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Pressemitteilungen der Engagement Global gGmbH - Service für Entwicklungsinitiativen
Aktualisiert: vor 19 Stunden 54 Minuten

Druckfrisch: Handbuch zu BNE in Schulbüchern

14. Juni 2019 - 12:56
Das Handbuch „Schulbücher für Nachhaltige Entwicklung. Handbuch für die Verankerung von Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE)“ ist diesen Monat erschienen. Foto: Engagement Global

Das Handbuch „Schulbücher für Nachhaltige Entwicklung. Handbuch für die Verankerung von Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE)“ ist die deutsche Übersetzung des „Textbooks for Sustainable Development – A Guide to Embedding“. Dieses englische Handbuch wurde 2017 vom UNESCO Mahatma Gandhi Institute of Education for Peace and Sustainable Development (MGIEP) publiziert. Engagement Global war als strategischer Partner an der Konzeption und Erstellung beteiligt.

Weltweit einmalig ist der in Deutschland verfolgte Ansatz, Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) umfassend fachdidaktisch zu verankern. Dies geschieht mit dem Orientierungsrahmen für den Lernbereich Globale Entwicklung, der Inhalte und Zielsetzungen von BNE in alle Schulfächer trägt. Dieser Ansatz entspricht den Empfehlungen der UNESCO und hat die Zusammenarbeit von Engagement Global mit dem MGIEP inspiriert. Die Mitwirkung von Autoren des Orientierungsrahmens an diesem Handbuch hat sich positiv auf die Zusammenführung und Weiterentwicklung der didaktischen Konzepte ausgewirkt.

Das Handbuch richtet sich an eine Vielzahl von Bildungsakteurinnen und –akteuren in Deutschland, die mit und an Schulbüchern arbeiten. Es beschreibt klar die Konzeption von BNE und ihren unterschiedlichen Ansätzen. Exemplarisch wird die didaktische Umsetzung in den Schulfächern Mathematik, Naturwissenschaften, Geographie und Sprachen/Englisch beschrieben. Autorinnen und Autoren sollen Impulse erhalten und Anregungen gewinnen, um BNE im Unterricht wirkungsvoll umzusetzen. Zudem erhalten Schulen Orientierungshilfen bei der Anschaffung von Lehrbüchern und Unterrichtsmaterialien.

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Außenstelle Düsseldorf zieht um

12. Juni 2019 - 11:10
Die neue Außenstelle in Düsseldorf. Foto: Engagement Global

Zusehends kleiner und enger wurde es in den alten Büros an der Schadowstraße. Daher zieht das Düsseldorfer Team von Engagement Global um. Ab dem 17. Juni 2019 lautet die neue Adresse:

Benrather Straße 8, 40213 Düsseldorf.

Das Büro liegt unmittelbar am Carlsplatz zwischen den Stadtteilen Altstadt und Carlstadt. Telefonnummern und E-Mail-Adressen sowie die Servicezeiten bleiben unverändert.

Die Außenstelle Düsseldorf ist Ansprechpartnerin vor Ort für entwicklungspolitisch interessierte und aktive Vereine, Initiativen, Einzelpersonen wie auch Kommunen. Das Team der Außenstelle informiert und berät zu Förderprogrammen, die sowohl vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) als auch vom Land Nordrhein-Westfalen finanziert werden. Engagement Global unterstützt zum Beispiel die entwicklungspolitische Bildungsarbeit, Maßnahmen der Entwicklungszusammenarbeit in Partnerländern oder den Freiwilligendienst in Entwicklungsprojekten.

Kontakt

Außenstelle Düsseldorf
Engagement Global
Telefon +49 (0)211 175 257-0
aussenstelle.duesseldorf@engagement-global.de

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NachhaltigkeitsCamp Bonn: Ticketverkauf startet

5. Juni 2019 - 10:25
Am 27. September findet das NachhaltigkeitsCamp im Basecamp Bonn statt. Foto: Jo Hempel

Nachhaltigkeit, Barcamp, Sessions – diese drei Begriffe bilden die Essenz des NachhaltigkeitsCamps Bonn. Am 27. September 2019 lädt Engagement Global, unterstützt von Bonn.digital, zum NachhaltigkeitsCamp Bonn ein. Einen Tag lang dreht sich im BaseCamp Bonn alles um das Thema Nachhaltigkeit.

Bereits zum vierten Mal bietet das NachhaltigkeitsCamp Bonn eine Austauschplattform für Interessierte. Bei einem Barcamp, also einer offenen Konferenz, hören die Teilnehmenden nicht nur zu, sondern sind selbst aktiv. Erst am Veranstaltungstag werden vor Ort Sessions angeboten und über einen gemeinsam erstellten Zeitplan organisiert.

In den letzten Jahren standen dabei Themen wie nachhaltige Digitalisierung, plastikfreies Leben oder digitales Ehrenamt auf der Agenda. Wissenstransfer und Vernetzung stehen bei einem Barcamp im Vordergrund. Dabei sind die Teilnehmenden selbst gefragt: Kreative Ideen können ausgetauscht und neue Ansätze gemeinsam entwickelt werden. Bereits geplante Projekte, die umgesetzt werden sollen, aber für die es noch an Unterstützung fehlt, können diskutiert werden.

So entstand zum Beispiel der Verein „Radeln ohne Alter“ in Bonn. Durch ehrenamtliche Rikscha-Fahrten schenken die Engagierten älteren und bewegungseingeschränkten Menschen Mobilität. Initiatorin Natalie Chirchietti kannte das Projekt aus Berlin und wollte es nach Bonn bringen. Auf dem Barcamp stellte sie ihre Idee kurzerhand vor. „Das NachhaltigkeitsCamp war eine super Gelegenheit, um unsere grobe Idee mit anderen Leuten zu besprechen, sich andere Meinungen und Erfahrungen einzuholen, die mir letzten Endes den nötigen Mut gegeben haben, das Projekt gemeinsam mit Freunden und Bekannten voranzubringen“, sagt Chirchietti.

Tickets kosten 25 Euro. Darin enthalten sind Eintritt, Frühstück, Mittagessen und ein Nachmittagssnack. Um Plastikflaschen zu vermeiden, steht vor Ort eine Wasserstation bereit. Wir bitten alle Teilnehmenden, eine eigene Trinkflasche mitzubringen.

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Einsendeschluss zum Song Contest „Dein Song für EINE WELT!“ naht

5. Juni 2019 - 9:30
Noch bis zum 25. Juni 2019 können Kinder und Jugendliche ihre Songs einreichen. Foto: Engagement Global/Lena Siebrasse

Ob Klimawandel, Menschenrechte oder Digitalisierung – in ihren Songs können sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Song Contest „Dein Song für EINE WELT!“ mit den Themen globaler Entwicklung auseinandersetzen und zeigen, was ihnen für die EINE WELT am Herzen liegt. Mitmachen können Solokünstlerinnen und -künstler, Bands, Chöre und alle, die Spaß an der Musik haben und zwischen zehn und 25 Jahre alt sind. Zu gewinnen gibt es tolle Preise, darunter Studioaufnahmen und Live-Auftritte, sowie attraktive Geldpreise. Bis zum 25. Juni 2019 können Kinder und Jugendliche ihre Songs online einreichen.

