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15.10.2019 Minister Gerd Müller zum Welternährungstag 2019: "Ernährungssituation in Krisengebieten ist besorgniserregend"

BMZ - 15. Oktober 2019 - 14:00
Bundesentwicklungsminister Gerd Müller: "Seit drei Jahren steigt die Zahl der Hungernden weltweit wieder – auf 820 Millionen Menschen. Das ist ein Rückschlag nach den Erfolgen in den letzten Jahrzehnten. Vor allem in den krisengebeutelten Regionen verschlechtert sich die Ernährungslage. Im neunten Kriegsjahr ist die Situation im Syrien-Krisenbogen so dramatisch wie nie. Alleine in Syrien haben nach Schätzungen der Vereinten Nationen sechs Millionen Menschen keine ...
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15. Oktober 2019

ONE - 15. Oktober 2019 - 13:48
1. Wirtschaftsnobelpreis für Kampf gegen Armut

Wie viele Medien berichten, darunter die Tagesschau, n-tv, die Frankfurter Allgemeine Zeitung, die Süddeutsche Zeitung, Zeit online, die Welt, Spiegel Online, die Tageszeitung (taz) die Deutsche Welle und der Tagesspiegel wurde der Wirtschaftsnobelpreis an drei Forscher*innen vergeben, die sich mit der Bekämpfung von globaler Armut auseinandersetzen. Abhijit Banerjee, Esther Duflo und Micheal Kremer hätten maßgeblich dazu beigetragen, innerhalb von zwei Jahrzehnten das Forschungsfeld der Entwicklungsökonomie prominenter zu machen und weiterzuentwickeln. Ihre Forschung beruhe auf Feldexperimenten. Diese würden präzise Ansätze identifizieren, um effektiv gegen Armut zu kämpfen. Ohne zu wissen, wie die Lebensumstände und Denkweisen der Menschen seien, die am stärksten von Armut betroffen sind, könne man auch nicht effektiv gegen ebendiese Armut vorgehen, so das Credo der drei Wissenschaftlicher*innen. Die Themen der Forscher*innen seien vielschichtig, von der Erforschung des Zugangs zu Medikamenten und den Einfluss auf die schulische Leistung von Kindern bis hin zu Mikrokrediten für Kleinbauern und Bäuerinnen. Mit der Ökonomin Esther Duflo sei erst die zweite Frau mit dem Wirtschaftsnobelpreis ausgezeichnet worden. Zudem sei sie zeitgleich auch die jüngste Person, der jemals der Preis verliehen wurde.

2. Mosambik: Faire Wahlen?

In Mosambik finden am heutigen Dienstag Wahlen statt, die ersten seit dem Friedensabkommen zwischen der Regierungspartei und der Opposition. Dies melden unter anderem das ZDF, Spiegel Online, die Welt, die Frankfurter Rundschau, der Stern und der Deutschlandfunk. Für das Land und die Zukunft des Friedens seien die Wahlen sehr wichtig. Dennoch seien bereits die Wahlvorbereitungen von Gewalt überschattet worden. So sei wenige Tage vor der Abstimmung ein Wahlbeobachter im südlichen Mosambik getötet worden. Neben der Abstimmung über einen neuen Präsidenten werde auch über das nationale Parlament sowie kommunale Parlamente und Provinzgouverneure abgestimmt. Neben den Konflikten der Regierungspartei Frelimo und der ehemaligen Rebellengruppe und jetzigen Opposition Renamo sei das Land in diesem Jahr auch von zwei Zyklonen heimgesucht worden. Dies sorge dafür, dass viele Menschen nun auf Überlebenshilfe angewiesen seien. Im Moment fehlen für den Wiederaufbau die nötigen Mittel, das Land sei hoch verschuldet. Neben den beiden großen Parteien stehen rund 26 weitere zur Wahl. Die Lage rund um die Wahlen sei angespannt, auch wegen möglicher Manipulationen.

