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Wir kommunizieren Nachhaltigkeit
Aktualisiert: vor 42 Minuten 24 Sekunden

Youths for Future

16. August 2019 - 16:49

Das KMGNE arbeitet seit vielen Jahren mit dem Fritz-Greve-Gymnasium in Malchin zusammen. Seit 2017 wird gemeinsam zum Anthropozän geforscht. Eine Webseite bringt jetzt die gemeinsamen Unternehmungen unter einen Hut.

In der Mecklenburgischen Schweiz wird Schulgeschichte geschrieben. Aktuell ist das Fritz-Greve-Gymnasium in Malchin eine BNE Modellschule, im Programm der mecklenburgischen Landesarbeitsgruppe (LAG) Bildung für nachhaltige Entwicklung. Dem ging 2018 die Teilnahme am Programm ‚Schools of Tomorrow‚ im Haus der Kulturen der Welt in Berlin voraus. Es folgte die Herausgabe einer Schülerzeitung. Ein Kochbuch entsteht gemeinsam mit der Gestaltung eines eigenen Restaurants an der Schule, das nachhaltig bewirtschaftet werden soll. All diese Aktivitäten und Projekte werden nun auf der Webseite schulevonmorgen.org präsentiert, die gerade online gegangen ist.

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Schule von Morgen

15. August 2019 - 13:14
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Von der Zukunftsstadt Malchin zur resilienzfähigen Region Mecklenburgische Schweiz

9. August 2019 - 14:47

Im Rahmen des von der Bosch-Stiftung (im Programm Spielraum) unterstützten Forschungsprojektes „Land*Stadt Transformation gestalten“ sowie des Projektes Regio-Brandig Mecklenburgische Schweiz ist im Frühjahr des Jahres ein Teilprojekt begonnen worden, das sich mit der zukünftigen Resilienzfähigkeit der ländlichen Region um den Kummerower See befasst.

Das Projekt verbindet Zukunftsforschung und transdisziplinäre Transformationsforschung. Es setzt auf dem Ansatz auf, den das KMGNE 2016 bei dem Projekt Zukunftsstadt Malchin angelegt hatte und das mit dem Foresight-Festival der Martin Luther Universität Halle (jetzt Berlin) verknüpft war.

Das Design des Forschungsprojektes ist wissenschaftlich und zielt zudem auf konkretes Handlungswissen ab.

Wissenschaftliche Fragen sind, wie sich belastbare resilienzfähige Entwicklungsszenarien (z.B. Gestaltung von Ökosystemen) für die Daseinsvorsorge in ländlichen Räumen in 30 Jahren designen lassen. Desweiteren geht es darum, welches prognostische undexplorative Wissen bei wem in lokalen Systemen zu finden ist.

Das Handlungswissen für lokale Entscheider besteht etwa darin, welche Governancestrukturen (also Leitungs-, Organisationsstrukturen) und Institutionen des Wissens gebraucht werden und welche infrastrukturellen, niedrigschwelligen Doppelstrukturen für Extremereignisse notwendig sind, um die Anfälligkeit (Vulnerabilität) eines Systems wahrnehmen und bewältigen zu können.

Vom 16.8. – 18.8.2019 findet ein Forschungskolloquium in Karnitz statt, das offen organisiert ist und Expertise von Citizen Science einbezieht.

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Szenarische Zukunftsbilder

9. August 2019 - 13:59

In einem Verbund bereitet das KMGNE gegenwärtig ein Projekt unter dem Arbeitstitel „Zukunftsgeschichten“ vor, das sich der Entwicklung szenarischer Zukunftsbilder für eine Klimakultur, die sich dem 1,5 Grad-Ziel verpflichtet fühlt, widmet.