Der Song Contest „Dein Song für EINE WELT!“ ist eine Begleitmaßnahme zum Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik „alle für EINE WELT für alle“ und wird von Engagement Global gGmbH – Service für Entwicklungsinitiativen im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung durchgeführt. Ziel der beiden Wettbewerbe ist es, zentrale Themen globaler Entwicklung stärker ins Bewusstsein der Menschen zu rücken und dazu aufzufordern, sich an der nachhaltigen Gestaltung der EINEN WELT aktiv zu beteiligen.

Unterstützt wird der Wettbewerb von prominenten Patinnen und Paten, darunter die Musiker EES und Graf Fidi, die Sängerinnen Cassandra Steen, Jamie-Lee, Joyce Candido, Karyna Gomes und Mathea, der Sänger, Poet, Komponist und Multi-Instrumentalist Mu Mbana, die Moderatorinnen Johanna Klum und Jess, der Hip-Hop-Journalist Niko Backspin sowie die Bands KAFVKA und Banda Internationale. „Das Wichtige am Song Contest ist, dass man junge Leute dazu animiert, sich mit verschiedenen politischen Themen auseinander zu setzen und sich eine eigene Meinung dazu zu bilden. Die können etwas ganz Großes daraus machen“, so Patin Jamie-Lee.

Die Welt aus den Augen der jungen Generation: Kinder und Jugendliche zeigen, was sie bewegt

Die Globalisierung stellt viele junge Menschen vor Herausforderungen und wirft Fragen auf. Der Song Contest „Dein Song für EINE WELT!“ bietet Kindern und Jugendlichen nicht nur eine Bühne für ihre musikalischen Kompositionen, sondern auch eine besondere Plattform, ihre Gedanken und Gefühle zu globale Themen musikalisch auszudrücken. So können sie mit eigenen Songs aufzeigen, was sie denken, welche neuen Möglichkeiten und Chancen oder auch Risiken sie sehen, mit welchen Fragen sie sich beschäftigen und welche Träume, Ängste und Hoffnungen sie im Hinblick auf die EINE WELT haben. Der Song Contest bietet den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit, gemeinsam mit prominenten Patinnen und Paten auf der Bühne zu stehen, ihre Songs live vor großem Publikum zu präsentieren und sich mit ihrer Musik für Themen einzusetzen, die sie bewegen.

Geld- und Sachpreise im Wert von über 70.000 Euro zu gewinnen

Nach dem Einsendeschluss ermittelt eine Vorjury eine Finalistenauswahl, aus der die Hauptjury in zwei Schritten den EINE WELT-Song und die Platzierungen 2 bis 30 bestimmt sowie die drei Sonderpreise „Afrika“, „Lateinamerika“ und „Bestes Video“ vergibt. Zudem können die Userinnen und User online in einem öffentlichen Voting für ihren Favoritensong abstimmen. Der Song mit den meisten Stimmen wird mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. Die Songs der Plätze 1 bis 20 sowie des Afrika- und des Lateinamerika-Sonderpreises und des Publikumspreises werden im Studio aufgenommen und auf einem EINE-WELT-Album verewigt. Der erstplatzierte Song – der EINE WELT-Song – wird zudem mit der Produktion eines professionellen Musikvideos prämiert und begleitet die im September 2019 startende neunte Runde des Schulwettbewerbs zur Entwicklungspolitik musikalisch als Hymne. Darüber hinaus gibt es Preisgelder, Live-Auftritte, personalisierte Urkunden sowie Workshops aus den Bereichen Musik, Performance, Tanz und vieles mehr zu gewinnen.

Kontakt

Bianca Klüser
Engagement Global gGmbH, Song Contest „Dein Song für EINE WELT!“
Telefon +49 (0)228 20 717-307
bianca.klueser@engagement-global.de

Beate Wiese
wiese pr Agentur für Öffentilchkeitsarbeit
Telefon +49 (0)30 60 945-180
einewelt@wiese-pr.de

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Lernen im digitalen Zeitalter

4. Juni 2019 - 10:46
Die Dokumente „Orientierung gefragt“ und „OER und BNE“ finden Sie in der Mediathek. Foto: Engagement Global

Engagement Global hat in der Reihe Veröffentlichungen zum Orientierungsrahmen nun auch eine Handreichung zum Verhältnis von Open Educational Resources (OER) und Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) veröffentlicht. Die Veröffentlichung zeigt, dass OER und BNE sich ergänzen und tragende Elemente einer guten Schule für das digitale Zeitalter sind. Als frei zugängliche Bildungsmaterialien räumen OER den Nutzerinnen und Nutzern umfassende Rechte ein – auch zur Gestaltung und Verbreitung von Bildungsmaterialien.

Im Fokus stehen die pädagogischen Möglichkeiten für Schulen, die sich durch OER und BNE ergeben. In den Bereichen Bildungskultur, Didaktik und Schulentwicklung werden Chancen und Bedingungen für ein gutes Gelingen dargestellt sowie Herausforderungen und Perspektiven, beschrieben. Hierzu zählen beispielsweise Fragen der Qualitätssicherung, des Zugangs und der Sicherheit. Das Papier bietet eine Sammlung von praktischen Ideen und Anregungen sowie Beispiele guter Praxis. Anliegen ist es auch, den Austausch zwischen OER- und BNE-Communities anzuregen.

Der Impuls zur Erstellung dieser Handreichung entstand während der 9. KMK (Kulturministerkonferenz)/BMZ (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung)- Fachtagung zum Orientierungsrahmen Globale Entwicklung (OR), die vom 6. bis 7. Dezember 2018 in Köln stattfand. Teilnehmende des Workshops „OR goes OER – Schnittstellen von Open Educational Resources und BNE“ hatten gemeinsam erarbeitet, was nun als Ergebnisse und Ideen zusammengefasst und aufbereitet in der Handreichung vorliegt.

Die Publikation versteht sich als ein Beitrag zur Diskussion um die wechselseitige Bereicherung von BNE und Digitaler Bildung, die mit dem 2018 erschienenen Diskussionspapier „Orientierung gefragt“ von Engagement Global 2018 angestoßen wurde. Die Abteilung Schulische Bildung von Engagement Global koordiniert diesen Prozess im Kontext der Weiterentwicklung des Orientierungsrahmens Globale Entwicklung (OR).

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Stiftungen für SDG

4. Juni 2019 - 9:52
Anwendung der Experimanto-Box in der Fundacion Ninos del Arco Iris in Urubamba. Foto: Uli Reinhardt / Zeitenspiegel/ Siemens Stiftung

Unter der gemeinsamen Federführung von Engagement Global und dem EZ-Scout Programm der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) setzten Studierende der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg ein ambitioniertes Projekt um. Sie recherchierten und dokumentierten Stiftungsprojekte, die zur Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele beitragen. Herausgekommen sind 17 Factsheets, die jeweils eine Stiftung mit ihrem Projekt vorstellen.

Zusätzlich unterstützt wurde das Projekt vom Deutschen Stiftungszentrum (DSZ) sowie mit einer Förderung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.

„Darüber hinaus war das Projekt eine tolle praxisnahe Gelegenheit für die Studierenden, sich mit den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung und der Agenda 2030 im Rahmen ihres Studienganges genauer auseinanderzusetzen“, so Susanne Schmeier, Projektleitung der Servicestelle für Stiftungen und Philanthropie von Engagement Global.

