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UNDP-Leiter Achim Steiner diskutierte in Bonn zur Agenda 2030

26. Juni 2019 - 13:01

v.l.n.r.: Jakob Rhyner (Bonner Allianz für Nachhaltigkeitsforschung), Imme Scholz (DIE), Achim Steiner (UNDP), Michael Hoch (Uni Bonn), © DIE

Am 25. Juni 2019 war Achim Steiner, Leiter des UN-Entwicklungsprogramms (UNDP), zu Gast bei der Bonner Allianz für Nachhaltigkeitsforschung. Steiners Vortrag „Auf dem Weg zu globaler Nachhaltigkeit: Chancen und Herausforderungen bei der Umsetzung der Agenda 2030“ in der voll besetzten Aula der Universität Bonn setzte bei der Betrachtung der aktuellen Klimaproblematik und der Umsetzung der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung an.

Der Untergeneralsekretär der Vereinten Nationen beleuchtete die Arbeit von UNDP und zeichnete die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung als eine „Risikolandschaft“ nach, die die zentralen Herausforderungen unserer Welt und die gemeinsame Verantwortung des Globalen Nordens und Südens zum Ausdruck bringe. Er unterstrich einerseits die Bedeutung interdisziplinärer Forschung, wie sie innerhalb der Bonner Allianz für Nachhaltigkeitsforschung mit ihrem Innovations-Campus Bonn intensiviert werden solle. Andererseits betonte er, dass auch das Engagement von Seiten der Wirtschaft, Politik und zivilgesellschaftlicher Initiativen, wie Fridays for Future, notwendig sei. Nur so würden die Agenda 2030 und die Umsetzung ihrer Ziele nicht bloße „Buchstaben auf einem Papier“ bleiben, sondern auch im Alltag sichtbar werden. Steiner betonte zugleich wichtige Synergien zwischen den Zielen der Agenda 2030, die seiner Ansicht nach stärker als mögliche Zielkonflikte in den Blick genommen werden sollten: „Wer beispielsweise einen Euro in die Verwirklichung des Klimaziels investiert, der muss sich vor Augen halten, dass er viele weitere Ziele in einen fortschrittlichen Modus bringen kann.“

Schauen Sie hier ein kurzes Statement von Achim Steiner zur Bonner Allianz für Nachhaltigkeitsforschung.

Im Anschluss an seinen Vortrag bezog sich Achim Steiner in der von Imme Scholz, kommissarische Direktorin des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE), moderierten Diskussion zwischen Studierenden und externen Gästen auch auf bisherige Anstrengungen Deutschlands in der Klimadebatte und im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung. Er betonte, dass es gerade bei großen wirtschaftspolitischen Fragen wie der Verkehrswende notwendig sei, Innovationen und Nachhaltigkeitsaspekte stärker zu verzahnen. Imme Scholz hob besonders hervor, dass die weltweite Umsetzung der Agenda 2030 eine gemeinsame Sichtweise auf vorhandene Risiken notwendig mache.

Das UN-Entwicklungsprogramm UNDP gehört mit seiner weltweiten Präsenz zu den wichtigsten und bekanntesten UN-Organisationen. UNDP bietet ärmeren Ländern Politikberatung und Kapazitätsaufbau, um Herausforderungen wie Armut, Ungleichheit, Klimawandel oder Krisen und Konflikte besser zu bewältigen. Unter Leitung von Achim Steiner positioniert sich UNDP als Schlüsselakteur für eine alle Dimensionen der Nachhaltigkeit umfassende Unterstützung für nachhaltige Entwicklung. UNDP kooperiert beispielsweise mit UN-Mitgliedsstaaten, ihre jährlichen nationalen Klimapläne auszuarbeiten. Steiner, der auch prominentester Absolvent des Postgraduierten-Programms des DIE ist, sieht eine solche Unterstützung als Kern seines Auftrags: mit den Ländern gemeinsam zu kluger Klimapolitik und systemischen Ansätzen beizutragen.

Die Bonner Allianz für Nachhaltigkeitsforschung präsentierte am gleichen Tag im Rahmen einer Abendveranstaltung einem größeren Fachpublikum den Start des Innovations-Campus Bonn. Lesen Sie hier (LINK auf den anderen Blogbeitrag zur Abendveranstaltung) mehr zur feierlichen Auftaktveranstaltung.

 

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Highlights der Bonner Klimakonferenz 2019: die Rolle nichtstaatlicher und lokaler Akteure, von Daten und der SDGs

26. Juni 2019 - 10:36

Das Klimalog-Projekt am Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) organisierte eine Vielzahl von Veranstaltungen bei und am Rande der 50. Sitzung des UNFCCC Subsidiary Body for Implementation (SBI) und Subsidiary Body for Scientific and Technological Advice (SBSTA), auch Bonner Klimakonferenz genannt. Diese fand vom 14. bis 27. Juni in Bonn statt. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Projekts und seiner Partnerorganisationen informierten und diskutierten mit verschiedenen Akteuren, wie eine klimafreundliche, gerechte und nachhaltige Zukunft erreicht werden kann.

Globale Klimaschutzmaßnahmen nach 2020 ergreifen

„Wir haben in den vergangenen Jahren einen enormen Aufschwung bei allen Arten von Akteuren gesehen, die sich zu Klimaschutzmaßnahmen verpflichtet haben – das ist an sich schon eine sehr ermutigende Entwicklung. Darüber hinaus erkennen Regierungen und die Vereinten Nationen das enorme Potenzial von Lösungsbeiträgen nichtstaatlicher und lokaler Akteuren zunehmend an.“ (Sander Chan)

Am 17. Juni richteten Sander Chan (DIE) und Idil Boran (York University, Kanada, und assoziierte Wissenschaftlerin am DIE) ein offizielles Side Event der Bonner Klimakonferenz aus. Unter dem Titel „Taking Global Climate Action beyond 2020 – Accelerating the Sustainable Future We Want“ diskutierte ein inspirierendes Panel die Rolle nichtstaatlicher und subnationaler Akteure in der globalen Klimaschutzagenda nach 2020 und präsentierte einige vorläufige Ergebnisse aus einem zweitägigen Expertenworkshop, der am 14. und 15. Juni im DIE stattfand. Insbesondere wurden Empfehlungen zur Stärkung der Wechselwirkungen zwischen staatlichen und nichtstaatlichen oder lokalen Akteuren, zur Transparenz und Erfassung von nichtstaatlichen und lokalen Klimaschutzmaßnahmen sowie zur Vereinbarung von Klimaschutzmaßnahmen und Nachhaltigkeitszielen formuliert.

Niclas Svenningsen, Manager im UN-Klimasekretariat (UNFCCC), betonte die Rolle nichtstaatlicher und lokaler Initiativen im Rahmen des zwischenstaatlichen Prozesses.

„Wir bewegen uns von einer Welt, in der ein globales Abkommen ausgehandelt wird, in eine Welt, in der ein globales Abkommen umgesetzt wird. Um dies zu erreichen, werden nationale Regierungen die Hilfe aller Mitglieder der Gesellschaft brauchen.“ (Niclas Svenningsen)

Ramiro Fernandez, Direktor der Fundacion Avina, betonte die Notwendigkeit, verschiedene Strategien für verschiedene Akteure zu entwickeln. Beispielsweise brauchen Wirtschaftsakteure Unterstützung bei der Umsetzung von Ideen in Strategien zur Entwicklung einer klimagerechten Marktlösung. Lokale Regierungen brauchen Unterstützung bei der Entwicklung ihrer eigenen lokalen Klimaschutzpläne. Und lokale Akteure brauchen Unterstützung beim Zugriff auf und beim Verständnis von lokalen Klimadaten.

