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The G20 Must Guarantee Security

SWP - 7. November 2022 - 12:50
How the War in Ukraine and Big Power Tensions Could Derail the Bali G20 Summit
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SAVE THE DATE: BCSDN’s launch of research on civil society and private sector cooperation

CSO Partnership - 7. November 2022 - 12:36

The Balkan Civil Society Development Network (BCSDN) is launching its research on the CSO–Private Sector engagement research, supported by the CSO Partnership for Development Effectiveness.

At the event, BCSDN’s partners – Albanian Center for Economic ResearchEuropean Policy Institute – Skopje (North Macedonia), and TRAG Foundation (Serbia) – will present their research findings, methodologies, and recommendations on enhancing CSO-Private Sector cooperation towards promoting civic space.

The detailed agenda for the event is available on here, along with a brief background. For any inquiries, get in touch with the BCSDN team at sml@balkancsd.net.

Sign up for the event via this link.

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Does Erdogan actually want to invade Greece?

SWP - 7. November 2022 - 12:13
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Das Versprechen, etwas für Natur und Klima zu tun, ist einfach, glaubwürdiges Handeln schwieriger

DIE - 7. November 2022 - 10:52

Bonn, 07.11.2022. Ägypten bezeichnet das hochrangige Segment der UN-Klimakonferenz 2022 (COP27) in Sharm El Sheikh als „Klima-Umsetzungsgipfel“ und betont damit, dass die nationalen Klimapläne (NDCs) rasch umgesetzt werden müssen. Die derzeitigen Zusagen der Regierungen bleiben jedoch weit hinter dem zurück, was sie ursprünglich versprochen haben. Eine Umsetzung allein dieser Zusagen wäre gleichbedeutend mit der Aufgabe des erklärten Anspruchs, die globale Erwärmung auf 1,5°C zu begrenzen. Sich ausschließlich auf die Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen zu konzentrieren, könnte zudem zu Zielkonflikten mit anderen Aspekten der nachhaltigen Entwicklung führen, einschließlich des Schutzes und der Wiederherstellung der Natur.

Die Regierungen und andere Akteure müssen über die bloße Umsetzung der bisherigen Zusagen hinausgehen und ihre Ambitionen erhöhen. Auf der letztjährigen Klimakonferenz in Glasgow (COP26) wurde eine noch nie dagewesene Zahl von Unternehmen, Städten und anderen nichtstaatlichen und subnationalen Akteuren mobilisiert. Sie verpflichteten sich freiwillig zur Klimaneutralität (Race to Zero), zur Mobilisierung von Finanzmitteln (Glasgow Financial Action for Net Zero, GFANZ) und zum Aufbau von Widerstandsfähigkeit in gefährdeten Gemeinschaften (Race to Resilience). Für die Regierungen bietet sich eine enorme Chance, den Ehrgeiz dieser Akteure zur Senkung der Emissionen, zur Mobilisierung von Finanzmitteln und zum Aufbau von Anpassungsfähigkeiten zu nutzen. Und doch haben nur eine Handvoll Regierungen (fünf Prozent) in ihren NDCs auf freiwillige nichtstaatliche und subnationale Maßnahmen verwiesen (UNFCCC 2022).

Es ist verständlich, dass die Regierungen das Potenzial der nichtstaatlichen und subnationalen Akteure nur zögerlich erkannt haben. Große Versprechungen zu machen ist einfach, glaubwürdige Maßnahmen umzusetzen ist eine andere Sache. Und selbst wenn nichtstaatliche und subnationale Akteure ihre Versprechen einhalten würden, bräuchten Regierungen verlässliche Daten und Analysen, um ihren Beitrag einschätzen zu können.

Ein wichtiger Schritt zur Bereitstellung solcher Daten und Analysen ist die Veröffentlichung des Berichts "Global Climate Action 2022: how have international initiatives delivered, and what more is possible" des German Institute of Development and Sustainability (IDOS), der Radboud University, dem NewClimate Institute, der University of Oxford, der Utrecht University und dem DataDriven Envirolab at UNC Chapel Hill. In dem Bericht wird der Beitrag von mehr als 600 Initiativen zur Dekarbonisierung und Klimaresilienz bewertet. Eine wichtige Erkenntnis ist die Tatsache, dass mehr als die Hälfte der großen Klimainitiativen, die seit 2014 auf UN-Klimakonferenzen und -Gipfeln ins Leben gerufen wurden, nicht die notwendigen Verhaltensänderungen oder Verbesserungen bei Umweltindikatoren (einschließlich der Reduzierung von Treibhausgasemissionen) bewirken. Darüber hinaus schneiden Initiativen, die in erster Linie auf den Aufbau von Resilienz und Anpassungsfähigkeit abzielen, schlechter ab als Initiativen zur Eindämmung des Klimawandels. Dies ist ein Problem für nachhaltige Entwicklung im weiteren Sinne. Am Race to Zero haben sich beispielsweise mehr als 8000 Unternehmen, 500 Investoren, 1000 Städte und 1000 Bildungseinrichtungen beteiligt, die sich verpflichtet haben, bis spätestens 2050 “Netto Null- Kohlenstoffemissionen zu erreichen. Die Verwendung von Kohlenstoffkompensationen, z. B. durch groß angelegte Baumpflanzungen, könnte jedoch andere Aspekte der nachhaltigen Entwicklung beeinträchtigen. Eine ausschließliche Konzentration auf die Emissionsreduzierung ist daher keine Option: Netto-Null-Verpflichtungen müssen mit dem Schutz und der Wiederherstellung natürlicher Ökosysteme in Einklang gebracht werden.

