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Ungepflügte Felder und weiße Häuser als Mittel gegen den Klimawandel?

reset - 2. Mai 2018 - 14:51
Der Klimawandel wird uns noch vor viele Herausforderungen stellen, z.B. werden Hitzewellen weiter zunehmen. Eine Studie der ETH Zürich hat eine einfache Maßnahme entdeckt, die großen Einfluss auf das Mikroklima haben kann.
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23. Februar 2018

ONE - 23. Februar 2018 - 18:05

1. Sahel-Zone: EU bekennt sich zu Terrorismusbekämpfung
Mehrere regionale Medien, darunter die Kieler Nachrichten, die Heilbronner Stimme und der Südkurier berichten heute über die Geberkonferenz der Europäischen Union zur Zukunft der Sahel-Zone. Um die Gefahren extremistischen Terrors zu bekämpfen, wolle die Staatengemeinschaft laut Zeit Online eine gemeinsame militärische Allianz in den sogenannten G5-Staaten, Mauretanien, Mali, Niger, Burkina Faso und Tschad initiieren. Während des Treffens planen die Regierungsvertreter unter anderem über die Finanzierung der Einheit zu sprechen. Nach Angaben der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung setze die EU vor dem heutigen Gipfel „gleich doppelt ein Signal des Zusammenrückens“. So wolle die EU nicht nur Fluchtursachen in der Region bekämpfen, sondern auch Armut ein Ende setzen. Für ihre gemeinsame Mission bräuchten die EU und die Afrikanische Union jedoch einen „langen Atem“. Dies umfasse eine langfristige, enge Zusammenarbeit mit afrikanischen Partnern, um politische Stabilität und Strukturen zu etablieren. Außerdem benötige der Kontinent einen besseren Zugang zum europäischen Binnenmarkt.

2. Nigeria: Kritik an Präsident Buhari
Die Deutsche Welle (DW) berichtet über Kritik am nigerianischen Staatspräsidenten Muhammadu Buhari. Nach seinem Amtsantritt vor drei Jahren habe Buhari versprochen, die Terrororganisation Boko Haram zu besiegen. Da die Miliz in dieser Woche laut Berichten der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, der Welt und von Spiegel Online jedoch erneut Mädchen entführt habe, gebe es Zweifel an Buharis Erfolg. Tsambido Hosea-Abana, Vorsitzender der Chibok Association, die sich für die Befreiung einer Gruppe entführter Mädchen aus Chibok einsetze, werfe Buhari zudem vor, Misserfolge zu vertuschen. Ein Jahr vor der Wahl spreche der Politikwissenschaftler Heinrich Bergstresser deshalb von einer „Götterdämmerung“, die eingetreten sei. Zwar sei das Militär durch die Reformen des Präsidenten zunächst erfolgreich gewesen, dennoch fehle gerade in den nördlichen Provinzen Nigerias eine effiziente staatliche Infrastruktur. Laut DW sei auch die Bekämpfung der Korruption im Land bislang nicht gelungen.

3. Libyen: Umsiedlung von Geflüchteten möglich
Zeit Online kommentiert die nach wie vor angespannte Lage von Flüchtlingen in Libyen. Dieses Jahr sollen sich bereits rund 5.000 Menschen von dort auf den Weg nach Europa gemacht haben. Hilfsorganisationen, welche die Menschen aus Seenot retten, werde ihre Arbeit zunehmend erschwert. Die libysche Küstenwache, welche von der EU finanziell unterstützt werde, habe dabei bereits sogar auf Schiffe der Hilfsorganisationen geschossen. Nach Angaben des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR) befördere die libysche Küstenwache Menschen in Seenot auch selbst wieder zurück auf das Festland. Dort müssten die Menschen in Auffanglagern jedoch weiterhin mit Misshandlungen und Missbrauch rechnen. Das Umsiedlungsprogramm der UNHCR könne Schutz ermöglichen. Dazu benötige es jedoch der Unterstützung der internationalen Gemeinschaft. Der UNHCR habe zuvor ein Aufnahmezentrum im Niger eröffnet, von dort aus solle eine Umsiedlung in Aufnahmeländer erfolgen.

