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UNICEF: Hilfsaufruf für 190 Millionen Kinder

SID Blog - 4. Dezember 2020 - 11:41
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UNICEF: Hilfsaufruf für 190 Millionen Kinder

Weltweiter UNICEF-Nothilfe-Aufruf für Kinder in 149 Ländern und Gebieten, die von Krisen und Konflikten sowie der Covid-19-Pandemie betroffen sind

Genf/New York/Köln, den 3. Dezember 2020 // Mehr Kinder weltweit als je zuvor brauchen humanitäre Hilfe. Vor diesem Hintergrund ruft UNICEF zur Unterstützung von Hilfsprogrammen für 300 Millionen Menschen auf, darunter mehr als 190 Millionen Kinder. Insgesamt benötigt das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen für seine Nothilfeprogramme im nächsten Jahr 6,4 Milliarden US-Dollar – eine Steigerung von 35 Prozent verglichen mit dem Nothilfeaufruf für 2020. Dies spiegelt den weltweit wachsenden humanitären Bedarf angesichts anhaltender Krisen und der Covid-19-Pandemie wider.

"Wenn eine verheerende Pandemie mit Konflikten, Klimawandel, Katastrophen und Vertreibung zusammentrifft, können die Folgen für Kinder katastrophal sein", sagte UNICEF-Exekutivdirektorin Henrietta Fore. "Das Zusammentreffen der Covid-19- Pandemie mit anderen Notlagen hat zu einer Krise der Kinderrechte geführt, die die Gesundheit und das Wohlergehen der Kinder bedroht. Diese beispiellose Situation erfordert beispiellose Maßnahmen. Wir rufen Regierungen und Öffentlichkeit zur Unterstützung auf, um den Kindern weltweit gemeinsam zu helfen, diese schwierige Zeit zu meistern und eine verlorene Generation zu verhindern."

Die Covid-19-Pandemie verschlimmert die Lage von Kindern weltweit

Besonders schutzbedürftige Kinder leiden am härtesten in der Covid-19-Krise. Wegen der Pandemie und der Maßnahmen zu ihrer Eindämmung mussten mehr als 60 Länder ihre Impfprogramme unterbrechen; noch immer sind über eine viertel Milliarde Mädchen und Jungen von Schulschließungen betroffen. Die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie haben zur Unterbrechung von grundlegenden Dienstleistungen und zu steigender Armut geführt. Darüber hinaus stieg das Risiko von häuslicher und geschlechtsspezifischer Gewalt. 

Derweil sind im Jahr 2020 neue humanitäre Krisen aufgeflammt. Aufgrund des Konfliktes in Äthiopiens Tigray Region benötigen 2,8 Millionen Menschen humanitäre Hilfe. In der Provinz Cabo Delgado in Mozambik wurden mehr als 425.000 Menschen vertrieben, darunter 191.000 Kinder. Berichte über Morde und Entführungen sowie die Rekrutierung und den Einsatz von Kindersoldaten nehmen zu. Darüber hinaus haben Stürme in Zentralamerika 2,6 Millionen Kinder und in Ostasien (Philippinen, Vietnam und Kambodscha) 13,4 Millionen Kinder schwer getroffen.

Gleichzeitig hat die Covid-19-Pandemie andauernde Notsituationen in Ländern wie Afghanistan, Bangladesch, Burkina Faso, der Demokratischen Republik Kongo, Libyen, dem Südsudan, der Ukraine und Venezuela verschlimmert. Der Beginn des Krieges in Syrien jährt sich im nächsten Frühjahr zum zehnten Mal, der Anfang des Konflikts im Jemen zum sechsten Mal. Allein in diesen beiden Ländern sind fast 17 Millionen Kinder auf humanitäre Hilfe angewiesen.

Die Zahl klimabedingter Katastrophen hat sich in den letzten 30 Jahren verdreifacht. Dies bedroht die Ernährungssituation von Kindern und verschärft die Wasserknappheit. Außerdem werden Menschen aus ihrem Zuhause vertrieben und das Risiko von Konflikten und Gesundheitskrisen steigt. Schätzungsweise 36 Millionen Kinder, mehr denn je zuvor, mussten aufgrund von Konflikten, Gewalt und Katastrophen ihr Zuhause verlassen. Immer mehr Kinder weltweit leiden an Mangelernährung.

Ausblick: Nothilfe 2021

Mit den Geldern des weltweiten Nothilfeaufrufs für Kinder wird UNICEF in 2021:

  • 149 Millionen Frauen und Mädchen und 7,4 Kinder mit Behinderung erreichen;
  • 6,3 Millionen Kinder mit schwerer akuter Mangelernährung behandeln;
  • 27,4 Millionen Kinder gegen Masern impfen;
  • 45 Millionen Menschen mit sauberem Wasser versorgen;
  • 19,2 Millionen Kindern und Angehörigen Zugang zu Maßnahmen zur psychischen Gesundheit und psychosozialer Hilfe ermöglichen;
  • 17 Millionen Kinder und Frauen mit Maßnahmen zur Prävention von geschlechtsspezifischer Gewalt erreichen und Betroffene unterstützen; 
  • 93,3 Millionen Kindern Zugang zu formellen und informellen Bildungsangeboten eröffnen, einschließlich frühkindlicher Bildung;
  • 9,6 Millionen bedürftige Familien mit finanziellen Hilfen unterstützen.

Als Teil seiner weltweiten Anstrengungen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie stellt UNICEF seine langjährigen Erfahrungen bei der Beschaffung und Verteilung von Impfstoffen bereit, damit Covid-19-Impfungen auch den am stärksten benachteiligten Familien zugänglich gemacht werden.

Die Vorbereitungen umfassen die Koordinierung mit internationalen Fluggesellschaften und Logistikunternehmen, damit Impfstoffe in 92 Länder weltweit geliefert werden können sobald diese freigegeben sind. UNICEF unterstützt Länder weltweit zudem bei der Vorbereitung auf Impfungen: dazu gehört die Lieferung von Spritzen, die Überprüfung von Kühlketten und Maßnahmen gegen Falschinformationen über Impfungen.

Die meisten finanziellen Mittel benötigt UNICEF im kommenden Jahr für geflüchtete Kinder und Familien aus Syrien und aufnehmende Gemeinden in Ägypten, Jordanien, Libanon, Irak und der Türkei (1 Milliarde US-Dollar) – gefolgt von Jemen (576,9 Millionen US-Dollar), der Demokratischen Republik Kongo (384,4 Millionen US-Dollar), Syrien (330,8 Millionen US-Dollar) und Venezuela (201,8 Millionen USD).

Rückblick: Nothilfe 2020

Im Jahr 2020 hat UNICEF gemeinsam mit seinen Partnern bisher unter anderem:

  • 1,5 Millionen Kinder mit schwerer akuter Mangelernährung behandelt;
  • 3,4 Millionen Kinder gegen Masern geimpft;
  • 3 Milliarden Menschen mit Aufklärungsmaßnahmen zu Covid-19 erreicht; 
  • 1,8 Millionen Gesundheitshelfer mit persönlicher Schutzausrüstung versorgt;
  • dazu beigetragen, dass 45,5 Millionen Haushalte von neuen oder zusätzlichen sozialen Dienstleistungen und Hilfen profitieren, die von Regierungen wegen Covid-19 zur Verfügung gestellt wurden; 
  • 2,5 Millionen Covid-19 Test Kits in 56 Ländern zur Verfügung gestellt.

Recalibrating The G20 in the Aftermath of Saudi Arabia’s Summit: Testing a Secretariat!

DIE Blog - 3. Dezember 2020 - 14:00

In the Special Issue, After one decade of G20 summitry, edited by Axel Berger, Sven Grimm at the DIE and myself, I argued that the G20 had morphed from a crisis committee or steering group to being a hybrid focal point. In other words, the G20 could no longer be judged simply by its instrumental delivery. As a crisis committee, the G20 concentred its collective efforts on managing the aftermath of the 2008 Global Financial Crisis (GFC), but gradually ran out of momentum. Alternatively, as a possible steering group, the G20 has not been able to embrace the mandate of working together beyond the core financial agenda whether on climate change, migration, or other compelling issue areas.

From the perspective of this model, the November 2020, Riyadh summit presents a serious test. Instead of consolidating the focal point model, there was disruption. In large part this is a situational issue. With Covid-19, and the virtual format, the summit could not act as a hub, go-to site, for interactions between leaders. Nor could face to face interactions take place at the society level. But in other ways, Saudi Arabia’s summit reveals some of the built-in contradictions in the hybrid focal point model. At its core the model assumes that the host ensures the positioning of the G20 as the appropriate site for this complex dynamic. And with Saudi Arabia’s presidency this role was always going to face obstacles.

With these conditions in mind, a modified version of a secretariat with respect to the G20 needs to be tested. Any ambitious initiative faces risks, with recalibration of the G20 standing out as a tough proposition. And, yet given the constraints of the Riyadh summit, business as usual is a much harder proposition to contemplate. Even if a permanent secretariat introduced to the G20 is too big a leap, a nudge towards a flexible mechanism has considerable value.

The Hybrid Focal Point Turn

In the forefront of the hybrid focal point model, the G20 has become the prime global convening site for leaders of structurally important countries. Peer to peer interaction took over as the most important motivation and operational function of the G20.

At the same time, as elaborated upon in the Special Issue an extensive set of linkages have developed in the background of the G20. Emerging from the German presidency of the Hamburg summit in 2017, the Think 20 took an institutional personality along with the Business 20, Civil 20, Labour 20, Women 20, and Youth 20 and others. In combination, the two sides of the model allowed the G20 to act as both a hub and connector. The hub side reinforced the G20’s role as a go-to event. The connector side added a degree of legitimacy.

Saudi Arabia’s summit as a serious test 

To signal the constraints of the Riyadh summit is not to suggest a lack of commitment. In large part the problems related to the Riyadh summit can be viewed as symptoms not the cause of the predicament. Saudi Arabia has some impressive state officials especially Mohamed Al-Jadaan, the Minister of Finance. Furthermore, Saudi Arabia deserves credit for pushing relief under the debt service suspension initiative for the poorer countries hardest hit by COVID-19.

That said, Saudi Arabia remains an awkward fit for the focal point model, even without the intrusion of other contextual factors. From a state perspective, Saudi Arabia is equated with the salience of geopolitical, bilateral and regional tensions rather than the advance of a facilitative, collective diplomatic culture. Moreover, in the context of Saudi Arabia’s human rights record, a wide variety of civil society groups pushed for a boycott of the summit and other actors reduced their level of engagement to a minimum to preserve the process.

Exacerbating the problematic nature of Saudi Arabia’s summit has been the distractive personality of Donald Trump. If he had won the election, Trump possessed incentives to play up the summit and Saudi Arabia’s leadership role. However, with his loss, Trump had other matters on his mind: Tweeting and playing golf!

Regaining normalcy in not so normal times

So, what does this serious test mean for G20 summitry? One scenario is that Saudi Arabia’s hosting – amid COVID-19, is a one off and there can be a return to normality in 2021 under the presidency of Italy and the replacement of Donald Trump with Joe Biden. This scenario highlights a renewed privileging of the G20 as a hybrid focal point.

Yet, as citizens around the world know all too well, with the COVID-19 crisis we are living in not so normal times. The dilemma for the G20 therefore is how to cater to the cascade of elevated demands to do more in the way of summitry, when the capacity to do so has been reduced.

This dilemma is in many ways a paradox, for looking back to the earlier initiative for summit reform prior to the GFC, there was speculation that a pandemic would likely be at the head of the list of crises to act as a trigger for global governance reform. The COVID-19 crisis though has not meant a reversion of the G20 to concerted mobilization as it did in 2008 on the GFC. Saudi Arabia was supportive of the ‘Access to COVID-19 Tools (ACT) Accelerator Initiative’, but this type of initiative was not accompanied by a focused conversation by leaders. On the contrary the dominant discourse on an individual basis emphasized vaccine nationalism.

Nudging Innovation on the Hybrid Focal Point Model 

The creation of a secretariat for an established institution is not unprecedented, as witnessed by the move by ASEAN as a ‘mature’ regional organization to establish this type of mechanism. To be sure, G20 plays a very different role in the global domain than ASEAN. But the same sort of logic holds. At the core of this recalibration is the value of the Secretariat as the memory bank and support system. As the G20 has moved in a pronounced fashion to a forum pushing initiatives motivated by national preference, there is no record (beyond academic accounts) of the operations of the G20 or for that matter some organizational means to provide glue in the carryover from summit to summit with respect to common binding themes.

