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Bundeskanzler-Stipendium zur Klimaresistenz durch öffentliche Räume am DIE

DIE Blog - 27. Oktober 2020 - 12:25

©Peinhardt

Am Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) ist derzeit Bundeskanzler-Stipendiatin Katherine Peinhardt zu Gast. Sie erstellt eine Studie zu den Möglichkeiten, die öffentliche Räume bieten, um die Widerstandsfähigkeit von Gemeinden gegen die Klimakrise zu stärken.

 

 

 

Klimaanpassung erfährt eine immer größer werdende Aufmerksamkeit. Der Schwerpunkt liegt allerdings nach wie vor eher auf der physischen als auf der sozialen Resilienz. Viele Maßnahmen beschränken sich nach wie vor auf Dinge wie „Hardscapes“ (harte Landschaftsmaterialien, die in die gebaute Umwelt integriert werden) und Seemauern statt auf lebendigen Parks, die die soziale Infrastruktur verbessern. Doch Innovatoren wie die Stadt Rotterdam sehen den Zusammenhang zwischen dem sozialen Zusammenhalt und sozialer Resilienz und, wie wichtig es ist, mehr Räume zu schaffen, in denen sich Menschen versammeln und ein Gefühl der Verbundenheit mit ihren Nachbarn entwickeln können. Rotterdam hat den öffentlichen Raum in seine Klimaanpassungsstrategien einbezogen, und mit dem Waterplein Benthemplein hat die Stadt ein Konzept namens „Wasserplatz“ erprobt. Der Platz verbindet physische und soziale Resilienz, indem er mehrere Funktionen erfüllt: Er absorbiert überschüssiges Regenwasser und bietet gleichzeitig Raum für Geselligkeit, Entspannung oder sogar Skateboardfahren.

 

Dieser Fall wird als paradigmatisches Beispiel für die Klimaanpassung unter dem Gesichtspunkt des „Placemaking“ verwendet und umreißt den politischen Kontext für Rotterdam im Hinblick auf öffentliche Räume, Klimaanpassung und langjährige Praktiken im Bereich des Wassermanagements. Eine Beobachtungsanalyse des Waterplein Benthemplein untersucht, wie Rotterdam sowohl die physische als auch die soziale Resilienz durch innovative Ansätze in der Stadtgestaltung und der Planung und Bewirtschaftung öffentlicher Räume zusammenschichtet. Das Forschungsprojekt von Katherine Peinhardt wird das entstehende Paradigma um einen ortsbezogenen Ansatz zur Klimaanpassung untersuchen. Dies geht über das Physische hinaus und berücksichtigt auch die soziale Resilienz.

 

Katherine Peinhardt hat ihre bisherigen Erkenntnisse während einer Podiumsdiskussion bei Art of City Building 2020 vorgestellt und wird sie in einem demnächst erscheinenden Discussion Paper veröffentlichen. Sie stellte ihre Erkenntnisse auch während eines TEDx-Talks vor, den Sie hier anschauen können:

 

 

Das Bundeskanzler-Stipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung fördert angehende Führungskräfte aus den USA, der Russischen Föderation, der Volksrepublik China, Brasilien oder Indien. Die angehenden Führungskräfte kommen für ein Jahr nach Deutschland, um ihre selbst entwickelten Projektidee zu verwirklichen und werden dabei von einer Gastgeberinstitution unterstützt.

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El Salvador: Wichtiger Schritt zum Menschenrecht auf Wasser

INKOTA - 27. Oktober 2020 - 12:20
Nur 60 Prozent der Menschen in El Salvador verfügen über einen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Nun hat eine große Mehrheit der Abgeordneten des salvadorianischen Parlaments in einer ersten Abstimmung für eine Änderung der Verfassung gestimmt, die das Recht auf Wasser als Grundrecht festschreibt. INKOTA unterstützt seit langem zivilgesellschaftliche Organisationen in El Salvador, die für eine gemeinnützige und öffentliche Wasserversorgung kämpfen. Eine dieser Organisationen ist die Menschenrechtsorganisation Fespad. Wir sprachen mit ihrem Direktor Saúl Baños über die Reform, ihre Beurteilung durch die salvadorianische Zivilgesellschaft und die bestehenden Gefahren im Kampf für eine nachhaltige Wasserpolitik.

