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European Development Days: United we stand, divided we fall!

ONE - 28. August 2019 - 12:25

Unsere Jugendbotschafterin Mizgin ist für uns zu den European Development Days nach Brüssel gefahren. Dort hat sie mit anderen europäischen ONE-Jugendbotschafter*innen auf unsere ‘Armut ist sexistisch’-Kampagne aufmerksam gemacht. Erfahre hier, was sie dort alles erlebt hat.

United we stand, divided we fall. Dieser Satz prägte die European Development Days 2019 in Brüssel, die ich als ONE-Jugendbotschafterin besuchen durfte. Unter dem Motto ,,a world which leaves no one behind’‘ lud die Europäische Kommission auch in diesem Jahr Aktivist*innen und hohe Entscheidungsträger*innen aus aller Welt ein, um sich über Entwicklungszusammenarbeit, Ideen und Konzepte auszutauschen. Unser aller gemeinsames Ziel? Eine Welt, die niemanden zurücklässt.

Wir müssen alle mit anpacken!

Der Grundtenor der Veranstaltung: Wandel können wir nur erreichen, wenn wir alle mit anpacken. Dass geschlechterspezifische Armut nicht nur ein ,,Frauenproblem‘‘ ist, sondern dass beide Geschlechter gleichermaßen betroffen sind, ist nicht mehr zu bestreiten. Gerade die Jungen sind es, die ihren Vätern die Augen öffnen können, damit ihre Schwestern genau die gleiche Bildung genießen dürfen, wie sie auch. Daher müssen wir an beide Geschlechter gleichermaßen herantreten, sagte mir der stellvertretende Generalsekretär der Afrikanischen, Karibischen und Pazifischen Staatengruppe bei einem Gespräch nach einem Vortrag.

Mizgin mit dem stellvertretenden Generalsekretär der Afrikanischen, Karibischen und Pazifischen Staatengruppe

Bildung als Weg aus der Armut

Gemeinsam mit anderen Jugendbotschafter*innen aus Großbritannien, Irland, den Niederlanden, Frankreich und Belgien habe ich zwei Tage lang Gespräche mit Menschen aus der ganzen Welt führen dürfen. Unser Hauptziel? Gleiche Bildungsmöglichkeiten für Mädchen und Jungen! Warum? Weil wir sehen, dass Bildung die einzige Möglichkeit für ein Mädchen ist, aus der endlosen Armutsspirale herauszukommen und ein gesünderes und selbstbestimmteres Leben zu führen.

Starke Aktivistinnen in Aktion

Niemanden zurücklassen & gemeinsam etwas bewegen

Mit meinen Mit-Jugendbotschafter*innen war ich direkt auf einer Wellenlänge. Dass wir alle aus unterschiedlichen Ländern kommen und uns teilweise noch nie gesehen haben, hat unsere gemeinsame Mission überhaupt nicht behindert. Im Gegenteil: Trotz unserer unterschiedlichen Hintergründe, war es so, als würden wir uns schon ewig zusammen engagieren.

Live-Interview mit den EDD Young Leaders

Ohne Frauen können wir keinen Wandel erreichen

So durfte ich beispielsweise mit einem Mit-Jugendbotschafter aus Italien, den ich vorher noch nie gesehen hatte, ein Interview mit drei sehr interessanten und inspirierenden Aktivist*innen und Unternehmer*innen aus Nigeria und Sambia führen. Die drei EDD Young Leaders Sandra Ajaja, Mwala Moto und Inota Cheta haben in ihren jeweiligen Ländern Unternehmen ins Leben gerufen. So stärken sie Frauen und unterstützen sie dabei, ein emanzipiertes und selbstbestimmten Leben zu führen. Besonders in Erinnerung ist mir dabei Mwala Moto geblieben. Er nutzt seine privilegierte Rolle als Mann, um Frauen zu stärken, weil er findet, dass wir ohne Frauen keinen Wandel erreichen können.

Während dieser zwei Tage wurde Brüssel zu einem globalen Dorf. Wir wussten alle, dass es keinen Unterschied macht, woher wir kommen. Und wir wussten, dass wir uns, über unsere Kontinente hinaus, die Hand reichen müssen, um unsere Mission zu vollenden: Niemanden zurückzulassen, indem wir gemeinsam etwas bewegen.

Hast du nun Lust bekommen Mizgin in Aktion zu erleben und mehr von Mwala Moto und den anderen EDD Young Leaders zu hören? Dann schau dir hier das Live-Interview an und zeige diesen jungen Aktivistinnen und Aktivisten, dass du sie unterstützt.  

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Nach zweiwöchiger Atlantik-Überquerung: Greta Thunberg wird von 17 UN-Schiffen begrüsst

Vereinte Nationen - 28. August 2019 - 12:22

29. August 2019 - Die Vereinten Nationen wollen die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg bei ihrer Ankunft in New York mit 17 Segelbooten begrüssen. Jedes von ihnen steht für eines der UN-Nachhaltigkeitsziele und ist mit einem entsprechenden Symbol auf dem Segel versehen. Die UN bestätigten dies der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag auf Anfrage. 