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22. Februar 2018

ONE - 23. Februar 2018 - 17:57

1. Sahelzone: Gemeinsam gegen Terror
Im Kampf gegen den Terror in der Sahel-Zone treffen sich laut Deutsche Welle am morgigen Freitag  hohe Vertreter*innen der EU und die Staats- und Regierungsoberhäupter Frankreichs, Deutschlands und der sogenannten G5-Staaten Burkina Faso, Mali, Mauretanien, Niger und Tschad  zu einer Geberkonferenz in Brüssel. Gemeinsam beraten sie über Maßnahmen zur Stabilisierung der Region, darunter eine militärische Einsatztruppe. Die G5-Staaten, wollen mit rund 5.000 Soldaten den regionalen Bedrohungen durch gewaltbereite Extremisten und Drogenschmuggel entgegenwirken. Deutschland und Frankreich hoffen so auch auf eine Entlastung ihrer eigenen Truppen. In Mali sei Deutschland mit 1000 Soldaten an einem internationalen Militäreinsatz beteiligt. Zu den Gebern der Sahel-Mission zählen neben europäischen Staaten auch Saudi-Arabien und die USA. 283 Millionen Euro habe die Staatengemeinschaft bereits zugesagt. Die Länder der G5 wollen sich mit 50 Millionen Euro beteiligen. Derweilen berichten tagesschau.de und die Deutsche Welle über Entführungen von rund 50 Schülerinnen durch die islamistische Miliz Boko-Haram. Zwar könne die nigerianische Armee auf Erfolge durch Befreiungen verweisen, dennoch werden weiterhin Mädchen entführt.

2. Neue Wirkstoffproduktion gegen Malaria
Der Deutschlandfunk, die Welt und die Stuttgarter Nachrichten berichten heute über ein neues Verfahren bei der Herstellung von Malariamedikamenten. Das Max-Planck-Institut habe einen Prozess entwickelt, durch den die Herstellung eines der Wirkstoffe preiswerter sei als bisher. Zudem sei die Produktion des Wirkstoffs Artemisinin nun schneller und umweltfreundlicher. Die industrielle Herstellung solle noch in diesem Jahr im US-Bundesstaat Kentucky beginnen. Ziel sei es, „innerhalb von drei Jahren 50 Tonnen pro Jahr“ an Artemisinin zu produzieren, so Kerry Gilmore vom Potsdamer Max-Planck-Institut. Dies entspreche rund 20-25 Prozent der weltweiten Produktion. 2016 seien 445.000 Menschen an der Tropenkrankheit gestorben. Afrika verbuche mit 90 Prozent den größten Anteil der Malaria-Todesfälle.

3. Südafrika: Umverteilung von Land
Wie das Handelsblatt berichtet, plant der neue Präsident Südafrikas, Cyril Ramaphosa, den Landbesitz umzuverteilen. Hiervon sollen vor allem schwarze Südafrikaner profitieren. Ramaphosa sprach von einer „Erbsünde“ des Landes. 24 Jahre nach Ende der Apartheid besäße weiße Südafrikaner noch immer den Großteil des Landes. Dir zuvor stattgefundene Enteignung schwarzer Mitbürger*innen habe entscheidend zur „Verarmung“ des Landes beigetragen, so Ramaphosa. Bei den möglichen neuen Enteignungen zugunsten der schwarzen Bevölkerung solle „behutsam“ und ohne Gewalt oder Produktionseinschränkungen vorgegangen werden.

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Arbitrary arrests of trade unionists in the republic of Congo

ICSCentre - 23. Februar 2018 - 16:47
{pleading}
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Stefan Haver von Evonik Industries AG über die Teilnahme beim DGCN

Global Compact - 23. Februar 2018 - 16:34
Stefan Haver von Evonik Industries AG spricht über nachhaltige und verantwortungsvolle Unternehmensführung und die Vorteile, die aus dem Beitritt zum UNGC für sein Unternehmen entstanden sind.
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Weltkakao-Konferenz aufrütteln: Her mit fair!

