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AgrarKoordination

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Aktuelles von der Agrarkoordination
Aktualisiert: vor 1 Tag 15 Stunden

Qualifizierungsseminar "Agrarökologie" vom 27.-29.9.2019 in Niederkaufungen (bei Kassel)

27. September 2019 - 12:05
Einladung zum nächsten Qualifizierungsseminar, hier geht es zum Programm. Vom 27.-29. September findet dieses Jahr das zweite und letzte Qualifizierungsseminar in Niederkaufungen bei Kassel statt. Hauptthemen sind Agarökologie und Bildungsveranstaltungen zu unserer Fotoausstellung "Land und Wirtschaft - wer erntet?" Wir bitten um eine verbindliche Anmeldung bis Montag, den 9.9. 2019. Das Seminar kostet 50€.
Kategorien: Hamburg

WAS BEDEUTET GUTES KITA- UND SCHULESSEN FÜR SIE? gesund lecker fair nachhaltig bio

30. August 2019 - 14:45
Sind Sie unzufrieden mit der Verpflegung Ihres Kindes? Dann können Sie einen Anstoß für Veränderungen geben: Wir unterstützen Sie gerne bei Ihrem Engagement für eine gesunde und nachhaltige Verpflegung ihres Kindes. WAS SIE TUN KÖNNEN:
  1. Drucken Sie die Postkarte aus und kreuzen Sie auf der Postkarte rechts an, welche Aspekte eines guten Kita- und Schulessens Ihnen wichtig sind Trennen Sie die Postkarte ab und senden Sie sie an die Person, die für die Verpflegung an Ihrer Kita/Schuleverantwortlich ist (z.B. die Leitung der Einrichtung)
  2. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf, um gemeinsam weitere Schritte zu planen (z.B. eine Informationsveranstaltung an Ihrer Kita/Schule)
Ihr Engagement lohnt sich mit Sicherheit!
Kategorien: Hamburg

100% Bio in Hamburg: Wann? Kopenhagen, Berlin und Bremen zeigen den Weg

28. August 2019 - 10:53
PROGRAMM
Begrüßung: Alexandra Wandel, Vorstandssprecherin, Stiftung World Future Council, und Sandra Blessin, Vertreterin des VerbraucherInnenbündnis Bio-Stadt Hamburg Diskussion:
  • Vertreterin aus Kopenhagen: Emma Peyron, Transformationsmanagement Beraterin – Biolebensmittel und Nachhaltigkeit, Kopenhagens Haus der Lebensmittel (Københavns Madhus)
  • Vertreterin der Stadt Bremen: Mücella Demir, Projektleiterin Bio-Stadt Bremen
  • Vertreterin der Stadt Hamburg: Cornelia Prüfer-Storcks, Senatorin für Gesundheit und Verbraucherschutz der Freien und Hansestadt Hamburg (angefragt)
  • Vertreterin der Stadt Berlin: Anne Christine Weber, Referentin für Grundsatz- und Einzelangelegenheiten der Ernährung, Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung (angefragt)
  • VertreterIn des VerbraucherInnenbündnisses Bio-Stadt Hamburg
Moderation: Dr. Tanja Busse, Moderatorin und Buchautorin

In Kürze:

Mittels verbindlicher politischer Ziele ist es den Städten Kopenhagen, Berlin und Bremen gelungen, eine Wende hin zu nachhaltiger Ernährung einzuleiten, welche sicherstellt, dass die öffentlichen Einrichtungen der Stadt gesundheitsförderliche Verpflegungskonzepte einführen, die zeitgleich unsere Umwelt, Klima und Biodiversität schützen. Insbesondere die öffentliche Beschaffung spielt darin eine maßgebliche Rolle. Die Stadt Kopenhagen übernimmt dabei weltweit ein Vorreiterrolle: Sie hat es geschafft, das Ziel von 90 Prozent „Bio“ in öffentlichen Kantinen im Jahr 2015 umzusetzen, ohne eine Erhöhung der Kosten für die Mahlzeiten einfordern zu müssen. Unterstützt wurde sie in ihrem Vorhaben vom dänischen Nationalen Bio-Aktionsplan, welcher vor kurzem mit dem Future Policy Award 2018 der Hamburger Stiftung World Future Council ausgezeichnet wurde. Vorbildlich ist auch die Hauptstadt Berlin sowie die Stadt Bremen: Sie beschloss im Februar 2018 einen mehrstufigen Bio-Aktionsplan und stellt nun bis 2022 in der Gemeinschaftsverpflegung der Schulen und Kitas auf 100 Prozent Bio um. Auch Hamburg will vermehrt nun bei der Essenversorgung von Kindern und Jugendlichen auf gesunde Bio-Lebensmittel setzen. Was kann Hamburg diesbezüglich von Kopenhagen, Berlin und Bremen lernen? Sollte auch Hamburg eine 100%-Bio-Zielvorgabe in öffentlichen Kantinen etablieren? Diesen und weiteren brennenden Fragen wird die Veranstaltung nachgehen.

