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Was auf den Tisch kommt …

Engagement Global - 1. April 2020 - 18:26
Die Videoreihe zeigt, was Ernährung mit den 17 Zielen für nachhaltige Entwucklung zu tun hat. Foto: Universität Göttingen

Was hat unsere Ernährung mit den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung zu tun? Sehr viel, wie die Videoreihe „Johann & Mathilda fragen nach(haltig)“ der Universität Göttingen zeigt. Die Universität spricht damit ganz gezielt junge Menschen an.

Die Videos behandeln die Erzeugung von Fisch, Geflügel und Tomaten und fragen, wie diese Erzeugung nachhaltiger gestaltet werden kann. Je Forschungsprojekt wurden zielgruppenspezifisch zwei unterschiedliche Videos gedreht: Während sich „Johann fragt nach(haltig)“ in erster Linie an Studierende richtet, spricht „Mathilda fragt nach(haltig)“ ein noch jüngeres Publikum an, etwa Schülerinnen und Schüler.

Die Videos können sowohl im Schulunterricht als auch zur allgemeinen Wissenschaftskommunikation eingesetzt werden. Sie verknüpfen universitäre Forschung mit schulischer Bildung – gerade im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Die Deutsche UNESCO-Kommission hat die Videos als Lehrmaterial auf dem BNE-Portal veröffentlicht. So können Lehrkräfte leicht auf die Videos zugreifen und sie in den Unterricht integrieren.

Die sechs Videos sind außerdem über die YouTube-Playlist „Nachhaltigkeit und Forschung“ abrufbar.

Sie wurden produziert vom Green Office der Universität Göttingen in Kooperation mit der Fakultät für Agrarwissenschaften und gefördert durch den Rat für Nachhaltige Entwicklung.

Weitere Informationen

Zum Portal Bildung für nachhaltige Entwicklung

Zur YouTube-Playlist „Nachhaltigkeit und Forschung“

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1. April 2020

ONE - 1. April 2020 - 16:42

1. Wie steht es um die grüne Mauer in der Sahelzone?
Um die Ausbreitung der Saharawüste zu verhindern, wollen die Länder der Sahelzone bis 2030 zehntausende Quadratkilometer Bäume pflanzen, wie die Deutsche Welle berichtet. Diese „grüne Mauer“ solle sich von der Küste Senegals am Atlantik bis in den Osten Äthiopien erstrecken. Sie wäre 15 Kilometer breit und 7.775 Kilometer lang. Seit 2007 arbeite die Afrikanische Union (AU) an der Initiative. Das Ziel sei, den Verlust von fruchtbaren Böden und die Lebensgrundlage von Millionen Menschen durch die Ausbreitung der Wüste zu stoppen. Das Projekt würde außerdem 250 Millionen Tonnen Kohlenstoff Dioxid binden und zehn Millionen nachhaltige Arbeitsplätze schaffen. Auch die Europäische Kommission habe bereits mehr als sieben Millionen Euro in das Projekt investiert. Dennoch sei der Fortschritt bisher langsam und nach über der Hälfte der Laufzeit erst zu 15 Prozent der Arbeiten umgesetzt. In Äthiopien, Nigeria und dem Senegal seien laut Bericht der Vereinten Nationen bereits große Landflächen erfolgreich wiederhergestellt worden. Im mittleren Afrika, etwa in Burkina Faso, Mali und Niger, sei die Gefährdung durch den Terrorismus jedoch so stark, dass die Entwicklungen erheblich gelähmt worden seien. In diesen Regionen werde aufgrund der kritischen Sicherheitslage auch weniger investiert.

2. Wie afrikanische Machthaber die Coronakrise ausnutzen
In der Frankfurter Rundschau thematisiert Johannes Dietrich, dass einige der afrikanischen Staatsoberhäupter die Coronakrise zu ihren Gunsten instrumentalisieren. Die geplanten Wahlen in Malawi werden nun nicht wie geplant im Mai stattfinden. Aufgrund von Betrugsvorwürfen wäre eine Wiederwahl des langjährigen Staatspräsident Peter Mutharika unwahrscheinlich gewesen. Mit Bezugnahme auf die Corona-Pandemie habe er aber nun den Notstand über das Land ausgerufen. Als Folge können die Wahlen nicht stattfinden. Dabei sei noch kein einziger Covid-19-Fall in Malawi registriert worden. Ähnliche „Schicksalswahlen“ stehen auch in weiteren afrikanischen Staaten wie Guinea, Äthiopien, der Elfenbeinküste und Burkina Faso an. Zudem nutzen viele Staatsoberhäupter die aktuelle Situation, um Wahlkampf zu betreiben. Mit strikten Maßnahmen und schnellen Lockdowns wollen sie Vertrauen erwecken. Faktisch sei ein Lockdown in vielen Regionen, wie etwa in Slums, nicht möglich. Es sei daher bereits zu Protesten gekommen, die mit Gewalt unterdrückt worden seien.

3. Corona und die Folgen für HIV- und Tuberkulose-Patient*innen
In einer Spiegel-Reportage berichtet Anne Backhaus über die Situation für HIV- und Tuberkulose-Vorerkrankte in einem Krankenhaus in Simbabwe. Durch das geschwächte Immunsystem seien HIV-Infizierte einer größeren Bedrohung durch Covid-19 ausgesetzt. In medizinischer Behandlung mit antiretroviralen Medikamenten, die eine Virusvermehrung hemmen, werde davon ausgegangen, dass die HIV-Patient*innen im Krankenhaus in Simbabwe relativ sicher seien. Jedoch seien viele der HIV-Infizierten zusätzlich von der bakteriellen Infektionskrankheit Tuberkulose betroffen. Laut einer neuen Studie seien Menschen mit Tuberkulose anfälliger, sich mit Corona zu infizieren. Häufiger werde hierbei ein schwerer Verlauf beobachtet. Laut Klinikgründer und Mediziner Ruedi Lüthy, müsse davon ausgegangen werden, dass eine mit HIV infizierte Person innerhalb von zehn Jahren nach Ansteckung auch eine Tuberkulose entwickle und dauerhafte Schäden an der Lunge davontrage. Derzeit bekommen alle 7000 Patient*innen der Klinik eine Tuberkuloseprophylaxe.

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Lessons for Global Cooperation from the COVID-19 Pandemic

DIE Blog - 1. April 2020 - 16:16

Picture by Gerd Altmann on Pixabay

The COVID-19 (or coronavirus) disease has led to a major pandemic that has spread to virtually all countries of the world. Although at the time of writing the epidemic has mainly hit South East Asian and Western countries (see Figure below), it is likely that Developing Countries (DCs) will also be heavily affected in the weeks to come.The pandemic is a systemic challenge of much greater gravity than the 2008 global financial crisis. The economic slump is likely to be greater and to last longer, but this time hundreds of thousands of people may die and the lives of virtually everyone will be affected. The response to the 2008 crisis was marked by an intensification of international cooperation; the G20 was newly convened at the leaders’ level to coordinate fiscal and monetary policies of the richest countries and implement financial sector reforms. Conversely, the current crisis has thus far been characterized by almost complete absence of global action. Failure to successfully address this crisis globally may be the nails in the coffin for already frail global governance. On the other hand, it is precisely at a time of crisis that radically new institutions can emerge, as it was the case a decade ago. The goal of this post is to analyse the current and future prospects for global cooperation in the face of the COVID-19 crisis.

