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Aktualisiert: vor 16 Stunden 34 Minuten

UN Appell: „Simbabwes schlimmste Hungerkrise muss bekämpft werden“

8. August 2019 - 11:12

8. August 2019 – Das Welternährungsprogramm (WFP) hat seinen humanitären Appell für Simbabwe verstärkt, um die Nahrungsmittelhilfe für die am stärksten von Dürre, Überschwemmungen und wirtschaftlicher Stagnation betroffenen Menschen zu erhöhen. Das Land befinde sich in der „schlimmsten Hungerkrise“, die Simbabwe je erlebt habe.

Bei einer Veranstaltung in Genf betonte der Sprecher des Welternährungsprogramms (WFP), Hervé Verhoosel: „Das WFP wird die Hilfe vor allem für die von Dürre betroffenen Bewohner erhöhen, aber auch die Kapazitäten der Bevölkerung aufbauen, um auf Klimaschocks zu reagieren.“ Verhoosel forderte die humanitäre Gemeinschaft auf, Maßnahmen und geforderte Mittel zu unterstützen, um auf die schwierige humanitäre Situation des Landes zu reagieren.

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UN-Menschenrechtskommissarin: "Alle Staaten tragen Hauptverantwortung für den Schutz vor Hassattacken"

7. August 2019 - 10:37

7. August 2019 – UN-Menschenrechtskommissarin Michelle Bachelet hat die Schießereien des vergangenen Wochenendes in den USA verurteilt und gemahnt, dass "nicht nur die USA, sondern alle Staaten" mehr tun sollten, um Diskriminierung zu stoppen.

Bei einer Veranstaltung in Genf begrüßte der Sprecher von Bachelet, Rupert Colville, die Ablehnung der USA von „Rassismus, Hass und weißer Vorherrschaft“ nach den beiden Tragödien, bei denen am Samstag in Texas und Ohio mindestens 29 Menschen ums Leben gekommen waren.

Colville forderte Social Media Unternehmen und Regierungen auf, bei Maßnahmen zusammenzuarbeiten, die eine wachsende Anzahl von Hassverbrechen und deren Verbreitung über Social Media in den USA und anderen Orts aufhalten könnten.

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UN-Generealsekretär verurteilt bewaffnete Angriffe in den USA

6. August 2019 - 10:09

UN-Generalsekretär António Guterres hat den Terroranschlag in El Paso (Texas) am vergangenen Samstag auf das "Schärfste" verurteilt, sowie seinen "Schock und seine Empörung" über die Massenerschießungen wenige Stunden später in Dayton (Ohio) zum Ausdruck gebracht.

Guterres drückte den Familien und Angehörigen der Opfer sein tief empfundenes Beileid aus. Er drückte seine Solidarität mit den Menschen und Regierungen der Vereinigten Staaten und Mexikos aus, die bei dem El-Paso-Angriff jeweils Mitbürger verloren.

In einer Erklärung seines Sprechers betonte Guterres am Montag, dass „alle zusammenarbeiten müssen, um Gewalt, die auf Hass, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung jeglicher Art beruht, entgegenzuwirken“.

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UN-Generalsekretär beklagt Beendigung des INF-Abrüstungsvertrags

5. August 2019 - 11:01

5. August 2019 – UN-Generalsekretär António Guterres hat am Freitag sein "tiefes Bedauern" darüber ausgdedrückt, dass der wegweisende Vertrag über mittelgroße Nuklearstreitkräfte (INF) zwischen den Vereinigten Staaten und Russland ausgelaufen ist.

In einer Erklärung seines Sprechers bekräftigte der UN-Generalsekretär, dass er "die Vereinigten Staaten und die Russische Föderation beständig aufgefordert habe, ihre Differenzen durch die im Vertrag vorgesehenen Konsultationsmechanismen beizulegen, und bedauert, dass sie dies nicht erreicht haben.“

1987 hatten die Staats- und Regierungschefs der USA und der Sowjetunion den INF-Vertrag zur Beseitigung von landgestützten Nuklearraketen und Mittelstreckenarsenalen aus Europa unterzeichnet.