Die Factsheets zeigen, dass Stiftungen wie viele andere Einrichtungen in Wirtschaft und Gesellschaft einen Beitrag zur Umsetzung der Agenda 2030 mit ihren 17 nachhaltigen Entwicklungszielen leisten. Diese Ziele, international als SDG (Sustainable Development Goals) bekannt, wurden 2015 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen (VN) verabschiedet und die VN-Mitgliedsstaaten haben sich zu ihrer Umsetzung bis zum Jahr 2030 verpflichtet. Zu den Zielen zählen die Beendigung von Armut und Hunger, der gerechte Zugang zu Bildung und lebensnotwendigen Ressourcen, die Bekämpfung des Klimawandels, der Schutz von Natur und Umwelt, die Gleichstellung der Geschlechter und die Sicherung von Nachhaltigkeit in Wirtschaft und Konsum.

Die Veröffentlichung dieser Beispiele will weitere Stiftungen und zivilgesellschaftliche Organisationen ermuntern, aktiv für die 17 Ziele zu werden, ihr Engagement dafür zu verstetigen und auszubauen.

Wollen Sie oder Ihre Stiftung sich auch entwicklungspolitisch engagieren? Engagement Global mit der Servicestelle für Stiftungen und Philanthropie unterstützt Sie dabei gerne mit Beratung, Vernetzung, Qualifizierung und Förderangeboten. Auf dem Deutschen StiftungsTag 2019 des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen finden Sie uns von Mittwoch, 5. Juni, bis Freitag, 7. Juni 2019 im

Congress Center Rosengarten, Rosengartenplatz 2 , 68161 Mannheim , 1. Etage / Stand Nummer 6

Kontakt

Susanne Schmeier
Servicestelle für Stiftungen und Philanthropie
Telefon +49 (0)228 20 717-573
stiftungen@engagement-global.de

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Engagement Global auf dem Kirchentag

3. Juni 2019 - 17:01
Durch Upcycling zum eigenen Sportmaterial. Foto: Florian Gaertner

Engagement Global nutzt einmal mehr das Forum, das der Evangelische Kirchentag für gesellschaftspolitische Fragen bietet, für die entwicklungspolitische Bildungsarbeit und den Austausch mit der Zivilgesellschaft. Den roten Faden der dreitägigen Präsenz (20. bis 22. Juni 2019) bilden die nachhaltigen Entwicklungsziele (Sustainable Development Goals, SDG). Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden auf dem Markt der Möglichkeiten informieren und beraten, wie praktisches Engagement dafür aussehen kann:

Halle 4, Stand 4-J28 (Themenbereich Globale Herausforderungen)

Gute Beispiele, wie nachhaltige oder faire Beschaffung auch im Sport funktionieren kann, bieten die beiden Workshops im Eissportzentrum Westfalen, Erdgeschoss, am Samstag, 22. Juni 2019, von 11 bis 13 Uhr:

Fair Play in der Sportartikelindustrie? Ein Planspiel
Referent: Lucas Milbert, Engagement Global Außenstelle Nordrhein-Westfalen
Seminarraum 1

Durch Upcycling zum eigenen Sportmaterial
Referent: Ralph Mouchbahani, Athletic-Solutions/Deutscher Olympischer Sportbund
Seminarraum 2

Engagement Global ist nicht nur mit einem Stand in der Westfalenhalle und Workshops im Eissportzentrum präsent, sondern auch im Außenbereich vor der Westfalenhalle. Dort bietet der Kirchentag auf den

Außenbereichsflächen A4 und A5, Zentrum Sport

eine auch ohne Eintrittskarte zugängliche Veranstaltungsfläche für zahlreiche sportliche Aktivitäten wie Torwandschießen, Parcours, Klettern oder Volleyball. Dieses Zentrum Sport beherbergt auch den Aktionsstand von Engagement Global und dem Kooperationspartner DOSB (Deutscher Olympischen Sportbund) und dort wird das Crossboccia-Spiel GloBall zum Einsatz kommen. Entwickelt wurde das Spiel in Zusammenarbeit des Programms Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland (EBD) von Engagement Global mit MÖWe (Amt für Mission, Ökumene und kirchliche Weltverantwortung, westfälische Landeskirche), dem CVJM (Christlicher Verband Junger Menschen) und dem katholischen Sportverband DJK (Deutsche Jugendkraft).

Vor der Westfalenhalle finden Interessierte auch das 17Ziele-Mobil, das mit einer Vielzahl interaktiver Angebote lockt, die Informationen rund um die 17 Ziele spielerisch vermitteln.

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40.000ste Freiwillige im entwicklungspolitischen Freiwilligendienst weltwärts

3. Juni 2019 - 14:56
Laura Stertenbrink (Mitte) mit Bridget Lakion (links) und Glory Akim (rechts), die in der Aufsicht und Produktion von Taste of Malawie .V. arbeiten. Foto: Laura Stertenbrink

Laura Stertenbrink ist die 40.000ste Freiwillige, die seit Start des weltwärts-Programms 2008 einen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst leistet. Über die deutsche Entsendeorganisation artefact unterstützt sie in Malawi eine Schneiderei, die talentierte Frauen ausbildet und sie in die Selbstständigkeit begleitet. Die Zahl 40.000 berücksichtigt alle Freiwilligen aus Deutschland sowie alle Engagierten aus Ländern des Globalen Südens, die in Deutschland ihren weltwärts-Freiwilligendienst absolvieren.

„Ich freue mich sehr, die 40.000ste Freiwillige im weltwärts-Programm zu sein. Meine Motivation war vor allem, eine andere Lebens- und Arbeitswelt kennenzulernen. Raus aus dem deutschen Automatismus. Und auch um meiner beruflichen Laufbahn einen neuen Weg zu geben. Zurück zu den Wurzeln quasi“, sagt Stertenbrink, die mit 16 Jahren eine Ausbildung zur Bekleidungstechnischen Assistentin machte und später Wirtschaftswissenschaften studierte. „Bei Taste of Malawi unterstütze ich in der Produktion, im Design, der Schnitterstellung und im Unterricht. Ich hoffe, den Frauen ein bisschen Mut auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit zuzusprechen, da auch mein beruflicher Werdegang viele Stationen und Herausforderungen mit sich gebracht hat. Daher sehe ich den Erhalt und Aufbau eines soliden Selbstvertrauens als essenziell an, wenn die Frauen später ihr eigenes Business haben werden.“

Taste of Malawi e. V. ist ein junges Nähprojekt, das Frauen durch gezielte Förderung und Weiterbildung auf ihrem Weg in ein unabhängiges Leben unterstützt. Sie erhalten eine einjährige Schneiderausbildung, die in Kombination mit kaufmännischen Workshops das Fundament für die berufliche Selbstständigkeit bildet.

Vorbereitet auf ihren Freiwilligendienst wurde Laura Stertenbrink von artefact, einer bereits seit 2008 anerkannten Entsendeorganisation des entwicklungspolitischen Lerndienstes.