Source: Our World in Data

 

A distinctive lack of global action

Since the discovery of COVID-19 in December 2019, countries have acted in almost complete isolation from one another. Only on 25th March did the United Nations (UN) launch a $2 billion global response plan to fund the fight against COVID-19 in the world’s poorest countries. Currently only Norway has endorsed this plan, so it is unclear when it will be operative. On 26th March the first G20 meeting on the matter ended with a grand statement that the G20 was “committed to do whatever it takes to overcome the pandemic”. However, no concrete financial pledge was made in addition to the unprecedented $5 trillion committed to national fiscal packages. On the same day, the President of the European Union Commission stressed the lack of communitarian spirit within the European Union by declaring: “When Europe really needed an all-for-one spirit, too many initially gave an only-for-me response.” Global institutions do have financial instruments to help poor countries dealing with epidemic diseases. However, some of these instruments, like the World Bank’s Pandemic Emergency Financing Facility, have been criticized for their heavy and restrictive conditionality – especially the need for a relatively high number of deaths to occur before the lending can begin (Brim & Wenham, 2019).

It is likely that more global action will be undertaken as the crisis unfolds. But given the inexorable dynamics of exponential growth driving the diffusion of the pandemic, this may be too little too late. The current lack of global concerted action is not only concerning, but also surprising. The eradication of a global pandemic is, in game theory parlance, a “weakest link” game. In other words, if the virus is not eradicated in every country, every country will lose, because sooner or later, the virus will reappear. It is obvious that developing countries (DCs) lack the financial capacity of rich countries to tackle the virus. Measures like lockdowns, which, sooner or later, national governments are bound to enact, rest on substantial “fiscal space” – that is, a large capacity to become indebted to be able to pay unemployment subsidies or emergency living incomes to the millions of workers who have been temporarily made redundant. DCs lack such fiscal space; hence the risk that contagion rates will be sweeping in DCs is high (Hausman, 2020). The fact that international help is not being rolled out suggests either myopia by rich countries or the frightening prospect of a world where people from poor and heavily infected countries are banned from travelling—let alone migrating—to rich countries, as in a de facto Apartheid where epidemic walls replace physical walls. Such a scenario would represent the collapse of one of the key pillars of current globalization.

Are there reasons for hope?

First, evolutionary theory and social sciences argue that people affected by trauma, either due to war or to natural disasters, tend to develop a heightened propensity to cooperate with others (see Bauer et al., 2016, for a review). This is because in a life-threatening situation an individual tends to rely more on others for help and is more highly disposed to reciprocate such help. Societies may then become more cohesive as an effect of this crisis. It is, however, an open question whether this renewed cooperative spirit may have a parochial character, that is, a tendency to favour people exclusively from one’s own group of reference, –typically one’s nation–, or a more cosmopolitan character. It is all too clear that some political leaders are using the COVID-19 crisis to stir nationalist sentiments, as US political leaders labelled COVID-19 the Chinese virus, and Chinese authorities issued unfounded claims that the virus was introduced to Wuhan laboratories by the US Secret Service.

Second, people may change the way they form expectations about the future. The so-called confirmation bias induces people to ignore new information when this contradicts previously held beliefs, especially when this information makes desired outcomes less likely. A confirmation bias may be at the roots of why people ignore the threat of climate change. The COVID-19 crisis may bring home to many people that the climate is not immutable and that low-probability events can be catastrophic. More generally, this crisis may increase the awareness that the rational strategy for societies in the long run is to put strong preventive and insurance mechanisms in place to guard against the possibility of natural disasters. Donald Trump’s disbanding of the National Security Council pandemic response unit, arguably to maximize private profits and GDP growth, is an obvious example of what should not be done.

Third, a side-effect of the COVID-19 crisis is that economies are forced to take a de-carbonising path, as more activities—either work-related or social—will be carried out from home. This will save tons of greenhouse gas emissions currently produced by travel. We have already observed drastic reductions in pollution in areas affected by lockdowns. However, the magnitude of this effect is not clear and there may be rebound effects once the crisis is over. An inequality aspect also exists, as typically labour-intensive low-skilled jobs cannot be replaced with internet-mediated interactions.

What are the prospects for future global cooperation?

Global governance has been lacking in the current crisis. This inaction may be due to sluggishness, to irresponsible wishful thinking by political leaders, to the obstinate dominance of a nationalistic approach to global problem-solving, and to ill-founded willingness to prioritize economic objectives over wellbeing objectives—particularly the protection of human lives. While a simple commitment “to do whatever it takes” works for monetary policy, it is inconsequential for fiscal policy if not followed by facts. The G20 should take urgent and coordinated actions to counter the viral pandemic but also the consequent economic and social pandemics in both developed and developing countries. This requires financial capacity in addition to what is spent for national interventions. Essential first steps include funding the UN intervention plan and jointly cooperating towards finding a coronavirus vaccine. History teaches us that radical social change is often built in the aftermath of crisis. We could envisage a scenario in which people will feel hard-hit by this crisis and retrench into nationalistic mode even further, similar to what happened after the 2008 financial crisis. But we could also envision a future in which people realise that the current “me-first” approach (Snower, 2020) is ultimately self-defeating due to its intrinsic inability to deal with global systemic risk. Multilateralism and even stronger global governance may re-emerge from the ashes of the current crisis, especially if accompanied by inclusive redistributive policies in the transition and if responsible political leaders are voted into power. As former UK Prime Minster Gordon Brown said, a quantum leap in global governance must be demanded now that the world is discovering its fragility. Global threats demand global solutions, and it has to be hoped that a revived cosmopolitan spirit among people around the world will support the emergence of stronger global institutions. These may take the form of global agencies for the prevention and cure of natural disasters. Climate change will pose an even greater threat than that created by the COVID-19 emergency. Our only hope is that humanity learns from its current mistakes and is ready to face such a threat in unity and solidarity, rather than divided and self-centred.

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Rethinking Packaging From the Consumer’s Perspective

SCP-Centre - 1. April 2020 - 15:54

Despite growing consensus about scaling-up sustainable food packaging and promoting un-packaged food, consumer perspectives on these topics often remain on the sidelines. For example, how do contextual circumstances influence consumers’ attitudes about unpackaged food? What if consumers are guided by conventional packaging norms and prefer laminated paper over highly recyclable monoplastic packaging? What happens if despite sustainable packaging, consumers do not sort trash appropriately and, quite importantly, why do they lack the incentives to do that? The newly established Club for Sustainable Packaging Solutions (Club für Nachhaltige Verpackungslösungen) puts the focus on consumer behavioural change as key towards more sustainability.

