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AgrarKoordination

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Aktuelles von der Agrarkoordination
Aktualisiert: vor 23 Stunden 4 Minuten

Fortbildung: Lebensmittelabfällen in der Kita- und Schulverpflegung vermeiden

14. November 2019 - 0:00

Lüneburg 14.11.2019, Hamburg 15.11. 2019, Heidelberg 22.11.2019

Zielgruppe: Küchenmitarbeiter*innen an Kitas und Schulen; Leitungen und Verpflegungsverantwortliche sowie Caterer, die Kitas und Schulen versorgen

Lüneburg 14.11.2019, 10:30 - 17:00 Uhr, Jugendherberge Lüneburg, Soltauer Str. 133, 21335 Lüneburg
Hamburg 15.11. 2019, 11-17 Uhr, Seminarraum der Werkstatt 3, Nernstweg 32, 22765 Hamburg
Heidelberg 22.11.2019, 13.30 – 17.30 Uhr, WeltHaus, Willy-Brandt-Platz 5, 69115 Heidelberg.

Kosten: 25 Euro

An vielen Kitas und Schulen werden große Mengen Lebensmittel weggeworfen – das ist problematisch, weil unnötigerweise wertvolle Ressourcen verbraucht und Kosten verursacht werden. Doch das lässt sich ändern. Das Projekt „Gutes Essen macht Schule“ bietet mit einem Fortbildungsprogramm das nötige Hintergrundwissen und praktische Hilfestellungen für Verpflegungsverantwortliche und Küchenmitarbeiter*innen an Kitas und Schulen. Die Teilnehmenden werden darin qualifiziert, selbst Abfallmessungen und Ursachenanalysen durchzuführen und daraus Maßnahmen für die eigene Einrichtung abzuleiten, um Abfälle zu reduzieren. Zusätzlich zu dem Fortbildungstag bietet das Projekt „Gutes Essen macht Schule“ Unterstützung und individuelle Beratung für die Einrichtungen der Teilnehmenden.

Veranstalter: Projekt „Gutes Essen macht Schule“, Agrar Koordination

Information und Anmeldung: www.agrarkoordination.de

Formlose Anmeldung mit Rechnungsanschrift bis 7 Tage vor Fortbildungsbeginn an: julia.sievers@agrarkoordination.de (Termin in Hamburg),
regina.schrader@agrarkoordination.de (Termin in Lüneburg),
maike.nestle@googlemail.com (Termin in Heidelberg)

Kategorien: Hamburg

Schuldig? Entwicklungspolitik auf der Anklagebank.

12. Oktober 2019 - 14:25
MARKK – Museum am Rothenbaum, Rothenbaumchaussee 64, Eintritt 5€, ermäßigt 3€ Entwicklungszusammenarbeit auf der Anklagebank Anmeldung: info@fard-ev.org
Kategorien: Hamburg

Qualifizierungsseminar "Agrarökologie" vom 27.-29.9.2019 in Niederkaufungen (bei Kassel)

27. September 2019 - 12:05
Einladung zum nächsten Qualifizierungsseminar, hier geht es zum Programm. Vom 27.-29. September findet dieses Jahr das zweite und letzte Qualifizierungsseminar in Niederkaufungen bei Kassel statt. Hauptthemen sind Agarökologie und Bildungsveranstaltungen zu unserer Fotoausstellung "Land und Wirtschaft - wer erntet?" Wir bitten um eine verbindliche Anmeldung bis Montag, den 9.9. 2019. Das Seminar kostet 50€.
Kategorien: Hamburg

Zu hoher Fleischkonsum an Schulen: Agrar Koordination fordert verbindliche Vorgaben

