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Beweg deinen … Termin!

BfdW - 27. Juli 2017 - 23:52

Am 2. August 2017 ist der Earth Overshoot Day, auf Deutsch Erdüberlastungstag. An diesem Tag hat die Weltbevölkerung so viel von der Natur verbraucht, wie der Planet im ganzen Jahr erneuern kann. Die Überlastung nimmt immer noch zu. 2016 war der Earth Overshoot Day am 8. August.

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GIZ: Berufliche Perspektiven schaffen – Flüchtlinge starten Ausbildung bei GIZ in Bonn

Bonn - 27. Juli 2017 - 14:42
Einen Berufseinstieg für fünf Flüchtlinge aus Syrien und Afghanistan bietet die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH an ihrem Bonner Standort. Vier junge Erwachsene beginnen im August ihre Ausbildung als Kaufleute für Büromanagement, ein junger Mann aus Syrien nimmt im Oktober sein duales Studium der Betriebswirtschaftslehre auf. Die fünf Auszubildenden konnten ihren künftigen Arbeitgeber […]
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Nicaragua: Wasserturbine belebt den Ort Ocote Tuma mit nachhaltigem Strom

GIZ - 27. Juli 2017 - 14:32
27.07.2017 – Vor 10 Jahren nahmen die Menschen in Ocote Tuma ein Wasserkraftwerk in Betrieb. Seitdem haben sie Strom – und ihr Leben hat sich völlig verändert.
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Dürre und Resilienz: Wir können tatsächlich etwas verändern

Welthungerhilfe - 27. Juli 2017 - 14:30
Am selben Tag, an dem ich die herzzerreißende Geschichte der Menschen in Yabelo gehört hatte, besuchte ich noch eine andere Gegend in Äthiopien. Hier...
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Drought and resilience in Ethiopia: Indeed, we can make a difference

Welthungerhilfe - 27. Juli 2017 - 14:27
The same day I heard the heartbreaking story of Yabelo people, I also visited another area where the drought had almost no effect on people...
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Genau SO sieht erfolgreicher Aktivismus für über 130 Millionen Mädchen aus

ONE - 27. Juli 2017 - 11:19

Von Zainab Ali Khan

Vor ein paar Monaten haben wir euch berichtet, dass 130 Millionen Mädchen nicht zur Schule gehen. Wir haben euch deswegen darum gebeten, eure Stimme zu nutzen, damit die Staats- und Regierungschef*innen auf uns aufmerksam werden. Und ihr habt mitgemacht!

Erst vergangene Woche haben sich die G20 in Hamburg getroffen und sich dazu verpflichtet dabei zu helfen, dass die Welt ein besserer Ort für ALLE wird. Danke für euren Einsatz! Zum einen war Bildung einer der Punkte die im Fokus standen, zum anderen gab es einen Verweis auf eine bessere und innovative Finanzierung von Bildung. Es gibt noch viel zu tun, aber wir haben damit einen großen Schritt nach vorne gemacht.

Als wir die Kampagne starteten bekamen die G20 von uns die Note “6”. Nachdem sie euch gehört und gesehen haben, reagierten sie und konnte sich immerhin noch auf eine “3” verbessern. Das reicht, um zu bestehen. Wenn die G20 aber danach strebt zu den Besten zu gehören, dann müssen sie sich noch mehr anstrengen. Daher brauchen wir dich, um unsere Kampagne weiter am Laufen zu halten und dafür zu sorgen, dass 130 Millionen Mädchen die Bildung bekommen, die sie verdienen.

Weltweit habt ihr 34.000 tweets und über 21.000 re-tweets mit dem Hashtag #GirlsCount geteilt. Auf Facebook habt ihr Posts mit dem Hashtag #GirlsCount beinahe 9000 Mal geteilt und über 49.000 Mal auf diese Beiträge reagiert. 16.190 von euch, aus 169 Ländern, haben Kreativität und Leidenschaft für das Thema bewiesen und uns dabei geholfen unseren Girls Count auf eine unglaublich hohe Zahl zu bringen. Schlussendlich haben sagenhafte 122.191 von euch unsere Petition unterzeichnet und damit der G20 gezeigt, dass jedes Mädchen zählt.

