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The French response to the Corona Crisis: semi-presidentialism par excellence

DIE - 19. Januar 2038 - 4:14

This blog post analyses the response of the French government to the Coronavirus pandemic. The piece highlights how the semi-presidential system in France facilitates centralized decisions to manage the crisis. From a political-institutional perspective, it is considered that there were no major challenges to the use of unilateral powers by the Executive to address the health crisis, although the de-confinement phase and socio-economic consequences opens the possibility for more conflictual and opposing reactions. At first, approvals of the president and prime minister raised, but the strict confinement and the reopening measures can be challenging in one of the European countries with the highest number of deaths, where massive street protests, incarnated by the Yellow vests movement, have recently shaken the political scene.

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4. Dezember 2020

ONE - 4. Dezember 2020 - 13:57

1. UN-Corona-Gipfel: António Guterres warnt vor langfristigen Auswirkungen der Pandemie
Mehrere Medien, darunter Arte, ZDF und Stern.de, berichten über die Rede des Generalsekretärs der Vereinten Nationen (UN) António Guterres anlässlich eines Sondergipfels der UN-Generalversammlung zur Coronakrise. Die Pandemie habe weltweit fast 1,5 Millionen Menschen das Leben gekostet und die soziale Ungleichheit sowie den Klimawandel verschärft, so der UN-Generalsekretär. Er warnt, dass ein Impfstoff die langfristigen Schäden der Coronakrise nicht beheben könne. Denn es drohe eine Hungersnot, die extreme Armut nehme zu und die Welt stünde vor einer der größten globalen Rezessionen seit acht Jahrzehnten. Er habe daher an die Staatengemeinschaft appelliert, einen fairen Zugang für alle zu einem Impfstoff zu ermöglichen. Dieser solle als „globales öffentliches Gut“ betrachtet werden. Mehrere deutsche Organisationen fordern eine entschlossene internationale Zusammenarbeit in der Pandemie-Bekämpfung. ONE warnt vor „Impf-Nationalismus“ und bittet die Staaten, die Covax-Initiative zu unterstützen.

2. Mutmaßlicher Kriegsverbrecher aus Liberia steht vor Bundesstrafgericht in der Schweiz
Wie die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) und das Langenthaler Tagblatt schreiben, wird in der Schweiz derzeit erstmals ein Prozess gegen einen mutmaßlichen Kriegsverbrecher aus Liberia geführt. Der Angeklagte Alieu Kosiah habe vor seiner Verhaftung jahrelang in der Schweiz gelebt und sei jetzt seit über sechs Jahren in Untersuchungs- und Sicherheitshaft. Die Vorwürfe gegen Kosiah sind schwerwiegend: er habe eine Frau mehrfach vergewaltigt, einen Kindersoldaten rekrutiert sowie Ermordungen und Misshandlungen von Zivilist*innen angeordnet und durchgeführt. Zudem habe seine Gruppierung männliche Jugendliche und Männer zu Gewaltmärschen gezwungen. Wer erschöpft war, sei geschlagen oder direkt exekutiert worden. Außerdem werde Kosiah vorgeworfen, das Herz eines ermordeten Mannes verspeist zu haben. Der Fall ist historisch, da er der erste Fall vor einem Bundesstrafgericht in der Schweiz sei und sich erstmals ein liberianischer Warlord vor einem Gericht für Kriegsverbrechen in Liberia verantworten müsse.

3. Opposition kritisiert Bundesregierung für Entwicklungszusammenarbeit als Migrationspolitik
Sofian Philip Naceur meldet in der Tageszeitung (TAZ), dass die Bundesregierung Algerien nun als bilateralen Partner der deutschen Entwicklungszusammenarbeit betrachten wird. Allerdings hat sich die Menschrechtslage in Algerien in den letzten Jahren verschlechtert. Der Grünen-Bundestagsabgeordneten und Fraktionssprecher für Entwicklungspolitik Uwe Kekeritz verurteilt daher die Zusammenarbeit mit Algerien. Es gehe bei der Kooperation mit Algerien um Deutschlands geopolitische Interessen. Kekeritz zeigte sich insbesondere darüber besorgt, dass Deutschland nun vermehrt mit Transitstaaten des afrikanischen Kontinents zusammenarbeite. Algerien führe fast wöchentlich völkerrechtswidrige Massenabschiebungen nach Niger durch. Für Deutschland und weitere EU-Staaten sei Entwicklungspolitik zu einem elementaren Bestandteil der Grenzkontrollpolitik auf dem afrikanischen Kontinent geworden. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung entgegnete dem, dass es sich bei der Zusammenarbeit mit Algerien nicht um migrationspolitische Aspekte gehe. Vielmehr lege das BMZ den Fokus auf die Förderung von Umweltprojekten. Allerdings fördere Algerien selbst die Gewinnung fossiler Energie insbesondere mit Fracking. Dagegen protestierten Teile der Zivilbevölkerung, worauf die Behörden mit Gewalt reagiert hätten.

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UNICEF: Hilfsaufruf für 190 Millionen Kinder

SID Blog - 4. Dezember 2020 - 11:41
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UNICEF: Hilfsaufruf für 190 Millionen Kinder

Weltweiter UNICEF-Nothilfe-Aufruf für Kinder in 149 Ländern und Gebieten, die von Krisen und Konflikten sowie der Covid-19-Pandemie betroffen sind

Genf/New York/Köln, den 3. Dezember 2020 // Mehr Kinder weltweit als je zuvor brauchen humanitäre Hilfe. Vor diesem Hintergrund ruft UNICEF zur Unterstützung von Hilfsprogrammen für 300 Millionen Menschen auf, darunter mehr als 190 Millionen Kinder. Insgesamt benötigt das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen für seine Nothilfeprogramme im nächsten Jahr 6,4 Milliarden US-Dollar – eine Steigerung von 35 Prozent verglichen mit dem Nothilfeaufruf für 2020. Dies spiegelt den weltweit wachsenden humanitären Bedarf angesichts anhaltender Krisen und der Covid-19-Pandemie wider.

"Wenn eine verheerende Pandemie mit Konflikten, Klimawandel, Katastrophen und Vertreibung zusammentrifft, können die Folgen für Kinder katastrophal sein", sagte UNICEF-Exekutivdirektorin Henrietta Fore. "Das Zusammentreffen der Covid-19- Pandemie mit anderen Notlagen hat zu einer Krise der Kinderrechte geführt, die die Gesundheit und das Wohlergehen der Kinder bedroht. Diese beispiellose Situation erfordert beispiellose Maßnahmen. Wir rufen Regierungen und Öffentlichkeit zur Unterstützung auf, um den Kindern weltweit gemeinsam zu helfen, diese schwierige Zeit zu meistern und eine verlorene Generation zu verhindern."

Die Covid-19-Pandemie verschlimmert die Lage von Kindern weltweit

Besonders schutzbedürftige Kinder leiden am härtesten in der Covid-19-Krise. Wegen der Pandemie und der Maßnahmen zu ihrer Eindämmung mussten mehr als 60 Länder ihre Impfprogramme unterbrechen; noch immer sind über eine viertel Milliarde Mädchen und Jungen von Schulschließungen betroffen. Die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie haben zur Unterbrechung von grundlegenden Dienstleistungen und zu steigender Armut geführt. Darüber hinaus stieg das Risiko von häuslicher und geschlechtsspezifischer Gewalt. 

Derweil sind im Jahr 2020 neue humanitäre Krisen aufgeflammt. Aufgrund des Konfliktes in Äthiopiens Tigray Region benötigen 2,8 Millionen Menschen humanitäre Hilfe. In der Provinz Cabo Delgado in Mozambik wurden mehr als 425.000 Menschen vertrieben, darunter 191.000 Kinder. Berichte über Morde und Entführungen sowie die Rekrutierung und den Einsatz von Kindersoldaten nehmen zu. Darüber hinaus haben Stürme in Zentralamerika 2,6 Millionen Kinder und in Ostasien (Philippinen, Vietnam und Kambodscha) 13,4 Millionen Kinder schwer getroffen.