2. September 2019 - 10:06
Hamburg, im August 2019 – Am 8. August hat der Weltklimarat IPCC einen Sonderbericht über Klimawandel und Landsysteme veröffentlicht. Darin wird deutlich: Der weltweite Temperaturanstieg hat über den Landflächen bereits 1,53 Grad erreicht. Die Auswirkungen des stetig voranschreitenden Klimawandels sind Wetterextreme wie Hitzewellen, Dürreperioden und Starkregen. Laut Bericht stammen 23 Prozent aller durch menschliche Aktivitäten verursachten Treibhausgasemissionen aus der Landwirtschaft. Der IPCC sieht die sichere Versorgung mit Lebensmitteln für die wachsende Weltbevölkerung in Gefahr. Gerade die intensive Tierhaltung mit ihrem hohen Methanausstoß und den benötigten Futtermittelflächen befeuert den Klimawandel in besonderem Maße. Die Agrar Koordination engagiert sich als gemeinnütziger Verein mit Sitz in Hamburg für eine vielfältige Landwirtschaft, die Ressourcen und Umwelt schützt und jetzt und in Zukunft alle Menschen gesund ernähren kann. Mit ihrem Projekt „Gutes Essen macht Schule“ setzt sie sich für eine nachhaltige Kita- und Schulverpflegung ein, berät und unterstützt Kitas und Schulen in der Umsetzung.

Julia Sievers-Langer, Koordinatorin des bundesweiten Projekts „Gutes Essen macht Schule“: „Die Agrar Koordination begrüßt die aktuellen Forderungen des IPCC nach einem Wandel unseres Ernährungssystems. Schulen und Kitas sollten nun mit gutem Beispiel vorangehen. Der derzeitige Fleischkonsum an Schulen ist einfach zu hoch. Die deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt Schulen und Kitas in ihren Qualitätsstandards, maximal zwei Mal pro Woche Fleisch anzubieten. Doch nur in 20 % der Schulen wird diese Empfehlung umgesetzt, wie eine bundesweite Studie des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) zeigt. In vielen Kindergärten und Schulen kommt Fleisch fast täglich auf den Tisch. Durch die Fleischproduktion werden hohe Treibhausemissionen verursacht und für die Tierfütterung ein Großteil der globalen Ackerflächen sowie der Weltgetreideernte beansprucht. Kurz: Ein hoher Fleischkonsum schadet dem Klima und der globalen Ernährungssicherheit. Daher fordern wir: Die Empfehlung der DGE-Qualitätsstandards zur Begrenzung des Fleischangebots müsste endlich verbindlich werden für  Kitas und Schulen in Deutschland!“

Wer als Kita oder Schule und als deren Träger Schritte in Richtung einer nachhaltigen Verpflegung  gehen möchte, erhält über das Projekt „Gutes Essen macht Schule“ individuelle Beratung und konkrete Unterstützung:
https://www.agrarkoordination.de/projekte/gutes-essen-macht-schule/ 
Kategorien: Hamburg

WAS BEDEUTET GUTES KITA- UND SCHULESSEN FÜR SIE? gesund lecker fair nachhaltig bio

30. August 2019 - 14:45
Sind Sie unzufrieden mit der Verpflegung Ihres Kindes? Dann können Sie einen Anstoß für Veränderungen geben: Wir unterstützen Sie gerne bei Ihrem Engagement für eine gesunde und nachhaltige Verpflegung ihres Kindes. WAS SIE TUN KÖNNEN:
  1. Drucken Sie die Postkarte aus und kreuzen Sie auf der Postkarte rechts an, welche Aspekte eines guten Kita- und Schulessens Ihnen wichtig sind Trennen Sie die Postkarte ab und senden Sie sie an die Person, die für die Verpflegung an Ihrer Kita/Schuleverantwortlich ist (z.B. die Leitung der Einrichtung)
  2. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf, um gemeinsam weitere Schritte zu planen (z.B. eine Informationsveranstaltung an Ihrer Kita/Schule)
Ihr Engagement lohnt sich mit Sicherheit!
Kategorien: Hamburg

Globaler Klimastreik für ALLE 20.9.

28. August 2019 - 11:08
Unser Aufruf richtet sich an jede Generation - an Kolleg*innen und Arbeitgeber*innen, an Eltern und Nachbar*innen, an Kolleg*innen und Angestellte, an Lehrer*innen und Wissenschaftler*innen, Sportler*innen und Arbeitssuchende, Kreative und Auszubildende – an alle: Am 20.9. findet der dritte globale Klimastreik statt – weltweit werden Menschen auf die Straße gehen und für die Einhaltung des Parisabkommen und gegen die anhaltende Klimazerstörung laut werden. Wir treffen uns in Hamburg um 12 Uhr vor dem Eingang zum Alsterhaus auf dem Jungfernstieg. Kommt mit uns! Info und Materialien Hier.
Kategorien: Hamburg