As illustrated by the obstacles in the way of proposals for change in formal institutions with global projections, reform is always going to face contestation. Still, what should be possible is a nudge towards the creation of a modified form of secretariat. That is to say, an innovative testing of supplementary, flexible mechanism for the G20 that provides in effect a Focal Point Centre. This approach could entail a mechanism by which a cluster (a troika?) of eminent former officials and/or think tank representatives with a diversity of backgrounds (supported by a small number of contractual academics and/or think tankers) would be seconded for short periods of time to provide both a backward-looking memory bank and forward-looking guide! As COVID-19 demonstrates there is demand for the G20 to do more, even if the supply of doing more is to facilitate greater thematic continuity – with enhanced accountability from one year to the next in synch with the hybrid focal point model. Accepting the reality that the G20 has shifted from its crisis committee stage, and will never in all likelihood move to a steering committee stage, does not mean an acceptance that the G20 is dependent on the self-help agenda – and diplomatic limitations – of the host. The G20 – and global citizenry – deserves more.

Der Beitrag Recalibrating The G20 in the Aftermath of Saudi Arabia’s Summit: Testing a Secretariat! erschien zuerst auf International Development Blog.

The role of information in changing COVID-19 related behaviour

GIGA Event - 3. Dezember 2020 - 9:03
Lecture by Dr. Alexandra Avdeenko | Online event Online event GIGA Seminar in Socio-Economics Referent*innen [Dr. Alexandra Avdeenko](https://www.vwl.uni-mannheim.de/abteilung/wissenschaftlerinnen-und-wissenschaftler/dr-avdeenko/) is research director at the Center for Evaluation and Development (C4ED), University of Mannheim Forschungsschwerpunkte Wachstum und Entwicklung Anmeldung erforderlich

The Unlikely Saviour: Portugal’s National Health System and the Initial Impact of the COVID-19 Pandemic?

DEVELOPMENT - 3. Dezember 2020 - 0:00
Abstract

What is the impact of COVID-19 on Portugal’s Serviço Nacional de Saúde (SNS), the country’s national health service? The story, still unfolding, has all the elements of a recipe for disaster: one of the most elderly populations in the world; a weakened SNS, the result of a litany of policies and interventions by the ‘Troika’ (the European Commission, the European Central Bank and the International Monetary Fund); a health care delivery system focused on non-communicable diseases and long-term care; the growing public distrust in public services, compared to private, hotel-like health care facilities. We are aware that these are still the early days of the epidemic, yet it is safe to say that algorithmic scenarios of doom and gloom have so far been averted. In the past six months of the pandemic, the level of trust of the Portuguese population in the SNS and its health personnel has significantly improved, while the government has started to provide additional funding and to work for the expansion of the public system. At the very inception of the pandemic, private hospitals practically closed their doors to COVID-19 patients. Unexpectedly a new disease, COVID-19, by definition the foe of any health system, has granted the opportunity for a rare consensus amongst different key political and/or corporate actors in a long-called-for reform of the SNS. Social science and humanities, with their analytical tools and theoretical-conceptual frameworks, are mandatory in providing well-funded answers to such riddles and better grasping the reasons for the twist and turns.

Bundesumweltministerium fördert lokale Kleinprojekte in Entwicklungsländern

SID Blog - 1. Dezember 2020 - 19:40
Neue Finanzierungsrunde: Launch Event bildet offiziellen Rahmen für den zweiten Ausschreibungswettbewerb von IKI Small Grants

Heute startet das Bundesumweltministerium mit Mitteln der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) und gemeinsam mit der deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH den zweiten Aufruf für einen Ideenwettbewerb der „IKI Small Grants". Ziel des Programms ist es, kreative Ideen zur wirksamen Minderung von Treibhausgasemissionen zu unterstützen, die an lokale Bedürfnisse angepasst sind. Die IKI Small Grants fördern auch Projekte, die lokale Anpassungsmaßnahmen stärken und den Waldschutz oder den Schutz der Biodiversität zum Thema haben. Ein besonderes Augenmerk liegt auf Projektkonzepten, die die Erreichung von Geschlechtergerechtigkeit aktiv berücksichtigen. Bis zum 9. Februar 2021 können sich kleine Nichtregierungsorganisationen und Initiativen aus Entwicklungs- und Schwellenländern bewerben, die im Bereich Klimaschutz oder Biodiversität arbeiten.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Die Förderung von kleinen Projekten und Organisationen ist uns auch deshalb so wichtig, weil wir damit die Vielfalt von Klimainitiativen und Umweltprojekten auf der lokalen Ebene erreichen und die vielen engagierten Akteure vor Ort stärken. Die Förderung von lokalen Kleinprojekten ermöglicht es, gezielt auf lokale Klimaauswirkungen zu reagieren und vor allem, die Kraft der Menschen, die unmittelbar betroffen sind, zu stärken und zu nutzen. Das Kleinprojekteprogramm ergänzt damit optimal die großen Projekte, die wir mit der IKI ansonsten fördern."

Im Rahmen des Programms sollen bis 2025 mehr als 100 Projekte über einen internationalen Wettbewerb ausgewählt und mit jeweils bis zu rund 100.000 Euro gefördert werden. Aus dem ersten Förderaufruf von IKI Small Grants in 2019 wurden bereits 38 Projekte in 27 Ländern mit rund drei Millionen Euro Fördervolumen ausgewählt, sie haben ihre Arbeit teilweise schon begonnen.

Weitere Infos und Bewerbungsunterlagen:

www.international-climate-initiative.com/de/projektfoerderung/informationen-fuer-antragsteller/iki-small-und-medium-grants/iki-small-grants

 

Die Internationale Klimaschutzinitiative (IKI)

Die Internationale Klimaschutzinitiative ist eines der wichtigsten Instrumente des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) zur internationalen Finanzierung von Klimaschutz und Biodiversität. Die IKI agiert im Kontext der Klimarahmen-konvention und des Übereinkommens über die biologische Vielfalt. Sie finanziert Klimaschutz und Biodiversitätserhalt in Entwicklungs- und Schwellenländern sowie in Transformationsländern. Die IKI hat über 730 Klima- und Biodiversitätsprojekte in mehr als 60 Ländern mit einem Gesamtförder-volumen von 3,9 Milliarden Euro (2008 bis 2019) zugesagt. 

Ein wichtiger Aspekt bei der Bewilligung von Projekten im Rahmen der IKI ist die Einhaltung von Menschenrechten sowie hoher Umwelt- und Sozialstandards. Seit 2017 wendet die IKI daher einen systematischen, bindenden sogenannten Safeguards-Ansatz an, zu dessen Einhaltung sich die Organisationen bei der Planung und Durchführung von IKI-Projekten verpflichten.




EWIK Newsletter Dezember: Nachhaltiges Leben hier - unser ökologischer Fußabdruck

SID Blog - 1. Dezember 2020 - 19:39

Newsletter Eine Welt Internet Konferenz

Der Infodienst des Portals Globales Lernen

Ausgabe Dezember 2020: Nachhaltiges Leben hier - unser ökologischer Fußabdruck

Liebe Leserinnen und Leser,

"Verantwortungsvoller Konsum & Produktion" - SDG 12 ist eng mit unserer Lebensweise verknüpft und wird symbolisiert durch das Unendlichkeitszeichen. Der Fokus liegt einerseits darauf, den individuellen ökologischen Fußabdruck zu verringern, das heißt im individuellen System nachhaltig zu leben und zu konsumieren und andererseits auf verantwortungsvollen Produktionsweisen der Wirtschaftsakteure.

Symbolhaft geht es um das Denken in Kreisläufen, systemisches Denken, Planen und Produzieren ohne Müll zu verursachen – von der Wiege bis zur Wiege (Cradle to Cradle).
Nimmt man diese Ansätze als Richtschnur für Entscheidungen des individuellen Konsums in den verschiedensten Lebensbereichen, so heißt es als Konsument*in zweimal zu überlegen und sich wichtige Fragen nach der Notwendigkeit zu stellen, bevor Anschaffungen getätigt werden: brauche ich nach zwei Jahren wirklich wieder ein neues Handy? Kaufe ich dann wieder ein günstiges Telefon oder erwerbe ich ein möglichst fair produziertes, das sich auch noch von mir reparieren lässt?
Welche Lebensmittel aus welchen Regionen der Welt und von welchen Agrarunternehmen konsumiere ich? Welche Kleidung leiste ich mir und wie oft? Welchen Umgang hatte meine Familie vor 20-30 Jahren mit Gütern und Waren des Alltags? Wie oft fliege ich in den Urlaub? - Oder übe ich mich in Genügsamkeit und besuche häufiger Urlaubsziele in der Nähe? Wie kann ich versiegelte Flächen effizient nutzen?

Es braucht einige Neugierde und eine offene Haltung, seinen eigenen Lebensstil hinsichtlich Nachhaltigkeit zu überprüfen und anzupassen, um weniger Erden zu verbrauchen. Doch es ist möglich, auch außerhalb einer „Blase" von sensibilisierten Menschen. Und es ist genauso möglich auf Seite der Produzent*innen nachhaltig zu wirtschaften, auch wenn notwendige Weichenstellungen durch die Politik noch auf sich warten lassen. Dafür gibt es bereits etliche Beispiele [www.c2ccertified.org/products/registry].

Hier stellen sich ähnliche Fragen nach nachhaltigem Mehrnutzen und nicht nur aus Kostenersparnis. Wie kann die einmalige Verwendung von Ressourcen vermieden und eine Produktionskette optimiert werden, sodass weder Giftstoffe in die Umwelt eingebracht, noch Rohstoffe verschwendet werden? Ist das Produkt recyclingfähig oder eine Umweltbelastung? Kann die Energie für Fabriken direkt vor Ort aus nachhaltigen Quellen gewonnen werden? Ist die Rohstoffgewinnung zur Herstellung eines Produktes Teil von Ausbeutung und Unterdrückung?

Das große System, in dem wir leben und agieren, braucht gerade die in den systemischen Kontext übertragbare BNE und das Globale Lernen zur Vermittlung von Fakten, Details und Perspektiven, um zum Umdenken und Fragenstellen anzuregen. Zudem müssen die zahlreichen bereits gelebten Alternativen vorgestellt und sichtbar gemacht werden, damit Menschen inspiriert und motiviert aus unseren Veranstaltungen hinausgehen.

Dieser Anspruch ändert sich auch nicht in Zeiten von (Bewegungs-)Einschränkungen durch COVID19-Maßnahmen, gerade jetzt ist die ein oder andere Person vielleicht sogar offener für kritische Sichtweisen auf das derzeitige Wirtschaften und ihren ökologischen Fußabdruck.
In diesem Sinne, liebe Leser*innen: Bleibt gesund und kreativ in der Gestaltung nachhaltiger Bildungsangebote und seid gespannt auf den aktuellen Newsletter!

Ute-Amira Said / Projektkoordinatorin des CAMBIO e.V. - EWIK-Kooperationspartner
Der CAMBIO e.V. - Aktionswerkstatt für Umweltschutz und Menschenrechte existiert seit 2015 und führt verschiedene Bildungs- und Austauschformate im Rahmen einer BNE und Globales Lernen an Bildungsinstitutionen und für die Öffentlichkeit in Dresden und Umland durch.
Aktuelles

Zum Tag der Menschenrechte: Materialien zur Menschenrechtsbildung

Am 10. Dezember ist der Tag der Menschenrechte. In diesem Jahr sind Menschenrechte in ihrer Bedeutung für unseren Alltag sichtbarer geworden. Denn die Corona-Pandemie hat eine große menschenrechtliche Dimension: Neben dem Schutz des Lebens und dem Recht auf Gesundheit sind weitere Grund- und Menschenrechte von den Auswirkungen der Pandemie betroffen – beispielsweise das Recht auf Bildung oder das Recht auf Versammlungsfreiheit. Auch im pädagogischen Kontext sind Menschenrechte eine Leitlinie, z.B. wenn Lehrkräfte Wissen zu Menschenrechten und zu menschenrechtlichen Werten vermitteln und mit dem aktuellen Geschehen in Bezug setzen. Die Abteilung Menschenrechtsbildung des Deutschen Instituts für Menschenrechte möchte Pädagog*innen hierin unterstützen und bietet dazu Materialien an.

Sweet Revolution für einen gerechteren Kakaohandel

Passend zur Vorweihnachtszeit ruft TransFair e.V. bis zum 10.12.2020 zur Sweet Revolution für einen gerechteren Kakaohandel und gegen Armut, Ausbeutung und Kinderarbeit auf. Gesucht werden bis zum 06.12.2020 die kreativsten Protestslogans gegen unfaire Bedingungen im Kakaohandel. Ein Online-Voting entscheidet über die beliebtesten Slogans, die vom internationalen Graffiti Künstler Boogie als Preise künstlerisch interpretiert werden. Am 10.12.2020, dem Tag der Menschenrechte, plant TransFair eine kreative Protestaktion im Berliner Regierungsviertel. Zur Sweet Revolution bietet TransFair e.V. verschiedene Materialien an, darunter eine 6-teilige Ausstellung rund um Kakao sowie speziell für Schulen eine Unterrichtseinheit sowie einen Comic mit Aufgaben als Material für den Unterricht.