"Der Generalsekretär betont die Notwendigkeit, destabilisierende Entwicklungen zu vermeiden und dringend eine Einigung über einen neuen gemeinsamen Weg für die internationale Rüstungskontrolle zu erzielen", heißt es in seiner Erklärung.

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"Dies ist nicht der Sommer unserer Jugend", warnt UN-Generalsekretär Guterres

2. August 2019 - 10:48

Die globale Erderwärmung und die zunehmenden politischen Spannungen seien gefährlich und vermeidbar, sagte der Generalsekretär am Donnerstag vor Journalisten zum im September stattfindenden Klimaschutzgipfel der Vereinten Nationen in New York.

„Wenn wir jetzt nicht gegen den Klimawandel vorgehen, sind diese extremen Wetterereignisse nur die Spitze des Eisbergs. Und dieser Eisberg schmilzt ebenso. Dies ist nicht der Sommer unserer Jugend, sondern ein Klimanotstand.“

Die Staats- und Regierungschefs müssten mit konkreten Plänen zum geplanten Climate Action Summit kommen, so der Generalsekretär. „Schöne Reden“ genügten daher nicht aus, um die Ziele zu erreichen. Guterres kommentierte, dass viele Lösungen verfügbar seien und bereits umgesetzt würden. Dazu gehöre der zunehmende Einsatz von Technologien, die erneuerbare Energien billiger machen, als fossile Brennstoffe. Durch das Pflanzen von Millionen von Bäumen müsse die Entwaldung umgekehrt und Kohlendioxid aus der Umwelt gebunden werden. Die Staats- und Regierungschefs forderte er auf, Subventionen für fossile Brennstoffe abzuschaffen.

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Migration und Klimakrise: Die Suche nach Lösungen der UN

1. August 2019 - 10:37

Der Klimawandel hat entscheidenden Einfluss auf künftige Migrationsströme. Darauf hat Dina Ionesco hingewiesen, Leiterin der Abteilung Migration, Umwelt und Klimawandel bei der Internationalen Organisation für Migration (IOM). Der Globale Migrationspakt sei eine Wegweisung für Regierungen und führe zu einem wachsenden politischen Bewusstsein für die Themen rund um Umweltmigration und zu einer zunehmenden Akzeptanz, dass dies eine globale Herausforderung sei.

Infolgedessen haben viele Staaten wegweisende Abkommen unterzeichnet, wie das Pariser Klimaschutzabkommen, den Sendai-Rahmen für die Reduzierung des Katastrophenrisikos und den Globalen Migrationspakt, der laut Ionesco einen klaren Weg für die Regierungen darstelle, das Thema Klima und Migration anzugehen. "Es ist das erste Mal, dass eine umfassende Vision erstellt wurde, die zeigt, wie Staaten jetzt und in Zukunft mit den Auswirkungen des Klimawandels, von Katastrophen und Umweltzerstörung bis zur internationale Migration umgehen können."

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UN-Nothilfekoordinator fordert Sicherheitsrat auf „das Gemetzel in Syrien zu stoppen“

31. Juli 2019 - 11:11

31. Juli 2019 – Mark Lowcock, UN-Untergeneralsekretär für humanitäre Angelegenheiten, hat vor dem Sicherheitsrat erklärt, dass in Syrien seit Ende April mindestens 450 Zivilisten getötet worden sind - darunter mehr als 100 allein in den letzten zwei Wochen.

Bombenanschläge und Beschuss in Syrien seit mehr als 90 Tagen durch die Regierung und Russland haben zu "einem Gemetzel in der sogenannten Deeskalationszone" von Idlib geführt, teilte der UN-Nothilfekoordinator dem Rat mit.