Auch unsere unermüdlichen ONE-Unterstützer*innen und ONE-Jugendbotschafter*innen haben dabei geholfen, unsere Botschaft zu verbreiten – online wie offline. Vor der G20-Konferenz „Partnerschaft mit Afrika” und um den G20-Gipfel haben wir in Berlin und Hamburg Poster aufgehängt. Die Botschaft: Alle Mädchen weltweit müssen zur Schule gehen!  

BELGIEN

.@JunckerEU: 106,500+ ONE members call on you to show that #GirlsCount by putting girls’ education at the top of the #G20 agenda pic.twitter.com/brHVoCDszO

— ONEinEU (@ONEinEU) June 9, 2017

In Brüssel organisierten unsere Jugendbotschafter*innen eine symbolische Übergabe vor der Europäischen Kommission und vor dem Europäischen Rat.

The most valuable thing school thought us: CRITICAL THINKING

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Erklärung des Untergeneralsekretärs für Friedenssicherungseinsätze, Jean-Pierre Lacroix, zum Absturz des MINUSMA Force Hubschraubers in Tabankort, im Norden Malis

Vereinte Nationen - 27. Juli 2017 - 10:56

27. Juli 2017 - Der Untergeneralsekretär ist zutiefst bestürzt über die Nachricht des Helikopterabsturzes nahe Tabankort in der Region Gao im Norden Malis. Der Absturz hat zwei deutschen Friedenssicherungskräften das Leben gekostet.Beide hatten Tabankort überwacht, nachdem es am 11. Juli im Norden Malis gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen den bewaffneten Gruppen Coordination des Mouvements de l’Azawad und Plateforme gegeben hatte. Der Untergeneralsekretär möchte sein tiefes Beileid gegenüber den Angehörigen der Opfer sowie der deutschen Regierung und der MINUSMA aussprechen.

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9. September 2017: CETA-Aktionstag zur Bundestagswahl

Forum Umwelt & Entwicklung - 27. Juli 2017 - 9:11

CETA stoppen – JEFTA und TiSA stoppen – TTIP endlich entsorgen – Für einen gerechten Welthandel

CETA, das Freihandelsabkommen der EU mit Kanada, untergräbt Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, ökologische und Verbraucherschutzstandards, soziale Rechte und die Rechte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Auf EU-Ebene hat das Parlament CETA bereits beschlossen, doch in den meisten EU-Mitgliedsstaaten steht eine Ratifizierung noch aus. So auch bei uns:  CETA kann durch Bundestag und Bundesrat noch gestoppt werden. Darum lasst uns Druck machen:

Gerechte Welthandelspolitik muss Wahlkampfthema sein!
Die Positionen der Parteien zu CETA & Co müssen ein Wahlkriterium sein!


Macht mit beim CETA-Aktionstag am 9. September!

 

Abkommen wie mit den USA (TTIP), Kanada (CETA), Japan (JEFTA) und zum Dienstleistungsbereich (TiSA) sind Symptome einer falschen Wirtschafts- und Handelspolitik. Wir brauchen weder diese Freihandelsabkommen, noch eine Politik, die lediglich den Interessen der Konzerne folgt. Was wir brauchen, ist ein soziales und ökologisches Wirtschaften und eine darauf beruhende gerechte Handelspolitik. Doch die EU-Kommission und die Regierungen machen unbeirrt weiter wie bisher: Hinter verschlossenen Türen werden über 20 weitere Freihandelsabkommen vorangetrieben. Ihre Wirtschafts- und Handelspolitik arbeitet für die Kapitalinteressen großer Konzerne, aber gegen die Interessen der Bevölkerung. Das ist eine Politik, die auch rechte und rückwärtsgewandte Strömungen nährt.

Millionen Menschen haben nicht nur gegen CETA, TTIP & TiSA ihre Stimme erhoben, sondern auch Alternativen eingefordert. Sie machen diese  intransparente und undemokratische Handelspolitik nicht mehr mit und wollen diese Politik auch nicht mehr wählen. Es ist Aufgabe der demokratischen Parteien, diesen Willen umzusetzen und einen Politikwechsel herbeizuführen. Das fordern wir ein.