Da in diesem Jahr sowohl die UN-Klimakonferenz als auch die UN-Biodiversitätskonferenz stattfinden, bietet die COP27 eine wichtige Gelegenheit, Natur- und Klimaschutzmaßnahmen zu integrieren. So wird IDOS zusammen mit dem Dahdaleh Institute for Global Health Research an der York University, der Zoological Society of London, der Sociedade de Pesquisa em Vida Selvagem e Educação Ambiental (SPVS) und der Boticário Group Foundation ein offizielles Side-Event auf der COP27 ausrichten, um zu diskutieren, wie naturbasierte Klimamaßnahmen in Städten gleichzeitig die Natur und die Gesundheit des Planeten schützen und wiederherstellen und gleichzeitig zur Erreichung der Klimaziele beitragen können. Solche Überlegungen zwischen Forscher*innen, politischen Entscheidungstragenden und Praktiker*innen sind der Schlüssel, um einseitige Klimaschutzmaßnahmen zu verhindern und Kompromisse mit der Natur und der Gesundheit des Planeten zu vermeiden.

Sander Chan ist assoziierter Wissenschaftler am German Institute of Development and Sustainability (IDOS), Assistenzprofessor am Department of Geography, Planning and Environment, Nijmegen School of Management an der Radboud University und Principal Researcher in der Synergies of Planetary Health Research Initiative & Lab, Dahdaleh Institute for Global Health Research.

Idil Boran ist assoziierte Wissenschaftlerin am German Institute of Development and Sustainability (IDOS) und Professorin für Applied Environmental Governance and Public Policy an der Faculty of Liberal and Professional Studies, York University.  An der York University leitet Boran die Synergies of Planetary Health Research Initiative & Lab am Dahdaleh Institute for Global Health Research und fungiert als stellvertretende Direktorin von CIFAL York.

Andrew Denault ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am German Institute of Development and Sustainability (IDOS).

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China's expanding engagement with the United Nations development pillar: the selective long-term approach of a programme country superpower

DIE - 7. November 2022 - 10:45

The People’s Republic of China’s expanding influence in the United Nations (UN) has become a defining feature of today’s world politics. This study provides insights into China’s expanding role in the UN development pillar. We find that China has become an increasingly visible player over the last two decades as its funding for, staff representation in and diplomatic engagement with UN development work have expanded. Relative to the financial and political resources at its disposal, however, China’s engagement has largely remained moderate and selective. The thematic priorities and selected arenas China has focused on include rural development, big data and South-South and triangular cooperation. Overall, China appears to be taking an increasingly assertive and long-term approach towards changing some of the traditional contours of UN development work. Attempts to enshrine Chinese concepts in UN resolutions and the Global Development Initiative, for instance, seem to be directed at building the foundation for development multilateralism with Chinese characteristics. By doing so, China can make use of an asset that Western member states do not have at their disposal: the combination of its roles as a superpower and a UN programme country. China has capitalised on this duality to expand ties with the UN, notably through South-South cooperation support schemes. While many Western powers approach UN development organisations as project implementers, China has UN entities act as brokers or facilitators for processes and initiatives that are more immediately relevant to Chinese interests. The study provides reflections on the implications of these findings and concludes with recommendations for addressing (contestations around) China’s expanding engagement with the UN development pillar.

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Erwartungen an die UN-Weltklimakonferenz COP27

Oxfam - 7. November 2022 - 10:07
Kommt die Unterstützung gegen Klimafolgeschäden?Die anstehende UN-Weltklimakonferenz COP27 in Scharm El-Scheich findet in einer Zeit multipler Krisen in der Welt statt. Ein Erfolg ist ungewiss, aber dringend nötig. Was ist zu erwarten? © Ivan Utahenua/Oxfam

Die COP27 steht vor besonderen Herausforderungen – der Krieg in der Ukraine erzeugt einen erheblich veränderten geopolitischen Kontext und birgt für die internationale Zusammenarbeit absehbar große Gefahren. Auch die indirekten Folgen, wie etwa die in Deutschland omnipräsente Energiekrise und die Auswirkungen der weltweiten Ernährungskrise, die wiederum einen negativen Einfluss auf die wachsende Schuldenkrise in wirtschaftlich benachteiligten Ländern hat, verändern die Gemengelage und sind alles andere al günstige Vorzeichen für Fortschritte in der internationalen Klimapolitik.

Hinzu kommen besorgniserregende Nachrichten der Klima-Agenda. Nach wie vor steuern wir, wegen der viel zu schwachen Klimaziele der meisten Länder, auf eine Verschärfung der Klimakrise zu. In dieser sind Hitzewellen und Waldbrände in Europa, die schlimme Dürre im östlichen Afrika und zuletzt die extremen Überschwemmungen in Pakistan noch vergleichsweise milde Vorboten einer katastrophalen Zukunft globalen Ausmaßes.

Keine leichte Ausgangslage also für die nächsten zehn Tage.

Ausreichend Klimaschutz? Fehlanzeige.

