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Welches Wachstum ernährt die Welt? Vorträge und Workshop

AgrarKoordination - 30. Mai 2018 - 9:48
Programm
  • Einführung: Welches Wachstum ernährt die Welt?, Agrar Koordination
  • „Kann Bio Deutschland und die Welt ernähren?“, Axel Wirz, Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FIBL) Deutschland
  • Welches Wachstum fördern Handelsabkommen?, Kerstin Lanje, Misereor und Mireille Remesch, Agrar Koordination
  • Die Konzernmacht wächst, was bedeutet das für unsere Ernährung?, Jutta Sundermann, Aktion Agrar
Im Abschluss Podiumsgespräch mit den ReferentInnen und Arbeitsgruppen zu den Themen: Bio und Welternährung, Handelsabkommen, Konzernmacht. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Initiative Essbarer Campus der Leuphana Universität Lüneburg statt. Bitte melden Sie sich für die Veranstaltung an unter www.agrarkoordination.de
Kategorien: Hamburg, Ticker

Ungepflügte Felder und weiße Häuser als Mittel gegen den Klimawandel?

reset - 2. Mai 2018 - 14:51
Der Klimawandel wird uns noch vor viele Herausforderungen stellen, z.B. werden Hitzewellen weiter zunehmen. Eine Studie der ETH Zürich hat eine einfache Maßnahme entdeckt, die großen Einfluss auf das Mikroklima haben kann.
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¡Maíz! Oder wer ernährt die Welt?

AgrarKoordination - 27. April 2018 - 16:00
Am Thementag ¡Maíz! wollen wir uns umfassend mit dieser Pflanze beschäftigen und zwar von der Schöpfungsgeschichte bis zu globalen Märkten.  Hierzu beginnen wir um 16:00 Uhr mit vier parallel stattfindenden Workshops:
  • Ideen mit Musik verbreiten
  • ¡Sin maiz no hay país! - Biodiversität und Widerstand gegen die Agrarindustrie in MexikoMexikanischer
  • Muralismo - Wandmalerei als Form politischer Intervention
  • Menschenrechtsverletzungen durch Pestizide
Im Anschluss um 19:00 startet eine Performance mit Musiker_innen und Künstler_innen vom Kollektiv Tonalli. In einer abschließenden Podiumsdiskussion widmen wir uns der Frage, wer die Welt zu welchem Preis ernährt und haben dafür tolle Gesprächspartner gefunden. Weitere Informationen finden Sie unter http://w3-hamburg.de/zeitalter/aktuelle-termine. Die Veranstaltung findet im Saal der W3 im Nernstweg 32-34 in 22765 Hamburg statt. Diese Veranstaltung ist eine Kooperation von: W3 – Werkstatt für internationale Kultur und Politik, Agrarkoordination, Romerotage, Pestizid Aktions-Netzwerk e.V., Amnesty International, Zentrum für Mission und Ökumene - Nordkirche weltweit und treemedia e.V.
Kategorien: Hamburg, Ticker

10 Mrd. Wie werden wir alle satt?

AgrarKoordination - 24. April 2018 - 12:29
Wann: Dienstag, 24. April 2018, 19:00 – 22:00 Uhr Wo: Kleines Theater Bargteheide, Hamburger Straße 3, 22941 Bargteheide Gäste auf dem Podium: Anneli Wehling, (BDM-SH), Bäuerin, Kiebitzreihe Stefanie Pöpken, PROVIEH e.V., Kiel, -angefragt- Albert Teschemacher, Alt-Bauer, Dannau Matthias Stührwoldt, Bauer und Agrarpoet, Stolpe Moderation: Uwe Schreiber, AbL Schleswig-Holstein
Kategorien: Hamburg, Ticker

19. April 2018

ONE - 19. April 2018 - 16:08

1. Konsequenzen der Fluchtursachenbekämpfung negativ
Zeit Online thematisierte bereits gestern eine Bilanz der europäischen Migrationspolitik und kritisierte die sogenannte Fluchtursachenbekämpfung. In den vergangenen drei Jahren habe die EU das Budget für Migrationspolitik um 75 Prozent aufgestockt. Der Treuhandfonds für Afrika umfasse alleine 3,5 Milliarden Euro. Obwohl 2017 weniger Menschen aus Afrika nach Europa kamen als im Jahr davor, warne eine Studie der Stiftung Wissenschaft und Politik davor, auf schnelle Erfolge zu setzen. Die auf sinkende Flüchtlingszahlen fokussierte Migrationspolitik stärke nebenbei autokratische Regierungen und verursache einen wirtschaftlichen Schaden in vielen Ursprungsländern. Die Studie beruhe auf Recherchen in Marokko, Niger, Ägypten, Sudan und Eritrea sowie Gesprächen mit Vertreter*innen überstaatlicher und ziviler Organisationen. Die Forschung sehe insbesondere zwei Aspekte der europäischen Migrationspolitik für Afrika als problematisch an: Zum einen greife eine erkaufte stärkere Überwachung des Grenzschutzes an der Mittelmeerküste und den innerafrikanischen Grenzen nicht in allen Staaten, weil Partnerländer von der Migration profitieren. Zum anderen schade das Geld der EU in den afrikanischen Ländern sogar, da beispielsweise im Süden Algeriens der grenzüberschreitende Handel behindert werde.