Gleichzeitig hat die Covid-19-Pandemie andauernde Notsituationen in Ländern wie Afghanistan, Bangladesch, Burkina Faso, der Demokratischen Republik Kongo, Libyen, dem Südsudan, der Ukraine und Venezuela verschlimmert. Der Beginn des Krieges in Syrien jährt sich im nächsten Frühjahr zum zehnten Mal, der Anfang des Konflikts im Jemen zum sechsten Mal. Allein in diesen beiden Ländern sind fast 17 Millionen Kinder auf humanitäre Hilfe angewiesen.

Die Zahl klimabedingter Katastrophen hat sich in den letzten 30 Jahren verdreifacht. Dies bedroht die Ernährungssituation von Kindern und verschärft die Wasserknappheit. Außerdem werden Menschen aus ihrem Zuhause vertrieben und das Risiko von Konflikten und Gesundheitskrisen steigt. Schätzungsweise 36 Millionen Kinder, mehr denn je zuvor, mussten aufgrund von Konflikten, Gewalt und Katastrophen ihr Zuhause verlassen. Immer mehr Kinder weltweit leiden an Mangelernährung.

Ausblick: Nothilfe 2021

Mit den Geldern des weltweiten Nothilfeaufrufs für Kinder wird UNICEF in 2021:

  • 149 Millionen Frauen und Mädchen und 7,4 Kinder mit Behinderung erreichen;
  • 6,3 Millionen Kinder mit schwerer akuter Mangelernährung behandeln;
  • 27,4 Millionen Kinder gegen Masern impfen;
  • 45 Millionen Menschen mit sauberem Wasser versorgen;
  • 19,2 Millionen Kindern und Angehörigen Zugang zu Maßnahmen zur psychischen Gesundheit und psychosozialer Hilfe ermöglichen;
  • 17 Millionen Kinder und Frauen mit Maßnahmen zur Prävention von geschlechtsspezifischer Gewalt erreichen und Betroffene unterstützen; 
  • 93,3 Millionen Kindern Zugang zu formellen und informellen Bildungsangeboten eröffnen, einschließlich frühkindlicher Bildung;
  • 9,6 Millionen bedürftige Familien mit finanziellen Hilfen unterstützen.

Als Teil seiner weltweiten Anstrengungen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie stellt UNICEF seine langjährigen Erfahrungen bei der Beschaffung und Verteilung von Impfstoffen bereit, damit Covid-19-Impfungen auch den am stärksten benachteiligten Familien zugänglich gemacht werden.

Die Vorbereitungen umfassen die Koordinierung mit internationalen Fluggesellschaften und Logistikunternehmen, damit Impfstoffe in 92 Länder weltweit geliefert werden können sobald diese freigegeben sind. UNICEF unterstützt Länder weltweit zudem bei der Vorbereitung auf Impfungen: dazu gehört die Lieferung von Spritzen, die Überprüfung von Kühlketten und Maßnahmen gegen Falschinformationen über Impfungen.

Die meisten finanziellen Mittel benötigt UNICEF im kommenden Jahr für geflüchtete Kinder und Familien aus Syrien und aufnehmende Gemeinden in Ägypten, Jordanien, Libanon, Irak und der Türkei (1 Milliarde US-Dollar) – gefolgt von Jemen (576,9 Millionen US-Dollar), der Demokratischen Republik Kongo (384,4 Millionen US-Dollar), Syrien (330,8 Millionen US-Dollar) und Venezuela (201,8 Millionen USD).

Rückblick: Nothilfe 2020

Im Jahr 2020 hat UNICEF gemeinsam mit seinen Partnern bisher unter anderem:

  • 1,5 Millionen Kinder mit schwerer akuter Mangelernährung behandelt;
  • 3,4 Millionen Kinder gegen Masern geimpft;
  • 3 Milliarden Menschen mit Aufklärungsmaßnahmen zu Covid-19 erreicht; 
  • 1,8 Millionen Gesundheitshelfer mit persönlicher Schutzausrüstung versorgt;
  • dazu beigetragen, dass 45,5 Millionen Haushalte von neuen oder zusätzlichen sozialen Dienstleistungen und Hilfen profitieren, die von Regierungen wegen Covid-19 zur Verfügung gestellt wurden; 
  • 2,5 Millionen Covid-19 Test Kits in 56 Ländern zur Verfügung gestellt.

Youth Climate Action Day 2020

EINEWELTblabla - 4. Dezember 2020 - 11:39

Morgen noch nichts vor? Dann nehmt doch am Online-Aktionstag zum Youth Climate Action Day 2020 teil!

Ab 10 Uhr geht es wie der Name schon sagt um das Thema Klima. Es werden unterschiedliche Workshops zu Klimagerechtigkeit angeboten. Zum Beispiel zu Ernährung, Klimawandel aus rassismuskritischer Perspektive, Upcycling und viele mehr.

Dein Thema, mit dem du dich gerne auseinandersetzen möchtest, ist nicht dabei oder du hast keine Zeit? Dann starte deine eigene Klimaaktion! Poste am 5. Dezember Bilder, kleine Berichte, Videos, Audios auf Facebook, Instagram, Twitter oder schicke diese Informationen an die Aktiven von Climate Action Day. Sie posten dies dann für euch.

Der Youth Climate Action Day ist eine weltweite Bewegung junger Menschen, die gegen den Klimawandel und die globale Ungerechtigkeit aktiv werden wollen. Es gibt zwar ein Organisationsteam, aber auf eure Beiträge kommt es an, die über die Verbreitung in den sozialen Medien Aufmerksamkeit erregen und informieren sollen. Auf einer Weltkarte werden alle Aktionen auf der Homepage sogar dokumentiert.

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Resumen de Comunicaciones – 30 de noviembre al 4 de diciembre 2020

CSO Partnership - 4. Dezember 2020 - 4:05

¿Lo sabías?

  • Guardianes de la semilla y narradores de la verdad: Desde la línea de fuego de la agricultura transgénica. Vea este corto video animado que se centra en las semillas genéticamente modificadas (OGM) y la historia de sus impactos globales. Subtítulos disponible en ES. https://bit.ly/3mtDzCx 

Eventos en línea

Verifique su hora local: https://www.thetimezoneconverter.com/   

  • El 7 de diciembre de 2020 a la 1PM Bolivia / 5PM Reino Unido / 7PM Burundi. Únase a Christian Aid Escocia y a otras organizaciones religiosas en todo el mundo para discutir el papel de las comunidades religiosas y los líderes en la lucha contra la violencia de género. Inscríbete: https://bit.ly/3lrU0h5   
  • El 8 de diciembre de 2020 a las 13.00 a las 15.00 horas (Yakarta/Hanoi), a las 14.00 a las 16.00 horas (Manila), a las 15.00 a las 17.00 horas (Dili) IBON International, Red de Investigación de Asia y el Pacífico e Instituto de Estudios Nacionales y de Democracia de Indonesia, Seminario web sobre el militarismo y el saqueo de recursos en el Asia sudoriental. Inscríbase: https://t.co/4dThopXrB8
  • El 9 de diciembre de 2020 a las 6 de la mañana Argentina/ 10 de la mañana Congo/ 5 de la tarde Filipinas. Los sindicatos y la juventud juntos – Una transición justa para la ambición climática” – Únete al diálogo mundial en línea de la Organización Internacional de Sindicatos. Más información: https://bit.ly/2HZMnkx  Inscríbase: https://bit.ly/37jYbqo  
  • Vea el Sexto Foro Sindical – CAD-OCDE sobre “El papel de la AOD para asegurar una recuperación y resistencia impulsada por los ODS”: https://bit.ly/37uSh5I  
  • “Violencia doméstica durante COVID-19: Lo que las OSC pueden hacer para enfrentar esta pandemia en una pandemia’. Vea el seminario web de CIVICUS: https://bit.ly/3qiqePu 
  • Vea el seminario web de la Red Internacional de Investigación Popular: “Construyendo la Democracia Popular”: https://bit.ly/3o5YITq 
  • Vea el seminario web de la Red Árabe de ONG para el Desarrollo – “Seminario de Política del Sur del Vecindario de Majalat, Panel 2: ‘¿Cuál es el destino de la democracia y la paz en la región de MENA'”: https://bit.ly/3oc7yiA  
  • La Red Árabe de ONG para el Desarrollo puso en marcha el primer período de sesiones de su “semana de estudio de 2020” sobre políticas macroeconómicas, comerciales, de inversión y de desarrollo. Vea el vídeo resumen: https://bit.ly/39zGMfZ  
  • Lea el resumen de la 13ª edición del Foro de ONGs del Mar Negro: “Avanzando en la cooperación de la sociedad civil en la región del Mar Negro en tiempos de incertidumbre” que tuvo lugar la semana pasada: https://bit.ly/2VyXTGs 

