Sie sind hier

Ticker

Web-Diskussion: Nachhaltige Lieferketten und menschenrechtliche Sorgfalt

INKOTA - 6. Mai 2020 - 11:12
    • Was: Web-Diskussion zu „Nachhaltige Lieferketten und menschenrechtliche Sorgfalt - Zivilgesellschaftliche Erwartungen an die deutsche EU-Ratspräsidentschaft“
    • Wann: Donnerstag, 28. Mai 2020, 13.00-15.00 Uhr
    • Wo: Überall, da es sich um ein Webinar handelt
    Erstmals seit 2007 übernimmt die Bundesregierung im Juli 2020 die halbjährlich rotierende EU-Ratspräsidentschaft. Als ein Schwerpunktthema hat die Bundesregierung Wirtschaft und Menschenrechte sowie Nachhaltige Lieferketten vorgesehen. Im Koalitionsvertrag hat sie angekündigt, sich innerhalb der EU für eine verbindliche Regulierung einzusetzen, falls deutsche Unternehmen bis 2020 ihre menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten nicht auf freiwilliger Basis umsetzen. Die Corona-Krise demonstriert auf dramatische Weise die Fragilität und Anfälligkeit globaler Lieferketten: nicht nur für europäische Unternehmen, sondern besonders für die Beschäftigten im Globalen Süden. Viele Modeketten stornierten Aufträge, kommen ihren vertraglichen Verpflichtungen nicht nach und verweigerten selbst für fertiggestellte Ware die Bezahlung. Deshalb stehen Millionen Arbeiter*innen beispielsweise der Textil- und Schuhindustrien in Bangladesch, Indien oder Kambodscha von einem Tag zum anderen auf der Straße – ohne Lohn und soziale Sicherung. Daher stellt sich jetzt die dringliche Frage: Wie müssen Einkaufspraktiken und Lieferketten nachhaltig und stabil umgestaltet werden, so dass die Menschen sozial abgesichert und ihre Rechte auch in Krisenzeiten geschützt sind? Regierungen und Unternehmen haben die Pflicht, Arbeiter*innen zu schützen. Dazu gehört auch, existenzsichernde Einkommen und Gesundheit sicherzustellen. Vor diesem Hintergrund wollen wir darüber diskutieren:
    • Bleibt das Thema Wirtschaft und Menschenrechte im aktualisierten Programm der deutschen Ratspräsidentschaft weiterhin im Fokus?
    • Wie kann eine Regulierung unternehmerischer Sorgfaltspflichten auf EU-Ebene gestaltet werden?
    • Und welche weiteren Maßnahmen sollte ein EU-Aktionsplan für Wirtschaft und Menschenrechte beinhalten?
    Zur Diskussion dieser Fragen laden Brot für die Welt, das CorA-Netzwerk für Unternehmensverantwortung, die Friedrich-Ebert-Stiftung, Germanwatch, INKOTA-netzwerk und MISEREOR zu einer Web-Debatte am 28. Mai 2020 von 13.00 bis 15.00 Uhr ein. Diskussionsteilnehmer*innen:
    • Dr. Carsten Stender, Abteilungsleiter „Europäische und Internationale Beschäftigungs- und Sozialpolitik“, Bundesministerium für Arbeit und Soziales
    • Bernd Lange, MdEP, Vorsitzender des Handelsausschusses im Europäischen Parlament
    • Cornelia Heydenreich, Teamleiterin Unternehmensverantwortung, Germanwatch
    Moderation: Michael Windfuhr, Stellvertretender Direktor, Deutsches Institut für Menschenrechte. Wir bitten Sie, diesen Termin vorzumerken. In Kürze folgen weitere Informationen zur Anmeldung. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme! Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Berndt Hinzmann: hinzmann@inkota.de Weitere Informationen: Erfahren Sie mehr über die Kampagne für Saubere Kleidung Unterzeichen Sie jetzt die Petition für ein Lieferkettengesetz Corona-Hilfe: Stärken Sie die Schwächsten! Zum INKOTA Corona News-Ticker
    Kategorien: Ticker

    Die Entwicklungsforschung muss die Arbeitsbedingungen für lokale Partner verbessern

    DIE - 6. Mai 2020 - 10:40

    Mit Nachdruck wird nach politischen Lösungen für die Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung im globalen Süden gesucht. Ironischerweise bauen die damit verbundenen Forschungsprojekte häufig auf existierenden Machtgefällen auf, die unsichere Arbeitsbedingungen begünstigen können und somit selbst gegen das Ziel „menschenwürdige Arbeit“ (SDG 8) verstoßen.

    Die globale Architektur von Entwicklungsforschungsprojekten bewegt sich häufig auf drei Ebenen: Forscher im globalen Norden, Eliten im globalen Süden und lokale Wissenschaftler. Forschungsinstitute aus dem globalen Norden stellen dabei häufig die Mittel bereit und arbeiten mit den lokalen Eliten aus dem globalen Süden zusammen. Diese wiederum beauftragen lokales Personal mit der Durchführung der eigentlichen Datenerhebung oder Forschungsarbeit. Zwischen den drei Ebenen wird ein erhebliches Machtgefälle deutlich, wenn man den Beitrag zum Forschungsdesign einerseits und die aktive Beteiligung an der Feldforschung andererseits betrachtet. Statt sich auf das Wissen und die Erfahrungen der lokalen Wissenschaftler*innen zu stützen, werden diese häufig in die Rolle von Forschungsassistent*innen gedrängt und bei den endgültigen Forschungsergebnissen kaum gewürdigt. Da die Mitglieder der oberen zwei Forschungsebenen im Feld häufig nicht physisch zugegen sind, besteht die Gefahr, dass ihre Studiendesigns lokale Realitäten nur unzureichend berücksichtigen. Daraus resultiert, dass die entwicklungsorientierte Forschung zu unangemessenen Arbeitsbedingungen der lokalen Forschungsteams beiträgt und so die Grundsätze von SDG 8 untergräbt.

