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The French response to the Corona Crisis: semi-presidentialism par excellence

DIE - 19. Januar 2038 - 4:14

This blog post analyses the response of the French government to the Coronavirus pandemic. The piece highlights how the semi-presidential system in France facilitates centralized decisions to manage the crisis. From a political-institutional perspective, it is considered that there were no major challenges to the use of unilateral powers by the Executive to address the health crisis, although the de-confinement phase and socio-economic consequences opens the possibility for more conflictual and opposing reactions. At first, approvals of the president and prime minister raised, but the strict confinement and the reopening measures can be challenging in one of the European countries with the highest number of deaths, where massive street protests, incarnated by the Yellow vests movement, have recently shaken the political scene.

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29. Oktober 2020

ONE - vor 4 Stunden 25 Minuten

1. Corona-Impfstoff: Wo stehen wir?
Wie Deutschlandfunk berichtet, ist das Rennen um die Suche nach einem wirksamen Covid-19-Impfstoff im vollen Gange. Remdesivir, ein antivirales Medikament und ehemaliger Hoffnungsträger, sei laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bedingt wirksam – es sei sogar zu Nierenschäden bei Betroffenen gekommen. Die nur wenige Wochen andauernde Testung von den Malaria-Medikamenten Chloroquin und Hydroxychloroquin sei ebenfalls eingestellt worden, da die Mittel laut einigen klinischen Studien nicht nur unwirksam seien, sondern sogar gefährlich sein können. Auch das HIV-Kombinationspräparat Lopinavir/Ritonavir zeige laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wenig bis gar keine Wirkung. Das Kortison-Präparat Dexamethosan schüre Hoffnung. Zum einen sei es auf Grund des abgelaufenen Patentschutzes preiswert. Zum anderen seien die Nebenwirkungen bereits bekannt. Es könne daher laut dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte für Patient*innen mit schwerem Verlauf in Betracht gezogen werden, die eine Sauerstofftherapie benötigen. Am vielversprechendesten sei derzeit die Behandlung mit Rekonvaleszenten-Plasma, wozu auch in Deutschland Studien laufen. Am Ende des Tages werde die Lösung wahrscheinlich sein, eine Kombination mehrerer Medikamente anzuwenden.

2. Tote bei Wahlen in Tansania
Wie der Spiegel, die Frankfurter Allgemeine Zeitung, die Tageszeitung (Taz), die Frankfurter Rundschau und die Deutsche Welle melden, ist es im Zuge der Parlaments- und Präsidentschaftswahlen in Tansania auf der halbautonomen Insel Sansibar zu gewaltsamen Ausschreitungen gekommen. Dabei sollen zehn Menschen ums Leben gekommen sei. Zudem gebe es schwerwiegende Vorwürfe gegen die derzeitige Regierungspartei CMM: Wahlumfragen seien untersagt, Wahlbeobachter*innen werde der Zugang zu Wahlkabinen verwehrt und in Tansanias größter Stadt Daressalam seien vorab befüllte Wahlurnen beschlagnahmt worden. Im ganzen Land seien am Wahltag Online-Dienste wie WhatsApp blockiert worden. Zudem werfen Menschenrechtsorganisationen dem amtierenden Präsidenten John Magufuli einen autoritären Führungsstil sowie tiefe Einschnitte in die Presse- und Meinungsfreiheit vor. Laut der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch seien allein seit Mitte Juni 17 Oppositionspolitiker*innen und Regierungskritiker*innen festgenommen worden. Zudem erhebt Oppositionsführer Tunda Lissu schwere Vorwürfe gegen die Regierung: Diese solle verantwortlich für einen missglückten Mordanschlag sein, der 2017 an ihm verübt werden sollte. Laut Magufulis Stellvertreterin Samia Suluhu Hassan werde die derzeit regierende CMM auch die nächste Regierung bilden, selbst, wenn Magufuli nicht die Mehrheit der Stimmen bekommen sollte. Lissu wiederum gab bekannt, dass er zu Protesten aufrufen werde, wenn sich der Verdacht auf Wahlmanipulation gegen die Regierung erhärten sollte.

3. Genitalverstümmelungen durch Corona wieder auf dem Vormarsch
Wie Martina Schwikowski in der Deutschen Welle beschreibt, habe die Pandemie zum Anstieg von Genitalverstümmelungen auf dem afrikanischen Kontinent geführt. Durch den stärker werdenden ökonomischen Druck sehen sich viele Eltern dazu gezwungen, ihre Töchter zu verheiraten. So soll diese für den Rest der Familie sorgen können. Zudem wollen die Eltern damit auch die Versorgung ihrer Töchter sicherstellen. Eine Heirat gehe in vielen Regionen Afrikas jedoch oft mit einer Beschneidung der Frauen einher. Die Aufklärungsarbeit gegen diese Form der Genitalverstümmlung bleibe wegen der Corona-Pandemie auf der Strecke, der Zugang zu medizinischen Diensten werde erschwert und in Schulen falle es kaum auf, wenn Mädchen dem Unterricht fernbleiben. Nach Schätzungen der WHO seien 200 Millionen Mädchen und Frauen weltweit von Genitalverstümmelung betroffen. Diese Zahl sei laut Asita Maria Scherrieb, Fachreferentin der Menschenrechtsorganisation Terre des Femmes, durch die Folgen der Covid-19-Maßnahmen bereits um weitere zwei Millionen angestiegen. In einigen westafrikanischen Ländern gebe es nun dezentrale Telefon-Hotlines für bedrohte Frauen und Mädchen, so Daniela Gierschmann, Westafrika-Expertin bei der Frauenorganisation Medica Mondiale.

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Prävention von Terrorismusfinanzierung – Welche Rolle spielen NRO bei der Prüfung Deutschlands? 

VENRO - vor 6 Stunden 18 Sekunden

Im Kampf gegen die Finanzierung von Terrorismus untersucht ein internationales Prüfteam der Financial Action Task Force derzeit Deutschland. Was hat es damit auf sich und warum ist die FATF-Prüfung für Nichtregierungsorganisationen relevant? 

Mit abscheulichen Gewalttaten, Einschüchterungen und Hass bedrohen terroristische Vereinigungen den Frieden und die Sicherheit der Bevölkerung auf der ganzen Welt. Im Kampf gegen die Terrorismusfinanzierung ist die Financial Action Task Force (FATF) eine der einflussreichsten Institutionen weltweit.  

Die zwischenstaatliche Institution mit derzeit 39 Mitgliedern  darunter auch Deutschland  wurde im Jahr 1989 zur Prävention von Geldwäsche gegründet. Nach den Anschlägen des 11. September 2001 wurde ihr Mandat auf die Bekämpfung von Terrorismusfinanzierung ausgeweitet. Die FATF setzt internationale Standards, verbreitet Erfahrungswissen und begleitet die Umsetzung und Prüfung der notwendigen rechtlichen, regulativen und operationalen Maßnahmen. Sie führt regelmäßige Länderprüfungen durch (die sogenannten „Mutual Evaluations“). Dabei untersucht die FATF die Umsetzung ihrer Empfehlungen und gibt länderspezifisch konkrete Hinweise zur besseren Umsetzung. 

