorgung aufrecht zu erhalten und noch mehr Familien zu erreichen. Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen benötigt allein für seine lebensrettenden Ernährungsprogramme für Kinder in Krisenländern im kommenden Jahr über eine Milliarde US-Dollar.

Service für Redaktionen

Weitere Informationen und Möglichkeit zur Online-Spende: www.unicef.de 


EWIK Newsletter Januar: Welthandel, Lieferketten, Fair Trade

SID Blog - 30. Dezember 2020 - 15:15
Newsletter Eine Welt Internet Konferenz

Der Infodienst des Portals Globales Lernen

Ausgabe Januar 2021: Welthandel, Lieferketten, Fair Trade

Liebe Leserinnen und Leser,

„Sehr geehrter Herr Bundesminister Altmaier,
Unternehmen in Deutschland hatten die Chance, beim Menschenrechts-Test der Bundesregierung zu beweisen, dass sie freiwillig genug für die Menschenrechte entlang ihrer Lieferketten tun. Doch sie haben sie nicht genutzt."

So beginnt der Appell der Initiative Lieferkettengesetz in ihrer aktuellen Briefvorlage. Das Ziel der Kampagne: die Verabschiedung eines Gesetzes zur unternehmerischen Sorgfaltspflicht.

Wirtschaftsverbände setzen dem entgegen, dass es gerade jetzt, in der Krise, keine zusätzlichen Belastungen für Unternehmen geben darf. Doch die Auswirkungen der Pandemie zeigen das Gegenteil: Lieferketten wurden unterbrochen und Unternehmen warteten auf Zulieferungen. Transnationale Modekonzerne stornierten ihre Aufträge und wälzten Kosten auf Zulieferer im Globalen Süden ab. Die sowieso prekär Beschäftigten bezahlen mit Verlust ihres Arbeitsplatzes. Die Langzeitfolgen der Pandemie auf die globale Wertschöpfungskette lassen sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht absehen. Der Internationale Gewerkschaftsbund (IGB) zeigte aber bereits für 2019, dass sich der Abwärtstrend mit Blick auf Gewerkschafts- und Arbeitnehmerrechte weltweit betrachtet fortsetzt. Gerade für Gewerkschaften im Globalen Süden ist es schwierig, sich erfolgreich für die Abfederung der Krise für die Beschäftigten einzusetzen.

Die Pandemie offenbart und verstärkt also das Nord-Süd-Gefälle, denn ohnehin findet die Wertschöpfung in globalen Lieferketten vor allem im Globalen Norden statt. Die Kosten werden in Länder des Globalen Südens ausgelagert, auf dem Rücken der Arbeitnehmenden und der Umwelt. Die politische Deregulierung globaler Wirtschafts- und Finanzmärkte in den letzten fünfzig Jahren hat die Lage verschärft.

Helfen kann ein Gesetz, das Unternehmen verpflichtet, ihre Lieferketten zu durchleuchten. Es wirkt daraufhin, diese resilienter zu gestalten und macht sie sicherer für die nächste Krise. Gewerkschafts- und Menschenrechtsverletzungen würde vorgebeugt und möglicherweise die Wiederholung von Unglücken, wie der Einsturz der Textilfabrik in Rana Plaza, Pakistan verhindert. Wenn es doch zu Schädigungen kommt, stünde den betroffenen Entschädigung und klare Rechtswege zur Einklagung dieser zu. Schließlich ist ein Lieferkettengesetz in Deutschland auch wichtig, um auf EU-Ebene über eine einheitliche Lösung zu verhandeln.

Ein Lieferkettengesetz würde das, was einige Unternehmen auch aufgrund öffentlichen Drucks bereits umzusetzen versuchen, auf ganze Branchen ausweiten und auf rechtliche Grundlagen stellen. Im Textilbereich haben Unternehmen wie Inditex, H&M, Esprit und Tchibo sogenannte Globale Rahmenabkommen mit internationalen Gewerkschaftsverbänden abgeschlossen. In diesen Abkommen verpflichten sie sich, die Einhaltung von Kernarbeitsnormen auch bei ihren Zulieferern im Süden zu garantieren. Allein, ohne Zeugen keine Anklage und daher ist die aktive Beteiligung der Beschäftigten im Süden und ihrer Gewerkschaften so essentiell.
Hier setzt die Arbeit des Nord-Süd-Netzes des DGB Bildungswerk an: Die Globalen Rahmenabkommen werden bei den Beschäftigten in den Produktionsländern bekannt und nutzbar gemacht. Sie werden dabei unterstützt, die in den Abkommen verbrieften Rechte etwa zur Bildung von Gewerkschaften und zu Kollektivverhandlungen auch wahrzunehmen. Sie lernen, die Überwachungsmechanismen der Firmen zur Umsetzung der Globalen Rahmenabkommen zu nutzen und sich die für die Durchsetzung ihrer Rechte im Betrieb und auf nationaler Ebene notwendige internationale Unterstützung zu holen.

Vereinbarungen mit einzelnen Unternehmen können selbstverständlich staatliche Regelungen und staatliche Kontrollen nicht ersetzen, auch wenn sie eine wichtige Ergänzung ist. Daher sind gesetzlichen Regelungen in den Produktions- wie in den Abnahmeländern neben der Stärkung von einheimischen gewerkschaftlichen Strukturen nach wie vor ein Ziel auch unserer Arbeit.  

Über die Situation und die komplexen globalen Zusammenhänge im Bereich Umwelt und Menschenrechte in einer globalen Wirtschaft zu informieren, zu bilden und zu Engagement zu motivieren ist ein Anliegen, das wir als EWIK-Kooperationspartner teilen.
Mit diesem Newsletter gibt es eine aktuelle Sammlung von Materialien, Publikationen und Veranstaltungshinweisen zum Thema!

Mit solidarischen Grüßen,

Susanne Ludwig und Valerie Franze
Nord-Süd-Netz, DGB Bildungswerk BUNDEWIK-Kooperationspartner Aktuelles

Agenda 2030: Wo steht die Welt? 5 Jahre SDGs - eine Zwischenbilanz

Der Anspruch war ehrgeizig, doch die Bilanz nach fünf Jahren ist bestenfalls gemischt: Zwar haben viele Länder die Agenda 2030 in nationale Nachhaltigkeitsstrategien übersetzt. Doch in weiten Teilen der Welt nimmt die soziale Ungleichheit zu, Umweltzerstörung und Klimawandel schreiten voran. Wo steht die Welt bei der Umsetzung der 17 globalen Nachhaltigkeitsziele, der SDGs, die die Vereinten Nationen 2015 beschlossen haben? Wie hat sich die die Nachhaltigkeitsagenda in Deutschland entwickelt? Diese Fragen untersucht der neuste Report des Global Policy Forums. Er bietet - als SDG-Handbuch - grundlegende Analysen zum Stand des Umsetzungsprozesses in Deutschland und der Welt sowie wesentliche Zahlen, Fakten und Fallbeispiele zu jedem der SDGs von 1 bis 17. Das Handbuch kann bestellt werden und steht zum kostenlosen Download bereit.

