Sie sind hier

AgrarKoordination

Newsfeed AgrarKoordination abonnieren AgrarKoordination
Aktuelles von der Agrarkoordination
Aktualisiert: vor 2 Tage 4 Stunden

Werde Weltwandler*in

1. Juli 2019 - 13:48
Die Agrar Koordination richtet auch dieses Jahr wieder die WeltwandlerInnenwoche als Sommerferienwoche für Jugendliche zwischen 12 und 14 Jahren zusammen mit Globales Lernen Harburg und hamburg mal fair aus. Sie wird vom 1.-4. Juli 2019 von 10-16h im Lernort KultrurKapelle Wilhelmsburg täglich stattfinden. Die Kosten betragen insgesamt 40€, wobei eine Ernäßigung möglich ist. Unter dem Motto "Wir bauen uns die Welt, wie sie uns gefällt", wird verschiedenen Fragestellungen nachgegangen wie z.B.: Wie kann die Welt besser werden, für uns in Hamburg aber auch für die Menschen in anderen Teilen der Welt? Und was haben wir überhaupt mit Menschen auf anderen Kontinenten zu tun? Mit diesen Fragen wollen wir un sbeschäftigen, Lösungen erforschen und eigene Vorstellungen entwickeln. Es werden Projekte vor Ort besucht, die an Antworten für eine bessere Welt arbeiten: z.B. einen Gemeinschaftsgarten oder eine Werkstatt. Im Laufe der Woche entwerfen wir unsere eigenen Ideen und Wünsche für ein zukunftsfähiges Zusammenleben. Daraus gestalten wir eine Ausstellung mit Bildern, Modellen und Viedeos. Also meldet Euch schnell an, bis zum 11. Juni 2019 unter ferienwoche@lernort -kulturkapelle.de. Telefon: 040-39 25 26. Den Flyer zur Ferienwoche findet ihr hier.
Kategorien: Hamburg

Beats+Bohne

20. Juni 2019 - 11:48
Beats+Bohne! Du möchtest Neues rund um die Themen Landwirtschaft und Ernährung erfahren, Dich vernetzen und Visionen für eine zukunftsfähige Landwirtschaft entwickeln? Du genießt den Sommer am liebsten unter freiem Himmel, liebst leckeres Essen und gute Musik und möchtest neue, spannende Menschen kennenlernen? Dann komm zum Beats und Bohne-Festival, wo Dich vier Tage voll spannender Arbeitsgruppen und Aktivwerkstätten, Film- und Theatervorführungen, Bands und vieles mehr erwarten. Wo?        Auf dem Dottenfelder Hof, einem Bauernhof in Bad Vilbel (bei Frankfurt                         am Main).
Wann?   
20.-23. Juni 2019 Die Kosten für das Festival-Ticket betragen 50 € Normalpreis oder 70 € Soli-Preis (Einstufung nach eigenem Ermessen). Im Ticketpreis sind die Teilnahme an allen Veranstaltungen, das Camping sowie die Vollverpflegung durch eine VoKü enthalten. weitere Infos und Anmeldung hier Video zum Festival
Kategorien: Hamburg

