Sie sind hier

Ticker

Welthandel für Digitalisierung fit machen

E+Z - 17. September 2018 - 15:11
G20 wollen das Thema digitaler Handel und seine Regulierung auf dem bevorstehenden Gipfel in Buenos Aires angehen

Die Autoren des Berichts beschreiben zunächst die Herausforderungen, vor denen die G20-Mitglieder stehen: Multilateral gültige Regulierung von digitalem Handel kommen nur langsam voran. Das kann schwerwiegende Konsequenzen für die globale Wirtschaft und Entwicklung haben. Einschlägige Anstrengungen der WTO verdienen deshalb aus Sicht der Wissenschaftler Unterstützung. Dabei müsse auch das Problem einer sich weitenden digitalen Kluft berücksichtigt werden.

Angesichts neuer technologischer Möglichkeiten habe die Welthandelsordnung Lücken. Um sie zu schließen, sei mehr und effizientere internationale Koordination nötig. Die Experten schreiben, nationale Regierungen müssten sich entsprechend engagieren. Unter anderem bestehe die Gefahr der Steuervermeidung durch Verschiebung von Gewinnen in andere Länder. Für solche Fragen seien klare Rahmenbedingungen nötig.

Der Expertenbericht empfiehlt daher, dass die G20-Präsidentschaft die für Handel zuständigen Minister damit beauftragt, ein „Memorandum for cooperation on digitally enabled trade“ zu vereinbaren. Dies könnten sie schon beim Gipfel Ende November in Buenos Aires tun.

Die Wissenschaftler regen an, den Begriff „digitally-enabled trade“ zu benutzen, denn Begriffe wie „e-commerce“ oder „digital trade“ seien verwirrend. „Digitally-enabled trade“ sei präziser, weil er alle handelsrelevanten Nutzungen digitaler Technik umfasse. Explizit genannt werden unter anderem die Blockchain-Technologie, die nachträglich nicht mehr manipulierbare Transaktionen ermöglicht, sowie die Distributed-Ledger-Technologie, welche fälschungssichere Kooperation mehrerer Partner an verschiedenen Computern in aller Welt ermöglicht.

Die Studie betont, das Memorandum müsse die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen digitalen Techniken und Handel erfassen. Zudem sei die digitale Kluft zwischen entwickelten und weniger entwickelten Länder zu berücksichtigen.

Den Experten schwebt ein Handels- und Investmentpaket vor. Es würde Wirtschaftsakteuren dann weitreichend Handlungsoptionen ermöglichen, Rechtssicherheit schaffen und die Infrastruktur für digitale Entwicklung vorantreiben. Um Zugang zu digitalen Optionen weltweit zu schaffen, seien auch Public Private Partnerships sinnvoll. Zudem fordern die Fachleute Aid for Trade und andere Formen der Unterstützung von Niedrigeinkommensländern.

Die Experten regen an, die G20 solle die führende Rolle der WTO für digitale Handelsthemen bestätigen. Die WTO solle eine Fachstelle für Kooperation und Koordination internationaler Akteure schaffen. Grundsätzlich betonen die Autoren, dass alle Parteien erfahrene Fachleute für diese Themen bereitstellen müssen.

Der Expertenbericht beschäftigt sich auch explizit mit dem Thema Steuern. Die internationale Gemeinschaft müsse eine Kohärenz der Steuersysteme herstellen. Erschwert wird dies dadurch, dass es noch keinen Konsens darüber gibt, wie die Digitalisierung angegangen werden soll. Deshalb sollten die G20 der Studie zufolge auch ein „Intergovernmental Panel on Taxation in the Digital Economy“ gründen. Es könne dann die Spitzenpolitiker der G20 beraten und wissenschaftliche Berichte zum Thema erstellen.

Link
Meléndez-Ortiz, R., et al., 2018: New industrial revolution: upgrading trade and investment frameworks for digitalization.
https://t20argentina.org/wp-content/uploads/2018/08/rDigital-Policy-Brief-for-distribution-at-event.pdf

Kategorien: Ticker

B20 C20 T20 Joint Statement on Climate Action

#C20 18 - 17. September 2018 - 14:49

Read the B20, C20 and T20 joint statement on climate action.

