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Pressemitteilungen der Engagement Global gGmbH - Service für Entwicklungsinitiativen
Aktualisiert: vor 17 Stunden 23 Minuten

Nachhaltig die Welt gestalten mit dem Song Contest

21. März 2019 - 14:49
Das Abschlusskonzert des Song Contests in Berlin im Juni 2018. Foto: Lena Siebrasse

Musik bringt Menschen unterschiedlicher Generationen, Herkunft, Kulturen und Religionen zusammen, transportiert Emotionen und überwindet Grenzen. Nicht umsonst wird sie auch als Sprache der Welt bezeichnet. Um Musik dreht es sich auch beim Song Contest „Dein Song für EINE WELT!“, der gerade in die dritte Runde gestartet ist und Kinder und Jugendliche aus Deutschland und vielen anderen Ländern aufruft, sich musikalisch mit Themen globaler Entwicklung auseinanderzusetzen. Wie stellen sich junge Menschen die Gestaltung ihrer Zukunft vor? Welche Probleme und Lösungen sehen sie? Was macht ihnen Hoffnung? Ihre Gedanken und Gefühle können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in eigenen Songs präsentieren. Unterstützt wird der Wettbewerb von prominenten Patinnen und Paten, darunter Musiker EES, Sängerin Jamie-Lee, Fernsehmoderatorin Jess sowie die Bands KAFVKA und Banda Internationale.

Der Song Contest „Dein Song für EINE WELT!“ ist eine Begleitmaßnahme zum Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik „alle für EINE WELT für alle“ und wird von Engagement Global gGmbH – Service für Entwicklungsinitiativen im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung durchgeführt. Ziel der beiden Aktionen ist es, zentrale Themen der Globalisierung stärker ins Bewusstsein der Menschen zu rücken und dazu aufzufordern, sich an der nachhaltigen Gestaltung der EINEN WELT aktiv zu beteiligen.

Am Song Contest teilnehmen können Solokünstlerinnen und -künstler, Bands, Chöre und alle, die Spaß an Musik haben und zwischen zehn und 25 Jahre alt sind, indem sie ihre selbst geschriebenen und selbst komponierten Songs bis zum 25. Juni 2019 online auf www.eineweltsong.de einreichen. Nach dem Einsendeschluss ermittelt eine Vorjury eine Finalistenauswahl, aus der die Hauptjury in zwei Schritten den EINE WELT-Song sowie die Platzierungen 2 bis 30 bestimmt und die drei Sonderpreise „Afrika“, „Lateinamerika“ und „Bestes Video“ vergibt. Zudem kann im Rahmen eines öffentlichen User-Votings für den eigenen Favoriten-Song abgestimmt werden. Der Song mit den meisten Stimmen wird mit dem Publikumspreis ausgezeichnet.

Studioaufnahmen, Preisgelder, Live-Auftritte und vieles mehr zu gewinnen

Die Songs der Plätze 1 bis 20 sowie des Afrika- und des Lateinamerika-Sonderpreises und des Publikumspreises werden im Studio aufgenommen und auf einem EINE-WELT-Album veröffentlicht. Der erstplatzierte Song – der EINE WELT-Song – begleitet zudem die neunte Runde des Schulwettbewerbs zur Entwicklungspolitik als Hymne und wird mit der Produktion eines professionellen Musikvideos prämiert. Insgesamt winken Geld- und Sachpreise im Wert von über 70.000 Euro, darunter Preisgelder, Live-Auftritte, personalisierte Urkunden sowie Workshops aus den Bereichen Musik, Performance, Tanz, Medien und vieles mehr.

Nützliche Tipps für Themenfindung, Komposition und Songwriting

Teilnehmerinnen und Teilnehmer finden auf der Website des Song Contests neben allen wichtigen Informationen zum Wettbewerb und den Teilnahmebedingungen auch nützliche Tipps für die Erarbeitung eines eigenen Songs. Lehrerinnen und Lehrern, die mit einer Klasse, einer AG oder einem Chor ein Musikprojekt zum Song Contest realisieren möchten, stehen zudem Arbeitsblätter und Unterrichtsmaterialien zum Download zur Verfügung.

Die Liste der zugelassenen Teilnehmerländer außerhalb Deutschlands gibt es hier:

Zum Download

Ansprechpersonen

Bianca Klüser
Engagement Global gGmbH
Song Contest „Dein Song für EINE WELT!“
Telefon 0228 20 717-307
bianca.klueser@engagement-global.de

oder

Beate Wiese
wiese pr Agentur für Öffentlichkeitsarbeit
Telefon 030 60945180
einewelt@wiese-pr.de

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Nimm was Olles – näh was Dolles!

18. März 2019 - 10:02
Aus Alt mach Neu: Auf der Faire Welten bietet Engagement Global Upcycling-Workshops an. Foto: Bildschoen13/Engagement Global

Ob alte Jeans, kaputte Hemden oder Verpackungen: Fast alles lässt sich recyceln. Darauf will auch der Welt-Recycling-Tag am 18. März aufmerksam machen.
Der internationale Aktionstag wurde 2018 vom Weltrecyclingverband Bureau of International Recycling (BIR) ins Leben gerufen. BIR macht sich dafür stark Recycling – neben Wasser, Kohle, Öl, Gas und Mineralrohstoffe – als sogenannte siebte Ressource zu etablieren.