Am 15. Oktober hat das Parlament in El Salvador beschlossen, das Menschenrecht auf Wasser in die Verfassung aufzunehmen. Was genau ist passiert?
77 der 84 Abgeordneten haben eine Reform der Artikel 2 und 69 der Verfassung beschlossen. In den Artikel 2 wurde ganz allgemein aufgenommen, dass jede Person ein Recht auf Wasser hat. Im Artikel 69 heißt es dann genauer: „Der Staat ist dazu verpflichtet, eine Politik umzusetzen, die sicherstellt, dass alle Einwohner Wasser haben, das gesund, ausreichend, zugänglich und erschwinglich ist und dass die Wasserquellen genutzt und erhalten werden. Wasser ist ein öffentliches Gut.“
In El Salvador wird eine Verfassungsreform allerdings erst gültig, wenn sie zuerst, was nun passiert ist, mit Zweidrittelmehrheit angenommen und in der folgenden Legislaturperiode mit absoluter Mehrheit ratifiziert wird.
Es geht nun also darum, dass das nächste Parlament, das 2021 gewählt wird, die Reform bis 2024 bestätigt. Schon zwei Mal, 2012 und 2015, wurde die Aufnahme des Menschenrechts auf Wasser vom Parlament beschlossen, doch beide Male wurde diese Reform nicht ratifiziert. Wir hoffen, dass sich die Abgeordneten bei diesem dritten Versuch nun an den Interessen der salvadorianischen Bevölkerung orientieren.

INKOTA unterstützt in El Salvador Fespad und zwei weitere Organisationen in einem Programm, das die Umsetzung ebendieses Menschenrechts auf Wasser zum Ziel hat. Wie denkt das Projektteam über diese Verfassungsreform?
Ein zentrales Ziel des Programms ist eine Gesetzgebung, die das Menschenrecht auf Wasser anerkennt und zu dessen Verwirklichung beiträgt. Wir haben dazu, auch im Rahmen des seit 2019 laufenden Programms, verschiedene Aktivitäten durchgeführt. Diese Reform ist also ganz im Sinn der Ziele des Programms und ein wichtiger Erfolg für uns – für das Programm und für alle weiteren Organisationen, die sich in El Salvador für eine nachhaltige Wassergesetzgebung einsetzen.

Rundum zufrieden also?
Die Reform ist gut und wichtig. Sie hätte allerdings noch weitreichender sein können. Folgende Punkte fehlen in der Reform: 1. Wer wird in Zukunft für das Management des Wassers zuständig sein: die öffentliche Hand oder private Unternehmen? 2. Die Festlegung, dass das Wasser gemeinnützig ist und mit ihm keine Geschäfte gemacht werden dürfen. 3. Dass Gesetze im Bereich Wasser nicht durch andere Gesetze ausgehebelt werden können. Und 4. Dass sämtliche Gesetze, die mit dem Thema Wasser zu tun haben, unter Beteiligung der Bevölkerung verabschiedet werden müssen.
Angesichts dieser Schwachstellen muss es nun eine Mobilisierung geben, damit all diese Punkte in einem Wassergesetz festgeschrieben werden, das die Punkte der Verfassungsänderung konkretisiert.
Unabhängig von einigen Schwachstellen ist die Reform ein großer Erfolg all jener, die in El Salvador seit Jahren für das Menschenrecht auf Wasser kämpfen. Und uns bietet es die Möglichkeit juristisch aktiv zu werden und Verfassungsklage einzureichen, wenn zum Beispiel versucht würde, das Wasser auf dem Gesetzeswege zu privatisieren.

Welche Gefahren stehen einer nachhaltigen Wasserpolitik in El Salvador nun am meisten entgegen?
Die Ratifizierung der Reform hängt vom Parlament ab, das am 28. Februar 2021 gewählt wird. Es geht darum, dass möglichst viele Abgeordnete gewählt werden, die das Menschenrecht auf Wasser unterstützen. Im schlimmsten Fall könnte es wieder so wie 2012 und 2015 kommen, als die Reform nicht ratifiziert wurde.
Die aktuelle Regierung hat sich nicht klar für das Menschenrecht auf Wasser ausgesprochen, doch die Wahlumfragen sehen eine große Zustimmung für die Regierungspartei Nuevas Ideas. Und dann gibt es noch weitere Akteure, vor allem aus der Wirtschaft, die eine Gesetzgebung zugunsten des Menschenrechts auf Wasser verhindern wollen. Einige Parteien und ihre Abgeordneten richten sich nach den Interessen dieser Sektoren.

Das Interview führte Michael Krämer am 23. Oktober.

Erfahren Sie mehr über unsere Arbeit in El Salvador

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German Chancellor Fellowship on Climate Resilience through Public Spaces at DIE

DIE Blog - 27. Oktober 2020 - 12:13

©Peinhardt

German Chancellor Fellow Katherine Peinhardt has been hosted by the German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE) to undertake a study on the opportunities that public spaces provide for enhancing community-scale resilience to the climate crisis.