    Menschenwürdige Arbeit und ihre Auswirkungen auf das Wohlergehen des Forschungsteams

    Menschenwürdige Arbeit impliziert, dass am Arbeitsplatz Freiheit, Gleichheit, Sicherheit und Menschenwürde gefördert, geschützt und menschenwürdige und produktive Arbeitsbedingungen geboten werden. In der Realität sind die Arbeitsbedingungen des Forschungspersonals im globalen Süden davon häufig weit entfernt. Da die Entwicklungsforschung zunehmend aus dem Entwicklungshilfehaushalt finanziert wird, wächst der Druck auf die Forschung, möglichst schnell Ergebnisse zu liefern. Doch die engen Zeitpläne entsprechen manchmal nicht der lokalen Wirklichkeit. Um Termine einzuhalten, wird also nicht selten weit über die vertraglich vereinbarte Wochenarbeitszeit hinaus gearbeitet. Lange Arbeitstage bergen jedoch ein erhöhtes Risiko, vor allem wenn Befragungen in prekären Wohngebieten durchgeführt und teure Geräte zur Datensammlung mitgeführt werden.

    Um knappen Budgets und der Kurzfristigkeit vieler Projekte Rechnung zu tragen, werden lokale Interviewer und Dolmetscher häufig nur befristet und ohne Sozialversicherung beschäftigt. Dies ist besonders in der aktuellen COVID-19-Situation problematisch. Forschungsmitarbeiter*innen müssen sich gewissermaßen zwischen mehreren Monaten Arbeitslosigkeit wegen verzögerter oder ganz abgesagter Feldforschung und Datenerhebungsaufträgen mit erhöhtem Risiko entscheiden. Auch in formellen Anstellungsverhältnissen reicht das Gehalt der lokalen Kräfte häufig gerade aus, um die Kosten der Grundversorgung zu decken. Durch die Komplexität des Forschungskontextes vor Ort kommt es jedoch häufig zu unvorhergesehenen Problemen, beispielsweise wenn schlechte Straßen längere Reisezeiten verursachen. Noch schlimmer ist, dass unsichere Transportmittel und Infektionsgefahren die Belastung für das lokale Forschungspersonal erhöhen.

    Bei Untersuchungen zu sensiblen Themen wie rassistisch motivierter oder geschlechterbasierter Gewalt bringt unzureichende Vorbereitung das lokale Forschungspersonal in erhebliche Gefahr. So ist zum Beispiel das Risiko geschlechterbasierter Gewalt für weibliche Forscherinnen aufgrund der patriarchalen Strukturen in manchen Ländern größer. Trotz solcher Gefahren sind Kurzzeiteinsätze für lokale Forschungsmitarbeitende attraktiv, weil daraus neue Kontakte entstehen können, man etwas lernen kann, und nicht zuletzt, weil es nur begrenzt Alternativen gibt.

    Wir können das besser

    Die Entwicklungsforschung selbst verstärkt die unangemessenen Arbeitsbedingungen, die das Wohlergehen der lokalen Forscherinnen und Forscher beeinträchtigen. Aufgrund der bestehenden hierarchischen Struktur müssen die beiden oberen Ebenen die Verantwortung dafür übernehmen, dass die Arbeitsbedingungen verbessert und der wertvolle Beitrag der lokalen Forschenden angemessen honoriert wird. Im Hinblick auf die Strukturierung von Forschungsprozessen besteht also mittelfristig ein Bedarf an einem Paradigmenwechsel. Die Finanzierungsträger und die Forschungspolitik müssen mehr Unterstützung für die Überwindung dieser tief verankerten Hierarchien bereitstellen. Hierunter fällt, einen weiteren beiderseitigen Kapazitätsaustausch und die Leitung von Forschungsvorhaben durch Wissenschaftler*innen aus dem globalen Süden zu einer Priorität zu machen. Darüber hinaus sollten bei Forschungsanträgen strengere Kriterien für die Arbeitsbedingungen gelten. Auf diese Weise könnten menschenwürdige Arbeitsbedingungen im Sinne von SDG 8 für alle gewährleistet werden. Andernfalls läuft die Entwicklungsforschung Gefahr, ihre Glaubwürdigkeit zu verlieren.

    Ananya Chakraborty ist Postdoktorandin und forscht zu den Themen SDGs, Migration und Geschlechtergleichheit am Tata Institute of Social Sciences. Im Jahr 2019 war sie Teilnehmerin der Managing Global Governance Akademie des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE).

    Lennart Kaplan ist Assoziierter Wissenschaftler am DIE. Gemeinsam mit Jana Kuhnt (DIE) und Janina Steinert (TUM München) arbeitet er an einem Projekt zur Ethik in der Entwicklungsforschung, das die ethischen Herausforderungen untersucht, mit denen sich lokale und internationale Forschungsmitarbeiter bei der Durchführung von Untersuchungen im Zielland konfrontiert sehen.