B20 C20 T20 Joint Statement on Climate Action

Download PDF

Kategorien: english, Ticker

Wege zur Ernährungsdemokratie: 2. Vernetzungskongress der Ernährungsräte

RNE Termin - 17. September 2018 - 14:47

Nach Gründung der ersten Ernährungsräte in Köln und Berlin wurden allein in 2017/18 weitere 12 Ernährungsräte im deutschsprachigen Raum gegründet. Viel ist in Bewegung gekommen – bis zu 40 Initiativen sind in vielen Städten und Regionen aktiv und treiben ihre eigenen Gründungen voran.

Nachdem nicht wenige Städte 2015 den „Milan Urban Food Policy Pact“ unterschrieben und sich damit zu einer nachhaltigeren Ernährung in den Städten verpflichtet haben, kommt der Gründung von Ernährungsräten eine noch größere Bedeutung zu. Verbraucher*innen möchten die Wende in der Landwirtschaft und der Ernährung. Der Druck auf die Kommunen steigt und Ernährungsräte können durch die Bündelung der Initiativen und NGOs in ihren Städten helfen.

Die bestehenden Ernährungsräte, die sich bereits zu einem Netzwerk der Ernährungsräte zusammengefunden haben, wollen die hiesige, noch junge Bewegung weiter vernetzen und gemeinsam von erfahrenen Gründer*innen hier und dem Ausland lernen.

 

The post Wege zur Ernährungsdemokratie: 2. Vernetzungskongress der Ernährungsräte appeared first on Rat für Nachhaltige Entwicklung.

Kategorien: Ticker

„Naomis Reise" als Kinofilm gestartet

BfdW - 17. September 2018 - 14:45

Nach der Tat kommen die 20jährige Schwester Naomi und die Mutter der Toten als Nebenklägerinnen zum Prozess nach Berlin. Dort erfährt Naomi mehr vom Leben ihrer Schwester in Deutschland, das sie bisher idealisiert hat. Und über die mutmaßlichen Mord-Motive ihres deutschen Ehemannes.

Kategorien: Ticker

Brot für die Welt beim 9. Gospelkirchentag

BfdW - 17. September 2018 - 14:24

Wer aus tiefstem Herzen „I will follow him“ oder „Amazing Grace” singt, verbreitet die Gute Nachricht von der Liebe Gottes. Doch wir alle wissen, Taten sagen mehr als Liedtexte!

Kategorien: Ticker

UN-Generalsekretär: Angesichts der Stärkung der Ozonschicht ist jetzt ein „entscheidender Zeitpunkt für Klimaschutz“

Vereinte Nationen - 17. September 2018 - 13:07

17. September 2018 - Angesichts der erneuten Rekordhitze, die dieses Jahr die Erde umhüllt hat, sei es laut Generalsekretär António Guterres auch ein „entscheidender Zeitpunkt für den Klimaschutz“. Damit machte er zudem auf den gestrigen internationalen Tag für die Erhaltung der Ozonschicht aufmerksam. 

  Als Wissenschaftler zeigten, dass Fluorchlorkohlenwasserstoffe, die meist in Kältemitteln und Spraydosen vorkommen, ein Loch in die Ozonschicht reißen, reagierte die Welt mit dem Montreal-Protokoll, welches die allmähliche Abschaffung der Produktion von ozon-abbauenden Substanzen einläutete. 

  Dies hat nicht nur zur Erhaltung der Ozonschicht und den globalen Bemühungen sich mit Klimaschutz zu beschäftigen, beigetragen, sondern auch zum Schutz der menschlichen Gesundheit und Ökosysteme.

  Guterres erklärte darüber hinaus, dass die richtungsweisende Kigali-Änderung, welche ab dem 1. Januar, 2019, in Kraft tritt, ihren Fokus auf Fluorkohlenwasserstoffe legt. Dabei handelt es sich um klimaerwärmende Gase, die immer noch häufig in Kühlsystemen verwendet werden. 

  Das Thema für den diesjährigen Ozon-Tag, der jährlich am 16. September gefeiert wird, soll ein „aufrüttelnder Aufruf“, um jeden dazu aufzufordern, die Ozonschicht und das Klima im Rahmen des Montreal Protocol zu beschützen. 