Fördermittel für Digitale internationale Schulaustauschprojekte

Der PAD (Pädagogischer Austauschdienst) fährt auch 2021 „zweigleisig" und bietet neben der Förderung realer Schülerbegegnungen Zuschüsse für den virtuellen Austausch an. Schulen in Deutschland, gleich welcher Schulform, können eine Förderung von bis zu 800 Euro pro Projekt und Schule beantragen. Förderfähig sind Partnerschaften, die die Kriterien der aus Mitteln des Auswärtigen Amts geförderten PAD-Schulpartnerschaftsprogramme erfüllen. Das betrifft somit Partnerschaften zwischen Schulen in Deutschland und Schulen in den USA, Israel, den Palästinensischen Gebieten, mit Staaten Ost-, Mittelost- und Südosteuropas sowie Staaten Afrikas, Asiens und der Golfregion und in begrenztem Umfang auch Schulpartnerschaften mit Mittel- und Südamerika, Ozeanien oder Kanada.

WUS-Förderpreis 2021 „Bildung für nachhaltige Entwicklung"

Der World University Service (WUS) Deutsches Komitee e.V. zeichnet Absolvent*innen an deutschen Hochschulen aus, die sich in ihren Studienabschlussarbeiten – gleich welcher Fachrichtung – mit einem der folgenden Themen der Sustainable Development Goals (SDGs) aus der Agenda 2030 der Vereinten Nationen auseinandergesetzt haben: Bildung für nachhaltige Entwicklung, Globales Lernen oder Menschenrecht auf Bildung. Der Preis ist eingebettet im Nationalen Deutschen Aktionsplan zum Weltaktionsplan Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Als Studienabschlussarbeiten können Diplom-, Master-, Bachelor- und Staatsexamensarbeiten oder vergleichbare Examensarbeiten eingereicht werden – keine Promotionen. Die Arbeit soll im Kalenderjahr 2020 abgeschlossen und eingereicht worden sowie in deutscher oder englischer Sprache verfasst sein. Achtung: der Bewerbungszeitraum endet am 28. Februar 2021.

Und wenn es auch anders möglich wäre? Bildung zu einer sozial-ökologischen Transformation gestalten.
Workshop für Lehrkräfte & Multiplikator*innen

„Alternativlos" – nicht nur ein gekürtes ‚Unwort des Jahres', sondern auch eine verbreitete Haltung, die gesellschaftlichen Wandel erschwert. Gleichzeitig wissen wir, ein „weiter wie bisher" ist angesichts von Klimakrise und wachsender globaler Ungleichheit nicht vertretbar. Die Fortbildung vermittelt unter dem Schlagwort „Transformative Bildung" Wissen und Methoden, um Globales Lernen/BNE (bei Bedarf auch in digitalen Lernformaten) als einen Ansatz umzusetzen, der Menschen dazu anregt, gewohnte Grundannahmen über Wirtschafts- und Lebensweisen im Globalen Norden zu hinterfragen und Alternativen einer sozial-ökologischen Transformation kennenzulernen.

Kurzgefasst: Was ist Globales Lernen?

In diesem kurzen Erklärfilm (3 min.) erfahren Interessierte mehr über das pädagogische Konzept des Globalen Lernens. Das Erklärvideo wurde erstellt von EPIZ Berlin. Kurz und knapp werden die wichtigsten Ziele des Globalen Lernens dargestellt und ein Einblick gegeben in die Methodenvielfalt des Globalen Lernens.

Neuauflage: Datenblatt Entwicklungspolitik Dezember 2020 – Statistische Daten für Unterricht und andere Zwecke

Das "Datenblatt Entwicklungspolitik" präsentiert neueste statistische Daten - veröffentlicht überwiegend von den UN und ihren Unterorganisationen - über weltweite Entwicklungen (u.a. zu Armut, Bildung, Welternährung, Energieverbrauch etc.) auf übersichtliche Weise. Es hilft Lehrerinnen und Lehrern, Erwachsenenbildner*innen, Journalist*innen etc. dabei, Veröffentlichungen, Vorträge und Veranstaltungen auf eine zeitnahe empirische Basis zu stellen oder Angaben aus Schulbüchern zu aktualisieren. Auch wenn die Corona-Pandemie in den nächsten Jahren etliche soziale Parameter verändern wird, so sind doch die aktuellen Statistiken heute nicht ohne Aussagewert.

Zum Schwerpunkt: Bildungsmaterialien

Globales Lernen für Arbeitnehmende des DGB-Bildungswerks

Im Projekt "Globales Lernen für Arbeitnehmende" informiert das Bildungswerk des Deutschen Gewerkschaftsbundes über globale nachhaltige Entwicklung mit aktuellem Schwerpunkt auf die ökologische und digitale Transformation der Arbeitswelt. Dadurch soll das Verständnis von transnationalen Zusammenhängen gestärkt werden, wie beispielsweise globalen Liefer- und Wertschöpfungsketten und ihrem Bezug zur Lebens- und Arbeitswelt in Deutschland. Zu den Themen stehen vielfältige Materialien zur Verfügung, die sich an Arbeitnehmer*innen, aber auch an beruflich Auszubildende richten.

OER-Bildungsmaterial: Green Economy - Sind Wachstum und Nachhaltigkeit vereinbar?

Sind Wirtschaftswachstum und ökologische Nachhaltigkeit miteinander vereinbar? - Eine spannende Frage, die jetzt auch für die Bildungsarbeit aufbereitet wurde! Das neue Baobab-Unterrichtsmaterial "Green Economy" geht dieser Frage nach und steht sowohl als interaktive Oberfläche in Form einer Online-Pinnwand als auch als Download zur Verfügung.

Umwelt im Unterricht: Nachhaltige Produkte - Produktsiegel

Eine Vielzahl verschiedener Produktsiegel wird in Deutschland verwendet. Dahinter verbergen sich die unterschiedlichsten Bewertungskriterien. Bei Umwelt im Unterricht sind diese Materialien zum Thema „Siegel und Produktinfos – Wie kaufe ich nachhaltig ein?" erschienen, die Schüler*innen im Sekundarunterricht helfen sollen, Strategien zu entwickeln, um ein nachhaltiges Produkt kaufen zu können.

