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Unaufhaltsame Abfolge von Katastrophen im Asiatisch-Pazifischen Raum sei erst der Anfang, warnt UN-Regionalbüro

Vereinte Nationen - 6 hours 24 min ago

23 August 2019 - Veränderte Muster und sich verschlechternde Auswirkungen von Naturkatastrophen in Asien und im Pazifik, in Verbindung mit Umweltzerstörung und Klimawandel, haben nicht nur die Vorhersage solcher Katastrophen erschwert, sondern sind auch ein „Zeichen zukünftiger Entwicklungen“, warten die Vereinten Nationen.

Der am Donnerstag herausgegebene Katastrophenbericht 2019 der Wirtschafts- und Sozialkommission der Vereinten Nationen für Asien und den Pazifik (ESCAP) hat ergeben, dass die jährlichen wirtschaftlichen Verluste aufgrund von Katastrophen hoch sind.

Zusätzlich zu den Auswirkungen von Katastrophen auf das menschliche Leben drohen die wirtschaftlichen Verluste die hart erkämpfte Entwicklung im asiatisch-pazifischen Raum rückgängig zu machen.

Laut Armida Alisjahbana, der Leiterin von ESCAP, haben die Länder der Region keine Chance die Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) bis 2030 zu erreichen, wenn ihre Bevölkerungen nicht ausreichend vor Katastrophen geschützt sind.

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Mainz läuft für die 17 Ziele

Engagement Global - 7 hours 36 min ago
Rund 50 Läuferinnen und Läufer setzten sich für die 17 Ziele ein. Foto: Engagement Global/me. kathi krechting

Bereits zum dritten Mal trugen die nachhaltig sportlich Begeisterten am Freitag, 22. August 2019, die globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen in das Ziel des Mainzer Firmenlaufs.

Auch in diesem Jahr liefen und gingen rund 50 Engagierte über den fünf Kilometer Rundkurs und trugen die Botschaft der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDG) zwischen den zahlreichen Teams der über 7000 Läuferinnen und Läufer durch die Mainzer Innenstadt.

Aufgerufen dazu hatte die Außenstelle von Engagement Global in Mainz, zusammen mit ihrer neuen Kooperationspartnerin, der Synthro eG. Die Synthro-Genossenschaft bringt Menschen zusammen, damit neue Ideen entstehen, um weitsichtig zu wirtschaften. Unternehmen sollen zum ökologischen Denken und Handeln motiviert werden.

Netzwerktreffen für die 17 Ziele

In der Woche nach dem Lauf zur „Agenda 2030 – Rennen für 17 Ziele“ findet am Montag, 26. August 2019, um 18 Uhr erstmals ein Netzwerk-Treffen in Mainz für Unternehmen, Organisationen, Institutionen aber auch Privatpersonen statt, die sich gemeinsam für die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung engagieren wollen. Auch für diejenigen, die beim Firmenlauf nicht dabei sein konnten, geht es hier in netter Atmosphäre um die Motivation und Möglichkeiten selbst für die 17 Ziele aktiv zu werden. Nach inhaltlichen Beiträgen und einem „Speed-Dating“, bei dem sich die Teilnehmenden untereinander besser kennenlernen können, wird es auch Gelegenheit zur eigenen Kurzvorstellung und reichlich Zeit zum Austausch geben.

Bitte melden Sie sich bei Interesse vorher an unter: info@synthro.coop

Veranstaltungsort
Coworking M1
Anni-Eisler-Lehmann-Str. 3
55122 Mainz

Ansprechpartnerin

Birgit Steck
Engagement Global gGmbH
Außenstelle Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland
Telefon +49 (0) 61 311 631 93
birgit.steck@engagement-global.de

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Kasachstans autoritäre Partizipationspolitik

SWP - 18 hours 4 min ago

∎ In Kasachstan fordern Teile einer neuartigen Protestbewegung die Demo­kratisierung des Landes. Dazu ist die Regierung nicht bereit. Be­antwortet hat sie die Proteste vielmehr mit einer Kombination aus Repres­sion und Dialogangeboten.

∎ Die Regierung Kasachstans setzt damit auf eine Fortsetzung ihrer autori­tären Partizipationspolitik. Deren Ziel ist es, gesellschaftliche Partizipa­tion an politischen Prozessen und öffentlichen Diskursen zu steuern, sie für eigene Zwecke zu nutzen und so die autoritäre Herrschaft zu sichern.

∎ Von der EU wird die administrierte Partizipation in Kasachstan gefördert. Dies ist ein ambivalentes Unterfangen. Einerseits kann diese Form der Partizipation den Dialog zwischen Regime und Bevölkerung verbessern und dazu beitragen, reale Probleme zu lösen. Andererseits stärkt sie den Autoritarismus.

∎ Trotz dieser Ambivalenz ist eine Förderung weiterhin sinnvoll. Allerdings sollten nur solche Formate unterstützt werden, die kollektive – und nicht individuelle – Partizipation vorsehen.

∎ Die EU und ihre Mitgliedstaaten sollten Menschenrechtsverletzungen in Kasachstan auch künftig kritisieren und den Dialog mit dessen Regierung über institutionelle Reformen fortsetzen.