Orientierungsrahmen Globale Entwicklung: Auswertung ausgewählter Länderinitiativen und Empfehlungen für Good Practice

2019 wurden 17 Länderinitiativen, welche mit dem Ziel initiiert wurden, den Orientierungsrahmen für den Lernbereich Globale Entwicklung (OR) auf Länderebene umzusetzen, unter dem Aspekt der Good Practice evalu­iert. Mit der Veröffentlichung der Ergebnisse sollen Erkenntnisse aus den bisherigen Projekten der (Fach-)Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden. Ziel dieser Auswertung ist es, diejenigen Aspekte, Strukturen und Prozesse der Länderinitiativen herauszuarbei­ten, die sich auch in anderen Bundesländern oder Kontexten als weiterführend in der Umset­zung des OR erweisen und die weitere Akteurinnen und Akteure für die Umsetzung des Orientierungsrahmens inspirieren können.

Europabildung und Globales Lernen

Der Rundbrief der Informationsstelle Bildungsauftrag Nord-Süd berichtet vierteljährlich über entwicklungspolitische Aktivitäten in den 16 Deutschen Ländern. Eine aktuelle Sonderausgabe ist nun dem Engagement junger Menschen in demokratischen Prozessen und in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit gewidmet. Vorgestellt werden Initiativen staatlicher und zivilgesellschaftlicher Akteur*innen, die sich für die demokratische und gesellschaftliche Teilhabe von Jugendlichen in Deutschland und Europa einsetzen. Die hier aufgeführten Projekte sind so vielfältig wie die 16 Länder selbst. Sie stehen exemplarisch für viele andere Initiativen, die von Jugendlichen und für Jugendliche angeboten werden. Weitere Angebote und Informationen sind auf der Homepage der WUS-Informationsstelle Bildungsauftrag Nord-Süd zu finden.

"Grenzenlos" goes online – Anregungen für Globales Lernen von Moodle bis Tools und Leitfaden

Auch online kann der "Funke" für Globales Lernen in der Schule überspringen, wie die Erfahrungen im Projekt "Grenzenlos – Globales Lernen in der beruflichen Bildung" zeigen. "Grenzenlos" bietet auf der Webseite "Globales Lernen online" eine übersichtliche Sammlung an Links und Tools, die "aus der Not" im Rahmen der Corona-Pandemie entstanden ist. Lehrkräfte können sich im MOODLE freischalten lassen und einen tieferen Einblick in die bestehenden Unterrichtskonzepte verschaffen. Auch ist spannend zu sehen, welche unterschiedlichen Online-Lernplattformen die Länder nutzen.

Online-Lehrkräftefortbildung von CARE: Alle(s) fürs Klima. Methoden zur Klimakrise digital anwenden

Wir hören von Extremwetterereignissen und ihren Folgen, von Hitze und Dürren, von Starkniederschlägen und Überschwemmungen. Die Klimakrise ist in aller Munde und wird in Zukunft eine immer zentralere Rolle spielen. Dabei trifft sie vor allem diejenigen am härtesten, die am wenigsten zum Klimawandel beitragen. Aber wie können Klimakrise und Klima(un)gerechtigkeit in der Schule thematisiert werden? Dazu veranstaltet CARE Deutschland eine digitale Kurz-Fortbildung für Lehrkräfte der Sekundarstufe.

Neue Unterrichtsmaterialien zum Thema Hygiene, Gesundheitsförderung und Umweltschutz der German Toilet Organization

Die German Toilet Organization e. V. hat neue Unterrichtsmaterialien für die Klassen 3–10 entwickelt. So vermittelt etwa eine Unterrichtsreihe für die Grundschule die Bedeutung einer angemessenen Sanitärversorgung für Gesundheit und Hygiene.
Und ein Material für weiterführende Schulen hebt die globale Bedeutung des stark vernachlässigten, aber substantiellen Themas der Sanitärversorgung hervor und veranschaulicht dessen Schnittstellen zu Gesundheit, Armut, Bildung und Ernährung.
Die Materialien stehen zum kostenlosen Download bereit.

Zum Schwerpunkt: Bildungsmaterialien

Fair Future – Der ökologische Fußabdruck

Die Fair Future Schulkampagne bietet umfangreiche und detaillierte Materialien zur Behandlung des ökologischen Fußabdrucks.

Mithilfe der Materialien lernen die Schüler*innen (Klasse 9-12), den eigenen ökologischen Fußabdruck und den ökologischen Fußabdruck der Schule aktiv zu verkleinern. Sie setzen sich mit den weltweiten ökologischen und sozialen Konsequenzen ihres Konsums auseinander und entwickeln eine ethische Haltung zu Fragen der globalen Gerechtigkeit.

Der positive Fußabdruck – Cradle to Cradle in der Schule

Gut sein und nicht weniger schlecht, die Menschen willkommen heißen auf unserer Erde -  das ist das Ziel des positiven Fußabdrucks. Von der Wiege zur Wiege heißt, – wie die Natur – keinen Abfall, keinen Verzicht und keine Einschränkungen zu haben. Über biologische und technische Nährstoffkreisläufe werden die richtigen Materialien zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort eingesetzt und immer wieder neu bei gleichbleibender oder besserer Qualität hergestellt.
Die Lehrerin Ingrid Richl bietet im Rahmen ihres Projektes "Der positive Fußabdruck" Unterrichtsmaterialien an, die zum Ziel haben, das Konzept "Cradle to Cradle" an Schulen zu bringen. Alle Texte dürfen also für schulische Zwecke kopiert und kostenlos weitergegeben werden.

Unterrichtsmaterial "Shape your Trip - nachhaltiges Reisen"

Das Unterrichtsmaterial von myclimate "Shape Your Trip" aktiviert Jugendliche und junge Erwachsene, sich mit den ökologischen und gesellschaftlichen Auswirkungen des eigenen Reiseverhaltens auseinander zu setzen. Am Beispiel eigener Reiseideen erarbeiten sie gemeinsam Handlungsmöglichkeiten für die nachhaltigere Gestaltung von Freizeit- und Klassenreisen.

Unterrichtseinheit: "Zukunft einkaufen: Nachhaltiger Konsum, faire Ernährung"

Nur ein Viertel der sieben Milliarden Erdbewohner zählt derzeit zur "globalen Konsumentenklasse". Doch durch nicht nachhaltiges Konsumverhalten verbraucht dieses Viertel rund 80 Prozent der weltweiten Naturressourcen. Eigentlich sollten diese für alle Menschen gleichermaßen zur Verfügung stehen. Vor dem Hintergrund der Nachhaltigkeit erkunden die Schülerinnen und Schüler ihre Konsumgewohnheiten und untersuchen das Konsumangebot ihrer Heimatstadt auf ökofaire Produktionsbedingungen. Sie stellen ihre Ernährungsgewohnheiten auf den ökologischen Prüfstand und üben sich im Zubereiten ökofairer Mahlzeiten. Die drei hier vorgestellten Unterrichtsmodule können zu einer größeren Unterrichtseinheit - zum Beispiel im Rahmen einer Wochen- oder Projektarbeit - kombiniert werden.

Bildungsbag und Unterrichtsangebot "Wie viel ist zu viel?"

Diese Bildungsbag bietet die Möglichkeit, sich exemplarisch mit vier Produkten zu beschäftigen. An den Beispielen Handy, Kleidung, Nahrungsmittel und Verpackungen lässt sich viel über globale Produktionszusammenhänge, unsere Konsumgewohnheiten sowie soziale Schieflagen erfahren. Die Kinder und Jugendlichen reflektieren eigene Gewohnheiten und werden angeregt, über Optionen für Veränderung und Wandel zu diskutieren.

Umwelt im Unterricht – OER im Bereich Umweltbildung

Nachhaltiger Verkehr, eine klimafreundliche Wirtschaft, Umweltauswirkungen durch die Landwirtschaft oder die Vermeidung von Abfall: Das sind nur einige Beispiele für die Themen bei "Umwelt im Unterricht", einem Angebot des Bundesumweltministeriums (BMU). Umwelt im Unterricht veröffentlicht alle zwei Wochen Unterrichtsmaterialien zu aktuellen Themen der Umweltpolitik und Fragen der nachhaltigen Entwicklung. Die Materialien sind kostenlos und veränderbar (Open Educational Ressources, OER) und stehen in der Regel in zwei Varianten für Grundschule und Sekundarstufen zur Verfügung.

Unsere Wälder: Bedeutung, Bedrohung, Schutz: Ein Unterrichtsmaterial für Schulen und Bildungseinrichtungen

In diesem Lernpaket der Deutschen Welle dreht sich alles rund um "Unsere Wälder – Bedeutung, Bedrohung, Schutz" – und das weltweit mit einem Fokus auf sogenannte Schwellen- und Entwicklungsländer in den behandelten Beispielen. Das kostenfreie Material richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene, die verstehen wollen, warum Wälder weltweit verschwinden.
Es ist in vier Module untergliedert und die Lerninhalte werden in Form von Artikeln, Filmen, Infografiken, Bildkarten und einer interaktiven Webdokumentation vermittelt.

Lernkoffer "Klimawandel im Wattenmeer"

Die Nationalparkverwaltung Wattenmeer Schleswig-Holstein hat eine neue Lernwerkstatt entwickelt zum Thema „Klimawandel im Wattenmeer". Mit diesem kostenlosen Bildungsangebot werden die Auswirkungen des globalen Klimawandels auf die Wattenmeerregion vorgestellt. Die Lernwerkstatt wird als interaktive Lerneinheit an Schulen in Schleswig-Holstein ausgeliehen.

Lernkisten zum Thema Klimawandel und Klimaschutz

Das Zentrum Oekumene hat drei neue Lernkisten zum Thema Klimawandel und Klimaschutz entwickelt. Die Kisten "Escape Room Klima", "Ökologischer Fußabdruck der Ernährung" und "Guten Flug und schönen Urlaub: Die Klimawaage" vermitteln spielerisch spannendes Wissen zum Thema Klimawandel und Klimaschutz.

Zum Schwerpunkt: Multimediales

Videoclips zum #EarthOverShootDay: Wie der eigene Fußabdruck die Welt verändert!

Wir überschreiten (engl. overshoot) den uns gegebenen Rahmen und greifen maßlos auf die Reserven der Erde zurück, welche über Millionen Jahre angelegt wurden. Diese Rechnung wird nicht ewig aufgehen. Um dieses Problem anzugehen, hat der World Wide Fund For Nature (WWF) zusammen mit der Robert Bosch Stiftung und dem MESH Collective ein Projekt gestartet. Was heißt es eigentlich, von den Ressourcen eines Planeten zu leben und was kann man selber tun, um zu helfen? Neun YouTuber*innen haben über ein Jahr verteilt in neun Filmen ihre Meinung und Aktionen zum EarthOverShootDay gesammelt und dazu Videos gemacht. Außerdem wurde Schulmaterial erstellt, um mit den YouTube-Videos auch in der Klasse zu unterrichten.

Kaufen, kaufen, kaufen! Ein Filmprojekt über Konsum und Nachhaltigkeit

Die einen kaufen nur Bio und Secondhand, andere achten nur auf den Preis und wieder andere geben so viel Geld wie möglich aus für angesagte Markenprodukte. So unterschiedlich wie der Mensch ist auch sein Kaufverhalten. Der Dokumentarfilm porträtiert junge Menschen und ihr Konsumverhalten sowie ihre Ideen für mehr Nachhaltigkeit im Konsum.

Wie beeinflusst Tabak die Umwelt?

Was bedeutet eine Zigarette für 37 Fußballfelder? Wieso haben Bäume etwas mit dem Anbau von Tabak zu tun? Eine rote Gestalt macht sich auf den Weg, um dies zu erforschen. In einer Unfairtobacco-Projektwoche wurde der Trickfilm von Schüler*innen einer Berliner Oberschule produziert. Auf dem YouTube-Kanal von Unfairtobacco zeigen noch viele weitere Trickfilme die Auswirkungen der Tabakindustrie auf eine nachhaltige Entwicklung.

CULPEER4Change Quiz zu den SDGs 4, 6, 12, 13 und 16

CULPEER4Change hat ein SDG-Quiz entwickelt, von dem bisher die Teile zum SDG 13 (Maßnahmen zum Klimaschutz) und zum SDG 16 (Frieden), zum SDG 4 (Bildung), zum SDG 6 (Wasser) und jetzt neu: zum SDG 12 (Nachhaltiger Konsum und Produktion) online sind. Das Quiz steht in drei Schwierigkeitsstufen zur Verfügung: Einsteiger, Fortgeschrittene und Experte. Dazu gibt es einige didaktische und methodische Hinweise und Tipps für den Einsatz der Quizze im Unterricht sowie vielfältiges ergänzendes Material, das zum jeweiligen Quiz-Level passt.