2. Abfallproduktion wächst sechsmal schneller als Weltbevölkerung
Die Zeit, Zeit online, der Stern und Spiegel Online berichten über den Wirtschaftskreislauf des Mülls. Deutschland produziere pro Jahr 150.000 Tonnen Elektromüll, wovon der größte Anteil nach Afrika exportiert werde. Die 20 größten Mülldeponien der Welt befinden sich außerhalb der stärksten Müllproduzenten Nordamerika und Europa. Die Weltbank schätze, dass die globale Abfallproduktion sechsmal schneller als das Bevölkerungswachstum ansteige. Weil eine große Zahl von Menschen in Afrika und Asien arm genug seien, führe dies zu einer großen Recyclingindustrie. Spiegel Online thematisiert zudem, dass jährlich tausende Tonnen Elektromüll aus Europa illegal nach Nigeria gebracht werden. Giftige Chemikalien, die vor allem aus Elektroschrott heraustreten, stellen jedoch ein hohes Gesundheitsrisiko für die betroffenen Müllschürfer*innen dar.

3. Forderung nach neuen Regelungen für internationale Stiftungsarbeit
Zeit Online kommentiert die Rechtslage über Stiftungsarbeit weltweit. Die Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung könne beispielsweise ihren Zielen, wie der Ausrottung von Kinderlähmung und Malaria nachgehen, weil sie länderübergreifend Projekte fördern könne. Für deutsche Stiftungen sei dies auf Grund einer anderen Gesetzeslage schwierig. Die europäische Stiftungsvertretung ‚Dafne‘ fordere deshalb eine Abänderung, damit Stiftungen zumindest innerhalb der Europäischen Union aktiv werden können. Dies könne zudem für mehr finanzielle Unterstützung sorgen. Die Mittelverwendung sei derzeit an zu enge Richtlinien gebunden, welche die Wirkungsmöglichkeiten eingrenzen. Ein dritter Kritikpunkt sei die fehlende Möglichkeit, Stiftungen und Stiftungsvermögen bündeln zu können. Zusammenschlüsse könnten letztlich eine bessere Mobilisierung von Unterstützer*innen ermöglichen.

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Regional migration governance in Africa and beyond: a framework of analysis

DIE - 19. April 2018 - 15:26
In the context of the global refugee crisis, trans-Saharan and trans-Mediterranean (irregular) migration from Africa to Europe has recently received huge public and political attention, particularly within Europe. Calls for reducing and containing irregular migrant flows and addressing the “root causes” of forced migration dominate the European policy discourse. However, migration within the African continent is much more prevalent than migration from Africa to Europe or other parts of the world. About two-thirds of African international migrants are living in another African country. The types of mobility thereby range from seasonal labour migration to forced displacement with varying geographic extensions. Against this background, the African Union has defined norms and strategic guidelines regulating migration and forced displacement and regional organisations such as the Intergovernmental Authority on Development (IGAD) in the Horn of Africa and the Economic Community of West African States (ECOWAS) are involved in migration governance. Regional organisations and migration platforms are gradually becoming acknowledged political players, also reflecting a general trend of regionalisation and pluralisation in international and migration policies. Their actual involvement in global policy processes, such as the currently negotiated Global Compacts for Migration and on Refugees, as well as in EU-Africa migration initiatives remains nonetheless limited. While increasingly recognised, up to present, regional migration regimes outside Europe remain little understood regarding their main drivers, features and impact. The present paper sets the ground for enhancing this understanding by introducing a framework of analysis for regional migration governance. The framework incorporates elements of various approaches to international organisations of which regional organisations (ROs) form a subset. In this context, both institutional characteristics such as organisational identity and history and the interests of (powerful) member states and external actors are considered key explanatory factors for migration-related strategy formulation and implementation. The framework introduced is intended as a general scheme for the analysis of regional migration governance around the globe – not only specifically in Africa. However, in this study, migration governance in the two African sub-regions - Economic Community of West African States (ECOWAS) and the Intergovernmental Authority on Development (IGAD) at the Horn of Africa - is used to illustrate the diversity of historical pathways, migration realities and challenges as well as institutional settings. Whereas the IGAD sub-region is characterised by high levels of forced displacement, the ECOWAS countries have a long tradition of circular and seasonal labour migration, not least mirrored in a relatively established and internally driven migration policy agenda. The paper shows that the framework facilitates a comprehensive understanding of regional migration governance structures and processes. Our hitherto analysis based on the framework indicates that the organisations studied, IGAD and ECOWAS, are well-placed for the management of regional migration. Institutional structures between the two differ, for instance, with regard to levels of legalisation, with ECOWAS disposing of strong formal powers to enforce regional policies and IGAD privileging informal cooperative relationships between member states. Since both regions experience challenges in the implementation of regional norms at national and sub-national levels, (further) financial and technical support in this area is necessary.
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OPCW bestätigt Ergebnisse Großbritanniens im Fall Salisbury