 Mehr Informationen: https://bit.ly/2pfpv3e

Kategorien: Ticker

30 Tage vor der UN Klimakonferenz (COP24)

RNE Termin - 17. September 2018 - 12:51

Bei der COP 24 soll über den Stand der jeweiligen nationalen Klimabeiträge und über gemeinsame Regeln zur Überprüfung dieser Beiträge im Rahmen des „Talanoa Dialogs“ diskutiert werden. Besonders wichtig für die Wirtschaft sind die geplanten Regeln und Instrumente im „Paris Rule Book“, um internationale Klimapolitik im Tagesgeschäft implementieren zu können. Die konkrete Ausgestaltung werden unmittelbare Auswirkungen auf die nationalen und internationalen Aktivitäten deutscher Unternehmen haben. Als konstruktiver Partner bringt sich die deutsche Wirtschaft direkt und mit ihren Verbänden ein, um aktiv Lösungen zum ambitionierten Klimaschutz lokal und global bei gleichzeitiger Standortsicherung und fairem globalen Wettbewerb voranzubringen.

Bei der Veranstaltung werden mit Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, der Zivilgesellschaft und Politik u. a. folgende Fragen aufgegriffen: was wird in Katowice verhandelt, welche Ziele werden mit dem Rulebook verfolgt? Welche Themen sind für die deutschen Unternehmen relevant bzw. von Interesse? Welchen Beitrag kann die Wirtschaft zu den Klimaverhandlungen, besonders auch im Rahmen des Talanoa-Dialogs leisten?
„30 Tage vor der COP24“ am 05. November 2018 ist eine Diskussionsplattform für diese und andere wirtschaftsrelevante Themen und gibt Einblicke in den aktuellen Verhandlungsstand und die Klimaaktivitäten der Wirtschaft. In parallelen Fokusgruppen vertiefen wir mit Experten Themen wie effektiver gesellschaftlicher Dialog, Klimafinanzierung, Szenarien und technologische Optionen, Instrumente unter dem UNFCCC Rahmen. Eine begleitende Ausstellung soll Anregungen für intensive Diskussionen bei den Pausen und dem Mittagessen liefern.

The post 30 Tage vor der UN Klimakonferenz (COP24) appeared first on Rat für Nachhaltige Entwicklung.

Kategorien: Ticker

17. September 2018

ONE - 17. September 2018 - 12:29

1. Äthiopien und Eritrea schließen offiziell Frieden

Wie diverse Medien, darunter die Süddeutsche Zeitung, Welt.de, Stern.de, die Deutsche Welle, t-online.de und der Deutschlandfunk, melden, haben die Regierungschefs Eritreas und Äthiopiens am Wochenende in Saudi-Arabien ein Friedensabkommen unterzeichnet. Das Dokument regele auch den bislang strittigen Grenzverlauf, der einer der Konfliktherde gewesen sei. Eine Normalisierung der Beziehungen zwischen den beiden Staaten finde bereits seit dem Friedensangebot des äthiopischen Ministerpräsidenten Abiy im Juli statt. Am Wochenende seien etwa 1500 Kämpfer der exilierten äthiopischen Unabhängigkeitsbewegung Oromia Liberation Front (OLF) aus ihren Stützpunkten in Eritrea in die äthiopische Hauptstadt Addis Abeba zurückgekehrt. Dort seien sie von zehntausenden Anhänger*innen empfangen wurden.

2. Deutschland und Österreich zu Migration und Entwicklung

Die Sueddeutsche Zeitung thematisiert den geringen Erfolg von Rückkehrerprogrammen für abgewiesene Asylbewerber*innen in Afrika. Die neuen Migrationsberatungen in Ägypten, Marokko, Ghana, Nigeria und Afghanistan haben zwischen Juli 2017 und Juli 2018 keinem einzigen Rückkehrer aus Deutschland einen Arbeitsplatz vermitteln können. Im Senegal sei es lediglich eine Person gewesen, in Tunesien sechs. Die Entwicklungspolitikerin der Linken Eva Schreiber bemängele eine “Unterordnung der Entwicklungszusammenarbeit unter das innenpolitische Kalkül der Flucht- und Migrationsabwehr”. Um Fluchtursachenbekämpfung und die Kooperation mit afrikanischen Staaten ging es auch beim gestrigen Besuch des österreichischen Bundeskanzlers Sebastian Kurz bei Bundeskanzlerin Angela Merkel. Wie verschiedene Medien, unter anderem die Deutsche Welle, zdf.de, Welt.de, Stern.de und  t-online.de melden, habe Merkel eine Arbeitsteilung bei der Zusammenarbeit der EU mit Afrika vorgeschlagen. Da Afrika aus 53 Ländern bestehe, könne sich nicht jeder europäische Staat mit jedem einzelnen beschäftigen, so Merkel. Kurz betone, er wolle den Fokus bei dem für Dezember geplanten Afrika-Gipfel der EU “bewusst” nicht nur auf Migrationsfragen legen. Das Treffen im Kanzleramt habe auch der Vorbereitung des informellen Gipfels der EU-Staats- und Regierungschef*innen in Salzburg gedient, das am Mittwoch und Donnerstag stattfinden werde. Im Fokus stehen dort unter anderem Fragen zur Migration.