Demnach würden die Boote auf die Rennjacht "Malizia" mit Thunberg an Bord vor Manhattan nahe der Verrazano-Brücke warten. Diese überspannt die Meerenge zwischen Staten Island und Brooklyn.

Die Nachhaltigkeitsziele sind die globalen Vorsätze der Vereinten Nationen und ihrer Mitgliedsstaaten. Zu ihnen gehören neben dem verstärkten Kampf gegen den Klimawandel auch, dass kein Mensch mehr in Armut leben oder Hunger leiden darf, dass der Zugang zu Bildung und der Gesundheitszustand verbessert werden oder die Diskriminierung von Frauen beseitigt werden soll.

Die Ziele sollen bis 2030 erreicht werden. Im September wollen die Staats- und Regierungschefs bei den Vereinten Nationen in New York eine Zwischenbilanz über das bislang Erreichte ziehen.

Thunberg wird nach ihrer zweiwöchigen Atlantik-Überquerung aller Voraussicht nach am Mittwoch in New York eintreffen. Die 16-jährige Schwedin hatte sich am 14. August im südenglischen Plymouth auf den Weg über den Atlantik gemacht, weil sie unter anderem am UN-Klimagipfel in New York im September und an der Weltklimakonferenz in Chile im Dezember teilnehmen will

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UN-Gipfel in New York – Reagiert die Politik auf Klimakrise und Armut?

Global Policy Forum - 28. August 2019 - 12:13

Die Zahl der Hungernden steigt wieder, die Ungleichheit zwischen Armen und Reichen wächst, Artenvielfalt schwindet und die Klimakrise ist allgegenwärtig. In dieser Situation kommen Staats- und Regierungschefs, darunter Bundeskanzlerin Angela Merkel, im September zu einem Gipfel-Marathon in New York zusammen. Am 23. September lädt UN-Generalsekretär António Guterres zum Klimagipfel, direkt im Anschluss (24.-25.9.) findet der sogenannte „SDG-Gipfel“ zu den Zielen für nachhaltige Entwicklung statt. Am 26. September folgt eine Konferenz zur Finanzierung nachhaltiger Entwicklung. Bei unserem Pressebriefing wollen wir mit Ihnen über unsere Erwartungen an die Gipfel diskutieren.

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Indigene Frauen: In Brasilien brennt mehr als Wald

BfdW - 28. August 2019 - 11:23
Der Amazonas-Regenwald brennt. Das steht in allen Zeitungen. Doch eine Überraschung sind die unzähligen Brände nicht. Im Gegenteil sie sind Teil der von Präsident Bolsonaro angekündigten desaströsen Politik und sie zerstören die Lebensgrundlage indigener Frauen, die sich erstmals zu Tausenden wehrenBrasilien erlebt erstmals nationale Demonstration indigener Frauen

Der Amazonas-Regenwald brennt. Das steht in allen Zeitungen und läuft in allen Medien, weltweit. Doch eine Überraschung sind die unzähligen Brandherde  nicht. Im Gegenteil. Sie sind Teil der von Präsident Jair Bolsonaro seit langem angekündigten desaströsen Politik. Dahinter steht seine unverhohlene Haltung, den Regenwald als Rohstoffwarenhaus zu betrachten, welches es profitmaximierend zu nutzen gilt. Mit dem Ende Juni verabschiedeten Abkommen zwischen der EU und dem Mercosur werden dafür neue Weichen gestellt. Auch wenn diese Brände nicht neu sind, ist die Unverfrorenheit mit der sämtliche nationalen und internationalen (z.B. PPG7) Schutzbemühungen der letzten 30 Jahre mit Füßen getreten werden, infam. Die Brände zerstören auch die Lebensgrundlage indigener Frauen, die sich dagegen unter dem Motto „Unsere Territorien sind unser Körper und unser Geist“ erstmals zu Tausenden gemeinsam zur Wehr setzen.

Der seit Jahresbeginn in Brasilien amtierende rechtsextreme und klimawandelleugnende Regierungschef hat schon im Wahlkampf unmissverständlich deutlich gemacht, dass er indigene Territorien für überflüssig hält. Die dortigen Bodenschätze sollen für Unternehmen frei zugänglich sein. Seitdem hat sein Kabinett die dafür nötigen Maßnahmen getroffen, um auch den letzten Schutzmaßnahmen für indigene Territorien und Waldgebiete die Gelder zu entziehen. Bolsonaro hetzt bis die Jeeps der Umweltbehörde IBAMA in Flammen aufgehen. Er hetzt gegen Indigene bis Holzfäller ihre Territorien in Beschlag nehmen. Und schwer bewaffnete Goldsucher die schmutzige Arbeit der Vertreibung gegen Widerstand leistende Waiãpii übernehmen. Er hetzt bis agrarindustrielle Landbesitzer ganz offen auf Whatsapp den 10.August zum Tag des Feuer(legens) ausrufen. Er hetzt gegen Umweltschützer*innen ebenso wie gegen afro-religiöse Pastor*innen und Feministinnen. Die Hände braucht sich die Regierung Bolsonaro dabei nicht selbst schmutzig zu machen. Es reicht, die Kräfte zu entfesseln, damit die Betroffenen angefeindet werden. Das zeigen steigende Zahlen der Hasskriminalität.