INKOTA - 23. Februar 2018 - 16:08
Wenn kurz nach Ostern alle wichtigen Akteure des globalen Schokoladengeschäfts zur Weltkakao-Konferenz nach Berlin kommen, wird Make Chocolate Fair! ein Wörtchen mitreden. Und Ihre Botschaften wollen wir auch mitnehmen. Unterstützen Sie die Oster-Aktion von Make Chocolate Fair! Zu keiner Jahreszeit wird so viel Schokolade konsumiert wie rund um Ostern. Mit unserer Kampagne Make Chocolate Fair! rufen wir deshalb zu einer Oster-Aktion auf, um Schoko-Fans über die Probleme im Kakaoanbau sowie über Alternativen des Fairen Handels zu informieren. Die Idee: Aktionsgruppen in ganz Deutschland gehen als Osterhasen verkleidet auf die Straße und kommen mit PassantInnen ins Gespräch. Auf Sprechblasen sammeln sie Forderungen an die Schokoladenindustrie. INKOTA-AktivistInnen werden dafür sorgen, dass Nestle, Mars, Lindt, Ferrero und Co. diese Forderungen zu hören bekommen, wenn Ende April zur 4. Weltkakaokonferenz die wichtigsten Akteure des Kakaogeschäfts zuammenkommen.
Seien auch Sie dabei!
Hier erfahren Sie mehr zur Osteraktion
oder direkt bei Johannes Schorling: schorling[at]inkota.de Weltkakaokonferenz in Berlin aufrütteln Vom 22.-25. April findet in Berlin die 4. Weltkakaokonferenz statt. Alle wichtigen Akteure des globalen Kakaogeschäfts werden dort vertreten sein und über die Zukunft des Kakaoanbaus diskutieren: von den Kakaobäuerinnen und -bauern über die Unternehmen und Regierungen bis zur Zivilgesellschaft. Die Erfahrung zeigt jedoch: Trotz jahrelanger Diskussionen und zahlreicher Versprechen hat sich an der Armut der Bäuerinnen und Bauern bisher kaum etwas verändert. Im Gegenteil, der Kakaopreis ist seit 2016 um fast 40 Prozent gefallen und für viele Familien hat sich die Situation weiter verschlechtert.  INKOTA wird bei der Konferenz deutlich machen, dass der Kakaosektor erst dann nachhaltig ist, wenn die Kakaobauern und –bäuerinnen nicht mehr in Armut leben. Den Versprechen müssen endlich Taten folgen! Wie wird Schokolade fair? Wir haben Kakaobauern gefragt Im November letzten Jahres hatten wir rund ein Dutzend Kakaobäuerinnen und -bauern für einen Workshop in Berlin zu Gast. Bei dieser Gelegenheit haben wir nachgefragt: Was ist für euch das Problem im Kakaoanbau? Was muss sich verändern? Was ist eure Botschaft an die Schokoladenindustrie? Und was sollten KonsumentInnen in Europa tun? Sehen Sie im Video, was die Bauern geantwortet haben... Mehr über die Kampagne Make Chocolate Fair! Alle Infos zur Osteraktion
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Monsun-Saison und Gewalt gefährden Rohingya-Kinder in Bangladesch und Myanmar

Unicef - 23. Februar 2018 - 14:45
Über 720.000 Rohingya-Kinder in Bangladesch und Myanmar sind in einer verzweifelten Situation und benötigen dringend humanitäre Hilfe, warnt das UN-Kinderhilfswerk UNICEF in einem heute veröffentlichten Bericht. Die bald beginnenden Monsun-Regenfälle drohen die überfüllten Flüchtlingslager zu überschwemmen.
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Fostering migration as an adaptation strategy for climate change

DIE - 23. Februar 2018 - 12:45
Climate change is real, and it is increasingly affecting people in developing and emerging countries. Fears have been mounting in the Global North that climate change could produce millions of ‘climate refugees’ fleeing to Europe or North America. However, social science research on the effects of global warming on human mobility suggests that migration is neither an inevitable nor a critical consequence per se of climate change. Instead, migration can also be a useful adaptation strategy.
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Migration als Anpassungssstrategie an den Klimawandel fördern