Über weltwärts

weltwärts ist der entwicklungspolitische Freiwilligendienst des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Menschen im Alter von 18 bis 28 Jahren können sich über den staatlich geförderten Lerndienst in Projekten in Deutschland (Süd-Nord-Komponente) sowie in Afrika, Asien, Lateinamerika, Osteuropa oder Ozeanien (Nord-Süd-Komponente) für sechs bis 24 Monate engagieren. Ziele von weltwärts sind, dass die Teilnehmenden eine andere Lebensweise kennenlernen sowie Impulse für ein solidarisches Engagement nach der Rückkehr mitnehmen und verwirklichen. Seit 2012 ist weltwärts als Gemeinschaftswerk von Staat und Zivilgesellschaft organisiert. Die administrative Koordinierung des Programms liegt im Auftrag des BMZ bei Engagement Global gGmbH.

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Fair begegnen – Fair gestalten

29. Mai 2019 - 8:53

In knapp vier Monaten ist es soweit: Vom 18. bis 20. September 2019 findet in der amtierenden Hauptstadt des Fairen Handels Köln der Kongress der Ideen und Taten „Fair begegnen - Fair gestalten“ statt. Auf dem bislang größten Kongress rund um den Fairen Handel und die Faire Beschaffung treffen sich Engagierte aus Kommunen, entwicklungspolitischen Organisationen, Schulen, Universitäten, Unternehmen und Verbänden.

Anmeldung bis 12. Juli 2019:
Fair begegnen – Fair gestalten.
Kongress der Ideen und Taten
im Kölner E-Werk und Palladium

Die Organisatoren Engagement Global und TransFair e.V. haben ein spannendes, abwechslungsreiches und überraschendes Programm für Sie zusammengestellt. In fünf verschiedenen Themenwelten

• Fair essen
• Fair kaufen
• Fair entscheiden
• Fair weitererzählen
• Fair in die Welt

können Sie zum Beispiel bei einem Argumentationstraining lernen, wie Sie andere davon überzeugen, althergebrachte Konsumgewohnheiten zu überdenken. Wie kann faire Beschaffung in die Praxis umgesetzt und wie können andere davon überzeugt werden? Wie überzeuge ich lokale Gastronomen davon, Speisen und Getränke aus dem fairen Handel in ihr Menü aufzunehmen. Aus Gruppen-Coachings und Fachgesprächen nehmen Sie wertvolle Impulse für Ihr Engagement mit nach Hause. Und beim Group-Speed-Dating und im Pecha Kucha-Format verbinden sich Spaß, Schnelligkeit und Einfallsreichtum zu schlagenden Argumenten für einen fairen Welthandel. Die vielfältigen Formate schaffen zahlreiche Gelegenheiten, sich mit anderen Engagierten auszutauschen und sich zu vernetzen.

Außerdem möchten Engagement Global und TransFair e.V. mit Ihnen feiern! Zum Auftakt der Veranstaltung am 18. September zeichnet Bundesminister Dr. Gerd Müller die „Hauptstadt des Fairen Handels 2019“ aus. Beim anschließenden Empfang feiern wir nicht nur die Gewinnerkommune, sondern alle Städte und Gemeinden, die sich für den Fairen Handel und die Faire Beschaffung einsetzen. Am Abend des 19. September feiert die Kampagne „Fairtrade-Towns“ mit einem künstlerischen Bühnenprogramm und einer großen Party ihr 10-jähriges Jubiläum.

Haben wir Sie neugierig gemacht? Dann melden Sie sich an!

Anmeldung und organisatorische Hinweise

Die Teilnahme am Kongress ist kostenfrei. Die Anmeldung ist ab sofort bis zum 12. Juli 2019 online möglich. Für die Anreise mit der Bahn steht ein Kontingent an Veranstaltungstickets zur Verfügung. Anmeldung und Informationen zur Anreise und Unterkunft finden Sie auf der Veranstaltungsseite.

Der Kongress ist eine Kooperation von Engagement Global gGmbH – Service für Entwicklungsinitiativen mit ihrer Servicestelle Kommunen in der Einen Welt und TransFair e.V. (Fairtrade Deutschland).

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Global Nachhaltige Kommune NRW geht in die 2. Runde

24. Mai 2019 - 10:09
Kommunen werden beim Prozess der Entwicklung ihrer Nachhaltigkeitsstrategien unterstützt.

Die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global und die Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW e.V. werden 2019 15 nordrhein-westfälische Kommunen bei der partizipativen Entwicklung ihrer individuellen kommunalen Nachhaltigkeitsstrategie unterstützen und beraten. Die Teilnahme am Projekt ist für alle Kommunen kostenfrei.

Zur Auftaktveranstaltung am Donnerstag, 27. Juni 2019, lädt die SKEW die am Programm teilnehmenden Kommunen herzlich ein. Referentinnen und Referenten aus Politik und Verwaltung und erfahrene Nachhaltigkeitsakteure führen am Vormittag in die Agenda 2030 und die Handlungsmöglichkeiten von Kommunen ein. Am Nachmittag stehen interaktive Workshops und Vernetzungsformate für die Projektkommunen auf dem Programm.

Pressevertreterinnen und –vertreter sind herzlich eingeladen an der Auftaktveranstaltung im Künstlerverein Malkasten in Düsseldorf teilzunehmen. Wir bitten um vorherige Anmeldung.

An der ersten Projektrunde von 2016 bis 2018 haben 15 Modellkommunen erfolgreich teilgenommen. Mit Unterstützung der SKEW ist es ihnen gelungen, die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung auf kommunaler Ebene umzusetzen. In Arbeitsgruppen haben sie kommunal integrierte Strategien mit Zielsetzungen für eine nachhaltige Entwicklung erarbeitet. In 2019 erhalten erneut 15 Städte, Landkreise und Gemeinden aus NRW die Chance, ein effektives kommunales Nachhaltigkeitsmanagement einzuführen.

Kontakt

Annette Turmann
Telefon +49 (0) 228 20717-335
annette.turmann@engagement-global.de

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Möglichkeiten kommunalen Engagements

23. Mai 2019 - 14:01
Teilnehmende bekommen Impulse für den Einstieg in das entwicklungspolitische Engagement ihrer Kommune. Foto: Dominik Schmitz

Mit den Folgen von Klimawandel, Flucht und Urbanisierung sind auch viele Kommunen konfrontiert. Die Suche nach guten kommunalen Lösungen für globale Herausforderungen unterstützt die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global mit vielfältigen Angeboten zur Information und Vernetzung. Zwei Veranstaltungen im Juni richten sich an Personen, die haupt- oder ehrenamtlich in der Kommunalpolitik tätig sind, in einer Kommunalverwaltung oder einem kommunalen Unternehmen arbeiten.

Entwicklungspolitische Handlungsoptionen in Ihrem Landkreis

Wiesbaden: Montag, 24. Juni 2019, 12 bis 16 Uhr
Einsteigerseminar „Entwicklungspolitische Handlungsoptionen in Ihrem Landkreis“
Hauptgeschäftsstelle des Hessischen Landkreistags
Frankfurter Straße 2, 65189 Wiesbaden

Das Seminar ist eine Kooperation mit dem Deutschen Landkreistag, dem Hessischen Landkreistag, dem Landkreistag Nordrhein-Westfalen und dem Landkreistag Rheinland-Pfalz. Es behandelt Grundlagen der kommunalen Entwicklungspolitik und stellt Handlungsfelder anhand konkreter Beispiele vor. Istayfo Turgay vom Landkreis Gießen berichtet über die Erfahrungen mit dem Praktikumsprogramm für syrische Geflüchtete in der Kreisverwaltung. Elke Bröckel vom Rhein-Pfalz-Kreis gibt einen Einblick in die Klimapartnerschaft des Kreises mit La Fortuna (San Carlos) in Costa Rica. Welche Unterstützung die Landkreise beim Deutschen Landkreistag finden können, legt Miriam Elsaeßer vom Deutschen Landkreistag dar.