Textilindustrie - Globale Chancen und Herausforderungen

Kleidung ist kreatives Gestaltungsmittel, Kunst, Ausdruck unserer Individualität - und gleichzeitig Produkt einer der dreckigsten Industrien der Welt. Dieses Material von NETZ Partnerschaft für Entwicklung und Gerechtigkeit e.V. richtet sich an interessierte Multiplikator*innen und Lehrer*innen und eignet sich für die Durchführung von Workshops mit Kindern und Jugendlichen der Sekundarstufe I.
Über eine globale Einordnung vertiefen und erweitern die Teilnehmenden ihr Wissen. Sie reflektieren Probleme und Chancen der Textilindustrie, hinterfragen eigene Konsummuster und entwickeln schließlich Handlungsmöglichkeiten, die über die Veranstaltung hinausreichen.
Fairtrade im Unterricht

Das ganze Jahr über veranstaltet TransFair e.V. verschiedene Kampagnen und Aktionen zum fairen Handel und stellt jeweils aktuelle Materialien zur Verfügung, darunter auch zahlreiche Materialien für den Unterricht in Grundschule, Sekundarstufe I und Berufsschule. Alle Materialien können in der Mediathek heruntergeladen oder kostenfrei bestellt werden.

Alles, was Recht ist?! Planspiel zum Thema „Menschenrechte in der Lieferkette am Beispiel Smartphone"

Das Evangelische Kinder- und Jugendbüro Nordfriesland hat gemeinsam mit Kooperationspartnern ein Planspiel entwickelt, bei dem sich die Teilnehmenden mit Menschenrechten in der Lieferkette am Beispiel des Smartphones auseinandersetzen. Es ist konzipiert fürTeilnehmende ab ca. 16 Jahren und kann in größeren Gruppen (z.B. mit zwei Schulklassen) gespielt werden. MISEREOR-Lehrerforum „Für Fairness und Gerechtigkeit" zum Thema Fairer Handel

Das "Lehrerforum" ist die Zeitschrift von MISEREOR für Lehrer*innen. Sie erscheint viermal im Jahr, informiert über Themen des Globalen Lernens, bietet Anregungen für die Unterrichtsgestaltung und verweist auf Arbeitshilfen und Internetadressen.
Das Lehrerforum Nr. 117 „Für Fairness und Gerechtigkeit" lädt Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 6 ein, sich mit dem Thema Fairer Handel, seiner Geschichte, seinen Zielen und Strukturen zu beschäftigen.

Fairer Handel: Unterrichtsbausteine für Klasse 3-6

Das Sternsinger-Bildungsmaterial eignet sich als Einstiegsmaterial zum Thema Fairer Handel. Es geht der Frage nach, was am Fairen Handel, speziell im Falle der Schokolade, eigentlich fair ist und was der Faire Handel für den Schutz und die Förderung von Kindern tut. Schüler und Schülerinnen erfahren, wie Schokolade entsteht und dass Kinderrechte sehr wohl eine Bedeutung für den Fairen Handel haben. Es werden weitere Produktbeispiele wie fair gehandelte Mangos oder auch fair gehandelter Tee vorgestellt.

Die Aktionszeitung „Brennpunkt: Schluss mit Freiwilligkeit! Für Unternehmensverantwortung per Gesetz"

Die Aktionszeitung der Christlichen Initiative Romero (CIR) ist in Kooperation mit Südwind und dem Weltladen Dachverband entstanden und stellt anhand von Palmöl- und Kupfererz-Importen nach Deutschland dar, warum Unternehmen per Gesetz auf Menschenrechte verpflichtet werden müssen. Das Material wurde im September 2020 aktualisiert und eignet sich als Aktions- und Bildungsmaterial, da es Illustrationen zu den Lieferketten und Zitate betroffener Menschen aus dem Globalen Süden enthält. Die vierseitige Publikation gibt Aktionstipps und informiert über die Arbeit der Initiative Lieferkettengesetz.


Neue Info-Materialien von WEED zum Thema Rohstoffbezug im IT-Bereich

WEED – Weltwirtschaft, Ökologie & Entwicklung e.V. bietet drei neue Materialien an: Im Infoblatt "Konfliktrohstoffe in IT-Produkten vermeiden - Handlungsoptionen für Verbraucher/-innen" wird über die Problematik der Konfliktrohstoffe in IT-Produkten informiert und werden Anregungen genannt, wie auch Verbraucher*innen ihre Handlungsoptionen wahrnehmen können. Die WEED-Studie "Am anderen Ende der Lieferkette" untersucht die Handlungsansätze von insgesamt 19 IT-Herstellern zu verantwortungsvollem Bezug von Rohstoffen. Und das WEED-Infoblatt "Öffentliche IT-Beschaffung: Gütezeichen zu sozialen Kriterien" bietet eine Einführung zu sozialen IT-Gütezeichen und Tipps für die praktische Anwendung in IT-Ausschreibungen.

Zum Schwerpunkt: Multimediales
Actionbound Quiz und Ralley zum Thema Fairer Handel

Das BtE Schleswig Holstein hat zusammen mit dem Bildungsteam vom Grünes Haus e.V./ Weltladen Eckernförde ein Actionbound Quiz zum Thema Fairer Handel entwickelt. Darin geht es vor allem um die zentrale Frage: Warum ist Fairer Handel notwendig und wie funktioniert er? In Kiel kann auch eine dazugehörige Rallye, begleitet von einem BtE Referent, durchgeführt werden. Mit Tablets von BtE entdecken kleine Gruppen während ihrer Tour durch die Kieler Innenstadt unterschiedlichste Orte.

Oro blanco – Weißes Gold

Der Film Oro Blanco beschäftigt sich mit den Folgen des Lithiumbooms für Menschen und Natur im Norden Argentiniens. Klimawandel, Rohstoffabbau und Menschenrechte sind brisante Themen, die behandelt werden und sich als Diskussionsgrundlage für den Unterricht eignen. Die DVD beinhaltet umfassendes didaktisches Begleitmaterial.

Online-Ausstellung: Lieferketten global und gerecht

Handy, Jeans, Auto… viele unserer Lieblingsstücke haben bereits eine Weltreise hinter sich, bevor sie in unseren Besitz gelangen. In dieser Online-Ausstellung begeben sich die Besucher*innen auf die Spuren globaler Lieferketten. Anhand von Rätseln und Spielen werden Palmöl und Rohstoffe der Automobilindustrie verfolgt oder es weren die Produktionsbedingungen eines T-Shirts analysiert. Schnell wird klar, wie Menschenrechte und Umwelt in den Lieferketten in Gefahr geraten und was dagegen getan werden kann.
Grundlage dieses Actionbounds ist eine Ausstellung des BEI Schleswig-Holstein, die mit viel Liebe zum Detail digitalisiert wurde und nun als Actionbound zur Verfügung steht.