Den Folgen der globalen Erwärmung steht die eklatante Unzulänglichkeit der Klimaziele der Länder unter dem Pariser Abkommen gegenüber. Gerade noch hatte das Klimasekretariat der Vereinten Nationen in einer Auswertung der eingereichten Klimaziele der Länder festgestellt, dass die globalen Emissionen bis 2030 noch um 11 Prozent ansteigen werden. Und das obwohl sie um 45 Prozent fallen müssten (gegenüber 2010), um die Erderhitzung auf maximal 1,5°C zu begrenzen, wie es das Pariser Abkommen zum Ziel hat. Das ist alles nicht wirklich neu und war auch schon Thema vergangener Klimakonferenzen. Die Vorgabe der COP26, dass jedes Land seine unzureichenden Klimaziele innerhalb eines Jahres nachbessern solle, haben die meisten Länder trotzdem schlicht ignoriert – dabei betreibt fast kein Land ausreichend Klimaschutz.

Die COP27 muss dringend gegensteuern – und konkrete Schritte vereinbaren, die Klimaziele nachzubessern und die globale Kooperation zum Ausbau der erneuerbaren Energien und zur Abkehr von den klimaschädlichen fossilen Energieträgern zu vervielfachen. Spielraum ist keiner. Die Internationale Energieagentur (IEA) hatte schon vor einem Jahr festgestellt, dass es für die Einhaltung der 1,5°C-Grenze keine neuen Investitionen in fossile Energien mehr geben dürfe.

Wer zahlt für die Klimaschäden? 

Großes Konfliktpotential für die COP27 birgt auch der Umgang mit den unvermeidlichen Klimafolgeschäden in den einkommensschwachen und von den Folgen der Klimakrise besonders betroffenen Ländern des „Globalen Südens“. Wenn dort die Möglichkeiten zur Anpassung an den Klimawandel erschöpft sind, kommt es unweigerlich auch zu Zerstörungen, Schäden und Verlusten – etwa infolge zunehmender Unwetterkatastrophen oder durch schleichende Veränderungen wie veränderte Niederschlagsmuster, die Ernten zurückgehen lassen.

Klar ist: Das bestehende System der Humanitären Hilfe reicht nicht aus. Noch vor einem Jahr hatten die Industrieländer einen Beschluss blockiert, der die finanzielle Unterstützung für die Bewältigung solcher Klimafolgeschäden auf eine verbindlichere Basis hätte stellen sollen. Benötigt wird diese Sicherheit etwa für den Wiederaufbau nach Unwetterkatastrophen oder die Schaffung alternativer Einkommensmöglichkeiten, wenn die bisherigen Lebensgrundlagen buchstäblich auf den Feldern vertrocknen oder im steigenden Meeresspiegel untergehen.

Vor allem wirtschaftlich benachteiligte Länder fordern nun von der COP27 Fortschritte. Die COP27 muss jetzt dringend den Weg ebnen für geeignete Instrumente und Einrichtungen, über die betroffene Länder durch die Verursacher der Klimakrise verlässlich und ausreichend unterstützt werden können. Die Industrieländer (darunter Deutschland) sollten durch neue Finanzzusagen auf der COP27 für die Bewältigung künftiger Zerstörungen auch ein deutliches Signal senden: Dass sie bereit sind, ihrer Verantwortung gerecht zu werden.

Finanzielle Unterstützung ungenügend

Auch bei der bereits zugesagten, und auch im Pariser Abkommen verpflichtend festgeschriebenen, Unterstützung bei Klimaschutz und Anpassung an die Veränderungen für einkommensschwache Länder hapert es. 2009 hatten die Industrieländer versprochen, die Klima-Hilfen bis 2020 auf jährlich 100 Milliarden US-Dollar zu steigern. Nicht nur klammert diese Unterstützung den Bereich Klimafolgeschäden aus, sondern die Industrieländer haben auch ihr Versprechen nicht halten können. 2020 kamen nach der Zählung der Geberländer lediglich knapp über 80 Milliarden US-Dollar zusammen. Und auch diese Zahl ist geschönt, denn sie unterschlägt, dass viele der in dieser Summe zusammengefassten Projekte oft weder Klimaschutz noch Anpassung wirklich als Ziel verfolgen. Nun soll das 100-Milliarden-Ziel bis 2023 erreicht werden – aber einige Länder, darunter vor allem die USA, aber auch Deutschland, halten sich bisher nicht an die eigenen Zusagen.

Zudem werden rund 70 Prozent der öffentlichen Gelder in Form von Krediten verliehen, die die Schuldenlast der einkommensschwachen Länder noch weiter in die Höhe treiben – zur Bewältigung einer Krise, zu der diese Länder oft kaum oder gar nicht beigetragen haben.

Ein dauernder Kritikpunkt bleibt, dass der Großteil der Gelder für den Klimaschutz und nur zwischen einem Viertel bis einem Drittel der Gelder für die Anpassung an die klimatischen Veränderungen genutzt wird. Letzteres ist aber für besonders betroffene Länder sehr wichtig, um ihre Ernten zu sichern oder die lokale Bevölkerung vor Stürmen, Überschwemmungen oder Dürren zu schützen. Deswegen hatte immerhin die Klimakonferenz im letzten Jahr zum Ziel, die Klima-Hilfen für die Anpassung bis 2025 zu verdoppeln – einen Fahrplan dafür, wie das gelingen soll, sind die Geberländer bisher aber schuldig geblieben.

Und Deutschland?