„Die nationale Kraft sind wir! Wir sind die Kraft, die Brasilien wirklich braucht!“ ruft Sonja Guajajára

Zum ersten Mal in der brasilianischen Geschichte protestieren bis zu 3.000 Vertreterinnen von über 150 indigenen Völkern in der Hauptstadt Brasilia. Ein solcher Aufmarsch ist beispiellos in der brasilianischen Geschichte. Sie fordern den Schutz des Landes, auf dem sie leben, und von dem sie leben. In einer mehrtägigen Protestveranstaltung haben sie ihren Unmut kundgetan über verweigerte Landrechte, die Privatisierung von Gesundheitsversorgung und mangelnde politische Repräsentation. Sie beklagen die Gewalt der Vertreibung und Vergiftung, die ihren Territorien und ihren Körpern gleichermaßen angetan werden. Sie sind aus allen Teilen des Landes angereist und haben dafür ihre Ernte und ihre Familien zurückgelassen, um ihre Stärke zu demonstrieren: „Die nationale Kraft sind wir! Wir sind die Kraft, die Brasilien wirklich braucht!“ ruft Sonja Guajajára, in Anspielung auf die wegen der Proteste in Alarmbereitschaft gerufene Nationalgarde (Força Nacional). Die Koordinatorin des indigenen Dachverbandes APIB (Articulação dos Povos Indígenas do Brasil) gehört zurzeit zu den wichtigsten oppositionellen Stimmen des Landes. Zusammen mit Guilherme Boulos kandidierte sie als Vizekandidatin der PSOL bei den letzten Präsidentschaftswahlen.

Anders als in anderen lateinamerikanischen Ländern haben Indigene kaum politische Repräsentanz in den Institutionen des Landes. In Brasilien liegt der Anteil Indigener an der Gesamtbevölkerung - mit knapp einer Million Indigenen -  bei unter 0,5 %. Für die Proteste zu Brasiliens Feierlichkeiten anlässlich von 500 Jahren Kolonialisierung gab es 2000 erstmals überhaupt eine gemeinsame indigene Stimme des Widerstandes: Trotz der so unterschiedlichen Erfahrungen, die Indigene an der Küste, im Amazonas und im Süden des Landes mit Landraub, Ausbeutung und Verfolgung von damals bis heute machen.

Agrarindustrielobby macht Waldschutz und Landrechte mit einem Streichholzstreich zu Nichte

Sonja Guajajara und ihre Mitstreiterinnen der Kaingang, Xokleng, Tupinambá, Kariri, Xakriabá und andere sind Zeuginnen von Jahrzehnten des zähen Ringens um (1) die Anerkennung indigener Rechte in der Verfassung, (2) die schleppende Einrichtung von Schutzgebieten und deren Unterfinanzierung und mangelnde Überwachung, (3) der Bedrohung und Ermordung ihrer Führungspersonen sowie (4) der Kriminalisierung von Indigenen in jahrzehntelangen Prozessen um offensichtliche Landrechtsansprüche. Sie kämpfen mit Großprojekten wie dem Staudamm Belo Monte, dessen Bau nicht nur rechtswidrig, sondern wissenschaftlich bewiesen auch größenwahnsinnig ist.  Bolsonaros zerstörerische Politik auf Kosten Amazoniens, etwa durch die Zulassung von 239 neuen Pestiziden und die Jagd auf Bodenschätze in geschützten Gebieten, ist nur die Spitze des Eisbergs.

Einmaliges Empowerment - neue Allianzen!

Die gute Nachricht angesichts dieser Welle von Diffamierung und Ignoranz ist das Empowerment indigener Frauen und die Bildung ganz neuer Allianzen für Selbstbestimmung und politische Teilhabe. Nicht nur für indigene Frauen sind Körper und Territorien untrennbar miteinander verbunden. Das haben auch die verschiedenen Strömungen der Frauenbewegung längst erkannt und es geschafft, Differenzen anzuerkennen und zu überwinden, um Raum für gemeinsame Mobilisierung unterschiedlicher Frauen und Sichtweisen zu schaffen. Es ist der brasilianischen Frauenkoordination (Articulacação das Mulheres do Brasil) zu verdanken, dass es gelang den Aufbruch der indigenen Frauen langfristig zu unterstützen und die indigenen Demonstrationen mit dem traditionellen Protestmarsch der Landarbeiterinnen (Margaridas) zu verbinden. Dazu gelang sogar noch der Brückenschlag zu dem Protest der Schüler*innen und Studierenden gegen Bolsonaros autoritäre Bildungspolitik.

