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Aktualisiert: vor 8 Stunden 58 Minuten

37. Evangelischer Kirchentag in Dortmund – Europa-Union und JEF sind dabei!

17. Juni 2019 - 15:17

Mitdiskutieren!
Im Rahmen ihrer Diskussionsreihe lädt die Europa-Union zusammen mit JEF und dem Kirchentag unter dem Motto „Europa – Wir müssen reden!“ am 21. Juni im Konzerthaus Dortmund (Lounge 1 und 2) ein zum Bürgerdialog. In unseren Diskussionsrunden von 11 bis 13 Uhr und von 15 bis 17.30 Uhr können Interessierte in direkten Austausch mit politischen Entscheidungsträgern und Experten aus Kirche, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Wirtschaft treten.

Folgende Thementische werden angeboten:

  • Nach uns die Sintflut? Klima, Nachhaltigkeit und Entwicklung in der EU
  • Gemeinsam einsam? Werte und Zusammenhalt in der EU
  • Riese oder Zwerg? Europas Rolle in der Welt
  • Geld regiert die Welt? Wirtschaft und Soziales in der EU

Rede und Antwort stehen die Europaabgeordneten Nicola Beer, Gabriele Bischoff, Anna Cavazzini, Dr. Peter Liese, Arne Lietz und Terry Reintke, der Bundestagsabgeordnete Jürgen Hardt, Katrin Hatzinger von der Vertretung der Evangelischen Kirche Deutschland in Brüssel, Michael Hansmann von Brot für die Welt, Katharina Wegner als Beauftragte der Diakonie Deutschland bei der EU, Dr. Pierre Gröning vom Verband der Chemischen Industrie, Vera Dwors vom Eine Welt Netz NRW, der ONE Jugendbotschafter Konstantin Gast, Dr. Annegret Bendiek von der Stiftung Wissenschaft und Politik, Luisa Elsig von der Mercator Stiftung und Dr. Oliver Schwarz von der Universität Duisburg-Essen.

Das vollständige Programm finden Sie hier

Bitte beachten Sie: Der Bürgerdialog in Dortmund ist Teil des Programms des Deutschen Evangelischen Kirchentags. Zur Teilnahme benötigen Sie daher eine Kirchentagskarte. Informationen zu Preisen und Karten finden Sie hier: www.kirchentag.de.  

Europa erleben!
Die Europa-Union Deutschland und die Jungen Europäischen Föderalisten sind außerdem auf dem Markt der Möglichkeiten aktiv!

Ort: Westfalenhallen, Innenstadt-West, Halle 6, Stand 6-F16.
Zeit: 20.-22. Juni ganztägig

An unserem Stand beim Markt der Möglichkeiten haben Interessierte die Möglichkeit, Europa hautnah zu erleben: wir bieten Informationen zur EU und unserer Arbeit sowie viele Mitmachaktionen und Europa-Spiele!

 

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Den Briten reinen Wein einschenken!

17. Juni 2019 - 13:19
„Wer verhindern will, dass Boris Johnson und Co. die Menschen im Vereinigten Königreich erneut mit Lügen und Märchen hinters Licht und die EU damit weiter in Schwierigkeiten führen, muss jetzt klar sagen, was geht und was nicht geht“, fordern Sebastian Gröning-von Thüna und Jan Rössel, Sprecher der Europa-Union Hauptstadtgruppe Europa-Professionell.
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Den Briten reinen Wein einschenken!

17. Juni 2019 - 13:19

Wie steht die Bundesregierung zur Zukunft der Brexit-Verhandlungen? Im Wettkampf um den Vorsitz der Konservativen im Vereinigten Königreich behaupten etliche Kandidaten, dass sie bis 31. Oktober einen besseren Deal aushandeln oder eine weitere Verlängerung der Verhandlungsphase erreichen werden. Für beides ist nicht nur die Zustimmung der Briten, sondern auch die der 27 verbleibenden EU-Mitgliedstaaten erforderlich. Indes hat kaum ein Kandidat ein glaubwürdiges und plausibles Konzept, wie ein besserer Deal aussehen oder was eine Verlängerung der Frist bringen sollte. Stattdessen werden Scheinlösungen in Macho-Pose vorgetragen.