3. Frauen in ländlichen Gebieten

Helle Jeppesen schreibt in der Deutschen Welle über die Benachteiligung von Frauen in ländlichen Gebieten und deren höheres Risiko, in extreme Armut abzurutschen. Viele der Menschen, die von extremer Armut betroffen seien, würden auf dem Land leben. Frauen seien hier besonders benachteiligt: Sie haben einen schlechteren Zugang zu Bildung und Krediten und sehen sich auch mit Benachteiligungen bei Landrechten konfrontiert. Viele Frauen arbeiten in kleinbäuerlicher Produktion, in Südasien und Subsahara-Afrika sei jede zweite Person in der Landwirtschaft eine Frau, so Fraser Patterson von der Deutschen Welthungerhilfe. Die Hauptursachen für den ansteigenden weltweiten Hunger seien vor allem bewaffnete Konflikte und der Klimawandel, so Patterson. Auch hier treffe es insbesondere die Frauen hart. In Kriegen und auf der Flucht werden sie häufig Opfer von Gewalt und auf dem Land treffen sie die zunehmenden Dürren und die Folgen des Klimawandels besonders, da sie rund fünfzig Prozent der Landbevölkerung ausmachen. Eine Lösung hierfür sieht Patterson in der Stärkung von Frauen. Haben diese den gleichen Zugang zu Landrechten, Darlehen, Märkten und Bildung wie Männer, steige die Produktion um 20 bis 30 Prozent, so Patterson. Darüber hinaus seien laut dem UNICEF-Bericht ‚Bericht zur Situation der Kinder in der Welt‘ weltweit 149 Millionen Kinder unter fünf Jahren aufgrund von Mangelernährung unterentwickelt wie die Tagesschau, die Frankfurter Allgemeine Zeitung, der Deutschlandfunk und die Berliner Morgenpost melden. Betroffen seien hier vor allem Indien in Südasien und in Subsahara-Afrika die Demokratische Republik Kongo. Auch fehle es fast jedem zweiten Kleinkind an nötigen Vitaminen und Nährstoffen, dies treffe insbesondere auf Ostafrika, das mittlere Afrika sowie Zentral- und Südasien zu.

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Frauen in ländlichen Gebieten sind eine „starke Kraft“ für globale Klimaschutzmaßnahmen, sagt Guterres

Vereinte Nationen - 15. Oktober 2019 - 12:38

Frauen und Mädchen die weltweit in der Landwirtschaft tätigt sind, sind laut UN-Generalsekretär António Guterres eine „mächtige Kraft“ in den globalen Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels.

In einer Botschaft anlässlich des Internationalen Tages der Landfrauen, der jährlich am 15. Oktober stattfindet, erklärte der UN-Generalsekretär: „Landfrauen zuzuhören und Gehör zu verschaffen ist wichtig, um Informationen über den Klimawandel zu verbreiten und Regierungen, den Privatsektor und lokale Anführer zum Handeln zu bewegen.“

Das diesjährige Fest steht unter dem Motto "Landfrauen und -mädchen fördern Klimaresistenz".

Guterres fügte hinzu, dass "sie eine Quelle für Wissen und Fähigkeiten sind, die Gemeinden dabei helfen können, naturbasierte, kohlenstoffarme Lösungen gegen den Klimawandel anzuwenden."

"Landfrauen wenden neue landwirtschaftliche Techniken als Erste an, sie leisten in Krisen erste Hilfe und sind grüne Unternehmerinnen. Als solche sind sie eine kraftvolle Ressource für globalen Fortschritt. ", sagte er.

Laut der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) arbeitet weltweit jede dritte Frau in der Landwirtschaft.

Es ist ein Sektor, der bei klimabedingten Katastrophen wie Dürren und Hitzewellen besonders hart getroffen wird. Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) berichtet, dass zwischen 2006 und 2016 ein Viertel der Gesamtschäden und -verluste, die durch klimabedingte Katastrophen in Entwicklungsländern verursacht wurden, in der Landwirtschaft aufgetreten sind.

Obwohl Frauen Land kultivieren, Lebensmittel, Wasser und wichtige Brennstoffe beschaffen, und ganze Haushalte ernähren, wies der UN-Generalsekretär darauf hin, dass ihnen der gleichberechtige Zugang zu Land, Finanzen, Ausrüstung, Märkten und Entscheidungsbefugnissen fehlt.