 

 

 

 

Thema (BfdW) : Land Grabbing / LandraubAgrarexportGeschlechtergerechtigkeitFrauenMenschenrechteUmweltWelthandelLänderbezug (Lateinamerika): Brasilien
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Die ungewöhnlichsten Schulwege der Welt

Unicef - 28. August 2019 - 10:30
Bildung ist wichtig! Doch nicht alle Kinder haben den Luxus direkt vor der Haustür vom Schulbus abgeholt zu werden. Weltweit nehmen viele Kinder teils lebensgefährliche Strapazen auf sich, um sich einen Zugang zu Bildung zu ermöglichen. UNICEF versucht mit speziellen Projekten jedem Kind einen sicheren Schulweg zu ermöglichen.
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21 deutsch-afrikanische Städtepartnerschaften zu Gast in Hannover

Engagement Global Presse - 28. August 2019 - 10:13
Eine Teilnehmerin der dritten Konferenz „Kommunale Partnerschaften mit Afrika“ 2016 hält einen Vortrag. Foto: Martin Magunia

Welchen Beitrag können deutsche und afrikanische Städte für die Gestaltung einer lebenswerten Zukunft leisten? Mit genau dieser Fragestellung beschäftigt sich die bundesweite „4. Konferenz zu kommunalen Partnerschaften mit Afrika“ von Montag, 9., bis Mittwoch, 11. September 2019 in Hannover. Gastgeberin ist die Landeshauptstadt Hannover, die erst im letzten Jahr das fünfzigste Jubiläum mit ihrer Partnerstadt Blantyre in Malawi feierte. Im Zentrum der Veranstaltung steht der Austausch über Erfahrungen und fachliche Themen der kommunalen Entwicklungszusammenarbeit, wie Klima, Beschäftigungsförderung und kommunale Dienstleistungen. Durchführende Organisation ist die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global.

Veranstaltungsort
Designhotel + CongressCrentrum Wienecke XI.
Hildesheimer Straße 380
30519 Hannover

Zur Veranstaltung erwartet werden rund 150 Vertreterinnen und Vertreter deutscher und afrikanischer Städte, die durch partnerschaftliche Beziehungen verbunden sind, darunter 30 Städte und Gemeinden aus der gesamten Bundesrepublik sowie 21 afrikanische Kommunen. Die afrikanischen Gäste kommen unter anderem aus den Ländern Äthiopien, Burkina Faso, Djibouti, Ghana, Kamerun, Malawi, Mali, Mosambik, Namibia, Südafrika, Senegal, Tansania und Uganda.

Eröffnet wird die Konferenz am Montag, den 9. September 2019 um 10 Uhr durch die niedersächsische Staatskanzlei sowie Dr. Stefan Wilhelmy, Bereichsleiter der SKEW von Engagement Global. Besonderer Gast ist Erastus Mwencha, ehemaliger Vizevorsitzender der Kommission der Afrikanischen Union, der die kommunale Entwicklungszusammenarbeit aus afrikanischer Perspektive, unter dem Blickwinkel der „Agenda 2063 – The Africa We Want“, diskutieren wird. Neben verschiedenen Vorträgen und Fachdiskussionen bietet die Konferenz den Teilnehmenden die Möglichkeit, ihr Wissen gezielt weiterzugeben und Fragen der kommunalen Entwicklungszusammenarbeit zu beantworten. Dabei werden verschiedene interaktive Methoden, wie die Barcamp Methode, angewandt, um einen offenen Dialog unter den Teilnehmenden zu fördern.

Ein kulturelles Rahmenprogramm ergänzt die Netzwerkveranstaltung. Geplant ist am Montagabend der Besuch der Fotoausstellung „Leben und Menschen in Malawi“ zum Jubiläum der Städtepartnerschaft Hannover – Blantyre im Kulturzentrum Pavillon. Die Ausstellung läuft noch bis zum 22. September 2019. Höhepunkt der Konferenz ist ein Empfang im Neuen Rathaus der Stadt Hannover, am Dienstag, den 10. September 2019, durch Bürgermeister Thomas Hermann.

Engagement Global arbeitet im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und fördert und stärkt weltweit das kommunale und zivilgesellschaftliche entwicklungspolitische Engagement.

Journalistinnen und Journalisten sind herzlich willkommen. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Petra Gohr-Guder
Engagement Global gGmbH –Service für Entwicklungsinitiativen
Stabsstelle Kommunikation, Veranstaltungen
presse@engagement-global.de

Weitere Informationen

Zur Konferenz zu kommunalen Partnerschaften mit Afrika

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Die populistische Herausforderung in der Außenpolitik: Welche Kommunikationsstrategien sind erfolgreich?