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22. August 2019

ONE - August 22, 2019 - 6:08pm
1. G7-Gipfel: Kein Zugang für NGOs

Wie mehrere Medien, darunter n-tv.de, Focus Online und der Standard berichten, wird Frankreich beim diesjährigen G7-Gipfel Nichtregierungsorganisationen keinen Zutritt zum Pressezentrum gewähren. Die Organisationen Oxfam und ONE verhandeln mit dem Elysée, ob es Bewegung in dieser Frage gibt. Der Ausschluss der Zivilgesellschaft werde stark kritisiert. Oxfam-Chefin Winnie Byanyima habe als Reaktion ein Treffen mit Präsident Emmanuel Macron abgesagt. Derweil berichten Bild.de und der Kölner Stadt-Anzeiger, dass sich sowohl die Komikerin Carolin Kebekus als auch die Moderatorin Jeannine Michaelsen vor dem G7-Gipfel für Maßnahmen zur Stärkung von Frauen ausgesprochen haben. Kebekus habe dabei konkret für mehr Investitionen im Kampf gegen Aids geworben. Diese Krankheit sei weltweit Todesursache Nummer eins bei Frauen unter 50.

2. Malaria-Krise und positive Signale bei Polio

Wie die Süddeutsche Zeitung, der Deutschlandfunk und die Badische Zeitung berichten, gibt es laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) seit Jahresbeginn bereits rund sechs Millionen Malaria-Fälle in Burundi. 1.855 Menschen seien bis zur Jahresmitte bereits an der vermeidbaren Krankheit gestorben. Die Krankheit nehme epidemische Ausmaße an. Erfreuliche Nachrichten gibt es hingegen im Kampf gegen Polio, wie Spiegel Online und Deutschlandfunk Nova berichten. Demnach sei Nigeria als letzter Staat Afrikas für poliofrei erklärt worden. Dieser Fortschritt sei vor allem zurückzuführen auf nationale Investitionen und globale finanzielle Unterstützung sowie umfassenden Hilfsmaßnahmen. In Gebieten, in denen die Terrorgruppe Boko Haram präsent sei, sei das Impfen weitaus schwieriger gewesen. Allerdings bestehe nun auch die Angst, dass viele der Hilfsgelder wegfallen. Es müsse jedoch weiter geimpft werden, um eine Rückkehr der Krankheit zu verhindern. Die Finanzierung dafür sei noch nicht eindeutig geklärt.

3. Ruanda und Uganda: Ende des Grenzstreits?

Wie die Deutsche Welle und die junge Welt berichten, gibt es zwischen Ruanda und Uganda Einigung im Streit um den Grenzverlauf zwischen den Ländern. Zur Vermittlung haben sich Paul Kagame und Yoweri Museveni, die Präsidenten Ruandas und Ugandas zusammen mit ihren Amtskollegen aus Angola, der Demokratischen Republik Kongo und der Republik Kongo in der Hauptstadt Angolas getroffen. Im Juni habe es bereits eine kurzzeitige Grenzöffnung gegeben, allerdings existiere noch immer ein Einreisestopp für Ruander*innen nach Uganda. Es sei vereinbart worden, den vor allem wirtschaftlich relevanten Grenzübergang zu öffnen und von weiteren Aktionen „die der Destabilisierung oder Zersetzung im Territorium des anderen förderlich wären“ zu unterlassen, so Kagame und Museveni.

 

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Drei Gründe warum Armut sexistisch ist und was wir dagegen tun sollten

ONE - August 22, 2019 - 6:07pm

Hier schreiben die Jugendbotschafterinnen Janice und Anne-Kathrin, wie Frauen und Mädchen Armut besiegen können. 

Armut kennt kein Geschlecht? Die Lebenswirklichkeit von Millionen Mädchen und Frauen in Entwicklungsländern zeigt eine andere Realität. Egal wo, Frauen sind von Armut am stärksten betroffen. Ein paar Fakten dazu: In Subsahara-Afrika können (oder dürfen) 52 Millionen Mädchen nicht zur Schule gehen – verglichen mit 45 Millionen Jungen. Die Armutskrankheit Aids ist Todesursache Nummer 1 für Frauen unter 50. Die Gefahr für eine Frau, sich mit HIV zu infizieren, ist in Afrika doppelt so hoch wie für die Männer. Mädchen werden Opfer von Zwangsheiraten, sexueller und physischer Gewalt. Hinzu kommt, dass sie oft keine Chance haben, der Armut zu entfliehen, da ihnen der Zugang zu Bankkonten, Grundbesitz oder bestimmten Berufen verwehrt wird. Je ärmer ein Land ist, desto krasser fällt die Geschlechterungleichheit aus. Die Fakten zeigen: Armut ist sexistisch.

Doch es gibt auch eine positive Nachricht. Frauen und Mädchen sind zwar am härtesten von Armut betroffen, sie sind aber gleichzeitig so etwas wie eine Wunderwaffe gegen ebendiese Armut. Man muss “nur” dafür sorgen, dass sie ihr Potential abrufen können. Davon profitieren nicht nur sie selbst, sondern alle. Wirklich alle. Hier drei Beispiele:

1. Wirtschaftswachtum: 

Investitionen in Bildung zahlen sich nicht nur für die Mädchen selbst aus. Dank größerer Selbstständigkeit bei Lebensentscheidungen können die Mädchen ihr wirtschaftliches Potential entfalten. Das kommt ihren Familien, Dörfern und letztendlich dem gesamten Land zu Gute. Jeder investierte US-Dollar in ein zusätzliches Schuljahr von Mädchen zahlt sich in Ländern mit niedrigem Einkommen eine Einkommensrendite um das Zehnfache aus. Erhielten Mädchen den gleichen Bildungszugang wie Jungen, hätten Entwicklungsländer damit mindestens 112 Milliarden US-Dollar mehr in den Staatskassen! Geld, dass diese wiederum in die Gesundheit und Bildung investieren können.