The German “Club for Sustainable Packaging Solutions” focuses on the packaging/plastics workstream within the Consumer Insight Action Panel and has already identified behavioral barriers for closing the resource loop on packaging. Central to the club’s work is not clustering consumer behaviours as right or wrong, but rather pointing out the key factors that lead to specific behavioural patterns. In the words of Stephan Schaller, CSCP who moderates the club on packaging/plastics, “The club aims to better understand the underlying motivations and drivers behind certain consumer behaviours in order to think about interventions that may help to solve the problem. Designing and implementing circular packaging solutions is a collective responsibility of the whole value chain.”

The club consists of multiple stakeholders, including retailers like ALDI Nord/ALDI Süd, dm drogerie-markt and REWE Group, system gastronomy providers like McDonald‘s Germany, packaging companies, waste collectors and recyclers as well as non-governmental organisations (NGOs). Due to its multi-stakeholder nature, the club hosts a great variety of perspectives and, most importantly, complementary competencies and experiences in order address consumer needs in comprehensive ways.

The club aims to generate sustainable packaging solutions developed collaboratively by the stakeholders and through enhanced engagement with consumers.

The Club for Sustainable Packaging Solutions is a nonprofit initiative led by the CSCP and funded by the German Federal Environmental Foundation (Deutsche Bundesstiftung Umwelt – DBU) and it is part of the Consumer Insight Action Panel, which includes other field-specific clubs. The results from the packaging/plastics club will be fed back directly to the EU level as policy recommendations. Outcomes, in the form of documents and (virtual) learning sessions, will support knowledge-sharing with other actors, in particular Small and Medium-Sized Enterprises (SMEs).

For further questions, please contact Stephan Schaller

Photo by Sophia Marston on Unsplash

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Webinar: Zertifizierte Schokolade - Was steckt hinter den Siegeln?

INKOTA - 1. April 2020 - 15:35
  • Was: Webinar mit INKOTA-Referent Johannes Schorling zum Thema Zertifizierung im Kakaoanbau
  • Wann: Mittwoch, 8. April, 18-19 Uhr
  • Wo: Überall, da es sich um ein Webinar handelt
Ob als Hase oder Ei – Ostern ohne Schokolade ist kaum vorstellbar. Kein Wunder also, dass zu dieser Jahreszeit so viel Schokolade gegessen wie sonst nie: Rund ein Kilogramm vertilgt jede*r Deutsche im Durchschnitt rund um die Osterfeiertage. Doch während wir uns dem süßen Genuss hingeben, lebt die Mehrheit der Kakaobauernfamilien in Ghana und der Côte d'Ivoire in extremer Armut. Eine Folge dieser Armut: Noch immer sind zwei Millionen Kinder gezwungen, unter ausbeuterischen Bedingungen auf Kakaoplantagen in Westafrika zu arbeiten. Durchblick im Schoko-Siegel-Dschungel Verschiedene Fairhandels- und Nachhaltigkeitssiegel versprechen dagegen einen Genuss mit gutem Wissen. Doch für Konsument*innen wird es immer schwieriger, bei der wachsenden Zahl von Siegeln, den Überblick zu behalten.
Im Webinar nimmt INKOTA-Referent Johannes Schorling deshalb die wichtigsten Siegel unter die Lupe: Welches Siegel hält tatsächlich, was es verspricht? Worin unterscheiden sich die Siegel von Fairtrade und der Rainforest Alliance? Welche anderen Siegel und Vorreiter-Unternehmen gibt es, die über die Standards der großen Zertifizierer hinausgehen? Und wie "fair" sind die Preise im Fairen Handel tatsächlich? Wenn Sie den Durchblick im Schoko-Siegel-Dschungel behalten wollen und erfahren möchten, was Sie tun können, um zu mehr Gerechtigkeit im Kakaoanbau beizutragen, dann melden Sie sich jetzt an. Schreiben Sie dafür einfach eine E-Mail an: rupp@inkota.de Erfahren Sie mehr über die Kampagne Make Chocolate Fair!
Unterzeichen Sie jetzt die Petition für ein Lieferkettengesetz

Gefördert durch Brot für die Welt aus Mitteln des Kirchlichen Entwicklungsdienstes, den Katholischen Fonds, die Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit des Landes Berlin sowie durch Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

        
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FAQ zu Bioökonomie

Forum Umwelt & Entwicklung - 1. April 2020 - 15:04
Was ist Bioökonomie?

Unter Bioökonomie wird in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft ein Konzept verstanden, dem sich Deutschland und viele andere Staaten verschrieben haben, um den Kapitalismus klima- und umweltverträglicher zu gestalten und gleichzeitig lukrative Geschäftsmodelle zu schaffen. Zur Erreichung dieses Ziels soll die materielle Basis der Wirtschaft von fossilen Ressourcen wie Kohle, Erdöl und Erdgas weitgehend auf nachwachsende Rohstoffe umgestellt werden. Verschiedene Formen von Biomasse[1] aus Pflanzen, Tieren und Mikroorganismen müssen hierfür in großem Ausmaß produziert, eingesetzt und zu bioökonomischen Produkten (siehe FAQ 2), Treibstoffen und Energie verarbeitet werden.

 

Dabei setzt die Bioökonomie vor allem auf neue Technologien und greift in natürliche Prozesse ein oder ahmt sie nach. Um zum Beispiel Biomasse für die verarbeitende Industrie und Energiewirtschaft schnell in sehr großen Mengen zur Verfügung zu stellen, sollen genetische Ressourcen von Pflanzen mithilfe von Neuer Gentechnik (auch als „synthetische Biologie“ oder „Biotechnologie“ bezeichnet) verändert oder sogar neugestaltet werden. Ziel ist, schnell wachsende Hochertragspflanzen zu kreieren, die resistent gegen Klimaeinwirkungen und Schädlingsbefall sind. Ähnliches gilt für die Züchtung genmanipulierter Nutztiere und anderer biologischer Organismen. Im Rahmen der sog. Präzisionslandwirtschaft („Precision Farming“) sollen digitalisierte Produktionsverfahren die Effizienz der Landwirtschaft weiter erhöhen. In Bezug auf landwirtschaftliche Anbaumethoden bedeutet das zum Beispiel eine intensive Erfassung von Daten über den jeweiligen Standort und Pflanzenbestand.

 

Welche bioökonomischen Produkte gibt es und wie nachhaltig sind sie?

In sog. Bioraffinerien können aus Zuckerrohr, Mais, Palmöl, Holz und potenziell auch Algen sowie bisher nicht verwendeten organischen Abfällen unterschiedliche Erzeugnisse hergestellt werden. Neben Bioenergie und Agrartreibstoffen, Futter- und Lebensmitteln, sind die wichtigsten biomassebasierten Industrieprodukte Spezialchemikalien, biobasierte Kunststoffe („Bioplastik“) und Verbundstoffe, Tenside, Lacke und Farben, Schmierstoffe sowie Papier und Zellstoff, Textilstoffe, Baumaterialien, Möbel und Pharmazeutika.