    Kategorien: Ticker

    Corona-Hilfen auf einen Blick

    Engagement Global Presse - 6. Mai 2020 - 10:01
    Entwicklungspolitische Arbeit auch während der Corona-Pandemie gemeinsam schultern. Foto: Engagement Global

    Die Corona-Pandemie stellt auch die entwicklungspolitische Arbeit – nicht nur von Engagement Global – vor große Herausforderungen. Viele laufende und geplante Projekte in der Auslandsförderung und der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit werden nur mit Anpassungen durchführbar sein. Bei einem Großteil der Programme sind zahlreiche Vorgänge in dieser Ausnahmesituation vorübergehend auf digitale Verfahren umgestellt worden. Weiterleitungsverträge, Mittelanforderungen und Nachweise werden auch auf Basis digital eingereichter Dokumente bearbeitet. Originaldokumente müssen jedoch nachgereicht werden.

    Details zu den konkreten Verfahren können über die Ansprechstellen der Programme erfragt werden. Engagement Global informiert mit dieser Übersicht über Unterstützungsangebote, die Vereine und andere entwicklungspolitische Akteure in Anspruch nehmen können. Die Übersicht erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

    Die Übersicht führt auch Angebote entwicklungspolitischer und zivilgesellschaftlicher Akteure auf sowie öffentliche Programme des Bundes und der Länder auf, die sich an weitere Zielgruppen richten.

    Weitere Informationen
    Kategorien: Ticker

    The Coronavirus pandemic and the irrelevance of the SDGs

    EADI Debating Development Research - 6. Mai 2020 - 9:31
    By Remco van de Pas We are awakened to a new reality. The pandemic outbreak by an infectious pathogen comes to no surprise to the Global Health community. The World Health Organization (WHO) has prepared for pandemic scenarios and response plans since over a decade, albeit that they have been written for an influenza virus, …
    Kategorien: english, Ticker

    Universal basic income: social transfers stabilise aggregate demand

    DIE - 6. Mai 2020 - 0:12

    The Covid-19 crisis is a good opportunity to test models of a universal basic income (UBI). They can prevent poverty and stimulate recession-hit economies at the same time.

    Kategorien: Ticker

    Covid-19 in the Horn of Africa

    SWP - 6. Mai 2020 - 0:00

    On reaching the Horn of Africa, the corona virus will have encountered countries already facing a multitude of challenges. Prolonged armed conflict, drought and insecurity have turned more than eight million people into refugees in their own countries, and a further 3.5 million have fled to neighbouring countries where they live in overcrowded refugee camps. All the countries in this region are in a fragile state of political transformation or have been severely weakened by war and govern­ment failures. They possess neither the capacity to contain the Covid pandemic nor to mitigate the resulting unemployment, poverty and hunger. In order to guard against jeopardising the process of democratisation in Sudan and Ethiopia, special emphasis should be placed on social security systems and gaining the trust of the popu­lation. This requires an emergency aid package from abroad that will ensure the economic survival of all countries in the region. However, long-term support should be con­ditional on guaranteeing that most of the investment goes into developing state capacities for critical infrastructure and social security.

    Kategorien: Ticker

    Waffenembargos der Vereinten Nationen um- und durchsetzen

    SWP - 6. Mai 2020 - 0:00

    Die Berliner Libyen-Konferenz vom Januar 2020 sollte die Friedensbemühungen der Vereinten Nationen (VN) in dem eskalierenden Konflikt unterstützen. Unter den Beschlüssen erzeugte das Bekenntnis der teilnehmenden Staaten zum bestehen­den VN-Waffenembar­go besondere Aufmerksamkeit. Da dieses schon kurz nach der Konferenz wieder gebrochen wurde, geriet der Ansatz schnell in die Kritik. Tatsächlich gibt es bei Um- und Durchsetzung solcher Embargos der VN etliche Herausforderungen, die im Falle Libyens besonders ausgeprägt sind. Ein genauer Blick auf alle bestehenden VN-Waffen­embargos in Konflikt­kontexten zeigt aber auch Ansatzpunkte auf, wie diese am häufigsten verhängte Form von VN-Sanktionen besser genutzt werden kann. Gewiss wird kein noch so gut überwachtes Waffenembargo allein einen Friedens­prozess retten. Als Teil eines Gesamtpakets von Maßnahmen zur Kon­flikt­lösung kann das Instrument aber wirkungsvoller eingesetzt werden.

    Kategorien: Ticker

    Eine Wahl, zwei Sieger

    SWP - 6. Mai 2020 - 0:00

    Die Parlamentswahlen in Südkorea am 15. April waren die weltweit erste landesweite demokratische Abstimmung seit dem Ausbruch der Corona-Krise. Dass sie überhaupt durchgeführt werden konnten, steht in direktem Zusammenhang mit der Strategie, die Südkoreas Regierung bei der Eindämmung der Corona-Pandemie verfolgt. Klarer Sieger war denn auch der amtierende Präsident Moon Jae-in, der insbesondere für sein erfolgreiches Krisenmanagement belohnt wurde. Doch ist die Wahl auch ein Sieg für die noch immer vergleichsweise junge Demokratie in Südkorea. Da Regierung und Bevölkerung aus den Erfahrungen früherer Epidemien gelernt haben, mussten sich die Bürger nicht zwischen der Ausübung ihrer demokratischen Rechte und dem Schutz ihrer Gesundheit entscheiden.