Wir sind Teil einer transnationalen, solidarischen Bewegung. Gerade die Länder des globalen Südens werden durch Handelsabkommen ausgenutzt und ausgegrenzt. Weltweit gehen die Menschen für eine soziale und ökologische Regulierung der Globalisierung, für einen gerechten Welthandel auf die Straße. Und wir sind auf einen lange andauernden Widerstand eingestellt.

Stoppt CETA mit seinen Sonderklagerechten für Konzerne, stoppt die anderen Handelsabkommen!
Für eine Demokratisierung der EU-Handelspolitik und für einen gerechten Welthandel!

Lasst uns am 9. September vor der Bundestagswahl – mit großen und kleinen Aktionen, in großen und kleinen Städten – erneut Druck für eine andere Handelspolitik machen!

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Karl Klima sammelt Deine Klima-Taten

Weblinks - 27. Juli 2017 - 0:32

Comments:

  • Karl Klima sammelt Deine Klima-Tipps aus dem Alltag. Sagt uns, was Ihr schon für den Klimaschutz tut, was Ihr in Zukunft tun wollt, und welche Ideen Ihr noch habt! Es geht um Klima-Tipps aus dem Alltag für Jedermann zum Nachmachen. - Karsten Weitzenegger

Tags: klima, klimaschutz, aktion, konsum, shoppen, shopping, reisen

by: Karsten Weitzenegger

»Better Migration Management«

SWP - 27. Juli 2017 - 0:00

Seitdem die EU und die Türkei das Flüchtlingsabkommen geschlossen haben, hat die zentrale Mittelmeerroute wieder an Bedeutung gewonnen; sie stellt derzeit den wichtigsten Weg für irreguläre Zuwanderung nach Europa dar. Ein Teil der Flüchtlinge und Migranten auf dieser Route stammte 2016 vom Horn von Afrika und aus Ostafrika. Im Rahmen des Khartum-Prozesses bemüht sich die EU um eine migrationspolitische Kooperation mit den Staaten dieser Region. Ein Baustein dieser Zusammenarbeit ist das Programm »Better Migration Management« (BMM). Zivilgesellschaftliche Akteure kritisieren das Programm, weil es ihrer Ansicht nach menschenrechtliche Aspekte missachtet und despotische Regime aufwertet. Die Analyse zeigt, dass dieser Vorwurf bisher unberechtigt ist. Gleichwohl besteht grundsätzlich die Gefahr, dass eine solche Zusammenarbeit autoritäre Machthaber stärken kann, die Menschenrechtsverletzungen begehen. Umso wichtiger ist es, bei der Gestaltung von migrationspolitischen Partnerschaften nicht nur auf Wirksamkeit, sondern auch auf Nachhaltigkeit und Legitimität zu achten.

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Agenda 2030: Es muss schneller gehen

VENRO - 26. Juli 2017 - 15:14

Der jährliche Bericht zur Umsetzung der Agenda 2030 wurde auf dem High-level Political Forum in New York vorgestellt. Der Bericht zeigt, dass in vielen Bereichen der Fortschritt zu langsam ist, um die Ziele bis zum Jahr 2030 zu erreichen. UN-Generalsekretär Guterres drängt daher auf eine rasche Umsetzung: „Die Uhr tickt.“

Noch 13 Jahre bis 2030. Dann sollen die Ziele der Agenda 2030 erreicht sein. Der jährliche Bericht zur bisherigen Umsetzung – der Sustainable Development Goals Report 2017 – wurde vergangene Woche auf dem High-level Political Forum (HLPF) in New York durch Generalsekretär António Guterres vorgestellt.

Armut und Hunger müssen stärker bekämpft werden

Erfreulich ist, dass seit 1999 global eine Milliarde Menschen aus der extremen Armut herauskommen konnten. Trotzdem lebten auch 2013 noch immer 767 Millionen Menschen und 42 Prozent der Bevölkerung Afrikas in extremer Armut. Und auch diejenigen, die in der Statistik nicht mehr als extrem arm sichtbar sind, leben in sehr unsicheren Verhältnissen und können leicht wieder in die extreme Armut fallen, wie der Bericht explizit vermerkt. Legt man eine Definition von Armut zugrunde, die neben Einkommensarmut auch Gesundheit, Bildung und den Lebensstandard hinzuzieht, liegt die aktuelle Armutszahl sogar bei 1,6 Milliarden Menschen.

