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Die Neuerfindung der Entwicklungspolitik: Wir brauchen ein Ministerium für Globale Entwicklung | DIE Kolumne

Die nächste Bundesregierung sollte nach Dafürhalten des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE) die Kooperation im Bereich der Entwicklung neu strukturieren und ein "Ministerium für Globale Entwicklung" schaffen. Das haben die Wissenschaftler Jörg Faust und Dirk Messner vorgeschlagen.

Außenpolitik und Entwicklungspolitik wachsen stärker zusammen, weil Fragen globaler Entwicklung immer mehr zu zentralen außenpolitischen Herausforderungen werden. Lange bestand Entwicklungspolitik in der Zusammenarbeit mit Ländern, die am Rand der Weltwirtschaft und -politik standen und für die sich in der Bundesregierung nur das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) interessierte. In der alten Entwicklungspolitik ging es primär um Armutsbekämpfung, humanitäre Hilfe, Unterstützung kränkelnder Ökonomien. Aus außenpolitischer Sicht und damit durch die Brille außenwirtschaftlicher und geopolitischer Interessen, waren die meisten dieser „Partnerländer“ schlichtweg uninteressant. Doch diese alten Grenzziehungen zwischen Entwicklungs- und Außenpolitik lösen sich heute auf. Weiter in der DIE-Kolumne vom 10.10.2013 und bei epo.de.