"Der Klimawandel verschärft diese Ungleichheiten und lässt Frauen und Mädchen auf dem Land hinter sich", sagte er und fügte hinzu, dass Frauen "unverhältnismäßig" unter Klimakatastrophen leiden.

Frauen im bolivianischen Amazonasgebiet stärken

Frauen, darunter auch einige aus indigenen Gemeinschaften, tragen zum Schutz der Wälder im nördlichen bolivianischen Amazonas bei, indem sie eine Reihe von Projekten zur wirtschaftlichen Stärkung durchführen, die zum Teil von der Einheit der Vereinten Nationen für Gleichstellung und Ermächtigung der Frauen UN Women finanziert werden.

Sandra Justiniano, 35, ist eine von 24 Mitgliedern der Gemeinde Buen Retiro, die wilde Früchte aus dem Dschungel wie Açaí, Majo und Cupuaçu verarbeiten, um sie an lokale Lieferanten zu verkaufen. Gleichzeitig werden sie in der Pflege des Waldes geschult, indem sie beispielsweise in Trockenperioden kein Feuer machen.

Vor dem Projekt verkauften die Bewohner 200 Liter handgemachten Açaí-Saft pro Tag. Heute produzieren sie täglich bis zu 500 Liter Saft und entnehmen zudem das Fruchtfleisch, um es zu verkaufen.

„Das Projekt hat unsere Einkommen verbessert; Wir haben neues Wissen über Ermächtigung, unsere Rechte und Finanzen erworben. Wir haben gelernt, Projekte vorzustellen. Wir kennen uns mit wachsenden Märkten aus“, sagte Frau Justiniano kürzlich zu UN Women.

„Wir sind in der Lage, öffentliche Reden zu halten, aktiv mitzuwirken, den Behörden unsere wirtschaftlichen Vorschläge vorzulegen und mit ihnen zu verhandeln. Das ist Ermächtigung.“

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Der SDG-Gipfel der Vereinten Nationen 2019

#2030Agenda.de - 15. Oktober 2019 - 12:35

Am 24. und 25. September 2019 trafen sich Staats- und Regierungschefs bei den Vereinten Nationen in New York, um die Fort- (bzw. Rück-)schritte bei der Umsetzung der Agenda 2030 und ihrer Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) zu erörtern. Die Veranstaltung war der erste UN-Gipfel zu den SDGs seit der Verabschiedung der Agenda 2030 im September 2015.

Weit größere politische und mediale Beachtung erfuhr der Klimaaktionsgipfel, zu dem der UN-Generalsekretär am Tag davor eingeladen hatte. Dies lag nicht zuletzt an der Präsenz junger Klimaaktivist/innen, allen voran Greta Thunberg. Flankiert wurde der SDG-Gipfel zudem durch weitere hochrangige Veranstaltungen zu den Themen Gesundheit, Entwicklungsfinanzierung und der Unterstützung kleiner Inselstaaten.

Verbindliche Beschlüsse brachte keiner dieser Gipfel. Dies war angesichts der weltpolitischen Großwetterlage auch nicht zu erwarten. Stattdessen kündigten Regierungen, UN-Organisationen, Unternehmen und Nichtregierungsorganisationen eine Vielzahl freiwilliger Initiativen und Selbstverpflichtungen zur Verwirklichung der SDGs an.

Zivilgesellschaftlichen Organisationen und sozialen Bewegungen ging dies nicht weit genug. Die über 300 Teilnehmer/innen der People's Assembly, die parallel zum SDG-Gipfel in New York stattfand, kritisierten scharf den Mangel an politischem Willen und Führungsbereitschaft, die globalen Krisen effektiv anzugehen. Soziale Bewegungen wie Fridays for Future und Extinction Rebellion nahmen die Gipfelwoche zum Anlass, um zu weltweiten Streiks und Straßenprotesten aufzurufen.

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Warum alle auf Naturkosmetik umsteigen sollten

EINEWELTblabla - 15. Oktober 2019 - 12:20

Naturkosmetik! Für eingige ist sie der heilige Gral. Ein Must-have für überzeugte Umweltschützer*innen. Doch für andere hat Umweltfreundlichkeit in der Kosmetik nichts zu suchen, denn sie sind der Meinung, dass man nicht denselben Effekt mit Naturkosmetik erzielen kann wie mit herkömmlichen Produkten. Es gibt viele Youtube-Videos und Rezensionen über die dekorative Naturkosmetik, doch wie sieht es mit der pflegenden Naturkosmetik aus?