 

Allerdings sind Biokunststoffe aus nachwachsenden Rohstoffen nicht unbedingt biologisch abbaubar. Sie werden teils mit erdölbasierten Kunstoffen kombiniert, sodass die Bioplastiktüte oder -flasche nicht zu 100 % aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt wurde. Auch die Biokunststoffe, die biologisch abbaubar sind, lassen sich nur unter den speziellen Feuchte- und Temperaturbedingungen von bestimmten industriellen Kompostierungsanlagen mit einer deutlich längeren Zerfallszeit abbauen. Das wiederum setzt die richtige Mülltrennung und geeignete Infrastruktur voraus, die es noch nicht gibt. In der Regel entstehen aus biologisch abbaubaren Kunststoffen zudem keine wertvollen Bodenbestandteile. Es findet lediglich ein Abbau zu Kohlendioxid (CO2) und Wasser statt. Auch ist die Herstellung von Biokunststoffen aus nachwachsenden Rohstoffen nicht unproblematisch: beim Anbau von Mais, Kartoffeln und Zuckerrohr für die „Bioplastik“ kommen sowohl Erdöl, anorganische Düngemittel, als auch Pestizide und teilweise gentechnisch veränderte Organismen zum Einsatz – alles sehr problematisch für die Umwelt. Nicht zuletzt ist die Erzeugung der Plastik in der Fabrik energieintensiv. Unterm Strich sind biobasierte Kunststoffe also längst nicht umweltfreundlicher als herkömmliche Plastik aus Erdöl. Ähnliche Probleme bestehen bei der Erzeugung von Bioenergie und Agrartreibstoffen.

 

Ist Bioökonomie etwas Neues?

Ja und nein. Nein, weil mit der Bioökonomie ähnlich wie bei anderen industrienahen Weiter-So-Ansätzen mit grünem Anstrich a la Green Economy, Green New Deal oder Green Growth die gleiche These vertreten wird: Wirtschaftswachstum und Produktivität ließen sich unendlich steigern und gleichzeitig vom Verbrauch von Rohstoffen abkoppeln. Auch die Bioökonomie sieht keine grundsätzliche Abkehr von unserem hochgradig ungerechten, energie- und ressourcenintensiven Wirtschaftsmodell vor. Zudem sind die meisten bioökonomischen Produkte nichts Neues. Nachwachsende Rohstoffe werden schon lange für die Herstellung von Textilien, als Baumaterial, als Energiequelle oder Kunststoffalternativen verwendet. Biokunststoffe wurden bis in die 1930er Jahre fast ausschließlich aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt.

 

Gleichzeitig ist der Ansatz auch etwas Neues, weil hier zumindest die Notwendigkeit einer gesamtgesellschaftlichen Transformation hin zu einer zukunftsfähigen Wirtschaftsweise erstmals erkannt und stark betont wird. Neu ist aber auch der allumfassende Charakter des Bioökonomie-Konzepts: betroffen sind Land- und Forstwirtschaft, Gartenbau, Fischerei und Aquakulturen, die Pflanzen- und Tierzüchtung, die Nahrungsmittelindustrie, die Holz-, Papier-, Leder-, Textil-, Chemie- und Pharmaindustrie sowie die Energiewirtschaft. Gefährlich ist, dass einige Bioökonomie-VertreterInnen mit der Anwendung neuer Gentechnologien in der Landwirtschaft liebäugeln. Dies könnte fundamentale und teils nicht zurückholbare Veränderungen in der Natur auslösen und möglicherweise die Verselbständigung künstlich geschaffener Mechanismen in der Umwelt mit unabsehbaren Folgen bedeuten.

 

Hat Bioökonomie etwas mit Biolandwirtschaft zu tun?

Nein, die Vorsilbe „Bio“ weist hier nicht auf eine Verbindung zur Biolandwirtschaft hin. Vielmehr soll das Präfix darauf aufmerksam machen, dass sich Bioökonomie auf biologische, also natürliche Prozesse bezieht. Gemeint sind damit zum einen bioökonomische Produkte wie „Bioplastik“, die ihren Ursprung in der Biomasse, also einem biologischen „Abfallprodukt“ der Landwirtschaft haben.

Zum anderen stellt das „Bio“ einen Verweis auf die Anwendung von Biotechnologien oder Methoden der synthetischen Biologie (Synbio) her.  Hier werden zum Beispiel künstlich geschaffene, biochemische Systeme in lebende Organismen integriert, die dadurch neue Eigenschaften erhalten. In einer „klimasmarten Landwirtschaft“[1] sollen so u.a. hitze- und schädlingsresistent gemachte neue Pflanzensorten eingesetzt werden. Solche Verfahren haben jedoch nichts mit Bio- oder Ökolandwirtschaft zu tun, bei der es um eine möglichst umweltschonende Erzeugung und Verarbeitung von landwirtschaftlichen Produkten, mit unterschiedlich strengen Vorgaben für Naturschutz und Tierwohl geht. Verfahren neuer (und alter) Gentechnik und der Biotechnologie/Synthetischen Biologie widersprechen fundamental den Prinzipien des Ökolandbaus.

 

Weitere Fragen und Antworten finden sie im FAQ Hier als Download

 

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#TeamMenschheit: Zusammenhalten gegen Corona!

Unicef - 1. April 2020 - 14:01
Corona verändert unser Leben. Die Bedrohung durch das Virus trifft alle Menschen. Um diese Gefahr zu überwinden, müssen wir alle zusammenstehen. Zusammenhalt und Mitmenschlichkeit sind jetzt existentiell - bei uns und weltweit. Zahlreiche Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens starten deshalb heute die Aktion #TeamMenschheit.
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Tribute to Martin Khor

Global Policy Forum - 1. April 2020 - 13:07

Photo: Andrew Ng Yew Han

Global Policy Forum shares with deep sadness the news that Martin Khor (1951-2020), Third World Network’s Chairman and former Director, passed away peacefully in the early hours of 1 April 2020 in his home in Penang, Malaysia. Global Policy Forum honors all the years of great cooperation with him. His death is a very sad loss, but his messages and ideas for a world in solidarity will live on forever. It will be the task of all of us to continue his work, which is more important in these days than ever before. Andrew Ng Yew Han has put a video together as tribute to Martin Khor.

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The CSCP Kicked-Off “Charter for Sustainable Digitalisation” in Collaboration With DBU

SCP-Centre - 1. April 2020 - 12:33

How can digitalisation help companies become more sustainable, and in turn how can digitalisation itself become more sustainable in the process? These questions are at the heart of the ‘Charter for Sustainable Digitalisation’, the project that kicked-off in March 2020 –  its goal, creating a comprehensive and concise framework that helps companies design sustainable digitalisation processes.

The questions that companies have to face when it comes to digitalisation are manifold: What does digitalisation mean for social responsibility and the environmental impact of a company? How can a company contribute to a good life for its customers through digital means, while at the same time ensuring that digital resources are used in responsible ways. How can digitalisation be used for good workplace designs? Is the company and the customer/consumer data safe?

Despite such complex and pressing questions, to date, there is no clear ethical framework that can guide companies in shaping their digitalisation efforts in sustainable ways. The project ‘Charter for Sustainable Digitalisation’ aims to close this gap by providing companies, particularly small and medium-sized enterprises (SMEs)  with a framework for orientation and action. The charter– a short, but concise document – will be developed in collaboration with relevant stakeholder groups and it will take into account existing initiatives on the topics of digitalisation and sustainability.

In 2020, the aim is to design a participatory collaborative process together with relevant companies, non-governmental organisations (NGOs) and scientists, which would set the framework for compiling the charter.