Kategorien: Hamburg

Volksbegehren rettet die Bienen in Baden-Württemberg

11. Juli 2019 - 10:40
Nicht nur in Bayern findet ein dramatisches Artensterben statt. Der Rückgang von Bienen, Schmetterlingen, Amphibien, Reptilien, Fischen, Vögeln und Wildkräutern ist auch im Ländle alarmierend. Bayern hat gezeigt, dass Bürgerinnen und Bürger einen Wandel im Umgang mit unserer Lebensgrundlage wollen und dafür Verantwortung übernehmen. Mit diesem beflügelten Willen soll es in Baden-Württemberg weitergehen. https://volksbegehren-artenschutz.de/
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Werde Weltwandler*in

1. Juli 2019 - 13:48
Die Agrar Koordination richtet auch dieses Jahr wieder die WeltwandlerInnenwoche als Sommerferienwoche für Jugendliche zwischen 12 und 14 Jahren zusammen mit Globales Lernen Harburg und hamburg mal fair aus. Sie wird vom 1.-4. Juli 2019 von 10-16h im Lernort KultrurKapelle Wilhelmsburg täglich stattfinden. Die Kosten betragen insgesamt 40€, wobei eine Ernäßigung möglich ist. Unter dem Motto "Wir bauen uns die Welt, wie sie uns gefällt", wird verschiedenen Fragestellungen nachgegangen wie z.B.: Wie kann die Welt besser werden, für uns in Hamburg aber auch für die Menschen in anderen Teilen der Welt? Und was haben wir überhaupt mit Menschen auf anderen Kontinenten zu tun? Mit diesen Fragen wollen wir un sbeschäftigen, Lösungen erforschen und eigene Vorstellungen entwickeln. Es werden Projekte vor Ort besucht, die an Antworten für eine bessere Welt arbeiten: z.B. einen Gemeinschaftsgarten oder eine Werkstatt. Im Laufe der Woche entwerfen wir unsere eigenen Ideen und Wünsche für ein zukunftsfähiges Zusammenleben. Daraus gestalten wir eine Ausstellung mit Bildern, Modellen und Viedeos. Also meldet Euch schnell an, bis zum 11. Juni 2019 unter ferienwoche@lernort -kulturkapelle.de. Telefon: 040-39 25 26. Den Flyer zur Ferienwoche findet ihr hier.
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Politischer Abschluss des Freihandelsabkommens EU mit Mercosur

1. Juli 2019 - 13:43
Jahrzehntelang wurde verhandelt, nun ist das Freihandelsabkommen zwischen EU und den Mercosur-Staaten (Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay) politisch abgeschlossen. Die EU-Mitgliedsländer Deutschland, Spanien, Niederlande und Schweden hatten sich für das Abkommen stark gemacht, um den Export von Autos und Industriegüter weiter zu steigern. Alles auf Kosten der Umwelt, dem Klima und der Einhaltung von Menschenrechten. Andere Mitglieder wie Frankreich, Irland, Polen und Belgien haben im Vorfeld insbesondere wegen der geplanten Rindfleischimporte Kritik zum Abkommen geäußert. Der EU-Rat, das EU-Parlament und die Mitgliedsstaaten müssen noch über das Handelsabkommen abstimmen. In Brasilien wird die Abholzung von für das Klima wichtige Flächen im Amazonas und Cerrado vorangetrieben und massiv gegen die Menschrechte von Kleinbauern, Indigenen und Aktivisten verstoßen.   340 Organisationen der Zivilgesellschaft forderten in einem Aufruf an die EU den sofortigen Stopp der Verhandlungen: https://www.agrarkoordination.de/fileadmin/dateiupload/PDF-Dateien/Positionspapiere/Letter-Brazil-EU-Mercosur-German.pdf
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Agrar Koordination unterstützt Offenen Brief:

24. Juni 2019 - 14:08
 18. Juni 2019, Brüssel - In einem heute veröffentlichten offenen Brief fordern über 340 zivilgesellschaftliche Organisationen die Europäische Union auf, die Verhandlungen über ein  Freihandelsabkommen mit dem Mercosur-Block (Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay) - wegen der sich verschlechternden Menschenrechts- und Umweltbedingungen in Brasilien - unverzüglich einzustellen Das Schreiben richtet sich an die Präsidenten der EU-Institutionen im Vorfeld der Ministertagung nächste Woche in Brüssel, auf der die Außenminister*innen der EU und des Mercosur die Verhandlungen abschließen wollen. "Die Unterzeichnung eines Handelsabkommens mit der derzeitigen brasilianischen Regierung verstößt gegen alle Menschenrechts- und Umweltrichtlinien der Europäische Union. Es ist an der Zeit, dass die europäischen Entscheidungsträger*innen zeigen, dass sie sich an ihre Grundsätze halten und keine Handelsabkommen abschließen, die das Pariser Klimaabkommen und die Menschenrechte untergraben", sagte Shefali Sharma, Direktorin des Institute for Agriculture and Trade Policy Europe. Seit Jair Bolsonaro am 1. Januar 2019 Brasiliens Präsident wurde, hat seine Regierung den Umweltschutz sträflich vernachlässigt, Überfälle durch bewaffnete Gruppen auf das Land indigener Völker toleriert und einen dramatischen Anstieg der Entwaldungsraten im Amazonasgebiet zugelassen, wodurch bereits erreichter Fortschritt ad acta gelegt wird. "Wir beobachten eine sich verschlechternde Menschenrechts- und Umweltsituation in Brasilien. Dies schließt Angriffe (sogar Mord) auf Gemeindeführer*innen, Bäuer*innen und Aktivist*innen ein, die ihr Territorium und die Natur verteidigen. Die europäische Zivilgesellschaft fordert die EU auf, die Verhandlungen zu nutzen, um Menschenrechtsverletzungen und Entwaldung in Brasilien zu stoppen und die brasilianische Zivilgesellschaft und Umweltschützer*innen zu unterstützen", sagte Adrian Bebb, Handelsexperte bei Friends of the Earth Europe. Die EU ist ein riesiger Markt für brasilianisches Soja und Rindfleisch, dessen Produktion die Entwaldung und Menschenrechtsverletzungen in Brasilien in großem Umfang befördert. Die EU ist auch der zweitgrößte Handelspartner Brasiliens. Zusammengenommen sind seine Mitgliedstaaten die größte Quelle für ausländische Direktinvestitionen in Brasilien. Die Befürworter des Abkommens hoffen, die Verhandlungen vor den argentinischen Präsidentschaftswahlen im Oktober 2019 und der Erneuerung der Europäischen Kommission im November 2019 abzuschließen. "Die letzten Europawahlen haben gezeigt, dass die Bürger*innen eine grünere Agenda unterstützen. Die Juncker-Administration hat daher nicht die demokratische Legitimation, ein Handelsabkommen abzuschließen, das die Entwaldung verschärft und damit verheerende Auswirkungen auf die Menschen und das Klima hat", sagte Perrine Fournier, Handels- und Forstaktivistin bei Fern Europe.

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Agrar Koordination auf dem Evangelischen Kirchetag in Dortmund

20. Juni 2019 - 16:19
Dieses Jahr findet der evangeilische Kirchentag in Dortmund statt. Vom 20. bis 23.6. stehen wir mit einem Infostand in Halle 4 der Westphalenhalle. Was ist Agrarökologie und was beinhaltet das? Welche Rolle spielt der zugang zu Saatgut und  die verhandlungen zu den Freihandelsabkommen dabei? Dazu wollen wir ins Gespräch kommen und freuen uns auf Besucher die an unserem Quiz teilnehmen. Kommt vorbei!
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Beats+Bohne