3. Mehr Engagement deutscher Firmen in Afrika gefordert

Im Interview mit dem Tagesspiegel erklärt die Sprecherin der Geschäftsführung der Deutschen Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG) Christiane Laibach, wie die DEG mit afrikanischen Unternehmen zusammenarbeitet. Ihr Ziel sei es, private Investitionen in Entwicklungsländer anzukurbeln. Ein Grund für das geringe Engagement deutscher Firmen in Afrika sei mangelndes Wissen um die Chancen, die der Kontinent bietet. Zudem gebe es lediglich mit 13 afrikanischen Ländern Doppelbesteuerungsabkommen. In allen anderen Ländern des Kontinents müssten deutsche Unternehmen doppelt Steuern zahlen. Zur Verbesserung der Investitionsbedingen müssen die afrikanischen Regierungen außerdem Korruption bekämpfen und Rechtsstaatlichkeit fördern, so Laibach.

Kategorien: Ticker

Reparieren macht Schule!

RNE Termin - 17. September 2018 - 11:28

Die Veranstaltung richtet sich an Schulvertreter/innen, die eine Schüler-Reparaturwerkstatt einführen wollen, wie sie seit mehr als zwei Jahren an der Rudolf-Steiner-Schule München-Schwabing besteht. Die Werkstatt wird durch Schüler/innen vorgestellt, kurze Impulsbeiträge informieren über das Konzept und die Erfahrungen. Diese sind in einem Praxisleitfaden zusammengefasst, der Interessierten zur Verfügung steht. Ziel der Veranstaltung ist, ein Netzwerk zur Unterstützung weiterer Werkstätten aufzubauen.

The post Reparieren macht Schule! appeared first on Rat für Nachhaltige Entwicklung.

Kategorien: Ticker

bl-dem-economist-175

E+Z - 17. September 2018 - 11:06
Montag, September 17, 2018 - 11:00Hans DembowskiWhat The Economist gets wrong about liberalismOn its current cover, the London-based magazine The Economist celebrates its 175th birthday. The issue includes a long essay on the merits of liberalism, the worldview which The Economist wholeheartedly endorses. Unfortunately, the essay shies away from dealing with the crucial inherent contradiction of liberalism: does it emphasize free markets or equal opportunity? What is more important: the private interests of the “bourgeois” or the public good demanded by the “citoyen”?

The essay (https://www.economist.com/essay/2018/09/13/the-economist-at-175) is meant to rally liberals around the world in defence of values such as democracy, entrepreneurship free, civil rights, rule of law and peaceful dispute settlement. It praises the multilateral world order and expresses criticism of nationalist populism. These are worthy causes. The problem I have with this appeal, however, is that liberals are not a coherent political force.

In North America, liberalism stands for social protection, civil rights and government intervention in markets. In Australia or Germany, however, liberal parties habitually argue that the market beats the state and keep on demanding lower taxes.

Whoever wrote the essay in The Economist is aware of this tension. After all, he or she admits that the term liberalism stands for left-wing faith in big government in the USA, but for free-market fundamentalism in France. If this tension is not resolved, liberalism can plainly not serve as a coherent policy agenda.

Liberal philosophy was born in the 19th century. It was an ideology that attacked the aristocracy, denying the nobility its privileges and insisting on a merit-based order. Its proponents argued that individuals should be free to pursue their interests, define those interests themselves and not be restricted by governments. Free enterprise was at the heart of the budding ideology, which reflected the growing economic and political power of industrial entrepreneurs. Liberalism is a child of the Industrial Revolution.