Um nachhaltigen Konsum geht es auch auf der Messe Faire Welten 2019, die vom 6. bis 8. April in Mainz stattfinden wird. Rund 50 Unternehmen und Organisationen, die sich für fairen Handel und nachhaltige Entwicklung engagieren, präsentieren dort ihre schönen und nützlichen, aber vor allem nachhaltigen Produkte und Dienstleistungen. Die Messe, die Teil der Rheinland-Pfalz Ausstellung ist, macht durch verschiedene Mitmachangebote fairen Handel und nachhaltigen Konsum greif- und erlebbar.

Dazu trägt auch das Angebot von Engagement Global bei. Die Außenstelle Mainz bietet an allen drei Messetagen Upcycling-Workshops für das Messepublikum und speziell für Schulklassen an. Anders als beim Recycling, bei dem Abfälle aufbereitet und für neue Produkte wiederverwendet werden, liegt der Fokus beim Upcycling darauf, ein hochwertigeres Produkt zu schaffen. Nach dem Verarbeitungsprozess ist meist noch erkennbar, aus welchen Artikeln das neue Produkt gefertigt wurde. Dass jeder Gegenstände ganz leicht selbst upcyceln kann, zeigt ein Workshop, bei dem die Teilnehmenden aus Papierabfall und alten Bucheinbänden „neue“ Notizbücher gestalten. In einem weiteren Workshop unter dem Motto „Nimm was Olles – näh was Dolles!“ bekommen Jeans, Krawatten und Herrenhemden eine neue Bestimmung und werden unter fachkundiger Anleitung zu Beanies, Handyhüllen oder Taschen.

Neben Upcycling-Workshops bietet Engagement Global auf der Faire Welten Messe noch viele weitere Workshops zu unterschiedlichen Themen an. So erarbeiten Schülerinnen und Schüler unter anderem, woher unsere Kleidung stammt und unter welchen Bedingungen sie produziert wird.

Abgerundet werden die Messetage durch ein buntes Bühnenprogramm: Die Fairtrade-Kochshow bringt leckere Rezepte und Erlebnisberichte aus der Welt des fairen Handels auf die Bühne. Erstmals in diesem Jahr tritt das Hope Theatre aus Nairobi mit einem Stück zum Thema fairer Handel und nachhaltiger Konsum auf. Die Mainzer Fair-Fashion-Szene präsentiert sich vor Ort auf dem Laufsteg und an einem gemeinsamen Stand. Darüber hinaus bieten zahlreiche Informationsstände, wie etwa von Engagement Global, der Landeszentrale für politische Bildung oder dem entwicklungspolitischen Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz, die Möglichkeit, sich intensiv mit Fragen der Einen Welt auseinanderzusetzen.

Die „Messe in der Messe“ ist seit fünf Jahren fester Teil der Rheinland-Pfalz-Ausstellung und wird gemeinsam mit fünfzehn weiteren Kooperationspartnern von der Engagement Global Außenstelle Mainz veranstaltet.

Die Upcycling-Workshops

6. und 7. April 2019, 10 Uhr bis 18 Uhr: Unter der professionellen Anleitung von Upcycling-Künstler Thomas Zigahn von Tanz auf Ruinen können die Gäste aus bedrucktem und nicht mehr anderweitig nutzbarem Papier und alten Bucheinbänden „neue“ Notizbücher gestalten. Die Teilnahme ist spontan möglich, eine Anmeldung ist nicht nötig. Die Teilnahme ist kostenfrei.

8. April 2019: Workshop „Aus alt und wertlos mach neu und besser!“ für angemeldete Schülergruppen und Klassen mit Thomas Zigahn von Tanz auf Ruinen. Die Teilnehmenden erfahren neue Einblicke in die Welt des Upcyclings und können selbst tätig werden. In der Workshop-Zeit können zwei nutzbare Upcycling-Objekte aus haushaltsüblichen Abfällen geschaffen werden.

8. April 2019: Workshop „Nimm was olles - näh was dolles!“ für angemeldete Schulgruppen und Klassen mit Brigitte Pappe, Künstlerin sowie Herren- und Damenschneidermeisterin. Jeans, Krawatten und Herrenhemden bekommen eine neue Bestimmung. Wahlweise werden unter fachkundiger Anleitung Beanies, Handyhüllen, Taschen oder ähnliches genäht.

Veranstaltungsort

Rheinland-Pfalz Ausstellung
Messe Mainz-Hechtsheim
Genfer Allee Halle 20, Faire Welten

Kontakt

info@fairewelten.de

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Gespräch über freie Wahlen im Zeitalter sozialer Medien

15. März 2019 - 13:35
Das Dresdner Forum für Internationale Politik fand im Jahr 2018 zum ersten Mal statt. Foto: Stiftung Frauenkirche Dresden/Anja Schneider

Welche Chancen bieten soziale Medien, um Frieden und demokratische Prozesse zu befördern und wie lässt sich politische Manipulation verhindern? Diese und viele weitere Fragen stehen im Zentrum des Dresdner Forums für Internationale Politik, das von Dienstag, 19. bis Mittwoch, 20. März 2019, stattfinden wird.

