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NGO Reflection Group stellt #SpotlightSDGs zum G20-Gipfel in Hamburg vor

Privatisierung, Partnerschaften, Corporate Capture und deren Auswirkungen auf Nachhaltigkeit und Ungleichheit

Die Agenda 2030 und ihre Nachhaltigkeitsziele sollen nationale, regionale und globale Politiken beeinflussen. Inwieweit das in der Praxis gelingt, soll durch freiwillige Regierungsberichte jährlich überprüft werden. Allerdings wird eine echte, differenzierte Auseinandersetzung damit, inwieweit Staaten die Agenda umsetzen, erst möglich, wenn auch die kritischen Perspektiven der Zivilgesellschaft gehört werden.

Die Society for International Development (SID) ist Teil der „Reflection Group on the 2030 Agenda for Sustainable Development“, einer Koalition zivilgesellschaftlicher Organisationen, die bereits den Entstehungsprozess der Agenda aufmerksam begleitet hat.

Wenn die Regierungen im Juli im Rahmen des G20-Gipfels in Hamburg und des nachfolgenden „High Level Political Forum“ bei den Vereinten Nationen in New York ihre Umsetzungsberichte vorstellten, präsentiert die Reflection Group zeitgleich ihren „Spotlight Report on Sustainable Development“ #SpotlightSDGs.

Der Bericht 2017 wird in Hamburg am 4. Juli um 18 Uhr erstmals vorgestellt. Jens Martens vom Global Policy Forum stellt den Bericht im Namen der Reflection Group vor. In diesem Jahr befasst sich der Bericht mit Privatisierung, Partnerschaften, Corporate Capture und deren Auswirkungen auf Nachhaltigkeit und Ungleichheit.

SID Hamburg schließt damit die Ringvorlesung „Wie wirkt Entwicklungspolitik?“ ab, die jeden Dienstag an der Universität Hamburg stattfindet. Bitte melden Sie sich rechtzeitig zu dieser Veranstaltung an: https://www.sid-hamburg.de/node/584. Die Veranstaltung wird live im Internet übertragen.