Gold ohne Glanz? Eine multimediale Ausstellung

Die ausleihbare Ausstellung von Ujuzi Medie im Auftrag des Vereins für sozial-ökologischen Wandel bietet den Besucher*innen Fakten und Fotos über die Zustände im informellen Goldabbau. Mit dem Handlungswillen, diese Zustände verändern zu wollen, gelangen die Besucher*innen in den letzten Raum der Ausstellung und finden hier Handlungsalternativen: Recycling oder Fairtrade Gold für den Ehering oder auch für das nächste Smartphone, Forderungen einer transparenten Lieferkette, Konsumeinschränkung, Gold als Wertanlage?

Zum Schwerpunkt: Aktionen, Angebote, Kampagnen, Fortbildungen
Kampagne: Make Fruit Fair!

Die internationale Kampagne „Make Fruit Fair!" setzt sich für die Umsetzung von Sozial- und Umweltstandards im Handel mit tropischen Früchten ein. Gemeinsam fordern 19 Partner aus Europa, Kolumbien, Ecuador, Kamerun und den Windward Islands existenzsichernde Löhne und faire Preise, die Einhaltung von Arbeitsrechten und den Schutz der Umwelt. Aktuell ruft die Kampagne auf, die Petition "Stoppt unfairen Handel" zu unerschreiben, um bei der EU-Kommission verbindliche Regeln einzufordern, die unfairen Handelspraktiken der Supermärkte einen Riegel vorschieben sollen

Fortbildung: Fachstelle Globale Wirtschaft und Menschenrechte

Die im Rahmen der Eine-Welt-Promotor*innen-Programms NRW eingerichtete Fachstelle für Globale Wirtschaft und Menschenrechte möchte auf menschenrechtsverletzende Strukturen globalen Wirtschaftens hinweisen und Wege zur Veränderung aufzeigen. Dies geschieht über Bildungsarbeit und die Qualifizierung von Mulitiplikator*innen, die Entwicklung und Bekanntmachung von Handlungsangeboten sowie Netzwerkarbeit.

„Chocolate de Paz" - Wie der Anbau von Kakao in Kolumbien zum Frieden beiträgt! Online-Workshop und Filmbesprechung

Die Friedensgemeinde San José de Apartadó in Kolumbien weigert sich seit ihrer Gründung 1997 Partei für eine der im bewaffneten Konflikt beteiligten Gruppen zu ergreifen - Paramilitärs, Guerillagruppen oder die Armee - und kämpft mit gewaltfreien Mitteln für ein Leben in Frieden. Der Dokumentarfilm „Chocolate de Paz" erzählt die Geschichte der Friedensgemeinde und zeigt, wie sie versucht, u.a. durch den Anbau und die Vermarktung von Kakao einen gewaltfreien Weg zu Frieden und Freiheit zu ebnen. peace brigades international bietet an, Themen des Films wie Fairer Handel oder gewaltfreie Protestformen in einem Online-Workshop vertiefend zu behandeln.

AWO Kampagne "Wir arbeiten dran" Stichwort: Solidarität und menschenwürdige Arbeitsbedingungen

Die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen verpflichtet alle Staaten der Welt dazu, den Hunger zu beenden, allen ein gesundes Leben zu ermöglichen, menschenwürdige Arbeit zu fördern und dem Klimawandel entgegenzutreten. Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) streitet seit jeher für eine solidarische und gerechte Gesellschaft und ist fest mit dem Gedanken der internationalen Solidarität verbunden. Deshalb unterstützt die AWO die Verwirklichung der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung politisch und im Verband. Mit dieser Arbeit tragen sie zum sozialen und ökologischen Wandel bei.

Zum Schwerpunkt: Hintergrundinformationen

Initiative Lieferkettengesetz.de

Die Initiative Lieferkettengesetz.de ist ein Zusammenschluss zahlreicher Organisationen mit einem gemeinsamen Ziel: Alle treten ein für eine Welt, in der Unternehmen Menschenrechte achten und Umweltzerstörung vermeiden - auch im Ausland. Auch in der aktuellen Corona-Krise zeigt sich deutlich: Freiwillig kommen Unternehmen ihrer Verantwortung nicht ausreichend nach. Umso dringender wird jetzt ein Lieferkettengesetz gebraucht. Unternehmen, die Schäden an Mensch und Umwelt in ihren Lieferketten verursachen oder in Kauf nehmen, müssen dafür haften. Skrupellose Geschäftspraktiken dürfen sich nicht länger lohnen. Deswegen muss die Regierung jetzt handeln und damit ihre Zusage aus dem Koalitionsvertrag umsetzen.

Globalisierung gerecht gestalten - BMZ - Lieferkettengesetz

Deutschland setzt sich für eine gerechte Globalisierung und mehr Fairness in globalen Liefer- und Wertschöpfungsketten ein. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung hat gemeinsam mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales Vorschläge für die Eckpunkte eines Lieferkettengesetzes erarbeitet.

Wirtschaftliche Auswirkungen der COVID-19-Krise treffen Beschäftigte in Produktionsländern fatal - Bündnis für nachhaltige Textilien - Darstellung

Die COVID-19-Krise trifft alle Akteure der textilen Lieferkette. Allerdings trifft sie die Schwächsten besonders hart. Modemarken und Einzelhandelsunternehmen müssen durch den Stillstand des öffentlichen Lebens hierzulande eklatante Umsatzeinbußen hinnehmen. Der wirtschaftliche Druck wird aber weitergegeben: Aufträge an Zuliefererfirmen in Bangladesch oder Kambodscha werden storniert und bereits fertiggestellte Ware nicht mehr abgenommen oder bezahlt. Die Zulieferer entlassen deshalb die ohnehin schlecht bezahlten Arbeiter*innen oder schließen vollständig. Für Arbeiter*innen verbindet sich dann das vor Ort wachsende Risiko einer COVID-19-Infektion bei schlechter Gesundheitsversorgung mit extremer wirtschaftlicher Not durch fehlenden Lohn. Jetzt ist die Zeit, wo sich das Bündnis für nachhaltige Textilien bewähren muss, fordern die zivilgesellschaftlichen Organisationen im Steuerungskreis des Textilbündnisses.

Datenblatt "Fairer Handel"

Das Forum Fairer Handel hat, wie jedes Jahr, eine aktualisierte Version des Datenblatts „Fairer Handel" veröffentlicht. Es beinhaltet aktuelle, grundlegende Informationen und Zahlen zum Fairen Handel sowie zu einzelnen Produkten.
Es richtet sich an Lehrer*innen, Erwachsenenbildner*innen und andere Multiplikator*innen in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit, die für Veröffentlichungen, Vorträge und Veranstaltungen aktuelle Daten benötigen.