GIGA Event - 28. August 2019 - 9:38
Vorträge und Diskussion Berlin GIGA Gespräch Referent*innen Dr. Johannes Plagemann (GIGA), Dr. Saskia Ruth-Lovell (GIGA) Moderation

Dr. Miriam Prys-Hansen (GIGA)

Kommentar Andreas Kindl (Auswärtiges Amt), Moritz Müller-Wirth (DIE ZEIT) Adresse

GIGA Berlin Büro
Friedrichstraße 206
- Eingang Zimmerstraße -
10969 Berlin
Direkt am Checkpoint Charlie

Forschungsschwerpunkte Politische Verantwortlichkeit und Partizipation Macht und Ideen Regionen GIGA Institut für Asien-Studien GIGA Institut für Lateinamerika-Studien Anmeldung erforderlich

Why do we need Solidarity in Development Studies

EADI Debating Development Research - 28. August 2019 - 9:08
By Kees Biekart The next EADI Development Studies conference is about “Solidarity, Peace and Social Justice”. But what does solidarity actually mean in relation to development studies? Let’s assume development essentially comes down to a process of social change. Or better, a wide range of connected processes of social change. We can think of female …
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Fairphone 3: Das brandneue ethisch korrekte (und bezahlbare!) Smartphone

reset - 28. August 2019 - 7:01
Das Fairphone 3 (FP3) ist endlich da – und vereint verantwortungsvoll beschaffte Materialien, nachhaltige Produktion und ein schlankes Design. Sollte man es kaufen?
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RENN.west ARENA 2019: "Soziale Gerechtigkeit innerhalb der planetaren Grenzen" am 09.09.2019 in Ingelheim am Rhein

#HOCHN - 28. August 2019 - 0:00
Die Frage über die "Soziale Gerechtigkeit innerhalb der planetaren Grenzen" wird in der RENN.west ARENA 2019 am 09.09.2019 im Fokus liegen.

Foto: geralt on pixabay

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Keine Ruhe in Kaschmir

SWP - 28. August 2019 - 0:00

Die Entscheidung der indischen Regierung vom 5. August, den Bundesstaat Jammu und Kaschmir in zwei Unionsterritorien zu teilen, hat die internationale Aufmerksam­keit wieder einmal auf die Krisenregion im Himalaya gelenkt. Pakistan protestierte gegen diesen Schritt und erreichte mit Hilfe Chinas, dass sich der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen am 16. August 2019 erstmals seit 1971 wieder mit der »indisch-pakistanischen Frage« befasste. Die informelle Konsultation endete ohne eine offiziel­le Erklärung, aber Indien und Pakistan sahen ihre Positionen bestätigt. Neben der erneuten Zunahme der Spannungen zwischen beiden Staaten wirft der Beschluss zu Kaschmir aber auch grundsätzliche Fragen zur künftigen Ausgestaltung des Föderalismus und des Säkularismus in Indien auf.

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Hallo, Politik – DIE showcases its work at the open Day of the Bundesregierung

DIE Blog - 27. August 2019 - 17:13

Open Day in BMZ with Maria Flachsbarth, Parliamentary State Secretary.

On the third weekend of August, the German Federal Government for the 21st time invited the public to its traditional Open Day in Berlin. As in previous years, the German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE) followed the invitation by the Federal Ministry for Economic Cooperation and Development (BMZ) to present itself on 17 and 18 August to the Berlin audience and to seek the dialogue with countless guests. The weekend was once again themed around the Sustainable Development Goals (SDGs).

Picking up on this important topic, DIE used the opportunity to showcase – among other things – its work on SDG 16 “Peace, Justice and strong Institutions”. Guests could learn about DIE’s research on state fragility, inclusive governance, peace and democracy from the experts Michael Roll and Charles Martin-Shields – members of DIE’s research programme Transformation of Political (Dis-)order. Other popular topics of conversation with the audience in Berlin were DIE’s Postgraduate Training Programme for Development Cooperation and the Bonn Alliance for Sustainability Research, a regional network in Bonn to further strengthen research in the field of sustainable development and global change.

Despite intermittent rainy weather, both days featured several thousand attendees. We were especially delighted to welcome BMZ’s leadership, represented by state secretaries Maria Flachsbarth and Martin Jäger, who also serves as Chair of DIE’s Board of Trustees, at our booth.

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Hallo, Politik – DIE präsentiert sich bei Tag der offenen Tür der Bundesregierung

DIE Blog - 27. August 2019 - 17:05

Tag der offenen Tür im BMZ mit Maria Flachsbarth, Parlamentarische Staatssekretärin.

Am dritten Augustwochenende lud die deutsche Bundesregierung zum 21. Mal zu ihrem traditionellen Besuchertag nach Berlin. Wie schon in den Vorjahren, kam das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE) der Einladung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) nach, sich am 17. und 18. August dem Berliner Publikum vorzustellen und den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern zu suchen. Das Wochenende im Entwicklungsministerium an der Stresemannstraße stand wieder ganz im Zeichen der Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs).

Unter diesem thematischen Dach präsentierte das DIE, unter anderem, seine Arbeit rund um das nachhaltige Entwicklungsziel Nummer 16 „Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen“. Im persönlichen Austausch mit den wissenschaftlichen Experten Michael Roll und Charles Martin-Shields aus dem Forschungsprogramm „Transformation politischer (Un-)Ordnung“ des DIE konnten die Gäste mehr über die Forschung des DIE zu staatlicher Fragilität, inklusiver Regierungsführung sowie Frieden und Demokratie erfahren. Andere beliebte Gesprächsthemen des Berliner Publikums am Stand waren das Postgraduierten-Programm des DIE sowie die Bonner Allianz für Nachhaltigkeitsforschung.