Deutschland wird derzeit von der FATF geprüft – was hat es damit auf sich? 

Deutschland wird von September 2020 bis Oktober 2021 durch ein internationales Prüfteam der FATF auf die Umsetzung der Empfehlungen geprüft. Der letzte Check fand 2010 statt (Bericht der FATF). Im Rahmen der Prüfung legt die deutsche Bundesregierung dar, welche Risiken für Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung bestehen und welche Maßnahmen Deutschland ergreift, um diesen Risiken zu begegnen. Dies wurde unter anderem durch die im Jahr 2019 veröffentlichte Nationale Risikoanalyse vorbereitet. Nach Einreichung der Berichte an die FATF finden im März 2021 Vor-Ort-Besuche des Prüfteams statt. Die FATF-Prüfer_innen veröffentlichen dann einen Bericht mit Empfehlungen für die bessere Prävention von Terrorismusfinanzierung und Geldwäsche. Diese Empfehlungen erzeugen –  das hat die Vergangenheit gezeigt – politischen Handlungsdruck und werden in Gesetze und Regulierungen übersetzt. 

Zivilgesellschaft gerät weltweit unter Druck – welche Auswirkungen hat die FATF-Prüfung auf NRO? 

Gesetze, Regulierungen und Verwaltungsvorschriften zur Bekämpfung von Terrorismusfinanzierung und Geldwäsche können direkte und indirekte Auswirkungen darauf haben, wie NRO ihrer Arbeit nachgehen können – wenn dadurch beispielsweise Überweisungen ins Ausland schwieriger und teurer werden oder Registrierungsvorschriften und Meldepflichten verschärft werden. Hier zeigt sich weltweit eine bedenkliche Entwicklung: Mit Verweis auf eine stärkere Bekämpfung des internationalen Terrorismus wurden in einigen Ländern in den vergangenen Jahren restriktivere NRO-Gesetze beschlossen, die zivilgesellschaftliche Handlungsräume massiv einschränken. Die Studie „The Impact of International Counter-Terrorism on Civil Society Organisations“ von Brot für die Welt von 2017 liefert einen Überblick über die Auswirkungen der Terrorismusbekämpfung auf zivilgesellschaftliche Organisationen. 

Die FATF sieht Geldflüsse in und durch gemeinnützige Organisationen als potenzielle Quelle für die Finanzierung von Terrorismus an. Von den 40 FATF-Empfehlungen bezieht sich die Recommendation 8 auf gemeinnützige Organisationen (NPO). 

Bis 2016 stufte die FATF alle gemeinnützigen Organisationen pauschal als „besonders anfällig“ für Missbrauch ein. In der Folge führten FATF-Prüfungen häufig zu restriktiven NRO-Gesetzen und einer Überregulierung des NRO-Sektors. Auf Druck der Zivilgesellschaft erkennt die FATF mittlerweile an, dass die wichtige und legitime Arbeit von NRO nicht durch eine Überregulierung behindert werden darf und verlangt einen risikobasierten Ansatz. Die Länder sind angewiesen, Maßnahmen gezielt an Organisationen und Bereiche mit einem erhöhten Risiko zu richten. Zur Vorbereitung der FATF-Prüfung beschäftigt sich die Bundesregierung also auch mit einer detaillierten Risikoanalyse für den NRO-Sektor. 

Wie groß ist das Risiko der Terrorismusfinanzierung und was tun NRO, um es zu minimieren? 

Erfahrungen aus anderen Ländern zeigen, dass die Zivilgesellschaft eine aktive Rolle in der Umsetzung der Länderprüfung einnehmen kann. Das internationale Netzwerk Global NPO Coalition on FATF engagiert sich in diesem Bereich. In Deutschland setzt sich VENRO gemeinsam mit Mitgliedern und Expert_innen aus dem Bündnis für Gemeinnützigkeit für die Interessen der Zivilgesellschaft im Prozess der Länderprüfung ein und führt einen Dialog mit den zuständigen Ministerien der Bundesregierung. 

2019 haben wir eine Umfrage unter NRO durchgeführt, um herauszufinden, wie NRO das Risiko selbst einschätzen und was sie tun, um es zu minimieren. Wir haben die Ergebnisse ausgewertet und analysiert, inwieweit die Empfehlungen der FATF mit Bezug zu NRO in Deutschland umgesetzt werden. Die Studie kommt insgesamt zu dem Ergebnis, dass Gesetze und Regulierungen für den NRO-Sektor in Deutschland die Empfehlungen der FATF erfüllen. Insbesondere hebt der Bericht die hohe Professionalität und Selbstregulierung hervor. Die wichtigsten Erkenntnisse der Umfrage sind: 

1) Es gibt ein Risiko, aber es ist niedrig. 

Das Risiko der Terrorismusfinanzierung für NRO wird von einer klaren Mehrheit der 450 Teilnehmenden der Umfrage als sehr niedrig bis niedrig eingeschätzt, sowohl für ihre eigene Organisation als auch für den Sektor insgesamt. Verglichen mit anderen Risiken wie Geldwäsche, Bestechung und Betrug schneidet Terrorismusfinanzierung als das von NRO am niedrigsten empfunden Risiko für die eigene Organisation ab.  

2) NRO minimieren ihre Risiken. 

NRO sind auf Spendengelder und ehrenamtliches Engagement angewiesen. Die Bereitschaft zu spenden oder sich zu engagieren hängt maßgeblich vom Vertrauen in die Organisation ab. Deshalb unternehmen professionelle NRO viel, um jegliche Fehlverwendung ihrer Mittel zu verhindern. Dazu gehören eine robuste Finanzverwaltung und je nach Tätigkeitsfeld auch gezielte Risikoanalysen. 

In unserer Umfrage gaben NRO an, verschiedene Maßnahmen und Good Practices zur Prävention von Missbrauch umzusetzen. Eine Mehrheit der befragten NRO hat sich freiwilligen Verpflichtungen zu Transparenz und Good Governance (wie etwa dem VENRO-Verhaltenskodex, derInitiative Transparente Zivilgesellschaft oder dem DZI-Spenden-Siegel) angeschlossen. Viele NRO prüfen standardmäßig ihre Partnerorganisationen und Begünstigten oder führen Risikoanalysen durch. 

3) Maßnahmen der Regierung sind überwiegend wirksam. 