Vereinte Nationen - 19. April 2018 - 14:22

19. April 2018 - Ein Technikteam der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW), dass zum Ort des Giftanschlags entsendet wurde, hat einen Giftstoff identifiziert der mit den Ausgangsermittlungen Großbritanniens übereinstimmt, berichtete die Leiterin des Büros der Vereinten Nationen für Abrüstungsfragen Izumi Nakamitsu.

Das technische Unterstützungsteam der OPCW hat festgestellt, dass die fragliche toxische Chemikalie einen hohen Reinheitsgrad aufweist, sagte Izumi Nakamitsu dem UN-Sicherheitsrat am Mittwoch

Das Statement der OPCW spezifiziert nicht den Namen der Substanz, bestätigt jedoch die Ergebnisse Großbritanniens hinsichtlich der Identität der toxischen Chemikalie, die in Salisbury verwendet wurde und drei Menschen schwer verletzt hatte.

Großbritannien hatte berichtet, dass es sich bei der chemischen Substanz um den Nervenkampfstoff Novichok gehandelt habe und dass mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit Russland hinter dem Vorfall am vierten März stecke. Russland hatte die Anschuldigungen stets bestritten.

Heute fand die dritte Sitzung des UN-Sicherheitsrat zu diesem Thema statt.

Karen Pierce, Botschafterin Großbritanniens sagte im Rahmen der Sitzung, dass es keine andere plausible alternative Erklärung gebe, als dass Russland für den Vorfall in Salisbury verantwortlich sei.

Vassily Alekseevich Nebenzia, russischer Botschafter bei den Vereinten Nationen wies die Anschuldigungen als unbegründet zurück und warf der britischen Regierung mangelnde Transparenz bei der Untersuchung des Vorfalls vor.

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Bilder der Teilnehmerkonferenz „Unternehmen 2030: Zukunft der Arbeit“

Global Compact - 19. April 2018 - 14:21
Sehen Sie sich hier die schönsten Momente der Teilnehmerkonferenz „Unternehmen 2030: Zukunft der Arbeit“ an.
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agl-Dokumente Nr. 13: Interview mit Peter Steudtner

agl - 19. April 2018 - 13:40

 

"Ich habe etwas wiederbekommen" - Interview mit Peter Steudtner.

 

Dokumentation des Netzwerktreffens "Merhaba Zivilgesellschaft" des Entwicklungspolitischen Ratschlags (BER) am 10. Januar 2018 mit Peter Steudtner und Stefanie Kron (#freeDeniz).

 

In Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland e.V. (agl), des INKOTA-Netzwerks und der Stiftung Nord-Süd-Brücken.

 

Nach der Freilassung von Peter Steudtner, nur wenige Tage vor der Freilassung von Deniz Yücel, diskutierten wir mit Peter Steudtner über seine Erfahrungen in der Haft und mit Stefanie Kron von der #freedeniz-Kampagne, welche Herausforderungen sich für die Arbeit von Organisationen angesichts der Einschränkungen ihres Handlungsraumes ergeben. Das Interview mit Peter Steudtner haben wir dokumentiert.

 

Unter diesem Link können Sie sich das gesamte Dokument herunterladen.

 

 

 

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Tag des kleinbäuerlichen Widerstands 2018: Vor der brasilianischen Botschaft für Kleinbauernrechte und ein Ende der Kriminalisierung sozialer Bewegungen

