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Litterbase: Diese Karte zeigt, welchen Schaden Müll im Meer anrichtet

reset - vor 3 Stunden 49 Minuten
Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts haben mit Litterbase die weltweit erste umfassende Datenbank zusammengestellt, die die Vermüllung unserer Ozeane zeigt – und welche Auswirkungen sie auf die Umwelt hat.
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„Schöne Reden, wenig Fortschritt“

BfdW - 23. April 2017 - 15:45

Schwierige Zeiten für Indigene und den Kampf um Anerkennung ihrer Rechte. Für viele europäische und andere westliche Staaten seien indigene Gruppen bei ihrer Entwicklungshilfe keine Priorität mehr, beklagt Nigel Crawhall.

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CSW highlights role of public sector and Tax Justice

Global Policy Watch - 22. April 2017 - 17:08

By Sarah Dayringer and Karen Judd

The United Nations Secretary-General Antonio Guterres challenged participants at the 61st Commission on the Status of Women (CSW 61) in March 2017: “Do not let us at the UN off the hook. Keep our feet to the fire.” Many civil society organizations (CSOs) are doing just that –  calling for more from the CSW.

At CSW 61, Dalia Leinarte, Chair of the Committee on the Elimination of Discrimination against Women (CEDAW) said, “[l]inking the [CEDAW] Convention to the 2030 Agenda [for Sustainable Development] has great potential in advancing women’s economic empowerment and enables the Committee to support States in implementing the [Sustainable Development Goals] SDGs.”

This message resonated at CSW 61 as the discussion on how to finance gender equality turned toward Member State and non-State partnerships to “fill the gaps”. However, many CSOs pointed out that efforts to mobilize resources for gender equality – and more broadly the SDGs – should not be at the cost of democratic governance. Women’s rights and economic empowerment depend on taking back and protecting the public sector, which is increasingly assailed by privatization and corporate influence.

A 2016 Public Services International report concludes: “There is no evidence that the private sector is more efficient than the public sector, in fact, experience as well as scholarly economic studies have shown the public sector to be as efficient or more so than the private sector.” In a 2016 working paper from the UN Department of Economic and Social Affairs (UN DESA) on PPPs reiterates the risks involved for governments:

Overall, analyses by both the IMF and World Bank have expressed concerns regarding perverse incentives on the part of governments to treat [Public Private Partnerships] PPP contingent liabilities as “off balance sheet”, which in turn undermines sound fiscal management.” Referencing a 2015 study, the working paper concluded: “the historical experience of several countries in the developed and developing world shows that PPPs can pose a huge financial risk to the public sector.

However, nothing in the 2030 Agenda (A/RES/70/1) prevents foreign investors from suing governments for implementing policies designed to help achieve the SDGs, particularly those on health, energy and the environment that may limit potential corporate profitability. A 2016 report from Development Alternatives with Women for a New Era (DAWN), indicates that “[a] stronger commitment by governments is needed to ensure private sector compliance with human rights, including women’s rights”.

The International Covenant on Economic, Social and Cultural Rights (ICESCR) General Comment on State Obligations under the ICESCR in the Context of Business Activities issued in October 2016, also raised an alarm, calling on Member States to “prevent and address the adverse impacts of business activities on human rights”. The comment observed that “major development projects have increasingly involved private investments, often in the form of public-private partnerships (PPPs) between state agencies and foreign private investors”.

Women’s organizations and gender equality advocates emphasized the need for international tax co-operation to advance women’s empowerment in all countries. Sharing this concern, the CSW 61 Agreed Conclusions include the need for “progressive tax systems, improved tax policy, more efficient tax collection and increased priority on gender equality and the empowerment of women in official development assistance”. Kate Lappin of the Asia Pacific Forum on Women, Law and Development spurred advocacy efforts at CSW 61 for the proposed global tax body raised in the Financing for Development Forum, calling for it to be “pushed in the [CSW 61] declaration, to evidence its link with the advancement of women’s rights”.

The call for an independent global tax body in connection with CSW, along with the call on Member States to strengthen government oversight of PPPs is significant. Does it perhaps signal a new willingness of CSW to take on constraints to women’s rights and empowerment beyond the national level?