Die befragten NRO schätzen die Maßnahmen der Regierung zur Prävention von Terrorismusfinanzierung überwiegend als wirksam ein. Jedoch sind viele Maßnahmen, insbesondere zur Sensibilisierung von NRO und Unterstützung im Umgang mit Risiken, nur wenigen bekannt. Besorgnis erregt, dass unter den bekannten Maßnahmen, einige als einschränkend empfunden werden. Besonders Auflagen im internationalen Zahlungsverkehr werden von weltweit tätigen NRO als sehr einschränkend empfunden. 

Der Bericht steht Ihnen in unserer Mediathek zum Download zur Verfügung.

Bericht: EU-Entwicklungspolitik im Bereich Landwirtschaft sollte ebenfalls grüner werden

EurActiv - vor 6 Stunden 5 Minuten
Der Außen- und Entwicklungspolitik der EU mangelt es an einer umfassenden Strategie für einen grünen Wandel im Bereich Landwirtschaft. Dies verringert die Chancen, globale Ernährungssicherheit zu schaffen.
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Stimulant or Depressant? Resource-Related Income Shocks and Conflict

GIGA Event - vor 7 Stunden 22 Minuten
Lecture by Dr. Kai Gehring | Online event Online event GIGA Seminar in Socio-Economics Referent*innen [Dr. Kai Gehring](http://www.kai-gehring.net/) is senior researcher at the University of Zurich Forschungsschwerpunkte Wachstum und Entwicklung Anmeldung erforderlich

UNVERZICHTBAR: Nachhaltiger Konsum

RNE Termin - vor 8 Stunden 12 Minuten
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DSW-Datenreport 2020 / Was macht uns anfällig für Pandemien?

DSW - vor 9 Stunden 33 Sekunden
DSW: „Stärkung von Gesundheitssystemen macht die Weltbevölkerung robuster“

Hannover, 29.Oktober 2020. Am 1. November 2020 veröffentlicht die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) in Zusammenarbeit mit dem Population Reference Bureau (PRB) aus Washington D.C. den DSW-Datenreport 2020. Die darin dargestellten weltweiten soziodemografischen Entwicklungen stehen in diesem Jahr im Kontext von COVID-19.

„Unser Datenreport widmet sich in diesem Jahr aus gutem Grund der Fragestellung, inwieweit globale soziodemografische Entwicklungen die pandemische Verbreitung von Krankheiten fördern. Wir sehen am aktuellen Beispiel der COVID-19-Pandemie, wie beengte Lebensverhältnisse und schwache Gesundheitssysteme die Eindämmung von Erkrankungen erschweren, wenn nicht sogar verhindern. Die Ausbreitung von COVID-19 hat uns gezeigt, wie fragil viele Gesundheitssysteme sind – und das nicht nur in Ländern mit niedrigem und mittleren Einkommen. Damit Regierungen die grundlegende Gesundheitsversorgung – und damit das Menschenrecht auf Gesundheit – künftig in Krisenzeiten aufrechterhalten können, brauchen wir Investitionen in die Stärkung von Gesundheitssystemen – und zwar weltweit“, erklärt Jan Kreutzberg, Geschäftsführer der DSW.

Weltgesundheit im Fokus

Mehr als 7,8 Milliarden Menschen leben im Jahr 2020 auf der Erde. Sie alle haben eines gemeinsam: Sie sind mit dem neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 und der von ihm verursachten Krankheit COVID-19 konfrontiert. Binnen weniger Monate ist aus COVID-19 eine Pandemie und damit eine globale Krise entstanden. Frauen, Jugendliche, in Armut lebende Menschen sowie indigene Gemeinschaften leiden vielerorts besonders unter den wirtschaftlichen, sozialen und gesundheitlichen Auswirkungen der Corona-Krise.

Demografie, Urbanisierung, Migration

Hinzu kommt der Umfang der heutigen Bevölkerungsbewegungen durch Reisen und Migration. Gleichzeitig steigt die Lebenserwartung weltweit. Ältere Bevölkerungsgruppen haben ein höheres Risiko für einen schweren Verlauf von COVID-19. In Italien, das im Frühjahr 2020 stark von der Pandemie betroffen war und nun die zweite Welle durchmacht, sind laut dem DSW-Datenreport 23 Prozent der Menschen 65 Jahre oder älter. In Ostafrika hingegen leben überwiegend junge Menschen. Nur drei Prozent der Bevölkerung sind 65 Jahre oder älter. Dort scheint das Virus nach aktuellen Erkenntnissen weniger Tote zu fordern. Stattdessen bekommen die Menschen in Ländern südlich der Sahara die indirekten Folgen der Pandemie besonders stark zu spüren, allen voran die ausgesetzte oder stark reduzierte medizinische Grundversorgung für andere gesundheitliche Anliegen als COVID-19-Erkrankungen.

Verhütung und Gesundheitsdienste sind stark begrenzt

Der DSW-Datenreport macht auch auf mögliche langfristige Folgen der Corona-Pandemie aufmerksam: Im Frühjahr und Frühsommer 2020 war in Tansania der Bedarf an moderner Verhütung nur zu 53 Prozent gedeckt, in Eritrea sogar nur zu 20 Prozent. Infolge der Pandemie wird in vielen Ländern der Zugang zu Kontrazeptiva verzögert. Hinzu kommt, dass Gesundheitsdienste stark eingeschränkt sind und die medizinische Behandlung z.B. von Menschen, die mit HIV leben, erschwert wird.

Weitere Informationen: Über den DSW-Datenreport:

Der DSW-Datenreport bietet aktuelle demografische und sozioökonomische Daten für alle Länder und Regionen der Welt – von den Bevölkerungsprojektionen bis 2050 über die Lebenserwartung bis zur Nutzung von modernen Verhütungsmitteln.

Die DSW und das Population Reference Bureau (PRB) kooperieren seit 1997 bei der Veröffentlichung des Datenreports. Der DSW-Datenreport 2020 ist die deutsche Adaption des 2020 World Population Data Sheet.

Über Das Population Reference Bureau (PRB)

Das PRB informiert weltweit über Bevölkerung, Gesundheit und Umwelt und trägt dazu bei, dass diese Informationen zur Verbesserung des Wohlergehens derzeitiger und künftiger Generationen eingesetzt werden. Das seit 1962 alljährlich veröffentlichte World Population Data Sheet des PRB liefert eine Analyse und Berichterstattung zur Entwicklung der Weltbevölkerung anhand demografischer Indikatoren nach Ländern und Regionen.

Über die DSW:

Die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) ist eine international tätige Entwicklungsorganisation. Unser Ziel ist es, zu einer zukunftsfähigen Bevölkerungsentwicklung beizutragen. Wir engagieren uns für die Umsetzung des Menschenrechts auf Familienplanung. Insbesondere unterstützen wir junge Menschen in Ostafrika dabei, selbstbestimmte Entscheidungen über ihre Sexualität und Verhütung zu treffen. Gleichzeitig bringen wir uns auf nationaler und internationaler Ebene in politische Entscheidungsprozesse in den Bereichen Gesundheit, Familienplanung und Gleichstellung der Geschlechter ein.