Über 440.000 Menschen wurden vertrieben, Dutzende Zivilisten wurden getötet oder verletzt, als die vom Rat als Terroristen klassifizierte Gruppe Hayat Tahrir al-Sham und die mit ihnen verbundenen nichtstaatlichen bewaffneten Gruppen beschossen wurden. "Wir sehen Videos von Explosionen, zerstörten Gebäuden, verbrannten Körpern und schreienden Kindern", berichtete er.

Thema vor dem Rat war auch das Deeskalationssystem der humanitären Organisationen, das OCHA mit Informationen versorgt um „statische zivile Standorte oder humanitäre Bewegungen“ zu identifizieren. Lowcock teilte dem Sicherheitsrat mit, dass diese Koordinaten mit den Internationalen Koalitionsstreitkräften, der Türkei und Russland geteilt werden.

Die Frage, ob diese Informationen zum Schutz von zivilen Einrichtungen genutzt werden oder verwendet werden, um diese Einrichtungen gezielt anzugreifen, sei "äußerst wichtig", betonte er. Der Chef für humanitäre Angelegenheiten schlussfolgerte, dass das "System derzeit keinen wirksamen Beitrag zum Schutz von Zivilisten leistet".

"Sie wissen, was passiert, und Sie haben 90 Tage lang nichts getan, während das Gemetzel vor Ihren Augen weitergeht.", sagte Lowcock und forderte den Sicherheitsrat eindringlich zum Handeln auf.

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UN-Gesandter für Libyen drängt auf Ende der Gewalt

30. Juli 2019 - 12:21

Für ein Nachlassen der Kämpfe in Libyen gibt es keine Anzeichen. Zu dieser Einschätzung kommt der Leiter der UN- Unterstützungsmission in Libyen, Ghassam Salamé. Bei einer Sitzung des Sicherheitsrats zeichnete er ein düsteres Bild der humanitären Lage und warnte vor Instabilität und dem Zustrom ausländischer Waffen, die einen Stellvertreterkrieg im nordafrikanischen Land schürten. „Der Krieg hat die humanitären Bedingungen verschlechtert und den Zugang zu Nahrungsmitteln, Gesundheitsdiensten und anderen lebensrettenden Dienstleistungen behindert", betonte Salamé. "Die Parteien ignorieren die Aufrufe zur Deeskalation und haben Luftangriffe mit Flugzeugen und bewaffneten Drohnen intensiviert." Auch flächenmäßig habe die Gewalt im Land zugenommen.

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Afghanische Frauen müssen mehr in Friedensprozesse eingebunden werden

29. Juli 2019 - 11:23

29. Juli 2019 – Die stellvertretende Generalsekretärin der Vereinten Nationen, Amina Mohammed, hat vor dem Sicherheitsrat über die Rolle der Frauen in Afghanistan gesprochen.

Afghanische Frauen hätten in den fast vier Jahrzehnten des Konflikts in ihrem Land "einen hohen Preis gezahlt", erklärte sie am Freitag.

Ihre Erklärung folgte einen Tag nachdem Kabul erneut von Bombenangriffen getroffen worden war. Mohammed sprach der Regierung und der Bevölkerung Afghanistans ihr "tiefstes Beileid aus" und sagte, "wahllose Angriffe, durch die Frauen und Kinder getötet werden, sind ein Affront gegen unsere Menschlichkeit und ein Verbrechen im Rahmen des humanitären Völkerrechts.“

Unter den Taliban „wurden Frauen und Mädchen der Zugang zu Bildung, Gesundheitsdiensten und Schutz vor extremer Gewalt verweigert, und sie konnten nicht am politischen oder öffentlichen Leben teilnehmen“, kritisierte Mohammed.

Seit dem Sturz der Taliban seien aber auch „erhebliche Fortschritte zu verzeichnen", berichtete sie und wies darauf hin, dass Frauen in den Ministerien für Verteidigung, auswärtige Angelegenheiten und Inneres wichtige Rollen innehaben. Inzwischen sind 27 Prozent der Angestellten im öffentlichen Dienst weiblich.