Auch die Anzahl der unterernährten Menschen fiel global von 930 Millionen (das sind 15 Prozent der Weltbevölkerung) in 2000/2002 auf 793 Millionen (elf Prozent) in den Jahren von 2014 bis 2016. In einem Zeitraum von 15 Jahren sind das allerdings lediglich vier Prozent weniger. Und es gibt starke Unterschiede: In den am wenigsten entwickelten Ländern und den Entwicklungsländern ohne Meereszugang leiden noch immer 25 Prozent der Menschen an Hunger. In Afrika hat die Zahl der Menschen sogar um 16 Million auf 218 Million zugenommen. Diese Entwicklung hängt zwar auch mit dem Bevölkerungswachstum zusammen, ist aber vorrangig ein Zugangsproblem – denn es gibt ausreichend Nahrungsmittel, um die gesamte Bevölkerung der Welt zu ernähren. Die bisherigen Fortschritte reichen nicht aus, um extreme Armut und Hunger bis 2030 zu beseitigen.

Arm trotz Arbeit

Eine weitere wichtige Erkenntnis aus dem Bericht ist, dass viele Menschen – obwohl sie arbeiten – in extremer Armut leben und sich und ihre Familien nicht versorgen können. Zehn Prozent der arbeitenden Menschen haben weniger als 1,9 US-Dollar am Tag zur Verfügung; bei jungen Arbeitenden sind es sogar 15 Prozent. Trotz Arbeit sind deren Familien extrem arm – insbesondere, wenn sie im landwirtschaftlichen und im informellen Bereich tätig sind. Frauen verbringen mehr als drei Mal so viel Zeit mit unbezahlter Arbeit und Pflege als Männer und sind mehrheitlich im schlecht bezahlten informellen Sektor und in der Landwirtschaft beschäftigt. Hier muss auch die nationale und die internationale Förderung gerade von kleinbäuerlicher Landwirtschaft und ganz spezifisch für Frauen deutlich verbessert werden.

So konstatiert der Bericht, dass für die Bekämpfung des Hungers nicht nur die Steigerung der Produktion wichtig ist, sondern es eines Zugangs zu Nahrung über funktionierende Märkte, höherer Einkommen für Kleinbauern und Kleinbäuerinnen sowie eines besseren Zugangs zu Technologie und Land bedarf. Gleichzeitig hat die sektorspezifische Entwicklungshilfe für Landwirtschaft im Rahmen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) – entgegen der Notwendigkeit – von 20 Prozent Mitte der 80er Jahre auf gerade einmal sieben Prozent im Jahr 2015 abgenommen.

Zur Ernährungsunsicherheit trägt auch bei, dass die Fischgründe massiv überfischt sind. Die Überfischung stieg sogar von zehn Prozent im Jahr 1974 auf 31 Prozent im Jahr 2013 und führt dazu, dass in vielen Gemeinschaften, die vom Fischfang leben, die Lebensgrundlagen nicht mehr gesichert sind. Weltweit leben fast 40 Prozent der Menschen in Küstennähe. Hier müssen die bereits bestehenden Vereinbarungen, wie zum Beispiel die Richtlinien der UN-Welternährungsorganisation (FAO) zur Landnutzung oder zur handwerklichen Kleinfischerei, berücksichtigt werden.

Urbanisierung und die Entwicklung in Städten

Das Leben in Städten ist für viele Menschen attraktiv. Häufig ist der Zugang zu sozialen Dienstleistungen besser als auf dem Land, und insgesamt ist Armut in der Stadt weniger vorherrschend. So hatten 2015 85 Prozent der städtischen Bevölkerung Zugang zu sauberem Wasser, im Vergleich zur nur 55 Prozent auf dem Land. Diese Ungleichheiten ziehen Menschen in die Stadt. Allerdings leben schon heute in Afrika südlich der Sahara 56 Prozent der städtischen Bevölkerung unter Slum-Bedingungen und neun von zehn Menschen in der Stadt atmen verschmutzte Luft (nach Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation WHO). Auch wenn der Anteil derjenigen, die in Slums leben, zurückgegangen ist, ist doch ihre Zahl durch den anhaltenden Zuzug in Städte gestiegen. Insbesondere Kinder und Jugendliche sind durch den Mangel an Zugang zu Bildung und Gesundheitsversorgung längerfristig in ihren Entwicklungsmöglichkeiten behindert.