Pressekontakt:

Monika Schröder
Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW)
Hindenburgstr. 25 | 30175 Hannover
Telefon: 0511 94373-38 | Fax: 0511 94373-73
E-Mail: presse@dsw.org

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56th Course of the Postgraduate Training Programme: Who are we, what do we do and why?

DIE Blog - vor 10 Stunden 33 Sekunden

This is a contribution by the participants oft he 56th Course of DIE’s Postgraduate Training Programme reflecting on the plenary phase and the topics dealt with in this phase.

We, as the participants of the Postgraduate Training Programme, would like to invite you to recap the last few weeks of the course. We dealt with a large set of topics such as democracy and peace, corruption, flight and migration, gender – to only name a few. With all these questions, fundamental and ethical reflections are inevitable. Do external actors have a right or maybe even an obligation to intervene in processes within other countries? What should this ideally look like? Dealing with these topics, we identified some answers but also even more questions. In any case, one important conclusion to us was that a blueprint will never be the right answer! In addition to the importance of the “bigger picture”, we should keep an eye on the uniqueness of each case. Context is key! Development cooperation approaches should be more about “best fit” than about “best practice”. Context specificity, partnership, and mutual learning should be in the foreground. At the same time structural conditions, path dependencies, project cycles, and pressure to present results will not make this easy for us in practice. But let’s be honest – if we had wanted to go the easy way, we would not have chosen this field of work, would we?

Other modules and units also gave cause for reflection. A particular highlight was the two-day workshop on Critical Whiteness. This enabled us to reflect on our own patterns of thought and to analyse existing racist structures in development cooperation. We discussed the meanings of all of this for our future professional life and learned why racist structures are prevalent everybody’s (and thus also our) thinking – and why this realisation is not a bad thing. On the contrary, it is an important step towards reflecting on our attitudes and positions and ultimately being able to change our language and actions. The path to anti-racism is characterised by reflection and unpleasant realisations. However, this is necessary in order to take small steps in the right direction and to grow together. In our opinion, it is essential to be aware of our role and our privileges so that we can use them to overcome existing structures and not to unintentionally strengthen existing patterns of thought – in everyday life but also especially in the field of development cooperation.

The workshop, as well as the findings from previous modules, encouraged us to deal more intensively with our own language. Language is powerful – it is not only a mirror of our thoughts, it also shapes them. That is why it is important to us to be sensitive in the way we speak. Development cooperation terminology often implies “we vs. them“-approaches and implies unwanted hierarchies. We would therefore like to critically question established terms. Acknowledging the fact that „nobody’s perfect“, we therefore started to collect terms that we consider problematic and to exchange ideas about possible alternatives. Along with this, we would like to deal more intensively with topics such as diversity and gender – in general but also specifically with regard to the DIE and the Postgraduate Training Programme. If you are interested in becoming part of our learning process or want to provide input or food for thought, please don’t hesitate to contact us!

Despite the growing COVID-19 numbers and the related restrictions, we have continued to bond as a group. The plenary phase is soon coming to an end and we are looking forward to the research team phase with excitement but also with some sadness. But until then, we will still experience the notorious simulation on government negotiations with Kenya in the upcoming week… and we’re looking very much forward to that!

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56. Kurs des Postgraduierten-Programms am DIE: Wer sind wir, was tun wir und warum?

DIE Blog - vor 10 Stunden 2 Minuten

Dies ist ein Beitrag der Teilnehmer*innen des laufenden Kurses des Postgraduierten-Programms am DIE über die ersten Wochen der Seminarphase und die unterschiedlichen darin behandelten Fragestellungen.

Wir vom Postgraduierten-Programm möchten Euch heute einladen, die letzten Wochen des Kurses Revue passieren zu lassen. Wir haben uns mit einem Füllhorn an Themen wie Demokratie und Frieden, Korruption, Flucht und Migration, Gender beschäftigt – um nur eine kleine Auswahl zu nennen. Bei all diesen Fragen bleiben grundsätzliche und ethische Reflexionen nicht aus. Haben externe Akteure ein Recht oder gar eine Pflicht in Prozesse anderer Länder einzugreifen? Wie sollte dies idealerweise aussehen? Bei der Beschäftigung mit diesen Themen taten sich Antworten auf, aber auch noch mehr Fragen. Das Fazit war jedoch stets: Die Blaupause kann es nicht sein! Neben der Wichtigkeit des „bigger picture“ sollten wir stattdessen die Einzigartigkeit eines jeden Falls im Auge behalten. Context is key! Vielmehr als um „best practice“ sollte es bei Ansätzen der Entwicklungszusammenarbeit (EZ) doch um „best fit“ gehen. Kontextspezifität, Partnerschaftlichkeit und gemeinsames Lernen sollte dabei im Vordergrund stehen. Gleichwohl werden es uns strukturelle Gegebenheiten, Pfadabhängigkeiten, Projektzyklen und Ergebnisdruck in der Praxis nicht einfach machen. Aber mal ganz ehrlich – wenn wir es uns einfach hätten machen wollen, hätten wir wohl nicht dieses Berufsfeld gewählt, oder?

Auch andere Module und Einheiten gaben Anlass zur Reflexion. Besonderes Highlight war dabei der zweitägige Workshop zu Critical Whiteness. Dieser ermöglichte es uns, unsere eigenen Denkmuster zu reflektieren und die Gegenwärtigkeit von rassistischen Strukturen in der EZ zu analysieren. Wir diskutierten über die Bedeutungen all dessen für unser zukünftiges Berufsleben und lernten dabei, warum wir alle in rassistischen Strukturen denken – und warum diese Erkenntnis nicht schlimm ist. Im Gegenteil, sie ist ein wichtiger Schritt dabei, unsere Einstellungen und Positionen zu reflektieren und schließlich unsere Sprache und unser Handeln verändern zu können. Der Weg zu Anti-Rassismus ist geprägt von Reflektion und unangenehmen Erkenntnissen. Jedoch ist dies notwendig, um kleine Schritte in die richtige Richtung zu gehen und gemeinsam zu wachsen. Unserer Meinung nach ist es essentiell, uns unserer Rolle und unserer Privilegien bewusst zu sein, um diese zu verwenden, um bestehende Strukturen zu überwinden und nicht ungewollt bestehende Denkmuster zu verstärken – im Alltag, aber auch speziell im EZ-Feld.