Kommunale Entwicklungspolitik – Handlungsoptionen in Ihrer Kommune

Augsburg: Dienstag, 25. Juni 2019, 8.30 bis 12.15 Uhr
Einsteigerseminar „Kommunale Entwicklungspolitik – Handlungsoptionen in Ihrer Kommune“
Landratsamt Augsburg, Kleiner Sitzungssaal (Raum 221)
Prinzregentenplatz 4, 86150 Augsburg

Das Seminar ist eine Kooperation mit dem Landkreis Augsburg. Es behandelt Grundlagen der kommunalen Entwicklungspolitik und stellt kommunale Handlungsfelder anhand konkreter Beispiele vor. So informiert Monika Hübner, Koordinatorin Kommunale Entwicklungspolitik im Landkreis Fürth, zu Fairer Beschaffung. Markus Reichart, Bürgermeister von Heimenkirch, berichtet über die Partnerschaft mit Ghazzé im Libanon und Christiane Biesinger, Volkshochschule Stadt Gersthofen zur Klimapartnerschaft mit Baringo County in Kenia.

Anmeldeschluss ist jeweils der 7. Juni 2019.

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Netzwerktreffen Faire Beschaffung 2019

22. Mai 2019 - 16:31
Das bundesweite Netzwerk zur Fairen Beschaffung wurde 2007 gegründet. Foto: Marcus Medwed

Im Würzburger Burkadushaus findet vom 28. bis 29. Mai 2019 das jährliche Netzwerktreffen zur Fairen Beschaffung statt. Eröffnet wird die Veranstaltung von Würzburgs Bürgermeisterin Marion Schäfer-Blake und Felix Reifschneider, dem für Länder und Kommunen zuständigen stellvertretenden Referatsleiter des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Gastgeberin des diesjährigen Treffens ist die Stadt Würzburg, die sich im Bereich der nachhaltigen öffentlichen Beschaffung engagiert.

Würzburg ist damit nicht allein. Zunehmend setzen Städte und Gemeinden bei ihrer Beschaffung auf faire, das heißt ökologisch und sozial unbedenkliche Produkte. Das Potenzial ist dabei enorm: Jährlich investieren Kommunen etwa 210 Milliarden Euro in öffentliche Beschaffung. Mit dieser Wirtschaftskraft bietet sich Städten und Gemeinden ein wirkungsvoller Hebel, um gegen ausbeuterische Kinderarbeit oder die Verletzung sozialer Mindeststandards und Lohndumping vorzugehen.

Die zunehmende Sensibilisierung für das Thema spiegelt sich auch im stetigen Anstieg der Teilnehmendenzahl der jährlichen Netzwerktreffen zur Fairen Beschaffung wider. So nutzen in diesem Jahr rund 70 Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunen, Zivilgesellschaft und Forschung das Treffen, um sich zu Praktiken und rechtlichen Rahmenbedingungen der Fairen Beschaffung auszutauschen.

Sie erhalten in verschiedenen Veranstaltungsformaten Einblicke in die aktuelle Praxis Fairer Beschaffung, so zum Einkauf von Dienstbekleidung, Arbeitsschuhen oder Lebensmitteln. Verschiedene Diskussionstische zu Themenschwerpunkten bieten Raum für den Austausch unter den Teilnehmenden, ein Vortrag beschäftigt sich unter anderem mit dem 100- jährigen Bestehen der ILO-Kernarbeitsnormen und eine Vertreterin der Servicestelle wird über Neuerungen im Kompass Nachhaltigkeit berichten. Zum Ausklang der Tagung erwartet die Teilnehmenden ein nächtlicher Stadtrundgang durch Würzburg.

Kontakt

Felicitas Schuldes
Telefon +49 (0)228 20 717-625
felicitas.schuldes@engagement-global.de

Tipp: Fair begegnen - fair gestalten

Sie engagieren sich für den Fairen Handel oder Faire Beschaffung? Vom 18. bis 20. September 2019 findet in Köln der Kongress „Fair begegnen - Fair gestalten“ statt. Teilen Sie mit uns Ihre Expertise und melden Sie sich jetzt zu unserem Kongress der Ideen und Taten an! Anmeldeschluss ist der 12. Juli 2019.

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Süße Nachhaltigkeit

22. Mai 2019 - 8:43
So lecker kann Nachhaltigkeit sein. Foto: Andreas Grasser/Engagement Global

Das Schokoladenmuseum in Köln veranstaltete 2018 zum ersten Mal die Themenwoche Nachhaltigkeit. 2019 soll das wiederholt werden: Vom 30. Mai bis 7. Juni 2019 finden im Schokoladenmuseum Vorträge, Führungen und Workshops zum Thema Nachhaltigkeit statt. Während der gesamten Themenwoche präsentieren sich Organisationen und Initiativen aus dem Bereich Fairer Handel und Nachhaltigkeit.

Auch Engagement Global ist – unter Federführung der Außenstelle Düsseldorf – während der Nachhaltigkeitswoche vor Ort aktiv. Engagement Global informiert an einem Stand im Museumsfoyer über die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung und bietet Workshops für Interessierte, Familien und Schulklassen an. Von Donnerstag, 30. Mai bis Sonntag, 2. Juni 2019 finden viermal täglich die beiden Workshops „Wertschöpfungskette von Kakao bis zur Schokolade“ und „Wer hat die Kokosnuss…“ statt. Genaue Zeiten werden beim Infostand angezeigt. Die Workshops sind offen für alle Besucherinnen und Besucher.

Bei den Workshops können die Teilnehmenden mehr erfahren über den Weg der Schokolade, über die Arbeits- und Lebensbedingungen der Menschen in den Anbauländern und die ökologischen Herausforderungen des Kakaoanbaus. Im Workshop „Wer hat die Kokosnuss...“ können Besucherinnen und Besucher ihrer Kreativität beim Basteln mit Kokosnüssen freien Lauf lassen. Alle Workshops werden angeleitet von Referentinnen und Referenten von Bildung trifft Entwicklung (BtE), einem Programm von Engagement Global.

Die zweite Hälfte der Nachhaltigkeitswoche richtet sich speziell an Kölner Schulklassen. In Mitmachaktionen und Führungen durch das Museum können sich die Schülerinnen und Schüler rund um das Thema Nachhaltigkeit informieren. Am Mittwoch, 5. Juni 2019 finden Workshops für Schulklassen statt, in denen BtE-Referentinnen und -Referenten mit den Schülerinnen und Schülern das Weltverteilungsspiel durchführen. Das Spiel veranschaulicht anhand von Zahlen und Fakten die Verteilung von Gütern und Ressourcennutzung auf der Welt.