Wir fordern die Bundesregierung auf, ihren Beitrag zur Aufklärung zu leisten. Wenn uns die vergangenen zwei Jahren eines gezeigt haben, dann ist es, dass die Zeit der höflichen Zurückhaltung vorbei ist. Der Brexit ist nicht eine innere Angelegenheit Großbritanniens. Er betrifft alle Mitgliedstaaten der EU, ihre Unternehmen, ihre Bürgerinnen und Bürger und nicht zuletzt das Vertrauen in die Institutionen der EU. Gerade eine weitere Verlängerung der Verhandlungen würde die Glaubwürdigkeit des Europäischen Parlaments und alle wichtigen politischen Entscheidung der kommenden Monate gefährden. So sehr wir den Austritt Großbritanniens aus der EU bedauern, so muss doch zugleich auch verhindert werden, dass noch mehr Schaden entsteht. Wir halten eine weitere Verlängerung der Verhandlungsphase deshalb für unakzeptabel. Auch die Möglichkeiten für einen besseren, anderen Deal sehen wir nicht.

Dass die Kandidaten für den Vorsitz der Konservativen Partei und für das Amt des Premierministers also Märchen erzählen, sollten die britischen Bürgerinnen und Bürger wissen. Wir fordern die Bundesregierung deshalb auf, über ihre Haltung zu den absehbaren Option Klarheit zu schaffen und diese öffentlich zu kommunizieren. Während aus Frankreich bereits erste Kommentare von Regierungsvertretern zu hören sind, wird in Berlin geschwiegen. Deutschland muss wieder Verantwortung in und für Europa übernehmen.


Sebastian Gröning-von Thüna umd Jan Rössel, Sprecher der Europa-Union Hauptstadtgruppe Europa-Professionell

Europa-Professionell ist ein Netzwerk, das Raum für persönliche Begegnung, Informationsaustausch und Debatten zu europäischen Themen bietet und sich proaktiv in politische Diskussionen einbringt. Es wendet sich bundesweit an überzeugte Europäerinnen und Europäer, die sich beruflich mit europäischen Themen befassen und Mitglied der Europa-Union Deutschland sind oder es werden wollen. Die Berliner Hauptstadtgruppe organisiert regelmäßig fachöffentliche sowie exklusive Treffen und Hintergrundgespräche. www.europa-professionell.de

Die Sprecher der Gruppe erreichen Sie per E-Mail an sprecher-europa-professionell@europa-union.de.

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Europäische Bewegung Deutschland feiert 70. Jubiläum

13. Juni 2019 - 12:11
Wir gratulieren der Europäischen Bewegung Deutschland zu ihrem 70. Geburtstag. Kaum ein Netzwerk ist repräsentativer als die EBD, was einmal mehr den hohen Stellenwert Europas in der organisierten Zivilgesellschaft unseres Landes unterstreicht. Wir Europäischen Föderalisten sind stolz, bei der Gründung der EBD dabei gewesen zu sein und diese seither kontinuierlich und engagiert zu begleiten.
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Europäische Bewegung Deutschland feiert 70. Jubiläum

13. Juni 2019 - 12:11

Die aktuelle Schwäche der politischen Institutionen, national wie europäisch und weltweit, macht die Vernetzung der organisierten Zivilgesellschaft umso wichtiger. Nur gemeinsam können wir Antworten auf die Fragen finden, die sich uns in einer sich fundamental wandelnden Welt und angesichts revolutionärer Veränderungen in der Kommunikation und der Deliberation als Europäerinnen und Europäer stellen. Die EBD leistet einen unverzichtbaren Beitrag zum Erhalt unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung, und sie stärkt die Resilienz der Zivilgesellschaft gegenüber den Lügen der Populisten, in Deutschland wie in Europa.

#EBD70

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Europe united – zwischen Nationalstolz, Heimat und Identität

11. Juni 2019 - 17:29
Sind wir noch Deutsche oder doch schon Europäer*innen? Der ASta der Universität Hamburg und die Europa-Union Hamburg laden herzlich ein, darüber und ähnliche Fragen zu diskutieren.
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Die Spitzenkandidatenposse – Namensbeitrag von EUD-Präsidiumsmitglied Lars Becker bei Euractiv.de

5. Juni 2019 - 19:07
Das Nachrichtenportal Euractiv.de hat einen Namensbeitrag von EUD-Präsidiumsmitglied Lars Becker veröffentlicht, in dem er das Spitzenkandidatenprinzip im aktuellen Kontext kritisch betrachtet. Mit dem Beitrag möchte er eine verbandsinterne Debatte anregen. Zwar spreche sich die Mehrheit der Fraktionen im Europäischen Parlament für das Spitzenkandidatensystem aus, jedoch gebe es ein Problem: „Es gibt nicht ein Spitzenkandidatensystem, sondern fast so viele Vorstellungen von Spitzenkandidatensystemen, wie es Fraktionen gibt. Es wird Einigkeit demonstriert, wo es keine Einigkeit gibt“, so Becker.
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Die Spitzenkandidatenposse – Namensbeitrag von EUD-Präsidiumsmitglied Lars Becker bei Euractiv.de

5. Juni 2019 - 19:07

Den Artikel „Die Spitzenkandidatenposse – Warum der aktuelle Streit um Spitzenkandidaten absurd ist“ von Lars Becker finden Sie hier.