19.Mai Deine Stimme gegen Nationalismus Großdemo in den Städten Europas

19. Mai 2019 - 16:44
Die Europawahl am 26. Mai 2019 ist eine Richtungsentscheidung über die Zukunft der Europäischen Union. Nationalisten und Rechtsextreme wollen mit ihr das Ende der EU einläuten und Nationalismus wieder groß schreiben. Ihr Ziel: Mit weit mehr Abgeordneten als bisher ins Europaparlament einzuziehen. Wir alle sind gefragt, den Vormarsch der Nationalisten zu verhindern! Wir halten dagegen, wenn Menschenverachtung und Rassismus gesellschaftsfähig gemacht, Hass und Ressentiments gegen Flüchtlinge und Minderheiten geschürt werden. Wir lassen nicht zu, wenn Rechtsstaat und unabhängige Gerichte angegriffen, Menschen- und Freiheitsrechte eingeschränkt und das Asylrecht abgeschafft werden sollen. Deshalb appellieren wir an alle Bürger*innen Europas: Geht am 26. Mai wählen – tretet ein gegen Nationalismus und Rassismus: Für ein demokratisches, friedliches und solidarisches Europa! In Zeiten nationaler Alleingänge ist es wichtiger denn je, dass wir uns als solidarische Gesellschaft für ein Europa einsetzen, das Demokratie und Rechtsstaatlichkeit über Grenzen hinweg verwirklicht und sich über Nationalismus und Abschottung hinwegsetzt. Gemeinsam sagen wir: Die EU muss sich ändern, wenn sie eine Zukunft haben will. Wir streiten gemeinsam für unsere Vision eines anderen Europas. Unser Europa der Zukunft... verteidigt Humanität und Menschenrechte. Statt seine Grenzen zur Festung auszubauen und Menschen im Mittelmeer ertrinken zu lassen, garantiert es sichere Fluchtwege, das Recht auf Asyl und faire Asylverfahren für Schutzsuchende. steht für Demokratie, Vielfalt und Meinungsfreiheit. Statt vor allem auf mächtige Wirtschaftslobbys hört es auf die Stimmen seiner Bürger*innen. Es verteidigt den Rechtsstaat, wird demokratischer und gibt dem Europaparlament mehr Einfluss. Es fördert Toleranz und gewährleistet die Vielfalt an Lebensentwürfen, Geschlechtergerechtigkeit, die Freiheit von Kunst, Kultur und Presse sowie eine lebendige Zivilgesellschaft. garantiert soziale Gerechtigkeit. ​Statt Privatisierung, Deregulierung und neoliberale Handelsabkommen voranzutreiben, wird es ein Gegengewicht zum massiven Einfluss der Konzerne. Es baut auf Solidarität und sichert Arbeitnehmer*innenrechte. Allen Menschen wird das Recht auf Bildung, Wohnen, medizinische Versorgung und soziale Absicherung sowie ein Leben frei von Armut garantiert. Europa muss hier seiner Verantwortung gerecht werden - bei uns und weltweit. treibt einen grundlegenden ökologischen Wandel und die Lösung der Klimakrise voran. ​Statt auf fossile und nukleare Energien setzt es auf erneuerbare Energien. Es ermöglicht eine bäuerliche, klimagerechte Landwirtschaft. Gleichzeitig sorgt es dafür, dass der Wandel sozial abgefedert und gute Arbeit geschaffen wird. Am Sonntag, den 19. Mai 2019 gehen europaweit zehntausende Menschen gleichzeitig auf die Straße! Für die Zukunft Europas, gegen Nationalismus www.ein-europa-fuer-alle.de
Kategorien: Hamburg

March against Bayer

18. Mai 2019 - 15:37
friedlicher bunter Protest mit Redebeiträgen und Musik die weltweite Demo für eine gerechte, gentechnikfreie Landwirtschaft
Kategorien: Hamburg

Raps-Verunreinigung und ihre Folgen

15. April 2019 - 14:13
Vorige Woche wurde bekannt, dass eine konventionelle Winterrapssorte mit dem in Europa nicht zugelassenen gentechnischen Bayer-Sorte „GT 73“ verunreinigt war. Auf ca. 2.150 Hektar  mussten betroffene Bäue­rin­nen und Bauern in Deutschland ihre Felder umbrechen. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) erlegt den betroffenen Bauern eine Anbaupause von bis Juli 2019 oder 2020 auf. Betroffen sind 84 Betriebe in 10 Bundesländern.
Annemarie Volling von der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL.) sagt zu Recht, dass dies unzureichend sei, weil Rapssaatgut bis zu 20 Jahre keimfähig im Boden überdauern könne. Das bedeutet, dass innerhalb dieser Zeit im Grunde kein Raps mehr angebaut werden darf und durchwachsende Rapspflanzen noch vor der Blüte zu entfernen sind. Die Kosten, die damit verbunden wären, sind kaum zu berechnen und dürfen nicht von den betroffenen Landwirten getragen werden, die unwissentlich verunreinigtes Saatgut ausgebracht hätten. Vielmehr müsse Bayer CropScience als der Verursacher zur Kasse gebeten werden. Dieser große Fall von gentechnischer Verunreinigung zeigt einmal mehr, dass gentechnische Veränderungen im Freiland kaum zurückholbar sind und unüberschaubare Kosten verursachen können.
Kategorien: Hamburg

