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Aktualisiert: vor 1 Stunde 11 Minuten

Syrien: Mindestens sieben Kinder bei Luftangriff getötet

8. Juli 2019 - 10:58

08. Juli 2019 - Laut dem UN-Kinderhilfswerk (UNICEF) wurden am Samstag mindestens sieben Kinder bei einem Luftangriff auf das Dorf Mhambel am Stadtrand von Idlib im Nordwesten Syriens getötet.

"Die offensichtliche Missachtung der Sicherheit und des Wohlbefindens von Kindern bei diesen Angriffen ist entsetzlich", erklärte UNICEF-Chefin Henrietta Fore. Sie fügte hinzu: "Mein Herz ist gebrochen für die jungen Menschen, die ihr Leben verloren haben, und für alle Kinder in der Region, die in Gefahr sind.“

Insgesamt sollen bei dem von Regierungstruppen verübten Angriff mit Raketen und Fassbomben mindestens 20 Zivilisten getötet worden sein. Seit Anfang dieses Jahres wurden bereits 140 Kinder im Nordwesten Syriens getötet.

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Venezuela: UN fordern Ende der Menschenrechtsverletzungen

5. Juli 2019 - 12:42

05. Juli 2019 – Die Hohe Kommissarin der Vereinten Nationen für Menschenrechte, Michelle Bachelet, hat die venezolanischen Behörden dazu aufgefordert, umgehend Maßnahmen gegen die weitverbreiteten Rechtsverletzungen gegen die Bevölkerung des Landes zu ergreifen. Weiter sagte sie, dass die Behörden in Venezuela daran arbeiten sollen, „diese alles verzehrende Krise“ zu lösen.

Michelle Bachelets Appell an die Regierung von Nicolas Maduro geht ihrer Rede vor dem Menschenrechtsrat am Freitag voraus und folgt ihrem offiziellen Besuch in Venezuela vom 19. bis 21. Juni.

Mit Ihren Ausführungen reagiert sie auch auf die Veröffentlichung eines neuen Berichts des Amtes des Hohen Kommissars der Vereinten Nationen für Menschenrechte (OHCHR) zu Venezuela. Dieser wurde von den Mitgliedern des Menschenrechtsrats beauftragt, wegen bestehender Bedenken zur Situation in Venezuela.

Frühere OHCHR-Berichte sprachen von Tötungen, der Anwendung übermäßiger Gewalt gegen Demonstranten, willkürliche Inhaftierungen, Misshandlungen und Folter. Die neueste Veröffentlichung warnt: "Wenn sich die Situation nicht verbessert, wird der beispiellose Zustrom venezolanischer Migranten und Flüchtlinge anhalten und die Lebensbedingungen der verbleibenden Menschen werden sich verschlechtern."

In Anbetracht der Notlage der venezolanischen Zivilbevölkerung berichtet OHCHR, dass „große Teile der Bevölkerung keinen Zugang zur Verteilung von Nahrungsmitteln haben. Besonders betroffen seien Frauen, die "durchschnittlich 10 Stunden pro Tag in der Warteschlange stehen", für Nahrungsmittel die "zunehmend knapp und unerschwinglich werden".

Die Gesundheitsversorgung wird auch als „katastrophal“ bezeichnet, da es in Krankenhäusern an Personal, Versorgung, Medikamenten und Elektrizität mangelt, um lebenswichtige Maschinen am Laufen zu halten. Zwischen November 2018 und Februar 2019 starben 1.557 Menschen aufgrund mangelnder Versorgung in Krankenhäusern, heißt es in dem Bericht unter Berufung auf eine nationale Krankenhausumfrage.

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Guterres drängt auf Gegenstrategien für bedrohte Karibikinseln

4. Juli 2019 - 11:10

04.Juli 2019 – Generalsekretär António Guterres hat bei der jährlichen Konferenz der karibischen Gemeinschaft (CARICOM) in St. Lucia über die besondere Bedrohung gefährdeter Inselstaaten der Karibik gesprochen.

Um den globalen Herausforderungen zu begegnen, sei es unerlässlich, gemeinsam Gegenstrategien zu entwickeln, insbesondere angesichts der Zerstörung durch den Klimawandel, sagte der UN-Chef.