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Fachtreffen BNE inklusiv

20. Mai 2019 - 16:07
Teilnehmende des Fachtreffens entwickeln gemeinsam ihre Vision einer BNE inklusiv. Foto: Luca Volker/Engagement Global

Das erste Fachtreffen BNE inklusiv wurde am 16. und 17. Mai 2019 in Köln von Engagement Global führte durchgeführt. Eingeladen waren 60 Lehrerinnen und Lehrer, Fachexpertinnen und Fachexperten, Vertreterinnen aus Wissenschaft und Lehre, Trägerorganisationen, Verbänden, Bildungseinrichtungen, Stiftungen sowie Interessensvertretungen der Arbeitsbereiche BNE und Inklusion.

Herausforderungen wie Klimawandel, Kriege und Konflikte, Verbrauch natürlicher Ressourcen, existenzielle Armut oder Extremismus bestimmen unser Leben und benötigen globale Lösungsansätze, aber auch lokale Handlungsmöglichkeiten. Zur Bewältigung dieser Herausforderungen ist ein gesamtgesellschaftliches Umdenken notwendig. Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) nimmt dabei eine Schlüsselrolle ein. Um allen Menschen die Partizipation an einer zukunftsfähigen Entwicklung zu ermöglichen, muss BNE inklusiv gestaltet werden.

Hieran setzte das Fachtreffen an: Im Fokus stand die Frage, wie Unterricht und Schule gestaltet werden müssen, damit alle Schülerinnen und Schüler unter Berücksichtigung ihrer individuellen Fähigkeiten globale Kompetenzen erwerben können. Dazu zählen gleichermaßen die Vorbereitung auf die Herausforderungen in einer globalisierten Welt wie auch die Befähigung zur aktiven Mitgestaltung einer zukunftsfähigen Entwicklung.

In einem einleitenden Vortrag machte Katarina Roncevic, Greenpeace, zunächst die wechselseitige Beziehung von Inklusion und BNE deutlich. Prof. (em.) Dr. Kersten Reich skizzierte anschließend die wichtigsten Kriterien einer BNE inklusiv und betonte: „Die Partizipation aller Beteiligten ist der Schlüssel zum Erfolg einer BNE inklusiv.“

Die Teilnehmenden des Fachtreffens entwickelten anschließend Visionen einer BNE inklusiv in den Bereichen Unterricht, Lernmaterialien, Lehramtsausbildung und –fortbildung sowie Whole School Approach. Am zweiten Tag des Fachtreffens wurden diese Visionen mit konkreten Handlungsempfehlungen unterlegt. Hierzu zählen unter anderem die Integration von BNE inklusiv in allen Phasen der Lehrerkräfteausbildung, inklusiv aufbereitetes Lernmaterial und die Entwicklung des Gesamtsystems Schule, ausgerichtet am Leitbild einer BNE inklusiv.

Zudem wurden konkrete Anregungen entwickelt, um Akteurinnen und Akteure zu unterstützen, BNE inklusiv unmittelbar in Schule und Unterricht umzusetzen. Das betrifft zum Beispiel konkrete Methoden und Lernformate wie projektorientierter Unterricht, ausgerichtet an den nachhaltigen Entwicklungszielen.

Die Ergebnisse des Fachtreffens werden aufbereitet und im Laufe des Jahres veröffentlicht. Anregungen werden zudem in den Umsetzungsprozess des Orientierungsrahmens Globale Entwicklung einfließen, zum Beispiel in Form von Lern- und Lehrmaterialien.

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Europäisch – Afrikanischer Jugendaustausch

29. April 2019 - 17:34
Das Motto der Fachkonferenz: „European – African Youth Exchange. Making the case for active citizenship and solidarity” Foto: Engagement Global/Dave Grossmann

Von Montag, 6. Mai, bis Mittwoch, 8. Mai 2019 findet in der Deutschen Welle in Bonn ein dreitägiges Symposium statt. Organisiert wird es von Engagement Global gGmbH, unter deren Dach die Deutsch-Afrikanische Jugendinitiative DAJ 2016 startete, gemeinsam mit France Volontaires und Norwegian Agency for Exchange Cooperation. Die Kommunikationssprache des Symposiums ist Englisch.

Unter dem Motto „European – African Youth Exchange. Making the case for active citizenship and solidarity” wird es in zahlreichen Workshops und Vorträgen unter anderem darum gehen, wie in Europa die Zusammenarbeit für den Jugendaustausch mit Afrika gestaltet werden kann. Das Symposium will auch ausloten, wie die Agenda 2030, also die nachhaltigen Entwicklungsziele, in den Jugendaustausch integriert werden kann, wie Strukturen für den Jugendaustausch zu stärken sind und welche Themen maßgeblich den Jugendaustausch der Zukunft bestimmen.

Aus der Taufe gehoben wurde die Deutsch-Afrikanische Jugendinitiative (DAJ) im Juni 2016. Die Initiative für die Stärkung des deutsch-afrikanischen Jugendaustauschs wird koordiniert von Engagement Global und bündelt bewährte Angebote wie beispielsweise den Freiwilligendienst weltwärts, das Schulaustauschprogramm ENSA und den Lerndienst ASA.

Auf afrikanischer Seite sind zivilgesellschaftliche Organisationen aus Benin, Südafrika und Tansania verantwortlich für die Umsetzung: Das Netzwerk Réseau AGYI Bénin in Benin, Wildlife and Environment Society of South Africa (WESSA) in Südafrika und Tanzania Youth Coalition (TYC) in Tansania.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie das Symposium journalistisch begleiten. Personen für Interviews vermitteln wir gerne. Bei Fragen wenden Sie sich an presse@engagement-global.de

Fachliche Ansprechpartnerin

Ulrike Mann
Leiterin Koordinierungsstelle DAJ
Telefon +49 (0)228 20 717-574
ulrike.mann@engagement-global.de

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Global verantwortungsvolles Handeln

18. April 2019 - 9:00
entwicklungspolitische Spiele und Beratung zu den entwicklungspolitischen Angeboten finden die Besucherinnen und Besucher am Stand von Engagement Global. Foto: Engagement Global/Andreas Henn

Der Marktplatz für fairen und verantwortungsvollen Handel: Von Donnerstag, 25. April, bis Sonntag, 28. April 2019 dreht sich auf der Messe Fair Handeln in Stuttgart alles um die Themen Nachhaltigkeit und Fair Trade. Auch Engagement Global ist mit einem breiten Spektrum an Angeboten auf der Messe vertreten. In Halle drei am Stand Nummer 3D59 finden alle Interessierten Informationen und Beratung zu Programmen und Möglichkeiten für entwicklungspolitisches Engagement und können spielerisch ihr Wissen über entwicklungspolitische Themen testen. Mit dem 17 Ziele-Mobil soll zudem die Agenda 2030 mit den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDG) den Besucherinnen und Besuchern näher gebracht werden.

Bildung für nachhaltige Entwicklung

Mit zahlreichen Bildungsveranstaltungen ist die Messe außerdem eine Informations- und Kontaktbörse. Während der viertägigen Messe bietet Engagement Global in Kooperation mit der World Citizen School, der Stiftung Weltethos und dem Weltethos Institut einen „Students‘ Hub“, eine Plattform von Studierenden für Studierende. Über 15 Studierendeninitiativen, die sich mit den Themen Menschenrechte, Frieden und Nachhaltigkeit auseinandersetzen, präsentieren ihre Arbeit am Stand 3D57 in Halle drei und laden zum Austausch ein.