 

 

 

Climate adaptation is growing as a formalised community of practice, but the emphasis remains on physical rather than social resilience — all too much adaptation work remains limited to things like hardscapes and sea walls instead of vibrant parks that enhance social infrastructure. But, innovators like the City of Rotterdam see the connection between social cohesion and resilience, and the importance of creating more spaces where people can gather and build on their sense of connection to their neighbours. Rotterdam has incorporated public spaces into their climate adaptation strategies, and with its Waterplein Benthemplein, the City has piloted a concept called a “water square.” The square combines physical and social resilience in that it serves multiple functions: absorbing excess stormwater while also providing space for socialising, relaxing, or even skateboarding.

 

This case is used as a paradigmatic example for climate adaptation through the lens of “placemaking,” and outlines the policy context for Rotterdam, with regard to public spaces, climate adaptation, and long-standing practices around water management. It continues with an observational analysis of Waterplein Benthemplein to explore how Rotterdam is layering both physical and social resilience together, through cutting-edge approaches to urban design and public space planning and management. The research project by Katherine Peinhardt will guide the emerging paradigm around a place-led approach to climate adaptation; one that goes beyond the physical to take social resilience into account.

 

Katherine Peinhardt has presented her findings during a panel at Art of City Building 2020. They will also be published within DIE’s publication series “Discussion Paper”. Katherine Peinhardt also featured her insight during a TEDx Talk , which can be watched here:

 

 

The German Chancellor Fellowship from the Alexander von Humboldt Foundation offers young prospective leaders from the USA, the Russian Federation, the People’s Republic of China, Brazil or India the opportunity to implement their own project. It helps to network with international future leaders in Germany to find new answers to the global issues of our time. Each fellow is hosted by a German institution.

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A European strategy against droughts

DIE Blog - 27. Oktober 2020 - 12:02

Michael Brüntrup, © DIE

Droughts and drought resilience are gaining in importance and attention both nationally and internationally. Within the framework of Germany’s EU Council Presidency, the German Federal Ministry for Economic Cooperation and Development  – as a national focal point of the United Nations Convention to Combat Desertification (UNCCD), – is organising a European strategy on the topic especially in preparation for the next UNCCD Conference of the Parties in 2021. DIE researcher Michael Brüntrup, the German contact scientist for the UNCCD and member of the international working group on drought, supported the BMZ by giving a keynote speech in the framework of the European Council’s Working Party on International Environment Issues – Desertification (WPIEI-DES). In line with the German sustainability strategy, he emphasised the importance of the issue for the EU countries themselves, for the channels of action and areas of intervention within bilateral development cooperation, and the need for greater harmonisation and cooperation at the international level. The aim must be to achieve a better understanding of the multiple impacts of (different types of) droughts (vulnerability analyses), to expand monitoring and early warning systems, and to give pro-active and preventive measures more weight, and to better link them to disaster intervention and emergency aid (multi-level resilience).

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Eine europäische Strategie gegen Dürren

DIE Blog - 27. Oktober 2020 - 12:00

Michael Brüntrup, ©DIE

Dürren und Dürreresilienz gewinnen national und international an Bedeutung und Aufmerksamkeit. Im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft organisiert das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) als nationaler Fokuspunkt der United Nations Convention to Combat Desertification (UNCCD) eine europäische Strategie zum Thema, insbesondere in Vorbereitung auf die nächste UNCCD-Vertragsstaatenkonferenz 2021. DIE-Forscher Michael Brüntrup, der deutsche Kontaktwissenschaftler der UNCCD und Mitglied der internationalen Arbeitsgruppe zu Dürre, unterstützte das BMZ durch ein Impulsreferat im Rahmen der European Council’s Working Party on International Environment Issues – Desertification (WPIEI-DES). Analog zur deutschen Nachhaltigkeitsstrategie betonte er die Bedeutung des Themas für die Länder der EU selbst, für die Wirkungskanäle und Interventionsbereiche innerhalb der bilateralen Entwicklungszusammenarbeit, und die Notwendigkeit, auf internationaler Ebene mehr zu kooperieren und Aktivitäten stärker zu harmonisieren. Ziel müsse es sein, ein besseres Verständnis für die vielfachen Auswirkungen von (verschiedenen Ausprägungen von) Dürren zu erreichen (Verletzlichkeitsanalysen), Monitoring- und Frühwarnsysteme auszubauen, proaktiven und vorbeugenden Maßnahmen mehr Gewicht zu geben und sie besser mit Katastropheninterventionen und Nothilfe zu vernetzen (Mehrebenen-Resilienz).