 

Declaraciones/Publicaciones

  • “Eficacia del desarrollo para una respuesta sostenible al Covid-19”. Lea la Declaración 2020 de la Conferencia de Políticas de la AOED que articula las posiciones de nuestra plataforma extraídas de nuestros acuerdos en la reciente Conferencia de Políticas virtual: https://bit.ly/3g6VEnr 
  • “La presa y el derecho de los pueblos indígenas en Manipur”, por el ambientalista y representante del sector de la propiedad intelectual de la AOED, Jiten Yumnam: una perspectiva crítica sobre la construcción de mega presas en la India y su impacto en el medio ambiente. Publicado por el Centro de Investigación e Incidencia de Manipur.  Aprende más: https://bit.ly/3mSiuSx. Comprar el libro: https://bit.ly/2L5Vmlo 
  • “Activismo y SIDA”: Proteger el espacio de la sociedad civil para acabar con la epidemia’. La investigación de campo de CIVICUS y sus socios en Ucrania, Zimbabwe, Indonesia y Vietnam examina los riesgos y restricciones a los que se enfrenta la sociedad civil en su lucha por acabar con el SIDA y el VIH. Vea su informe en vídeo: https://bit.ly/3qncwv4    Lea el informe completo: shorturl.at/fiHSU  
  • De la Red Árabe de ONG para el Desarrollo: “Vacunas COVID-19″: Accesibles o no” https://bit.ly/2JAeS8K   
  • Declaración de solidaridad del Movimiento de los Pueblos Indígenas por la Autodeterminación y la Liberación con los pueblos nativos americanos en el Día Nacional de Luto 2020, pronunciada por Beverly Longid. Versión en ES al desplazar hacia abajo en la página web): https://bit.ly/3qqhMOu  
  • Mensaje de solidaridad de Sylvia Mallari, copresidenta de PCFS Global, para el pueblo palestino: https://bit.ly/3qjnEJo  
  • “Incidencia en áreas restringidas”: Un conjunto de herramientas para las organizaciones de la sociedad civil’. El conjunto de herramientas de incidencia del Fondo de Asistencia a las OSC de Lifeline Embattled incluye una guía para la planificación que hace hincapié en la mitigación de los riesgos y la interseccionalidad, las tácticas que pueden utilizarse en espacios restringidos y estudios de casos con ejemplos del mundo real de cómo las OSC lograron el éxito con su incidencia. Descárguelo en ÁRABE, INGLÉS, FRANCÉS, RUSO y ESPAÑOL: https://bit.ly/3lpt3uF  
  • Acción de espectadores. Cambiar la cultura que impulsa la violencia contra la mujer a través de pequeñas acciones valientes en la vida diaria’. Una herramienta creada por la Diócesis Anglicana de Melbourne: https://bit.ly/3lv4750  

 

Convocatoria de Proyectos

  • ¿Es usted un programador, diseñador o profesional de la informática con interés en los derechos humanos? Los Defensores de los Derechos Civiles y el Software Libre de Código Abierto Kosova (FLOSSK) están organizando la segunda hackathon de los Balcanes Occidentales, EqualiTECH 2020, del 11 al 13 de diciembre. Solicite antes del 6 de diciembre: https://bit.ly/37uaMYb  
  • El Proyecto de Justicia Mundial lanzó un llamamiento para presentar una solicitud para el Desafío de la Justicia Mundial 2021 para iniciativas que aborden los desafíos del Estado de Derecho en medio del Covid-19. Solicitar hasta el 11 de diciembre de 2020: https://bit.ly/30Ld5TW  
  • El Foro de ONG del Mar Negro hizo un llamamiento para que se presentaran resúmenes de la serie de artículos “Construyendo el conocimiento para la cooperación de las OSC en la región del Mar Negro”: 10 artículos sobre temas relacionados con la cooperación regional, el liderazgo de las OSC y la resistencia de las OSC en la región durante las crisis. Solicitar hasta el 15 de diciembre de 2020: https://bit.ly/2HuVJUw 

 

Buenas lecturas

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Communications Roundup – Nov 30 to Dec 4, 2020

CSO Partnership - 4. Dezember 2020 - 3:49

Did you know?

  • Seed Keepers and Truth Tellers: From the Frontlines of GM Agriculture. Watch this animated short video focusing on genetically modified (GM, also known as GMO) seeds and the story of their global impacts. (EN w/ SP & FR subtitles) https://bit.ly/3mtDzCx 

Online events

Check your local time: https://www.thetimezoneconverter.com/   

  • On 7 December 2020 at 1PM Bolivia / 5PM UK / 7PM Burundi. Join Christian Aid Scotland and other faith-based organisations around the world to discuss the role of faith communities and leaders in speaking out against gender-based violence. Sign up: https://bit.ly/3lrU0h5  
  • 8 December 2020 at 1PM-3PM (Jakarta/Hanoi), 2PM-4PM (Manila), 3PM-5PM (Dili) IBON International, Asia Pacific Research Network, and Institute for National and Democracy Studies Indonesia’s Webinar on Militarism and Resource Plunder in Southeast Asia. Sign up: https://t.co/4dThopXrB8
  • On 9 December 2020 at 6AM Argentina/ 10AM Congo/ 5PM Philippines. ‘Unions and Youth together – A Just Transition for climate ambition’ – Join the International Trade Union Confederation’s global online dialogue. More info: https://bit.ly/2HZMnkx  Sign up: https://bit.ly/37jYbqo 
  • Watch the Sixth Trade Union – OECD DAC Forum on ‘The role of ODA in ensuring an SDG driven recovery and resilience’: https://bit.ly/37uSh5I 
  • ‘Domestic Violence during COVID-19: What CSOs can do to address this Pandemic in a Pandemic’. Watch CIVICUS’ webinar: https://bit.ly/3qiqePu
  • Watch International People’s Research Network webinar: ‘Building People’s Democracy’: https://bit.ly/3o5YITq 
  • Watch Arab NGO Network for Development webinar – “Majalat Neighborhood South Policy Seminar, Panel 2: ‘What is the fate of democracy and peace in the MENA region’”:  https://bit.ly/3oc7yiA 
  • Arab NGO Network for Development launched the first session of its “2020 study week” on macroeconomic, trade, investment and development policies. Check out the summary video: https://bit.ly/39zGMfZ 
  • Read the summary of the 13th edition of the Black Sea NGO Forum: ‘Advancing Civil Society Cooperation in the Black Sea Region in Times of Uncertainty’ which took place last week: https://bit.ly/2VyXTGs 