2. Weniger Hunger:

Hunger ist die Ursache von fast der Hälfte aller Kindstode. Die, die überleben, leiden oft ihr ganzes Leben lang unter den Nachwirkungen der Mangelernährung. Der Schlüssel im Kampf gegen den Hunger ist eine starke Landwirtschaft. Hätten Frauen in Afrika den gleichen Zugang zu Land oder landwirtschaftlichen Produktionsmitteln, könnten die Erträge um 20-30 Prozent steigen. Damit könnten 100-150 Millionen Menschen von chronischem Hunger befreit werden.

3. Weniger Kindstode: 

Frauen mit höherer Bildung haben in der Regel besseren Zugang zu oft lebenswichtigen Informationen über ihre Gesundheit, z.B. zur Versorgung während der Schwangerschaft, Hygiene, Impfungen und Ernährung. Das führt zu weniger Schwangerschaften in jungen Jahren, weniger Infektionen mit z. B. Aids und weniger Kindstoden. Wenn alle Frauen in Subsahara-Afrika eine weiterführende Schule mit einem Abschluss verlassen würden, hätte dies zur Folge, dass 1,2 Millionen Kinder weniger sterben würden – jedes Jahr! Zudem würde die Müttersterblichkeit um 70 Prozent sinken, wenn alle Mädchen mindestens die Grundschule abschließen würden.

Die Fakten zeigen es deutlich: Wir können nur gewinnen, wenn wir Frauen und Mädchen stärken. Es ist immer wichtig, sich das vor Augen zu führen. Doch gerade jetzt haben wir die Chance, einen richtigen Sprung nach vorne zu machen: Von Samstag bis Montag findet der G7-Gipfel im französischen Biarritz statt. Dort treffen sich die Staats- und Regierungschef*innen der sieben größten Industrienationen der Welt. Dieses Jahr hat die französische Regierung die Beseitigung von Ungleichheiten zum zentralen Thema erklärt. Der perfekte Anlass, um für die Stärkung von Frauen in aller Welt einzutreten und so dem Ende der extremen Armut einen Schritt näherzukommen. Fordere  die G7-Chef*innen dazu auf, konkrete Fortschritte für Frauen in aller Welt zu beschließen, und unterzeichne unter ONEs digitale Postkarte  an Bundeskanzlerin Angela Merkel. Also: Nutze deine Stimme, damit Frauen und Mädchen weltweit gestärkt werden!

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Ein feministischer G7 ist möglich: Wenn die Regierungschef*innen handeln

ONE - August 22, 2019 - 5:13pm

Die ganze Welt wartet gespannt auf den Beginn des diesjährigen G7-Gipfels. Währenddessen stellt der Gender Equality Advisory Council (GEAC), ein internationales Team aus Expert*innen für Gleichberechtigung, die Regierungschef*innen vor eine Herausforderung. Sie erstellten eine Reihe von Vorschlägen, um Gleichberechtigung zu fördern und Frauen und Mädchen zu stärken. Denn Ziel ist, dass der diesjährige Gipfel sich zum ersten Mal vorrangig und tatkräfig für Gleichberechtigung einsetzt.

Dieser Bericht erschien nur Tage vor der Eröffnung des Gipfels in Biarritz und richtet den Fokus auf die Krise, in der sich Frauen und Mädchen weltweit befinden. Er beleuchtet die Vielzahl an Hindernissen, denen sich Frauen und Mädchen tagtäglich stellen müssen: Vom Zugang zu guter Schulbildung und einer fairen gesundheitlichen Versorgung über gerechte Berufschancen bis hin zu einem Leben ohne jegliche Art von Gewalt. Tag für Tag werden weltweit ihre Rechte verletzt.

Echten Fortschritt bewirken

Wir von ONE sind davon überzeugt, dass die Politiker*innen auf drei verschiedenen Ebenen liefern müssen, um echten Fortschritt für Gleichberechtigung zu bewirken. Der Kampf gegen Seximus muss in folgenden Bereichen angegangen werden:

  1. Gesetzlicher und politischer Wandel
  2. Zusage finanzieller Unterstützung
  3. Nachvollziehbarkeit und Transparenz in der Umsetzung

Der GEAC-Bericht geht auf jede einzelne dieser Ebenen ein und hält großartige Empfehlungen für die internalionalen Regierungschef*innen bereit, besonders für Gesetzesänderungen und finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten.

Eine der zentralen Forderungen an die G7 Staats- und Regierungschef*innen (und ihre Kolleg*innen in der ganzen Welt) ist es, mindestens ein neues fortschrittliches Gesetz zu beschließen, das sich gezielt gegen Sexismus und für die Rechte von Frauen und Mädchen einsetzt. Dieses Gesetz soll bis zum Gipfel nächsten Jahres verabschiedet sein.

Um diesen Wandel möglich zu machen, weist der GEAC außerdem darauf hin, wie wichtig finanzielle Unterstützung im Kampf für Gleichberechtigung ist. Dabei fordern sie Länder dazu auf, mindestens 0,7% ihrer Wirtschaftskraft (Bruttonationaleinkommen, BNE) für öffentliche Entwicklungszusammenarbeit (ODA) einzusetzen. Zusätzlich fordert der Bericht von den Geberländern, sicherzustellen, dass mindestens 85% dieser Entwicklungsgelder Geschlechtergleichsstellung fördern. Das ist eine notwendige Maßnahme, wenn Gleichberechtigung in naher Zukunft Realität werden soll.