Die Bundesregierung sieht sich oft als Vorreiter im Klimaschutz und als konstruktiven Akteur auf den alljährlichen UN-Konferenzen. Wieviel davon in Scharm El-Scheich zu spüren sein wird, bleibt abzuwarten. Zwar hatte die Bundesregierung noch zugesagt, die Klima-Hilfen für einkommensschwache Länder bis 2025 auf jährlich mindestens 6 Milliarden Euro anzuheben, für 2022 und 2023 aber sollen die Mittel nicht steigen. Auch die Energiewende in Deutschland stockt, und jetzt möchte Bundeskanzler Scholz offenbar im Senegal neue Gasvorkommen erschließen und beim Aufbau der nötigen Infrastruktur helfen, um die russischen Gasimporte zu ersetzen. Dabei war Deutschland letztes Jahr noch Teil einer viel beachteten Initiative mehrerer Länder, die sich verpflichtete, bis Ende 2022 die Finanzierung fossiler Energieprojekte im Ausland zu beenden. So schnell geht Kehrtwende. 

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CPDE to call for scaled up climate finance commitments at COP27

CSO Partnership - 7. November 2022 - 6:54

At the COP27 in Egypt, global civil society platform CSO Partnership for Development Effectiveness (CPDE) is set to call on global leaders to “upscale and deliver on climate finance commitments to meet the urgent need for sustainable and effective climate response.”

COP27 refers to the United Nations Framework Convention on Climate Change, Conference of Parties (COP27), the 27th session of the Conference of Parties taking place from 5 to 18 November 2022 in Sharm El-Sheikh, Egypt. It will be attended by global leaders, civil society organisations, youth and women movements, academia, experts, researchers, media and private sectors.

Key discussions will focus on climate finance delivery strategy, climate resilient initiatives, operationalisation of the Loss and Damage, and the failure of the most vulnerable countries to receive adequate financing for the climate programs.

The CPDE delegation at COP27 is composed of Policy and Advocacy Coordinator Josefina Villegas and Capacity Development Coordinator Glenis Balangue from the CPDE Global Secretariat, and CPDE Climate Task Force members Ivan Enrile of Ibon International, Carola Mejia of Latindadd, Maggie Mwape of Center for Environmental Justice from Zimbabwe and CPDE’s Youth Constituency, Paul Belisario of the Indigenous Peoples Movement for Self-Determination and Liberation (IPMSDL), and Pefi King of the Pacific and Migrant constituencies. Advocacy efforts will also be coordinated with participating members from other constituencies (FBO, Labour, Feminist Group).

CPDE is co-hosting an official side event on 12 November centered around the issue of putting people and real solutions at the heart of climate action, and Carola Mejia will speak on operationalising development effectiveness principles in climate finance discourse, processes and negotiations.

CPDE will also be engaging the larger CSO movement coordinated around COP27 advocacy, on issues such as human rights, climate justice and civic space.

Stay updated about our COP27 engagement via this page.#

 

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ThermoTerra kann deine Wohnung mit natürlicher Luftfeuchtigkeit heizen und kühlen

reset - 7. November 2022 - 5:34

Auch wenn es zwischen den einzelnen Systemen mitunter erhebliche Unterschiede gibt, so verbrauchen Heiz- und Kühlsysteme in Privathaushalten in der Regel mehr Energie und verursachen höhere Betriebskosten als jedes andere Gerät in einem Haushalt. Die Heizung macht die Heizung rund 30 Prozent der Stromrechnung eines typischen Haushalts aus, in einigen Fällen kann dieser Anteil sogar bis zu 50 Prozent betragen.

Gibt es angesichts des nahenden Winters vielleicht eine bessere und günstigere Möglichkeit, unsere Häuser zu heizen und zu kühlen? Das israelische Startup ThermoTerra hat ein innovatives System entwickelt, das die Energie aus den natürlichen Schwankungen der Luftfeuchtigkeit während des Tages nutzen kann und die Energie über lange Zeiträume speichert. Mit Hilfe Künstlicher Intelligenz und Geräten aus dem Internet der Dinge wird die Energie dann wieder freigesetzt.

Das System nutzt die Unterschiede zwischen trockenen und feuchten Bedingungen in der Luft, indem es die „Nässe“ oder „Trockenheit“ in einem hygroskopischen Material speichert, das in Wände eingebettet ist. Aktuell werden dazu verschiedene Materialien erprobt, darunter Hanfbeton, Silikagel oder Holzwolle. Wenn die Umgebungsluft trockener oder feuchter ist als das hygroskopische Material, kann die potenzielle Energiedifferenz genutzt werden, um einen Heiz- oder Kühleffekt im Gebäude zu erzeugen.

Der Schlüssel zum System ist die Feuchtigkeit, und das ThermoTerra-System wurde entwickelt, um diesen natürlichen und passiven Kreislauf zu nutzen. Am Morgen, wenn die Temperaturen niedriger sind, ist die Luftfeuchtigkeit am höchsten. Um die Mittagszeit ist das Gegenteil der Fall. Indem die Umgebungsluft ständig durch das System geleitet wird, können diese Spitzen und Täler im Laufe des Tages ausgeglichen werden.

Dieser Feuchtigkeitsausgleich führt auch zur Heiz- und Kühlfunktion des Systems. Während der kühleren, feuchteren Perioden, zum Beispiel in der Nacht und am frühen Morgen, wird Wasser im System gespeichert. Wenn wärmere, trockenere Luft während der wärmeren Tageszeiten durch das System strömt, verdunstet das Wasser und kühlt die Umgebung. In diesem Sinne funktioniert es ähnlich wie der Schweiß, der unseren Körper an heißen Tagen kühlt. In der Nacht dringt kühlere, feuchtere Luft in das trockene hygroskopische Material ein, wodurch Wärme erzeugt und abgegeben wird.