Der Entwicklungspolitische Hochschultag am Freitag, 26. April 2019, findet bereits zum vierten Mal während der Fair Handeln statt und beschäftigt sich in diesem Jahr mit dem Thema „Vier Jahre Agenda 2030 - die Umsetzung der Sustainable Development Goals (SDG) an Hochschulen“. Die Veranstaltung, organisiert von der Außenstelle Stuttgart von Engagement Global, richtet sich an Lehrende, Studierende sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Hochschulpolitik und -verwaltung, die Interesse an Entwicklungspolitik und Nachhaltigkeit haben.

Am Samstag, 27. April 2019, findet außerdem die entwicklungspolitische Landeskonferenz auf der Fair Handeln statt. Zum achten Mal lädt die Landesregierung von Baden-Württemberg engagierte Bürgerinnen und Bürger zum Dialog „Welt:Bürger gefragt!“ ein, bei dem neue entwicklungspolitische Leitlinien für Baden-Württemberg erarbeitet werden. Die Außenstelle in Stuttgart von Engagement Global nimmt als Mitglied im Rat für Entwicklungszusammenarbeit an der Konferenz teil und trägt mit dafür Sorge, dass Ergebnisse der Konferenz bei der Umsetzung der Leitlinien berücksichtigt werden.

Virtueller Austausch für Globales Lernen

In der Veranstaltung „CHAT der WELTEN stellt sich vor“ bringt Christian Fulterer vom CHAT der WELTEN Baden Württemberg am Freitag, 26. April 2019, den Messebesucherinnen und –besuchern den virtuellen Schulaustausch näher. Auf der Weltbühne zeigt er von 14:15 Uhr bis 14:45 Uhr wie das Programm CHAT der WELTEN das Thema fairer Handel innovativ und interessant in den Schulunterricht integrieren und Globales Lernen unterstützen kann.

Die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) veranstaltet die Fair Handeln gemeinsam mit der Landesmesse Stuttgart im Rahmen der Frühjahrsmessen. Die SEZ ist hierbei fachliche und ideelle Trägerin der Messeveranstaltung. Der Entwicklungspolitische Hochschultag wird von der Außenstelle Stuttgart von Engagement Global durchgeführt.

Veranstaltungsort

Landesmesse Stuttgart
Messepiazza 1
70629 Stuttgart

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Texten für eine nachhaltigere Welt

15. April 2019 - 14:52
Beim Sustainability Slam können sich Interessierte textlich mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinandersetzen. Foto: Nico Scagliarini

Ob ruhig oder laut, total kreativ oder ganz minimalistisch, ob Prosa, Poesie oder Poster – der Sustainability Slam beim Familienfest „Frühlingserwachen“ im Wilhelmsburger Inselpark am Sonntag, 5. Mai 2019, stellt das Thema Nachhaltigkeit in den Vordergrund.

Gefragt sind kreative Wilhelmsburgerinnen und Wilhelmsburger aber auch andere Interessierte, die ihre Meinungen, Träume und Ideen zu einer nachhaltigen Welt auf die Bühne bringen möchten.

Das „Frühlingserwachen“ wird unter dem Motto „Wie nachhaltig denkt Wilhelmsburg?“ vom Bezirksamt Hamburg-Mitte veranstaltet und bietet von 12 bis 18 Uhr ein buntes Kultur- und Mitmachprogramm.

Neben dem Sustainability Slam gibt es zahlreiche Aktionen wie Upcycling-Workshops, Volkstanz oder Puppentheater für Kinder. Musikalisch wird es mit Rap for Refugees und der Weltkapelle Wilhelmsburg.

Bis Freitag, 26. April 2019, können sich Interessierte für den Sustainability Slam anmelden. Der Eintritt und die Teilnahme am Slam sind kostenfrei.

Anmeldungen unter:
changestarters@posteo.de

Der Sustainability Slam wird von der Außenstelle Hamburg von Engagement Global organisiert, die auch mit einem Informationsstand vor Ort ist.

Veranstaltungsort

Kurt-Emmerich-Platz
21109 Hamburg

++Bleiben Sie dran: Kongress Kongress „fair begegnen, fair gestalten“ im September in Köln Alle im Fairen Handel Engagierten aus Kommunen, entwicklungspolitischen Organisationen, Schulen, Universitäten sowie Unternehmen und Verbänden sind vom 18. bis 20. September 2019 auf dem bisher größten Kongress zu Fairem Handel und Fairer öffentlicher Beschaffung willkommen. Der Kongress ist eine Kooperation von Engagement Global gGmbH – Service für Entwicklungsinitiativen mit ihrer Servicestelle Kommunen in der Einen Welt und TransFair e.V. (Fairtrade Deutschland). ++

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Global Citizen Live in Berlin

5. April 2019 - 10:00
Global Citizen kommt nach Berlin. Mit dabei sind Künstler wie Sido und Mafikizolo. Foto: Anthony Delanoix

„Eine Generation. Eine Zukunft.“ ist das Motto von Global Citizen Live am 21. Mai 2019 in Berlin. Im Gepäck hat die Kampagnen-Organisation unter anderem Rapper Sido und das südafrikanische Duo Mafikizolo. Tickets stehen nicht zum Verkauf, sie werden unter allen verlost, die für die Global Citizen Kampagne aktiv werden. Wer sich darüber hinaus noch für die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung einsetzen möchte, der ist beim Festival der Taten richtig. Dort werden am Montag, 20. und Dienstag, 21. Mai 2019 Teilnehmende aus ganz Deutschland mithilfe kreativer Methoden einzigartige Ideen und Aktionen zu den Sustainable Development Goals (SDG) erarbeiten. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten außerdem eines der begehrten Tickets für Global Citizen Live.

Mit ihrer aktuellen Kampagne fordert Global Citizen neue Zusagen von deutschen und afrikanischen Politikerinnen und Politikern zur Erreichung der nachhaltigen Entwicklungsziele und zur Unterstützung von jungen Menschen in Afrika ein.

So kann man ab dem 9. April auf gcliveberlin.de deutsche und afrikanische Entscheidungsträgerinnen und -träger dazu auffordern, mehr politisches und finanzielles Engagement zu zeigen, damit junge Menschen in Afrika die Unterstützung bekommen, die sie brauchen, um ihre Zukunft, sowie die ihres Kontinents, erfolgreich gestalten zu können. Über Petitionen und E-Mail-Aktionen werden etwa nach Investitionen in den Bereichen Gesundheit, Ernährungssicherheit, sanitäre Versorgung und Bildung gefragt.

Carolin Albrecht, Country Managerin bei Global Citizen in Deutschland, fasst zusammen: „Mit unserer Kampagne fordern wir die Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen, damit jeder Mensch weltweit ein selbstbestimmtes Leben frei von Armut führen kann. Denn auch wenn schon viel erreicht wurde, sind wir immer noch weit davon entfernt, diese Ziele bis 2030 wirklich zu erfüllen. Daher braucht es jetzt den Einsatz von uns allen!”

Global Citizen Live Berlin ist die zweite Veranstaltung der Organisation in Deutschland und nimmt dieses Mal den anstehenden Afrika-Tag am Mittwoch, 25. Mai 2019, zum Anlass, um den Fokus auf die junge Generation in Afrika zu richten. Nirgendwo sonst leben aktuell mehr Menschen zwischen 15 und 24 Jahren als auf dem afrikanischen Kontinent. Diese kreativen Köpfe, Aktivisten und Change-Maker, die mit ihren Ideen den Fortschritt vorantreiben, sollen im Rahmen der Veranstaltung in den Mittelpunkt gestellt werden.