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Weltbürgertum – zuhause auf der ganzen Welt?

EINEWELTblabla - 27. Oktober 2020 - 11:50

Heutzutage bezeichnen sich viele Menschen als „Weltbürger*innen“. Doch was steckt da eigentlich dahinter? Das Wort hört sich erst einmal wahnsinnig offen und fortschrittlich an. Weltbürger*innen fühlen sich auf der ganzen Welt zuhause, sie kennen keine Ländergrenzen und sehen alle Menschen als gleich an.

Kosmopolitismus: Einheit statt Ausgrenzung

Das Wort beruht auf dem Konzept des „Kosmopolitismus“, eine Weltanschauung, die bis in die Antike zurückreicht. Laut Wikipedia bezeichnete sich erstmals der griechische Philosoph Diogenes von Sinope als Weltbürger, der damit die Abschaffung aller ihm bekannten Staatsformen forderte. Das Prinzip steht im klaren Gegensatz zum Nationalismus: Die Grenzen, die dabei so wichtig sind, sollen beim Kosmopolitismus keine Rolle spielen. Einheit statt Ausgrenzung. Kritik am Weltbürgertum kommt deshalb oft aus politisch rechten Kreisen, wie in einem Artikel der Zeit nachgelesen werden kann.

Globalisierung und Machtverhältnisse

Im Zeitalter der Globalisierung lohnt es sich jedoch, die gegebenen Verhältnisse mitzudenken. Es bestehen ungleiche Machtverhältnisse in der Welt: Die Ausbeutung von Arbeitskräften und die Zerstörung der Umwelt durch den „globalen Norden“. Die Globalisierung hat ihre Schattenseiten, die sich in der Privatisierung öffentlicher Aufgaben, dem Verkauf öffentlicher Güter und der zunehmenden Macht multinationaler Unternehmen zeigen.

Aus diesem Kontext heraus erscheint die Identifikation als Weltbürger*in von Menschen, meist aus der gehobenen Mittelschicht, als etwas makaber. Wenn man gut verdient, in einem hippen Stadtviertel wohnt und sich um wenig Sorgen machen muss, ist es leicht gesagt, dass man sich überall zuhause fühlt. Jedoch kommt diese Sichtweise aus einer privilegierten Position heraus, denn nicht jeder Mensch kann überall hinreisen und schon gar nicht überall zuhause sein. Bürger*in zu sein, ist ein rechtlicher Status, den nicht jede*r auf der Erde besitzt. Vor allem in Zeiten wie diesen, in denen Menschen der Aufenthalt in Deutschland verwehrt wird, sehe ich die unreflektierte Verwendung des Begriffs etwas kritisch.

Gleichbehandlung ohne Grenzen

Der Grundgedanke des philosophischen Prinzips ist ja eigentlich ein „guter“. Alle Menschen sollen gleich sein und die Herkunft keine Rolle spielen – jedoch werden in der Realität Menschen nicht gleich behandelt. Als Weltbürger*innen können sich in erster Linie privilegierte Menschen bezeichnen.

Dennoch hoffe ich natürlich, dass die Eine Welt zur Wirklichkeit wird und dass Ländergrenzen keine Unterschiede mehr zwischen den Menschen erzeugen. Vielleicht sollte deswegen der Kosmopolitismus auch als das große Ziel angesehen werden, worauf man hinarbeiten muss. Oder wie es der kamerunische Historiker und politische Philosoph Achille Mbembe definiert: „Die Idee einer gemeinsamen Welt, einer gemeinsamen Humanität, einer Geschichte und einer Zukunft, die uns nur offensteht, wenn wir sie teilen.“

-Marlene-

Das Beitragsbild ist von Radek Homola auf Unsplash.

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Imme Scholz appointed to Independent Group of Scientists to create the 2023 Global Sustainable Development Report

DIE Blog - 27. Oktober 2020 - 11:50

Imme Scholz, ©DIE

Imme Scholz was appointed as a new member of the Independent Group of Scientists (IGS), which compiles the Global Sustainable Development Report (GSDR) for 2023. The 15 members analyse the implementation of the 2030 Agenda and the associated Sustainable Development Goals (SDGs). The report aims to strengthen the interface between science and politics and to serve as a strong evidence-based tool to support policy-makers in promoting poverty eradication and sustainable development. The IGS looks at the state of the global sustainability agenda from a scientific perspective in order to address emerging issues and challenges and to formulate recommendations for action – for governments and other actors, such as business or civil society. The upcoming GSDR will also address the implementation of the 2030 UN-agenda in the context of the Covid-19 pandemic.