All diese Heiz- und Kühlvorgänge werden mit extrem geringem Energieaufwand erreicht, da die einzige Energie, die benötigt wird, die ist, Umgebungsluft durch das System zu blasen.

Obwohl das System den ganzen Tag über auf natürliche Weise funktionieren kann, entwickelt ThermoTerra auch eine Managementanwendung, Active MemBrain, die den Luftstrom anpassen kann, um Wasser oder trockenes Material für die Verwendung zu bestimmten Zeiten zu speichern. Die Software nutzt IoT-Sensoren und Simulationsalgorithmen, um Luftstrom, Luftfeuchtigkeit und Temperatur genau zu messen und entsprechend anzupassen. Nach eigenen Angaben erreicht ThermoTerra durch die künstliche Begrenzung des Luftstroms zu bestimmten Zeiten Temperaturänderungen von 15 Grad oder mehr. Die Wirkung des Systems wird wahrscheinlich in Gebieten größer sein, in denen die Luftfeuchtigkeit im Laufe des Tages stark schwankt, wie in Ländern wie Israel. In konstant trockeneren oder feuchteren Gebieten ist die Wirkung jedoch möglicherweise nicht so ausgeprägt.

Seit 2016 arbeitet ThermoTerra mit einer Reihe von Unternehmen und Organisationen an der Entwicklung der Luftfeuchtigkeits-Heizung. Neben der Herstellung der sogenannten „SmartWall“ experimentiert das Startup auch mit Frachtcontainermodellen für temporäre Strukturen, wie zum Beispiel Armee- und Flüchtlingslager. Darüber hinaus entwickelt ThermoTerra Methoden zur Kombination der Technologie zum Feuchtigkeitsausgleich mit herkömmlichen Brennöfen und einzelnen Lüftungs- und Luftkühlungssystemen. Heizen und Kühlen mit Luftfeuchtigkeit klingt spannend – ob das System tatsächlich zuverlässig funktioniert wird sich noch zeigen müssen.

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Klimakiller Reichtum: Ein Milliardär verursacht so viel Treibhausgase wie eine Million Menschen

SID Blog - 7. November 2022 - 3:30

Oxfam: Mehr Klimaschutz durch höhere Steuern für Superreiche und strengere Regulierung von Konzernen und Investitionen 

Berlin, 7. November 2022. 125 Milliardär*innen verursachen jährlich 393 Millionen Tonnen an Treibhausgasen - so viel wie ganz Frankreich. Jede*r von ihnen ist im Durchschnitt wegen seiner/ihrer Investitionen für so viele Emissionen verantwortlich, wie eine Million Menschen aus den ärmeren 90 Prozent der Weltbevölkerung. Das geht aus dem Bericht „Carbon Billionaires: The investment emissions of World's richest people" hervor, den die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam anlässlich der UN-Weltklimakonferenz COP 27 in Scharm El-Scheich veröffentlicht. 

"Schon die Emissionen, die Milliardär*innen durch eigenen Konsum mit Privatjets, Superjachten und Luxusvillen verursachen, betragen das Tausendfache der weltweiten pro-Kopf-Emissionen. Wenn man sich zudem die Emissionen ansieht, die durch ihre Investitionen mitverursacht werden, sind ihre Treibhausgasemissionen Vielfaches höher. Die 125 untersuchten Milliardär*innen haben zusammen Investitions-Emissionen, die dem Treibhausgas-Fußabdruck ganzer Länder entsprechen", sagt Manuel Schmitt, Referent für Soziale Ungleichheit bei Oxfam Deutschland. "Die maßgebliche Rolle extremer sozialer Ungleichheit und insbesondere die enorme Verantwortung der Superreichen für die Klimakrise werden in der Politik kaum berücksichtigt. Das muss sich ändern ", so Schmitt weiter.

Der Bericht zeigt auch, dass die untersuchten Milliardäre die Emissionsintensität ihrer Investitionen schon allein dadurch auf ein Viertel reduzieren könnten, wenn sie ihre Investitionen in Fonds mit strengeren Umwelt- und Sozialstandards verlagern würden.  

"Die Superreichen müssen besteuert und Investitionen so reguliert werden, dass sich Geldanlagen, die den Planeten zerstören, nicht mehr lohnen. Die Regierungen müssen außerdem Unternehmen zu mehr Rechenschaftspflicht und Transparenz und zur radikalen Reduzierung ihrer Emissionen verpflichten", sagt Schmitt. 

Wenn Regierungen auf der COP27 über weitergehende Maßnahmen zum Klimaschutz im Rahmen des Mitigation Work Programme verhandeln, müssen sie auch stärker die Rolle von Konzernen, Superreichen und ihre Investitionen in den Blick nehmen. Konkret fordert Oxfam: 

  • Eine Vermögenssteuer für die reichsten Menschen und zusätzlich einen Aufschlag auf Vermögen, das in klimaschädliche Industrien investiert wurde. 
  • Eine ambitionierte Übergewinnsteuer, insbesondere für Konzerne aus dem fossilen Energiesektor. 
  • Ehrgeizige Aktionspläne der Unternehmen zum Klimaschutz mit kurz- und mittelfristigen Zielen, die mit den Zielen des Pariser Abkommens kompatibel sind und bis 2050 Klimaneutralität erreichen.  
  • Unternehmen müssen verpflichtet werden, Strategien zur Umsetzung ihrer Gemeinwohlpflichten vorzulegen. Ausschüttungen an Aktionär*innen sollten an Voraussetzungen gebunden und beim Überschuss eines Geschäftsjahres gedeckelt werden. 