Der Workshop sowie Erkenntnisse aus vorherigen Modulen haben bei uns im Kurs den Wunsch bestärkt, uns intensiver mit unserer Sprache auseinanderzusetzen. Sprache ist mächtig – sie ist nicht nur Spiegel unserer Gedanken, sie formt diese auch. Daher ist uns ein sensibler Umgang mit ihr wichtig. Im EZ-Jargon schwingen oft „we vs. them“-Ansätze mit und Begrifflichkeiten implizieren ungewollte Hierarchien. Daher möchten wir etablierte Begriffe kritisch hinterfragen. Dafür haben wir nach der Maßgabe „nobody’s perfect“ damit angefangen, Begriffe zu sammeln, die wir als schwierig einschätzen und uns über mögliche Alternativen auszutauschen. Damit einhergehend möchten wir uns intensiver mit Themen wie Diversität und Gender beschäftigen – allgemein aber speziell auch in Bezug auf das DIE und das Postgraduierten-Programm. Wer Interesse daran hat, Teil unseres Lernprozesses zu werden oder Denkanstöße geben möchte, darf sich gerne an uns wenden.

Trotz wachsender Corona-Zahlen und damit verbundener Einschränkungen sind wir als Gruppe weiter zusammengewachsen. Die Plenarphase neigt sich nun dem Ende zu und wir sehen der Forschungsteamphase bereits jetzt mit einem lachenden aber zugleich auch mit einem weinenden Auge entgegen. Noch aber steht das berüchtigte Planspiel zu Regierungsverhandlungen mit Kenia auf dem Programm! Wir sind gespannt!

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Künstliche Intelligenz hilft beim Recycling von Kleidung

reset - vor 11 Stunden 39 Minuten
„Fast Fashion“ belastet unser Klima enorm. Das Projekt „Circular Textile Intelligence“ forscht nun an einer automatisierten Methode, um weiterverwertbare Kleidungsstücke aufzuspüren und das Recycling zu vereinfachen.
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#LangaforMen kämpft für eine Welt frei von geschlechtsspezifischer Gewalt

ONE - 28. Oktober 2020 - 18:02

Unsere Gastautorin Megan Gieske ist eine Schriftstellerin und Fotografin, die in Kapstadt, Südafrika lebt.

Im südafrikanischen Langa haben sich zwei junge Männer ein Ziel gesetzt. Gemeinsam wollen sie geschlechtsspezifischer Gewalt in Südafrika ein Ende bereiten und widmen sich dazu vorwiegend der Aufklärung junger Männer.

„Männer müssen über geschlechtsspezifische Gewalt und Geschlechtergleichstellung aufgeklärt werden, damit Frauen und Mädchen frei sein können“, erklären die beiden Gründer von #LangaforMen, Siyabonga Khusela und Luyolo Lengisi.

Die beiden Männer sind selbst noch jung, gerade einmal 21 und 22 Jahre alt. #LangaforMen gründeten sie 2019 als Reaktion auf die Gewalt gegen Frauen, die sie selbst als Kinder miterlebt haben.

„Wir konnten uns nicht einfach zurücklehnen und nichts tun“, sagt Siyabonga. „Wir haben eine Mission und eine Vision. Wir wollen der Gewalt gegen Frauen und Mädchen ein Ende bereiten.“

„Wir kämpfen dafür, denn wir wollen, dass unsere Schwestern und Mütter frei sein können, wenn sie zur Schule, zur Arbeit oder nach Hause gehen.“

„Wir möchten, dass die Opfer Heilung erfahren”, fügt Luyolo hinzu. „Und wir möchten auch, dass die Täter geheilt werden, denn bislang haben wir uns nur der Opfer angenommen.“

Als Frauen ihnen erklärten, dass man Mädchen nicht vorschreiben könne, keine kurzen Röcke zu tragen oder abends zu Hause zu bleiben, dass Mädchen frei sein und sie selbst sein dürfen sollten, wurde Luyolo und Siyabonga klar, dass es zunächst darum gehen müsse, Männer und Jungen aufzuklären. „Als Männer müssen wir zuerst uns heilen, bevor wir rausgehen und andere heilen können“, sagt Siyabonga, „Wir heilen Männer, um die Gesellschaft heilen zu können.“

Die beiden stehen auch für Opfer auf Polizeistationen ein, stellen Informationen über die sozialen Medien bereit, sprechen vor Schulklassen, um Themen wie Menstruation und  damit verbundene Hygienprodukte zu destigmatisieren, und organisieren Meditationsgruppen und Lesungen.

Mit ihren Fahrrädern fahren sie von Tür zu Tür und verteilen Damenbinden. Mädchen aus Familien, die von Armut betroffen sind, können die Hygieneartikel anonym per Social Media bestellen.

Letztes Jahr organisierten Siyabonga und Luyolo als Reaktion auf den Tod von Uyinene Mrwetyana, der landesweit Entsetzen auslöste, ihren ersten Protestmarsch bestehend aus Männern. Die 19-jährige Studentin Uyinene war im August 2019 von einem Postangestellten vergewaltigt und ermordet worden, als sie ein Paket abholen wollte. Wütende Südafrikaner*innen hielten Kundgebungen, Nachtwachen und Protestmärsche ab und brachten so die „Am I Next?“-Bewegung ins Rollen.

Der Einfluss von Covid-19 auf Häusliche Gewalt

Siyabonga und Luyolo fahren auf ihren Rädern am Kulturzentrum Guga S’thebe gegenüber der Johnson Ngwevela Hall vorbei. Vor der Corona-Pandemie veranstaltete #LangaforMen hier Kundgebungen. Sie machten mit Video-Zeugenaussagen von Opfern auf häusliche Gewalt an Frauen und Mädchen aufmerksam. Jetzt ist das Gebäude wegen des Lockdowns leer.

Doch die Arbeit der beiden geht weiter. Sie ist jetzt – zu Corona-Zeiten – wichtiger denn je. Laut Polizeiminister Bheki Cele wurden nur eine Woche nach Beginn des Lockdowns in Südafrika landesweit mehr als 87.000 Fälle von häuslicher Gewalt an Frauen angezeigt.

Nur eine Woche nach Beginn des Lockdowns in Südafrika wurden landesweit mehr als 87.000 Fälle von häuslicher Gewalt an Frauen angezeigt.

Am 16. Juni 2020 nahm Siya Kolisi, einer der beliebtesten Rugby-Spieler Südafrikas, Kapitän der Nationalmannschaft und Mitgründer der Kolisi Foundation, an einem Marsch von #LangaForMen zum Parlament teil. Auf Pappschildern stand in Großbuchstaben geschrieben: „Echte Männer vergewaltigen niemanden!“

Einen Tag später, am 17. Juni, erklärte Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa häusliche Gewalt zur „zweiten Pandemie“ Südafrikas.

Häusliche Isolation, Einkommensverlust und der begrenzte Zugang zu medizinischer Versorgung und Hilfsangeboten können das Risiko von Gewalt gegen Frauen erhöhen.