Kleinbäuerliche Landwirtschaft fördern

Auch in der am letzten Tag des HLPF verabschiedeten Ministerial Declaration werden die aktuellen Entwicklungen aufgegriffen. Die Regierungen sind sich durchaus bewusst, dass bei anhaltendem business as usual auch 2030 noch 35 Prozent der Bevölkerung in den am wenigsten entwickelten Länder extrem arm sein werden. Es findet sich ein klares Bekenntnis zur Förderung kleinbäuerlicher Landwirtschaft: „Widerstandsfähige, nachhaltige und inklusive Ernährungssysteme, die die natürlichen Ressourcen schützen, fördern und wiederherstellen, die die ländlichen und städtischen Lebensgrundlagen erhalten und die Zugang zu gesunder Nahrung aus kleinbäuerlicher Produktion ermöglichen, müssten im Zentrum der Bemühungen stehen, sowohl Armut zu beseitigen als auch den Hunger zu beenden, angemessene Nahrung zu garantieren, nachhaltige Landwirtschaft zu fördern und Wohlstand zu erreichen“ (Ministerial Declaration, Abs. 15).

Umstrittenes Abschlussdokument

Nachdem in der Debatte um die Verabschiedung der Abschlusserklärung die Zahl der Länder von 44 auf 43 korrigiert wurde, standen zwei Paragrafen zur Einzelabstimmung: Paragraf 4, der unter anderem diesen Satz enthält: „We call for further effective measures and actions to be taken, in conformity with international law, to remove the obstacles to the full realization of the right of self-determination of peoples living under colonial and foreign occupation, which continue to adversely affect their economic and social development as well as their environment“. Er wurde von Israel zur Disposition gestellt. Mit zahlreichen Enthaltungen blieb der Absatz in dieser Formulierung im Text.

Die USA hinterfragten Paragraph 21, in dem es unter heißt „We will continue to promote a universal, rules-based, open, transparent, predictable, inclusive, non-discriminatory and equitable multilateral trading system under the World Trade Organization, as well as meaningful trade liberalization“. Mit ihrem Antrag blieben sie allerdings allein, und der Absatz blieb ebenfalls – wenn auch wiederum mit zahlreichen Enthaltungen – im Dokument.

Diskussionen um das Gender-Ziel

Eine längere Debatte befasste sich mit Ziel 5 – dem Ziel zur Gendergerechtigkeit. Hier wurde von vielen verschiedenen Seiten übereinstimmend festgestellt, dass die Abschlusserklärung eine deutliche Schwächung gegenüber der Agenda selbst darstellt. So fehlen in der Erklärung vor allem die Bezüge zur erzwungenen Verheiratung und Verheiratung von Mädchen und zu sexuellen und reproduktiven Rechten von Frauen und Mädchen. In seinem Eingangsstatement hatte der Präsident des Wirtschafts- und Sozialrats der Vereinten Nationen (ECOSOC), Frederick Musiiwa Makamure Shava, explizit darauf hingewiesen, dass die Grundlage der Erreichung der Nachhaltigkeitsziele die Agenda 2030 ist und bleibe. Diese Referenz wurde insbesondere im Hinblick darauf, dass die Abschlusserklärung im Vergleich zur Agenda selbst deutliche Abschwächungen enthält, von vielen Mitgliedsländern begrüßt.

Privates Geld als Lösung der finanziellen Agenda-Umsetzung?