Dennoch reichen gesetzlicher Wandel und finanzielle Unterstützung nicht aus.

 Taten statt Worte

Wir haben zu oft leere Worte und gebrochene Versprechen gehört. Genau aus diesem Grund müssen wir dafür sorgen, dass Politiker*innen Rechenschaft über die Einhaltung ihrer Versprechen leisten müssen. Nur so kann der G7-Gipfel für Frauen und Mädchen weltweit echte Taten statt leerer Worte liefern.

Um das möglich zu machen, ist ein innovativer und unabhängiger Rechenschaftsmechanismus notwendig, der die Einhaltung von Versprechen und tatsächlichem Fortschritt verfolgt und die Machthabenden dafür zur Verantwortung zieht.

Der GEAC-Bericht erkennt an, dass es einen solchen Mechanismus braucht. Allerdings müssen die Forderungen und Empfehlungen noch konkreter werden, um zu verhindern, dass Länder ihre Berichte verfälschen oder eine politische Teilhabe ihrer Zivilgesellschaften verhindern. Damit es ein wirklich bahnbrechendes System werden kann, sind einige Dinge notwendig: Eine unabhängige Gruppe von Experten, die den Fortschritt nachverfolgen, engagierte Zivilgesellschaften mit einem gleichberechtigten Platz am Tisch und, dass alle (nicht nur den wohlhabenden G7) Länder zur Verantwortung gezogen werden.

Nach aktuellen Schätzungen wird es noch 108 Jahre dauern, bis wir Gleichberechtigung weltweit tatsächlich erreicht haben. Doch dieses Jahr haben Regierungschef*innen die Möglichkeit, einiges an dieser erschreckenden Statistik zu ändern. Die G7 haben große Hoffnungen für Frauen und Mädchen auf der ganzen Welt geweckt, indem sie Gleichberechtigung zur obersten Priorität für den Gipfel erklärt haben. Damit haben sie die Chance, ihn zu einem Gipfel zu machen, der sich wie nie zuvor für die Rechte von Frauen und Mädchen einsetzt.

Die Zeit für großartige Taten ist jetzt; lasst uns sichergehen, dass die G7 echten Fortschritt anstreben und die weltweiten Hoffnungen nicht enttäuschen.

Unterstütze jetzt unsere Forderung für #ProgressNotPromises auf dem G7-Gipfel!

 

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Postkarten an die G7 – Unsere Forderungen gegen Sexismus

ONE - August 22, 2019 - 2:43pm

Der G7-Gipfel in Biarritz liegt in greifbarer Nähe. Ein Ereignis, bei dem die Regierungschef*innen weltweitem Sexismus endgültig den Kampf ansagen können. Damit das passiert und wir die Rechte von Frauen und Mädchen stärken können, braucht es handfeste politische Entscheidungen und Maßnahmen. In Punkto Gleichberechtigung interessieren uns nicht die Versprechen der G7-Chef*innen, sondern nachvollziehbarer und echter Fortschritt.

Was wir bisher erreichen konnten

Fakt ist, dass überall auf der Welt, Tag für Tag, die Rechte von Frauen verletzt werden. Die Agenda des Gipfels muss deshalb lauten: Sexismus besiegen. Diese Forderung haben wir in den vergangenen Wochen mit unserer Postkartenaktion laut an die Bundeskanzlerin und ihre G7-Kolleg*innen kommuniziert. Unterschriften von mehr als 53.000 ONE Unterstützer*innen haben der Botschaft dabei besonders viel Gewicht verliehen.

https://s3.amazonaws.com/one_org_international/de/wp-content/uploads/2019/08/22114909/20190820_Video_Postkartenaktion.mp4

Die zentralen Punkte unserer Forderung sind klar und deutlich: wir wollen eine neue Biarritz-Partnerschaft sehen, die gesetzlichen und politischen Wandel für die Gleichberechtigung von Frauen vorantreibt. Vorschläge dafür gibt es bereits – und die G7-Regierungschef*innen haben die Macht, solchen Beispielen zu folgen und sich weltweit für die Beseitigung von Sexismus einzusetzen. Nicht nur gesetzliche Beschlüsse können dabei helfen, sondern auch gezielte finanzielle Unterstützung, um beispielsweise die finanzielle Inklusion von Frauen in Sub-Sahara Afrika zu fördern.

Im Laufe der Aktion haben ONE Unterstützer*innen nicht nur online unsere Postkarte unterschrieben. Auf Events wie dem Wacken und dem Zelt-Musik-Festival formulierten zahlreiche Menschen eigene Botschaften an die Bundeskanzlerin.

Das Wochenende war laut @Wacken. Aber noch lauter sind eure Stimmen bei unserer Postkartenaktion an die #G7. Mach es wie viele engagierte Menschen beim Festival und lass deine Unterschrift zählen: https://t.co/jUwqmlhJ9p pic.twitter.com/3ZPddGZK2t

— ONE in Deutschland (@ONEDeutschland) August 5, 2019

Was passiert nun mit den Botschaften?