Weiter bekräftigte sie, dass die Vereinten Nationen auch in Zukunft "mit den Afghanen zusammenarbeiten, die sich für dauerhaften Frieden und Sicherheit einsetzen.“

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Der Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen hat eine neue Präsidentin

26. Juli 2019 - 10:50

26. Juli 2019 - In ihrer Antrittsrede als Präsidentin des Wirtschafts- und Sozialrats der Vereinten Nationen (ECOSOC) hat die Norwegerin Mona Juul betont, dass das Mandat des Gremiums heute "genauso aktuell und zwingend notwendig" ist wie 1945.

1945 wurde der Rat mit der "Förderung der internationalen Zusammenarbeit in wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Fragen“ beauftragt.

Frau Juul war eine der vier Vizepräsidentinnen des ECOSOC und wurde am Donnerstagmorgen zur Präsidentin gewählt. Der Rat sollte die „allgemeine Achtung und Einhaltung der Menschenrechte und Grundfreiheiten für alle fördern, ohne Unterscheidung nach Rasse, Geschlecht, Sprache oder Religion“, sagte die neue Präsidentin.

"Heute haben wir auch die übergeordnete Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung, die unsere Bemühungen zur Beseitigung der Armut, zum Schutz des Planeten und zur Gewährleistung von Frieden und Wohlstand für alle lenkt", erklärte sie weiter.

ECOSOC biete "eine Vielzahl von Möglichkeiten", um die globale Gemeinschaft bei der Erreichung der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) zu unterstützen. Sie ermutigte den Rat, das Hochrangige Politische Forum (HLPF) zu nutzen, um die Agenda 2030 weiterzuverfolgen und zu überprüfen, und erklärte, dass sie 2020 ein „integratives faktenbasiertes und handlungsorientiertes“ HLPF abhalten werde.

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Schweiz ist laut neuem UN-Bericht innovativstes Land

25. Juli 2019 - 10:58

Die Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) hat die Schweiz am Mittwoch bei der Veröffentlichung ihres Global Innovation Index (GII) in der indischen Hauptstadt Neu-Delhi als innovativstes Land der Welt eingestuft.

Nach der Schweiz folgen Schweden, die USA, die Niederlande und das Vereinigte Königreich. Im Vergleich zum Vorjahr hat Indien die größten Fortschritte gemacht und ist in der Rangliste um fünf Plätze auf den 52. Listenplatz aufgestiegen.

Der seit zwölf Jahren von der WIPO und einer Reihe von Partnern veröffentlichte jährliche Index soll politischen Entscheidungsträgern ein besseres Verständnis für Innovationsmaßnahmne vermitteln, die von der WIPO als „Hauptmotor der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung“ bezeichnet werden.

Insgesamt stellt der diesjährige Index fest, dass Innovation trotz der globalen Konjunkturabschwächung vor allem in Asien "blüht", Handelsstörungen und Protektionismus gefährde dies jedoch. Es wird auch darauf hingewiesen, dass die Planung von Innovationen entscheidend für Erfolg sei.

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Libyen: Ein erneutes Engagement für Rettungen im Mittelmeerraum ist ermutigend, aber "übergeordnete Priorität" muss "dauerhafter Frieden" sein

24. Juli 2019 - 11:45

24. Juli 2019 - Die Leiter der beiden UN-Organisationen, die sich für Flüchtlinge und Migranten einsetzen, haben ein Ende der "willkürlichen Inhaftierungen" in Libyen gefordert, nachdem sich die EU-Länder am Dienstag einigen konnten, über das Mittelmeer flüchtende Personen mit Hilfe eines neuen Verteilungsmechanismus Schutz zu bieten.

"Die Gewalt in Tripolis in den letzten Wochen hat die Lage so aussichtslos wie nie zuvor und den Handlungsbedarf kritisch gemacht", betonten António Vitorino, Generaldirektor der Internationalen Organisation für Migration (IOM), und Filippo Grandi, UN-Hochkommissar für Flüchtlinge (UNHCR).