Darüber hinaus stellte Fernandez fest, dass viele Klimaschutzmaßnahmen von Akteuren aus Industrieländern entworfen werden.

„Bilden Sie nationale Koalitionen mit mehreren Interessengruppen, die belegen, dass nichtstaatliche Akteure einen konkreten Mehrwert für die Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen haben.“ (Ramiro Fernandez)

Maryke van Staden, Direktorin des Bonn Center for Local Climate Action and Reporting bei Local Governments for Sustainability (ICLEI), betonte, dass die Berichterstattung für die Städte Herausforderung und Chance zugleich sei, ihre Klimaziele zu erreichen. Laut van Staden ermöglichen Partnerschaften mit Universitäten, Forschungsinstituten und NGOs bessere Analysen, die für die lokalen Regierungen nützlich sind. ICLEI verfolgt das Ziel, Klimaschutzmaßnahmen mit nachhaltiger Entwicklung zu verknüpfen, indem es lokalen Regierungen bei der Berichterstattung sowie dem Aufbau von Kapazitäten in Bezug auf Nachhaltigkeitsaspekte, wie beispielsweise den Zugang zu Wasser, unterstützt.

Hajar Benmoussa, Referent der Mohammed VI Foundation for Environmental Protection, stellte die neue Initiative „Award for Climate and Sustainable Development“ vor. Durch die Vergabe von Projekten, die sowohl auf die Anpassung an den Klimawandel als auch auf den Klimaschutz und die nachhaltige Entwicklung ausgerichtet sind, will die Stiftung Synergieeffekte fördern.

Augustine Njamnshi, Vorsitzender der PanAfrican Climate Justice Alliance (PACJA), sprach die Frage der Inklusion in der globalen Klimapolitik an:

„Was ist den Menschen vor Ort wichtig? Wenn wir nicht sehen, dass sich ihr Leben ändert, bedeutet Klimaschutz nichts. Wenn Landwirte, Jäger und Fischer, die von den Folgen des Klimawandels betroffen sind, keine Veränderung sehen, haben wir das Problem nicht gelöst.“ (Augustine Njamshi)

Njamshi empfiehlt, lokale Interessengruppen auf allen Ebenen einzubeziehen: „Sie haben ihre Geschichten zu erzählen. Da brauchen wir nicht viel Wissenschaft.“

Schließlich betonte auch Cecilia Therese Guiao, Umweltrechtlerin bei Parabukas („Für Morgen“), einer philippinischen Umweltberatung, die Notwendigkeit der Inklusion insbesondere im Hinblick auf die Berichterstattung lokaler Klimaschutzmaßnahmen. Ein solches Tracking müsse die lokale Vielfalt berücksichtigen, die sich noch nicht in den nationalen Klimaaktionsplänen widerspiegelt. Darüber hinaus wies sie darauf hin, dass nach wie vor erhebliche Lücken in der Datenerfassung und der Berichterstattung bestehen:

„Es gibt Anpassungsaktivitäten auf lokaler Ebene, ohne dass die Menschen sie als Anpassung an den Klimawandel erkennen.” (Cecilia Therede Guiao)

Lesen Sie mehr zum Thema in der Aktuellen Kolumne vom 24. Juni: Klimaschutz nach 2020 neu denken
Sehen Sie Sander Chan und Idil Boran im Interview mit dem Climate Action Studio.

Wer trägt zur politischen Transformation bei?

Vor dem Side Event stellte Idil Boran am 13. Juni bereits ihr neues Buch „Political theory and global climate action: recasting the public sphere“ vor. Darin diskutiert sie die Neufassung des öffentlichen Raums in der Klimapolitik. Anschließend diskutierten Saffran Mihnar von EarthLanka Youth Net, Emanuelle Piault von C40 Cities und Sander Chan vom DIE die Rolle und den Beitrag verschiedener nichtstaatlicher Akteure zum Klimaschutz.

Die politische Ökologie von REDD+ in Indonesien

Jonas Hein, Postdoktorand an der Universität zu Kiel und assoziierter Forscher am DIE, stellte am 18. Juni sein neues Buch zur politischen Ökologie von REDD+ in Indonesien vor. Anschließend debattierten Vertreterinnen und Vertreter aus Entwicklungszusammenarbeit, Zivilgesellschaft und Forschung die Auswirkungen von Agrarkonflikten auf den Waldschutz und die Bedeutung der freien, vorherigen und informierten Zustimmung (FPIC) für die Menschenrechts- und Naturschutzpolitik.

Metriken zur Planung effektiver Klimaanpassungsmaßnahmen

Am 21. Juni veranstalteten die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), die Internationale Klimaschutzinitiative des Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (IKI/BMU) und das marokkanische Klimakompetenzzentrum 4C Maroc ein Side Event bei der Bonner Klimakonferenz. Dort befassten sich die Panelisten mit der Entwicklung von Metriken für eine effektive Klimaanpassungsplanung. Die Teilnehmenden diskutierten den Status und die Herausforderungen für die Messung von Klimaanpassung, um Fortschritte zu erfassen, Wirksamkeit und Auswirkungen von Anpassungsmaßnahmen zu bewerten sowie die Anpassungsplanung zu unterstützen. 4C Maroc gehört zusammen mit dem DIE zu den 13 Gründungsmitgliedern des International Network of Climate Change Centres of Excellence and Think Tanks for Capacity Building (INCCCETT 4CB), das Klimaschutzmaßnahmen fördert sowie Zusammenarbeit, Wissen und Kapazitäten von Akteuren unterstützt, die nationale Klimaschutzmaßnahmen stärken.

Finanzierung von klimabedingten Verlusten und Schäden

Am 25. Juni war das DIE Gastgeber für eine Dialogveranstaltung zum Thema „New and innovative approaches to mobilise finance for addressing climate induced loss and damage in the context of climate justice”. Die Dialogveranstaltung wurde von Brot für die Welt und ACT Alliances organisiert. Die Teilnehmenden diskutierten unter anderem die Frage möglicher institutioneller Einrichtungen, um zusätzliche Finanzmittel zur Bewältigung klimabedingter Verluste und Schäden zu verwalten.

Lehren aus den NDCs der Entwicklungsländer

Am 26. Juni organisierte das UNEP-Zentrum an der Frankfurt School of Finance and Management ein offizielles Side Event der Bonner Klimakonferenz mit dem Titel „Developing countries‘ NDCs: Lessons learned for increasing transparency, ambition, and ownership“, das Beiträge für ein geplantes Sonderheft in der Zeitschrift Climate Policy umfasste. Clara Brandi (DIE) trug zur Diskussion mit einer Präsentation zu NDC-SDG Connections bei, einer Online-Datenvisualisierung, die Zusammenhänge und Synergien zwischen den nationalen Klimaplänen (NDCs) und den Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) analysiert. Zudem stellte sie ein Forschungspapier von Hannah Janteschek (DIE), Adis Dzebo (Stockholm Environment Institute) und Bernd Hackmann (UNFCCC) vor, das den Fokus auf die Kohärenz zwischen den jeweiligen freiwilligen nationalen Beiträgen legt. Die vielen Zusammenhänge veranschaulichen, wie die Umsetzung der NDCs das Erreichen der SDGs befördern kann. Das Wissen um bestehende und fehlende Zusammenhänge kann dazu beitragen, die NDCs zu verbessern, um sowohl Ambitionen als auch politische Kohärenz zwischen dem Pariser Klimaabkommen und der Agenda 2030 zu fördern.

