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AgrarKoordination

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Aktuelles von der Agrarkoordination
Aktualisiert: vor 19 Stunden 30 Sekunden

March against Bayer

18. Mai 2019 - 15:37
friedlicher bunter Protest mit Redebeiträgen und Musik die weltweite Demo für eine gerechte, gentechnikfreie Landwirtschaft
Kategorien: Hamburg, Ticker

Biopoli Seminar

22. März 2019 - 10:03
22. - 24.3.2019 im Haus am Schüberg, Ammersbek bei Hamburg

Sie kennen die Situation: das Sprechen vor Publikum. Sie haben ein wenig oder auch schon erhebliche Erfahrung mit dem Präsentieren von Inhalten und merken dennoch manchmal, dass irgendetwas besser laufen könnte.

Auch erfahrene Sprecher frischen ihre Fertigkeiten dann und wann auf, und jeder kann das Spektrum seiner Fähigkeiten erweitern; hier ist eine Gelegenheit dazu:

Im Rahmen dieses Workshops sind Sie sehr aktiv: Sie trainieren Ihre Stimme, bügeln ggf. kleine Ausspracheprobleme aus, setzen Ihre Körpersprache ein. Sie werden sich Ihrer Kompetenzen noch einmal voll bewusst, und bauen auf diesem Fundament Ihre Fähigkeiten weiter aus.

Ziel ist es, die Erkenntnisse aus diesem Übungsteil anzuwenden in der inhaltlichen Arbeit: wie strukturiere ich Inhalte, Sprechablauf und die Veranstaltung angemessen? Wie gehe ich mit Störungen (bspw. Nervosität, unangenehme Zwischenrufe) um? Und wie gehe ich zufrieden nach Hause?

Inhalte des Workshops:

·         IST-Analyse des Sprechens

·         Übungen zu Atmung, Stimme, Artikulation

·         Übungen für den Körperausdruck – Tipps für mehr Präsenz

·         Souverän und strukturiert Sprechen

·         Aspekte der Interaktion (Information verständlich vermitteln, Dialog mit dem Publikum, Motivation der Zuhörer)

 

Ulrike Fricke ist Logopädin, Sprecherzieherin DGSS und systemischer Coach.

Ihre Tätigkeitsfelder sind u. A. die Aus- und Fortbildung von Hörfunk- und Fernsehjournalisten (ARD.ZDF Medienakademie), Seminartätigkeit für die Universität Hamburg und die Evangelische Medienakademie in Hamburg. Außerdem trainiert und coacht sie Klienten auch individuell in Einzelsitzungen.

Ulrike Fricke lebt seit dem Sommer 2018 in Lüneburg, zuvor hat sie 6 Jahre in Stockholm gelebt

 

Das gesamte Seminarprogramm findet sich hier.