2018 wurden in Südafrika 2.700 Frauen und 1.000 Kinder von Männern getötet und täglich mindestens 100 Fälle von Vergewaltigung gemeldet. Im letzten Jahrzehnt ist die Zahl der Morde und Sexualverbrechen im Land erheblich gestiegen – allein von 2018 bis 2019 nahmen die Fälle von Vergewaltigung um 4,6 Prozent zu. Die UN geht davon aus, dass während eines dreimonatigen Lockdowns die Zahl der Fälle von häuslicher Gewalt in Partnerschaften um 20 Prozent steigen wird.

 

Hoffnung auf Freiheit

Für Siyabonga und Luyolo sind diese Zahlen sehr persönlich. Denn sie selbst mussten als Kinder miterleben, wie ihre Mütter missbraucht wurden.

„Wir kämpfen dafür, denn wir wollen, dass unsere Schwestern und Mütter frei sein können, wenn sie zur Schule, zur Arbeit oder nach Hause gehen“, sagt Luyolo.

Jede Woche veranstalten Siyabonga und Luyolo bei Siyabonga zu Hause sogenannte „Healing-Sessions“ für sechs bis sieben Jungen. Sie haben dabei die Hoffnung, dass diese die Botschaft einer Welt ohne Gewalt gegen Frauen weitertragen.

Luyolo, der seit 2015 Poesie und Drama unterrichtet, lädt Dichter ein, „heilsame“ Gedichte vorzutragen. „Diese Geschichten dürfen nicht verschwiegen, sondern müssen erzählt werden“, sagt er. „Außerdem lernen die Jungen dadurch, mit ihrer Stimme zu spielen und das System zu hinterfragen.“ Luyolo hofft, Jungen vermitteln zu können, dass Schreiben eine Form von Heilen ist und eine Möglichkeit Wut in Worten zu verarbeiten und von Traumata zu heilen.

Während ihrer ersten Session trat ein A-capella-Männerchor aus dem südafrikanischen Township Khayelitsha auf und Siyabonga und Luyolo klärten die Jungen über toxische männliche Rollenbilder, das Patriarchat und Geschlechtergleichstellung auf.

„Wir erklären den Jungen, dass es okay ist, zu weinen.“

„Wir erklären den Jungen, dass es okay ist, zu weinen“, sagt Siyabonga. „Denn in unserer Gesellschaft bekommen wir vermittelt, dass ein Mann keine Gefühle zeigen darf. Vielmehr muss er gegenüber Frauen handgreiflich werden oder jemanden schlagen, um sich Respekt zu verschaffen. Wir möchten ihnen beibringen, dass das nicht stimmt.“

In der grünen Gebirgslandschaft des Tafelbergs leiten Siyabonga und Luyolo eine Healing-Session mit 30 Jungen. Sie lehren sie, alle Lebewesen zu schätzen und sich für eine Welt einzusetzen, in der “Frauen frei sind.”

„In den 1980ern gab es viele Kampagnen für ein freies Südafrika“, sagt Luyolo. „Wir wollen dieses Engagement wiederbeleben und uns für einen internationalen Lockdown des Femizids einsetzen, denn Frauen werden nicht nur in Südafrika missbraucht, sondern auf der ganzen Welt.“

Im Gespräch mit den beiden hat man das Gefühl, Zeuge des Beginns eines neuen Kapitels in der Geschichte Südafrikas zu sein – eines Wandels, der von der nächsten Generation von Führungspersönlichkeiten wie Siyabonga und Luyolo ins Rollen gebracht wird, um eine Gesellschaft aufzubauen, in der Frauen und Mädchen frei sein können.

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Challenges of Globalization : Need to Balance Inter-Domain Speed Differentials

DIE Blog - 28. Oktober 2020 - 16:22
The crisis of decision making in a “globalized” world

Globalization and its attendant features have been attracting substantial attention of late. While discontents from globalization are chronicled regularly. The phenomenon  also underscores the increasingly emerging inter-connectedness among human beings transcending geographical separation. The increased scope of inter-connectedness makes it imperative for G20 to seize of this opportunity and create a global governance structure that protects people and the planet.

The world is getting smaller by the days. Thanks to the tremendous progress made in communication technology, it has become much easier for one to interact with someone located thousands of miles away, share ideas, take decisions and implement them in real time – and currently even without taking the trouble of travelling around the globe. Global production networks have thrived and economies built around global opportunities. Global financial flows are happening in lightning speeds. Academic activities and research are facilitated beyond the spatial divide. Cultural exchanges are possible in a way not imagined a few decades ago. Social media today helps one know almost in real time what’s happening across the globe.

And yet, simultaneously, globalization is, for many, emerging as a source of discontent. The shrunk world has thrown up winners and losers – the latter in a significantly larger proportion. It is, therefore abhorred and considered a setback to human progress. Can globalization and its forces be utilized to add to human comfort and well-being? What may be a roadmap if we want to answer the question in the affirmative? Can G20 play an effective role in creating the way forward? I believe, yes.

Social individuals’ complex realities – and varying speeds 

A human being puts on a number of hats simultaneously, while making a decision. Such decisions are taken both as an individual and as a part of a collective in an inter-woven manner. She behaves as an economic agent, contributes to maintain, strengthen or even snap her social networks, pursues her cultural values and takes political decisions on sharing of power with others. Obviously, the decisions in one domain are not independent of those taken in other contexts. An economic decision of what to consume or produce, or for that matter, what not to produce or consume, is influenced very much by the power-sharing arrangements decided by the same individual which she is a part of. Cultural values and social networks also influence the political decisions and by the same token economic priorities and status  of an individual. Such decisions also influence human capacity to take future decisions. Compartmentalization of social science into several specialized domains has created an unwanted epistemological divide in understanding human behaviour in a holistic context. Globalization and its aftermath have to be analysed from this fundamental crisis and its differentiated impacts on human life.

As is observed, the speed of globalization has been increasing, but is varying across the several domains we engage in. Globalization in the economic domain, thanks to rapid changes in the field of technology, has moved ahead at a much faster rate than those in the political or social domains. While economic decision making processes are little influenced by the geographical distance, methodological nationalism – politics in and among nation states – dampens the process of political globalization. The economic domain, on the other hand, is dominated by the ideas of methodological individualism – that is faithful to the idea of subjective individual motivation explaining a social phenomenon. Linked to this belief is the idea of standardization, calling for standardized products, standardized political systems, standardized culture and even using standardized methods of analytical models in our quest for knowledge.

The idea of deciding as a part of a collective  has had to take a backseat leading to a corresponding slowing down of the prospects of effective social and cultural globalisation. The differential speeds in the several components of globalization leads to an imbalance, a lack of harmonization among them, and has been causing discontents.

Beyond individualism, facilitating pluralism

It is necessary to bring the holistic basis of human existence into the focus of global attention today. Technological advances have created a notion that well-being of every other entity – including the non-human living organisms and the environmental resources – is dispensable as long as the pursuits for well-being of an individual are taken care ofPossibilities of resultant increased inequality – economic, political and social – were not given adequate attention By this  logic, every individual has equal potential to move up the ladder of well-being. The present discontents around globalisation is fundamentally a response to such a make-belief approach.