This has opened a moment for bold political leadership to champion a course correction for the UN development system, equal to the demands of the 2030 Agenda. New proposals and recommendations should aim high, towards shaping a system-wide framework. They should be backed by a persuasive call for Member States to comprehensively act on them.  — Barbara Adams

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7 Gründe, warum Millionen Mädchen keine Chance auf Bildung haben

ONE - 21. April 2017 - 16:04

Die Beweislage ist klar: Länder, in denen Mädchen eine gute Bildung erhalten, sind nicht nur wohlhabender und gesünder, es herrscht auch mehr Gerechtigkeit und Stabilität in der Gesellschaft. Warum also gibt es weltweit noch immer Mädchen, die keinen Zugang zu einer guten Bildung erhalten? Die Hürden, die Mädchen in den ärmsten Ländern überwinden müssen, sind zahlreich und komplex. Zu den größten Herausforderungen zählen diese 7 Faktoren:

Kosten

Selbst wenn keine Schulgebühren gezahlt werden müssen, entstehen Kosten für den Schulbesuch. So müssen beispielsweise Schuluniformen gekauft, der Transport zur Schule bezahlt und Unterrichtsmaterialen, wie Bücher, Stifte und Notizhefte, angeschafft werden.  Außerdem gibt es zusätzliche Kosten, die aufkommen, wenn Kinder nicht arbeiten gehen oder im Haushalt helfen können.

Gewalt und Sicherheit

In einigen Regionen erlauben Eltern ihren Töchtern nicht, dass diese zur Schule gehen. Das bedeutet jedoch nicht unbedingt, dass sie nicht wollen, dass ihre Töchter unterrichtet werden. Vielmehr bleiben Kinder oft zu Hause, weil der Schulweg zu unsicher ist und das Risiko besteht, dass Mädchen angegriffen werden.

Konflikt-  und Notfallsituationen

In Ländern, die von Konflikten und Krisen geprägt sind, besteht nicht immer ein Zugang zur Bildung. Die Folge ist, dass Mädchen in diesen Ländern mehr als doppelt so oft nicht zur Schule gehen als Mädchen, die in konfliktfreien Ländern aufwachsen.

Unterrichts- und Schulklima

Das Fortbestehen einer traditionellen Rollenverteilung von Geschlechtern kann dazu führen, dass Mädchen vom Lernen bestimmter Themen und Fächer wie Wissenschaft, Technik, Ingenieurwesen und Mathematik ausgeschlossen werden. Im Unterricht sollten Mädchen jedoch miteinbezogen werden und die gleichen Chancen erhalten wie ihre männlichen Mitschüler.

Zugang zu Ressourcen

Oft wird der Lernerfolg von Mädchen verringert, weil die Ressourcen nicht an ihre Bedürfnisse angepasst sind. Werden Unterrichtsmaterialen, Schulbücher oder Online-Lernangebote auch auf die Interessen von Mädchen zugeschnitten, profitieren diese davon in der Schule und beim Lernen.

Kulturelle Normen und Erfahrungen

Haushalt, die Pflege von Familienmitgliedern, frühes Heiraten und Kinderkriegen sind nur einige Faktoren, die dazu beitragen, dass Mädchen nicht zur Schule gehen. In Kulturräumen, in denen diese Erwartungen an Mädchen die Regel sind, steht Bildung oft an letzter Stelle.

Schwache Infrastruktur

Überfüllte Klassenräume und heruntergekommene Schulgebäude verschlechtern die Lernumgebung aller Kinder. Wenn in Schulen keine getrennten Toiletten, Waschräume und Hygieneartikel vorhanden sind, können sich Mädchen während ihrer Monatsblutung entmutigt fühlen, die Schule zu besuchen.

Du brauchst noch mehr Details und Gründe, warum es wichtig ist, dass Mädchen weltweit zur Schule gehen? Dann lies unseren aktuellen Report Armut ist sexistisch – Warum Bildung für alle Mädchen gut für alle ist.

Mach mit bei #GirlsCount, um unseren Politikerinnen und Politikern zu zeigen, dass jedes Mädchen zählt und dass Bildung für Mädchen ganz oben auf ihre Agenda gehört.
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Oxfam kritisiert Verantwortungslosigkeit von Siemens

Oxfam - 21. April 2017 - 15:51
Seit 2014 weiß Siemens von den schweren Menschenrechtsverletzungen beim Bau des Wasserkraftwerks Agua Zarca in Honduras. Selbst nach der Ermordung von Berta Cáceres wird Siemens seiner menschenrechtlichen Verantwortung nicht gerecht. © Sabri Beltaief Protest vor der Siemens-Zentrale am Münchner Karlsplatz.

Siemens weist ein Jahr nach der Ermordung von Berta Cáceres immer noch jede Verantwortung von sich. Dies ist ein Armutszeugnis für einen global tätigen Konzern, der sich mit seiner menschenrechtlichen Verantwortung brüstet. Siemens hält Versprechen nicht ein, hält Informationen zurück und erklärt sich sakrosankt als nicht zuständig. In punkto Menschenrechte ist etwas faul im Hause Siemens, aber gewaltig.

Worum geht’s?