Statements/Publications

  • ‘Development effectiveness for a sustainable response to Covid-19’. Read CPDE Policy Conference Declaration 2020 which articulates our platform’s positions drawn from our agreements at the recent virtual Policy Conference: https://bit.ly/2VkeIFb 
  • ‘Dam and Indigenous Peoples Rights in Manipur’, by environmentalist and CPDE IP Sector Representative, Jiten Yumnam: a critical outlook on the construction of mega dams in India and its impact on the environment. Published by the Centre for Research and Advocacy Manipur. Learn more: https://bit.ly/3mSiuSx. Buy the book: https://bit.ly/2L5Vmlo 
  • ‘Activism and Aids: Protect civil society’s space to end the epidemic’. CIVICUS and partners’ field research in Ukraine, Zimbabwe, Indonesia, and Vietnam examines the risks and restrictions faced by civil society fighting to end AIDS and HIV. Watch their video report: https://bit.ly/3qncwv4 Read the full report: shorturl.at/fiHSU  
  • From Arab NGO Network for Development: “COVID-19 Vaccines: Accessible or not?” (EN/ARABIC) https://bit.ly/2JAeS8K  
  • Indigenous Peoples’ Movement for Self-Determination and Liberation’s statement of solidarity with Native American Peoples on National Day of Mourning 2020, delivered by Beverly Longid (EN/SP/FR): https://bit.ly/3qqhMOu 
  • People’s Coalition on Food Sovereignty (PCFS) Global Co-chair Sylvia Mallari’s Solidarity Message for the Palestinian People: https://bit.ly/3qjnEJo 
  • ‘Advocacy in restricted Areas: A toolkit for Civil Society Organisations’. Lifeline Embattled CSO Assistance Fund’s advocacy toolkit includes a guide for planning that stresses risk mitigation and intersectionality, tactics that can be used in restrictive spaces, and case studies with real-world examples of how CSOs achieved success with their advocacy. Download it in ARABIC, ENGLISH, FRENCH, RUSSIAN, & SPANISH: https://bit.ly/3lpt3uF 
  • ‘Bystander Action. Shifting the culture that drives violence against women through small, courageous actions in daily life’. A tool created by the Anglican Diocese of Melbourne:  https://bit.ly/3lv4750 

Call for projects

  • Are you a programmer, designer or IT professional with an interest in human rights? Civil Rights Defenders and Free Libre Open Source Software Kosova (FLOSSK) are organizing the second Western Balkans hackathon, EqualiTECH 2020, on 11-13 December. Apply before December 6: https://bit.ly/37uaMYb 
  • World Justice Project launched a Call for Application to The World Justice Challenge 2021 for initiatives addressing Rule of Law challenges amid Covid-19. Apply until 11 December 2020: https://bit.ly/30Ld5TW 
  • Black Sea NGO Forum launched a Call for Abstracts for the “Building Knowledge for CSO Cooperation in the Black Sea Region” Articles Series: 10 articles on topics related to regional cooperation, CSO leadership, and CSO resilience in the region during crisis. Apply until 15 December 2020: https://bit.ly/2HuVJUw  

Good reads

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UN General Assembly Special Session: Transformation or Continuation of the Status Quo?

Global Policy Watch - 3. Dezember 2020 - 23:47

By Elena Marmo

The General Assembly (GA) will host its 31st Special session in response to the coronavirus disease (COVID-19) pandemic on 3 and 4 December 2020. The UN Charter (Chapter IV, article 20) provides for the General Assembly to meet in special sessions which can be “convoked by the Secretary-General at the request of the Security Council or of a majority of the Members of the United Nations.”

UN special sessions are unusual, this will be 31st in the life of the UN and only the sixth since 2000. As the COVID-19 pandemic’s widespread effects range across development, peace, security, and socioeconomic affairs, there is no doubt about the special measures that the global community must address to confront the global pandemic.

This Special Session has been called at the level of Heads of State and Government to examine the responses to the COVID-19 pandemic. It will feature a presentation and interactive dialogue led by the World Health Organization Director-General. The programme will consist of an Opening Session & General Debate on 3 December, and an interactive dialogue and 3 panels on the following topics: The UN System Response to COVID-19; The Road to a COVID-19 Vaccine – a Global Public Good; Resilience and Recovering Better from COVID-19. The meeting will be webcast on UNWebTV for live and on-demand viewing, with translation in the six official UN languages. Statements from the General Debate on 3 December can also be found on the UN Journal.

Throughout the year, Member States have been presented with the challenge to decide whether to postpone or press on. The pandemic has exposed major structural inadequacies compounding those of climate degradation, rising inequalities, a rollback on women’s rights worldwide, and inadequate social protection and fiscal space due to austerity measures and unsustainable debt.  As news regarding vaccine development becomes more promising, this Special Session is expected to discuss distribution, within which inequalities have been exposed and will likely be exacerbated if the international community fails to deliver a global public good, free, accessible and available to all.

COVID-19 Vaccine: A Global Public Good?

The issue of a vaccine as a global public good will be a main feature of the agenda of the Special Session. The meeting will host, on 4 December, a dialogue with WHO Director-General and a thematic segment titled, “The Road to a COVID-19 Vaccine – a Global Public Good”.

The Special Session will receive various inputs to the process, including a statement by the Secretary-General as requested in Resolution 75/4. This statement must include “information about the implementation of the relevant General Assembly resolutions on the COVID-19 pandemic, including but not limited to, access to vaccines and medical equipment to face the COVID-19 pandemic”.

Among the resolutions adopted thus far is the COVID-19 Omnibus Resolution (A/74/306) titled “Comprehensive and Coordinated Response to the COVID-19 Pandemic”. It was adopted in September 2020 by a recorded vote of 169 in favor to 2 against (Israel, United States), with 2 abstentions (Hungary, Ukraine). These discussions are expected to continue at the Special Session of the General Assembly on 3 and 4 December.

The Omnibus Resolution highlights, on the role of Intellectual Property Rights and accessibility to vaccines and therapeutics, citing the World Trade Organization (WTO) Agreement on Trade-Related Aspects of Intellectual Property Rights (TRIPS Agreement), “which recognizes that intellectual property rights should be interpreted and implemented in a manner supportive of the right of Member States to protect public health and, in particular, to promote access to medicines for all, and notes the need for appropriate incentives in the development of new health products”.

This comes despite calls from Civil Society Organizations (CSOs) and UN Leadership for a People’s Vaccine, free from Intellectual Property Rights but rather classified as a global public good. A CSO Sign-on letter called on decision-makers to waive certain provisions of the TRIPS Agreement to ensure any vaccine could be a Global Public Good, also known as a People’s Vaccine. A proposal by South Africa and India has been brought to the WTO but is currently being met with resistance from many states. To this end, Winnie Byanyima, Director of UNAIDS recently noted, “we are seeing at least 9 candidate COVID-19 vaccines, but the rich countries are booking them out for themselves and leaving just crumbs for the poorer countries. That’s why we need a People’s Vaccine”. This call has also been bolstered by a statement by UN Human Rights Experts calling for universal access to vaccines is essential for prevention and containment of COVID-19.

Joint ECOSOC & GA meeting – Calls for a global public good

At the joint ECOSOC and GA meeting on 1 December, calls for a vaccine to be deemed a global public good were made by the President of ECOSOC, Argentina, Antigua and Barbuda on behalf of the Latin America and Caribbean Group, and Guyana on behalf of the Group of 77 and China. Comments also called on the upcoming Special Session to take action in this regard.

The President of ECOSOC highlighted, “We must make the world’s financial trade and technology regimes more fair and equal unless the poorer countries are helped to control COVID and revive economic growth. The world will be unable to overcome the triple challenge it confronts: the virus, the recession and the existential threat posed by climate change. I hope that a special session of the General Assembly later this week will effectively address the COVID crisis in all its dimensions.”

The Permanent Representative of Argentina reiterated the call for a global public good: “We must implement measures for the vulnerable groups who are suffering situations of structural inequalities that preexisted the pandemic in the same spirit of solidarity. It’s crucial that the vaccine produced to prevent the disease must be a global public good, accessible to all nations on an equal footing.”

In closing the meeting, the President of the GA urged: “I believe that in the international community, in our hearts, we all know what we have to do. It is up to us collectively to do it.”

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ZDF-Spendengala: Gemeinsam in einer besonderen Zeit

Misereor - 3. Dezember 2020 - 17:29
"Im Moment ist ja wieder zuhause sein angesagt - und da kommen unsere Weihnachtshits doch genau richtig, denn wir können uns alle gemeinsam und sicher schon wunderbar auf Weihnachten einstimmen", eröffnete Carmen Nebel die diesjährige Spendengala "Die schönsten Weihnachtshits" zugunsten der Projektarbeit von MISEREOR und Brot für die Welt.