Die Tagung widmet sich mit einer internationalen Fachkonferenz und einer öffentlichen Abendveranstaltung dem Thema „Partizipation oder Polarisierung? Soziale Medien und gesellschaftlicher Frieden“. Am Dienstagabend, 19. März 2019, lädt das Dresdner Forum für Internationale Politik um 19 Uhr zu einer öffentlichen Veranstaltung in die Dresdner Frauenkirche ein. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer und Dr. Maria Flachsbarth, Parlamentarische Staatssekretärin des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, werden zur Eröffnung sprechen.

Der für ein größeres Publikum offene Abend widmet sich dem Thema „Wahlen im Zeitalter sozialer Medien. Frei und fair – oder frei manipulierbar?“ und ermöglicht Einblicke in aktuelle internationale Debatten und Entwicklungen. Hauptrednerin wird Laura Chinchilla sein, ehemalige Präsidentin von Costa Rica und Vorsitzende der Kofi Annan Kommission für Wahlen und Demokratie im digitalen Zeitalter. Geplant ist eine Podiumsdiskussion mit ihr und weiteren internationalen Gästen. Mit dabei sind Autorin und Bloggerin Nanjala Nyabola aus Nairobi sowie Renate Nikolay, Kabinettschefin der EU-Justizkommissarin Vera Jourova in Brüssel.

Das Dresdner Forum für Internationale Politik fand erstmalig 2018 statt und bietet jährlich eine Plattform zur Auseinandersetzung mit aktuellen Herausforderungen internationaler Politik. Bei der Fachkonferenz diskutieren unter anderem Dr. Xianhong Hu, Fachreferentin bei der Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) und Tamar Kintsurashvili, Journalistin und Geschäftsführerin der Media Development Foundation in Georgien, über die Möglichkeiten Medienkompetenz zu fördern, um Manipulation besser zu erkennen.

Das Forum ist ein Gemeinschaftsprojekt der Stiftung Entwicklung und Frieden (sef:) in Bonn, dem Freistaat Sachsen, Engagement Global und der Stiftung Frauenkirche Dresden.

Veranstaltungsort

Frauenkirche
Neumarkt
01067 Dresden

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Webinare zu entwicklungspolitischem Engagement starten

11. März 2019 - 10:38
Interessierte können von Zuhause oder am Arbeitsplatz über einen Laptop kostenfrei an den Webinaren teilnehmen. Foto: unsplash

Die Fachstelle für entwicklungspolitische Beratung und Vernetzung von Engagement Global, die Mitmachzentrale, erweitert ihr kostenfreies Beratungsangebot zu Möglichkeiten des entwicklungspolitischen Engagements um regelmäßige Webinare zu entwicklungspolitischen Themen. Interessierte können von Zuhause oder vom Arbeitsplatz über einen Computer kostenfrei an den digitalen Fachveranstaltungen teilnehmen.

Die erste Webinarreihe findet von Montag, 29. April, bis Freitag, 3. Mai 2019, statt. Innerhalb einer Woche bieten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vier einstündige Veranstaltungen mit verschiedenen entwicklungspolitischen Themen an:

  • Montag, 29. April 2019: Martin Block gibt den Teilnehmenden unter dem Titel „Entwicklungspolitische Landschaften in Deutschland“ einen Überblick über die staatlichen und zivilgesellschaftlichen Akteure und Strukturen der deutschen Entwicklungspolitik.
  • Dienstag, 30. April 2019: Iris Eisbein zeigt „Möglichkeiten der entwicklungspolitischen Inlandsförderung“ und stellt dabei staatliche wie auch zivilgesellschaftliche Förderquellen vor.
  • Donnerstag, 2. Mai 2019: Unter dem Titel „Möglichkeiten der entwicklungspolitischen Auslandsförderung“ erläutert Sylvia Becker die Voraussetzungen von staatlichen und zivilgesellschaftlichen Förderquellen.
  • Freitag, 3. Mai 2019: Im Webinar zum Thema „Nicht-finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten für entwicklungspolitisches Engagement“ stellt Richard Brand Formen des Engagements vor, die sich außerhalb der finanziellen Förderung bewegen, beispielsweise das digitale Engagement.

Die Webinare finden jeweils von 10:30 bis 11:30 Uhr statt. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Anmeldung

Bitte geben Sie bei der Anmeldung den Titel des Webinars sowie Ihren Namen an. Anmeldungen bitte an:
info@engagement-global.de

Eine Anmeldung ist bis zum Vortag (um 12 Uhr) des Webinartermins möglich. Alle weiteren Informationen zur Teilnahme erhalten Sie am Vortag des Webinars.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Ansprechperson

Christian Lieder
Telefon +49 (0) 228 20717-224
christian.lieder@engagement-global.de

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Mehr Beratung nachgefragt

26. Februar 2019 - 10:55
Ein interaktives Angebot am Stand von Engagement Global lud die Besucherinnen und Besucher zum Mitmachen und Diskutieren ein. Foto: Barbara Frommann

Wie in den vergangenen Jahren nutzte Engagement Global gGmbH – Service für Entwicklungsinitiativen auch die diesjährige didacta, um mit einem mehrköpfigen Team zu den diversen entwicklungspolitischen Angeboten zu informieren und zu beraten.