Das explorative Projekt wird zusammen mit dem Fraunhofer Institut ISE und dem Institut für Zukunftsstudien und Technologiebwertung (IZT) im Kontext von Energiewende und Klimafolgenanpassung entwickelt. Es schafft Bedingungen, in denen das Erkunden möglicher Zukünfte durch spekulative und provokative Szenarios stattfindet, welche durch Designobjekte erzählt werden (Methode des Design Fiction, die auch bei der Internationalen Sommeruniversität „Transmedia Storytelling | Kultur des Klimawandels“ eingesetzt wird). Darüber sollen Debatten über zuvor nicht besprochene mögliche und „anfassbare“ Zukünfte angestoßen und diskutiert werden. Auf diese Weise können für die Energiewende relevante Fragestellungen formuliert und erkundet werden.

Dem Resilienzansatz folgend wird dabei explizit auf die Wissensbasiertheit der Zukunftsoptionen geachtet, die zwangsläufig den Umgang mit Nichtwissen und Unsicherheit einschließt. In Zukunftswerkstätten werden Debatten in den Narrativentwicklungen angesiedelt und mit Transformationswissen aus der Wissenschaft zu gesellschaftlichen Trends und Energiesystemwissen angereichert. Damit wird die Gefahr, dass Zukunftsgeschichten zu spekulativ geraten und von der Wirklichkeit entkoppelt werden, reduziert.

Das Ziel besteht darin, die Ergebnisse der Zukunftsbildentwicklungen in Kommunikationsformate zu überführen, mit denen:

  • die individuelle Reflektion über die Energiewende aktiviert
  • negative Emotionen durch positive Bilder ersetzt und durch hoffnungsvolle Geschichten sichtbar gemacht werden können.

Eine nächste Abstimmung wird am Rande der ENavi-Diskursveranstaltung zu „Akzeptanz und politische Partizipation in der Energietransformation“ am 25. September 2019 in Berlin stattfinden.

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Aktivistische Klimakunst sollte Lösungen anbieten

2. August 2019 - 19:18

Das Projekt CLIMART untersuchte die psychologischen Effekte von Klimakunst. Daraus hervorgehend ist jetzt eine Studie erschienen, die untersucht, ob Klimakunst zum Handeln stimulieren kann.

Laura Kim Sommer und Christian A. Klöckner, der das Projekt CLIMART leitete, haben den wissenschaftlichen Aufsatz über aktivistische Kunst in dem Journal „Psychology of Aesthetics, Creativity and the Arts“ veröffentlicht. Für ihre Studie haben sie 874 Besucher der ArtCOP21 zu einer Auswahl von 37 dort präsentierter Kunstwerke hinsichtlich kognitiver und emotionaler Effekte befragt. Die ArtCOP21 ist ein Klimakunst-Festival, das 2015 parallel zur Klimakonferenz COP21 in Paris stattfand.

Die beiden Wissenschaftler*innen kamen zu dem Ergebnis, dass lösungsorientierte Kunstwerke, die sie dem Cluster „the awesome solution“ zuordneten, am ehesten den psychologischen Effekt der Publikumsaktivierung aufwiesen. Diese Kunstwerke waren im öffentlichen Raum platziert und nicht explizit als Kunstwerke ausgewiesen. Sie werden in der Studie als schöne und farbige Darstellungen der erhabenen Natur („beautiful and colourful depictions of sublime nature“) beschrieben, die Lösungen zu Umweltproblemen zeigen.

Eine unbefriedigende Wirkung wiederum hatten Kunstwerke, die in der Studie als „the challenging dystopia“ bezeichnet werden. Dunkle Farben, metallische und künstliche Materialien zeichneten diese Werke aus. Zusammen mit Arbeiten der beiden anderen Cluster „the comforting utopia“ und „the mediocre mythology“ waren dystopische Ansätze in großer Zahl vorhanden.

Die Kategorie „awesome solutions“ bildeten lediglich drei Kunstwerke. Das hört sich zunächst unbefriedigend an. In der Studie wird abschließend darauf eingegangen. Da heißt es, dass es nicht ausreiche, Probleme auf ästhetische Weise zu zeigen. Es sei wichtig, einen persönlichen Bezug herzustellen, Ursachen und Konsequenzen darzustellen und Lösungen anzubieten.