Zum Thema Spitzenkandidaten hat die Europa-Union folgende Beschlusslage:

Die Europawahl 2019 als Reformimpuls nutzen –Europa stärken, Europa machen (S. 2)
Europäische Spitzenkandidaten

Die Beschlusslage, die die Einhaltung des Spitzenkandidatenprinzips fordert, findet sich auch in den Verlautbarungen des Verbands am Tag nach der Europawahl wider:

Festhalten am Spitzenkandidatenprinzip – EUD-Generalsekretär Christian Moos zum Ausgang der Europawahlen
Nur das Europäische Parlament wählt die künftige Kommissionsspitze

 

 

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Digitaler Binnenmarkt – Podiumsdiskussion am 13. Juni in der Botschaft Estlands

4. Juni 2019 - 11:40
Die Haupstadgruppe Europa-Professionell der Europa-Union Deutschland und die Botschaft Estlands laden ein zur Podiumsdiskussion „Wir brauchen einen Binnenmarkt, der digital ist! – Die nächste große Herausforderung der EU“. Sie findet am 13. Juni 2019 um 18:00 Uhr in der Botschaft von Estland statt. Podiumsgäte sind Mari Aru, Wirtschafts- und Handelsdiplomatin der Botschaft von Estland, Nikolaus von Peter von der Vertretung der EU-Kommission in Deutschland, Christoph J. Stresing, Geschäftsführer des Bundesverbandes Deutsche Startups e.V., Luke Voutta vom Bundesverband mittelständische Wirtschaft, Unternehmerverband Deutschlands e.V. und Bart Sattler, Botschaftsrat der Niederländischen Botschaft.
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Digitaler Binnenmarkt – Podiumsdiskussion am 13. Juni in der Botschaft Estlands

4. Juni 2019 - 11:40

 

ANMELDUNG

Bitte melden Sie sich bis zum 12.6.2019 über folgende Email an: mari.alavere[at]mfa.ee.

Bitte halten Sie für den Einlass einen Lichtbildausweis bereit.

 

 

 

PROGRAMM

ab 17:30 Einlass

18:00 – 18:15 Begrüßung durch

  • Mari Aru, Wirtschafts- und Handelsdiplomatin der Botschaft von Estland
  • Sebastian Gröning-von Thüna, Leiter Fachbereich EU-Angelegenheiten bei Landesvertretung Nordrhein-Westfalens beim Bund, Co-Sprecher Europa-Professionell der Europa-Union Deutschland

18:15 – 19:30 Paneldiskussion & 5-minütige Inputs

  • Mari Aru, Wirtschafts- und Handelsdiplomatin, Botschaft von Estland
  • Nikolaus von Peter, Politischer Referent, Vertretung der EU-Kommission in Deutschland
  • Christoph J. Stresing, Geschäftsführer, Bundesverband Deutsche Startups e.V.
  • Luke Voutta, Referent, Bundesverband mittelständische Wirtschaft,Unternehmerverband Deutschlands e.V.
  • Bart Sattler, Botschaftsrat, Niederländische Botschaft

           Moderation: Olaf Boehnke, Senior Berater, Rasmussen Global Consultancy

19:30 – 21:00 Networking
 

Hintergrund & Fokus der Podiumsdiskussion

Vor vier Jahren, im Mai 2015, wurde von der Europäischen Kommission eine Strategie für den digitalen Binnenmarkt der Europäischen Union vorgelegt. Ziel der Strategie war es, die Vorteile des europäischen Binnenmarktes um den Bereich Digitalisierung zu erweitern. Damit sollte die Grundlage für eine digitale Europäische Union geschaffen werden. Die drei Säulen der Strategie für einen digitalen Binnenmarkt umfassen:

  1. Besserer Zugang zu digitalen Waren und Dienstleistungen in ganz Europa,
  2. Schaffung der richtigen Bedingungen und gleicher Voraussetzungen für moderne digitale Netze und innovative Dienste,
  3. Bestmögliche Ausschöpfung des Wachstumspotenzials der digitalen Wirtschaft.