Spitzenreiter unter den rund 1.200 Beratungsgesprächen waren die Angebote des Programms Bildung trifft Entwicklung (BtE) einschließlich des Chat der Welten mit 475 Gesprächen. Es folgten mit 404 Gesprächen der Themenkomplex rund um Bildung für nachhaltige Entwicklung, Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik und Orientierungsrahmen für den Lernbereich Globale Entwicklung.

Stärker nachgefragt als in den Vorjahren waren auch die Materialien. Insbesondere der Orientierungsrahmen, der Schulen dabei unterstützt, Globales Lernen und Bildung für nachhaltige Entwicklung strukturell und organisatorisch im Unterricht zu verankern, ging weg „wie warme Semmeln“. 140 Exemplare wurden im Laufe von Beratungsgesprächen an Interessierte weitergereicht.

Regen Zulauf hatte der Stand B-052 in der Halle 7 auf dem Kölner Messegelände auch dank des interaktiven Angebots. BtE bot jeden Tag eine zweistündige Sonderaktion. Das Weltverteilungsspiel und zwei Puzzles – zu Afrika und Lateinamerika – luden zum Mitmachen, Nachdenken und Diskutieren ein.

Mohamad Ahmad und Mohamad Nourredin Khabbaze aus Syrien erzählten ihre Geschichte und gaben so Flucht und Migration ein menschliches Gesicht. Ein weiterer BtE-Referent, Hanns Groeschke, entfaltete sein Wissen zu fairem Handel und fairem Konsum entlang der Kokosnuss. Die europaweit größte Bildungsmesse hat sich damit einmal mehr als Ort des Austauschs und Lernens bewährt.

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Grüner Roter Teppich zählt zu den Berlinale-Gewinnern

15. Februar 2019 - 10:04
Schauspieler Alexander Scheer fuhr mit einer Elektro-Kehrmaschine am Berlinale Palast vor. Foto: Engagement Global/André Mischke

Prominente wie Meret Becker, Marie Nasemann und Alexander Scheer setzten ein starkes Zeichen für die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung auf der Berlinale. Sie trugen recycelte Kleider oder ließen sich mit einer Kehrmaschine anstelle einer Limousine vorfahren. Mit diesen Aktionen macht das Projekt #17Ziele von Engagement Global zusammen mit der Berlinale auf die Vermüllung von Meeren und Umwelt aufmerksam.

Am Wochenende geht die 69. Berlinale mit der Verleihung des Goldenen und der Silbernen Bären zu Ende. Ein Gewinner steht bereits jetzt fest: der Rote Teppich. Außen zwar rot, innen aber grün - lag er vor den Hauptspielstätten Berlinale Palast, Friedrichstadt-Palast und Zoo Palast. Hergestellt war das Stück aus recycelten Fischernetzen, abgenutzten Teppichen und ausgemusterten Fehlproduktionen.

Und die Stars waren begeistert - sie alle liefen über den grünsten Roten Teppich, der jemals bei der Berlinale zum Einsatz kam: Jury-Präsidentin Juliette Binoche, Schauspiel-Legende Catherine Deneuve, Regisseur Fatih Akin, Rockstar Marius Müller Westernhagen und viele andere. Aktiv unterstützt wurde die Aktion des Projekts #17Ziele unter anderem von Schauspielerin Meret Becker, die in einer Garderobe aus alten Milchverpackungen über den grünen Roten Teppich lief. Model Marie Nasemann zeigte sich ebenfalls in einem Designerkleid aus Plastiktüten und Schauspieler Alexander Scheer fuhr statt mit der Limousine mit einer Kehrmaschine am Berlinale Palast vor. Hinzu kamen die Moderatorin Carolin Henseler sowie die Schauspielerinnen und Schauspieler Lena Urzendovsky, Kim Riedle, Odine Johne, Nadja Jo Klapper, Ben Blaskovic, Frederik Schmid und Johannes Heinrichs.

Im Blitzlichtgewitter des Festivals machte der grüne Rote Teppich deutlich, dass Meeresschutz und Nachhaltigkeit nicht nur Aufgaben der Politik sind. „Denn jeder Einzelne kann einen Beitrag leisten: faire, nachhaltige Produkte kaufen, Plastik vermeiden oder wo möglich wiederverwerten. Engagement Global berät und fördert Projekte, die sich für die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung einsetzen und sensibilisiert Menschen für diese Themen“, sagt Dr. Jens Kreuter, Geschäftsführer von Engagement Global.

Er freut sich über die vielen prominenten Unterstützerinnen und Unterstützer, die sich für Nachhaltigkeit einsetzen und damit auch ihre Fans auf die Themen der 17 Ziele aufmerksam machen. „Nur wenn jeder die 17 Ziele kennt, kann er sich auch für sie einsetzen“, so Kreuter weiter. Der Schutz der Meere ist dabei nur eines der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen, die bis zum Jahr 2030 verwirklicht sein sollen.

Für den grünen Roten Teppich ist nach der Berlinale noch lange nicht Schluss. Er wird auch weiter zum Einsatz kommen. In welcher Form das sein wird, gibt #17Ziele dann rechtzeitig bekannt.