The process is still open. Interested companies, NGOs or scientists are welcome to come on board- please reach out to Patrick Eisenhauer for more details.

The ‘Charter for Sustainable Digitalisation’ is being developed in the light of global and national environmental and social challenges that have led companies to carry a wide range of actions as part of their social responsibility. The ‘Charter for Sustainable Development’ aims to define some of the most crucial challenges and potentials of digitalisation, and provide companies with a framework for sustainable business in a digitalisation-driven world.

The project ‘Charter for Sustainable Digitalisation’ is funded by the Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU), which supports innovative, exemplary and solution-oriented projects for the protection of the environment with special emphasis on small and medium-sized enterprises.

For more information, please contact Patrik Eisenhauer.

Photo by Daniel Gonzalez on Unsplash

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Parallelen zwischen der Corona-Pandemie und dem Klimawandel

DIE - 1. April 2020 - 12:02

Die Corona-Pandemie trifft die Menschheit wie ein globaler Tsunami: sie fordert Menschenleben in einer noch unvorhersehbaren Zahl, bringt Gesundheitssysteme an ihre Grenzen, unterbricht globale Lieferketten und bringt den Finanzsektor ins Schwanken. Auf der ganzen Welt werden Maßnahmen getroffen, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und den wirtschaftlichen Schaden zu minimieren. Dass dabei auch Verhaltensänderungen auf individueller Ebene stattfinden müssen, ist unabdingbar.

Aus verhaltenswissenschaftlicher Perspektive sind in der aktuellen Krise drei Punkte besonders relevant: Erstens, die Situation erfordert, dass wir uns individuell für das globale Gemeinwohl einschränken. Häufig geht es dabei primär nicht um das eigene Wohlergehen, sondern vor allem um das Wohlergehen anderer. Zweitens, die Wirksamkeit unseres individuellen Handelns ist oft ungewiss und nur schwer nachzuvollziehen. Die Kosten unseres Verzichts hingegen sind direkt spürbar und können unsere Lebensumstände gravierend verändern. Drittens, die Einschränkungen, die von uns gefordert werden, fallen jetzt in der Gegenwart an, während die positiven Auswirkungen unseres Verzichts größtenteils zeitlich versetzt in der Zukunft liegen.

Die Situation, die wir aufgrund der Corona-Pandemie aktuell erleben, hat viele Parallelen zur Bedrohung durch den Klimawandel. Auch die Klimakrise bedroht das menschliche Leben in einem unabsehbaren Ausmaß. Genau wie bei einer weltweiten Pandemie erfordert sie von uns individuelle Einschränkungen für das globale Gemeinwohl. Auch hier sind die Kosten unseres Verzichts direkt spürbar, während der Nutzen oft ungewiss erscheint und in der Zukunft liegt.

Die aktuelle Situation zeigt, dass Verhaltensänderungen unter solchen Umständen schwierig sind. Trotz anfänglicher Appelle an freiwillige soziale Isolation, hat der Großteil der Menschen diese in den letzten Wochen erst aufgrund politischer Vorgaben und verschobener Anreizsysteme eingehalten. Ähnlich haben sich, entgegen aller Empfehlungen von Expert*innen, individuelle Lebensstile für mehr Klimaschutz in den letzten Jahren nur wenig oder schleppend verändert. Um die Klimakrise erfolgreich abzuwenden, scheint somit auch hier das richtige Maß an politischen Regulierungen zur Verschiebung von Anreizsystemen entscheidend zu sein. Im Vergleich zur Akzeptanz aktueller Einschränkungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie ist die Bereitschaft für Verhaltensänderungen für den Klimaschutz beim Großteil der Gesellschaft allerdings bislang noch sehr gering. Woran liegt das?

Ein wichtiger Unterschied zwischen der Bedrohung durch die Corona-Pandemie und der Klimakrise liegt in zwei Dimensionen: der persönlichen sowie der zeitlichen Distanz. Je weiter entfernt eine Bedrohung erscheint, desto geringer ist die Bereitschaft zu handeln. Die Corona-Pandemie ist momentan sehr präsent; die zeitliche Distanz ist somit gering. Die persönliche Distanz variiert. Manche Menschen sind bereits direkt betroffen, während andere bisher nur über Medien vom Ausmaß des Virus erfahren haben. Die Folgen der Klimakrise hingegen sind für viele Menschen bislang nur schwer ersichtlich. Sie erstrecken sich über einen längeren Zeitraum und beeinflussen den Alltag der meisten Menschen in Europa aktuell noch wenig. Die Bedrohung durch den Klimawandel erscheint somit für viele noch in der Zukunft zu liegen und die Bereitschaft für sofortige Verhaltensänderungen ist gering. 

Aktuelle Studien zu China und Italien zeigen, dass die weltweiten negativen Auswirkungen menschlichen Handelns auf die Umwelt seit Ausbruch der Corona-Pandemie erheblich zurückgegangen sind. Vielleicht bietet der derzeitige Ausnahmezustand die Möglichkeit, eigene Verhaltensweisen auch für den Klimaschutz noch einmal individuell zu hinterfragen. Wir lernen beispielsweise gerade, vermehrt digitale Lösungen zu nutzen und mit einer verringerten Mobilität umzugehen – ein wichtiger Baustein auch zur Globalen Nachhaltigkeit. Genauso sollten politische Entscheidungsträger den Klimaschutz jetzt nicht aus den Augen verlieren. Die Klimakrise mag aktuell aus dem Fokus öffentlicher Aufmerksamkeit geraten sein, jedoch wird sie dadurch nicht weniger relevant. Im Gegenteil: wenn bei den aktuellen politischen Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie die Folgen für den Klimaschutz nicht mit einbezogen werden, könnte dies erhebliche Folgen für unsere Zukunft haben.

Damit politische Maßnahmen für individuelle Verhaltensänderungen von der Gesellschaft akzeptiert werden, muss aus verhaltenswissenschaftlicher Sicht klar kommuniziert werden, dass individuelles Verhalten ausschlaggebend für kollektiven Erfolg ist. Zudem muss die Wirksamkeit des individuellen Handelns greifbar gemacht werden, damit die Menschen bereit sind, die Kosten individuellen Verzichts in Kauf zu nehmen. Darüber hinaus muss die Dringlichkeit sofortiger Einschränkungen für zukünftige Erfolge veranschaulicht werden, damit die Notwendigkeit für frühes Handeln allgemein gesellschaftlich verstanden wird. Dies gilt sowohl für die Bekämpfung der Corona-Pandemie als auch für den Klimaschutz.

Da die persönliche und zeitliche Distanz zur Klimakrise für viele Menschen aktuell noch größer erscheint, sind diese Punkte für den Klimaschutz momentan noch schwieriger zu vermitteln als für die Bekämpfung der Corona-Pandemie. Es erfordert ein demokratisch-verankertes politisches System, das den Rat der Wissenschaft schätzt und dennoch bereit ist, jetzt die Weichen für eine nachhaltige Zukunft zu stellen. Je später wir damit anfangen, unser Verhalten umstellen, desto drastischer werden die Veränderungen in der Zukunft ausfallen müssen.