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Imme Scholz in Independent Group of Scientists berufen – Global Sustainable Development Report

DIE Blog - 27. Oktober 2020 - 11:48

Imme Scholz, ©DIE

Imme Scholz wurde als neues Mitglied in die Independent Group of Scientists (IGS) berufen, welche den Global Sustainable Development Report (GSDR) für 2023 zusammenstellt. Die insgesamt 15 Mitglieder analysieren die Umsetzung der Agenda 2030 und die damit verbundenen Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs). Der Bericht zielt darauf ab, die Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Politik zu stärken und als starkes evidenzbasiertes Instrument zur Unterstützung der politischen Entscheidungsträger*innen bei der Förderung der Armutsbeseitigung und der nachhaltigen Entwicklung zu dienen. Die IGS betrachtet den Stand der globalen Nachhaltigkeitsagenda aus wissenschaftlicher Perspektive, um aufkommende Fragen und Herausforderungen anzusprechen und Handlungsempfehlungen für Regierungen und weitere Akteure, wie die Wirtschaft oder die Zivilgesellschaft, zu formulieren. Der kommende GSDR wird auch die Umsetzung der Agenda 2030 im Kontext der Covid-19 Pandemie thematisieren.

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Panel discussion on the topic „Why Internationalisation? Old and new rationales in diverse higher education systems“

DIE Blog - 27. Oktober 2020 - 11:37

© Universität Bonn

Under the heading „Internationalisation of Higher Education and Research with and after Corona“, representatives of the German Academic Exchange Service (DAAD),  the management of the University of Bonn, science and technology research, as well as development research and policy advice addressed the question to what extent the current corona-induced digitalisation of research and teaching is changing internationalisation processes within science qualitatively and permanently. Do they possibly even contribute to a decolonisation of Western science? Anna-Katharina Hornidge emphasised their potential in the panel discussion, but at the same time warned against too much euphoria. A decolonisation of science means a radical rethinking of, among other things, performance criteria, publication systems, academic languages, and appointment procedures. It thus goes far beyond corona-induced digitization of research and teaching, with all its positive effects on the internationalisation of discussion and learning rounds. At the same time, the creation of digital infrastructures and embedding their use in the everyday practices of science is a fertile basis for many further steps in international scientific cooperation.

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27. Oktober 2020

ONE - 27. Oktober 2020 - 11:03

1. Frischer Wind für die UN?
Achim Steiner, Leiter des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP) und Stellvertretender Generalsekretär der UN, erläutert in einem Gastbeitrag in der Welt Vorschläge für Reformen der Vereinten Nationen. Die Welt stehe aktuell vor vielen großen Herausforderungen, die kein Land alleine bewältigen könne, so Steiner. Deshalb hat er einen Acht-Punkte-Plan ausgearbeitet, um die Vereinten Nationen zu reformieren. Notwendig seien unter anderem die Prävention – also, dass der Sicherheitsrat nicht erst eingreife, wenn es bereits brenne, sondern bereits davor – sowie die Stärkung der Rolle der UN bei Menschenrechtsfragen. Entwicklungspolitik müsse ein zentraler Baustein der internationalen Zusammenarbeit werden. Zudem müssen Kommunikation, humanitäre Hilfe und Digitalisierung priorisiert und zum Teil neu ausgearbeitet werden. Steiner mahnt, dass die Klimakrise als die vorherrschende Herausforderung anerkannt werden soll. Die Vereinten Nationen seien, wenn richtig eingesetzt, ein solides Instrument zur Lösung von Problemen in unserer globalen Welt, so der ranghöchste Deutsche innerhalb der UN. Europa solle die eigene Rolle und Deutschland den guten Ruf nutzen, um Reformen innerhalb der Vereinten Nationen voranzutreiben und die Institution so neu zu beleben.

2. Ein ganzer Kontinent als Müllabstellplatz
Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung, die Tageszeitung (taz) und das Hamburger Abendblatt berichten, fordert das UN-Umweltprogramm (UNEP) verbindliche Regeln, um den Export verkehrsuntauglicher und umweltschädlicher Gebrauchtwagen in Länder des globalen Südens – allen voran in afrikanische Länder – zu regulieren. Laut einem Bericht der Institution haben die EU, Japan und die USA von 2015 bis 2018 rund 14 Millionen Gebrauchtwagen exportiert. 40 Prozent der Empfängerländer liegen in Afrika. Ein Fallbeispiel aus den Niederlanden zeige, dass der Großteil der exportierten Autos zwischen 16 und 20 Jahre alt gewesen sei und mehr als 200.000 Kilometer auf dem Tacho gehabt haben. Außerdem erfüllen viele dieser Gefährte die Umweltstandards nicht zureichend – und dies führe dazu, dass sie in den Empfängerländern maßgeblich zur Luftverschmutzung beitragen, wie der UNEP-Bericht darlegt. Dies leiste auch einen negativen Beitrag zur weltweiten Klimakrise.