Seit 2015 wurden zahlreiche Gesetzesinitiativen lanciert, die heute nachhaltig den Alltag der EU-Bürgerinnen und EU-Bürger prägen – darunter der Wegfall der Roaming-Gebühren innerhalb der EU.

Mit Bezug auf die Umsetzung der zahlreichen Initiativen zeigt sich jedoch auch, dass nicht alle Vorhaben vollständig umgesetzt wurden, um von einem „echten“ digitalen EU-Binnenmarkt sprechen zu können, in dem das eigentliche Digitalisierungspotenzial zur Geltung kommt. Denn erst ein völlig funktionierender digitaler Binnenmarkt innerhalb der EU kann die Grundlage für ein digitales Europa bilden, das auch weltweit konkurrenzfähig ist.

Vor diesem Hintergrund soll mit der Podiumsdiskussion nicht nur eine kurze Bilanz zum Status Quo des digitalen EU-Binnenmarktes mit Beispielen für noch bestehende Defizite gezogen werden. Vielmehr soll auch der Blick in die Zukunft gerichtet werden.
Aus Sicht der EU-Kommission soll erläutert werden, worin die möglichen nächsten Schritte der sich neu konstituierenden Kommission liegen, um die Rahmenbedingungen für einen vollständig funktionierenden digitalen Binnenmarkt realisieren zu können. Welchen Beitrag haben die Mitgliedstaaten zu leisten, um auf nationaler Ebene die Umsetzung der EU-Digitalstrategie zu beschleunigen. Was versteht Estland unter „Digital by default“ und was sind die Learning-Lessons für  die Mitgliedsstaaten?

Auch in der überwiegend mittelständisch geprägten Wirtschaft in den Mitgliedsstaaten der europäischen Union stehen grundlegende Veränderungen an. Was sind ihre Erwartungen an den digitalen EU-Binnenmarkt? Worin liegen die eigentlichen Barrieren, damit sich die Unternehmen nicht nur auf den Heimatmärkten etablieren, sondern europaweit erfolgreich vernetzt und konkurrenzfähig sein können? Ein Beispiel dafür ist der IT-Mittelstand, der insbesondere im B2B Bereich eine treibende Kraft der Digitalisierung der Wirtschaft darstellt. Dennoch sind es vor allem internationale Großunternehmen, die den EU-Binnenmarkt beherrschen.
Als „hippe Ideenschmieden“ nehmen Startups eine wichtige impulsgebende Rolle in der Wirtschaft ein. Was ist Ihre Sicht auf den digitalen EU-Binnenmarkt. Worin sehen Sie ihre Rolle, worin die Herausforderungen, die es zu überwinden gilt, um einen echten digitalen Binnenmarkt zu erreichen, der in einer schnelllebigen globalen Wirtschaft konkurrenzfähig ist.

 

Europa-Professionell ist ein Netzwerk, das Raum für persönliche Begegnung, Informationsaustausch und Debatten zu europäischen Themen bietet und sich proaktiv in politische Diskussionen einbringt. Es wendet sich bundesweit an überzeugte Europäerinnen und Europäer, die sich beruflich mit europäischen Themen befassen und Mitglied der Europa-Union Deutschland sind oder es werden wollen. Die Berliner Hauptstadtgruppe organisiert regelmäßig fachöffentliche sowie exklusive Treffen und Hintergrundgespräche. www.europa-professionell.de

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Europa Professionell zu den Konsequenzen der Europawahl: Engagement für Europa jetzt notwendiger denn je!

4. Juni 2019 - 11:25
Die Wahlen zum Europäischen Parlament haben gezeigt, dass sich der proeuropäische Einsatz im Wahlkampf lohnt: „Die gestiegene Wahlbeteiligung ist zum großen Teil ein Verdienst der zivilgesellschaftlichen Mobilisierung, die viel stärker war als in der Vergangenheit. Dies hat auch zum Erfolg proeuropäischer Parteien beigetragen, über den wir uns freuen. Allerdings offenbart das Wahlergebnis auch die zunehmenden Spaltungen in der europäischen Wählerschaft. Gestärkt sind Parteien mit klar anti-europäischer oder klar pro-europäischer Agenda. Die Parteien in der Mitte haben verloren. Der Konsens ist erodiert. Eine zentrale Aufgabe der europäischen Politik in den kommenden Jahren wird es sein, die Bürgerinnen und Bürger der EU wieder zusammenzuführen“, so Jan Roessel, Ko-Sprecher des Vorstands von Europa Professionell.
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Europa Professionell zu den Konsequenzen der Europawahl: Engagement für Europa jetzt notwendiger denn je!