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17 Ziele auf der Berlinale: Grüner roter Teppich für Filmfestspiele

4. Februar 2019 - 9:01
Ab dem 7. Februar laufen die Stars bei der Berlinale über den grünen roten Teppich. Foto: Richard Hübner/Berlinale 2014

2.430 Quadratmeter Teppich hergestellt aus 1,6 Tonnen Meeresmüll – der diesjährige rote Teppich, auf dem die Stars während der internationalen Filmfestspiele Berlin, kurz Berlinale, flanieren, steht ganz im Zeichen von Nachhaltigkeit. Damit macht das Projekt #17Ziele von Engagement Global, zusammen mit der Berlinale, auf die Vermüllung von Meeren und Umwelt aufmerksam.

Der rote Teppich, über den während der Berlinale von Donnerstag, 7. Februar, bis Sonntag, 17. Februar 2019, alles läuft, was Rang und Namen hat, ist diesmal trotz seiner roten Farbe grün. Der vor den Hauptspielstätten Berlinale Palast, Friedrichstadt-Palast und Zoo Palast ausgelegte Teppich besteht aus recycelten Fischernetzen sowie abgenutzten Teppichen und ausgemusterten Fehlproduktionen. Er ist damit der grünste rote Teppich, der jemals bei der Berlinale eingesetzt wurde.

Im Blitzlichtgewitter des Festivals macht diese Aktion des Projekts #17Ziele deutlich, dass Meeresschutz und Nachhaltigkeit nicht nur Aufgaben der Politik sind. Jeder Einzelne kann einen Beitrag leisten – sei es Plastikverpackungen zu vermeiden oder am Strand Müll zu sammeln. Der „grünste rote Teppich aller Zeiten“ trägt diese Botschaft in den Alltag der Menschen und fordert nicht nur Filmfreunde dazu auf, etwas gegen den Plastikmüll zu tun.

Der Schutz der Meere ist nur eines der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen, die bis zum Jahr 2030 verwirklicht sein sollen. Das Projekt #17Ziele von Engagement Global will mit Hilfe dieser Aktion bei der Berlinale die Themen der 17 Ziele konkret und öffentlichkeitswirksam begreifbar machen.

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weltwärts weiterhin gefragt

30. Januar 2019 - 15:46
Im vergangenen Jahr feierten rund 1.000 Gäste das 10-jährige Jubiläum von weltwärts. Foto: Engagement Global/Inga Kjer

Im vergangenen Jahr reisten 3.382 Freiwillige in rund 60 Länder aus. Die beliebtesten Einsatzländer waren Indien, Südafrika, Peru, Bolivien und Ghana. Mit der Süd-Nord-Komponente leisteten im gleichen Zeitraum 640 junge Menschen aus Afrika, Asien, Lateinamerika, Osteuropa und Ozeanien einen Freiwilligendienst in Deutschland. 2017 waren es noch 564 Personen. Die meisten Freiwilligen kamen aus Kolumbien, Indien, Bolivien, Uganda und Tansania.

In der Nord-Süd-Komponente sind die Entsendezahlen gegenüber dem Jahr 2017, in dem 3.706 Freiwillige ausreisten, gesunken. Die Koordinierungsstelle weltwärts bewertet die Zahlen dennoch positiv. „Obwohl die Zahl von flexiblen, kommerziellen Auslandsangeboten zugenommen hat, bewegen sich die Entsendezahlen von weltwärts seit Jahren zwischen 3.400 und 3.700 Freiwilligen jährlich“, so Astrid Neumann, Leiterin der Koordinierungsstelle weltwärts. Schwankungen in den Entsendezahlen seien normal und durch verschiedene Ursachen begründet. „Wenn beliebte Einsatzländer wie Nicaragua aufgrund von Sicherheitsbedenken für weltwärts gesperrt werden oder wie in Tansania Probleme bei der Visavergabe die Einreisezahlen sinken lassen, so wirkt sich dies natürlich auch auf die Gesamtzahlen aus“, erklärt Neumann. Einige Entsendeorganisationen hätten außerdem sinkende Bewerbungszahlen gemeldet. „Daraus können wir aber bislang keinen allgemeinen Trend ableiten“, so Neumann weiter.

Mit dem entwicklungspolitischen Freiwilligendienst weltwärts können junge Menschen zwischen 18 und 28 Jahren einen staatlich geförderten Freiwilligendienst in Afrika, Asien, Lateinamerika, Osteuropa oder Ozeanien machen. Sie unterstützen in der Regel ein Jahr ein lokales Projekt mit Kindern oder ein Projekt im Bereich Gesundheit, Kultur, Sport, Umweltschutz oder Landwirtschaft. Dadurch sollen sie andere Kulturen kennenlernen und Impulse für ein solidarisches Engagement nach der Rückkehr mitnehmen. Voraussetzungen für weltwärts sind ein Schulabschluss und im Falle des Haupt- oder Realschulabschlusses eine Berufsausbildung oder ähnliche Erfahrungen sowie Offenheit, Lernbereitschaft und Engagement.