Nachhaltiges Entwicklungsziel SDG 8: Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum

„Das Problem ist nicht, dass wir mehr Wohlstand wollen. Das Problem ist, dass wir Wohlstand durch materiellen Besitz definieren." - so wird der Ökonom Dennis Medows auf dem Portal #17Ziele von Engagement Global zum SDG 8 zitiiert. Dort finden sich vielfältige Informationen, Materialien und konkrete Aktionsvorschläge und Handlungsempfehlungen zu allen SDGs - und so eben auch zum SDG 8. Welche Maßnahmen staatlicherseits zur Erreichung des SDGs 8 unternommen werden, lässt sich auf den Seiten des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) nachlesen.
Weiterhin kann man sich auf den UN-Seiten zu den Global Goals zu allen Zielen und Unterzielen informieren. Und im UN-Bericht zur Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele von 2019 wird anschaulich dargestellt, in welchen Bereichen Fortschritte erreicht wurden und wo ehrgeizigere Anstrengungen erforderlich sind.

Produktsiegel aus dem Bereich Lebensmittel und Textilien - eine Aufstellung

Immer mehr Menschen achten beim Einkauf auf Nachhaltigkeit. Die Produkte sollen ökologisch korrekt und ohne Ausbeutung hergestellt sein. Das wissen auch die Unternehmen. Entsprechend offensiv werben vor allem große Konzerne damit, dass sie „nachhaltig" produzieren. Inzwischen konkurriert eine unübersicht­liche Fülle an Logos und Produktbezeich­nungen mit Eigenschaften wie „öko", „bio", „fair" um die Aufmerksamkeit der Konsu­ment*innen. Doch wie glaubwürdig sind diese Aussagen? Und woran erkennen wir wirklich ökologisch und sozial nachhaltige Produkte? In einer umfassenden Analyse hat die Christliche Initiative Romero (CIR) die bekanntesten Label aus den Bereichen Lebensmittel und Textilien 2018 genauer unter die Lupe genommen.

"Globale Lieferketten - Globale Verantwortung" VEN-Positionen

In der aktuellen Ausgabe des VEN-Magazins "Positionen" dreht sich dieses Mal alles um „Globale Lieferketten - Globale Verantwortung". Im Fokus stehen verschiedene Texte, die das geplante Lieferkettengesetz in Deutschland beschreiben. Am Beispiel der Textilwirtschaft wird gezeigt, welche Verantwortung Unternehmen entlang der Lieferkette haben. Außerdem werden verschiedene Akteur*innen vorgestellt, die sich für Unternehmensverantwortung engagieren.
Das Heft kann kostenlos bestellt werden und steht zum Download zur Verfügung.

Toys Report 2020

Für den Toys Report 2020 hat die Christliche Initiative Romero (CIR) die Arbeitsbedingungen in chinesischen Spielzeugfabriken untersucht. Auch die diesjährige Undercover-Recherche enthüllt gravierende Arbeitsrechtsverletzungen und unwürdige Lebensbedingungen innerhalb der Lieferketten von großen Unternehmen wie Mattel und Fisher-Price. Während die Spielwarenbranche zu den Gewinner*innen der Corona-Krise zählt, gehören die Fabrikarbeiter*innen zu den Verlierer*innen.
Den Toys Report 2020 gibt es zum kostenlosen Download. Aus unseren Fokusrubriken
Das Portal Globales Lernen setzt mit seiner Rubrik "Im Fokus" thematische Schwerpunkte, um aktuelle Themen des Globalen Lernens und der Bildung für nachhaltige Entwicklung ausführlicher behandeln zu können.

Diese Schwerpunkte sind aktuell:

Rassismus
Fridays for Future
Digitalisierung und Globales Lernen
Weniger ist mehr / Degrowth
Sustainable Development Goals (SDG)
Flucht und Asyl
Abfall und Müllexporte weltweit
Lebensmittelverschwendung

Im Folgenden präsentieren wir Ihnen aktuelle Meldungen aus diesen Rubriken.


Studie "Smart, aber fair" wie Digitalisierung alle mitnehmen kann

Mit dem vorliegenden Bericht wird die Diskussion über nachhaltige Digitalisierung bereichert und auf dringenden Handlungsbedarf der Politik aufmerksam gemacht. Dafür wurden verschiedene Autorinnen und Autoren eingeladen, aus ihren jeweiligen Perspektiven den Zusammenhang zwischen Nachhaltigkeit und Digitalisierung näher zu beleuchten. Zudem werden Praxisbeispiele zivilgesellschaftlicher Initiativen vorgestellt, bei denen digitale Tools erfolgreich eingesetzt werden.

Pinguin Ping, der Klimaexperte, startet ins neue Schuljahr

Auch dieses Schuljahr 2020/21 geht Ping der Pinguin mit dem Lateinamerika-Zentrum e.V. wieder auf die Reise nach Lateinamerika.
Mit frischer Energie reist Ping in einer neuen Auflage seines Buches quer durch Kolumbien und entdeckt nicht nur das Meer, sondern lernt auch die Mangroven und die Menschen vor Ort kennen.
Das Bildungsprojekt beabsichtigt, im Rahmen der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit mehr Bewusstsein für die immer dringlicher werdende Herausforderung des globalen Klimawandels zu schaffen. Dazu werden ab dem Schuljahr 2020/21 wieder kostenlos Projekttage an Schulen (3./4./5. Klasse) zum Thema Klimawandel angeboten, auch wird die im Sommer gestartete Online-Version des Projektes weiter durchgeführt.

Neues Bildungsmaterial: Müll im Meer – Der Runde Tisch Meeresmüll

Ziel dieses von Bildungscent e.V. entwickelten Planspiels ist es, dass die Spieler*innen sich mit dem Problem der Vermüllung der Meere und den damit verbundenen Herausforderungen auseinandersetzen. Angelehnt an den „Runden Tisch Meeresmüll" schlüpfen die Spieler*innen in die Rollen verschiedener Expert*innen und kommen zusammen, um gemeinsam Lösungen zu erarbeiten. Das Spiel eignet sich ab der 8. Klassenstufe und steht zum Download bereit. Es lässt sich auch als Workshop im Klassenzimmer oder auch online vor den Bildschirmen umsetzen.
Neues vom Blog EineWeltBlaBla.de


EineWeltBlaBla zum Jahresausklang

Im Dezember hat zunächst Click a Tree seinen Green Business Guide mit Tipps zu nachhaltigen Unternehmen und einem nachhaltigen Zuhause vorgestellt.

Im Beitrag Nature Connected Youth - ein Projekt, das zum Fühlen anregt - ging es um einen Online-Jugendaustausch zwischen deutschen und türkischen Jugendlichen zum Thema Natur.