Dem kann hinzugefügt werden, dass es möglicherweise nicht ganz einfach ist, Kunst zu schaffen, die Lösungen zu Umweltproblemen oder anderen gesellschaftlichen Konflikten anbietet. Das gilt ja auch für Geschichten, seien sie nun in Film, Fernsehen oder einem anderen Medium erzählt. Auch in Literatur, Film und Fernsehen (Streaming-Plattformen eingerechnet) finden sich sehr viele dystopische Erzählungen. Das kann viele Gründe haben, mit denen wir uns auseinandersetzen können.

Hier geht es zur Studie.

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Anna Hope

22. Juli 2019 - 14:58
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Jugendkongress und Jugendkreativfestival 2019

18. Juli 2019 - 13:11

Auch 2019 findet der Jugendkongress mit dem Jugendkreativfestival als spätsommerlichem krönendem Abschluss auf dem Projekthof Karnitz statt.

Das Projekt hat bereits begonnen und die ersten Treffen haben stattgefunden.

Höhepunkt der Inititative von und für junge Menschen, die sich für eine partizipative Gestaltung der nachhaltigen Zukunft stark machen wollen, ist das Jugendkreativfestival. Am 28. September 2019 ist es soweit und es werden wieder viele praxisnahe Workshops angeboten – zum Klimaaktivismus, wie Adbusting, Guerilla Marketing/Gardening, Streetart-Aktionen. Für Inputs sind Referent*innen und Repräsentant*innen verschiedener Bewegungen wie Fridays for Future, Rhythms of Resistance oder Extinction Rebellion angefragt.

Hier geht es zur Projektbeschreibung.

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Jugendkongress Mecklenburg-Vorpommern 2019

18. Juli 2019 - 12:50
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Klimaschutz in Schule und Unterricht

16. Juli 2019 - 10:28

Es muss darauf hin gearbeitet werden, das Thema Klimawandel/Klimaschutz/Klimakultur stärker im schulischen Unterricht zu verankern. Die Internetplattform Globales Lernen unterstützt dies und bietet ab sofort mit „Fridays for Future“ ein neues Fokusthema mit Bildungsmaterialien zum Klimaschutz.

In der Fokusrubrik „Fridays for Future“, werden Bildungsmaterialien und -medien, Aktionen und Projekte sowie Hintergrundinformationen, Veranstaltungen und Weiterbildungen zum Thema Klimawandel/Klimaschutz gebündelt vorgestellt.

Das Portal Globales Lernen der Eine Welt Internet Konferenz (EWIK) ist das zentrale deutschsprachige Internetangebot zum Globalen Lernen und zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Es bietet einen umfangreichen Service zu Online-Bildungsmaterialien, Aktionen, Veranstaltungen und Hintergrundinformationen. Zielgruppen sind Multiplikator*innen in Schule, Jugend- und Gemeindearbeit, in der Lehreraus- und -fortbildung, staatliche und nichtstaatliche Akteur*innen in Entwicklungspolitik und entwicklungsbezogener Bildungsarbeit sowie die entwicklungspolitisch interessierte Öffentlichkeit.

Weitere Fokusrubriken sind Digitalisierung und Globales Lernen, Degrowth, Sustainable Development Goals, Flucht und Asyl, Abfall und Müllexporte weltweit sowie Lebensmittelverschwendung. Es sei darauf hingewiesen, dass auch das Thema Digitalisierung/Medien stärker in den Schulunterricht integriert werden muss.

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Tim Urbanek

13. Juli 2019 - 9:22
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Die Sprache des Klimajournalismus

9. Juli 2019 - 10:34

Welcher Begriff ist besser in der Medienbericherstattung, „Klimawandel oder Klimakrise?“ Macht es Sinn, positive Geschichten darüber zu erzählen, was mit dem Klima passiert und welche Auswirkungen auf Mensch und Gesellschaft zu beobachten sind oder ist das krisenhafte zu aktenzuieren? Darum ging es beim partizipativen Podiumsgespräch am 5. Juli 2019 in der taz Kantine in in der Friedrichstraße 21 in Berlin.