Reform der gemeinsamen Agrarpolitik

9. April 2019 - 9:37
Der Agrarausschuss des EU-Parlaments spricht sich gegen Klimaschutz und eine naturverträgliche Landwirtschaft aus. Es bleibt dabei, wer viel Fläche hat, bekommt die meisten Fördergelder aus der gemeinsamen Agrarpolitik. Der mit 60 Prozent weitaus größte Teil des Agrar-Haushalts soll weiter nach dem Gießkannenprinzip nach Größe der Flächen und nicht entlang der Kriterien Klimaschutz, Umweltschutz, Tierschutz, Artenvielfalt und Entwicklung ländlicher Räume ausgegeben werden. Die Abgeordneten ignorieren die EU-weiten Proteste und das Votum des mitberatenden Umweltausschusses für eine nachhaltigere EU-Landwirtschaftspolitik. Der abgestimmte Vorschlag sieht vor, dass Mitgliedstaaten entscheiden können, dass Agrarumweltmaßnahmen überhaupt nur in "wenigen benachteiligten Regionen" angewandt werden sollen. Intensive Landwirtschaft muss dagegen gar keine verbindlichen Umweltleistungen vorweisen. Das ist völlig inakzeptabel. Die verbindlichen gesetzlichen Mindestvoraussetzungen zum Erhalt der Direktzahlungen (sogenannte erweiterte Konditionalität), die sich auch auf den Klimaschutz auswirken, wie beispielsweise die Erhaltung von Dauergrünland oder der Einsatz von Pestiziden auf ökologischen Vorrangflächen, sollen deutlich abgeschwächt werden. Hier wurde sogar der Vorschlag der Kommission noch deutlich verwässert. Wichtige Impulse für den Übergang in eine naturverträglichere Agrarpolitik hatte vor wenigen Wochen der Umweltausschuss aufgezeigt. Parteiübergreifend hatten die Mitglieder gefordert, ab 2021 deutlich stärker in den Schutz von Arten und Lebensräumen zu investieren. Sie empfehlen, von den derzeit 58 Milliarden Euro des EU-Agrarbudgets künftig 15 Milliarden gezielt in den Schutz der Natur fließen zu lassen. Diese Summe ist pro Jahr nach Schätzungen der Umweltverbände mindestens erforderlich, um das rasante Artensterben in Europa zu stoppen.
Kategorien: Hamburg

Fridays for Future

2. April 2019 - 14:42
Liebe Schülerinnen und Schüler, ihr seid große Klasse, was ihr da jeden Freitag auf die Beine stellt! Und lasst Euch nicht ins Boxhorn jagen, wenn da einige Politiker sagen, ihr wollt ja nur Schule schwänzen. Euch bewegt unser aller Zukunft und das ist toll. Die Agrar Koordination beteiligt sich in Hamburg am "Klimaklassenzimmer" der Hamburger Klimawoche und bietet freitags an diversen Terminen Bildungsveranstaltungen zum Thema Klimawandel und Landwirtschaft, Ökologischer Fußabdruck und Nahrungsmittelverschwendung an. Die Veranstaltungen finden freitags von 15:00 bis 16:30 Uhr in einem Veranstaltungsraum der Rathaus Passagen statt (Unter dem Rathausmarkt, U/S-Bahn Jungfernstieg 20095 Hamburg). Wenn ihr Lust habt auch im Unterricht mehr über die Zusammenhänge zwischen Klimawandel und Ernährung zu erfahren, dann macht doch Eure Lehrer*innen auf unsere Bildungsveranstaltungen im Rahmen vom Biopoli Projekt aufmerksam. Den Projektflyer mit unseren Angeboten findet ihr hier.
Kategorien: Hamburg

Biopoli Seminar

22. März 2019 - 10:03
22. - 24.3.2019 im Haus am Schüberg, Ammersbek bei Hamburg

Sie kennen die Situation: das Sprechen vor Publikum. Sie haben ein wenig oder auch schon erhebliche Erfahrung mit dem Präsentieren von Inhalten und merken dennoch manchmal, dass irgendetwas besser laufen könnte.

Auch erfahrene Sprecher frischen ihre Fertigkeiten dann und wann auf, und jeder kann das Spektrum seiner Fähigkeiten erweitern; hier ist eine Gelegenheit dazu:

Im Rahmen dieses Workshops sind Sie sehr aktiv: Sie trainieren Ihre Stimme, bügeln ggf. kleine Ausspracheprobleme aus, setzen Ihre Körpersprache ein. Sie werden sich Ihrer Kompetenzen noch einmal voll bewusst, und bauen auf diesem Fundament Ihre Fähigkeiten weiter aus.

Ziel ist es, die Erkenntnisse aus diesem Übungsteil anzuwenden in der inhaltlichen Arbeit: wie strukturiere ich Inhalte, Sprechablauf und die Veranstaltung angemessen? Wie gehe ich mit Störungen (bspw. Nervosität, unangenehme Zwischenrufe) um? Und wie gehe ich zufrieden nach Hause?

Inhalte des Workshops:

·         IST-Analyse des Sprechens

·         Übungen zu Atmung, Stimme, Artikulation

·         Übungen für den Körperausdruck – Tipps für mehr Präsenz

·         Souverän und strukturiert Sprechen

·         Aspekte der Interaktion (Information verständlich vermitteln, Dialog mit dem Publikum, Motivation der Zuhörer)

 

Ulrike Fricke ist Logopädin, Sprecherzieherin DGSS und systemischer Coach.

Ihre Tätigkeitsfelder sind u. A. die Aus- und Fortbildung von Hörfunk- und Fernsehjournalisten (ARD.ZDF Medienakademie), Seminartätigkeit für die Universität Hamburg und die Evangelische Medienakademie in Hamburg. Außerdem trainiert und coacht sie Klienten auch individuell in Einzelsitzungen.