Impressionen:

Learn more about the Klimalog project, its publications, infographics and tools!

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Highlights of the Bonn Climate Change Conference 2019: the role of non-party actors, data and SDGs alignment

26. Juni 2019 - 10:28

The Klimalog project at the German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE) has been organising a variety of events at, and in the margins of, the 50th sessions of the UNFCCC Subsidiary Body for Implementation (SBI) and Subsidiary Body for Scientific and Technological Advice (SBSTA) – or Bonn Climate Change Conference – that took place in Bonn, Germany, from June 14 to 27. DIE events aimed at engaging a diverse audience in discussions around achieving a climate-smart, just and sustainable future.

Taking Global Climate Action beyond 2020

„In recent years, we have seen an enormous groundswell of all types of actors committing to climate action. This is a very encouraging development. We have also seen how governments and the United Nations increasingly recognize the enormous potential these actors have in terms of providing concrete solutions.” (Sander Chan)

On June 17, Sander Chan (DIE) and Idil Boran (York University, Canada and associate researcher at DIE), organised „Taking Global Climate Action beyond 2020 – Accelerating the Sustainable Future We Want“, an official side event of Bonn Climate Change Conference. The side event discussed the role of non-state and subnational actors in the global climate action agenda beyond 2020, and presented some preliminary results and recommendations from a two-day expert workshop that took place at DIE on June 14 and 15. In particular, recommendations were presented on strengthening interactions between state and non-state or local actors, transparency and tracking of non-state and local climate action, and leveraging climate actions to simultaneously achieve sustainable development.

Niclas Svenningsen, Manager at the United Nations Climate Change (UNFCCC) secretariat highlighted the role of non-state and local initiatives within the intergovernmental process.

„We are moving from a world that is negotiating a global agreement into a world that is implementing a global agreement. That is something where national governments will need the help of everybody from the society to achieve. “ (Niclas Svenningsen)

Ramiro Fernandez, director of Fundacion Avina, highlighted the need to consider different strategies for different types of actors. For example, business actors need assistance in transforming ideas for climate-just market solutions into bankable proposals. Local governments need assistance in developing their own local climate action plans, and local actors need support in accessing and understanding local climate data. Moreover, Fernandez noted that many climate actions are driven by actors based in developed countries.

„Build multi-stakeholder national coalitions proving that non-state actors do have a concrete and added value to implement climate action.“ (Ramiro Fernandez)

Maryke van Staden, director of the Bonn Center for Local Climate Action and Reporting at Local Governments for Sustainability (ICLEI) emphasised reporting as a challenge and opportunity for cities to raise their climate ambitions. According to her, partnerships with universities, research institutes and NGOs allow for better analyses that are useful for local governments. ICLEI also aims to link of climate action to sustainability by assisting local governments in reporting and capacity building vis-à-vis other sustainability aspects, such as access to water.

Hajar Benmoussa, officer at the Mohammed VI Foundation for Environmental Protection, presented the new initiative ‘Award for Climate and Sustainable Development’. By awarding projects that are aligned with both climate change adaptation and mitigation as well as Sustainable Development, the foundation aims to foster synergic impacts.

Augustine Njamnshi, chair of the PanAfrican Climate Justice Alliance (PACJA) raised the issue of inclusiveness in global climate action:

“What matters to those on the ground? If we don´t see their lives changing, climate action means nothing. Unless farmers, hunters, fishermen – those that are impacted by the consequences of climate change – do not see a change, then we did not solve a problem. “

Njamshi recommends to involve local stakeholders at every level: “They have their stories to tell. We don´t have to bring a lot of science in it.”

Finally, Cecilia Therese Guiao, an environmental lawyer at Parabukas (“For tomorrow”), a Philippine environmental advisory, also highlighted the need for inclusivity, in particular in regard to the tracking of local climate action. Such tracking needs to consider local variety that is not yet reflected in national climate action plans. Moreover, she pointed out that major gaps remain in data and reporting:

“There are adaptation activities on the local level without the people recognising them as adaptation to climate change” (Cecilia Therede Guiao)

Read more in The Current Column of June 24: Rethinking Global Climate Action beyond 2020
Listen to Sander Chan and Idil Boran in the Climate Action Studio

Who contributes to political transformation?

Prior to the side event, Idil Boran launched her new book “Political theory and global climate action: recasting the public sphere” on June 13. Therein she discusses the recasting of the public sphere in climate governance. In an ensuing discussion, Saffran Mihnar from EarthLanka Youth Net, Emanuelle Piault from C40 Cities and Sander Chan from DIE discussed the role and contribution of various non-state actors to climate action.

Telling the wood from the trees

On 18 June, Jonas Hein, Post-doctoral Fellow at Kiel University and associated researcher at DIE, presented his new book on the political economy of REDD+ in Indonesia. His keynote address was followed by a lively discussion of representatives from government, development cooperation, civil society and research on the implications of agrarian conflicts for forest conservation and the relevance of free, prior and informed consent (FPIC) for human rights and conservation policy.

Developing metrics for effective adaptation planning

A side event organised by the International Climate Initiative of the German Ministry for the Environment (IKI/BMUB), the Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) and the Moroccan Climate Change Competence Centre (4C Maroc) on June 21 focused on the rising issue of developing metrics for effective adaptation planning. Participants discussed the status of and challenges for measuring adaptation to track progress, assess effectiveness and evaluate impact of adaptation actions, as well as to support adaptation planning. 4C Maroc together with DIE are among the 13 founding members of the International Network of Climate Change Centres of Excellence and Think Tanks for Capacity Building (INCCCETT 4CB), which aims to catalyse climate action, foster cooperation, and strengthen knowledge and capacity to support the implementation of Nationally Determined Contributions (NDCs).

Financing climate-induced loss and damages

On June 25, DIE hosted a dialogue event on “New and innovative approaches to mobilise finance for addressing climate induced loss and damage in the context of climate justice”. The dialogue event was organised by Bread for the World and ACT Alliances. Among other things, participants discussed the question of possible institutional set-ups to administer additional finance to address climate-induced loss and damage.

Lessons from developing countries’ NDCs

On June 26, the UNEP Center at the Frankfurt School of Finance and Management organised a side event at the Bonn Climate Conference titled „Developing countries’ NDCs: lessons learned for increasing transparency, ambition, and ownership“, which included contributions to a planned special issue of the Climate Policy Journal. Clara Brandi (DIE) contributed to the discussion by presenting NDC-SDG Connections, an online data visualisation showing interlinkages and synergies of the NDCs and the Sustainable Developing Goals (SDGs). She also presented a research paper by Hannah Janteschek (DIE), Adis Dzebo (Stockholm Environment Institute) and Bernd Hackmann (UNFCCC) focusing on the coherence between the respective voluntary national contributions. The many linkages illustrate how the implementation of the NDCs may contribute to achieving the SDGs, knowing existing and missing interlinkages both can help to improve NDCs in order to raise ambitions and political coherence between the Paris Climate Agreement and 2030 Agenda.