Oxfam wirft Siemens und Voith vor, indirekt mitverantwortlich für Morde in Honduras zu sein. Beide Konzerne sind am Wasserkraftwerkausrüster Voith Hydro beteiligt: Voith hält 65 Prozent der Anteile, Siemens 35 Prozent. Voith Hydro schloss im Februar 2013 einen Vertrag mit der honduranischen Betreiberfirma DESA für die Lieferung von Turbinen für das Wasserkraftwerk Agua Zarca. Das Kraftwerk wird am Fluss Gualcarque errichtet, welcher der indigenen Gemeinschaft der Lenca als heilig gilt. Die Lizenz wurde DESA im Jahr 2010 auf illegale Weise erteilt, weil die Zustimmung der Indigenen nicht vorher eingeholt wurde. Gegner des Projektes waren massiv Repressionen von der Polizei, Militärs und privaten Sicherheitsfirmen ausgesetzt. Im Juli 2013 wurde bei Protesten ein Demonstrant von einem Soldaten erschossen. Insgesamt wurden mittlerweile sechs Gegner des Wasserkraftwerks getötet, darunter im März 2016 Berta Cáceres.

Wie reagierte Siemens auf den Vorfall?

Siemens hat von Anfang an darauf verwiesen, dass er „nicht Teil des projektverantwortlichen Konsortiums zum Bau des Wasserkraftprojekts“ und folglich nicht zuständig ist. Nach der Ermordung von Berta Cáceres hat der Konzern unverzüglich Kontakt zu Voith Hydro aufgenommen, um sich auf dem Laufenden zu halten. Siemens hat Voith seine Bedenken mitgeteilt und das Unternehmen gebeten, sein Engagement in diesem Projekt zu überprüfen – abhängig von den Ergebnissen der behördlichen Untersuchung. Sie würden den Fall weiter beobachten. Als Voith Hydro am 4. Mai erklärte, alle Lieferungen für das Projekt bis auf Weiteres einzustellen, hielt Siemens dies für „notwendig und richtig“.

Siemens wurde bereits seit 2014 regelmäßig auf den Hauptversammlungen über die Missstände und Menschenrechtsverletzungen in Auga Zarca informiert und wurde trotzdem nicht tätig. Auch nach der Ermordung verweist Siemens auf seine Minderheits­beteiligung, sieht sich nicht als zuständig an und drängte Voith nicht, Konsequenzen zu ziehen.

Siemens hält Versprechen nicht ein und Informationen zurück

Ende Juni 2016 teilte Siemens uns mit, dass der Sustainability Board beschlossen habe, einen „intensiven Klärungsprozess zu der Beteiligung von Siemens an Wasserkraftprojekten“ vorzunehmen, der „zügig“ erfolgen sollte. Dieser Klärungsprozess sollte sowohl seine eigene Beteiligung an Wasserkraftwerken als auch seine Beteiligung an Voith Hydro umfassen. Die Ergebnisse würden Ende des Sommers vorliegen. Trotz mehrfachen Nachfragens hat Oxfam von Siemens keine befriedigende Antwort zu den Ergebnissen des Klärungsprozesses und zu der Überprüfung des unternehmensinternen Risikomanagements in Punkto Menschenrechte erhalten. Am 3. März 2017 baten wir Siemens, uns die entsprechenden Informationen zeitnah zukommen zu lassen.

Am 21. März 2017 erhielt Oxfam eine Antwort von Siemens. In dem Brief wurde auf unsere Bitte, uns die Ergebnisse des Klärungsprozesses mitzuteilen, nicht eingegangen. Uns wird zwar erklärt, Siemens habe „durchaus entsprechende Vorsorgemaßnahmen getroffen“. Zukünftige Projekte dieser Art würden verstärkt unter Risikogesichtspunkten evaluiert und eventuell erforderliche Maßnahmen im Rahmen der menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten noch früher eingeplant“. Siemens bleibt Oxfam aber nach wie vor eine Antwort darüber schuldig, was genau die Ergebnisse des Klärungsprozesses sind und welche konkreten Vorsorgemaßnahmen getroffen wurden.

Dabei gehört Transparenz zu den zentralen Anforderungen der UN-Leitprinzipien für Wirtschaft & Menschenrechte. Im Leitprinzip 21 steht geschrieben: „Um darüber Rechenschaft abzulegen, wie sie ihren menschenrechtlichen Auswirkungen begegnen, sollten Wirtschaftsunternehmen bereit sein, dies extern zu kommunizieren, insbesondere wenn von betroffenen Stakeholdern oder in ihrem Namen Bedenken vorgebracht werden.“ Organisationen wie Oxfam können nicht überprüfen, ob die Vorsorgemaßnahmen wirklich den UN-Leitprinzipien entsprechen. Es ist anzunehmen, dass dies nicht der Fall ist, warum sonst würde Siemens diese Informationen zurückhalten? Fest steht, Siemens verletzt seine menschenrechtliche Sorgfaltspflicht in punkto Rechenschaftspflicht und Transparenz. Auch im Nachhaltigkeitsbericht 2016 gibt es keine Informationen zu den Ergebnissen des Klärungsprozesses.