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The global corona crisis – A summary of key policy mappings and databases

Global Policy Forum - 1. April 2020 - 12:01

In addition to the health aspects of the virus, the global coronavirus crisis also has financial, socio-economic and developmental consequences. For this reason, a large number of policy measures have been announced by governments and international organizations, on the one hand to contain the pandemic, on the other to mitigate the economic consequences. The main target groups of planned loans and cash injections are the healthcare system, as well as larger banks and companies. However, some strategies are also aimed at small and medium-sized companies as well as groups of individuals, their savings, private pensions and other private assets. The current situation is particularly problematic for many developing countries. In many countries, health systems are weak, governments have little financial flexibility and the majority of populations are not protected by social safety nets, making sickness, unemployment and loss of wages in these circumstances even more problematic than in Europe or the USA. International organizations such as the World Health Organization and the World Bank are therefore beginning to tailor measures specifically for this context. In order to gain an overview of the various national and international measures, various actors have created policy mappings and databases, each with a different focus. Global Policy Forum continuously analyzes relevant policy measures and highlights databases which are particularly useful.

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Three questions to… Anna-Katharina Hornidge

DIE Blog - 1. April 2020 - 8:12

Since 1 March 2020, Professor Dr Anna-Katharina Hornidge has been the new Director of the German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE). The newsletter editors asked her about the initial goals and challenges she sees for her work at the DIE and what is moving her these days.

Anna-Katharina Hornidge neue Direktorin des DIE, Photo: Benjamin Westhoff, ©DIE

Editors: What are you looking forward to most in your new role as Director of DIE?

Anna-Katharina Hornidge: I am looking forward to, together with the entire team of DIE, fill this very special field of expertise and partnership that we cover here at the institute. It lies between empirical development research and theory discussion, an explicitly communicated orientation towards applying the research, policy advice as well as university teaching and training. This broad setup offers us the exciting opportunity to constantly challenge ourselves scientifically and within the policy realm.

 

Editors: What role do you currently see for global cooperation and development research in times of Corona?

Anna-Katharina Hornidge: The Corona crisis is testing the structures of global cooperation and collaboration. Are they, and the claim to solidarity that defines them, viable and workable in times of increasingly demarcated borders? Many of our partner countries in Asia, Africa and Latin America will be severely affected by the crisis. Some are affected already. The task of development research and policy is to support health systems, the economy and social systems in our partner countries in overcoming the crisis in the interests of the global common good. Germany must ask itself what role it wants to play in the international system of states during and after the crisis – and act accordingly now. Germany’s Presidency of the Council of the European Union, which we will assume in the second half of this year, is an opportunity to demonstrate a pioneering role in development policy.

 

Editors: What would you like to be able to say after 100 days in office?

Anna-Katharina Hornidge: My original plans were to establish a marine governance research focus. Additionally, it is our aim to jointly develop further the third-party funding strategy of the institute. In terms of content, I would like to reflect on the Institute’s current research strategy together with the scientists, and we want to address the question of what kind of science, policy advice and training the DIE stands for under its new management. These points continue to play an important role. However, they have been complemented by the current global situation: At the moment, the focus is on keeping an eye on the health and special situations of our staff and at the same time ensuring that we continue fulfilling our mandate as an institute also under the current circumstances. I would therefore like to take this opportunity to express my sincere thanks for the special commitment of all employees of DIE in these dynamic times: I would like to thank all those in the administration who support me and the management in realizing flexible solutions, and all academic staff members who continue to ensure research, training and consulting for the institute in this situation characterized by substantial uncertainty. I would also like to thank the lively network of DIE, you and many other partners and friends of the institute, who continue collaborating virtually and creatively. On the basis of this great support, I am nevertheless looking forward to the first and all following weeks in office with much joy and optimism.

Der Beitrag Three questions to… Anna-Katharina Hornidge erschien zuerst auf International Development Blog.

Eine Neubetrachtung der poli­tischen Einstellungen türkischer Migranten in Deutschland

SWP - 1. April 2020 - 0:00

∎ Für die große Zustimmung, die die türkische Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (AKP) und Präsident Recep Tayyip Erdoğan von türkischen Wählern im Ausland erhalten, gibt es sowohl materielle als auch emotionale Ursachen. Es scheint, als hätten sozioökonomische Veränderungen und wahrgenommene Verbesserungen in der Qualität der staatlichen Insti­tutionen – in der Türkei und auch in Deutschland – zu einem positiven Image der türkischen Regierung beigetragen.

∎ Ein Faktor, der die Wahlunterstützung der türkischen Migranten und ihrer Kinder zugunsten der AKP erklärt, ist ein Gefühl des Stolzes, das aus der Wahrnehmung einer »starken Türkei« unter der Regierung von Präsi­dent Erdoğan resultiert.

∎ Ein weiterer Grund für den hohen Stimmenanteil, den die AKP verbuchen kann, ist offenbar auch die Angst vor dem Verlust sozialer und politischer Errungenschaften.

∎ Da sich ihr Interesse an der Migrantenbevölkerung mit ihren außen- und innenpolitischen Ambitionen deckt, wird die türkische Regierung an ihrem stark identitätsbezogenen Ansatz vermutlich auch in Zukunft festhalten. Hinzu kommt, dass durch die sich verschärfende türkische Wirt­schaftskrise mit einiger Wahrscheinlichkeit auch der Bedarf an Rück­überweisungen steigen wird.

∎ Es ist von entscheidender Bedeutung, zwischen den Bemühungen der tür­kischen Regierung, türkische Migranten und ihre im Ausland geborenen Kinder für ihre innen- und außenpolitischen Zwecke zu instrumentalisieren, und der Forderung der Migranten nach politischer Interessenvertre­tung und gleichberechtigter Anerkennung zu unterscheiden.

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„Wie sollen diese Menschen sich selbst schützen, wenn sie ohnehin ums tägliche Überleben kämpfen?“