Impressions of DIE and its Klimalog project during the Bonn Climate Change Conference:

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IPSS-Delegation zu Gast im DIE

26. Juni 2019 - 9:45

IPSS und DIE ©DIE

Eine Delegation des Institute of Peace and Security Studies (IPSS) in Addis Abeba und der Kommission der Afrikanischen Union (AU) hat Anfang Juni das DIE besucht. Das IPSS ist einer der führenden Think Tanks in Ostafrika. DIE-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler aus den Forschungsprogrammen „Transformation politischer (Un-)Ordnung“ und „Inter- und transnationale Zusammenarbeit“ empfingen die afrikanischen Kolleginnen und Kollegen zu einem zweistündigen Austausch über laufende Aktivitäten in den Bereichen Forschung, Politikberatung und Ausbildung. DIE und IPSS kooperieren bereits aktiv im Rahmen des T20-Afrika-Netzwerks. Beide Institute beabsichtigen, die Zusammenarbeit in Zukunft auszubauen.

Seitens der AU nahmen Expertinnen und Experten der Conflict Prevention and Early Warning Division an dem Austausch teil, die sich insbesondere für die Arbeiten des DIE zu fragiler Staatlichkeit und zur EU-Unterstützung für die afrikanische Friedens- und Sicherheitsarchitektur interessierten.

Der Besuch am DIE fand im Rahmen einer Studienreise statt, die von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) organisiert worden war.

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Führungswechsel beim ETTG

26. Juni 2019 - 9:00

Die European Think Tanks Group (ETTG) hat am 17. Juni ihren langjährigen Chair Simon Maxwell verabschiedet. Simon Maxwell hatte die ETTG im Jahr 2010 mitbegründet und seitdem die Gruppe geleitet. Unter seiner Führung hat die ETTG in den vergangenen Jahren wichtige Beiträge zur Beratung der EU-Institutionen und Mitgliedsstaaten in der europäischen Entwicklungspolitik geleistet und durch den Aufbau eines Sekretariats in Brüssel ihre Strukturen gestärkt. Neuer Direktor der ETTG ist Geert Laporte. Die ETTG ist ein Netzwerk aus fünf führenden europäischen Think Tanks, die sich in der Forschung und Politiberatung mit der Politik der EU für globale nachhaltige Entwicklung befassen.

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Neues von SDSN Germany

25. Juni 2019 - 13:22

Helge Braun, Bundesminister für besondere Aufgaben und Chef des Bundeskanzleramtes (1. Reihe, 6.v.l.), mit Teilnehmenden des Forums Nachhaltigkeit im Bundeskanzleramt © Bundesregierung/Lene
Münch

Am 13. Juni fand auf Einladung des Bundeskanzleramts das Forum Nachhaltigkeit statt, mit Teilnahme von etwa fünfzig zentralen gesellschaftlichen Nachhaltigkeitsakteuren. Nach Berichten aus den Ressorts hielt der Chef des Bundeskanzleramts, Prof. Dr. Helge Braun, eine Keynote und eröffnete die Diskussion. Im Anschluss wurden Workshops zu internationaler Nachhaltigkeitspolitik, Nachhaltigkeitsindikatoren, Bund-Länder-Zusammenarbeit, Kommunikation und zum Staatssekretärsausschuss für nachhaltige Entwicklung angeboten. Am Nachmittag fand eine Diskussion mit Impulsen aus Wirtschaft, Umwelt, Sozialem, Jugend und Entwicklung statt, die Gelegenheit für Beiträge aus dem Plenum bot. Neben SDSN Germany waren auch einige der Mitglieds- und Partnerorganisationen aus dem Netzwerk sowie die kommissarische Direktorin des DIE, Imme Scholz, vertreten

Weitere Informationen und einen Bericht zur Veranstaltung finden Sie hier: www.deutsche-nachhaltigkeitsstrategie.de 

Am 19. Juni 2019 fand der Trialog „Nachhaltig unterwegs – Mobilität jetzt attraktiv gestalten“ im Berliner Allianz Forum statt. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Arbeitsgruppe Mobilität der Wissenschaftsplattform Nachhaltigkeit 2030 und der Humboldt-Viadrina Governance Plattform. Ziel des Trialogs war es, die Standpunkte von Akteuren aus Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Medien zum Thema nachhaltige Mobilität zusammenzubringen und den Grundstein für eine Roadmap Mobilität zu legen. Nach Einführung durch Gesine Schwan (HUMBOLDT-VIADRINA Governance Platform gGmbH) und Dirk Messner (United Nations University – Institute for Environment and Human Security) gaben Helge Pols (BMVI), Carl-Friedrich Eckardt (BMW), Susanne Henckel (VBB) und Anika Meenken (VCD) Inputs zu Aufgaben und Herausforderungen einer nachhaltigen Verkehrs- und Mobilitätswende. Anschließend diskutierten die Teilnehmenden innerhalb drei verschiedener Workshops Handlungs- und Problemfelder zu den Fokusthemen „Dekarbonisierung der Mobilität“, „Umbau von Städten“ und „Mobilität auf dem Land“.

Am 20. Juni hat die Geschäftsstelle von SDSN Germany im Rahmen der Aktionstage Nachhaltigkeit der Universität Hamburg gemeinsam mit dem Projekt HochN und dem Kompetenzzentrum Nachhaltige Universität eine Session des Veranstaltungsprogramms gestaltet. Dies war eine weitere Station der ‚#SDSN_Deutschlandreise‘. Neben den Chancen und Herausforderungen der Netzwerkarbeit wurden insbesondere auch perspektivische Kooperations- und Austauschmöglichkeiten zwischen den Netzwerken und ihren Mitgliedern identifiziert.

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Christine Hackenesch übernimmt kommissarische Ko-Leitung des Programms „Inter- und Transnationale Zusammenarbeit“

25. Juni 2019 - 12:41

Christine Hackenesch ©
DIE

Zum 15. Juni hat Christine Hackenesch die kommissarische Ko-Leitung des Forschungsprogramms „Inter- und Transnationale Zusammenarbeit mit dem globalen Süden“ übernommen. Frau Hackenesch ist seit mehr als zehn Jahren wissenschaftliche Mitarbeiterin am DIE und beschäftigt sich in ihrer Forschung und Politikberatung mit der Politik der EU für globale nachhaltige Entwicklung, Demokratieförderung durch die EU und China-Afrika-Beziehungen.

Der bisherige Ko-Leiter des Programms „Inter- und Transnationale Zusammenarbeit mit dem globalen SüdenStephan Klingebiel hat zum 16. Juni 2019 die Leitung das UNDP Global Policy Centre for Global Development Partnerships in Seoul (Südkorea) übernommen. Dr. Klingebiel wurde dafür bis maximal Juni 2020 beurlaubt.

Die Policy Centres bilden eine wichtige Grundlage für die strategische Ausrichtung und die Mittelallokation von UNDP. Sie bauen u.a. vielfältige Partnerschaften zwischen zivilgesellschaftlichen und politischen Akteuren auf, evaluieren ihre Wirksamkeit und fördern Innovationen. Der Fokus des UNDP Global Policy Centre in Seoul liegt auf trilateralen Partnerschaften, mit denen das Lernen und der Erfahrungsaustausch zu innovativen Policy-Instrumenten gefördert wird.