Siemens erklärt sich sakrosankt als nicht zuständig

Siemens schreibt in seinem Brief an Oxfam: „Siemens selbst hat keine direkte Beteiligung an dem Projekt Agua Zarca. Ausschließlich Voith Hydro, eine Minderheitsbeteiligung von Siemens, ist als Lieferant tätig. Daher liegt die Verantwortung für die menschenrechtliche Sorgfaltsprüfung bei Voith Hydro.“ Im Dossier „Schmutzige Geschäfte mit Wasser“ legt Oxfam mit Bezugnahme auf das OHCHR dar, warum sich Siemens seiner menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht im Fall von Agua Zarca nicht entziehen kann. Es geht hier um negative Auswirkungen „auf Grund einer Geschäftsbeziehung", die unmittelbar mit der Geschäftstätigkeit von Siemens – nämlich ihrer Beteiligung an Voith Hydro - verbunden sind.

Prof. Prof. Dr. Markus Krajewski vom Lehrstuhl für öffentliches Recht und Völkerrecht (Universität Erlangen-Nürnberg) äußert sich zur menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht von Siemens wie folgt: "Wenn Siemens von Menschenrechtsverletzungen in einem konkreten Projekt  und der Geschäftsbeziehung seines Beteiligungsunternehmens Voith Hydro erfährt, muss er natürlich reagieren. Darüber hinaus muss Siemens natürlich die menschenrechtlichen Risiken seiner Geschäftsbeziehung -also der Beteiligung an Voith Hydro - bewerten. Hierfür ist von Bedeutung, dass es sich nicht um einen Einzelfall handelt.“

Es ist also schlicht und ergreifend falsch, wenn Siemens erklärt, dass die Verantwortung für die menschenrechtliche Sorgfaltsprüfung allein bei Voith Hydro liegt. Informationen aus zugänglich gewordenen Gerichtsakten untermauern währenddessen die Forderung von Oxfam und Verbündeten, dass Voith und Siemens sich komplett aus Agua Zarca zurückziehen müssen. Es liegen nun Informationen vor, dass DESA Verbindungen zum honduranischen Militär auf höchster Ebene hat und dass die Rechtsanwälte von DESA sogar die honduranische Regierung aufforderten, mit allen verfügbaren Mitteln die Aktionen von COPINH zu verfolgen, zu bestrafen und zu neutralisieren.

Wie viele Menschen müssen noch getötet werden, bis Siemens und Voith sich endlich aus Agua Zarca zurückziehen? Oxfam wird solange nicht nachlassen, bis Berta Cáceres, ihrer Familie und ihrer Gemeinschaft der Lenca endlich Gerechtigkeit widerfährt.

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Berlin, 01.06.2017 „Time to react - Zivilgesellschaftliche Handlungsspielräume stärken“

Hirschfeld-Eddy-Stiftung - 21. April 2017 - 14:56
Internationale Konferenz: Strategien und Bündnisse gegen den Closing Space
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UN-Kampagne für atomare Abrüstung

BfdW - 21. April 2017 - 14:10

An den Verhandlungen, die Ende März und Anfang April 2017 bei den Vereinten Nationen in New York stattfanden, beteiligen sich bislang ausschließlich Staaten, die selbst nicht über Atomwaffen verfügen.

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Unterrichten in der Vorschule: Wenn Spiderman neben Shakira sitzt…

Misereor - 21. April 2017 - 14:04
Als „Pionierfreiwillige“ in unserer Einsatzstelle in Kolumbien stellt sich meiner Mitfreiwilligen Johanna und mir auch die Aufgabe, neue Arbeitsbereiche ausfindig zu machen und auszuprobieren. So unterrichten wir nun seit knapp zwei Monaten in den fünf Vorschulklassen der Schule „Institución Educativa Junin“ Englisch. In diesem Blogeintrag berichte …

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Dirk Roßmann erhält den Steiger Award

DSW - 21. April 2017 - 12:29

Im Rahmen einer Galaveranstaltung mit 250 Gästen in Dortmund wurde Dirk Roßmann am 25. März der „Steiger Award“ verliehen. Der prominente Preis lehnt an die Tugenden des Bergmanns an und wird daher auch als „Ruhrpott-Oscar“ bezeichnet. Geehrt werden Menschen, „die in ihrem Handeln und Denken Gradlinigkeit, Offenheit und Toleranz bewiesen haben; Menschen, die sich auf ihrem Weg nicht beirren lassen und bereit sind, Verantwortung zu übernehmen“.