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Bedrückende Videos: Wie Kinder Gewalt im Alltag erleben

Unicef - 3. Dezember 2020 - 16:47
Gewalt gegen Kinder geschieht ständig und überall auf der Welt – auch in Deutschland. Doch viel zu häufig bleibt Gewalt noch immer unbeachtet oder unsichtbar. Julian Draxler, Louisa Dellert und Riccardo Simonetti geben betroffenen Kindern eine Stimme.
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Recalibrating The G20 in the Aftermath of Saudi Arabia’s Summit: Testing a Secretariat!

DIE Blog - 3. Dezember 2020 - 14:00

In the Special Issue, After one decade of G20 summitry, edited by Axel Berger, Sven Grimm at the DIE and myself, I argued that the G20 had morphed from a crisis committee or steering group to being a hybrid focal point. In other words, the G20 could no longer be judged simply by its instrumental delivery. As a crisis committee, the G20 concentred its collective efforts on managing the aftermath of the 2008 Global Financial Crisis (GFC), but gradually ran out of momentum. Alternatively, as a possible steering group, the G20 has not been able to embrace the mandate of working together beyond the core financial agenda whether on climate change, migration, or other compelling issue areas.

From the perspective of this model, the November 2020, Riyadh summit presents a serious test. Instead of consolidating the focal point model, there was disruption. In large part this is a situational issue. With Covid-19, and the virtual format, the summit could not act as a hub, go-to site, for interactions between leaders. Nor could face to face interactions take place at the society level. But in other ways, Saudi Arabia’s summit reveals some of the built-in contradictions in the hybrid focal point model. At its core the model assumes that the host ensures the positioning of the G20 as the appropriate site for this complex dynamic. And with Saudi Arabia’s presidency this role was always going to face obstacles.

With these conditions in mind, a modified version of a secretariat with respect to the G20 needs to be tested. Any ambitious initiative faces risks, with recalibration of the G20 standing out as a tough proposition. And, yet given the constraints of the Riyadh summit, business as usual is a much harder proposition to contemplate. Even if a permanent secretariat introduced to the G20 is too big a leap, a nudge towards a flexible mechanism has considerable value.

The Hybrid Focal Point Turn

In the forefront of the hybrid focal point model, the G20 has become the prime global convening site for leaders of structurally important countries. Peer to peer interaction took over as the most important motivation and operational function of the G20.

At the same time, as elaborated upon in the Special Issue an extensive set of linkages have developed in the background of the G20. Emerging from the German presidency of the Hamburg summit in 2017, the Think 20 took an institutional personality along with the Business 20, Civil 20, Labour 20, Women 20, and Youth 20 and others. In combination, the two sides of the model allowed the G20 to act as both a hub and connector. The hub side reinforced the G20’s role as a go-to event. The connector side added a degree of legitimacy.

Saudi Arabia’s summit as a serious test 

To signal the constraints of the Riyadh summit is not to suggest a lack of commitment. In large part the problems related to the Riyadh summit can be viewed as symptoms not the cause of the predicament. Saudi Arabia has some impressive state officials especially Mohamed Al-Jadaan, the Minister of Finance. Furthermore, Saudi Arabia deserves credit for pushing relief under the debt service suspension initiative for the poorer countries hardest hit by COVID-19.

That said, Saudi Arabia remains an awkward fit for the focal point model, even without the intrusion of other contextual factors. From a state perspective, Saudi Arabia is equated with the salience of geopolitical, bilateral and regional tensions rather than the advance of a facilitative, collective diplomatic culture. Moreover, in the context of Saudi Arabia’s human rights record, a wide variety of civil society groups pushed for a boycott of the summit and other actors reduced their level of engagement to a minimum to preserve the process.

Exacerbating the problematic nature of Saudi Arabia’s summit has been the distractive personality of Donald Trump. If he had won the election, Trump possessed incentives to play up the summit and Saudi Arabia’s leadership role. However, with his loss, Trump had other matters on his mind: Tweeting and playing golf!

Regaining normalcy in not so normal times

So, what does this serious test mean for G20 summitry? One scenario is that Saudi Arabia’s hosting – amid COVID-19, is a one off and there can be a return to normality in 2021 under the presidency of Italy and the replacement of Donald Trump with Joe Biden. This scenario highlights a renewed privileging of the G20 as a hybrid focal point.

Yet, as citizens around the world know all too well, with the COVID-19 crisis we are living in not so normal times. The dilemma for the G20 therefore is how to cater to the cascade of elevated demands to do more in the way of summitry, when the capacity to do so has been reduced.

This dilemma is in many ways a paradox, for looking back to the earlier initiative for summit reform prior to the GFC, there was speculation that a pandemic would likely be at the head of the list of crises to act as a trigger for global governance reform. The COVID-19 crisis though has not meant a reversion of the G20 to concerted mobilization as it did in 2008 on the GFC. Saudi Arabia was supportive of the ‘Access to COVID-19 Tools (ACT) Accelerator Initiative’, but this type of initiative was not accompanied by a focused conversation by leaders. On the contrary the dominant discourse on an individual basis emphasized vaccine nationalism.

Nudging Innovation on the Hybrid Focal Point Model 

The creation of a secretariat for an established institution is not unprecedented, as witnessed by the move by ASEAN as a ‘mature’ regional organization to establish this type of mechanism. To be sure, G20 plays a very different role in the global domain than ASEAN. But the same sort of logic holds. At the core of this recalibration is the value of the Secretariat as the memory bank and support system. As the G20 has moved in a pronounced fashion to a forum pushing initiatives motivated by national preference, there is no record (beyond academic accounts) of the operations of the G20 or for that matter some organizational means to provide glue in the carryover from summit to summit with respect to common binding themes.

As illustrated by the obstacles in the way of proposals for change in formal institutions with global projections, reform is always going to face contestation. Still, what should be possible is a nudge towards the creation of a modified form of secretariat. That is to say, an innovative testing of supplementary, flexible mechanism for the G20 that provides in effect a Focal Point Centre. This approach could entail a mechanism by which a cluster (a troika?) of eminent former officials and/or think tank representatives with a diversity of backgrounds (supported by a small number of contractual academics and/or think tankers) would be seconded for short periods of time to provide both a backward-looking memory bank and forward-looking guide! As COVID-19 demonstrates there is demand for the G20 to do more, even if the supply of doing more is to facilitate greater thematic continuity – with enhanced accountability from one year to the next in synch with the hybrid focal point model. Accepting the reality that the G20 has shifted from its crisis committee stage, and will never in all likelihood move to a steering committee stage, does not mean an acceptance that the G20 is dependent on the self-help agenda – and diplomatic limitations – of the host. The G20 – and global citizenry – deserves more.

Der Beitrag Recalibrating The G20 in the Aftermath of Saudi Arabia’s Summit: Testing a Secretariat! erschien zuerst auf International Development Blog.

Transatlantische Träume und ostasiatische Realitäten: Die EU-Handelspolitik im Spannungsfeld zwischen USA und China

Forum Umwelt & Entwicklung - 3. Dezember 2020 - 13:46

Die Corona-bedingten Abgesänge auf die Globalisierung scheinen schon wieder vorbei zu sein, obwohl die Volkswirtschaften in weiten Teilen der Welt nach wie vor unter den massiven Restriktionen der Corona-Politik leiden. Kaum stand Joe Biden als Wahlsieger in den USA fest, ertönten in Deutschland schon die ersten Rufe, einen Neuanfang für das vor vier Jahren gescheiterte geplante transatlantische Freihandelsabkommen TTIP zu versuchen.
Beitrag von Jürgen Maier, Geschäftsführer des Forums Umwelt und Entwicklung, in EURACTIV

 

Nach dem Abschluss des ostasiatischen Handelsabkommens RCEP werden nun die Stimmen in Deutschland lauter, die erklären, »der Westen« stehe nun unter »Zugzwang« und müsse als »Antwort« eine transatlantische Freihandelszone errichten, um gegen China bestehen zu können.