Podcast „Klima? Gerecht!"

Der neue Gesprächs-Podcast „Klima? Gerecht!" der Christlichen Initiative Romero (CIR) eröffnet globale Perspektiven auf die Klimakrise. Aktive aus der Klimabewegung in Mittelamerika und Deutschland tauschen sich aus über Gemeinsamkeiten und Unterschiede, politische Forderungen, Chancen und Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen Nord und Süd und ihre Form von Aktivismus gegen den Klimawandel.

Zum Schwerpunkt: Aktionen, Angebote, Wettbewerbe, Fortbildungen
Mein Handy und ich – Die globalen Folgen der Handynutzung. Ein Bildungsangebot von KATE e.V.

Mit dem Projekt "Mein Handy und ich – Die globalen Folgen der Handynutzung" bietet KATE e.V. in Berlin und Brandenburg Projekttage für Schüler*innen des Ersten und Zweiten Bildungswegs an. Im Rahmen von Projekttagen werden die Teilnehmer*innen entlang der Wertschöpfungskette eines Mobiltelefons für die globalen Folgen des Handykonsums sensibilisiert. Es besteht aber auch bundesweit die Möglichkeit, einen Handy-Koffer auszuleihen. Dieser enthält alle notwendigen Materialien und einen Leitfaden, um den Projekttag selbstständig durchzuführen.

Faire Klassenfahrten?! – Ein fächerübergreifendes Workshopkonzept für die Klassen 4 bis 6

Im Allgemeinen lieben Schüler*innen ihre Klassenreisen. Es macht Spaß, neue Orte kennenzulernen und jenseits der Schulbank erlebnisorientiert zu lernen. Je nachdem, wie man verreist, ist der Impact auf Menschen und Umwelt unproblematisch oder schädlich. Wie bei Produkten kann man sich auch bei touristischen Dienstleistungen für ein nachhaltiges, umwelt- und sozialverträgliches Produkt entscheiden. Diese Handreichung des EPIZ Berlin bietet Übungen und Planungshilfen zur gemeinsamen Gestaltung einer Klassenfahrt nach fairen und nachhaltigen Kriterien.

Globales Klassenzimmer Aachen

Im Globalen Klassenzimmer des Eine Welt Forums Aachen werden Kinder und Jugendliche dabei unterstützt, Globalität wahrzunehmen, die eigene Rolle im Geflecht der weltweiten Abhängigkeiten zu erkennen und Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen. In den Angeboten wird Schüler*innen ein interessanter und methodisch abwechslungsreicher Zugang zu globalen Fragestellungen ermöglicht.

Online-Test zum Ökologischen Fußabdruck: www.fussabdruck.de

Was hat Umweltschutz mit Gerechtigkeit zu tun? Der Ökologische Fußabdruck eignet sich zum Einstieg in dieses Thema. Dafür hat Brot für die Welt einen neuen, attraktiven Online-Test entwickelt. Anhand von 13 einfachen Fragen können Schüler*innen und Lehrkräfte ihren persönlichen Fußabdruck ermitteln. Was esse ich? Wie heize ich? Wie bin ich mobil? Was kaufe ich? Der konkrete Lebensweltbezug kann als Ausgangspunkt für Globales Lernen genutzt werden. Eine optimale Einsatzmöglichkeit: Die Lernenden können den Fußabdrucktest als Hausaufgabe durchspielen und das Testergebnis ausgedruckt zum Unterricht mitbringen. Hier können die Ergebnisse diskutiert werden: Wie groß sind die Abdrücke? Welche Bereiche fallen am meisten ins Gewicht? Welche Tipps gibt der Test?

Aktionsidee "Ökologische Fußabdrücke"

Mit der Aktionsidee und Handreichung „Ökologische Fußabdrücke" bietet der Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB) Akteuren wie Weltläden, Schulen, Vereinen, Gemeinden, Lenkungskreisen von FairTradeTowns und vielen anderen eine erfolgreich erprobte Aktionsmethode an. Mit den Fußabdrücken werden Schüler*innen für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit sensibilisiert, können ihr eigenes (Konsum-) Verhalten reflektieren und sich konkrete Anregungen für einen klimaschonenderen Lebensstil aneignen. Act4change – das Aktionsprogramm des Weltfriedensdienst e.V.

Durch act4change bietet der Weltfriedensdienst e.V. Workshops, Aktionstage und Jobdays für Schüler*innen zu den Themen Ressourcengerechtigkeit und Wasserraub an. Dabei werden Schüler*innen selbst aktiv, indem sie entweder über Lösungen für fairere Ressourenverteilung nachdenken oder sogar selbst einen Tag arbeiten, um damit den Weltfriedensdienst e.V. und deine Partnerorganisationen zu unterstützen.

Wettbewerb "Einfach machen! Die Suffizienzdetektive"

Mehr denn je wollen sich junge Menschen für eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft auf unserem Planeten einsetzen. Diese Bereitschaft unterstützt die Deutsche Umweltstiftung mit einem aktuellen Projekt und Wettbewerb, in dem es um eine bewusste Auseinandersetzung mit unseren Konsumgewohnheiten geht. Im Rahmen des Schulwettbewerb "Einfach machen – Die Suffizienzdetektive" sollen sich Schüler*innen der Sekundarstufe I zunächst mit dem Thema Suffizienz beschäftigen und dann Verbindungen zum eigenen Alltag herstellen.

Wettbewerb für junge Leute "Ausgepackt - Co2-Verpackungsfrei"

Im Wettbewerb AUSGEPACKT für Jugendliche zwischen 12 und 23 Jahre geht es um die Fragen: Wie können Plastik- und Verpackungsmüll reduziert werden, um Natur, Umwelt und Klima zu schützen? Welche nachhaltige Verpackung könnte noch erfunden werden? Welche No-Waste-Botschaften können andere bewegen, auf Verpackungen zu verzichten? Im Wettwerb sollen Ideen entwickelt werden, die helfen, den Package-Footprint, also den Fußabdruck des Verpackungsverbrauchs, zu reduzieren.

Wettbewerb "Echt kuh-l!" - Wettbewerb zum Thema Klimawandel und Klimaschutz in der Landwirtschaft

"Echt kuh-l!" ist der bundesweite Schulwettbewerb zur nachhaltigen Landwirtschaft und Ernährung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Schülerinnen und Schüler der Klassen 3 bis 10 aller Schulformen sind eingeladen mitzumachen. „Echt kuh-l!" beschäftigt sich mit den Themen Ökolandbau, nachhaltige Landwirtschaft und Ernährung. Der Wettbewerb stellt dabei jedes Jahr ein anderes Thema heraus. Diesmal dreht sich alles um Klimawandel und Klimaschutz in der Landwirtschaft. Unter dem Motto „Klima. Wandel. Landwirtschaft. – Du entscheidest!" sollen Kinder und Jugendliche die Zusammenhänge von Klimaveränderungen, Landwirtschaft und Ernährung verstehen.

Upcycling Ideen für Kinder – Aus wertlos wird wertvoll!

Monster-Wandhalter, Vogelfutter-Flaschen und Tier-Lichter. Das Buch von BAOBAB richtet sich an Schüler*innen von sechs bis zwölf Jahren und will dazu anregen, Wegwerf-Artikel mit anderen Augen zu sehen. Es bietet Upcycling-Ideen für Plastik und andere Alltagsmaterialien, bei denen alten Dingen neues Leben eingehaucht wird.

Upcycling und Globales Lernen: CYC LOOP-Lehrmaterialien von Stadt Land Welt e.V.

Stadt Land Welt e.V. hat die Upcycling-Workshop-Reihe CYC LOOP durchgeführt und dazu frei zugängliche Lehrmaterialien erstellt. Upcycling-Techniken werden mit Umwelt- und Entwicklungsthemen und Methoden des Globalen Lernens verknüpft: Die Herstellung von Etuis aus abgenutzten Fahrradschläuchen wird mit Landgrabbing-Fällen aufgrund von Kautschuk-Plantagen in Kambodscha in Verbindung gebracht. Der Kampf indischer Adivasi gegen einen Aluminiumkonzern wird in Zusammenhang mit der Montage von Garderoben aus alten Fahrradteilen behandelt.

Zum Schwerpunkt: Hintergrundinformationen

Ökologischer Fußabdruck der Tabakindustrie

Die globale Tabakindustrie hat einen jährlichen CO2-Fußabdruck von 82 Mio. Tonnen, das ist doppelt so viel wie ganz Dänemark. Viele Menschen denken als erstes an Zigarettenkippen, die achtlos in die Umwelt geworfen werden. Doch die viel größeren Schäden an der Umwelt verursachen Anbau und Trocknung des Tabaks in Niedrig- und Mitteleinkommensländern wie Malawi, Bangladesch oder Brasilien. Unfairtobacco zeigt dies beispielhaft in der Studie "Ruinierte Natur" und mit zwei SDG-Factsheets.

KomiKo - Konsum mit Köpfchen

Das Bremer Informationszentrum für Menschenrechte und Entwicklung (biz) engagiert sich seit vielen Jahren für Themen des nachhaltigen Konsums. Eines der aktuellen Projekte ist die Online-Plattform www.komiko-bremen.de. „KomiKo" steht für „Konsum mit Köpfchen". Nachhaltiger Konsum ist vielseitig, abwechslungsreich und dynamisch. Diese Vielfalt und die Angebote in Bremen und seinen Stadtteilen möchte KomiKo sichtbar machen. Die in der Reihe "Konsum mit Köpfchen" (Komiko) entwickelten Broschüren für Verbraucher*innen geben Tipps und Anregungen - nicht nur für Bremen  - und stehen alle im PDF-Format zur Verfügung..

Nachhaltiges Entwicklungsziel (SDG) 12: Nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster sicherstellen

„Immer wieder gibt der Mensch Geld aus, das er nicht hat, für Dinge, die er nicht braucht, um damit Leuten zu imponieren, die er nicht mag" -- so wird der Schauspieler, Komiker und Sänger Danny Kaye auf dem Portal #17Ziele von Engagement Global zum SDG 12 zitiiert. Dort finden sich vielfältige Informationen und konkrete Handlungsempfehlungen für jede*n Einzelne*n zu allen SDGs  - und so eben auch zum SDG 12.
Welche Maßnahmen staatlicherseits zur Erreichung des SDGs 12 unternommen werden, lässt sich auf den Seiten des BMU und des BMZ nachlesen. Lesenswert ist auch der UN-Bericht zur Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele von 2019, in dem anschaulich dargestellt wird, in welchen Bereichen Fortschritte erreicht wurden und wo ehrgeizigere Anstrengungen erforderlich sind.

Die Welt ist nicht genug: Der Welterschöpfungstag war am 22.08.2020

Die Ressourcen, zu deren Erneuerung die Erde ein ganzes Jahr braucht, sind seit dem 22. August erschöpft. Das ist der Welterschöpfungstag. Wir nehmen mehr von unserem Planeten, als eigentlich vorhanden ist. Und wir nehmen immer mehr, immer schneller. Das Global Footprint Network berechnet jedes Jahr den Ökologischen Fußabdruck der Menschheit. Um den gesamten Ressourcenverbrauch Deutschlands zu decken, verbrauchen wir fast zweieinhalb Mal die Fläche von Deutschland im Jahr.
Weitere Informationen zur Thematik finden sich auf den Seiten des WWF. Ein passendes Poster steht zum Download bereit.
Aus unseren Fokusrubriken
Das Portal Globales Lernen setzt mit seiner Rubrik "Im Fokus" thematische Schwerpunkte, um aktuelle Themen des Globalen Lernens und der Bildung für nachhaltige Entwicklung ausführlicher behandeln zu können.

Diese Schwerpunkte sind aktuell:

Rassismus
Fridays for Future
Digitalisierung und Globales Lernen
Weniger ist mehr / Degrowth
Sustainable Development Goals (SDG)
Flucht und Asyl
Abfall und Müllexporte weltweit
Lebensmittelverschwendung

Im Folgenden präsentieren wir Ihnen aktuelle Meldungen aus diesen Rubriken.


"Klimaneutral und sozial gerecht. Wege in die Gesellschaft der Zukunft"

Das neue Attac-Bildungsmaterial "Klimaneutral und sozial gerecht. Wege in die Gesellschaft der Zukunft" kann im Unterricht (ab Sek. I mit Schwerpunkt Sek. II) und in der außerschulischen Bildung eingesetzt werden. Die hochaktuellen Materialien laden unter anderem zu einem Vergleich der politischen Reaktionen auf die Covid19-Pandemie mit denen auf den Klimawandel ein, sie enthalten ein Interview mit Aktivisten*innen aus dem besetzten Dannenröder Wald, die gerade bundesweit Schlagzeilen machen und sie thematisieren den von der EU-Kommission angekündigten 'Grünen Deal'.