Kategorien: Hamburg, Ticker

Dokumentarfilm: Unser Saatgut - wir ernten was wir säen

22. Februar 2019 - 0:00
Dokumentarfilm Unser Saatgut - Wir ernten was wir säen Ein Schatz der Menschheit ist in Gefahr Freitag, 22.02.19 / 19-21 Uhr Metropolis Kino, Kleine Theaterstraße 10, 20354 Hamburg Wenige Dinge auf unserer Erde sind so kostbar und lebensnotwendig wie Saatgut. Verehrt und geschätzt seit Beginn der Menschheit, sind die Samen unserer Kulturpflanzen die Quelle fast allen Lebens. Sie ernähren und heilen uns und liefern Rohstoffe für unseren Alltag. Doch diese wertvollste aller Ressourcen ist bedroht: Mehr als 90 Prozent aller Saatgutsorten sind bereits verschwunden. Biotech-Konzerne wie Syngenta und Bayer/Monsanto kontrollieren mit gentechnisch veränderten Pflanzen längst den globalen Saatgutmarkt. Daher kämpfen immer mehr passionierte Bauern, Wissenschaftler, Anwälte und indigene Saatgutbesitzer wie David gegen Goliath um die Zukunft der Sortenvielfalt. Mit ihrem Dokumentarfilm „Unser Saatgut“ folgen Taggart Siegel und Jon Betz diesen leidenschaftlichen Saatgutwächtern, die unser 12.000 Jahre altes Nahrungsmittelerbe schützen wollen. Ohne es zu wissen, werden sie zu wahren Helden für die gesamte Menschheit, denn sie verbinden uns wieder mit dem ursprünglichen Reichtum unserer Kultur, die ohne die Saatgutvielfalt nicht bestehen kann. „Unser Saatgut“ ist ein Appell an uns alle: Schützt die ursprüngliche Saatgutvielfalt, sonst ist das reiche Angebot unserer Nahrung bald nur noch schöne Erinnerung! Einfallsreich und mit kreativen Bildern macht der Film seine Zuschauer zu mündigen Essern, die sich nicht mit der immergleichen Supermarktware abspeisen lassen. Ausgezeichnet mit 18 Festival-Awards und nominiert für den EMMY 2018 als „Outstanding Nature Documentary“. Mit anschließendem Filmgespräch mit U.Gröhn-Wittern (Agrar Koordination) und den "Tomatenrettern" Eintritt 5€ OmU, 94 minuten in Kooperation mit umdenken, heinrich-Böll Stiftung
Kategorien: Hamburg, Ticker

EU Umweltausschuss stellt Weichen für nachhaltige Landwirtschaft

14. Februar 2019 - 15:33
Der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments hat heute über Hunderte von Änderungsanträgen abgestimmt, um die Agrarpolitik Europas nachhaltiger aufzustellen und somit den Umwelt- und Klimaherausforderungen gerecht zu werden. Mindestens 30 Prozent der Direktzahlungen werden nun im Rahmen der sogenannten Eco-Schemes für den Schutz von Ökosystemen, Klima und Umwelt bereitgestellt. Damit ist der Agrarausschuss des EU-Parlaments in der Umsetzungspflicht. Hierzu erklärt Matthias Meißner vom WWF Deutschland: „Insektensterben, Wasserverschmutzung und Klimawandel einerseits, ein dramatisches Höfesterben andererseits – die Folgen einer jahrelangen misslungenen Förderpolitik im Landwirtschaftsbereich sind bedrohlich. Es ist längst überfällig, endlich auch die Erste Säule der Agrarpolitik für die Unterstützung von Landwirten zu nutzen, die nachhaltiger ihr Land bewirtschaften. Wenn das EU-Parlament nicht die gesellschaftliche Akzeptanz für die Milliarden-Subventionen im Agrarbereich gefährden will, muss es die Vorschläge der Umweltparlamentarier aufnehmen. Das zeigt einmal mehr auch die überwältigende Beteiligung am Volksbegehren „Rettet die Bienen und die Bauern“ in Bayern. Es ist ein gutes Zeichen, dass die Umweltpolitiker im EU-Parlament bei diesem wichtigen Thema mitbestimmen können. Umweltbehörden und Interessengruppen brauchen bei der Gestaltung der EU-Agrarpolitik ein stärkeres Mitspracherecht. Schließlich hängt von der Agrarförderung ab, ob Landwirtschaft zukünftig Umwelt zerstört oder schützt.“  WWF
Kategorien: Hamburg, Ticker

Diskussionspapier "Konzernmacht in der digitalen Welt" jetzt auf deutsch und englisch

4. Februar 2019 - 11:01
Das Diskussionspapier "Konzernmacht in der digitalen Welt" der Initiative "Konzernmacht Beschränken", das auch die Agrar Koordination gezeichnet hat, ist nun auf deutsch und auf englisch zu lesen. Das Diskussionspapier ist hilfreich, um erste Anhaltspunkte der Problemfelder von Marktmacht und Digitalisierung zu erahnen und erste gesetzliche Regelungsmöglichkeiten zur Verhinderung von Machtasymetrien aufzuzeigen.
Kategorien: Hamburg, Ticker