3. Tansania: Magufuli vs. Lissu
Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung, die Tageszeitung (taz) und die Deutsche Welle melden, steht Tansania kurz vor den Wahlen. Ähnlich wie in Guinea und Côte d’Ivoire gebe es auch hier die Befürchtung, dass der momentane Amtsinhaber John Magufuli den Wahlsieg erzielen und diesen dafür nutzen wird, seine Amtszeiten zukünftig in die Länge zu ziehen. Allerdings gebe es in dem ostafrikanischen Staat eine Opposition: der Rechtsanwalt Tundu Lissu, der vor drei Jahren einen Mordversuch überlebt hat, tritt im Namen der Partei für Demokratie und Fortschritt (CHADEMA) ebenfalls zur Wahl an. Beide Kandidaten seien sich des eigenen Sieges sicher. Solle Magufuli erneut ins Amt gewählt werden, können etwaige gewaltsame Proteste nicht ausgeschlossen werden, so Oppositionsführer Lissu. Tansania stehe zudem seit Jahren international in der Kritik, da die Presse- und Meinungsfreiheit stark eingeschränkt sei. Zudem seien Homosexuelle auf Magufulis Befehl verfolgt worden. Der einstige Hoffnungsträger Tansanias habe sich zu einem autokratischen Führer entwickelt und ging im Wahlkampf nun sogar so weit, die Namen der Oppositionspolitiker*innen auf privaten Mobiltelefonen zu blocken, so dass sie ihre potentiellen Wähler*innen nicht erreichen konnten. Magufuli habe auch keine Wahlbeobachter*innen der UN oder aus Europa einreisen lassen. Lissu vermute zudem, dass der 2017 auf ihn verübte Mordanschlag von der Regierung angeordnet worden sei.

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Jemen: Mangelernährung von Kindern wächst dramatisch

Unicef - 27. Oktober 2020 - 10:30
UN-Organisationen warnen: In Teilen des Jemen ist schätzungsweise jedes fünfte Kind unter fünf Jahren akut mangelernährt und benötigt dringend Hilfe.
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The 2030 turn in German Development Policy – An Opportunity to Fundamentally Challenge Global Inequalities?

EADI Debating Development Research - 27. Oktober 2020 - 10:09
By Tanja Verena Matheis and Adrian Schlegel Amidst the ongoing pandemic, the reorientation of the German Ministry for Economic Cooperation and Development with regard to international development policy and cooperation has gone almost unnoticed in the media. In the context of their “reform concept 2030”, the policy-makers identify five “megatrends” – demographic change, the shortage …
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Social assistance and inclusive growth

DIE - 27. Oktober 2020 - 9:52

The expansion of social assistance in low‐ and middle‐income countries raises important issues for inclusive growth. Labour is by far the principal asset of low‐income groups. Changes in the quantity, quality, and allocation of labour associated with social assistance will impact on the productive capacity of low‐income groups and therefore on inclusive growth. The article re‐assesses the findings reported by impact evaluations of social assistance in low‐ and middle‐income countries to address this issue. Most studies have tested for potentially adverse labour supply incentive effects from transfers but have failed to find supportive evidence. The article highlights findings from this literature on the effects of social assistance on human capital accumulation and labour reallocation. They point to the conclusion that well‐designed and well‐implemented social assistance contributes to inclusive growth.

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Infoportal MR-Sorgfalt.de mit vielen neuen Inhalten und Highlights

Global Compact - 27. Oktober 2020 - 9:18
Pünktlich zur Debatte um das Sorgfaltspflichtengesetz haben wir unser Informationsportal mr-sorgfalt.de umfassend aktualisiert und ausgebaut. Das Portal unterstützt Unternehmen bei Konzeption und Weiterentwicklung menschenrechtlicher Sorgfaltsprozesse. Es bietet Praxisbeispiele und weiterführende Ressourcen und ist damit sowohl für den Einstieg als auch die vertiefte Beschäftigung geeignet. Besonderes Highlight sind die Aufzeichnungen unserer erfolgreichen Webinarreihe zu menschenrechtlicher Sorgfalt.
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Social protection and revenue collection: how they can jointly contribute to strengthening social cohesion

DIE - 27. Oktober 2020 - 9:07

Social protection and revenue collection are often regarded as potential drivers of social cohesion. The article joins this debate, providing three main contributions. First, we carefully discuss the concept of social cohesion and endorse one specific definition. Second, we propose using the concept of the “fiscal contract” as the key theoretical lens to understand the often neglected potential joint effects of social protection and revenue collection policies on social cohesion. Third, we illustrate three main mechanisms through which these policies can have positive or negative impacts on the different components of social cohesion and highlight the relevance of these for policy‐makers deliberations.