Meine Erfahrung

Kennt ihr das? Ihr geht in den Drogeriemarkt und wollt euch ein Produkt kaufen, sei es ein Peeling, eine Gesichtscreme oder Zahnpasta. Aber die Auswahl ist einfach so groß, dass man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht. Man steht minutenlang vor den Regalen und kann sich einfach nicht entscheiden. Und wenn man mal intuitiv nach einem Produkt greift und sich die Inhaltsstoffe durchliest, versteht man nur Bahnhof. Muss man denn wirklich ein Chemiestudium absolviert haben, um zu verstehen, aus was unser Waschgel besteht? Bei näherer Betrachtung dieser Stoffe wird auch klar, wie schädlich sie für unsere Haut sind. Ich kann aus erster Hand von meinen negativen Erfahrungen mit Waschgelen berichten.

Fazit: Es wirkt!

Vor einiger Zeit besorgte ich mir ein neues Gesichtswaschgel, weil die Aufschrift vielversprechend klang und ich mir einfach dachte „Ach, was soll denn schon schief gehen?“ Ich war eigentlich ziemlich entspannt, was meine Gesichtspflege betrifft. Das war aber leider ein Fehler. Denn nach ein paar Verwendungen war meine Haut sehr gereizt. Ich bekam Ausschläge und viel zu trockene Partien im Gesicht. Das regte mich dazu an, mich näher mit meiner Hautpflege zu beschäftigen. Nach meiner langen Suche nach einem schonendereren Waschgel entschloss ich mich endgültig auf bloße Naturseife, spezifischer: Aleppo-Seife, umzusteigen. Aleppo-Seife besteht aus Olivenöl, Lorbeeröl und Sodaasche und ist je nach Hauttyp mit unterschiedlicher Konzentration der Öle erhältlich.

Vorteile der Naturkosmetik

Bereits nach paar mal Waschen war ich positiv überrascht und bin seitdem überzeugt von Naturkosmetik. Sie wirkt nicht nur wie sie soll, sondern ist auch zeitsparender, als wenn man beispielsweise die komplette Gesichtspflegeroutine einer Youtuberin durchführen würde. Wenn man mal ehrlich zu sich ist, sind die meisten Produkte, die wir entweder durch Ahnungslosigkeit oder Neugier kaufen, eigentlich überflüssig, nicht? Manchmal ist weniger einfach mehr. Zudem ist Pflege mit natürlichen Inhaltsstoffen sowohl entlastend für die Haut als auch mit reinem Gewissen verwendbar. Denn sie ist weder schädlich für Tiere noch für unsere Umwelt.

Kosmetik = Gift?

Naturkosmetik beinhaltet organische statt synthetische Inhaltsstoffe und ist somit frei von Giftstoffen, die nicht nur schädlich für unser äußeres Organ, der Haut, sein können. Diese Giftstoffe können auch andere Auswirkungen auf unserer Gesundheit haben. Eine Studie des BUND e. V. 2013 und 2014 fand heraus, dass Kosmetika hormonelle Schadstoffe beinhalten, wie z. B. Parabene. Eine andere Studie im Auftrag der Europäischen Kommission bringt Parabene mit folgenden Gesundheitsproblemen in Verbindung: verfrühte Pubertät bei Mädchen, Erkrankungen der weiblichen Geschlechtsorgane, Brustkrebs, Schilddrüsenkrebs und Störungen der Nervenentwicklung. Und wenn man nun bedenkt, dass Jugendliche häufig schon sehr früh anfangen herkömmliche (dekorative) Kosmetik zu benutzen, ohne sich ansatzweise mit den Inhaltsstoffen zu beschäftigen, sind die Studienbefunde beängstigend.