Die Postkarten gelangen nun Stück für Stück ins Bundeskanzleramt und sorgen dafür, dass unsere Stimmen nicht länger ignoriert werden können. Die Bundeskanzlerin und die G7-Regierungschef*innen sollen wissen, dass uns der Kampf gegen Sexismus am Herzen liegt. Deshalb erwarten wir von ihnen, dass sie ihre Macht und ihren Einfluss nutzen, um diesen Kampf für Frauen und Mädchen weltweit zu entscheiden. Das Monda Magazin unterstützt unsere Postkartenaktion und fordert ebenfalls dazu auf, diese Forderung klar und deutlich zu kommunizieren.

Die Bundeskanzlerin selbst sagte auf der G20-Afrika-Konferenz in Berlin: „Wenn wir nicht die Rolle von jungen Mädchen und Frauen stärken, wird die Entwicklungsagenda keinen Erfolg haben.“

Wir stimmen voll und ganz zu. Aber jetzt wollen wir echten Fortschritt statt Versprechen sehen und hoffen, dass so viele Postkarten wie möglich die Kanzlerin erreichen. Die G7 müssen auf dem Gipfel im Kampf gegen Sexismus liefern. Denn wir wollen keine 108 Jahre mehr warten – die Zeit ist jetzt. Und es gibt keine Gleichberechtigung, solange wir nicht alle die gleichen Rechte haben.

Ihr wollt auch nicht länger warten? Unsere Postkartenaktion läuft noch. Lass deine Unterschrift zählen und unterstütze unsere Forderung an die Bundeskanzlerin und ihre G7-Kolleg*innen.

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Keine Angst vor existenzsichernden Preisen!

INKOTA - August 22, 2019 - 2:33pm
Fair, öko, bio – wenn wir im Supermarkt Schokolade kaufen, verlassen wir uns auf die Siegel auf der Verpackung. Auch beim grünen Frosch der Rainforest Alliance gehen wir davon aus, dass der Kakao in der Schokoladentafel nachhaltig ist. Doch wir finden, das stimmt so nicht: Denn die Mehrheit der Kakaobauern und -bäuerinnen, die für die Rainforest Alliance arbeiten, lebt unterhalb der Armutsgrenze! Und damit nicht genug: Fällt der Kakaopreis, sinken ihre Einnahmen. Sie sind den ständigen Preisschwankungen auf dem Weltmarkt schutzlos ausgeliefert. Dabei schuften sie jeden Tag hart, um die Anforderungen der Rainforest Alliance zu erfüllen. Das ist nicht fair!

Die Rainforest Alliance könnte die Bäuerinnen und Bauern vor Preisschwankungen schützen und ihnen einen Weg aus der Armut ermöglichen: Dazu müsste sie einen existenzsichernden Mindestpreis für Kakao garantieren. Doch der Geschäftsführer Han de Groot zögert noch. Die Angst ist offensichtlich groß, dass Kakao- und Schokoladenunternehmen nicht bereit sind, höhere Preise für Kakao zu zahlen – und dann lieber auf den grünen Frosch als Siegel verzichten. Doch das lassen wir der Rainforest Alliance nicht durchgehen: Wer wirklich nachhaltig sein will, muss mutig vorangehen.

Im Augenblick entwickelt die Rainforest Alliance neue Vorgaben für die Vergabe ihres Siegels. Bis Ende des Jahres soll entschieden werden, ob darin Mindestpreise aufgenommen werden – oder nicht. Jetzt kommt es auf Sie an: Fordern Sie den Geschäftsführer der Rainforest Alliance auf: Sei kein Frosch, keine Angst vor existenzsichernden Preisen! Nur wenn jetzt viele SchokoladenliebhaberInnen mitmachen und sagen, was sie von einem Nachhaltigkeitssiegel erwarten, können wir es schaffen, Han de Groot zu überzeugen und endlich faire Preise für die Kakaobauern und –bäuerinnen sichern.

Hier klicken und Mail versenden
Andere Kakao-Zertifizierer gehen übrigens schon jetzt mit gutem Beispiel in der Preisfrage voran: Fairtrade wird seinen Kakao-Mindestpreis zum Oktober 2019 auf 2.400 US-Dollar pro Tonne erhöhen. Auch wenn das noch kein existenzsichernder Mindestpreis ist, ist es ein Schritt in die richtige Richtung. Für die Rainforest Alliance gibt es also keine Ausreden mehr: Sie müssen nun dem Beispiel von Fairtrade folgen, statt einen Unterbietungswettlauf zwischen den Standards anzuheizen.

Unsere Erfahrung zeigt: Wenn sich viele Menschen hinter einer Forderung versammeln, können wir etwas bewegen. Mit der Kampagne Make Chocolate Fair und der Unterstützung von zehntausenden INKOTA-Aktiven haben wir es geschafft, die Schokoladenindustrie in den letzten Jahren mächtig ins Schwitzen zu bringen: So konnten wir zum Beispiel auf der Weltkakaokonferenz in Berlin das Thema existenzsichernde Einkommen auf die Agenda setzen.

Sie haben es in der Hand: Senden Sie jetzt eine E-Mail an Han de Groot und sorgen Sie so dafür, dass Kakaobäuerinnen und -bauern endlich einen Lohn zum Leben bekommen! Jetzt mitmachen
PS: 2016 kollabierte der Kakaopreis an der Börse: Mit einem Schlag verloren viele Kakaobauernfamilien 30 Prozent ihres Einkommens. Eine Katastrophe für die Menschen, die die wichtigste Zutat für unserer Schokolade produzieren. Sorgen Sie dafür, dass sich das ändert. Setzen Sie sich für einen existenzsichernden Kakaopreis ein!