Dirk Roßmann erhielt den Preis in der Kategorie „Charity“ für sein Engagement als Stifter der DSW. Die Laudatio hielt DSW-Geschäftsführerin Renate Bähr, die auf 20 gemeinsame Jahre Stiftungsarbeit zurückblickte. Sie erkenne bei Dirk Roßmann „einen unumstößlichen Glauben an das Potenzial junger Menschen“, sagte Renate Bähr. Es gehe ihm immer darum, „die Erwachsenen von morgen und damit unser aller Zukunft“ zu fördern. Es sei diese Weitsicht, die sowohl sein unternehmerisches als auch sein soziales Engagement auszeichne.

Der Beitrag Dirk Roßmann erhält den Steiger Award erschien zuerst auf DSW.

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Preisverleihung des Kulturwettbewerbs „Aller Welt Bühne“

Engagement Global Presse - 21. April 2017 - 11:02
Gewinner in der Kategorie Darstellung: der Jugendkulturverein Mladost e.V. Foto: Mladost e.V.

Auf der Messe Fair Handeln in Stuttgart wurde heute zum zweiten Mal der landesweite entwicklungspolitische Kulturpreis für Bühnendarbietungen „Aller Welt Bühne“ vergeben. Der Wettbewerb wurde für Bühnendarbietungen einzelner Künstler und Künstlerinnen (Laien und Profis) sowie für vielfältig zusammengesetzte Ensembles ausgelobt, die sich entwicklungspolitischen Fragen widmen. Gesucht wurden Darbietungen zu aktuellen, universalen Themen in den Kategorien Gesang, Musik, Choreografie, Tanz, Theater, Rap, Pantomime und Sprache.

Träger des Wettbewerbs ist Engagement Global gGmbH, Außenstelle Baden-Württemberg / Bayern in Kooperation mit dem Forum der Kulturen e. V. und dem Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg, DEAB.

Die Jury bestand aus Paulino Miguel (Forum der Kulturen, Stuttgart), Gabriele Radeke und Ajit Thamburaj (DEAB), Miriam Woggon (Schauspielerin, Kabarettistin, Autorin) und Ute Schulz von der Außenstelle Baden-Württemberg/Bayern von Engagement Global.

In der Kategorie Darstellung setzte sich der Jugendkulturverein Bosnien und Herzegowina Mladost e. V. mit seinem Beitrag „Europe meets Ethno“ durch. Der Verein Mladost e.V. arbeitet den blutigen Zerfall des ehemaligen Jugoslawien künstlerisch auf. Die Aktivitäten des Vereins lindern die seelischen Wunden, die durch den Konflikt entstanden sind. „Europe meets Ethno“ ist darüber hinaus Versöhnungsarbeit, denn im Mittelpunkt steht die Völkerverständigung unter den Nationen des Balkans. Außerdem sorgt der Verein durch Traditionspflege und neue transkulturelle Ansätze dafür, dass die Kultur der Region auch bei den Jugendlichen präsent bleibt.

Mit dem Preis in den Kategorien Ensemble und Effekte wurde die Gruppe Flamekeepers für „Heroes of modern Society“ prämiert. Die aus Geflüchteten und Nicht- zusammengesetzte Gruppe Flamekeepers ermöglicht eine Begegnung auf Augenhöhe. Sie versteht es, Breakdance, HipHop, Rap, Gesang und Schauspiel in einem musikalisch-darstellerischen Mix zu verbinden und bewegt sich damit an der Realität Jugendlicher. Mit der HipHop-Kultur wird die Verarbeitung des Erlebten mit den hiesigen Gegebenheiten verbunden.

Der Jury gefiel, dass in beiden Beiträgen über Vielfalt nicht nur geredet, sondern diese auch gelebt wird. Der Dialog und das gemeinsames Schaffen stehen im Vordergrund. Schwerpunktmäßig geht es um Jugendliche, also um die Zukunft der Mitbürgerinnen und Mitbürger.

Der Verein Mladost e.V. gewann 500 Euro, die Gruppe Flamekeepers erhielt 500 Euro für die Kategorie Ensemble sowie 500 Euro für die Kategorie Effekte.

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Aufforderung zur Bewerbung

Engagement Global - 21. April 2017 - 10:16
Qualifizierungen für Referentinnen und Referenten gehören zum Angebot von BtE.

Die Konsortialpartner des Programms Bildung trifft Entwicklung (BtE) möchten ihre Aktivitäten in den Bundesländern Bayern und Schleswig-Holstein verstärken. Es wird beabsichtigt, die Trägerschaft einer „Regionalen Bildungsstelle Bildung trifft Entwicklung“ für das Bundesland Bayern sowie die Trägerschaft einer „Regionalen Bildungsstelle Bildung trifft Entwicklung“ für das Bundesland Schleswig-Holstein zu den nachfolgend angeführten Bedingungen zu vergeben.