Mitte des Monats wurden Schreibaktionen von der Seebrücke und Amnesty International für Menschen in Not beworben. Um Not ging es auch in Klimakrise, was geht? mit aktuellen Infos zu Klimaengagement und Klimakrise.

Weiter wurden die Preisträger*innen der Ethecon Awards 2020: Wer rettet und wer tötet den Planeten? vorgestellt.

Kennt ihr schon unseren Instagram und Facebook Account? Da werdet ihr regelmäßig über die Veröffentlichung unserer neuen Beiträge informiert!
Wir freuen uns, wenn ihr mitredet!

Neues aus den Datenbanken
Datenbank Eine Welt Unterrichtsmaterialien

In der Datenbank Eine Welt Unterrichtsmaterialien können sich Lehrkräfte und Interessierte über das aktuell verfügbare Angebot an didaktischen Printmaterialien zur Einen Welt informieren. Die Datenbank bietet die Möglichkeit, über eine umfassende Suchmaske gezielt nach Publikationen zu suchen. Hier gelangen Sie zu einer Zusammenstellung aktueller Bildungsmaterialien.

Datenbank Eine Welt Medien – Filmtipps zum Thema Fair Trade, Lieferketten, Welthandel

Die Datenbank Eine Welt Medien hat eine Liste mit ausgewählten Filmempfehlungen im Themenfeld Fair Trade, Lieferketten, Welthandel zusammengestellt, jeweils mit ausführlicher Beschreibung, Altersempfehlung und Verleihstellen.
Veranstaltungen
Migrationsgesellschaft GEMEINSAM leben und gestalten. Herausforderungen und Chancen im Engagement Geflüchteter und mit Geflüchteten
05.02.2021 - 06.02.2021 online Fortbildung für Lehrkräfte: Klobales Lernen in der Schule
17.02.2021 Hamburg Regionale Wertschöpfungsketten für landwirtschaftliche Produkte
05.03.2020 - 06.03.2021 online "Dirty Capitalism": Politische Ökonomie (in) der politischen Bildung
12.03.2021 - 13.03.2021 online Internationale Wochen gegen Rassismus 2021: "Solidarität. Grenzenlos"
15.03.2021 - 28.03.2021
bundesweit Und wenn es auch anders möglich wäre? Bildung zu einer sozial-ökologischen Transformation gestalten.
20.03.2021 - 21.03.2021 Aachen Chic aber schmutzig: Globale Wertschöpfung und soziale Kämpfe in der Bekleidungsindustrie
05.09.2021 - 10.09.2021 Hattingen Faire Woche 2021  zum Fairen Handel
10.09.2021 - 24.09.2021 Bundesweit
Aktionswoche - Deutschland rettet Lebensmittel!
22.09.2021 - 29.09.2021 Bundesweit Interkulturelle Woche 2021 #offengeht
26.09.2021 - 03.10.2021 Bundesweit Europäische Woche der Abfallvermeidung 2021
20.11.2021 - 28.11.2021 Bundesweit Vorschau Ausgabe Februar 2021: 
Die nächste Ausgabe des Newsletters der Eine Welt Internet Konferenz erscheint Ende Januar 2021 zum Thema

Globales Lernen und soziale Gerechtigkeit

Zusendungen sind bis zum 22. Januar 2021 willkommen.
EWIK-Umfrage: Bitte bewerten Sie uns! Ihre Meinung ist gefragt:
Geben Sie dem Portal Globales Lernen Noten


Um Ihre Suche nach passenden Bildungs- und Unterrichtsmaterialien, nach aktuellen Aktionen, Veranstaltungen und Kooperationsmöglichkeiten zu erleichtern, versuchen wir stets, die Vielfalt der Angebote im deutschsprachigen Raum möglichst umfassend darzustellen.

Wir möchten daher gerne wissen: Werden wir unserem Anspruch gerecht, einen schnellen und übersichtlichen Zugang zu allen relevanten Informations- und Bildungsangeboten zum Globalen Lernen zu bieten?

Hier geht es zur Umfrage. Das könnte Sie auch interessieren:
Publikationen der Informationsstelle Bildungsauftrag Nord-Süd
Print-Rundbrief  –  November 2020SDG 1 - Armut in jeder Form
und überall beenden
Der Rundbrief erscheint viermal jährlich und berichtet über die entwicklungspolitische Bildungsarbeit in Bund und Ländern, Fortbildungsangebote, Veranstaltungen, neue Materialien, Kampagnen und Aktionen.
Weitere Informationen und Bestellung Online-Newsletter



 
Der Newsletter informiert monatlich per E-Mail über Neuigkeiten aus dem Bereich der entwicklungsbezogenen Bildungsarbeit.


Weitere Informationen und Bestellung Redaktion World University Service e.V. –
Eine Welt Internet Konferenz (EWIK)
Goebenstraße 35
65195 Wiesbaden    
                      
Telefon: +49 (0)611-9446170
Fax: +49 (0)611-446489
service@globaleslernen.de
www.globaleslernen.de

Dr. Kambiz Ghawami (V. i. S. d. P)

Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL mit finanzieller Unterstützung des
über den


 


Für den Inhalt dieser Publikation ist allein der World University Service e.V. verantwortlich; die hier dargestellten Positionen
geben nicht den Standpunkt von Engagement Global gGmbH und dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung wieder.
Wenn Sie uns eine Nachricht zukommen lassen möchten, antworten Sie bitte nicht
direkt auf diese E-mail, sondern benutzen Sie die Adresse service@globaleslernen.de.

UNICEF warnt vor Hungerjahr für Kinder

Unicef - 30. Dezember 2020 - 13:00
Vor dem Jahreswechsel 2020/2021 ist UNICEF tief besorgt über die Gesundheit und das Wohlergehen von Millionen Kindern in der Demokratischen Republik Kongo, im Nordosten von Nigeria, im Südsudan, in der zentralen Sahelregion und im Jemen. 
Kategorien: Ticker

Kindheit in Niger: Pascaline bleibt am Ball

Unicef - 30. Dezember 2020 - 10:00
Die 13-jährige Pascaline aus Niger musste die Schule abbrechen, um Geld zu verdienen. Doch dann erfuhr sie von der Atcha-Akademie. Dort dürfen Mädchen lernen – und Fußball spielen.
Kategorien: Ticker

Jahresbilanz der UNO-Flüchtlingshilfe - Mehr als 80 Millionen Menschen auf der Flucht

SID Blog - 29. Dezember 2020 - 15:10
Trauriger Rekord in 2020 - Noch nie waren so viele Menschen auf der Flucht

Mehr als 80 Millionen Menschen sind aktuell weltweit auf der Flucht – und damit fast so viele Menschen wie Deutschland Einwohner hat. Ein Allzeitrekord, verschärft durch die Corona-Pandemie: So waren diese Menschen, die in vielen Ländern im informellen Sektor arbeiten und von sozialen Sicherungen ausgeschlossen sind, besonders hart von dem wirtschaftlichen Rückgang durch die Krise betroffen. Im Vergleich zum Vorjahr sind knapp zehn Millionen Menschen mehr auf der Flucht. Denn während bei den Langzeitkonflikten im Jemen oder in Syrien kein Frieden in Sicht ist, eskaliert die Situation in der afrikanischen Sahel-Zone, und es entstehen neue Brandherde wie aktuell in Äthiopien. Die UNO-Flüchtlingshilfe, der deutsche Partner des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR), appelliert daher an die Zivilgesellschaft, Menschen auf der Flucht gerade jetzt im Winter nicht allein zu lassen. Neben der akuten Nothilfe brauchen die Flüchtlinge weltweit eine Perspektive für eine bessere Zukunft.