    Kategorien: Ticker

    5. Mai 2020

    ONE - 5. Mai 2020 - 18:01

    1. Kickstart im globalen Anti-Corona-Kampf
    Wie unter anderem die Tagesschau, Zdf, Focus Online, die Berliner Zeitung, Deutschlandfunk und das Redaktionsnetzwerk Deutschland berichten, hat Deutschland bei der gestrigen internationalen Online-Geberkonferenz für eine Covid-19-Behandlung 525 Millionen Euro zugesichert. Insgesamt seien 7,4 Milliarden Euro von Geberländern und Organisationen zugesichert worden. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen lobte die breite Zusammenarbeit. Die EU-Kommission selbst trägt eine Milliarde Euro zur Anschubfinanzierung bei. Merkel bezeichnete die Konferenz als „Signal der Hoffnung“ im Kampf gegen Corona. Auch Frankreichs, Kanada und das Vereinigte Königreich machten Zusagen im dreistelligen Millionenbereich. Die Abwesenheit der USA und Chinas werfen allerdings einen Schatten auf die Konferenz. Viele befürchten Alleingänge der beiden Staaten bei der Impfstoffentwicklung. Die Entwicklungsorganisation ONE fordert daher eine gerechte Verteilung sowie einen gerechten Zugang zu den noch zu entwickelnden Impfstoffen und Gegenmitteln für die Länder, die am stärksten von Armut betroffen sind. Die 7,4 Milliarden Euro gelten zudem zunächst als Startfinanzierung. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen werden insgesamt rund 40 Milliarden Euro nötig sein, um allen Menschen Zugang zu Impfstoffen und Medikamenten zu geben. Ende Mai solle daher eine weitere Konferenz folgen.

    2. Entwicklungszusammenarbeit in Zeiten von Corona
    Hans Monath berichtet im Tagesspiegel über die aktuellen Herausforderungen der staatlichen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) aufgrund der Corona-Pandemie. Die GIZ sei in rund 120 Ländern vertreten. In etwa 100 von 190 Staaten der Erde seien Ausgangssperren verhängt worden. Die Arbeit vor Ort könne dadurch nicht wie gewohnt stattfinden. Gleichzeitig mahnt Entwicklungsminister Gerd Müller immer wieder an, wie schwerwiegend die Folgen der Pandemie für die ärmsten Staaten sein werden. Gründe hierfür seien nicht nur schwache Gesundheitssysteme, sondern auch die einbrechende Weltwirtschaft. Die GIZ befinde sich daher in einer „paradoxen Situation“, wie Monath schreibt: Ihre Hilfe sei so dringend benötigt wie nie, es werde gleichzeitig jedoch immer schwieriger, diese unter den Schutzmaßnahmen aufrechtzuerhalten. Derzeit werde versucht, alle Tätigkeiten im Homeoffice zu koordinieren, doch nicht alle Aktivitäten könnten dadurch aufrechterhalten werden.

    3. Afrikas vergessener Einsatz im Zweiten Weltkrieg
    Theresa Krinninger und Antonio Cascais beleuchten in der Deutschen Welle, wie afrikanische Soldat*innen im Zweiten Weltkrieg ohne jegliche Entschädigung in den Krieg hineingezogen wurden. Hunderttausende westafrikanische Soldat*innen seien ab 1939 zum Kampfeinsatz etwa aus den britischen, französischen und belgischen Kolonien an die Fronten Europas als Hilfsarbeiter und Träger geschickt worden. Sie haben an der Seite der europäischen Kolonialmächte gekämpft, doch erhielten dafür zu Lebzeiten nie Anerkennung. Bereits 2019 betonte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, dass der Beitrag afrikanischer Soldat*innen zur Kriegswende lange vergessen worden sei. Lange Zeit sei von einer Freiwilligkeit bei der Kriegsbeteiligung gesprochen worden. Für die afrikanischen Soldat*innen in den Kolonien sei es allerdings eher eine Zwangsrekrutierung gewesen, wie etwa Kriegsveteran Albert Kunyuku, Vorsitzender der Veteranenunion in Kinshasa, DR Kongo, berichtet.

    The post 5. Mai 2020 appeared first on ONE.

    Kategorien: Ticker

    Wie Drohnen den Impfstoff aufs Land bringen

    ONE - 5. Mai 2020 - 17:40

    Welche Herausforderungen sind dir begegnet, als du unser neues Spiel ‘VaccinatorQuest: Gegen alles geimpft’ gespielt hast? Wenn du die ersten beiden Missionen geschafft hast, wartet die dritte Mission auf dich. Impfdosen mit Hilfe von Drohnen an die Orte zu bringen, die mit dem Geländewagen oder mit dem Motorrad nicht so leicht zu erreichen sind. Und das haben wir uns nicht etwas ausgedacht – das Spiel zeigt gut, wie die medizinische Versorgung auch in der Realität funktioniert.

    Drohnen in der Gesundheitsversorgung

    Doch welche Rolle spielen eigentlich Drohnen in der Gesundheitsversorgung in Afrika? Dazu gibt es ein paar interessante Fakten.

    Einer der Erfinder der Drohnen, die die Medikamente ausliefern? Das ist Keller Rinaudo. Er gründete das Unternehmen Zipline im Jahr 2014. Das Startup entwickelt automatisiert fliegende Drohnen, die bis zu 1,8 kg Ladung mit einer Geschwindgkeit von 110 km/h und 160 Kilometer Reichweite transportieren können. Die Drohnen liefern unter anderem Blutkonserven, Medikamente, Impfstoffe und Gegenmittel gegen Schlangengifte.