Pressekontakt weltwärts

Daniela Heblik
Koordinierungsstelle weltwärts
E-Mail:
daniela.heblik@engagement-global.de

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Hauptstadt des Fairen Handels 2019: Bewerbung startet

22. Januar 2019 - 13:02
Diese Kommunen waren beim Wettbewerb 2017 erfolgreich. Foto: Iris Maria Maurer

Bereits zum neunten Mal zeichnet die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global Städte und Gemeinden für ihr lokales Engagement zum Fairen Handel aus. Kommunen können sich ab sofort für den Wettbewerb „Hauptstadt des Fairen Handels 2019“ bewerben, der global verantwortliches und nachhaltiges Handeln in Kommunen würdigt und alle zwei Jahre ausgetragen wird. Teilnehmen können Städte und Gemeinden in Deutschland, die mit innovativen Projekten und Maßnahmen die Themen Fairer Handel und Faire Beschaffung unterstützen, ob mit einzelnen Aktionen oder langfristigen Projekten. Einsendeschluss ist der 28. Juni 2019.

Eine unabhängige Jury entscheidet, auf welche fünf Städte und Gemeinden sich die Preisgelder von insgesamt 200.000 Euro verteilen. Den Titel „Hauptstadt des Fairen Handels 2019“ bekommt jedoch nur eine Kommune verliehen. Zusätzlich werden fünf Sonderpreise für besonders innovative und ausgefallene Projekte vergeben, die mit jeweils 10.000 Euro dotiert sind. Unabhängig von der Platzierung lädt die SKEW alle teilnehmenden Städte und Gemeinden in 2020 exklusiv zu zwei zweitägigen Treffen ein, bei denen sich die Kommunen über ihre Erfahrungen austauschen können. Außerdem werden unter allen Nicht-Preisträgern 20 Strategie- und Kommunikationsberatungen zu Fairem Handel und Fairer Beschaffung sowie 10 Faire Kochshows verlost.

Der Wettbewerb findet im Rahmen der Fairen Woche 2019 statt, der bundesweiten Aktionswoche des Fairen Handels. In diesem Jahr bildet die Preisverleihung zudem den Auftakt zum bisher größten Kongress zu den Themen Fairer Handel und Faire Beschaffung, bei dem sich alles um Ideen- und Erfahrungsaustausch, Wissenstransfer sowie Vernetzung drehen soll. Schirmherr des Wettbewerbs „Hauptstadt des Fairen Handels“ ist der Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dr. Gerd Müller.

2017 bewarben sich 100 Kommunen mit 905 Projekten, so viele wie noch nie. Die bisherigen Preisträger des begehrten Titels waren: Köln (2017), Saarbrücken (2015), Rostock (2013), Bremen (2011), Marburg (2009), Düsseldorf (2007) und Dortmund (2003 und 2005).

Ansprechperson

Michael Marwede
Telefon: 0228 20717-332
E-Mail:
michael.marwede@engagement-global.de

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Arbeiten bei Engagement Global

10. Januar 2019 - 16:10
Engagement macht stark! Foto: Engagement Global

Wer sich für globale Zusammenhänge interessiert und sie mitgestalten möchte, dem bietet Engagement Global vielseitige berufliche Möglichkeiten. Gegründet im Jahr 2012, beschäftigt die Organisation heute über 500 Mitarbeitende an sieben Standorten. Nun zeichnete Focus-Business Engagement Global als einen von Deutschlands Top-Arbeitgebern des Mittelstands im Bereich Bildung und Kultur aus.

Als Ansporn für das Jahr 2019 setzt sich Engagement Global, bestehenden und zukünftigen Beschäftigten weiterhin ein attraktives Arbeitsumfeld zu bieten, um Leistungsbereitschaft, Initiative, Kreativität und interkulturelle Kompetenz zu fordern und fördern.

Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie stellt einen wichtigen Baustein im modernen Arbeitsleben dar. Engagement Global ist darum nach dem Audit „Beruf und Familie“ zertifiziert. Flexible Arbeitszeiten, Teilzeitmodelle, die Möglichkeit zur mobilen Arbeit sowie die Einrichtung eines Familienservices, der Mitarbeitende beispielsweise in Fragen zur Pflege von Familienangehörigen berät: all dies sind Maßnahmen zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Der berufliche Einstieg bei Engagement Global steht Menschen verschiedener Disziplinen offen. Gesucht werden sowohl Bewerberinnen und Bewerber aus den Naturwissenschaften oder der Informationstechnik, wie auch Absolventinnen und Absolventen von geisteswissenschaftlichen Studiengängen wie Sozialwissenschaften, Ethnologie oder Interkultureller Kommunikation. Juristinnen und Juristen, Betriebswirte und Betriebswirtinnen unterstützen bereits jetzt in der Organisationsentwicklung. Mit dem Hauptsitz in Bonn und weiteren Standorten in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Mainz, Leipzig und Stuttgart bietet Engagement Global Anlaufstellen für entwicklungspolitisches Engagement in ganz Deutschland.

Engagement Global setzt sich zudem in besonderem Maße für Chancengleichheit in der Belegschaft ein. Die Interessen von Bewerberinnen und Bewerber sowie von Mitarbeitenden werden durch eine Schwerbehindertenbeauftragte sowie eine Gleichstellungsbeauftragte sichergestellt. Das Miteinander im Kollegium stützt sich auf gegenseitigen Respekt und Toleranz.