100% Bio in Hamburg: Wann? Kopenhagen, Berlin und Bremen zeigen den Weg

28. August 2019 - 10:53
PROGRAMM
Begrüßung: Alexandra Wandel, Vorstandssprecherin, Stiftung World Future Council, und Sandra Blessin, Vertreterin des VerbraucherInnenbündnis Bio-Stadt Hamburg Diskussion:
  • Vertreterin aus Kopenhagen: Emma Peyron, Transformationsmanagement Beraterin – Biolebensmittel und Nachhaltigkeit, Kopenhagens Haus der Lebensmittel (Københavns Madhus)
  • Vertreterin der Stadt Bremen: Mücella Demir, Projektleiterin Bio-Stadt Bremen
  • Vertreterin der Stadt Hamburg: Cornelia Prüfer-Storcks, Senatorin für Gesundheit und Verbraucherschutz der Freien und Hansestadt Hamburg (angefragt)
  • Vertreterin der Stadt Berlin: Anne Christine Weber, Referentin für Grundsatz- und Einzelangelegenheiten der Ernährung, Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung (angefragt)
  • VertreterIn des VerbraucherInnenbündnisses Bio-Stadt Hamburg
Moderation: Dr. Tanja Busse, Moderatorin und Buchautorin

In Kürze:

Mittels verbindlicher politischer Ziele ist es den Städten Kopenhagen, Berlin und Bremen gelungen, eine Wende hin zu nachhaltiger Ernährung einzuleiten, welche sicherstellt, dass die öffentlichen Einrichtungen der Stadt gesundheitsförderliche Verpflegungskonzepte einführen, die zeitgleich unsere Umwelt, Klima und Biodiversität schützen. Insbesondere die öffentliche Beschaffung spielt darin eine maßgebliche Rolle. Die Stadt Kopenhagen übernimmt dabei weltweit ein Vorreiterrolle: Sie hat es geschafft, das Ziel von 90 Prozent „Bio“ in öffentlichen Kantinen im Jahr 2015 umzusetzen, ohne eine Erhöhung der Kosten für die Mahlzeiten einfordern zu müssen. Unterstützt wurde sie in ihrem Vorhaben vom dänischen Nationalen Bio-Aktionsplan, welcher vor kurzem mit dem Future Policy Award 2018 der Hamburger Stiftung World Future Council ausgezeichnet wurde. Vorbildlich ist auch die Hauptstadt Berlin sowie die Stadt Bremen: Sie beschloss im Februar 2018 einen mehrstufigen Bio-Aktionsplan und stellt nun bis 2022 in der Gemeinschaftsverpflegung der Schulen und Kitas auf 100 Prozent Bio um. Auch Hamburg will vermehrt nun bei der Essenversorgung von Kindern und Jugendlichen auf gesunde Bio-Lebensmittel setzen. Was kann Hamburg diesbezüglich von Kopenhagen, Berlin und Bremen lernen? Sollte auch Hamburg eine 100%-Bio-Zielvorgabe in öffentlichen Kantinen etablieren? Diesen und weiteren brennenden Fragen wird die Veranstaltung nachgehen.

Kategorien: Hamburg

Globales Open-Air Kino

27. August 2019 - 14:15
KapellenKino mit fünf Filmen zu globalen Themen, Veranstaler: KulturKapelle und seine Kooperationspartner (Link: lernort-kulturkapelle.de) In diesem Rahmen wird unter anderem eine Veranstaltung für Klassen ab Klasse 9 angeboten mit dem Titel "Wo bitte gehts zum nächsten Planeten?" Genauere hier
Kategorien: Hamburg

Zu hoher Fleischkonsum an Schulen: Agrar Koordination begrüßt Sonderbericht des Weltklimarats und fordert verbindliche Vorgaben