 

In Wirklichkeit hat das RCEP-Abkommen lediglich viele Zölle gesenkt oder beseitigt und Marktzugangsbeschränkungen beseitigt, die in Europa bereits seit 1992 mit der Vollendung des Binnenmarkts der damaligen EG weggefallen waren. Asien war also nach dieser Logik im »Zugzwang« und hat sich 28 Jahre Zeit gelassen, darauf zu reagieren. Es hat Asiens Wirtschaftsentwicklung offensichtlich nicht geschadet, solange zu warten. Die wirtschaftlichen Verflechtungen zwischen der EU und den USA sind seit langem enger als künftig zwischen den 15 RCEP-Mitgliedern.

 

TTIP ist 2016 am massiven öffentlichen Widerstand auf beiden Seiten des Atlantik gescheitert, die die geplanten Deals unmöglich machten, lange bevor Trump 2017 ins Weiße Haus einzog. Die EU wollte in großem Stil Zugang zu den öffentlichen Vergaben in den USA; im Gegenzug wollte sie der US-Agrarindustrie die EU-Märkte öffnen. Auch für die Dienstleistungsindustrie sollten bestehende Marktzugangsbarrieren beseitigt werden. Die Regulierung sollte angeglichen werden, da unterschiedliche Regulierungen ein »Handelshemmnis« seien, was politische Gestaltungsspielräume natürlich stark einengen würde. Schiedsgerichte sollten eingerichtet werden, mit denen Konzerne Staaten auf Entschädigung für »entgangene Gewinne« oder »indirekte Enteignung« verklagen könnten, wenn ihnen deren Politik nicht passt.

 

Aber wer hat eigentlich etwas davon, wenn europäische Konzerne in den USA öffentliche Aufträge ergattern? Warum soll es eine »Antwort auf Chinas Zugzwang« sein, dass wir in Europa jetzt Hormonfleisch, Chlorhühnchen und genmanipulierte Produkte aus den USA essen? Der ohnehin von der Corona-Politik stark in Mitleidenschaft gezogene Mittelstand wäre der Verlierer einer weiteren Globalisierung der Dienstleistungsbranche. Eine Paralleljustiz für multinationale Konzerne ist so oder so keine gute Idee.

 

Schon zu Zeiten der Obama-Biden-Administration war das Interesse an TTIP auf amerikanischer Seite nie so ausgeprägt wie unter den wirtschaftlichen und politischen Eliten des Exportweltmeisters Deutschland. Mit keinem Land hat Deutschland einen derart großen Exportüberschuss wie mit den USA. Man muss kein Protektionist im Weißen Haus sein, um zu der Erkenntnis zu kommen, dass ein Handelsabkommen keine gute Idee wäre, dass dieses enorme Handelsbilanzdefizit der USA noch weiter vergrößern würde. Somit steigt die Wahrscheinlichkeit kleinerer Vereinbarungen zu speziellen Sektoren, anstatt eines Mega-Deals, der angesichts der politischen Lage in den USA ohnehin nicht sehr weit oben auf der Prioritätenliste der Biden-Regierung stehen dürfte.

 

Globaler Handel ist eine Realität, aber man kann es auch übertreiben mit der Globalisierung. Wenn man Lieferketten soweit globalisiert, um noch einige Cent mehr an Effizienzgewinnen herauszupressen, dass sie bei Krisen gleich zusammenbrechen, ist das eine Fehlentwicklung. Weltmärkte für Smartphones machen Sinn, aber Weltmärkte für Milch und Fleisch, essentielle Medizinprodukte oder für Dienstleistungen aller Art sind Unsinn. Die globale Konkurrenz aller gegen alle führt in der Konsequenz zu immer weniger Gewinnern und immer mehr Verlierern. Diese Erkenntnis sollten wir nicht schon wieder über Bord werfen, nur weil Trump die Wahl verloren und China ein Handelsabkommen mit seinen Nachbarländern abgeschlossen hat. Sonst brauchen wir uns nicht zu wundern, wenn sich diese Verlierer gegen eine solche Politik wieder wehren.

 

Dieser Beitrag erschien auf EURACTIV

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Call for Innovation: Let’s Crowdsource Solutions that Foster Circular Behaviours!

SCP-Centre - 3. Dezember 2020 - 13:13

How can we improve take-back schemes in order to motivate consumers to return their old electronics to the right collection points? How can behaviour change interventions support consumers in exercising their right to repair? What are the best ways to enable consumers in choosing repairable electronics? Are you aware of ideas or innovative solutions in addressing these questions? Get in touch with us and let’s foster circular behaviours together!

Electronics have become an indispensable part of people’s lives. Each European generates about 16.6kg e-waste per year, from which less than 40% is recycled*. Carbon emissions, resource depletion, and social implications are among the impacts. You can become a part the solution by supporting the Consumer Insight Action Panel (CIAP) in finding out which solutions support consumers to behave in more circular – and ultimately – sustainable ways.

How can you get involved?

CIAP’s work has been organised in sector-focused clubs. The Electronics Club consists of a group of high-level stakeholders dedicated to exchanging knowledge, benchmarking existing solutions, prototyping and testing behaviour change interventions, and leading the sector when it comes to fostering circular behaviours. The stakeholders include business, start-ups, NGOs, researchers and European policy makers. You can find more details about the clubs here.

The Electronics Club focuses on exploring ways to engage consumers more effectively in the transition towards more circularity and test behaviourally-informed approaches in retail stores, through online shopping, in neighbourhoods and households. The Electronics Club will focus on two main behaviour challenges with regards to the use of smartphones and tablets: take-back and repairing.

Have you or your organisation researched, developed or tested an innovation that helped boost either of these behaviours? Are you aware of existing innovative solutions that might be helpful, be it a new or improved product, service, business model innovation, campaign, initiative, messaging or nudge? Then get in touch with us!

Share your information on innovative solutions by contacting our consumer insights team at consumerinsights@scp-centre.org until 10 January 2021 with the reference ‘Call for Innovation’!

In your email, please:

  • describe the innovation in a few lines,
  • highlight if it has been useful for supporting “take-back” or “repair” behaviours for smart phones and tablets, and
  • include evidence that describes how it has been successful

Most promising innovations will be analysed by the CIAP team and referenced in the project report and results.

The Consumer Insight Action Panel (CIAP) mobilises and supports frontrunners in advancing the integration of consumer behaviour in all circular economy endeavours. To do that, CIAP connects circular production to consumption, going deeper into understanding the consumer behavioural challenges of the circular transition and unlocking the practical applications of behavioural insights to enable more circularity.

For further information, please contact Mariana Nicolau.

Photo by Kilian Seile on Unsplash Unsplash

 

*EC, 2020

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3. Dezember 2020

ONE - 3. Dezember 2020 - 12:49

1. Äthiopien gestattet humanitäre Hilfe für Tigray
Wie unter anderem Zeit Online, die Deutsche Welle und Stern.de berichten, erlaubt die äthiopische Zentralregierung nach mehrfacher Aufforderung humanitäre Hilfe in der Tigray-Region. Laut dem Nothilfebüro der Vereinten Natione (OCHA) habe die Regierung in Addis Abebe ein entsprechendes Abkommen mit den Vereinten Nationen (UN) unterzeichnet. Laut dem Sprecher des UN-Geflüchtetenhilfswerks Babar Baloch seien die Lebensmittel in den Lagern von Geflüchteten knapp. Zudem werden Geflüchtete angriffen, entführt oder zwangsrekrutiert, so Baloch weiter. Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) mache zudem auf die gravierenden Mängel bei der medizinischen Grundversorgung aufmerksam. Fast 46.000 Personen flüchten innerhalb Äthiopiens oder in den Sudan vor den Kämpfen. Laut Ministerpräsident Ahmed Abiy kontrolliere die Zentralregierung die gesamte Region und habe die Angriffe beendet. Da Telefon- und Internetverbindungen gekappt sowie Straßen blockiert seien, können diese Informationen nicht überprüft werden.