Tod in yPhone City – Planspiel für die Ausbildung in den Bereichen IT und Elektronik

Welche Verantwortung hat ein Konzern, wenn Verstöße bei den Zulieferern auftreten? Welchen Einfluss können Arbeiter*innen ausüben? Inwiefern spielen Gesetze und Regierungen eine Rolle?
In diesem Planspiel von EPIZ werden Grundfragen nach Verantwortung, politischen, wirtschaftlichen und juristischen Rahmenbedingungen und Handlungsmöglichkeiten in einer globalisierten Welt diskutiert und Bezüge zum globalisierten Handel und Konsum in der Elektronikbranche hergestellt.

Neuerscheinung: "Zukunft für alle – Eine Vision für 2048"

Stell dir vor, es ist das Jahr 2048. Wie bewegst du dich fort? Was isst du? Wie verbringst du deine Zeit? Wie und was arbeitet du? Und über deine eigene Situation hinaus: Wie könnte diese Zukunft aussehen? Wie kann sie gerecht, ökologisch und machbar sein - für alle? Das vom Konzeptwerk Neue Ökonomie e.V. herausgegebene Buch "Zukunft für alle – Eine Vision für 2048" zeigt mögliche Antworten auf diese Fragen. Angesichts vielfältiger Krisen - Klimakatastrophe, zunehmender Ungleichheit, Wirtschaftskrisen - machen sich mehr und mehr Menschen auf die Suche nach einem ganz anderen Wirtschafts- und Gesellschaftssystem. Aber wie kann dieses aussehen? Basierend auf den Ergebnissen von zwölf Zukunftswerkstätten mit knapp 200 Vordenker*innen, entwirft "Zukunft für alle" eine Vision für das Jahr 2048.

Film und Material zum Thema Arbeitsmigration: Unterwegs für die Sternsinger: Willi in der Ukraine

Reporter Willi Weitzel reist in diesem Film für die Sternsinger in die Ukraine. Dort trifft er die Geschwister Nastia und Kola, Maxim und viele weitere Kinder. Sie alle müssen ohne Mutter, Vater oder beide Elternteile aufwachsen: Um ihren Kindern ein besseres Leben zu ermöglichen, arbeiten ihre Eltern im Ausland, und die Familien sind oft für lange Zeit getrennt. Die Situation ist für niemanden einfach. Obwohl die Kinder verstehen, warum die Eltern im Ausland sind, vermissen sie sie sehr. Zum Film und damit dem Thema Arbeitsmigration gibt es auch Unterrichtsmaterialien für die Klassen 3-8.

"Gib Abfall einen Korb" - das bundesweite Schulprojekt zum Thema Abfall

"Gib Abfall einen Korb" ist das bundesweite Unterrichts- und Mitmachprojekt zum Thema Littering. Mit jährlichen Unterrichtsmaterialien, Förderung für Projekttage und Schulaktionen und einem Online-Quiz unterstützen der Zeitbild Verlag und die Agentur für Kommunikation GmbH Lehrkräfte, Jugendliche und Umweltbildungsfachleute dabei, Bildung für nachhaltige Entwicklung am Beispiel Abfall und Littering umzusetzen.

Neues vom Blog EineWeltBlaBla.de


EineWeltBlaBla im November 2020

Der November begann politisch mit dem Demokratie-Tag Rheinland-Pfalz und der Präsidentschaftswahl in den USA. Wie sieht das Wahlsystem aus und wie wird wann wer von wem gewählt?

Weiter ging es mit der Vorstellung des WeltRisikoBerichts 2020 mit dem Fokus auf Flucht und Migration. Der interaktive Teil des Berichts macht viele Probleme und Fakten auf Karten und Schaubildern sichtbar.

Habt ihr schon vom CARE-Schreibwettbewerb 2021 gehört? Unter dem Thema „Glück gehabt?!" können unterschiedlichste Texte eingereicht werden. Da aktuell viele Arbeiter*innen in der Textilbranche kaum Glück haben und sich in einer Notlage befinden, lief in der Woche rund um den 16. November die Kampagne #PayYourWorkers. Unternehmen wurden aufgerufen endlich Verantwortung für faire Löhne in ihren Lieferketten zu übernehmen. In unserem Beitrag gibt es mehr zu Hintergründen und Möglichkeiten aktiv zu werden.

Eine gerechte und faire Behandlung von Frauen war Thema der letzten Novemberwoche: #ichwill – Über die Relevanz einer gesetzlichen Frauenquote und Im Kampf gegen Gewalt an Frauen.

Kennt ihr schon unseren Instagram und Facebook Account? Da werdet ihr regelmäßig über die Veröffentlichung unserer neuen Beiträge informiert!
Wir freuen uns, wenn ihr mitredet!

Neues aus den Datenbanken
Datenbank Eine Welt Unterrichtsmaterialien

In der Datenbank Eine Welt Unterrichtsmaterialien können sich Lehrkräfte und Interessierte über das aktuell verfügbare Angebot an didaktischen Printmaterialien zur Einen Welt informieren. Die Datenbank bietet die Möglichkeit, über eine umfassende Suchmaske gezielt nach Publikationen zu suchen. Hier gelangen Sie zu einer Zusammenstellung aktueller Bildungsmaterialien.

Datenbank Eine Welt Medien – Filmtipps zum Thema Nachhaltiges Leben (SDG 12)

Die Datenbank Eine Welt Medien hat eine Liste mit ausgewählten Filmempfehlungen im Themenfeld Nachhaltiges Leben zusammengestellt, jeweils mit ausführlicher Beschreibung, Altersempfehlung und Verleihstellen.
Veranstaltungen
Online-Fachtag: Reflect! Ansprüche und Widersprüche transformativer Bildungspraxis
02.12.2020 online Berufsausbildung und Kooperation von Berufsschulen im Rahmen kommunaler Partnerschaften
02.12.2020 online Webtalk-Reihe: Nein zu Menschenrechtsverletzungen und Ökozid! Ja zum Lieferkettengesetz!
03.12.2020 und 10.12.2020 online
Online-Seminar: Mind the Gap - über die Diskrepanz zwischen Wissen und Handeln
05.12.2020 online
Green work = Good work? Online-Fortbildung für Berufsorientierungsfachkräfte, Berufsberater*innen und Berufseinsteiger*innen
07.12.2020 online Online Seminar: Kolonialen Kontinuitäten in Süd-Nord-Schulpartnerschaften begegnen
10.12.2020 online Online-seminar „Education for Sustainable Development 2030 – UNESCO-Roadmap and Civil Society Perspectives"
11.12.2020 online Online-Bildungstagung: Impulsvorträge, Expertengespräche und Diskussionen rund um „transformative Bildung"
1
1.12.2020 online Tagung: Lateinamerika im internationalen Kontext
11.12.2020 - 12.12.2020 online Fortbildung: Klobales Lernen in der Schule
17.02.2021 Hamburg Vorschau Ausgabe Januar 2021: 
Die nächste Ausgabe des Newsletters der Eine Welt Internet Konferenz erscheint Ende Dezember 2020 zum Thema

Welthandel, Lieferketten, Fair Trade

Zusendungen sind bis zum 15. Dezember 2020 willkommen.
EWIK-Umfrage: Bitte bewerten Sie uns! Ihre Meinung ist gefragt:
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Um Ihre Suche nach passenden Bildungs- und Unterrichtsmaterialien, nach aktuellen Aktionen, Veranstaltungen und Kooperationsmöglichkeiten zu erleichtern, versuchen wir stets, die Vielfalt der Angebote im deutschsprachigen Raum möglichst umfassend darzustellen.

Wir möchten daher gerne wissen: Werden wir unserem Anspruch gerecht, einen schnellen und übersichtlichen Zugang zu allen relevanten Informations- und Bildungsangeboten zum Globalen Lernen zu bieten?

Hier geht es zur Umfrage. Das könnte Sie auch interessieren:
Publikationen der Informationsstelle Bildungsauftrag Nord-Süd
Print-Rundbrief  –  Ausgabe September 2020SDG Nr. 17 –Partnerschaften
zur Erreichung der Ziele


Der Rundbrief erscheint viermal jährlich und berichtet über die entwicklungspolitische Bildungsarbeit in Bund und Ländern, Fortbildungsangebote, Veranstaltungen, neue Materialien, Kampagnen und Aktionen.
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Dr. Kambiz Ghawami (V. i. S. d. P)

Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL mit finanzieller Unterstützung des
über den


 



LHÜ-Info November 2020

SID Blog - 1. Dezember 2020 - 19:35

LHÜ-INFO November 2020

AKLHÜ-Feature „Volunteering for climate action" – Ein AKLHÜ Kurzbericht zur IVCO 2020

Der Klimawandel ist die größte Bedrohung für unseren Planeten und die Menschen, doch nur drei Prozent der weltweiten internationalen volunteers[1] unterstützen die ökologische Nachhaltigkeit. Das "International Forum for Volunteering in Development" (Forum) bot daher während der jährlich stattfindenden Konferenz "International Volunteer Cooperation Organisation" (IVCO2020) - die weltweit größte Konferenz für volunteering für Entwicklung - eine einmalige Gelegenheit, das Bewusstsein für klimabezogene Themen zu schärfen und über Lösungswege zu diskutieren, um die Qualität und Quantität des volunteering für Klimaschutz zu erhöhen und somit einen substanziellen Beitrag zum SDG13 (Klimaschutz) zu leisten.

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Personelle Zusammenarbeit (PZ) Gemeinsam für den Klimaschutz - beispielhafte Projekte von Internationalen Freiwilligenorganisationen

Um die Dringlichkeit des Klimaschutzes einmal mehr zu betonen und Wege aufzuzeigen, wie internationale Entwicklungs- und Freiwilligenarbeit einen nachhaltigen Beitrag dazu leisten kann, folgen hier drei exemplarische Projekte von internationalen Freiwilligendiensten. Diese sollen Einblicke darin geben, wie der Kampf gegen die Folgen des Klimawandels bestritten werden kann.

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  pbi Deutschland: AG SüdNord - Klimaschutz trifft Menschenrechte

Weltweit mehren sich die Proteste der Klimaaktivist*innen, die sich den Schutz der Umwelt und einer lebenswerten Welt auf die Fahnen geschrieben haben. Die Stimmen von denjenigen, die unter dem Klimawandel am meisten leiden werden oder jetzt schon betroffen sind, werden dabei oft nicht gehört. Innerhalb von pbi Deutschland hat sich letztes Jahr die Aktionsgruppe SüdNord gegründet, die den Umweltaktivist*innen aus dem globalen Süden mehr Gehör verschaffen will. Ziel ist dabei die Vernetzung von Klimaaktivist*innen aus dem globalen Süden und dem globalen Norden.

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  Bereite den Frieden vor, nicht den Krieg - Warum Friedensbildung in der Schule so wichtig ist

Mit Sorge beobachten Friedensorganisationen wie das forumZFD und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) den wachsenden Einfluss der Bundeswehr in Schulen. Laut GEW sind Fälle bekannt, in denen Waffenschauen auf deutschen Schulhöfen und in Turnhallen stattfanden. Aus friedenspädagogischer Sicht ist es dringend erforderlich, der wachsenden Präsenz der Bundeswehr in Schulen und bei der Ausbildung angehender Lehrer*innen Alternativen entgegenzusetzen und zivile Formen der Konfliktlösung in die Schulen einzubringen.

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  Positionspapier zur Zukunft der Internationalen Jugendarbeit: Es besteht dringender Handlungsbedarf!

Zum Start der Aktionswoche #internationalheart – der trägerübergreifenden Initiative zur Stärkung des internationalen Jugendaustauschs – haben die Fach- und Förderstellen der Europäischen und Internationalen Jugendarbeit in Deutschland in einem Positionspapier die Politik und die Träger zum Handeln aufgerufen. Darunter auch IJAB – Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland. Sie formulieren Maßnahmen, welche die Strukturen der europäischen und internationalen Zusammenarbeit für und mit jungen Menschen nachhaltig sichern können.

→ Weiterlesen

   

Tipps & Termine Social-Media-Kampagne gestartet: Incoming-Freiwilligendienste im Fokus

Im Rahmen des aktuellen FSJ INGLOS Projekts hat der AKLHÜ eine Social-Media-Kampagne gestartet, um auf Incoming-Freiwilligendienste aufmerksam zu machen und damit gleichzeitig Trägerorganisationen zu unterstützen neue Einsatzstellen und evtl. Gastfamilien zu gewinnen. Dies soll mit Hilfe von Kurzfilmen und weiteren Ergebnissen, die im FSJ INGLOS-Projekt entstanden sind, geschehen. Zugleich wird auch die neue Homepage (www.incoming-freiwilligendienst.de) beworben.