Interessanterweise ist die Erklärung wie folgt überschrieben: „Die Beseitigung von Armut in allen ihren Dimensionen durch die Förderung nachhaltiger Entwicklung, die Ausweitung von Möglichkeiten und das Bewältigen dazugehörender Herausforderungen“. Etwas kryptisch vielleicht, aber nach der Teilnahme am HLPF scheint damit sehr klar gemeint zu sein, dass private Akteure und deren Geld stärker in die Umsetzung der Agenda einbezogen werden sollen. Nicht nur fanden während des HLPF im offiziellen Programm mehrere große Businessforen statt, sondern in vielen andere Beiträgen und Veranstaltungen wurde privates Geld als Lösung der finanziellen Umsetzung der Agenda angesehen, so zum Beispiel bei einem side event mit Beteiligung der Bundesregierung. Hier wurde vom parlamentarischen Staatssekretär Thomas Silberhorn ein Dreisäulenmodell vorgeschlagen, in dem ein blending von nationalen öffentlichen, internationalen öffentlichen und privaten Geldern zusammengehen sollen. Bleibt abzuwarten, ob für die Beteiligung privater Akteure Kriterien und Rahmenbedingungen aufgestellt werden, die sich an der Bekämpfung von Armut und an der Einhaltung der Menschenrechte orientieren – denn diese sind für eine inklusive Entwicklungsagenda unbedingt notwendig.

Dieser Blogbeitrag ist in leicht veränderter Form auch bei unserer Mitgliedsorganisation Brot für die Welt erschienen.

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Jemen „größte humanitäre Krise der Welt“ - jetzt Hilfe verdoppeln

Unicef - 26. Juli 2017 - 14:45
Gemeinsames Statement von UNICEF-Exekutivdirektor Anthony Lake, WFP-Exekutivdirektor David Beasley und WHO-Generaldirektor Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus nach ihrem gemeinsamen Besuch im Jemen.
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The Real Power of the G-20 - Why the Summit in Hamburg Stood Out

GIGA - 26. Juli 2017 - 14:44
Article The Real Power of the G-20 - Why the Summit in Hamburg Stood Out

The G20 summit in Hamburg - a landmark moment. GIGA President Prof. Amrita Narlikar shares her analysis in an article in Foreign Affairs online.

At first glance, the recent G-20 summit in Hamburg may have seemed little more than another expensive and pointless diplomatic exercise. The “Leaders’ Declaration,” a document issued at the end of every meeting to set goals and define the lines of collective action, is a compromise text full of banal niceties. The paragraphs on trade are an illustration: the G-20 members promise to “fight protectionism” and yet also acknowledge “the role of legitimate trade defense instruments,” which is essentially a polite nod to the very measures that countries use for protectionism. Climate change is arguably an even bigger disappointment. An agreement among the Group of 20 has now been replaced by a Group of 19+1, in which the outlier position of the United States is essentially legitimized.

With the summit costing the host country at least 130 million euros, German taxpayers are understandably irate about a meeting that they see as having little to no public benefit. Violent protests marred the meeting on a daily basis, and Hamburg has yet to recover from the upheaval. Damaged properties are now being reconstructed and restored, and insurance claims have run into the millions. Citizens of the city were so shaken by what transpired that they now say they never want to host such a summit again. It is therefore worth asking whether any good has come out of this apparent mess. It might seem easy to answer no. But on closer inspection, the answer is an emphatic yes. ...

Read on at foreignaffairs.com

GIGA AutorInnen Prof. Dr. Amrita Narlikar, D.Phil. (Oxon), Ph.D. (Cantab)Präsidentin amrita.narlikar@giga-hamburg.de

Prof. Dr. Amrita Narlikar ist die Präsidentin des GIGA und Professorin an der Universität Hamburg. Zuvor lehrte sie Internationale Politische Ökonomie an der Universität Cambridge; sie ist Gründungsdirektorin des dortigen Centre for Rising ­Powers. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt in den Bereichen Welthandel, Aufstrebende Mächte und multilaterale Verhandlungen. Zudem hat sie ein starkes Interesse an der Außen­politik und Wirtschaft Indiens sowie an Sanskrit und indischer Philosophie.

Andere News Statement | 07.07.2017 G20: "Substantive change will have to occur."

In his opening remarks at a roundtable discussion in Hamburg, GIGA scholar Jann Lay called for an honest and thorough account of the impacts and mechanisms of globalisation.

Interview | 03.07.2017 G20 müssen Globalisierungsängste ernst nehmen

Im Interview mit der dpa Deutsche Presse-Agentur fordert GIGA Präsidentin Prof. Amrita Narlikar, dass die G20 sich mit den Sorgen der Menschen befassen und Reformen einleiten.