DIE - 23. Februar 2018 - 12:38
Der Klimawandel ist real und trifft vor allem die Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern immer härter. Im globalen Norden werden immer wieder Befürchtungen laut, dass der Klimawandel Millionen von „Klimaflüchtlingen“ in Richtung Europa oder Nordamerika treiben könnte. Die sozialwissenschaftliche Auseinandersetzung mit den Auswirkungen der globalen Erwärmung auf menschliche Mobilität legt andere Schlüsse nahe: Migration ist weder eine unausweichliche noch eine per se kritische Folge des Klimawandels. Vielmehr kann Migration eine sinnvolle Anpassungsstrategie an den Klimawandel sein.
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Global trends are healthier than most people think

E+Z - 23. Februar 2018 - 12:20
Freitag, Februar 23, 2018 - 12:15Hans DembowskiSteven Pinker lists reasons for global optimismThe new edition of The Economist includes a review of a book I hope to read soon. In “Enlightenment Now”, Steven Pinker of Harvard University elaborates why and how the world has been getting better in recent decades.

The Economist sums up a few examples: “The world is about 100 times wealthier than 200 years ago and, contrary to popular belief, its wealth is more evenly distributed. The share of people killed annually in wars is less than a quarter of that in the 1980s and half a percent of the toll in the second world war. During the 20th century Americans became 96 % less likely to die in a car crash, 92 % less likely to perish in a fire and 95 % less likely to expire on the job.”

The Economist points out more positive trends: “Street hawkers in South Sudan have better mobile phones than the brick that Gordon Gekko, a fictional tycoon, flaunted in ‘Wall Street’ in 1987. It is not just that better medicine and sanitation allow people to live longer, healthier lives, or that labour-saving devices have given people more free time, or that Amazon and Apple offer a dazzling variety of entertainment to fill it. People are also growing more intelligent, and more humane. In every part of the world IQ scores have been rising, by a whopping 30 points in 100 years, meaning that the average person today scores better than 98 % of people a century ago. How can this be, given that intelligence is highly heritable, and clever folk breed no more prolifically than less gifted ones? The answer is better nutrition (“brains are greedy organs”) and more stimulation. Children are far likelier to go to school than they were in 1900, while ‘outside the schoolhouse, analytic thinking is encouraged by a culture that trades in visual symbols (subway maps, digital displays), analytic tools (spreadsheets, stock reports) and academic concepts that trickle down into common parlance (supply and demand, on average, human rights).’”

In spite of such positive developments, a sense of gloom currently pervades public discourse in many countries. It is important to pay attention to things that are going well – or have been going well, as I argued in an earlier blog post this year. My favourite figures are still that, while the world population has more than doubled in the past 50 years, the number of undernourished people has stayed roughly constant and probably even declined, perhaps even by up to 20 %.

To gather from The Economist’s review, Pinker’s message is that reason-based thinking still makes sense and that problems cannot only be solved, but are actually likely to be solved. Apparently, he is confident that liberal democracy and global exchange are here to stay and will not be undone by populist insurgencies.

The big question, of course, is why many people feel so miserable. One cause that Pinker points out is that the media emphasise what is going wrong, while they struggle to cover slow trends that slowly improve things. A plane crash makes headlines, but it goes unnoticed that ever more people are using airliners, which are less prone to accidents than they were in the past.

Another issue, I believe, is ideology. Some people believe that global trade makes the poor poorer or that capitalism means misery, and they refuse to let go of these ideas. To a large extent, their world view was supported by the misery caused by global financial crisis in the past decade. No doubt, times have felt rough in many places. Nonetheless, humankind is overall better off today than before the crisis.

The problem, of course, is that one cannot predict the future based simply on what happened in the past. Humankind does indeed face serious problems, and they should not be downplayed.