20. Juni 2019 - 11:48
Beats+Bohne! Du möchtest Neues rund um die Themen Landwirtschaft und Ernährung erfahren, Dich vernetzen und Visionen für eine zukunftsfähige Landwirtschaft entwickeln? Du genießt den Sommer am liebsten unter freiem Himmel, liebst leckeres Essen und gute Musik und möchtest neue, spannende Menschen kennenlernen? Dann komm zum Beats und Bohne-Festival, wo Dich vier Tage voll spannender Arbeitsgruppen und Aktivwerkstätten, Film- und Theatervorführungen, Bands und vieles mehr erwarten. Wo?        Auf dem Dottenfelder Hof, einem Bauernhof in Bad Vilbel (bei Frankfurt                         am Main).
Wann?   
20.-23. Juni 2019 Die Kosten für das Festival-Ticket betragen 50 € Normalpreis oder 70 € Soli-Preis (Einstufung nach eigenem Ermessen). Im Ticketpreis sind die Teilnahme an allen Veranstaltungen, das Camping sowie die Vollverpflegung durch eine VoKü enthalten. weitere Infos und Anmeldung hier Video zum Festival
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Wir sind auf dem ev. Kirchentag in Dortmund!

17. Juni 2019 - 0:00
Neue Verleihausstellung zu Agrarökologie wird auf dem ev. Kirchtag in Dortmund vorgestellt. Besuchen Sie uns am Stand der Agrar Koordination  in Halle 4 E09. Sie besteht aus 3 Postern im A0 Format die leicht aufgehängt werden können. Wir verleihen sie gegen eine Gebühr von 50€ pro Woche plus Versandkosten. Begleitend empfehlen wir unsere kleine Broschüre zu Agrarökologie die im Shop erhältlich ist. Poster 1 Poster 2 Poster 3
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Vorsorgeprinzip und nicht Innovationsprinzip muss gelten

29. Mai 2019 - 10:33
Die neueste Technologie der Gentechnik heißt Gene Drive, sie zielt darauf ab, ganze Populationen auszulöschen oder auch ganze Arten und damit Ökosysteme zu verändern, indem bestimmte Gene in der Verbreitung gefördert werden. Die Entwicklung der CRISPR/Cas Technik machte diese Idee möglich. Schon 2014 warnte einer der Entwickler, dass die Technologie weitreichende soziale und sicherheitsrelevante Regelungen erfordern würde, weil ihre Folgen so weitreichend und gefährlich wären. Gene Drives setzen die Mendelschen Regeln einer 50: 50 Vererbung der väterlichen und mütterlichen Gene außer Kraft. Die erwünschte Eigenschaft z.B. weibliche Sterilität, setzt sich mit fast 100 %-iger Sicherheit in allen Nachkommen durch und erfasst somit schnell die ganze Population. In Analogie zur Terminatortechnologie wird sie auch Extinction Technology genannt. Vorgeschlagen wird eine Anwendung in Landwirtschaft und Naturschutz sowie im Bereich der Gesundheit. Die Technologie ist bei allen sich geschlechtlich fortpflanzenden Lebewesen anwendbar. Eine Freisetzung fand, soweit bekannt, noch nicht statt, aber das ist eine Frage der Zeit. Der ganze Artikel ist im Agrar Info 222 erschienen und kann hier bestellt oder als PDF gelesen werden: Agrar Info 222
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Bitte unterstützen

27. Mai 2019 - 10:26
https://weact.campact.de/petitions/kein-handelsabkommen-mercosur-mit-brasiliens-prasident-bolsonaro
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Am Fachgespräch Bio quo vadis?

24. Mai 2019 - 16:00
Am Freitag, den 24.5. findet von 16 - 20 Uhr das Fachgespräch "Bio quo vadis? Bio auf dem Wachstumspfad - ein Blick auf Perspektiven und Herausforderungen" statt. Als Mitglied beim Bündnis Bio-Stadt Hamburg ist die Agrar Koordination mit dabei.

Das Fachgespräch bietet Akteur/innen der Biobranche die Möglichkeit, aktuelle Entwicklungen im Bio-Markt fachlich genau anzusehen, sie mit ihren Folgen zu bewerten und zu diskutieren sowie Schlüssfolgerungen für ihre zukünftige Arbeit zu ziehen. Fachkundige Referent/innen sind u.a. Stefanie Strotdress, Vizepräsidentin von Bioland und Bio-Landwirtin und Dirk Augustin, Demeter-Obstbauer.