27. August 2019 - 12:12
Hamburg, den 22.8.2019 – Am 8. August hat der Weltklimarat IPCC einen Sonderbericht über Klimawandel und Landsysteme veröffentlicht. Darin wird deutlich: Der weltweite Temperaturanstieg hat über den Landflächen bereits 1,53 Grad erreicht. Die Auswirkungen des stetig voranschreitenden Klimawandels sind Wetterextreme wie Hitzewellen, Dürreperioden und Starkregen. Laut Bericht stammen 23 Prozent aller durch menschliche Aktivitäten verursachten Treibhausgasemissionen aus der Landwirtschaft. Der IPCC sieht die sichere Versorgung mit Lebensmitteln für die wachsende Weltbevölkerung in Gefahr. Gerade die intensive Tierhaltung mit ihrem hohen Methanausstoß und den benötigten Futtermittelflächen befeuert den Klimawandel in besonderem Maße. Die Agrar Koordination engagiert sich als gemeinnütziger Verein mit Sitz in Hamburg für eine vielfältige Landwirtschaft, die Ressourcen und Umwelt schützt und jetzt und in Zukunft alle Menschen gesund ernähren kann. Mit ihrem Projekt „Gutes Essen macht Schule“ setzt sie sich für eine nachhaltige Kita- und Schulverpflegung ein, berät und unterstützt Kitas und Schulen in der Umsetzung. Julia Sievers-Langer, Koordinatorin des bundesweiten Projekts „Gutes Essen macht Schule“: „Die Agrar Koordination begrüßt die aktuellen Forderungen des IPCC nach einem Wandel unseres Ernährungssystems. Schulen und Kitas sollten nun mit gutem Beispiel vorangehen. Der derzeitige Fleischkonsum an Schulen ist einfach zu hoch. Die deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt Schulen und Kitas in ihren Qualitätsstandards, maximal zwei Mal pro Woche Fleisch anzubieten. Doch nur in 20 % der Schulen wird diese Empfehlung umgesetzt, wie eine bundesweite Studie des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) zeigt. In vielen Kindergärten und Schulen kommt Fleisch fast täglich auf den Tisch. Durch die Fleischproduktion werden hohe Treibhausemissionen verursacht und für die Tierfütterung ein Großteil der globalen Ackerflächen sowie der Weltgetreideernte beansprucht. Kurz: Ein hoher Fleischkonsum schadet dem Klima und der globalen Ernährungssicherheit. Daher fordern wir: Die Empfehlung der DGE-Qualitätsstandards zur Begrenzung des Fleischangebots müsste endlich verbindlich werden für  Kitas und Schulen in Deutschland!“
Wer als Kita oder Schule und als deren Träger Schritte in Richtung einer nachhaltigen Verpflegung  gehen möchte, erhält über das Projekt „Gutes Essen macht Schule“ individuelle Beratung und konkrete Unterstützung:
https://www.agrarkoordination.de/projekte/gutes-essen-macht-schule/ 

Kategorien: Hamburg

Umfrage zur EU-Agrarpolitik

20. August 2019 - 13:39
Du bist zwischen 15 und 25 Jahre alt? Dann mach auch Du mit! Wie soll Deiner Meinung nach unsere Landwirtschaft aussehen? Was sollte mit Hilfe der Gelder aus Brüssel gefördert werden und was nicht? Die Umfrage läuft von April bis zum 30. November 2019. Die Ergebnisse werden Ende 2019 von uns veröffentlicht und Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner überreicht. Hier geht es zur Umfrage
Kategorien: Hamburg

am 29.7. ist World Overshoot Day

27. Juli 2019 - 15:43
Ab diesem Tag lebt die Menschheit auf Pump der kommenden Generationen, denn nun verbrauchen wir alle mehr Ressourcen als in diesem Jahr nachwachsen können. Der Tag ist jedes Jahr früher erreicht. Unter dem Motto: Endliche Ressourcen - unendliche Ignoranz findet die Demo um 16 Uhr statt.
Kategorien: Hamburg

Volksbegehren rettet die Bienen in Baden-Württemberg

11. Juli 2019 - 10:40
Nicht nur in Bayern findet ein dramatisches Artensterben statt. Der Rückgang von Bienen, Schmetterlingen, Amphibien, Reptilien, Fischen, Vögeln und Wildkräutern ist auch im Ländle alarmierend. Bayern hat gezeigt, dass Bürgerinnen und Bürger einen Wandel im Umgang mit unserer Lebensgrundlage wollen und dafür Verantwortung übernehmen. Mit diesem beflügelten Willen soll es in Baden-Württemberg weitergehen. https://volksbegehren-artenschutz.de/
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Werde Weltwandler*in