Agrar Koordination beteiligt sich an der Kampagne

28. Januar 2019 - 11:57
Konzerne haben zuviel Macht. Es ist an der Zeit, sie uns zurückzuholen! Konzerne haben Zugang zu einem privaten globalen Justizsystem, den sogenannten Konzernklagerechten (Investor State Dispute Settlement, ISDS). Diese Sonderrechte verwenden sie, um Regierungen einzuschüchtern und unter Druck zu setzen. Viele Betroffene von Menschenrechtsverstößen durch Konzerne haben hingegen keinerlei Möglichkeit, zu ihrem Recht zu kommen. Das ist ungerecht. Daher wollen wir Konzernklagerechte jetzt stoppen. Stattdessen fordern wir ein verbindliches globales System, um Konzerne für Menschenrechtsverstöße zur Rechenschaft zu ziehen. Beteilige dich an der Kampagne: Link zur Kampagne
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Die Agrar Koordination auf der Demo "Wir haben Agrarindustrie satt!"

23. Januar 2019 - 11:28
Wie immer war die Demo "Wir haben Agrarindustre satt!" mitreißend und überwältigend. Dieses Mal waren es sogar geschätze 35.000 Demonstrant*innen und 171 Treckerfahrer*innen, die sich für eine vielfältige, nachhaltige und bäuerliche Landwirtschaft einsetzen. Dass dadurch sich der Zug der Protestierenden etwas langsam entgangsetzte, liegt in der Natur der Sache und hatte den Vorteil, dass viele Interessierte an unseren Stand kamen, um sich mit Informationsmaterial zu unserer Arbeit einzudecken. Kann man die Stimmen so vieler überhören?
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Agrarökologie stärken

22. Januar 2019 - 15:36
Über 56 Zivilgesellschaftlcihe Gruppen unterstützen dieses Psoitionspapier, das eine grundlegende Neuorientierung und den Umbau der Agrar- und ernährungssysteme weltweit fordert und die wichtigsten Elemente der Agrarökologie benennt. Das Papier ist die Grundlage einer umfassenden Kampagne mit Forderungen an die Bundesregierung im Bereich Entwicklungszusammenarbeit, Handels- und Agrarpolitik. Die Agrar Koordination wird zum Thema schwerpunktmäßig arbeiten.
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UN-Biodiversitätskonferenz COP14 in Ägypten zu Gene Drives:

21. Januar 2019 - 10:30

Die 196 Mitgliedsstaaten des UN-Übereinkommens über Biologische Vielfalt CBD haben in Sharm El-Sheikh, Ägypten, eine strenge Regulierung von Gene Drive Technologien beschlossen. Nach intensiven und kontroversen Diskussionen einigten sich die Delegierten auf eine Vereinbarung, die Regierungen u.a. dazu verpflichtet, vor einer Freilassung von mit Gene Drives manipulierten Organismen die Zustimmung von „potentiell betroffenen indigenen und lokalen Gemeinschaften“ einzuholen.

Die CBD-Delegierten machen klar, dass es sich hier um eine äußerst riskante Technologie mit hoher Sprengkraft handelt, die starker Regulierung bedarf. Diese Vereinbarung erschwert die Anwendung potentiell hochriskanter Technologien erheblich. Genetische Merkmale einzelner Arten stark zu verändern oder einzelne Arten sogar ganz auszurotten, ist ein massiver Eingriff in Ökosysteme, der unterbunden werden muss.

Die getroffene Vereinbarung unterstreicht zudem, wie fundamental ganze Bevölkerungsgruppen in ihrer Existenz und ihren grundlegenden Rechten durch die unkalkulierbaren Folgen derartiger Technologien betroffen sein könnten. Gerade im Vorfeld des 70. Jahrestages der Menschenrechtscharta ist dieser Kompromiss daher ein deutliches Signal an die Regierungen, grundlegende Rechte über Partikularinteressen zu stellen und konsequenter zu garantieren.