 

Peter Ruhenstroth-Bauer, Geschäftsführer der UNO-Flüchtlingshilfe: „Corona hat 2020 weltweit die Lebensrealität der Menschen verändert, für viele der 80 Millionen Menschen auf der Flucht kommt jetzt der pure Überlebenskampf an erster Stelle. Diese Menschen dürfen wir nicht alleine lassen." Für 2020 lag der Bedarf des UNHCR bei 9,1 Milliarden US-Dollar, um den Geflüchteten weltweit zu helfen. Doch bis Anfang Dezember standen nur rund die Hälfte der benötigten Gelder zur Verfügung. 

 

Weitgehend unbeachtet von der Weltöffentlichkeit entwickelte sich die Krise in der Sahelzone 2020 mit Ländern wie Mali, Tschad oder Niger dramatisch: Fast 3,6 Millionen Menschen sind dort derzeit auf der Flucht. Etwas weiter östlich führt ein innerstaatlicher Konflikt in Äthiopien aktuell dazu, dass innerhalb weniger Wochen mehr als 53.000 äthiopische Flüchtlinge die Grenze zum Sudan überquert haben. Der UNHCR war direkt vor Ort und konnte unmittelbar mit mehr als 6.000 Familienzelten, 80.000 Decken und 25.000 Schlafmatten den Menschen auf der Flucht helfen. Im Sudan werden jedoch dringend mehr Ressourcen benötigt, um lebensrettende Hilfe zu leisten, einschließlich Nahrungsmitteln, Wasser, sanitären Einrichtungen und medizinischer Versorgung.

 

In Europa lösten die Brände im Flüchtlingscamp Moria, das im September vollständig zerstört wurde und über 12.000 Schutzsuchende obdachlos gemacht hat, Bestürzung aus. Die Situation der Schutzsuchenden in Bosnien spitzt sich aktuell weiter zu. An Europas tödlichster Grenze, im Mittelmeer, sind auch in diesem Jahr mehr als 1.000 Tote oder vermisste Menschen zu beklagen. Gleichzeitig hat es eine beeindruckende Solidaritätswelle der deutschen Zivilgesellschaft gegeben. Die Botschaft der Zivilgesellschaft, so Peter Ruhenstroth-Bauer, ist eindeutig: „Eine solch unwürdige Behandlung von Schutzsuchenden darf es in einem Europa mit seinen Werten wie Humanismus und Frieden schlichtweg nicht geben."

 

Verstärkte internationale Solidarität und Hilfe sind auch in einem Konflikt nötig, der länger dauert als beide Weltkriege zusammen: Ungefähr 12 Millionen Syrer*innen hat der andauernde Bürgerkrieg zu Flüchtlingen oder zu Vertriebenen innerhalb ihres Landes gemacht. Sie bilden damit die größte Flüchtlingsgruppe der Welt. Bestandteile des UNHCR-Winterprogramms sind u.a. Bargeldhilfen für besonders schutzbedürftige Familien, damit sie ihren täglichen Lebensbedarf zusätzlich mit speziell für die kalte Jahreszeit benötigten Gütern bestreiten können.

 

Mehr Informationen unter: uno-fluechtlingshilfe.de

 

 

Helfen Sie Flüchtlingskindern und ihren Familien.

Jetzt #SCHUTZSCHENKEN: www.uno-fluechtlingshilfe.de/schutz

 

Die UNO-Flüchtlingshilfe ist der deutsche Partner des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR). 

Bitte unterstützen Sie die Arbeit des UNHCR mit einer Spende und geben Sie den Menschen 

auf der Flucht ein Dach über dem Kopf. Spenden Sie jetzt: www.uno-fluechtlingshilfe.de

UNOSAT: Mit Satelliten die Zukunft der humanitären Hilfe gestalten

reset - 29. Dezember 2020 - 6:53
Das Satellitenprogramm der Vereinten Nationen, UNOSAT, nutzt Geodaten, um fundierte, evidenzbasierte Lösungen für Fragen der menschlichen Sicherheit, des Friedens und der nachhaltigen Entwicklung zu entwickeln.
Kategorien: Ticker

Ziele der biologischen Vielfalt in weiter Ferne

#2030Agenda.de - 28. Dezember 2020 - 11:55

Berlin: Die bisher ergriffenen Maßnahmen reichen nicht aus, die in der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt gesetzten Ziele in allen Teilaspekten zu erreichen. Dies geht aus dem Indikatorenbericht 2019 zur Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt hervor, den die Bundesregierung als Unterrichtung (19/23910) vorgelegt hat. Zwar seien viele Maßnahmen bereits in Angriff genommen worden; die daraus resultierenden positiven Wirkungen ließen aber häufig noch auf sich warten.

Relativ nah am Zielbereich liegen demnach die Indikatoren "Landschaftszerschneidung" und "Nachhaltige Forstwirtschaft". Mit einem Zielerreichungsgrad von weniger als 50 Prozent sehr weit entfernt von Zielbereich sind hingegen die Indikatoren "Gefährdete Arten", "Ökologischer Gewässerzustand", "Flächeninanspruchnahme", "Ökologischer Landbau" und "Bewusstsein für biologische Vielfalt".

Der Bericht kommt der Verpflichtung aus der im Jahr 2007 beschlossenen Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt nach, fortlaufend zu erfassen und zu bewerten, ob die gesetzten Ziele erreicht werden. Zu diesem Zweck wurden 18 Indikatoren entwickelt, die sich auf fünf Themenfelder verteilen: Komponenten der biologischen Vielfalt, Siedlung und Verkehr, wirtschaftliche Nutzungen, Klimawandel und gesellschaftliches Bewusstsein. Damit stelle der Indikatorenbericht wichtige Entwicklungstrends dar und bilanziere, wo Deutschland im Hinblick auf das Ziel stehe, den Verlust an biologischer Vielfalt zu stoppen, hält die Bundesregierung fest.