INKOTA - 31. März 2020 - 17:59
Unsere Partnerorganisationen in Mosambik haben erste Maßnahmen zum Kampf gegen das Coronavirus ergriffen. So berichten ADECRU, ORAM und UNAC unter anderem davon, dass größere Veranstaltungen abgesagt und Dienstreisen beschränkt wurden. Die Hauptgeschäftsstellen unserer Partner*innen stehen in engem Austausch mit ihren lokalen Verbänden und Mitgliedern in den ländlichen Regionen, um weitere Maßnahmen zu besprechen. Ihre Hauptaufgabe sehen sie darin, die Bevölkerung über Präventionsmaßnahmen aufzuklären. Denn angesichts des zögerlichen Handelns der Regierung und der katastrophalen Gesundheitsversorgung befürchten sie Schlimmes, vor allem für die vielen armen Menschen im Land. Nur 2.000 Test-Kits zur Verfügung Bislang ist die Zahl der offiziell bestätigten Corona-Fälle in Mosambik mit acht (Stand: 31.03.2020) sehr niedrig. Nach anfänglichem Zögern hat die Regierung nun den Katastrophenfall ausgerufen und Schulschließungen, Versammlungsverbote und Einreisestopps angeordnet. „Mit den beschlossenen Maßnahmen scheinen Präsident Filipe Nyusi und seine Regierung endlich den Ernst der Pandemie erkannt zu haben“, berichtet unsere Partnerorganisation ADECRU. „Dennoch sind der Mangel an politischer Führung, die mangelnde Vorbereitung und die fehlenden technischen Kapazitäten der wichtigsten mosambikanischen Institutionen angesichts der tatsächlichen und erwarteten Bedrohungen durch das Coronavirus sichtbar und alarmierend.“ So hatte das Nationale Gesundheitsinstitut bekanntgegeben, nur 2.000 Tests vorrätig zu haben. „Hier scheint die Situation noch unter Kontrolle zu sein, aber wir wissen nicht, ob das mit unserem Screening zu tun hat oder ob es wirklich keine Fälle gibt“, berichtet Luis Muchanga, der Geschäftsführer von UNAC. Auch er bezweifelt, dass Mosambik über die Kapazitäten verfüge, um gegen das Virus vorzugehen. „Wir beten dafür, dass es wirklich nur wenige Infektionen gibt“, erzählt er. Partnerorganisationen setzen auf Prävention „Wir machen uns auch Sorgen um die Menschen auf dem Land“, schreibt uns Calisto Ribeiro, der Geschäftsführer von ORAM. Die Organisation entwickle deshalb Ideen für ein Projekt, bei dem beispielsweise in Radios, auf Märkten und in Busterminals über das Coronavirus und Hygienemaßnahmen aufgeklärt werden soll. In der Provinz Cabo Delgado, wo das Risiko eines unkontrollierten Ausbruchs des Virus aufgrund des dortigen bewaffneten Konflikts besonders hoch ist, wird von einer anderen Organisation bereits ein ähnliches Projekt durchgeführt. Dieses möchte ORAM auf das gesamte Land ausweiten. Auch unsere anderen Partner*innen setzen auf die Aufklärung der Bevölkerung. Abhängigkeit von China und Südafrika: Wirtschaftskrise droht Neben der akuten Gefahr eines unkontrollierten Ausbruchs des Virus, wird die Corona-Pandemie schwerwiegende Folgen auf die Wirtschaft haben. Mosambik ist wirtschaftlich von China und vor allem Südafrika abhängig. Südafrika, wo nach 100 bestätigten Infektionen der „Katastrophenzustand“ ausgerufen wurde, hat bereits drei seiner Landgrenzübergänge zu Mosambik geschlossen. Kaum Schutzmöglichkeiten für arme Menschen Die Krise könnte vor allem die arme Bevölkerung hart treffen. Das öffentliche Gesundheitssystem ist extrem unterversorgt und private Versorgung können sich nur die wenigsten Menschen leisten. Auch die Schutz- und Hygienemaßnahmen sind für die Armen kaum umsetzbar. So warnt unsere Partnerorganisation ADECRU: „In überfüllten Kleinbussen, auf den Straßen, auf den Märkten, auf dem Land und weit weg von Krankenhäusern: Wie sollen diese Menschen sich selbst schützen oder sozial isolieren, wenn sie ohnehin ums tägliche Überleben kämpfen?“ Zum INKOTA Corona News-Ticker Erfahren Sie mehr zu INKOTA-Arbeit in Mosambik
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31. März 2020

ONE - 31. März 2020 - 15:11

1. Abwägen in Zeiten von Corona
Auch in afrikanischen Staaten werden drastische Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie getroffen, wie Thilo Thielke in der Frankfurter Allgemeine Zeitung schreibt. Allerdings könnten die wirtschaftlichen Folgen der Gegenmaßnahmen mitunter fast genauso folgenreich sein wie das Virus selbst, so Seán Mfundza Muller, Dozent am Public and Environmental Economics Research Centre der Universität Johannesburg. Die Geschichte zeige, dass Wirtschaftseinbrüche die Sterblichkeitsrate erhöhen, so der Ökonom. Hunger und soziale Unruhen halte er für sehr wahrscheinliche Folgen der jetzt getroffenen Maßnahmen. Die Maßnahmen einzelner afrikanischer Staaten seien zudem äußerst repressiv, wie Simone Schlindwein in der Tageszeitung (taz) berichtet. In zahlreichen Staaten seien strenge Ausgangssperren verhängt worden. In Ruanda seien so Patient*innen nicht mehr für lebenswichtige Behandlungen ins Krankenhaus gelassen worden. Zwei Männer, die sich daraufhin eine Auseinandersetzung mit Offizieren geleistet haben sollen, seien von der Polizei erschossen worden. Andere Staaten wie Uganda und die Demokratische Republik Kongo haben dagegen kaum Maßnahmen unterbreitet und scheinen mit der Lage überfordert. Die Vereinten Nationen und die Nichtregierungsorganisation Oxfam fordern daher die Weltgemeinschaft zu großzügiger Unterstützung auf, wie unter anderem die Deutsche Welle, Deutschlandfunk und der Bayrische Rundfunk melden. Das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) rechne mit einem Einnahmeverlust von über 220 Milliarden US-Dollar für Staaten, die stark von Armut betroffen sind. Damit könne die Hälfte aller Arbeitsplätze in Entwicklungsstaaten aufgrund der Coronakrise verloren gehen.

2. Sierra Leone in der Schuldenfalle
In einer SpiegelReportage thematisiert Alicia Prager, wie die Rückzahlungen von Milliardenkrediten aus der Ebola-Epidemie 2014-2016 Sierra Leone noch heute belasten. Aufgrund der hohen Verschuldung werde vor allem im Gesundheitssektor gespart. Obwohl der Internationale Währungsfond (IWF) dem Staat am Anfang des Ebola-Ausbruchs mehrere hundert Millionen US-Dollar Schulden erlassen habe, seien zwischen 2014 und 2018 wieder 328,7 Millionen US-Dollar Kredite vergeben worden. So sollte die Gesundheitskrise überwunden werden. Die mittlerweile hohen Zinsen bei der Rückzahlung zeigen jedoch scherwiegende Folgen. Das westafrikanische Land sei auf Platz 3 der Länder mit der höchsten Mütter- und Säuglingssterblichkeitsrate. Die Kindersterblichkeitsrate sei extrem hoch. Die Angst vor der Corona-Pandemie sei nach den Erfahrungen mit Ebola extrem hoch. Obwohl noch keine Fälle bestätigt seien, sei der Flugverkehr bereits seit zehn Tagen eingestellt und große Veranstaltungen abgesagt worden. Die Regierung wolle kein Risiko eingehen. Aus dem Kampf gegen Ebola habe man zwar viel gelernt, wie Binsu Mansary, Ärztin in Sierra Leone, erklärt. Dennoch fehle es an Ressourcen wie medizinischem Sauerstoff und vor allem Beatmungsgeräten. Davon gebe es im gesamten Land nur vier Stück. Das Geld, das für die Rückzahlungen verwendet werde, werde im Gesundheitssystem dringend benötigt.