    Die Drohne muss zum Abflug aus einem Katapult herausgeschossen werden. (© Gavi)

     

    Warum Drohnen?

    Drohnen erreichen die Orte, die mit dem Geländewagen, dem Motorrad oder zu Fuß nicht mehr so einfach erreichbar sind. Sie sind schnell und leicht und können effektiv und nach Bedarf eingesetzt werden. Vor allem bei den Impfstoffen oder Medikamenten, die Kühlung benötigen, ist die Lieferung oft zeitkritisch.

    Ein weiterer Vorteil, wenn die Drohnen die benötigte Medizin bringen? Mütter, die für eine Impfung mit ihrem Kind oft weite Wege zurücklegen müssen, und dann vor Ort nicht mit den nötigen Impfstoffen versorgt werden können, kommen möglicherweise nicht wieder. Das kann weitreichende Folgen mit sich bringen.

    Das System ist vor allem in Ghana weit verbreitet – wo viele Straßen in der Regenzeit überschwemmt werden und die Bedingungen für den Transport nicht so gut sind, ist die Zeitersparnis ein großer Vorteil. Vor allem in Notfällen muss die notwendige Medizin schnell verfügbar sein.

    Technik

    Wie genau funktioniert die Drohnen denn nun? Die batteriebetriebenen Drohnen können entlang programmierter Koordinaten fliegen. An jedem Logistikzentrum behält ein Fluglotse bis zu 30 Drohnen gleichzeitig im Blick. Ein Flugzentrum deckt die Fläche von rund 20.000 Quadratkilometern ab. In die Drohne ist ein zweiter Ersatzmotor eingebaut. Und die Ladung wird mit einem eingebauten Fallschirm herabgelassen.

    Leicht und schnell. So bringen Drohnen die medizinischen Güter sicher an ihr Ziel. (© Gavi)

    Finanzierung

    Rinaudos Projekt wird unter anderem von der UPS-Stiftung und der globalen Impallianz Gavi mit jeweils drei Millionen Dollar unterstützt. Gavi war bereits an Zipline beteiligt, als diese in der Pilotphase Blutprodukte in Ruanda ausgeliefert haben.

    Finanziert wird das Projekt auch von der ghanaischen Regierung. Diese stellte im September 2019 zwölf Millionen Dollar für die kommenden vier Jahre zur Verfügung.

    Möchtest du noch weitere Eindrück über die Impfarbeit vor Ort? Diese findest du im Blogpost und in diesem Video von unserer Jugendbotschafterin Amina.

    Und wenn ihr selbst wissen wollt, wie man so eine Drohne über ländliche Gebiete lenkt, dann spielt doch mal unser Spiel.

    3 Missionen – 3 Herausforderungen. Die findest du in unserem Spiel ‘VaccinatorQuest: Gegen alles geimpft’

     

    Damit Gavi auch weiterhin starke Arbeit leisten kann, könnt ihr hier unsere Petition unterstützen.

    The post Wie Drohnen den Impfstoff aufs Land bringen appeared first on ONE.

    Kategorien: Ticker

    UN Monitor: COVID-19 Round-Up 05/05/2020

    Global Policy Watch - 5. Mai 2020 - 17:28

    Download UN Monitor (pdf version).

    The 2020 High Level Political Forum (HLPF) is scheduled to review the implementation of the 2030 Agenda for Sustainable Development and progress towards the SDGs on 7- 16 July 2020. The United Nations Department of Economic and Social Affairs (DESA) has released a provisional programme and concept note for the 2020 HLPF. DESA has also announced new modalities for virtual side events and exhibitions:

    “Given the situation linked to COVID-19, after careful consideration, it has been decided that all Side-events and Exhibitions will be held virtually. Nevertheless, we do invite interested parties to submit their applications to organize an exhibit or a side event during the 2020 HLPF following the guidelines and criteria. Application process will be open until 29 May 2020. After registrations are closed on 29 May, the Secretariat will still screen applications and inform approved organizers so that they provide links to the virtual platforms of their events and exhibitions. Only those events and exhibitions that have been approved will be part of the official programme for HLPF Side-events and Exhibitions.

    The outcome of the HLPF – as in previous years – will be a Ministerial Declaration adopted after negotiations by Member States – and subject to the silence procedure in place due to the coronavirus. These negotiations will move forward in the coming month, with co-facilitators Ambassador Georgi Velikov Panayotov of Bulgaria, and Ambassador Amal Mudallal of Lebanon steering the process. The Declaration will be based on a recently released structure, including but not limited to:

    “Impact of COVID-19 to the implementation of the 2030 Agenda, SDGs and the decade of action and delivery”;

    “Leaving no one behind, human rights, addressing inequality and the needs of the most vulnerable, gender equality, social inclusion and the impact of COVID-19”;

    “Means of implementation, financing (including debt relief, combatting illicit financial flows, multilateral trading system), scaling up health spending, technologies, digitalization, capacity building, technical assistance, data, science-policy interface, innovation, impact on society.”

    In 2019, the HLPF Political Declaration, co-facilitated by Ambassador Sheila Gweneth Carey of the Bahamas and Ambassador. Olof Skoog of Sweden, was conducted through a series of in-person, informal negotiations during which Member States discussed, at length, both a zero draft and second draft. Negotiations included a silence procedure process not for the complete process but only to resolve the final outstanding issues and with some transparency on the issues in debate/dispute.