Um über „Wörter die Geschichte schreiben“ zu sprechen, hatten das Netzwerk Degrowth-Journalismus und die taz Panter Stiftung renommierte Journalist*innen eingeladen. Um deren journalistische Positionen ging es zuerst. Ute Scheub, Gründungsmitglied der taz und freie Journalistin sowie Buchautorin betonte die Relevanz, im Schreiben nach neuen Worten Ausschau zu halten. Bernhard Pötter von der taz sprach sich dafür aus, auf der Suche nach geeigneten Begriffen keine semantische Debatte zu beginnen. Inken Behrmann, ehemalige Sprecherin von Ende-Gelände und Autorin für Blätter für deutsche und internationale Politik bezog sich auf Greta Thunbergs Aussage, „Unser Haus brennt“ und plädierte dafür, mit dem Schreiben vom Wissen zum Handeln zu gelangen. Torsten Schäfer, Professor für Journalismus an der University of Applied Sciences Darmstadt, betonte das Schreiben über Artenvielfalt, und stellte ferner heraus, dass der Klimawandel kein Thema, sondern eine Daseinsform sei, was das Schreiben darüber wesentlich beeinflusse. Johanna Romberg, die für GEO schreibt und zweimal den Egon-Erwin Kisch-Preis für Reportagen erhalten hat, stellte ebenfalls Diversität ins Zentrum ihres Zugangs zum journalistischen Schreiben. Moderiert wurde der Abend von Leonie Sontheimer und Lukas Dörrie vom Netzwerk Degrowth-Journalismus.

Mit diesen Positionen ging es in den partizipativen Teil des Abends. Die Experten bildeten Gruppen, denen sich die Besucher der Veranstaltung ihrem Interesse folgend anschließen konnten. In diesen Gruppen wurde 20 Minuten diskutiert. Im Anschluss wurden die Diskussionen im Plenum von Teilnehmenden zusammengefasst, die sich bereit erklärt hatten, die Gruppen zu moderieren. Die Zusammenfassungen brachten wenig neue Erkenntnisse. Kann die Sprache poetisch sein? Wie ist der Ablauf in Zeitungsredaktionen? Welche Alternativen gibt es zu einer Formulierung wie „Hitzerekord gebrochen“? Ist der konstruktive Journalismus die Lösung? Abschließend wurden die Gäste auf dem Podium gebeten, spontan eine Schlagzeile zu formulieren, wenn sie die Möglichkeit hätten, in einer Zeitung ihrer Wahl die Titelseite zu bespielen. Erstaunlicherweise (oder voraussehbar?) wurde von mehreren die Bildzeitung gewählt.

Auch wenn solche partizipativen Formate grundsätzlich zu begrüßen sind, stellt sich mittlerweile doch die Frage, ob es nicht an der Zeit ist, weiterzudenken. Fragen wie die nach der Sprache (auch der Bildsprache) in der journalistischen Arbeit sind wichtig, doch muss jetzt intensiver, interdisziplinärer, internationaler (denn hier wird Sprache hochinteressant) und konzertierter (Initiativen sollten sich mehr zusammen tun) vorgegangen werden, um dann die notwendige öffentliche Aufmerksamkeit zu erlangen. Sonst verpuffen die ganzen lieb gemeinten Bemühungen in der schlechten Luft der Friedrichstraße.

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Elisabeth Birkner

1. Juli 2019 - 12:27
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Thari Jungen

26. Juni 2019 - 16:19
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Storytelling-Workshop für Promovierende des PIK

21. Juni 2019 - 14:44

Im Doktorandenprogramm des Potsdam Institut für Klimafolgenforschung fand am 15.05.19 der 10. PhD-Day statt. Anne Mette vom KMGNE war eingeladen, um einen Workshop zum Thema Scientist-Pupils interaction – How to communicate science in an educational context? zu leiten.

Nach einer Einführung in die Herausforderungen der Klimakommunikation bzw. Wissenschaftskommunikation im Klimawandel und die Bedeutung von Storytelling auf der Weg zu neuen (Klima)Narrativen wurden in praktischen Übungen Beispiele für Klimakommunikation in Bildungskontexten vermittelt. Eingesetzt wurden Lernformen und -formate, die auch im Schulunterricht angewandt werden können.