As we know today, the aristocracy lost that big class struggle of the 19th century. All western societies have become capitalist democracies. Some countries, like Britain or Denmark, still are nominal monarchies, but political power rests with elected parliaments, with all adult citizens - whether male or female - being entitled to vote.

Liberalism is no longer an ideology that promotes the interests of insurgent bourgeoisie against an entrenched nobility. When it served that purpose, the interests of the bourgeois, the property owning and capital investing individual, were aligned with those of the citoyen, the citizen who, in the words of the French Revolution, demands liberty, equality and brotherhood.

As private-sector companies became ever more important and evermore influential, political conflicts increasingly revolved around their power. State institutions were gradually made more democratic. Eventually, they served the public interest rather than those of the noblemen. They also serve to regulate markets and corporations, when and where that was necessary to protect the public good. Social inclusion depends on social protection systems. Experience shows that market dynamics neither prevent mass poverty nor do they prevent environmental damage. Indeed, unregulated markets tend to result in both.

Over the past 175 years, two very different strains of liberalism emerged. Today, one variety of liberals emphasises free markets whereas the other emphasises equal opportunity. They are incompatible since private schools tend to offer the best opportunities, but cannot be afforded by all people. Free markets inherently mean that the better off are privileged. If not regulated prudently, they are not ruled by competition, but by oligarchs.

Tony Abbott, Australia's former right-wing prime minister, is an example of a market-first liberal, Barack Obama, the former US president, is of the civil-rights variety. They have very little in common. In international affairs, they did not consider one another allies. And indeed, they were mostly opponents. Both liberal traditions are firmly rooted in history and, in principle, legitimate. Abbott, however, denies climate change, and putting economic interests above a healthy planet for future generations is not legitimate.

To put it crudely, centre-left parties in advanced economies have been liberals in the “citoyen” sense for at least three decades, while the centre-right parties were liberals the “bourgeois” sense of the word. But they oppose one another, and have been doing so for a long time. That is why Germany's “grand coalition” of Christian Democrats and Social Democrats often feels more awkward than grand - even though both are actually moderates, not radical.

I have been reading The Economist for almost 30 years now. Most of the time, this magazine was a standard-bearer of market-driven globalisation. In recent years, it has slightly modified it stance. It has begun to worry about excessive inequality. It is now showing interest in modernising the welfare state, but it still has a tendency towards cutting public spending. Old habits die hard. Articles in The Economist are still likely to prefer a “small state” to a “big state” or accuse Democrats like Obama of “hating” business.

The essay in The Economist tries to build bridges between the two kinds of liberalism. Its arguments for appropriate taxation and adequate social protection makes sense. To really promote the cause of a coherent liberal agenda, however, The Economist needs to do two things:

- it has to spell out much clearer what the roles of the state and the market are, and

- stick to that line in its coverage, week by week.

The Economist essay does take notice of some of the most rabid market-fundamentalists siding with US President Donald Trump. They are called libertarians. Senator Rand Paul is one of them. In general, he wants to dismantle the state to the extent possible. People like him appreciate Trump's deregulation efforts. They are not really interested in the rule of the people, they want freedom for oligarchs. In a perverse way, their idea of fighting corruption is to abolish the laws that limit what rich people are allowed to buy with their money. Of course, many of them would want to buy personal favours from the government (no matter how small they manage to make it). People like Rand claim to hate government deficits and love lower taxes. As we have recently seen, he was happy to expand the deficit by lowering taxes. The idea is that the rising deficit will make it easier to further reduce the size of the state.                 

If it really wants to build bulwarks against right-wing populist agitation, The Economist needs to draw a clear line between liberalism and libertarianism. So far, it has not done that.

 

 

 

 

Demokratie und Rechtsstaat
Kategorien: Ticker

Bildung für Nachhaltige Entwicklung

RNE Termin - 17. September 2018 - 11:04

Die Konferenz setzt sich mit dem Begriff der Nachhaltigkeit auseinander, bereitet Ziele und Ansätze einer Bildung für Nachhaltige Entwicklung auf und bietet ein Forum, sich über Chancen und Herausforderungen einer Bildung für Nachhaltige Entwicklung auszutauschen. Dabei wird unter anderem folgenden Fragen nachgegangen:

• Wie soll Bildung mit Zielkonflikten der verschiedenen Dimensionen einer Nachhaltigen Entwicklung umgehen?
• Wie können wir einen interdisziplinären und ganzheitlichen Blick auf Probleme und Lösungsansätze ermöglichen?
• Wie kommen wir vom Wissen zum Handeln?
Inhaltliche Schwerpunkte sind Digitalisierung, Frühkindliche Bildung, Lehramtsausbildung und die Rolle von Nachhaltigkeit an Hochschulen.