Moderation: Thomas Schönberger, UmweltHaus am Schüberg

Veranstalter: Bündnis Bio-Stadt Hamburg, GLS-Bank Hamburg

Ort: GlS-Bank-Filiale Hamburg, Düsternstr.10, 20355 Hamburg (Nähe S-Bahn-Station Stadthausbrücke)

Anmeldung an: thomas.schoenberger@haus-am-schueberg.de, Tel 040 / 605 10 14, der Eintritt ist frei.
Eine Einladung folgt, Änderungen vorbehalten.
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19.Mai Deine Stimme gegen Nationalismus Großdemo in den Städten Europas

19. Mai 2019 - 16:44
Die Europawahl am 26. Mai 2019 ist eine Richtungsentscheidung über die Zukunft der Europäischen Union. Nationalisten und Rechtsextreme wollen mit ihr das Ende der EU einläuten und Nationalismus wieder groß schreiben. Ihr Ziel: Mit weit mehr Abgeordneten als bisher ins Europaparlament einzuziehen. Wir alle sind gefragt, den Vormarsch der Nationalisten zu verhindern! Wir halten dagegen, wenn Menschenverachtung und Rassismus gesellschaftsfähig gemacht, Hass und Ressentiments gegen Flüchtlinge und Minderheiten geschürt werden. Wir lassen nicht zu, wenn Rechtsstaat und unabhängige Gerichte angegriffen, Menschen- und Freiheitsrechte eingeschränkt und das Asylrecht abgeschafft werden sollen. Deshalb appellieren wir an alle Bürger*innen Europas: Geht am 26. Mai wählen – tretet ein gegen Nationalismus und Rassismus: Für ein demokratisches, friedliches und solidarisches Europa! In Zeiten nationaler Alleingänge ist es wichtiger denn je, dass wir uns als solidarische Gesellschaft für ein Europa einsetzen, das Demokratie und Rechtsstaatlichkeit über Grenzen hinweg verwirklicht und sich über Nationalismus und Abschottung hinwegsetzt. Gemeinsam sagen wir: Die EU muss sich ändern, wenn sie eine Zukunft haben will. Wir streiten gemeinsam für unsere Vision eines anderen Europas. Unser Europa der Zukunft... verteidigt Humanität und Menschenrechte. Statt seine Grenzen zur Festung auszubauen und Menschen im Mittelmeer ertrinken zu lassen, garantiert es sichere Fluchtwege, das Recht auf Asyl und faire Asylverfahren für Schutzsuchende. steht für Demokratie, Vielfalt und Meinungsfreiheit. Statt vor allem auf mächtige Wirtschaftslobbys hört es auf die Stimmen seiner Bürger*innen. Es verteidigt den Rechtsstaat, wird demokratischer und gibt dem Europaparlament mehr Einfluss. Es fördert Toleranz und gewährleistet die Vielfalt an Lebensentwürfen, Geschlechtergerechtigkeit, die Freiheit von Kunst, Kultur und Presse sowie eine lebendige Zivilgesellschaft. garantiert soziale Gerechtigkeit. ​Statt Privatisierung, Deregulierung und neoliberale Handelsabkommen voranzutreiben, wird es ein Gegengewicht zum massiven Einfluss der Konzerne. Es baut auf Solidarität und sichert Arbeitnehmer*innenrechte. Allen Menschen wird das Recht auf Bildung, Wohnen, medizinische Versorgung und soziale Absicherung sowie ein Leben frei von Armut garantiert. Europa muss hier seiner Verantwortung gerecht werden - bei uns und weltweit. treibt einen grundlegenden ökologischen Wandel und die Lösung der Klimakrise voran. ​Statt auf fossile und nukleare Energien setzt es auf erneuerbare Energien. Es ermöglicht eine bäuerliche, klimagerechte Landwirtschaft. Gleichzeitig sorgt es dafür, dass der Wandel sozial abgefedert und gute Arbeit geschaffen wird. Am Sonntag, den 19. Mai 2019 gehen europaweit zehntausende Menschen gleichzeitig auf die Straße! Für die Zukunft Europas, gegen Nationalismus www.ein-europa-fuer-alle.de
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March against Bayer