The most important of which are probably climate change and how to feed up to 11 billion people by the end of this century. Success is not guaranteed. Things can also go badly wrong in regard to war and peace. Most people who attended this year’s security conference in Munich said that the outlook had never been so bleak as this time because major powers are no longer interacting properly with one another.

As The Economist writes, pessimism is not useless, because it helps us to prevent what worries us. A general sense of gloom, according to which things are only deteriorating, is certainly unhealthy. Neglecting what our species has achieved and focusing only on risks, we will make us lose the confidence we need to make further progress – and tackle the dangers that worry us. Excessive gloom is a mental issue and not grounded in the experience of recent decades.

I’ll get a copy of Pinker’s book as soon as possible, and after reading it, I’ll brief you. I imagine I’ll agree with the general thrust, but not with every detail.

 

Book
Pinker, S. 2018: Enlightenment Now: The case for reason, science, humanism and progress. New York: Viking, London: Allen Lane

 

Ökonomische und ökologische NachhaltigkeitArmutsbekämpfung und Arbeit
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UNICEF zum Rücktritt von Justin Forsyth

Unicef - 23. Februar 2018 - 11:37
UNICEF-Exekutivdirektorin Henrietta Fore hat gestern den Rücktritt des Stellvertretenden Exekutivdirektors Justin Forsyth akzeptiert. In den vergangenen Tagen waren Vorwürfe von drei ehemaligen Mitarbeiterinnen von Forsyth aus seiner Zeit als Leiter von Save the Children in Großbritannien bekannt geworden. 
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Die Reform des EU-Budgets: Chancen und Herausforderungen für globale nachhaltige Entwicklung

DIE - 23. Februar 2018 - 9:33
Mit dem nächsten Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) legt die EU nicht nur die finanziellen, sondern auch politischen Schwerpunkte bis 2030 fest. Während der MFR-Verhandlungen stellt sich damit die Frage, welche politischen Ziele die EU künftig verfolgen will. Die durch die EU entscheidend mitgestaltete Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung und ihre 17 Sustainable Development Goals (SDGs) sollten für diese Debatte richtungsgebend sein.
In der EU-Binnenpolitik sollte die Agenda 2030 dazu beitragen, das europäische Budget stärker auf sozial benachteiligte Gruppen zu fokussieren, den ökologischen Fußabdruck der EU zu reduzieren und ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum zu befördern. Dadurch könnte der MFR zugleich die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger für Europa stärken. In den EU-Außenbeziehungen erfordert die Agenda, nicht nur kurzfristige sicherheits- und migrationspolitische Interessen in den Vordergrund zu rücken, sondern das Budget auch an langfristigen entwicklungspolitischen Zielen auszurichten. So könnte die EU sich international und gegenüber Industrie-, Schwellen- und Entwicklungsländern als Vorreiter für nachhaltige Entwicklung positionieren.
Für die Berücksichtigung der Agenda 2030 im nächsten MFR sind zwei Fragen zentral. Wo hat die EU die größten Defizite in der Umsetzung der Agenda 2030 und der SDGs? In welchen Bereichen kann der MFR wichtige Beiträge leisten? Wir machen fünf Vorschläge zur Berücksichtigung der Agenda 2030 im nächsten MFR. Diese Vorschläge sind komplementär und sollten parallel verfolgt werden:
(1) Prinzipien der Agenda 2030 im MFR verankern: Einzelne Prinzipien der Agenda 2030 wie Leave no one behind, Universalität und Politikkohärenz für nachhaltige Entwicklung fordern die EU auf, die SDGs nicht nur in den Außenbeziehungen, sondern z. B. auch in den Agrar- oder Strukturfonds zu berücksichtigen, die negativen Auswirkungen von EU-Politiken für Drittländer zu reduzieren und positive Wechselwirkungen zu fördern.
(2) Den SDGs einzelne Rubriken zuordnen: Der MFR sollte den globalen SDGs einzelne Rubriken zuordnen und Mindestkriterien festlegen, zu wie vielen SDGs und Targets jede Rubrik mindestens beitragen sollte. Alle Rubriken sollten die drei Dimensionen von Nachhaltigkeit – Ökonomie, Ökologie und Soziales – befördern.
(3) Nachhaltigkeitsprinzip mainstreamen: Das Nachhaltigkeitsprinzip sollte bereichsübergreifend verankert werden. Das heißt, das Klima-Mainstreaming müsste um Ziele für soziale und ökonomische Nachhaltigkeit ergänzt werden.
(4) In Rubrik IV (Außenbeziehungen) müsste die bilaterale Kooperation an den SDG-Strategien der Partner ausgerichtet werden. Es sollten zudem drei bis vier thematische Flagship-Programme zur Kooperation mit Ländern aller Einkommensgruppen bspw. in den Bereichen Urbanisierung, Ungleichheit oder Klimawandel geschaffen werden.
(5) Querschnittsthemen: Der Nachfolger des Programms Horizon 2020 sollte mehr in die Forschung zu Nachhaltigkeit investieren. Die Impact Assessments sollten stärker die soziale und ökologische Dimension von Nachhaltigkeit berücksichtigen. Der nächste MFR sollte klare Vorgaben zu nachhaltiger Beschaffung machen.