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Imme Scholz bei Ratssitzung der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW

25. Juni 2019 - 11:34

Stiftungsrat der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen © Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW

Am 6. Mai nahm die kommissarische Direktorin des DIE, Imme Scholz, an der Sitzung des Stiftungsrates der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen teil. Auftrag der 2001 durch die Landesregierung gegründeten Stiftung ist die Förderung bürgerschaftlichen Engagements für nachhaltige Entwicklung. Sie fördert unter anderem Projekte zu Umweltbildung, fairem Handel sowie zu globalem und interkulturellem Lernen.

Vorsitzender des Stiftungsrates ist der Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet.

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Zertifizierung als familienbewusstes Institut: Audit berufundfamilie

25. Juni 2019 - 10:59

Beruf und Familie Zertifikatsverleihung 2019 Berlin, © berufundfamilie, Thomas Ruddies, Christoph Petras

Zum mittlerweile dritten Mal hat das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE) die Zertifizierung des audit berufundfamilie erfolgreich durchlaufen. Das Zertifikat wurde am 25. Juni 2019 in Berlin feierlich an den Leiter der allgemeinen Verwaltung, Horst Jobelius übergeben. Mit dem Audit berufundfamilie wird am DIE die Aufmerksamkeit für die Möglichkeiten der Vereinbarkeit von Beruf und Familie erhöht, ein Beitrag zur familienbewussten Kultur des DIE geleistet und das DIE als attraktiver Arbeitgeber sichtbar.

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G20 Summit in Osaka – The Drought Years of International Cooperation

19. Juni 2019 - 14:00

The G20 has been mired in an ongoing crisis for years. After the G20, newly formed ten years ago at the level of heads of state and government, initially overcame the economic and financial crisis more or less successfully, the question quickly arose as to its role beyond reacting to crisis. Instead of taking on a proactive role as a strategic steering committee for the global economy, driving reforms and ensuring the provision of global public goods (such as climate protection and free trade), the G20 proceeded to jump from one issue to the next. The fact that its presidency changes every year has contributed to this ‘issue hopping’.

In the meantime, the G20 is becoming paralysed by a creeping political crisis, fuelled mainly by the disinterest of the U.S. in multilateral cooperation. It is precisely such multilateral cooperation that is needed in order to solve the ever-increasing global problems that know no borders – from climate change and tax evasion to protectionism. Worse still is how the U.S. puts its own national interests first and, in doing so, encourages others to follow suit. It is making successful cooperation between the twenty most important economic nations of the planet increasingly difficult. And this is the fundamental challenge that the G20 must face during the next summit in the economic metropolis of Osaka, Japan, on 28 and 29 June 2019. How can multilateral cooperation be maintained under these circumstances?

Cooperation Breakdowns Could Have Been Avoided

The last two G20 summits, 2017 in Hamburg and 2018 in Buenos Aires, were surprisingly uneventful. This can be attributed to several factors, such as the diplomatic skill of the German federal government, while the ambitions were also scaled back, as was the case during the Argentinean G20 presidency.

The upstream G7 summits also played a role by heading off the force of U.S. criticism and drawing up important lines of compromise. The G7 summit in Taormina, Italy, in May 2017 may have been marked by confrontational discussions, but it did manage to carve out resolutions, particularly in the areas of trade and climate policy, which were also confirmed in the larger circle of the G20. On the other hand, last year’s G7 summit in La Malbaie in Canada showed how unpredictable the U.S. position has become. The summit resolutions were overshadowed by U.S. President Donald Trump’s rejection of the G7 communique, which he tweeted from Air Force One on his way to the next summit with North Korean leader Kim Jong-un.

What remains of the last two years of summit diplomacy is a retreat to the lowest common denominator – such as within the context of trade protectionism – and a search for coalitions of the willing that exclude the U.S. An example of this is the ambitious climate plan that was drawn up at the summit in Hamburg, but was not supported by the U.S.

G20 Minus X Is not the Solution

For some, the last option appears to be a suitable reaction to the unwillingness of the U.S. to cooperate. If the U.S. refuses to provide its support in critical policy areas such as climate policy, then the rest of the G20 states must forge ahead alone. This two-speed policy is also applied at times in the European Union (EU) (in monetary policy, for example) or in world trade organisations (such as with plurilateral agreements). But it is also criticised in these much more formal organisations.

Given the fact that the G20, unlike the EU or the World Trade Organization (WTO), has neither an official mandate, nor procedural rules, nor a secretariat, and as such works on a very informal and ad hoc basis, the broad application of the G20 minus X approach would only further promote the erosion of willingness to cooperate. It could lead to other countries choosing the opt-out solution, and as a result there would no longer be any need to reach an agreement within the G20. It is also important to note that the G20 depends on the support of international organisations in the implementation of its decisions. For example, it is highly doubtful whether the World Bank, whose president is traditionally an American, would implement a G19 resolution without the U.S.

Japan’s Ambitious Pragmatism

Until now, the Japanese G20 presidency has chosen a very pragmatic approach, but is putting forth some rather ambitious topics. In his speech at the World Economic Forum in Davos in January, Prime Minister Shinzo Abe cited issues such as the regulating of global data flows, fighting climate change and reforming the WTO as priorities for the G20 summit. During the preparatory meetings for the Osaka summit, which include a multitude of work groups and minister meetings, Japanese chairs often choose a non-confrontational approach in an attempt to take the interests of the U.S. into consideration. This may not come as a surprise, since the Japanese export industry is also in constant threat of landing in the crosshairs of Trump’s trade protectionism. Playing to the national audience may also be part of it, as demonstrated by all the efforts that went into President Trump’s state visit to the newly enthroned emperor at the end of May.

It is questionable whether, under these conditions, ambitious summit resolutions can be expected that can stand up to the growing global challenges. What’s more, the waters will certainly not be getting any calmer for the G20 in the coming years. Saudi Arabia, largely isolated from the rest of the world, will lead the G20 next year, while the U.S. will have the G7 presidency. After that, the G20 presidency in 2021 will go to Italy, currently a country under a populist government averse to cooperation. It will then be India’s turn in 2022, a country with diplomatic influence but that has also taken a more nationalist turn in the past several years.

Stabilising International Cooperation from Below

Given this background, societal actors such as non-governmental organisations, companies and thin tanks are gaining significance. In the context of the G20 these groups are called „Engagement Groups“. For example, business associations are organised in Business20, non-governmental organisations in Civil20, and research institutes and think tanks in Think20. These groups follow different interests and approaches. While the B20 is particularly concerned with positions from economic and entrepreneurial perspectives, the C20 puts emphasis on the decisions of the G20 with a view on their effects on weaker countries and marginalised groups. At the same time, the T20 does not consider itself a representation of interests, but instead wants to contribute to better decision-making in the G20 through evidence-based analyses.

What unites these different groups, however, is the insight that various global problems can only be solved through more, not less, international cooperation. In the past two years, the B20, C20 and T20 appealed jointly to the G20 to do more for climate protection, for example. More of these initiatives ‘from below’ are needed in order to get us through the current drought years of international cooperation.

 

This article first appeared in Diplomatisches Magazin 6/2019.

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A looming debt crisis in developing countries: What role for the G20?

5. Juni 2019 - 16:43

The G20 Finance Ministers and Central Bank Governors are meeting this weekend in Fukuoka, Japan, for their final meeting ahead of the G20 Summit at the end of the month. One issue that should feature high on the agenda is the rise of debt levels in many developing countries.