2. UN: Corona gefährdet Wirtschaft der am wenigsten entwickelten Länder
Wie das Handelsblatt und die Deutsche Welle schreiben, sind laut einem UN-Bericht die am wenigsten entwickelten Länder der Welt vor allem wirtschaftlich von der Pandemie betroffen. Zwar konnten die negativen Gesundheitsaspekte in diesen Ländern weitgehend eingedämmt werden. Nach einem stetigen Wirtschaftswachstum von jährlich etwa 5% in den letzten Jahren werde aber die Wirtschaft dieses Jahr um mindestens 0,4% zurückgehen. Dies sei unter anderem auf die sinkende Nachfrage nach Gütern und Rohstoffen aus dem Ausland zurückzuführen. Dies werde einen Anstieg von extremer Armut in den am wenigsten entwickelten Ländern zur Folge haben. Die Entwicklung dieser Länder sei entscheidend für das Erreichen der nachhaltigen Entwicklungsziele der UN. Die Pandemie habe erneut die Ungerechtigkeiten und Fehler im globalen Handels- und Finanzsystem gezeigt, so der UN-Bericht weiter. Deshalb dränge die UN auf Handelserleichterungen für den Export, strukturelle Reformen in den betroffenen Ländern und allem voran einen Schuldenschnitt.

3. Regierung Mosambiks ist im Kampf gegen eine islamistische Miliz überfordert
Anna Reuss berichtet in der Süddeutschen Zeitung, dass sich die islamistische Terrorgruppe „al-Shabaab“ im Norden von Mosambik ausbreitet. Die Gruppe stehe nicht in Verbindung mit der somalischen Miliz mit demselben Namen. Seit Beginn des Konflikts im Oktober 2017 tötete die Terrorgruppe insgesamt 2000 Menschen in Mosambik. Die Regierung sei überfordert und habe russische und südafrikanische private Söldner angeheuert. Sowohl in Mosambik als auch in der Sahelzone würden staatliche Sicherheitskräfte brutal gegen Teile der Zivilbevölkerung vorgehen, so Reuss. Sie würden die Zivilbevölkerung beschuldigen, mit der Terrorgruppe zu sympathisieren. Nach Einschätzungen von Menschenrechtsgruppen trage dies jedoch zur Rekrutierung der Terrororganisation bei.

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Capacity Building Programme “weiter_wirken” Started: Communicating Sustainability Successfully

SCP-Centre - 3. Dezember 2020 - 11:47

Changing behaviours of people toward acting and consuming more sustainability is complex — a major challenge being the intention-action gap — we intent to be sustainable but our actions don’t reflect that. Tackling this requires generating solutions that make it easier to change habits in long-lasting ways. Our training programme weiter_wirken aims to support non-governmental organisations (NGOs) in building a community of practice dedicated to achieving more sustainability in North-Rhein Westphalia (NRW).

Twenty-two NGO professionals and volunteers embarked on the four-module workshop training programme, which launched virtually in October 2020. Building upon the success of our international capacity building programme, the Academy of Change (AoC), ‘weiter_wirken’ offers its participants comprehensive training on how to generate greater impact with their sustainability projects and enable their target groups to engage in more sustainable behaviours. At the same time, the programme tries to create a networking and learning space for exchange and knowledge sharing.

The opening workshop offered an introduction on the topic of behaviour change and served as a get-to-know opportunity. The participants introduced themselves and their work through an object of their choice – a first step towards exploring the topic of belief systems and behaviours. The lively exchange that followed covered a range of topics, from how to foster healthier and more sustainable food consumption practices, promote ethical clothing, or advance social equity and fairness. Throughout the programme, the participants will have the opportunity to apply the gathered input directly to their individual projects and discuss questions and challenges during workshops as well as in smaller working groups.

Further details on the training programme are available on the weiter_wirken website. You can get the latest weiter_wirken news as well as be informed about future calls for participation by subscribing to the programme’s newsletter.

‚weiter_wirken‘ is a non-profit initiative of the CSCP and its cooperating partners Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen and ecosign/ Akademie für Gestaltung. The project is funded by the Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen and runs until summer 2021.

For further questions, please contact Christian Malarciuc.

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Die besonders Gefährdeten unterstützen

Engagement Global - 3. Dezember 2020 - 10:26

Geflüchtete und Binnenvertriebene sowie die Gemeinden, die sie aufnehmen, bilden die Zielgruppe eines Projektes der Christoffel-Blindenmission e.V. (CBM) in der Diffa-Region im Südosten des Staates Niger. Innerhalb dieser Zielgruppe leben rund 30 Prozent der Menschen mit einer Behinderung.

Das Projekt begann im September 2019 und adressiert insgesamt 1.200 Haushalte, in denen insgesamt 8.000 Menschen leben; davon haben etwa 2.400 eine Behinderung. Mindestens 1.800 von ihnen sollen am Ende des Projekts 2022 über ein verbessertes Wissen zu ihren Rechten verfügen. Die soziale Teilhabe von Menschen mit Behinderungen aus der Gruppe der Binnenvertriebenen und Geflüchteten soll zudem messbar verbessert sein. Auch sollen 15 Brunnen barrierefrei gebaut werden, so dass auch Menschen mit geringer körperlicher Kraft sie nutzen können.

Alle Haushalte werden unterstützt durch den Bau von Brunnen, Aufklärung zu Hygiene, Umweltschutz und Ernährung sowie entsprechende Maßnahmen in der Landwirtschaft oder Kleintierhaltung. Das Projekt baut auf den humanitären Hilfsmaßnahmen auf, die CBM gemeinsam mit verschiedenen lokalen Partnern bereits zwischen November 2016 und Januar 2019 in der Diffa-Region umgesetzt hat. So wurden beispielsweise Latrinen, Brunnen und Duschen in den Camps und Aufnahmegemeinden errichtet und dabei auf Barrierefreiheit geachtet. Sechs weitere Hilfsorganisationen konnten für die Belange von Menschen mit Behinderungen so weit sensibilisiert werden, dass sie Maßnahmen zur Inklusion in ihre Hilfsprogramme integrierten.

Für das aktuell bis 2022 laufende Projekt sind die engen Kontakte mit anderen Hilfsorganisationen und den lokalen Behörden, insbesondere mit der Selbstvertretungsorganisation FNPH (Fédération Nationale des Personnes Handicapées) und ihre Mitwirkung bei der Projektplanung sehr hilfreich. Denn neben den angestrebten materiellen Verbesserungen durch Brunnenbau oder Einkommen schaffende Maßnahmen ist es ein Ziel, Menschen mit Behinderung aus der Gruppe der Geflüchteten oder Binnenvertriebenen stärker in die örtlichen Selbstvertretungsorganisationen zu integrieren. So können sie ihre Interessen in den sozialen und politischen Prozessen selbst vertreten.

Finanziert wird das Projekt über das Programm bengo von Engagement Global aus Mitteln der Sonderinitiative Flucht und Migration des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Der Internationale Tag der Menschen mit Behinderungen erinnert seit 1993 immer am 3. Dezember daran, dass das Versprechen der Inklusion, der gesellschaftlichen Teilhabe aller, noch nicht erfüllt ist. Die Vereinten Nationen hatten nach dem Internationalen Jahr der Behinderten 1981 dann das Jahrzehnt der behinderten Menschen (1983 bis 1993) ausgerufen, um aufzuklären und zu sensibilisieren für die Rechte dieser Menschen.

Weitere Informationen

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UNICEF: Hilfsaufruf für 190 Millionen Kinder

Unicef - 3. Dezember 2020 - 10:00
Mehr Kinder weltweit als je zuvor brauchen humanitäre Hilfe. Vor diesem Hintergrund ruft UNICEF zur Unterstützung von Hilfsprogrammen für 300 Millionen Menschen auf, darunter mehr als 190 Millionen Kinder.
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Dialog macht Hoffnung auf Entspannung in Côte d’Ivoire

E+Z - 3. Dezember 2020 - 9:49
Westafrika: Warum der Wahlsieg von Präsident Ouattara umstritten bleibt

Präsident Ouattara verkündete am 6. August dieses Jahres überraschend, doch bei der Wahl am 31. Oktober zu kandidieren. Im März hatte er noch vor dem Parlament erklärt, das Feld einer „neuen Generation“ überlassen zu wollen.