Bildung trifft Entwicklung ist ein Programm, welches Referentinnen und Referenten mit authentischen Erfahrungen aus dem Globalen Süden weiterbildet und sie in Veranstaltungen des Globalen Lernens in Schulen und außerschulische Einrichtungen vermittelt. BtE wird von Engagement Global gGmbH mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gefördert.

Wir bitten Sie in einem ersten Schritt um Zusendung einer formlosen Interessensbekundung für die Abgabe einer Bewerbung per E-Mail bis zum 3. Mai 2017 an:

monika.ziebell@engagement-global.de
und in cc an:
h.zebisch@ewnt.org

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung bis zum 31. Mai 2017!

Weitere Informationen

Weitergehende Informationen zu den Rahmenbedingungen des Programms, den notwendigen Bewerbungsunterlagen und den Fristen und dem Verfahren, finden Sie hier:

Zur Internetseite von Bildung trifft Entwicklung

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UN fordern Deeskalation in Venezuela

Vereinte Nationen - 21. April 2017 - 10:07

21. April 2017 – Die Vereinten Nationen haben Besorgnis über eine Eskalation der Situation in Venezuela geäußert. In einem Statement riefen sie die Regierung und Opposition dazu auf, die Herausforderungen des Landes gemeinsam und im Interesse der Bevölkerung anzugehen.
„Wir rufen die Regierung Venezuelas und die Opposition dazu auf, die Bemühungen für einen Dialog zu verstärken“, hieß es in dem Statement von UN-Sprecher Stéphane Dujarric. Das Schreiben forderte insbesondere den Dialog um Kernbereiche wie die Machtverteilung im Staat, den Wahlkalender, Menschenrechte sowie die wirtschaftliche Situation des Landes voranzutreiben.
Dujarric forderte „konkrete Handlungen“ um einer weiteren Verschärfung der Situation entgegenzuwirken. In den vergangen Tagen hatten sich die Proteste gegen die Regierung von Präsident Maduro verschärft und  vielerorts zu gewaltsamen Auseinandersetzungen geführt.

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Africa – G20 and Proposals for Marshall Plans

SWP - 21. April 2017 - 0:00

Africa ranks high on Europe’s – and especially Germany’s – political agenda for 2017. The broader framework of relations is in flux, with the United States’ economic policies turning inward, China’s economic growth tailing off, and a number of economic part¬nership agreements between the EU and African regions coming into force. Africa is a priority of the German G20 Presidency, but there are also discussions about ideas for a Marshall Plan proposed by the German Minister for Economic Cooperation and the President of the European Parliament respectively. These initiatives open up opportunities for Germany and Europe to evolve the foundations of cooperation with Africa.

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Syria’s Sectarian Quandary

SWP - 21. April 2017 - 0:00

A U.S. missile strike against the Assad regime in response to a suspected chemical weapons attack may have lessened a fear of Russia among countries that nominally back the Syrian opposition. Renewed U.S. diplomatic engagement in Syria could relieve pressure on the opposition to accept a settlement at the Geneva talks, which would be little more than a facelift of the Alawite-dominated regime. The international environment has lacked the balance to redress the disenfranchisement of Syria’s majority Sunni population – a root cause of the war. European states hope to employ their reconstruction funding capacity. But stabilization remains far-fetched without a political transition and an inclusive system that can end the Assad clan’s monopoly on power.

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Harmonization of ECOSOC and the General Assembly for the 2030 Agenda

Global Policy Watch - 20. April 2017 - 18:21

The 2030 Agenda for Sustainable Development is driving discussions on reforming UN working methods. Consultations are being held at the UN headquarters, which aim to enhance synergies and coherence, and to reduce overlap between the agendas of the UN General Assembly (GA) and the UN Economic and Social Council (ECOSOC), including in the high-level political forum on sustainable development (HLPF).

“The dialogue”, as the co-Chairs of Australia and Argentina refer to it, is premised on a previous mapping of GA committees’ mandates, and includes the reexamination of the UN Department of Economic and Social Affairs (DESA) and other Secretariat offices, to better align with the 2030 Agenda.

To slim down overlaps, some Member States propose that the UN eliminate resolutions under ECOSOC that duplicate resolutions in the GA. Additionally, some view ECOSOC as operating in isolation from the intergovernmental negotiations of the GA committees, and therefore have called for its “overhaul”. The G77 representative pointed out that ECOSOC discussions are not often committed to institutional memory. The US delegate added, “quickly one discussion is forgotten by the time we get to the next ECOSOC event”.