"Die Schönheit von St. Lucia und die Einzigartigkeit und Lebensweise der einzelnen Karibikinseln sind bedroht", sagte der Generalsekretär am Mittwoch auf der Konferenz der Regierungschefs von CARICOM. Sie versammelten sich, um darüber zu diskutieren, wie nachhaltige Entwicklung besser gefördert werden kann.

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DR Kongo: Vereinte Nationen verdreifachen Hilfe in der Provinz Ituri

3. Juli 2019 - 11:20

03. Juni 2019 – Das Welternährungsprogramm (WFP) der Vereinten Nationen hat die Nahrungsmittelhilfe in der vom Konflikt betroffenen Provinz Ituri verdreifacht. Es bezeichnet die Krise in der in der Demokratischen Republik Kongo nach dem Jemen als die zweitgrößte Hungerkrise in der Welt.

Zusätzlich zur Hungerkrise sind die Gemeinden in der nordöstlichen Demokratischen Republik Kongo einem tödlichen Ausbruch von Ebola und interethnischen Zusammenstößen ausgesetzt. Dabei wurden zwischen dem 10. und dem 13. Juni mindestens 117 Menschen getötet.

Die Situation hat sich aufgrund vermehrter Zusammenstöße zwischen Hema-Hirten und Lendu-Bauern, die Menschen aus ihren Häusern vertrieben haben, steigender Lebensmittelpreise und Ernteschäden durch Insekten weiter verschlechtert.

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Anstieg der Hitzebelastung wird Weltwirtschaft 2.400 Milliarden US-Dollar pro Jahr kosten

2. Juli 2019 - 10:06

02. Juli 2019 - UN-Experten sagten am Montag, dass sich der Anstieg der mit dem Klimawandel verbundenen Hitzebelastung am Arbeitsplatz massiv auf die globale Produktivität und wirtschaftliche Verluste auswirken wird, insbesondere in der Landwirtschaft und im Baugewerbe.

Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) betonte, dass die ärmsten Länder der Welt, insbesondere in Westafrika und Südostasien, am stärksten betroffen sein werden und warnte , dass der Produktionsausfall 80 Millionen Vollzeitarbeitsplätzen im Jhar 2030 entsprechen wird - oder 2,2 Prozent der Arbeitszeit weltweit.

Die Gesamtkosten dieser Verluste belaufen sich nach Angaben des IAO-Berichts "Arbeiten auf einem wärmeren Planeten" auf 2.400 Milliarden US-Dollar pro Jahr, bei einem globalen Temperaturanstieg von nur 1,5 Grad Celsius bis zum Ende dieses Jahrhunderts.

"Die Auswirkungen von Hitzebelastung auf die Arbeitsproduktivität sind eine schwerwiegende Folge des Klimawandels", sagte Catherine Saget, Referatsleiterin in der Forschungsabteilung der IAO und eine der Hauptautoren des Berichts.

"Wir können damit rechnen, dass sich die Ungleichheit zwischen Länder mit niedrigem und hohem Einkommen vergrößern wird und sich die Arbeitsbedingungen für die am stärksten gefährdeten Bevölkerungsgruppen verschlechtern."

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New York feiert World Pride

1. Juli 2019 - 10:53

01. Juli 2019 -In vielen Städten der Welt haben auch in diesem Sommer wieder Lesben, Schwule, Bi- und Transsexuelle (LGBTIQ) für ihre Rechte und gegen Diskriminierung protestiert. Auf vielen Schildern war Artikel 1 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (UDHR) zu lesen, der besagt, dass "alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren."

In New York hat der Gay Pride in diesem Jahr eine ganz besondere Bedeutung. Vor 50 Jahren wehrten sich hier Schwule erstmals gegen willkürliche Razzien der Polizei - der Ursprung der "Pride"-Bewegung.

Während die Atmosphäre des Tages von Euphorie und Stolz geprägt war, wies die Weltbank darauf hin, dass LGBTI-Menschen trotz der Fortschritte in den letzten zwei Jahrzehnten in vielen Ländern weiterhin weitverbreiteter Ausgrenzung, Diskriminierung und Gewalt ausgesetzt sind. Bis heute kriminalisiert etwa ein Drittel der UN-Mitgliedstaaten weiter Homosexualität und es gibt ein tief verwurzeltes Stigma gegen sie.

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