Daher lohnt es sich wirklich, sich ein paar Gedanken darüber zu machen, was wir konsumieren, egal ob Nahrungsmittel oder Gesichtscremes. Naturkosmetik, egal ob dekorativ oder nicht, kann auch ganz leicht selber hergestellt werden. Für die Gesichtspflege kann man sich ein Set aus ätherischen Ölen und den zugehörigen Utensilien zur Herstellung bestellen und selbst zubereiten. Falls ihr euch nicht die Mühe machen, aber dennoch auf eine natürliche Hautpflege umsteigen möchtet, könnt ihr euch beispielsweise auch sofort verwendbare ätherische Öle oder Bio-Seife besorgen, z. B. in eurem örtlichen Unverpackt-Laden.

Gegebenenfalls muss man ein bisschen experimentieren, bis man das Richtige für sich gefunden hat. Aber es lohnt sich auf jeden Fall! Falls ihr mehr Tipps zum umweltbewusstem Leben wollt, könnt ihr unsere Artikel über nachhaltige Haushaltsreiniger und den No-Poo-Trend lesen. Uns würde es interessieren, wie viele von euch auf Naturkosmetik umgestiegen sind und warum? Findet ihr Naturkosmetik auch besser? Schreibt uns eure Erfahrungen in die Kommentare und teilt den Beitrag gern!

Beitragsbild: Photo by Christin Hume on Unsplash

Der Beitrag Warum alle auf Naturkosmetik umsteigen sollten erschien zuerst auf EineWeltBlaBla.

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GOALAN Project Organises a 3-Day Train the Trainers Programme for Women and Youth Entrepreneurs in Kenya

SCP-Centre - 15. Oktober 2019 - 12:05

Can ‘imperfect’ fruits and vegetables be recycled and given new life? Also, can the ‘agents of change’, help pass on the information about sustainable methods of farming? In the training programme organised by the Switch Africa Green ‘GOALAN’ project in Njambini, Kenya, over 40 women and youth entrepreneurs learned through practical demonstrations how they can apply sustainable horticulture practices and add value to their produce of potatoes and Brassicas.

The micro-, small- and medium-sized horticultural enterprises (MSMEs) around the Lake Naivasha Basin in Kenya face a range of challenges from a dry climate to limited water resources. The unsustainable horticultural practices such as the overuse of chemical pesticides and fertilisers further pollute the water and soil in the area, creating the vicious cycle of chemical overuse.

Almost half the employees in agriculture and its sub-sector horticulture are women. Even still, women face more restrictions than men in accessing productive resources such as land and finance. At the same time, Africa’s population is growing with [2]billion population under the age of 25. A majority of the African youth are unemployed and according to the World Bank, by 2035 around 350 million new jobs will be required to balance the booming population. The youth do not view agriculture as a favourable opportunity for livelihood, even though the sector has great potential to create jobs. The objective of GOALAN project is to support the women and youth overcome these challenges in the Kenyan horticulture sector.

The project introduces sustainable consumption and production (SCP) practices to MSMEs and farmers, allowing them to comply with the new Kenyan Standard (KS) 1758 for horticultural produce. This government standard, under the Kenya Bureau of Standards (KEBS), covers issues of food safety, environmental sustainability, and social accountability and is key to farmers as it allows greater market access.

Strengthening the supply chain

The GOALAN project also works with bulk buyers, such as big hotels around Lake Naivasha, to create the awareness of SCP and the importance of buying sustainable fruits and vegetables. The produce is healthier and nutritious, and buying locally supports the economy and local communities. As stipulated in Kenya’s national Green Economy Strategy and Implementation Plan (GESIP), this enables them to also support and build a better relationship with the local (county) governments.

The push and pull strategy of the GOALAN project resulted in the signing of contracts between several high-end hotels and MSME groups around the Lake Naivasha Basin. Through contract farming, MSMEs are guaranteed that their sustainable produce will find a market which offers them a better price and buyers are assured a stable supply of fresh fruits and vegetables.

After the initial success of cultivating sustainable fruits and vegetables, the project is now working with public procurers (governmental institutions, schools, prisons) to identify ways the MSMEs can supply their produce to these institutions. With the support from the county governments of Nakuru, Narok and Nyandarua, the GOALAN project hopes new contracts with public procurers can soon be facilitated.

Field demonstration on sustainable potato production

Value addition          

Around 200 target MSMEs expressed their interest in the capacity-building training in harvesting and post-harvest handling techniques so they can add value to their horticultural produce. Through proper harvesting and post-harvest techniques, MSMEs can reduce the loss of harvest, ensuring good quality produce reach the markets and consumers.