"Um die globale Erwärmung auf unter 1,5 Grad Celsius zu halten, wie es das Pariser Abkommen vorsieht, muss der weltweite Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase drastisch sinken. Das erfordert neben engagierter Klimapolitik der Regierungen auch umfassende Veränderungen in der Art und Weise, wie Investoren und Unternehmen ihre Geschäfte führen", sagt Schmitt. 

 

 Hinweise 

Der Bericht „Carbon Billionaires: The investment emissions of World's richest people" steht zusammen mit methodischen Erläuterungen und Rohdaten der Untersuchung unter SPERRFRIST 7.11.2022, 01:01 MEZ zum Download bereit unter https://oxfam.box.com/s/cq8iwklllyd8b69hqm6t50t7jlenq86p, Passwort „oxfam2022". 



Russlands Regionen und der Krieg gegen die Ukraine

SWP - 7. November 2022 - 1:00

Die Entscheidung Wladimir Putins, die Ukraine anzugreifen, traf die 83 Föderationssubjekte Russlands unvorbereitet. Nach acht Kriegsmonaten zeigen sich in den Regio­nen die unmittelbaren Rückwirkungen des Krieges und die Folgen westlicher Wirt­schaftssanktionen. Der Kreml versucht, die Regionen insbesondere für die Mobilisierung von Soldaten, die Herrschaftssicherung in den besetzten ukrainischen Gebieten und die Eindämmung der wirtschaftlichen Rezession in die Pflicht zu nehmen. Dabei verteilt sich die Last des Krieges ungleich auf die Verwaltungseinheiten. Trotz Kriegs­zensur, Staatspropaganda und Massenemigration entlädt sich auf lokaler Ebene Un­mut über die Folgen des Krieges und den Umgang mit den gefallenen Soldaten.

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Klimafolgeschäden: Oxfam fordert von COP27 Unterstützung einkommensschwacher Länder

SID Blog - 6. November 2022 - 20:25
UN-Weltklimakonferenz COP27  Schwache Klimaziele: Welt steuert weiter auf katastrophale Erwärmung zu  

Berlin, 4. November 2022. Kurz vor der UN-Weltklimakonferenz COP27 im ägyptischen Scharm El-Scheich fordert die Nothilfe- und Entwicklungsorganisationen Oxfam von den Regierungen Fortschritte bei der zügigen Abkehr von fossilen Energien vor allem in Industrie- und Schwellenländern und ein Ende der Blockade beim Umgang mit den unvermeidlichen Klimafolgeschäden in einkommensschwachen Ländern - und dafür auch neue Finanzzusagen der Industrieländer. 

Jan Kowalzig, Referent für Klimapolitik bei Oxfam: "Weder die G7, noch die EU, noch die meisten großen Schwellenländer betreiben ausreichend Klimaschutz. Die Welt steuert unverändert auf eine Katastrophe globalen Ausmaßes zu. Hitzewellen und Waldbrände in Europa, die schlimme Dürren im östlichen Afrika und zuletzt die extremen Überschwemmungen in Pakistan sind die noch vergleichsweise milden Vorboten einer katastrophalen Zukunft, wenn die Regierungen die Abkehr von den fossilen Energien weiter so stiefmütterlich behandeln. Die COP27 muss hier konkrete Schritte vereinbaren, die globale Kooperation zum Ausbau der erneuerbaren Energien zu vervielfachen."  

Erst in der vergangenen Woche hatte das Klimasekretariat der Vereinten Nationen in einer Auswertung der eingereichten Klimaziele der Länder festgestellt, dass die globalen Emissionen bis 2030 noch um 11 Prozent ansteigen werden, obwohl sie um 45 Prozent fallen müssten, um die Erderhitzung auf maximal 1,5°C zu begrenzen, wie es das Pariser Abkommen zum Ziel hat. Dem Aufruf der letzten UN-Klimakonferenz COP26, die Klimaziele entsprechend nachzubessern, sind nur sehr wenige Länder gefolgt. 

Großes Konfliktpotential für die COP27 birgt auch der Umgang mit den unvermeidlichen Klimafolgeschäden ("Loss and Damage") in den einkommensschwachen und von den Folgen der Klimakrise besonders betroffenen Ländern des Globalen Südens. Noch vor einem Jahr hatten die Industrieländer einen Beschluss blockiert, der die finanzielle Unterstützung für die Bewältigung solcher Klimafolgeschäden auf eine verbindlichere Basis hätte stellen sollen, etwa für den Wiederaufbau nach Unwetterkatastrophen oder Zerstörungen durch die allmählichen Veränderungen. Vor allem die vulnerablen Länder fordern nun von der COP27 Fortschritte.  