Doch der plötzliche Tod von Premierminister Amadou Gon Coulibaly am 8. Juli änderte die Lage. Coulibaly sollte für die Regierungspartei Rassemblement des Houphouétistes pour la Démocratie et la Paix (RHDP) ins Rennen um die Präsidentschaft gehen. Ouattara sah es nun als seine „Bürgerpflicht“ an, an dessen Stelle zu treten.

Der 78-Jährige hat bereits zwei Amtszeiten hinter sich: Er wurde 2010 gewählt und 2015 wiedergewählt. Mehr Amtszeiten lässt die Verfassung nicht zu, weshalb die Opposition Ouattaras Kandidatur für unrechtmäßig hielt. Die Machthaber berufen sich hingegen darauf, dass die Verfassung 2016 geändert wurde, was eine neue Zählung der Amtszeiten nach sich gezogen habe.

Der Verfassungsrat, die letzte Instanz der Wahlgesetzgebung, ließ Ouattaras Kandidatur zu. Auch Oppositionschef Henri Konan Bédié und zwei weitere Kandidaten durften antreten. Ex-Präsident Laurent Gbagbo und Ex-Premierminister Guillome Soro, die beide im Exil in Europa sind, wurden hingegen nicht zugelassen. Der Internationale Strafgerichtshof hat Gbagbo wegen der Gewalt nach den Wahlen von 2010 vor Gericht gestellt, ihn aber im vergangenen Jahr freigesprochen. Soro wurde von einem Gericht in Abidjan wegen Veruntreuung und Geldwäsche zu 20 Jahren Haft verurteilt.  Der Afrikanische Gerichtshof für Menschenrechte argumentierte jedoch, dass die Bürgerrechte beider Männer in Côte d'Ivoire wiederhergestellt werden müssen – die ivorischen Behörden haben dieses Urteil aber bisher ignoriert.

Die Tragödie von 2010

Im Jahr 2010 erkannte Gbagbo den offensichtlichen Wahlerfolg Ouattaras nicht an und blieb mit Hilfe der Sicherheitskräfte an der Macht. Etwa 3 000 Menschen starben bei Zusammenstößen. Erst nach dem Eingreifen des französischen Militärs konnte Ouattara, der früher für den Internationalen Währungsfonds gearbeitet hat, sein Amt antreten. Westliche Regierungen halten ihn für einen reformorientierten Politiker, aber Kritikern zufolge hätten sie deutlich machen müssen, dass eine dritte Amtszeit als Präsident inakzeptabel ist. 

Vor diesem Hintergrund rief die Opposition unter der Führung des 86-jährigen Bédié, der von 1993 bis 1999 an der Staatsspitze stand, ab dem Sommer zu zivilem Ungehorsam auf. Sie forderte, dass Ouattara nicht erneut zur Präsidentschaftswahl antritt und dass die Wahlkommission und der Verfassungsrat reformiert werden. Beide stehen nach Ansicht der Opposition unter dem Einfluss der Regierung.

85 Tote

Viele Anhänger folgten dem Boykott-Aufruf. Zudem kam es zu Gewalt im Umfeld der Wahl: 85 Tote und 225 Verletzte sind die von offizieller Seite veröffentlichte Bilanz. Zum Teil spiegelte die Gewalt ethnische Spaltungen wider, die den Bürgerkrieg in den ersten Jahren des Jahrtausends hervorgerufen hatten. Wie in vielen Ländern der Sahelregion gibt es Konflikte zwischen dem vergleichsweise armen und überwiegend muslimischen Norden und dem wohlhabenderen und überwiegend christlichen Süden. Zuwanderung aus armen Nachbarländern hat die Spannungen noch verschärft.

Teilnehmer des Wahlboykotts sagen, von ihnen sei keine Gewalt ausgegangen. Dafür seien andere verantwortlich. Laut der Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat die Polizei bei der Auflösung von Demonstrationen Unterstützung von gewalttätigen jungen Männern erhalten.

Nur 53 Prozent der Wahlberechtigten nahmen an der Abstimmung am 31. Oktober teil, 94 Prozent von ihnen stimmten für Ouattara. Internationale Beobachter erklärten, dass die politische Situation und die Sicherheitslage einer fairen und glaubwürdigen Präsidentschaftswahl nicht zuträglich gewesen seien.

Zwei Tage später verkündete die Opposition die Einsetzung eines nationalen Übergangsrats unter Bédiés Leitung, um die Voraussetzungen für die Organisation einer neuen, transparenten und inklusiven, Präsidentschaftswahl zu schaffen. Die Machthaber sahen darin einen Angriff auf die Autorität des Staats und ließen mehrere Verantwortliche aus den Reihen der Opposition verhaften. Tausende Menschen flüchteten aus dem Land.

Gegner im Gespräch

Diese sehr angespannte Situation scheint sich nun aber zu entschärfen. Ouattara und Bédié haben sich am 11. November im Golfhotel von Abidjan getroffen und die Mauer des Schweigens gebrochen. Das machte vielen Menschen Hoffnung. Wenige Tage später erklärte Bédié allerdings, er werde die Gespräche nicht fortsetzen, solange die Verhafteten nicht freigelassen würden und die Geflüchteten nicht in Sicherheit zurückkehren könnten.

In den Augen politischer Beobachter ist nun die Regierung am Zug – und aufgerufen, Zugeständnisse zu machen. Der politische Analyst André Silver Konan sagt: „Um einen politischen Konsens zu erreichen, ist ein inklusiver Dialog nötig.“ Dieser müsse neben Politikern auch Mitglieder der Zivilgesellschaft und Intellektuelle des Landes einbeziehen.

Versöhnung ist jetzt die größte Herausforderung, vor der das Land steht. Kann der Dialog zwischen Ouattara und Bédié die politische Krise beenden? Das ist die Hoffnung der Menschen in Côte dIvoire. Die Lage ist schwierig – aber nicht so verzweifelt wie während des Aufstands von 2002 oder nach den Wahlen von 2010.

Ouattara und Bédié sind alte Bekannte. Nach dem Tod des Anführers der Unabhängigkeitsbewegung Félix Houphouët-Boigny 1993 haben sie sich jahrzehntelang um die Macht gestritten. Beide begannen ihre politische Karriere in Houphouët-Boignys Gefolgschaft und reklamierten später die Nachfolge für sich. 2006 bildeten sie die Parteienkoalition RHDP und wandelten sie 2018 in eine einzelne Partei um.

Anderson Diédri ist Journalist in Abidjan.
diedrimanfeianderson@yahoo.fr

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The role of information in changing COVID-19 related behaviour

GIGA Event - 3. Dezember 2020 - 9:03
Lecture by Dr. Alexandra Avdeenko | Online event Online event GIGA Seminar in Socio-Economics Referent*innen [Dr. Alexandra Avdeenko](https://www.vwl.uni-mannheim.de/abteilung/wissenschaftlerinnen-und-wissenschaftler/dr-avdeenko/) is research director at the Center for Evaluation and Development (C4ED), University of Mannheim Forschungsschwerpunkte Wachstum und Entwicklung Anmeldung erforderlich

An Hauswänden angebrachte Textilfassaden könnten künftig die Stadtluft von Stickoxiden reinigen

reset - 3. Dezember 2020 - 5:48
Sie verschlimmern Asthma, lassen Pflanzen gelb werden und machen den Boden sauer – Stickoxide sind weder gut für unsere Umwelt noch für uns selbst. Ein Doktorand aus Aachen entwickelt zurzeit eine Häuserfassade, die diesen Schadstoff aus der Luft filtert und nebenbei noch Nährstoffe für den Boden erzeugt.
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Straßenlaternen tragen weniger zu nächtlicher Lichtverschmutzung bei als erwartet

reset - 3. Dezember 2020 - 5:45
Mithilfe von Sattelitenbildern und „Smart City“-Technologien haben Forschende herausgefunden, welchen Einfluss Straßenlaternen auf die Lichtverschmutzung von Städten haben.
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