Aktuelle Stellenausschreibungen der Stellenangebote finden Sie auf der Homepage von Engagement Global sowie über Bund.de und Interamt.de.

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Weltweit engagieren, beruflich profitieren

8. Januar 2019 - 16:07
Zwei KF-Teilnehmer arbeiten bei dem Projektpartner Fundación Escuela para la Vida in Kolumbien. Foto: Engagement Global / Fundación Escuela para la Vida

Seit drei Jahrzehnten bietet der Konkrete Friedensdienst jungen Berufstätigen die Chance, ihre fachlichen Fertigkeiten in Projekten im Globalen Süden einzusetzen. Das Programm der Landesregierung Nordrhein-Westfalen (NRW) wird von Engagement Global gGmbH mit ihrer Außenstelle in Düsseldorf durchgeführt. Dank der Kooperation mit dem Westdeutschen Handwerkskammertag (WHKT) ist mit dem Programm seit zehn Jahren auch eine Zusatzqualifizierung verbunden: „Junges Handwerk in der Entwicklungszusammenarbeit.“

Ihr Zertifikat für diese Zusatzqualifizierung können 50 junge Berufstätige am kommenden Mittwoch, 16. Januar 2019, in Düsseldorf entgegennehmen.

Haus der Universität
Schadowplatz 14
Düsseldorf

Die Veranstaltung (Zertifikatsverleihung und Podiumsdiskussion) ist offen für Presse und findet von 15 Uhr bis voraussichtlich 17 Uhr statt.

Dr. Stephan J. Holthoff-Pförtner, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales des Landes Nordrhein-Westfalen und Berthold Schröder, Vizepräsident des WHKT und Vorsitzender der Landes-Gewerbeförderungsstelle des nordrhein-westfälischen Handwerks werden gemeinsam mit dem Geschäftsführer von Engagement Global, Dr. Jens Kreuter, die Zertifikate überreichen.

Weltweit engagieren, beruflich profitieren?

Die Zusatzqualifizierung, ursprünglich an Fachkräfte aus dem Handwerk gerichtet, wird mittlerweile auch von anderen Berufsgruppen nachgefragt. Deshalb werden 2018 erstmals zusätzliche Zertifikate für „Junge Pflege“, „Junge Soziale Arbeit“ und „Junger Handel“ verliehen.

Über den Nutzen fachlich geprägten Engagements in einem Entwicklungsprojekt sowie über die besonderen Herausforderungen für die teilnehmenden Betriebe und die jungen Berufstätigen diskutieren nach der Zertifikatsverleihung Dr. Jens Kreuter, Anita Urfell von der Handwerkskammer Münster, Thomas Waxweiler vom WHKT und „Vater“ der Zusatzqualifizierung, Dirk Schnaar, Ausbilder für Garten- und Landschaftsbau im Grünflächenamt der Stadt Köln sowie Yvonne Groß. Sie ist Auszubildende der Stadt Köln und grub 2018 in Namibia Wasserstellen für Elefanten. Dieses KF-Projekt begleitete Dirk Schnaar in den Jahren 2017 und 2018 als Betreuer.

Konkreter Friedensdienst konkret

Knapp 10.000 junge Berufstätige oder Auszubildende aus NRW haben seit seiner Gründung 1986 in Projekten des Konkreten Friedensdienstes (KF) rund um den Globus gearbeitet. 2018 waren sie in 16 Ländern aktiv: Äthiopien, Burkina Faso, Ghana, Namibia, Nigeria, Südafrika, Tansania; Argentinien, Brasilien, Bolivien, Chile, Kolumbien; Israel und Palästinensische Gebiete, Jordanien; Thailand.

Teilnehmen können am KF junge Menschen zwischen 18 und 25 Jahren, als Einzelpersonen oder in Gruppen von bis zu zehn Personen. Erwerbslose, Auszubildende und junge Berufstätige können bis zum 27. Lebensjahr zugelassen werden. Gefestigte Kontakte zu einer Partnerorganisation im Zielland sind Voraussetzung für eine Teilnahme. Unterstützt werden die Teilnehmenden durch gezielte Vor- und Nachbereitung des Projektaufenthaltes sowie eine Teilfinanzierung von maximal 950 Euro.

Kooperationspartner des KF im Handwerk ist der WHKT. Partner bei der Zusatzqualifizierung sind aktuell die Katholische Hochschule NRW/Fachbereich Soziale Arbeit, kbs – Die Akademie für Gesundheitsberufe und die Stadt Köln.

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Fachtagung zum Orientierungsrahmen Globale Entwicklung

11. Dezember 2018 - 8:51
Podiumsdiskussion auf der Orientierungsrahmen-Fachtagung. Foto: Nico Drago / MAPP media GmbH

Im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und der Kultusministerkonferenz (KMK) führte Engagement Global am Donnerstag, 6. und am Freitag, 7. Dezember 2018 in Köln die jährlich stattfindende Fachtagung zur Umsetzung und Weiterentwicklung des Orientierungsrahmens Globale Entwicklung (OR-Fachtagung) durch. Rund 185 Fachleute aus Ministerien, Wissenschaft, Lehrerbildung, Schulen und Nichtregierungsorganisationen nahmen daran teil.