→ Mehr Infos

  Handbuch "connect for change – Globale Bildungspartnerschaften und –projekte für den Wandel gestalten"

Das neue Handbuch „Connect for Change – Globale Bildungspartnerschaften und –projekte für den Wandel gestalten" dient als Anregung und Leitfaden für den Aufbau, die Gestaltung und Weiterentwicklung von internationalen Bildungspartnerschaften und –projekten in Schule und Zivilgesellschaft. Es enthält Beiträge von Expert*innen aus der ganzen Welt. Connect for Change ist ein Projekt des Vereins Niedersächsischer Bildungsinitiativen (VNB) (Projektträger).

→ Mehr Infos

  „Jetzt einfach machen" – Mitgliedsorganisation bezev startet Kampagne zum inklusiven weltwärts-Freiwilligendienst

Unsere Mitgliedsorganisation bezev (Behinderung und Entwicklungszusammenarbeit e. V.) und gleichermaßen weltwärts-Kompetenzzentrum für Inklusion hat eine Kampagne zum inklusiven Freiwilligendienst gestartet. In diesem Rahmen sind fünf Videoclips entstanden, die die Freiwillige Steffi in ihrem Freiwilligen Internationalen Jahr in Ghana zeigen.

→ Mehr Infos

   

IMPRESSUM
Herausgeber: AKLHÜ e.V. – Netzwerk und Fachstelle für Internationale Personelle Zusammenarbeit
Redaktion: Wanja Amling, Tel.: 0228-9089914, aklhue@entwicklungsdienst.de 
Redaktionsschluss der nächsten Ausgabe: 25.01.2021

Bildnachweis: Oben: Forum, Mitte: Pixabay License, Unten: Unsplash License


Save the date: Hochrangige Podiumsdiskussion zum Ende der deutschen EU-Ratspräsidentschaft und zur Zukunft der europäischen Entwicklungspolitik

DIE Blog - 30. November 2020 - 8:28

In dieser öffentlichen Online-Podiumsdiskussion werden die wichtigsten Lehren aus der Covid-19-Pandemie für die Zukunft der EU-Entwicklungspolitik der deutschen Präsidentschaft erörtert. Die deutsche Präsidentschaft wurde weitgehend von der akuten Krisensituation in Europa und in Partnerländern dominiert. Unsere Diskussionsteilnehmer*innen, darunter Staatssekretär Martin Jäger (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, BMZ), Koen Doens (Generaldirektor der GD DEVCO), Teresa Ribeiro (Staatssekretärin für auswärtige Angelegenheiten und Zusammenarbeit, Portugal, tbc) und Vera Songwe (Exekutivsekretärin der UN-Wirtschaftskommission für Afrika, tbc) werden die Herausforderungen und Erfolge Deutschlands bei der Suche nach einer angemessenen globalen Antwort der EU auf die Pandemie erörtern. Die Diskussion wird sich insbesondere auf „Team Europe“ konzentrieren – ein Versuch, die Bemühungen der EU-Institutionen und der Mitgliedstaaten zur Bewältigung der Folgen der Pandemie besser zu koordinieren. Darüber hinaus wird die Veranstaltung die Zukunft der europäischen Entwicklungspolitik angesichts der bevorstehenden Herausforderungen reflektieren und diskutieren. Während 2020 von Debatten über kurzfristige Reaktionen auf Covid-19 dominiert wurde, muss die langfristige Erholung von der Covid-19-Pandemie die nachhaltige Entwicklung – in der EU und in den Partnerländern – in den Mittelpunkt stellen. Die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung zusammen mit dem Europäischen Green Deal verlangen von der EU, – national und global – Transformationsprozesse in Schlüsselbereichen der nachhaltigen Entwicklung voranzutreiben. Der Zeitraum bis 2030 bietet der EU ein Jahrzehnt, um sich von der Covid-19-Pandemie zu erholen und langfristige Auswirkungen auf wichtige Nachhaltigkeitstransformationen zu erzielen, erfordert jedoch auch entschlossenes Handeln und eine Neuausrichtung der Entwicklungspolitik. Während der Veranstaltung wird daher diskutiert, wie die EU die Agenda 2030 erfolgreich umsetzen und damit verbundene Nachhaltigkeitstransformationen in ihrer Entwicklungspolitik vor dem Hintergrund der anhaltenden Covid-19-Pandemie und der erforderlichen kurzfristigen Maßnahmen fördern kann.

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Save the date: High-level panel debate on Germany’s Presidency of the EU Council and the Future of European Development Policy

DIE Blog - 30. November 2020 - 8:26

This high-level public online debate will discuss the key lessons learnt of the German Presidency of the EU Council from the Covid-19 pandemic for the future of EU development policy. As Germany’s Presidency has largely been dominated by fostering solutions to acute crisis situations in Europe and in partner countries, our panellists, including State Secretary Martin Jäger (Federal Ministry for Economic Cooperation and Development, BMZ), Koen Doens (Director General DG DEVCO), Teresa Ribeiro (Secretary of State for Foreign Affairs and Cooperation, Portugal, tbc) and Vera Songwe (Executive Secretary UN Economic Commission for Africa, tbc) will discuss Germany’s challenges and successes in finding an adequate global response to the pandemic for the EU. In particular, the discussion will focus on the launch of ‚Team Europe‘ – an attempt to better coordinate EU institutions and member states’ efforts to address the consequences of the pandemic. In addition, the event will also reflect and discuss the future of European development policy in light of key challenges ahead. While 2020 has been dominated by debates on short-term responses to Covid-19, long-term recovery from the Covid-19 pandemic needs to put sustainable development – in the EU and in partner countries – centre stage. The 2030 Agenda for Sustainable Development together with the European Green Deal, require the EU – domestically and globally – to drive transformation processes forward in key areas of sustainable development. The period up to 2030 offers the EU a decade to recover from the Covid-19 pandemic and to create long-lasting impact on key sustainability transformations, but also requires decisive action and readjustment of development policy. The event will thus discuss how the EU can successfully implement the 2030 Agenda and promote related sustainability transformations in its development policy against the background of the ongoing Covid-19 pandemic and required short-term measures.

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Window on the World

DEVELOPMENT - 30. November 2020 - 0:00

The Need for Recovering the Subjugated Knowledge of Traditional Chinese Medicine

DEVELOPMENT - 30. November 2020 - 0:00
Abstract

This short article will explore the question of COVID-19 vaccine as a global public good, and examine the potential of Traditional Chinese Medicine in offering alternative therapy for the most vulnerable populations in the Global South.

VENRO informiert! Smart, aber fair – wie Digitalisierung alle mitnehmen kann

SID Blog - 28. November 2020 - 16:29
Ausgabe Nr. 8/2020

VENRO informiert! Ausgabe Nr. 8/2020

 

Nr. 8 / 2020

THEMENSCHWERPUNKT

Smart, aber fair – wie Digitalisierung alle mitnehmen kann
 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

 

unter dem Titel „Smart, aber fair" gehen wir im machbar-Bericht 2020 der Frage nach, welche Möglichkeiten die Digitalisierung bietet, die globalen Ziele der Agenda 2030 zu verwirklichen. Auch mit den Risiken und Gefahren der Digitalisierung setzen wir uns darin auseinander.

 

Auf unserer machbar-Konferenz am 1. Dezember 2020 wollen wir die Handlungsempfehlungen aus dem Bericht mit Gästen aus Politik, Digitalbranche und Zivilgesellschaft diskutieren und uns in Werkstattgesprächen darüber austauschen, wie eine faire Digitalisierung machbar ist.

 

„Wir müssen jetzt die Weichen stellen, damit in der datengetriebenen Welt von morgen die Länder im globalen Süden nicht nur wie in anderen Sektoren als Rohstoffquellen gelten", erklärt Geraldine de Bastion, Geschäftsführerin von Konnektiv und eine der Panelist_innen, im Interview.

 

Einen Eindruck davon, welche Fragen die Menschen mit Blick auf die fortschreitende Digitalisierung weltweit beschäftigen, können Sie in unserem Kurzfilm „Smart, but fair – make digitalisation work for all" gewinnen.

 

 

Herzliche Grüße,

 

Heike Spielmans
Geschäftsführerin

 

 

Rubriken dieses Newsletters

 

„Wir müssen jetzt die Weichen für die datengetriebene Welt von morgen stellen"

 

Geraldine de Bastion ist Geschäftsführerin der Beratungsagentur Konnektiv mit Erfahrung in der Arbeit mit Aktivist_innen, Regierungen, Startups und NRO auf der ganzen Welt. Im Interview erläutert sie die Herausforderungen der digitalen Transformation für die internationale Zusammenarbeit und Entwicklungsorganisationen mit Fokus auf Afrika.

  Zum Interview

machbar-Bericht 2020: Smart, aber fair

 

Unter dem Titel „Smart, aber fair" gehen wir im machbar-Bericht 2020 der Frage nach, wie Digitalisierung alle mitnehmen kann. In vielfältigen Beiträgen erörtern Expertinnen und Experten aus  Wissenschaft, Thinktanks und Zivilgesellschaft Potenziale und Risiken digitaler Technologien.

 

Aus dem Inhalt

 

Wer profitiert von der Digitalisierung?

Von Dr. Jakob Schwab

 

Kann Digitalisierung wirtschaftlichen und sozialen Ausgleich befördern und Teilhabe verbessern? Insbesondere für die Ärmsten der Armen soll sie ein Tor zur Welt sein und so Armut und Hunger bekämpfen. Ganz illusorisch ist das nicht. Fraglich ist allerdings, ob diese Potenziale auch tatsächlich genutzt werden.

 

Grün und digital – wie geht das zusammen?

Von Christiane Grefe

 

Ein Blick in die meisten Bereiche zeigt: Die Digitalisierung bietet Chancen für mehr ökologische Nachhaltigkeit, ihre positiven Wirkungen sind aber keineswegs selbstverständlich. Entscheidend ist, wie und wofür Technologie eingesetzt wird. Hierbei sind politische Rahmenbedingungen zwingend erforderlich.

 

Daten als digitales Gold

Von Sasha Ockenden und Theresa Henne

 

Wann immer wir uns online bewegen, hinterlassen wir Spuren. Diese Datenspuren sind das Rohmaterial einer globalen Industrie, die an Größe und Einfluss längst die Öl- oder Finanzindustrie eingeholt hat. Dies ist besonders problematisch, wenn die Auswertung von Daten aus sozialen Medien in demokratischen Prozessen zum Einsatz kommt.

 

Microsofts trügerisches Versprechen „negativer Emissionen"

Von Linda Schneider

 

Große Technologie-Unternehmen wie Google, Amazon und Microsoft präsentieren sich gerne als verantwortungsvolle Zukunftsunternehmen, die sich dem Problem der Klimakrise stellen. Ihre eigenen Geschäftsmodelle – und damit die Vorstellung fortwährenden Wachstums und eines ständig steigenden Ressourcenverbrauchs – hinterfragen sie nicht.

 

Blockchain-Technologie in der digitalisierten Landverwaltung

Von Mathias Pfeifer

 

Seit ein paar Jahren ist die Blockchain-Technologie in aller Munde. Auch an ihrer möglichen Anwendung in der Landverwaltung gibt es reges Interesse. Sie soll, so ihre Befürworter_innen, dazu beitragen, gerade in Ländern des globalen Südens Korruption und Betrug im Landsektor ein Ende zu bereiten. 

  Zum machbar-Bericht 2020 (PDF)

Einladung zur machbar-Konferenz

 

Auf der machbar-Konferenz „Smart, aber fair" am 1. Dezember 2020 vertiefen wir die Debatte über die Chancen und Risiken digitaler Instrumente für eine nachhaltige Entwicklung mit Gästen aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft. Kurzfristige Anmeldungen für die Konferenz sind heute, am 25. November, noch möglich!

  Zur Einladung
 

Smart, but fair - make digitalisation work for all
Ein Kurzfilm über die Chancen und Risiken der Digitalisierung

  Zu YouTube

50 Jahre 0,7-Prozent-Ziel – Ein Anlass zum Feiern?

   

Vor 50 Jahren, am 24. Oktober 1970, setzte sich die Weltgemeinschaft zum Ziel, dass die reichen Länder 0,7 Prozent ihres Bruttonationaleinkommens (BNE) für Entwicklungszusammenarbeit und Humanitäre Hilfe aufwenden sollen. Im Interview nimmt unser Vorstandsvorsitzender Dr. Bernd Bornhorst das Jubiläum zum Anlass, einen kritischen Blick auf dieses Ziel zu werfen.