INKOTA - 19. April 2018 - 12:50
Sprüche wie „Mit Via Campesina für Agrarreformen“ oder „Rechte von Bauern und Bäuerinnen stärken. Die kleinbäuerliche Landwirtschaft ernährt die Welt“ flatterten auf Spruchbändern vor der brasilianischen Botschaft im Wind. Die rund 20 AktivistInnen von INKOTA und einigen weiteren Organisationen forderten die Stärkung der Kleinbauernrechte. Gemeinsam mit zwei VertreterInnen der brasilianischen Landlosenbewegung MST wurde ein Ende der Kriminalisierung sozialer Bewegungen in Brasilien verlangt. Anlass war der Tag des kleinbäuerlichen Widerstands, der seit nunmehr 22 Jahren jedes Jahr am 17. April zelebriert wird. Oft werden die Rechte der circa zwei Milliarden Kleinbauern und -bäuerinnen und anderer ländlicher Bevölkerungsgruppen verletzt und ihre Lebensgrundlagen bedroht. Der aktuelle internationale Rechtsrahmen reicht nicht aus, um Kleinbauern und -bäuerinnen zu schützen. Um ihre Rechte zu stärken, setzt sich INKOTA gemeinsam mit weiteren Organisationen für eine Erklärung des Menschenrechtsrats der Vereinten Nationen ein, die bereits existierende Menschenrechte so ergänzt, dass sie angemessen auf die spezifischen Bedürfnisse und Lebenssituationen ländlicher Bevölkerungsgruppen ausgerichtet sind. „Die EU weigert sich, grundlegende Rechte von Kleinbauern und Kleinbäuerinnen anzuerkennen. Das muss sich ändern“, forderte Lena Michelsen von INKOTA bei der Kundgebung. Während auf internationaler Ebene um eine Anerkennung von Rechten von Bäuerinnen und Bauern und die Verankerung des Rechts auf Saatgut, Land und Anderem gerungen wird, sind in Brasilien die Entwicklungen gegenläufig. Wolfgang Hees vom Freundschaftsverein der brasilianischen Landlosenbewegung sagte vor der Botschaft dazu: „Mit der politischen Neuausrichtung Brasiliens seit dem parlamentarischen Putsch gegen Präsidentin Dilma Rousseff 2016 haben sich die Konfliktlagen in Brasilien verschärft. Unter der amtierenden Regierung von Präsident Temer werden Programme zur Kleinbauernförderung und Agrarreform gekürzt oder ganz eingestampft.“ Nach Angaben von ExpertInnen droht das Land in Anbetracht der aktuellen Entwicklungen wieder auf die Welthungerkarte des World Food Programms zurückzukehren. Soziale Bewegungen werden diskriminiert, Umwelt- und MenschenrechtsaktivistInnen wie Kleinbauern und -bäuerinnen massiv bedroht, oppositionelle PolitikerInnen ermordet. Allein 2017 gab es auf Grund von Landkonflikten 65 Morde.
DemonstrantInnen vor der Brasilianischen
Botschaft fordern „Rechte von Bauern und
Bäuerinnen stärken. Die kleinbäuerliche
Landwirtschaft ernährt die Welt.“
Foto: Nils Brock
Ceres Antunes Hadich und Matheus Assunção von MST wiesen darauf hin, dass es Alternativen zum herrschenden Agrarmodell gibt. Alleine durch ihre Methode der Landbesetzung haben in den letzten Jahren 500.000 Familien Zugang zu Land erhalten, die einen erheblichen Beitrag für die Ernährungssouveränität des Landes leisten. In den vergangenen Jahren konnte die MST eine Agrarpolitik befördern, die sich auch an den familiären landwirtschaftlichen Betrieben und agrarökologischem Landbau ausrichtet. Diese Fortschritte müssen nun verteidigt werden. Der Gedenktag des kleinbäuerlichen Widerstands wird getragen vom weltweiten Netzwerk La Via Campesina und geht auf ein Massaker am 17.4.1996 im brasilianischen Eldorado dos Carajás zurück, bei dem 19 Landlose der Bewegung der Landlosen MST gefoltert und erschossen wurden. Weitere Informationen Zivilgesellschaftliches Positionspapier, April 2018 INKOTA-Arbeitsbereich Landwirtschaft und Welternährung Zur Kundgebung aufgerufen hatten: Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt (ASW), Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), FIAN Deutschland e.V., Freundschaftsverein der Landlosenbewegung MST in Deutschland, Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika (FDCL), FreundInnen des 17. April, INKOTA-netzwerk e.V., treemedia e.V.
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IWF- und Weltbank-Tagung in Washington: Kritik oder Stillhalten vor Trump?

Baustellen der Globalisierung - 19. April 2018 - 12:19
Wenn in Washington die Kirschbäume in voller Blüte stehen, finden sich alljährlich die Bretton-Woods-Zwillinge IWF und Weltbank zu ihrer Frühjahrstagung zusammen. Doch die Blüten, die dort sprießen, sind oft nicht von solcher Pracht wie die der Obstbäume. Die bevorstehende Kapitalerhöhung der Weltbank trägt durchaus ambivalente Züge, während der Internationale Währungsfonds davor warnt, dass die derzeit recht gut laufende Konjunktur der Weltwirtschaft ihren Zenit bereits überschritten haben und sich das Expansionstempo bis 2020 wieder deutlich verlangsamen könnte. Für beide Finanzinstitutionen richtet sich der Blick vor allem auf die USA bzw. ihren salbadernden Präsidenten Trump, allerdings mit unterschiedlichem Akzent. Während sich Weltbank-Präsident Jim Kim mit Kritik auffällig zurück hält, um die anvisierte Kapitalerhöhung von 16 Mrd. Dollar für die IBRD und ihren Privatsektor-Arm IFC durchzubekommen, ist die Kritik des IWF an der Trump-Administration so deutlich und offen wie nie zuvor.