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Aufklärung tut not

E+Z - 27. Oktober 2020 - 8:55
Es fehlt in allen Weltregionen an Aufklärung über gesunde Ernährung

Zum einen schmecken Deutschen andere Gerichte als Indern oder Kenianern. Außerdem sind wir genetisch so programmiert, dass Süßes und Fettes gut schmeckt, obwohl zu viel davon ungesund ist – für Jäger und Sammler war das ein Anreiz, mühsamer zu bekommende Nahrung wie Fleisch mit wertvollen tierischen Proteinen oder vitaminreiches Obst zu gewinnen. Heute schafft überzogener Zucker- aber auch Fleischkonsum vielfältige Probleme.

Weiterhin steht vielen Menschen auf der Erde weder zur Verfügung, was ihnen schmeckt, noch, was sie zu einem gesunden Leben brauchten. Laut Weltbank-Schätzung steigt dieses Jahr allein wegen der Covid-19-Krise die Zahl der extrem Armen weltweit um 100 Millionen. Zusätzlich sorgt die Klimakrise für wachsende Not.

Andererseits löst wachsender Wohlstand nicht alle Probleme. Ungesunde Lebensmittel sind sehr beliebt, und dabei geht es nicht nur um Weißbrot und Süßigkeiten. Hochverarbeitete Fertigprodukte sind mittlerweile auch in den Städten von Ländern mit niedrigen und mittleren Einkommen erhältlich. Wegen hoher Zucker-, Fett- und Salzhaltigkeit sowie diverser künstlicher Aromastoffe schmecken sie vielen Menschen gut und verdrängen gesündere Nahrung wie Gemüse, Obst und Vollkorngetreide.

Weltweit nimmt denn auch die Zahl dicker Menschen zu – von denen viele dennoch an „verborgenem Hunger“ leiden. Ihnen fehlen wichtige Mikronährstoffe: Vitamine, Minerale, Spurenelemente und einige Aminosäuren, die in verschiedenen natürlichen Lebensmitteln zu finden sind. Zu den gravierenden Folgen gehören erhöhte Mütter- und Kindersterblichkeit sowie mentale und körperliche Entwicklungsstörungen. Fehlernährung trägt auch zu nichtübertragbaren Krankheiten wie Diabetes, Bluthochdruck oder Krebs bei.

Mehr Aufklärung wäre in allen Weltregionen wertvoll. Auch in reichen Ländern wissen viele Menschen nicht, dass Fehlernährung trotz Essen im Überfluss möglich ist. Die Lebensmittelindustrie verdient mit industriell gefertigten Lebensmitteln Milliarden und bewirbt diese aggressiv. Viele Verbraucher ahnen nicht, dass Lebensmittel aus der Packung uns nicht mit genügend Nährstoffen versorgen. Konzerne wie Nestlé, Coca-Cola oder Unilever gaukeln etwas anderes vor – und sie stemmen sich gegen die Kennzeichnung oder gar die Besteuerung ungesunder Inhaltsstoffe wie Zucker oder gehärtete Fette.

Einkommensschwachen Verbrauchern erscheinen derweil gesunde Lebensmittel wie Gemüse, Obst, Vollkorngetreide und Milchprodukte kaum erschwinglich. Hohe Preise haben viele Gründe. Auf Flächen, wo gesunde vegetarische Nahrung für Massen von Menschen wachsen könnte, werden Futtermittel angebaut, die in die Fleischproduktion gehen. Auch Lebensmittelspekulation oder fehlgeleitete Agrarsubventionen sind relevant. Zudem machen Landwirten immer mehr vom Klimawandel verstärkte Dürren und Fluten zu schaffen.

Das größte Einzelproblem ist vermutlich übertriebener Fleischkonsum. Er ist individuell und gesellschaftlich ungesund. Die Massentierhaltung ist energie- und rohstoffintensiv und heizt mithin die globale Erwärmung mit an. Weltweit ahmen Menschen das destruktive Konsumverhalten Europas und Nordamerikas nach. Das kann nicht gut gehen. Die gesunde Alternative ist mehr vitaminreiche, vegetarische Kost aus regionaler Erzeugung.