18. Mai 2019 - 15:37
friedlicher bunter Protest mit Redebeiträgen und Musik die weltweite Demo für eine gerechte, gentechnikfreie Landwirtschaft
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Stellenausschreibung für Assistenzstelle (10 h/Woche)

25. April 2019 - 11:54

Stellenausschreibung

für die Assistenz zur Bewerbung unseres Jugendbildungsprojekts Biopoli als pdf

Dauer: 13 Monate, 10 Std./Woche

Präsenzpflicht im Hamburger Büro, Nernstweg 32, 22765 Hamburg

Bezahlung: 16€/h brutto

Arbeitgeber: Agrar Koordination, FIA e.V.

Beginn: 1.7.2019

Die Agrar Koordination sucht ab dem 1.7. eine Assistenz für die Bewerbung unseres Jugendbildungsprojekts Biopoli zu nachhaltiger Landwirtschaft für 10h/Woche für 13 Monate. Die Agrar Koordination engagiert sich als gemeinnütziger Verein für eine vielfältige Landwirtschaft, die Ressourcen und Umwelt schützt und jetzt und in Zukunft alle Menschen gesund ernähren kann. Mit Bildungs-, Kampagnen- und Öffentlichkeitsarbeit setzen wir uns für ein nachhaltigeres Ernährungssystem ein – von der Produktion, über den Handel bis zum privaten Konsum. Zusammen mit anderen Organisationen wirken wir auf eine faire und nachhaltige Agrarpolitik und veränderte Ernährungsmuster hin, mit dem Ziel, Hunger und Armut weltweit zu beenden.  Wir vermitteln im Rahmen unseres Jugendbildungsprojekt BIOPOLI Referentinnen und Referenten an Schulen, Jugendgruppen (z.B. FÖJ, FSJ), und zu jungen Erwachsenen (Fachschulen, berufliche Schulen, Universitäten). Bundesweit gestalten unsere Referentinnen und Referenten Unterrichtsstunden zu Themen rund um Landwirtschaft und Ernährungssicherung. Dabei werden nicht nur umweltbezogene Aspekte, sondern vor allem auch Aspekte der Nord-Süd-Gerechtigkeit thematisiert. (siehe https://www.agrarkoordination.de/projekte/biopoli/) Die ausgeschriebene Stelle umfasst die Bewerbung des Jugendbildungsprojekts auf unserer Internetseite, Facebook, Twitter, Instagram, per Briefe, Anzeigen und Anrufe bei potentiell interessierten Schulen und Jugendgruppenträgern. Aufgrund der engen Zusammenarbeit mit dem Team von Biopoli ist eine Präsenzpflicht in der Geschäftsstelle der Agrar Koordination während der Arbeitszeit unumgänglich. Wir erwarten Erfahrungen im Bereich PR und ein engagiertes, selbständiges Arbeiten. Interesse und Identifikation mit den Zielen des Vereins sind hilfreich. Wir bieten ein freundliches Team und einen gemütlichen Arbeitsplatz im Herzen von Ottensen. Bitte schicken Sie ihre Bewerbung mit Anschreiben, Lichtbild und Lebenslauf bis zum 23. Mai an  Sandra Blessin, sandra.blessin@agrarkoordination.de Bei Fragen melden Sie sich gerne auch telefonisch unter T: 040.39 25 26.
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Raps-Verunreinigung und ihre Folgen

15. April 2019 - 14:13
Vorige Woche wurde bekannt, dass eine konventionelle Winterrapssorte mit dem in Europa nicht zugelassenen gentechnischen Bayer-Sorte „GT 73“ verunreinigt war. Auf ca. 2.150 Hektar  mussten betroffene Bäue­rin­nen und Bauern in Deutschland ihre Felder umbrechen. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) erlegt den betroffenen Bauern eine Anbaupause von bis Juli 2019 oder 2020 auf. Betroffen sind 84 Betriebe in 10 Bundesländern.
Annemarie Volling von der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL.) sagt zu Recht, dass dies unzureichend sei, weil Rapssaatgut bis zu 20 Jahre keimfähig im Boden überdauern könne. Das bedeutet, dass innerhalb dieser Zeit im Grunde kein Raps mehr angebaut werden darf und durchwachsende Rapspflanzen noch vor der Blüte zu entfernen sind. Die Kosten, die damit verbunden wären, sind kaum zu berechnen und dürfen nicht von den betroffenen Landwirten getragen werden, die unwissentlich verunreinigtes Saatgut ausgebracht hätten. Vielmehr müsse Bayer CropScience als der Verursacher zur Kasse gebeten werden. Dieser große Fall von gentechnischer Verunreinigung zeigt einmal mehr, dass gentechnische Veränderungen im Freiland kaum zurückholbar sind und unüberschaubare Kosten verursachen können.
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Reform der gemeinsamen Agrarpolitik