Journal | 27.06.2017 Neues Journal of Current Chinese Affairs 1/2017

Die Beiträge dieser Ausgabe des JCCA befassen sich mit der Regierungszeit von Taiwans Ex-Präsident Ma Ying-jeou.

alle News
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Aktuelle Business-Teilnehmerzahlen im Global Compact zum ersten Halbjahr 2017

Global Compact - 26. Juli 2017 - 14:26
Das UN Global Compact veröffentlichte kürzlich aktuelle Zahlen zu den weltweiten Unternehmensteilnehmern im UNGC.
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Dossier #Menschenrechte der bpb

Weblinks - 26. Juli 2017 - 14:06

Comments:

  • Auch fast siebzig Jahre nach Erklärung der Allgemeinen Menschenrechte ist die Frage nach Freiheit und Würde des Menschen aktuell. Sind Menschenrechte universell? Wer verfolgt Verstöße gegen Menschenrechte? Und wie sieht die Situation in verschiedenen Regionen aus? - Karsten Weitzenegger

Tags: Menschenrechte, menschenrecht, politikdidaktik, recht, freiheit, würde

by: Karsten Weitzenegger

Nachhaltiges Wirtschaften in der Praxis

Global Compact - 26. Juli 2017 - 13:32
Kurzbericht zum CSR-Management Forum der IHK Nürnberg in Kooperation mit dem Deutschen Global Compact Netzwerk
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UNICEF: Push-Faktoren ausschlaggebend für Flucht von Kindern nach Europa

Vereinte Nationen - 26. Juli 2017 - 11:23

26. Juli 2017 – Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) berichtet, dass angesichts der anhaltenden Gewalt und den traumatischen Erlebnissen in Libyen und anderen Ländern tausende Kinder beschließen, alleine zu fliehen. Dabei haben sie nicht unbedingt Europa als Ziel, sondern möchten einfach den unerträglichen Umständen entkommen. Eine neue Studie über Push- und Pull-Faktoren im Kontext der Kinderehe zeigt, dass 75 Prozent der Kinder, die auf der Flucht sind, sich bewusst entschieden haben alleine zu fliehen und keine Absicht haben, nach Europa zu gehen, erklärte UNICEF-Sprecherin Sarah Crowe in Genf. „Was bei diesen neuen Erkenntnissen besonders auffiel war, dass es wesentlich mehr Push-Faktoren, also Konflikte oder Gewalt in der Heimat, als Pull-Faktoren – Gründe, die sie speziell nach Europa ziehen – gibt“, sagte Crowe. „Diese Ergebnisse widersprechen der bisherigen Sichtweise.“ 63 Prozent der Kinder und Jugendlichen, die in Libyen ankommen, haben ihr Land verlassen, weil sie Gewalt und Trauma erlebt haben. Diese Erfahrungen sind der Studie zufolge die treibende Kraft für die Kinder, die gefährliche Überseefahrten anzutreten. Ein gambischer Junge sagte: „Wenn du einen Löwen hinter dir hast und vor dir das Meer, entscheidest du dich für das Meer.“ Unter den befragten Mädchen ist eine von fünf vor Zwangsehe geflohen. UNICEF betonte, dass die Studie Politikern helfen kann, zu verstehen warum Kinder die gefährliche Reise antreten und wie sie am besten nach ihrer Ankunft unterstützt werden können.

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GIGA-Wissenschaftlerin erhält Deutschen Studienpreis

GIGA - 26. Juli 2017 - 10:50
Auszeichnung GIGA-Wissenschaftlerin erhält Deutschen Studienpreis

Julia Strasheim hat den hoch angesehenen Deutschen Studienpreis der Körber-Stiftung gewonnen. Für ihre Dissertation über Friedenssicherung nach Gewaltkonflikten erhält sie den ersten Preis in der Sektion Sozialwissenschaften.

Andere News Article | 27.07.2017 The Real Power of the G-20 - Why the Summit in Hamburg Stood Out

The G20 summit in Hamburg - a landmark moment. GIGA President Prof. Amrita Narlikar shares her analysis in an article in Foreign Affairs online.

Statement | 07.07.2017 G20: "Substantive change will have to occur."

