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Probleme und Reformbedarf der aktuellen EU-Handelspolitik

Trade for all – Handel für alle ?

Eine neue Studie der AG Handel

Hier gibt’s die Studie als PDF.

Geplante Freihandelsabkommen wie TTIP, CETA und TiSA haben in den letzten Jahren viele Schlagzeilen gemacht. Millionen Menschen in Europa und Nordamerika haben gegen diese Abkommen protestiert unddemonstriert und dafür gesorgt, dass TTIP und TISA bis auf weiteres auf Eis liegen. Somit ist die EU-Handelspolitik nach langen Jahren wieder in den Fokus der kritischen Öffentlichkeit gekommen. Der breite Protest verdeutlichte erneut die erheblichen sozialen, ökologischen und demokratischen Defizite der EU-Handelspolitik und der neoliberal geprägten Globalisierungspolitik.

Seit dem Weltwirtschaftsforum in Davos im Januar 2016 hört man inzwischen von vielen ProtagonistInnen der Politik: die bisherige Art der Globalisierung hat zu viele Verlierer und zu wenige Gewinner; man müsse dafür sorgen, dass die Früchte der Globalisierung besser verteilt werden. Rhetorisch bewegt man sich damit auf die KritikerInnen dieser Politik zu. Aber konkrete Vorschläge, konkrete Initiativen was man eigentlich nun ändern will, damit die Globalisierung gerechter und nachhaltiger wird – die kommen praktisch ausschließlich aus dem Lager der KritikerInnen.