Tatsächlich haben die USA zur Bedingung ihrer Zustimmung bei der Kapitalerhöhung gemacht, dass die Weltbank ihre zinsgünstigen Kredite an China deutlich zurückfährt, da sich das Land auch so genug Geld am Kapitalmarkt besorgen könne. Letzteres mag sogar zutreffen, doch ist unübersehbar, dass die multilateralismus-feindliche Trump-Truppe damit eine internationale Finanzinstitution offen für ihre Anti-China-Politik instrumentalisiert. Demgegenüber sehen die IWF-Leute offenbar kaum noch Grund zur Zurückhaltung: Während IWF-Chefökonom Maurice Obstfeld bei der Vorstellung des neuen World Economic Outlook vor dem „Flirt“ Trumps mit einem Handelskrieg und dessen negativen Folgen für die Weltwirtschaft warnte, forderte der Direktor des IWF für Fiskalpolitik Viktor Gaspar bei der Präsentation des Financial Stability Report die USA dazu auf, die Steuererleichterungen für die Reichen zurückzunehmen und den eigenen Schuldenberg ab- statt aufzubauen.
Aus der Sicht vieler NGOs bereitet neben der Angst vor einer neuen Schuldenkrise im Süden freilich auch anderes Sorge. An erster Stelle ist hier die Richtung zu nennen, in der die Weltbank und der IWF weiterhin gegenüber den ärmsten Ländern agieren. Während der IWF gerade dabei ist, sich gegenüber sog. fragilen Staaten neue Überwachungskompetenzen zuzulegen, drängt die Weltbank zielgerichtet darauf, die Nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) vor allem durch die Mobilisierung von Privatkapital voranzutreiben. Dazu hat sie einen neuen „Kaskaden-Ansatz“ angenommen, mit dem auch das erhoffte zusätzliche Kapital für die Mobilisierung von Privatkapital genutzt werden soll, und finanzielle Anreize für Mitarbeiter eingeführt, die bei der „Hebelung“ privater Dollars besonders erfolgreich sind. Dass dabei nur allzu leicht Profite gegenüber dem Allgemeinwohl die Oberhand bekommen, ist ein durchaus ernst zu nehmender Einwand, wie nicht zuletzt die anhaltende Kritik an öffentlich-privaten Partnerschaften im Infrastrukturbereich zeigt (>>> PPP-Kritik aus unerwarteter Ecke). Nur scheinheilig ist demgegenüber die Kritik der hohen Weltbank-Gehälter durch die Trumpleute, die den hehren Zielen der Bank bei der Armutsbekämpfung zuwider laufen würden. Von Gehaltskürzungen innerhalb der Trump-Administration haben wir jedenfalls bis heute noch nichts gehört.
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Mikroplastik – Klein, fies und überall

reset - 19. April 2018 - 11:51
Mikroskopisch kleine Plastikpartikel sind mittlerweile in nahezu allen Gewässern, in unseren Böden und sogar in der Luft, die wir atmen. Wo kommen sie her, was machen sie mit uns und vor allem: Was können wir dagegen tun?
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Looking forward: How can the FfD Follow-up live up to its full potential?

Global Policy Forum - 19. April 2018 - 10:51

The Addis Ababa Action Agenda (AAAA) has defined the follow-up process for the Financing for Development process as well as the means of implementation of the 2030 Agenda for Sustainable Development. This includes assessing progress, obstacles, challenges as well as new and emerging topics of relevance, and “provide policy recommendations for action by the international community” (para. 131). At a side-event during the 2018 ECOSOC Forum on Financing for Development Follo-up, participants are invited to provide their insights into their assessment of previous FfD Fora, their link with other international processes, and discuss with participants about opportunities and challenges, also with view to the upcoming High-level Dialogue on Financing for Development of the General Assembly in 2019. The format of the side event will be highly interactive. After a short framing presentation, the moderator will facilitate active dialogue with a small panel of respondents and the audience.

Kategorien: english, Ticker

Looking forward: How can the FfD Follow-up live up to its full potential?

Global Policy Watch - 19. April 2018 - 10:40
Side-event during the 2018 ECOSOC Forum on Financing for Development April 26, 2018 – 1:15pm | Conference Room A | UNHQ, New York Co-organized by the Civil Society FfD Group (including the Women’s Working Group on Financing for Development) and the Federal Ministry for Economic Cooperation and Development (Germany). Facilitated by: Global Policy Forum, MISEREOR, Social Watch, Brot für die Welt and Society for International Development

The Addis Ababa Action Agenda (AAAA) has defined the follow-up process for the Financing for Development process as well as the means of implementation of the 2030 Agenda for Sustainable Development. This includes assessing progress, obstacles, challenges as well as new and emerging topics of relevance, and “provide policy recommendations for action by the international community” (para. 131).