Senden Sie eine Mail an Han de Groot
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Gleichberechtigung – Das sind eure Ideen

ONE - August 22, 2019 - 2:06pm

Wir haben gefragt, Ihr habt geantwortet: Mit welchen Gesetzen können wir Mädchen und Frauen die gleichen Chancen wie Jungen und Männern ermöglichen? Wir stellen euch einige der Ideen unserer Mitmachaktion vor.

Gesetze, Politik, Internationale Abkommen – muss das so kompliziert sein?

Gleichberechtigung ist kein Hexenwerk. Soziale Ungleichheiten sind menschengemacht und nicht natur- oder gottgegeben. Deshalb können wir den Spieß umdrehen und uns für eine Gesellschaft mit gleichen Möglichkeiten einsetzen, egal welches Geschlecht, Hautfarbe, Einkommen der Eltern & co du hast. Deshalb ist es im Grunde ganz einfach: Es geht darum, dass wir alle die gleichen Rechte haben. Zugegeben, bei der Umsetzung wird es komplizierter, aber dazu haben wir ja auch eure Hilfe und Ideen. 2500 Vorschläge habe wir von euch erhalten, hier kommt ein Best-of , wie die G7 Frauen weltweit stärken können.

Gemeinsam können wir Gleichberechtigung erreichen. Hier ist die tunesische Aktivistin Aya Chebbi mit Jugendbotschafterinnen von ONE.

Parité in Politik & Wirtschaft

Parité beschreibt den gleichen Anteil an Frauen und Männern in wichtigen Institutionen. In Afrika haben beispielsweise schon Südafrika, Äthiopien, Ruanda und seit kurzem Guinea-Bissau so viele Ministerinnen wie Minister. Die Idee darf aber für Viele nicht in der Politik aufhören: Silvia S. findet „Wir brauchen verbindliche Frauenquoten für Aufsichtsräte, Vorstände und das obere Management in allen Unternehmen ab 100 Mitarbeitenden.“

Apropos Arbeit. Unglaublich viele Stimmen erreichten uns und forderten die gleiche Bezahlung von Frauen und Männern. Logisch, alles andere wäre auch. An alle Kritiker*innen, die die Machbarkeit in Frage stellen: Island hat bereits vorgemacht, dass es geht. Hanna H. bringt dazu die wichtige Rolle von Lohntransparenz, flachen Hierarchien und diversen Teams ein.

 „Ich fordere eine gesetzliche Regelung zur gleichen Bezahlung von Männern und Frauen wie in Island“ – Silvia S.

Für Frauen, die gleich selbst anpacken und sich selbstständig machen fordern mehrere Menschen zinslose Kredite für Frauen und Fortbildungen im geschützten Rahmen.

Bildung, Bildung, Bildung!

Greta B. findet: “Das A und O der Gleichberechtigung heißt Bildung, Bildung, Bildung! Solange Mädchen und Frauen in vielen Ländern davon ferngehalten werden, kann es keine Gleichberechtigung geben.” Im Globalen Süden können nach Laura S. die Übernahme von Schulgeld und Stipendien für Mädchen und Frauen den Zugang zu Schulen und Universitäten ermöglichen. Bildung ist dabei nicht nur Selbstzweck: Yesra Z. sieht in Bildung die Grundlage für selbstbewusste und selbstbestimmte Frauen.

Bildung ist dabei aber nicht gleich Bildung. Deshalb sollte nach Anke W. genderkritische Bildungsarbeit Kindern ermöglichen, vermeintliche Selbstverständlichkeiten und (Un-)Möglichkeiten zu hinterfragen. Eva-Catrin R. findet, dass in der Schule Mädchen und Jungen lernen sollten, gemeinsam Probleme zu Lösen und Ideen zu Entwickeln.

„Das alles sind verschiedene Ausdrücke für dasselbe: Respekt und Würde. Mangelt es daran, hilft kein Gesetz. Wir brauchen also eine neue Erziehung. Dort beginnt Gleichberechtigung.“ – Vera W.

Es ist an der Zeit die Stimme zu erheben und gemeinsam gleiche Rechte und Möglichkeiten zu fordern.

Schluss mit Luxus

„Ich möchte, dass die Tampons und Binden allgemein mit 7% Mehrwertsteuer belegt werden und nicht als Luxus gelten.” Findet Werner F. und hat damit unsere volle Unterstützung. Männer können nicht schwanger werden und haben in der Regel auch nicht ihre Tage. Frauen schon – deshalb erreichten uns auch viele Ideen, die gegen diese Ungleichheit angehen. Für Eva-Catrin R. sollten Arbeitsgeber*innen Alleinerziehende entlasten und gezielt Mütter einstellen – weigern sie sich, helfen Sanktionen. Ganz hoch im Kurs war aber auch die Forderung nach einer qualitativ hochwertigen und kostenlosen Kinderbetreuung.

Keine Werbung mehr, die Frauenkörper zum Verkauf beliebiger Ware nutzen!“ – Colette C.

Darüber hinaus findet Rita H.: „Frauen sollen wegen ihrer Einschränkungen während der meist schmerzhaften monatlichen Periode mehr Urlaub zum Erholen bekommen.“ Neu ist diese Forderung nicht: In Japan haben Frauen bereits seit 1947 Anspruch auf drei freie Tage im Jahr – und auch in Taiwan und Indonesien wird es umgesetzt.