9. April 2019 - 9:37
Der Agrarausschuss des EU-Parlaments spricht sich gegen Klimaschutz und eine naturverträgliche Landwirtschaft aus. Es bleibt dabei, wer viel Fläche hat, bekommt die meisten Fördergelder aus der gemeinsamen Agrarpolitik. Der mit 60 Prozent weitaus größte Teil des Agrar-Haushalts soll weiter nach dem Gießkannenprinzip nach Größe der Flächen und nicht entlang der Kriterien Klimaschutz, Umweltschutz, Tierschutz, Artenvielfalt und Entwicklung ländlicher Räume ausgegeben werden. Die Abgeordneten ignorieren die EU-weiten Proteste und das Votum des mitberatenden Umweltausschusses für eine nachhaltigere EU-Landwirtschaftspolitik. Der abgestimmte Vorschlag sieht vor, dass Mitgliedstaaten entscheiden können, dass Agrarumweltmaßnahmen überhaupt nur in "wenigen benachteiligten Regionen" angewandt werden sollen. Intensive Landwirtschaft muss dagegen gar keine verbindlichen Umweltleistungen vorweisen. Das ist völlig inakzeptabel. Die verbindlichen gesetzlichen Mindestvoraussetzungen zum Erhalt der Direktzahlungen (sogenannte erweiterte Konditionalität), die sich auch auf den Klimaschutz auswirken, wie beispielsweise die Erhaltung von Dauergrünland oder der Einsatz von Pestiziden auf ökologischen Vorrangflächen, sollen deutlich abgeschwächt werden. Hier wurde sogar der Vorschlag der Kommission noch deutlich verwässert. Wichtige Impulse für den Übergang in eine naturverträglichere Agrarpolitik hatte vor wenigen Wochen der Umweltausschuss aufgezeigt. Parteiübergreifend hatten die Mitglieder gefordert, ab 2021 deutlich stärker in den Schutz von Arten und Lebensräumen zu investieren. Sie empfehlen, von den derzeit 58 Milliarden Euro des EU-Agrarbudgets künftig 15 Milliarden gezielt in den Schutz der Natur fließen zu lassen. Diese Summe ist pro Jahr nach Schätzungen der Umweltverbände mindestens erforderlich, um das rasante Artensterben in Europa zu stoppen.
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Fridays for Future

2. April 2019 - 14:42
Liebe Schülerinnen und Schüler, ihr seid große Klasse, was ihr da jeden Freitag auf die Beine stellt! Und lasst Euch nicht ins Boxhorn jagen, wenn da einige Politiker sagen, ihr wollt ja nur Schule schwänzen. Euch bewegt unser aller Zukunft und das ist toll. Die Agrar Koordination beteiligt sich in Hamburg am "Klimaklassenzimmer" der Hamburger Klimawoche und bietet freitags an diversen Terminen Bildungsveranstaltungen zum Thema Klimawandel und Landwirtschaft, Ökologischer Fußabdruck und Nahrungsmittelverschwendung an. Die Veranstaltungen finden freitags von 15:00 bis 16:30 Uhr in einem Veranstaltungsraum der Rathaus Passagen statt (Unter dem Rathausmarkt, U/S-Bahn Jungfernstieg 20095 Hamburg). Wenn ihr Lust habt auch im Unterricht mehr über die Zusammenhänge zwischen Klimawandel und Ernährung zu erfahren, dann macht doch Eure Lehrer*innen auf unsere Bildungsveranstaltungen im Rahmen vom Biopoli Projekt aufmerksam. Den Projektflyer mit unseren Angeboten findet ihr hier.
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