Meinungsverschiedenheiten über die Verteilung von auf See geretteten Menschen veranlassten die EU Anfang diesen Jahres dazu, die amtlichen Mittelmeerpatrouillen zu beenden, da Italien abgelehnt hatte, den Großteil der Geretteten aufzunehmen.

Mehrere Nachrichtenagenturen berichteten jetzt, dass 14 EU-Mitgliedsstaaten eine vorläufige Vereinbarung getroffen haben, um Migranten und Flüchtlinge gleichmäßiger zu verteilen.

Die UN-Vertreter plädierten für eine geordnetere Freilassung von Inhaftierten in Ortschaften oder offene Zentren, „die angemessene Bewegungsfreiheit, Unterkunft, Unterstützung und Schutz bieten, sowie eine unabhängige Überwachung und einen regelmäßigen ungehinderten Zugang für humanitäre Organisationen“.

Angesichts des Risikos von Missbrauch, Misshandlung oder Tod sollten "keine Personen in libysche Haftanstalten zurückgebracht werden, nachdem sie auf See abgefangen oder gerettet wurden", betonten sie. Die internationale Gemeinschaft solle jede Hebelwirkung nutzen, um die Kriegsparteien im Dialog zusammenzubringen und eine politische Lösung zu finden, die Stabilität und Sicherheit wiederherstellt.

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UN: Zerstörung palästinensischer Häuser im Westjordanland ist völkerrechtswidrig

23. Juli 2019 - 10:42

23. Juli 2019 – Drei hochrangige Vertreter der Vereinten Nationen haben am Montag in einer Erklärung deutlich gemacht, dass die Zerstörung der Häuser in der palästinischen Gemeinde Sur Bahir durch israelische Behörden nicht mit den „Verpflichtungen Israels unter humanitärem Völkerrecht“ vereinbar sei.

Der Oberste Gerichtshof Israels hat Berichten zufolge geurteilt, die Häuser seien zu nah an der Trennmauer im besetzten Westjordanland gebaut worden und verstießen somit gegen das Bauverbot.

"Unter anderem ist die Zerstörung von Privateigentum in besetztem Gebiet nur dort zulässig, wo dies für militärische Operationen unbedingt erforderlich ist, was nicht zutreffend ist", sagten Jamie McGoldrick, humanitärer Koordinator der Vereinten Nationen, Gwyn Lewis, Direktor der Operationen im Westjordanland des Hilfswerks der UN für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten UNRWA und James Heenan, Leiter des Menschenrechtsbüros der Vereinten Nationen in der Region. "Darüber hinaus", so die Erklärung weiter, "führt dies zu Zwangsräumungen und trägt zur Gefahr einer Zwangsumsiedlung bei, mit der viele Palästinenser im Westjordanland, einschließlich Ostjerusalem, konfrontiert sind."

Bereits im Jahr 2004 entschied der Internationale Gerichtshof (IGH) gegen den Bau der israelischen Barriere und stellte fest, dass die Teile im Westjordanland, einschließlich Ostjerusalem - einschließlich der Häuser von Sur Bahir - „nicht durch militärische Erfordernisse gerechtfertigt werden können und somit gegen die Verpflichtungen von Israel nach internationalem Recht verstoßen“.

Auch forderte die UN-Generalversammlung Israel in einer Resolution vom 20. Juli 2004 dazu auf, seinen rechtlichen Verpflichtungen gemäß dem Gutachten des Internationalen Gerichtshofs nachzukommen.

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Inklusiver Frieden in Afghanistan bedeute „Frauen im Zentrum“, fordert die stellvertretende UN-Generalsekretärin in Kabul

22. Juli 2019 - 10:31

Die stellvertretende UN-Generalsekretärin, Amina Mohammed, hat am Sonntag mit Leidenschaft die Afghanen aufgefordert, sich mit der Vergangenheit zu versöhnen und "Frauen in den Mittelpunkt“ aller Bemühungen um einen dauerhaften Frieden und einen integrativen politischen Prozess zu stellen, in dem die Stimmen der Frauen gehört werden.