High debt levels constrain the ability of developing countries to mobilize sufficient financial resources for attaining the Sustainable Development Goals (SDGs). Increased debt levels of developing countries have not only been driven by an increase in credits but also by a shift in the debt composition from traditional development aid, often in the form of concessional loans, towards more non-concessional financing mainly from non-traditional donors and private creditors. In Low-Income Countries (LICs) public debt financed with non-concessional credits doubled between 2007 and 2016. A further problem is that creditors often do not publicly reveal the terms of their loans provided.

The G20 assumes a crucial role in addressing the heightened debt vulnerabilities in developing countries. On the one hand, the G20 as a group should promote instruments fostering sustainable finance including the G20 Operational Guidelines for Sustainable Financing. In addition, the G20 should support instruments that facilitate coordination problems in case of debt restructuring such as collective action clauses for sovereign bond contracts. Moreover, the G20 can play an important role in promoting the dialogue on these instruments. On the other hand, the G20 countries, as one of the main lender group to developing countries, have a responsibility for sustainable lending by endorsing measures to improve public debt management in developing countries and by providing more transparency on their credits to developing countries.

Debt vulnerability due to a shift in the pattern of debt

External debt levels have substantially scaled up in developing countries. According to estimates of the International Monetary Fund (IMF) and the World Bank, about 44 per cent of Low-Income Countries (LICs) are currently at high risk or are in debt distress having problems to service its existing debt.

One main reason behind these high debt levels has been a shift in the pattern of debt from concessional to non-concessional debt (debt at market conditions) foremost provided by private creditors and non-traditional donors including China and India. The IMF estimated that public debt at market conditions in LICs increased to 46 percent as a share of total public debt and therefore doubled between 2007 and 2016. According to United Nations Conference on Trade and Development (UNCTAD), public debt of developing countries owed to private creditors as a share of total debt scaled up from about 40 percent in 2000 to about 60 percent in 2017.

In line with this new debt structure, debt conditions have changed to shorter maturities as well as higher and more variable interest rates that increased debt services and refinancing risks. Since foreign currency for repaying debt is earned through exports the ratio of debt service payments to exports represents an important indicator for the level of debt. According to UNCTAD, debt services in per cent of exports of all developing countries accounted for 8.7 per cent in 2011 and to 15.4 per cent in 2016. Heightened debt service obligations do not only endanger debt sustainability but also drives out other public expenditures needed for achieving the SDGs. However, options for refinancing debt in LICs, unlike rising powers such as China, is limited because their access to international financial markets is constrained and national financial systems are often not developed adequately.

This new pattern of debt and the resulting heterogeneous creditor group is associated with new challenges to coordinate debt restructurings. In addition, there are external risks such as increases in global interest rates that could further endanger debt sustainability and financial stability in developing countries.

What role for the G20?

To capture the evolving debt vulnerabilities of developing countries the G20 takes on an important role in promoting responsible lending to and borrowing of developing countries both as a group and as individual countries. To address increasing debt vulnerabilities of developing countries a set of measures is needed.

At the G20 level, the group should continue working on the Operational Guidelines for Sustainable Financing that they had established under the German presidency in 2017. These Guidelines cover the conduct of lenders and borrowers such as information sharing and transparency, coordination of stakeholders or the promotion of contractual clauses. Since various proposals for similar guidelines have been put forward and partly implemented by the Institute of International Finance (a global association of private financial institutions), the United Nations, the G20 and the Organisation for Economic Cooperation and Development (OECD) it would be crucial to propose and establish a set of uniform guidelines for responsible lending and borrowing. The G20 can play an important role in promoting dialogue on this instrument.

The new composition of the debt structure creates a new and more heterogeneous creditor group that impedes debt restructuring. For this reason, the use of tools tackling coordination problems are crucial including collective clauses used in sovereign bond contracts. These clauses serve to simplify restructuring sovereign bonds by using for example majority rules during a bond restructuring. The G20 should further promote the extended application of this instrument, as mentioned in the G20 Guidelines.

Responsibilities of the G20 countries

Bilateral donors, acknowledging their responsibilities, should endorse measures to improve public debt management and should contribute to sustainable debt structures of developing countries considering adequate loan maturities, interest rates and ratios of domestic and foreign currency. The G20 countries’ activities in this area need to be better coordinated with the debt management measures established by multilateral institutions including the Debt Management Facility of the World Bank and the IMF as well as UNCTAD’s Debt Management and Financial Analysis System Programme.

G20 countries should also provide greater transparency and more complete data on their credits to developing countries. Information on the financial terms included in credits to developing countries have not fully been made publicly available in the data set published by the IMF, World Bank, the Bank for International Settlements, the OECD and the Paris Club. These data could be compared with those provided by developing countries.

In view of the heightened debt vulnerabilities in developing countries, the G20 need to act now to prevent a renewed debt crisis. Ensuring debt sustainability in these countries represents a shared responsibility of both lenders and borrowers.

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DIE-UNIDO-Roundtable zu Global Value Chains for Inclusive Development: FDI, Investment Facilitation and Linkage Creation

29. Mai 2019 - 10:19

Roundtable Participants

Zusammen mit der Organisation der Vereinten Nationen für industrielle Entwicklung (UNIDO) veranstaltete das DIE eine Roundtable-Diskussion über Politikmaßnahmen zur Förderung ausländischer Direktinvestitionen und der Schaffung von Linkages zwischen inländischen und multinationalen Unternehmen mit dem Ziel der Förderung inklusiver globaler Wertschöpfungsketten. Der Roundtable fand am 28. Mai 2019 in Tokio in der Universität der Vereinten Nationen statt. In ihrer Keynote betonte die äthiopische Ministerin für Handel und Industrie, H.E. Frau Fetlework Gebregziabher Abrha, dass ausländische Direktinvestitionen eine Reihe von Vorteilen für Entwicklungsländer bieten. Um jedoch mehr Wertschöpfung zu erzielen, sind starke inländische Kapazitäten erforderlich. Im Rahmen des Roundtable wurden die Erfahrungen der ASEAN-Länder bei der Förderung von Linkages zwischen inländischen und multinationalen Unternehmen erörtert, die auch für andere Regionen von Nutzen sein könnten. Darüber hinaus stehen Entwicklungsländer vor der Herausforderung, ausländische Direktinvestitionen anzuziehen. Axel Berger, wissenschaftlicher Mitarbeiter am DIE, erörterte die Chancen und Herausforderungen eines internationalen Investment Facilitation Rahmenwerks, das derzeit in der WTO diskutiert wird, für die Förderung ausländischer Direktinvestitionen, die eine nachhaltige Entwicklung in Entwicklungsländern unterstützen.

 

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Gabriele Kahnert verabschiedet

28. Mai 2019 - 10:32

Am 08. Mai wurde Gabriele Kahnert nach 19 Jahren als Leiterin der Serviceeinrichtungen des DIE verabschiedet. Zu dem Empfang erschienen mehr als 120 Gäste, darunter langjährige Weggefährten sowie Kolleginnen und Kollegen.

Zu den Rednern gehörten, neben der kommissarischen Direktorin des DIE, Dr. Imme Scholz, und Vertreterinnen und Vertretern aller Teams auch die ehemalige Referatsleiterin des BMZ, Michaela Zintl, sowie der Direktor der Zentralen Verwaltung und Stellvertretende Generalsekretär des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), Rudolf Boden. Alle Redner drückten ihre Wertschätzung für Frau Kahnerts hohen Grad an Professionalität und menschlicher Wärme aus, ohne die das Institut den Wachstumsprozess der letzten 15 Jahre nicht bewältigt hätte. Auch ihre Kolleginnen und Kollegen in verwandten Instituten konnten von Ihrer langjährigen Erfahrung stets profitieren.