The G77 and China noted while “working on the issues from different perspectives is okay”, they are still intent on prioritizing the collective views of the universal membership of the UN. Enhancing equal footing in participation “cannot be led by a restrictive group of hegemonic powers”. Many times the scheduling of the GA and ECOSOC meetings limit the participation of developing countries, who usually have less staff and smaller missions. Supporting the G77 proposal to restrict High-level meetings to only two or three a year, Kiribati added: “This simplification must also support the facilitation of smaller States’ participation”.

The Singapore representative pointed out that: “We have no choice to address old ways of working and add innovation and coherence to our work”. Discussions on creating coherence between the intergovernmental decision-making body (GA) and the operationalization body (ECOSOC) of the UN – in consultation with the Secretary-General’s efforts – are pertinent to the achievement of the 2030 Agenda.  

The 2030 Agenda mandates require a greater level coordination and a rearrangement of the UN institutional framework never before expected from the UN. Some Member States are calling for a UN system that focuses on results instead of mandates in working out synergies between the GA Committees and ECOSOC. However, calling for the UN system to focus on results instead of mandates, isn’t as simple as it seems. The co-Chairs have posed the following questions: how can we best differentiate between overlap that is useful and overlap that is duplicative? How can our process be consistent with resolution 70/299, which addresses the follow-up and review of the 2030 Agenda for Sustainable Development at the global level? To do this they are exploring possible ways to create an incentive-based system to produce results. Yet, financial incentives are being tip-toed around by the very Member States asking for results.

The next meeting for the dialogue process in June 2017 will be in the format of small group meetings, which aim to test the recommendations of the co-Chairs.

Further information on the mandates and mapping of the UN General Assembly and ECOSOC can be found in the 24 March 2017 letter from the co-Chairs. (http://www.un.org/pga/71/wp-content/uploads/sites/40/2015/08/Synergies-between-work-of-GA-and-ECOSOC-in-light-of-2030-Agenda.pdf). More on the ad hoc working group on the revitalization of the General Assembly, (AHWG) can be found on their webpage (http://www.un.org/en/ga/revitalization/revital_current.shtml).

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20.04.2017 Weltbank-Tagung: Globale Entwicklung braucht handlungsfähige Institutionen

BMZ - 20. April 2017 - 16:00
Die Umsetzung der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung und des Pariser Klimaabkommens kann nur mit handlungsfähigen multilateralen Institutionen gelingen. Darum geht es bei der diesjährigen Frühjahrstagung der Weltbank vom 21. bis zum 23. April 2017. Die deutsche Entwicklungspolitik setzt sich für die Stärkung der inhaltlichen und finanziellen Führungsrolle des weltgrößten Entwicklungsfinanzierers ein. Entwicklungsstaatsekretär Silberhorn ...
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Fotoausstellung: Durch die Linse von Geflüchteten

GIZ Event - 20. April 2017 - 15:00
Veranstaltungsdatum: Dienstag, 6. Juni 2017
Warum erzählen wir eine Geschichte, die nicht unsere ist?
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E+Z/D+C 2017/05 – sw – Aditi Roy Ghatak

E+Z - 20. April 2017 - 14:31
India’s Prime Minister Narendra Modi insists that his government is setting an example of good governance, but not everyone agrees

Last year, India overtook Japan as the third largest aviation market. The number of domestic passengers increased by 24 % to over 100 million. This was yet more evidence of flamboyant growth, which makes India almost the only bright spot in a bleak global economy.

Prime Minister Narendra Modi is celebrating economic success as his personal triumph. Basking in global acclaim, he is always politically correct on the global stage. He praises for the Sustainable Development Goals of the UN’s 2030 Agenda when addressing an international audience.

At the national level, however, his actions often reveal his aggressive, populist face (also note our focus section on populist politics in D+C/E+Z e-Paper 2017/02). As leader of the BJP, India’s right-wing ruling party, he serves the better-off more than his government serves the poor, whose plight it promises to alleviate.

The BJP claims to be nationalist and rejects claims that its idea of the nation is not inclusive. The BJP’s roots, however, are in the RSS, a chauvinist organisation that emphasises “Hindutva”, an ideology that seeks to establish the hegemony of Hindus and adds up to an intolerant travesty of the tolerant Hindu religion. Many RSS affiliates pursue an openly anti-minority and especially anti-Muslim, anti-Christian agenda.

In the Modi regime, text books are being changed to wipe out the story of India’s religiously diverse independence movement. Across the country extremist Hindu “cow protectors” are hounding Muslims, for whom beef is an important protein source. The government is doing precious little to protect the minority community.

Non-governmental organisations (NGOs) that dared to speak up against the Modi government have been all but silenced (see my comment in D+C/E+Z e-Paper 2016/05). Repression is particularly strong where the BJP controls the state government. Attempts are being made to restrict judicial independence. 

At the G20 summit in Hamburg in July, Modi will most certainly express passionate support for the SDG agenda. His international partners, however, should be aware of India remaining, in spite of its high economic growth rate, an extremely unequal country with hundreds of millions of poor people.