Jan Kowalzig weiter: "Wenn die Möglichkeiten zur Anpassung an den Klimawandel erschöpft sind, verlieren die Menschen alles – ob infolge zunehmender Unwetterkatastrophen oder durch die schleichenden Veränderungen wie den steigenden Meeresspiegel. Die COP27 muss hier dringend den Weg ebnen für geeignete Instrumente und Einrichtungen, über die die betroffenen Länder durch die Verursacher der Klimakrise verlässlich und ausreichend unterstützt werden können. Die Industrieländer sollten zudem durch neue Finanzzusagen auch ein deutliches Signal senden, dass sie bereit sind, ihrer Verantwortung gerecht zu werden – hier schauen wir insbesondere auf die Bundesregierung. Sie beansprucht für sich eine konstruktive Rolle bei dem Thema und kann nun auf der COP27 echte Führungsstärke beweisen." 



Hungerbekämpfung und Afrika stärker in den Fokus nehmen

SID Blog - 6. November 2022 - 20:21

06.11.2022 

Erwartungen an die 27. Weltklimakonferenz (COP27): Dürren, Überschwemmungen, Hitzewellen: Hungerbekämpfung und Afrika stärker in den Fokus nehmen

Bonn/Berlin, 06. November 2022. Die bevorstehende Klimakonferenz in Sharm-el-Sheik steht unter schwierigen geopolitischen Vorzeichen, die die bisher erzielten Fortschritte beim Klimaschutz sogar in Frage stellen könnten. Dabei ist die Klimakrise neben bewaffneten Konflikten der größte Hungertreiber weltweit. Die Zahl der Hungernden ist auf bis zu 828 Millionen Menschen gestiegen und aufgrund der Klimakrise könnten Millionen Familien ihre Existenz verlieren. Die großen Extremwetterereignisse der letzten Monate – von den Hitzewellen und Dürren in Afrika, Asien und Europa bis hin zu den katastrophalen Überschwemmungen in Pakistan und im Westen Afrikas – sind eine dramatische Mahnung, wie dringend die Lösung der Klimakrise heute ist. Besonders betroffen sind afrikanische Länder, sie sollten daher stärker im Fokus stehen. Der Anteil Afrikas an den globalen CO2-Emissionen liegt lediglich bei 3,3 %. Aktuell leiden am Horn von Afrika mehr als 36 Millionen Menschen unter der schlimmsten Dürre seit 40 Jahren.

„Klimaschutz darf nicht auf Kosten der Ernährungssicherheit gehen. Die Auswirkungen des menschengemachten Klimawandels auf die Ernährung besonders armer Menschen – allen voran Frauen und Mädchen – sind verheerend. Dabei ist der Kampf gegen den Klimawandel eine Frage der globalen Gerechtigkeit, denn es leiden diejenigen am stärksten, die am wenigsten dazu beigetragen haben. Die Menschen in Afrika zahlen den höchsten Preis. Hier werden über 100 Millionen Menschen bis zum Ende des Jahrzehnts Dürren, Überschwemmungen und extreme Hitzewellen als Folge des Klimawandels erleben. Ernährungssicherung muss stärker im Fokus der Klimakonferenzen stehen und die Industrieländer müssen ihre finanziellen Zusagen einhalten, die bereits auf den letzten Konferenzen gemacht wurden. Wir brauchen mehr internationale Zusammenarbeit und mehr Fortschritte beim Klimaschutz, bei der Anpassung, der Finanzierung sowie beim Thema Verluste und Schäden. Die ersten Ansätze afrikanischer Länder zur Nutzung klimafreundlicher Energien müssen stärker unterstützt werden“, fordert Michael Kühn, Klimaexperte der Welthungerhilfe. 

Michael Kühn ist vom 13. bis 20.11.2022 bei der Klimakonferenz in Sharm-el-Sheik vor Ort und steht als Gesprächspartner zur Verfügung.

Für welche Belange sich die Bundesregierung aus Sicht der Welthungerhilfe bei der COP27 einsetzen soll, lesen Sie unserem aktuellen Policy Brief.

Weitere Informationen über den Zusammenhang von Klimawandel, Wetterextremen und Hunger finden Sie auf unserer Webseite und auf der Presseseite unter www.welthungerhilfe.de/presse

 

Die Welthungerhilfe wird in diesem Jahr 60 Jahre. Sie ist eine der größten privaten Hilfsorganisationen in Deutschland; politisch und konfessionell unabhängig. Sie setzt sich mutig und entschlossen für eine Welt ohne Hunger ein. Seit ihrer Gründung am 14.12.1962 wurden 10.895 Auslandsprojekte in rund 70 Ländern mit 4,46 Milliarden Euro gefördert. Die Welthungerhilfe arbeitet nach dem Grundprinzip der Hilfe zur Selbsthilfe: von der schnellen Katastrophenhilfe über den Wiederaufbau bis zu langfristigen Projekten der Entwicklungszusammenarbeit mit nationalen und internationalen Partnerorganisationen.

Herausgeber:

Deutsche Welthungerhilfe e.V.
Pressestelle
Friedrich-Ebert-Straße 1
53173 Bonn
IBAN: DE15 3705 0198 0000 0011 15
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Ansprechpartnerinnen:

Simone Pott
Pressesprecherin
Telefon 0228 / 22 88-132
Mobil 0172 / 2525962
simone.pott@welthungerhilfe.de

Juliane Last

Assistenz
Telefon 030 / 288 749-15
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Hungerbekämpfung und Afrika stärker in den Fokus nehmen

Welthungerhilfe - 6. November 2022 - 8:00
Erwartungen der Welthungerhilfe an die 27. Weltklimakonferenz (COP27)
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The social contract in Egypt, Lebanon and Tunisia: what do the people want?