Auch wenn diese Entscheidung kein Moratorium bedeutet, wie wir es uns gewünscht hätten, so schiebt sie der Erforschung und Anwendung von Gene Drives doch klare Riegel vor. Die Entscheidung der CBD kam allerdings nur auf immensen Druck der Zivilgesellschaft zustande. Hunderte von zivilgesellschaftlichen Organisationen, Wissenschaftler/innen, Bauernverbände und Indigene Gruppen haben im Vorfeld der COP 14 ein Moratorium verlangt und in den letzten zwei Wochen hart dafür gekämpft. Sie sind dabei auf eine gut organisierte und großzügig finanzierte Lobby der Gegenseite getroffen.

Diese pro Gene Drive Lobby ist unter anderem von der Bill and Melinda Gates Foundation finanziert und hatte im Vorfeld vor allem afrikanische Regierungen auf ihre Seite gebracht, die sich zuvor noch kritisch gegenüber Gene Drives geäußert hatten.

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Demo Wir haben es satt!

19. Januar 2019 - 11:44
19.01.2019 12 Uhr Berlin am Brandenburger Tor


Der Agrarindustrie den Geldhahn abdrehen!

Für eine bäuerlich-ökologischere Landwirtschaft und artgerechte Tierhaltung, für Klimagerechtigkeit und gutes Essen!

Gutes Essen, eine klimagerechte Landwirtschaft und der Erhalt der Bauernhöfe – das steht 2019 auf dem Spiel. Bei der kommenden Reform der EU-Agrarpolitik (GAP) entscheidet sich, welche Landwirtschaft mit den 60 Milliarden Euro Jahr für Jahr unterstützt wird. Jetzt muss Schluss sein mit den Steuermilliarden an die Agrarindustrie! Der Umbau zu einer bäuerlichen und ökologischeren Landwirtschaft kann nicht mehr warten. Bei den Verhandlungen in Brüssel muss sich die Bundesregierung an die Seite der Bäuerinnen und Bauern stellen, die Tiere artgerecht halten, insektenfreundliche Landschaften schaffen und gutes Essen herstellen. Deswegen schlagen wir – die bunte, vielfältige und lautstarke Bewegung – mit unseren Töpfen Alarm für die Agrarwende!


Für eine klimagerechte Landwirtschaft und gutes Essen!

Die Dürre 2018 hat gezeigt: So geht es nicht weiter! Wir brauchen endlich eine wegweisende Politik mit konsequentem Klimaschutz. Deswegen kämpfen wir für eine Landwirtschaft, die lebendige Böden schafft, das Klima schützt und uns mit regionalen und saisonalen Lebensmitteln versorgt!


Für viele bäuerliche Betriebe …

Wir haben Respekt für die harte Arbeit, die Bäuerinnen und Bauern jeden Tag leisten. Doch die Politik lässt die Höfe im Stich. Über 100.000 Betriebe mussten bei uns in den letzten 10 Jahren dichtmachen. Gleichzeitig reißen sich außerlandwirtschaftliche Investor*innen mit staatlicher Unterstützung immer mehr Land unter den Nagel. Die fatalen Folgen: Höfesterben und Monokulturen, Glyphosat und Artenschwund, Megaställe und Antibiotikaresistenzen. Daher: Subventionen an Agrarwüsten, Tierfabriken und Großgrundbesitz stoppen!


… und ein solidarisches Europa!

In vielen europäischen Schlachthöfen und Treibhausplantagen herrschen unwürdige Arbeitsbedingungen, damit Discounter und die Exportindustrie mit Dumpingpreisen immer größere Profite machen können. Im globalen Süden zwingt die EU vielen Staaten Freihandelsverträge auf und ruiniert mit Billigexporten dann Millionen Kleinbäuerinnen und -bauern. In einem solidarischen Europa sind gerechter Handel genauso wenig wie Menschen- und Bauernrechte verhandelbar!

 

Essen ist politisch!