The faith in methodological individualism as driver in economic globalization requires a relook. Its legitimacy is being questioned with rise in inequality and the consequent disturbances that jeopardizes one’s existence as a social entity. It is being increasingly realized that an individual entity cannot progress, if not survive, solely on her own achievement. This becomes much more a matter of concern, as we realize that no two individuals are equal in terms of their existing endowments and capabilities – economic, political, social and cultural. These differentials, rather than being negated, should be appreciated and consciously taken care of. The argument in support of standardization of institutions, products and services also stems from the negation of this diversity. It is pushed forward as an argument to reduce the cost of making contractual agreements and homogenizing individual at the expense of disrespecting plurality.

In pursuit of enhancing supply of social goods

Globalized efforts in supply of social goods and protection of the existing ones can be an effective solution to navigate out of this crisis of legitimacy. Social goods comprise of global public goods that can be consumed by all irrespective of their social, political and economic standings and global common pool resources, commonly referred to as global commons. that provide required services to the global community, even though often used, managed and conserved by a specific community as custodians on behalf of the global populace. Global public goods comprise of provision of basic health services, education facilities, research activities, technology, gender sensitive institutional arrangements, a decent standard of living for all, among others. Global commons, on the other hand, would need to be taken care, for instance the diverse gene pools, renewable natural resources, other environmental factors like water, air and soil cover, traditional knowledge systems and even cultural traits.

An effective globalization that protects and supports pluralism through multilateral actions would entail considerable collective investments in social goods. The Agenda 2030 hints a roadmap to this effect. It is expedient on the G20 to create a global institutional mechanism to facilitate such investments. The immense technological advancement during the last couple of decades would make this effort easier to be accomplished.

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Gemeinsam gegen Giftexporte

INKOTA - 28. Oktober 2020 - 14:43
Brokkoli und Weintrauben – so unterschiedlich sie sein mögen, eins haben beide gemeinsam: Laut der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit weisen sie Rückstände des Pestizids Carbendazim auf.[1] Das ist in der EU verboten, weil es erbgutverändernd und fruchtbarkeitsschädigend ist. Sie fragen sich, warum es trotzdem auf unseren Tellern landet? Statt ihre hochgefährlichen Pestizide ganz aus dem Sortiment zu nehmen, verkaufen Chemiekonzerne wie Bayer und BASF sie einfach in Ländern wie Südafrika oder Brasilien.[2] Die Zulassungsbeschränkungen sind dort oft weniger streng. So können Bayer und BASF weiter Kasse machen. Den Preis dafür zahlen vor allem Bäuerinnen, Bauern und Plantagenarbeiter*innen im globalen Süden, die die gefährlichen Pestizide auf den Feldern versprühen. Dieses schamlose Geschäft muss ein Ende haben! Mit der Kampagne „Giftexporte stoppen!“ fordern wir deshalb die Bundesregierung auf, ein Gesetz auf den Weg zu bringen, das den Export von in der EU verbotenen Pestiziden untersagt. Und wir sind nicht allein: In der Schweiz und in Frankreich wurden ähnliche Gesetze bereits auf den Weg gebracht.[3] Sogar die EU-Kommission empfiehlt so ein Verbot.[4] Und immer mehr Organisationen schließen sich unserem Appell an Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) und Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) an. Jetzt brauchen wir Ihre Unterstützung: Sammeln Sie mit uns so viele Unterschriften wie möglich gegen Giftexporte. Bestellen Sie jetzt unser Aktionspaket! Jetzt großes Aktionspaket bestellen Jetzt kleines Aktionspaket bestellen Tut mir leid, ich kann leider nicht mitmachen Wie wichtig es ist, dass Sie uns beim Unterschriften sammeln unterstützen, haben unsere letzten Kampagnen gezeigt: Sie sammeln mit Stift und Papier mehr Unterschriften, als wir im Internet zusammenkriegen. Unsere Stärke, das sind Sie! Genau deshalb setzen wir auch jetzt auf Ihre Mithilfe. Natürlich ist es in Corona-Zeiten gar nicht so einfach im persönlichen Kontakt Unterschriften zu sammeln. Aber legen Sie unsere Unterschriftenlisten doch einfach bei Ihrem Bioladen, Bäcker oder Weltladen aus und holen Sie diese nach ein paar Wochen wieder ab. Auch unsere Flyer und Aufkleber können Sie dazu legen und so helfen, die Kampagne zu verbreiten. Wenn Sie jetzt mithelfen, so viele Unterschriften wie möglich zu sammeln, dann können wir wie in Frankreich und der Schweiz auch in Deutschland die Giftexporte stoppen. Machen Sie mit, bestellen Sie jetzt Ihr Aktionspaket! Ja, ich möchte ein großes Aktionspaket Ja, ich möchte ein kleines Aktionspaket Sorry, ich muss dieses Mal passen Ich danke Ihnen für Ihr Engagement,

Lena Luig

Referentin für Welternährung und globale Landwirtschaft

PS: Sie wollen mehr über „Gefährliche Pestizide“ erfahren? Dann klinken Sie sich ein in unsere Online-Seminar-Reihe mit internationalen Gästen und spannenden Diskussionen. Jetzt anmelden.

[1] European Food Safety Authority: The 2018 European Union report on pesticide residues in food. 24. Februar 2020

[2] INKOTA-netzwerk und PAN Germany: Gefährliche Pestizide von Bayer und BASF. Ein globales Geschäft mit Doppelstandards. April 2020

[3] Wissenschaftliche Dienste des Bundestages: Export nicht zugelassener Pflanzenschutzmittel. Rechtliche Regelungen in Frankreich und Deutschland. März 2020

[4] Europäische Kommission: Chemicals Strategy for Sustainability. Towards a Toxic-Free Environment. Oktober 2020.
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Köpfe und Ideen: Ruprecht Polenz zu Gast in der GIZ

GIZ Event - 28. Oktober 2020 - 13:44
Veranstaltungsdatum: Donnerstag, 26. November 2020
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Nimmt nachhaltige Mobilität endlich Fahrt auf?

Engagement Global - 28. Oktober 2020 - 13:13
Nachhaltige Mobiltät ist ein wichtiger Baustein der Agenda 2030. Foto: Engagement Global

Am Montag, 2. November 2020, startet die jährlich stattfindende Ringvorlesung „Transformation unserer Welt – Die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“.

An sechs Abenden stellen Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, Zivilgesellschaft und Entwicklungszusammenarbeit ihre Perspektiven zu einem Teilaspekt der Agenda 2030 vor. Die digitale Ringvorlesung 2020 widmet sich dem Thema „Nachhaltige Mobilität“.