The GOALAN project facilitated the train the trainer programme (ToT) to develop new products from the horticultural produce. This helps diversify the MSMEs’ products as they often cannot sell all their fruits and vegetables and have to discard them or use them as cattle feed. Creating new products adds value and gives the not-so-perfect fruits or vegetables new life. The GOALAN project promotes sustainable food systems where food is not wasted but instead ‘recycled’ to preserve its nutritious values.

Women and youth empowerment

Through the (ToT) programme for youths and women, the GOALAN project creates a pool of ‘change agents’ who will further share their knowledge on sustainable horticultural practices (SCP) with other farmers and entrepreneurs in their villages. During the 3-day programme, the youth and women were introduced to Irish potato and Brassicas production (Cabbages, Spinach, Kale, Broccoli and Lettuce) and also learned how to add value to their produce. Through practical field demonstrations, they were also shown how to prepare the land for planting and received information on marketing as well. They were also taught about potato storage structures, seed production and the safe and effective use of pesticides. Most importantly, the group also received guidance regarding access to finance.

For more information on the GOALAN project, please contact Kartika Anggraeni.

[1] The role of women in agriculture Prepared by the SOFA Team and Cheryl Doss

[2] The Food and Agriculture Organization (FAO) of the United Nations: The future of Africa’s Agriculture rests with the youth

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Welternährungstag: Dürre Aussichten

BfdW - 15. Oktober 2019 - 11:09
Die Bundesregierung weigert sich, die Klimakrise wirksam zu bekämpfen. Damit untergräbt sie den globalen Kampf gegen Hunger und Mangelernährung.

„Sagt endlich die Wahrheit über die ökologische Krise und handelt danach!“ Das fordern die zumeist jungen Unterstützer*innen von Fridays for Future oder Extinction Rebellion, die mit Demonstrationen, Straßenblockaden und vielfältigen Aktionen eine friedliche Rebellion gegen das Aussterben begonnen haben. Was sie damit meinen, haben mehrere wegweisende Berichte des Weltklimarates IPCC in den letzten Monaten unmissverständlich klargemacht. Erstens: Noch in diesem Jahrhundert wird es zu dramatischen und unumkehrbaren Klimaveränderungen kommen. Gravierende Missernten, extremer Wassermangel und der Zusammenbruch ganzer Ökosystemen gefährdet das Überleben von hunderten Millionen Menschen. Bis zu einer Millionen Tier- und Pflanzenarten sind vom Aussterben bedroht. Zweitens: Uns bleiben nur knapp zehn Jahre, um durch die drastische Minderung von Treibhausgasemissionen die schlimmsten Folgen dieser Klimakatastrophe zu verhindern.

Angriff auf die Zukunft

Noch nie hatte Politik mehr Verantwortung für kommende Generationen und das wissen die Verantwortlichen ganz genau. Regierungsvertreter*innen haben sämtliche IPCC-Berichte nicht nur gelesen, sondern auch deren öffentlichkeitswirksamen Zusammenfassungen in tagelangen Verhandlungen Wort für Wort untereinander abgestimmt. Das schwache Klimaschutzpaket der Bunderegierung muss folglich als unterlassene Hilfeleistung, wenn nicht sogar als Angriff auf all jene Menschen gewertet werden, die schon heute unter der Klimakrise leiden, sowie aller künftigen Generationen. Nicht nur bleiben die deutschen Klimaziele meilenweit hinter den Verpflichtungen aus dem Pariser Klima-Abkommen zurück. Viele der vereinbarten Maßnahmen werden auch nicht sofort, sondern wenn überhaupt erst in einigen Jahren Auswirkungen auf den deutschen Treibhausgasausstoß entfalten.

