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Ringvorlesung 2019: Armut verstehen und überwinden #SDG1 #EndPoverty #Armutbeenden

Armut verstehen und überwinden
Warum der globale Kampf gegen den Hunger so oft verloren wird

Ringvorlesung Universität Hamburg Wintersemester 2019 #Armutbeenden

ZEIT UND ORT
14.10.-16.12.2019 (außer 28.10.), Mo 18-20 Uhr, Edmund-Siemers-Allee 1, West 221

Extreme Armut und Hunger bis 2030 besiegen – dies sind die beiden ersten und damit auch bedeutendsten Ziele, die von der internationalen Gemeinschaft in der Agenda 2030 für Nachhaltige Entwicklung festgelegt wurden. Doch schon jetzt zeichnet sich ab, dass diese Ziele nicht erreicht werden – wie schon zuvor die Millenniumsentwicklungsziele. Wenn schon alle Staaten der Armutsbekämpfung so einen hohen Stellenwert beimessen, warum schaffen sie es dann nicht, diese zivilisatorische Schande zu beenden?

Hunger und Armut waren schon immer ein Menschheitsproblem. Allerdings gab es in den letzten Jahrzehnten im Kampf dagegen riesige Erfolge – relativ gesehen. Denn heute hungern immer noch weit über eine halbe Milliarde Menschen. Die Ursachen dafür sind komplex und umfassen auch Kriege, Konflikte, Naturkatastrophen, Klimawandel, Zugang zu Ressourcen und Ungleichheit. In der Ringvorlesung 2019 geht es überwiegend um die letzten beiden, um strukturelle Ursachen. Aufbauend auf der Ringvorlesung „Handel(n) gegen den Hunger“ von 2018 (auf Lecture2Go verfügbar) mit dem Fokus auf unser Handeln, geht es 2019 darum, die komplexen lokalen Zusammenhänge und Realitäten von Armut und Hunger besser zu verstehen und nach Lösungen zu suchen.

14.10.2019 Worum geht es in unserer zweiten Ringvorlesung zu Hunger und Armut?

Prof. Dr. Cord Jakobeit, Politikwissenschaft, insbesondere Internationale Beziehungen, Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Universität Hamburg / Jan Oliver Hämmerling / Carsten Schrader / Karsten Weitzenegger, alle Society for International Development (SID), Hamburg

21.10.2019 Was ist ländliche Armut? Voraussetzungen in der ländlichen Entwicklung und unser Bild von Armut

Dr. Susanne Neubert, Agrarökonomin und Ökologin mit regionalem Schwerpunkt Afrika und Direktorin des Seminars für Ländliche Entwicklung (SLE), Humboldt-Universität zu Berlin

28.10.2019 Mit Profiten gegen Hunger – Die Rolle von privaten Investitionen in der Armutsminderung

Dr. Christine Husmann, Senior Researcher, Zentrum für Entwicklungsforschung (ZEF), Universität Bonn
Achtung, abweichender Veranstaltungsort: Haupt-gebäude, Edmund-Siemers-Allee West, Raum 121

04.11.2019 Schulbildung für Arme in Asien: Herausforderungen und Lösungsansätze

Dr. Jan Priebe, Volkswirt, Research Fellow, GIGA Institut für Asien-Studien, Hamburg

11.11.2019 Bitte beachten Sie die Hinweise unter www.sid-hamburg.de/ringvorlesung2019

18.11.2019 Was bedeutet extreme Armut?

Wie Zahlen unser Verständnis von Armut verzerren Prof. Dr. Thomas Pogge, Philosoph, Leitner Profes- sor of Philosophy and International Affairs, Yale University, New Haven, Connecticut, USA

25.11.2019 Wie können soziale Sicherungssysteme vor Hunger schützen?

Dr. Markus Loewe, Research Team Leader, German Development Institute und Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE), Bonn

02.12.2019 Warum werden extrem Arme durch Entwicklungspolitik oft nicht erreicht und wie können sie erreicht werden?

Dr. Karin Gaesing, Senior Researcher am Institut für Entwicklung und Frieden (INEF), Universität Duisburg

09.12.2019 Macht der Klimawandel die Erfolge in der Armutsminderung zunichte?

Dr. Bernhard Walter, Agrarökonom, Referent für Ernährungssicherheit, Brot für die Welt, Berlin

16.12.2019 Was ist die Rolle des Staats im Kampf gegen die Armut und an welche Grenzen stößt sie?

 Dr. Michael Brüntrup, Agrarökonom, Senior Researcher, German Development Institute und Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE), Bonn

13.01.2020 Abschlussveranstaltung mit geladenen Gästen

 

Koordination

Prof. Dr. Cord Jakobeit / Dr. Jörg Meyer, beide Arbeitsbereich Internationale Beziehungen, Fachgebiet Politikwissenschaft, Universität Hamburg, und SID Hamburg (Society for International Development – Gesellschaft für internationale Entwicklung Hamburg e. V.

Gefördert von

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