Sie sind hier

Vereinte Nationen

Newsfeed Vereinte Nationen abonnieren
Ständig die neueste Meldung auf dem Schirm, aktuell und übersichtlich: Mit dem RSS-Angebot von UNRIC erhalten Sie alle wichtigen Meldungen über die UNO.
Aktualisiert: vor 5 Stunden 31 Minuten

Die Welt ist "in Alarmbereitschaft" – UN-Bericht warnt vor Aussterben von einer Million Arten

7. Mai 2019 - 15:23

7. Mai 2019 - Ein erschütternder Bericht über die Auswirkungen des Menschen auf die Natur zeigt, dass fast eine Million Arten bedroht sind, innerhalb von Jahrzehnten auszusterben, während derzeitige Artenschutzbemühungen ohne radikalere Schutzmaßnahmen wahrscheinlich scheitern werden, sagten UN-Biodiversitätsexperten am Montag.

Audrey Azoulay, Generaldirektorin der UNESCO, sagte in Paris anlässlich der Veröffentlichung der globalen Studie, der ersten dieser Art seit 2005, dass ihre Ergebnisse die Welt „in Alarmbereitschaft versetzen.“ "Nach der Unterzeichnung dieses historischen Berichts kann niemand mehr behaupten, er hätte nichts gewusst", sagte die Leiterin der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESSCO). „Wir können die Vielfalt des Lebens nicht länger zerstören. Dies ist unsere Verantwortung gegenüber zukünftigen Generationen.“ Mit Hinweis auf die universelle Bedeutung der biologischen Vielfalt – die Vielfalt innerhalb der Arten, zwischen Arten und von Ökosystemen - sagte Frau Azoulay, dass ihr Schutz „genauso wichtig ist wie die Bekämpfung des Klimawandels.“

Der Bericht, der mehr als 130 Regierungsdelegationen im UNESCO-Hauptquartier zur Annahme vorgelegt wurde, umfasst die Arbeit von 400 Experten aus mindestens 50 Ländern, die von der in Bonn ansässigen Plattform für zwischenstaatliche Wissenschaftspolitik zu Biodiversität und Ökosystemdienstleistungen (IPBES) koordiniert werden.

In der Studie werden nicht nur umfassende Einblicke über den Zustand der Natur, der Ökosysteme und wie die Natur alle menschlichen Aktivitäten untermauert, dargelegt, sondern auch Fortschritte entlang wichtiger internationaler Ziele wie den Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs), den Aichi Biodiversity Targets und dem Pariser Klimaabkommen verdeutlicht.

In Bezug auf die gefährdete Tier- und Pflanzenwelt legt die Studie dar, dass menschliche Aktivitäten „heute mehr Arten als je zuvor bedrohen“ – ein Befund, der auf der Tatsache beruht, dass rund 25% der Arten in Pflanzen- und Tiergruppen anfällig sind. Dies bedeutet, dass rund eine Million Arten "bereits innerhalb von Jahrzehnten vom Aussterben bedroht sind, es sei denn, es werden Maßnahmen ergriffen, um die Intensität der Treiber für den Verlust der biologischen Vielfalt zu reduzieren.“ Ohne solche Maßnahmen wird es zu einer "weiteren Beschleunigung" der globalen Artensterbenrate kommen, die bereits "mindestens zehn- bis hundertmal höher ist als im Durchschnitt der letzten 10 Millionen Jahre", heißt es im Bericht.

Der globale Bewertungsbericht 2019 über Biodiversität und Ökosystemdienstleistungen ist auch der erste seiner Art, der indigenes Wissen über Probleme, Fragen und Prioritäten untersucht und einbezieht, erklärte IPBES in einer Erklärung. IPBES‘ Ziel ist es, die Politik für eine nachhaltige Nutzung der Biodiversität, ein langfristiges menschliches Wohlergehen und eine nachhaltige Entwicklung zu stärken. "Der Verlust von Arten, Ökosystemen und genetischer Vielfalt ist bereits eine globale Generationsbedrohung für das menschliche Wohlbefinden", betonte Sir Robert Watson, IPBES-Vorsitzender. „Der Schutz der unschätzbaren Beiträge der Natur für die Menschen wird die entscheidende Herausforderung der kommenden Jahrzehnte sein. Politik, Bemühungen und Maßnahmen auf jeder Ebene werden jedoch nur dann Erfolg haben, wenn sie auf bestem Wissen und Evidenz basieren.“

Kategorien: Ticker

Gewalt zwischen Israel und Gaza eskaliert: Guterres verurteilt Angriffe aufs Schärfste

6. Mai 2019 - 12:15

6. Mai 2019 – UN-Generalsekretär António Guterres folgt mit ‚tiefer Besorgnis‘ den jüngsten Entwicklungen entlang der Grenze zwischen Israel und dem Gazastreifen und ruft alle Konfliktparteien zu höchster Zurückhaltung auf. Nachdem am Wochenende hunderte Raketen vom Gazastreifen in das südliche Israel abgefeuert wurden, reagierte Israel mit hunderten Luftangriffen und Panzerfreuer.

Nachrichtenmeldungen zufolge wurden Frauen, Kinder und Männer auf beiden Seiten in Folge der Gewalt getötet und verletzt.

Am Sonntag bedauerte Guterres “das wachsende Risiko einer Eskalation und weiterer Verluste am Vorabend des Ramadan“, und verurteilte „aufs Schärfste die Raketenangriffe, die von Gaza auf Israel abgefeuert wurden, insbesondere das Abzielen auf zivile Zentren.“

Wegen der anhaltenden Unterversorgung mit Gütern und Leistungen im Gazastreifen seit Beginn der Blockade zu Luft, See und Land durch Israel vor über einem Jahrzehnt, haben vor gut einem Jahr die Proteste im Gazastreifen begonnen. Der andauernde Gewaltzyklus hat bisher fast 200 Palästinenser, unter Ihnen über 40 Kinder, das Leben gekostet, und 1,300 wurden verletzt.

Kategorien: Ticker

Engagement für die Ziele für nachhaltige Entwicklung erreicht neues Hoch bei bisher größtem SDG Global Festival of Action in Bonn

3. Mai 2019 - 10:32

Bonn, 03.05.2019 – Aktivisten, Entwicklungsexperten, Changemaker und Kreative kommen derzeit in Bonn zusammen, um ihre Aktivitäten und Engagement für die SDGs zu fördern, ihre neuen Ideen zu testen und zu diskutieren und Partnerschaften für SDG Action zu stärken.

Das Festival läuft noch bis zum 4. Mai und bringt über 1500 Teilnehmer aus über 150 Länder zusammen.

Hier der Link zur Pressemitteilung.

 

Kategorien: Ticker

UN fordern internationale Unterstützung, da die Fluten in Mozambique steigen

29. April 2019 - 11:20

29. April 2019 – Da Mosambik und die Komoren nach dem Zyklon Kenneth von heftigen Regenfällen und Überschwemmungen heimgesucht werden, unterstützen die Vereinten Nationen und ihre humanitären Partner die nationalen Behörden bei der Bedarfsermittlung und Hilfeleistung.

UN-Sprecher Stéphane Dujarric sagte am Sonntag, Generalsekretär António Guterresappelliere an die internationale Gemeinschaft, zusätzliche Ressourcen bereitzustellen die dringend gebraucht werden, um notwendige Hilfsmittel für die Opfer der beiden Naturkatastrophen zu finanzieren.

Kategorien: Ticker

Seiten