    After in-person negotiations, the document went through two rounds of silence procedure and the deadline was extended not once, but twice to give delegations further time to negotiate and confer with capitals. Agreement by silence was broken by a delegation wishing to include plastic litter in oceans in the declaration’s section on environmental degradation. The amended Declaration was re-submitted with success: silence was not broken and the Declaration was adopted.

    The 2020 Ministerial Declaration will also use silence procedure process in a different way, with virtual and email negotiations in place of in-person informals, and the penholder role of the co-facilitators heightened. For details see UN Monitor: COVID-19 & Silence Procedure.

    Regional preparations for HLPF

    The UN has been holding Regional Fora on Sustainable Development (RFSD) to prepare for the 2020 HLPF.

    The Africa Regional Forum on Sustainable Development met in-person 24-27 February and issued a summary report highlighting major findings and recommendations. Among them: “Africa contributes the least to carbon emissions globally, but is most vulnerable to climate change.” And pre-dating the COVID-19 calls for debt relief, the report highlights:

    “The increasing public debt and illicit financial flows are critical challenges to financing investments for sustainable development. By 2018, Africa’s total government debt averaged 59 per cent of GDP, with ratios higher than 100 per cent in at least six countries. During 2011–2016, Africa lost about $100 billion per annum in trade mis-invoicing.”

    The UNECE RFSD met virtually on 19 March 2020 with a focus on the Global Sustainable Development Report (GSDR), a key element driving both the Decade of Action and the 2020 HLPF theme, and the region’s first ever regional report on SDG progress. The Chair’s report of the meeting notes:

    “The 2019 GSDR identified four levers that can help relieve the pressure on the available resources: science and technology; the economic and financial system; governance structures; and collective and individual behavior. It is important to note that technology alone will not solve the problem, but it can support using resources more efficiently. Science and technology should be combined with changes in all of the other levers.”

    The Asia Pacific RFSD was originally planned for 20 May, will now take place in a virtual format. Further the Latin America and Caribbean RFSD, originally intended for 31 March, was postponed. The Arab RFSD originally meant to take place 7-9 April, has also been postponed.

    Finance and sustainable development

    Following the virtual Financing for Development (FfD) Forum on 23 April, Member States adopted an outcome document titled, “Follow-up and review of the financing for development outcomes and the means of implementation of the 2030 Agenda for Sustainable Development”. The document reaffirms the importance of financing the 2030 Agenda in light of COVID-19.

    The Financial Accountability, Transparency and Integrity (FACTI) Panel is continuing to meet virtually to discuss issues related to their mandate. Two upcoming virtual meetings will be open to all stakeholders (registration required), with a 5 May meeting on “Improving Cooperation in Tax Matters” and an 8 May meeting on “Cooperation and Settling Disputes”. The FACTI Panel positions its work as part and parcel of the 2030 Agenda:

    “The 2030 Agenda for Sustainable Development and the Addis Ababa Action Agenda contain many pledges of Member States related to financial accountability, transparency and integrity. However, insufficient progress has been made on these commitments, eroding the ability of States to raise resources and undermining efforts to successfully achieve the SDGs. Hidden, secret, fraudulent and misleading transactions prevent States from enforcing the law, collecting their fair share of taxes, and ensuring equity and inclusiveness in our economies.”

    The post UN Monitor: COVID-19 Round-Up 05/05/2020 appeared first on Global Policy Watch.

    Kategorien: english, Ticker

    Fundraising lernen geht auch digital

    Engagement Global - 5. Mai 2020 - 17:05
    Zwei Webinare statt einer Präsenzveranstaltung: Fundraising lernen geht auch digital . Foto: unsplash

    Die entwicklungspolitische Bildungsarbeit lebt von Austausch, braucht den Kontakt mit ihren Zielgruppen. Die behördlichen Vorgaben, um die Corona-Pandemie im Zaum zu halten, stellen deshalb die in der Bildungsarbeit Aktiven vor einige Herausforderungen. Digitale Formate können eine Alternative zu Präsenzveranstaltungen sein, sind jedoch keine Selbstläufer.

    Wie es funktionieren kann, hat die Außenstelle Hamburg gemeinsam mit ihrem Kooperationspartner, dem Eine-Welt-Landesnetzwerk Mecklenburg-Vorpommern, probiert. Aus dem ganztägigen Seminar „Projekte mit Crowdfunding-Kampagnen erfolgreich umsetzen“ wurden zwei zweistündige Webinare. Berücksichtigt haben die Partner, dass bei der Umwandlung ins digitale Format nicht alle didaktischen Methoden digital ebenso funktionieren und die Interaktion zwischen den Teilnehmenden sehr eingeschränkt ist. Gerade diese eingeschränkte Interaktion hat auch Auswirkung auf die Aufmerksamkeit – ein Webinar sollte deshalb auch kurz sein.

    Bei beiden Webinaren gab es eine durchgängige Moderation, die Elisabeth Möser vom Eine-Welt-Landesnetzwerk Mecklenburg-Vorpommern übernahm. Tatjana Giese, sonst Fachpromotorin für Fundraising beim Eine WeltNetz NRW, gab den fachlichen Input zum Fundraising. Sie informierte über Instrumente und Methoden des Fundraising und zeigte die ersten Schritte zu einem strategischen Fundraising-Plan auf. Wie ein strategisches Fundraising geplant werden kann, wenn Crowdfunding die Finanzierungsoption ist, griff dann das zweite Webinar auf. Die Teilnehmenden sahen sich einige erfolgreiche Kampagnen an, um mögliche Erfolgsfaktoren bestimmen zu können.