Das Leitbild einer Nachhaltigen Entwicklung findet heute in Politik, Gesellschaft und Wissenschaft breite Anerkennung. Erklärtes Ziel ist es, dass heute lebende Menschen ihre Bedürfnisse befriedigen können, ohne dabei zu riskieren, dass künftige Generationen dies nicht mehr tun können. Dabei geht es um ökologische Tragfähigkeit, soziale Gerechtigkeit sowie ökonomische Zukunftsfähigkeit und die Mitgestaltung der gesellschaftlichen und politischen Prozesse durch die Bürgerinnen und Bürger. Hierfür spielt Bildung eine entscheidende Schlüsselrolle. Daher wurde bereits 1992 auf dem Erdgipfel in Rio de Janeiro in der Agenda 21 unter anderem der Grundstein der Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) gelegt. Es folgten internationale Initiativen wie die UN – Dekade für BNE (2005-2014) sowie das Weltaktionsprogramm BNE.

Konferenzsprachen sind Deutsch und Englisch. Alle Plenumsveranstaltungen werden simultan gedolmetscht.

The post Bildung für Nachhaltige Entwicklung appeared first on Rat für Nachhaltige Entwicklung.

Kategorien: Ticker

Entwicklungspolitik für eine gerechte Globalisierung

DIE - 17. September 2018 - 9:16
Bonn, 17.09.2018. Die derzeitige Form der Globalisierung wird von ganz unterschiedlichen Gruppen als ungerecht angesehen. Das zeigt sich zum Beispiel an den wiederkehrenden Protesten gegen Institutionen der Global Governance (G7, G20, WTO), dem Erstarken nationalistischer Strömungen in vielen OECD-Ländern und den wiederholten Forderungen vieler Länder des Südens nach mehr Einfluss in internationalen politischen Institutionen. Auch in der Politik wird zunehmend anerkannt, dass in unserer globalisierten Welt Gerechtigkeit nicht nur innerhalb der Staaten eine Rolle spielt. So ist ein Abschnitt im Koalitionsvertrag der derzeitigen Bundesregierung mit „Entwicklungspolitik für eine gerechte Globalisierung“ überschrieben. Internationale politischen Zielvereinbarungen wie die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung beziehen sich ebenfalls immer wieder explizit auf den Wert der Gerechtigkeit. Gleichzeitig ist gerade für die globale Ebene sehr umstritten, was diese Gerechtigkeit denn nun ausmacht. Bezüglich der akademischen Debatte zu Gerechtigkeitstheorien kann zwischen zwei unterschiedlichen Perspektiven unterschieden werden. Die erste Perspektive bezieht Gerechtigkeit auf Verteilungen, zum Beispiel von Gütern, Ressourcen oder Chancen. Die Kriterien für eine gerechte Verteilung sind umstritten. Die einen betonen den Wert der Gleichheit, während andere eine Priorität für die Armen fordern. Wieder andere heben die Rolle von Leistung und Verdienst hervor oder sind der Meinung, zählen müsse vor allem, dass niemand unter einen bestimmten Lebensstandard fällt. Es gibt aber auch Kritik daran, Gerechtigkeit ausschließlich auf Verteilungen zu beziehen: Diese Perspektive vernachlässige, wie die Dinge, die verteilt werden, überhaupt produziert wurden und wer über ihre Verteilung entscheidet. Aus einer zweiten Perspektive wird Gerechtigkeit deshalb nicht als eine bestimmte Verteilung, sondern als Abwesenheit von willkürlicher Herrschaft aufgefasst. Ein Fokus liegt dann auf der Frage, wie politischen Entscheidungsverfahren gestaltet sein sollten. Aus beiden Perspektiven sind Ungerechtigkeiten im derzeitigen globalen wirtschaftlichen und politischen System offensichtlich. So kann beispielsweise das