Amina Mohammed sprach mit Journalisten in der Hauptstadt Kabul, nachdem sie eine Delegation hochrangiger UN-Vertreterinnen im Rahmen einer intensiven zweitägigen „Solidaritätsmission“, die sich auf Frauen, Frieden und Sicherheit konzentrierte, angeführt hatte.

Die stellvertretende Generalsekretärin sagte, sie seien vor den wichtigen Präsidentschaftswahlen gekommen, die Ende September stattfinden sollen, aber auch um Unterstützung für einen Friedensprozess zu leisten, „der für die Zukunft und für die Nachhaltigkeit aller Bemühungen und Bestrebungen der Regierung und der Bevölkerung Afghanistans von entscheidender Bedeutung ist.“

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UNICEF fordert nachdrücklich eine „Umstellung“ familienfreundlicher Arbeitspolitik, um „enorme“ Vorteile zu erzielen

19. Juli 2019 - 11:02

19. Juli 2019 - Da die „frühesten Lebensjahre“ von entscheidender Bedeutung sind, hat das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) am Freitag eine Liste neuer familienfreundlicher Gesetzesempfehlungen veröffentlicht.

Laut Henrietta Fore, der UNICEF-Exekutivdirektorin, bräuchten wir „eine Umstellung der Art und Weise, in der Unternehmen und Regierungen in Strategien und Praktiken investieren, die neben der gesunden Gehirnentwicklung auch die Bindung zwischen Eltern und Kindern stärken – und dabei enorme soziale und wirtschaftliche Vorteile erzielen“.

Richtlinien wie bezahlter Elternurlaub, Stillpausen und erschwingliche Kinderbetreuung sind jedoch für die meisten Eltern weltweit nicht verfügbar. Familienfreundliche Politik: Die Neugestaltung des Arbeitsplatzes der Zukunft umreißt die neuesten Erkenntnisse und Empfehlungen, die die Grundlage für gesunde Entwicklung, Erfolg und Armutsbekämpfung bilden.

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DR Kongo: WHO ruft Gesundheitsnotstand aus

18. Juli 2019 - 10:32

18. Juli 2019 – Am Mittwoch wurde der erneute Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo offiziell zum Gesundheitsnotstand erklärt. Der Leiter der Weltgesundheitsorganisation (WHO) forderte alle Länder auf, die Lage zur Kenntnis zu nehmen und ihre Bemühungen zu verdoppeln.

Angesichts des bevorstehenden ersten Jahrestages des Ebola-Ausbruchs im Osten des Landes erklärte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus, es sei an der Zeit, "solidarisch mit der Demokratischen Republik Kongo zusammenzuarbeiten, um diesen Ausbruch einzudämmen und ein besseres Gesundheitssystem aufzubauen".

In den Provinzen Ituri und Nord-Kivu, in denen mehrere bewaffnete Gruppen und mangelndes lokales Vertrauen die Bekämpfung des Ausbruchs behinderten, gab es bislang mehr als 2.500 Infektionsfälle und 1.670 Todesfälle.

„Unter den schwierigsten Umständen wurde fast ein Jahr lang außergewöhnliche Arbeit geleistet“, sagte Tedros in Genf nach der vierten Sitzung des Notfallausschusses für internationale Gesundheitsvorschriften, der den Ausbruch bewertet. "Wir alle sind es diesen Einsatzkräften - nicht nur von der WHO, sondern auch von Regierungen, Partnern und Gemeinden - schuldig, mehr von der Last zu tragen", fügte er hinzu.