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Kein Ende der Bombardierung des syrischen Ost-Ghuta in Sicht

Vereinte Nationen - 23. Februar 2018 - 9:18

23. Februar 2018 - Die Mitglieder des Sicherheitsrats haben sich nicht auf eine Resolution für eine Waffenruhe im syrischen Ost-Ghuta einigen können. In New York kam eine Abstimmung über den von Schweden und Kuwait eingebrachten Entwurf nicht zustande. Die Veto-Macht Russland machte für eine Billigung Änderungen an dem Text zur Bedingung. In dem Entwurf waren eine 30-tägige Feuerpause und Zugang für humanitäre Helfer in das von Rebellen gehaltene Gebiet vorgesehen. Zum Auftakt der Sitzung hatte UN-Nothilfekoordinator Lowcock von einer menschlichen Katastrophe in Ost-Ghuta gesprochen. 

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23.02.2018 Müller: Mehr Entwicklung für Stabilität und Sicherheit in der Sahel-Region

BMZ - 23. Februar 2018 - 1:00
Anlässlich des heutigen Gipfeltreffens der Sahel-Allianz in Brüssel sagt Entwicklungsminister Gerd Müller: "Greifbare Fortschritte bei der Entwicklung sind zentrale Voraussetzung für Stabilität und Sicherheit in der Sahel-Region. Die Menschen wollen konkrete Verbesserungen sehen: sauberes Trinkwasser, eine bessere Versorgung mit Lebensmitteln oder neue Ausbildungsplätze. Die Entwicklungspolitik leistet in der Sahel-Allianz dazu einen wichtigen Beitrag."...
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EU-Pläne zur Förderung von Rüstungsentwicklung

BfdW - 22. Februar 2018 - 18:42

Der Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie (Committee on Industrie, Research and Energy, ITRE) debattierte eine Verordnung zum “European Defence Industry Development Programme” (EDIDP), die im Juni 2017 von der EU-Kommission vorgelegt wurde.

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Hungertuchwallfahrt 2018: „Zusammen laufen, zusammen arbeiten, zusammen die Welt verändern“

Misereor - 22. Februar 2018 - 16:23
Die letzten Etappen der beiden Hungertuchwallfahrtsgruppen werden traditionell von MISEREOR-Hauptgeschäftsführer Pirmin Spiegel begleitet. Auch dieses Jahr schloss er sich den Pilgerinnen und Pilgern in München an.   Als ich gemeinsam mit MISEREOR-Hauptgeschäftsführer Pirmin Spiegel und den indischen Gästen Bischof Niranjan Sualsingh und Bischof Theodore Mascarenhas die …

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Der Beitrag Hungertuchwallfahrt 2018: „Zusammen laufen, zusammen arbeiten, zusammen die Welt verändern“ erschien zuerst auf MISEREOR-Blog.

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Schraven, Benjamin / Martin-Shields, Charles (DIE): Dare to be more complex!