internationale Handels-, Finanz- und Steuersystem im Hinblick auf die Verteilung von Vorteilen und Lasten (zwischen verschiedenen Ländern und zwischen verschiedenen Gruppen innerhalb der Länder) kritisiert werden: In Bezug auf das internationale Handelssystem war schon die Gerechtigkeit des von der WTO regulierten Handelssystems sehr umstritten. Der derzeitige Trend in Richtung bi- und multilateraler Handelsabkommen scheint jedoch in Bezug auf die Möglichkeiten armer Länder, für sie vorteilhafte Ergebnisse zu erzielen noch problematischer. Das starke Wachstum der wenig regulierten und häufig vor allem an kurzfristigen Erträgen orientierten Finanzindustrie erhöht die Instabilität des internationalen Finanzsystems. Private Investoren profitieren in guten Zeiten, während Verluste wie zum Beispiel während der Finanzkrise 2008 teilweise vom Staat getragen werden. Das derzeitige internationale Steuersystem ist gekennzeichnet durch eine ungerechte Verteilung der Steuerlast zwischen Individuen, sowie einer ungerechten Verteilung des Steueraufkommens zwischen den Staaten. Steuerhinterziehung und Steuervermeidung tragen hierzu bei und reduzieren das Steueraufkommen insgesamt. Angesichts von menschengemachten Umweltveränderungen und des globalen Ressourcenverbrauchs stellt sich die Frage nach der gerechten Verteilung von Vorteilen und Lasten zudem nicht nur in Bezug auf die zurzeit lebenden Menschen, sondern auch in Bezug auf zukünftige Generationen. Unser Umgang mit dem Klimawandel kann in dieser Hinsicht kaum als gerecht angesehen werden. Die zweite Perspektive, die Gerechtigkeit als Abwesenheit willkürlicher Herrschaft versteht, kann die Ungerechtigkeit der politischen Entscheidungsverfahren der Institutionen der Global Governance besser in den Blick bekommen. Hier werden wichtige Entscheidungen von Institutionen gefällt, in denen die von den Entscheidungen betroffenen Menschen sehr unterschiedlich repräsentiert sind. Beispielsweise sind in den G7 und den G20 jeweils nur einige wenige Länder vertreten. In anderen Institutionen wie der Weltbank und dem IWF richten sich die Stimmanteile eines Landes nach seiner Wirtschaftsleistung (oder seiner Wirtschaftsleistung zu einem vergangenen Zeitpunkt). In dieser Hinsicht gleicht die Global Governance einer Plutokratie. Insgesamt ist es bisher kaum gelungen, demokratische Errungenschaften auf die internationale Ebene zu übertragen. Es gibt durchaus Vorschläge, wie solche Ungerechtigkeiten beseitigt oder zumindest abgemildert werden könnten; Vorschläge, die sich beispielweise auf eine stärkere internationale Regulierung von Finanzmärkten, entschiedene Maßnahmen gegen den Klimawandel oder eine Demokratisierung der Global Governance beziehen. Eine Entwicklungspolitik, die tatsächlich auf eine gerechte Gestaltung der Globalisierung zielte, müsste sich auf allen politischen Ebenen um eine Verständigung auf solche Reformen bemühen ­– und diese im Zweifel auch gegen die Interessen privilegierter Gruppen durchsetzen. Das DIE beteiligt sich an der Debatte darüber, wie eine gerechte Globalisierung aussehen könnte mit einem Forschungsprojekt, das sich mit der Gerechtigkeit des internationalen Handels- und Finanzsystems und der Institutionen der Global Governance beschäftigt.
Kategorien: Ticker

Exporting for growth: identifying leading sectors for Egypt and Tunisia using the Product Space Methodology