Die Bedeutung von Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) unterstrich Dr. Jens Kreuter, Geschäftsführer von Engagement Global: „BNE wird als Bildungskonzept verstanden, das die Menschen zu zukunftsfähigem Denken und Handeln im Sinne der 17 Ziele für nachhaltigen Entwicklung befähigt.“ Der Orientierungsrahmen setze hier wichtige Impulse, um dauerhafte Lernprozesse in Gang zu setzen, die zu einer Beteiligung an gesellschaftlicher Transformation ermutigten und befähigten.

Die wechselseitige Beziehung von BNE und digitaler Bildung, ihre Chancen und Risiken sowie ihre weitreichenden Implikationen für die Didaktik, war ein Thema der OR-Fachtagung.

Ein weiterer Fokus lag auf der möglichen Erweiterung des OR auf die Sekundarstufe II. Wulf Bödeker, BNE-Berichterstatter der Kultusministerkonferenz, betonte hierzu: „Globales Lernen als Teil von BNE ist eine Chance vor allem auch für die gymnasiale Oberstufe.“ Denn dort lernten Schüler und Schülerinnen, systematisch zu denken. Sie eigneten sich Kompetenzen an, um Fachurteile einzuschätzen, zu überprüfen und in einen Problemzusammenhang zu stellen, sagte Bödeker.

Nicht nur thematisch, auch methodisch bot die Tagung eine große Bandbreite: mit Vorträgen und Präsentationen, Podiumsdiskussionen und Gesprächsrunden, auch zur Fortführung des Weltaktionsprogramms bis 2030 und zur Diskriminierungssensibilität im Unterricht. In acht verschiedenen Workshops erarbeiteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Konzepte und Strategien, beispielsweise zu Schnittstellen von BNE und Open Educational Resources, also frei zugänglichen Bildungsmaterialien, oder zu lokalen und regionalen Bildungspartnerschaften als Impuls für BNE in der Schule.

Die Ergebnisse der Orientierungsrahmen-Fachtagung werden bis Februar 2019 auf der Internetseite Globale Entwicklung in der Schule veröffentlicht werden.

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Nachhaltigkeitspreis für kommunale Partnerschaften

30. November 2018 - 14:41
Der Nachhaltigkeitspreis für Kommunale Partnerschaften wird 2018 zum ersten Mal verliehen. Foto: Deutscher Nachhaltigkeitspreis

In diesem Jahr wird der 11. Deutsche Nachhaltigkeitspreis erstmalig in der Kategorie „Kommunale Partnerschaften“ verliehen. Vier Städte-Paare haben sich für das Finale qualifiziert: Gudensberg – Schtschyrez (Ukraine), Leipzig – Travnik (Bosnien und Herzegowina), Solingen – Thiès (Senegal) und Wernigerode – Hoi An (Vietnam). Sie alle eint ihr Engagement für die Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung. Der Nachhaltigkeitspreis wird während des Deutschen Nachhaltigkeitstages am Freitag, 7. Dezember 2018 von Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller in Düsseldorf überreicht.

Der Nachhaltigkeitspreis für kommunale Partnerschaften wurde gemeinsam vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global initiiert. „Gute Partnerschaftsarbeit muss gewürdigt werden und zum Nachahmen einladen. Deshalb hat das BMZ mit der SKEW in diesem Jahr erstmals einen Deutschen Nachhaltigkeitspreis in der Kategorie ‚Kommunale Partnerschaften‘ ausgelobt. Egal, wer den Preis erhält – alle Kommunen im Wettbewerb zeigen eindrücklich, was kommunale Zusammenarbeit bewirken kann“, erklärt Dr. Stefan Wilhelmy, Leiter des Fachbereichs Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global.

Die Servicestelle bündelt ihre Angebote zur Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsagenda für Kommunen im Programm „Global – Lokal: Agenda 2030 verOrten“. Die Kommunen setzen die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung vor Ort um und positionieren sich gemeinsam mit ihren Bürgerinnen und Bürgern sowie ihren Partnern im globalen Süden zu den zentralen Fragen unserer Zeit: Welchen Beitrag zum Klimaschutz können Kommunen leisten? Wie kann nachhaltige Produktion gefördert werden? Und wie soll sich die eigene Kommune bis 2030 entwickeln? Das Vorhaben wurde als Leuchturmprojekt 2018 der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie ausgewählt und zeigt auf, wie globale Zielsetzungen, nationale Strategien und kommunale Aktivitäten ineinandergreifen können.

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis ist die nationale Auszeichnung für vorbildliche Leistungen der Nachhaltigkeit in Wirtschaft, Forschung, Architektur und Kommunen. Mit fünf Wettbewerben, 800 Bewerbern und 2.000 Gästen zur Abschlussveranstaltung ist der Preis der größte seiner Art in Europa. Die Auszeichnung wird seit 2008 von der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V. vergeben in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung, kommunalen Spitzenverbänden, Wirtschaftsvereinigungen, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Forschungseinrichtungen. Mit dem Preis werden Akteure und Ideen mit Vorbildfunktion gefördert.

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