Gleiche Rechte und Rechtsstaatlichkeit bedeutet für viele Frauen einen großen Schritt Richtung Gleichberechtigung. Foto: Sebastian Pichler via Unsplash

Schluss mit sexistischer Werbung und ein neues Prostitutionsgesetz

Halbnackte Frauen, die Fernseher verkaufen – macht null Sinn, scheint aber zu funktionieren. Das muss aber nicht sein. Unter anderem Berlin hat sexistische Werbung bereits verboten. Auch Colette C. findet, dass es keine Frauenkörper braucht, um Dinge zu verkaufen. Ursula R. geht einen Schritt weiter und fordert „Werbung, auf der die Männer nackt sind und die Frauen die angezogenen Macher.“ Ob das ganz ernst gemeint war wissen wir nicht, die Idee regt aber zum Nachdenken über Rollenbilder an.

„Die komplette Übertragung der Frauen-WM. Man kann Freundschaftsspiele der Männer gucken aber nicht mal die komplette Frauen-WM, warum?“ – Carrie

Bei dem Schutz von Prostituierten sind die skandinavischen Länder für viele Menschen Vorreiter. Dort ist Prostitution verboten – jedoch für die Freier. So werden Sexarbeiter*innen nicht kriminalisiert und in die Illegalität gedrängt. Viele Nachrichten, die uns erreichten, fordern diesen Ansatz auch für andere Länder.

Wer kann das schon bezahlen?

Auch die Frage nach dem Zugang zu Geld beschäftige uns. Es kann nicht sein, dass Frauen wegen ihres Geschlechts keinen Kredit bekommen. Oder kein Konto. Diese Forderung unterstützt auch Carolin Kebekus.

Liebste Pussies, für Gastgeber Macron ist es beim G7-Gipfel im August eine Hauptpriorität, darauf hinzuweisen,dass im…

Posted by Carolin Kebekus on Tuesday, July 16, 2019

Fortschritt statt Versprechen

In Sachen Frauenrechten geht es voran – nur leider zu langsam. Deshalb fordern wir die G7 auf, den Worten endlich Taten folgen zu lassen und sich der Geschlechtergerechtigkeit zu verpflichten. Oder um es mit den Worten von Anne I. zu sagen: „Mit freiwilligen Lippenbekenntnissen kommen wir diesem Ziel nicht näher, nur mit Verpflichtungen und Gesetzen, deren Einhaltung kontrolliert wird.”

 

 

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Megachor singt für sauberes Trinkwasser

BfdW - August 22, 2019 - 1:25pm
Von der Nordsee bis zum Bayerischen Wald, von NRW bis Berlin: Am 6. Gospelday am 20. September um 12:00 Uhr beteiligen sich fast 3.000 Sängerinnen und Sänger in 65 Städten. Sie singen in Malls, in der U-Bahn, auf Rathaustreppen im Rahmen der Aktion "Gospel für eine gerechtere Welt".

Mit dem Choraktionstag machen die vielen Laienchöre auf den Zugang für sauberes Trinkwasser aufmerksam.  Mangelndes oder verunreinigtes Trinkwasser verursacht Hunger und Armut. Die Chöre erinnern deshalb mit dem Gospelsong „Soon be done“ daran, dass jeder Mensch für die Beendigung des Hungers und der Armut aktiv werden kann. Sie geben den Menschen eine Stimme, die sonst nicht gehört werden.

Im Norden Kenias etwa wird das Wasser aufgrund des Klimawandels immer knapper. Die nächsten Wasserlöcher sind meist mehrere Kilometer weit entfernt, und es können täglich nur bis zu 30 Liter mühsam zu Fuss in die Dörfer getragen werden. Traditionell sind dafür Frauen und Mädchen zuständig. Ihnen bleibt nach mehreren Stunden Weg meist keine Zeit mehr um in die Schule oder einer Beschäftigung nach zu gehen.

Durch den Bau von Wassertanks, die Regenwasser auffangen, kann dieser Weg auf nur wenige Meter verkürzt und die Zeit zum Wasserhohlen deutlich reduziert werden. Der neue Zugang zu sauberem Trinkwasser ist somit ein wesentlicher Schlüssel für Bildung und eine bessere Zukunft der Frauen und deren Familien.
Die Chöre wollen mit ihrem Auftritt auf das Projekt aufmerksam machen und um Unterstützung dafür werben. Ist Ihr Chor auch dabei?

 

Thema (BfdW) : WasserLänderbezug (Afrika): KeniaLinks: 6. Gospelday startet am 20. SeptemberAuf Fels gebaut
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GEOlino und UNICEF feiern 30 Jahre Kinderrechte

Unicef - August 22, 2019 - 11:00am
Am Sonntag, den 25. August, findet erstmals das Open-Air-Festival „GEOlino LIVE“ statt. Anlässlich des 30. Geburtstages der UN-Kinderrechtskonvention erwarten das Kindermagazin GEOlino, UNICEF sowie die weiteren Partner des Events mehr als 10.000 Kinder und ihre Eltern in der Berliner Wuhlheide, um gemeinsam die Kinderrechte zu feiern. 
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Mangelnde Finanzierungsunterstützung zwingt UN lebensrettende Nothilfe im Jemen einzustellen

Vereinte Nationen - August 22, 2019 - 10:48am

22. August 2019 - Die Vereinten Nationen haben am Mittwoch bekannt gegeben, dass sie mehrere humanitäre Programme im Jemen einstellen müssen, da die von den Mitgliedstaaten zugesagten finanziellen Mittel nicht gezahlt worden seien.