Workshop-Programm

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Praxis für Islands Management von Küste und Meer

19. Juni 2019 - 12:36

Im sechsten Jahr war Anne Mette (KMGNE) eingeladen, den abschließenden Praxiskurs des Masterstudiengangs „Coastal and Marine Management“ am University Center of the Westfjords auf Island zu leiten.

Zusammen mit Zoi Konstantinou (Meeresbiologin bei der DG Mare der Europäischen Kommission) forderte Anne Mette die Studierenden zu Beginn auf, das formal Gelernte in eine große Kiste zu packen und beiseite zu stellen. Denn in dem Kurs greifen die Teilnehmenden intuitiv und basierend auf den Erfahrungen und Kompetenzen jeder/s Einzelnen auf Ihr Wissen zurück und wenden es an. In einer Serie schrittweiser Aufgabenstellungen, die sich über zwei Wochen erstreckt, arbeitet jede Gruppe an einem konkreten Handlungsfeld in geographischen Räumen (in diesem Jahr waren es der Varna Bay am Schwarzen Meer in Bulgarien, die Ostküste Maroccos, Cádiz in Spanien, Concepción und Bío Bío in Chile und das Küstendelta von Bangladesh).

Nach der Erarbeitung einer wünschenswerten Zukunft werden analytische Schritte durchlaufen, die zu der Vorstellung eines fiktiven Managementplans (in einem Stakeholderforum / auf einer Bürgerversammlung) als Abschlusspräsentation führen. Die Arbeitsschritte wurden von Anne Mette und Zoi Konstantinou in thematische Kurzinputs eingebettet. Bei den Präsentationen der Studierenden nahmen sie teils die Rolle von Stakeholdern ein, um ihnen mögliche Schwächen oder Konfliktfelder in ihren Planungsschritten aufzuzeigen – oftmals auch mit einer zur guten Atmosphäre des Kurses beitragenden Überspitzung.

Bei den Abschlussarbeiten der Studierenden wird nicht auf eine klassische Hausarbeit abgezielt. Stattdessen entstehen Storytelling Essays, in denen aus der Perspektive eines Managers, Planers oder Bürgermeisters in einer Zukunft erzählt wird, wie es zu dieser Zukunft gekommen ist. Eine Auswahl besonders spannender Geschichten werden wir auf unserem Blog veröffentlichen.

 

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Widerstandsfähigkeit ländlicher Regionen

12. Juni 2019 - 9:52

Im Bürgersalon, einer Vortrags- und Erzählreihe auf dem Projekthof Karnitz e.V. zur Zukunftsregion Malchin, war am 3. Juni 2019 Prof. Dr. Harald Kegler zu Gast. An der Universität Kassel lehrt und forscht er zu Stadtplanung und Resilienz.

Der Einfluss des Menschen hat seine Umwelt, seine eigene Lebenswelt verwundbar gemacht. Nun liegt es an ihm, den Lebenssystemen wieder Kraft zu geben. Denken wir daran, wie wir unserem eigenen Körper Stoffe (Vitamine etc.) zuführen, um ihn gegen Krankheiten widerstandsfähig zu machen. Für Städte und ländliche Regionen gibt es solche Mittelchen nicht. Und darum kümmern sollte sich nicht jeder einzelne für sich. Alle müssen zusammen anpacken. Was für die Ausbildung von Widerstandfähigkeit grundsätzlich und für die Region Malchin im Speziellen relevant ist, kam im Bürgersalon mit Harald Kegler zur Sprache.

Ein Veranstaltungsbericht findet sich auf der Webseite des Projekthofs Karnitz.

Resilienz kann auch in historischer Perspektive als Analysemodell dienen, wie dieses Beispiel eines Forschungsprojekts zeigt.

 

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Vitaler ländlicher Raum

3. Juni 2019 - 15:18

Am 21. Mai fand das Netzwerktreffen “Vitaler ländlicher Raum in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und den Niederlanden“ statt, das die Botschaft des Königreichs der Niederlande in Zusammenarbeit mit der Akademie für Nachhaltige Entwicklung Mecklenburg-Vorpommern (ANE) veranstaltete. Teilgenommen hat auch das KMGNE.