Auf dem Land und in der Stadt zeigen wir gemeinsam, dass es anders und besser geht. Immer mehr Bäuerinnen und Bauern ackern ohne Glyphosat, halten ihre Tiere artgerecht und füttern gentechnikfrei. Immer mehr Menschen machen Foodsharing, sind Teil einer Solidarischen Landwirtschaft und entscheiden sich an der Ladentheke für gutes, handwerklich erzeugtes Essen aus der Region. Wir schauen über den Tellerrand und treten gemeinsam ein für die globale Agrar- und Ernährungswende und für ein Europa ohne Ausgrenzung und Rassismus.

 

 

 

Wir haben die unerträgliche Klientelpolitik satt!

Agrarministerin Julia Klöckner darf sich nicht länger vor den Karren der Agrarlobby spannen lassen. Bei der EU-Agrarreform muss sie der Agrarindustrie endlich den Geldhahn zudrehen und eine Politik für Menschen, Tiere und Umwelt machen!


Wir fordern: Schluss mit dem Gießkannen-Prinzip!

·         Agrarsubventionen nur noch für umwelt- und klimaschonenden Ackerbau!

·         Öffentliche Gelder nur noch für artgerechte Tierhaltung!

·         Mehr Unterstützung für kleine und mittlere Betriebe, die gute Lebensmittel für uns alle erzeugen!


Sei dabei, wenn wir dafür mit vielen Tausenden im politischen Berlin demonstrieren. Dann, wenn sich bei der weltgrößten Agrarmesse „Grüne Woche“ und dem Agrarministergipfel alles um die Zukunft von Essen und Landwirtschaft dreht, sagen wir gemeinsam: Wir haben Agrarindustrie satt – Essen ist politisch!

Demonstration: 19. Januar 2019 | 12 Uhr | Brandenburger Tor | Berlin


Tickerkasten

Weltweites Höfesterben stoppen +++ Für gesundes Essen für alle +++ Für Klimaschutz und Artenvielfalt +++ Für artgerechte Tierhaltung und weniger Fleischkonsum +++ Für Ernährungssouveränität und gerechten Welthandel +++ Für eine Digitalisierung ohne Konzerne und Datenklau +++ Für eine Landwirtschaft ohne Ackergifte +++ Für Entwicklungszusammenarbeit mit ökologischen Grundsätzen +++ Für eine sozialgerechte bäuerliche und ökologische EU-Agrarreform (GAP) +++  Für ein solidarisches Europa – Geflüchtete willkommen +++ Nein zur neuen Gentechnik wie Crispr und Gene Drives +++


Wer wir sind

Wir sind Bäuerinnen und Bauern, von konventionell bis bio, von Tierhaltung bis Ackerbau. Wir sind Bäcker*innen, Köch*innen Verbraucher*innen, Imker*innen, Natur- und Tierschützer*innen, Umweltaktivist*innen, Aktive der Entwicklungszusammenarbeit, engagierte Jugendliche, Menschen aus Stadt und Land und viele mehr. Wir gehen seit 2011 gemeinsam auf die Straße und zeigen klare Kante für gute Landwirtschaft und gesundes Essen!

www.wir-haben-es-satt.de

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Interview mit Antonio Andrioli

16. Januar 2019 - 10:57
Ein interessantes Interview mit Antonio Andrioli zu Landwirtschaft und zur aktuellen politischen Lage in Brasilien. Andrioli ist Vizepräsident der staatlichen Universität UFFS im Süden Brasiliens, die sich schwerpunktmäßig mit nachhaltiger Landwirtschaft und Agrarökologie beschäftigt. https://info.brot-fuer-die-welt.de/blog/ich-habe-es-satt-interview-mit-antonio-andrioli
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Studie: Gestiftete Entwicklung

8. Januar 2019 - 15:05
Die Kooperation zwischen der deutscher Entwicklungspolitik und privaten Stiftungen Eine kritische Analyse zur Rolle der Bill und Melinda Gates Stiftung, der Clinten Stiftung und der privaten Wirtschaft in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit von Jens Martens und Karolin Seitz. Download
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Wir haben es satt DEMO 19.1. 2018 Berlin