Bei zeitweiligem Regenwetter herrschte an beiden Tagen reger Betrieb am Stand des DIE. Besonders gefreut hat uns, die BMZ-Hausleitung in Person von Staatssekretärin Maria Flachsbarth und Staatssekretär Martin Jäger, der zudem DIE-Kuratoriumsvorsitzender ist, an unserem Stand begrüßen zu dürfen.

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Massensterben in Zentralamerika durch Pestizideinsatz

INKOTA - 27. August 2019 - 15:03
Seit 20 Jahren beobachten ExpertInnen eine auffällige Häufung von chronischem Nierenversagen in den Zuckerrohranbaugebieten in Zentralamerika, bereits über 20.000 Menschen sind daran gestorben. Jüngste wissenschaftliche Erkenntnisse beweisen einen Zusammenhang mit dem Einsatz des Unkrautvernichters Paraquat und des Bayer-Pestizids Glyphosat. Auch die Menschen in der Projektregion der INKOTA-Partnerorganisation APADEIM in Nicaragua sind betroffen. In Nicaragua und El Salvador ist das chronische Nierenversagen je nach Region die zweithäufigste oder sogar die häufigste Todesursache bei Männern in den letzten 20 Jahren. Dabei werden nach und nach alle Organe des Körpers geschädigt, die Betroffenen berichten von Kopfschmerzen, massiver Atemnot, allgemeiner Schwäche. Normalerweise trifft diese Krankheit vor allem Menschen über sechzig Jahren mit Bluthochdruck und zu hohem Blutzuckerspiegel. Die meisten Opfer in Zentralamerika sind jedoch junge Männer mit unauffälligem Blutdruck und normalem Zuckerspiegel, die auf den Zuckerrohrplantagen arbeiten. Den Giften ausgesetzt Im Landkreis El Viejo im Nordwesten von Nicaragua stärkt die INKOTA-Partnerorganisation APADEIM kleinbäuerliche Familien. Dort gibt es kaum eine Familie, von der nicht mindestens eine Person im Zuckerrohranbau arbeitet und jeder kennt zumindest einen Menschen aus dem unmittelbaren Umfeld, der an Niereninsuffizienz erkrankt ist. „Die Zuckerrohrplantagen, die Monte Rosa hier im unmittelbaren Umfeld unserer Gemeinde angelegt hat, schädigen uns in allen Bereichen," sagt Corina Martínez aus der Gemeinde Sasama, deren Ehemann seit elf Jahren an chronischer Niereninsuffizienz leidet. „Alle zwei Wochen werden Pestizide versprüht, manchmal auch öfter. Meist mit einem Flugzeug, manchmal auch mit ihren Traktoren. Unser Wasser ist vergiftet. Von unserem Brunnen trinke ich schon lange kein Wasser mehr. Hier in meiner Gemeinde ist die Mehrheit erkrankt! Sowohl Männer als auch Frauen und Kinder." Herbizide sind verantwortlich Der Zusammenhang zwischen dem Einsatz von Pestiziden auf den Zuckerrohrplantagen und der chronischen Niereninsuffizienz wurde lange als ein nebensächlicher Faktor abgetan. Neue wissenschaftliche Untersuchungen eines internationalen Forschungsteams aus El Salvador, Belgien, Kuba und Sri Lanka belegen nun, dass die eingesetzten Herbizide Paraquat und Glyphosat maßgeblich für die Erkrankungen verantwortlich sind. Sie führen zur Bildung von krankhaften Veränderungen im Zellstoffwechsel, sodass die Schadstoffe von den Nieren nicht mehr ausgeschieden werden können. In der Europäischen Union sowie zahlreichen anderen Ländern ist Paraquat seit vielan Jahren verboten aufgrund der Gefahren für die Gesundheit von Mensch und Tier. In Zentralamerika wird es jedoch massenhaft eingesetzt. Hergestellt wird es von dem Schweizer Chemiekonzern Syngenta, der es in Zentralamerika unter dem Handelsnamen Gramoxone verkauft. Glyphosat, das im Verdacht steht, Krebs zu erregen, kommt ebenfalls auf den Zuckerrohrplantagen Zentralamerikas sowie auf den Reisfeldern Sri Lankas in großem Umfang zum Einsatz. In Sri Lanka wurden in den letzten Jahren ebenfalls vermehrt Fälle von Niereninsuffizienz registriert. In Nicaragua wächst auf knapp 74.000 Hektar Zuckerrohr. Foto: APADEIM Glyphosat  ist das weltweit meistverkaufte Unkrautvernichtungsmittel und gehört seit der Übernahme des US-Konzerns Monsanto im Sommer 2018 der deutschen Bayer AG. Im vergangenen Jahr sind in den USA über 13.000 Klagen von KrebspatientInnen eingegangen, die regelmäßig Glyphosat verwendet haben. In der Broschüre „Advancing Together? Ein Jahr Bayer-Monsanto: eine kritische Bilanz“ sowie in einer Rede auf der diesjährigen Bayer-Hauptversammlung hat INKOTA scharfe Kritik an dem Pestizidgeschäft des Konzerns geübt. Zum Schutz von BäuerInnen und PlantagenarbeiterInnen weltweit sollte Glyphosat aus INKOTA-Perspektive nicht nur in der EU verboten, sondern auch vom Export in Drittländer, vor allem Länder des globalen Südens, ausgeschlossen werden. Denn 99 Prozent der Fälle von Pestizidvergiftungen ereignen sich in sogenannten Entwicklungsländern. Weitere Informationen FAQ zum Thema Niereninsuffizienz in Zentralamerika (PDF 547 KB) Pressemitteilung zu diesem Thema (PDF 293 KB) Mehr zu Bayer und Pestizide Broschüre „Advancing Together? Ein Jahr Bayer-Monsanto: eine kritische Bilanz“ Über die Arbeit der INKOTA-Partnerorganisation APADEIM
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Pressemitteilung: Der Amazonas brennt: Schluss mit Pillepalle