Kategorien: Ticker

8 Punkte für eine globale Agenda strukturellen Wandels in der COVID-19-Pandemie

#2030Agenda.de - 28. Dezember 2020 - 11:55

Von Jens Martens

Regierungen haben weltweit mit beispielloser Intensität auf die COVID-19-Pandemie reagiert. Sie haben damit bewiesen, dass sie handlungsfähig sind und der Privatwirtschaft nicht das Feld überlassen müssen, wenn der politische Wille dazu vorhanden ist. Jetzt braucht es eine zweite Welle der politischen Reaktionen auf die Pandemie, die nicht nur auf die Erholung der Wirtschaft zielt, sondern vielmehr die global notwendigen systemischen Veränderungen in Gang setzt.

Building back better?

In zahllosen Erklärungen haben die meisten Regierungen bekräftigt, dass eine Rückkehr zu business as usual nach der Krise keine Option sei. Stattdessen ist der Aufruf der UNO „Building back better“ zu einem Leitmotiv der internationalen Reaktionen auf die COVID-19-Krise geworden. Aber führt „Building back“ wirklich zu dem dringend notwendigen strukturellen Wandel?

In der ersten Phase enthielten viele der COVID-19-Notfallprogramme soziale Komponenten, die (mehr oder weniger gezielt) darauf gerichtet waren, Unterstützung für bedürftige Familien zu leisten, Arbeitslosigkeit zu verhindern und kleine Betriebe finanziell am Leben zu erhalten. Doch abgesehen davon, dass selbst diese insgesamt riesigen Geldsummen den weltweiten Anstieg von Arbeitslosigkeit, Armut und Unternehmenskonkursen nicht verhindern konnten, droht die Wirkung der Ad-hoc-Maßnahmen schnell zu verfliegen, wenn die Unterstützung ausläuft. Die soziale Katastrophe kommt dann lediglich mit Verzögerung. Darüber hinaus spielten ökologische

Kategorien: Ticker

Zum Welternährungstag: Politik muss Hungernde unterstützen und einbeziehen, statt Konzerne zu hofieren

#2030Agenda.de - 28. Dezember 2020 - 11:55

Aachen/Berlin/Köln, 12. Oktober 2020: Die Vereinten Nationen prognostizieren, dass ohne eine radikale Kehrtwende bei der Hungerbekämpfung im Jahr 2030 150 Millionen Menschen mehr Hunger leiden werden als heute. Ein breites Bündnis von zivilgesellschaftlichen Organisationen und Verbänden fordert die Bundesregierung in einem Positionspapier auf, ihren Einfluss zu nutzen, damit die globalen Ernährungssysteme in Zukunft gerecht, agrarökologisch und demokratisch ausgerichtet werden. Der Einsatz neuer und alter Gentechnik in der Entwicklungszusammenarbeit soll ausgeschlossen, Landarbeiter und Landarbeiterinnen vor Ausbeutung besser geschützt und die Vereinnahmung der Politik durch Konzerne verhindert werden.

MISEREOR, FIAN, INKOTA, Oxfam und Brot für die Welt fordern in einem Bündnis von 46 Organisationen eine radikale Kehrtwende, um Hunger weltweit zu überwinden. Dazu gehört eine Abkehr von Ansätzen der Grünen Revolution und der Grünen Gentechnik sowie ein zügiger agrarökologischer Umbau der Ernährungssysteme. Erfolgreiche Methoden vor Ort müssen verstärkt und in der Strategie der Hungerbekämpfung ausgebaut werden. Zum Beispiel sollte die Politik die bäuerliche Verarbeitung und ihre ortsnahe Vermarktung sowie Gemeinschaftsverpflegung aus regionaler, agrarökologischer und fairer Produktion fördern.

Stimmen von Erzeuger*innen und Arbeiter*innen müssen gehört werden.

„Wer den Hunger bekämpfen will, muss die Rechte der Menschen stärken, die von Hunger betroffen sind“, erklärt Sarah Schneider, Expertin für Welternährung von MISEREOR. Sonst gehe

Kategorien: Ticker

Zum Tag der Industrie: Große Unternehmensverbände wollen Rückschritte beim Menschenrechtsschutz

#2030Agenda.de - 28. Dezember 2020 - 11:55

Berlin, 05.10.2020. Anlässlich des Tages der Industrie des BDI hat die Initiative Lieferkettengesetz eine Untersuchung des Lobbyismus der Wirtschaftsverbände gegen ein wirksames Lieferkettengesetz veröffentlicht. Unternehmensverbände wie BDI, BDA und DIHK wollen das derzeit diskutierte Lieferkettengesetz lediglich auf 280 Unternehmen begrenzen, nur direkte Zulieferer einbeziehen und Geschäfte in Ländern außer Acht lassen, mit denen die EU Handelsabkommen abgeschlossen hat. Eine zivilrechtliche Haftung soll grundsätzlich ausgeschlossen werden. UnternehmensGrün, ein Verband von mehr als 350 mittelständischen Unternehmen, setzt sich wiederum für ein Lieferkettengesetz inklusive Haftung ein. Die Initiative Lieferkettengesetz, ein Zusammenschluss von über 110 Organisationen fordert, von der Bundesregierung jetzt Fortschritte beim Menschenrechtsschutz durch ein wirksames Lieferkettengesetz, keine Verwässerungen oder gar Rückschritte.

„Brennende Fabriken, ausbeuterische Kinderarbeit oder zerstörte Regenwälder: Deutsche Unternehmen müssen alles dafür tun, solche Zustände in ihren Lieferketten zu beenden“, kommentiert Johannes Heeg, Sprecher der Initiative Lieferkettengesetz. „Die Vorschläge der großen Verbände bringen uns keinen Schritt weiter. Im Gegenteil: Sorgfaltspflichten nur bezogen auf direkte Zulieferer blendet die größten Risikobereiche aus und bleiben hinter internationalen Standards weit zurück".

Die Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte der Vereinten Nationen von 2011 erwarten von allen Unternehmen, egal welcher Größe, dass sie die Menschenrechte achten. Sorgfaltspflichten gelten für die gesamte Wertschöpfungskette. Ein Ausschluss ganzer

Kategorien: Ticker

RECORDING | Spotlight Report 2020 - Virtual Launching Event

#2030Agenda.de - 28. Dezember 2020 - 11:55

On the eve of the (virtual) United Nations 75th anniversary event and the Global Goals Week authors presented this year's global civil society report Spotlight on Sustainable Development.

 

If you missed the virtual launching event you can watch the recording here.

Find the report & further information here.

 

 

Kategorien: Ticker

Seiten

SID Hamburg Aggregator – Ticker abonnieren