    Gehostet wurden beide Webinare von der Außenstelle Hamburg, die Webex-Events einsetzte. Die Teilnehmenden, in beiden Webinaren mehr als 20 Personen, gaben positive Rückmeldung zu Inhalt und technischer Umsetzung. Die Erkenntnis bleibt, dass Seminare sehr gut in Webinare umgewandelt werden können. Ersetzen können sie die Präsenzseminare jedoch nicht.

    Kategorien: Ticker

    12 Argumente für eine Rohstoffwende

    Forum Umwelt & Entwicklung - 5. Mai 2020 - 16:45

    Es gibt die Debatten um die Energiewende, die Verkehrswende und die Agrarwende. So richtig und wichtig sie sind – es fehlt eine gesellschaftliche Diskussion um eine Wende im Umgang mit metallischen Rohstoffen. Warum das Thema dringend mehr Aufmerksamkeit und eine kohärente Verankerung in allen Politikressorts benötigt, legen Umwelt- und Entwicklungsorganisationen in 12 graphisch anschaulich aufbereiteten Argumenten kurz und präzise dar.

     

    Unser Rohstoffkonsum ist nämlich alles andere als zukunftstauglich. Mit dem Abbau, der Verarbeitung und der Nutzung von Metallen wie z.B. Kupfer, Stahl, Lithium, Kobalt oder Coltan gehen vielfältige, zum Teil schwerwiegende ökologische, soziale und menschenrechtliche Probleme einher.

     

    Dabei sind die Kosten und Nutzen des Konsums dieser Rohstoffe global ungerecht verteilt. Industrienationen verbrauchen 10-mal mehr metallische Rohstoffe pro Kopf als der Rest der Welt. Deutschland ist der fünftgrößte Importeur von Metallen weltweit. Die Konsequenzen unseres Rohstoffhungers tragen zuerst die Menschen im Globalen Süden. Mit mehr Effizienz, besseren Recycling-Systemen, neuen Technologien und guter Regierungsführung allein können wir diese Probleme nicht in den Griff bekommen.

     

    12 Argumente für eine Rohstoffwende liefert Fakten für eine absolute Reduktion des Rohstoffverbrauchs in Deutschland und zeigt erste Schritte für einen menschenrechts- und umweltkonformen Rohstoffabbau und –handel auf.

     

    Das Argumentarium stellt einen gemeinsamen Debattenbeitrag der Christlichen Initiative Romero, dem Forum für Umwelt und Entwicklung, Germanwatch, der Heinrich-Böll-Stiftung, Inkota, dem NABU, Misereor und PowerShift dar.

     

    Download der Broschüre Druckexemplar bei PowerShift bestellen
    Kategorien: Ticker

    IInvestitionen in bessere Netze

    E+Z - 5. Mai 2020 - 15:55
    Hier investiert die KfW in neue Speicher und Netze für erneuerbare Energie

    Unter den Top-Ländern bei der Stromproduktion aus regenerativen Quellen finden sich Staaten wie Brasilien, Indien, die Türkei, Mexiko, die Philippinen und Costa Rica. Die meisten dieser Länder – und viele weitere – hat die KfW Entwicklungsbank im Auftrag der Bundesregierung bei der Umstellung unterstützt.

    So hat sie zum Beispiel den größten Einzelbeitrag für die Finanzierung des leistungsstärksten Solarkomplexes Afrikas übernommen. Dieser entsteht derzeit im marokkanischen Ouarzazate und wird bald umweltfreundlichen Strom für 1,3 Millionen Menschen produzieren. Die Entwicklungsbank finanziert außerdem Windenergieanlagen in Ägypten sowie Geothermiekraftwerke in Kenia und Indonesien.

    Nun gewinnen für die KfW Investitionen in Netze und Speicher zunehmend an Bedeutung, wie zum Beispiel in Tunesien: Dort fördert sie, zusammen mit zwei Solarparks, den ersten netzgebundenen Batteriespeicher Nordafrikas nahe der Stadt Tozeur.

    Oder in Indien, wo 2013 mit Sakri zunächst das damals größte Solarkraftwerk des Landes in Betrieb ging. Mit Sakri gelang seinerzeit der Durchbruch für die Photovoltaik in Indien, deren Ausbau heute – wegen der gesunkenen Kosten – vom Privatsektor vorangetrieben wird.

    Danach folgten die sogenannten „Green Energy Corridors“. Sie umfassen den Bau von mehr als 7500 Kilometern Stromleitungen, damit der Strom zu den verbrauchsstarken Gegenden des Landes transportiert werden kann. Die KfW unterstützt das Projekt im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) mit insgesamt 1,4 Milliarden Euro.

    Auch in Westafrika ist das Potenzial für kostengünstigen Strom aus Wind-, Solar- und Wasserkraft groß, allerdings ungleich über die Region verteilt. Deshalb gründeten die Staaten der Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft (ECOWAS) den Westafrikanischen Stromverbund WAPP (West African Power Pool), mit dem ein regionales Stromübertragungsnetz geschaffen werden soll. Die KfW fördert im Auftrag der Bundesregierung verschiedene länderübergreifende Leitungen davon, etwa Togo-Benin oder Senegal-Gambia sowie den Bau diverser Kraftwerke auf Basis von erneuerbaren Energien.