After three fora—from 2016 to 2018—it is time to assess if they have managed to live up to their full potential. Some of the challenges raised by observers have been:

  • Is the current FfD follow-up process providing an adequate framework not only to assess progress but also to identify and remove obstacles to implementation?
  • How can the normative tasks and challenges outlined in the AAAA be clearly spelled out, programmed and tackled? These include, inter alia, elaborating on the principles for blended finance and public-private partnerships included in the AAAA (para. 48); “work towards a global consensus on guidelines for debtor and creditor responsibilities in borrowing by and lending to sovereigns” (para. 97); and “strengthen international cooperation to support efforts for the mobilization of domestic resources” (paras. 20ff).
  • How can the FfD follow-up process be reinvigorated for it to provide a vibrant space to identify, assess and tackle cross-cutting, structural and systemic issues as well as emerging new risks that may hinder progress towards sustainable development?
  • Is the link between the FfD Forum and the High-level Political Forum on Sustainable Development close enough to deliver meaningful outcomes strengthening the Addis outcomes as well as the means of implementation for the 2030 Agenda? What could be done to improve this link and mutually reinforce both processes?

At the side-event, participants will be invited to provide their insights into their assessment of previous FfD Fora, their link with other international processes, and discuss with participants about opportunities and challenges, also with view to the upcoming High-level Dialogue on Financing for Development of the General Assembly in 2019. The format of the side event will be highly interactive. After a short framing presentation, the moderator will facilitate active dialogue with a small panel of respondents and the audience.

Participation is open to everybody attending the 2018 FfD Forum (for which registration/a UN grounds pass is required).

Please rsvp by sending a short e-mail to europe@globalpolicy.org

Kategorien: english, Ticker

SET Awards 2018: Diese sechs Startups bringen die Energiewende voran

reset - 19. April 2018 - 5:40
Bei der diesjährigen Verleihung der SET Awards wurden sechs Unternehmen aus fünf Ländern ausgezeichnet, u.a. ein stromloser Kühlschrank, 4D-Simulationen für eine nachhaltige Stadtplanung und ein Solarenergiesystem für Gewächshäuser.
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18. April 2018

ONE - 18. April 2018 - 15:58

1. Tschad: Regierung blockiert Social Media
Die Deutsche Welle berichtete bereits gestern über die Einschränkung der Meinungsfreiheit im Tschad. Seit rund drei Wochen sperre die Regierung den Zugang zu sozialen Netzwerken wie WhatsApp und Facebook. Die Nichtregierungsorganisation Internet ohne Grenzen kritisierte, die Regierung wolle damit negative Stimmen gegenüber einer geplanten Verfassungsänderung unterdrücken. Die Reform könne Präsident Idriss Déby Itno, der den Tschad seit 1990 regiere, eine Amtszeit bis 2033 garantieren. Die Bevölkerung zeige sich nun wütend über die Internetblockade und fordere ihren Zugang auf Informationen und freie Meinungsäußerung. Im jährlichen Ranking der Organisation Reporter ohne Grenzen, welches die Pressefreiheit der Staaten weltweit einschätze, befinde sich der Tschad auf Platz 121 von 180. Internet ohne Grenzen hoffe nun auf die Aufmerksamkeit der Vereinten Nationen sowie wirtschaftlicher Partnerländer.

2. D.R. Kongo: Entwicklung der ländlichen Region schwierig
Der Kölner Stadtanzeiger thematisiert die Lebenssituation der Bevölkerung im Osten der Demokratischen Republik Kongo. Die Ernährungssicherung sei gerade auf dem Land schwierig, weil die Region von bewaffneten Konflikten, Misswirtschaft und Korruption betroffen sei. Zudem überfallen auch Rebellen immer wieder Dörfer. Nach 20 Jahren Krieg und Vertreibung fehle es der Region an landwirtschaftlichem Wissen und Infrastruktur. Infrastrukturprojekte unter der Schirmherrschaft internationaler Hilfsorganisationen seien in der Vergangenheit gescheitert, weil die kongolesische Regierung die Arbeit nicht nachhaltig weitergeführt habe.

3. Rebellen entlassen 200 Kinder im Südsudan
Die schweizerische Luzerner Zeitung berichtet über die Freilassung von 200 Kindern im Bürgerkriegsland Südsudan durch bewaffnete Gruppen. Das Unterfangen sei Teil eines Plans der Vereinten Nationen, wonach knapp 1000 ehemalige Kindersoldat*innen zurück in ihr ziviles Leben zurückkehren sollen. Bereits im Februar seien 300 Kinder freigelassen worden. Das Kinderhilfswerk Unicef unterstütze die Rückkehrer*innen bei der Reintegration durch medizinische Betreuung und Ausbildungsprogramme. Im Südsudan herrsche seit 2013 ein Bürgerkrieg, in dem laut Schätzungen von Unicef zurzeit rund 19.000 Kinder durch Rebellengruppen und Regierungskräfte als Soldat*innen oder Hilfskräfte eingesetzt werden.