Das Versagen deutscher Klimapolitik wirkt jedoch weit über die heimische Klimabilanz hinaus. Das Pariser Klimaabkommen befindet sich aktuell in einer kritischen Phase: Im nächsten Jahr sind alle Staaten aufgefordert ihre nationalen Klimapläne vorzulegen oder bestehende Pläne zu verschärfen. Dann wird sich zeigen, ob das Pariser Prinzip eines völkerrechtlich bindenden Abkommens mit freiwillig festgelegten Klimaschutzbeiträgen der Mitgliedsstaaten tatsächlich die nötigen Klimaschutzambitionen entfaltet. Dazu braucht es Vorreiterstaaten, die zeigen, dass ein Umbau des fossilen Energie- und Wirtschaftssystems schnell und sozialverträglich möglich ist und andere Staaten mitziehen. Wer, wenn nicht ein reiches Hochtechnologieland wie Deutschland, sollte hier mit gutem Beispiel vorrangehen?

Hungerkrise mit Ansage

Am morgigen Welternährungstag wird die Bundesregierung wieder ihr Engagement für eine Welt ohne Hunger betonen. Doch dieses Ziel rückt mit jeder Tonne CO2, die in die Atmosphäre gelangt, in immer weitere Ferne. Schon jetzt sind zunehmende Extremwettereignisse neben gewaltsamen Konflikten, zunehmender sozialer Ungleichheit und ungerechten Handelsstrukturen ein zusätzlicher Hungertreiber. Steigen die globalen Temperaturen um mehr als 1,5 Grad, wird es in vielen Teilen der Welt zu erheblichen Ertragseinbußen, Nahrungsmittelpreisschwankungen und Wasserknappheit kommen. Die Vereinten Nationen gehen davon aus, dass bis zum Jahr 2080 weitere 600 Millionen Menschen allein aufgrund des Klimawandels hungern werden. Betroffen sind vor allem marginalisierte Gruppen, wie kleinbäuerliche Produzent*innen oder Menschen in städtischen Armenvierteln, meist Frauen, die durch Ernteausfälle und steigende Lebensmittelpreise in ihrer Existenz bedroht sind. Strukturelle Diskriminierungen, wie der fehlende Zugang zu Land und Wasser und sozialen Sicherungssystemen, machen sie besonders verwundbar gegenüber den Klimawandelfolgen.

Kein weiter wie bisher

Die Warnung vor klimabedingten Ertragseinbußen lässt schnell das Mantra der industriellen landwirtschaftlichen Produktionssteigerung erklingen. Doch mit industrieller Landwirtschaft, die selbst ganz erheblichen Anteil an der Erderhitzung und Umweltzerstörung hat, lässt sich der drohenden Ernährungskrise nicht begegnen. Stattdessen bedarf es mehr denn je einer ökologischen Wende in der Agrarproduktion, der verstärkten Nutzung der verfügbareren Ackerflächen für die Produktion von Grundnahrungsmitteln (statt für Futtermitteln oder Bioenergie) sowie eines Menschenrechtsansatzes, der den Zugang marginalisierter Bevölkerungsgruppen zu natürlichen Ressourcen und gesellschaftlicher Teilhabe stärkt. Das hochrangige Expertengremium des Welternährungskomitees (HLPE) hat die Bedeutung von Agrarökologie für gerechte und nachhaltige Ernährungssysteme besonders hervorgehoben, da sie natürliche Ressourcen und genetische Vielfalt schützt, bäuerliche Selbstbestimmung stärkt und die Widerstandsfähigkeit gegenüber Klimarisiken erhöht.

Ob es den Menschen, insbesondere in ärmeren Ländern, auf lange Sicht gelingt, sich an den Klimawandel anzupassen, hängt aber in erster Linie von einer engagierten Klimapolitik und der schnellen Verringerung von Treibhausgasemissionen ab. Industrieländer wie Deutschland stehen hier besonders in der Pflicht, schließlich geht es um Schäden, die wir mitverursachen. In diesem Sinne muss die Bundesregierung ihr Klimapaket deutlich nachschärfen. Die Rebellion hat gerade erst begonnen.