  Zum Interview

Dachverbände legen Forderungen zum Gemeinnützigkeitsrecht vor

 

In einem gemeinsamen Statement haben wir zusammen mit elf zivilgesellschaftlichen Dachverbänden und Netzwerken auf die Notwendigkeit einer Änderung des Gemeinnützigkeitsrechts hingewiesen. Die aktuell geplanten Änderungen im Gemeinnützigkeitsrecht würden die Arbeit vieler gemeinnütziger Vereine zwar vereinfachen, jedoch bei Weitem nicht für die notwendige Rechtssicherheit sorgen.

  Zur Pressemitteilung
  Zur Stellungnahme (PDF)

Welche Rolle spielen NRO bei der Prävention von Terrorismusfinanzierung?

 

Im Kampf gegen die Finanzierung von Terrorismus untersucht ein internationales Prüfteam der Financial Action Task Force (FATF) derzeit die Präventionsmaßnahmen in Deutschland. Vor der Länderprüfung haben wir eine Umfrage durchgeführt, um herauszufinden, wie Nichtregierungsorganisationen (NRO) das Risiko der Terrorismusfinanzierung selbst einschätzen und welche Maßnahmen sie ergreifen, um das Risiko zu minimieren.

  Zum Bericht (EN)
  Zum Blogbeitrag

Wahlprogramme zur Bundestagswahl 2021

 

In einem Standpunkt zur Bundestagwahl 2021 haben wir unsere Erwartungen an die Wahlprogramme der Parteien formuliert. Es braucht entschlossenes politisches Handeln, das die Lebensgrundlagen auf unserem Planeten bewahrt, das Allgemeinwohl in den Mittelpunkt stellt und niemanden zurücklässt. Dafür müssen die Agenda 2030 und die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie die Grundlage des politischen Handelns bilden.

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Nachhaltigkeit jetzt Vorrang geben!

 

Die Bundesregierung hat eine überarbeitete Dialogfassung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie veröffentlicht. In unserer Stellungnahme „Nachhaltigkeit jetzt Vorrang geben! Handlungsempfehlungen für die Weiterentwicklung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie" kommentieren wir den Entwurf und formulieren Handlungsempfehlungen für die weiteren Schritte.

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Preisverleihung des Deutschen Engagementpreises 2020

 

Am 3. Dezember von 18.00 bis 19.30 Uhr findet die Verleihung des Deutschen Engagementpreises 2020 statt. Dieses Jahr wird die Preisverleihung von ALEX Berlin live übertragen - das heißt, alle können dabei sein, wenn verkündet wird, wer die Preisträger_innen des Deutschen Engagementpreises sind. Im virtuellen Raum sind die Plätze unbegrenzt!

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„Kein Hunger bis 2030" erfordert Transformation unserer Ernährungssysteme

 

Von Miriam Wiemers

   

Viel zu viele Menschen leiden noch immer an Hunger. Bereits vor der Corona-Pandemie reichten die weltweiten Fortschritte in der Hungerbekämpfung nicht aus. Auf unserem Blog erklärt Miriam Wiemers von der Welthungerhilfe, was der diesjährige Welthunger-Index deutlich macht: Die derzeitigen globalen Ernährungssysteme sind weder krisenfest noch gerecht oder nachhaltig. 

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07.12.2020 und 10.12.2020, VENRO, Online
  Zuwendungsrecht in der humanitären Praxis  

Viele deutsche NRO setzen ihre humanitären Projekte mit öffentlichen Geldern um. Derartige Zuwendungen gehen mit Verpflichtungen einher. Welche dies genau sind, wo sie stehen und wie Zuwendungen Schritt für Schritt abgewickelt werden, wollen wir in einer Onlinefortbildung aufzeigen.

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  10.12.2020 - 11.12.2020, German Toilet Organization, Online
  Monitoring und Evaluation von WASH-Projekten  

Wie misst man am besten den Erfolg eines Projektes im Bereich Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene (WASH)? Und wie fügt sich das in den Projektland-spezifischen und globalen Kontext ein? Das zweitägige Seminar von der German Toilet Organization vermittelt spezielle Anforderungen von Monitoring & Evaluation im WASH-Bereich und bietet einen Einblick in digitale und partizipative WASH-relevante Werkzeuge.

  Zur Veranstaltung
 

Germanwatch sucht eine_n Referent_in für digitales politisches Engagement, Öffentlichkeitsarbeit und Datenmanagement in Bonn.

 

Die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. sucht eine_n Referent_in Projektmanager_in IT, Kommunikation und Energieversorgung (m/w/d) in Berlin.

 

Don Bosco Mondo sucht eine_n Referent_in Online Marketing/ Fundraising (w/m/d) in Bonn.

 

AGIAMONDO sucht eine_n IT-Systemadministrator_in in Köln.

 

Die German Toilet Organisation sucht eine_n Praktikant_in in der Junior Projektassistenz in Berlin.

 

Opportunity International Deutschland sucht eine_n Finanzbuchhalter_in in Voll- oder Teilzeit.

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Fotos: Roger von Heereman; Jörg Farys; Welthungerhilfe

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Erste internationale Social Cohesion Week am DIE

DIE Blog - 27. November 2020 - 13:11

Logo of the Social Cohesion Hub ©DIE

Das Thema „gesellschaftlicher Zusammenhalt” hat jüngst viel Aufmerksamkeit gewonnen. Soziale Kohäsion ist nicht nur für die Bewältigung von Krisen sondern auch langfristiger für nachhaltige Entwicklung relevant. Soziale Kohäsion steht sowohl in Gesellschaften im globalen Norden als auch Süden vor Herausforderungen. Wissensaustausch und gemeinsames Lernen sind notwendig, um diese Herausforderungen zu meistern. Die „Social Cohesion Week” und der Social Cohesion Hub machen erste Schritte in diese Richtung.

Die Social Cohesion Week (#SoCoWeek) am DIE hat Wissenschaftler*innen und Praktiker*innen vom 9. bis 12. November zusammengebracht, um zu diskutieren wie soziale Kohäsion entsteht und was sie bewirkt. 378 Teilnehmer*innen konnten 52 Redner*innen zu einer Bandbreite an Themen in elf Veranstaltungen hören und sich mit ihnen und untereinander austauschen. Das Eröffnungspanel diskutierte den aktuellen Wissensstand und Forschungslücken zu sozialer Kohäsion, während der Beitrag internationaler Entwicklungspolitik zu sozialer Kohäsion Gegenstand eines Dialogpanels aus der praktischen Politik war. Weitere Workshops haben sich mit Entstehungsbedingungen von sozialer Kohäsion auseinandergesetzt – die Themen reichten von Flucht, ökonomischen Faktoren, soziale Sicherungssystemen, Steuerpolitik, „transitional justice” in Postkonfliktgesellschaften über Peacebuilding, geteilten Wertevorstellungen bis zu den Folgen von Covid-19. Die am DIE entwickelte Konzeptualisierung und Messung von sozialer Kohäsion wurde in einem gesonderten Workshop diskutiert und kritisch reflektiert.

Highlight der Woche war der Launch des Social Cohesion Hub. Die vom DIE bereitgestellte kollaborative Webplattform soll online einen Raum schaffen, um Informationen über soziale Kohäsion zu teilen und zu finden, Austausch über Konzepte, Daten und Literatur fördern sowie den Dialog zwischen Entwicklungsprojekten zu sozialer Kohäsion fördern. Vertreter*innen der Weltbank, UNDP und der GIZ hoben den Bedarf für den #SoCoHub hervor und diskutierten die Potenziale und Herausforderungen für eine erfolgrieche Zukunft des Hubs. Interessiert am Thema? Verfolgen Sie den Hashtag #SoCoResearch auf Twitter.

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First international Social Cohesion Week at DIE

DIE Blog - 27. November 2020 - 13:07

Logo of the Social Cohesion Hub ©DIE

Social cohesion has gained a lot of attention recently. It is not only important to tackle crises but also for global development in the long run. Societies both in the global North and South are facing challenges of their social cohesion which to overcome necessitates knowledge exchange and joint learning. The Social Cohesion Week and the launched Social Cohesion Hub aspire to help making one of the first steps in this endeavour.

DIE’s Social Cohesion Week (#SoCoWeek) brought together researchers and policy practitioners to exchange and discuss the making, drivers and consequences of social cohesion from 9 to 12 November. The 378 participants were lucky to count on the contribution of 52 speakers in 11 sessions on a variety of topics. An opening panel discussion focused on where research on social cohesion stands today, while the contributions of international cooperation to improving social cohesion was the focus of a practitioners’ panel. Further workshop sessions focused on different drivers of social cohesion, ranging from forced displacement through economic driving forces, social protection schemes, taxation, post-conflict transitional justice, peacebuilding, shared value orientations and consequences of Covid-19. A special workshop session presented and discussed the conceptualisation and measurement of social cohesion of the research team at DIE.

The launch of the Social Cohesion Hub was the highlight of the week.  The collaborative knowledge web platform set up by DIE this year offers an online space to find information and foster exchange about concepts, data, literature, and development cooperation projects on social cohesion. Representatives of the World Bank, UNDP and GIZ highlighted the relevance of the #SoCoHub and discussed how to form a community of action between researchers and policy practitioners working on social cohesion. They also discussed potentials and challenges of a successful future of the #SoCoHub. Interested in the topic? Follow the hashtag #SoCoResearch on Twitter.

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News from our Directors

DIE Blog - 27. November 2020 - 12:15
Keynote by DIE Director Anna Katharina Hornidge at the Green Talent Awards Ceremony

Logo: Green Talents

The Federal Ministry of Education and Research (BMBF) has selected 25 female and male scientists as up-coming „Green Talents“ in an international competition for young scientists. The applicants from 22 countries are now among the 280 winners of the Green Talent Award. DIE-Director Anna-Katharina Hornidge presented a keynote speech on the topic „Refigurations of Modernity. Challenges of Susainability Research“ during the online ceremony.

Anna-Katharina Hornidge participating as an expert in the workshop „European Science Diplomacy: Nexus Science Policy/Society

Anna-Katharina Hornidge, ©DIE

Anna-Katharina Hornidge participated in the workshop of the Federal Ministry of Education and Research (BMBF) as an expert on the topics „Environment and Sustainability“. The participants focused on the success factors and challenges for an efficient knowledge-transfer from science to foreign policy – including a special focus on international research. Like many other formats, this online-workshop took place under the overall theme of the Covid-19 pandemic as an example of the urgency of global crises that need to be addressed by the international community. The panel with Anna-Katharina Hornidge focused in particular on questions relating to the environment, the climate crisis and sustainability development. Recommendations for action for politics, science, business and society were discussed, as well as the necessity of actively transferring existing knowledge from research and development into political processes.

Keynote of DIE-Director Anna-Katharina Hornidge at the Workshop of Escape and Refugee Research: Networking and Transfer (FFVT)

Logo: FFVT

The FFVT invited to a workshop on „Local integration of refugees in light of the Agenda 2030“ on November 5, 2020. Anna-Katharina Hornidge opened the two-day workshop with her keynote „Displacement in the global realm and the role of development research in the 21st Century“.  The participants discussed the question of a paradigm shift: Instead of keeping refugees in camps, the countries concerned are called upon to promote the local integration of migrants. Several refugee receiving countries, particularly in Africa and the Middle East, have begun to implement this approach. However, this does not automatically remove all barriers; imparting knowledge of understanding, implementation and national institutional arrangements pose additional challenges, as Anna-Katharina Hornidge emphasised in her presentation. The aim of the FFVT project is to network scientific activities in these areas and thus increase the visibility of research on refugees and forced migration in Germany, and internationally. To this end, the dialogue between science, practice, media and politics is to be promoted.

„United in Diversity“ Conference initiated by the University of Göttingen – Keynote by Anna-Katharina Hornidge

©Uni Göttingen

In view of Germany’s Council presidency in the EU, the University of Göttingen and its partner universities held a conference on „United in Diversity: A Europe of Sustainability – Challenges and Perspectives“. Three parallel workshop sessions, each with two webinars, followed interdisciplinary approaches and dealt with various sustainability issues. Some focused on ecological and economic matters, while other workshops paid attention on social and political aspects. DIE Director Anna-Katharina Hornidge presented a keynote addressing „Global Megatrends & ,the Future we want'“, in which she outlined wide-ranging global trends, such as the different scenarios of global climate change in relation to successful CO2 reduction or the changing ecological conditions in fisheries as an example of over-exploitation. These trends are thus both at the same time: a look into the future, but a warning.