Sabine Balk ist Redakteurin von E+Z Entwicklung und Zusammenarbeit /D+C Development and Cooperation.
euz.editor@dandc.eu

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Sustainable finance: International standards are important

DIE - 27. Oktober 2020 - 8:03

 Paris Climate Agreement. Standards for when a financial product can be considered sustainable must be clearly defined and internationally agreed.
Standards and criteria are needed to determine when a financial instrument is sound and sustainable. Such standards improve transparency and strengthen investors’ trust. The criteria enable investors to differentiate between “green” and “non-green” activities and distinguish related financial instruments.
In addition, financial institutions themselves need standards for “green” financial instruments for purposes of internal budgeting, accounting, performance measurement and environmental risk management. Of course, standards also enable policy makers to design tax breaks and subsidies in ways to ensure that financial instruments truly support sustainable development. On the other hand, if the criteria defining “green” financial instruments are too strict, they can impede development of products such as green bonds. In order to reap the full benefits of standards, different standards should be coordinated at an international level. It does not make sense for each country using its own definition of what a “green bond” is.
The European Union has addressed these problems. In 2018, the European Commission (EC) drew up an Action Plan for financing sustainable growth, including a strategy for a sustainable financial system (EC 2018).

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Digitalisierung in afrikanischen Ländern: Eine große Chance, wenn nicht alte Fehler wiederholt werden

reset - 27. Oktober 2020 - 6:06
Nachhaltiges und ressourcenschonendes Wirtschaften wird immer wichtiger. Welche Vorteile und Schwierigkeiten bietet eine digitale Transformation auf dem afrikanischen Kontinent?
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Maghrebinischer Wettstreit um Subsahara-Afrika

SWP - 27. Oktober 2020 - 0:00

Die Covid‑19-Pandemie hat die Beziehungen zu Subsahara-Afrika weit oben auf die magh­rebinische Agenda gesetzt und damit bestehende Tendenzen verstärkt. Marokko hat unter den Maghreb-Staaten die profilierteste Subsahara-Politik vorzuweisen. Eine Rolle spie­len dabei attraktive Wachstumsmärkte in Afrika, Frustration über den be­schränkten Marktzugang in Europa, die Perspektivlosigkeit der Integration im Magh­reb und der Wunsch, die Westsahara möge als marokkanisch anerkannt werden. Marokkos Subsahara-Politik hat Spannungen mit Algerien verschärft und in Tunesien eigene Ambitionen geweckt. Algier als wichtiger Financier und sicherheitspolitischer Akteur in der Afrikanischen Union (AU) sowie »Schutzmacht« der Unabhängigkeitsbewegung der Westsahara versucht, Rabat auszubremsen. Tunis dagegen setzt auf Nach­ahmung und erhofft sich von engeren Beziehungen zu Afrika mehr Wirtschafts­wachstum. Die Europäische Union (EU) sollte diese Tendenzen als Chance für afrikanische Integration und tri­anguläre EU-Maghreb-Subsahara-Kooperationen verstehen. Dies könnte Marokkos hegemoniale Ansprüche relativieren, Algeriens Gefühl des Bedeutungsverlusts ent­gegenwirken und Tunesiens Wirtschaft stärken – und damit negative Dynamiken des Wettstreits entschärfen.

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Sustainable financing: huge financial needs

DIE - 26. Oktober 2020 - 20:34

Sustainable financing will play a key role in the economic recovery from the Covid-19 pandemic. The European Council recognised the central role of the Green Deal – a plan to make the EU’s economy sustainable – in its “Roadmap for Recovery”. The Green Deal includes a growth strategy designed to create a low-carbon economy.
To implement the Green Deal, substantial investments in sustainable activities will be required. Estimates vary concerning the amounts required. According to the UN Conference on Trade and Development, the developing countries need an annual $ 2.5 trillion more than is made available to achieve the Sustainable Development Goals (SDGs). Such sums cannot be provided by governments alone. For the transition to a more sustainable economy substantial private investment will be needed as well.
One of the greatest problems for mobilising private capital is the absence of harmonised standards for defining and verifying sustainable financial instruments (see main text). Other obstacles are a general lack of transparency and the different levels of information of investors and debtors. Due to a lack of transparency and disclosure it is difficult for regulators, non-governmental organisations and researchers to assess sustainable financial instruments.
Moreover, relatively long-term sustainable investment projects do not fit the short-term time thinking of many savers and investors. Political risks are relevant too, including the lack of strategic direction, sudden national political changes, regulatory shifts or biased policymaking. In developing countries, further difficulties arise from poorly developed capital markets with only rather few sustainable financial products. Moreover, they typically have too few investors, too little technical expertise and insufficient institutional capacities for evaluating financial products.

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