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Inklusion, Befähigung und Gleichberechtigung „müssen im Mittelpunkt unserer Bemühungen“ für nachhaltige Entwicklung stehen, sagt Guterres

17. Juli 2019 - 14:27

17. Juli 2019 – Laut UN-Generalsekretär António Guterres fordern Menschen weltweit einen „transformativen Wandel, der fair und nachhaltig gestaltet ist". In seiner Rede zur Eröffnung des Ministertreffens im Rahmen des diesjährigen hochrangigen politischen Forum für nachhaltige Entwicklung (HLPF) rief er am Dienstag alle Regierungschefs dazu auf, "ein Jahrzehnt der Umsetzung und des Handelns für Menschen und den Planeten anzustoßen".

"Es ist bewiesen, dass Entwicklung nicht nachhaltig ist, wenn sie nicht auch fair und inklusiv ist, und dass wachsende Ungleichheiten langfristiges Wachstum verhindern", so Guterres. Er fügte hinzu, dass "es zunehmende Belege" für die "transformativen Auswirkungen von Gleichstellung und Inklusion" insbesondere von Frauen gibt, in Form eines höheren Bruttoinlandsprodukts, mehr Stabilität sowie einer verbesserten Leistung des Privatsektors und institutioneller Wirksamkeit, betonte er.

Das drei-tägige Ministertreffen endet morgen am letzten Tag des vom Wirtschafts- und Sozialrat (ECOSOC) einberufenen HLPF 2019 – der UN-Platform, welche die Maßnahmen der Mitgliedstaaten zur Umsetzung der Ziele für nachhaltige Entwicklung und allgemeinen Fortschritt hin zur Erreichung der 17 Ziele dokumentiert und diskutiert.

Gespräche werden während des SDG Summit zur 74. Generalversammlung am UN-Haupsitz in New York vom 24. – 25. September 2019 weitergeführt.

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Immer mehr hungrige Menschen, Millionen Kinder brauchen Impfstoffe, Kinder in Mali brauchen mehr Schutz

16. Juli 2019 - 14:07

16. Juli 2019 – Null Hunger zu erreichen ist eine „immense Herausforderung“, da die Zahl der Hungernden steigt. 20 Millionen Kindern fehlen potenziell lebensrettende Impfstoffe. Die Ermordung von Gesundheitspersonal in der Demokratischen Republik Kongo zeigt, dass eine stärkere Reaktion auf Ebola erforderlich ist; Ein UN-Experte fordert ein Ende der Missachtungen der Rechte für Kinder in Mali; und eine bessere Ausbildung ist erforderlich, um die weltweite Jugendarbeitslosigkeit zu senken.

Immer mehr Menschen hungern auf der ganzen Welt, teilte ein neuer UN-Bericht am Montag mit, der den Stand der Ernährungssicherheit und der Ernährung in der Welt im Jahr 2019 darlegt. Dies bedeutet, dass das Erreichen des Null-Hunger-Vorgabe der Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) bis 2030 eine „immense Herausforderung“ wird.

Laut einer gemeinsamen Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und des UN-Kinderhilfswerks (UNICEF) fehlen 20 Millionen Kindern lebensrettende Impfstoffe. Die meisten nicht geimpften Kinder stammen aus den ärmsten Ländern der Welt, und eine unverhältnismäßig hohe Anzahl lebt in fragilen oder konfliktträchtigen Gebieten von betroffenen Staaten.

Tödliche Angriffe auf UN-Gesundheitspersonal in von Ebola betroffenen Gebieten der Demokratischen Republik Kongo zeigen – darunter einer am Wochenende, bei dem zwei Mitarbeiter starben – dass die Bekämpfung des Krankheitsausbruchs eine weitaus stärkere internationale Unterstützung erfordert. Die Notwendigkeit einer stärkeren Unterstützung für die Ebola-Antwort wurde damit unterstrichen.

Die Bedeutung der Bildung wurde von der hochrangigen UN-Beamtin Virginia Gamba hervorgehoben, indem sie ein strengeres Kinderschutzgesetz forderte, das Bestimmungen für von Konflikten betroffene Kinder enthält. Gamba betonte, dass jedem Kind das Recht auf Identität durch Registrierung der Geburt eingeräumt werden sollte und es ein Ende der "(Rechts-)Verstöße gegen Kinder" in Mali geben muss.