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Netzwerk Gerechter Welthandel | Strategie- und Aktionskonferenz 2018

Forum Umwelt & Entwicklung - 18. April 2018 - 15:53
Auf zur Aktions- und Strategiekonferenz am 15./16. Juni 2018!

Hunderttausende Menschen sind in den vergangenen Jahren gegen TTIP, CETA und andere neoliberale Freihandels- und Investitionsschutzabkommen auf die Straße gegangen. Nun liegt TTIP auf Eis, CETA wird seit September 2017 vorläufig angewandt und die neue Große Koalition will laut Koalitionsvertrag „die Voraussetzungen dafür schaffen, dass das CETA-Abkommen umfassend in Kraft treten kann“. Das Abkommen mit Japan (JEFTA) könnte noch vor der Sommerpause dem EU-Ministerrat vorgelegt werden, die Verhandlungen mit den Mercosur-Staaten wie auch zwischen der EU und Mexiko könnten bald abgeschlossen werden. Etwa 20 weitere Handels- und Investitionsschutzabkommen der EU sind in Planung, die Umwelt-, Verbraucher- und Sozialstandards weiter schwächen und Privilegien internationaler Investoren weiter verfestigen werden.

Wie geht es nun weiter mit der Bewegung für eine demokratische und gerechte Handelspolitik, für den Schutz von Sozial- und Umweltstandards und gegen Sonderklagerechte für Konzerne? Wo stehen wir aktuell und was sind unsere nächsten Schritte? Was tun wir, wenn ein CETA-Ratifizierungsgesetz vorliegt und bei Bundestag und Bundesrat zur Abstimmung steht? Welche Möglichkeiten gibt es, um Sonderklagerechte für Konzerne ein für allemal zu stoppen? Kurzum: Wie erreichen wir die dringend benötigte Kehrtwende in der deutschen und europäischen Handelspolitik und wie lässt sich der breite Protest der vergangenen Jahre in tatsächliche politische Veränderungen ummünzen?

Auf einer Strategie- und Aktionskonferenz am 15. und 16. Juni 2018 in Frankfurt am Main wollen wir diese Fragen diskutieren. Die Konferenz richtet sich insbesondere an alle Aktiven in lokalen und regionalen Bündnissen und Initiativen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum. Gemeinsam wollen wir uns weiterbilden, vernetzen und strategische Entscheidungen treffen.

 

Programm Überblick

 

Freitag, 15. Juni ab 17:30 Uhr Ankunft / Registrierung 18:30 Uhr Eröffnung und Begrüßung 19:00 Uhr Öffentliche Podiumsdiskussion: Geopolitik, Protektionismus und Freihandel
Organisiert vom Netzwerk Gerechter Welthandel und dem Frankfurter Bündnis gegen TTIP, CETA und TISA 20:30 Uhr Pause/Snacks 21:00-22:00 Uhr Diskussionsforum und Vernetzungstreffen lokaler Initiativen und Bündnisse 
Moderation: Margot und Franz Rieger von der Initiative Stopp TTIP Berchtesgadener Land/Traunstein)

 

Samstag, 16. Juni ab 8:30 Uhr Ankunft / Regstrierung / Kaffee 9:30 Uhr Eröffnung und Begrüßung 9:45 Uhr Eingangspodium: Wo steht die Bewegung gegen CETA/TTIP & Co.? 11:15 Uhr Kurze Pause 11:30 Uhr Workshop-Phase 1 13:15 Uhr Gemeinsames Mittags-Buffet 14:15 Uhr Workshop-Phase 2 16:00 Uhr Kaffee-Pause 16:30-18:00 Uhr Abschlusspodium: Weiterhin gegen CETA, TTIP & Co. und für eine gerechte Handelspolitik – was sind unsere nächsten Schritte und Aktionen? 18:00 Uhr Verabschiedung / Ende

 

Die Konferenz findet in der Jugendherberge („Haus der Jugend“) in Frankfurt am Main statt.