Ulrike Fricke lebt seit dem Sommer 2018 in Lüneburg, zuvor hat sie 6 Jahre in Stockholm gelebt

 

Das gesamte Seminarprogramm findet sich hier.

Kategorien: Hamburg

EuGH: Studien, die die Toxizität und die krebserregende Wirkung des Pestizids Glyphosat behandeln, hätten öffentlich gemacht werden müssen

7. März 2019 - 12:28
Die Entscheidungen der EFSA, mit denen der Zugang zu Studien über die Toxizität und die krebserregende Wirkung des Wirkstoffs Glyphosat verweigert wurde, werden für nichtig erklärt. PM der EuGH hier
Kategorien: Hamburg

Agrarökologie stärken

5. März 2019 - 15:36
Über 56 Zivilgesellschaftliche Gruppen unterstützen dieses Positionspapier, das eine grundlegende Neuorientierung und den Umbau der Agrar- und ernährungssysteme weltweit fordert und die wichtigsten Elemente der Agrarökologie benennt. Das Papier ist die Grundlage einer umfassenden Kampagne mit Forderungen an die Bundesregierung im Bereich Entwicklungszusammenarbeit, Handels- und Agrarpolitik. Die Agrar Koordination wird zum Thema schwerpunktmäßig arbeiten.
Kategorien: Hamburg

Target Malaria, Gene Drives und die Gates Foundation

5. März 2019 - 12:07
Der vollstänige Artikel von Ursula Gröhn-Wittern erschien als Agrar Info 222. Die neueste Technologie der Gentechnik heißt Gene Drive, sie zielt darauf ab, ganze Populationen auszulöschen oder auch ganze Arten und damit Ökosysteme zu verändern, indem bestimmte Gene in der Verbreitung gefördert werden. Die Entwicklung der CRISPR/Cas Technik machte diese Idee möglich. Schon 2014 warnte einer der Entwickler, dass die Technologie weitreichende soziale und sicherheitsrelevante Regelungen erfordern würde, weil ihre Folgen so weitreichend und gefährlich wären. mehr hier
Kategorien: Hamburg

Dokumentarfilm: Unser Saatgut - wir ernten was wir säen

22. Februar 2019 - 0:00
Dokumentarfilm Unser Saatgut - Wir ernten was wir säen Ein Schatz der Menschheit ist in Gefahr Freitag, 22.02.19 / 19-21 Uhr Metropolis Kino, Kleine Theaterstraße 10, 20354 Hamburg Wenige Dinge auf unserer Erde sind so kostbar und lebensnotwendig wie Saatgut. Verehrt und geschätzt seit Beginn der Menschheit, sind die Samen unserer Kulturpflanzen die Quelle fast allen Lebens. Sie ernähren und heilen uns und liefern Rohstoffe für unseren Alltag. Doch diese wertvollste aller Ressourcen ist bedroht: Mehr als 90 Prozent aller Saatgutsorten sind bereits verschwunden. Biotech-Konzerne wie Syngenta und Bayer/Monsanto kontrollieren mit gentechnisch veränderten Pflanzen längst den globalen Saatgutmarkt. Daher kämpfen immer mehr passionierte Bauern, Wissenschaftler, Anwälte und indigene Saatgutbesitzer wie David gegen Goliath um die Zukunft der Sortenvielfalt. Mit ihrem Dokumentarfilm „Unser Saatgut“ folgen Taggart Siegel und Jon Betz diesen leidenschaftlichen Saatgutwächtern, die unser 12.000 Jahre altes Nahrungsmittelerbe schützen wollen. Ohne es zu wissen, werden sie zu wahren Helden für die gesamte Menschheit, denn sie verbinden uns wieder mit dem ursprünglichen Reichtum unserer Kultur, die ohne die Saatgutvielfalt nicht bestehen kann. „Unser Saatgut“ ist ein Appell an uns alle: Schützt die ursprüngliche Saatgutvielfalt, sonst ist das reiche Angebot unserer Nahrung bald nur noch schöne Erinnerung! Einfallsreich und mit kreativen Bildern macht der Film seine Zuschauer zu mündigen Essern, die sich nicht mit der immergleichen Supermarktware abspeisen lassen. Ausgezeichnet mit 18 Festival-Awards und nominiert für den EMMY 2018 als „Outstanding Nature Documentary“. Mit anschließendem Filmgespräch mit U.Gröhn-Wittern (Agrar Koordination) und den "Tomatenrettern" Eintritt 5€ OmU, 94 minuten in Kooperation mit umdenken, heinrich-Böll Stiftung
Kategorien: Hamburg