Imme Scholz in a radio report on the topic „Quo vadis, Europe? EU development policy after Covid-19“

Logo: ÖFSE

In the webinar „Quo vadis, Europe? EU Development Policy after Covid-19“, initiated by the Austrian Research Foundation for International Development (ÖFSE), Imme Scholz spoke about the serious consequences of the Covid-19 pandemic for the countries of the Global South. Together with Robert Kappel and Johannes Trimmel, Imme Scholz debated Europe’s responsibility with regard to the economic and social consequences of the pandemic, international cooperation in combating these consequences, and the national focus on pandemic operations and unilateral political action. The international community must address the question of whether the sustainable development goals (SDGs) can still be achieved worldwide and accordingly also in the countries of the Global South – because after all, the Covid-19 crisis has thrown developments back by a substantial amount. Imme Scholz outlined the interruption of the multilateral action process as one of many factors that will complicate the implementation of SDGs. The interruption of supply chains and other economic sectors also contributes to a slowing-down of development processes. The contents of the debate were recorded in a radio contribution/podcast format and can thus be listened to by all in a condensed version.

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Nachrichten aus dem Direktorium

DIE Blog - 27. November 2020 - 9:37
Keynote der DIE-Direktorin Anna Katharina Hornidge auf der Green Talent Preisverleihung

Logo: Green Talents

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat im Rahmen eines internationalen Nachwuchswettbewerbs 25 Wissenschaftler*innen als aufstrebende „Green Talents“ gekürt. Die Bewerber*innen aus 22 Ländern gehören nun zu den 280 Preisträger*innen, die mit dem Green Talent Award ausgezeichnet wurden. DIE-Direktorin Anna-Katharina Hornidge hielt anlässlich der Green Talent Preisverleihung (online) eine Keynote zum Thema „Refigurations of Modernity. Challenges of Susainability Research“.

Anna-Katharina Hornidge als Expertin im Workshop “European Science Diplomacy: Nexus Wissenschaft-Politik/Gesellschaft“

Anna-Katharina Hornidge, ©DIE

Anna-Katharina Hornidge hat im Workshop des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) als Expertin zum Thema „Umwelt und Nachhaltigkeit“ mitdiskutiert. Die Teilnehmer*innen widmeten sich den Erfolgsfaktoren und Herausforderungen für einen effizienten Wissenstransfer aus der Wissenschaft in die Außenpolitik – unter Einbezug der internationalen Forschung. Wie viele Formate stand auch dieser Online-Workshop unter dem übergeordneten Thema der Covid-19 Pandemie als ein Beispiel an folgenreichen, globalen Krisen, die es in der internationalen Gemeinschaft zu bewältigen gilt. Das Panel mit Anna-Katharina Hornidge fokussierte hierbei im Besonderen Fragen rund um die Themen Umwelt, Klimakrise und Nachhaltigkeitsentwicklung. Besprochen wurden Handlungsempfehlungen für Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft sowie die Notwendigkeit, das bereits vorhandene Wissen aus Forschung und Entwicklung auch aktiv in politische Prozesse zu transferieren.

Keynote der DIE-Direktorin Anna-Katharina Hornidge beim Workshop der Flucht- und Flüchtlingsforschung: Vernetzung und Transfer (FFVT)

Logo: FFVT

Die FFVT hat in einem Workshop zum Thema „Local integration of refugees in light of the Agenda 2030” am 05. November 2020 zum Gespräch eingeladen. Anna-Katharina Hornidge hat mit ihrer Keynote „Displacement in the global realm and the role of development research in the 21st Century” den zweitägigen Workshop eröffnet.  Gesprochen wurde über die Frage nach einem Paradigmen-Wechsel: Statt Geflüchtete in Lagern unterzubringen, sind die betroffenen Länder dazu aufgerufen, die lokale Integration von Migrant*innen zu fördern. Mehrere Flüchtlingsaufnahmeländer, vor allem in Afrika und im Nahen Osten, haben mit der Umsetzung dieses Ansatzes begonnen. Doch damit sind nicht alle Barrieren automatisch behoben; auch die Wissensvermittlung des Verstehens, des Umsetzens und der nationalen institutionellen Arrangements birgt Herausforderungen, wie Anna-Katharina Hornidge in ihrem Vortrag betonte. Ziel des FFVT-Projekts ist es, wissenschaftliche Aktivitäten in diesen Bereichen zu vernetzen und so die Sichtbarkeit der Forschung zu Flüchtlingen und Migration in Deutschland und international zu erhöhen. Hierfür soll der Dialog zwischen Wissenschaft, Praxis, Medien und Politik gefördert werden.

“United in Diversity” Konferenz der Uni Göttingen – Keynote von Anna-Katharina Hornidge

©Uni Göttingen

In Anbetracht der deutschen Ratspräsidentschaft in der Europäischen Union (EU) hat die Universität Göttingen gemeinsam mit dessen Partnern-Universitäten eine Konferenz zum Thema „United in Diversity: A Europe of Sustainability – Challenges and Perspectives“ abgehalten. Drei parallele Workshop-Sitzungen mit jeweils zwei Webinaren folgten interdisziplinären Ansätzen und behandelten verschiedene Nachhaltigkeitsthemen. Einige bezogen sich auf einen ökologischen und ökonomischen Fokus, andere Workshops legten die Aufmerksamkeit auf soziale und politische Fragen. DIE-Direktorin Anna-Katharina Hornidge gab eine Keynote zum Thema „Global Megatrends & the Future we want‘“, in welcher sie umfassende, globale Tendenzen skizzierte, wie beispielsweise die unterschiedlichen Szenarien des globalen Klimawandels in Abhängigkeit zur erfolgreichen CO2-Reduktion oder die sich verändernden ökologischen Bedingungen in der Fischerei als Beispiel der Übernutzung. Diese Trends sind somit beides zugleich: ein Blick in die Zukunft, aber doch eine Warnung.

Imme Scholz im Radiobeitrag zum Thema „Quo vadis, Europa? EU-Entwicklungspolitik nach Covid-19“

Logo: ÖFSE

Im Webinar „Quo vadis, Europa? EU-Entwicklungspolitik nach Covid-19“, initiiert von der Österreichischen Forschungsstiftung für Internationale Entwicklung (ÖFSE), sprach Imme Scholz über die gravierenden Folgen der Covid-19 Pandemie für die Länder des Globalen Südens. Gemeinsam mit Robert Kappel und Johannes Trimmel debattierte Imme Scholz über die Verantwortung Europas im Hinblick auf die ökonomischen und gesellschaftlichen Folgen der Pandemie, über die internationale Zusammenarbeit im Bekämpfung dieser Konsequenzen sowie der bisher zu vermerkende nationalstaatliche Fokus im Pandemie-Geschehen und politische Alleingänge. Die internationale Gemeinschaft muss sich die Frage stellen, ob die nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) weltweit und dementsprechend auch in den Ländern des Globalen Südens noch erreicht werden können – wirft die Covid-19 Krise doch die Entwicklungen um ein ganzes Stück zurück. Imme Scholz skizzierte die Unterbrechung des multilateralen Handlungsprozesses als einen von vielen Faktoren, welche die Umsetzung der SDGs erschweren werden. Auch das Aussetzen von Lieferketten und weiteren wirtschaftlichen Zweigen tragen zu erschwerten Prozessen der Entwicklungshilfe bei. Die Inhalte der Debatte wurden in einem Radiobeitrag/Podcast-Format festgehalten und sind somit für alle in komprimierter Variante nachzuhören.

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MGG intensiviert internationale Kooperation im Bereich Training für Nachhaltigkeit mit dem öffentlichen Sektor

DIE Blog - 27. November 2020 - 9:07

©DIE

Das Managing Global Governance (MGG) Netzwerk hat im Oktober und November 2020 seine Zusammenarbeit mit den nationalen öffentlichen Verwaltungshochschulen Brasiliens, Chinas, Indiens, Indonesiens, Mexikos und Südafrikas sowie dem United Nations System Staff College (UNSSC) intensiviert. Aufbauend auf dem gemeinsam entwickelten ‘New York Aktionsprogramm’ (2018) richteten DIE und UNSSC vom 27. bis 29. Oktober 2020 gemeinsam die internationale MGG Online-Konferenz ‘Training für Nachhaltigkeit für den öffentlichen Sektor während und nach der Pandemie‘ aus, um die Auswirkungen von COVID-19 auf die Umsetzung der Agenda 2030 und damit verbundene Aus- und Fortbildungsangebote für den öffentlichen Dienst zu beleuchten. Die Konferenz war zugleich Auftakt der breit angelegten Initiative ‘Building Back Better’, die von UNSSC in Abstimmung mit dem MGG-Programm entwickelt wurde. Sie umfasst eine Reihe von Aktivitäten im Bereich Wissenskooperation und Training, unter anderem ein zweieinhalbmonatiges Online-Training für Trainer (so genanntes Training of Trainers, ToT) mit Teilnehmenden aus dem MGG-Netzwerk. In diesem Zusammenhang war MGG am 19. November auch auf der Innovation Week 2020 ‘(Re)Imagening and Building Futures’ vertreten, dem größten öffentlichen Online-Event Lateinamerikas zum Thema Innovation. Die Veranstaltung wird jährlich von der nationalen brasilianischen Verwaltungshochschule (ENAP) durchgeführt und ermöglichte dem MGG-Netzwerk dieses Jahr einen internationalen und interaktiven Austausch zu Innnovation, Prioritäten und Bedingungen für Nachhaltigkeitstraining unter den aktuellen Bedingungen. Erfahren Sie hier mehr über die Aktivitäten des MGG-Netzwerks zur Umsetzung der Agenda 2030 mit dem öffentlichen Sektor.

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MGG intensifies international cooperation on training towards sustainability for the public sector

DIE Blog - 27. November 2020 - 9:05

©DIE

In October and November, the Managing Global Governance (MGG) network intensified its collaboration with Schools of Public Administration (SPAs) from Brazil, China, India, Indonesia, Mexico, and South Africa, and the United Nations System Staff College (UNSSC). Building on the jointly developed ‘New York Programme of Action’ (2018), DIE and UNSSC hosted the international MGG online conference ‘Training towards sustainability for the public sector during and after the pandemic’ (27-29 October) to discuss the implications  of the COVID-19 pandemic for both the implementation of the 2030 Agenda and respective training for civil servants. The conference also served as a kick off for the wider ‘Building Back Better’ initiative, conceptualised by UNSSC in coordination with DIE, which entails a series of knowledge sharing and training formats, including an online Training of Trainers (ToT) over two and a half months with participants from the MGG network. In this context, on 19 November, MGG also implemented a session during the Innovation Week 2020 ‘(Re)Imagining and Building Futures’, Latin America’s largest public innovation event, carried out by the Brazilian School of Public Administration (ENAP). As one of the most international and interactive formats, participants exchanged on innovation, priorities, and conditions for sustainability training and learning amid the Covid pandemic. Learn more about MGG’s initiatives to implement the 2030 Agenda with the public sector here.

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Neue Initiative im Bereich Wissenskooperation

DIE Blog - 27. November 2020 - 8:56

©DIE

Das Managing Global Governance (MGG) Programm hat eine neue Initiative im Bereich Wissenskooperation zur Außendimension des europäischen Green Deal gestartet. Die Kooperation mit dem Finnish Institute of International Affairs (FIIA) und der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) bringt Wissenschaftler*innen aus Brasilien, China, Europa, Indien, Indonesien, Mexiko, Russland und Südafrika zusammen. Sie dient dazu, Sichtweisen auf ‚green leadership‘ sowie die Interessen der Partnerländer in Bezug auf den Green Deal zu untersuchen und zu vergleichen. Die Initiative hat mit einer Online-Konferenz am 16. und 17. November 2020 ihren Auftakt genommen, bei der auf Grundlage von Übersichtspapieren aus den beteiligten Ländern die Kooperationsaussichten für die EU mit aufstrebenden Mächten diskutiert wurde. Die Konferenz bot zudem die Möglichkeit für einen Politikdialog mit für internationale Partnerschaften und den Green Deal zuständigen Vertreter*innen der Europäischen Kommission. Die Arbeit der Wissenschaftler*innen soll in einer Serie von Publikationen und einer gemeinsamen internationalen Konferenz im Jahr 2021 münden.

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New initiative on knowledge cooperation

DIE Blog - 27. November 2020 - 8:53

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The Managing Global Governance (MGG) programme has launched a new knowledge cooperation initiative among partners from the MGG network on the external dimension of the European Green Deal. The initiative is implemented together with the Finnish Institute of International Affairs (FIIA) and the Konrad Adenauer Foundation (KAS) and brings together scholars from Brazil, China, Europe, India, Indonesia, Mexico, Russia and South Africa. It serves the purpose of examining and comparing perspectives on ‘green leadership’ and interests and (dis)agreements with regard to partner countries and the EU’s Green Deal. The cooperation kicked off with an online conference on 16 and 17  November to discuss, on the basis of input papers from all countries, the prospects for cooperation of the EU with (re)emerging powers. The conference also featured a policy dialogue with the European Commission represented by members of the cabinets working on international partnerships and the European Green Deal respectively.

The research is planned to culminate in a series of publications and a joint international conference in 2021.

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