Das Netzwerktreffen fand in Bollewick, in der Nähe des Müritzsees statt. Nach mehreren Begrüßungsworten und Einführungen (etwa Prof. Dr. Henning Bombeck, Inhaber der Professur Siedlungsgestaltung und ländliche Bauwerke, Universität Rostock) sprachen die Mitglieder der Delegation (Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, König Willem-Alexander der Niederlande, Königin Máxima der Niederlande, Minister Till Backhaus, Ministerin Cora van Nieuwenhuizen) mit Vertretern ausgesuchter Projekte und Initiativen.

Das Nachmittagsprogramm bildeten Workshops, in denen über Digitalisierung, Tourismus, Mobilität, Ausbildung & Arbeiten, Umweltschutz oder soziale Teilhabe im ländlichen Raum diskutiert wurde. Das KMGNE stellte dar, wie über Netzwerke von raumwirksamen Pionieren, Bürgerstiftungen, Künstlern, Selbstdenkern der transformative Umstieg zu resilienzfähigen und suffizienten Strukturen und individuellen und institutionellen Kompetenzen für eine zukunftsfähige Daseinsvorsorge erprobt wird. Ein aktuelles Projekt, in dem das KMGNE entsprechend vorgeht, ist Land*Stadt Transformationen.

Weitere Infos zur Veranstaltung finden Sie hier.

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K3 Kongress zu Klimawandel, Kommunikation und Gesellschaft

24. Mai 2019 - 11:23

Der Kongress K3 zu Klimawandel, Kommunikation und Gesellschaft findet dieses Jahr vom 24. bis 25. September in Karlsruhe statt und befasst sich mit Klimakommunikation in Zeiten gesellschaftlicher Transformation.

2017 fand der erste deutschsprachige K3 Kongress in Salzburg statt. Das KMGNE war mit einem  Workshop vertreten. Ein daraus hervorgegangenes Magazin (Promet) mit 16 Artikeln zur Klimakommunikation ist online verfügbar. Darin findet sich auch Joachim Borners Artikel „Es wird einmal…Narrativer Alphabetisierungsprozess in der Klimakommunikation“.  Zu diesem Artikel und zu weiteren Publikationen des KMGNE (etwa im Rahmen des ENavi-Projekts) geht es hier.

In diesem Jahr geht es im Karlsruher Institut für Technologie als Veranstaltungsort darum, wie Klimakommunikation analysiert werden kann und welche Erkenntnisse wir daraus ziehen können, wie Klimakommunikation wirksam werden kann (etwa in Politik und Alltag) und welche Zukunftsbilder der Klimakommunikation helfen können. DIe Keynotes werden von Gesine Schwan, Harald Welzer, George Marshall (Climate Outreach) und Eckart von Hirschhausen gehalten.

Zum Programm und zur Anmeldung geht es hier.

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Klimaschutz für Rehna in Mecklenburg-Vorpommern

20. Mai 2019 - 14:13

Ein neues Projekt des KMGNE nutzt den Reallabor-Ansatz, um in der Stadt Rehna in Nordwestmecklenburg ein Klimaschutzkonzept zu erarbeiten.

Im Projekt „Intergriertes Klimaschutzprojekt in Rehna, Mecklenburg-Vorpommern“ nutzt das KMGNE das katalytische Potential des Reallabor-Ansatzes, um mit dem Klimaschutzkonzept einen lokal getragenen Transformationsprozess hin zu einer Zukunftsstadt Rehna zu initiieren. Dabei geht es auch um eine nachhaltige Energieversorgung. Hierzu sollen die bisherige Ergebnisse aus dem ENavi-Projekt in die Arbeit einfließen.

Das Projekt hat im März begonnen und läuft bis Dezember 2019. Koopperationspartner sind die Trigenius GmbH und der Forschungs GmbH der Hochschule Wismar (ein Unternehmen der Hochschule Wismar).

 

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