3. Guinea: Umstrittene Verfassungsreform abgesegnet
Bei einem Referendum am vergangenen Sonntag hat sich die Mehrheit der Bevölkerung Guineas für eine Verfassungsreform entschieden, wie Zeit Online und der Deutschlandfunk melden. Etwa 91,6 Prozent der Wähler*innen haben für die neue Verfassung gestimmt. Die Wahlbeteilig habe bei 61 Prozent gelegen. Das Referendum sei von Anfang auf Ende März verschoben worden, da die Opposition und mehrere NGOs zu Boykotten aufgerufen haben. Seit Oktober haben sich verschiedene Oppositionsgruppen in der Allianz National Front for the Defense of the Constitution (FNDC) organisiert. Dabei sei es immer wieder zu mitunter gewaltsamen Zusammenstößen gekommen. Einsatzkräfte seien teilweise mit Tränengas und Schusswaffen gegen Demonstrierende vorgegangen, so Human Rights Watch. Die Verfassungsreform sei umstritten, da sie Präsident Alpha Condé, der bereits seit zehn Jahren an der Regierung sei, eine dritte Amtszeit ermögliche.

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Kinderrechte in Zeiten von COVID-19 – Gedanken zur aktuellen Lage in Deutschland

Unicef - 31. März 2020 - 15:00
Die Corona-Krise hat Deutschland und die Welt fest im Griff. Dabei ist es wichtiger als je zuvor, dass Kinder ein schützendes Umfeld haben und in dieser schwierigen Situation aufgefangen werden. UNICEF-Kinderrechtsexperte Sebastian Sedlmayr gibt eine Einschätzung zur aktuellen Lage.
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Osterhasen: Ab ins Netz!

INKOTA - 31. März 2020 - 14:44
Viele von euch waren total motiviert, an unserer diesjährigen Osteraktion teilzunehmen: Als Osterhasen verkleidet wolltet ihr durch die Innenstädte ziehen, gegen unfaire Schokolade protestieren und Unterschriften für ein Lieferkettengesetz sammeln. Wegen der Corona-Pandemie ist es gerade nicht möglich, die Aktion so umzusetzen. Doch euer großes Interesse hat uns so gefreut, dass wir uns jetzt eine Online-Variante für den Osterhasen-Protest überlegt haben. Denn gerade durch die Corona-Krise wird einmal mehr deutlich, wie dringend wir ein Lieferkettengesetz brauchen! Nicht nur das Virus selbst, sondern auch die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie treiben viele Menschen im globalen Süden an den Rand ihrer Existenz. Denn sie sind häufig schlechter abgesichert als viele Menschen hier in Europa: Keine Sozialversicherung, informelle Arbeitsverhältnisse, schlechte Gesundheitsversorgung. Aus Indien wissen wir bereits, dass viele Arbeiter*innen in der Schuh- und Textilproduktion von heute auf morgen ihr Einkommen verloren haben, weil Unternehmen aus Deutschland, Italien und China ihre Aufträge stornieren. Auch im Kakaoanbau könnte sich die Pandemie in den kommenden Monaten negativ auswirken: Der Weltmarktpreis für Kakao ist infolge der Krise innerhalb weniger Wochen um 20 Prozent in den Keller gestürzt. Wenn dieser Trend weitergeht, könnte die Armut von Kakaobauernfamilien zunehmen – die schon jetzt eine der Hauptursachen für ausbeuterische Kinderarbeit ist. Für uns ist klar: Diese globale Krise können wir nur gemeinsam meistern. Dazu gehört auch, dass Unternehmen entlang ihrer gesamten Lieferkette Verantwortung übernehmen müssen – auch für Menschen im globalen Süden. Die Forderung nach einem Lieferkettengesetz ist also aktueller denn je. In der aktuellen Lage ist es wichtig, dass wir zusammenrücken und solidarisch miteinander sind. Diesen Gedanken wollen wir mit unserer Osteraktion aufgreifen: Wir zeigen uns solidarisch mit denjenigen Menschen, die in globalen Lieferketten gerade wegen der Corona-Krise besonders bedroht sind, und fordern ein Lieferkettengesetz!

Vieles spielt sich gerade im Internet ab, und genau dorthin tragen wir jetzt auch unseren Protest. Hier kommt unser Aktionsvorschlag:
  1. Bastelt euch für die Online-Aktion einen „gesetzlichen Rahmen“ und (wer Lust hat) Osterhasen-Ohren. Eine Vorlage dafür findet ihr hier (LINK)
  2. Verabredet euch mit eurer Gruppe zu einer Video-Konferenz (z.B. per Skype oder Jitsi)
  3. Ladet eure Freund*innen, Bekannte, Oma, Opa, Tante, Onkel zu diesem Termin ein und sendet ihnen mit der Einladung den Link zu unserer Bastel-Vorlage: bit.ly/bastelvorlage-osteraktion
  4. Wenn alle im Video-Chat sind, macht einen Screenshot (ein Beispiel dafür seht ihr oben in der Meldung).
  5. Sendet euren Screenshot an rupp@inkota.de. Wir verbreiten euer Bild dann auf unserer Webseiten und in unseren Social Media-Kanälen, um den Protest für ein Lieferkettengesetz sichtbar zu machen!
  6. Teilt euer Aktionsfoto gerne auch auf eurer eigenen Webseite oder in euren Social-Media-Kanälen mit dem Hashtag #Lieferkettegesetz und dem Aufruf, die Petition für ein Lieferkettengesetz zu unterzeichnen: www.inkota.de/lieferkettengesetz
Tipp: Nicht alle haben einen Drucker zuhause, um sich den Rahmen oder die Ohren auszudrucken. Kein Problem: Bastelt euch einfach selbst ein Schild mit der Aufschrift „Lieferkettengesetz jetzt!“, nehmt eure Oster-Deko mit ins Bild oder Frühlingsblumen. Lasst eurer Kreativität und eurem Improvisationstalent freien Lauf! Für alle, die noch mehr wollen: Wir fordern euch heraus! Auf unserem INKOTA-Team-Foto (oben in der Meldung) haben wir immerhin sechs Leute zusammen bekommen. Schafft ihr mehr? Wer die meisten Menschen in einer Video-Konferenz versammelt, bekommt von uns ein schokofaires Überraschungspaket zugesendet! Was ihr noch tun könnt: Macht Pressearbeit zu eurer Aktion! Viele Lokalredaktionen suchen gerade händeringend nach Themen, weil das öffentliche Leben durch die Corona-Krise stillsteht. Daher sind die Chancen nicht schlecht, dass sie über eure Aktion berichten. Wir haben eine Muster-Pressemitteilung für euch erstellt, die ihr an eure lokalen Pressekontakte schicken und sie damit über die Online-Osteraktion informieren könnt. Bei Interesse stellen wir euch gerne die Muster-Pressemitteilung zur Verfügung. Schreibt dafür einfach eine Mail an rupp@inkota.de. So, jetzt sind wir gespannt, wie viele von euch sich auch an unserer Online-Aktion beteiligen. Seid dabei und sorgt so dafür, dass viele Menschen erfahren, wie wichtig ein Lieferkettengesetz ist und sich unserer Forderung anschließen. Wir zählen auf euch! Unterzeichnet die Petition für ein Lieferkettengesetz Erfahrt mehr über die Kampagne Make Chocolate Fair!
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