Unterwegs zu sein spielt eine zentrale Rolle in Gesellschaften weltweit, oftmals auch als Ausdruck von Lebensqualität. Die Kehrseite: In der Summe verschlingt die Mobilität von Menschen, Waren und Dienstleistungen massenhaft endliche Ressourcen. Ihre Emissionen belasten Klima, Luftqualität und Gesundheit. Spezielle Formen der Mobilität, beispielsweise die digitale, könnten wiederum zu einer Reduktion des Ressourcenverbrauchs beitragen. Die Ringvorlesung 2020 beleuchtet Chancen und Herausforderungen für eine nachhaltige Mobilität der Zukunft.

Die Auftaktveranstaltung, am Montag, 2. November 2020, widmet sich dem Thema „Nachhaltige Mobilität politisch gestalten“. Um eine umwelt- und sozialverträgliche Mobilität zu erreichen, müssen Strategien und Konzepte entwickelt werden. Die Herausforderung besteht darin, die Mobilitätsbedürfnisse im Individual- und Güterverkehr zu befriedigen und gleichzeitig den Anforderungen einer nachhaltigen Entwicklung gerecht zu werden.

Gemeinsam mit Cem Özdemir, Vorsitzender des Ausschusses für Verkehr und digitale Infrastruktur im Deutschen Bundestag und Norbert Barthle, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), diskutieren die Teilnehmenden unter anderem über die Frage: Was kann die Politik tun, um die gesteckten Ziele im Verkehrsbereich auf nationaler und internationaler Eben zu erreichen?

Die Termine der Ringvorlesung Agenda 2030
  • 02. November 2020: Nachhaltige Mobilität politisch gestalten
  • 09. November 2020: Und wer soll das bezahlen? Die ökonomische Dimension von nachhaltiger Mobilität
  • 16. November 2020: Wege zu einer klimaneutralen Mobilität
  • 23. November 2020: Global gedacht, lokal gehandelt? Urbane Mobilität in Berlin
  • 30. November 2020: Eine mobile Zukunft mit weniger Verkehr?
  • 07. Dezember 2020: Wie müssen nachhaltige Mobilitätskonzepte aussehen, damit niemand zurückgelassen wird?

Die Teilnahme an der digitalen Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei. Eine Teilnahme ist nur mit vorheriger Anmeldung möglich. Anmeldeschluss ist jeweils spätestens der Sonntagabend vor der Veranstaltung.

Die Ringvorlesung „Transformation unserer Welt – Die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“ ist eine Kooperation zwischen der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), Engagement Global, der Nachhaltigkeitsinitiative SUSTAIN IT! und der Stabstelle Nachhaltigkeit und Energie der Freien Universität Berlin (FU).

Weitere Informationen
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Panel discussion „Freedom, Peace, Security and Development. The United Nations between aspiration and reality“

DIE Blog - 28. Oktober 2020 - 11:18

©DIE

DIE-Director Anna-Katharina Hornidge participated as an expert in the discussion “Freedom, Peace, Security and Development. The United Nations between aspiration and reality”. Stephan Holthoff-Pförtner, Minister for Federal and European Affairs and International Affairs of the State of North Rhine-Westphalia, and the Bonn International Centre for Conversion  (BICC), had invited to the debate. The discussion focused on the 75th anniversary of the United Nations and the question, which objectives the world organization has been able to achieve and implement since its foundation. The role of the United Nations in the context of the Covid-19 pandemic was also discussed, as well as the extent to which the organisation can contribute to peacekeeping in the face of a strengthened multipolar world order.

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Podiumsdiskussion “Freiheit, Frieden, Sicherheit und Entwicklung. Die Vereinten Nationen zwischen Anspruch und Wirklichkeit“

DIE Blog - 28. Oktober 2020 - 11:17

©DIE

DIE-Direktorin Anna-Katharina Hornidge hat am 27. Oktober 2020 als Expertin an der Podiumsdiskussion zum Thema „Freiheit, Frieden, Sicherheit und Entwicklung. Die Vereinten Nationen zwischen Anspruch und Wirklichkeit“ teilgenommen. Zur Debatte eingeladen hatten der Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales des Landes NRW, Stephan Holthoff-Pförtner, und das Bonner Friedens- und Konfliktforschungsinstitut BICC. Gegenstand der Diskussion waren das 75-Jährige Jubiläum der Vereinten Nationen sowie die damit verbundene Frage, welche Ziele die Weltorganisation seit ihrer Gründung umsetzen konnte. Auch wurde über die Rolle der Vereinten Nationen im Kontext der Covid-19-Pandemie gesprochen und inwiefern die Organisation zur Friedenssicherung angesichts einer verstärkten multipolaren Weltordnung beitragen kann.

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The Discussion Paper “Sustainable Supply Chains” is Published

SCP-Centre - 28. Oktober 2020 - 11:08

In an ever more globalised world, supply chains organised solely on a regional basis have shrunk considerably. About two thirds of today’s world trade is based on global value chains and supply networks. Despite their positive impact on employment rates and prosperity levels, global supply chains are also characterised by extreme social, ecological, and economic imbalances. The ongoing COVID-19 pandemic has only aggravated and made these imbalances more palpable. The joint discussion paper by the Wuppertal Institute, the CSCP and Sustainabill “Sustainable Supply Chains: Global Cooperative Regional Economies for Prosperity and Resilience” outlines future scenarios for addressing these imbalances in long-lasting ways.

The Coronavirus crisis has disrupted complex supply chains and worsened pre-existing production and consumption challenges in the course of a very short period of time. Other crises, such as global climate change, are developing more insidiously, stretching over longer periods of time, and thus causing less pressure to counteract. Despite their different natures, such crises highlight the vulnerability of global social and economic structures and illustrate the effects of global trade on regions and people. The implementation of sustainability goals at international, national and regional levels is not only an efficient and impact-driven response to such crises, but also a guarantee for reducing related inequities. Employing a global sustainability strategy must thus be a central part of the ongoing endeavour to respond to current crises not only by fixing problems at hand but also strengthening resilience.

From a supply chain perspective, as important as the development of regional economic and environmental cycle-oriented approaches are, it does not lead to more resilience if their development is not carried out from a global and sustainable perspective. The aim should be to create humane, sustainable and transparent supply chains that are capable of ensuring a reliable supply of basic needs and services even in the events of sudden changes in framework conditions and crises.

The discussion paper “Sustainable Supply Chains: Global Cooperative Regional Economies for Prosperity and Resilience” outlines a future scenario of globally cooperative and cycle-oriented regional economies that fundamentally reduce global inequalities in opportunities and the quality of life, while at the same time protecting and preserving the environment.

The discussion paper, which is a collaborative work of the CSCP, the Wuppertal Institute and Sustainabill, is published as part of the Future Impulses (Zukunftsimpulse) series.

You can download the paper here.

For further questions, please contact Cristina Fedato.

 

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