2. Januar 2019 - 14:57
Die Agrar Koordination hat zusammen mit der AbL einen Stand am Brandenburger Tor. Dort treffen wir uns zum Start der Demo um 12 Uhr. Wir freuen uns auf viele "Mitgeher*innen". Unter dem Banner "Agrarökologie fördern in Europa und weltweit" treffen wir uns Programm
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UN Vollversammlung bekennt sich zum Schutz der Menschenrechte auf dem Land

18. Dezember 2018 - 10:15
Die UN-Vollversammlung hat gestern nach jahrelangen Verhandlungen die Erklärung für die „Rechte von Kleinbauern und anderen Menschen, die in ländlichen Regionen arbeiten“ verabschiedet. Damit werden Kleinbauern und andere Gruppen wie Landarbeiter*innen besser vor Menschenrechtsverletzungen geschützt. Ein Bündnis aus 19 deutschen und internationalen Bauern-, Menschenrechts- und Entwicklungsorganisationen fordert: Auch die Bundesregierung muss sich zur Erklärung bekennen und sie umsetzen. Bei der finalen Abstimmung im Plenum der UN-Vollversammlung in New York votierten 121 Staaten dafür, acht dagegen und 54 enthielten sich, darunter auch Deutschland. PM hier
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Treckerpatenschaft übernehmen

17. Dezember 2018 - 9:29

Unterstützt unsere Bäuerinnen und Bauern!
Es ist enorm, mit welchem Engagement sich viele Bäuerinnen und Bauern für einen Wandel in der aktuellen Agrarpolitik einsetzen. Aus ganz Deutschland machen sie sich mit ihren Schleppern auf den Weg in die Hauptstadt um bei der Demonstration „Wir haben Agrarindustrie satt!“ am 19.1 in Berlin gemeinsam mit der Zivilbevölkerung ein wirksames Signal an die Bundesregierung für eine bäuerliche, ökologischere und fairer bezahlte Landwirtschaft zu setzen. Dieses Engagement kostet die Bäuerinnen und Bauern nicht nur viel Zeit, sondern auch eine Menge Geld. Unterstützt sie dabei. Werdet Treckerpate!

Wie übernehmt Ihr eine Treckerpatenschaft?
Ihr spendet 100 Euro an unten angegebene Bankverbindung, die dann direkt und zu 100 Prozent an die Bäuerinnen und Bauern weitergeleitet werden, die am 19. Januar mit ihren Treckern die Demo begleiten.

Nach der Spende schreibt ihr uns eine E-Mail mit Namen und ggf. Organisation an braendle@wir-haben-es-satt.]de. Wir werden die Spende dann auf Tafeln an den Treckern bei der Demo kenntlich machen. Gerne nehmen wir euch auch in unsere Liste der Treckerpatenschaften auf unserer Homepage auf. Organisationen, die spenden und uns ihr Logo schicken, werden außerdem in unserer Liste der Unterstützer*innen genannt.

Spendenkonto:
Konto: DNR Umwelt und Entwicklung
IBAN: DE95 3705 0198 0026 0051 81
BIC: COLSDE33XXX
Betreff: Treckerpatenschaft 2019

 

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Praktikant_in gesucht für Januar/Februar

29. November 2018 - 13:38
Die Agrar Koordination sucht hauptsächlich für Januar/Februar 2019 eine Praktikantin/ einen Praktikanten. Wir freuen uns über Studierende, die sich für das Thema nachhaltige Landwirtschaft in Nord und Süd interessieren. Wir können leider keiner Schülerpraktikant_innen betreuen. Ihr könnt Eure Bewerbungen schicken an info@agrarkoordination.de
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Jugendbildungsprojekt Biopoli erhält erneut Auszeichnung

28. November 2018 - 14:19
Die Vereinten Nationen haben die Jahre 2011 bis 2020 zur UN-Dekade für biologische Vielfalt erklärt. Die Staatengemeinschaft ruft damit die Weltöffentlichkeit auf, sich für die biologische Vielfalt einzusetzen. Menschen auf der ganzen Welt engagieren sich schon und haben bereits einiges erreicht. Unser Jugendbildungsprojekt Biopoli wurde nun zum 2. Mal als UN-Dekade Projekt ausgezeichnet. Wir freuen uns darüber und machen unsere Bildungsarbeit in Schulen, mit Jugendgruppen, FSJ, FÖJ und StudentInnen weiter.Unser Anliegen ist es, dass sich junge Menschen kritisch mit ihrem eigenen Nahrungskonsum auseinandersetzen und damit globale Zusammenhänge verbinden können.
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Nein zum Einsatz von gene drives und synthetischer Biologie!