Das DIE und sein gesamtes Team danken Frau Kahnert für alles Geleistete und wünschen ihr alles Gute für den hochverdienten Ruhestand!

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T20 Summit: Unterstützung der G20 durch Politikberatung, Dialog und Forschungskooperation

27. Mai 2019 - 12:43

Am 26. und 27. Mai 2019 trafen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus einer Vielzahl von Ländern zum jährlichen T20 Summit in Tokio, Japan. Der T20 Summit ist das Haupttreffen der Think20 (T20), einem Netzwerk von Forschungsinstituten und Think Tanks, die Politikempfehlungen für die G20 erarbeiten. Das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE) leitete 2017 gemeinsam mit dem Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) den T20-Prozess. Mit Unterstützung des Managing Global Governance-Programms initiierte das DIE die T20 Africa Standing Group gemeinsam mit dem South African Institute of International Affairs (SAIIA).

Forscherinnen und Forscher des DIE waren an der Leitung der Task Forces Zusammenarbeit mit Afrika und Handel, Investitionen und Globalization beteiligt und wirkten an der Erstellung einer Reihe von T20 Policy Briefs mit. Die T20 Policy Briefs, die gemeinsam mit internationalen Expertinnen und Experten verfasst wurden, wurden auf der T20 Japan Website veröffentlicht.

Am T20 Summit nahmen Forscherinnen und Forscher des DIE an verschiedenen Panels teil. Ulrich Volz sprach auf einem Panel zur Finanzierung nachhaltiger Entwicklung, in dem er die Dringlichkeit hervorhob, nachhaltige Finanzierung zu mainstreamen. Kathrin Berensmann betonte, dass die Neue Technologiebank für LDCs eine wesentliche Rolle bei der Förderung des Kapazitätsaufbaus in diesen Ländern spielt, da Wissenschaft, Technologie und Innovation in nahezu allen SDGs ein zentrales Querschnittsthema sind. Christine Hackenesch moderierte ein Panel zur Zusammenarbeit zwischen G20 und Afrika im Agrarsektor, eines von drei thematischen Panels, die von der T20 Africa Standing Group organisiert wurden. Axel Berger argumentiere, dass die G20 Leitlinien für Investment Facilitation für eine nachhaltige Entwicklung von der unilateralen bis zur multilateralen Ebene verabschieden sollten.

Besuchen Sie das G20 Special auf der Website des DIE oder den Future of Globalisation Blog für weitere Informationen zur Arbeit des DIE zu den Themen G20 / T20.

Das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE) leitete 2017 gemeinsam mit dem Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) den T20-Prozess. Mit Unterstützung des Managing Global Governance-Programms initiierte das DIE die T20 Africa Standing Group gemeinsam mit dem South African Institute of International Affairs (SAIIA).

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Training und Dialog zur Umsetzung der Agenda 2030

27. Mai 2019 - 12:16

Konferenzteilnehmende: Mr. K. Padmanabhaiah (IAS Retd.), Palesa Mgaga, Archith Ashok, João Vitor Domingues

Zusammen mit dem Administrative Staff College of India (ASCI) organisierte das Managing Global Governance (MGG)-Programm vom 24. bis 26. April die internationale Konferenz „Training und Dialog zur Umsetzung der Agenda 2030“ in Hyderabad, Indien. Die Teilnehmenden diskutierten über die Erfahrungen Indiens bei der Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung in einem internationalen Kontext. Hierbei wurde ein besonderes Augenmerk auf die Rolle des öffentlichen Dienstes und seine Ausbildungseinrichtungen gelegt. Plenar-, Panel- und Gruppenformate befassten sich mit einem breiten Spektrum verwandter Themen, darunter Politikkohärenz für die SDGs, digitale Lösungen sowie Leadership- und „Train-the-Trainier“-Kurse. Das Treffen diente auch dazu, den New Yorker Vorschlag für einen Aktionsplan für nationale Verwaltungshochschulen und weitere Partner im MGG-Netzwerk fortzuentwickeln. Die Veranstaltung stieß auf großes öffentliches und politisches Interesse. Dies wurde insbesondere  durch mediale Berichterstattung sowie die Beiträge des indischen Chefberaters für Wirtschaft und des stellvertretenden Vorsitzenden von NITI Aayog, dem führenden Think Tank für die indische Regierung und Koordinator für die Umsetzung der Agenda 2030 in Indien, belegt. Weitere Informationen finden Sie hier.

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Süd-Süd Kooperation und das UN-Entwicklungssystem

27. Mai 2019 - 4:55

Photo: Silke Weinlich

Die Entwicklung der Vereinten Nationen (VN) und vieler Staaten des „globalen Südens“ und ihrer Anliegen ist historisch eng verzahnt. Wie stellt sich das Verhältnis zwischen dem VN-Entwicklungssystem und Süd-Süd-Kooperation dar? Was ändert sich durch die Intensivierung der Zusammenarbeit innerhalb des globalen Südens und seiner stärkeren Wirtschaftsmacht? Am 25. April 2019 fand in New York am Sitz der Vereinten Nationen eine Diskussionsveranstaltung statt, die dieser Frage auch im Lichte der Ergebnisse der jüngsten Konferenz von Buenos Aires zu Süd-Süd-Kooperation nachging. In der von der International Studies Association und UN Academic Impact organisierten Veranstaltung beklagten Silke Weinlich (DIE) und Paulo Esteves (BRICS Policy Center und Mitglied des Managing Global Governance Netzwerkes) die schwache Multilateralisierung von Süd-Süd Kooperation. Sie plädierten für eine stärkere Aktualisierung der Leitlinien von Süd-Süd Kooperation auch hinsichtlich in der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung verankerten Prinzipien.

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Neues von SDSN Germany

27. Mai 2019 - 4:49

In Kooperation mit adelphi und dem Auswärtigen Amt organisierte SDSN Germany am 30. April eine Paneldiskussion in Berlin. Anlass war die Veröffentlichung der neuen Studie von adelphi unter dem Titel „Driving Transformative Change: Foreign Affairs and the 2030 Agenda“. Die Umsetzung der  Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung kann Konflikten vorbeugen und zur Wahrung globaler Stabilität beitragen. Außenpolitik spielt dabei eine entscheidende Rolle, wie die neue Studie von adelphi zeigt. Bei der Paneldiskussion im Auswärtigen Amt debattierten Susanne Baumann (AA), Oli Brown (Chatham House), Fatima Denton (UNU), Adolf Kloke-Lesch (SDSN Germany), David Steven (New York University) und Verónica Tomei (Rat für Nachhaltige Entwicklung) mit Expertinnen und Experten aus Außen- und Entwicklungspolitik, Zivilgesellschaft und Wissenschaft.

Am 21. Mai fand in Berlin statt ein von Engagement Global, Germanwatch, adelphi und SDSN Germany ko-veranstaltete Fachworkshop „Populismus und Nachhaltigkeit“ statt. Nach kurzen Inputs von Vertreterinnen und Vertretern aus dem Netzwerk gaben Bernd Sommer (Universität Flensburg), Christine Hackenesch (DIE), Dennis Eversberg (Universität Jena) und Beate Küpper (Hochschule Niederrhein) Impulse aus der Wissenschaft. Die Teilnehmenden diskutierten den Themenkomplex in einem interdisziplinären Setting und identifizierten mögliche Handlungsfelder und Forschungslücken.