 

Für Rückfragen: Anne Bundschuh, bundschuh@forumue.de

 

 

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Eine Europäische Friedensfazilität könnte einen pragmatischen Beitrag zur Friedensförderung weltweit leisten

DIE - 18. April 2018 - 15:35
Die Frage, wie die EU Friedensförderung in Entwicklungsländern finanzieren soll, beschäftigt Politiker und Experten seit Jahren. Einerseits betrifft dies formelle und rechtliche Aspekte im Zusammenhang mit Haushaltsressourcen und Finanzierungsvorschriften. Andererseits berührt das Thema aber auch die viel tiefer greifenden politischen und sogar moralischen Fragen, ob die EU Entwicklungshilfegelder zur Finanzierung von Sicherheitsmaßnahmen nutzen sollte, wie sie am besten auf die berechtigten Bedürfnisse von Partnern in von Konflikten betroffenen Ländern reagieren kann und welche Art von zivilen und/oder militärischen Maßnahmen die EU im Rahmen ihrer auswärtigen Beziehungen unterstützen kann. Auch in den EU-internen Verhandlungen für den nächsten Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) für 2021-2027 sind diese Fragen von größter Bedeutung. Dieses Mal liegt ein interessanter Vorschlag auf dem Tisch, der zumindest eine Zeit lang eine pragmatische und umsetzbare Lösung bieten könnte. Im Dezember 2017 forderte der Europäische Rat den Rat für Auswärtige Angelegenheiten auf, bis Frühjahr 2018 eine Empfehlung zu einem eigenständigen Instrument zum Kapazitätsaufbau zur Förderung von Sicherheit und Entwicklung (CBSD) zu verabschieden. Vor diesem Hintergrund hat die Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, Federica Mogherini, vorgeschlagen, die EU solle eine Europäische Friedensfazilität (EPF) einrichten. Die Grundidee besteht darin, die EPF als außerbudgetären Fonds zu führen und damit Friedensförderung und Kapazitätsaufbau in den Sicherheitssektoren der Partnerländer zu finanzieren. Dass Mogherinis Vorschlag einem anderen EU-Friedensförderungsinstrument, der Afrikanischen Friedensfazilität (APF), ähnelt, ist kein Zufall. Durch die APF unterstützt die EU die Afrikanische Union in der Finanzierung ihrer Aktivitäten zur Friedensförderung und ihrer Friedensmissionen. Ein Grundproblem ist dabei, eine stabile, vorhersagbare Finanzierung zur Verfügung zu stellen. Dies hat sich aufgrund der rechtlichen Beschränkungen bei der Finanzierung von Militäraktivitäten aus dem EU-Haushalt als schwie­rig erwiesen. Dieses Dilemma lässt sich nur mit einem außerbudgetären Instrument wie der EPF lösen, das die legitime Anforderung erfüllt, Friedensmissionen zu unterstützen und gleichzeitig eines der Grundprinzipien der EU einhält. Das vielversprechendste Modell besteht darin, die EPF in Form eines Treuhandfonds zu errichten, in den Direktzahlungen seitens der Mitgliedsstaaten einfließen. Der Vorteil bestünde hierbei in der Flexibilität bezüglich der EU-Haushaltsvorschriften, dem Zusätzlichkeitsprinzip (es könnte ein Mix aus ODA- und Nicht-ODA-Ausgaben finanziert werden) und der Sichtbarkeit, da die EPF ein globales Instrument wäre, das auf der bewährten Logik der APF basiert. Dieses Modell birgt aber auch das Risiko, dass ein solches Instrument aufgrund starken politischen Drucks primär zur Abwehr von Bedrohungen wie Terrorismus und irregulärer Migration eingesetzt werden könnte. Mitgliedsstaaten und die Kommission könnten versuchen, eine Kontrolle durch das Europäische Parlament zu verhindern. Das institutionelle Design der EPF wird jedoch entscheidend sein, wenn es seine Mission erfüllen und die Bemühungen der Entwicklungsländer unterstützen soll, eine sichere Entwicklungsbasis zu bieten.
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Food value chain linkages and household food security in Tanzania

DIE - 18. April 2018 - 13:52
This article investigates smallholder market linkages in food value chains in sub-Saharan Africa, using Tanzania as a case study. Specifically, we analysed the status and drivers of market linkages among farmers, and their impact on agricultural income and food security. The analysis is based on nationally representative household survey data, using a combination of descriptive statistics and econometric approaches. Although most farmers in Tanzania are integrated into agricultural markets, their level of commercialization is very low, with an average of only 30% of their crop production sold. Around 15% of farmers who sell crops have access to potentially more rewarding market linkages (e.g. through cooperatives or contract farming). The econometric results show that, controlling for a number of confounding factors, farmers with market linkages are more commercialized, and receive significantly higher producer prices and crop income than those without such linkages. However, in spite of these positive results, we did not find significant differences in terms of household food security.
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EU-Budget für Stabilität und Frieden in Abwicklung

BfdW - 18. April 2018 - 13:32

Heute stimmte das EU-Parlament (EP) über einen Bericht ab, der die bisherigen im Haushalt für internationale Zwecke vorgesehenen Förderlinien (external financial instruments) bewertet und Schlüsse für die zukünftige europäische „Finanzierungsarchitektur“ zieht (

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