Bonn - 22. Februar 2018 - 14:50
Even in times of great political uncertainty and the painstakingly long government-forming process, one thing remains clear: the commitment of the (possible) coalition partners of the SPD and Union parties to tackling the causes of flight. As it states in the coalition agreement negotiated the week before last, development co-operation should be employed above all […]
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Engagement Global: Preis für kommunales entwicklungspolitisches Engagement

Bonn - 22. Februar 2018 - 14:42
Zum dritten Mal lobt Engagement Global den Wettbewerb „Kommune bewegt Welt“ aus. Gewürdigt werden damit Städte, Landkreise und Gemeinden, die sich gemeinsam mit zivilgesellschaftlichen und insbesondere migrantischen Organisationen für eine global nachhaltige Entwicklung einsetzen. Mit Preisen von insgesamt 135.000 Euro werden bundesweit herausragende Beispiele dieses gemeinsamen Engagements ausgezeichnet. Bewerbungsschluss ist der 29. Juni 2018. Vielerorts […]
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Mehr Biss für das Bundeskartellamt

INKOTA - 22. Februar 2018 - 14:31
Heute Morgen hat INKOTA gemeinsam mit weiteren Organisationen der Initiative „Konzernmacht beschränken“ dem Bundeskartellamt bei seiner Geburtstagsfeier „mehr Biss“ gewünscht. Mit einem übergroßen Gebiss auf einem Samtkissen und Zahnarztkittel überreichten wir eine große Geburtstagskarte mit unseren Forderungen für eine schärfere Kontrolle von Konzernmacht. Konzerne wie die deutsche Bayer AG, VW, Google und viele weitere sind einfach zu groß und zu mächtig. Das findet das im Januar von INKOTA mitgegründete Bündnis „Konzernmacht beschränken“, dem inzwischen 28 zivilgesellschaftliche Umwelt-, Entwicklungs-, Agrar-, Pharma- und IT-Organisationen angehören – darunter auch der BUND, Oxfam, die Deutsche Umwelthilfe, Digitalcourage und der Chaos Computer Club. Gemeinsam fordern wir unter anderem eine niedrigere Schwelle, ab der Konzerne als marktbeherrschend gelten, sowie einen Rechtsmechanismus, um zu mächtige Megakonzerne entflechten zu können. Außerdem müssen bei der Prüfung von Unternehmenszusammenschlüssen unbedingt auch soziale und ökologische Folgekosten sowie Auswirkungen auf Drittländer – vor allem auch im globalen Süden – berücksichtigt werden. Denn Fusionen wie die geplante Übernahme von Monsanto durch die deutsche Bayer AG bedrohen die Existenzgrundlage von Kleinbauern und –bäuerinnen in Ländern des globalen Südens, da sie immer stärker in Abhängigkeit geraten, unter Preissteigerungen bei Saatgut und Pestiziden leiden und immer weniger Auswahlmöglichkeiten haben. Deshalb ließen wir es uns nicht entgehen, heute beim Festakt der deutschen Wettbewerbsbehörde aufzukreuzen und unsere Forderungen bildhaft zu präsentieren. Die Beamten, die in das World Conference Center in Bonn strömten, waren sichtlich interessiert, ließen sich mit uns fotografieren und versorgten sich mit der thematisch passenden Lektüre, falls es drinnen langweilig werden könnte. Auch die Aufmerksamkeit der Presse konnten wir auf uns ziehen und unser Gebiss-Motiv war sehr beliebt. Nun bleibt nur zu hoffen, dass den Sympathiebekundungen in Zukunft auch Taten folgen und sich das Bundeskartellamt vor allem in der Fusionskontrolle mehr traut. Auch die Politik darf nicht weiter „nationale Champions“ befördern, sondern muss sich für eine vielfältige Unternehmenslandschaft, globale Gerechtigkeit und demokratische Mitbestimmung einsetzen. Mehr Informationen zum Thema Fusionskontrolle und zur Initiative „Konzernmacht beschränken“
Factsheet „Too big to fail? Nicht mit uns!“ inklusive Infografiken zum Thema Konzentrationsprozesse im Agrarbereich und Fusionskontrolle
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