Thema (BfdW) : Ernährung / LandwirtschaftErnährungKlima, Energie und UmweltKlimaKlima und Ernährung
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UNICEF: Fast 70.000 Kinder auf der Flucht in Nordsyrien

Unicef - 15. Oktober 2019 - 10:58
UNICEF schätzt, dass fast 70.000 Kinder vertrieben wurden, seit die Kämpfe im Nordosten von Syrien vor etwa einer Woche eskaliert sind. UNICEF bestätigt, dass bis zum Montag in Nordost-Syrien mindestens vier Kinder getötet und neun weitere verletzt wurden. Lesen Sie hier das Statement von UNICEF-Exekutivdirektorin Henrietta Fore. 
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Welthunger-Index 2019: Klima­wandel verschärft Hunger

Welthungerhilfe - 15. Oktober 2019 - 10:04
Herbe Rückschläge bei der Hungerbekämpfung: Der neue Welthunger-Index zeigt, dass der Klimawandel die Ernährungslage in den Ländern verschlechtert, die ohnehin von Hunger und Armut betroffen sind.
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Wie die Klimakrise den Hunger verschärft

Welthungerhilfe - 15. Oktober 2019 - 9:59
In Somaliland ist der Klimawandel bereits schmerzlich spürbar. Die Multimedia-Story von Safiya und ihrer Familie erzählt, wie die Klimakrise Lebensgrundlagen im globalen Süden zerstört und wie die Menschen sich gegen die Folgen des Klimawandels schützen.
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Auftakt zum UN-Abkommen für Wirtschaft und Menschenrechte: EU schaltet auf stumm

Global Policy Forum - 15. Oktober 2019 - 9:14

In Genf haben am 14. Oktober die Verhandlungen über den Entwurf eines UN-Abkommens für Wirtschaft und Menschenrechte begonnen. Laut Entwurf müssen Staaten die Unternehmen gesetzlich zur Achtung von Menschenrechten im In- und Ausland verpflichten sowie Betroffenen von Menschenrechtsverletzungen den Zugang zu Gerichten erleichtern: eine historische Chance, den Vorrang von Menschenrechten vor Profitinteressen in der globalisierten Wirtschaft völkerrechtlich festzuschreiben.

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Fleischfreie Steaks aus dem 3D-Drucker

reset - 15. Oktober 2019 - 7:10
Bioingenieure haben pflanzliche Steaks entwickelt, die im 3D-Drucker hergestellt werden und sowohl den Geschmack als auch die Textur von Rindfleisch nachahmen.
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Freischfreie Steaks aus dem 3D-Drucker

reset - 15. Oktober 2019 - 7:10
Bioingenieure haben pflanzliche Steaks entwickelt, die im 3D-Drucker hergestellt werden und sowohl den Geschmack als auch die Textur von Rindfleisch nachahmen.
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Unzureichende oder schlechte Ernährung gefährdet weltweit Gesundheit der Kinder

Unicef - 15. Oktober 2019 - 2:00
UNICEF-Bericht zur Situation der Kinder in der Welt 2019: Mindestens jedes dritte Kind unter fünf Jahren leidet unter den Folgen von unzureichender oder schlechter Ernährung und ist entweder unterernährt oder übergewichtig. Die Zahl der betroffenen Kinder ist alarmierend, warnt UNICEF im „Bericht zur Situation der Kinder in der Welt“. 
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Die klientelistische Wirtschaftspolitik Polens unter Jarosław Kaczyński

SWP - 15. Oktober 2019 - 0:00

Die Partei Recht und Gerechtigkeit (Prawo i Sprawiedliwość – PiS) hat die Parlaments­wahlen in Polen am 13. Oktober erneut gewonnen. Ihr Sieg bei den Wahlen 2015 und die Regierungsübernahme hatten diverse Folgen für die polnische Ökonomie, die bis heute wirksam sind: Die Wirtschaftspolitik wurde auf Sozialtransfers an Wählergrup­pen ausgerichtet, das Klientel-Netzwerk der Partei ausgeweitet, der Einfluss des von der PiS dominierten Staates auf die Wirtschaft ausgebaut. Zwar sind die Aussichten für stabile öffentliche Finanzen weiterhin gut, jedoch werden massive Finanztransfers und die Schwächung der Institutionen den wirtschaftlichen Handlungsspielraum künf­tiger Regierungen erheblich einengen. Insbesondere fehlt es an staatlich induzierten Entwicklungsimpulsen, die nötig sind, um eine Reihe struktureller Probleme anzugehen und das auf billigen Arbeitskosten beruhende Wirtschaftsmodell zu modernisieren.

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