Am 23. Mai 2019 fand der „Beirätedialog 2019: Wird Zukunft beraten schwerer?“ in der Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften statt. Dieser beriet über die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie sowie die Agenda 2030 als Bezugsrahmen für ein weiteres Zusammenwirken. Vertreterinnen und Vertreter der wissenschaftlichen Beiräte der Bundesregierung und unterschiedlichen Bundesministerien diskutierten über die Herausforderungen für politisches Handeln. Die Teilnehmenden sammelten Innovationen und Impulse für eine zukunftsorientierte Politikberatung durch die Wissenschaft unter veränderten Rahmenbedingungen. Anschließend beleuchteten unterschiedliche Stakeholder die transformative Kraft der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie aus ihren jeweiligen Perspektiven und identifizierten konkrete Fahrpläne, um diese zu stärken. SDSN Germany ist Co-Chair der Deutschen Wissenschaftsplattform Nachhaltigkeit Agenda 2030, welche den Beirätedialog koordiniert. Die Geschäftsstelle des SDSN Germany ist am DIE angesiedelt.

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Anna Schwachula erhält Campus Preis

27. Mai 2019 - 4:29

Anna Schwachula, wissenschaftliche Mitarbeiterin in Programm Inter- und transnationale Zusammenarbeit mit dem globalen Süden, hat den Campus Preis der Universität Bremen erhalten. Der Campus Preis zeichnet herausragende, auf dem Bremer Campus erstellte Abschlussarbeiten aus, die sich thematisch der nachhaltigen Nutzung von Ressourcen, dem Schutz der Umwelt, des Klimas und der Meere widmen. Die Jury zeichnete Anna Schwachula für ihre Doktorarbeit aus, in der sie deutsche Wissenschaftspolitik im Bereich Nachhaltigkeitsforschung, insbesondere die Kooperation zwischen Deutschland und Entwicklungs- oder Schwellenländern, analysiert. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit ist Südamerika. Basierend auf qualitativen empirischen Daten fragt die Sozialwissenschaftlerin nach der inhaltlichen Ausrichtung der Förderpolitik des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und deren Orientierung an Nachhaltigkeitszielen, nach Entscheidungsgrundlagen, beteiligten Personen sowie Auswirkungen der Politik.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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Stephan Klingebiel leitet Policy Centre von UNDP in Seoul

23. Mai 2019 - 15:11

Stephan Klingebiel

Dr. Stephan Klingebiel, Leiter des Forschungsprogramms „Inter- und transnationale Kooperation mit dem Globalen Süden“, wird ab dem 16. Juni 2019 das Policy Centre für Globale Entwicklungspartnerschaften von UNDP (United Nations Development Programme) in Seoul, Südkorea, leiten. Das Centre ist Teil von UNDPs Global Policy Network. Für diese Tätigkeit wird Herr Klingebiel vom DIE beurlaubt.

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Future of EU’s trade policy and non-trade objectives

8. Mai 2019 - 14:00

Non-trade issues such as labour standards, political and civil rights and environment protection have become important objectives in the design and implementation of the European Union’s (EU) trade policy. Almost two thirds of the EU trade agreements currently in force feature provisions on human rights and about one third of them covers labour issues. About two thirds also mention the environment, like the recent trade agreement with Japan which includes a novel provision on the implementation of the Paris climate agreement.

Moreover, the EU Generalized Scheme of Preferences (GSP) offers preferential access to the EU market conditional on principles pertaining to human rights, economic, social and cultural rights, environmental protection, public health and control of corruption.

In this post I argue that the future of non-trade objectives in EU trade policy looks relatively bright. However it is an open question whether and how non-trade issues can be effectively addressed with trade policy instruments. More research is required for us to answer and – in a world of informed policy action – for the future Trade Commissioner to act.

The growing emphasis of non-trade objectives

„It is clear Europeans want trade to deliver real economic results for consumers, workers and small companies. However, they also believe open markets do not require us to compromise on core principles, like human rights and sustainable development around the world or high quality safety and environmental regulation and public services at home.“ With these words Cecilia Malström, the incumbent European Commissioner for Trade, introduced in October 2015 the trade policy strategy that goes under the name of „Trade for all“. One of its pillars consists in confirming and strengthening the proposition that trade policy should not care only about trade („our interests“), but also about internationally recognized principles, such the protection of human rights or the promotion of sustainable development, subscribed in the EU’s Lisbon Treaty („our values“).

Before any assessment of the validity of this strategy, one should recognize that reversing direction could be easily read as equivalent to the statement that EU trade policy should care less about our values which, in a world of quick and approximate communication, would give pause even to the most naïve or reckless social media manager. For this reason, the expectation of a similar or even amplified emphasis on non-trade objectives in trade policy by the future Commission looks like a sensible one.

A largely unknow effect

But what do we know about the effects of this strategy? Is trade policy effective in achieving non-trade objectives? Does trade policy have the appropriate instruments in its toolbox? Or is it the case that loaded with non-trade issues it becomes less effective in promoting trade and investment?

Taking a journey through the realm of theory one will not find conclusive answers to these questions. There are indeed mechanisms that predict contrasting effects and heterogeneous impacts across stakeholders. The important point here is that while there exists a strong ethical support for promoting human rights, a robust, homogeneous and unconditional theoretical support does not exist for using trade policy to do that.

Like with every theoretical ambiguity, this is where good empirical evidence could be very helpful. The bad news is that identifying the causal effects of having non-trade objectives in trade policy is very hard. The good news is that recent research projects are taking up the challenge. One of them is the RESPECT (Realizing Europe’s Soft Power in External Cooperation and Trade) project, a consortium of ten research institutions financed by the EU under the Horizon 2020 programme with the purpose of assessing the impact of the EU trade policy on both trade and non-trade outcomes. The project is still in its initial phase and answers to its main research question are not there yet. However, preliminary data collection exercises undertaken by RESPECT researchers are already contributing to advance our knowledge of the scope and modes with which non-trade issues feature in EU trade agreements. For instance, a first descriptive analysis of the data reveals that only less than 10% of EU Preferential Trade Agreements cover good governance issues. Governance institutions often represent necessary conditions for trade liberalization to deliver the highest payoff and higher emphasis on governance issues in trade agreements would be particularly recommended.

Final ruminations

While waiting for a more robust body of empirical evidence to take shape and inform policy action, we can still propose some final ruminations on the future of EU trade policy and non-trade objectives based on what we know. EU trade policy does not operate in a vacuum, especially when it tackles non-trade objectives. There are other instruments available and other actors involved, including development assistance of the EU and EUMS, regulators, international organizations, private forms of transnational governance. Research for example has shown that Voluntary Sustainability Standards could be an effective tool to promote labour standards as well as a useful instrument within the framework of EU GSP itself. If we expect that loading trade policy with non-trade issues would not always be the optimal solution (and that is what theory seems to suggest), coordination and coherence with other instruments and actors is a necessary condition to strike the right balance.

Future EU trade policy can contribute successfully to the realization of EU values if it will be able to identify the most effective modes and the appropriate conditions to address non-trade objectives. Empirical analysis and coordination with other actors will help on that. A stronger emphasis on values is definitely not sufficient and not necessarily the best option.

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