Forum Umwelt & Entwicklung - 27. August 2019 - 15:00

Gemeinsame Pressemitteilung vom Forum Umwelt & Entwicklung und dem Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR)

 

Der Amazonas brennt: Schluss mit Pillepalle
Forum Umwelt & Entwicklung und der DNR fordern Sanktionen gegen Brasiliens Präsident Bolsonaro

 

Berlin, 27.08.2019 – Die Welt ist empört über die kriminelle Energie, mit der Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro den Amazonasurwald abfackeln lässt. Hinter dem „Wunschkandidaten der Märkte“, wie ihn die Deutsche Bank zutreffend im Oktober letzten Jahres bezeichnete, steckt das Kalkül von Brasiliens Agrarindustriellen, die noch mehr Land für Soja-, Fleisch- oder Ethanolexporte wollen. Der Amazonas brennt, weil Brasiliens Agrarmafia das so will und weil Europa die Absatzmärkte für ihre Produkte noch weiter öffnen will. Nach Überzeugung des Umweltdachverbands Deutscher Naturschutzring (DNR) sowie des Forums Umwelt & Entwicklung kommt es jetzt darauf an, schnell zu handeln und sofortige Sanktionen gegen die Bolsonaro-Regierung zu verhängen.

 

Seit 20 Jahren verhandelt die EU mit Brasilien und den anderen Mercosur-Staaten über ein Freihandelsabkommen. Von Anfang an war klar: den Preis für den verbesserten Marktzugang – vor allem der deutschen Auto- und Maschinenbauindustrie in Südamerika – wird die europäische Landwirtschaft bezahlen müssen. Es ist genau diese Art von Globalisierung, die den Planeten zerstört. Noch mehr Marktzugang für die Fleisch- und Sojabarone Brasiliens und Argentiniens ist nicht nur tödlich für den Amazonas, es ist auch tödlich für Europas bäuerliche Landwirtschaft. Die Importe von Gen-Soja aus Brasilien, erzeugt mit dem Einsatz von Glyphosat auf ehemaligen Wald- und Savannenflächen, brauchen wir nur, wenn wir weiter auf Massentierhaltung setzen.

 

„Wir fordern ein Importverbot für brasilianische Agrarprodukte, vor allem für Soja, Fleisch und Ethanol. Wir fordern, die brasilianische Agrarindustrie mit einem Embargo von ihren Absatzmärkten abzuschneiden, und zwar solange, bis die Zerstörung des Amazonas aufhört. Zugleich fordern wir eine grundlegende Reform der EU-Agrarpolitik, die auf nachhaltige Weidehaltung und nicht auf importierte Gen-Futtermittel aus Urwaldzerstörung setzt. Alles andere ist Pillepalle“, so DNR-Präsident Kai Niebert.

 

Bauern in Frankreich und Irland machen Druck, das Mercosur-Abkommen zu stoppen. Im Gegensatz zu diesen Regierungen setzt die Bundesregierung immer noch unbeirrt auf dieses Abkommen und will Bolsonaros Agrarindustrie die Märkte weiter öffnen. Die Bundesregierung setzt damit faktisch Anreize, Urwald abzubrennen und in Agrarfläche umzuwandeln.

 

„Wir müssen aufhören, von nachhaltiger Landwirtschaft und dem Schutz der Wälder immer nur zu reden. Es gibt Wichtigeres im Leben als immer noch mehr deutsche Auto- und Maschinenbauexporte. Das geplante Freihandelsabkommen der EU mit Brasilien und den Mercosur-Staaten gehört in den Mülleimer“, sagt Jürgen Maier, Geschäftsführer des Forums Umwelt & Entwicklung.