1. Juli 2019 - 13:48
Die Agrar Koordination richtet auch dieses Jahr wieder die WeltwandlerInnenwoche als Sommerferienwoche für Jugendliche zwischen 12 und 14 Jahren zusammen mit Globales Lernen Harburg und hamburg mal fair aus. Sie wird vom 1.-4. Juli 2019 von 10-16h im Lernort KultrurKapelle Wilhelmsburg täglich stattfinden. Die Kosten betragen insgesamt 40€, wobei eine Ernäßigung möglich ist. Unter dem Motto "Wir bauen uns die Welt, wie sie uns gefällt", wird verschiedenen Fragestellungen nachgegangen wie z.B.: Wie kann die Welt besser werden, für uns in Hamburg aber auch für die Menschen in anderen Teilen der Welt? Und was haben wir überhaupt mit Menschen auf anderen Kontinenten zu tun? Mit diesen Fragen wollen wir un sbeschäftigen, Lösungen erforschen und eigene Vorstellungen entwickeln. Es werden Projekte vor Ort besucht, die an Antworten für eine bessere Welt arbeiten: z.B. einen Gemeinschaftsgarten oder eine Werkstatt. Im Laufe der Woche entwerfen wir unsere eigenen Ideen und Wünsche für ein zukunftsfähiges Zusammenleben. Daraus gestalten wir eine Ausstellung mit Bildern, Modellen und Viedeos. Also meldet Euch schnell an, bis zum 11. Juni 2019 unter ferienwoche@lernort -kulturkapelle.de. Telefon: 040-39 25 26. Den Flyer zur Ferienwoche findet ihr hier.
Kategorien: Hamburg

Politischer Abschluss des Freihandelsabkommens EU mit Mercosur

1. Juli 2019 - 13:43
Jahrzehntelang wurde verhandelt, nun ist das Freihandelsabkommen zwischen EU und den Mercosur-Staaten (Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay) politisch abgeschlossen. Die EU-Mitgliedsländer Deutschland, Spanien, Niederlande und Schweden hatten sich für das Abkommen stark gemacht, um den Export von Autos und Industriegüter weiter zu steigern. Alles auf Kosten der Umwelt, dem Klima und der Einhaltung von Menschenrechten. Andere Mitglieder wie Frankreich, Irland, Polen und Belgien haben im Vorfeld insbesondere wegen der geplanten Rindfleischimporte Kritik zum Abkommen geäußert. Der EU-Rat, das EU-Parlament und die Mitgliedsstaaten müssen noch über das Handelsabkommen abstimmen. In Brasilien wird die Abholzung von für das Klima wichtige Flächen im Amazonas und Cerrado vorangetrieben und massiv gegen die Menschrechte von Kleinbauern, Indigenen und Aktivisten verstoßen.   340 Organisationen der Zivilgesellschaft forderten in einem Aufruf an die EU den sofortigen Stopp der Verhandlungen: https://www.agrarkoordination.de/fileadmin/dateiupload/PDF-Dateien/Positionspapiere/Letter-Brazil-EU-Mercosur-German.pdf
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Agrar Koordination unterstützt Offenen Brief:

24. Juni 2019 - 14:08
 18. Juni 2019, Brüssel - In einem heute veröffentlichten offenen Brief fordern über 340 zivilgesellschaftliche Organisationen die Europäische Union auf, die Verhandlungen über ein  Freihandelsabkommen mit dem Mercosur-Block (Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay) - wegen der sich verschlechternden Menschenrechts- und Umweltbedingungen in Brasilien - unverzüglich einzustellen Das Schreiben richtet sich an die Präsidenten der EU-Institutionen im Vorfeld der Ministertagung nächste Woche in Brüssel, auf der die Außenminister*innen der EU und des Mercosur die Verhandlungen abschließen wollen. "Die Unterzeichnung eines Handelsabkommens mit der derzeitigen brasilianischen Regierung verstößt gegen alle Menschenrechts- und Umweltrichtlinien der Europäische Union. Es ist an der Zeit, dass die europäischen Entscheidungsträger*innen zeigen, dass sie sich an ihre Grundsätze halten und keine Handelsabkommen abschließen, die das Pariser Klimaabkommen und die Menschenrechte untergraben", sagte Shefali Sharma, Direktorin des Institute for Agriculture and Trade Policy Europe. Seit Jair Bolsonaro am 1. Januar 2019 Brasiliens Präsident wurde, hat seine Regierung den Umweltschutz sträflich vernachlässigt, Überfälle durch bewaffnete Gruppen auf das Land indigener Völker toleriert und einen dramatischen Anstieg der Entwaldungsraten im Amazonasgebiet zugelassen, wodurch bereits erreichter Fortschritt ad acta gelegt wird. "Wir beobachten eine sich verschlechternde Menschenrechts- und Umweltsituation in Brasilien. Dies schließt Angriffe (sogar Mord) auf Gemeindeführer*innen, Bäuer*innen und Aktivist*innen ein, die ihr Territorium und die Natur verteidigen. Die europäische Zivilgesellschaft fordert die EU auf, die Verhandlungen zu nutzen, um Menschenrechtsverletzungen und Entwaldung in Brasilien zu stoppen und die brasilianische Zivilgesellschaft und Umweltschützer*innen zu unterstützen", sagte Adrian Bebb, Handelsexperte bei Friends of the Earth Europe. Die EU ist ein riesiger Markt für brasilianisches Soja und Rindfleisch, dessen Produktion die Entwaldung und Menschenrechtsverletzungen in Brasilien in großem Umfang befördert. Die EU ist auch der zweitgrößte Handelspartner Brasiliens. Zusammengenommen sind seine Mitgliedstaaten die größte Quelle für ausländische Direktinvestitionen in Brasilien. Die Befürworter des Abkommens hoffen, die Verhandlungen vor den argentinischen Präsidentschaftswahlen im Oktober 2019 und der Erneuerung der Europäischen Kommission im November 2019 abzuschließen. "Die letzten Europawahlen haben gezeigt, dass die Bürger*innen eine grünere Agenda unterstützen. Die Juncker-Administration hat daher nicht die demokratische Legitimation, ein Handelsabkommen abzuschließen, das die Entwaldung verschärft und damit verheerende Auswirkungen auf die Menschen und das Klima hat", sagte Perrine Fournier, Handels- und Forstaktivistin bei Fern Europe.

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Agrar Koordination auf dem Evangelischen Kirchetag in Dortmund

20. Juni 2019 - 16:19
Dieses Jahr findet der evangeilische Kirchentag in Dortmund statt. Vom 20. bis 23.6. stehen wir mit einem Infostand in Halle 4 der Westphalenhalle. Was ist Agrarökologie und was beinhaltet das? Welche Rolle spielt der zugang zu Saatgut und  die verhandlungen zu den Freihandelsabkommen dabei? Dazu wollen wir ins Gespräch kommen und freuen uns auf Besucher die an unserem Quiz teilnehmen. Kommt vorbei!
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Beats+Bohne

20. Juni 2019 - 11:48
Beats+Bohne! Du möchtest Neues rund um die Themen Landwirtschaft und Ernährung erfahren, Dich vernetzen und Visionen für eine zukunftsfähige Landwirtschaft entwickeln? Du genießt den Sommer am liebsten unter freiem Himmel, liebst leckeres Essen und gute Musik und möchtest neue, spannende Menschen kennenlernen? Dann komm zum Beats und Bohne-Festival, wo Dich vier Tage voll spannender Arbeitsgruppen und Aktivwerkstätten, Film- und Theatervorführungen, Bands und vieles mehr erwarten. Wo?        Auf dem Dottenfelder Hof, einem Bauernhof in Bad Vilbel (bei Frankfurt                         am Main).
Wann?   
20.-23. Juni 2019 Die Kosten für das Festival-Ticket betragen 50 € Normalpreis oder 70 € Soli-Preis (Einstufung nach eigenem Ermessen). Im Ticketpreis sind die Teilnahme an allen Veranstaltungen, das Camping sowie die Vollverpflegung durch eine VoKü enthalten. weitere Infos und Anmeldung hier Video zum Festival
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Wir sind auf dem ev. Kirchentag in Dortmund!

17. Juni 2019 - 0:00
Neue Verleihausstellung zu Agrarökologie wird auf dem ev. Kirchtag in Dortmund vorgestellt. Besuchen Sie uns am Stand der Agrar Koordination  in Halle 4 E09. Sie besteht aus 3 Postern im A0 Format die leicht aufgehängt werden können. Wir verleihen sie gegen eine Gebühr von 50€ pro Woche plus Versandkosten. Begleitend empfehlen wir unsere kleine Broschüre zu Agrarökologie die im Shop erhältlich ist. Poster 1 Poster 2 Poster 3
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