"Wir sind angewiesen auf die versprochenen Gelder", sagte Lise Grande, die Humanitäre Koordinatorin der Vereinten Nationen für den Jemen. "Millionen von Menschen im Jemen, die unverschuldet Opfer dieses Konflikts sind, sind auf unsere Unterstützung angewiesen, um zu überleben", mahnte sie.

Wenn die zugesagten Mittel nicht in den kommenden Wochen eingehen, werden die Lebensmittelrationen für 12 Millionen Menschen gesenkt und mindestens 2,5 Millionen unterernährte Kinder von den Grundversorgungsleistungen ausgeschlossen.

"Dies ist die weltweit größte humanitäre Anstrengung zur Bewältigung der schlimmsten humanitären Krise", betonte Grande. "Wenn wir die nötige Finanzierung erhalten, können wir einen großen Unterschied bewirken."

Sie bedankte sich bei den Gebern, die ihre Versprechen eingehalten haben und sagte, dass mit ihren Geldern „ die Nothilfe verdoppelt, in manchen Teilen des Landes auch verdreifacht wurde”.

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Der Bauernhof als Genossenschaft: In den Niederlanden werden Familien gemeinsam zu Erzeugern

reset - August 22, 2019 - 7:07am
Im niederländischen Boxtel betreiben Familien gemeinsam einen Bauernhof, um eine nachhaltige, lokale Landwirtschaft zu fördern.
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Japan-South Korea Relations – A Downward Spiral

SWP - August 22, 2019 - 12:00am

The latest dispute between Japan and South Korea over compensation for former Korean forced labourers appears to be following a familiar pattern. Historical spats between two most important democracies in Northeast Asia – especially over the phase of Japanese colonial rule – are nothing new. But the tensions run deeper this time, and mutual mistrust has hit unseen heights. Japanese frustration has grown markedly, with Tokyo feeling duped by Seoul. While there have always been tussles over diverging interpretations of history, current domestic and regional developments are an exacerbating factor. Now leaders in both capitals are publicly questioning whether the other side still shares similar core values and strategic goals. The growing rift could easily affect the regional balance of power, weakening America’s position as ally of both Japan and South Korea.

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Soziale Ungleichheit überwinden – von der Utopie zur Realität

#2030Agenda.de - August 21, 2019 - 8:31pm

Mit der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung wollen die Staaten Armut beenden, Wohlstand schaffen sowie Umwelt- und Klimaschutz voranbringen. Um dies zu erreichen, muss die stetig wachsende soziale, ökologische und ökonomische Ungleichheit deutlich reduziert werden – vor allem in den Ländern im globalen Süden. Aber auch in Deutschland wächst das Wohlstandsgefälle. Die Vermögensungleichheit steigt und prekäre Beschäftigungsverhältnisse nehmen zu. Schülerinnen und Schüler gehen für mehr Klimagerechtigkeit auf die Straße. Es muss sich etwas ändern, um langfristig den gesellschaftlichen Zusammenhalt bei uns und weltweit zu stärken.

Im Rahmen der Konferenz unterziehen wir die aktuellen politischen Entwicklungen einem Realitätscheck. In Gesprächsrunden und Fachforen diskutieren wir gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft Ideen, wie wir bei uns und weltweit diesoziale, ökologische und ökonomische Ungleichheit reduzieren können, und im Sinne der Agenda 2030 »niemand zurücklassen«.

Über Ihre Teilnahme würden wir uns freuen. Sie können sich hier anmelden.

Ein vollständiges Konferenzprogramm gibt ers hier zum Download.

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"Nicht konsequent genug"

#2030Agenda.de - August 21, 2019 - 8:31pm
Die Bundesregierung strebt eine nachhaltige Entwicklung an, um auch künftigen Generationen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Dies will sie insbesondere mit einer nationalen Nachhaltigkeitsstrategie erreichen, die nach den Feststellungen des Bundesrechnungshofes jedoch unvollständig ist und nicht konsequent genug umgesetzt wird. Die Bundesregierung muss ihre auf eine nachhaltige Entwicklung ausgerichteten Aktivitäten aufeinander abstimmen, den Erfolg kontrollieren und zielgerichtet steuern.
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SDGs nebenbei lernen

#2030Agenda.de - August 21, 2019 - 8:31pm

Ungerechte Handelsbeziehungen im Vorbeigehen verstehen, die Substainable Development Goals (SDGs) nebenbei erklären und diskutieren – geht nicht? Doch! Casual Learning (oder informelles Lernen) spricht Menschen dort an, wo sie sich ohnehin aufhalten und erreicht damit Zielgruppen, die mit gewöhnlichen Formaten in der Regel nicht erreicht werden, sei es im Waschsalon, im Freibad oder auf dem Wochenmarkt. Mit eigens entwickelten Methoden können im Casual Learning Inhalte des Globalen Lernens niedrigschwellig vermittelt und für nachhaltige Entwicklung sensibilisiert werden.

Mit der Ausstellung des Zentrums Oekumene „Solidarität – Demokratie – Gerechtigkeit: 17 Ziele für eine bessere Welt“ machen wir uns mit den Zielen der SDGs vertraut. Anschließend führt eine ReferentIn von finep (forum für internationale Planung + Entwicklung) in das Konzept und die Methoden des Casual Learning ein und stellt verschiedene Bildungsmaterialien vor.

Anmeldungen an carolin.bernhardt[at]epn-hessen.de

Weitere Infos unter https://www.epn-hessen.de/events/sdgs-nebenbei-lernen/

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