DIE - 17. September 2018 - 8:36
The structural transformation of countries moves them towards more sophisticated, higher-value products. Network analysis, using the Product Space Methodology (PSM), guides countries towards leading export sectors. The identification process rests on two pillars: (1) available opportunities, that is, products in the product space that the country does not yet export which are more sophisticated than its current exports; and (2) the stock of a country’s accumulated productive knowledge and the technical capabilities that, through spillovers, enable it to produce slightly more sophisticated products. The PSM points to a tradeoff between capabilities and complexity. The methodology identifies very basic future products that match the two countries’ equally basic capabilities. Top products are simple animal products, cream and yogurt, modestly sophisticated plastics, metals and minerals such as salt and sulphur for Egypt; and slightly more sophisticated products such as containers and bobbins (plastics) and broom handles and wooden products for Tunisia, which is the more advanced of the two countries. A more interventionist approach steers the economy towards maximum sophistication, thus identifying highly complex manufactured metals, machinery, equipment, electronics and chemicals. Despite pushing for economic growth and diversification, these sectors push urban job creation and require high-skill workers, with the implication that low-skilled labour may be pushed into unemployment or into low-value informal jobs. A middle ground is a forward-looking strategy that takes sectors’ shares in world trade into account. This approach identifies medicaments in the chemicals sector; seats (e.g. car and aeroplane seats) in the “other highly manufactured” sector; inflated rubber tyres in the chemicals community (plastics and rubber); containers, bobbins and packages of plastics also in the plastics and rubber section; and articles of iron and steel in the metals sector for Egypt. The top product for Tunisia is furniture in the highly manufactured and special purpose goods community, followed by three products in plastics and rubber in the chemicals community, and finally three machinery sectors.
Kategorien: Ticker

GIZ-Interview: Ein besseres globales Miteinander per Blockchain?

reset - 17. September 2018 - 6:27
Kann die Blockchain in den Bereichen Klimawandel, Demokratie und Wassermanagement sinnvoll eingesetzt werden? Genau daran forscht das GIZ Blockchain Lab. Wir haben mit der GIZ-Expertin Salomé Eggler darüber gesprochen.
Kategorien: Ticker

Save-the-date: HOCH-N Netzwerktag 2018

#HOCHN - 17. September 2018 - 0:00
Termin: 17.-18.09.2018, Universität Bremen

Das HOCH-N-Netzwerk lädt neue und alte PartnerInnen, sowie andere Nachhaltigkeits-Netzwerke ein, um die Zukunft der nachhaltigen Hochschullandschaft in Deutschland und international weiter zu denken.

Wann: Mo, 17.09.2018, 12:00 Uhr, bis Di, 18.09.2018, 14:00 Uhr
Wo: im Schuppen Eins (Bremer Überseestadt) & Campus Universität Bremen, 28217 Bremen

Der 1. Tag steht unter dem Motto "Menschen und Themen zusammenbringen" und beinhaltet u.a. das erste Bundestreffen der Nachhaltigkeits- und Umweltbeauftragten der deutschen Hochschulen (17.09.).
Tag 2 bietet unter dem Titel "Die Hochschulpraxis gestalten" die Vorstellung und Diskussion der HOCH-N Leitfäden, sowie Workshops zur nachhaltigen Hochschultransformation (18.09.).

Das komplette Programm kann hier als pdf heruntergeladen werden.

Kontakt und Anmeldung: Bror Giesenbauer, Universität Bremen 

Die Einladung zum Netzwerktag können Sie hier als pdf herunterladen.

Foto: UHH/WD

Kategorien: Ticker

10 Jahre nach Ausbruch der Finanzkrise gründet sich die Bürgerbewegung Finanzwende

SID Hamburg - 16. September 2018 - 14:00
Finanzmärkte wieder in den Dienst der Menschen stellen

In Deutschland hat sich jetzt dazu die „Bürgerbewegung Finanzwende“ gegründet. Sie will eine Finanzwende, die die internationalen Finanzmärkte wieder in den Dienst der Menschen stellen soll. Wir wünschen diesem Bündnis aus ExpertInnen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft und BürgerInnen viel Erfolg.

Die Bürgerbewegung Finanzwende ist ein überparteilicher Zusammenschluss verschiedenster Akteure der Zivilgesellschaft. In der Mitgliedschaft befinden sich z. B. Norbert Blüm (CDU), Gesine Schwan (SPD) und Axel Troost (LINKE).

Aus der Zivilgesellschaft unterstützen als Gründungsmitglieder der Deutsche Gewerkschaftsbund, Facing Finance, Peter Eigen (Gründer Transparency International), Ute Straub (Brot für die Welt), sowie Axel Kleinlein (Vorstandsvorsitzender Bund der Versicherten) und viele andere.

Der Verein ist Teil des internationalen Finance Watch-Netzwerks und arbeitet eng mit diesem zusammen. SID arbeitet in der Change Finance Coalition mit, die sich weltweit für ein demokratisch reguliertes Finanzsystem einsetzt, das Menschen und Planeten dient.

Seiten

SID Hamburg Aggregator – Ticker abonnieren