The second-most unequal country

According to Credit Suisse, a multinational bank, India’s richest one percent owns 58.4 % of the nation’s wealth. That share is higher than the comparative shares in Indonesia, Brazil, China, the USA, South Africa and Mexico. The poorer half of India’s population squabbles for 4.1 % of the nation’s wealth. Among the G20, only Russia – with 75 % of wealth owned by the top one percent – is more unequal than India.

The total wealth of India’s millionaires is $ 5.6 trillion, while about half of India’s 1.25 billion people live in poverty, though not all are officially counted as poor. For example, state agencies only consider those urban people who can spend less than the equivalent of $ 0.42 per day to be poor.

Antilia, the private high-rise home of Mukesh Ambani, probably the richest Indian individual, cost a billion dollars to build and takes a staff of 600 to run. Just a stone’s throw away are Mumbai’s world famous slums, which were competently portrayed in the Oscar winning film Slum Dog Millionaire in 2008.

In view of the drastic disparities, the government’s SDG rhetoric sounds hollow, if not downright ludicrous. Before becoming prime minister, Modi was the chief minister of Gujarat. Under his rule, the state became known for deadly anti-Muslim riots in 2002 and later for successfully attracting investors. It is less well known, however, that Gujarat’s track record on poverty reduction remained mediocre, with child-nutrition data being particularly sad.

As prime minister, Modi is taking the same big business-friendly approach. For example, 29 government-owned banks were ordered to write off bad corporate loans worth $ 62 billion in the financial years 2014/15 and 2015/16. The sum exceeded the debt relief that the previous government, led by the Congress party, had granted India’s corporate sector in a span of nine years.

Many economists praise Modi as a liberal moderniser. This assessment would be less favourable if such “corporate welfare” was taken into account. At the same time, bankers insist that highly indebted farmers must not get debt relief because as such a step would damage India’s “credit culture”.

Even Modi’s radical demonetisation policy last year partially targeted black money. But it also had a sharp anti-poor edge and served a dark political purpose. Neither issue is well understood. Claiming to fight “black money”, the Modi government made 80 % of India’s cash worthless in November. Suddenly, 500 and 1,000 rupee notes were no longer valid though they could be deposited in bank accounts for three months.

The snag was that anyone who had a large cash holding had to declare the source of the funds. While nabbing some source of black money, the move harassed those who earned cash legitimately, as do all the people working in India’s huge informal sector. Moreover, it also hit tiny sums saved by poor women over many years. The super rich, who certainly play a greater role in corruption, hoard their fortunes in foreign bank accounts or real estate. 

The government pretends that it is cleansing the electoral process of graft but that is obviously not the agenda. Yes, one result of demonetisation was that political parties were literally cash-strapped during the recent election campaigns in Uttar Pradesh (see blogpost) and several smaller states. The BJP, however, had taken care of its financial needs. BJP leaders must have been forewarned and media reports suggest that they deposited money in bank accounts before Modi announced demonetisation.

The government promised that all bank accounts would be scrutinised for black money before and after this radical step, but political parties were soon exempted. India’s general public will thus never know to what extent the BJP’s election campaigns benefited from having deposited money early enough to still be able to campaign, while its competitors were deprived of their cash.

In the long run, stronger reliance on digital transaction may indeed lead to more accountability in India’s economy, but in the short run, demonetisation rigged elections in the dominant party’s favour. There are also serious concerns that electronic voting machines may have been manipulated.

There is talk of a universal basic income for everyone but it is not backed up by funding. Meanwhile the government has cut spending that benefited the poorest, including funding for basic infrastructure from roads to schools. Modi’s much publicised “Make in India” programme is not generating jobs poor people desperately need, but is essentially limited to inviting foreign investors to set up facilities in India (see my essay in D+C/E+Z e-Paper 2016/09).

Any examination of India’s commitment to the SDGs must consider this context. The BJP’s definition of democracy is crude majoritarianism with little regard for constitutional checks and balances. At the centre, the government is spending heavily on propaganda to prop up the prime minister, while the National Health Mission, which is meant to deliver maternal and child health and other social programmes are clearly underfunded.

Modi’s charisma impresses global leaders. He puts his weight behind the UN Framework Convention on Climate Change and makes a case for the India-proposed international solar alliance. Back home, however, environmental issues are clearly being given a short shrift at the altar of industry demands. The Ministry of Environment rubber stamps much of what big business desires. Solar energy is promising in business terms, which is why it has the attention of the Indian government.

The SDGs make sense. To achieve them, G20 leaders like Modi will have to do more than pay lip service at global meetings.

Aditi Roy Ghatak is a freelance journalist based in Kolkata.
aroyghatak1956@gmail.com

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