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UNICEF startet neues Bildungszugangsprogramm in Somalia

15. Juli 2019 - 13:24

15. Juli 2019 – Mehr als 50 Prozent der Kinder in Somalia gehen nicht in die Schule. Der Zugang zu Bildung ist äußerst begrenzt. Um das Problem anzugehen, hat sich der UN-Kinderfonds UNICEF mit der Regierung und dem globalen „Education Cannot Wait“ Fond zusammengetan, um ein Programm zu starten, das Kindern, die von anhaltenden Krisen im Land betroffen sind, helfen soll.

Dürre, Ernährungsunsicherheit, Armut und Ungleichheit sind einige der Herausforderungen, wegen denen weniger Kinder in die Schule gehen. Die Bildungsaussichten für Kinder in Somalia in ländlichen Gebieten und für Binnenvertriebene im schulpflichtigen Alter sind besonders schlecht: Nur 26 Prozent der Kinder in ländlichen Gemeinden und 16 Prozent der Binnenvertriebenen gehen in die Grundschule.

Das Programm hat eine Laufzeit von drei Jahren und ist mit einem Budget von 64 Millionen US-Dollar ausgestattet. Es soll mehr als 54.000 Kindern eine Ausbildung ermöglichen.

In einer am Samstag veröffentlichten UNICEF-Erklärung wurde gesagt, dass das Ziel darin besteht, „verbesserte Lernergebnisse für Kinder im schulpflichtigen Alter zu erzielen, die von Notfällen betroffen sind“, indem der Zugang zu qualitativ hochwertiger, integrativer, geschlechtsspezifischer, kinderfreundlicher und nachhaltiger Bildung verbessert wird.

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UN-Generalsekretär António Guterres besucht Mosambik

11. Juli 2019 - 10:46

11. Juli 2019 – UN-Generalsekretär António Guterres hat seinen zweitägigen Besuch in der südafrikanischen Nation Mosambik angetreten. Er wird sich vor Ort ein Bild von den Schäden machen, die die tödlichen Wirbelstürme Anfang dieses Jahres hinterlassen haben.

Nach Angaben der Vereinten Nationen waren 1,85 Millionen Menschen in den Provinzen Inhambane, Manica, Tete, Zambézia und Sofala, vom Zyklon Idai betroffen. Insbesondere in der geschäftigen Küstenstadt Beira wurden 90% der gesamten Infrastruktur beschädigt.

Nur sechs Wochen später traf ein zweiter verheerender Sturm – Zyklon Kenneth – die nördlichen Provinzen Cabo Delgado und Nampula. Mehr als 400.000 Menschen waren davon betroffen.

Auf beide Zyklone folgten wochenlange Regenfälle, die für verehrende Sturmfluten und massive Überschwemmungen sorgten. Ein Mitarbeiter der Vereinten Nationen beschrieb das überflutete Gebiet einmal als "Binnenmeer", das so groß wie Luxemburg war, etwa 125 km mal 25 km breit.

Generalsekretär Guterres wird seine Mission am Donnerstag mit einem Treffen mit Präsident Filipe Nyusi beginnen. Vor dem Treffen wird er aktuelle Informationen zur Lage und Arbeit von den UN-Agenturen vor Ort erhalten.

Im vergangenen Monat veranstaltete das Land eine Spendenkonferenz, auf der 3,2 Milliarden US-Dollar gesammelt werden sollten, um den Wiederaufbau der betroffenen Gebiete zu erleichtern. Internationale Spender haben nur 1,2 Milliarden US-Dollar zugesagt.

Damals erklärte der UN-Generalsekretär: "Dies ist der Moment, um unsere Solidarität mit einem Land, das von einer der schlimmsten wetterbedingten Katastrophen in der afrikanischen Geschichte betroffen ist, in konkrete Gesten umzusetzen." Weiter betonte er die Dringlichkeit der Bekämpfung des Klimawandels.

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