 

 

Fachliche Nachfragen

Jürgen Maier | Geschäftsführer Forum Umwelt & Entwicklung
+49 (0)30 – 678 1775 88
info@forumue.de

Presse

Ramona Bruck | Referentin Presse und Öffentlichkeitsarbeit
+49 (0)30 – 678 1775 910
bruck@formue.de
@ForumUE

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27. August 2019

ONE - 27. August 2019 - 14:10
1. DR Kongo: Neue Regierung steht

Mehrere Medien, darunter ZDF.de, Spiegel Online, die Deutsche Welle, die Junge Welt und der Deutschlandfunk berichten, dass es nach über sieben Monaten Verhandlungen eine neue Regierung in der Demokratischen Republik Kongo gibt. Von den ausgehandelten 66 Regierungsposten gehen 42 an die Partei des Ex-Präsidenten Kabila (FCC) und die verbleibenden Sitze gehen an die Partei des neuen Präsidenten Félix Tshisekedis. In der Bevölkerung sei die Nachricht positiv aufgenommen worden. Allerdings seien nicht alle anvisierten Ziele umgesetzt worden. So seien nach wie vor Politiker*innen der alten Regierung im Amt und auch der Frauenanteil sei geringer als zunächst erwartet. Es sei nun eine intensivere Beziehung zwischen dem Kongo und Deutschland zu erwarten. Entwicklungsminister Gerd Müller habe nach seinem letzten Besuch angekündigt, den Dialog mit der neuen Regierung erneuern zu wollen.

2. Kenia jetzt Ölexporteur

Wie die Tagesschau und das Handelsblatt berichten, exportiert Kenia neben den Hauptprodukten Tee, Blumen und Kaffee nun auch Erdöl. Gestern sei in dem ostafrikanischen Land zum ersten Mal Öl verschifft worden. Bisher seien die Öl-Exporte Afrikas aus Nigeria und Angola gekommen, nun gebe es auch in Ostafrika mit Kenia einen Exporteur. Bereits 2012 sei man dort auf die Vorkommen gestoßen. Aktuell baue die Regierung einen Hafen und eine Pipeline, um den Transport des Erdöls in Zukunft zu erleichtern.

3. Brandherd Afrika

Viele Medien, darunter ZDF, Spiegel Online, Focus, Welt und RTL berichten, dass neben den Bränden im südamerikanischen Amazonas-Gebiet vor allem Afrika von starken Feuern betroffen ist. Von der NASA veröffentlichte Bilder zeigen vor allem viele kleine aktive Feuer. Gerade in Zentral- und Ostafrika sei die Karte übersäht mit roten Punkten, die das Feuer markieren. Diese seien teilweise von Menschen verursacht worden. Allerdings können diese Brände gerade in der Savanne auch dienlich für die Natur sein, so Johann Georg Goldammer, Leiter des Zentrums für Globale Feuerüberwachung. Trockene Gräser werden so beseitigt und die entstehende Asche diene als Dünger für den Boden. So regeneriere sich das Ökosystem selbst. Allerdings reguliere auch hier der Mensch immer mehr die Natur und dämme natürliche Feuer ein, um die Landwirtschaft zu schützen, so Rico Fischer vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung. Im Regenwald hingegen sei die Situation weitaus dramatischer. Anders als in Afrika könne sich die Natur hier nicht innerhalb von wenigen Jahren erholen, so Fischer.

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Guterres appelliert an G7 für "starkes Engagement" und politischen Willen zur Bewältigung der Klimakrise

Vereinte Nationen - 27. August 2019 - 13:55

27. August 2019 - Menschen auf der ganzen Welt fordern einen Wandel in Richtung einer grüneren und saubereren Zukunft. UN-Generalsekretär António Guterres betonte am Montag: „Wir haben die Mittel, um die Klimakrise anzugehen, aber wir brauchen mehr politischen Willen."

Dies war die dringende Botschaft auf Twitter aus Biarritz, Frankreich, wo sich der UN-Chef in den letzten zwei Tagen mit den G7-Regierungschefs getroffen hat, um im Vorfeld seines Klimagipfels im nächsten Monat in New York Maßnahmen zu ergreifen.

Der Presse erklärte Guterres, der UN-Gipfel und die Notwendigkeit konkreter Maßnahmen stünden vor dem Hintergrund eines „dramatischen Klimanotfalls“, da Berichten der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) zufolge die Jahre 2015 bis 2019 die fünf heißensten Jahre seit Beginn der Aufzeichnungen seien, mit einer historisch hohen CO2-Konzentrationen in der Atmosphäre.

Und da das Eis in Grönland schmilzt und Feuer von der Arktis nach Alaska und zum Amazonas lodern, sagte der Generalsekretär: "Die Situation ist jetzt viel schlechter als zu Zeiten von Paris", womit er sich auf das wegweisende Klimaabkommen zur Eindämmung der globalen Erwärmung und der Treibhausgasemissionen von 2015 bezog.

"Daher ist es unbedingt erforderlich, dass sich die Länder verpflichten, ihre in Paris gesetzten zu erhöhen, da die dort gesetzten Ziele nicht ausreichen", forderte Guterres.

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