Der deutsche Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dr. Gerd Müller, hat bereits seine Teilnahme an der Veranstaltung bestätigt: „Ich finde es toll, dass sich Millionen junger Menschen für Klimaschutz, Bildung, fairen Handel und die Bekämpfung globaler Krankheiten wie Aids, Tuberkulose und Malaria engagieren. Sie wollen die Zukunft unserer einen Welt mitgestalten. Und sie fordern zu Recht ein: wir müssen noch mehr tun für eine gerechtere Welt und die Erreichung der Nachhaltigkeitsziele.”

Einer der musikalischen Höhepunkte bei Global Citizen Live Berlin ist der Auftritt des Rappers Sido. Der Berliner steht schon zum zweiten Mal für Global Citizen auf der Bühne und gibt sich gerne die Ehre für einen guten Zweck: „Musik ist die Sprache, die jeder versteht. Damit bewegen wir eine Menge und bringen Menschen zusammen. Ich freue mich, wieder bei Global Citizen dabei zu sein, dieses Mal in meinem Berlin!” Das Event wird neben dem Berliner Rap-Musiker auch durch internationale Künstler, wie das südafrikanische Duo Mafikizolo, angeheizt.

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Runder Tisch zu kommunalen Partnerschaften mit der Ukraine

4. April 2019 - 15:00
Teilnehmende einer vorangegangenen Partnerschaftskonferenz im Rahmen des Projekts „Kommunale Partnerschaften mit der Ukraine“ im Jahr 2018. Foto: Martin Magunia

Die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global und die Stadt Oberhausen organisieren gemeinsam den vierten Runden Tisch „Kommunale Partnerschaften mit der Ukraine“. Die Veranstaltung findet am Dienstag, 9. und Mittwoch, 10. April 2019 im Zentrum Altenberg in Oberhausen statt und richtet sich an Vertreterinnen und Vertreter von Kommunen, die Partnerschaften, Freundschaften oder Kontakte mit Städten und Gemeinden in der Ukraine pflegen sowie an Partnerschaftsvereine.

Die Teilnehmenden wollen sich zu den neuesten Entwicklungen in der Ukraine und zu aktuellen Herausforderungen und Fragestellungen der deutsch-ukrainischen kommunalen Partnerschaftsarbeit austauschen. Im Zuge des Runden Tisches sollen Unterstützungsangebote seitens der SKEW präsentiert sowie bewährte Strategien und Praktiken der Zusammenarbeit diskutiert werden. Insbesondere soll die Veranstaltung auch Gelegenheit bieten, sich über die politische Situation im Land angesichts der Präsidentschafts- und Parlamentswahlen im Jahr 2019 zu informieren.

Eröffnet wird das Treffen am 9. April 2019, um 13 Uhr von Elia Albrecht-Mainz, Bürgermeisterin der Stadt Oberhausen.

Medienvertreterinnen und -vertreter sind dazu eingeladen, am 9. April, von 13 bis 14:45 Uhr, an der Veranstaltung teilzunehmen und die Eröffnung sowie Beiträge zur aktuellen Zusammenarbeit Deutschlands mit der Ukraine und zur politischen Lage in der Ukraine zu verfolgen.

Veranstaltungsort

Zentrum Altenberg
Hansastraße 20
46049 Oberhausen

Ansprechpersonen

Anne Olbrich
Telefon +49 (0)228 20 717-687
anne.olbrich@engagement-global.de

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Durch kommunalen Austausch zum Erfolg

1. April 2019 - 10:21
Beim dritten Runden Tisch 2018 kamen rund 50 Akteure aus circa 30 deutschen Kommunen zusammen. Foto: Martin Magunia

Voneinander Lernen lautet die Devise - auch in diesem Jahr. Bereits zum vierten Mal findet das Netzwerktreffen „Runder Tisch: Kommunale Partnerschaften mit China“ statt. An zwei Tagen tauschen sich deutsche Kommunen im Roten Rathaus in Berlin über ihre Erfahrungen und ihre Zusammenarbeit mit ihren chinesischen Partnerkommunen aus und informieren sich über aktuelle Entwicklungen in dem „Land der Mitte.“ Das Interesse an einer kommunalen Partnerschaft mit China ist mit über 110 eingetragenen Partnerschaften in den letzten Jahren stark gestiegen. Eine Zusammenarbeit mit einer chinesischen Kommune birgt viel Potenzial in der Umsetzung von Nachhaltigkeitszielen, für die lokale Wirtschaftsförderung und auch auf politischer Ebene. Veranstalter ist die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global in enger Zusammenarbeit mit der Senatskanzlei Berlin.

Eröffnet wird die Veranstaltung am Donnerstag, 4. April 2019, von Staatssekretärin Sawsan Chebli, Bevollmächtigte des Landes Berlin beim Bund und Staatssekretärin für Bürgerschaftliches Engagement und Internationales, von Dirk Schwenzfeier vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, sowie von Dr. Stefan Wilhelmy, Bereichsleiter der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt von Engagement Global.

Pressevertreterinnen und –vertreter sind herzlich eingeladen am Runden Tisch teilzunehmen.

Veranstaltungsort

Rotes Rathaus
Rathausstraße 15
10178 Berlin

Donnerstag, 4. April von 8:30 bis 17:30 Uhr
Freitag, 5. April von 9 bis 14:30 Uhr

Inhaltlich liegt der Schwerpunkt auf der Stärkung von multilateralen Perspektiven. Eine Podiumsdiskussion zu Beginn der Veranstaltung gibt Alexander Roth, Vertreter des Auswärtigen Amtes, Sabine Yang-Schmidt, Leiterin Business Liaison Desk China der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe, sowie Petra Schwarz, Referentin für Ostasien und die Städtepartnerschaft mit Peking in der Senatskanzlei Berlin, die Gelegenheit, aktuelle politische Entwicklungen in der Zusammenarbeit deutscher und chinesischer Kommunen einzuschätzen. Einblicke in Standpunkte aller Entscheidungsebenen kann Shi Ming beisteuern, der als freier Journalist China „von innen“ kennt. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit sich in Workshops mit Fragen der wirtschaftlichen Kooperation oder mit interkulturellen Herausforderungen und Chancen zu beschäftigen.

Außerdem wird es eine Bestandsaufnahme zu aktuellen Entwicklungen der kommunalen Partnerschaften zwischen Deutschland und China geben, sowie Informationen zu den verschiedenen Fördermöglichkeiten der SKEW. Abschließend wird Johannes Remmel, der Vorsitzende der Deutsch-Chinesischen Parlamentariergruppe NRW, die Vorteile einer engagierten Kooperation mit China herausstellen.

Engagement Global arbeitet im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und fördert und stärkt weltweit das kommunale und zivilgesellschaftliche entwicklungspolitische Engagement.

Pressevertreterinnen und –vertreter bitten wir, sich vorab anzumelden.

Ansprechpersonen

Alexandra Menge
Telefon +49 (0)228 20 717-656
alexandra.menge@engagement-global.de

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