In his opening remarks at a roundtable discussion in Hamburg, GIGA scholar Jann Lay called for an honest and thorough account of the impacts and mechanisms of globalisation.

Interview | 03.07.2017 G20 müssen Globalisierungsängste ernst nehmen

Im Interview mit der dpa Deutsche Presse-Agentur fordert GIGA Präsidentin Prof. Amrita Narlikar, dass die G20 sich mit den Sorgen der Menschen befassen und Reformen einleiten.

alle News Regionen GIGA Institut für Asien-Studien
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Macron kündigt Wende in der Entwicklungszusammenarbeit an

EurActiv - 26. Juli 2017 - 9:04

Entscheidung nach einigem Hin und Her: Emmanuel Macron hat nun doch bestätigt, dass Frankreich sein Entwicklungshilfe-Budget bis 2022 auf 0,55 Prozent des Bruttonationaleinkommens anheben wird.

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Mit gutem Beispiel voran

Engagement Global - 26. Juli 2017 - 8:55
Der erste UCLG-Report zur „Lokalisierung“ der SDGs zeigt unter anderem gute Beispiele aus Deutschland. Foto: Engagement Global/SKEW

Der Weltverband der Kommunen (United Cities and Local Governments - UCLG) hat einen neuen Bericht mit dem Titel „National and Sub-National Governments on the way towards the Localization of the SDGs“ vorgestellt. Der Bericht basiert auf Informationen aus erster Hand, die UCLG von lokalen und regionalen Gebietskörperschaften und ihren Verbänden in über 30 Ländern gesammelt hat, ergänzt durch eine Analyse der 63 offiziellen freiwilligen Überprüfungen und „Hauptmeldungen“, die von nationalen Regierungen vorgestellt wurden. Die Ergebnisse wurden Mitte Juli bei der diesjährigen Umsetzungskonferenz zu den nachhaltigen Entwicklungszielen der Vereinten Nationen (High Level Political Forum on Sustainable Development - HLPF) in New York vorgestellt.

Der UCLG-Bericht gibt Hinweise auf die aktuelle und potenzielle Rolle von Kommunen bei der „Lokalisierung“ von SDGs. Besonderes Augenmerk gilt dabei der zunehmenden Beteiligung subnationaler Gebietskörperschaften an der Verbreitung und Anpassung der SDGs. Der Bericht zeigt auf, wie sich in der Mehrheit der untersuchten Länder Kommunen am Konsultationsprozess beteiligen und zuständig sind für zentrale Politikbereiche im Zusammenhang mit den SDGs. Allerdings haben viele Länder die lokale Ebene noch nicht in die nationalen Konsultationsmechanismen eingebunden, was zeigt, dass stärkere Anstrengungen und innovative Strategien erforderlich sind, um die lokale Mitsprache und die Beteiligung an der Verwirklichung der SDGs zu fördern.

Die Aktivitäten der deutschen Kommunen und Kommunalverbände finden in dem Bericht an vielen Stellen lobend Erwähnung, darunter auch die Projekte der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) bei Engagement Global. Dazu gehören beispielsweise „Global Nachhaltige Kommune in Nordrhein-Westfalen“ und von der SKEW unterstützte Aktionen wie etwa die Musterresolution des Deutschen Städtetags und des Deutschen Städte- und Gemeindebunds, zu denen die Servicestelle bundesweit intensiv berät. Außerdem wird der „Interministerielle Arbeitskreis Nachhaltige Stadtentwicklung in nationaler und internationaler Perspektive“ als innovatives Beispiel für die Zusammenarbeit in einem föderalen Mehrebenensystem genannt.

Der Bericht von UCLG für die Globale Taskforce ist der erste einer Reihe von Bemühungen, die darauf abzielen, die Sichtbarkeit und Wertschätzung lokaler und regionaler Initiativen zu verbessern. Der Beitrag der lokalen und regionalen Staatsebenen zum globalen Dialog müsse anerkannt werden, und sie müssen ihren rechtmäßigen Platz auf dem globalen Berichtstisch erhalten, so die UCLG.

Weitere Informationen

Zum Bericht von United Cities and Local Governments

Zu den Informationen über Global Nachhaltige Kommunen

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