    Ebenfalls mit deutscher Unterstützung entsteht auf dem Balkan zwischen Albanien und Montenegro sowie dem Kosovo und Nordmazedonien peu à peu ein Übertragungsnetzwerk zum Stromaustausch, das den Einsatz regenerativer Energien beflügeln soll.

    Kategorien: Ticker

    5.-6. Juni: WeltWeitWissen 2020 goes Online

    agl - 5. Mai 2020 - 15:08

     

    Am 5. und 6. Juni 2020 findet der WeltWeitWissen-Kongress nun – seinem Motto „Digitalisierung und Globales Lernen“ entsprechend – als digitaler Kongress stattfinden. Weitere Themen sind „Globales Lernen/BNE im ländlichen Raum“, „Bildung zur Erreichung der Agenda 2030 und des Klimaschutzes“ und „Globales Lernen ins Zeiten von Corona“.

     

    Es wird eine tolle Mischung aus Bewährtem wie dem Bildungsmarkt, Workshops zu Methoden und Themen des Globalen Lernens, Impulsen, Diskussionen und Debatten, sowie einige neue (digitale) Ideen geben.

     

    Lasst Euch überraschen und informiert Euch hier tagesaktuell über WeltWeitWissen 2020.

    Kategorien: Ticker

    „Corona-Pandemie – größte Bedrohung für Indigene“: Online-Petition fordert Schutzmaßnahmen

    Misereor - 5. Mai 2020 - 14:48
    Die indigenen Völker Brasiliens sind in ihrer Existenz bedroht. Doch die „größte Bedrohung aller Zeiten“ stellt für sie die Corona-Pandemie dar.

    Weiterlesen

    Der Beitrag „Corona-Pandemie – größte Bedrohung für Indigene“: Online-Petition fordert Schutzmaßnahmen erschien zuerst auf MISEREOR-BLOG.

    Kategorien: Ticker

    Yan Cui: At first, Nobody cared about this disaster…

    DIE Blog - 5. Mai 2020 - 13:23

    ©“The Wandering Earth“

    Receiving letter from MGG team, I’d like share some lines from a movie named <the wandering Earth> and also some personal experience to help fighting with the corona-virus together. 

     

     

     

     

    At first, 

    Nobody cared about this disaster, 

    (Over 900 missing after volcanic eruptions in South Carolina.) 


    Just another wildfire, 

    (The equator warming leads to drought) 


    another drought, 

    (Drop in sea level poses a problem) 


    another extinction of species, 

    (Poor harvest leads to popular unrest) 

    (Nasa launched first spacecraft) 


    another vanishing city. 

    Until everyone is entwined with this disaster. 

    … 

    To face this coming cataclysmic disaster, 

    mankind united like never seen before.  



    Here is some personal experience: 

    As you may know, China is the first lock-down country to cope with the national-wide spreading corona-virus. My personal experience is to listen to the governmental guidance, stay at home and reduce going out as far as possible. 

    We are implementing community surveillance system at the moment. Each community is responsible for the epidemic prevention work within its own territory. The property management staff of each community will confirm every person going in and out belongs to its own community, make sure that nobody goes out without a face mask, doing disinfection work for public areas and monitor the body temperature of each person entering the community. Once a person’s body temperature is unusual, the community will report to local neighborhood committee immediately, and the latter will report to higher authority of virus control department of the government. Turns out that this is an effective way of controlling the source of infection. 

    If I’m going out for grocery shopping, the first thing is to put on my face mask and bring tissue papers to press the elevator buttons, and avoid touching public facilities directly as far as possible. Besides, I need to go through the monitoring systems both from my own community and from the supermarket or grocery shops, which have their own systems for monitoring customers‘ body temperature. 

    When I’m going home from outside, the first thing is to take off my shoes and left them outside of the door, to keep virus away from home area. Then the second step is to take off my facial masks. The third step is to wash my hands carefully. And then to hang my outside clothes in a ventilated place. After that, wash hands again and then take a shower, or just wash face and hairs. 

    My Association begins shift system since March 10. I take a shift on duty once a week. Smaller department arranges one person per day, and bigger departments arrange two or three people per day, depending the space of their office. The Association will make sure the work place is properly disinfected, and staff members need to report their own temperature everyday to the office. 

    That’s all my sharing. Hope all of you stay well and safe! I believe that under this solidarity, we will fight over it soon. At the same time, enjoy and cherish this uncommon home office period, accompanying our beloved ones. 

    Best wishes, 

    Yan CUI
    China Association for Standardization (CAS)
    Department of Technology Development; Department of International Cooperation Office 


    Commentary received on: 27.03.2020

    Der Beitrag Yan Cui: At first, Nobody cared about this disaster… erschien zuerst auf International Development Blog.

    UNICEF: 19 Millionen Kinder durch Konflikte oder Gewalt im eigenen Land vertrieben

    Unicef - 5. Mai 2020 - 13:00
    Schätzungsweise 19 Millionen Kinder – so viele wie nie zuvor – wurden aufgrund von Konflikten und Gewalt im eigenen Land vertrieben. Der Bericht „Lost at Home“ verdeutlicht die Risiken und Herausforderungen für binnenvertriebene Kinder und zeigt Maßnahmen auf, die zu ihrem Schutz dringend erforderlich sind.
    Kategorien: Ticker

    Seiten

    SID Hamburg Aggregator – Ticker abonnieren