4. Juni 2019 - 11:25

„Deutschlands Große Koalition ist bis heute ihrem hohen europapolitischen Anspruch aus dem Koalitionsvertrag nicht gerecht geworden. Insofern war das schlechte Abschneiden der Koalitionspartner in dieser Wahl eine logische Konsequenz.“ ergänzt Sebastian Gröning-von Thüna, ebenfalls Ko-Sprecher des Vorstands von Europa-Professionell. „Die Parolen der Parteien im Wahlkampf „Unser Europa“, „Europa ist die Antwort“ oder „Europa kann mehr“ müssen in Taten umgesetzt werden, sonst wird Europapolitik zur Farce. Das betrifft aber nicht nur die Parteien und die politische Führung. Gerade diejenigen, die in Verwaltung und Gremien Europapolitik maßgeblich mitprägen, müssen ihrer Verantwortung für das große Ganze der Europapolitik stärker gerecht werden. Wir von Europa-Professionell sind überzeugt, dass mehr europapolitischer Mut und mehr europapolitisches Engagement auf allen Ebenen möglich und nötig ist. Und wir fordern alle überzeugten Europäerinnen und Europäer in Politik und Verwaltung auf, sich uns anzuschließen und Europapolitik aktiv und engagiert zu gestalten.“

Mit Blick auf die Konsequenzen der Wahl fordern die beiden Sprecher von Europa-Professionell die Einhaltung des Spitzenkandidatenprinzips. Ansonsten drohe ein weiterer Rückschlag für die Glaubwürdigkeit der Europapolitik.
 

Europa-Professionell ist ein Netzwerk, das Raum für persönliche Begegnung, Informationsaustausch und Debatten zu europäischen Themen bietet und sich proaktiv in politische Diskussionen einbringt. Es wendet sich bundesweit an überzeugte Europäerinnen und Europäer, die sich beruflich mit europäischen Themen befassen und Mitglied der Europa-Union Deutschland sind oder es werden wollen. Die Berliner Hauptstadtgruppe organisiert regelmäßig fachöffentliche sowie exklusive Treffen und Hintergrundgespräche. www.europa-professionell.de

Die Sprecher Sebastian Gröning-von Thüna und Jan Roessel erreichen Sie per E-Mail an sprecher-europa-professionell@europa-union.de.

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Nur das Europäische Parlament wählt die künftige Kommissionsspitze

27. Mai 2019 - 14:51
Die Europa-Union Deutschland ist Mitzeichnerin des Aufrufs der Europäischen Bewegung Deutschland „Nach der Wahl ist vor der Wahl: Das Parlament wählt die neue Kommissionsspitze“. Darin fordern die EBD und ihre Spitzenverbände, dass sich die parlamentarische Mehrheit im Personaltableau der zukünftigen Kommission widerspiegeln muss. EUD-Generalsekretär Christian Moos, der die Europa-Union Deutschland im EBD-Vorstand vertritt, unterstreicht: „Trotz der komplizierten Mehrheitsverhältnisse muss das Parlament jetzt die Kraft und den Mut haben, seinen demokratischen Anspruch auf die Bestimmung der Kommissionsspitze durchzusetzen.“
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Nur das Europäische Parlament wählt die künftige Kommissionsspitze

27. Mai 2019 - 14:51

Nach der Wahl ist vor der Wahl: Das Parlament wählt die neue Kommissionsspitze

Die Wählerinnen und Wähler haben entschieden. Das breite gesellschaftliche Engagement der letzten Wochen für ein starkes Europa hat gezeigt, in welchem Umfang die EU Unterstützung erfährt.

Das Europäische Parlament ist das einzige direkt gewählte EU-Organ. Der Europäische Rat muss eine Person benennen, die die Mehrheit des Parlamentes hinter sich weiß. Gewählt jedoch wird die zukünftige Kommissionsspitze ausschließlich vom Europäischen Parlament.

Nun gilt es die rasche Handlungsfähigkeit der EU unter Beweis zu stellen. Wenn es um die Nominierung der Kommissionspräsidentin oder des Kommissionspräsidenten geht, muss am Dienstag eine mögliche Mehrheit im Europäischen Parlament der Kompass für die Staats- und Regierungschefinnen und -chefs sein.

Die Demokratiefähigkeit der EU ist nach diesen Wahlen gestärkt und es ist das Gebot der Stunde, dass sich die parlamentarische Mehrheit im Personaltableau der zukünftigen Kommission widerspiegelt.

 

Lesen Sie hierzu auch die Meldung der Europäischen Bewegung Deutschland e.V.

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