21. November 2018 - 10:48
In Ägypten tagen die Vertragsstaaten der Konvention über biologische Vielfalt. Ein breites Bündnis von Nichtregierungsorganisationen unterstützt die Afrikanischen Staaten im Kampf gegen den Einsatz von Gene Drives und Synthetischer Biologie. Dies ist eine Fortschreibung des Kampfes gegen Terminatortechnologie. download
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UN Vollversammlung nimmt UN Erklärung zu den Rechten von Bauern und Bäuerinnen an!

20. November 2018 - 11:11
Aber die Bundesregierung hat sich enthalten!  Das Abstimmungergebnis war: 119 dafür, 7 dagegen und 49 Enthaltungen. Dies ist ein großer Erfolg! Ein breites Bündnis von 15 zivilgesellschaftlichen Organisationen forderte die Bundesregierung dazu auf, für die Annahme der Erklärung zu stimmen. Die Erklärung stärkt die Rechte von besonders diskriminierten, ausgegrenzten und in ihrer Existenz bedrohten Gruppen auf dem Land, die einen Großteil der Welternährung sichern. Dazu erklärt Paula Gioia von der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) und der Europäischen Koordination von Via Campesina (ECVC) stellvertretend für das Bündnis: „Die Zahl der weltweit Hungernden ist im vergangenen Jahr auf über 820 Millionen Menschen gestiegen. Der Kampf um schwindende Ressourcen wie Land und Wasser hat sich verschärft; die Saatgutvielfalt ist durch die zunehmende Kommerzialisierung von wenigen Hochertragssorten und deren Eigentumsschutz bedroht. Organisationen und Menschen, die sich für die Rechte von Kleinbauern und Landarbeitern einsetzen, werden in vielen Ländern bedroht oder gar ermordet.“ Die Bundesregierung hat sich bei den Abstimmungen zur UN-Erklärung im Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen in Genf enthalten. Im Koalitionsvertrag hingegen hat sich die Bundesregierung für eine Unterstützung von Kleinbauern und -bäuerinnen und die Stärkung der Menschenrechtsschutzmechanismen ausgesprochen. Im Rahmen einer menschenrechtsbasierten Außenpolitik kann mit dieser Erklärung eine Lücke im internationalen Menschenrechtskanon geschlossen werden. Das zivilgesellschaftliche Bündnis besteht aus folgenden Organisationen: Agrar Koordination, Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt (ASW ), Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), Brot für die Welt, FIAN Deutschland, Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika (FDCL), Forum Fairer Handel, GEPA – The Fair Trade Company, INKOTA-netzwerk, Internationaler Verband Katholischer Ländlicher Erwachsenenbewegungen (FIMARC), MISEREOR, Naturland e.V., TransFair e.V. (Fairtrade Deutschland), Welthaus Bielefeld und Welthungerhilfe
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EU Rechnugshof kritisiert Vorschläge zur GAP Reform als zu wenig umweltfreundlich

14. November 2018 - 16:17
Die vorgeschlagene Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik für die Zeit nach 2020 wird den ehrgeizigen Bemühungen der EU um einen umweltfreundlicheren und stärker leistungsgestützten Ansatz nicht gerecht. Dies ist der Tenor einer heute veröffentlichten Stellungnahme des Europäischen Rechnungshofs. Die Prüfer beanstanden weitere Punkte der Vorschläge, die insbesondere die Rechenschaftspflicht betreffen. Download
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