DIE - 4. November 2022 - 17:56

This article investigates the demand side of social contracts. It asks what people expect from their governments. Drawing on original, nationally representative surveys in Egypt, Tunisia and Lebanon, it explores popular preferences for the three possible government deliverables in social contracts: provision of social and economic services, protection from physical harm and political participation. Findings reveal that citizens expect governments to deliver all three ‘Ps’ (even if this costs a price), yet preferring provision over protection and participation if they have to prioritize. Findings do not show robust preferences among social groups identified by economic, gender, educational and communal differences.

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Just energy transition partnerships in the context of Africa-Europe relations: reflections from South Africa, Nigeria and Senegal

DIE - 4. November 2022 - 16:17

Synthesis paper prepared by Ukȧmȧ: the Africa-Europe platform for sustainable

development thinkers

This paper presents the platform members’ analysis and discussion of three papers analysing JETP

discussions in South Africa, Nigeria and Senegal that were written by independent researchers

based in the countries concerned. For any feedback on or queries about this synthesis paper,

please contact Elisabeth.Hege@iddri.org

For more information about the Ukȧmȧ platform, see:

https://www.iddri.org/en/project/ukama-africa-europe-platform-sustainable-development-thinkers

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Security cooperation and partnership between Germany, Europe and the Indo-Pacific region: addressing new threats and vulnerabilities through the convening power approach

DIE - 4. November 2022 - 13:03

Germany and the EU’s interests in the EU-ASEAN security cooperation are framed by the will to further strengthen multilateralism and rules-based regional political order that can help counterbalance China as well as help ease the China-US tension in the region.

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Willst du mit mir gehen? Lass uns Berlin Fairwandeln! Zukunftskonferenz 2022

EINEWELTblabla - 4. November 2022 - 11:00

Das Aktionsbündnis Fairer Handel Berlin lädt zur Zukunftskonferenz 2022 unter dem Motto „Willst du mit mir gehen? Lass uns Berlin fairwandeln!“ vom 17.-18. November 2022 ein.

Viele Akteur*innen im Bereich des Fairen Handels und des nachhaltigen Wirtschaftens, darunter Impact Start-Ups und Sozialunternehmen, sind in Berlin bereits auf dem Weg: Alle leisten mit ihrem Engagement einen wichtigen Beitrag zur sozial-ökologischen Transformation. Die Triebfeder, die eint, ist die Vision eines zukunftsfähigen Wirtschaftens und Handels.

Doch was verbirgt sich hinter diesem großen Begriff? Welche Initiativen und Organisationen bewegen sich in diesem Feld, was kennzeichnet sie und ihre Arbeit? Und welche Rolle spielt der Faire Handel in diesem Kontext – heute und in der Zukunft?

An zwei Tagen werdet ihr diesen Fragen auf den Grund gehen. Die Zukunftskonferenz beinhaltet ein abwechslungsreiches Programm mit inspirierenden Inputs, zahlreichen Impulsen und konkreten Hinweisen, wie in Berlin auf lokaler Ebene ein Beitrag zur Transformation geleistet werden kann. Darunter befinden sich unter anderem Workshops rund um fairen Handel, Vorträge zu nachhaltiger Produktion und nachhaltigem Konsum oder auch ein Markt der Möglichkeiten. Nähere Infos zum Programm findest du hier.

Wer nicht in Berlin ist, hat die Möglichkeit, Tag 1 im Live-Stream zu verfolgen (9:15 Uhr bis 14:15 Uhr). Es werden spannende Keynotes, Paneldiskussion und Erfolgsbeispiele im Pitch erwartet.

Das Aktionsbündnis Fairer Handel Berlin freut sich, mit dir zu gehen!

Beitragsbild: Aktionsbündnis Fairer Handel Berlin

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Nach der Überprüfungskonferenz: Der NPT bleibt stabil

SWP - 4. November 2022 - 11:00

Turnusgemäß hätte die 10. Überprüfungskonferenz des Nukle­aren Nichtverbreitungs­vertrags (Treaty on the Nonproliferation of Nuclear Weapons, NPT) 2020 stattfinden sollen. Nachdem sie viermal verschoben worden war, trafen sich die 191 NPT-Staaten im August 2022. Dass sie sich dabei nicht auf ein Schlussdokument einigen konnten, war spätestens seit der russischen Invasion der Ukraine erwartet worden. Indes spielte die Streitfrage der atomaren Abrüstung überraschenderweise keine Rolle für das Schei­tern der Konferenz – obwohl die Polarisierung hierüber seit Inkrafttreten des »Nuclear Ban Treaty« (Treaty on the Prohibition of Nuclear Weapons, TPNW) Anfang 2021 noch gewachsen war. Die nichtnuklearen NPT-Parteien machten größte Zugeständnisse, um die Konferenz keinesfalls scheitern zu lassen. Erst Russland torpedierte den Kon­sens. Dieser Verlauf zeigt, dass in einer angespannten Weltlage atomare Abrüstung als An­liegen für die Nichtkernwaffenstaaten weniger wichtig ist, als sie suggerieren. Dass die Stabilität des NPT nicht von Abrüstungsfortschritten abhängt, ist eine gute Nachricht. Für Deutsch­lands Natio­nale Sicherheitsstrategie (NSS) bedeutet dies, dass aus Gründen des NPT größere Rück­sichtnahme auf TPNW-Verfechter nicht nötig ist.

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